Dasharra Keldabar bereitete die Gruppe so gut für den Greifenflug vor wie es nur ging. Die Zeit drängte. Die Garderobe der Helden veränderte sich mit der bevorstehenden extremen Kälte. Weiterhin wurden noch Tränke in Bryn Shander besorgt. Die Tränke die man schon hatte wurde mit Hochprozentigem verschnitten, um einen gewissen Frostschutz zu garantieren. Als Abschied tauschten Wild Fire und Magister Hornblade Ihre Stäbe wieder. Die Aktivierung des Stabs blieben der Katze noch lange im Kopf. Waren sie doch recht entscheidend für die Zukunft.
Das Lager
Sie flogen mit den Greifen über die schroffen Regionen des Nordens über Iron Master und erreichten gegen Abend eine geschützte Höhle und nächtigten dort. Viele Geschichten wurden am Lagerfeuer erzählt und es sollte Eine der erholsamsten Nächte für die Gruppe werden.
Eis unter den Schwingen
Am nächsten Morgen brach in aller Früh die Gruppe weiter gen Westen auf, unter Ihnen flogen die Eisschollen nur so dahin. Die Luft war eisig und das Atmen viel schwer. Dann öffnete sich der das Meer und die Eisschollen blieben zurück. Als die Nacht einbrach versuchte die Gruppe auf einer treibenden Scholle zu landen, die recht klein, aber dafür einen gewissen Schutz vor dem Sturm bot, der inzwischen zugenommen hatte. Die Scholle erwies sich als glatt und so wurde die Landung recht ungemütlich. Die Greifenvon Myra und Aeckert überschlugen sich und beide vielen aus dem Sattel und Glas splitterte. Die blaue Flüssigkeit die durch den Rucksack von Aeckert durchsickerte bestätigte sein Vermutung. Schnell hatte er sein Buch herausgeholt und er hatte Glück im Unglück, da die Farbe nur den Einband verschmutzt hatte.
Ein Schutzlager wird errichtet
Vor dem Sturm Schutz suchend beteiligte sich jeder so gut es der Sturm zu lässt. Aeckert erschuf eine windgeschützte Barriere, Blm zauberte ein Suppe und auch die anderen waren nicht untätigt und erkundetet die Scholle. Da es kein Holz auf der Scholle gab, wurde das Holz genommen, welches auf einem der Greif transportiert worden war. Die Nachtwache wurde eingeteilt und als die Katze zusammen mit Myra Wache hatten passierte es.
Die Schneidewind
Ein Knirschen und Brechen holte die beiden aus dem Halbschlaf. ein Ruck ging über die Insel und schnell waren alle hellwach. Was war passiert? Es schien als wäre die Scholle im Westen auf etwas getroffen. Einige sprangen auf ihren Greifen und setzten auf die andere Scholle, von der sie gerammt worden waren. Doch was war das? Die Silouette eines riesigen Schiffskörpers der senkrecht in den Himmel aufragte steckte in dem Eis fest. Kurze Nachforschungen ergaben, das es sich bei dem Schiff um die Schneidewind handelte. Dieses Schiff gehörte einst zu der Flotte von Deudermont. Viele Fragen drängten sich auf und sie sollten bald eine Antwort bekommen.
Antworten aus der Kapitänskabine
Wild Fire machte sich zusammen mit ein paar anderen daran an dem senkrecht aufgerichteten, eingefrorenen Rumpf bis zur Kapitänskabine zu gelangen und mit ein wenig Wärme gelang Ihnen das Unmögliche. Sie öffneten die Tür zur Kabine und etliche Dinge kamen Ihn entgegen nud schlugen auf der Eisfläche, wo sich noch die anderen befanden auf. Eine Ansammlung von Gemälden waren unter anderem in der Kabine zu finden, ein Kind und zwei Frauen waren abgebildet und zeugten von der Herkunft des Kapitäns. Schnell hatte man den Tresor hinter einem Gemälde gefunden und geöffnet. Vorsicht war geboten. Ein Buch und ein Dolch waren in dem Tresor hinterlegt.
Schatten auf dem Eis
Während in der Kabine die Gegenstände aus dem Tresor geborgen wurden, die alles andere als einfach zu bergen waren, versuchte der Rest der Gruppe ein paar Informationen von den heruntergefallenen Sachen zu gewinnen. Plötzlich tauchten in dem Schneesturm Kreaturen auf dem Eis in der Nähe der Gruppe auf. Es schien nichts Gutes zu bedeuten. Schnell sammelte die Gruppe alles ein was sie tragen konnten und schwangen sich auf Ihre Greifen. Aeckert hatte weniger Glück beim bergen und auch die Angriffe auf die inzwischen herausgestellten Untoten lief schlecht. Ein Schutzschild ließ keine Fernangriffe zu und ein Meister innerhalb der Untoten schien dabei die Fäden zu ziehen. Flammen schlugen bei Aeckert empor und einzig der Verlust der Informationsquelle rettete Aeckert das leben
Abstand
Nachdem die Gruppe einen gewissen Sicherheitsabstand zu den Untoten auf den Schwingen Ihrer Greifen zurückgelegt hatten, war endlich die Zeit heran die Informationen näher in Augenschein zu nehmen.
1 Mission / 2 Aufträge (The Legacy of the Grey Guardians)
Wie unsere Party einen Golem bezwang und sich dann in zwei Gruppen aufteilte.
Während ich auf der Suche nach Meeresfrüchten für meine Muschelsuppe war kaufte ich von den Fischern des Hafens Garnelen, Mollusca und anderes Schalentier, dass ich in den Kochtopf tat, welcher von Stormy zur Verfügung gestellt wurde.
Den Steg am Ufer entlangschlendernd entdeckte ich die bezaubernden Badenixen unserer Gruppe, Ola Lee und Mia Lee, wie Sie mit zwei großen Delfinen im Wasser spielten.
Aus dem freudigen Lachen wurde jedoch sogleich flehendes Kreischen, als die Damen sich – so elegant, wie es Ihnen in dieser Situation nur möglich war – wie zwei nasse Säcke Mehl aus dem Wasser schleppten und um Hilfe riefen.
Dies weckte meinen tief verwurzelten Drang, diesen Jungfrauen in Nöten beizustehen, waren Sie doch der liebenswertere Teil meiner Kameraden.
„Schnell, beschützt das Boot, das Ding im Wasser greift das Boot an!“ – rief Ola Lee. Und tatsächlich sah ich eine Art Homunculi, dass auf eine andere Maschine unterhalb der Oberfläche zustapfte und gefährlich mit seinen Waffenarmen in dessen Richtung fuchtelte. Ganz in der Nähe sah ich zudem Garry und Stormy und so rief ich lauthals meinen Kameraden zu: „Freunde, kommt zu mir und beschützt die Blechbüchse!“ Ein Wort, dass ich von Ander einst lernte, ein alter Freund, der sicher Stolz auf mich wäre, erinnerte ich mich doch an diesen Ehrenvollen Titel, der nur den härtesten Kriegern mit der besten Verteidigung vorbehalten war.
Jedenfalls formierte sich die Gruppe nach meinen Anweisungen: „Mia Lee – manipulier das Wasser“, „Ola Lee – beschwör etwas nützliches“, „Gary, steh nicht im Weg rum“, „Ich schieße Magie drauf“! Das klappte auch ziemlich gut. Obwohl die mechanische Kreatur unter Wasser sich unseren regulären Kampftechniken entzog, so saß es dort unten quasi darauf wartend, dass wir es vernichteten – ein Wettlauf mit der Zeit begann.
Während Mia Lee die Bewegungen des Golems stoppten, so fügten Ola Lee und meine Wenigkeit dem Monster bedeutenden Schaden zu. Ich warf einen knisternden Bolzen nach dem nächsten auf das Ungetüm unter dem Meer, während Ola Lee eine Beschwörung nach der nächsten rief, um dem Golem im Nahkampf zuzusetzen.
Garry sprang derweil unter Wasser und wollte wohl einen Tiefseekampf machen. Er kam meinen Geschossen auch gefährlich nahe, aber ich war mir sicher, dass er das heil überstehen würde. Und dieses Gefährt zu schützen war schließlich auch wichtiger als Garrys ableben. Mia Lee und Stormy machten sich derweil an dem Kran zu schaffen, der für das Be- und Entladen der Schiffe am Hafen installiert war. Mit einem besonders glücklichen Treffer meiner Geschosse brachte ich den Golem in Position, als die Last des Krans auf den Golem nieder rauschten und diesen unter sich begruben. Durch eine glückliche Fügung konnte sich Gary auch noch vor der herabstürzenden Last retten. Aber so wie ich ihn kenne, gibt es sicher ein nächstes mal.
Nach einer kurzen aber freudigen Zusammenkunft der Gruppe, bis auf Wesir, der weiter landeinwärts nach Speisen suchte, beschlossen wir, zurück zur Taverne zu gehen, um nach diesem anstrengenden Intermezzo eine ordentliche Mahlzeit zu bekommen. Wir besprachen dort unsere kurz- und mittelfristigen Ziele und so schlug ich vor, was mir schon länger auf der Zunge lag, aufgrund der Beschaffenheit unserer Mission: „Meine werten Freunde. Um bei unserer diplomatischen Mission erfolgreich zu sein, möchte ich euch vorschlagen, dass wir uns in 2 Gruppen aufteilen. Einer offiziellen Gruppe, die sich mit den diplomatischen Feinheiten befasst, um unsere Gastgeber in Lantan nicht zu verprellen und möglichst auf offiziellem Wege die Informationen besorgt, welche für uns dort aufbereitet werden. Und einer… diskreteren Gruppe, welche die Aufgabe hat, sämtliche Informationen rund um die Botschaft Tiefwassers zu besorgen, die nicht über offizielle Kanäle zu erhalten sind. Für die erste Gruppe sind Ola Lee und meine Wenigkeit vonnöten. Mia Lee würde diese Gruppe mit Ihren persönlichen Attributen gut abrunden. (Ich blickte hierbei auf Mia Lee’s Silouette, die sich dank Ihrer vererbten Gene vorteilhaft von ihrer Kleidung abhebten.)
Die andere Gruppe würde durch euch anderen drei sehr gut aufgestellt sein. Wesir kann mit seinem Aussehen und seinem argumentativem Geschick beispielsweise als Schwarzmarkthändler auftreten, Garry ist mit seinen Muskeln und den schäbi… eh bürgerlichen Gewändern der perfekte Schlä… äh Skla… ich meine Bodyguard. Stormy kann als Ortskundiger unauffällig Informationen beschaffen und Kontakte knüpfen.“ (Die restlichen Vorteile dachte ich mir, hielt es jedoch für schlauer, sie für mich zu behalten.)
Verblüffenderweise wurde mein Vorschlag von den anderen ohne große Diskussion akzeptiert. Vielmehr war nun Thema, wie wir denn alle nach Lantan bringen sollten, denn das U-Boot, so der Name dieser transportablen Ölsardine, wurde dort bereits erwartet, sodass unsere Undercover-Agenten es schwierig hätten, nicht mit uns in Verbindung gebracht zu werden. Somit entschied sich Gruppe 2, sich in der Stadt nach einer alternativen Reiseroute zu erkundigen, während ich mich mit Ola Lee zum Hafenmeister hinwendeten, um offene Fragen bezüglich des Golems zu klären, während sich Mia Lee dazu bereit erklärte. die frischen Meeresfrüchte in ein essbares Gericht zu verwandeln.
Der Hafenmeister erklärte uns, dass es sich bei dem Golem um Waren einer gewissen Quira Automata handelte, welche wohl die Golems herstellte und unter anderem nach Tiefwasser lieferte. Nach einer kurzen Diskussion, wer denn nun an dem ganzen Schlamassel die schuld trug, konnte ich den Hals unserer Gefährten aus der Schlinge ziehen. Nebenbei stellte Ola Lee mir und später auch den anderen 2 Gnome vor, die für die Wartung des U-Boots zuständig waren. Die Namen konnte ich mir zwar nicht merken, aber die beiden Gnome hatten eine auffällige Erscheinung, sodass ich sie Zon und Son taufen würde – zumindest in Gedanken.
Als wir zurück kamen, stand die Sonne bereits am Zenit und Mia Lee kochte fleißig. Da die Zubereitung einer erstaunlich großen Portion für 8 Leute (eher wie für 20 für mehrere Tage) noch einige Zeit in Anspruch nahm, besprachen Ola Lee, die Gnome und ich die Details der Fahrt, wie Dauer und Route. Zon und Son machten sich auch schon daran, das U-Boot zu warten und auf Schäden durch den Golem zu prüfen. Die restlichen drei Jungs sollten erst recht Spät am Abend wiederkommen. Da Mia Lees Kochkünste so erstaunlich gut waren, wie ich sie selten in den exquisitesten Etablissements verköstigen durfte, spendierte ich der Runde ein paar meiner besten Weine, um der Speise einen angemessenen Apperitiv zu verleihen.
Während die Stimmung fröhlich und ausgelassen war und wir feierten, kamen Stormy, Gary und Abdul von Ihren Geschäften zurück und verkündeten feierlich, dass Sie ein paar Flugtiere zur Überführung nach Lantan erworben hatten. Neugierig fragte ich, etwas lallend, was das denn für Geschöpfe waren, die so viele Seemeilen zurück legen konnten, ohne die drei in den Tiefen des Meeres zu ertränken. Die Antworten kamen prompt: „- Sowas wie Greifen.“, „Die haben Geweihe“, „Die sind etwas groß und gruselig:“ Nach ein paar Fragen zum Nachhaken und unverständliches Gestammel der drei nutzte ich mein Hand auflegen, um einen klaren Kopf zu bekommen, machte mich dies doch etwas misstrauisch. Ich nutzte meine Magie um ein paar Abbilder zu projizieren von sämtlichen Flugtieren, die mir bekannt waren, wie Greifen, Eulenbären … und Peryton, bei dem Gary dies prompt bestätigte. Ich pustete glatt den Wein wieder aus, den ich gerade zum Trinken angesetzt hatte und erklärte, dass dies eine zumindest törichte Wahl für Flugtiere gewesen sei, wenn nicht gar eine unvorstellbar gefährliche, selbstmörderische und leicht dämliche Wahl.
Wesir winkte ab und erklärte seinen Plan, wenn nicht von Insel zu Insel, dann zumindest von Schiff zu Schiff mit den Tieren zu fliegen und die See ein klein wenig sicherer vor Piraten dadurch zu machen. Ich rang den Drei Fragezeichen zumindest das Versprechen ab, die Tiere nach der Überfahrt sich nicht selbst zu überlassen, sondern diese entweder zu erlegen oder zu verkaufen. Nach einem kurzen strategischen Austausch beschlossen die drei sogar, mit einer kleinen Empfehlung meinerseits, wenn möglich, die Peryton auf dem Schwarzmarkt Lantans zu verkaufen, um somit einen Grundstein für Ihre Mission zu legen. Nachdem wir diese leichte Meinungsverschiedenheit aus dem Weg geräumt hatten, wurde noch bis in die Nacht gefeiert, getrunken und gegessen, um am nächsten Morgen aufzubrechen. Die beiden Lee’s und ich verabschiedeten die drei Jungs im Morgengrauen und gingen unter Deck, einem neuen Ziel mit einer neuen Art zu reisen, entgegen.
Die Schatzkammer Wir befanden uns noch immer in der Höhle der Hexen und haben einen Raum gefunden in welchem diverse Gegenstände, wie Alchemistische Dinge, Behälter und auch Schlagringe waren. Nachdem Camilla den Raum mit Detect Magic angefangen hat zu durchuchen, hörten wir Geräusche aus den anderen Gängen, das wie ein Rumpeln klangen. Bis zum ende des Rituals haben wir das Rumpeln ersteinmal ignoriert. Wir fanden mehrere magische Dinge in dem Raum (ein Gläser mit Schleim, 2 magische Schlagringe, eine Bag of Holding) und haben diese ersteinmmal mitgenommen.
Der Erdrutsch Maevina hat in der Zeit angefangen zur Gruppe (Camilla, Jane und Kalter Winter) aufzuschließen, fand den Weg zu uns jedoch versperrt vor, der Weg wurde verschüttet. Die Steine, die den Weg versperren, waren eingewoben in Spinnennetzte in der Decke. Maevina hat erkannt, dass diese nicht als Falle von uns ausgelöst wurden, sondern von einer entfernten Stelle aus durch jemand anderes. Wir haben ca. 30-40 Minuten gebraucht um den Schutt wegzuräumen, aber Jane verursachte einen kleinen Erdrutsch als sie versuchte hindurchzugehen. Nach diesem Erdrutsch kam eine lebende Gaswolke auf uns zu, die uns vergiftete und unsere Bewegungen einschränkte. Camilla hat Kalter Winter mit ihrer Magie geheilt und wir setzten uns gegen die Wolke zur wehr. Die Wolke flog daraufhin davon.
Angriff der Flaming Skulls Wir kamen herüber zu Maevina und gingen von da an zusammen weiter durch die Höhle. Grauer Winter teleportierte durch einen weiteren Erdrutsch hindurch um zu sehen, ob es dahinter weitergeht, die anderen versuchten in der Zwischenzeit den Erdrutsch wegzuräumen. Wir wurden während des aufräumens vom Schutt von Flaming Skulls angegriffen, besiegten diese jedoch im kampf.
Die Falle der Hexe Kalter Winter wurde kurz nach dem Kampf von einer Hexe überrascht, die ihn mit einem Zauber traf und daraufhin floh. Die Gruppe nahm die Verfolgung auf und wurde in einen Raum voller Aettercaps und Riesiger Spinnen gelockt. Im Laufe dieses Kampfes griff die Hexe die Gruppe von der Seite an, nachdem wir anfingen uns gegen sie zu verteidigen, floh sier erst, kam jedoch später wieder. Ihre Kreaturen und auch Sie konnten jedoch alle besiegt werden. Es stellte sich heraus, dass die Hexe eine Yochlol gewesen ist, die von den hier lebenden Kreaturen beschworen wurde.
Festlichkeiten, ein Kuss und ein Mord! (The Sea Goblins)
Festlichkeiten, ein Kuss und ein Mord!
Eine Einladung. Eine Einladung zu einem Fest vom Hause Blackwood. Aber da stellten sich die nächsten Frage. Was sollen sie tragen? Es ist schließlich keine Party in einer Kneipe voller Seemänner, sondern eine Feier in einem Anwesen voller Adliger. Während Garn und Von Saufenberg in eine Taverne gehen, folgen Andromeda und Miraca einer Empfehlung und finden eine Therme, die von einer kleinen frechen Gnomin geführt wird. Wie es sich herausstellt, eine alte Bekannte von Rurik Amberforge. Das sorgte dafür, dass die beiden Damen Zimmer für die Helden organisieren konnte. Und einen Platz für Erholung. So fingen die beiden an, Garn und Von Saufenberg zu suchen und fanden diese in einer Taverne. Wo es zu einer kleinen Auseinandersetzung mit einem Halbriesen gab, da die Zeche geprellt wurde. Aber bei dem Halbriesen war es noch mehr. Er kennt Andromeda und bietet ihr einen Platz auf seinen Schiff an und Andromeda will es sich überlegen. Und mit diesen Worten machten sie sich auf den Weg, die Kleidung für das Fest ab zu holen.
Schmerz schoss durch den Körper von Andromeda, als eine Klinge ihr eine tiefe Wunde aufriss und Gift durch ihren Körper schoss. „Euer Tod wurde befohlen.“ Und ein kurzer, aber harter Kampf entfachte. Ein Kampf, der dafür sorgte, dass Garn und Porter für eine gewisse Zeit in einer Seeschlacht gefangen sind. Nicht ahnend, dass es ein Zauber war, der sie hypnotisiert hat. Sie überlebten gerade so. Verletzt. Garn holte noch Hilfe von ein paar Priestern und Soldaten und nach denen geholfen wurde, zogen sie sich in die Therme der Gnomin zurück, damit sie ihre Wunden lecken konnten.
Nach dem Kampf gegen den Auftragsmörder war es soweit. Nachdem sich die Helden in Therme erholt haben, machten sie sich auf den Weg zum Anwesen von der Familie Blackwood. Das Haus Blackwood. Eine Familie, die fest in der Adelswelt von Tiefwasser verankert ist. Eine Familie mit hohen Einfluss. Und doch führte die Spur der Helden in dieses Haus. Zu einer Festlichkeit im Hause Blackwood. Adlige Familien und Händler mit Einfluss waren hier zugegen. So auch Rurik Amberforge, der es geschafft hat, den Helden Zutritt zu der Feier zu verschaffen und als sie den zwergischen Händler erreichten, begann auch schon das Fest, als Lady Blackwood zusammen mit ihren Ehemann und eines ihrer Kinder den Saal betraten. Lady Blackwood. Die Matriarchin der Familie. Sie wirkt nach außen hin kalt. Sogar fast Arrogant. Den Gerüchten zufolge soll ihr erster Ehemann, Lord Geth Blackwood, von seiner Ehefrau vergiftet worden, aber es gibt keine Beweise. Er ist gestorben, als sie mit Bran, ihrem zweiten Kind. schwanger war. Mara Blackwood ist die älteste von den dreien. Anschließend kommt Bran und Ander Blackwood ist der Sohn von Kosef Blackwood, dem zweiten Ehemann, und Lady Blackwood und wirkt kränklich.
Und so begann das Fest. Während Lady Blackwood diversen
Bittstellern Audienzen gewährte, mischten sich Kosef, Mara und Bran unter die
Leute. So auch die Helden. Bran hat sich zu seinesgleichen gesellt und die
Helden haben den Mann erkannt, den sie in der Kanalisation getroffen hatte.
Bevor die Halborks sie angegriffen haben. Gelangweilt schaut er sich um. Nimmt
Komplimente und Geschenke entgegen. Doch er sah Andromeda, als diese ihn aus
versehen anstieß, an, als ob er diese nicht kennen würde und als Von Saufenberg
versuchte, ihn auf die Geschehnisse im Copper Distrikt anzusprechen, aber
dieser lachte ihn aus. Scheuchte ihn davon. Garn versuchte in der Zeit,
Informationen von Kosef zu bekommen. Doch er fand nur heraus, dass Kosef zwar
gerne auf die Jagd geht, aber die Kinder nicht gerne dabei sind. Ander ist zu
jung und krank, wo er hofft, dass es Ander nach der Jagd besser gehen würde, Bran
ist zu sehr in seiner Alchemie versunken ist und Mara zu liebevoll dafür ist.
Andromeda scheint da mehr Glück zu haben. Sie sah, wie Mara das Tanzen genoss.
Umgeben von Verehrern. Die Waldelfe schaffte es, näher an die Tochter der Lady
ran zu kommen. Auch am Tanz teil zu nehmen. Auch mit Hilfe von Miraca. Und
Andromeda schaffte es, alleine mit Mara zu sein. Und Mara scheint mehr, als nur
ein einfaches Interesse an ein Gespräch zu haben. Was dafür sorgt, dass ein
Verehrer versuchte, Andromeda zu einem Duell herauszufordern, was aber nicht
klappte. Einerseits, da Andromeda ablehnte, aber auch Mara einschritt, weil sie
nicht will, dass irgendwelches Blut auf dem Fest fließt. Und was Mara sagte,
das war schon etwas seltsam. Mara und Bran waren dabei, ein Projekt für die zu
starten, die nicht wie sie selbst das Glück hatten, in Wohlstand zur Welt zu
kommen. Denen wollten sie helfen und sie ist frustriert darüber, dass ihr
kleiner Bruder das Projekt schon begonnen hatte. Aber die Tochter der Lady musste
sich entschuldigen, dass sie woanders gebraucht wird. Denn das Gespräch mit
Andromeda hat sie genossen.
Und so verging noch etwas Zeit. Die Türen zum Rest des Anwesens wurden geöffnet und nachdem sich die Gruppe kurz getrennt hatte und den einen oder anderen kleinen Hinweis von Rurik bekommen haben, trafen sich die Helden in einem Gang mit mehreren Räumen wieder. Ein Raum ist aber verschlossen und als Garn geschafft hatte, diesen zu öffnen, betraten sie einen länglichen Raum mit einem Bett, einem Schreibtisch, einer Kiste und sowas wie ein Labor eines Alchemisten. Und dort fanden sie die Unterlagen, um der Seuche Herr zu werden. Das Gegenmittel. Aber sie wurden überrascht, als die Tür mit Gewalt aufgestoßen wurde. Bran stand im Raum. Sein Gesicht vor Wut verzogen. Er gestand, dass er Schuld ist an der Seuche. Dass er den Helden den Auftragsmörder auf den Hals gehetzt hatte. Er will als Erlöser darstellen und sieht die Menschen aus dem Distrikt als einfache Arbeitskräfte an. Die noch mehr im Untot arbeiten würden. Er schloss die Tür und der Kampf entfachte. Ein Teufelchen erschien plötzlich und stach auf den ersten ein. Immer wieder verschwand das Teufelchen und griff heimlich an. Bran dagegen schoss aus seinen Händen mit schwarzen Strahlen auf die Helden. Während Andromeda, Garn und Miraca es gerade noch schafften dem ganzen zu wiederstehen und einigermaßen Heil raus zu kommen. Aber nicht jeder überlebte diesen Kampf. Von Saufenberg verlor in diesem Kampf sein Leben. Ein Strahl war einfach nur zu stark für ihn gewesen. Bran hielt mehr aus, weil ein Teil der Angriffe auf sein Teufelchen umgelenkt wurde. Doch auch er wurde zum Schluss in einer gemeinschaftlichen Aktion getötet. Und das rief ein paar Sekunden später Mara auf den Plan. Sie ist über den Tod ihres Bruders nicht überrascht. Sie hat die Worte gehört. Tränen standen in ihren Augen, aber sie biss sich auf die Lippen. All die Gerüchte, die sie gehört hatte. Sie waren wahr. Sie spuckte kurz auf die Leiche ihres Bruders. Diese Wut über den Verrat. Man merkte es ihr an, dass es ihr wehtat. Und sie drehte sich zu den Helden um. „Er hätte mich und Ander ohne zögern getötet, um auf den Thron zu gelangen. Ich stehe in Eurer Schuld. Darum werde ich Euch Zeit erkaufen. Denn die Strafe auf den Tod eines Adligen ist der Henker. Ich bitte Euch darum, nicht über die Sache zu sprechen. Der Ruf meiner Familie für Euer Leben.“ Und sie handelten noch einen Deal aus. Das Amulett der Familie Blackwood wurde ihr ausgehändigt. Dafür haben die Helden 60 Platinmünzen bekommen. Und Amra hielt ihr Wort. Sie sorgte dafür, dass die Gruppe das Anwesen ungesehen verlassen konnte. Und bekam dafür von Andromeda noch einen Kuss zum Abschied. Und mit der Leiche von Porter von Saufenberg kehrten sie wieder bei der Therme ein. Bereit, all das zu verarbeiten.
Doch wie wird es weiter gehen? Das erfahrt in der nächsten
Folge der Sea Goblins.
Der Schlaf von Stormy war bestens, er war so gut das er recht spät die Treppe der Taverne hinterunterhüpfte, gut gelaunt und gespannt was heute wohl passieren würde. Er hatte zu diesem Zeitpunkt noch keine Ahnung was für eine Überraschung der Tag für Ihn parrat hielt.
Morgenstund hat Muscheln im Mund
Nachdem ich mich zu unserem Schmuckkästchen gesetzt hatte und dieser den Wunsch nach einer Muschelsuppe beim Wirt geäußert hatte. War mir klar das dieser ein Lektion erteilt bekommen musste, denn der Wirt wollte seinen Sohn zum Hafen schicken. Beherzt schnappte ich mir ein Kochtopf auf den Kopf und eine Pfanne über die Schulter die ich in der Küche gefunden hatte und wollte losgehen, doch hinderten mich die letzten Worte des Wirtes über eine „Uhr“ meine „Unterrichtsmethoden“. So kehrte ich auf der Schwelle der Taverne um und ging zum Wirt. ( vorher drückte ich mit den Worten: „Besorge dir die Muscheln bitte selber Cipher“, die Kochutensilien in die Hand)
Tinker Dinge
Mit den Worten: „Oh ein paar schöne Uhren habt ihr da ja“ „Sind sie kaputt?“ bot ich dem Wirt meine Hilfe an. Doch wie sich herausstellte waren es nicht seine. Verdutzt holte ich mein Tinkertool heraus und öffnete nachdem ich ein paar Tests durchgeführt hatte den hinteren Deckel. Die Uhrzeit schien immer wieder auf die 12 zurückzuspringen. Doch alles schien in Ordnung, einzig ein Edelstein der in den Uhren eingefasst war erregte meine Aufmerksamkeit.
Für eine Überraschung immer zu haben
Plötzlich erhoben sich aus den Uhren 2 Scharniere. Sie erhoben sich vom Uhrwerk und flogen durch die Luft. Was waren das für Teile? Wollte Gond mich prüfen? Da die Teile so schnell sich bewegten, zögerte ich nicht lange und ließ ein Scharnier funkelnd seine Wege ziehen und folgte beiden, bis zum Hafen. In einer Lucke in einem Lagerhaus entschwanden sie aus meinem Sichtfeld. Es war zu dieser Zeit nicht viel auf den Strassen los, so das ich mich heimlich in das Lagerhaus schlich. Etliche Güter waren hier in Kisten gelagert.
Weihnachten für Tinker
Sägende Geräusche erweckten die Aufmerksamkeit des Gnoms. Da erblickte er, als er ein paar Stufen auf einer Leiter empor geklettert war, die beiden Scharniere, wie sie eine Kiste aufsägten, langsam aber präzise. Was mochte wohl in der Kiste sein, schoss es dem Gnom durch den Kopf. Er würde es bald herausfinden. Weitere Kisten entdeckte der Gnom in der Nähe und riefen eine ungebremste Neugierde in ihm hervor. Schnell hatte er eine ähnliche Kiste erreicht, da war auch schon ein Loch drin. Zu aller Freude des Gnoms lag darin ein zusammengelegtes Konstrukt. Wie dieses im aufgebauten Zustand aussah, nahm er nun wahr, als er an der Kiste vorbei nach unten schaute, wo sich das Konstrukt zusammen gesetzte hatte. War das ein Meisterwerk an Perfektion. Dem Gnom hüpfte das Herz vor Freude.
Sägen und Nadelstiche abwehren
Gerade noch rechtzeitig bemerkte er wie die fliegenden Scharniere, die die Kiste aufgesägt hatten, zu ihm nach oben geflogen kamen und ihn angriffen. Rechtzeitig wirkte er noch einen Spruch und so viel klackend das Scharnier auf den Boden. Das andere hingegen stach dem Gnom und machte sich zu einem weiteren Angriff bereit. Durch den Moment der Ablenkung, bemerkte er nicht wie plötzlich ein Kreissägenblatt sich ihm näherte und ihm tief ins Fleisch schnitt. Was war das für eine Maschine?
Gonds Werk mit Glittergolds Charm
Das Konstrukt hatte sich zusammengesetzt, es war recht groß udn machte nur langsame Schritte. In der einen Hand hatte es ein eingespanntes Kreissägenblatt, welches der Gnom zu spüren bekommen hatte und in der anderen loderte eine kleine Flamme aus einem Trichter. Es konnte also irgendwas mit Feuer machen. Um das Konstrukt näher in Augenschein nehmen zu können, wollte er es zu Fall bringen und veränderte die Fläche auf dem Boden. Doch diese ignorierte es. Ganz im Gegenteil ein Feuerstrahl ergoss sich auf unseren Gnom und ließ ihn brennen. Er versuchte die Flammen auszuschlagen und es gelang ihm sogar. Das Scharnier flog einen weiteren Angriff und landete auch dieses Mal einen Erfolg. Zu einem weiteren Versuch des Scharniers kam es nicht mehr, als es plötzlich schmolz und auf den Boden fiel. Auch der Versuch des Konstrukts den Gnom abzuschütteln schlug fehl, es wollte Rücklings ins Regal stürzten, doch verfiel es in eine stetige Drehbewegung und riss den Gnom mit.
Eine Idee muss her
Nachdem keine Wartungsluke an dem Konstrukt auffindbar war, gab es kein zurück. Die Schmerzen vom verbrannten Gesicht und von den Stichen der Scharniere, ließen nicht viel Raum für ausgetüftelte Ideen. Tretkran, Kranhaken, Hafen, Wasser und eine Laufkatze… mit einem beherzten Sprung sprang er vom Konstrukt, ließ sich beim Sprung unsichtbar machen und klinkte den beim Konstrukt ein. Dann eilte er die Leiter hoch und rannte in dem Hamsterrad los. Er hatte es am Haken und der Kran hielt stand. Während er rannte betätigte er einen Hebel neben dem Rad und schon fing die Ladung an zu schwingen. Leider war das Konstrukt nicht untätig und wollte ebenfalls das Seil durchtrennen. Sehr zum Bedauern des Gnomes, fiel der am Haken Befestigte in die andere Richtung.
Ab ins Hafenbecken
Die Rechnung war nicht aufgegangen. Nun blieb ihm nur noch eine Idee, er sprang herunter und formte unterdessen den Zauber, mit dem er das Wesen nach draussen befördern wollte. Ein Sturm brach aus und ließ das Konstrukt wackeln und der rutschige Boden ließ es in das Hafenbecken befördern. Doch anscheinend wollte es sogar dahin, denn kurz nachdem es im Becken verschwunden war, setzte es am Grunde des Beckens seine Reise fort. Der Gnom konnte seinen Augen nicht trauen. Was war das für ein wundervolles Konstrukt? Nun war es weg und trotz der Schmerzen, war der Gnom recht traurig.
Gordon der Hexenmeister, Gweangwen die Schurkin und Deeca der Zwerg hatten die Stadt Tiefwasser vor einer Invasion gerettet sich danach auf der nunmehr Ihrem Befehl unterstellten Fliegenden Kristallpyramide ein wenig erholt. Helge, der Zauberer, hatte sich ein Fußbad bereitet und genoss dieses unter dem freien Himmel. Er beobachtete einen Vogelschwarm, der seit einiger Zeit die Bäume im Jägerviertel der Pyramide umkreisten.
Der Jäger-Hohepriester Theremnu versuchte, sie mit seinem Bogen abzuschießen, doch es schien, als würde ein besonders großer und flinker Vogel innerhalb des Schwarmes immer die Schüsse voraussehen und dafür sorgen, dass keiner der Pfeile sein Ziel fand.
Diesen Umstand hatten Gwaengwen und Gordon zum Anlass genommen, Ihre Waffen zu zücken und selbst die fliegenden Tiere anzuvisieren. Der große Vogel wurde von Gwaengwens Pfeil getroffen und begann zu taumeln. Kurz darauf versengte ein Blitzschlag das Tier und ließ es zu Boden stürzen. Gordon nahm seine Armbrust der Aufziehenden Stürme und blies eine kleine Rauchwolke weg, die der blau lackierten Waffe entstieg.
Der Hexenmeister sonnte sich noch immer in seiner Schützenkunst, als sie Äste krachen hörten und einen Aufschlag im kleinen Wäldchen vernahmen, der nicht nach einem abgeschossenen Vogel klang.
„Wir sollten uns das ansehen, ich habe das Gefühl, dieser Vogel war etwas anderes als er erschien.“
Deeca der Stadtwächter winkte seine Freunde herbei und deutetet auf die Bäume, woraufhin sich die Gruppe dorthin bewegte. Bald erblickten sie einen leicht verkohlten, augenscheinlich menschlichen Körper inmitten zerbrochener Äste in einem kleinen Krater auf dem Waldboden.
Nachdem Gwaengwen ihn aufmunternd in die Rippen getreten hatte und Kraft ihrer neugewonnenen Autorität sein Aufstehen angeordnet hatte, richtete der ehemalige Rabe sich auf und stemmte die Hände in die Hüften. Der Mensch war von durchschnittlicher Größe, trug aber ein beeindruckendes Mehrender-Geweih als Kopfbedeckung. Ein Umhang aus blau und schwarz glänzenden Federn und moosbedeckte Schulterpolster wiesen ihn als Druiden aus, augenscheinlich von gehobenem Rang. Sein Gesicht sah jugendlich aus, seine Haut warbleich und er blickte die Abenteurer gütig und geduldig an, während er einen Pfeil aus seinem Oberschenkel zog.
„Ich habe erwartet, dass ihr mächtig seid. Ich schätze es ist nicht verwunderlich, dass ihr mein Spionieren nicht duldet. Gestattet mir, mich vorzustellen: Mein Name ist Shirell, ich bin der Erzdruide des Nordens. Ein Hilferuf des Druidenzirkels vom Monstersumpf brachte mich in diese Gefilde. Anscheinend ist eine Kreatur aus dem Unterreich entstiegen, die das Potential hat, die Natur in dieser Region in ein bedeutsames Ungleichgewicht zu versetzen.
Die Erkenntniszauber des Zirkels haben allerdings zusätzlich zur Position der Kreatur selbst auch zu dieser… Einrichtung hier geführt. Meine Aufgabe ist es, herauszufinden, warum hier in der Luft etwas schwebt, was scheinbar ebenfalls aus dem Unterreich stammt.“
Gordon nimmt Deeca bei Seite:
„Es sieht so aus, als währen wir nicht ganz unerkannt geblieben, als wir die Stadt gerettet haben.“
„Anscheinend war es den Druiden möglich, uns aufzuspüren. Das sie dazu in der Lage sind, verwundert mich nicht. Das sie daran Interesse haben schon eher. Was könnte die Druiden auf den Plan gerufen haben?“
Der Hexenmeister wandte sich wieder dem Mann mit dem Geweihelm zu:
„Jo, Hirschkopf, was läuft? Wir lassen eure Viecher doch in Ruhe, du brauchst dir keine Sorgen zu machen, hilf mal lieber deinen Kumpels am Monstersumpf.“
„Nun ja, ich werde dem Druidenzirkel Bericht erstatten, dass ihr vertrauenswürdig seid. Aber wir werden euch weiter beobachten. Ich denke meine Anwesenheit am Monstersumpf ist im Moment hilfreicher.“
Der Druide kniete sich am Rand der Plattform hin und begann eine Meditation, um mit seinem Zirkel in Verbindung zu treten.
Fiona Apple, Ogmas Vorhut
„Seht mal da unten!“
Helge der Magier hatte nach seinem Fußbad beim Abtrocknen gedankenverloren über die Kante der Plattform gespäht und eine Ansammlung von Wagen erblickt.
„Da unten horcht uns glaube ich jemand aus.“
Deeca hatte sich auf den Bauch gelegt und beschattete seine Augen mit der Hand.
„Seht ihr, das sieht mir doch sehr nach Erkenntnismagie und Abhörausrüstung aus.“
Helge hatte seine Stiefel wieder angezogen, war zu seinem Kameraden getreten und schlug vor:
„Tja, wenn die uns so unbedingt kennenlernen wollen, sollten wir uns den neuen Nachbarn mal vorstellen.“
Gordon deutete mit dem Daumen in Richtung Gweangwen, die auf Shirell zu stolzierte, der noch immer am Rand der Plattform meditierte:
„Wir sollten zumindest der Königin da drüben zuvorkommen, ansonsten wird das Nix mit harmonischer Nachbarschaft.“
Der Hexenmeister verzog das Gesicht und wand sich ab, als die Halbelfe den Druiden mit einem Tritt an den Hinterkopf in die Tiefe beförderte. Er versaht die hinterherschauenden Abenteurer mit einer obszönen Geste und verwandelte sich im Flug in einen Raben, der in Richtung Monstersumpf davonflog.
„Wow, wenn das mal nicht auf uns zurückfällt. Lasst mal da runter zu den Wagen gehen. Ich mach den Fahrstuhl.“
Eine Geste hüllte ihn, Helge und Deeca in magische Energie und ließ die drei herabschweben. Auf dem Weg kündigte Gordon telepathisch ihre Ankunft an. Daraufhin verschwanden die Personen, die kurz zuvor noch geschäftig zwischen den Wagen hin- und hergelaufen waren, in Ihren Gefährten.
Die drei Abenteurer setzten in der Mitte des Lagers auf und sahen sich um. Neben Stapeln mit Schriftrollen und Büchern waren dicke Kabel auf dem Boden des Lagers verteilt. Eine mysteriöse Apparatur blinkte an verschiedenen Stellen und gab in regelmäßigen Abständen Pieptöne von sich. Gordon wand sich zu dem Wohnwagen, in den alle geflohen waren, als sie eintrafen:
„Hallo, wir kommen in Frieden. Wir Wohnen hier… also genauer gesagt, etwa 500 Fuß weiter oben, aber wir wüssten gerne, was ihr hier genau tut?“
Ein Sichtschlitz öffnete sich und ein finster dreinblickendes Augenpaar fixierte den Hexenmeister und seine Freunde durch die Öffnung.
„Das geht euch gar nichts an, verschwindet!! Au!! Was?!“
Gordon blickte zu Helge und Deeca, die etwas abseits stehen geblieben waren und daraufhin mit den Schultern zuckten. Er hörte das Geräusch von Faustschlägen auf Türklinkenhöhe und vernahm eine piepsige Stimme durch die Tür:
„Was, von oben? Das ist wichtig, ihr überbezahlten Handlanger!“
„Handlanger?“
„Frag nicht so dämlich, heb‘ mich hoch!“
Nachdem das Geräusch winziger Fäuste auf einer Lederrüstung noch einmal intensiver hinter der Tür erklangen, verschwanden die stechenden Augen vom Sehschlitz und ein platinblonder Lockenkopf erschien darin, gefolgt von wachen braunen Augen hinter kreisrunden Brillengläsern.
„Ihr seid aus dem Loch gekommen! Wie habt ihr das gemacht? Was war da noch? Worin schwebt Ihr? Wollt ihr mit mir nach Tiefwasser kommen? Im Museum würde ich euch gerne was zeigen!“
„Nicht so wirklich… aber da drüben gibt es etwas, was ihr vielleicht auch untersuchen wollt, im Monstersumpf?“
„Was meint Ihr?“
Die Tür schwang beschwingt auf und eine Halblingsfrau mit hellblonden Locken hüpfte aus den Armen eines perplexen Wachmannes.
Sie stellte sich Vor:
„Mein Name ist Fiona Apple, ich bin der zweite Kurator von Ogmas Haus des Wissens in Tiefwasser. Unser neustes Exponat hat uns bei der Untersuchung mit Erkenntniszaubern hierher geführt… und vorbei an dem Loch da vorne.“
Der Halbling stapfte eilig in Richtung des verkabelten Aufbaus, der gegenüber vom Wohnwagen stand und deutete über Ihre Schulter in die Richtung des Loches, das die Sternenstaubnekopole bei Ihrem Aufstieg hinterlassen hatte.
„Monstersumpf sagt ihr?“
Sie manipulierte einige Hebel an der Konsole und riss einen Ausdruck ab, der aus der Maschine kam.
„Mhm… ihr habt recht, die Messwerte sind schwächer, aber es hat eine ähnliche Signatur. Ihr seid sicher, dass Ihr nicht mit ins Museum kommen wollt? Wir feiern demnächst die Neueröffnung. Es gibt Häppchen!“
„Ohh… Häppchen?“
Helge wurde von Deeca zurückgezogen: „Vielleicht später, ich denke ihr solltet euch zum Monstersumpf aufmachen. Hier. Gibt. Es. Nichts. Zu. Sehen.“
„FeinFein. Packt ein Leute, wir ziehen zum Monstersumpf.“
Die Besatzung des Lagers – inklusive eines halben Dutzends Goblins, die die Abenteurer aufmerksam musterten, packten das gesamte Equipment ein. Einer der drei Wächter war der einzige, der im Halbschatten des Einganges zum Wohnwagen stehen blieb. Gordon beobachtete ihn aufmerksam, konnte aber keine Aggressionen feststellen. Der Mann in schwarzen, etwas abgenutzten Lederkleidern war augenscheinlich nur daran interessiert, nicht beobachtete zu werden.
Das Lager war innerhalb kürzester Zeit abgebaut und die Zugtiere vor die beiden Wagen gespannt. Fiona winkte den Abenteurern vom Kutschbock des Ausrüstungswagens zu und warf ihnen ein Bündel Papierstreifen zu:
„Falls ihr es euch anders überlegt!“
„Was ist das?“ Helge hob die Papierschnipsel auf.
„Freikarten für die Museumseröffnung in Tiefwasser!“
Die Halblingsfrau winkte den Kameraden zu, als sich der Tross aus Wagen sich in Bewegung setzte.
„Freikarten? Wird es Buffet geben?“
„Wir haben zu tun!“ Deeca schnappte dem betagten Magier die Karten aus der Hand, während Gordon mit magischer Hilfe voran zur Sternenstaubnekropole zurück schwebte und seine Freunde bald mit heraufgezogen wurden.
Der Halbelf erkannte, wie eine der Wachen auf dem davonfahrenden Wagen in seinen Ärmel murmelte:
„Einen Scheißdreck werde ich. Nein!!“
Der Mann im Dreispitz bemühte sich, trotz seines Ärgers, ruhig zu sprechen, nachdem er sich kurz umgeblickt hatte.
„Die haben alle kalt gemacht, die ihr ihnen hinterhergeschickt habt! Ich werde die nicht aufhalten, habt ihr gesehen, was die Typen mit Jimmy und Hagar gemacht haben?“
Und mit einem beherzten „Leckt mich doch!“ warf er einen Stein im hohen Bogen weg, in den er kurz zuvor noch gesprochen hatte.
„Interessant…“ Gordon ließ den Stein mit seiner magischen Hand zu sich schweben und verstaute ihn in seinem Gepäck.
Bemnus Enthusiasmus
Gwaengwen erwartete sie oben zusammen mit Bemnu, dem Magier-Hohepriester. Die Mumie stemmte die Hände in die Hüften und verkündete:
„Gute Nachrichten! Ich habe die Ursprünge der Signale isoliert und festgestellt, dass es sich um ein Fragment der Pyramide handelt, dass sehr wahrscheinlich als Treibstoff dienen kann.“
Unter sichtbarer Anstrengung hob er seine Mundwinkel zu einem wenig überzeugenden Lächeln. Nachdem einen Moment keiner der Abenteurer reagierte, fügte die Mumie mit unerwartetem Enthusiasmus hinzu:
„Stellt euch vor, wenn wir den Treibstoff nutzen könnten, würde die Pyramide nicht innerhalb der nächsten zehn Tage abstürzen! Ihr könntet weiter die Keimzelle unseres Königreiches für fruchtlose Heldentaten missbrauchen! Ihr müsst es lediglich aus dem Monstersumpf bergen. Ist gar nicht weit von hier!“
Gordon hob eine Augenbraue und blickte Deeca an, der langsam mit dem Kopf schüttelte und die Augen verdrehte.
„OK, aber wir gehen alleine.“
„Oh, fühlt euch nicht, als würde diese Bürde euch allein aufgeladen. Lasst mich das machen, ich und meine Brüder könnten einfach kurz…“
Gwaengwen gebot ihm mit einer zackigen Geste, still zu sein.
„Ruhe, Unetrtan, wenn ich und meine Freunde wo hinwollen, dann fragst du nur, wie schnell du uns hinbringen kannst!“
„Aber meine Königin…“
„Pst!“
„Ihr könnt doch nicht…“
„Still! Du nimmst jetzt deinen vertrockneten Hintern und schiebst dich mal ganz schnell in deinen Sarkophag, Kumpel!“
„Hm…ihr werdet den Monstersumpf aufsuchen und das Objekt bergen?“
„Ab ins Körbchen, wir machen was wir wollen!“
Langsam bewegte die Mumie sich zu Ihrem Sarkophag und legte sich hinein.
Deeca rieb sich am Kinn:
„Er hatte plötzlich ein verdächtiges Interesse am Monstersumpf. Ich befürchte, was auch immer da zu finden ist, wird uns Probleme bereiten. Es wird besser sein, wenn wir uns das erst einmal ohne Begleitung ansehen. Vielleicht sollten wir zusätzlich noch sicherstellen, dass er nicht in unserer Abwesenheit etwas anstellt?“
„Da hast du recht, Plattfuß. Dem traue ich kein Bisschen. Lass mal sehen, ob ich das nicht im königlichen Stil regeln kann…“
Sie winkte den Wächter-Hohepriester Oubastet herbei, der eben noch Handstand-Liegestütze an der Kannte der oberen Plattform gemacht hatte:
„Hey Oubastet, kann ich den Sarkophag von Bemnu irgendwie verschließen?“
„Ihr befindet euch auf eurem Herrschaftssitz, eure Wünsche werden hier so gut es geht Wirklichkeit werden.“
„OK…“ Gwaengwen legte sich die Finger ans Kinn, als sie sich erinnerte, wie sie Kraft ihrer Gedanken aus dem kristallinen Baumaterial der Sternenstaubnekropole Kleidung geschaffen hatte, die sich nicht von der Stelle bewegen ließ.
Die Halbelfe ging zu Bemnus Sarkophag und brachte den Boden selbst dazu, sich über dem Steinsarg zu verschließen.
„So, dass sollte sicherstellen, dass wir ungestört sind. Auf zum Monstersumpf!“
Die Abenteurer wiesen Oubastet, den Wächter-Hohepriester an, die fliegende Pyramide zum Monstersumpf zu bewegen. Die Mumie war prinzipiell einverstanden, auch weil die Gruppe ihm in Aussicht stellte, später mit den Invasionsvorbereitungen für diese Welt zu beginnen. Die Mumien glaubten noch immer daran, das Gwaengwen als neue Königin ihr Königreich wieder aufbauen würde.
Auf dem Weg zum Monstersumpf, wo die von Shirell erwähnte Zusammenkunft von Druiden bereits zu sehen war, flogen sie über die Forscherwagen hinweg. Helge nutzte diesen Augenblick, um seinen Fußbadeimer zu entleeren. Aufgrund der Flughöhe kamen unten zwar eher einige Regentropfen an, aber die Abenteurer konnten sich sicher sein, speziell den verdächtigen Wächter in Zukunft identifizieren zu können. Er saß nämlich auf dem hintersten Wagen und schaute angewidert nach oben, ob des kurzen aber seltsam aromatischen Regens, der ihm gerade auf den Dreispitz niedergegangen war.
Anflug auf den Monstersumpf
Bevor die Abenteurer sich in den Monstersumpf herabließen, machten sie einige Runden um das Flachwassergebiet, dass von vielen Weiden und anderen Bäumen gesäumt war. Von oben war wenig zu erkennen, außer gelegentlichen Ruinen und einer scheinbar erhöhten Schlangendichte.
Entsprechend entschlossen sie, an der Stelle abzusteigen, die Oubastet als Herkunft des Signals angab:
„So richtig sicher bin ich nicht, aber da blinkt die Anzeige hier auf. Muss wohl stimmen.“
Sie senkten sich magisch verlangsamt in die knöcheltiefe Brühe herab und konnten mit Hilfe der erhaltenen Richtungsangaben einen schräg stehenden Torbogen ausmachen, der scheinbar in die Ruine führte, aus der das Signal kam.
Die Abenteurer betraten ohne Zögern einen Raum, der durch ein großes, rundes Tor mit dem Rest des Komplexes verbunden war. Helge und Gordon analysierten die Wandmalereien, die in der gesamten Halle die Wände schmückten:
„Hier wird scheinbar eine Zeremonie dargestellt.“
„Es befindet sich ein Körper auf einer Art Altar…“
„Eine Opfergabe?“
„Nein, schau mal, die Position des Körpers lässt auf Qual schließen, aber keine weiteren Figuren sind auf dieser Abbildung.“
„Es sind keine Verletzungen Abgebildet?“
„Gift??“
Gordon rieb sich am Kinn und schritt an die andere Seite.
Helge folgte ihm und deutete auf eine andere Reihe Wandmalereien:
„Wenn eine vergiftete Person…
„… auf dem Altar liegt, erhalten wir Zugang!“
beendete der Halbelf seinen Satz. Die beiden wandten sich Gwaengwen zu, die in der Mitte des Raumes an einer Art Steintisch herumhantierte. Sie bemerkten, dass die Schurkin offensichtlich den Mechanismus manipuliert hatte und die große Tür sich bereits geöffnet hatte.
„Schlampig… Wenn man den Mechanismus drunter baut, muss man die Kabel getrennt verlegen, sonst kann man‘s Kurzschließen… Kommt ihr?“
Bevor sich die beiden Zauberkundigen zur Tür bewegt hatten, verdunkelte sich der Raum vollständig. Ohne dass die Abenteurer dem Aufmerksamkeit geschenkt hatten, hatten sich die Schlangen, die vor dem steinernen Torbogen durch die Sumpfbrühe geschlängelt waren, gesammelt und ein Knäuel gebildet. Das Knäuel war immer weiter gewachsen und bildete mittlerweile eine Kreatur von fast acht Fuß Höhe.
Helge sorgte mit einem Feuerball-Zauber dafür, dass der Raum wieder hell erleuchtet war. Die Schlangen flogen in alle Richtungen davon.
„Vielleicht ein Bisschen viel?“
„Das waren SCHLANGEN!!“
„Magst du keine Schlangen? Dann habe ich wohl schlechte Nachrichten für dich!“
Deeca linste durch die schwelenden Ränder der Tür und erblickte die Kreatur, die sich aus den umherschlängelnden Reptilien neu bildete.
Ein Kopf mit einer Halskrause wie die einer Kobra war aus der schlängelnden Masse auszumachen und nachdem das Wesen auf neun Fuß angewachsen war, blickten zwei gelb leuchtende Augen in Richtung der Abenteurer…
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