Die schwere Rückeroberung der Flying Dschinn (The Ragtag Bunch)

Die schwere Rückeroberung der Flying Dschinn (The Ragtag Bunch)Die schwere Rückeroberung der Flying Dschinn (The Ragtag Bunch)

Vorsichtig ging die Gruppe im Laderaum zum Bug, vor ihnen türmten sich etliche Fässer und Kisten auf die fest verzurrt waren. Einzig Lylian hatte sich wieder in seine Affenform verwandelt und war geschickt auf das Deck zu der gefesselten Manschaft geklettert und unternahm ein Versuch, die Seile mit einem Dolch zu durchschneiden. Er hatte Glück denn bis auf die Manschaft um Drake wurde er, obwohl er sich in seine Elfenform verwandelt hatte und die Waffen ihm herunterfielen bei der Verwandlung, nicht zum Verhängnis. Als er merkte das er mit dem Dolch nichts ausrichten konnte, denn keine Faser des Seils gab nach, verwandelte er sich gerade in dem Moment zurück wo zwei Goblinpiraten zu den Gefesselten schauten. Sie erblickten die Waffen, wunderten sich und sahen aber den Schamanen am Achterdeck auftauchen und überwarfen die Idee die Waffen näher zu untersuchen. Lylian bekam von all dem, nicht viel mit, sah er doch in die Richtung in die die Flying Dschinn fuhr und das machte ihm noch mehr Sorgen erinerte er sich doch was die Goblins bei den Rudern gesagt hatten. So machte er sich schleunigst auf den Weg zurück zur Gruppe und fand diese dann auch im Laderaum des Schiffes. Hastig berichtete Lylian, der sich inzwischen zu einen elfen zurückverwandelt hatte, das die Seile nicht zu durchtrennen sein und das sie auf ein Riff zusteuern, dabei fiel ihr ein das die Manschaft davon auch schon gesprochen hatten. Unterdessen schlug in einer abgeschlossenen Kabine am Bug des Schiffes ein leicht bekleideter Mann, mit einer Beule am Kopf, die Augen auf. Er setze sich auf schaute sich um, wunderte sich ein wenig warum diese Unterkunft schauckelte, sprang im Raum herum, zog sich an und schaute sich nochmal im Raum um, er zog an der Tür und stellte fest das diese verschlossen war. Dann rief er immer wieder laut nach einem Wirt. Der aber nicht erschien, die einzige Antwort war das Rauschen des Meeres. Die Rufe gingen durch das ganze Schiff und so vernahmen die Gruppe, die inzwischen vom Rauschen leicht untergegangene Worte, von einem Passagier, der wirres Zeug redete. Woraufhin sich Lylian, verwandelte und sich auf den Weg machte. Er kletterte geschickt vom Deck aus durchs offene Bullauge der Kabine und da stand ein Mensch der ab und zu nach dem Wirt rief. Merkwürdig dachte sich Lylian. Er kletterte in seiner Affengestalt hinein und verwandelte sich. Der Verwirrte spang erschrocken zurück und stellte sich, aus Lylians Sicht, mit viel Umhergespringen und einer Verbeugung als Fergus de Bertón vor. Sofort begann er Lylian zu fragen was denn wohl auf dem Speiseplan stehe und ob man nicht was gegen das Wackeln in der Taverne machen könne. Als Lylian ihm seine Lage erklärte und auch wo er sich befand, sprach dieser weiterhin nur vom Essen. Das war selbst für einen Bewohner des Waldes zuviel und so verwandelte er sich zurück und kletterte wieder durch das Bullauge nach draussen und zu den anderen. Die auf ihn im vorderen Laderaum warteten. Einzig Dombar war nach wie vor damit beschäftigt eine Möglichkeit zu finden durch den Geheimgang, den sie auf dem Hinweg genommen hatten, auch wieder zurück zukommen. Musste aber feststellen das es keinen Weg gab.

flyingdschinnUnterdessen hatte Lylian, inzwischen den anderen mitgeteilt, das ein Gefangener sich in einer der Kabinen, über ihnen sich aufhielt, der ein wenig merkwürdig wäre. Fenweis hielt es nicht länger mehr an der Leiter aus, erst spähte er durch die Luke auf das obere Deck und dann schlich er sich im Rücken der Goblins zu der besagten Tür, die ihm Lylian beschrieben hatte. Er zückte seinen Dietrich und schon sprang die Tür auf. Leise schlüpfte er durch den Türspalt hindurch und machte sie hinter sich zu, bevor er schon erkannt wurde und Fergus, ebenso wie bei Lylian, sich vorstellte. Fennweis war zwar kein Wirt doch hatte er ein wenig Proviant dabei. Nachdem Fennweis ebenso vergeblich versucht hatte, wie Lylian vorher, Fergus die Situation begreiflich zu machen, mahnte er Fergus leise ihm zu folgen. Fennweiss öffnet die Tür und schlich zurück zur Luke, leider gelang es Fergus nicht so gut und plötzlich trat er gegen einen Eimer, bevor er bei der Luke war, so laut das sich die Rudermannschaft umdreht, ihn sah und aufstanden um ihre Rapiere zu zücken. Sie zuckten aber plötzlich zusammen als die Stimme von Naki ertönte. Fergus sah einen großen rattenähnlichen Goblin am anderen Ende der Ruder stehen. Er nahm sich alle Mut zusammen und ging auf sie zu. Fennweis spannte unterdessen unter der Luke sein Armbrust. Er zielte und schoß während Fergus bei der Ratte angekommen war. Fennweis traf und das einzige was die Ratte machte, sie kratzte sich. Auch der 2. Bolzen traf, aber auch hier war die Reaktion der Ratte genauso niederschlagend, wie der erste Schuss. Hinter Naki tauchte der Wirt auf und die Worte von Naki waren zwar nicht bedrohlich, ließen aber keinen Zweifel, was passieren würde, wenn Fergus sich weigern würde in die Kabine zurückzukehren. Fergus wollte sich an Naki und dem Wirt vorbeiwinden, wurde aber in der Luft, von ein paar kräftigen Händen gepackt. Der Wirt hatte sich Fergus geschnappt und war dabei ihn zurückbringen. Das erspähte Fennweis durch die Luke und setze den Beiden nach, während er Naki und die sich inzwischen an ihre Ruderbänke zurückgekehrten Goblins, nicht aus den Augen ließ. Als der Wirt, Fergus in seine Kabine warf, war Fennweis zur Stelle, er stand zwischen den Beinen des Wirtes und drückt ab. Der Riese schrie und ging auf die Knie. Das Geräusch ließ Naki herumfahren und sah noch wie Fennweis den Riese der Kniete durch die beiden Dolche von seinen Schmerzen erlöst wurde. Sie verwandelte sich in eine riesige Bestie mit schwarzem Fell.

Naki2Fergus und Fenn sahen den Werwolf, wie er sich verwandelte und flüchteten die Leiter nach oben. Naki rannte die Planken entlang, den beiden Flüchtenden hinterher. Leider sahen die beiden Nachrückenden sich Naki konfrontiert. Reflexartig hantierte Elias mit seinen Armen in der Luft und Naki zuckte kurz hinereinander zusammen, doch es war zu spät Naki war bei ihnen, in letzter Sekunde konnte er den Krallen von ihr entgehen. Nakis Aufmerksamkeit galt nach wie vor den Flüchtenden, dabei zerfetzte sie die Leiter die nach oben ging und versuchte mit ihren Krallen halt zu finden und es gelang ihr.

Dombar hatte inzwischen alleine den Versuch unternommen, durch die Geheimtür nach oben zu gelangen aufgegeben, als er merkte das über ihm Lärm war, so ging er schnell zur Leiter und steckte den Kopf durch die Luke. Er sah wie Laryi und Elias mit einer Meute von Goblins die, die Beiden arg bedrängten, während sich ein riesiger pelziger Körper durch die vordere Luke verschwand.

Auf dem Deck lief Fennweis zu der gefesselten Manschaft, an den völlig überrumpelten Goblins vorbei und fing an mit seinen beiden Dolchen sie zu befreien. Er hatte Glück, seine Dolche drangen durch die Fasern, wie durch ein Stück Brot. Auch die gefesselte Mannschaft war beindruckt, waren doch schon mehrere Befreiungsversuche gescheitert. Zuerst war Drake freigeschnitten, dieser schnappte sich einen auf den Boden liegenden Rapier, den Lylian liegen gelassen hatte und stürzte sich mit diesem, auf den ihn am nahestehendsten Goblin, während Fennweis die Fesseln der anderen durchtrennte.

Fergus unterdessen war auf das Backdeck gelangt und spannte die rechte Arbalest. Er hoffte insgeheim er würde fertig sein, bevor diese Ratte entweder bei ihm oder auf dem Hauptdeck auftauchen würde. Er kurbelte und lud sie mit einem Bolzen. Er war gerade noch rechtzeitig fertig geworden, als eine Ratte auf ihn zusprang. Er dachte nicht länger nach und drückte ab. Die Ratte wurde so hart von dem Bolzen getroffen, das sie aus seinem Sichtbereich, auf das Hauptdeck geschleudert wurde. Er lud nach und sah dabei Fennweis auf dem Achterdeck, der seine Armbrust spannte. Fergus schoss einen weiteren Bolzen auf die feindliche Mannschaft und brachte Kapitän Drake aus einer misslichen Lage. Der Bolzen trennte das Bein eines Goblins ab. Fergus hatte so eine Vorahnung und ließ das Geschütz sein. Er zu der anderen Arbalest auf der gegenüberliegenden Seite und lud diese nun.

Inzwischen waren Elias, Lylian und der ihn zur Hilfe herbeigeilte Dombar in einen Kampf mit der Rudermannschaft verstrickt. War doch der plan sich an der Mannschaft misslungen und Lylian stolperte über ein Ruder und fiel zu Boden. Die Mannschaft hatte ihre Rapiere gezückt und schienen die überlegenere Position zu haben. Die Goblins gingen sehr geschickt vor, warteten sie doch bei Dombar erst seinen Schlag ab um dann mit ihren Rapieren zuzustoßen. So verloren sie zwar mit jedem Schlag einen weiteren Kameraden, aber der Barbar blutete schon aus etlichen Wunden. Lylian wurde hart von einem Ruder getroffen und ging zu Boden. Aber auch er hatte sein Bestes gegeben, nun standen nur noch 9 Goblinoide ihnen gegenüber, wobei die Goblins Naki vernahmen und sich umgedreht hatten. Das nutze Elias, langsam glitt eine kleine Schlange, über die Planken, zu einem der verzauberten Goblins. Dombar drosch aus Leibeskräften auf die noch stehenden Goblins ein und geriet in Blutrausch. Mit dem vorletzen Goblin kippte auch Dombar vornüber in eine Ruderbank und blieb liegen. Lylian kroch vorsichtig zu ihm hinüber. Als der letzte noch stehende Goblin merkte, das er auf eine Illusion hereingefallen war, bemerkte wie ein Dolch durch seinen Körper drang und sein Leben an ihm vorüberzog. Bevor das kalte Eisen, des Hexenmeisters, wieder sein Körper verließ, war er tot. Sofort kümmerte sich Elias und Lylian sich um den bewusstlosen Dombar. Seine Blutung konnte gestoppt werden. Der Kampf war im Unterdeck hatte ein Ende gefunden.

Hingegen auf dem Hauptdeck war der Kampf in vollem Gange. Das Schicksal meinte es gut mit Fergus, wäre er bei der Arbalest geblieben, so hätte Naki ihn in die ewigen Jagdgründe geschickt, denn sie sprang erneut auf das Deck und zerfetzte die Arbalest, wo zuvor Fergus gestanden hatte. Angespornt legte Fergus den Bolzen ein und sah zu Naki. Diese die letzten Reste der Arbalest von sich entfernend, schaute zu Fergus und rannte los. Dieser schwang sich gekonnt über die Reeling, sich aber festhaltend an der drehenden Arbalest und drückte im richtigen Moment ab, als Naki sie fast erreicht hatte. sie wurde zurückgeschleudert, überschlug sich und wäre beinah ins Wasser gefallen, doch ihre scharfen Krallen gruben sich tief in die Planken und verhinderten so das über Board gehen der Werratte. Nun erst bemerkte Fergus sein prikäre Lage über dem Wasser, er ruschte kurz ab hing mit einem Arm an dem Geschütz.

Fennweis hatte ein Ziel vor Augen, es war ein Goblinschamane der auf dem Achterdeck sich befand und der Geruch von Ozon lag in der Luft als, Blitze aus den Fingern des Goblins auf die draksche Mannschaft schossen und diese zuckten. Fennweis legte an und schoss und der Bolzen flog an dem Schamanen vorbei. Leise fluchte er sich in sich hinein. Als er weiterlaufen wollte merkte er das er sich nur sehr langsam bewegen konnte irgendwas hielt seine Füße fest, als würde er auf Teer laufen. Eine Laterne in der Nähe von ihm, brachte ihn auf eine Idee. Geschickt füllte er ein zerbrechliches Gefäß mit dem Öl aus der Laterne, dann warf er diese zu den Schamanen, um kurz darauf eine Fackel auf das Öl zu werfen. Das Feuer brannte um den Schamanen, als wäre er durch irgendetwas geschützt. Es half alles nichts, Fennweis kletterte, wenn auch sehr langsam an dem Katapult vorbei und griff den Selbstsicheren Goblin mit seinen beiden Dolchen an und drang durch die Hülle, in den Körper des Schamanen. Zur gleichen Zeit stiessen von unterhalb zwei Dolche von Madame Fley zu. Der Schamane war auf der Stelle Tod und auch die Fesseln fielen von Blackjack ab. Fennweis durchsuchte den Schamanen und fand ein paar Phiolen mit einer silbrigen Flüssigkeit darin. Er steckte sie, wie es eben Schurken tun, ein und unterstütze die Kämpfenden auf dem Hauptdeck,

Die Ratte war bei Fergus. Erst versuchte Naki, ihn mit ihren Krallen zu packen zu bekommen, dann krachte ihre Krallen in das Geschütz und machten es zu Kleinholz, während Fergus, durch den Schlag auf das Hauptdeck flog. Er landete merkwürdigerweise sanft bei der befreiten Mannschaft und machte sich sogleich nützlich. Nakis Geduld hatte ein Ende und schon sprang sie auf das Hauptdeck. Die Planken knirschten unter ihrem Gewicht. Die Goblins schlugen sich gut und drängten Kapitän Drake und seine Mannschaft immer weiter gen Heck, des Schiffes. Naki sprang in die vorderste Reihe der Goblins und hätte Sir Reginald getötet, wenn nicht Fennweis, Madame Fley die Phiolen gegeben hätte, die er bei den Schamanen gefunden hatte und diese ihre Dolche in der Flüssigkeit getränkt in den Pelz gerammt hätte. Die Flüssigkeit verfehlte nicht ihre Wirkung und als der zweite Dolch die Ratte traf zuckte sie nur noch an der Stelle und brach dann zusammen und verwandelte sich wieder zurück in einen Goblin. Naki war tot.

Die anderen aus dem unteren Deck kamen nach oben und Drake steuerte indies wieder den „Fliegenden Dschinn“ und wurde dabei unterstützt vonPirate_Ship_Graveyard____by_Miggs69 Blackjack. Viele die an Deck waren sahen die Aufbauten einer Bastion auf den schroffen Felsen, das Schiff glitt an ihr vorbei und fuhr auf die abgelegene Seite der Insel. Dort angekommen entdeckten sie im Wasser diverse Rümpfe und Skelette von Schiffen, die an der Küste trieben. Hier sollte also auch die Flying Dschinn ihre letzte Fahrt enden. Sie ankerten vor der Küste und ein Beiboot wurde zu Wasser gelassen. Da es nach wie vor nicht aufgehört hatte zu regnen. Erkundete die kleine Gruppe nur einen kleinen Bereich an der Küste, dabei fiel ihn ein kleines Dörfchen auf, das aus diversen Schiffsteilen bestand und es schien bewohnt zu sein, da Licht in den Fenstern brannte. Schnell war sich die Gruppe einig, das man zu der Flying Dschinn zurückkehren wollte um, wenn das Wetter besser wäre, sich genauer das Dorf in aller Ruhe anschauen würde. So ruderte die Erkundungsmannschaft wieder zurück und man informierte die anderen die auf dem Schiff geblieben waren. Ein paar Strahlen von Sune brach durch die dichte Wolkendecke, aber viele von Reisenden und der Mannschaft waren längst eingeschlafen.

Im Netz der Ränke (Group7)

Im Netz der Ränke (Group7) Im Netz der Ränke (Group7)

Nachdem die Gruppe den Wagen vom Weinhändler, der noch am Wegesrand gestanden, wieder flott gemacht hatten, konnten sie endlich zur Festung Donnerfels aufbrechen. Als Zugtier, des Wagens, diente das Pferd des getöteten Purpurdrachen. Auf dem Wagen hatte die alte Frau, der gefangene Ork und einige aus der Gruppe Platz gefunden, neben den Überresten des Purpurdrachen, einer Kiste mit den erbeuteten  Unterlagen aus dem Orklager, und der großen Arbaleste. Die anderen, die ein Pferd ihr eigen nennen konnten, ritten vor dem Wagen. Bis auf den Magister, der sozusagen hinter dem Wagen her rit. Yurkas widmete sich, während der Wagen anfuhr mit einem gefundenem Schriftstück, welches ihm in seinen Bann gezogen hatte. Er rollte die Rolle aus und entdeckte frisches Blut an ihr, ausserdem ein in Runen gezeichneten Schutzkreis. Er hielt inne, sollte er die Runnen vorlesen, als er die ersten angefangen hatte zu lesen hämmerte es in seinem Kopf und die vorgelesenen Schriftzeichen strahlten in seinen Gedanken, er brach ab und rollte die Rolle wieder zusammen. Irgendwas stimmte nicht, er ahnte Böses. Er würde bei nächster Zeit einen Kundigen fragen, der ihn bei dieser Sache weiterhelfen könnte. Gerrith saß neben dem Weinhändler, der die Zügel in den Händen hielt und nickte auf dem Kutschbock ein. Die Nacht war hereingebrochen. Der der die Möglichkeit hatte nutze die Gelegenheit um Schlaf zu bekommen.

Der kleine Track zuckelte die ganze Nacht durch den Wald und als die ersten Vögel mit ihrem Gezwitscher den nächsten Tag ankündigten und das Plätschern eines nahgelegenen Flusses zu hören war, hatten sie den Waldrand erreicht. Vor ihnen ragten die Donnergipfel auf, ein riesiges Felsmassiv, das sich über den gesamten Horizont ersteckte. Vor den Ausläufer des Gebirges lagen vereinzelte Gehöfte und bestelltes Ackerland war zu sehen. Es schlug ihnen ein kräftiger Wind entgegen, der von den Gipfeln zu kommen schien. storm hornHier sollte also in der Nähe die Festung Donnerfels sein. Nur Talos, aus der Gruppe kannte den Weg bereits, hatte er doch den Pass über das Gebirge vor ein paar Tagen genommen. Die Festung lag eingebettet im Felsen, anfangs war nur ein Torhaus mit Zinnen und zwei Türmen auf denen Geschütze zu stehen schien auszumachen. Erst nachdem sie die Gehöfte hinter sich gelassen hatten und der Wind stärker wurde, bot sich das Bild der gesamten Festung, die an drei Seiten eine natürliche Mauer durch das Gebirge besaß und auf der ihnen zugewandten Seite eine mit Zinnen errichtete Mauer hatte, die einen hohen Turm beherbergte. Es gab, bis auf die Giebel der Dächer, die über der Mauer lagen und dem Turm, keine höheren Gebäude in der Festung. Ein Platz, vor dem Torhaus, auf denen verschienenfarbige Zelte und eine Tribüne zu sehen war fiel ihnen ins Auge, bevor sie das Torhaus erreichten. Talos kannte solche Orte aus seiner Heimat, es waren Turnierplätze. Als sie es erreicht hatten, wurde eine Zugbrücke heruntergelassen und sie wurden von einer Handvoll Wachmänndern begrüßt die den Anführer der Patrouille wiedererkannten. Über ihre Kettenhemden trugen sie den Wappenrock, auf dem auf der einen Seite der purpurnen Drachen von Cormyr abgebildet war und auf der anderen Seite ein Wappen mit drei grünen Eichenblättern. Ihre geputzen Hellebarden und Helme funkelten in der Morgensonne, die über die Donnergipfel schien. Noch hatten sie aber die Festung Donnerfels nicht erreicht, sie fuhren über eine Steinbrücke und gelangten über einen schmalen Steinweg zum eigentlichen Tor. Auf dem Weg dorthin wich ihnen ein Händler mit einem Ochsenkarren aus. Auch er grüßte Gerald freudig.

Festung_DonnerfelsAls sich schließlich die schweren Holztore knarrend öffneten, bot sich der Gruppe ein reges Treiben auf dem Hof, ein Magd rannte einer Gans hinerher, während sich ein paar Kinder durch das gerade geöffnete Tor, an der Gruppe vorbei, zum Torhaus rannten. Der Schmied schien seiner Arbeit nachzugehen, hörte man doch seine Hammerschläge doch schon von weiten hallen und viele Pferde waren zu hören, die in den Ställen untergebracht waren. Ihr Augenmerk wurde aber zum Palas und den Kemenaten gelenkt. War der Palaseingang doch eingerahmt von zwei steinernen Statuen, die imposant sich gegenüberstanden und eine gewisse Macht ausstrahlten. Jede von ihnen maß mindestens 16 Fuß in der Höhe. Sie hielten vor dem Eingang, stiegen ab und die herbeieilenden Knechte nahmen ihnen die Pferde ab, die in die Ställe geführt wurden. Nur der Wagen blieb stehen. Gerald, Greta, Talos und Magister Bertram gingen erst eine kleine Treppe nach oben, zwischen den Wachen, die an den Stauen standen, durch den Eingang. Säulen umrahmten ihren Weg. Weiter vorne schien ein größeres Treffen statt zufinden. Doch kamen sie nicht so weit. Die Worte von einem alten Mann, wie sich später herausstellen sollte, namens Hurm Thiodor drangen von einem Seitengang zu ihnen. Talos und einige die ihm gefolgt waren, sahen sich einem alten Mann in einer roten Robe gegenüber, der ein altes Buch in schwarzen Leder eingelassen, an einer Art Kordel mit diversen Knoten bei sich trug. „Oghma zum Gruße werte Reisende“ „Könntet ihr euch auweisen und mir euren Freibrief zeigen?“ Dabei zeigte er ein Siegel des Königs, welches ihm wohl die Berechtigung gab. Um diese Formalie schnell abzuhandeln fragte er gleich im nächsten Atemzug „Wünscht ihr Münzen zu tauschen, ihr wisst man sieht es nicht gerne, wenn man mit Fremdwährung bei uns zahlt“ Nachdem sich die Gruppe ausgewiesen hatte und einige Münzen bei dem Herrn getauscht hatten, ging ein jeder unterschiedliche Wege. Greta bot sich an für den gefallenen Totenwache zu halten und sollte dafür gut belohnt werden, da sich herausstellte, das Ritter Theogralf keine Familie geschweige Verwandte besaß. Als Talos sich einmischen wollte, erkannte Hurm, das Emblem das Talos trug, ein Lächeln huschte über das Gesicht des Alten. „Oghma sei Dank, endlich ein Fähiger unter der Ritterschaft, würdet ihr euch bitte meiner beiden Wagen euch annehmen, wir haben leider kein Stellmacher.“ „Es scheint als stimme etwas nicht mit den Achsen“ Talos war überrascht, stimmte aber netterweise zu und betrat nach dem Gespräch den Audienzsaal. Unterdessen hatte Garrith in Erfahrung bringen können, wo er Pfeile herbekam. Der Bergfried lag gleich gegenüber dem Eingang und er hatte einen Namen bekommen: Gundbart. Gundbart der Veralter war mitten in seiner Arbeit, er hatte ein großes Buch aufgeschlagen und zählte akribisch mit seiner Feder, die in den vollgefüllten Regalen, befindlichen Gegenstände. Als Garrith ihn ansprach, nahm er kurz Notiz und wollte ihn eigentlich zu Hurm schicken, aber Garrith war schlauer und so hatte er innerhalb kurzer Zeit nicht nur Pfeile, nein da es Beutegut war auch noch recht preiswerte. Garrith beschaute sich die schwarzen Pfeile genauer, er hatte wirklich großes Glück. Ihm war es egal, ob diese nun aus der Hand eines orkischer, oder eines menschlichen Bogenmachers stammte. So nahm er sich einen größeren Vorrat mit und ließ dem Verwalter ein paar Taler mehr da, da er die Mühe sah, die der Verwalter hatte. Als er die Tür wieder zum Hof aufmachte, kam ihn Kr’kall’a entgegen. Auch der Hüne hatte ein Anliegen, hatte er doch die Arbalest aus der orkischen Siedlung mitgenommen, um diese gegen sein anliegen einzutauschen. Als er sein Anliegen dem Verwalter vorbrachte, wollte dieser ihn wieder erst an den Kommandanten Faril Laheralson verweisen, besann sich aber eines besseren, da diese Waffe ein Beutegut von den Orks war. Man kam sich überein, das Gundbart jemanden zu ihm schicken würde, jemand der sich auf dem Gebiet des Anliegens von Kr’kall’a verstand, oder zumindest ihm weiterhelfen würde. Auch Yurkas war nicht untätig gewesen, hatte er doch Hurm auf das gefundene Dokument bei den Orks angesprochen und er hatte gut daran getan das Dokument nicht gelesen zu haben. Böses lag in den Zeilen, des Dokumentes, um was für ein Dokument es genau ging, konnte Hurm, dem Zwerg auch nicht sagen, nur das Mächte von Bhaal dabei im Spiel waren. Die Gedanken an das Dokument ließen Yurkas nicht los. Er erkundigte sich noch nach einer Möglichkeit eine Nachricht hier in der Festung aufzugeben und er wurde an Gundbart dem Verwalter verwiesen. Dort angekommen durfte er dessen Schreibpult verwenden und überreichte den versiegelten Brief an Gundbart der diesen wiederum an eine Brieftaube befestigte und sie auf die Reise schickte. Da sie die letzte Nacht nicht wirklich gut genächtigt hatten, holten die meisten aus der Gruppe, nachdem sie sich noch ein wenig Gebratenes aus der Küche besorgt hatten, den Schlaf nach. Der Einzige, der keine Müdigkeit verspürte war Talos. Er hatte sich unter die Feiernden gemischt und wie es auch anders sein sollte, erkannten ihn 2 Kaufleute aus Damara. Die ihn ein wenig ausfragten, auch über seine Teilnahme an dem Turnier und plötzlich ging alles ziemlich schnell. Er trug sich in das in roten ledergebundeneTurnierbuch ,bei Hurm, ein und da dieser einen Enkel hier in der Festung hatte, wurde er von Hurm gefragt ob Talos nicht bereit wäre diesen auszubilden. Talos war ziemlich verdattert und wollte die Fähigkeiten von ihm erstmal prüfen, bevor er den Lehrvertrag unterzeichnen wollte und  er sollte nicht enttäuscht werden. Gregor nahm sich Talos an und brachte ihn auf ein Zimmer, das fürstlich ausgestattet war. Talos war ein wenig beindruckt, ließ sich dies aber nicht anmerken und sandte Gregor los den Zuber mit heißem Wasser zu füllen, da er ein Bad nehmen wollte. Kurze Zeit später kehrte er mit ein paar Gehilfen zurück die den Zuber schnell füllten und während Talos sich entspannte, trug Gregor ihm die Verse vor, die er für Talos angedacht hatte. Nachdem Talos die Verse abgenickt hatte, empfahl Gregor sich zurückziehen zu dürfen um Talos anzukündigen. Dieser willigte ein und wenig später hörte Talos ihn in der Festung auf seiner Laute spielen. Die anderen bekamen von all dem kaum was mit, hatten sie sich doch ein wenig schlafen gelegt.

Die Zeit verging und am Nachmittag kündigten Fanfaren von dem großen Ereignis, das nun vor den Toren der Festung stattfinden würde, an. Es gab viele Gerüchte über den Ausgang des Turniers. Man munkelte sogar es würde sogar schon feststehen und so war es auch nicht verwunderlich das die Wettbedingungen zugunsten eines fürstlichen Ritters standen. So machten Gerüchte, über einen gewissen Sir Tevio von Silberstein, die Runde und nicht nur bei der Damenwelt. Davon bekamen auch die Mitglieder der Group7 Wind, einzig Talos bekam von dem Ganzen nicht viel mit, oder war dies gar Absicht? Die Ritter, die Knappschaft, drei fürstliche Familien und das gemeinen Volk versammelten sich am Turnierplatz. Herolde verkündeten nicht nur die anwesenden Ritter, sondern beschauten sich die Wappen dieser und dank Hurms, bestand Talos auch vor dessen Augen. Somit stand der Teilnahme an dem Turnier nichts mehr im Weg. Kurz bevor sich die ersten Lanzen kreuzten, war beschäftiges Treiben bei Hurm, denn er war der Buchmacher des Turniers und neben ihm standen Yurkas und Kr’kall’a um ebenfalls Wetten mit Hurm abzuschließen. Gewitzt wie Beide waren, stellten sich Beide sehr professionell an und sollten am Ende des Tages reich dafür belohnt werden und sie sollten nicht die einzigen bleiben. Von dem bekam Garrith nur am Rande was mit, saß er doch angelehnt an einer dicken Mauer des Burgfried und schaute durch ein Fenster, über das Torhaus hinweg auf den Turnierplatz. mknightDas Turnier begann und die Holz splitterte, Ritter wurden aus ihren Sätteln gehoben, Blut floss, Frauenherzen schlugen höher und Talos mittendrin, ging jedes Mal als Gewinner hervor. Es schien, als habe er viele Fans beim gemeinen Volk, denn von Anfang an, war er einer der Favoriten, hinter Ritter Silberstein. War der Name seiner Familie bis hier her aus Damara vorgedrungen? Auch Silberstein macht seinen Namen alle Ehre und schob sich an die Spitze, des Turniers. Als nur noch 4 Austragungen anstanden, traf Talos auf Tevio, doch zuvor wurde ihm ein Unmoralisches Angebot von einem Knappen, von einer fürstlichen Familie gemacht, der ihn aufsuchte. Er sollte verlieren, im Gegenzug sollte er dafür eine Länderei in Cormyr als Belohnung erhalten. Das lehnte Talos ab, bevor der Knappe sein Angebot vortragen konnte. Es kam zum Duell der Beiden. Dabei passierte dem Favoriten ein Missgeschick, seine Lanze rutschte in die Schranke, splitterte und trieb nicht nur Splitter durch die Panzerung, sondern beförderte Tevio aus den Sattel. Ein Raunen ging durch die Menge und die Herolde brachen den Kampf ab. Tevio blieb liegen und herbeigeilte Knappen und Heiler, trugen Sir Tevio Silberstein in sein Zelt. Nach dem nächsten Aufeinandertreffen, wobei Talos auch hier als Sieger hervorging, ging er in das Zelt von Tevio und erkundigte sich nach seinem Befinden und half dabei die Holzstücke aus dem Körper des Schwerverletzen zu siehen, wobei er seine Kräfte benutzt um nicht nur die Blutung zu stoppen, sondern auch diese zu verschliessen. Leider blieb er Tevio, nach verlassen des Zeltes Bewusstlos, das änderte sich, denn noch bevor er bei seinem Pferd und Gregor ankam, wurde verkündet das Sir Tevio Silberstein am Turnier weiter dran teilnehmen werde. Ein Jubel ging durch die Reihen und so kam es das Tevio gegen die Ritterschaft nochmal antrat und er ging als Sieger jeweils hervor. Kurz vor dem Finale kam es zu eine Handgreiflichkeit zwischen 2 Knappen und Gregor, die versucht hatten, wenn man Gregors Blicken glauben schenken durfte, versucht die Lanze von Talos zu manipulieren. Das Finale bestritten, Talos und Tevio und gleich beim ersten Aufeinandertreffen bemerkte Talos die Schwachstelle von Tevio und konnte so Tevio aus dem Sattel heben. Die Menge war begeistert, galt er doch schon für einige hier seit Anfang an als Favorit. Auf der Tribüne war die Begeisterung allerdings verhaltener und Garrith konnte von seiner Position sehen wie ein Reiter sich vom Turnierplatz in hohem Tempo entfernte. Begeistert wurden Tevio und Talos zur Festung begleitet und so maches Frauenherz hatte Talos für sich erobern können. Hurm war in den Woggen der Gefühle hin und hergerissen. auf der einen Seite, weil er seinen Enkel einen guten Ritter, als Ausbilder besorgt hatte, denn nach dem Kampf hatte, Talos dem Ausbildungsvertrag zugestimmt, auf der anderen Seite, hatte sich Talos nicht gerade Freunde geschaffen. Hingegen waren Yurkas und Kr’kall’a hellauf begeistert, hatten sie doch einen hohen Gewinn bei den Wetten gemacht. Auf dem Weg zurück zur Festung wurde Kr’kall’a, von einem mit älteren, weißem Bart und dunkelblauer Robe tragenden, Mann angesprochen. Das erregte die Aufmerksamkeit des Hünen und er folgte dem Alten in seine Studierzimmer, um genaueres zu erfahren. So war es nur eine Frage der Zeit, als ihm der Alte ausführlich erklärte was er alles brauchen würde um dem Wunsch von Kr’kall’a nachzukommen und meinte er würde noch heute damit anfangen die Reagenzen für die Verzauberung zu besorgen. Kr’kall’a stutzte als er den Preis hörte. Zwei Etage unter ihnen began ein richtiges Gelage. An der Tavel im Rittersaal wurde Talos mitgeteilt, was er denn nun gewonnen hatte. Es waren nicht nur Titel, sondern auch Länderein darunter und ein Platz am Hofe. Doch irgendwas schien an der Sache nicht richtig zu sein, sein Gefühl sollte ihm Recht geben, als er mit Tevio unter 4 augen sprach. Dieser hatte sich bei Talos für seine Hilfe beim Turnier bedankt und war froh das der Austragungsort an der Grenze zu den Talländern stattgefunden hatte. Er würde seine Chance endlich nutzen, das Leben einer lebenden Marionette zu beenden.


Fürst von Weloon Sarp Rotbart
Faril Laheralson (Kommandant der Festung)
Hurm Thiodor (Schreiber der Krone)
Gregor Thiodor (Knappe in Ausbildung)
Gundbart (Verwalter)

Ritter Theogralf (getöteter Purpurdrache Patrouille)
Magister Bertram (Kriegsmagier bei der Patrouille)
Sir Gerald Weber (Anführer der Patrouille)

Turnier:

fürstl Fam. Jagdsilber
fürstl Fam. Bleth
fürstl Fam. Kronsilber
fürstl Fam. Silberstein

Der zweite Anlauf (Group7)

Der zweite Anlauf (Group7)Der zweite Anlauf (Group7)

Das Wetter spielte zugunsten der Gruppe mit, nur das leise Knacken unter den Stiefeln und der Wind der zwischen den Buchen ein wenig heulte, nahm die Gruppe bei ihrem Marsch wahr. Vereinzelt sah der ein oder andere sogar seinen eigenen Atem in den frühen Morgenstunden, waren doch der Fühling in der Region doch noch recht frisch. Sie waren schon gute 2 Meilen gelaufen und hatten sich in der Zeit immer wieder überlegt wie sie am besten vorgehen könnten. Am sinnvollsten erschien der Vorschlag von Talos. Während die Gruppe sich so unterhielten bemerkte Garrith und zweit weitere in der Gruppe, in mehrer als  100 Fuß Entfernung, mehrere Orks zwischen den Buchen auf sie zurennen. Schnell hatte die Gruppe sich formiert und Stellungen hinter den Buchen eingenommen.

Schnell waren die 3 Orks heran und den ersten Angriff führte Talos, als er mit geschwungenem Hammer hinter dem Baum herumfuhr und knapp sein Ziel verfehlte, diesen aber zurückdrängte und ein Feuerstrahl, der an Talos vorbeischoss und sie wie ein Zundholz brannte, dabei verändert sich der Ork sein Aussehen und eine alte Frau kam zum Vorschein, die sich brennen am Boden wälzte.

Zur gleichen Zeit war auch der Waldläufer vorgeschlichen, da er einen Ork hinter einer Buche vermutet und richtig da stand er gebückt und schwer atmend. Nicht länger nachdenken ging der Waldläufer mit gezücktem Rapier auf den Ork los und nachdem er seinen Angriff beendet hatte viel der Ork nach hinten, sein Körper zierten mehrere Wunden aus den das Blut nur so sprudelte. Was der Waldläufer dann sah konnte er seinen Augen kaum glauben, der dicke Weinhändler lag schwer blutend auf dem Waldboden und gab nur noch röchelnde Geräusche von sich.

Ein kurzes Stück entfernt stieß der Hüne seinen Speer in die ungeschützte Seite des vorbeirennenden Feindes und durchbohrte seine Schulter und zog den Speer wieder zurück.

Garrith schrie: „Tötet sie nicht es sind keine Orks“ gefolgt von dem Ausruf des Paladins „Schwarzer Zauber liegt in der Luft“

Na´estiel konnte gerade noch seinen hinterhältigen Angriff abbrechen auf den Ork, der von dem Hünen schon verletzt war, konnte aber nicht rechtzeitig verhindern das dieser Ork in eine Trööte blies, deren Echo in dem Buchenwald wiederhallte.

Das Trööten bemerkt eine Patrouille die in Richtung Festung Donnerfels unterwegs ist und bemerkt den Wagen des Weinhändlers sowie das eingeprägte königliche Wappen. Sie reiten durch den Wald wo sie das Trööten vermuten.

Der Kampf ist kurz und es stellt sich heraus das 2 von den 3 Orks keine Orks sind.

Garrith macht sich auf den Weg und will die Umgebung wo die Gefagenen herkamen untersuchen, dabei fällt ihm nach einer etwas längeren Wegstrecke auf das irgendwelche Wölfe oder Worgen auf ihn zukommen. Er macht sich so schnell es geht auf den Rückweg, kann aber das Leittier der Worgs nicht abschütteln und wird von dem Tier zu Fall gebracht.

Unterdessen kommt die Patrouille bei der Gruppe an und Talos stellt sich vor. Während der Vorstellung hören sie die Worte von Garrith, der anscheinend Probleme hat. die Gruppe bleibt bei dem Gefangenem Ork und bei den beiden Verletzen, denen es aber nachdem der eine aus der Patrouille ihn behandelt hat, besser zu gehen scheint.

Gerade im letzten Moment taucht die Reiterei bei den Worgen auf und so den Tod von Garrith zu verhindern, der sich zwar den Bissen des Tieres immer wieder entziehen kann, nicht aber unter den Klauen vorkommt. Ein Kampf entbrennt in deren Verlauf einer der Reiter von zwei Worgen zerrissen wird aber dann von dem Magier und den anderen 3 Soldaten niedergestreckt werden. Garrith wird durch die Hand einer Soldatin erretet und kann sich rechtzeitig befreien, bevor das Tier Kopflos über ihm zusammenbricht.

Nachdem die Patrouille und Garrith bei der Gruppe eingetroffen war, wurde kurz über das weitere Vorgehen überlegt ud man entscheidet sich das Dorf anzugreifen, nachdem nach Aussage der Verletzen, kaum noch welche dort wären. Der Gefangene, die Verletzten und einige aus der Gruppe bleiben zurück.

Nachdem Garrith, er war bereits der Reiterei vorausgeeilt, einen Ork auf einer Platform niedergestreckt hat. Greift die Patrouille, Talos und Kr’kall’a frontal an, dabei sterben die am Feuer sitzenden Orks durch Verbrennung und durch Pfählung (Lanze).

Ein Geschütz auf der anderen Seite wird dem Zauberwirker der Patrouille zum Verhägniss, kann aber durch Sir Gerald, am Leben bleiben. Der orkische Koch der aus einem Zelt stürmte, wurde der Gruppe nochmal gefährlich bis auch er durch einen Pfeil das zeitliche segnete. Die Armbrust, als auch diverse Schriftstücke die genug Information enthalten zu einem Portal in der Nähe, macht sich die Gruppe auf nach Donnerfels.

Eine normale Nacht in Orlumbor (The Ragtag Bunch)

OrlumborEine normale Nacht in Orlumbor (The Ragtag Bunch)

Garla und Delschara konnten der Gruppe einige spärliche Informationen noch über die Umgebung geben, zumindest das ihr Einflussgebiet im Norden endete und dort es viele Fischerdörfer gab die Ihnen sicherlich weiterhelfen würden, ausserdem sollten sie sich in Acht nehmen vor in den Gewässer lebenden Drachenaalen, die ihre Opfer schon aus mehreren Metern Entfernung riechen und spüren konnten. Sie wären nicht dir Ersten deren Boot untergehen und man ihre Leichen nie finden würde.

Der dicke Gewürzhändler schickte einen Laufburschen los, ihm eine hölzerne Lade zu bringen. Dieser kehrte nach einiger Zeit wieder zur Taverne mit einer ebenholzfarbenen Lade zurück, die er dem Händler gab. Schnell war man sich über den Preis von 25 Goldtalern einig und die Lade mit den vielen Fächern, jedes gefüllt mir einem anderen Gewürz.

Nachdem die Gruppe bei Garla und Delschara keine weiteren sachdienlichen Informationen zu den am schwarzen Brett der Stadt bekommen können, begeben sie sich nachdem der Ork schon vorgegangen war wieder Richtung der Taverne, dabei erkundigten sie sich bei 2 Stadtwachen die ihnen entegegenkamen und versuchten auch bei diesen Informationen zu „Naki“, dem „Geist in der Taverne“ und zu der „Meerhexe“ zu bekommen, diese lachten sie nur aus, als Letztere zur Sprache kam, während sie bei den anderen beiden Thema sich ihre Gesichtszüge verfinsterten. Dennoch waren sie sehr Wortkarf, so schroff wie die Stadt selber und die Anwesenden in der Gruppe wurden das Gefühl nicht los das man irgendwie nicht das Interesse hatte diese Aufgaben in den Griff zu bekommen, auch wenn es am schwarzen Brett der Stadt geschrieben stand. Allerdings bestätigten die Wachleute die Aussage mit den Aalen.

innSo gingen sie in die Taverne, wo zuvor auch schon der Ork verschunden war und dem man an der Theke wieder traf, ausserdem sahen einige aus der Gruppe das ein alter Bekannter vom Schiff, der Smutje ein Gespräch mit dem hiesigen Koch führte und man anscheinend über eine Sache übereingekommen war. Um was es bei diesem Gespräch ging, erfuhren sie recht schnell von dem Wirt persönlich. Leider hatte kurz zuvor Dombar sich in diesem Gewölbe Zimmer für die Gruppe angemietet von dem Wirt. So musste er mitanhören wie der Smutje des „Fliegenden Dschinn“ hier für ein paar Tage, solang das Schiff repariert werden, hier den Koch vertreten würde. Bei der Gruppe kamen böse Erinnerungen hoch. Selbst ein Gespräch mit dem Koch half nichts, musste er dem „Neuen“ doch weniger Lohn zahlen. Immerhin konnten die beiden Orks ein wenig mehr über die Einstellung der Leute, durch den Wirt in Erfahrung bringen. Gaben sie doch dem Wirt preis wer sie waren und was in Baldurs Gate passiert war, bei dem Wettstreit der Barden und Gauckler. Der Wirt gab ihn den Tip diese Sache für sich zu behalten, waren doch einige Bewohner, als auch die Fischer im Norden Tiefwasser und Baldurs Gate nicht gerade wohl gesonnen. Als nach einem Scout gefragt wurde, verwies ihn der Wirt an Jim, einem alten vom Wind gegerbten alten Mann der an einem 2er Tisch in einer dunkleren Ecke der Taverne saß und in seinen Krug blickte. Der Wirt meinte, das dieser anderen „Gästen“ auf der Insel gegenüber ein wenig mürrisch eingestellt wäre, man ihn aber trauen könne. Unterdessen waren die anderen der Gruppe die versucht hatten in der Taverne aus dem ein oder anderen Gespräch mehr zu erfahren, erfolglos zurückgekehrt. Die meisten waren ebenfalls Reisende die hier, ähnlich wie sie selber angelegt hatten. Die Einheimischen die in der Taverne waren, ließen ihre Gepräche verstummen sobald ein Fremder sich ihren Tisch näherte. Blieb ihnen also noch „Jim“ übrig. Er sollte also derjenige sein der sie in den Norden führen würde, er selber war Fischer soviel hatte Dombar vom Wirt in Erfahrung bringen können.

Nach einer kurzen Beratung innerhalb der Gruppe, lag alle Hoffnung auf den Schultern von Elias, um dem Gespräch einen guten Verlauf zu geben, bestellte Dombar auf seine Kosten einen weiteren Krug Rum und gab diesen Elias. Leider erwies sich die Unterhaltung als sehr eintönig, hatte der Wirt doch recht behalten, aber immerhin hatte Elias Erfolg und würde dem Alten begleiten. Für die Kosten des Botes vor Ort, würden allerdings 100 Gold im Voraus enstehen, da eine andere Gruppe vor ihnen sein letztes Boot nicht mehr wieder gebracht hatten. Ausserdem gestattete der Alte einzig Elias ihn begleiten zu dürfen. Die anderen sollen doch „Stein ran und ab ins Becken“. Zumindest was die Murrigkeit anging hatte der Wirt ein wenig untertrieben. Elias schaffte kaum ein paar Sätze mit ihm zu wechseln, ohne das er nicht seine Meinung zu Reisenden und andersartigen Völker, ihm gegenüber preisgab. Was blieb war zumindest die Hoffnung so weiterzukommen. So würde der Alte Mann auf Elias beim ersten Hahnenschrei, hier auf ihn warten.

piratNach dem Gespräch verließ Elias, den Tisch von dem Alten und ging zu der Gruppe um sie mit sich vor die Taverne zu ziehen. Als sie auf die Straße traten rumpelte ein einachsiger Wagen an ihnen vorüber, auf dem ein paar aufgequollene Menschen lagen, zumindest was von ihnen übrig geblieben war. Dem Anschein nach, war das also die Zukunft die ihnen bevorstand, falls sie nicht erfolgreich sein würden. Wie sie dem Wagen so nachschauten, ließ Lylian auch seinen Blick über die Schiffe die im Hafen schweifen und bemerkte wie langsam sich der fliegende Dschinn in Bewegung setzte und das zu Mitternacht. Auch die anderen nahmen es war und schnell war klar, das hier was nicht stimmte. Sie rannten alle los und ihre Füße flogen nur so über das schartige Kopfsteinpflaster. Gerade noch rechtzeitig um das letzte Tauende zu erwischen was am Kai über das Pflaster schliff bis es, nachdem die Gruppe, die es noch zu packen bekamen träge ins Hafenbecken platschte. Was ging hier vor sich?

An einem Tau hängend zog sich angeführt von Lylian, die Gruppe nach oben. Die Vermutung der Gruppe bestätigte sich recht schnell, als Lylian einen kurzen Blick auf das Deck warf. Das war sie also. Am Steuerrad stand ein große goblinartige Kreatur. Das war also Naki. Lylian teilt so leise wie möglich den anderen in der Gruppe mit, mit wem sie es zu tun hatten. Dombar hatte von alle dem nichts von der Entdeckung von Lylian mitbekommen und fing an, nachdem er durch die Buntglasscheibe in den Kartenraum des Kapitäns gespäht hatte und niemanden dort drin bemerkt hatte, hin und her zu schwingen und brach durch ein leicht geöffnetes Fenster in den Raum. Unterdessen nahm kaum einer wahr, das sich Lylian in ein kleinen Affen verwandelt hatte, der sich an dem Tau sehr schnell nach oben hangelte um sich einen Überblick zu verschaffen. Schnell erblickte er 4 Besatzungsmitglieder die an einem Mast gefesselt waren, unter ihnen war auch Kapitän Drake und Miss Fley.

captain_s_cabin_by_morkuu-d7npc9fNachdem das kleine Äffchen die Goblins grob abgeschätzt hatte, die sich an Deck aufhielten, kletterte es geschickt an den vorbeilaufenden Goblinfüßen durch eine Luke in das Innere des Schiffes. Unterdessen kletterten Elias und Fennweis in den verlassenen Kartenraum des Schiffes. Es sah aus als wäre er grob durchsucht worden, da etliche See und Landkarten am Boden verstreut lagen. Sie selber versuchten so leise wie möglich zu sein und hielten Ausschau nach Dingen die sie verwenden könnten im Kampf gegen die Piraten. Es dauerte nicht lange und ein Äffchen kletterte durch die geöffnete Buntglasscheibe herein und verwandelte sich im Raum zurück zu Lylian, die anderen im Raum waren darüber sehr stark verwundert, wer zum Ku… viel Zeit blieb ihnen nicht da sie draussen im Gang näher kommende Schritte hörten von mindestens 2 Humanoiden, wobei einer der näher Kommenden, sehr schwer sein musste, zumindest ließ der schwere Gang es vermuten.

Schnell nutze die Gruppe, nachdem sie in den Nachbarraum gespäht hatten den Raum daneben, gerade noch rechtzeitig bevor die Tür aufgestossen wurde, obwohl diese verschlossen war. Im anderen Raum wurde ebenfalls die Tür geöffnet, doch Fennweis war gut vorbereitet und hatte einen Bolzen in seine Armbrust gelegt und drückte ab, während Dombar blitzschnell an der Tür war, die sofort nachdem Fennweis geschossen hatte wieder in die Angel zurückflog und die Tür verschloss. Elias und Lylian besannen sich eines besseren und stellten sich dem Gegner der durch die Tür im anderen Raum brach, ein riesiger Goblin, dem Anschein nach der Smutje auf dem Schiff. Musekelbepackt trat er ein und warf ein Beil nach den beiden Eindringlingen die er vorfand. Lylian reagierte nach dem Angriff mit dem Beil als Erster und griff mit ihren beiden Dolchen ihn an, wobei einer davon sein Ziel traf. Nach dem Angriff wirbelte Lylian wieder zurück um aus der Reichweite des Großen zu kommen. Danach war Elias am Zug und gleißende Strahlen, die blitzartig auf den Riesen zuschossen, liessen die Luft in dem Raum knistern und den Großen wanken, danach ging alles sehr schnell. Als der Dicke zusammengebrochen war prallten die Überreste von einem weiteren Goblin auf den Toten. Was war passiert? Nun Dombar hatte sich gut um den zweiten Goblin gekümmert. Trotz des Lärms kam keine weitere Unterstützung er Goblins. Die Leichen wurden durch das offene Fenster dem Hafenbecken übergeben (Stein ran und ab um Jim aus der Taverne zu zitieren) und zu viert betraten sie den dunklen Gang der in den vorderen Teil des Hecks führte.

Sie kamen an 3 weiteren Zimmern vorbei, wobei bei dem einen 2 Goblins Karten spielten. Die beiden anderen Räume waren ebenfalls dunkel und man inspizierte sie nur kurz und zog weiter. Fennweiss spannte sein Armbrust und öffnete die Tür zu den an einem Tisch sitzenden Goblins, dann wartete er das Wanken des Schiffes ab und stieß die Tür auf. Sofort traf er den einen Goblin und zusammen mit Elias bendeten sie kurz und schmerzlos das Leben de einen. Der andere Goblin der auf dem Stuhl saß war dagegen durch das Schwanken des Schiffes zwei Angriffen vom Ork und von Lylian ausgewichen. Doch damit verzögerte er nur sein Ableben als Elias sich seiner Annahm. Danach kehrte wieder Ruhe ein. Sie wussten entweder stellten Sie sich den Piraten, denn um zur Treppe nach unten zu gelangen mussten sie aufs Deck, oder aber man würde in den Räumen etwas finden was ihnen helfen würde. So fanden sie in einem zuvor nur kurz betrachteten Raum einen Schrank in dem 3 Umhängen und Hüte des Kapitäns lagen. Als dann zog sich Dombar einen über und Elias nahm sich einen Schwarzen davon.

runicKurz nachdem sie sich diesen umgelegt hatte, tauchten vor ihren Augen Hyroglyphen bzw. Runen auf die sich wie wild zu drehen begannen und nach und nach in einem gewissen Muster sich zusammensetzen und einen Weg preisgabe, an den keiner von der Gruppe gedacht hatte. Elias buchstabierte die vor ihm auftauchenden bekannten Silben und eine Luke im Boden des Zimmers öffnete sich. Wieder wurden die Augen der Gruppe größer, vor allem Fennweis, der sich doch auf solche Dinge spezialisiert hatte war schwer beindruckt von der Darbietung. Fennweis spähte Kopfüber nach unten und sah die Kombüse, in der sie sich schonmal aufgehalten hatten, es war dunkel und keiner war zu sehen. Leise ließ sich Fennweis in die Kombüse herab und kontrollierte die Türen. Von den beiden Türen, war eine verschlossen und die andere führte zu dem Gang hinaus, gerade noch rechtzeitig schloss er die Tür ab, denn näher kommende Schritte prüften den Knauf zu Kombüse und Fennweis lief der Schweiß über seine Stirn. Gerade noch rechtzeitig dachte er bei sich und widmete sich der anderen Tür. Unterdessen kletterten auch die anderen hinunter und nachdem der Letzte oben durch die Luke hindurchgeschlüft war schloss sich sie sich wieder, als wäre sie nie dagewesen. In der Kombüse fande sich keine besonderen Dinge, zumal sich nicht viel verändert hatte, nach ihrem letzten Besuch. Fennweis linste durch das Schlüsselloch zu dem Nachbarraum und erblicke im Fackelschein einen Goblin der an einem Tisch saß und sich mit einer Person unterhielt. Ausserdem stellte Fennweis fest das die Tür (der Raum neben der Kombüse hatte einen ähnlichen Aufbau) auf den Gang geöffnet war.

Nun was auch immer passieren würde, eine andere Möglichkeit hatten sie nicht, er gab den anderen ein Zeichen das er den Raum stürmen würde und die Information das der am Tisch sitzende Goblin nicht alleine wäre. Er schmierte erst das Schloss damit er es leise öffnen könne. Dann zückte er sein Handwerkszeug und ein leises Klick gab ihm die Bestätigung das die Tür nun offen wäre. Nun verfuhr die Gruppe, wie bei den Kartenspielenden Goblins und passten das Rollen des Schiffes ab, doch die Tür öffnete sich. Was zum Klabautermann… eine Idee musste her. Lylian, unterbreitete der Gruppe das sie sich verändern und sich nochmals die Umgebung auskundschaften würde. Gesagt getan, Fennweis schmierte auch die andere Tür und öffnete sie, als sich Geräusche von Schritten, einer vermutlichen Patrouille sich von der Tür entfernt hatten.

Schnell schlüpfte der kleine Affe hindurch und kundschaftete die Umgebung aus. Da waren mehrere Goblins die sich an den Ruderbänken unterhielten und sich nicht einige wurden, es lauschte den Gesprächen und bekam mit das das Schiff demnächst versenkt werden sollte, schnell schätzte er die Anzahl der Anwesenden ab, und kam schnell zu dem Ergebnis das ein direkter Angriff nicht als Option in Frage käme, darum machte es kehrt und lief an der offenstehenden Tür vorbei, wo er reinlugte und seinen Augen kaum traute. Was machte der Wirt ihrer Taverne denn hier? Egal wichtig war nur, wie sie schnell zu dem Raum gelangen könnten, wo keine Wachen mehr standen und wo die geheime Fracht nach Tiefwasser untergebracht war. Schnell hüpfte der kleine Affe zwischen den Beinen zweier Goblins hindurch, die den kleinen Affen ignorierten, da sie selber vertieft in einem Gespräch waren, als diese die Stufen nach oben kamen. Die Zeit verging und der kleine Affe kehrte zu der Kombüsentür zurück und gab das vorher vereinbarte Kratzzeichen. Fennweis öffnete und alle lauschten gespannt auf die Lagebeschreibung des kleinen Affen, dabei wurden sie unterbrochen, als im Nachbarraum es laut wurde.

ship4Ein Streit war wohl ausgebrochen. Fennweis spähte schnell durch das Schlüsselloch und konnte noch gerade rechtzeitig sehen wie der Wirt durch den Türrahmen schritt. Fluchend folgte ein wenig später der am Tisch gesessene Goblin. Dabei ging plötzlich die Tür von alleine auf und lud die Gruppe förmlich ein einzutreten. Elias der seinen Umhang nicht abgelegt hatte wurde wieder mit Hyroglyphen bombardiert und sprach die Worte, nur damit alle feststellen konnten das auch in diesem Raum eine Luke war durch die sie hinabsteigen konnten. Fennweis, der sich inzwischen an die Sache mit Elias gewöhnt hatte, schaute mit dem Kopf zuerst durch und als er merkte das unter ihnen niemand in dem Gang zu sehen war, kletterte er leise nach unten, die anderen folgten ihn. Geradenoch rechtzeitig, denn als Elias hindurchgeschlüpft war, trat oben jemand in den Raum ein. Elias atmete tief durch und wurde gleich mit weiteren Runen konfrontiert. Unterdessen hatte Fennweis festgestellt, das der Raum zwar nicht bewacht wurde, aber ein Gefühl sagte ihm das hier irgendwelche Fallen auf ihnen lauerten, lange musste er nicht seinen Kopf zerbrechen, als er erschreckend feststellte das Elais die Tür öffnete und sie in dem Raum standen.

Auf einer Kiste liegend funkelte sie ein Schwert von elfischer Eleganz an, welches sie zuvor noch nie gesehen hatten. Weitere Kisten waren halb geöffnet und der Blick bot zwischen der Holzwolle, diverse Rapiere und auch ein komisches Rohr mit Verzierungen und einem Holzgriff frei. Was auch immer das sein mochte erregte die Aufmerksamkeit von Fennweis und Lylian. Das Resultat war, als Lylian in das Rohr blies und Fennweis ein wenig daran rumspielte, das der Holzschaft abfiel. Mhmm was auch immer das für ein Blaserohr war, es musste was Besonders sein. Als es plötzlich einen Schlag gab und Elias gegen die Boardwand des Schiffes flog drehten sich alle um. Was war passiert. Elias hatte versucht das Schwert zu berühren und eine unsichtbare Kraft hatte ihn über etliche Kisten gegen die Wand geschleudert. Von einem weiteren Versuch sah man ab und Lylian steckte diverse Waffen ein und verwandelte sich wieder ein einen Affen. Jetzt waren sie für den Kampf an Board in einer wesentlich besseren Situation, hatten sie doch für die Gefangenen, an Deck nun auch Waffen. Nun sah die Situation schon anders aus, aber die Zeit drängte.

Eine Nummer zu groß (Group7)

Eine Nummer zu groß (Group7)Eine Nummer zu groß (Group7)

Nach der Erkundung des orkischen Lagers, erstattete Garrith der Gruppe Bericht. Schnell hatte er  in den weichen Waldboden einen Lageplan des Camps gezeichnet, so das jeder wusste, wo sich dort was befand. Leider waren noch ein paar Faktoren darunter die nicht kalkulierbar waren, unter anderem wieviele Gegner sich in den nicht einsehbaren Zelten befanden. Man einigte sich auf ein methodisches Vorgehen. Zuerst sollten die sich leicht ausserhalb des Lagers befindenden Orks den Stahl ihrer Klingen zu spüren bekommen. Talos war zwar nur schwer von einen frontalen Angriff abzubringen, aber da er die Gefangenen nicht in Lebensgefahr bringen wollte, gab er letztendlich doch nach. Schnell war die Gruppe an die Brennholz sammelnden Orks, herangeschlichen und  und Na´estiel dachte sich gut hinter einen Ork begeben zu haben, um ihn den Weg abzuschneiden, fall etwas schief gehen sollte. Nun war Talos am Zug und er stürmte mit seinen zuvor organisierten Schild auf dem Rücken und seinem zweihändigen Hammer auf den vor ihn stehenden Ork zu, dabei macht er keine Anstalten sich überhaupt zu verbergen. Die Orks waren völlig überrascht und auch auch dem  einen Ork der sein Horn zücken wollte und dem ein Pfeil verfehlte, war völlig überrascht von dem plötzlichen Angriff der Gruppe, wähnten sie sich doch in Sicherheit. Talos traf den einen Ork so schwer, das der schwer getroffen von dem geworfenem Hammer gegen einen Baum prallte und regunglos mit dem Hammer auf dem Bauch liegen blieb. Auch Yurkas blieb nicht untätig und schon erhellten sich einige Runenstäbchen und der Stab um kurz daraufhin als geballtes Licht in Form von Lichtgeschosse sich auf den 3ten Ork zu entladen. Der hinterhältige Angriff von Na´estiel war ein voller Erfolg und schon begann er sein Opfer den Kopf vom Hals abzutrennen, obwohl noch zwei, nein ein Ork von der Gruppe bei Bewusstsein war, aber das würden die Anderen schon machen, dachte sich der Schurke.

Unterdessen, nicht weit weg von der Gruppe, waren zwei weitere Wanderer unterwegs auf dem Weg, dem zuvor die Anderen beschritten hatten. Einer von Ihnen fiel sogar die Wagenradspur auf die rechts gen Wald abgebogen war, ignorierte sie aber erstmal und folgte dem vor ihm gehenden Hünen. Beide Wanderer hatten wie auch die Gruppe selber sich an die Rechte des Landes Cormyr gehalten und hatten entweder für 1000 Goldlöwen sich einen Freibrief geholt, oder aber sich die Waffe befestigen lassen. Auch das Kopfgeld war den Beiden nicht entgangen, das auf einen Orkkopf ausgeschrieben stand. Schon von Weitem waren auf dem Weg die entgegenkommenden Purpurdrachen auszumachen von Beiden. Sie schienen es eilig zu haben, den sie achteten nicht auf den Hünen. Gilbert der dem Hünen gefolgt war, bemerkte die herannahende Reiterei und verschwand im Unterholz. So zog die Patrouille  an ihnen beiden vorbei.

Der Kampf entwickelte sich so wie die Gruppe es sich überlegt hatte, die Orks gaben keinen Laut von sich und starben einer nach dem anderen, doch dann passierte es Talos rutschte auf dem weichen Waldboden aus und blieb vor dem Ork liegen, der nutzte seine Chance und nachdem ein weiterer Pfeil ihn verfehlte, blies er in sein Horn und es konnte ihn keiner aufhalten. Der tiefe Ton hallte durch den Wald und versprach nichts Gutes. Talos rappelte sich auf, zog sich sein Schild vom Rücken und stürmte auf den Bläser zu, während Garrith sich durch das Unterholz eine bessere Position suchte um einen besseren Blick auf das Lager und somit eine bessere Schußbahn zu bekommen. Seltsamerweise reagierte nur ein einzelner Ork auf das Tuten, lag es an dem Wein, den die Orks zu sich genommen hatten?

Nicht nur die Orks und die Gruppe hatten den Ton vernommen, sondern auch die beiden auf dem Weg. Sofort bog der Hüne rechts in das Unterholz ab, während der andere ihm nachsetzte. Sie brauchten eine Weile bis Kr’kall’a der Hühne die Lichtung mit den Orks erblickte, er legte den Speer in seine beiden Hände und ging am Rand des Dorfes herum um einen leichtes Opfer zu entdecken, er versuchte, auch wenn es schwer viel so wenig wie möglich Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, als er sich flott fortbewegte.

Auch Garrith hatte der Jagdtrieb gepackt und sein wehrloses Ziel war mit ein paar flotten Pfeilen zu Boden gegangen, bevor der Ork auch nur Hilfe rufen konnte. Am Ende schauten 4 Pfeile aus ihm heraus. Er würde hier aus der Position aus dem Unterholz am besten agieren können, so verbarg er sich hinter einen Baum und erblickte etwas Großes am Rande eines Zeltes auftauchen. Was war das, es war ein Mensch, aber was für eine Größe er hatte. Auf einmal war die Gestalt hinter dem Zelt wieder verschwunden.

Na´estiel war nachdem er den Kopf des Orks abgetrennt hatte, in das ihm nahe stehende Zelt verschwunden, um eine bessere Möglichkeit zu bekommen, den ein oder anderen Ork zu überraschen.

Leider lief es nicht bei jedem so gut. Talos hatte zwar den Ork mit dem Horn zur, mit Hilfe seines Schildes zur Strecke bringen können, aber er hatte größere Probleme mit dem Waldboden, als ihm lieb war, als er sein Schild wieder aufnehmen wollte, bohrte sich ein Pfeil in seine linke Schulter.

Yurkas der in seiner Nähe war sah erst wie Talos von einem Pfeil getroffen wurde und kurze Zeit später krachte ein Ork neben seine Füße. „Wo zur Hö…“ ging ihm kurz durch den Kopf, mehr Zeit blieb ihn nicht, denn entweder er würde schnell handeln, bevor der Ork reagieren konnte, oder aber der Ork und der wäre im Nahkampf sicherlich um einiges besser, als er. So rang er den Ork nieder und er sah nach oben und bemerkte eine kleine Platform auf dem Baum, auf der sich was bewegte. Kurze Zeit später vernahm er eine Frage und er machte sich den Spaß und ging auf diese ein. Nur um kurze Zeit später festzustellen zu dürfen, das sich ein weiterer Ork sich neben den anderen gesellte. Doch leider war dieser besser vorbereitet. Es kam zum Kampf.

Am gegenüberliegenden Rand des Lagers stürmte der Hühne in das Lager und nach einem kurzen Kampf durchbohrte ein riesiger Speer den Ork, während eine weitere Person neben ihm auftauchte und sich das Kurzschwert im vorbeilaufen schnappte den der Ork fallen gelassen hatte, beide sowohl der Hüne, als auch der Ork schauten verdutzt, wobei es die letzten Atemzüge des Orkes waren, als der große Mann ihn ganz und gar aufspießte und aus dem Lager zog. Dabei bemerkten alle Anwesenden die auf das Lager schauten wie sich von einem Zelt die Plane umschlug und 6 Orks zum Vorschein kamen, die besser gerüstet waren als alle anderen hier in dem Lager. Fast zur gleichen Zeit hörte man Geräusche aus dem Zelt wo Na´estiel verschwunden war und kurze Augenblicke flog Na´estiel aus dem Zelt gfolgt von einem verärgertem riesigem Ork der ein Hackebeil in der einen und mehrere Hühner deren Köpfe fehlte, in der anderen. Es musste wohl der Koch sein, dem ein weiterer kleiner Ork folgte, der sich Siegessicher sich das Spiel zwischen den beiden ungleichen Kreaturen ansah.

Für Garrith bot sich wieder ein freies Opfer sich an auch, wenn dieser besser gerüstet war als sein Opfer vorher. Ein Versuch war es wert und auch bei diesem Ork hatte er Erfolg, aber dieser war leider nicht so dumm wie sein Vorgänger und schon kam in seine Richtung der Ork angerannt, doch noch war er nicht bei ihm und schon prallte der Flinke, der sich das Kurzschwert organisiert hatte neben ihn auf und stieß ihn in die Ansammlung von Fässern, es schepperte gewaltig als der Ork total benommen in den Fässern mit Wein und geschmuggelten Waffen zum liegen kam.

orc_cookMit letzter Kraft konnte Na´estiel sich erheben und fing an um sein Leben zu renne. Die Orks die vor ihm standen lächelten nur und ließen ihn tatsächlich loslaufen. Als Na´estiel am Waldesrand sich in Sicherheit wähnte durchlug ein langer schwarzer Speer seinen Körper und wäre nicht Garrith in seiner Nähe gewesen, dann wäre er dem sicheren Tod der Orkls nicht entkommen. Garrith konnte den bewusstlosen Na´estiel mit Müh und Not ins Unterholz ziehen und rannte mit ihm ein gutes Stück tiefer in den Wald.

Yurkas Leichtsinn wurde ihn zum Verhängniss, als ihm seine beiden Achillessehnen durchtrennt wurden, als er sich von seinem scheinbar bewusstlosen Ork trennen wollte um Talos beizustehen. Auch bei Talos sah es nicht gut aus er hatte einen weiteren Pfeil abbekommen, während er Yurkas helfen wollte und musste mit ansehen wie dieser zu Boden ging. Nun hielt ihm nichts mehr er traf mit seinem Hammer das Gesicht des verletzen Orkes so hart, das von dem Kopf nichts mehr übrig blieb und schlug wie von Sinnen mit aller Kraft gegen den Baum, dabei fiel ein weiterer Ork vom Baum dem das gleiche Schicksal ereilte wie sein Vorgänger. Blutüberströmt zog er den schwer verwundeten Zwerg vom Rand des Schlachtfeldes, tiefer in den Wald. Er zog ihn ein kleines Stück und untersuchte dann die Wunden des Zwerges und legte seine Hand auf seine Sehnen die durchtrennt waren, ein warmes Licht erstrahlte, ausgehend von seiner Hand. als er die Verwundung berührte. Der Zwerg kam zu sich und konnte

Auch Garrith versorgte die Wunden von dem verwundeten Na´estiel, zumindest so gut er es konnte, dabei schien sich der Zustand weiterhin zu verschlechtern, seine blasse Haut gab Grund zu der Annahme das er viel Blut verloren hatte, immerhin hatte Garrith ihm ein Druckverband angelegt wo, vorher der Speer durch den Brustkörper ging. Garrith verbarg den Verletzen im Unterholz und schlich sich dann erstmal wieder zum Lager. Er wollte seine Neugierde stillen, wie der Kampf wohl verlaufen war. In dem Lager war Ruhe eingekehrt, anscheinend war man an der Verfolgung nicht interessiert.

Eine zuvor in den Wald geflohene Person, nämlich der Verfolger des Hünen, der sich in den Kampf eingemischt hatte und eine Waffe erbeutet hatte, kehrte wieder zurück und bemerkte auf der Rückkehr den Zurückgelassenen von Garrith. Zum Glück war Garrith ebenfalls zu Na´estiel zurückgekehrt und sah den sich Annäherenden. Da er wissen wollte was dieser vor hatte, blieb Garrith anfangs im Unterholz verborgen. Als er sah das der Neue nichts Gutes im Schild führte, trat er an ihn heran und gab sich zu erkennen und auch warum sie sich hier im Wald aufhielten. Nachdem man übereingekommen war, das man den Schwerverletzen doch noch brauchen würde, zog auch diese kleine Gruppe sich zu den Pferden zurück und trafen dort auf den Paladin und den Zwerg. Sofort kümmerte sich Talos um die schwere Verletzung die vorher schon von dem Waldläufer versorgt worden war, aber er entdeckte ein bösartiges Gift, welches er im Laufe des Abends neutralisieren konnte. Der Waldläufer wollte sich nochmals in das Lager der Orks schleichen, als er auf dem Weg dahin den großen Hünen sah der an dem verlassenen Wagen sich ein wenig Wein abschöpfte. Er hatte den Ork den er aufgespießt hatte ordentlich durchsucht und hatte wohl auch Erfolg. Der Waldläufer sah wie er noch dem Ork den Kopf abschnitt und sich dann in Richtung der Pferde begab. Er folgte ihm. Komischerweise ging der Große zwar an dem Lager vorbei, aber war völlig desinteressiert oder hatte die Gruppe mit den Pferden nicht bemerkt. Kurze Zeit später schlug der der Große sein Lager an dem Waldrand auf. Er entzündete eine Lagerfeuer und bekam kurze Zeit später von einem Mann in blutverschmierter Rüstung der sich als Talos vorstellte, er hatte das Lagerfeuer bemerkt und fragte sich ob nicht einer allein an dem Feuer zu viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen würde. Nach einem kurzem Gespräch verließ der Ritter das Lagerfeuer wieder, wollte aber wiederkommen. Die Zeit ging voran, aber der eigenartige Man in Rüstung kehrte nicht wieder zurück. So nickte der Hüne alleine an dem Lagerfeuer ein. Warum war Talos nicht zurückgekehrt? Die anderen in der Gruppe hatten ihn überzeugt das ein Feuer nicht die beste Option wäre, man aber am nächsten Morgen ihn aufsuchen würde, um einen weiteren Mitstreiter gegen die Orks zu haben. Talos schlief bei den Pferden voller Müdigkeit ein. Der Waldläufer kehrte, nachdem an dem Lagerfeuer des Hünen nicht passiert war wieder zu den Pferden zurück und stellte fest das die Gruppe bei den Pferden gut versorgt war. Talos hatte ganze Arbeit bei Na´estiel geleistet, er sah schon wesentlich besser aus. So sicherte er nur noch das Lager und in der Nacht klingelte es auf einmal, da sah er ihn, der große Hühne stand mitten vor ihm, während die anderen alle schliefen. Was wollte der denn jetzt hier? Er stand da und fragte wo denn der Ritter bliebe und zeigte auf den schlafenden Talos. Garrith klärte diese Sache und noch ein paar andere Fragen des Großen, der dann das Lager wieder gen sein eigenes Lager verließ, mit der Bemerkung das er erfreut wäre, wenn er den morigen Angriff anführen dürfe und so begab sich auch wieder der Waldläufer zur Ruhe. In der Nacht passierte nichts weiter.

Am nächsten Morgen, alle waren wieder wohl auf, brach man schnell nach dem Essen auf und Talos informierte den Großen über den Aufbruch, den nutze die zurückgebliebene Gruppe um sich Gedanken über den Angriff zu machen. Es würde nicht einfacher werden, zumal es anscheinend in den Bäumen Beobachtungsplatformen gabe, so würde ein Fernangriff die erste Welle sein, die die Orks in dem Lager wahrnehmen würde, bevor der Große und der Paladin in das Lager stürmen würden.

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