aus dem Reisetagebuch von Javier duBois 5 Tage seit dem letzten Eintrag
Meine Träume sind seit dem Tod der Nymphe nicht ruhiger geworden. Auch nicht mit der Rettung Valeryas. Ich sehe es jede Nacht vor mir, das Meer selbst, streckt eine Hand aus und pflückt diese verdorbene Insel wie eine überreife Frucht.
Was immer Valerya in Gefangenschaft der Sembier wiederfahren ist, sie spricht nicht darüber. Ich wünschte ich könnte etwas für sie tun, könnte ihr helfen wie sie mir geholfen. Sie und Opal und Aurora.
Ich verstehe den menschlichen Körper ausreichend, um die meisten Gebrechen zu heilen, auf magische oder mundane Weise. Aber selbst mit den Kräften, die seit meiner eigenen Gefangenschaft erwacht sind, kann ich nichts tun um ihr zu helfen. Sie ist auf dem ersten Schiff nach Cormyr wieder abgereist, ohne ein Wort zu sagen. Ich hoffe, sie wird Frieden finden.
Auch Opal und Aurora haben mich verlassen. Im Gegensatz zu Valerya mache ich mir um sie keine Sorgen, sie sind beide scharfsinnig und stark und ich beneide, wie fest sie sich ihrer Selbst und ihren Rollen in der Welt bewusst sind. Ich wünschte, ich hätte es ihnen sagen können, bevor wir uns getrennt haben.
Ich versuche mich auf die Aufgabe vor mir zu konzentrieren, aber es ist schwer. Die Insel wieder ins Gleichgewicht zu bringen, bedarf eines mächtigeren Wesens als mir. Ein Funken von reiner Natur, mit einem Körper und einem Willen. Eine neue Nymphe, um den Platz derer, die ich ermordet, habe, die verloren wurde, einzunehmen.
Yvess‘ Karte zeigt mir einen klaren Pfad, um eine zu finden, aber allein erreiche ich sie nicht.
14 Tage seit dem letzten Eintrag
Als ich heute meine tägliche Opfergabe an die Königin und ihre Geschöpfe entrichtet habe, habe ich dabei scheinbar Aufmerksamkeit auf mich gezogen. Drei reisende Abenteurer, ihrer Gewandung nach zu urteilen: Eine Elfe und zwei Drachenwesen. Ich frage mich, wie weit der Stammbaum des Drachengeschlechts verläuft, ich habe nun drei Drachen getroffen, und keine davon sieht den andren auch nur annähernd ähnlich. Vielleicht ist es wie mit Kaulquappen und Fröschen, oder Larven und Schmetterlingen. Ein faszinierender Gedanke, dass aus Vona einmal so etwas wie Old Chompy werden könnte.
Ihre Namen sind Raudka – die Elfe – Musashi – die ältere der beiden Drachen – und Vona – ein bezauberndes Wesen in jedem Sinne des Wortes.
Ich habe mich so vage gehalten, wie es ihre Fragen zuließen, aber alle drei sind sehr aufmerksam und scharfsinnig. Wenn wir gemeinsam reisen wird es schwer werden, Geheimnisse vor ihnen zu wahren.
Ich habe erneut versucht, Cheng zu überreden, mich zur Feenkreuzung zu begleiten. Er hat versucht, mich für seine Freibeuterfahrt zu rekrutieren. Es war dieselbe Diskussion, die wir schon vor drei Wochen hatten. Ich war schon dabei aufzugeben, als ich unerwartet Unterstützung von den Neuankömmlingen bekommen habe. Raudka, Musashi und Vona wollen ebenfalls in die Feenwildnis übertreten und diese unerwartete Unterstützung scheint jetzt auch Cheng überzeugt zu haben. Er hat sogar angeboten, ein Artefakt für die Reise zu verwenden – ich weiß nicht, wie es dieser Pirat schafft, ständig mächtige, gefährliche Gegenstände aufzusammeln, die er kaum versteht. Raudka hat ihn davon abgehalten, die Flasche – scheinbar ein Gefängnis für einen mächtigen Feengeist – zu verwenden, bevor ein Unglück geschehen ist.
So sieht also der Plan aus. Wir stoßen ins Herz der Insel vor, wo die Feenkreuzung liegt, überqueren sie, gehen dort auseinander und ich kehre – hoffentlich – mit einer Nymphe zurück, die sich besser um Prespur kümmern kann, als ich es allein könnte. Und ich werde im Dienst der Nymphe bleiben, bis das Gleichgewicht wieder hergestellt ist.
Aber zunächst liegt eine sehr viel direktere Herausforderung vor uns. Die Feenkreuzung liegt im Herz der Ruinenstadt, wo die ursprünglichen Siedler immer noch ihre Wacht halten. Die Giftbräute und ihre nicht minder tödlichen Ehegatten.
Yuan-ti.
heute Nacht ist mir Yvess wieder im Traum erschienen. Wir waren in L’leones, am Strand, wo wir uns das erste Mal geküsst haben. Ich habe ihm gesagt, wie Leid es mir tut, wie sehr ich ihn vermisse, wie sehr ich wünschte, ich wäre an seiner Stelle gestorben.
Ich habe versucht ihn zu küssen, aber er hat mich aufgehalten, hat mich nur angelächelt und mich getröstet. Er hat etwas zu mir gesagt, aber seit ich erwacht bin, kann ich mich nicht mehr an die Worte erinnern.
Der Plan stand. Aurora lieh vom Fischer sein Boot, während Vallas ins Hafenbecken sprang und an der „Eistod“ am Heck nach oben kletterte, hatte Opal und die Künstler Ihre private Vorstellung bei der Kommandantin der Festung. Die Vorstellung lief überragend gut und als zum Abschluss eine große Illusion eines weißen Drachens die Zuschauer in den Bann zog… hatten sie vollends alle in Ihren Bann gezogen. Was für ein Auftritt. Inzwischen hatte Vallas der ebenfalls von einem kleinen Publikum bestehend beobachtet wurde, das Beiboot abgeseilt und glitt leise am Seile ins Wasser hinab. Der Fischer war in den Plan von Aurora eingeweiht und so konnte die Befreiung beginnen.
Durch den Hintereingang
Jetzt ging alles recht zügig. Aurora und der Fischer setzen Segel und fuhren mit dem Fischerboot in die Nähe der Grotte, wohin ebenfalls Cheng, Vallas und Javier unterwegs waren in dem Beiboot. Sie liefen unbemerkt in die Grotte ein und auch der Hai verhielt sich sehr ruhig, ob es an den Einflüssen von Javier lag? Leise erreichten sie den Steg in der Grotte und schlichen leise in das Innere an Fässern und Kisten vorbei. Da hörten Sie Schritte näher kommen und noch ehe die Wache wusste, was los war… warf Javier sie dem Hai zum Fraß vor.
Die Befreiung von Valeriya
Die Gruppe eilte leise so gut sie konnte durch den Wandschrank und teste einige Schlüssel und entdeckte nebenbei ein Weinvorratslager. Schnell verschwanden einige Tropfen in Chengs Taschen… und weiter ging es in dem Keller voran… Und schon ging die nächste Wache zu Boden, sie hatten leichtes Spiel. Sie schienen viel Glück zu haben. Die Kutte tragende Wache, die vor Valeriyas Zelle Position bezogen hatte, verschwand für kurze Zeit und ließ den inaktiven Wächter zurück, um sich Ihr Abendmahl zu besorgen… Das nutze Vallas und sperrte die Zelle von Valeriya auf. Diese war durch Opals Nachricht informiert und wartete… schnell drapierte sie noch aus Stroh eine schlafende Puppe im Bett der Zelle und schon machte sich die kleine Gruppe auf den Rückweg.
Die Flucht
Alles verlief nach Plan, bis auf die Künstler die nicht wussten das Ihre Choreografie eine klaffende Lücke hatten. Zu dem Zeitpunkt endete die Vorstellung 2 Etagen über den Befreiern. Valeriya, Aurora, der Fischer, der Wirt und Javier setzen auf dem Fischerboot die Segel, während Cheng und Vallas mit dem Beiboot sich aufmachten zu „Eistod“.
Der große Auftritt
Die private Vorstellung war zu Ende und am Horizont entschwand unbemerkt das Fischerboot mit Valeriya, während Sune im Meer entschwand. Die Flucht war geglückt. Nun folgte der wesentlich schwierige Teil. Hug wollte den Eistod unter seine Kontrolle bringen. Unbemerkt kappte nach und nach Vallas die Taue. Einzig 2 Taue ließ er und wartete… die Vorstellung begann. Opal war überrumpelt, hatte der Plan doch einige Herausforderungen für sie zur Folge.
Die Improvisation
Sie musste improvisieren und das so gut sie konnte. Doch war da noch Elminster und die Künstler wie Persival und so begann das Schauspiel. Bei dem Cheng auch noch einiges an der Festung in Mitleidenschaft zog. Alles für die große Show. Das Publikum verfolgte gebannt die Romanze und ein tosender Applaus brannte am Ende. Alle waren begeistert. Allerdings besonders einer war begeistert. Während die Show Ihren Höhepunkt erreichte, trieb die „Eistod“ mit Hug, Vallas und Cheng davon, gezogen von der Drachenschildkröte, entschwand sie der Reichweite der Geschosse der Festung. Die Sembianer würden eine Weile brauchen, um sich von dem Verlust zu erholen. Hatten sie kein Schiff mehr bis auf das Beiboot, welches Vallas, Cheng und Hug zurückgelassen hatten.
Nach unserer letzten Unterredung mit Geldriia und den anwesenden Mitglieder des Rates begannen wir uns auf die nächsten Schritte vorzubereiten. Oskar legte unser Augenmerk auf das Gespräch und die mögliche Verhandlung mit seiner Schwester. Da es bis zu dieser allerdings noch drei Tage sein sollten, entschieden wir uns in der Zwischenzeit das Dorf namens Vlurmont. In diesem sollen die letzten Fälle von entführten Kinder passiert sein und so sahen wir die beste Chance, uns den Entführungen anzunehmen und uns unseren Feinden, bei denen wir von Anhängern von Kiaransalee ausgingen, entgegen zu setzen.
Bevor Vaneara uns mit ihrer Magie von einem der Bäume in Iglatha nach Vlurmont transportieren würde, nutzten wir die Chance und informierten uns über Kiaransalee und ihre Anhänger durch den Spiegel der Erinnerungen in Iglatha. Ich tauchte ein und sah Kämpfe und Schlachten, die uns Stärken aber auch Schwächen unserer Feinde offenbarten. Und einen Zauberer, der schon damals an den Kämpfen beteiligt war und uns hätte helfen können, wenn er nicht vor nicht einem Jahr im Hochmoor verschwunden wäre.
Danach brachte uns Vaneara mit ihren Fähigkeiten direkt von Iglatha nach Vlurmont. Auch wenn die Wachen ihre Magie nicht bemerkten, waren sie in Alarmbereitschaft. Wahrscheinlich schon allein durch die außergewöhnliche Kombination unserer Gruppe. Sie liesen uns allerdings schnell passieren, als sie unsere Bereitschaft zum Einschreiten erkannten, die durch einen markerschütternden Schrei aus dem Dorf selber hervorgerufen wurde.
Dort fanden wir Zivilisten, die in Untote verwandelt wurden, bekämpften sie und belebten sie wieder. Kurz darauf kamen weitere Untote vom örtlichen Friedhof, denn Oskar und Vaneara dann von Untoten säuberten. Dabei fiel ihnen eine riesige, alte Ruine tief im Wald auf. Wir machten uns zu dieser auf den Weg und bemerkten, dass von ihr ein bedrückendes Gefühl in Wellen ausging und Lebewesen aller Arten in der Nähe kurzzeitig wiederbelebte. Dort angekommen fanden wir heraus, dass diese Ruine ein riesiger Friedhof um und für eine, soweit ich weiß mit mir nicht verwandte, Familie Greywood errichtet wurde.
Auf dem Friedhof begegneten wir Spuren von Untoten und Gargoyles und wurden von letzteren, wie von Wächtern, angegriffen. Diese schienen allerdings ihr Augenmerk hauptsächlich auf die nicht menschlichen Personen unserer Gruppe zu konzentrieren. Mir nicht sichtbar, aber hörbar wurden wir dabei vom Feind entdeckt und er schickte uns Golems aus Fleisch entgegen um uns davon abzuhalten zum Feind zu gelangen.
Wir konnten diese allerdings überwinden und den Feind stellen, aber anscheinend nicht bei seinem Ritual mehr stören. Der Kampf war erbittert, aber schlussendlich konnten wir die Oberhand gewinnen und den Nekromanten gefangen nehmen. Weiterhin erfuhren wir, dass unter uns ein riesiges Grab existierte, dessen Inhalte wahrscheinlich in eine große Armee aus Untote verwandelte wurde.
Daraufhin begaben wir uns mit dem Nekromanten und einem im nahestehenden Geist, welchen wir nicht loswerden konnten zurück zum Dorf. Nach geraumer Zeit schaffte es Oskar den Geist doch so einzuschüchtern, dass sie verschwand. Im Dorf selber angekommen erfuhren wir, dass es von weiteren Untoten angegriffen wurde, aber bestehen konnte. Und nach genauer Unterhaltung scheinen wir erste Erfolge zu einem Bündnis mit Vlurmont verzeichnen zu können.
Weiterhin nutzte ich meine Fähigkeit, andere Personen durch Magie beobachten zu können und so fanden wir einmal heraus dass es vielleicht Verräter in den Reihen Iglathas gibt, die schon im Dorf mit für die Untoten verantwortlich sein könnten, und auch wo alle Kinder hingeschafft wurden und anscheinend auf die schrecklichsten Arten gefoltert und geopfert wurden. So sehr mich letzteres persönlich schockiert und ich auf jeden Fall verhindern möchte, dass so etwas wieder geschehen kann, sehe ich auch ein dass ein direkter Angriff mit unseren Mitteln taktisch unklug wäre, und wir mindestens weitere Verbündete benötigen, uns aber auch nicht zu viel Zeit lassen sollten.
Es gibt viel zu tun damit der Plan in die Tat umgesetzt werden kann. Orra, Esmeralda und Percival bauen am Dorfplatz die Bühne für die große Show auf. Fehler sind dieses Mal nicht drin. Es gilt ein großes Publikum zu beindrucken um Valeriyas aus den Fängen Ihrer Entführer zu befreien.
Ausspähung die Erste
Chengs Papagei „Twitscher“ hatte inzwischen die Festung äußerlich erkundigt und hatte es tatsächlich geschafft in das Innere derFestung einzudringen, wenn auch nicht ganz ungefährlich, denn so mache Katze, ein Hai und ein Küchenjunge warfen einen besondern Blick auf den Vogel. Allerdings was der Vogel ausspähte sollte später der Gruppe noch zu Gute kommen. Valeriya war jedenfalls gefunden und das erfuhr somit auch Cheng. Von dem Ganzen bekam weder Aurora, noch Opal, noch der Rest der Gruppe etwas mit.
Die Einladung zu einer Privatvorstellung
Opal bekam während sie einen Rundgang am Hafen machte einen Brief von einer Wache übergeben mit der Bitte pünktlich in der Festung zu sein. Erstmal ignorierend steckte sie diesen ungelesen ein und erst nachdem Aurora, die die Situation wahrgenommen hatte, sie ansprach reagierte sie darauf. Was war passiert? Nun das Resultat Ihrer Bemühungen am frühen Morgen in der Festung sollten die Belohung sein.
Ausspähung die Zweite
In Gedanken ein wenig versunken, folgte Opal Aurora mit in die Festung. Aurora hatte sie gebeten sie mit zu einem Schmied zu begleiten. Was sie auch tat. Schnell war der Schmied gefunden und Aurora hatte schnell das Objekt Ihrer Begierde entdeckt, welches sie aber noch individualiseren wollte. Das bedurfte Zeit und das gab Opal die Gelegenheit sich anderweitig in der zugänlichen Räumen umzuschauen. Eine Begleiterin schlängelte die ganze Zeit ja in Ihren Beinen eh schon rum. Da keine weiteren Wachen zu sehen war, folfgte Sie Ihr und entdeckte einige Räume, als jedoch ein Wache zu Vorschein kam, reagierte sie schnell und machte sich unsichtbar, nur um der Katze in den 2ten Stock zu folgen. Ihre Instinkte waren geweckt und sie versuchte eine Spur von Valeriya auszumachen und sie hatte Erfolg. Sie folgte der Spur in den Keller der Festung und nachdem sie etliche Wachen und Besucher umgangen hatte stand sie vor der Zelle von Valeriya die dort schlief. Sie hinterließ für Sie eine Nachricht in der Zelle, da ein ungesehenes Entkommen, bei dem Aufgebot an Wachen schier unmöglich schien. Danach kehrte sie wieder zu Auroa, die inzwischen mit Hilfe von Arack den Kriegshammer fertiggestellt hatte, zurück.
Feinschliff eines Plans
Nachdem es auf dem Rückweg zu den anderen, zwischen Aurora und Opal kam, immerhin war die Zeit vorgerückt zu voller Mittagsstunde, traf sich die Gruppe in dem Wagen von Orra um Ihren Plan zu vervollständigen. Interessant war die Feststellung das gleich nämlich Twitscher und Opal, Valeriya gefunden hatten. So wurden die Einzelheiten des Plans fertiggestellt. Einzig Aurora die bei den Künstlern am Dorfplatz saß, bekam von all dem nicht viel mit.
Im Wagen diskutiert die Gruppe über Geschichte der Vorstellung und welche Optionen Sie haben in Bezug auf den Ort sowie Aufbau, um währenddessen Valeria zu finden/ befreien.
Man möchte somit versuchen über Werbung des Kunststücks in der Hafenstadt Valerias Standort ausfindig zu machen.
Überzeugende Argumente
In der Zwischenzeit ist Cheng in einem innigen als auch hitzigen Gespräch mit seinem „Intelligenten“ Stab welcher ihn gerne als unzureichend unfähig und nicht würdig betrachtet.
Infolgedessen nimmt sich Javier dessen an und versucht den Stab zu überzeugen sich zu fügen selbst mit handgreiflichen Mitteln in form einer Flamme, woraufhin der Stab nutzt der Stab seine Macht und löscht alle Lichter und lässt es Kalt und Dunkel im Wagen werden.
Tavernengespräche
Nach der Unruhe und Beruhigung hat sich die Gruppe um die Schausteller auf gemacht in Richtung Uarhold
Während des Nachmittags kommt die Gruppe in einer Taverne nähe der des Grenzturms (Kieferturm) um Informationen anzusammeln und innerhalb eines Gesprächs in einer überschwänglichen Werberede durch Opal hat sich der Gastwirt samt Sohnemann dazu entschieden die Gruppe in die Stadt zu begleiten.
Reise nach Uarhold
Als die Gruppe bei der Stadt Uarhold ankommt werden sie wie alle ankommenden zunächst überprüft. In einem äußerst Unglücklichen Moment beachten die Stadtwachen Aurora Misstrauisch und sind drauf und dran zu agieren und wer weiß was mit ihr uns zu tun.
Um nicht aufzufliegen, mischt sich in die Kontrolle Ora ein und spielt vor dass Aurora verzaubert sei und wies diese daraufhin auf alle 4 zu sinken und wie ein Schwein zu quicken sowie agieren.
Von der äußerst amüsanten Darbietung fertigte Vallas eine Meisterliche Zeichnung der Szenerie an wurde aber bei der Bitte um eine Signatur nur angegrunzt und beinahe das Meisterwerk verloren, als Aurora Anstalten machte das Kunstwerk zu vernichten.
In der Stadt angekommen machten sich Opal, Vallas dran die Werbetrommel zu rühren und Anhaltspunkte nach Valeria zu finden. Opal die Witterung von Valeria aufgenommen führte sie die Spur in die Festung der Stadt. Diese war zunächst verschlossen, sodass man später zurückkam.
Gegenüber des Lagers welches am Hafen liegt steht die Eisiger Tod welches nach unserer Vermutung das Schiff sein soll mit welchem Valeria nach Sembia gebracht werden soll. Dieses Schiff soll auch durch Hak einem Eigentümerwechsel vollzogen werden.
Im Laufe des Tages erwacht so langsam der verkaterte Hak und erschreckt völlig als er Feststellt Haarlos und tätowiert zu sein. Nichtsdestotrotz hat er einen Plan für alles…
Die restliche Zeit widmet sich die Gruppe einen Plan zu schmieden um die Festung weiter auszukundschaften sowie die versteckte Bucht innerhalb/ unterhalb der Festung auszumachen sowie widmet sich diese der bevorstehenden Vorstellung.
Einsatzbericht an den Ältestenrat der Enklave von Yhep (16. Eleint 1494) Betreff: Bericht über den aktuellen Stand in Salzmarsch
Eure Exzellenzen, ich hoffe, diese Nachricht erreicht Euch wohlbehalten. Nachdem ich am Vortag mit dem Wellengleiter unterwegs war, um nahegelegene Stämme der Unterwasservölker zu kontaktieren, da ich nach Informationen zur Heilung korrumpierter Baumhirten suche, ergab sich am vergangenen Abend ein unerwarteter Vorfall.
Ein verdächtiges Schiff wurde gesichtet, das versuchte, Kontakt mit dem Schmugglerversteck im verlassenen Haus aufzunehmen. Unsere Gruppe wurde gebeten, sich des Problems anzunehmen, und so entwickelten wir einen Plan, der eine koordinierte Aktion mit unserer neuen Verbündeten, einem jungen Mädchen namens Teri Smallfist, und einigen örtlichen Stadtwachen vorsah.
Unsere Vorgehensweise war gut geplant: Teri und die Wachen sollten einen Hinterhalt im alten Anwesen vorbereiten, während unsere Gruppe sich mit dem Wellengleiter dem Schiff unterhalb der Wasseroberfläche näherte. Als wir unter dem Schiff warteten, sabotierte ich das Ruder, um eine Flucht zu erschweren. Dann näherten wir uns der dem Land entgegengesetzten Seite des Schiffes und gelangten unbemerkt im Nebel verborgen an Bord.
Leider nicht lange, denn der erste Versuch des lautlosen Ausschaltens einer Wache missglückte meinen Gefährten und so dauerte es nur einige Sekunden, bis wir im Kampf mit der gesamten Besatzung standen. Doch trotz unseres Einsatzes aller Mittel, wie meiner Rocktopusgestalt und Neras Flammenatem, sowie der Beschwörung mächtiger Naturgeister unterlagen wir letztendlich der Übermacht der Piraten. (Bearbeitet)
Wir wären wahrscheinlich nicht mehr am Leben, wenn nicht das Echsenvolk, welches für den Handel mit Waffen an Bord war, zugunsten unserer Gruppe eingegriffen hätte. Sie überwältigten die überlebende Besatzung der Schmuggler und zwangen sie zur Aufgabe.
Als Dank und da wir nun in einer Lebensschuld standen, sicherte man den Echsenvolk zu abziehen zu können, bevor die Wachen aus Salzmarsch eintrafen, auch wenn ich ihnen Lilian und Nera hinterherschickte, damit sie keine Unterlagen mitnahmen oder vernichteten.
Nachdem die Situation unter Kontrolle war, kam es zu einem Konflikt zwischen Lillian und mir bezüglich der Handhabung der gefangenen Piraten, denn Lilian wollte die mordende Brut befreien, während ich mein Wort gegeben hatte, sie der Justiz zu überstellen. Letztendlich konnte ein gewaltsamer Zusammenstoß vermieden werden. Während ich mit Wilhelm die Gefangenen bewachte, entdeckte der Rest der Gruppe ein dehydriertes Mitglied unserer Volksgemeinschaft, Xzorsh, unter Deck.
Kurz darauf trafen die örtlichen Wachen ein, um die Gefangenen zu übernehmen. Das Schiff wurde mit allen Beweismitteln in den Hafen zurückgebracht, wo es von der Stadtwache übernommen wurde.
Anschließend nach einer kurzen Meditation, wurden wir zu einer Besprechung mit den Vorsitzenden von Salzmarsch gerufen, wo die Bitte geäußert wurde, dass wir uns dem Problem mit dem Echsenvolk annehmen sollten.
Nera stieg aus der Gruppe aus, während der Rest auf Grundlage des versprochenen Goldes zusagte. Ich selbst gab ebenfalls mein Wort in Verhandlungen mit dem Echsenvolk zu treten, da mir versprochen wurde, dass ich noch mehr Unterstützung gegen die Sahuagin und ein Schiff erhalten würde, um schneller nach Niewinter zu gelangen. Und auch die Aussicht, dass das Echsenvolk in den Verhandlungen zu unseren Verbündeten gegen die Sahuagin werden könnte, ist verlockend.
Schließlich zog ich mich mit Xzorsh zurück, um diese Nachricht abzuschicken. Nachdem er sich erholt hat, werde versuchen, weitere Informationen von ihm zu erhalten. Ich hoffe auf weitere Anweisungen und eventuellen Informationen zu den Baumhirten aus Yhep.
In ewiger Liebe und Treue,
Shari von Yhep – Delegierte Botschafterin und Monarchin des Clans Uvarilith
P.S.: Die latent telepathische Gabe unseres Volkes, die sich in der Kommunikation mit der Meeresfauna zeigt, scheint bei mir stärker zu erwachen, denn ich bemerke, dass es mir möglich ist, gedankliche Konzepte auch an Vertreter anderer Spezies zu vermitteln. Vielleicht könnt ihr mir auch ein paar Schriften der Altvorderen dazu beilegen.
Kommentare