Die Wellen brachen an der „treuen Frenja“, die See war aufgewühlt, die Gischt auf den Wellenbergen war schaumig, Blitze zuckten am Himmel und der Horizont war kaum zu erkennen. Es war bereits die zweite Nacht, in der das Schiff dem Wetter ausgeliefert war. Das Schiff war auf dem Weg zu dem zweifelhaften Freihandelshafen, einer Insel, die 400 Seemeilen südwestlich von Tiefwasser lag. Sie wurde regiert von einen selbsternannten Tyrannen, mit dem Namen Tarnheel Embuirhan. Mit an Board des Schiffes war eine Expeditionsgesellschaft, die laut Aussage des Expeditionsleiters, der auch gleichzeitig der Kapitän des Schiffes, auf den Weg zum Korinn Archipel war. Einer Inselgruppe die weiter im Nordwesten lag, als die Insel die sie als nächstes erreichen sollten. Auf der Reise kamen die ca 40 Passagiere und Crewmitglieder sich näher, allein die Enge auf dem Schiff brachte es mit sich, spätestens aber in der Kombüse traf man sich von Zeit zu Zeit.
Besonders auffällig war ein alter Seemann, mit dem Namen Hug Sturmbrecher, dieser trug einen schon längst abgetragenem und an einigen Stellen, eingerissenem, blauen Uniformrock, einen zerissenen Umhang und einen ebenfalls abgetragenem Dreispitz unter dem er sein Gesicht verbarg, so gut es konnte. Seine rechte Hand schien er wohl bei einem Kampf verloren zu haben, denn statt einer Hand prangte dort ein Piratenhaken, mit der er die ganze Zeit eine kleine Schatzkiste umklammert hielt, ausserdem hatte er auch nur noch ein rechtes Bein, auf der linken Seite hatte er ein schon leicht in die Jahre gekommenes Holzbein. Von Zeit zu Zeit sah man bei ihm eine kleine Ratte, die er mit ein wenig alten Brot fütterte. In seiner Nähe stank es nach Rum, er saß immer abseits der anderen Passagiere. Fragte man ihn, gab der ständig betrunkene Mann, zusammenhangslose Sätze von sich. So war es für alle Beteiligte das Beste, ihn in Frieden zu lassen. So war es auch nicht verwunderlich das er auch abseits der anderen Menschen hier an Board in einer dunklen Ecke schlief.
Dann gab es diese grünäugige, junge, gewitze, Dame mit dem Namen Madame Fley. Diese war das genaue Gegenteil von diesem Hug, eine Person die die Unterhaltung suchte und bei manch einem Kartenspiel mit der Crew als Siegerin hervorging. Sie hatte oft einen flotten Spruch auf den Lippen, war aber nie respecktlos. Nach ihren Worten war sie auf der Reise um das Amt des Schatzmeisters, von dem anlaufenden Freihandelshafen Mintarn zu übernehmen, eingestellt von niemanden geringeren als Tarnheel Embuirhan selber.
Unterhaltung der ganz anderen Natur bot von Zeit zu Zeit ein witziger und kleiner Kerl namens Sören Halbtuch. Sören war wie die meisten Halbling auf Faerûn ein Leichtfuss. Wenn man es nicht gewusst hätte, hätte man den kleinen Kerl nicht zu der Expeditionsgesellschaft gezählt, viel eher zu den restlichen Passagieren des Schiffes, da er nicht so uniformiert war, wie anderen der Gesellschaft. Er spielte an den Abenden in der Kombüse mit seiner Laute auf und erheiterte so manch einen der Anwesenden. Er spielte auf eine Weise die selbst dem gefasstesten Seemann ein Tränchen, beim Vortragen herabrinnen ließ. Unter seinen Leider war auch das von einem Barde mit dem Namen Shael Dalek darunter. Dieser schrieb einst ein berühmtes Lieder über die Insel Mintarn, nachdem der grüne Drache mit dem Namen Gogornon Manmaster von einem Zauber bezwungen worden war:
From the golden mound he rose
His scales a brilliant green
The creature every man knows
to surpass any horrific dream
With tail, claws and massive fangs
The creature it did rear
The warrior’s position did not change
In his eye’s there was no fear
With a giant „whooshing“ sound
The dragon he did breathe
That knocked the warrior to the ground
Like a crushing wave of the sea
After the gas had cleared
The dragon gave a growl
The knight was laying near
His body on the ground
From across the cave a laugh was heard
To the dragon it was quite a shock
A man appeared and spoke a word
And the knights body turned back to rock
„You stupid dragon“ the mage did scowl
„It was all quite so clear“
„There is no need to scream or howl“
„You cannot outsmart Bannan Leer“
With an anger unsurpassed
The dragon roared his hate
Then the mage simply asked
„Why try to escape your fate?“
The dragon prepared to breathe again
In his eye’s there was no compassion
So the battle truly begins
In the wizards hand a glowing orb of ashen
Both breath and orb did fly
It was a sight to see
Screaming into the nights sky
The dragon would no longer be
As the dragon twitched his last
His eye’s locked on the spellcaster
„You are now in the past“
So died Gogornon Manmaster
Nicht zu vergessen war Kapitän Neuronimus Friesel, ein Mann mittleren Alters mit einer Schmarre im Gesicht und einem nach hinten gebundenen Pferdezopf. Er war nicht nur der Kapitän des Schiffes und recht erfahren was die Gewässer um Mintarn und Tiefwasser anging, sondern auch gleichzeitig der Expeditionsleiter der Gesellschaft, die soweit war bekannt, weiter zum Korinn Archipel weitersegeln würden und Mintarn nur als Zwischenstation benutzen würden um Frischwasser und andere Dinge aufzunehmen. Die Expedition bestand aus ca 10 Leuten und jeder der Anwesenden hatte, so macht es der Anschein, ein Spezialgebiet. Friesel selber war, wie die anderen auch, angeheuert worden um sich in die Gewässer vom Korinn Archipel vorzuwagen, da wohl dort ein Schiff gesunken sein musste das von besonderem Interesse war. Zumindest erzählten die Mitglieder von der Expedition das. An seiner Seite von Friesel war die meiste Zeit über ein Halbork zu sehen, häufig standen sie zusammen am Steuerrad der
Wie hoch die Entlohnung war, erfuhr Jenotus, ein Magiebegabter, von einem zauberkundigen, alten, weisen Elfen, der ebenfalls ein Mitglied der Expeditionsgesellschaft war, mit dem Namen Ibenir Teleri. Er saß des öfteren in der Kombüse, entweder über einem großen Wälzer, oder über einem eigenartigem, halbrunden Gegenstand, der nach aussage von ihm der Konzentration half. Er schien sich auf dem Gebiet der Beschwörung auszukennen, wer sonst würde sich für das 5. Buch des Compendiums „Felenarion“ von Eltargrim Irithyl interessieren, soviel hatte Jenotus aus ihm herauslocken können. Ein legendäres Buch, geschrieben von einem elfischen Hochmagier in der Stadt die heute nicht mehr existierte. Eine Stadt in der der Versuch scheiteret Elfen, Menschen, Zwerge und andere Völker zusammenzubringen, die Stadt des Liedes und der Liebe, Myth Drannor. Ibenir erzählte das dieses Buch lange als verschollen galt und vor einem Jahrzehnt wieder aufgetaucht sei, wohl wissend in den Händen eines roten Magiers von Thay. Der dieses aber im Tausch für ein anderes wertvolles Relikt aus seinem Besitz gab. Es war der Auftraggeber der Expeditionsgesellschaft, der ihm, Ibenir dieses Buch im Gegenzug für seine Unterstützung bei der Expedition, versprochen hatte.
Es war der zweite Abend an dem das Schiff von einem schweren Sturm erschüttert wurde, während Jenotus diesen Witterungen locker trotzte hatten andere dahingegen eher ihre Sorgen. So sah man an diesem Abend auch wieder einen schwarzharrigen, tätowieren, muskelbepackten Mann an der Reeling stehen. Seine leichte grünliche Färbung sah man kaum und als er wieder unter Deck ging, kam ihm der Kapitän entgegen, um wahrscheinlich Honn, den ersten Maat, auf Deck abzulösen. Der Mann, alle nannten ihn nur „Totes Pferd“, setzte sich, als er bei der Kombüse angekommen war, an den Tisch von Jenotus, Ibenir und Melchior. Letzterer, Melchior Sternenglanz, war ein jüngerer Halbelf mit strahlend blauen Augen. Er war recht eigenbrödlerisch und zog es ähnlich wie Hug vor, es eher abseits der Gruppen zu sitzen und wenn dann sah man ihn des öfteren bei Ibenir am Tisch, wie jetzt auch. An seiner Seite war ein grauer Wolf, der auf den Namen Mingan, hörte. Es verging eine Weile, plötzlich wurde Jenotus und Ibenir durch einen starken Ruck der durch das Schiff ging aus aus ihrem Gespräch gerissen. Danach kehrte eine Ruhe ein, der Sturm hatte sich anscheinen plötzlich gelegt. Das Schiff rollte kaum noch. Einige Passagiere und Crew Mitglieder wurden hin- und hergerissen. Man hatte das Gefühl, als hätte es auf der Backbordseite einen Felsen gestriffen, und wäre leicht vom Kurs gebracht worden. Eigenartigerweise knirschte kein Holz oder hätte das Gefühl, als wäre das Schiff auf ein Stein gelaufen. Totes Pferd und Jenotus und einige anderen eilten aus der Kombüse zu der Lucke die ans Deck führte und dann gab es einen erneuten Ruck, der die meisten zu Fall brachte. Totes Pferd entdeckte das, als er zur Luke ging, über ihm ein in der Takelage hängender Hadozee wie ein Beere von einem Strauch, von einem dicken Tentakel, gepflückt wurde. Er wurde so schnell weggerissen, das der über die Treppe nach oben gelangende Halbelf, diesen nicht mehr sah. Dafür sah er aber was über das Schiff hereingebrochen war, überall schlängelten sich schmatzende, krakenähnliche, dunkelgrünliche Fangarme über das Deck, dem Mast und in der Takellage lang. Totes Pferd rannte geschickt, den Armen ausweichend, zum Steuerrad des Schiffes, wo Honn und Neuronimus standen, sie waren in arge Bedrängniss durch die Fangarme geraten. Zwei Fangarme hatten sich um das Steuerrad gewunden und versuchten es aus der Halterung zu reissen. Der herbeigeeilte Halbelfe schlug mit seiner Machete zu, nur um festzustellen, das seine Waffe von dem zähen Tentakel zurückfederte. Als Nächster tauchte Jenotus auf dem Deck auf. Er erhob sich in die Lüfte, um den schlagenden Fangarmen zu entgehen und um eine bessere Übersicht über die Situation zu bekommen. Leider behinderte das Segeltuch, des zweiten Mastes, ein guten Rundumblick. Gab aber den Blick auf ein langen Fangarm frei und das nutzte Jenotus und murmelte, während er sich in der Luft befand ein paar Worte woraufhin auf das Tentakel mehrere schwarze Dornen zuschossen und sich tief in den Fangarm eingruben. Das Wesen heulte ein wenig auf. Kurz daraufhin flog ein schweres Eichenfass an Jenotus vorbei, er hatte die Aufmerksamkeit von der Kreatur sicher. Der Barbar, unterdessen am Steuerrad angekommen, versuchte mit seiner Machete und seinem Speer die Tantakeln zu treffen, aber sie federten von der gummiartigen Haut ab, die Situaton wurde sogar noch schlimmer, als die beiden Tentakeln das Steuerrad abrissen und mit ihm der 1. Maat, noch hängend an dem Rad, durch die Luft wirbelte, während der Kapitän über Board ging und aus den Augen des Barbaren verschwand. Er tauchte kurze Zeit später an der Reeling, an einem Seil hängend, wieder auf. Unterdessen waren noch mehr Passagiere an Board gekommen. Mademoiselle Fley griff das ihr am nächststehende Wesen an, oder waren es die Tentakeln des Wesens? Auch Ibenir und Kilian, ein Geistlicher, tauchten auf dem Deck auf. Während Kilian bei seinem Auftauchen durch die Luke, von einem Tentakel getroffen wurde, schaffte es der alte Elf mit einem aufgeschlagenem Buch, lesend, sich hinter einem Mast zu bringen. Jenotus merkte wie hoffnungslos die Situation am Heck war und fing wieder an Worte in den Sturm zu murmeln. Totes Pferd gab die verlorene Position am Heck auf und rannte den dicken Tentakeln ausweichend zu der angehenden Schatzmeisterin, um sie aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Es ging ein weiterer Ruck durch das Schiff. Was war passiert? Bei dem Scylla von Ibenir tauchen im Wasser Rückenflossen von mehreren großen Haien auf. Kurz danach glitten die Tentakel, des an der vorderen Backboardseite befindenen Scylla ruckartig ins Wasser, dabei riss es alles mit, dabei wurde ein riesiges Loch in den Bug der treuen Frenja gerissen, wo zuvor noch der Scylla gewesen war. Die Freude der Beobachter, währt nur kurz, denn als Ibenir sich von dem Zauber sich ein wenig erholen wollte, schoss ein Tentakeln vorbei an Madame Fley vorbei auf den Zauberwirker und traf den Alten so schwer das er mit dem Kopf an ein schwers Fass geschleudert wurde und schlaff an dem Fass zusammensackte. Blut sickert über die Planke wo sein Kopf lag. Totes Pferd packte die Wut, er drosch mit voller Kraft auf das Tentakeln ein und hatte Erfolg, er trennte es von den dem restlichen Körper ab und konnte der Miss Fley aus ihrer Situation befreien. Totes Pferd entdeckte den am Boden liegenden alten Elfen, stellte fest das sein Leben aus ihm schon gesickert war und wollte den Körper an den Scylla übergeben, wurde aber rechtzeitig von Jenotus mit den Worten „Haltet ein, werft ihn nicht über Board“ gestopt. Er legte den leblosen Körper den er eben noch dem Unwesen übergeben wollte ab und sah noch wie ein Tentakel auf ihm zugeschossen kam, es auf etwas prallte und das war nicht er und er hörte wie etwas Schweres gegen den Mast hinter ihm krachte und die knarrenden und ächzenden Geräusche, des Mastbaumes. Der Mast war gebrochen und war auf die Backboardseite des Schiffes gefallen.
Totes Pferd hielt dem Kraken seinem abgetrennten Tentakel hin und fluchte und schimpfte, er brachte sich in Rage. Kilian unterdessen hatte die Augen aufgeschlagen und ging geduckt zu dem lebelosen Körper von dem Elf. Jenotus hatte inzwischen aus seiner Perspektive die Felsen die vor ihnen lagen gesichtet und reagierte inständig, das Steuerrad war zerstört und so blieb nur noch das Ruder. So flog er zum Bug des Schiffes und konzentrierte sich nur noch auf das Ruder und es zu bewegen. Die Welt um ihn herum verschwand und nur das Ruder war zusehen, das Ruder das sich bewegen musste. Das Wesen, welches gegen Madame Fley und Totes Pferd kämpfte, setzte nicht nur die Tentakeln zum Kampf ein, sondern hielt, mit einem der 4 Tentakeln die Luke zu, aus der unter anderem Jenotus, Kilian, totes Pferd und einige andere gekommen waren. Nun kamen aber auch der Kapitän und sein 1. Maat zu der Gruppe und drangen ebenso auf das Tier ein. Die Felsen veranlassten erst das eine, dann das andere der beiden Scylla´s sich an Board des Schiffes zu ziehen. Das nutzte Totes Pferd aus und er drang verstärkt in seiner Wut auf den fischartigen Kopf des Wesens ein. Die Kreatur musste viele Schläge einstecken. Die Luke war frei und es tauchte der Kopf von Sören auf, er spielte die ganze Zeit schon auf seinem Instrument und hatte so die Gruppe auf Deck gestärkt, auch wenn er nicht persönlich auf dem Deck sich befand. Aus seinen Augenwinkel erkannte Totes Pferd, wie ein Totgeglaubter, wieder unter den Lebenden weilte. Nicht weit und gestützt von Kilian und dem Barden stand Ibenir wieder, er rezetierte einige Silben aus seinem Buch und plötzlich nahmen die die an deck waren ein weiteres, größeres Krakenwesen war. Sollte das das Ende des Schiffes sein? Doch zu ihrer Verwunderung schlang sich plötzlich die Tentakeln um den verletzten Scylla und zog es vom Deck ins Wasser, danach sah man wie die größere Kreatur sein Maul aufmachte und den Kleineren frass. Jenotus Versuch das Ruder zu kontrollieren war von Erfolg gekrönnt und sie waren durch eine enge Passage von einigen Felsen gekommen, nun lag vor ihnen die Küste der Insel. Wäre Ibenir und Killian nicht dazwischengegangen wäre Totes Pferd auf Sören losgegangen, da er dachte er hätte etwas mit den Kreaturen zu tun. Er ließ aber aber ab, als die anderen ihn versicherten das Sören nichts mit dem Erscheinen der Kreaturen zu tun hatte. Da am Bug keine Kreatur mehr war, ging die Gruppe komplett zum Heck und gingen auf die letzte Kreatur los, das inzwischen versuchte das Ruder zu zerstören. Es gab ein großes Gemetzel und mit nur noch 2 Tentakeln floh es lentzendlich ins Wasser. Der Kaptiän gab dem Befehl alle Segel zu raffen, denn noch machte das Schiff ein wenig Fahrt. Schnell ware die Crew in den Masten und rafften die Segel. Jenotus kappte ein paar Segel und der gebrochene Mast wurde dem Meer endgültig übergeben.
Die ersten Strahlen von Sûne ergossen sich über das schmutzige Deck und tauchten das Meer in warmes Licht. Jenotus landete auf dem Deck und Totes Pferd ging die Treppen unter Deck. Dort sah er vor dem großen Loch in dem Bug, Melchior stehen der seine Händflächen an die Schiffsplanken hielt und vor sich hin brummte. Entschlossen ging Totes Pferd auf ihn los und verursachte, das das Schiff knirschte und sich Risse ausbreiteten. Schon wieder war Ibenir zu hören auf dem Deck. Er hatte mitbekommen das Melchior, der versucht hatte den Bug des Schiffes zusammenzuhalten aus seiner Konzentration gekommen war. Kurze Zeit später tauchten 2 Wale neben dem Schiff auf. Der eine Wal schmiegte sich an die Backboardseite, während der andere Wal gegen die Steuerboardseite drückte. Neuronimus Friesel gab Ibenir Instruktionen und schon gewann das Schiff an Fahrt und die treue Frenja lief in den Vormittagsstunden, begleitet von vielen Schaulustigen, in den Freihandelshafen Mintarn ein. Viele Flaggen waren zu sehen, darunter auch ettliche Piraten und Freibeuter die in Tiefwasser, Luskan und Baldurs Gate gesucht wurden. Das Schiff lief einen Kai an, ein wenig abseits der großen Schiffe und sobald die Planke ausgelegt war, bekamen sie Besuch vom Hafenmeister. Es gab nicht viele Tage, wo ein kaum fahrtüchtiges Schiff, begleitet von 2 Walen, hier anlegte.
Neuronimus Friesel – menschlicher Freibeuter mittleren Alters Rang: Kapitän auf der „treuen Frenja“/Expeditionsleiter (Expedition)
Ibenir Teleri – elfischer Beschwörer (Expedition) – 5. Buch des Compendiums „Felenarion“ von Eltargrim Irithyl (Rote Magier der Thay)
Honn – Halbork im mittleren Alter Rang: 1.Maat auf der „treuen Frenja“ (Crew)
Kilian – menschlicher älterer Priester (Crew)
Madame Fley – ihren Augen zu Schlussfolgern /Schurkin (Passagier) – Info angehende Schatzmeisterin von Tarnheel
Vorgeschichte: Vor drei Tagen war Naki, nach einer erfolgreichen Kaperfahrt, mit seiner schwer beladenen Caravelle, hier in den kleinen Hafen zurückgekehrt. An Board des Schiffes waren 7 Gefangene in Ketten und etliche Kisten mit Waren, einige Tiere, darunter ein Muli und 3 Pferde, als auch die eingesammelten Gegenständen, von den wahrscheinlich inzwischen von den Fischen gefressenen Mitgliedern der getöten Crew. Nachdem sie am Kai angelegt hatten wurden die Gefangenen auf dem Dorfplatz in einen großen, freischwingenden, alten, maroden, eisernen Käfig gesperrt. Einig Gefangenen würden den nächsten Tag nicht überleben und so versorgte ein rotharriger Mann die Wunden der Schwerverletzen und es blieben, aller Witterungen zum Trotz, alle Gefangene am Leben. In den drauffolgenden Tagen kümmerte sich der Mann weiter um sie und am 3ten Tag sah man die Gelegenheit eines Ausbruchs gekommen. Die meisten Goblins waren in See und nur noch eine kleine Gruppe von Goblins waren zurückgelassen worden, die auf die Gefangenen aufpassen sollten.
Die Flying Dschinn ankerte vor der Küste, immerhin schien diese bewohnt zu sein, denn beim Landgang, noch in der Nacht, hatte man eine Siedlung aus Schiffsrümpfen entdeckt, wo auch Feuer brannten. Da die Mannschaft aber angeschlagen war, ließ man es dabei beruhen und kehrte wieder zum Schiff zurück. Der starke Regen kroch in jede Ritze der Leute, die beim Landgang dabei waren und so waren sie froh unter Deck, Schutz vor ihm gefunden zu haben. Man fand derweil anderes Flüssiges an Board, das eine wenig Abhilfe schaffte. Unterdessen hatte sich Lylian um die Verletzungen der Mannschaft gekümmert. Nun lagen die meisten erschöpft in ihren Hängematten und versuchten ein wenig Schlaf zu finden.
Es war die Nacht, an der die Gefangene die ihre Gelegenheit gekommen sahen, aus dem maroden eisernen Käfig der in der Mitte des Dorfes, an einem Art Galgen hing und über dem Boden sich befand, auszubrechen. Es gelang ihnen aus dem Käfig zu entkommen und sich zweier betrunkenen Wachen zu entledigen, ebenso wurde eine Patouile die sich dem leeren Käfig näherte, ausgeschaltet. Leider wurde dieser Tumult duch einen der Goblins die in einem Krähennest saßen bemerkt, woraufhin dieser in sein Horn blies. Plötzlich flogen die Türen der Schiffswracks bzw Häuser auf und Goblins strömten heraus. Im kleinen Dorf brachen kleine Gemetzel aus.
Von dem Horn geweckt fanden sich unter anderem Lylian, Elias, Fennweisund Fergus sich am Bug der Flying Dschinn wieder. Lylian erkannte von allen auch noch Gestalten die sich in dem Dorf bewegten. Da das schlechte Wetter immernoch vorherrschte, verschwand Fergus sogleich wieder unter Deck um sich einen guten Schluck aus seinem Flachmann zu genehmigen, obgleich Fennweis den Vorschlag unterbreitete auf die Insel über zu setzen. Elais setze ihm nach und bevor noch Fergus wie ihm geschah klopfte es an seiner Kajüte. Dummerweise verfing er sich mit seinem Fuß in der gespannten Hängematte und hatte arge Mühe sich auf den Beinen zu halten, während Elias eintrat. Elias bedurfte es nicht lange um Fergus zu überzeugen mit auf die Insel mit zu kommen.
So fanden sich nur wenige Augenblicke die Gruppe um Fennweis in einem Ruderboot wieder, das wie eine kleine Nussschale auf den Wellen tanzte. Dombar legte sich in die Riemen und so kam, auch bei dem Seegang das Boot, an den Schiffswrackteilen, vorbei zum Strand. Kaum das sie den Strand erreicht hatten, hörte Fergus eine Frauenstimme die um Hilfe rief. Nun war bei ihm kein Halten mehr, kaum das Knirschend sich das Boot auf den Strand schob, sprang er heraus und eilte in den Wald, der zu dem Dorf führte. Lylian verwandelte sich in einen Affen und kletterte geschickt an einem Baum empor.
Nachdem die ehemaligen Gefangenen unter Beschuss gerieten, durch die Goblins aus dem Krähennest, zogen sie sich in das Lagerhaus von den Goblins zurück. Die Goblins ihrerseits kletterten vom Ausguck herunter.
Stor ein Nordman, der zusammen mit Rohan den Ausbruch geplant und angeführt hatte, war als Erster in das Lagerhaus eingedrungen und hatte sich schnell der Wache, die dort an einem Tisch gesessen hatte, entledigt. Nun stand er auf mehreren übereinander gestapelten Kisten und suchte nach Waffen und anderen Dingen die man zur Verteidigung nutzen konnte, als die anderen in das Lagerhaus gestürmt kamen. Den Schluss bildete eine Hüne der alle überragte. Er schloss, als alle ehemaligen Gefangenen im Lagerhaus waren, mittels eines Balkens die Tür.
Von der hohen Position über den Bäumen, konnte Lylian, noch sehen wie ein paar Leute in ein Gebäude rannten und einige Goblins mit Äxten gegen die Tür des Gebäudes hämmerten. Stor erbat um Hilfe, hatte er doch Schwerter in der obersten Kiste gefunden. Ein Lichtblick für alle hier in dem Gebäude, wusste man doch nicht wieviele Feinde sich vor dem Gebäude aufhielten. Stor warf den Anwesenden Waffen herunter und diese wurden dann an die Frauen und Männer verteilt.
unvollständiger Text beginnt
– Lagerhaus wird durchsucht nach Waffen, Schilden und ihren Rüstungen..Langschwerter werden gefunden und verteilt
– der rotharrige Mann stimmt ein Gesang an..
– ein Hüne möchte gerne erklärt bekommen wie man mit einem Schwert kämpft
– Sache mit Einsss
– keine Reaktion der Charaktere, sie wühlen in den Kisten weiter
– Fergus stellt sich zwei Goblins vor, kann der Keule einer Goblinoidin ausweichen und verschwindet hinter einem Schiffsrumpf
– eine Frau mit einem Nudelholz taucht auf
– Kampf beginnt, als eine Katze die beiden Goblins angreift
– Kampf ist schnell vorbei und die Gruppe macht sich auf den Weg zum Lagerhaus
– sehen wie ein Goblin in das Haus gerissen wird und ein anderer der nachrückt von der zugehenden Tür schwer getroffen wird.
– unterdessen haben sich die dicke Mama mit den Nundelholt verfünfacht.
– Goblins werden überwältigt
– Frauen verschwinden und Fergus taucht wieder auf
– Frauen flüchten auf Fischerboot und kommen nicht weit, da eine Schildkröte das Schiff in 2 Teile beißt
– überlebende Frau versucht an Land zu kommen und wird von einem Drachenaal verfolgt
– zerstört Kai und windet sich verstört hin und her, nach einem 2ten Versuch kann die Frau gerettet werden
– Gebäude werden untersucht, nachde die restlichen goblins geflohen sind in den kleinen Wald
Es war ein berauschendes Fest an diesem Abend bzw. in dieser Nacht. Es gab Wein, Weib und Gesang und einer stand im Mittelpunkt. Es war Talos. Wie sehr er im Mittelpunkt stand, sollte er an diesem Abend noch erleben. Viele Hände drückten die seinige Hand. auch die zwei Händler aus Damara beglückwünschten ihn. Kurz danach kam Hurm zu ihm und fragte Talos, ob er denn und er entschuldigte sich im Voraus, er seinen Titel als Ritter belegen könne? Leider seien ein paar Ungereimtheiten aufgetaucht, ja es gebe jemand und dabei schaute Hurm zu den beiden Händlern aus Damara, der dies in Frage stellte.
Der Hühne hatte sich bei dem Verzauberer nach ein wenig Lektüre erkundigt. Lektüre für die nächsten Abende, bis alle Materialen für die Verzauberung da wären. Man war überein gekommen. Bei den Büchern ging es vorwiegend um die Gesetze, die Geschichte und das Land Cormyr selber. Die neusten Gesetztestexte, würde er am morgigen Tage erhalten, so laut der Aussage des weißharigen Mannes, danach gesellte er sich zu den Feierernden in den Saal.
Talos nahm sich Sir Tevio zur Seite und gab ihm zu verstehen, das er ihn zur Grenze bringen wolle, da er sich bewusst war das dieser in Gefahr war, wenn man den Geschichten von Tevio glauben schenken durfte. So war er doch ein wenig besorgt.
Yurkas beobachtet einen Man mit einer Hakennase und einen dunklen Mantel von dessem Gesicht kaum was zu sehen ist, da Hurm in der Nähe ist, fragt er ihn, als sie über den Hof gehen und Hurm zieht ihn in den Bergfried. Er selber kennt den Mann auch nicht und beide spähen durch einen Spalt zu dem Unbekannten, der auf dem Hof sich herumtreibt. Yurkas geht auf den Hof und stellt diesem zur Rede. Dieser meint Talos im Auftrag seines Geldgebers zu beobachten, dieser Geldgeber ist sich noch nicht einige wie mit Talos weiter verfahren werden soll.
Unterdessen zu einer anderen Zeit, an einem anderen Ort rumpelt ein Wagen, vor dem ein Pferd gespannt war, durch eine aus Gras und Felsen bestehende Ebene, Milo war auf den Weg nach Arabel, er hatte sein Proviant in Elturel aufgefrischt gehabt, nachdem er sich von seinen R und war frohen Mutes auf den Weg nach Berdusk. Aufgrund des sonnigen Wetters, gestaltete sich der Tag recht schön, es gab keine Zwischenfälle und er genoss die wärmende Sonne auf dem rumpelnden Kutschbock. Stunden vergingen und so kam er, Sune war vor wenigen Augenblicken verschwunden, an eine Kreuzung, wo mehrere Wege abgingen, er schaute auf die Richtungsschilder und fuhr weiter. Nach einer Weile, er befand sich auf einen steinigen Weg wo es zu seiner Linken, ein paar Meter steil nach unten ging und zu seiner Rechten es 4-5m nach oben ging, stellte er fest das der Weg vor ihm verschüttet war. Er wendete den Wagen und wollte und fuhr den Weg ein Stück zurück, da tauchten in der Dunkelheit Fackeln auf, wobei bei näherem Hinsehen man den Arm mindestens eines Goblins ausmachen konnte. Oberhalb, nun auf seiner Linken, hörte er ebenfalls Stimmen von Goblinoiden und so hielt er den Wagen an, gerade noch rechtzeitig, denn plötzlich löste sich ein Steinlawine, Milo vermutete das die oben stehenden Goblins diese ausgelöst hatten, von dem kleinen Berg. Nachdem sich die Geröllwolke sich gelegt hatte, waren die Lichter verschwunden, dafür lag ein größerer Stein vor ihm auf dem Weg, wo vorher die Goblins waren. Oberhalb des Wagens brach auf einmal ein wilder Streit aus, diesen nutzte Milo und murmelte ein paar Worte, da nicht viel passierte setze Milo erneut an und kurz darauf fielen die Goblins wie überfälliges Obst von einem Baum, herunter, zwei von ihnen vielen in seinen Wagen, wobei einer die Öllampe traf und sie zerbrach. Eine merkwürdige Ruhe kehrte ein und nur das Stöh
nen von einigen Überlebenden drangen an sein Ohr. Er durchsuchte die Goblins und fand ein paar interessante Dinge, darunter einen Ring, ein Dolch und ein Horn. Auf dem Ring war ein merkwürdiger Name eingraviert. Der Name war Felsenbeisser.
Talos erschien, nachdem er die beiden Frauenzimmer fortgeschickt hatte an dem Fenster seines Schlafgemaches und blickte auf den Hof, wo er Yurkas und einen Unbekannten sah, wobei auch Yurkas ihn sah und ihm etwas zurief. Dabei ließ er seine Blicke weiter über den Hof schweifen und sah die Silhouette von Hurm gegenüber am Fenster, wie er an seinem Schreibtisch, über ein Buch, senierte. Plötzlich fielen Talos zwei weitere düstere Gestalten auf der gegenüberliegenden Zinne der Mauer positionierten. Einer spannte sogar einen Bogen. Bevor er noch was sagen konnte schnellte der Pfeil, des Menschen los und er hörte wie jemand zu Boden ging. Er brüllte „Alram“, „Alarm“ Anfangs ging es noch unter, später verstummten die Instrumente und eine merkwürdige Stille brach aus, dann klapperten Rüstungen und die halbe Burg war in Aufruhr.
Delgardo rannte zu dem tödlich Getroffenem, hin und flösst ihm etwas ein. Ein junger Wachmann, der in der Nähe stand, starrte Fassunglos auf den Getroffenen, konnte aber ein wenig den Fall von Sir Tevio bremsen. Dabei sah er wie ein schwarzer Pfeil aus seiner Brust ragte. Yurkas rennt zum Berfried und eilt die Treppen empor, dabei kommen ihm zwei Wachen entgegen. Bei dem Zimmer von Hurm, hält er inne und öffnet die leicht geöffnete Tür. Er sieht Hurm mit seinem Rücken zugewandt, den Oberkörper schlaff nach vorne gebeugt, auf dem Schreibtisch liegen. Aus dem Rücken ragt ein der Schaft eines Dolches heraus. Yurkas betritt das Zimmer und stellt fest wie der schwere rote Vorhang sich bewegt er geht in Deckung und eine Stimme füstert ihm die Worte ins Ohr „Glaubt nicht alles was ihr seht, junger Zwerg“ Danach taucht plötzlich Hurm direkt neben ihm auf, während der Körper von Hurm, auf dem Schreibtisch zusammengebrochen war, ein schwarzer Umhang sichtbar wurde. „Er hat sich selbst einen Todesstoß versetzt“ teilte Hurm ihm trocken mit. Danach eilte Hurm hinaus zur Wendeltreppe des Bergfrieds. Yurkas rannte ihm nach, hielt aber mitten auf der Treppe inne und ging zurück zu dem Toten und untersuchte ihn und fand unter anderem ein wenig Gold, diverse Phiolen, mehrere Dolche und zwei Kukris. Wie sich später herausstellen sollte
Talos war inzwischen im Rittersaal angekommen und sah wie Sir Tevio umringt von Hurm, Faril und Sarp, vor denen ebenfalls Soldaten standen bzw. Armbrustschützen die mit ihren Waffen knieten, dazu ein paar Ritter und der herbeieilenden Schmied, der ein Turmschild schützend vor die größer werdende Gruppe am Eingang zum Rittersaal aufstellte. Im Saal selber hatten sich alle, sehr zur Freude des Hünen, die Fürstenhäuser mit ihren Leibwachen verschanzt, so war mehr Braten für ihn da.
Garrith ging gemächlich, den Bogen ohne die Sehne über er Schulter gelegt, über den Hof auf die Gruppe zu. „Falls ihr den anderen sucht, der liegt vor den Mauern der Festung“ sagte er ganz trocken, während dutzend Augenpaare ihn beachteten. Er ging an den Soldaten vorbei in den Rittersaal, wo sich die Situation zu entspannen begann, während man den Hof räumte, falls nicht noch ein weiterer Angreifer hier wäre.
Nachdem Tevio versorgt war, ihm sollte schon diese Nacht unter den Lebenden vergönnt sein, ging Hurm zu Yurkas und meinte zu ihm: „Habt ihr noch das Dokument, welches ihr mir mal bei eurer Ankunft gezeigt habt?“ Yurkas kramte in seiner Tasche und holte das besagt Dokument hervor. „Er meint dieses?“ Hurm wartete nicht lange und erzählte, das er sich belesen hätte. „Dieser Zauber lässt einen von innen heraus innerhalb von kurzer Zeit verwesen“ Damit war das Geheimnis des gefundenen Schriftstückes endgültig gelöst. Nachdem die Leiche des Assassine, der es immerhin vor die Mauern der Festung geschafft hatte, in die Festung brachte. Löste sich die Anspannung der Anwesenden. Das Fest war vorbei und es wurde versucht Sir Tevio zu retten. Leider verschied er noch in der Nacht.
Auch Milos Nacht war ruhig und Sune schien ihn wohl gesonnen und so reiste er bis zu Mittagszeit auf der Straße bis er in weiter Ferne drei riesige Humanoiden ausmachten die auf der Ebene zu sehen waren, Anfangs standen sie nur rum, als sie aber den Wagen bemerkt hatten, rannten sie los, parallel zum Wagen von Milo. Dieser versuchte die Pferde anzuspornen, aber die 3 kamen immer näher. Er merkte wie der Wagen schauckelte von dem Beben der Erde, die von den laufenden Trollen verursacht wurden. Nun wurde es dem Halbling, aber doch zu gefährlich. Der Halbling beschloss, nachdem die drei Trolle hinter seinem Wagen vernahm, einen Zauber einzusetzen, den er schon bei den Goblins eingesetzt hatte und damit Erfolg hatte. Auch dieses Mal glückte es ihm und die Trolle purzelten hinter seinem Wagen übereinander. So konnte er sein Weg mit dem Wagen fortsetzen, wenn auch gleich es dieses Mal sehr knapp war und er sich ein wenig erschöpft fühlte. Mehr wohl noch als sein Pferd, welches sich wieder ein wenig beruhigt hatte und so fuhr er bis die Nacht anbrach und schlief, wie auch in den anderen Nächten davor ein.
Am nächsten Morgen, Talos hatte einen merkwürdigen Traum mit einem Pferd erlebt, traf man sich im Rittersaal. Der Hühne, der Zwerg und der Mesiterschütze des gestrigen Abends, saßen bereits schon auf einer der Bänke, als sich Talos dazugesellte. Ihm gegenüber saß Delgardo und aß alleine ein wenig von dem gestrigen Brot. Ohne ihn aus den Augen zu verlieren aß auch Talos und sie unterhielten sich was man denn so machen könnte. Garrith wollte in die Wälder, bei Talos stand am Abend noch ein Treffen mit einem Adligen an, der Talos alles über seine Pflichten und Rechte hier in Corymr einweisen sollte. Es blieb also genug Zeit um die Gegend auszukundschaften. Als sie sich erhoben, bemerkte Talos eine hellhäutige, blasse Elfe oder Halbelfe, die sich dem sitzenden Delgardo näherte. Ihr Name war Kerri Talindras, soviel erfuhr Talos noch, als er bei den Beiden vorbeiging.
Nachdem sie die kleine Steinbrücke überquert hatten, lag kein weiteres Gehöft mehr vor ihnen, einzig ein Feld das an den Hullack Wald grenzte war zu sehen. Da bemerkten sie einen Bauern, der halb zusammengesackt an einem Baum saß, beim näherkommen stellte sich heraus das von einem schwarzen Pfeil verletzt war. Die Gruppe half dem Mann und er erzählte ihnen das Orks seine kleine Tochter mitgenommen hatten. Garrith war auf einmal verschwunden, aber jeder in der Gruppe wusste, man würde ihm bald wiedersehen. Dem Mann baten sie zu seinem Gehöft zurückzukehren und drangen dann in den Wald ein. sie brauchen nicht lange gehen da kam ihn nicht nur ein etwas niedergeschlagener Garrith entgegen, sondern dahinter die Mond Halbelfe von heute früh, mit 2 Orkköpfen an der Seite baumelnd und vor sich herschiebend ein kleines blonde Mädchen, welches veränstigt in die Gruppe schaute, bis Talos und Yurkas sich ihrer Annahm und sie zu dem Gehöft des Bauern brachten, der als er sie sah, den Helden dankte. Da viele aus der Gruppe komische Gesichter zogen fragte Kerri, ob sie denn die Köpfen der Orks haben wollten und ein merkwürdiges Gemurmel ging durch die Runde, als wenn man jemanden den Spaß genommen hatte. Während des Tages ging ein jeder dann seinen Interessen nach und am Abend wurden Talos die Sitten des cormyrschen Hofes beigebracht.
Am nächsten Morgen wurde Milo vom Klopfen der Regentropfen die auf das Kutscherdach fiel geweckt. Nebel war aufgezogen und die Kälte kroch in alle Ritzen. Milo zog sich einen weiteren Umhang um sich und nachdem er ein wenig was von seiner Ration zu sich genommen hatte und den Futtersack des Pferdes im Wagen verstaut hatte, setzte er die Fahrt fort. Der Nebel war so dich das er erst kurz vor dem Wagen etwas sehen konnte. So wäre er mit Sicherheit über die Orks, die vor ihm auf der Strasse liefen, reingefahren. Doch zum Glück hatte er sich gut vorbereitet und hob zu einem Zauber an. doch plötzlich passierten merkwürdige Dinge, der Nebel wurde dichter und Blitze zuckten um ihn herum er fühlte sich sehr komisch, als würde er fliegen und als er nach unten schaute da war der Wagen auf dem er eben noch gestanden hatte verschwunden. Dann spürte er wie er einen festen ja schon felsigen Untergrund spürte und sah nach unten sein Fuß war im Boden eines Felsen eingeschlossen. Er spürte Kälte und ein Wind zog hier. Was war nur passiert. Die Blitze wurden weniger bis nur noch der Nebel da war und auch der lichtete sich so langsam und gab Milo Blick auf ein Kloster frei, Teile des Nebels blieben aber machten aber die Situation für Milo nicht besser, er war in einem Felsen gefangen, in einem Gebirge das etliche Tages-, Wochen-, wenn nicht gar Monatsreisen entfernt von seinem Ziel lag.
Am nächsten Tag, Talos hatte wieder von dem gleichen Pferd geträumt, wie in der Nacht davor. Bekam Yurkas ein Brief von Hurm in die Hand. Er lass begierig die Zeilen und teilte den anderen mit er müsse nach Huthduth…Hurm erklärte ihm wo dieses lag und es wohl mehrere Tage dauern würde bis man es erreichen würde. Die anderen in der Gruppe, waren recht erfreut über die Abwechslung hier auf der Festung, wartete doch der Hüne auf seine Verzauberung und Talos auf sein weiteren Verbleib. Na´estiel und Gilbert hatten sich am Vortag von der Gruppe, mit dem Versprechen, das man sich wiedersehen würde, verabschiedet und waren mit dem Ziel „Schattental“ aufgebrochen. Da Yurkas sehr drängte nach Huthduth zu kommen, willigte Hurm ein, unter der Bedingung, das er sie begleiten würde. Schnell waren alle einverstanden und nachdem auch der Festungskommandant einwilligte und als Unterstützung der Gruppe Sir Gerald Weber und Greta zugedachte. Kurz daraufhin verschwand Hurm in seinem Studierzimmer im Bergfried und tauchte erst am späten Abend im Rittersaal, bei der speisenden Gruppe wieder auf, unter seinem Arm trug er ein großes in braunen Leder eingebundenes Buch, welches mit diversen Symbolen verziert war. Ein Lesezeichen schaute aus dem Buch heraus. Hurm sprach zu der Gruppe: „Ruht euch aus morgen in aller Früh reisen wir nach Hutduth und wir werden schneller da sein als uns der Wind tragen kann“ Bei den letzten Worten kicherte er wie ein kleines Kind vor sich hin.
Am nächsten Morgen, Sune schickte ihre ersten Strahlen über die Zinnen der Festung. Während Teile der Festung noch im dunklen lagen. Versammelte sich die kleine Gruppe auf dem höchsten Turm der Festung und von hier hatte man einen tollen Ausblick über die Gehöfte und Teile des Hullack Waldes. Hurm bat das alle sich mit den Händen berühren sollten und fing ein Gemurmel an, als er damit fertig war ging er zu Sir Gerald und berührte ihn. Die Körper der Anwesenden wurden durchsichtiger, Umrisse waren nur noch zu sehen und plötzlich hatten alle das Gefühl als würden sie Schweben und als sie nach unsten schauten sahen sie das sie über der Spitze des Turmes schwebten und witer sie schwebten über das Gebirge die Welt wurde kleiner. Sie dachten sie wären in einem Nebel und als sie näher hinsahen waren es Wolken in denen sie sich befanden, es wurde weiss um sie herum, lediglich seinen Berührten sah man als Umriss in den Wolken, wobei deren Umrisse mal länger undmal kürzer wurden, als wäre die Person zu einen Schwaden geworden. So glitt die Gruppe mit dem Wind und die Zeit verging man spürte sie nicht, aber irgendetwas stimmte nicht.
Die Nebelschwaden wurden wieder sichbar, Konturen der Personen zeichneten sich ab und aus den Silhouetten wurden Formen. Ein komisches Gefühl stieg in jedem auf und als sie den Boden berührten mussten sie eine Weile sich besinnen, ihr Körpergefühl zu erlangen. Sie fanden sich in einem Gebirge wieder, welches von Schnee bedeckt war und es heulte der Wind. Neben ihnen stand ein Halbling. Er fummelte an seinen Reisesacke und zog eine Spitzhacke heraus. Yurkas eilte nachdem er sich wieder besonnen hatte zu ihm und half dem Halbling seinen Fuß, der bis zu den Knöchel im Fels zu steckte, zu befreien. Vorsichtig ging Yurkas mit der Hacke vor. Hurm musste lächeln, als er er den Halbling sah, wusste er das Milo versucht haben musste sich hierhin zu teleportieren. Als die Gruppe ihn befragte was passiert wäre, wandelte sich das Lächeln von Hurm in ein ernsthaftes Gesicht. Unterdessen zeigte Milo diverse Schmuckstücke aus dem Rucksack und Yurkas war an diesen Sachen sehr interessiert. Nach wenigen Augenblicken war Milo befreit. Eine Sache stutzte Hurm sehr, Milo musste etwas etwas zugestossen sein, das ihn in die Vergangenheit gerissen haben musste, oder waren sie solange unterwegs gewesen? Um das herauszufinden machte sich die Gruppe zum befestigten Kloster um Antworten zu bekommen und diese befanden sich hinter diesen Mauern.
Die schwere Rückeroberung der Flying Dschinn (The Ragtag Bunch)
Vorsichtig ging die Gruppe im Laderaum zum Bug, vor ihnen türmten sich etliche Fässer und Kisten auf die fest verzurrt waren. Einzig Lylian hatte sich wieder in seine Affenform verwandelt und war geschickt auf das Deck zu der gefesselten Manschaft geklettert und unternahm ein Versuch, die Seile mit einem Dolch zu durchschneiden. Er hatte Glück denn bis auf die Manschaft um Drake wurde er, obwohl er sich in seine Elfenform verwandelt hatte und die Waffen ihm herunterfielen bei der Verwandlung, nicht zum Verhängnis. Als er merkte das er mit dem Dolch nichts ausrichten konnte, denn keine Faser des Seils gab nach, verwandelte er sich gerade in dem Moment zurück wo zwei Goblinpiraten zu den Gefesselten schauten. Sie erblickten die Waffen, wunderten sich und sahen aber den Schamanen am Achterdeck auftauchen und überwarfen die Idee die Waffen näher zu untersuchen. Lylian bekam von all dem, nicht viel mit, sah er doch in die Richtung in die die Flying Dschinn fuhr und das machte ihm noch mehr Sorgen erinerte er sich doch was die Goblins bei den Rudern gesagt hatten. So machte er sich schleunigst auf den Weg zurück zur Gruppe und fand diese dann auch im Laderaum des Schiffes. Hastig berichtete Lylian, der sich inzwischen zu einen elfen zurückverwandelt hatte, das die Seile nicht zu durchtrennen sein und das sie auf ein Riff zusteuern, dabei fiel ihr ein das die Manschaft davon auch schon gesprochen hatten. Unterdessen schlug in einer abgeschlossenen Kabine am Bug des Schiffes ein leicht bekleideter Mann, mit einer Beule am Kopf, die Augen auf. Er setze sich auf schaute sich um, wunderte sich ein wenig warum diese Unterkunft schauckelte, sprang im Raum herum, zog sich an und schaute sich nochmal im Raum um, er zog an der Tür und stellte fest das diese verschlossen war. Dann rief er immer wieder laut nach einem Wirt. Der aber nicht erschien, die einzige Antwort war das Rauschen des Meeres. Die Rufe gingen durch das ganze Schiff und so vernahmen die Gruppe, die inzwischen vom Rauschen leicht untergegangene Worte, von einem Passagier, der wirres Zeug redete. Woraufhin sich Lylian, verwandelte und sich auf den Weg machte. Er kletterte geschickt vom Deck aus durchs offene Bullauge der Kabine und da stand ein Mensch der ab und zu nach dem Wirt rief. Merkwürdig dachte sich Lylian. Er kletterte in seiner Affengestalt hinein und verwandelte sich. Der Verwirrte spang erschrocken zurück und stellte sich, aus Lylians Sicht, mit viel Umhergespringen und einer Verbeugung als Fergus de Bertón vor. Sofort begann er Lylian zu fragen was denn wohl auf dem Speiseplan stehe und ob man nicht was gegen das Wackeln in der Taverne machen könne. Als Lylian ihm seine Lage erklärte und auch wo er sich befand, sprach dieser weiterhin nur vom Essen. Das war selbst für einen Bewohner des Waldes zuviel und so verwandelte er sich zurück und kletterte wieder durch das Bullauge nach draussen und zu den anderen. Die auf ihn im vorderen Laderaum warteten. Einzig Dombar war nach wie vor damit beschäftigt eine Möglichkeit zu finden durch den Geheimgang, den sie auf dem Hinweg genommen hatten, auch wieder zurück zukommen. Musste aber feststellen das es keinen Weg gab.
Unterdessen hatte Lylian, inzwischen den anderen mitgeteilt, das ein Gefangener sich in einer der Kabinen, über ihnen sich aufhielt, der ein wenig merkwürdig wäre. Fenweis hielt es nicht länger mehr an der Leiter aus, erst spähte er durch die Luke auf das obere Deck und dann schlich er sich im Rücken der Goblins zu der besagten Tür, die ihm Lylian beschrieben hatte. Er zückte seinen Dietrich und schon sprang die Tür auf. Leise schlüpfte er durch den Türspalt hindurch und machte sie hinter sich zu, bevor er schon erkannt wurde und Fergus, ebenso wie bei Lylian, sich vorstellte. Fennweis war zwar kein Wirt doch hatte er ein wenig Proviant dabei. Nachdem Fennweis ebenso vergeblich versucht hatte, wie Lylian vorher, Fergus die Situation begreiflich zu machen, mahnte er Fergus leise ihm zu folgen. Fennweiss öffnet die Tür und schlich zurück zur Luke, leider gelang es Fergus nicht so gut und plötzlich trat er gegen einen Eimer, bevor er bei der Luke war, so laut das sich die Rudermannschaft umdreht, ihn sah und aufstanden um ihre Rapiere zu zücken. Sie zuckten aber plötzlich zusammen als die Stimme von Naki ertönte. Fergus sah einen großen rattenähnlichen Goblin am anderen Ende der Ruder stehen. Er nahm sich alle Mut zusammen und ging auf sie zu. Fennweis spannte unterdessen unter der Luke sein Armbrust. Er zielte und schoß während Fergus bei der Ratte angekommen war. Fennweis traf und das einzige was die Ratte machte, sie kratzte sich. Auch der 2. Bolzen traf, aber auch hier war die Reaktion der Ratte genauso niederschlagend, wie der erste Schuss. Hinter Naki tauchte der Wirt auf und die Worte von Naki waren zwar nicht bedrohlich, ließen aber keinen Zweifel, was passieren würde, wenn Fergus sich weigern würde in die Kabine zurückzukehren. Fergus wollte sich an Naki und dem Wirt vorbeiwinden, wurde aber in der Luft, von ein paar kräftigen Händen gepackt. Der Wirt hatte sich Fergus geschnappt und war dabei ihn zurückbringen. Das erspähte Fennweis durch die Luke und setze den Beiden nach, während er Naki und die sich inzwischen an ihre Ruderbänke zurückgekehrten Goblins, nicht aus den Augen ließ. Als der Wirt, Fergus in seine Kabine warf, war Fennweis zur Stelle, er stand zwischen den Beinen des Wirtes und drückt ab. Der Riese schrie und ging auf die Knie. Das Geräusch ließ Naki herumfahren und sah noch wie Fennweis den Riese der Kniete durch die beiden Dolche von seinen Schmerzen erlöst wurde. Sie verwandelte sich in eine riesige Bestie mit schwarzem Fell.
Fergus und Fenn sahen den Werwolf, wie er sich verwandelte und flüchteten die Leiter nach oben. Naki rannte die Planken entlang, den beiden Flüchtenden hinterher. Leider sahen die beiden Nachrückenden sich Naki konfrontiert. Reflexartig hantierte Elias mit seinen Armen in der Luft und Naki zuckte kurz hinereinander zusammen, doch es war zu spät Naki war bei ihnen, in letzter Sekunde konnte er den Krallen von ihr entgehen. Nakis Aufmerksamkeit galt nach wie vor den Flüchtenden, dabei zerfetzte sie die Leiter die nach oben ging und versuchte mit ihren Krallen halt zu finden und es gelang ihr.
Dombar hatte inzwischen alleine den Versuch unternommen, durch die Geheimtür nach oben zu gelangen aufgegeben, als er merkte das über ihm Lärm war, so ging er schnell zur Leiter und steckte den Kopf durch die Luke. Er sah wie Laryi und Elias mit einer Meute von Goblins die, die Beiden arg bedrängten, während sich ein riesiger pelziger Körper durch die vordere Luke verschwand.
Auf dem Deck lief Fennweis zu der gefesselten Manschaft, an den völlig überrumpelten Goblins vorbei und fing an mit seinen beiden Dolchen sie zu befreien. Er hatte Glück, seine Dolche drangen durch die Fasern, wie durch ein Stück Brot. Auch die gefesselte Mannschaft war beindruckt, waren doch schon mehrere Befreiungsversuche gescheitert. Zuerst war Drake freigeschnitten, dieser schnappte sich einen auf den Boden liegenden Rapier, den Lylian liegen gelassen hatte und stürzte sich mit diesem, auf den ihn am nahestehendsten Goblin, während Fennweis die Fesseln der anderen durchtrennte.
Fergus unterdessen war auf das Backdeck gelangt und spannte die rechte Arbalest. Er hoffte insgeheim er würde fertig sein, bevor diese Ratte entweder bei ihm oder auf dem Hauptdeck auftauchen würde. Er kurbelte und lud sie mit einem Bolzen. Er war gerade noch rechtzeitig fertig geworden, als eine Ratte auf ihn zusprang. Er dachte nicht länger nach und drückte ab. Die Ratte wurde so hart von dem Bolzen getroffen, das sie aus seinem Sichtbereich, auf das Hauptdeck geschleudert wurde. Er lud nach und sah dabei Fennweis auf dem Achterdeck, der seine Armbrust spannte. Fergus schoss einen weiteren Bolzen auf die feindliche Mannschaft und brachte Kapitän Drake aus einer misslichen Lage. Der Bolzen trennte das Bein eines Goblins ab. Fergus hatte so eine Vorahnung und ließ das Geschütz sein. Er zu der anderen Arbalest auf der gegenüberliegenden Seite und lud diese nun.
Inzwischen waren Elias, Lylian und der ihn zur Hilfe herbeigeilte Dombar in einen Kampf mit der Rudermannschaft verstrickt. War doch der plan sich an der Mannschaft misslungen und Lylian stolperte über ein Ruder und fiel zu Boden. Die Mannschaft hatte ihre Rapiere gezückt und schienen die überlegenere Position zu haben. Die Goblins gingen sehr geschickt vor, warteten sie doch bei Dombar erst seinen Schlag ab um dann mit ihren Rapieren zuzustoßen. So verloren sie zwar mit jedem Schlag einen weiteren Kameraden, aber der Barbar blutete schon aus etlichen Wunden. Lylian wurde hart von einem Ruder getroffen und ging zu Boden. Aber auch er hatte sein Bestes gegeben, nun standen nur noch 9 Goblinoide ihnen gegenüber, wobei die Goblins Naki vernahmen und sich umgedreht hatten. Das nutze Elias, langsam glitt eine kleine Schlange, über die Planken, zu einem der verzauberten Goblins. Dombar drosch aus Leibeskräften auf die noch stehenden Goblins ein und geriet in Blutrausch. Mit dem vorletzen Goblin kippte auch Dombar vornüber in eine Ruderbank und blieb liegen. Lylian kroch vorsichtig zu ihm hinüber. Als der letzte noch stehende Goblin merkte, das er auf eine Illusion hereingefallen war, bemerkte wie ein Dolch durch seinen Körper drang und sein Leben an ihm vorüberzog. Bevor das kalte Eisen, des Hexenmeisters, wieder sein Körper verließ, war er tot. Sofort kümmerte sich Elias und Lylian sich um den bewusstlosen Dombar. Seine Blutung konnte gestoppt werden. Der Kampf war im Unterdeck hatte ein Ende gefunden.
Hingegen auf dem Hauptdeck war der Kampf in vollem Gange. Das Schicksal meinte es gut mit Fergus, wäre er bei der Arbalest geblieben, so hätte Naki ihn in die ewigen Jagdgründe geschickt, denn sie sprang erneut auf das Deck und zerfetzte die Arbalest, wo zuvor Fergus gestanden hatte. Angespornt legte Fergus den Bolzen ein und sah zu Naki. Diese die letzten Reste der Arbalest von sich entfernend, schaute zu Fergus und rannte los. Dieser schwang sich gekonnt über die Reeling, sich aber festhaltend an der drehenden Arbalest und drückte im richtigen Moment ab, als Naki sie fast erreicht hatte. sie wurde zurückgeschleudert, überschlug sich und wäre beinah ins Wasser gefallen, doch ihre scharfen Krallen gruben sich tief in die Planken und verhinderten so das über Board gehen der Werratte. Nun erst bemerkte Fergus sein prikäre Lage über dem Wasser, er ruschte kurz ab hing mit einem Arm an dem Geschütz.
Fennweis hatte ein Ziel vor Augen, es war ein Goblinschamane der auf dem Achterdeck sich befand und der Geruch von Ozon lag in der Luft als, Blitze aus den Fingern des Goblins auf die draksche Mannschaft schossen und diese zuckten. Fennweis legte an und schoss und der Bolzen flog an dem Schamanen vorbei. Leise fluchte er sich in sich hinein. Als er weiterlaufen wollte merkte er das er sich nur sehr langsam bewegen konnte irgendwas hielt seine Füße fest, als würde er auf Teer laufen. Eine Laterne in der Nähe von ihm, brachte ihn auf eine Idee. Geschickt füllte er ein zerbrechliches Gefäß mit dem Öl aus der Laterne, dann warf er diese zu den Schamanen, um kurz darauf eine Fackel auf das Öl zu werfen. Das Feuer brannte um den Schamanen, als wäre er durch irgendetwas geschützt. Es half alles nichts, Fennweis kletterte, wenn auch sehr langsam an dem Katapult vorbei und griff den Selbstsicheren Goblin mit seinen beiden Dolchen an und drang durch die Hülle, in den Körper des Schamanen. Zur gleichen Zeit stiessen von unterhalb zwei Dolche von Madame Fley zu. Der Schamane war auf der Stelle Tod und auch die Fesseln fielen von Blackjack ab. Fennweis durchsuchte den Schamanen und fand ein paar Phiolen mit einer silbrigen Flüssigkeit darin. Er steckte sie, wie es eben Schurken tun, ein und unterstütze die Kämpfenden auf dem Hauptdeck,
Die Ratte war bei Fergus. Erst versuchte Naki, ihn mit ihren Krallen zu packen zu bekommen, dann krachte ihre Krallen in das Geschütz und machten es zu Kleinholz, während Fergus, durch den Schlag auf das Hauptdeck flog. Er landete merkwürdigerweise sanft bei der befreiten Mannschaft und machte sich sogleich nützlich. Nakis Geduld hatte ein Ende und schon sprang sie auf das Hauptdeck. Die Planken knirschten unter ihrem Gewicht. Die Goblins schlugen sich gut und drängten Kapitän Drake und seine Mannschaft immer weiter gen Heck, des Schiffes. Naki sprang in die vorderste Reihe der Goblins und hätte Sir Reginald getötet, wenn nicht Fennweis, Madame Fley die Phiolen gegeben hätte, die er bei den Schamanen gefunden hatte und diese ihre Dolche in der Flüssigkeit getränkt in den Pelz gerammt hätte. Die Flüssigkeit verfehlte nicht ihre Wirkung und als der zweite Dolch die Ratte traf zuckte sie nur noch an der Stelle und brach dann zusammen und verwandelte sich wieder zurück in einen Goblin. Naki war tot.
Die anderen aus dem unteren Deck kamen nach oben und Drake steuerte indies wieder den „Fliegenden Dschinn“ und wurde dabei unterstützt von Blackjack. Viele die an Deck waren sahen die Aufbauten einer Bastion auf den schroffen Felsen, das Schiff glitt an ihr vorbei und fuhr auf die abgelegene Seite der Insel. Dort angekommen entdeckten sie im Wasser diverse Rümpfe und Skelette von Schiffen, die an der Küste trieben. Hier sollte also auch die Flying Dschinn ihre letzte Fahrt enden. Sie ankerten vor der Küste und ein Beiboot wurde zu Wasser gelassen. Da es nach wie vor nicht aufgehört hatte zu regnen. Erkundete die kleine Gruppe nur einen kleinen Bereich an der Küste, dabei fiel ihn ein kleines Dörfchen auf, das aus diversen Schiffsteilen bestand und es schien bewohnt zu sein, da Licht in den Fenstern brannte. Schnell war sich die Gruppe einig, das man zu der Flying Dschinn zurückkehren wollte um, wenn das Wetter besser wäre, sich genauer das Dorf in aller Ruhe anschauen würde. So ruderte die Erkundungsmannschaft wieder zurück und man informierte die anderen die auf dem Schiff geblieben waren. Ein paar Strahlen von Sune brach durch die dichte Wolkendecke, aber viele von Reisenden und der Mannschaft waren längst eingeschlafen.
Nachdem die Gruppe den Wagen vom Weinhändler, der noch am Wegesrand gestanden, wieder flott gemacht hatten, konnten sie endlich zur Festung Donnerfels aufbrechen. Als Zugtier, des Wagens, diente das Pferd des getöteten Purpurdrachen. Auf dem Wagen hatte die alte Frau, der gefangene Ork und einige aus der Gruppe Platz gefunden, neben den Überresten des Purpurdrachen, einer Kiste mit den erbeuteten Unterlagen aus dem Orklager, und der großen Arbaleste. Die anderen, die ein Pferd ihr eigen nennen konnten, ritten vor dem Wagen. Bis auf den Magister, der sozusagen hinter dem Wagen her rit. Yurkas widmete sich, während der Wagen anfuhr mit einem gefundenem Schriftstück, welches ihm in seinen Bann gezogen hatte. Er rollte die Rolle aus und entdeckte frisches Blut an ihr, ausserdem ein in Runen gezeichneten Schutzkreis. Er hielt inne, sollte er die Runnen vorlesen, als er die ersten angefangen hatte zu lesen hämmerte es in seinem Kopf und die vorgelesenen Schriftzeichen strahlten in seinen Gedanken, er brach ab und rollte die Rolle wieder zusammen. Irgendwas stimmte nicht, er ahnte Böses. Er würde bei nächster Zeit einen Kundigen fragen, der ihn bei dieser Sache weiterhelfen könnte. Gerrith saß neben dem Weinhändler, der die Zügel in den Händen hielt und nickte auf dem Kutschbock ein. Die Nacht war hereingebrochen. Der der die Möglichkeit hatte nutze die Gelegenheit um Schlaf zu bekommen.
Der kleine Track zuckelte die ganze Nacht durch den Wald und als die ersten Vögel mit ihrem Gezwitscher den nächsten Tag ankündigten und das Plätschern eines nahgelegenen Flusses zu hören war, hatten sie den Waldrand erreicht. Vor ihnen ragten die Donnergipfel auf, ein riesiges Felsmassiv, das sich über den gesamten Horizont ersteckte. Vor den Ausläufer des Gebirges lagen vereinzelte Gehöfte und bestelltes Ackerland war zu sehen. Es schlug ihnen ein kräftiger Wind entgegen, der von den Gipfeln zu kommen schien. Hier sollte also in der Nähe die Festung Donnerfels sein. Nur Talos, aus der Gruppe kannte den Weg bereits, hatte er doch den Pass über das Gebirge vor ein paar Tagen genommen. Die Festung lag eingebettet im Felsen, anfangs war nur ein Torhaus mit Zinnen und zwei Türmen auf denen Geschütze zu stehen schien auszumachen. Erst nachdem sie die Gehöfte hinter sich gelassen hatten und der Wind stärker wurde, bot sich das Bild der gesamten Festung, die an drei Seiten eine natürliche Mauer durch das Gebirge besaß und auf der ihnen zugewandten Seite eine mit Zinnen errichtete Mauer hatte, die einen hohen Turm beherbergte. Es gab, bis auf die Giebel der Dächer, die über der Mauer lagen und dem Turm, keine höheren Gebäude in der Festung. Ein Platz, vor dem Torhaus, auf denen verschienenfarbige Zelte und eine Tribüne zu sehen war fiel ihnen ins Auge, bevor sie das Torhaus erreichten. Talos kannte solche Orte aus seiner Heimat, es waren Turnierplätze. Als sie es erreicht hatten, wurde eine Zugbrücke heruntergelassen und sie wurden von einer Handvoll Wachmänndern begrüßt die den Anführer der Patrouille wiedererkannten. Über ihre Kettenhemden trugen sie den Wappenrock, auf dem auf der einen Seite der purpurnen Drachen von Cormyr abgebildet war und auf der anderen Seite ein Wappen mit drei grünen Eichenblättern. Ihre geputzen Hellebarden und Helme funkelten in der Morgensonne, die über die Donnergipfel schien. Noch hatten sie aber die Festung Donnerfels nicht erreicht, sie fuhren über eine Steinbrücke und gelangten über einen schmalen Steinweg zum eigentlichen Tor. Auf dem Weg dorthin wich ihnen ein Händler mit einem Ochsenkarren aus. Auch er grüßte Gerald freudig.
Als sich schließlich die schweren Holztore knarrend öffneten, bot sich der Gruppe ein reges Treiben auf dem Hof, ein Magd rannte einer Gans hinerher, während sich ein paar Kinder durch das gerade geöffnete Tor, an der Gruppe vorbei, zum Torhaus rannten. Der Schmied schien seiner Arbeit nachzugehen, hörte man doch seine Hammerschläge doch schon von weiten hallen und viele Pferde waren zu hören, die in den Ställen untergebracht waren. Ihr Augenmerk wurde aber zum Palas und den Kemenaten gelenkt. War der Palaseingang doch eingerahmt von zwei steinernen Statuen, die imposant sich gegenüberstanden und eine gewisse Macht ausstrahlten. Jede von ihnen maß mindestens 16 Fuß in der Höhe. Sie hielten vor dem Eingang, stiegen ab und die herbeieilenden Knechte nahmen ihnen die Pferde ab, die in die Ställe geführt wurden. Nur der Wagen blieb stehen. Gerald, Greta, Talos und Magister Bertram gingen erst eine kleine Treppe nach oben, zwischen den Wachen, die an den Stauen standen, durch den Eingang. Säulen umrahmten ihren Weg. Weiter vorne schien ein größeres Treffen statt zufinden. Doch kamen sie nicht so weit. Die Worte von einem alten Mann, wie sich später herausstellen sollte, namens Hurm Thiodor drangen von einem Seitengang zu ihnen. Talos und einige die ihm gefolgt waren, sahen sich einem alten Mann in einer roten Robe gegenüber, der ein altes Buch in schwarzen Leder eingelassen, an einer Art Kordel mit diversen Knoten bei sich trug. „Oghma zum Gruße werte Reisende“ „Könntet ihr euch auweisen und mir euren Freibrief zeigen?“ Dabei zeigte er ein Siegel des Königs, welches ihm wohl die Berechtigung gab. Um diese Formalie schnell abzuhandeln fragte er gleich im nächsten Atemzug „Wünscht ihr Münzen zu tauschen, ihr wisst man sieht es nicht gerne, wenn man mit Fremdwährung bei uns zahlt“ Nachdem sich die Gruppe ausgewiesen hatte und einige Münzen bei dem Herrn getauscht hatten, ging ein jeder unterschiedliche Wege. Greta bot sich an für den gefallenen Totenwache zu halten und sollte dafür gut belohnt werden, da sich herausstellte, das Ritter Theogralf keine Familie geschweige Verwandte besaß. Als Talos sich einmischen wollte, erkannte Hurm, das Emblem das Talos trug, ein Lächeln huschte über das Gesicht des Alten. „Oghma sei Dank, endlich ein Fähiger unter der Ritterschaft, würdet ihr euch bitte meiner beiden Wagen euch annehmen, wir haben leider kein Stellmacher.“ „Es scheint als stimme etwas nicht mit den Achsen“ Talos war überrascht, stimmte aber netterweise zu und betrat nach dem Gespräch den Audienzsaal. Unterdessen hatte Garrith in Erfahrung bringen können, wo er Pfeile herbekam. Der Bergfried lag gleich gegenüber dem Eingang und er hatte einen Namen bekommen: Gundbart. Gundbart der Veralter war mitten in seiner Arbeit, er hatte ein großes Buch aufgeschlagen und zählte akribisch mit seiner Feder, die in den vollgefüllten Regalen, befindlichen Gegenstände. Als Garrith ihn ansprach, nahm er kurz Notiz und wollte ihn eigentlich zu Hurm schicken, aber Garrith war schlauer und so hatte er innerhalb kurzer Zeit nicht nur Pfeile, nein da es Beutegut war auch noch recht preiswerte. Garrith beschaute sich die schwarzen Pfeile genauer, er hatte wirklich großes Glück. Ihm war es egal, ob diese nun aus der Hand eines orkischer, oder eines menschlichen Bogenmachers stammte. So nahm er sich einen größeren Vorrat mit und ließ dem Verwalter ein paar Taler mehr da, da er die Mühe sah, die der Verwalter hatte. Als er die Tür wieder zum Hof aufmachte, kam ihn Kr’kall’a entgegen. Auch der Hüne hatte ein Anliegen, hatte er doch die Arbalest aus der orkischen Siedlung mitgenommen, um diese gegen sein anliegen einzutauschen. Als er sein Anliegen dem Verwalter vorbrachte, wollte dieser ihn wieder erst an den Kommandanten Faril Laheralson verweisen, besann sich aber eines besseren, da diese Waffe ein Beutegut von den Orks war. Man kam sich überein, das Gundbart jemanden zu ihm schicken würde, jemand der sich auf dem Gebiet des Anliegens von Kr’kall’a verstand, oder zumindest ihm weiterhelfen würde. Auch Yurkas war nicht untätig gewesen, hatte er doch Hurm auf das gefundene Dokument bei den Orks angesprochen und er hatte gut daran getan das Dokument nicht gelesen zu haben. Böses lag in den Zeilen, des Dokumentes, um was für ein Dokument es genau ging, konnte Hurm, dem Zwerg auch nicht sagen, nur das Mächte von Bhaal dabei im Spiel waren. Die Gedanken an das Dokument ließen Yurkas nicht los. Er erkundigte sich noch nach einer Möglichkeit eine Nachricht hier in der Festung aufzugeben und er wurde an Gundbart dem Verwalter verwiesen. Dort angekommen durfte er dessen Schreibpult verwenden und überreichte den versiegelten Brief an Gundbart der diesen wiederum an eine Brieftaube befestigte und sie auf die Reise schickte. Da sie die letzte Nacht nicht wirklich gut genächtigt hatten, holten die meisten aus der Gruppe, nachdem sie sich noch ein wenig Gebratenes aus der Küche besorgt hatten, den Schlaf nach. Der Einzige, der keine Müdigkeit verspürte war Talos. Er hatte sich unter die Feiernden gemischt und wie es auch anders sein sollte, erkannten ihn 2 Kaufleute aus Damara. Die ihn ein wenig ausfragten, auch über seine Teilnahme an dem Turnier und plötzlich ging alles ziemlich schnell. Er trug sich in das in roten ledergebundeneTurnierbuch ,bei Hurm, ein und da dieser einen Enkel hier in der Festung hatte, wurde er von Hurm gefragt ob Talos nicht bereit wäre diesen auszubilden. Talos war ziemlich verdattert und wollte die Fähigkeiten von ihm erstmal prüfen, bevor er den Lehrvertrag unterzeichnen wollte und er sollte nicht enttäuscht werden. Gregor nahm sich Talos an und brachte ihn auf ein Zimmer, das fürstlich ausgestattet war. Talos war ein wenig beindruckt, ließ sich dies aber nicht anmerken und sandte Gregor los den Zuber mit heißem Wasser zu füllen, da er ein Bad nehmen wollte. Kurze Zeit später kehrte er mit ein paar Gehilfen zurück die den Zuber schnell füllten und während Talos sich entspannte, trug Gregor ihm die Verse vor, die er für Talos angedacht hatte. Nachdem Talos die Verse abgenickt hatte, empfahl Gregor sich zurückziehen zu dürfen um Talos anzukündigen. Dieser willigte ein und wenig später hörte Talos ihn in der Festung auf seiner Laute spielen. Die anderen bekamen von all dem kaum was mit, hatten sie sich doch ein wenig schlafen gelegt.
Die Zeit verging und am Nachmittag kündigten Fanfaren von dem großen Ereignis, das nun vor den Toren der Festung stattfinden würde, an. Es gab viele Gerüchte über den Ausgang des Turniers. Man munkelte sogar es würde sogar schon feststehen und so war es auch nicht verwunderlich das die Wettbedingungen zugunsten eines fürstlichen Ritters standen. So machten Gerüchte, über einen gewissen Sir Tevio von Silberstein, die Runde und nicht nur bei der Damenwelt. Davon bekamen auch die Mitglieder der Group7 Wind, einzig Talos bekam von dem Ganzen nicht viel mit, oder war dies gar Absicht? Die Ritter, die Knappschaft, drei fürstliche Familien und das gemeinen Volk versammelten sich am Turnierplatz. Herolde verkündeten nicht nur die anwesenden Ritter, sondern beschauten sich die Wappen dieser und dank Hurms, bestand Talos auch vor dessen Augen. Somit stand der Teilnahme an dem Turnier nichts mehr im Weg. Kurz bevor sich die ersten Lanzen kreuzten, war beschäftiges Treiben bei Hurm, denn er war der Buchmacher des Turniers und neben ihm standen Yurkas und Kr’kall’a um ebenfalls Wetten mit Hurm abzuschließen. Gewitzt wie Beide waren, stellten sich Beide sehr professionell an und sollten am Ende des Tages reich dafür belohnt werden und sie sollten nicht die einzigen bleiben. Von dem bekam Garrith nur am Rande was mit, saß er doch angelehnt an einer dicken Mauer des Burgfried und schaute durch ein Fenster, über das Torhaus hinweg auf den Turnierplatz. Das Turnier begann und die Holz splitterte, Ritter wurden aus ihren Sätteln gehoben, Blut floss, Frauenherzen schlugen höher und Talos mittendrin, ging jedes Mal als Gewinner hervor. Es schien, als habe er viele Fans beim gemeinen Volk, denn von Anfang an, war er einer der Favoriten, hinter Ritter Silberstein. War der Name seiner Familie bis hier her aus Damara vorgedrungen? Auch Silberstein macht seinen Namen alle Ehre und schob sich an die Spitze, des Turniers. Als nur noch 4 Austragungen anstanden, traf Talos auf Tevio, doch zuvor wurde ihm ein Unmoralisches Angebot von einem Knappen, von einer fürstlichen Familie gemacht, der ihn aufsuchte. Er sollte verlieren, im Gegenzug sollte er dafür eine Länderei in Cormyr als Belohnung erhalten. Das lehnte Talos ab, bevor der Knappe sein Angebot vortragen konnte. Es kam zum Duell der Beiden. Dabei passierte dem Favoriten ein Missgeschick, seine Lanze rutschte in die Schranke, splitterte und trieb nicht nur Splitter durch die Panzerung, sondern beförderte Tevio aus den Sattel. Ein Raunen ging durch die Menge und die Herolde brachen den Kampf ab. Tevio blieb liegen und herbeigeilte Knappen und Heiler, trugen Sir Tevio Silberstein in sein Zelt. Nach dem nächsten Aufeinandertreffen, wobei Talos auch hier als Sieger hervorging, ging er in das Zelt von Tevio und erkundigte sich nach seinem Befinden und half dabei die Holzstücke aus dem Körper des Schwerverletzen zu siehen, wobei er seine Kräfte benutzt um nicht nur die Blutung zu stoppen, sondern auch diese zu verschliessen. Leider blieb er Tevio, nach verlassen des Zeltes Bewusstlos, das änderte sich, denn noch bevor er bei seinem Pferd und Gregor ankam, wurde verkündet das Sir Tevio Silberstein am Turnier weiter dran teilnehmen werde. Ein Jubel ging durch die Reihen und so kam es das Tevio gegen die Ritterschaft nochmal antrat und er ging als Sieger jeweils hervor. Kurz vor dem Finale kam es zu eine Handgreiflichkeit zwischen 2 Knappen und Gregor, die versucht hatten, wenn man Gregors Blicken glauben schenken durfte, versucht die Lanze von Talos zu manipulieren. Das Finale bestritten, Talos und Tevio und gleich beim ersten Aufeinandertreffen bemerkte Talos die Schwachstelle von Tevio und konnte so Tevio aus dem Sattel heben. Die Menge war begeistert, galt er doch schon für einige hier seit Anfang an als Favorit. Auf der Tribüne war die Begeisterung allerdings verhaltener und Garrith konnte von seiner Position sehen wie ein Reiter sich vom Turnierplatz in hohem Tempo entfernte. Begeistert wurden Tevio und Talos zur Festung begleitet und so maches Frauenherz hatte Talos für sich erobern können. Hurm war in den Woggen der Gefühle hin und hergerissen. auf der einen Seite, weil er seinen Enkel einen guten Ritter, als Ausbilder besorgt hatte, denn nach dem Kampf hatte, Talos dem Ausbildungsvertrag zugestimmt, auf der anderen Seite, hatte sich Talos nicht gerade Freunde geschaffen. Hingegen waren Yurkas und Kr’kall’a hellauf begeistert, hatten sie doch einen hohen Gewinn bei den Wetten gemacht. Auf dem Weg zurück zur Festung wurde Kr’kall’a, von einem mit älteren, weißem Bart und dunkelblauer Robe tragenden, Mann angesprochen. Das erregte die Aufmerksamkeit des Hünen und er folgte dem Alten in seine Studierzimmer, um genaueres zu erfahren. So war es nur eine Frage der Zeit, als ihm der Alte ausführlich erklärte was er alles brauchen würde um dem Wunsch von Kr’kall’a nachzukommen und meinte er würde noch heute damit anfangen die Reagenzen für die Verzauberung zu besorgen. Kr’kall’a stutzte als er den Preis hörte. Zwei Etage unter ihnen began ein richtiges Gelage. An der Tavel im Rittersaal wurde Talos mitgeteilt, was er denn nun gewonnen hatte. Es waren nicht nur Titel, sondern auch Länderein darunter und ein Platz am Hofe. Doch irgendwas schien an der Sache nicht richtig zu sein, sein Gefühl sollte ihm Recht geben, als er mit Tevio unter 4 augen sprach. Dieser hatte sich bei Talos für seine Hilfe beim Turnier bedankt und war froh das der Austragungsort an der Grenze zu den Talländern stattgefunden hatte. Er würde seine Chance endlich nutzen, das Leben einer lebenden Marionette zu beenden.
Fürst von Weloon Sarp Rotbart
Faril Laheralson (Kommandant der Festung)
Hurm Thiodor (Schreiber der Krone)
Gregor Thiodor (Knappe in Ausbildung)
Gundbart (Verwalter)
Ritter Theogralf (getöteter Purpurdrache Patrouille)
Magister Bertram (Kriegsmagier bei der Patrouille)
Sir Gerald Weber (Anführer der Patrouille)
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