Die Rückeroberung (Teil 2) (The Outbreaks)

Der Eingangsbereich des Towers of Ashaba

Im Nebel des Angriffs

Der Nebel legte sich wie ein schützender Schleier um die Eindringlinge. Die vier Wachen am Eingang waren verwirrt – sie konnten kaum die Hand vor Augen sehen. Selbst ihre gegenüberstehenden Kameraden verschwanden in der grauen Wand. In diesem Moment glitten Javier, Vallas und So, begleitet von Haribert und dessen treuem Dachs, in die Eingangshalle.

Auch für die Angreifer war der Nebel eine Herausforderung – doch zugleich ein Segen. Er bot Schutz vor den Pfeilen der Fernkämpfer und ließ das Chaos zu ihrem Verbündeten werden. Bevor die Wachen begreifen konnten, was geschah, sank bereits der erste lautlos zu Boden. Vallas hatte ihn lautlos niedergestreckt. Neben dem Tor ließ So seine Klinge aufblitzen – zum ersten Mal klirrten Waffen auf Rüstungen. Das Geräusch wurde jedoch fast vollständig vom dichten Nebel verschluckt, denn im Innenhof entbrannte zeitgleich der Kampf.

Javier ließ seinen blitzenden Aal durch die Luft zucken, während So sein Schwert in gleißendem Licht erstrahlen ließ. Vallas schlich derweil durch die Schatten, suchte ihre Gegner und schaltete sie einen nach dem anderen aus. Der Nebel brachte selbst die Wachen durcheinander – manch einer stürzte sich auf den eigenen Kameraden, überzeugt, einen Feind vor sich zu haben. Einer von ihnen wurde gar von Sos glühender Klinge durchbohrt – das Schwert brannte sich durch Fleisch und Rüstung, und der Mann sank rauchend im Nebel zusammen.

Doch der Kampf war noch nicht vorbei. Eine Lanze traf So unerwartet – geführt von einem Hasenwesen, das aus dem Dunst hervorbrach. Bevor es erneut zustoßen konnte, beendeten Vallas’ Dolche sein Leben. Drei Wachen waren bereits gefallen, als der letzte noch gegen Javier und den Druiden kämpfte. Als er die Leiber seiner Gefährten bemerkte, suchte er panisch das Weite, stolperte aus dem Nebel in den Gang dahinter.

Ein Pfeil von Vallas durchbohrte ihn, ehe er entkommen konnte – für einen Augenblick blitzte der Schütze im Dunst auf, dann war er wieder verschwunden. Doch aus einer nahen Ecke feuerte ein versteckter Armbrustschütze und setzte Javier schwer zu. Erst eine dunkle Wolke, aus der Blitze zuckten, zwang ihn, seine Deckung aufzugeben.

Kurz darauf senkte sich Stille über die Eingangshalle. Der Kampf war vorbei.

Zhentarim Guard (Die Rückeroberung ders Towers(Teil 2) (The Outbreaks))

Das Tor wird geöffnet

Nun lag es an Vallas, der sich durch den Nebel inzwischen ein wenig besser zurechtfand, das Tor zu öffnen. Allerdings erklang eine Stimme in seinem Kopf, die 3 Lösungen zu 3 Rätsel hören wollte. Vallas lag es gar nicht, aber was blieb ihm übrig. Er hatte es schon befürchtet.

„Im Tal der Schatten, von Hügeln umringt,
wo Sternenlicht silberne Lieder erklingt.
Mein Volk wacht still über Wäldersaum,
mein Schwert ist die Pflicht, mein Herz ein Traum.
Wer bin ich?“

Nach einer kurzen Nachdenkpause… erwiderte Vallas die Lösung:
„Elminster Aumar“

Es folgte ohne Umschweife das 2. Rätsel:

„Ich bin kein Reich, doch stark vereint,
aus vielen Tälern, die Freiheit gemeint.
Kein König herrscht, kein Thron steht hier,
doch Nachbarn und Freunde – zusammen sind wir.

Was bin ich?“

Das war einfach und Vallas antworte:
„Die Talländer“

Das 3te und schwerste Rätsel von den 3en wie sich herausstellen sollte folgte:

Ich bin ein Baum, älter als Zeit,
in meinen Zweigen wohnt Sternenleid.
Die Talländer kommen, im Dunkel der Nacht,
um Rat zu suchen, den nur ich ihnen mach.
Was bin ich?“


Da Vallas sich nicht auskannte, so holte er sich Hilfe bei Javier, aber auch er hatte seine Herausforderung… er erinnerte sich an die Bäume.. was waren das für welche… Eiben…Weiden… er rang sich mit der Weide durch. Doch woher kam die Stimme, die ihm die Hilfe gab… wie konnte das sein, es war Selune.. die Hexe.. sie half ihm…und Javier raunte die Lösung Vallas zu und dieser ließ es in seinem Kopf ertönen: 

„Es ist der alte Weidebaum aus Schattental.“

 

Vallas hatte es noch nicht ganz ausgesprochen, da öffneten sich 2 Doppeltüren und haben den Talländern, die ihrerseits draußen warteten Einlass.

 

Angry Mob (Die Rückeroberung des Towers (Teil 2) (The Outbreaks))

Im Dungeon des Towers of Ashaba

Im Keller des Turms

Die drei – oder sollte man sagen vier – versammelten sich an der Tür, die in den Keller führte. Sie stand offen, und Vallas übernahm die Spitze. Doch sie mussten sich beeilen – aus dem Eingangsbereich drangen plötzlich zahlreiche Talländer herein. So folgte dicht auf mit Haribert an seiner Seite, und hinter ihnen kam Javier.

Die Gruppe war erschöpft und gezeichnet vom Kampf. Auf der Treppe nach unten hielten sie kurz inne. Sollten sie wirklich in diesem Zustand hinabsteigen? Schließlich beschlossen sie, eine kleine Pause einzulegen. Rasch versorgten sie ihre Wunden, so gut es ging, und setzten dann ihren Weg fort.

Ein modriger, kühler Geruch lag in der Luft. Keine Fackel brannte, kein Lichtschein erhellte den Weg – tiefste Dunkelheit herrschte hier unten.

Vallas ging voran. Plötzlich hörte er Schreie – menschlich vielleicht, oder elfisch. Sie kamen aus dem Norden. Leise bewegte er sich in diese Richtung. Mit seiner Dunkelsicht erkannte er auf der rechten Seite mehrere Räume: große Weinfässer, Bierfässer, gestapelte Schieferplatten und allerlei Gerätschaften, wohl zur Instandhaltung des Turms.

Dann tauchten Stufen auf, die weiter nach unten führten. Die Schreie wurden lauter – und mischten sich nun mit einem anderen Geräusch: dem trockenen Klappern von Knochen. Vallas lugte um die Ecke und erblickte einen Gang. Auf der linken Seite reihten sich Zellen aneinander. Weiter vorne standen zwei seltsame Gestalten. Skelette – ihre Augenhöhlen brannten in rotem Feuer, und über ihren knöchernen Leibern schimmerte eine schattenhafte Rüstung, durch die man das Knochenwerk sehen konnte. Ihre Klauen leuchteten, von magischer Energie durchzuckt.

Was waren das für Kreaturen? Vallas wich zurück, um den anderen zu berichten.

Javier hatte inzwischen einen schwach pulsierenden, rötlich leuchtenden Trank aus seiner Tasche gezogen und hielt ihn wie eine Laterne vor sich. Das Licht war schwach, doch ausreichend, um den Weg zu erkennen. Vallas trat zu ihm, half ihm, und flüsterte leise von dem, was er gesehen hatte.

So entdeckte einen schmalen Raum im Osten, doch Vallas warnte ihn – dort, so sagte er, lauerten noch mehr dieser Wesen. Ein Dutzend vielleicht.

Also entschieden sie sich, nach Norden zu gehen – dem Durchgang entgegen.

Der Wächter des Kerkers

Während sie die unheilvollen Gestalten beobachteten – drei waren es inzwischen – berieten sie leise, wie sie die Gefangenen befreien könnten. Da vernahm Vallas plötzlich hinter sich ein schleifendes, kreischendes Geräusch. Es klang, als würde jemand eine riesige Axt über den Steinboden ziehen. Er sah zu So, Haribert und Javier hinüber – und erstarrte.

Aus dem Dunkel trat eine Gestalt, größer und furchteinflößender als alle anderen zuvor. War das der Wächter? Es konnte nur er sein. Mehrere schattenhafte Skelette folgten ihm, deren Augen in blutrotem Licht glühten. Ihre Rüstungen wirkten wie aus Rauch geformt, halb Substanz, halb Schatten. Der Anführer selbst trug eine grünlich schimmernde, skelettierte Maske mit gebogenen Hörnern. In seinen knochigen Händen hielt er eine gewaltige Doppelblattaxt, deren Schneiden Funken sprühten, als sie über den Boden schabten.

Jetzt musste es schnell gehen. Sollten sich all diese Wesen in Bewegung setzen, würden sie keine Chance haben. Einen offenen Kampf konnten sie nicht überleben.

Sie warteten auf den richtigen Moment – eine kurze Lücke, in der der Gang leer war – und schlüpften dann hastig in einige der offenen Zellen. Im letzten Augenblick zog Javier seine Tür zu. Zum Glück war sie nicht verschlossen.

Der Wächter betrat den Gang. Hinter ihm klapperten die Knochen seiner Gefolgsleute. Eine der Zellentüren wurde aufgestoßen – ein Schrei hallte durch die Dunkelheit, gellte zwischen den Mauern wider und erstarb abrupt. Dann folgte dumpfes Poltern, als würde ein lebloser Körper über den Boden gezogen. Kurz darauf erklang ein weiterer Schrei, diesmal aus einer anderen Zelle.

Heribert hatte inzwischen versucht, sich durch die Wand zu graben, doch beißende Säuredämpfe zwangen ihn zurück. Vallas hingegen arbeitete sich leise voran. Mit geschickten Fingern öffnete er nach und nach die Zellentüren – jede befreite Hand konnte den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten.

Javier hatte währenddessen Kontakt zu seinem Zellennachbarn aufgenommen. Der stellte sich als Gunthor vor, ein Schildzwerg und der Schmied des Turms – ein kräftiger Kerl mit einem entschlossenen Blick. Kaum befreit, riss er seine Zellentür aus den Angeln und nutzte sie als Schild. Auch die anderen Gefangenen bewaffneten sich mit allem, was sie finden konnten – Werkzeuge, Ketten, Holzlatten – und das, was ihre Befreier ihnen in die Hände drückten.

Noch hallte das Schaben der Axt durch die Finsternis, als sie sich sammelten. Der Kampf um den Kerker stand erst bevor.

Die Schlacht bei den Zellen

Gegenüber der Reihe aus fünfzehn Zellen türmte sich ein großer Haufen aus Schutt und Trümmern. So führte Haribert, Javier und die befreiten Gefangenen dorthin, um von dem Hügel aus eine bessere Verteidigungsposition zu halten, falls die Skelette zurückkehren sollten. Vallas blieb in der Nähe seiner Zelle, im Schatten verborgen, bereit zum Angriff.

Da erschien das erste Skelett. Lautlos glitt es durch den Gang, hielt vor Vallas’ Zellentür inne – und spürte zu spät, dass etwas nicht stimmte. Mit blitzschneller Präzision stürzte sich Vallas auf das schattenhafte Wesen und bearbeitete es mit seinen Klingen. Das Skelett konterte mit zuckenden magischen Geschossen, die grell durch den Nebel zischten.

Die Gefangenen stürmten nun ihrerseits vor, doch ihre improvisierten Waffen richteten kaum Schaden an. So, Vallas und Javier jedoch kämpften Seite an Seite, wie ein eingespieltes Trio. Schließlich zerfiel das Skelett unter ihren Schlägen zu Staub.

Da tauchte das nächste auf. Es hatte zuvor zwei der Gefangenen im Nahkampf niedergestreckt und wandte sich nun gegen So und Vallas. Hinter ihnen trat Javier vor, ein Gedanke blitzte in seinem Kopf auf. Er murmelte eine Formel, und hinter dem Untoten entstand ein kreisender Mahlstrom aus Magie, der alles in seiner Nähe an sich zog und zermalmte.

Die Idee war gut – doch das Skelett widerstand dem Sog. Stattdessen wurde einer der bewusstlosen Gefangenen hineingerissen und teilte das grausame Schicksal, das Javier eigentlich für das Monster vorgesehen hatte.

Das Skelett schien daraufhin triumphierend anzugreifen, doch Vallas fing es ab. Mit präzisen Hieben trieb er das Wesen zurück, während So seine Klinge in einem glühenden Schwung durch die Schatten führte. Schließlich zerbarst das Skelett unter einem letzten Schlag.

Erschöpft, aber siegreich, sammelten sich die Gefährten. Ihnen wurde klar: Diese Gegner waren weit gefährlicher, als sie zunächst gedacht hatten. Doch trotz der Gefahr blieb kein Zweifel – sie mussten weiter.

Direguard

Die Rückeroberung (Teil 1) (The Outbreaks)

Vorwort

„Greife an, wenn der Gegner unvorbereitet ist, mache einen Schachzug, wenn er es am wenigsten erwartet.“

(Zitat von einem unbekannten Feldherren)

Der Kampf beginnt

Angriff auf den Innenhof

Da waren wir nun. Wir waren im Inneren der Twisted Towers. Im Innenhof. Ein Nebel verbirgt uns. Während Meister Javier, Meister Vallas und Meister So versuchen das Tor für die Bevölkerung zu öffnen und das Portal im Keller zu schließen hatte ich ein anderes Ziel. Es war der Thronsaal in den Towers. Dort wo Lord Mourngrym Amcathra herrscht. Unter der Kontrolle des Schattenfürsten Yder. Vor den Türen des Thronsaals stand eine Wache. Ich nutzte den Nebel um die Wache auszuschalten und zu fesseln. Vermutlich hatte er noch wichtige Informationen für uns.

5e_Zhentarim_Symbol (Die Rückeroberung des Towers (Teil 1) (The Outbreaks))

Eindringen in den Thronsaal

Doch ich betrat nun den Thronsaal ich betrachtete meinen Gegner. Ich sagte zu Sir Ulric (?) und der Klerikerin, dass sie sich aus dem Duell heraus halten sollen. Es ging hier auch um meine Ehre als Samurai. Es folgte ein kleines Gespräch wo mit Yder mit Sklaverei und dem ganzen Mist androhte, wenn er gewinnen würde. Da musste ich ihn enttäuschen. Ich habe schon einen Shogun und das ist Raudka. Und niemand wird mir diesen Schwur nehmen.

Der Kampf begann. Es war ein sehr harter Kampf und es hat mir sehr viel abverlangt. Mein ganzes Können musste ich einsetzen. So einige schwere Treffer musste ich einstecken. Doch kurz vor dem Ende sah ich Lord Mourngrym Amcathra zu Boden gehen. Er war bewusstlos. Unsere Begleiterin hat einen mächtigen Zauber gewirkt und hat ihn so vom Schattenfürsten Yder befreit. Bis auf eine der Wachen flohen alle und den einen Wächter streckten wir schnell nieder.

Evakuierung des Lords

Zusammen mit Lord Mourngrym Amcathra und der gefangen genommen Wache kehrten wir über das Portal zurück in die Taverne. Während sich jemand um die Genesung von Lord Mourngrym Amcathra kümmert, befragten wir die Wache. Er teilte uns mit, dass das Portal nicht in Betrieb ist und auch nicht aktiviert werden kann. Zumindest habe ich das so verstanden. Nachdem er alles gesagt hatte, ging ich mit den anderen Dörflern zurück zu den Twisted Towers. Die Tore standen bereits offen und so stürmte ich hinein, um die anderen zu finden, um sie zu informieren, was ich bereits erfahren hatte. Ich hoffe, dass sie noch am Leben sind.

Netheril herrschte Tausende von Jahren lang. Eingehüllt in einen zweiten Schoß aus Schatten haben wir aus unseren Fehlern der Vergangenheit gelernt – seit über tausend weiteren Jahren. Wie töricht von jedem Sterblichen, auch nur daran zu denken, sich uns jetzt entgegenzustellen.

Clariburnus Tanthul

Die Bürgschaft(en) (Die Schuppenschlächter)

Vorwort

Abschrift aus der Kerzenburg

Im Namen Tyrs, des Gerechten, der die Waage hält und das Schwert führt.

Unter dem Lichte der ewigen Kerze, im Schutze heiliger Hallen, sei hiermit dies Recht verzeichnet, auf dass Wahrheit und Ordnung unter Menschen währen.

Kein Wort sei verloren, kein Satz gefälscht, denn wer wider Recht handelt, widerstrebt dem Willen des Herrn der Gerechtigkeit.

Vom Bande der Bürgschaft

§I. Wer da spricht vor Gott und Menschen, er wolle für eines andern Schuld und Pflicht einstehen, der sei erkannt als Bürge. Gleich einem Schild tritt er vor den Schuldner, und wo jener versaget, da trifft die Bürde den Bürgen.

§II. Der Bürge ist dem Gläubiger als der Schuldner selbst, und sein Wort bindet ihn, auf dass Recht und Ordnung gewahrt sei. Darum soll ein jeglich Gelöbnis in Klarheit geschehen, bezeugt durch ehrbare Männer und geheiligt im Lichte des Herrn.

§III. Doch wisse ein jeglich Herz: Bürgschaft ist kein leicht Gewand, sondern eine eiserne Kette, die währet, bis die Schuld bezahlt oder durch Recht gelöset wird.

§IV. Der Gerechte prüfe sein Herz, ehe er solch Fessel auf sich legt, auf dass er nicht in Kummer falle durch fremde Untreue.

 

Also ist dies Recht vollendet im Namen Tyrs.

Wer solches Wort bewahret und hält, der wandelt auf dem Pfade der Wahrheit und wird nicht wanken im Gericht.

Doch wer es bricht, der lade Schuld auf sein Haupt, und die Waage des Gerechten wird ihn richten ohne Trug.

 

Gegeben unter dem ewigen Lichte der Kerze, besiegelt mit des Herrn Zeichen,

auf dass Recht und Ordnung bestehen bis an der Tage Ende.

Die Bürgschaft(en)

Der Morgen danach

Lathander entsandt mir Sûnes erste warme Strahlen auf mein Gesicht, das beruhigende Plätschern des Brunnens ließ mich tatsächlich beinah nochmal ein wenig länger schlafen. Ich hatte so gut wie lange nicht mehr geschlafen. Töne der erwachenden Stadt drangen an meine Ohren und ließen mich nicht nochmal träumen. Dorian holen und dann zurück zum gestrandeten Piratenschiff, zu Kapitän Harrag und den anderen. Ging mir durch den Kopf, während ich meine wenigen Habseligkeiten nahm und aufstand. Es war niemand zu sehen. Sie schienen alle zu schlafen.

Nun gut… ich klopfte an eine der 4 Türen und nachdem ich keine Rückmeldung bekommen hatte, trat ich ein und musste feststellen, dass dort ein Portal stand. Auch in den anderen 3 Türen befand sich ein Portal. Hier stimmte etwas nicht. Ich war mit einem Schlag hellwach. Etliche Gedanken vom letzten Abend schossen durch meinen Kopf, wo war Dorian? Ich blickte zu meinen Sachen, doch alles war noch da, auch die Schriftrolle vom Lord. Also was war in der Nacht passiert, wo ich den Schlaf der Gerechten hatte?

Wiedertreffen der etwas anderen Art

Nun, kein anderer Weg führte an den Portalen vorbei. So schritt ich mutig durch eines hindurch und befand mich am Hafen, gegenüber dem Tarmalune Handelshaus. Mir war nicht wohl bei dem Gedanken Dorian verloren zu haben, aber vielleicht hatten die anderen Neuigkeiten. Ich eilte schwinden Fußes über die Brücke des schlafenden Drachen. Etwas war anders. Zu so früher Stunde schon Stadtwachen, die nach jemanden zu suchen schien. Aber ich ignorierte es und schritt forsch gen gestrandeten Leviathan zu.

Von Weiten sah ich schon Cleo und Serena. Ich war neugierig, was sie erlebte oder gar herausbekommen hatten, um den Namen Moonfall. Nach einer kurzen Begrüßung und einer kurzen Erklärung, dass ich Dorian verloren hatte, in der Maske und welche Dinge wir erlebt hatten, wurden wir unsanft von einer Offizierin der Stadtwache und weiteren Wachen der Stadt gehindert, weiter zur Taverne zu kommen. Ich entrollte die Schriftrolle, die uns der Lord gegeben hatte und hoffte auf freies Geleit. Ich wurde enttäuscht, als sie mir entgegnete, dass dies keine Gültigkeit hätte… irgendetwas war vorgefallen. Nur was?

Da wir nicht wussten, wo Kyra und Dorian war, wurden wir zu 3 abgeführt und zur Halle der Justiz eskortiert. Wir würden unsere Antwort schon bald erhalten. Durch ein Spalier von Wachen brachte man uns in einen Wartesaal, indem wir nur kurz verweilten, bis man uns in den Gerichtssaal einbestellte.  

Die Anklage

Ein Gerichtsdiener brachte uns, begleitet von etlichen Stadtwachen, in den Gerichtssaal. Es waren uns vorgesetzt, 5 Personen, die ich alle nicht kannte. Hinter uns schlossen sich die massiven Türen des Saals, während die mittlere Person einen Zauberspruch wirkte und wir unter unseren Füßen sich ein magisches Feld bildete. Einer der 5 war anscheinend meinen Begleiterinnen bekannt, denn Cleo sprachen ihn mit Erwald Sonnenstein an. So viel Aufwand nur für uns, ich war ein wenig beeindruckt. Nach einem kleinen Fauxpas, meiner Begleitung Cleo und letztendlich die Herausgabe unserer Namen für den Gerichtsschreiber, (mir fielen nur die Vornamen meiner Begleiterinnen ein) erfuhren wir, was uns vorgeworfen wurde. Es machte jetzt auch alles Sinn, warum ich nicht mehr die Maske betreten durfte heute früh.

Dorian wurde bezichtigt, in der Nacht eine Person diplomatischen Vertrauens von Niewinter angegriffen zu haben, in der Maske.

Des anfänglichen Beindruckens wich jetzt Schuldgefühlen, auf, Dorian nicht richtig aufgepasst zu haben, dass er in der Maske einen Ausraster bekommen hatte und wir jetzt in dieser misslichen Lage gelangt waren. Ich wurde aus den Gedanken gerissen.

Die Gerichtsverhandlung

„Macht uns ein Angebot, wie die Schuld wieder beglichen werden kann“

Wir beratschlagten uns, nach meinen Informationen gab es die Sache mit den verschwundenen Bauarbeitern am Schloss, die Wirbelstürme, die kein Boot aus dem Hafen ließen, das Problem mit den Untoten auf dem Friedhof und letztendlich die Reaktivierung der Holzlieferung, aus dem Holzfällerlager. Wir entschieden uns für Letzteres, da es aus unserer Sicht am einfachsten zu sein schien. Ob dies so war, würde die Zukunft zeigen.

Mit dem Vorschlag, Holz aus dem Wald für die Sägewerke zu besorgen und somit wieder die Produktion in Schwung zu bringen, zeigten sich die 5 Personen einverstanden und willigten dem Vorschlag ein. Mit der Bedingung das die Lieferung in 2 Tagen wieder anläuft.

Als wir nach Dorians Verbleib fragten, so ließ man uns auch nicht im Ungewissen und zeigte ihn uns durch eine magische Projektion. Da lag Dorian nun in der Zelle. Seinen Rausch ausschlafend.

Damit war die Verhandlung geschlossen. Die Türen öffneten sich und wir waren entlassen.

Freudige Neuigkeiten

Wir kehrten zu 3te, ohne Eskorte, aber mit einem Gefühl, dass uns jemand beobachten würde, zum gestrandeten Leviathan. Plötzlich rannte Serena auf eine Frau vor der Taverne zu. Es war Kyra, die uns anscheinend zu erwarten schien. Als Cleo und ich näher kamen, vernahm ich nur die Worte „Wer ist der Vater? Ist es… “ Wir begrüßten ebenfalls Kyra. Für mich war es eine sehr schöne und freudige Überraschung. Allerdings merkte ich auch, dass wir weiterhin beobachtet wurden und es nicht vielleicht besser wäre in die Taverne zu gehen. Auch ich hatte etliche Fragen, diese mussten allerdings warten. Kyra schien meine Gedanken zu teilen, aber es war zu spät. Vor uns stand statt Kyra plötzlich eine Magd… endlich öffneten wir die Tür und entschwanden wir in der Taverne. Selbst mir, der die Stadt meidet, war bewusst, das, was gerade auf der Straße passiert war, war verdammt unvorsichtig, allen voran, wenn man bedenkt, wie die Umstände waren.

Auf zum Holzfällerlager

Uns empfing der Kapitän… nach einem kleinen Wortwechsel lieh er uns eine Barkasse, die unweit im Hafen lag und für mich ein wenig was zu Essen, da der Morgen ein wenig holprig gestartet war. Wir packten auch Vorräte für alle anderen in das Boot. Ich ließ mich vom Kapitän über die Gewässer in und um Neverwinter aufklären. Strömungen würden uns bis zum Stadtrand bringen, danach würden wir mittels Ochsen weiter stromaufwärts treideln.

Kurz danach saßen wir, heißt Cleo, Serena, die unsichtbare Kyra und meiner einer in der Barkasse und fuhren erst am Hafen, dann durch magische Strömung gleitend, unter den Brücken hindurch zum Rande der Stadt. An der letzten Brücke erblickten wir 2 Gestalten, die dem Boot hinterherschauten. Wer waren die?

Am Rande der Stadt tauchte ein Steg auf, auf dem ein kräftiger Mann stand, der mehrere Ochsen neben sich hatte. Er warf uns ein Seil zu, welches wir zwar fangen konnten, allerdings es zu befestigten, gelang uns nicht gut genug. Es kam, wie es kommen musste. Das Seil spannte und flog uns im wahrsten Sinne des Wortes um die Ohren. Die Blutungen konnten zum Glück schnell gestillt werden, aber es war unnötig gewesen.

Kurze Zeit später zogen uns 2 Ochsen, den Nethlur, Stromaufwärts.

Endlich blieb Zeit zum Reden.

Dagult Neverember

Erlebnisse von Cleo und Serena

Bei Löwenschilds

Serena, Cleo und Kyra berichteten, dass sie schon früh getrennte Wege gegangen waren. Während Kyra alleine unterwegs war, waren die anderen beiden zusammen in Niewinter unterwegs. Dabei wurde Serena überfallen (wie sich später herausstellte von den toten Ratten)  und ihr wurde das Gold aus der Tasche entwendet. Kurz danach trat ein Herr Erwald Sonnenstein in das Leben der beiden und gab Serena 5 Gold.

Sie zogen dann weiter zu Löwenschilds. Dort erwarben sie zu günstigen Konditionen Heil- und diverse andere Tränke. Mit den Sachen zogen sie weiter zum Magierturm.

Im Magierturm

Dort angekommen ließen sie ihre Gegenstände von Meister Xelion identifizieren (Cleos Zauberstab der Geheimnisse, der Umhang der Verkleidung und Serenas Streitkolben) und zu reparieren (Cleos Hut) im Gegenzug gaben sie ihm das gefundene Zauberbuch. Normalerweise würde das die Zauberkundige Steria machen, aber sie wäre verhindert. Meister Xelion spürte das Cleo eine Hexe war und bekam wohl auch die Situation mit, daraufhin gab er Serena Einsichten, in Cleos Wesen, und erhielt das 3 Wort um Celo von ihrem Pakt mit Spike zu entbinden. Er gab ihr allerdings mit auf dem Weg, dass die Konsequenzen nicht absehbar wären und man vorsichtig mit den Worten im Beisein von Cleo sein müsste, um keine Aufmerksamkeit von Spike zu bekommen. Daraufhin wurden die Gedanken von Cleo in dem Zeitraum des Informationsaustausches gelöscht, um sie zu schützen.

In der Taverne zum gefallenen Turm

Mit dem Wissen gingen sie weiter zur Taverne des gefallenen Turms. Die beiden betraten getrennt die Taverne und so verkleidete sich Cleo in einen Matrosen. Serena ging voraus und schnell blieb sie nicht alleine, denn ein gewisser Derek stellte sich ihr vor und sprach sie an. Auf ein Zeichen trafen sie die beiden Frauen kurze Zeit später wieder auf der Toilette der Taverne. Kurze Zeit später folgte die unsichtbare Cleo einem Bandenmitglied in die Dunkelheit hinaus, da sie mitbekommen hatte, dass nach einer wichtigen Person geschickt wurde. Der Grund konnte nur Serena sein.

„Die Herrin soll geholt werden…“ ging noch Cleo durch den Kopf. Wer mochte das wohl sein. Cleo bekam einen riesigen Schreck, als eine Serena ähnliche Person auftauchte. Ihr schossen Gedanken durch den Kopf… Löwenschild in Phandalin… die Anführerin der toten Ratten (wie sich später herausstellte) betrat die Taverne und sie überraschte Serena. Serena verständigte Cleo (die sich wieder sichtbar machte) und zusammen gingen sie in einen separaten Raum in der Taverne. Nun waren Mutter und Tochter vereint. Die Anführerin stellte sich Serena mit dem Namen Eldra Steinhaut ihr vor. Serena fordert in dem Gespräch ihre Mutter auf, das Kopfgeld für Dorian Moonfall aufzuheben. Die Mutter willigt ein und erklärt, wie es zu dem Auftrag kam und wo dieser abgegeben wurde. Der Auftrag war im Haus des Wissens abgegeben und so hatte der Orden des Schattens diesen angenommen.

Nach dem Gespräch verließen alle Beteiligten das Separee und stellten fest, dass es keinen lebenden Tavernenbesucher mehr gab. Alle waren tot, verteilt im gesamten Schankraum. Ja, mit den toten Ratten war nicht zu spaßen.

Kyras Erlebnisse

Kyra war, was die anderen nicht wussten, von der Gruppe nicht freiwillig getrennt worden. Mit einem Dolch im Rücken wurde sie zu ihrem ehemaligen Meister Melvin Grauhand gebracht, dabei wurde sie auf dem Weg von etwas Unsichtbaren angerempelt. Melvin fordert von Kyra die Auftragserfüllung. Kyra beobachtet zusammen mit Melvin die Taverne, der gefallene Turm und wird überrascht, als plötzlich Serena auftaucht, die Person neben ihr ein Matrose, stellt sich schnell als Cleo heraus. Sie beobachtet das ganze Geschehen, bis Eldra Steinhaut auftaucht. Melvin fordert Kyra auf, mit ihm den Ort zu verlassen, da ihre Sicherheit gefährdet wäre.

Erst zieht sich Kyra zurück, ihre Neugierde bringt sie aber wieder zurück und sie sieht das Blutbad in der Taverne. Sie wird entdeckt und nur durch das schnelle Eingreifen, des verstorbenen geglaubten Kindsvater, war es zu verdanken, dass Kyra die Flucht über die Dächer von Niewinter gelang.

Das Gespräch zwischen Kyra und dem Kindsvater, dessen Name Ray ist, war kurz, aber nun wurde ihr klar, welche Position sie beim Orden der Schatten hatte. Ray entschwand, wie er aufgetaucht war. Ein großer Interessenskonflikt drohte.

Sie war am frühen Morgen im gestrandeten Leviathan aufgewacht und hatte die Verhaftung der anderen 3 miterlebt und war ihnen aber gefolgt bis zur Halle der Justiz.

Dorian taucht wieder auf

Wir bemerkten, durch die Gespräche, die wirklich aufschlussreich waren, gar nicht, dass sich die Landschaft verändert hatte. Felder und Hügel waren Bäumen und Sümpfen gewichen. Einzig das Klappern der Hufe von den Ochsen und das monotone Plätschern der Strömung gegen das Boot war unverändert. Wir, oder sollte ich sagen, die beiden Tiere hatten uns ein großes Stück vorangebracht.

Dabei bemerkte ich, dass hinter uns ein Boot herkam. Es näherte sich schnell. An Bord war nur eine Dame mit einem Kapuzenumhang. Als sie nah genug war, stellte sie sich mit Steria vor und sie schickte Meister Xelion. Man war der Meinung, dass wir durchaus Unterstützung brauchten und waren überrascht, als plötzlich durch ein Portal, Dorian auftauchte, der ein wenig benommen bei uns ins Boot stolperte. Als Ausgleich für unsere Bemühungen der Stadt zu helfen und eine Art Bewährungsprobe für Dorian, dessen Bürde wir ja nun alle trugen. Kurze Zeit darauf entschwand Steria, nicht aber ohne Dorian am Hals zu markieren. Was das bedeute, war uns allen klar.

Um ihn wieder klaren Kopfes zu bekommen, halfen wir mit dem Wasser des Flusses nach. Mit seinen ersten Worten landete er gleich im Fettnäpfchen… ahh, die Schenkel von Vanell sind so… und schon war das Klatschen von einer, gefolgt von einer zweiten ordentlichen Ohrfeige, die über den Fluss hallte, zu hören. „Habt ihr Wein… und er erntete böse Blicke. Was zu viel war, war zu viel. Die Bürgschaft war das Eine, aber ein gebrochenes Versprechen stand im Raum. Zumindest konnte er Serena ein wenig beruhigen, indem er versprach, während der Reise nichts angerührt zu haben. Immerhin hatte man uns des Wissens in der Halle der Justiz beschuldigt, dies seit längeren unbemerkt zu dulden.

 

Der Kampf im Holzfällerlager

Die Ochsen, die das Boot gezogen hatten, waren sicherlich schon wieder in Niewinter, da tauchte vor uns ein Steg gefolgt von Zelten, Grundmauern einer Ruine und einem Hügel auf. Sollte es das Holzfällerlager sein? Es lag verlassen da, keine Seele, die weit und breit zu sehen war. Einzig ein paar Waldvögel zwitscherten munter. Am Steg angekommen, stiegen wir aus. Der Versuch einen Hasen zu befragen schlug fehl, brachte aber Tigris von Serena sein gesichertes Abendmahl.

Leichtsinnig ging Serena am ersten Zelt vorbei und wollte sich dem 2ten nähern, wir folgten ihr hinterher, da begann plötzlich der Boden unter unseren Füßen zu wackeln. Was war das? Noch ehe wir unsere Kampfhaltung einnehmen konnten, tauchten 3 riesige Insekten verteilt um die Gruppe auf, dessen Beine in scharfe Klauen endeten. Von diesen Wesen hatte ich noch nie etwas gehört. Abgelenkt durch den Chitinpanzer und den scharfen Klauen, erwischte uns der erste Säureschwall von ihnen, gefolgt von weiteren völlig überraschend. Während des Kampfes konnten wir unsere Kampfpositionen einnehmen und funktionieren wieder wie eine Gruppe.

Getroffen durch Pfeil, Dolchen, Schwert und Zauber fiel ein Wesen nach dem anderen. Besonders Cleos Zauber schienen große Auswirkungen auf die Wesen zu haben. Allerdings mussten die Gruppe ordentlich Säureschaden einstecken und Kyra war kurzzeitig zu Boden gegangen. Sorgen und Gedanken um das Ungeborene in ihr ließen mich kurzzeitig unkonzentriert. Zum Glück waren die Ankhegs tot, doch ich würde zu einem späteren Zeitpunkt mit der Gruppe reden müssen.

Die Oger

Doch bevor der Kampf endete, tauchten am Ende des Lagers 3 Oger auf, mit Axt, Speer und Keule auf. Sie näherten sich schnell und ihr Gebrüll ging durch Mark und Bein. Der erste Oger stürmte mit seiner Keule heran, direkt auf Kyra zu, doch unsere Kampfposition verhinderten, dass er richtig mit seiner Keule treffen konnte. Stattdessen traf er den zuvor mit Säure bespuckten Baum. Cleo fluchte ein wenig, hatte anscheinend der Zauber seine Wirkung verfehlt. Die Pfeile von Serena surrten nur so durch die Luft, während Dorian die Mitte abdeckte, rotierte Cleo und Kyra an den Seiten. Ein Speer flog und traf Cleo schwer, wir, das waren Dorian und ich hatten gut zu tun, um unseren Mitstreitern tatkräftig zur Seite zu stehen, aber wir hielten die Gruppe aufrecht. Ich gebe zu, ich probierte sogar ein paar neue Dinge aus, die mir Silvanus (der Eichenvater, ist der hohe Gott der Natur und der Druiden. Er ist eine der ältesten und bekanntesten Gottheiten auf Faerûn) zuteilwerden lassen.

Oger Ambush

Der letzte Oger

Erst ging der Oger mit der Keule zu Boden. Ihm folgt der Axtwerfer und zum Schluss lag auch der Speerwerfer und zuckte nur noch. Doch noch bevor dieser zu Boden ging, tauchte ein weiterer, noch größerer von ihnen am Rand des Lagers auf. Auch hier probierte ich etwas Neues aus. In der Hoffnung, dass mir Eldath die Kraft gegeben hatte, sollte der Große nur noch wie eine Säule in der Landschaft stehen und somit mehr Zeit verschaffen. Zeit genug, dass Kyra mit ihren Dolchen auf seinen Rücken springen, Serena ihren Bogen richtig anlegen, Dorian ihm sich richtig nähern und Cleo die richtigen Zauber überlegen konnte. Der Rest war das, was Barden über eine epische Gruppe besingen würden. Tödlich getroffen von allem kippte der Oger, ohne eine Chance sich zu wehren um.

Der Kampf war vorbei. Wie würde es weitergehen.. würden sie den Grund im Lager finden, oder waren es gar die Wesen selbst, dass der Betrieb eingestellt worden war?

Die Ballade von der Bürgschaft Tyrs

Die Schuppenschlächter

Zu Besuch in der Mondsteinmaske (Die Schuppenschlächter)

Vorwort

Um 1363 DR baute Ophala Cheldarstorn das Mask, um einen freundlichen Ort zu schaffen, an dem sie gerne bleiben würde. Das Mask wurde in den folgenden Jahren im Norden und an der Schwertküste sehr beliebt.

Während der Zauberpest von 1385 DR wurde das Land um das Gasthaus herum in Mitleidenschaft gezogen und verwandelte sich in einen Erdklumpen. Schnell denkende Gäste sicherten es mit Taue und Dutzenden dicker Seile, als wäre es ein vor Anker liegendes Schiff. Das im Himmel schwebende Gasthaus wurde noch im selben Jahr in ganz Faerûn schnell beliebt.

Als jedoch 1451 DR der Berg Hotenow ausbrach, wurden die Seile, die den Erdklumpen an seinem Platz hielten, zerstört, und der Erdklumpen trieb monatelang ziellos über das Schwertmeer. Als es den Besitzern gelang, seinen Kurs zu ändern und es nach Neverwinter zurückzubringen, war die Stadt verwüstet und fast menschenleer. Selbst nachdem die Besitzer das Mask wiedereröffnet und es mit riesigen Ketten am Hafen von Neverwinter festgemacht hatten, ging das Mask schnell bankrott und wurde schließlich aufgegeben.

Einige Zeit vor 1479 DR wandte sich Liset Cheldar, eine mutmaßliche Nachfahrin von Ophala, an Lord Neverember und überzeugte ihn, ihr nicht nur zu erlauben, die Maske zurückzugewinnen, sondern auch ihre Wiedereröffnung zu finanzieren. In den Jahren nach der Wiedereröffnung erlangte die Maske ihren Status als einer der beliebtesten Festsaal in ganz Faerûn zurück.

Zu Besuch bei der Mondsteinmaske (Die Schuppenschlächter)

Der Weg zur Mondsteinmaske

So brachen wir, Dorian und meiner einer, zu der besagten Mondsteinmaske auf, um mehr über den Hintergrund der Eltern und der Vergangenheit von Dorian herauszubekommen. Falls es Dinge gab in der Stadt, die wir wissen sollten, war die Festhalle die beste Adresse. Es gab aber nie Information in einer Stadt umsonst, die Frage war also, wie hoch der Preis wäre.

Nach der herzlichen Verabschiedung von den anderen gingen wir vorbei an der Driftwood Taverne, am Schloss Never vorbei über die Brücke des schlafenden Drachen, um die Halle der Justiz herum, um dann Tarmalunes Handelshaus, auf der Linken liegenzulassen. Dabei nahmen wir immer wahr, dass kein Schiff durch diese Barriere konnte. Ob wir dazu auch eine Antwort in der Maske finden würden? Noch ehe wir uns versahen, standen wir vor einem Tyrianer, wählten unsere Maske aus, Dorian nahm eine Fuchsmaske und ich nahm die aussah wie ein Fisch… wir akzeptierten die Regeln der Maske: keine Waffen, Kommunikation und Handeln mit den Damen in beider Einvernehmen, Unkosten, als auch Zerstörungen müssen bezahlt werden… dazu wurde Dorian auf seine Kreditwürdigkeit geprüft und schon schritten wir durch das aktivierte Portal… verstauten dann, Dorian hing sehr an seiner Waffe, die Dinge in einer transparenten Kiste.

Es war nicht viel los in der Festhalle, wie auch, es war ja noch in den frühen Morgenstunden. Gut für uns.

Das Leuchtfeuer am Turm der Stürme

Wein, Weib und Schoki

Bevor wir durch das Portal getreten waren hatte ich mich nach Liset erkundigt und man hatte mir versichert, dass ich diese antreffen würde. Da stand sie nun an der Theke und noch bevor ich mich versah, gesellte sich eine leicht gekleidete Dame, mit dem Namen: Vanell, mit einer Flasche von der Theke in der einen Hand um Dorian und nahm ihn mit. Als ich Liset auf Dorian ansprach, merkte ich wie sie auswich, mir schien, als würde über dem Familiennamen ein Schatten liegen. Ein paar wenige Informationen, bekam ich dann doch noch von ihr. Ich würde mich später noch revanchieren. Eigentlich wollte ich auf eine Begleiterin verzichten, um klare Gedanken zu behalten, dennoch wurde mir eine Dame Namens Liandra, von Liset, vorgestellt. Wir führten ein gutes Gespräch und dabei blieb es auch. 

Dorian wurde nach einer späteren Aussage von ihm, in ein Separee geführt und er ließ sich von der Dame, oder besser gesagt vom feinen Wein verführen. Das lässt mich darauf schließen, dass wenn Dorian Informationen hatte, diese er geteilt hat.

Zum Dank für die spärlichen Informationen von Liset bestellte ich Erdbeeren in Schoko. Liandra begleitete mich zum Separee von Dorian und Vanell, Dorian sollte auf so eine Leckerei nicht verzichten. Es war genau das eingetreten, was ich mir gedacht hatte. Dorian lag ordentlich angetrunken in den Armen der Dame. Ach Dorian… 

Schaukämpfe für Gäste

In dem Separee machte uns Vanell ein Angebot, das, wenngleich ich diese Art verwerflich fand, uns helfen würde. Ein Schaukampf zur Belustigung für andere, im Gegenzug versprach man uns Informationen zu Dorian und den Moonfalls. Wir willigten schweren Herzens ein. Eldath, auf welche Probe stellst du mich? Dann wurden wir gefragt, ob wir Wetten abgeben würden. Dorian setzt auf uns.

Vanell reichte Dorian eine Phiole und es schien, als würde er einen klareren Kopf bekommen. Die Speisen waren gut, aber ein Spruch den ich bei anderen Rittersleute aufgegriffen hatte, kam hier gut zu tragen. Mit vollem Bauch kämpft es sich schlecht. Plötzlich ertönte ein Gong und mit ihm änderte sich die Umgebung um uns. Wir befanden uns plötzlich in einem Raum mit Waffen und Kisten.

Dorian und meiner einer rüsteten sich und nach weiteren Gongtönen, standen wir in einer Arena. Mit Hindernissen und natürlich Gegnern. Ich will hier nicht ausführlich werden. Wir waren erfolgreich und die 4 Orks waren schnell bezwungen.

Nach dem Kampf veränderte sich die Umgebung und wir befanden uns wieder in dem Raum, mit den Kisten und auch unser Gesundheitszustand war in den Ursprungszustand versetzt. Danach ertönte wieder ein Gong und es ging gegen 6 gut organisierte Orks. Hier hatten wir Mühen, aber Tymora war uns gut gesonnen und so gingen wir auch in diesem Kampf als Gewinner hervor. Doch Eldath ließ mich spüren, dass ich mit Angriffszaubern zurückhaltender sein sollte. Fast jeder Versuch schlug fehl. Ich hatte verstanden.

Es wiederholte sich alles ein weiteres Mal. Voll genesen standen wir dieses Mal aber in keiner Arena, sondern in einem Labyrinth, dort wichen wir einem Ooze aus und bezwangen 2 Ghule und eine Täuschungsbestie. Den Applaus, den wir nur vernahm, zeigte, dass wir uns wacker geschlagen hatten.

 

Arena fight against orcs
Arena against displacer beast

Informationen und Schutz

Der Kampf war vorbei, der Applaus abgeebbt und die Wunden versorgt, dank der Möglichkeiten der Maske. Vanell gratulierte uns zu unserer Darbietung und brachte uns kurz darauf zur Theke, wo Liset und andere auf uns warteten. Auch hier beglückwünschte man uns zu unserem Erfolg. Dann brachte man uns in einen Salon in den 1. Stock.

Dort wartete bereits eine ältere Person in einem Stuhl. Es war der Lord Neverember persönlich. Nett und auf Etikette bedacht, er bot uns Speis und Trank an und endlich konnte endlich Dorian seine Fragen vorbringen und bekam Antworten.  Zwar wussten wir, dass die Holzlieferung aus dem Niewinterwald ausblieb und auch dass die Stadt im Aufbau war, aber dass ein Kopfgeld auf Dorian ausgesetzt war, das war neu. 

Vanell holte auf ein Zeichen vom Lord, eine Karte, einen Steckbrief:  „Tot oder Begleichung der Schuld“. Was für eine Schuld mochte das sein? Die toten Ratten, eine Diebesorganisation, waren hinter ihm her und das Interessante an dem Brief war, es stand sogar der aktuelle Aufenthaltsort von Dorian darin.

Wir bekamen von Vanell einen blau-silbernen Abdruck, als Schutz. Dieser galt aber nicht überall, aber zumindest standen wir jetzt unter dem Schutz des Lords. Auf Wunsch von mir, gab uns der Lord, auch für die anderen der Gruppe, ein Schreiben mit dem Siegelwachs der Stadt mit. Somit standen alle unter dem Schutz.

Doch die größte Herausforderung lag noch vor uns… in einer Ecke der Stadt, wo Dorian seine Antworten bekommen sollte, aber euch gleichzeitig der Schutz keine Rolle mehr spielte.

Dann wechselt sich das Thema und die Bedürfnisse der Stadt und auch die Suche nach Abenteurer, die sich der Sachen annehmen, würden war entbrannt. Zum einen sorgte der Wirbelsturm vor dem Hafen für Probleme, dann gab es die Sache mit den Untoten auf dem Friedhof und das Verschwinden von Bauarbeitern war auch noch zu klären. Mit diesen Informationen verabschiedeten wir uns beim Lord. Wir würden uns melden, sobald wir die Sache um Dorian geklärt hätten. Er wünschte uns viel Erfolg.

Dagult Neverember

Dorian gibt sich Vanell wieder hin

Es war bereits recht spät und die Nacht war über Neverwinter hereingebrochen. Da die Kosten übernommen wurden von der Maske, blieben wir. Dorian entschwand mit Vanell im Separee und ich machte es mir unter den Sternen am Brunnen gemütlich. Es war eine sternenklare Nacht und ich war froh, nicht in irgendwelchen Räumen meine Ruhe zu finden.

sky full stars

Die Befreiung von Grol (Die Silberne Schar)

Kurzer Zwischenstop in Phandalin

Parken bei Barthen

Nach einem angeregten Gespräch mit Annie, nahm Maeron die Laute in die Hand, erst zaghaft, dann kräftiger zupfte er die Saiten und bemerkte wie leicht sich die Laute spielen ließ… sie war was Besonderes… ob es am Holz lag… aber all das war erstmal egal, er erfreute sich selber über die Töne, die aus der Laute erklangen… sie waren geradezu … magisch. So ließ er Annie, die mit sich selbst beschäftigt war, in Ruhe und widmete sich ganz und gar der Laute. Isi war unterdessen abgestiegen und versorgte die Pferde mit dem, was Barthen für ihre Tiere hatte. Als Barthen von der Befreiung hörte und Sildar durch die Tür seines Geschäftes trat, was war das für eine Freude. Als hätten sich zwei alte Freunde nach Jahren wieder getroffen. Isi bekam das beste Futter, was Barthen da hatte, für die Tiere und auch sonst zeigte sich im Angesicht der freudigen Ereignisse sehr spendabel.

 

Adabra und die Feier müssen warten

Bevor die Gruppe um Angelus in das Dorf geströmt war, bat Sildar sie Augen offenzuhalten nach einem bestimmten Schwert, die Goblins hatten ihm diese Waffe abgenommen und er hatte sie seitdem nicht wieder gesehen. Er ging davon aus, dass die Goblins, die Karte, seine Waffe und natürlich Gundren zu den Ruinen vom Cragmaw Castle mitgenommen hatten. Die Andeutungen von Annie hatten ihn erfreut und Hoffnung in ihm geweckt. Er verband damit eine Belohnung in Höhe von 500 Gold, wenn man sich um die Sache in den Ruinen kümmern würde und so beschrieb er ihn seine verschwundene Waffe bis ins Detail.

Der Teil der Gruppe, die in das Dorf aufgebrochen war, wurde überschwänglich empfangen. Endlich war Sildar in Phandalin angekommen. Nachdem man den Rotmäntel Einhalt geboten hatte und nun jemand aus Niewinter hier hatten, der das Gesetz vertreten würde…  war ja da auch noch der Gesandte Angelus und dieser würde vielleicht Recht im Namen von Tyr hier in der Stadt sprechen und die dunklen Zeiten wären vorbei.

Doch die Zeit drängte. Sûne hatte ihren Höchststand erreicht, als Tibi, Angelus und Nocturne bei Barthen einkehrten. Dort waren alle schon versammelt, der Plan den man vorerst getroffen hatte, für Adabras Schutz zu sorgen, musste warten, zugunsten der Befreiung von Gundren Rockseeker. Annie, die inzwischen den makabren Beholder fertig gebastelt hatte, drängte zur Eile.

So brachen Annie, Isi, Maeron, Tibi, Nocturne und Angelus mit dem Wagen gen Cragmaw Castle auf. Sie würden bei günstigen Umständen in der Dämmerung dort eintreffen.

Barthen Proviant

Der Weg zum Cragmaw Castle

Über Leben und Tod

Das für Annie, mit ihrem kindlichen Charakter, die Ebene zwischen Tod und Leben verschwammen, lag mit Sicherheit in ihrer Vergangenheit begründet, denn anders lässt es sich nicht erklären, dass sie ganz verwundert war, das die anderen es ablehnten, als Tote benutzt zu werden. Für sie verschwamm der Tod und das Leben, ihr Haustier mit dem Namen: Misie war eine Kreatur bestehend aus Katze, Hahn, Hund, Schwein und anderen Tiere, welches sie als Untotes Wesen bei sich hatte. Angelus hatte natürlich als Paladin arge Probleme das zu ertragen, war das doch unnatürlich für ihn und sollte zerstört werden. Sie merkten bei ihrem Philosieren mit Annie über das Leben, dass sie inzwischen auf den Dreieberweg eingebogen waren.

Einzig Nocturne, der auf Nachfragen von Isi ein Kräuterbuch „Hamunds Käuterhandbuch“, von den Hinterlassenschaften ihrer ehemaligen Mitglieder, bekommen hatte, war damit beschäftigt, die Kräuter und Pflanzen am Wegesrand zu sammeln.

Auf Abwegen

Der schwere Wagen, mit den 10 Pferden davor, rumpelte ganz ordentlich, als er von der Straße abbog und es nur noch langsam voran ging.  Sie waren vom Dreieberpfad gen Norden abgebogen. Vor ihnen lag der Blick frei zur Ruine. Die Goblins hatten eine Schneise in den Wald geschlagen und so schauten nur noch die Stümpfe raus. Doch noch waren sie nicht da und um Aufmerksamkeit zu vermeiden, stellte Isi den Wagen außerhalb des Blickfeldes des Schlosses ab. Sie blieb beim Wagen, während die anderen ihre Sachen packten und im Schutz der Dämmerung sich zu der Ruine begaben. Die Goblins schienen sich sehr sicher zu sein, denn es gab weder Patroulien noch einen Vorposten. So kamen sie ungehindert zu den Ruinen.

Der Angriff auf Cragmaw Castle

Cragmaw castle (Die Befreiung von Grol (Die silberne Schar))

Lage erkunden

Die Burg bestand aus sieben zerfallenen Türmen unterschiedlicher Größe und Höhe, wobei die oberen Stockwerke alle in unterschiedlichem Zustand waren. Eine kurze Treppe führte zu einer Terrasse vor dem Haupteingang. Hinter den Trümmern zweier zerbrochener Türen lag eine schattige Halle. Runde Türme ragten über dem Eingang empor, mit dunklen Schießscharten, die auf die Terrasse hinunterblickten.

Auf der Südseite der alten Burg führte ein überwucherter Pfad zu einem Durchgang, der in die Mauer hinaufführte. Hier stand eine große Eisentür, die vor direkten Angriffen von außen geschützt war. Zehn Fuß über dem Boden befanden sich Schießscharten, die den Pfad überblickten. Einige Teile des eingestürzten Turmes schienen zu schweben.

Ratte vor

Die Dämmerung brachte Vorteile. Auch wenn sie noch keinen einzigen Gegner gesehen hatten, so sollte die Ruine noch genug davon bereithalten, das war jedem der Gruppe klar. Annie konnte man dazu bewegen, nicht gleich hineinzustürmen, nach Grol zu brüllen und alles in Schutt und Asche zu zerlegen. Ein Märchen konnte sie überzeugen. Tibi entsendete seine Ratte, sie hatte anfangs ordentlich zu tun an teilweise schwebende Teile nach oben zu kommen, doch dann ging es zügig, auch wenn der Weg ins Innere mehr als einfach war von der Terrasse aus.

Tibi sieht durch die Augen der Ratte mit:

Doppeltüren, die zur Halle führen, sind zerstört am Boden. Die Schießscharte gegenüber der Tür. In der Halle gehen Türen nach Norden und Süden. Trümmerhaufen im Süden. Osten endet ein breiter Korridor in zwei weiteren Türen, die nach Süden und Osten führen. Korridor voll mit Trümmern und Putz. Einsturzgefahr. Loch in der Tür nach Norden. Raum voller Fässer und Kisten. Ratte bewegt sich zu einem Ledersack zwischen den Kisten. Nagt am Beutel und 5 goldene Körner fielen durch das entstandene Loch, sie strahlen leicht golden.

Etwas betritt den Raum, von einem größeren Raum… sie nagte weiter…

rat familar

Nocturne Ungeschick wird zum Vorteil genutzt

Da die Ratte an etwas gebunden war. Einigte sich die Gruppe, dass Nocturne die Lage innerhalb der Ruine in Augenschein nehmen sollte. Davor segnete Angelus alle noch einmal und stimmte sie auf den Kampf ein. Plötzlich verschwand Nocturne, dank Maerons Hilfe. Er blieb in Verbindung mit Nocturne.

Der hatte sich inzwischen aufgemacht zur Terrasse, diese flink erklommen und teilte Maeron die Positionen der Goblins hinter den Schießscharten mit. Diese waren abgelenkt, entweder schliefen diese oder waren anderweitig beschäftigt. Durch die Aufklärungsarbeit der Ratte ging vieles schneller. Die Türen im Süden und Norden waren verschlossen. Blieben noch die Türen im Osten. Er übersah, als er zu den Türen ging, einen feinen Draht und kurz daraufhin stürzten von oben große Balken und Steinbrocken herab. Diesen konnte er geschickt ausweichen, aber der Einsturz sollte die ganze Ruine geweckt haben.

So war es dann auch, plötzlich gingen Türen auf. Viele Schritte waren zu vernehmen, die sich der Halle näherten. Rüstungen klapperten, Goblins und andere Kreaturen kamen. Maeron teilte den anderen alles mit. Daraufhin näherten sich alle der Ruine.

Nocturne wollte gerade in eine Tür entschwinden, die im Süd-Osten lag, da wurde diese aufgestoßen und Goblins strömten heraus… mit unterschiedlicher uneinheitlicher Rüstung und Bewaffnung, ein Goblin mit Fleischerbeil und eine Art umgekehrten Stiefel auf dem Kopf gab dabei Befehle. 

Die Geschicklichkeit von Nocturne machte sich bezahlt, flink war er an den Trümmern an eine erhöhte Position in der Halle gekommen und starrte kopfüber zu der angewachsenen Gruppe von Goblinoiden unter ihm. Maeron merkte, wie angespannt Nocturne war und teilte Annie mit, sie möge bitte in die Halle einen Feuerball werfen. Nocturne teilte er mit, von dort nach draußen zu verschwinden.

Dann ging alles sehr schnell, während der Koch mit den Beilen, Nocturne ausgemacht hatte, da dieser nach draußen eilte, die anderen ihn aber nicht wahrnahmen. Annie in Flammen aufging und kurz daraufhin einen großen feurigen Ball in die Halle warf. Diesen Nocturn gerade noch so ausweichen konnte und eine große Explosion die Ruine erschütterte. Chaos brach aus, Goblins und Hobgoblins brannten lichterloh, die Halle war ein einziges Flammenmeer.    

cragmaw tribe (Die Befreiung von Grol (Die silberne Schar))

Das Chaos zum Vorteil nutzen

Die Gruppe strömte in das brennende Chaos und nutze so ihre Überlegenheit. Sie hatten leichtes Spiel. Die Goblinoiden, die noch nicht verbrannt waren, wurden von Angelus und Nocturne außer Gefecht gesetzt. Dazu beschwor Annie dazu auch noch Tibbers, der die gesamte Aufmerksamkeit auf sich zog.

Während sich Angelus sich um die restliche Wachmannschaft kümmert und ihre Zahl dezimierte, eilte der wieder sichtbare Nocturne zwischen dem Chaos hin und her und ließ den ein oder anderen brennend, wälzenden Goblin am Boden leblos zurück. Flammenpfeile von Tibi und Annie zündeten weitere Goblinoide und Bugbears an. Der Einzige in dem Chaos, der zur Vernunft rief, auf Seiten der Goblins, war der Koch und nachdem sein Beil sich in die Rüstung von Nocturne gegraben hatte, sah er schon die Wende des Kampfes.

Doch Flammenpfeile von Tibi nahmen ihm den Glauben daran und beendeten sein Leben.

Der Eingangskorridor war von einem Dutzend Leichen der Verteidiger gesäumt. Das Feuer hatte mehrere Räume in Brand gesteckt. Die Verbindung zur Ratte hatte Tibi verloren. Zwei brennend, flüchtende Bugbears, die nach Osten durch die inzwischen offenen Tür flohen, wurden durch eine brennende Kugel von Tibi und dem Pfeil von Nocturne beendet.

Die Gruppe, die keine weiteren Gegner sich gegenübersah, strömten durch die Tür Richtung Osten. Annie drängte sie dazu, es schien, als würde sie auch ihre Kontrolle verlieren, über sich selbst.

Dieser hohe, schmale Saal sah aus, als wäre er einst Teil einer Kapelle oder eines Schreins gewesen. Entlang der oberen Bereiche des Raumes waren Engelsfiguren gemeißelt, die auf den Boden hinunterblickten. Im Norden versperrten schwere Vorhänge zwei identische Torbögen. Zwischen den Torbögen befand sich ein zerbrochenes, aber kunstvoll geschnitztes Steinfeuerbecken.

Angelus spürte eine böse Aura im Norden des Raumes, diese bestätigte Maeron mit den Worten „Nichts anfassen, lasst alles liegen“.

Annie drängte zur Eile und Tibbers stürmte durch die Tür im Osten. Krachend gab diese dem Ansturm des beschworenen Bären nach.

Nocturnes Neugierde gefährdet die Gruppe

Nocturne war in dem Saal nach Norden abgebogen, eine Kammer, in der Mitte des Raumes stand ein Steinaltar, der mit einem blutbefleckten schwarzen Tuch bedeckt war. Goldene Ritualgegenstände – ein Kelch, ein Messer und ein Weihrauchfass – waren sorgfältig auf dem Altar angeordnet. Zwei Torbögen im Süden waren mit schweren Vorhängen verdeckt.

Maeron der das sah, hatte ihn gewarnt, doch das Verlangen den Dolch auf dem Altar zu nehmen war größer. Schmerzen im Kopf durchzuckte ihn, Gedanken in seinem Kopf wirbelten hin und her, finstere Gedanken gediehen. Verrat und Gier keimten auf. Das konnte er nicht zulassen und er eilte mit dem Dolch in der Hand zurück zur Gruppe. Ein Grick, der durch den Boden nach oben stieß, ignorierte Nocturne. Auch der Wurm schien kein großes Interesse an ihm und tauchte wieder in den Boden ab.

 

ritual dolch (Die Befreiung von Grol (Die silberne Schar))

Nocturne und der Grick schlagen zu

Die Gruppe hatte unterdessen den Saal durchquert und sie standen in einem mit Geröll teilweise verschütteten Korridor, da durchbrach der Grick plötzlich den Boden und stürzte sich auf die feurige Annie. Angelus und Tibbers kämpften in einem viel weiter vorne gelegenen Raum gegen 2 Hobgoblins. Sie hatten eine kleine Kaserne gefunden. In der Mitte dieser kleinen Kaserne glühte ein mit Kohlen gefülltes Steinfeuerbecken. An der Ostwand standen vier Strohmatratzen in einer Reihe. Die Südwand war eingestürzt, eine vergitterte Holztür war zu sehen.

Tibbers löste sich gleich am Anfang des Kampfes auf. Er hatte starke Schläge mit dem Streitkolben einstecken müssen. Angelus nahm es nun mit den beiden Gegnern auf, unterstützt von Maeron, der aber die drohende Gefahr hinter sich wahr nahm. Während Annie den Grick ignorierte und weiter Feuerpfeile auf die beiden Verteidiger um Angelus entsandt, ebenso wie Tibi, stach Nocturne präzise mit dem Ritualdolch plötzlich auf Tibi ein, das Geröll färbte sich unter ihn rot, einen weiteren Angriff würde er nicht überstehen. Was war mit Nocturne los? Der Grick schlug mit seinen Tentakeln auf Annie ein und mit seinem Schnabel fuhr er durch die flammende Rüstung. Annie brüllte auf. Ihre flammende Aura brach zusammen.

Die Schwachstelle der Gruppe wurde sichtbar, sollte das Ende sein?

 

Grick

Nocturnes Kampf gegen sich

Es fühlte sich gut an, als er zustach und mit jedem Treffer, wurde das Gefühl besser. Nur noch ein letztes Mal, dann wäre der erste Gegner erledigt und dann wäre Maeron dran, die kleine Hexe wäre inzwischen erledigt. Worte von Maeron drangen durch die Dunkelheit von Nocturne hindurch, mit einem letzten Aufbäumen versuchte Nocturne dagegen anzukommen und hatte Erfolg. Er ließ den Dolch fallen. Er stand kurz benommen da und diese Zeit nutzt Tibi sinnvoll, er regenerierte ein wenig, aber einen weiteren Angriff würde trotzdem nicht überleben. 

Eine Drow und ein Wolf greifen in das Geschehen ein

Mit letzter Kraft bezwingt Annie mit ihren Feuerpfeilen den Grick, der brennend und zuckend in dem Boden verschwindet. Nocturne der sich inzwischen wieder gefangen hat, bemerkt nicht, wie sich eine mit Dolchen bewaffnete Drow sich über einen Schutthaufen sich zu ihm begibt. Einzig Maeron merkt es und versucht die anderen darauf, aufmerksam zu machen. Annie merkt es und reagiert mit einem Feuerball und der Effekt zeigt ein Feuerschein gefolgt von einer magischen Dunkelheit. Von all dem bekommt Angelus nichts mit, er ist voll und ganz im Kampf gebunden. Einer der Gegner liegt blutend am Boden, während der andere noch Widerstand leistet.

„Angreifer im Schloss“, brüllt der letzte verbliebene Verteidiger. Seine letzten Worte, denn das Schwert von Angelus beendet sein Leben. Nocturne der inzwischen an Angelus Seite sich befindet, bemerkt wie sich eine Tür öffnet und im nördlichen Korridor ein Wolf auftaucht. Noch bevor er handeln kann, springt dieser Angelus an. Der Kampf ist kurz und am Ende liegt der Wolf tot am Boden.

Plötzlich taucht die Drow aus der magischen Dunkelheit auf und versucht in die Tür, wo der Wolf erschienen war zu kommen. Geistesgegenwärtig schoss Nocturne ein Pfeil ab und traf. Auch Tibi reagiert mit Flammenpfeilen. Getroffen brach die Drow von den Flammenpfeilen zusammen und verwandelt sich zurück zu einem eigenartigen Wesen… einem Gestaltenwandler.

Das Ende von König Grol

Der Rauswurf und das flammende Ende

Stark angeschlagen, aber voller Selbstvertrauen, betrat Angelus einen Raum. Dieser Raum war einfach eingerichtet, mit dicken Fellen auf dem Boden, die als Teppiche dienten, alten Trophäen an den Wänden, einem großen Bett im Norden und einem Kohlenbecken, in dem die Kohlen hell loderten. Ein runder Tisch mit mehreren Stühlen stand im Süden in der Nähe der Tür. Neben dem Tisch lag auf dem Boden ein bewusstloser Zwerg, der schwer verletzt aussah. Doch vor ihm stand ein alter Bugbear der seine besten Jahre hinter sich hatte in Rüstung.

Nocturne schoss auf ihn und Angelus stürmte auf ihn zu. Im selben Moment krachte es laut und Angelus flog rücklings in den Korridor zurück, traf dabei Nocturne der seinen Bogen neu spannen wollte, tödlich und krachte dann vor Tibi. Dieser zögerte nicht länger und warf einen Feuerpfeil auf den alten Bugbear, der auf dem Weg war Gundren zu töten. Im letzten Moment und mit vereinten Kräften brachten sie den König zum Wanken. Er sackte tödlich getroffen von Annies Feuerball zusammen, Angelus und Gundren konnten noch rechtzeitig ausweichen. Der Kampf war vorbei. König Grol war besiegt. Viele Fragen blieben.

Wo war das Schwert von Sildar?
Sollten sie den Dolch mitnehmen, den Nocturne kurz geführt hatte?
Sollten sie sich die Zeit nehmen, die Ruine nach Schätzen zu durchforsten?

King Grol (Die Befreiung von Grol (Die silberne Schar))
castle crag (Die Befreiung von Grol (Die silberne Schar))

Rauchenden Köpfe (Legacy of the Past)

Die letzten Würfel für das große Spiel besorgen

Der Gnom und das Fass

Das unablässige Staccato der Dschungelgeräusche umgibt die Helden wie ein schwerer klammer Mantel. Um die Wachen der Yuant-Ti zu umgehen, schlägt die Gruppe einen Bogen um den alten Palast. Der senile Tabaxi Nagelbeutel konnte nur mit Mühe davon abgehalten werden einen Gnom mit seinem laufenden Fass zu jagen. Da ein Fass auf zwei Beinen natürlich die Neugierde weckte wurde dies Begegnung auch zugleich angesprochen. Tipsi Bonbong war sehr freundlich und erzählte freimütig das er auf einige rote Magier getroffen ist, die den Abenteurern eine Falle im Papazotl-Tempel gestellt habe und jetzt im Besitz eines der Würfel ist. Leider konnte er nicht alle, mit seinem Hammer dessen Kopf wie ein Fass geformt ist, erschlagen, weil für jeden niedergestreckten Feind füllt sich sein Bierkrug. Das ist natürlich auf Dauer sehr berauschend wie auch sehr harntreibend. Des Weiteren erfuhren die Entdecker das die roten Magier wohl mit den Yuant-Ti im Tempel der Nachtschlange paktieren.

Tipsi Rauchende Köpfe

Abb. Tipsi

Die Rettung von Yorbs Sohn

Der Eintritt zum NangNang-Tempel wurde leider von einer Gruppe Grungs und ihren Häuptling Jorb verwehrt. Allerdings könnte Einlass gewährt werden, wenn der 180ste Sohn von Jorb, Imbog, gefunden und zum Vater gebracht werden würde.

Dunkel erinnerten sich die Helden an einen anderen Tempel, der von einem großen Lavasee umgeben war. Ja genau dort gab es einen Kampf mit einem roten Grung und einigen Pygmaen, aber wie der ausgegangen war…

Nicht desto trotz war es an der Zeit für eine heldenhafte Rettungsaktion und so kam heraus, dass der Kampf vorbei war und der verlorene Sohn Imbog gefesselt an einem sich absenkenden Stalagmit der Opferung im Lavasee ausgesetzt war.

Aus irgendeinen Grund konnte der Hexenmeister Gor kein Dimensionstor öffnen, um zu dem armen Imbog und seinen 18 frenetisch tanzenden Pygmaen-Goblins zu gelangen.

So seilte sich die tapfere Jelran todesmutig an der Felswand ab und Gor sowie Herrschmidt flogen zum Geschehen. Aus dem Augenwinkel bemerkten sie jedoch zwei Gargoyle, die mit feiern wollten. Um den Tiefling Gor etwas Schutz zu bieten, belegte Herrschmidt ihn mit dem Segen des Heiligtums. Eru, forderte über ihren druidische Macht, Luftunterstützung an. Kurze Zeit später schossen schon zwei Abfangjäger des Typs Riesenadler über den Himmel.

Herrschmidt griff sich den angerösteten Grung Häuptlingssohn und packte ihn sich vor die Brust, nachdem der Imp des Hexenmeisters und er selber Imbog von den Fesseln befreit hatten.
Gor, versah den Firbog mit seiner Fracht noch mit Unsichtbarkeit und sogleich ging es zurück zu dem Rest der Gruppe. Jelran sowie Erus Luftunterstützung machten ein späteres Eingreifen von Herrschmidt fast unnötig.

6. von 9 Würfel

Überglücklich beteuerte Imbog seine Dankbarkeit, betonte aber, dass er leider nichts hätte, aber seine Retter gerne regelrecht in Gold ertränkt hätte.
Häuptling Jörg hielt sein Wort und Weg in den Tempel von NangNang war frei.

Als Inschrift war zu lesen:

„NangNang rät, nur sich selbst zu dienen!“

Die Kammer war voller Reichtümer und an einer verschlossenen Tür stand:

„Derjenige, der am reichsten ist, bringt mir eure Gaben“

Nachdem etwas von den Schätzen zur Tür gebracht worden sind, öffnete sie sich und auf einem Podest konnte der 6.te Würfel endlich im Empfang genommen werden.
Die Reichtümer waren wohl eher Metalschrott, nach Arthur. Was Herrschmidt nicht davon abhielt, ein Teil des Schrottes in ein Rüstungsteil mit Fonds Segen umzuschmieden.

 

Nangnang Schrein

Abb. Nangnang Schrein

Von Kahn fahren und Krokodilstränen

Um den Weg durch die Stadt abzukürzen, wurde ein Floss gebaut und von dem Fleischgolem Lepra durchs Wasser gezogen. Bedauerlicherweise lockte das drei Schlangen und ein Krokodil an, die aber recht fix in den Proviant übergingen. Das 21 m lange Mutterkrokodil konnte durch Herrschmidt und letztlich Erus Fähigkeit Freundschaften zuknüpfen, schnell überzeugt werden, die Helden nicht anzugreifen und lieber helfen das Floß auf das andere Ufer zu bringen.

7. von 9 Würfel

I´jin Schrein

Abb. I´jin Schrein

I´Jins Tempel überraschte mit einem Gang der aus 4×8 Steinplatten bestand.
Auf jeder Platte war eine Abbildung eines von 8 Tieres zu sehen.
Eine Inschrift verriet:

I´Jin lehrt uns, den unerwarteten Pfad zu wählen

Nach etwas probieren und Pfeilfalllöcher mit XXXXX* verstopften wurde der Gang durchschritten, in dem man nur einmal auf jedes Tier trat.
(der Etikette wegen wurde dieser Eintrag aus dem Heldentagebuch entfernt)
Nach einem kleinen Labyrinth hielten die erfolgsverwöhnten Recken schließlich den 7.ten Würfel in ihren Händen.
Zum Glück konnte für die Nacht Unterschlupf in Kellern und Tunneln gefunden worden.
Allerdings waren einige, die Nachtwache hielten, etwas verunsichert, da ein kichernder Kobold mit einer Kerze auf dem Kopf durch die Gänge schlich.
Kurz bevor es zu Wongos Tempel weiter gehen sollte, flitzte noch ein T-Rex mit Feder über die Hauptstraße.
I´Jin Puzzle Rauchende Köpfe

Ja, so etwas steht in keinem Reiseführer, erleben sie noch heute Omu hautnah und kommen sie verändert wieder oder nicht!

Herrschmidt

Tyrannosaurus

Rauchende Köpfe

Gib acht beim 8. Würfel

Fünf Gänge führten in Wongos Tempe hinein und eine Inschrift informierte die Besucher:

Es ist besser, Wongos Freund zu sein, als sein Feind

Durch den mittleren Gang sah man eine riesige Affenstatue, die auf ihren Schwanz balancierte und in jeder Klaue eine Wasserschale trug.

Wongos Freund weiß, wo er das Wasser einschütten muss

Die Untersuchung der anderen Gänge ergab, dass in jedem eine Tiermaske in der Wand eingelassen war, die beim Durchblicken einen Lichtstrahl auf je eine andere Schale wahrnehmen ließ. Weitere Inschriften sollten bei der Auswahl der richtigen Schale helfen:

Eber: Der Geier kann von Glück reden, dass er noch lebt.
(linker Fuß)
Geier: Einer der anderen, hat keine Freunde.
(linke Hand)
Löwe: Ich habe einen der Freunde des Ebers gefressen.
(rechte Hand)
Zebra: Mein einziger Freund ist verhungert.
(rechter Fuß)

Letztendlich fiel die Wahl auf den Geier, da er als einziger keinen der anderen Tiere nannte. So goss Herrschmidt Wasser in die Schale am linken Fuß der Affenstatue. Eine Stimme intonierte sogleich:

Nimm den Preis und verfluche deine Freunde oder kämpfe mit meinen Kindern und beanspruche ihn.

Der Firbog zögerte nur kurz, auch wenn er ein prima Entflucher ist, mochte er seine Gefährten doch keiner Gefahr aussetzen und wählte den Kampf mit den Kindern. Vier affenartige Wesen erschienen und Fallgitter donnerten herab, um die Gänge zu versperren. Nur Diar und Yelran konnten sich reflexartig noch durchqueren, um sich dem Affentheater anzuschließen.

*Wer hat Wongos Kokosnuss gekrault?*

Wongos Schrein

Abb. Wongo Schrein

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