Drei Diplomaten und eine Verschwundene Botschaft (The Legacy of the Grey Guardians)

Drei Diplomaten und eine Verschwundene Botschaft (The Legacy of the Grey Guardians)

– Eine Mörder-Mysterie

Drei Diplomaten und eine Verschwundene Botschaft  (The Legacy of the Grey Guardians)

Am Bord des U-Bootes machten wir uns mit den Schwankungen vertraut. Wir hatten eine Woche bis zur Ankunft in Lantan – genug Zeit, um aus unserem ungeschliffenen Diamanten Mia Lee eine echte Lady zu machen.

So brachte ich ihr nicht nur die Etikette der Adligen bei, sondern gab ihr auch Tanzunterricht sowie Körper- und Haltungsschule und – zu meiner als auch unser aller Verzückung – Mia Lees scheinbar erste Begegnung mit einem Korsett. Sie war ein Naturtalent und lernte in Windeseile, wie man während des Tragens eines Korsetts atmet und sogar spricht. Aber all die anderen Dinge hatte Sie natürlich auch in Windeseile verinnerlicht.

Eine derart aufmerksame Schülerin, die selbst Anekdoten verinnerlicht und anwendet, ist sehr lohnenswert, zu unterrichten. Und so ging die Woche schneller vorüber als erwartet. Ich hatte sogar Zeit, meinen Glauben weiter zu vertiefen und mir bisher verschlossene Erkenntnisse zu offenbaren.

Sei es der Golem oder die Peryton der anderen Gruppe oder der generelle Einfluss dieser Reise, ich hatte das Gefühl, mich weiterzuentwickeln. Ich stellte mir die Frage – als Paladin, mit welchem Reittier möchtest du eine engere Verbindung eingehen, wenn wir wieder an Land sind? Die Frage würde ich mir beantworten, sobald wir wieder angelegt haben.

Tatsächlich erreichten wir einen Unterseehafen, unterhalb von Samber, mit dem Beinamen „Sashelos“. Dort wurden wir von Tordove Ulastra, der „Außenministerin“ Lantans und Mondelfe, begrüßt.

Zugegen war eine weitere Mondelfe in blauen Gewändern, die sich als Ostrade vorstellte, Olalees direkte Vorgesetzte und Vorsteherin ihres Kultes.

So graziell und ehrehrbietend wie möglich geleitete ich Mia Lee von Bord in den Hafen und wir nahmen uns die Zeit der politischen Formalitäten, bevor wir zu konkreteren Besprechungen übergingen.

Tordove wollte uns direkt zu den Regierenden Lantans bringen, doch ich lehnte ab, mit der Begründung, zunächst präsentierbar sein zu müssen, bevor es eine mögliche Zusammenkunft gäbe.

Dem wurde zugestimmt und wir wurden zunächst von Ola Lee’s Orden genährt. Nicht unbedingt das beste Essen aber es machte satt und Ostrade bot uns mit etwas stolz etwas Seegras an und betonte verzückt, wie unabhängig sich ihr Orden ernähren konnte. Ich dankte ihr und versuchte, so gut es ging, meinen Ekel bezüglich der Essgewohnheiten vor Ort zu verbergen.

Tordove fragte, ob wir noch etwas bräuchten, uns wurden bereits Zimmer im besten Hotel der Stadt reserviert und uns würde es an nichts fehlen.

Ich entgegnete, dass wir einen Stadtführer benötigen würden, um uns mit angemessener Kleidung vor Ort auszustatten, wenn möglich 5 Schriftrollen des Zaubers „Tote befragen“ und die Berichte, die doch bitte ins Bekleidungsgeschäft gebracht werden sollten, sodass ich diese bereits vorab bereits lesen konnte, wenn wir beim Allah und dessen Anhang vorsprechen würden.

Olalee erinnerte mich an mein Versprechen, ihr auch ein Kleid zu kaufen und ich scherzte, dass ich ihr gerne ein Kleid angemessen für eine Magd besorgen würde. Leicht verärgert puffte sie ihre Wangen auf und stapfte davon, um Vorbereitungen ihres Ordens zur Teilnahme an der Versammlung zu treffen. Ich habe selten eine so hübsche Elfendame sich wie ein kleines Kind benehmen sehen. Der Scherz hatte sie wohl härter getroffen als erwartet.

Glücklicherweise bot uns Ostrade 5 Ihrer Schriftrollen zur Nutzung an, jedoch konnten Sie aktuell keine weiteren herstellen, sodass wir anderweitig diesen Nekromantiezauber auftreiben müssten. Wir wurden hierbei auch mit den religiösen Ansichten des Ordens konfrontiert, dass Tote eigentlich zu ruhen haben, aufgrund der brisanten Umstände jedoch eine Ausnahme gemacht würde.

Grundsätzlich ist Magie weder gut oder böse, so auch Nekromantie. Neigte diese Schule jedoch dazu, Opfer von Missbrauch für das Erschaffen von Untoten zu sein. Hierin waren wir uns einig und ich versicherte, die Schriftrollen ehrenhaft zu nutzen und nicht für finstere Zwecke zu missbrauchen.

Kurz darauf wurde uns die Gnomin Trihani vorgestellt, welche unsere Stadtführerin sein sollte. Mit dem Herausschreiten aus dem Untergrund in die Sonne des Tages erblickten wir eine Stadt so wundersam wie wunderschön vor uns, den Hügel hinab. Das war der perfekte Moment, um zu bestimmen, was mein neues Reittier sein würde. Der Weg hinab in die Stadt von dieser Grotte würde etwas 10-15 Minuten dauern und während Mia Lee und Trihani voran schlenderten, beschwor ich das Ross meiner Träume.

In den Erzählungen Milils heißt es, dass er sowohl auf Einhörnern als auch Pegasi ritt. Beides anmutige und wunderschöne Existenzen. Da ich mich jedoch nicht entscheiden konnte, was mir eher lag, beschwor ich von der celestischen Ebene ein Pegacorn, das ich auf den Namen Silberschwinge taufte und ab sofort nutzen würde. Das war viel schöner, besser und legendärer, als so ein Peryton je sein würde. Das hatte Abdul nun davon. HA!

In der Stadt zog Silberschwinge den ein oder anderen Blick auf sich und ein paar Kinder kamen, um das schöne Tier etwas zu streicheln. Silberschwinge genoss die Aufmerksamkeit und ich ließ ihn vor dem Bekleidungsgeschäft stehen, denn er konnte sicher gut selbst auf sich aufpassen mit Horn, Hufen und Flügeln.

Wir entschieden uns für ein Smaragdgrünes Kleid und passenden Schmuck für Mia Lee sowie ein Meerblaues Kleid und eine aquamarine Haarbrosche für Ola Lee. Ich selbst kaufte einen silbernen und goldenen Smoking mit jeweils passenden Ohrringen. In der Zwischenzeit traf ein bediensteter Kurier ein und übergab eine Vielzahl an Dokumenten, welche wohl die Berichte zusammen fassten. Der arme Kerl war so außer Atem, dass er fast das Bewusstsein verlor, daher legte ich meine Hand auf seine Schulter und nahm die Erschöpfung von ihm. Dankbar verabschiedete sich der gute Mann und machte sich prompt von dannen.

Als nächstes zeigte uns Trihani ein Magiegeschäft, in der Hoffnung, wir würden dort die restlichen benötigten Schriftrollen finden. Unglücklicherweise war der alte Ladenbesitzer und seines Zeichens Mondelf nicht im Besitz der benötigten Schriftrollen, da er, wie viele andere Zauberkundige, die Schule der Nekromantie verpönten.

Ich erinnerte den guten Herrn, dass es auch positive Nekromantiezauber gäbe wie „spare the Dying“ und „Gentle Repose“, die häufigere Verwendung von Klerikern fänden. Nach einer kurzen Diskussion bot uns der Ladenbesitzer eine Kontaktkarte an und gab uns den Namen Torbeus, Besitzer des „Verkrüppelten Seemans“, der am ehesten hatte, was wir brauchten. Dafür versprach ich ihm, ggf. Schriftrollen für Heilzauber anzufertigen, sofern ich dazu ausreichend Zeit finden würde.

Nachdem wir die Einkäufe beendet hatten, nutzten wir die restliche Zeit noch für etwas Sightseeing. Zum einen war da das Denkmal der 5 Weisen, 5 Menschenstatuen, die einen Zeitzauber sprachen, um Lantan als Insel in die Zukunft zu teleportieren – was nach den Angaben der hiesigen Bevölkerung zum Ableben der Menschen durch deren Opferung in Form eines Blutmagie-Rituals zur Folge hatte, sodass fast ausschließlich Gnome und Mondelfen auf Lantan anzutreffen waren. Trihani zeigte uns auch das Ordenshaus von Gond und die Marktstraße, bei der wir einige Leckereien erwarben.

Zudem hatte Lantan ein orientalisches Flair, dass ich allenfalls von Wesirs Heimat erwartet hätte.
Exotisch jedoch wunderschön anzusehen. Am hiesigen Park rasteten wir etwas und während Mia Lee die Sonne genoss, nutzte ich die Zeit, um die Berichte zu lesen. Als ich auch damit fertig war, kamen viele der hier Lebenden wohl von ihrer Arbeit und so spielte ich eine Ballade über unseren Kampf gegen den Tiefseegolem und ließ die eine oder andere schelmische Anekdote über Garry mit einfließen, was mir prompt etwas Silber und Gold in die Kasse spülte.

Auf dem Rücken von Silberschwinge zurück ins Hotel getragen machten Mia Lee und ich uns direkt an die Vorbereitungen zur Vorsprache im Regierungspalast. Sie sah so umwerfend aus, dass selbst ich verlegen errötete. Sie modifizierte ihr Kleid so gekonnt, wie nur eine Meisterschneiderin es vermocht hätte. Es hat seine Vorteile, eine lange Lebensspanne zu haben. Mein Silbersmoking komplementierte hierbei ihre Erscheinung, sodass wir uns wie ein Paar aus Tag und Nacht ergänzten.

Ein kurzer Ritt auf Silberschwinge und wir standen vor den Toren des imposantesten Gebäudes des gesamten Inselstaates. Wesir hätte sich hier bestimmt mehr als nur wohl gefühlt. Trihani brachte uns in die Haupthalle und stellte uns den unbekannten Noblen und Noblessen vor, allen voran, das Staatsoberhaupt, Yelric Pevron, Allah von Lantan.

Während des freundlichen Geplänkels konnte ich Ola Lee ausfindig machen, die ein klein wenig aufgeregt zu sein schien. Die Nervösität, zwischen so vielen wichtigen Leuten zu sein, setzte ihr wohl zu. Umso freudiger blickte sie drein, als sie ein Päckchen von mir erhielt und Mia Lee sich prompt bei ihr einhakte, um ihre Ordensgewandung gegen ein Kleid einzutauschen, dass für diese Veranstaltung mehr als nur angemessen war.
Die beiden Damen erweckten durchaus Eindruck, als sie zurück kamen, gaben die eine oder andere Person doch anerkennende Laute und Blicke von sich. Mein Plan ging damit vollumfänglich auf.

Wir wurden sogar als Ehrengäste rechts und links vom Allah gesetzt, eine Ehre, die selten Staatsgäste zuteil geworden wäre. Auf der anderen Seite des Tisches fernab befanden sich Ostrade und Ola Lee neben ihr. Ein Indiz für die Brisanz unseres Auftrages, rief ich mir in Erinnerung. Nach dem vorzüglichen Bankett, mit nur den erlesensten Speisen und Tränken gesegnet, ging es zum Geschäftlichen über.

Yelric drückte sein tiefstes Bedauern aus bezüglich der schrecklichen Tragödie, die sich in der Botschaft ereignete. Ich hingegen hatte den diplomatischen Drahtseilakt zu absolvieren, den Allah von den Gesetzen Tiefwassers zu informieren, ohne einen weiteren diplomatischen Skandal zu verursachen. Und so erklärte ich, dass anhand der vorliegenden Umstände eine Geldstrafe von etwa 11000 Gold für das Ableben der in der Botschaft ansässigen und ggf. die Todesstrafe oder aber 10 Jahre Haftstrafe für die Regierenden Lantans auf den Spiel standen. Dies führte wie erwartet, zu unruhigen Reaktionen. Nachdem ich jedoch versicherte, dass eine abschließende Entscheidung erst nach Abwägung und Prüfung aller neugewonnenen Erkenntnisse getroffen würde und diese Entscheidung möglichst einvernehmlich zwischen Lantan und Tiefwasser erfolgen sollte, allein schon, um einen möglichen Krieg zu vermeiden – dies führte zu einem beidseitigen Verständnis und einem Bündniss, um das Unglück aufzuklären.

So gingen wir noch einmal durch, was sich genau ereignete:
Eines Nachts vor ein paar Wachen hörten die Wachen schreie und Kampflärm aus der Botschaft. Aufgrund der bisherigen Verträge war den Wachen unter keinen Umständen, auch nicht in Notfällen, ein Eingreifen in die Botschaft Tiefwassers gestattet. Aufgrund der Brisanz der Angelegenheit musste schnell gehandelt werden, und so ließ Ordrade, die Herrin Ola Lee’s die Zeit für die Botschaft und deren Interior einfrieren und schickte dies in die Zukunft, bis zu dem Zeitpunkt, zu dem die Priesterin den Zauber aufheben würde. Dabei nutzte Sie die residuelle Magie der 5 Weisen, mit der einst ganz Lantan in die Zukunft geschickt wurde. Ein weiterer Magier, Lyosys Falgarion, ein Fernsicht-Spezialist blickte in die Räumlichkeiten der Botschaft, fand dort jedoch nur Tote, bevor Ostrade das Gebäude zurück in die Zukunft beförderte.

Anhand der Dokumente war tatsächlich klar, dass ein Eingreifen Lantans selbst in Notfällen ausgeschlossen war. Die Vereinbarung hierzu lag schriftlich vor. Warum ein Oberhaupt einer Botschaft so etwas einrichten ließ, war mir schleierhaft, jedoch auch ein Indiz, dass meine Intuition bestätigte, eine Aufteilung in zwei Gruppen die strategisch richtige Entscheidung gewesen war.

Das fasste es im Großen und Ganzen zusammen. Und so vereinbarten wir für den Folgetag die Aufhebung des Zeitzaubers, um die Untersuchung des Tatortes durchzuführen und die Wachen noch zu Details zu befragen.

Eine geruhsame Nacht und ein köstliches Frühstück später befanden wir uns vor dem Anwesen, auf dem offenkundig die Villa fehlte. Wachen schützten vor neugierigen Blicken und während Ostrade ihr Ritual durchführte, unterhielt ich mich mit den Wachen, die mir bestätigten, dass der Kampflärm zunächst von oben gekommen war und nicht von der Pforte. Dies deutete darauf hin, dass der Täter kein Eindringling gewesen war, sondern Mitglied der Botschaft. Ein lautes Beben verkündete die Wiederherstellung des Gebäudes, sodass ein Betreten des Objektes zur Untersuchung nun endlich möglich war.

Zum Zwecke der Identifikation erhielten wir eine Liste mit den Personen der Botschaft und jeweils eine kurze Beschreibung. An unserer Seite befand sich auch Ola Lee, die Mia Lee und mir zur Hand gehen sollten. Wir vereinbarten ein strategisches Vorgehen: Während Mia Lee die Todesursache jeweils feststellte und die Personen identifizierte, als auch die Mordwaffen sicherstellte, schaute ich mit meiner magischen Sicht nach magischen Gegenständen, Giften und Krankheiten als auch okkulten Einflüssen.

Dadurch konnten wir feststellen, dass die Verstorbenen ausschließlich durch Gewalteinwirkungen starben und weder Krankheiten, Gifte oder magische Einwirkungen umgebracht wurden. Auffällig war, dass es sich bei den Mordwaffen zum Teil um mundäne Gegenstände wie Gabeln oder Löffel, Kerzenhalter und Küchenmesser handelte. Der starke Blutgeruch machte die Untersuchung nicht einfacher, die ganze Botschaft war getränkt vom Gestank metallener Körperflüssigkeiten und gefärbt von Unmengen an Blut.

Ich fand zudem einen magischen Schrank, der durch Magie gesichert und somit nicht so einfach zu öffnen sein würde – ein mögliches Indiz für den Angriff in der Botschaft. Das Rätsel, mit 10 Magneten in einem Glas auf dem Tisch und einem Zettel mit einem Stern unter dem Schrank lautete: 4 in 5 im Stern. Dies ließ uns eine halbe Stunde lang Knobeln und überlegen, doch konnten wir uns letztlich durchsetzen und das Rätsel lösen, waren Mia Lee’s Überlebenskunde und Sternendeuterei und mein Wissen um Arkane Formeln und Geometrie eine deutliche Erleichterung zur Lösung des Rätsels. So bildeten die 10 Magneten 5 Linien mit je 4 Magneten, um ein Pentagram abzubilden. Der Tresor öffnete sich frohlockend und wir nahmen 3 Folianten an uns, die möglicherweise weitere Hinweise später bieten würden: Ein Archiv über Mindflyer, eine Enzyklopädie über Hexen und eine Abhandlung über Abolethen. Recht finstere Lektüre für eine Botschaft Tiefwassers.

Weiterhin untersuchten wir das Archiv als auch das Zimmer des Botschafters nach auffälligen Dokumenten. Ins Auge fielen hierbei Bestellungen von Uhrwerkgolems an Adlige nach Tiefwasser – was nicht im Namen der Botschaft sondern private Investitionen zu sein schienen.
Der Hersteller wurde mit dem Namen „Automata“ beschriftet.
Mia Lee teilte mir hierbei mit, was Ola Lee zum einen im Hafen zum anderen beim Bankett aufgefallen war, die besagte Person Quira Automata wurde mir sogar persönlich vorgestellt.

Nun kamen wir zu unserem letzten Teil der heutigen Untersuchung, die Verwendung der Schriftrollen. Mia Lee lehnte ab, die Schriftrolle selbst zu wirken und überließ die grausige Durchführung meiner Wenigkeit.
Wir entschieden uns für ein kongruentes System von Fragen, welche wir allen Toten stellen würden: 1. Wie lautet dein Name. 2. Wie bist du gestorben. 3. Wer hat dich umgebracht. 4. Was ist der wertvollste Gegenstand in der Botschaft, für den es sich lohnt, alle umzubringen. 5. Wer profitiert am ehesten vom Tod aller in der Botschaft.

Die Ergebnisse ließen sich sehen:

Verantwortlicher – 1.Syldeyr Traudaux, 2.Ohnmacht, 3.unbekannt, 4.Klavier 5.Quiera Automata

Leutnant – 1.Ilonen Berdeus, 2.Mit Gabel erstochen, 3.getötet von Venhophe (Küchenhilfe), 4. Schatztruhe, 5. unbekannt

Hausverwalter – 1. Darvone, 2. erstickt, 3. Venhophe, 4. Weinflasche, 5. unbekannt

Küchenhilfe – Venhophe, 2. Stich ins Herz, 3. Darvone – 4. fragte ich: Wer hat dich mit den Morden beauftragt: Quiera? 5. Warst du bei dem Ermorden der anderen in der Botschaft bei klarem Verstand?: „Ich war gar nicht…“

An dieser Stelle beendeten wir das Verhör. Wir hatten zunächst genug Material gesammelt, um zumindest eine Beteiligung besagter Quiera Automata festzustellen. Wir untersuchten die genannten Gegenstände und stellten fest, dass das Klavier von einem Artificer namens Danak Tar hergestellt wurde und einen vorzüglichen Klang hatte. Die Weinflasche steckte ich auch sogleich als wichtiges Beweismittel ein, dessen Aroma sicher weitere potentielle Hinweise auf den Täter bieten könnte.

Am Ende der Untersuchung gestatteten wir, die Verstorbenen abzutransportieren und ich bat Ostrade, statt einer Bestattung, zunächst die Leichen an einem sicheren Ort zu lagern und wenn möglich das Ritual „sanfte Ruhe“ zu wirken, um die Toten in 10 Tagen erneut befragen zu können. Bis dahin sollten wir genug Material zusammen gesucht haben, um das Ereignis zu rekonstruieren und den Schuldigen festzunehmen.

Bis dahin würde ich jedoch mein Versprechen gegenüber den drei anderen einlösen und am Denkmal der 5 Weisen jeden Mittag meine Harfe spielen.
Ein strahlender Ritter auf einem Pegacorn, der vor den Rettern Lantan jeden Mittag eine Serenade spielte – dieser Anblick würde sich sicher herumsprechen, dachte ich mir. Ich hoffte nur, die anderen würden Erkenntnisse gewinnen, welche die Informationen unsererseits ergänzen würden.

Der Verbleib der Schneidewind (The Outbreaks)

Der Verbleib der Schneidewind (The Outbreaks)

Der Aufbruch nach Svardborg

Dasharra Keldabar bereitete die Gruppe so gut für den Greifenflug vor wie es nur ging. Die Zeit drängte. Die Garderobe der Helden veränderte sich mit der bevorstehenden extremen Kälte. Weiterhin wurden noch Tränke in Bryn Shander besorgt. Die Tränke die man schon hatte wurde mit Hochprozentigem verschnitten, um einen gewissen Frostschutz zu garantieren. Als Abschied tauschten Wild Fire und Magister Hornblade Ihre Stäbe wieder. Die Aktivierung des Stabs blieben der Katze noch lange im Kopf. Waren sie doch recht entscheidend für die Zukunft.

Das Lager

Sie flogen mit den Greifen über die schroffen Regionen des Nordens über Iron Master und erreichten gegen Abend eine geschützte Höhle und nächtigten dort. Viele Geschichten wurden am Lagerfeuer erzählt und es sollte Eine der erholsamsten Nächte für die Gruppe werden.

Eis unter den Schwingen

Am nächsten Morgen brach in aller Früh die Gruppe weiter gen Westen auf, unter Ihnen flogen die Eisschollen nur so dahin. Die Luft war eisig und das Atmen viel schwer. Dann öffnete sich der das Meer und die Eisschollen blieben zurück. Als die Nacht einbrach versuchte die Gruppe auf einer treibenden Scholle zu landen, die recht klein, aber dafür einen gewissen Schutz vor dem Sturm bot, der inzwischen zugenommen hatte. Die Scholle erwies sich als glatt und so wurde die Landung recht ungemütlich. Die Greifenvon Myra und Aeckert überschlugen sich und beide vielen aus dem Sattel und Glas splitterte. Die blaue Flüssigkeit die durch den Rucksack von Aeckert durchsickerte bestätigte sein Vermutung. Schnell hatte er sein Buch herausgeholt und er hatte Glück im Unglück, da die Farbe nur den Einband verschmutzt hatte.

Ein Schutzlager wird errichtet

Vor dem Sturm Schutz suchend beteiligte sich jeder so gut es der Sturm zu lässt. Aeckert erschuf eine windgeschützte Barriere, Blm zauberte ein Suppe und auch die anderen waren nicht untätigt und erkundetet die Scholle. Da es kein Holz auf der Scholle gab, wurde das Holz genommen, welches auf einem der Greif transportiert worden war. Die Nachtwache wurde eingeteilt und als die Katze zusammen mit Myra Wache hatten passierte es.

Die Schneidewind

Ein Knirschen und Brechen holte die beiden aus dem Halbschlaf. ein Ruck ging über die Insel und schnell waren alle hellwach. Was war passiert? Es schien als wäre die Scholle im Westen auf etwas getroffen. Einige sprangen auf ihren Greifen und setzten auf die andere Scholle, von der sie gerammt worden waren. Doch was war das? Die Silouette eines riesigen Schiffskörpers der senkrecht in den Himmel aufragte steckte in dem Eis fest. Kurze Nachforschungen ergaben, das es sich bei dem Schiff um die Schneidewind handelte. Dieses Schiff gehörte einst zu der Flotte von Deudermont. Viele Fragen drängten sich auf und sie sollten bald eine Antwort bekommen.

Antworten aus der Kapitänskabine

Wild Fire machte sich zusammen mit ein paar anderen daran an dem senkrecht aufgerichteten, eingefrorenen Rumpf bis zur Kapitänskabine zu gelangen und mit ein wenig Wärme gelang Ihnen das Unmögliche. Sie öffneten die Tür zur Kabine und etliche Dinge kamen Ihn entgegen nud schlugen auf der Eisfläche, wo sich noch die anderen befanden auf. Eine Ansammlung von Gemälden waren unter anderem in der Kabine zu finden, ein Kind und zwei Frauen waren abgebildet und zeugten von der Herkunft des Kapitäns. Schnell hatte man den Tresor hinter einem Gemälde gefunden und geöffnet. Vorsicht war geboten. Ein Buch und ein Dolch waren in dem Tresor hinterlegt.

Schatten auf dem Eis

Während in der Kabine die Gegenstände aus dem Tresor geborgen wurden, die alles andere als einfach zu bergen waren, versuchte der Rest der Gruppe ein paar Informationen von den heruntergefallenen Sachen zu gewinnen. Plötzlich tauchten in dem Schneesturm Kreaturen auf dem Eis in der Nähe der Gruppe auf. Es schien nichts Gutes zu bedeuten. Schnell sammelte die Gruppe alles ein was sie tragen konnten und schwangen sich auf Ihre Greifen. Aeckert hatte weniger Glück beim bergen und auch die Angriffe auf die inzwischen herausgestellten Untoten lief schlecht. Ein Schutzschild ließ keine Fernangriffe zu und ein Meister innerhalb der Untoten schien dabei die Fäden zu ziehen. Flammen schlugen bei Aeckert empor und einzig der Verlust der Informationsquelle rettete Aeckert das leben

Abstand

Nachdem die Gruppe einen gewissen Sicherheitsabstand zu den Untoten auf den Schwingen Ihrer Greifen zurückgelegt hatten, war endlich die Zeit heran die Informationen näher in Augenschein zu nehmen.

1 Mission / 2 Aufträge (The Legacy of the Grey Guardians)

1 Mission / 2 Aufträge (The Legacy of the Grey Guardians)

Wie unsere Party einen Golem bezwang und sich dann in zwei Gruppen aufteilte.

Während ich auf der Suche nach Meeresfrüchten für meine Muschelsuppe war kaufte ich von den Fischern des Hafens Garnelen, Mollusca und anderes Schalentier, dass ich in den Kochtopf tat, welcher von Stormy zur Verfügung gestellt wurde.

Den Steg am Ufer entlangschlendernd entdeckte ich die bezaubernden Badenixen unserer Gruppe, Ola Lee und Mia Lee, wie Sie mit zwei großen Delfinen im Wasser spielten.

Aus dem freudigen Lachen wurde jedoch sogleich flehendes Kreischen, als die Damen sich – so elegant, wie es Ihnen in dieser Situation nur möglich war – wie zwei nasse Säcke Mehl aus dem Wasser schleppten und um Hilfe riefen.

Dies weckte meinen tief verwurzelten Drang, diesen Jungfrauen in Nöten beizustehen, waren Sie doch der liebenswertere Teil meiner Kameraden.

„Schnell, beschützt das Boot, das Ding im Wasser greift das Boot an!“ – rief Ola Lee.
Und tatsächlich sah ich eine Art Homunculi, dass auf eine andere Maschine unterhalb der Oberfläche zustapfte und gefährlich mit seinen Waffenarmen in dessen Richtung fuchtelte.
Ganz in der Nähe sah ich zudem Garry und Stormy und so rief ich lauthals meinen Kameraden zu: „Freunde, kommt zu mir und beschützt die Blechbüchse!“
Ein Wort, dass ich von Ander einst lernte, ein alter Freund, der sicher Stolz auf mich wäre, erinnerte ich mich doch an diesen Ehrenvollen Titel, der nur den härtesten Kriegern mit der besten Verteidigung vorbehalten war.

Jedenfalls formierte sich die Gruppe nach meinen Anweisungen: „Mia Lee – manipulier das Wasser“, „Ola Lee – beschwör etwas nützliches“, „Gary, steh nicht im Weg rum“, „Ich schieße Magie drauf“!
Das klappte auch ziemlich gut. Obwohl die mechanische Kreatur unter Wasser sich unseren regulären Kampftechniken entzog, so saß es dort unten quasi darauf wartend, dass wir es vernichteten – ein Wettlauf mit der Zeit begann.

Während Mia Lee die Bewegungen des Golems stoppten, so fügten Ola Lee und meine Wenigkeit dem Monster bedeutenden Schaden zu. Ich warf einen knisternden Bolzen nach dem nächsten auf das Ungetüm unter dem Meer, während Ola Lee eine Beschwörung nach der nächsten rief, um dem Golem im Nahkampf zuzusetzen.

Garry sprang derweil unter Wasser und wollte wohl einen Tiefseekampf machen. Er kam meinen Geschossen auch gefährlich nahe, aber ich war mir sicher, dass er das heil überstehen würde. Und dieses Gefährt zu schützen war schließlich auch wichtiger als Garrys ableben.
Mia Lee und Stormy machten sich derweil an dem Kran zu schaffen, der für das Be- und Entladen der Schiffe am Hafen installiert war.
Mit einem besonders glücklichen Treffer meiner Geschosse brachte ich den Golem in Position, als die Last des Krans auf den Golem nieder rauschten und diesen unter sich begruben.
Durch eine glückliche Fügung konnte sich Gary auch noch vor der herabstürzenden Last retten. Aber so wie ich ihn kenne, gibt es sicher ein nächstes mal.

Nach einer kurzen aber freudigen Zusammenkunft der Gruppe, bis auf Wesir, der weiter landeinwärts nach Speisen suchte, beschlossen wir, zurück zur Taverne zu gehen, um nach diesem anstrengenden Intermezzo eine ordentliche Mahlzeit zu bekommen.
Wir besprachen dort unsere kurz- und mittelfristigen Ziele und so schlug ich vor, was mir schon länger auf der Zunge lag, aufgrund der Beschaffenheit unserer Mission:
„Meine werten Freunde. Um bei unserer diplomatischen Mission erfolgreich zu sein, möchte ich euch vorschlagen, dass wir uns in 2 Gruppen aufteilen.
Einer offiziellen Gruppe, die sich mit den diplomatischen Feinheiten befasst, um unsere Gastgeber in Lantan nicht zu verprellen und möglichst auf offiziellem Wege die Informationen besorgt, welche für uns dort aufbereitet werden.
Und einer… diskreteren Gruppe, welche die Aufgabe hat, sämtliche Informationen rund um die Botschaft Tiefwassers zu besorgen, die nicht über offizielle Kanäle zu erhalten sind.
Für die erste Gruppe sind Ola Lee und meine Wenigkeit vonnöten. Mia Lee würde diese Gruppe mit Ihren persönlichen Attributen gut abrunden. (Ich blickte hierbei auf Mia Lee’s Silouette, die sich dank Ihrer vererbten Gene vorteilhaft von ihrer Kleidung abhebten.)

Die andere Gruppe würde durch euch anderen drei sehr gut aufgestellt sein. Wesir kann mit seinem Aussehen und seinem argumentativem Geschick beispielsweise als Schwarzmarkthändler auftreten, Garry ist mit seinen Muskeln und den schäbi… eh bürgerlichen Gewändern der perfekte Schlä… äh Skla… ich meine Bodyguard. Stormy kann als Ortskundiger unauffällig Informationen beschaffen und Kontakte knüpfen.“ (Die restlichen Vorteile dachte ich mir, hielt es jedoch für schlauer, sie für mich zu behalten.)

Verblüffenderweise wurde mein Vorschlag von den anderen ohne große Diskussion akzeptiert. Vielmehr war nun Thema, wie wir denn alle nach Lantan bringen sollten, denn das U-Boot, so der Name dieser transportablen Ölsardine, wurde dort bereits erwartet, sodass unsere Undercover-Agenten es schwierig hätten, nicht mit uns in Verbindung gebracht zu werden.
Somit entschied sich Gruppe 2, sich in der Stadt nach einer alternativen Reiseroute zu erkundigen, während ich mich mit Ola Lee zum Hafenmeister hinwendeten, um offene Fragen bezüglich des Golems zu klären, während sich Mia Lee dazu bereit erklärte. die frischen Meeresfrüchte in ein essbares Gericht zu verwandeln.

Der Hafenmeister erklärte uns, dass es sich bei dem Golem um Waren einer gewissen Quira Automata handelte, welche wohl die Golems herstellte und unter anderem nach Tiefwasser lieferte.
Nach einer kurzen Diskussion, wer denn nun an dem ganzen Schlamassel die schuld trug, konnte ich den Hals unserer Gefährten aus der Schlinge ziehen. Nebenbei stellte Ola Lee mir und später auch den anderen 2 Gnome vor, die für die Wartung des U-Boots zuständig waren. Die Namen konnte ich mir zwar nicht merken, aber die beiden Gnome hatten eine auffällige Erscheinung, sodass ich sie Zon und Son taufen würde – zumindest in Gedanken.

Als wir zurück kamen, stand die Sonne bereits am Zenit und Mia Lee kochte fleißig. Da die Zubereitung einer erstaunlich großen Portion für 8 Leute (eher wie für 20 für mehrere Tage) noch einige Zeit in Anspruch nahm, besprachen Ola Lee, die Gnome und ich die Details der Fahrt, wie Dauer und Route. Zon und Son machten sich auch schon daran, das U-Boot zu warten und auf Schäden durch den Golem zu prüfen. Die restlichen drei Jungs sollten erst recht Spät am Abend wiederkommen.
Da Mia Lees Kochkünste so erstaunlich gut waren, wie ich sie selten in den exquisitesten Etablissements verköstigen durfte, spendierte ich der Runde ein paar meiner besten Weine, um der Speise einen angemessenen Apperitiv zu verleihen.

Während die Stimmung fröhlich und ausgelassen war und wir feierten, kamen Stormy, Gary und Abdul von Ihren Geschäften zurück und verkündeten feierlich, dass Sie ein paar Flugtiere zur Überführung nach Lantan erworben hatten.
Neugierig fragte ich, etwas lallend, was das denn für Geschöpfe waren, die so viele Seemeilen zurück legen konnten, ohne die drei in den Tiefen des Meeres zu ertränken.
Die Antworten kamen prompt: „- Sowas wie Greifen.“, „Die haben Geweihe“, „Die sind etwas groß und gruselig:“
Nach ein paar Fragen zum Nachhaken und unverständliches Gestammel der drei nutzte ich mein Hand auflegen, um einen klaren Kopf zu bekommen, machte mich dies doch etwas misstrauisch.
Ich nutzte meine Magie um ein paar Abbilder zu projizieren von sämtlichen Flugtieren, die mir bekannt waren, wie Greifen, Eulenbären … und Peryton, bei dem Gary dies prompt bestätigte.
Ich pustete glatt den Wein wieder aus, den ich gerade zum Trinken angesetzt hatte und erklärte, dass dies eine zumindest törichte Wahl für Flugtiere gewesen sei, wenn nicht gar eine unvorstellbar gefährliche, selbstmörderische und leicht dämliche Wahl.

Wesir winkte ab und erklärte seinen Plan, wenn nicht von Insel zu Insel, dann zumindest von Schiff zu Schiff mit den Tieren zu fliegen und die See ein klein wenig sicherer vor Piraten dadurch zu machen.
Ich rang den Drei Fragezeichen zumindest das Versprechen ab, die Tiere nach der Überfahrt sich nicht selbst zu überlassen, sondern diese entweder zu erlegen oder zu verkaufen. Nach einem kurzen strategischen Austausch beschlossen die drei sogar, mit einer kleinen Empfehlung meinerseits, wenn möglich, die Peryton auf dem Schwarzmarkt Lantans zu verkaufen, um somit einen Grundstein für Ihre Mission zu legen.
Nachdem wir diese leichte Meinungsverschiedenheit aus dem Weg geräumt hatten, wurde noch bis in die Nacht gefeiert, getrunken und gegessen, um am nächsten Morgen aufzubrechen.
Die beiden Lee’s und ich verabschiedeten die drei Jungs im Morgengrauen und gingen unter Deck, einem neuen Ziel mit einer neuen Art zu reisen, entgegen.

Die Höhle der Spinnen (The Guardians)

Die Höhle der Spinnen (The Guardians)

Die Schatzkammer
Wir befanden uns noch immer in der Höhle der Hexen und haben einen Raum gefunden in welchem diverse Gegenstände, wie Alchemistische Dinge, Behälter und auch Schlagringe waren. Nachdem Camilla den Raum mit Detect Magic angefangen hat zu durchuchen, hörten wir Geräusche aus den anderen Gängen, das wie ein Rumpeln klangen. Bis zum ende des Rituals haben wir das Rumpeln ersteinmal ignoriert. Wir fanden mehrere magische Dinge in dem Raum (ein Gläser mit Schleim, 2 magische Schlagringe, eine Bag of Holding) und haben diese ersteinmmal mitgenommen.

Der Erdrutsch
Maevina hat in der Zeit angefangen zur Gruppe (Camilla, Jane und Kalter Winter) aufzuschließen, fand den Weg zu uns jedoch versperrt vor, der Weg wurde verschüttet. Die Steine, die den Weg versperren, waren eingewoben in Spinnennetzte in der Decke. Maevina hat erkannt, dass diese nicht als Falle von uns ausgelöst wurden, sondern von einer entfernten Stelle aus durch jemand anderes. Wir haben ca. 30-40 Minuten gebraucht um den Schutt wegzuräumen, aber Jane verursachte einen kleinen Erdrutsch als sie versuchte hindurchzugehen. Nach diesem Erdrutsch kam eine lebende Gaswolke auf uns zu, die uns vergiftete und unsere Bewegungen einschränkte. Camilla hat Kalter Winter mit ihrer Magie geheilt und wir setzten uns gegen die Wolke zur wehr. Die Wolke flog daraufhin davon.

Angriff der Flaming Skulls
Wir kamen herüber zu Maevina und gingen von da an zusammen weiter durch die Höhle. Grauer Winter teleportierte durch einen weiteren Erdrutsch hindurch um zu sehen, ob es dahinter weitergeht, die anderen versuchten in der Zwischenzeit den Erdrutsch wegzuräumen. Wir wurden während des aufräumens vom Schutt von Flaming Skulls angegriffen, besiegten diese jedoch im kampf.

Die Falle der Hexe
Kalter Winter wurde kurz nach dem Kampf von einer Hexe überrascht, die ihn mit einem Zauber traf und daraufhin floh. Die Gruppe nahm die Verfolgung auf und wurde in einen Raum voller Aettercaps und Riesiger Spinnen gelockt. Im Laufe dieses Kampfes griff die Hexe die Gruppe von der Seite an, nachdem wir anfingen uns gegen sie zu verteidigen, floh sier erst, kam jedoch später wieder. Ihre Kreaturen und auch Sie konnten jedoch alle besiegt werden. Es stellte sich heraus, dass die Hexe eine Yochlol gewesen ist, die von den hier lebenden Kreaturen beschworen wurde.

Festlichkeiten, ein Kuss und ein Mord! (The Sea Goblins)

Festlichkeiten, ein Kuss und ein Mord! (The Sea Goblins)

Festlichkeiten, ein Kuss und ein Mord!

Eine Einladung. Eine Einladung zu einem Fest vom Hause Blackwood. Aber da stellten sich die nächsten Frage. Was sollen sie tragen? Es ist schließlich keine Party in einer Kneipe voller Seemänner, sondern eine Feier in einem Anwesen voller Adliger. Während Garn und Von Saufenberg in eine Taverne gehen, folgen Andromeda und Miraca einer Empfehlung und finden eine Therme, die von einer kleinen frechen Gnomin geführt wird. Wie es sich herausstellt, eine alte Bekannte von Rurik Amberforge. Das sorgte dafür, dass die beiden Damen Zimmer für die Helden organisieren konnte. Und einen Platz für Erholung. So fingen die beiden an, Garn und Von Saufenberg zu suchen und fanden diese in einer Taverne. Wo es zu einer kleinen Auseinandersetzung mit einem Halbriesen gab, da die Zeche geprellt wurde. Aber bei dem Halbriesen war es noch mehr. Er kennt Andromeda und bietet ihr einen Platz auf seinen Schiff an und Andromeda will es sich überlegen. Und mit diesen Worten machten sie sich auf den Weg, die Kleidung für das Fest ab zu holen.

Schmerz schoss durch den Körper von Andromeda, als eine Klinge ihr eine tiefe Wunde aufriss und Gift durch ihren Körper schoss. „Euer Tod wurde befohlen.“ Und ein kurzer, aber harter Kampf entfachte. Ein Kampf, der dafür sorgte, dass Garn und Porter für eine gewisse Zeit in einer Seeschlacht gefangen sind. Nicht ahnend, dass es ein Zauber war, der sie hypnotisiert hat. Sie überlebten gerade so. Verletzt. Garn holte noch Hilfe von ein paar Priestern und Soldaten und nach denen geholfen wurde, zogen sie sich in die Therme der Gnomin zurück, damit sie ihre Wunden lecken konnten.

Nach dem Kampf gegen den Auftragsmörder war es soweit. Nachdem sich die Helden in Therme erholt haben, machten sie sich auf den Weg zum Anwesen von der Familie Blackwood. Das Haus Blackwood. Eine Familie, die fest in der Adelswelt von Tiefwasser verankert ist. Eine Familie mit hohen Einfluss. Und doch führte die Spur der Helden in dieses Haus. Zu einer Festlichkeit im Hause Blackwood. Adlige Familien und Händler mit Einfluss waren hier zugegen. So auch Rurik Amberforge, der es geschafft hat, den Helden Zutritt zu der Feier zu verschaffen und als sie den zwergischen Händler erreichten, begann auch schon das Fest, als Lady Blackwood zusammen mit ihren Ehemann und eines ihrer Kinder den Saal betraten. Lady Blackwood. Die Matriarchin der Familie. Sie wirkt nach außen hin kalt. Sogar fast Arrogant. Den Gerüchten zufolge soll ihr erster Ehemann, Lord Geth Blackwood, von seiner Ehefrau vergiftet worden, aber es gibt keine Beweise. Er ist gestorben, als sie mit Bran, ihrem zweiten Kind. schwanger war. Mara Blackwood ist die älteste von den dreien. Anschließend kommt Bran und Ander Blackwood ist der Sohn von Kosef Blackwood, dem zweiten Ehemann, und Lady Blackwood und wirkt kränklich.

Und so begann das Fest. Während Lady Blackwood diversen Bittstellern Audienzen gewährte, mischten sich Kosef, Mara und Bran unter die Leute. So auch die Helden. Bran hat sich zu seinesgleichen gesellt und die Helden haben den Mann erkannt, den sie in der Kanalisation getroffen hatte. Bevor die Halborks sie angegriffen haben. Gelangweilt schaut er sich um. Nimmt Komplimente und Geschenke entgegen. Doch er sah Andromeda, als diese ihn aus versehen anstieß, an, als ob er diese nicht kennen würde und als Von Saufenberg versuchte, ihn auf die Geschehnisse im Copper Distrikt anzusprechen, aber dieser lachte ihn aus. Scheuchte ihn davon. Garn versuchte in der Zeit, Informationen von Kosef zu bekommen. Doch er fand nur heraus, dass Kosef zwar gerne auf die Jagd geht, aber die Kinder nicht gerne dabei sind. Ander ist zu jung und krank, wo er hofft, dass es Ander nach der Jagd besser gehen würde, Bran ist zu sehr in seiner Alchemie versunken ist und Mara zu liebevoll dafür ist. Andromeda scheint da mehr Glück zu haben. Sie sah, wie Mara das Tanzen genoss. Umgeben von Verehrern. Die Waldelfe schaffte es, näher an die Tochter der Lady ran zu kommen. Auch am Tanz teil zu nehmen. Auch mit Hilfe von Miraca. Und Andromeda schaffte es, alleine mit Mara zu sein. Und Mara scheint mehr, als nur ein einfaches Interesse an ein Gespräch zu haben. Was dafür sorgt, dass ein Verehrer versuchte, Andromeda zu einem Duell herauszufordern, was aber nicht klappte. Einerseits, da Andromeda ablehnte, aber auch Mara einschritt, weil sie nicht will, dass irgendwelches Blut auf dem Fest fließt. Und was Mara sagte, das war schon etwas seltsam. Mara und Bran waren dabei, ein Projekt für die zu starten, die nicht wie sie selbst das Glück hatten, in Wohlstand zur Welt zu kommen. Denen wollten sie helfen und sie ist frustriert darüber, dass ihr kleiner Bruder das Projekt schon begonnen hatte. Aber die Tochter der Lady musste sich entschuldigen, dass sie woanders gebraucht wird. Denn das Gespräch mit Andromeda hat sie genossen.

Festlichkeiten, ein Kuss und ein Mord! (The Sea Goblins)

Und so verging noch etwas Zeit. Die Türen zum Rest des Anwesens wurden geöffnet und nachdem sich die Gruppe kurz getrennt hatte und den einen oder anderen kleinen Hinweis von Rurik bekommen haben, trafen sich die Helden in einem Gang mit mehreren Räumen wieder. Ein Raum ist aber verschlossen und als Garn geschafft hatte, diesen zu öffnen, betraten sie einen länglichen Raum mit einem Bett, einem Schreibtisch, einer Kiste und sowas wie ein Labor eines Alchemisten. Und dort fanden sie die Unterlagen, um der Seuche Herr zu werden. Das Gegenmittel. Aber sie wurden überrascht, als die Tür mit Gewalt aufgestoßen wurde. Bran stand im Raum. Sein Gesicht vor Wut verzogen. Er gestand, dass er Schuld ist an der Seuche. Dass er den Helden den Auftragsmörder auf den Hals gehetzt hatte. Er will als Erlöser darstellen und sieht die Menschen aus dem Distrikt als einfache Arbeitskräfte an. Die noch mehr im Untot arbeiten würden. Er schloss die Tür und der Kampf entfachte. Ein Teufelchen erschien plötzlich und stach auf den ersten ein. Immer wieder verschwand das Teufelchen und griff heimlich an. Bran dagegen schoss aus seinen Händen mit schwarzen Strahlen auf die Helden. Während Andromeda, Garn und Miraca es gerade noch schafften dem ganzen zu wiederstehen und einigermaßen Heil raus zu kommen. Aber nicht jeder überlebte diesen Kampf. Von Saufenberg verlor in diesem Kampf sein Leben. Ein Strahl war einfach nur zu stark für ihn gewesen. Bran hielt mehr aus, weil ein Teil der Angriffe auf sein Teufelchen umgelenkt wurde. Doch auch er wurde zum Schluss in einer gemeinschaftlichen Aktion getötet. Und das rief ein paar Sekunden später Mara auf den Plan. Sie ist über den Tod ihres Bruders nicht überrascht. Sie hat die Worte gehört. Tränen standen in ihren Augen, aber sie biss sich auf die Lippen. All die Gerüchte, die sie gehört hatte. Sie waren wahr. Sie spuckte kurz auf die Leiche ihres Bruders. Diese Wut über den Verrat. Man merkte es ihr an, dass es ihr wehtat. Und sie drehte sich zu den Helden um. „Er hätte mich und Ander ohne zögern getötet, um auf den Thron zu gelangen. Ich stehe in Eurer Schuld. Darum werde ich Euch Zeit erkaufen. Denn die Strafe auf den Tod eines Adligen ist der Henker. Ich bitte Euch darum, nicht über die Sache zu sprechen. Der Ruf meiner Familie für Euer Leben.“ Und sie handelten noch einen Deal aus. Das Amulett der Familie Blackwood wurde ihr ausgehändigt. Dafür haben die Helden 60 Platinmünzen bekommen. Und Amra hielt ihr Wort. Sie sorgte dafür, dass die Gruppe das Anwesen ungesehen verlassen konnte. Und bekam dafür von Andromeda noch einen Kuss zum Abschied. Und mit der Leiche von Porter von Saufenberg kehrten sie wieder bei der Therme ein. Bereit, all das zu verarbeiten.

Doch wie wird es weiter gehen? Das erfahrt in der nächsten Folge der Sea Goblins.

Tinker Day (The Legacy of the Grey Guardians)

Tinker Day (The Legacy of the Grey Guardians)

Gutes Werkzeug, halbe Arbeit

Eine erholsame Nacht

Der Schlaf von Stormy war bestens, er war so gut das er recht spät die Treppe der Taverne hinterunterhüpfte, gut gelaunt und gespannt was heute wohl passieren würde. Er hatte zu diesem Zeitpunkt noch keine Ahnung was für eine Überraschung der Tag für Ihn parrat hielt.

Morgenstund hat Muscheln im Mund

Nachdem ich mich zu unserem Schmuckkästchen gesetzt hatte und dieser den Wunsch nach einer Muschelsuppe beim Wirt geäußert hatte. War mir klar das dieser ein Lektion erteilt bekommen musste, denn der Wirt wollte seinen Sohn zum Hafen schicken. Beherzt schnappte ich mir ein Kochtopf auf den Kopf und eine Pfanne über die Schulter die ich in der Küche gefunden hatte und wollte losgehen, doch hinderten mich die letzten Worte des Wirtes über eine „Uhr“ meine „Unterrichtsmethoden“. So kehrte ich auf der Schwelle der Taverne um und ging zum Wirt. ( vorher drückte ich mit den Worten: „Besorge dir die Muscheln bitte selber Cipher“, die Kochutensilien in die Hand)

Tinker Dinge

Mit den Worten: „Oh ein paar schöne Uhren habt ihr da ja“ „Sind sie kaputt?“ bot ich dem Wirt meine Hilfe an. Doch wie sich herausstellte waren es nicht seine. Verdutzt holte ich mein Tinkertool heraus und öffnete nachdem ich ein paar Tests durchgeführt hatte den hinteren Deckel. Die Uhrzeit schien immer wieder auf die 12 zurückzuspringen. Doch alles schien in Ordnung, einzig ein Edelstein der in den Uhren eingefasst war erregte meine Aufmerksamkeit.

Für eine Überraschung immer zu haben

Plötzlich erhoben sich aus den Uhren 2 Scharniere. Sie erhoben sich vom Uhrwerk und flogen durch die Luft. Was waren das für Teile? Wollte Gond mich prüfen? Da die Teile so schnell sich bewegten, zögerte ich nicht lange und ließ ein Scharnier funkelnd seine Wege ziehen und folgte beiden, bis zum Hafen. In einer Lucke in einem Lagerhaus entschwanden sie aus meinem Sichtfeld. Es war zu dieser Zeit nicht viel auf den Strassen los, so das ich mich heimlich in das Lagerhaus schlich. Etliche Güter waren hier in Kisten gelagert.

Weihnachten für Tinker

Sägende Geräusche erweckten die Aufmerksamkeit des Gnoms. Da erblickte er, als er ein paar Stufen auf einer Leiter empor geklettert war, die beiden Scharniere, wie sie eine Kiste aufsägten, langsam aber präzise. Was mochte wohl in der Kiste sein, schoss es dem Gnom durch den Kopf. Er würde es bald herausfinden. Weitere Kisten entdeckte der Gnom in der Nähe und riefen eine ungebremste Neugierde in ihm hervor. Schnell hatte er eine ähnliche Kiste erreicht, da war auch schon ein Loch drin. Zu aller Freude des Gnoms lag darin ein zusammengelegtes Konstrukt. Wie dieses im aufgebauten Zustand aussah, nahm er nun wahr, als er an der Kiste vorbei nach unten schaute, wo sich das Konstrukt zusammen gesetzte hatte. War das ein Meisterwerk an Perfektion. Dem Gnom hüpfte das Herz vor Freude.

Sägen und Nadelstiche abwehren

Gerade noch rechtzeitig bemerkte er wie die fliegenden Scharniere, die die Kiste aufgesägt hatten, zu ihm nach oben geflogen kamen und ihn angriffen. Rechtzeitig wirkte er noch einen Spruch und so viel klackend das Scharnier auf den Boden. Das andere hingegen stach dem Gnom und machte sich zu einem weiteren Angriff bereit. Durch den Moment der Ablenkung, bemerkte er nicht wie plötzlich ein Kreissägenblatt sich ihm näherte und ihm tief ins Fleisch schnitt. Was war das für eine Maschine?

Tinker Day (The Legacy of the Grey Guardians)

Gonds Werk mit Glittergolds Charm

Das Konstrukt hatte sich zusammengesetzt, es war recht groß udn machte nur langsame Schritte. In der einen Hand hatte es ein eingespanntes Kreissägenblatt, welches der Gnom zu spüren bekommen hatte und in der anderen loderte eine kleine Flamme aus einem Trichter. Es konnte also irgendwas mit Feuer machen. Um das Konstrukt näher in Augenschein nehmen zu können, wollte er es zu Fall bringen und veränderte die Fläche auf dem Boden. Doch diese ignorierte es. Ganz im Gegenteil ein Feuerstrahl ergoss sich auf unseren Gnom und ließ ihn brennen. Er versuchte die Flammen auszuschlagen und es gelang ihm sogar. Das Scharnier flog einen weiteren Angriff und landete auch dieses Mal einen Erfolg. Zu einem weiteren Versuch des Scharniers kam es nicht mehr, als es plötzlich schmolz und auf den Boden fiel. Auch der Versuch des Konstrukts den Gnom abzuschütteln schlug fehl, es wollte Rücklings ins Regal stürzten, doch verfiel es in eine stetige Drehbewegung und riss den Gnom mit.

Eine Idee muss her

Nachdem keine Wartungsluke an dem Konstrukt auffindbar war, gab es kein zurück. Die Schmerzen vom verbrannten Gesicht und von den Stichen der Scharniere, ließen nicht viel Raum für ausgetüftelte Ideen. Tretkran, Kranhaken, Hafen, Wasser und eine Laufkatze… mit einem beherzten Sprung sprang er vom Konstrukt, ließ sich beim Sprung unsichtbar machen und klinkte den beim Konstrukt ein. Dann eilte er die Leiter hoch und rannte in dem Hamsterrad los. Er hatte es am Haken und der Kran hielt stand. Während er rannte betätigte er einen Hebel neben dem Rad und schon fing die Ladung an zu schwingen. Leider war das Konstrukt nicht untätig und wollte ebenfalls das Seil durchtrennen. Sehr zum Bedauern des Gnomes, fiel der am Haken Befestigte in die andere Richtung.

Ab ins Hafenbecken

Die Rechnung war nicht aufgegangen. Nun blieb ihm nur noch eine Idee, er sprang herunter und formte unterdessen den Zauber, mit dem er das Wesen nach draussen befördern wollte. Ein Sturm brach aus und ließ das Konstrukt wackeln und der rutschige Boden ließ es in das Hafenbecken befördern. Doch anscheinend wollte es sogar dahin, denn kurz nachdem es im Becken verschwunden war, setzte es am Grunde des Beckens seine Reise fort. Der Gnom konnte seinen Augen nicht trauen. Was war das für ein wundervolles Konstrukt? Nun war es weg und trotz der Schmerzen, war der Gnom recht traurig.

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