Unterwegs in Arabel (Group 7)

Morvys_500Unterwegs in Arabel (Group 7)

Als unsere tapferen Helden wieder die Taverne zur Schwarzen Maske erreichten, erblickten sie Goa, der an einem Tisch saß und die vier verwundert ansah.
Während jeder etwas von dem nächtlichen Angriff erzählte, heilte Goa Azazils und Kr’kall’as zahlreichen Wunden. Zusammen tranken sie ein Glas Wein und anschließend machten sich Durin, Kr’kall’a, Azazil und Lia auf in ihre Betten um noch etwas Schlaf zu finden.

Goa jedoch blieb auf in der Hoffnung ein paar Information sammeln zu können. Da nicht mehr viel in der Taverne loswar setzte sich Goa zu einem Menschen, der sich als Ganrahast vorstellte. Er ließ keinen Zweifel an seinem Interesse an der Gruppe und wollte wissen, wem die große Ehre zuteilwerde, die Rede für die am nächsten Tag geplante Feier zu halten.
Wortgewand, wie der Mönch nun mal ist, legte er fest, dass Durin der perfekte Kandidat für diese Aufgabe sei.
Die beiden unterhielten sich noch eine Weile, bevor sich Ganrahast verabschiedete.

Nach einer kurzen Nacht machte es sich Lia außerhalb der Taverne auf einem Baum gemütlich, um den neuen Tag zu begrüßen.
Azazil bekam endlich seine Perlen und wollte gerade mit dem Identifizieren beginnen, als Goa und Ganrahast bei ihm vor der Tür standen. Der Mensch bot seine Hilfe an. Azazil erkannte ziemlich schnell, um wen es sich handelte. War dieser Ganrahast niemand anderes als der Sohn von Vangerdahast, einem der mächtigsten Magier hier in Comyr. Seine Mutter, Myrmeen Lhal, würde die heutige Zeremonie leiten.
Nach einigem hin und her ließ Azazil seine Gegenstände identifizieren. Einiges fand der Elf davon so interessant, dass er es in seinem Rucksack verschwinden ließ. Die übrigen Sachen wollte er in der Gruppe aufteilen.

Als Lia die Taverne wieder betrat, setzte sie sich zu Durin, der schon fleißig am Frühstücken war. Nach einer Weile gesellte sich Kr’kall’a dazu und es dauerte nicht lange, da kamen auch die anderen herbei.
Durin ließ sich nach einer langen Diskussion darauf ein, die Rede bei dem Empfang zu halten.

Nach dem reichhaltigen Frühstück zog es einige der Gruppe in die Stadt um ein paar Besorgungen zu machen.
So füllte Lia nicht nur ihr alchimistisches Labor wieder auf, sondern erstand zusätzlich diverse Kräuter und Salben.
In der Zwischenzeit hat sich Azazil eine Flugkatze mit Zubehör angeschafft.
Kr’kall’a hat unterdessen sein Schild bekommen und hat sich ein Eisbärenfellumhang erhandelt.
Beide zusammen haben dann aber doch noch einiges verkaufen können. Nicht alles unbedingt zu dem Preis, den sie sich vorgestellt haben, aber immerhin ist einiges für die Gruppenkasse rausgesprungen und jedes Mitglied bekam noch einen eigenen Anteil. So konnte sich nicht nur Lia einen neuen Umhang zulegen, sondern auch Goa erstand einen schicken Mönchsgürtel.
Am schwierigsten war es, das Bastardschwert loszuwerden, da es verflucht sei.

scarlet_monastery_halls_zps12cc41fc.jpg~originalRechtzeitig zur Feier waren alle fertig und gingen los.
Die Festlichkeit selber war kurz und knapp. Myrmeen Lhal ernannte sie alle zu Ehrenbürger Cormyrs und jeder erhielt einen verzauberten Ring.
Außerdem wurden sie in die Taverne Müder Ritter umgebettet. Dort hatte jeder nun ein Einzelzimmer und einen Bediensteten an seiner Seite.
Anschließend erzählte Durin endlich von der großen Schlacht und von dem Sieg, den die Gruppe davon trug. Natürlich schmückte der Zwerg die Geschichte noch etwas aus und so blickten die Freunde anschließend in ein zufrieden dreinblickendes Gesicht der adligen Dame.

Nach der Frage, ob jemand einen Wunsch hätte, drängte Goa Azazil dazu nach einem elfischen Kettenpanzer zu fragen, den er in der Stadt nicht finden konnte.
Mit einem leicht mulmigen Gefühl fragte Azazil danach.
Nach einer kurzen Rücksprache mit dem Schatzmeister wurde dem Elfen der Kettenpanzer zugesagt. Überglücklich und sprachlos nahm Azazil das Geschenk an.
Abends fand in der Taverne dann ein riesengroßes Fest mit Gesang und Tanz statt.
Alle tranken und hatten ihren Spaß.

Am nächsten Tag sollte es dann per Windwandeln nach Beregost weitergehen.

Auf dem Weg nach Arabel (Group7)

fr_cormyrAuf dem Weg nach Arabel (Group7)

Die Gruppe war bis zu den Mittagsstunden unterwegs gewesen, als man sich niederließ um zu rasten. Lia versorgte sich und die anderen mit dem Essen aus der Satteltasche ihres Schimmels und alle genossen die Ruhe.
Während der Mahlzeit vernahmen Goa und Azazil nicht unweit des Lagers Schmiedegeräusche. Es wurde beschlossen, sich nach dem Schmausen dorthin zu begeben, hofften doch die beiden ein paar Pfeilspitzen zu ergattern.
Nach ein paar Gehminuten kam eine Blockhütte in Sicht. An der Esse davor standen ein Zwerg der eifrig schmiedete, ein Halbling der den Blasebalg der Schmiede bediente und ein Elf der alle beide im Blick hatte.
Der Halbling erblickte die Gruppe zuerst und richtete seine Worte an den Elfen „Serethin, wir bekommen besuch!“
Dieser drehte sich schwungvoll der Clique zu und sah sie freundlich an. „Tymora zum Gruße! Was macht ihr hier und was wollt ihr?“
Goa grüßte ebenfalls höflich und erzählte, dass sie die Schmiedegeräusche gehört haben und dass sie hier auf ein Geschäft hofften.
Der Halbling zeterte los, dass er gleich der Meinung war, sie hätten die Hütte weiter im Wald errichten sollen, doch der Elf beruhigte Dorin und fragte weiter, was sie denn erhandeln wollten.
Goa erzählte nun, dass sie ein paar Pfeilspitzen gebrauchen könnten und der Elf grinste leicht. „Wenn ihr für uns die Baumstümpfe rodet, macht euch Graugrimm jene in dieser Zeit.“ Nach einigem hin und her kam man zu keiner Einigung und die Trupp wollte schon weiter ziehen, als Dorin sich an sie richtete. „Könnt ihr wenigstens…diesen Beutel mit nach Immersee nehmen?“
Die Sippe überlegte kurz, war sich aber dann einig, dass dies ein zu großer Umweg für sie wäre. Auf die Frage, was denn in diesem Beutel sei, gab es die Antwort „Erde“. Als Dorin dann aber in die fragenden Gesichter der Schar blickte, ergänzte er noch, dass es eine Bodenprobe sei, die er gerne untersucht haben wolle, denn es wäre wichtig zu wissen, ob der Boden hier wirklich vergiftet sei und ob sich Erze hier befinden würden.
Azazil, Goa und Lia boten ihre Dienste als Alchimisten an, um die Probe direkt hier zu untersuchen. Dankend gab der Halbling ihnen den Beutel und die drei verschwanden in der kärglich eingerichteten Hütte.
Nachdem die drei einige Zeit damit verbrachten, die Erde zu untersuchen, kamen sie zu dem Entschluss, dass es zwar möglich sei, hier etwas anzubauen, es jedoch ratsam wäre diese Sachen nur im gekochten oder gebackenen Zustand zu sich zu nehmen. Leider mussten die drei Serethin mitteilen, dass in der Bodenprobe nur ein winziger Teil Kupfer zu finden war.
Enttäuscht über das Ergebnis, mussten Dorin und der Elf nun überlegen, wie sie dies dem Zwerg beibringen sollten.
Dieser war nun draußen zu hören, wie er seinem Unmut grummelnd Ausdruck verlieh. Der Halbling flitzte hinaus um seine Arbeit an dem Blasebalg wieder aufzunehmen, was bei einigen ein Schmunzeln aufs Gesicht zauberte, war es doch ein witziger Anblick, wie der kleine versuchte, den großen Blasebalg zu bedienen.
Goa überredete Durin doch Graugrimm zur Hand zu gehen, was dieser dann auch tat.
An der Esse angekommen, freute sich der Zwerg einen anderen zu sehen, dass die beiden schnell ins Gespräch kamen. Durin erzählte von seiner Heimat, welche unweit von hier wäre und von der Zwergenbinge. Graugrimm sog die Worte auf und konnte kaum glauben was er dort hörte. Er entschuldigte sich für einen Moment, ging in die Hütte, griff sich sein Zeug und kam mit einem Pony wieder. Er verabschiedete sich von den anderen beiden und verschwand in die Richtung, aus der gerade die Gruppe gekommen war.
Leicht säuerlich stellten Serethin und Dorin Durin zu rede, doch dieser sagte nur, dass er von seiner Heimat erzählt hätte und widmete sich dann den restlichen Pfeilspitzen zu.
Da sich der Halbling und der Elf stritten, bemerkten sie gar nicht, wie sich die Gruppe verabschiedete und weiterzog.
Erst als es fast auf Mitternacht zuging, wurde ein kleiner Lagerplatz zum Schlafen gesucht. Goa, der die erste Wache übernahm, wurde auf eine Person aufmerksam, die sich
dem Rastplatz näherte. Der Sonnenelf ging dem Geschöpf entgegen. Dieses stellte sich als Nils vor und er erklärte, dass er ein bestimmtes Holz fällen wolle, welches um Mitternacht besonders leicht zu fällen war. Goa ließ ihn gewähren und sicherte sich so mehrere Pfeilschaffte. Während Nils nun die Bäume abholzte wachten ein paar aus der Gruppe auf, doch da keine Gefahr zu erkennen war, blieben alle ruhig. Nils bot ihnen an bei sich im Lager zu schlafen und so zogen alle dorthin um. Auf dem Weg dorthin kam man ins Gespräch und er fragte, ob jemand aus Donnerfels sei. Da nur Lia diese Frage bejahte erkundigte sich der Holzfäller gleich nach dem Turnier und als Kr’kall’a zu verstehen gab, dass er Thalos kenne ergab sich eine Unterhaltung zwischen den beiden, aus der hervorging, ob der Halbriese nicht ein gutes Wort bei dem neuen Lehnsherren einlegen könnte, denn Nils wolle sein Land vergrößern. Kr’kall’a erwiderte darauf nichts weiter und zu seinem Glück hatten sie den Planwagen erreicht. Kr’kall’a verschwand auf dem Wagen und legte sich sogleich schlafen. Ebenso wie die anderen, außer Lia und Durin, die sich einen geräucherten Fisch und etwas Brot von Nils schmecken ließen. Zusätzlich bot er ein zwergisches Starkbier an. Durin genehmigte sich einige Humpen davon, während Lia sich mit einem Halben zufrieden gab und Nils schon vom ersten Schluck in tiefen Schlaf fiel.

Am nächsten Morgen machten sich die Truppe gestärkt auf den Weg nach ­­­­Noktil.aquatic_troll
Lia ritt auf ihrem Pferd voraus und vernahm nach ein paar Metern ein merkwürdiges Geräusch. Sie erzählte den anderen davon und Nils erkannte sofort, um was bzw. wen es sich handelte. Und er fragte, ob die Gruppe Ahnung von Wassertrollen hätte. Die meisten zuckten mit den Schultern, aber es waren sich alle einig, dass Feuer als Waffe eine gute Wahl wäre.
Lia machte sich als Falke daran herauszufinden mit wie vielen Trollen zu rechnen wäre, konnte aber nur einen ausmachen. Dies wiederum erstaunte den Holzfäller, da sie sonst immer zu mehreren kämen um die Schafe zu reißen, die auf der Wiese grasen würden. Kaum ausgesprochen ertönte ein Horn und man war sich sicher, dass der Troll Verstärkung angefordert hatte.
Und richtig…auf die Truppe kamen nun sieben von diesen Ungetümen zu. Und so machten sich alle kampfbereit. Nils zauberte um ein Ölfass eine Schafillusion, in der Hoffnung dass einer der Trolle es „verspeisen“ wolle und man es dann in Brand stecken könnte.
Lia verzauberte sich selbst und auf einen Bereich vor dem Planwagen wirkte sie verstricken. Einige Trolle mussten sich erst befreien um zu der Gruppe zu gelangen und einige kamen langsam voran. Kaum war der erste Troll in Schussweite, flogen die brennenden Pfeile und Molotows durch die Gegend. Als einer der Trolle nach dem Schaf griff, brannte es auch schon und zwei der Trolle gleich mit.
Und so ging es eine Weile hin und her. Auch die Gruppe bekam ihre Treffer ab, aber es war die, die den Kampf schließlich gewann. Die Verletzten wurden versorgt und es wurde überlegt erst nach einer kurzen Rast weiterzureisen.

 

Erfahrungspunkte für den Abend

IvI 6 – 1750
IvI 7 – 1450IvI 8 – 1300
IvI 9 – 1050

Abschied aus der Binge (Group 7)

Abschied aus der Binge (Group 7)

Nach der großen Schlacht kümmerten sich Goa und Nelenia um die verletzten Zwerge.
 Es gelang ihnen ein paar Zwerge zu heilen, jedoch kam für die Meisten jede Hilfe zu spät.
Garrith machte sich auf die Suche nach dem verschwundenen Duergar. Da seine Fußspuren im Nichts zu Enden schienen, schlug Nelenia vor nach einer Falltür auf dem Boden zu suchen, welches Garrith sofort tat und nach kurzem Suchen wurde diese auch gefunden. Mit Hilfe eines Dolches wurden die Umrisse des Geheimganges gefunden. Durin übersetzte die Runen darauf und unter ein wenig Anstrengung wurde der massive Eingang freigelegt.
Es wurde nicht lange überlegt und so stiegen Durin, Goa, Garrith, Kr’kall’a und Nelenia die steinernen Treppen hinunter.
Azazil blieb mit Milo zurück.
Unten an den Stufen angekommen blickte die Gruppe in einen rechteckigen Raum.
 Um Fallen auszuschließen schoss Goa einen Pfeil knapp über dem Boden ab. Dieser blieb jedoch in der Mitte des Raumes in etwas stecken und schwebte
 nun in der Luft.
 Ein weiteres Geschoss schien von etwas abgelenkt worden zu sein und blieb in der Nähe einer Wand liegen. Genau so erging es dem  Pfeil von Garrith.
Durin wollte schon losstürmen, doch bevor er nur einen Schritt machen konnte, ließ der Waldläufer einen Dolch über den Boden gleiten, der in einer Grube verschwand. Noch etwas verblüfft rechnete keiner mit dem Angriff des Dunkelzwerges, der sich Goa als Ziel seines Zaubers ausgesucht hatte.
 Man sah dem Sonnenelfen an, dass es ihm schnell schlechter ging und so versuchte Durin den Zauber mit Hilfe seiner Axt zu „durchtrennen“, was ihm leider nicht gelang. Nelenia erkannte die gewirkte Magie und warf den Zauber durch einen Spiegel an den Angreifer zurück. Dieser wurde durch seinen eigenen Zauber zerstört und verteilte sich großzügig in der Halle. Die Elfe eilte zu Goa und heilte ihn. Danach wurde der Raum durchsucht, und bis auf einen weiteren Ausgang, fand man ein paar Überreste des Duergar und einen aufgerissenen Beutel  in dem es glitzerte. Da keiner das Innere der Tasche mit bloßen Händen anfassen wollte, zog sich Goa ein Handschuh des Dunkelzwerges über. Kaum trug er diesen, fingen seine Hände an zu kribbeln und es zog sich bis zu seinem Arm hinauf.
 Da er es alleine nicht schaffte den Handschuh wieder abzulegen, griff Garrith ein und befreite Goa davon und ließ ihn sofort in die Grube fallen.
Nelenia stabilisierte Goa soweit, dass sie die Räumlichkeiten genauer untersuchen konnten.
 Jedoch fand nur Nelenia einen Teil des Amuletts, welches der Duergar um den Hals trug und konnte es der Gottheit Deep Duerra zuordnen.

DwarvenkingAnschließend entschied man sich die Treppen wieder hinaufzusteigen um sich endlich den nötigen Schlaf gönnen zu können.
 Allerdings war dies gar nicht so einfach, denn kaum hatte man den Thronsaal betreten wurde ein altaussehender Zwerg auf einem Schild hereingetragen.
 Durin erkannte seinen König sofort und er stellte ihn der Gruppe als Fennix Bluthammer vor. 
Der weise Zwerg schien nicht mehr die besten Ohren zu haben und so ging das Gespräch zwischen Durin und dem König eine Weile hin und her, bis Fennix endlich begriff, dass nicht nur der Gedankenschinder und der Betrachter getötet wurden, sondern auch der Dunkelzwerg.
Dankend versprach der Herrscher der Gruppe, sie dürfe sich eine Sache aus der Schatzkammer aussuchen.
 Die Helden beschlossen den Tresorbesuch auf den nächsten Tag zu legen und man versammelte sich in einem Schlafraum mit Essen und Trinken.

Nach einer erholsamen Nacht traf man sich im Thronsaal mit Silas und dieser führte die Mannschaft zur Schatzkammer.
 Es schien als wäre diese eine Zeitlang weder geöffnet  noch gepflegt worden zu sein, denn es hingen ein paar Spinnweben in den Ecken und auch die eingelagerten Waffen hatten schon bessere Zeiten gesehen.
Azazil fielen sofort ein paar sehr spezielle Waffen auf, doch er wurde überstimmt und man entschied sich, Gold zu nehmen, anstatt etwas aus dieser Kammer zu entfernen.

Im Anschluß machte sich Nelenia daran Milo von seinem Fluch zu befreien und die anderen ließen sich einige Objekte von einem Zwergenmagier analysieren.
 Ein ganzer Tag verstrich und erst am darauffolgenden Tag machte man sich auf den Weg durch das Portal.
 Bevor jedoch einer dieses durchschreiten konnte trat ein schwarz gekleideter Mann hindurch und ging geradewegs auf Kr’kall’a zu.
 Dieser schien erfreut über die Erscheinung von Hurm zu sein und nahm ihm dankend einen Speer ab.

Auf der anderen Seite des Portals angekommen wurde darüber diskutiert in welche Richtung man aufbrechen wolle.
 Nelenia hatten die Erfahrungen der letzten Tage so zugesetzt, dass sie sich von der Gruppe verabschiedete und auf ihrem Ross in Richtung Süden davon ritt.
Keiner nahm die Ankunft von Hurm wahr, der davon ausging, dass ihn die Gruppe zur Festung Donnerfels begleiten würde. Dies stellte sich jedoch als Irrglaube heraus, denn es wurde entschieden nach Arabel zu reisen.

Bevor es losging stellte Hurm der Gruppe Ariella vor, die sich gerne der Gruppe anschloss. Außerdem übergab er ihr einen Brief an den Kommandanten in Arabel.
Und so zogen sie los…

Erfahrungspunkte

IvI5: 2000 XP
IvI6: 1750 XP
IvI7: 1500 XP

Konsequenz ist der Kobold beschränkter Geister (The Uncontrollables)

Konsequenz ist der Kobold beschränkter Geister (The Uncontrollables)Konsequenz ist der Kobold beschränkter Geister (The Uncontrollables)

Gaven, der seine Laterne enzündet hatte, war der Erste der durch den Höleneingang verschwand. Merkwürdige knirschende und knackende Geräusche waren zu vernehmen. Nun schaute er nach unten und endeckte erst jetzt worauf er lief. Allerlei Unrat wurde sichtbar. Knochenreste, diverse Holzteile von einer Mine, ja selbst ein abgebrochener Metalleuchter war auf dem Müllberg ausfindig zu machen. Nach und nach traten alle durch den Eingang.

`Warum eigentlich immer ich? Warum passiert mir das?´ waren Pauley’s erste Gedanken als sie bemerkte, dass sie den Höhleneingang nicht durchqueren konnte. `Die anderen sind doch auch alle durch – naja…bis auf Trixi eben…aber bei der wundert mich gar nichts mehr…` dachte sie weiter. Doch es half alles nichts. Schnell beschloss man einen weiteren Eingang zu dem Höhlensystem zu suchen.

`Viel lieber würde ich jetzt an Gavens Seite laufen, als mit der mürrischen Gnomin einen anderen Eingang zu suchen.`

Glücklicherweise hatte Gaven bevor sich ihre Wege trennten einen kleinen Zauber auf sie alle gewirkt, so dass sie sich wenigstens leise mit den anderen unterhalten konnten, sonst hätte Pauley wohl schon nach zwei Schritten mit Trixi keine Lust mehr gehabt ihr zu folgen.

Unterdessen war die Gruppe tiefer in die Höhle vorgedrungen und nun standen sie an einer Weggabelung. Vorsichtig spähte Gaven in den rechten Gang, hörte quickende und schnarchende Laute. Den Geräusche folgend, machte er einen großen Raum, der vor ihm lag ausfindig. Was für Geschöpfe mochten es sein?  Plötzlich erblickte er Umrisse einer kleinen Kreatur, die ein reptilienartigen Kopf und einen Schwanz hatte. Ihm schoss der Begriff eines Kobolds in den Sinn. Diese Höhle schien voll von diesen kleinen Kreaturen zu sein. Glücklicherweise wartete die Gruppe auf Gavens Rückkehr und so blieben sie unentdeckt. Als Gaven zu den Anderen zurückgekehrt war und ihnen von den Kobolden berichtet hatte,brach eine kleine murmelnde Diskussion innerhalb der Gruppe, über die weitere Vorgehensweise, aus. Die einen wollten die Kobolde im Schlaf überraschen, während der Rest sie umgehen wollten. Letzendlich einigte man sich darauf das Sir Gerald voran, an dem Gang der Kobolde vorbei den anderen Raum erschliessen sollte, während Limaya und Ansker Wache bei dem Durchgang zu den Kobolden hielten. Man wollte schliesslich die Kobolde nicht im Rücken haben. Gesagt getan und alles wäre auch ohne großes Aufsehen verlaufen, wenn Sir Geralds Rüstung der Gruppe nicht ein Strich durch die Rechnung gemacht hätte. „RUMMMMMS“ und „KLIRRRRRR“ war aus dem Raum in dem Sir Gerald entschwunden war zu hören. Die die mit ihm in den nächsten Raum gegangen waren konnten das Unglück auch nicht verhindern, als Sir Gerad über einen Speerständer stolperte. Nun wusste selbst der verschlafenste Kobold das sie Gesellschaft bekommen würden. Sir Gerald reagierte schnell und sicherte den Waffenraum zum nächsten Raum aus dem widerliche Gerüche drangen und auch die blutbefleckten Wände, des neuen Raumes liessen nichts Gutes erahnen. Schnell schloss Srisira zu dem Paladin auf und der schwarze Panther gesellte sich leicht knurrend, den Feind witternd zu Srisira. Gaven stellte sich in eine Ecke, um beide Gruppen im Augen behalten zu können.

Allerdings waren die anderen nicht besonders mitteilungsfreudig oder – so hoffte Pauley – es gab einfach nichts interessantes zu berichten.

Während Trixi schmollend vorauslief und ihren Unmut hier und da Luft machte, ging Pauley ihr einfach hinterher. Sie schaute zwar hier und da, ob sie was entdeckte, aber ihre Gedanken waren woanders… `Was die anderen jetzt wohl so machen? Ob sie etwas Spannendes finden?` waren nur ein paar Fragen, die Pauley beschäftigten.

Erst als Trixi stehen blieb und ziemlich aufgeregt auf den kleinen Eingang deutete, kehrte Pauley ins Hier und Jetzt zurück und bemerkte dann ebenfalls …Eingang?!? `Das ist alles andere als ein Eingang…das ist ein kleines Loch…mehr aber auch nicht.` schoss es Pauley durch den Kopf.

Doch bevor sie etwas sagen konnte, war Trixi schon in der Öffnung verschwunden. Auf dem Bauch robbend folgte Pauley Trixi also.

koboldAls Pauley nach einer gefühlten Ewigkeit endlich das Ende des Ganges erreichte, staunte sie nicht schlecht als Trixi vor einer verschlossenen Holztür stand und wild mit ihren Händen herumfuchtelte. Pauley begriff relativ schnell, was die Gnomin vorhatte und wollte sie davon abhalten ihren Ring zu benutzen „wer weiß wer sich hinter dem Holzstapel befindet“ warf Pauley ein. Doch Trixi hörte die anderen, die, ihrer Meinung nach, in einem Kampf verwickelt waren, den sie ohne SIE niemals gewinnen würden. Währen sie noch ein wenig rangelten wurde das Holz plötzlich beiseite geschoben und die beiden blickten in das verwirrte Gesicht von Limaya. „ Hallo…“ war alles, was Pauley herausbrachte. Trixi jedoch verschwand ohne großes Gerede zu den anderen. Mit Hilfe von Limaya konnte sich Pauley aus dem Tunnel befreien. Doch ehe sie zu den anderen gehen wollte, klopfte sie sich etwas von der Erde und dem Geröll auf ihrer Kleidung ab.

Da erblickte sie auch schon den etwas blutverschmierten Ansker und Gaven mit seiner Laterne. Sie folgte den beiden und hörte Srisira etwas von einer Wolke sagen. Pauley zwängte sich an den anderen vorbei und sah das schwarze Etwas auf sie zukommen. Zum Glück erinnerte sie sich daran, dass sie etwas ähnliches schon einmal wegpusten konnte. Sie musste sich nur kurz sammeln und dann entfuhr ihr ein Windstoß, der nicht nur die Wolke auflöste, sondern auch noch einige Kobolde umwarf. Da sie Ansker mittlerweile ein wenig kannte, berührte sie diesen unauffällig und flüsterte leise etwas vor sich hin. Da sich jetzt die anderen wieder in der Vordergrund drängelten, ging sie ein wenig zurück und entdeckte einen Raum, der offensichtlich zum Schlafen und Ausruhen diente.

Sie schaute sich etwas um und als sie hörte, dass die Kampfgeräusche nachließen suchte sie etwas genauer.

dungeon_map2Nur mit diesem metallenen Etwas konnte sie nichts anfangen und so ging sie zu den anderen zurück, direkt auf Gaven zu, der sich gerade über dem Anführer der Kobolde beugte. „Ich hab da was gefunden…“ sagte Pauley zu ihm und reichte ihm das Stück Metall. Gaven nahm ihr es begeistert ab und als Ansker ihm zu verstehen gab, dass die eine Wand ihm „merkwürdig“ erschien, entdeckte Gaven die passende Vertiefung für das Medaillon.

Gespannt beobachtete Pauley, wie der Barde nun versuchte die Münze in die Mulde zu drücken.

Langsam und grollend schob sich die Steinwand schließlich zur Seite und gab einen Gang mit feinen, weißen Kieseln hinter sich frei.

Ohne lange zu warten ging Gaven in den Gang hinein. Gefolgt von Pauley und den anderen kamen sie schließlich an einen Durchgang, der von einer schimmernden Barriere umgeben war. An der einen Wand standen zwei Truhen. Diese wurden von Gaven und Pauley auch sogleich geöffnet und der Inhalt herausgenommen.

Erst jetzt wurde eine Tafel mit einer Schrift darauf entdeckt…

 

Ein Ritter sollte im Auftrag seines Königs in eine fremde Burg eindringen. Dazu musste er aber den Wachen am Burgtor die richtige Parole nennen, die er leider noch nicht wusste. Er legte sich also nahe des Tores versteckt in einem Busch auf die Lauer und wartete. Kurz darauf kommt ein Händler auf einem Karren und verlangt Einlass.

Der Wächter sagt: 28, was ist deine Antwort?
Der Händler antwortet mit 14 und wird eingelassen.

Dann kommt eine junge Magd und nun sagt der Wächter: 8, was ist deine Antwort?
Die Magd antwortet mit 4 und wird eingelassen.

 

Später steht ein Mönch vor den Stadttoren und der Wächter sagt: 16, was ist deine Antwort?
Der Mönch antwortet mit 8 und wird eingelassen.

 

Der spionierende Ritter glaubt nun alles zu wissen und stolziert mit einem breiten Lächeln vor das Burgtor.

Der Wächter verstellt ihm den Weg und sagt: 12, was ist deine Antwort?

Ich sage 6!, antwortet der Ritter und will weiterlaufen, aber bevor er auch nur einen Schritt machen kann, zieht der Wächter sein Schwert und tötet ihn.

Der Ritter hatte die falsche Zahl genannt!
Aber was wäre denn richtig gewesen?

 

Nachdem Gaven es laut vorgelesen hatte, machte sich zunächst Ratlosigkeit breit. Ansker sagte ein paar Zahlen, doch es passierte nichts. Dann wurde schwer diskutiert ob die Truhen und deren Inhalt etwas damit zu tun hätten. Als herausgefunden wurde welche Zahl die Antwort war, wurde alles Mögliche ausprobiert.

In die Truhen wurde die gewünschte Menge hineingelegt…nichts geschah…

Dann legte Gaven so viele Gegenstände aus den Truhen an…nichts geschah…

Man formulierte die Frage laut und gab die passende Antwort…nichts geschah…

 

Nach einer Weile verflog die Euphorie über das Rätsel bei Pauley und sie steckte sich einen gefunden Ring an den Finger und…es wurde angenehm warm für sie.

 

Als hätten der Paladin und Gaven einen Geistesblitz gehabt, beschäftigten sie sich mit den Kieseln. Und so wurden sie hierhin geschoben…dahin gelegt…aber wieder geschah nichts…

Aus einer Laune heraus nahm der Barde die Passende Zahl an Kieselsteinen in die Hand und legte sie auf den Rand der Inschrift…und…die schillernde Begrenzung verflog…

 

Alle zusammen gingen hindurch und standen in einem Raum mit Waffen. Schnell war klar, dass sie nur toll aussehen, aber nicht wirklich zu gebrauchen sind. Trotzdem wurden sie mitgenommen.

Im angrenzenden Raum fand man endlich nach der gesuchten Karte. Sie lag auf einem Podest, doch keiner wollte diese so richtig anfassen.

Pauley kam die Idee eine Magierhand dies übernehmen zu lassen und keiner hatte etwas dagegen.

Doch kaum hatte die Magierhand das Schriftstück berührt vielen alle in einen tiefen Schlaf und fanden sich in einem Wald in der Nähe eines Herrenhauses wieder…

 

Was war geschehen…und wo befinden sich unsere Helden jetzt…und was ist mit der Karte passiert?

Die Suche geht weiter… (Group7)

Die Suche geht weiter... (Group7)Die Suche geht weiter… (Group7)

Nelenia und Azazil waren zwei Sonnenaufgänge unterwegs gewesen, bis die den Eingang zum Berg erreichten.
Sie waren noch nicht lange unter Tage als ihnen drei Goblins entgegenrannten, wobei sich der letzte von ihnen gerade in eine verkohlte Leiche verwandelte.
Ohne zu zögern griff Nelenia nach ihrem Langschwert und forderte den auf sie zu rennenden Goblin auf stehen zu bleiben. In Panik lief dieser jedoch einfach weiter und machte eine tödliche Begegnung mit dem Schwert. Azazil reagierte schnell und drückte den nachkommenden Goblin mit seiner Tartsche an die Tunnelwand sodass Nelenia ihn befragen konnte. Allerdings gab dieser nur wirres Zeug von sich.
Währenddessen drosch Bruce weiter auf den toten Goblin ein und sah die beiden fremden erst als sie auf ihn zugingen. Kr’kall’a, der das ganze aus der Distanz beobachtete, machte keine großen Anstalten irgendetwas zu unternehmen.
Als die beiden Neuankömmlinge Bruce erreichten wirkte dieser leicht verwirrt und musterte die beiden skeptisch. Erst als geklärt wurde, warum sich Azazil und Nelenia hier unten befanden klärten sich die Gesichtszüge des Zwerges auf und er brachte sie zu den anderen.
Die Vorstellung verlief knapp und belustigte den einen oder anderen.
Azazil überlegte nicht lange, packte sein Bergbauausrüstung aus und fing an zu graben. Es vergingen etliche Stunden. Während ihres Gebetes kam Nelenia die zündende Idee, wie sie den Felsen schneller durchqueren könnten und so formte sie aus etwas Lehm eine Scheibe, legte sie an die Steinwand, murmelte kurz in sich hinein und vor ihr entstand ein langer Tunnel durch den Fels hindurch.
Milo, der sofort den Zauber erkannte, folgte Nelenia ohne Zweifel durch den Gang. Auch alle anderen schlossen sich an – bis auf die beiden Zwerge Bruce und Yurkas. Die beiden trauten dem Ganzen nicht und bearbeiteten den Stein neben dem Durchgang weiter.
Dann stand die Gruppe vor einem riesigen beschlagenem Eichentor.
Azazil untersuchte diese gründlich und als er nichts feststellte klopfte er, wie es Nelenia vorgeschlagen hatte, einfach an. Doch es passierte nichts, oder doch? Milo, der wissen wollte ob sich Magie in diesem Raum befand wurde so geblendet, dass er ohnmächtig  zu Boden ging – oder lag es doch am Klopfen?
Nachdem Azazil erfolglos versuchte das Schloss zu knacken, fragte man die beiden zurückgeblieben Zwerge, ob sie wüssten, wie man die Tür aufbekommen würde. Nach der kurzen und knappen Antwort von Bruce – mit dem Schlüssel den er bei sich trug – ging ein Raunen durch die Gruppe und man versuchte die beiden, anfangs erfolglos, durch irre Behauptungen zu ihnen zu locken. Erst der diplomatische Einsatz von Milo veranlasste erst Bruce und im Anschluss auch Yurkas missmutig den Tunnel der Elfin zu benutzen.
dungeon_cormyrIIOhne große Worte öffnete Bruce die Tür und sie gingen hindurch und fanden sich in einem großen Raum mit etlichen Säulen wieder. Beim genaueren betrachten der Pilaster wurden gemeißelte Abbilder der Zwergengottheiten erkennbar. Am Ende des Saals saß thronend aus Onyx Moradin. Bruce wollte schon in einen Redeschwall verfallen, doch konnte man ihn noch rechtzeitig davon abhalten, denn er sollte doch der Gruppe mit seinem Schlüsselbund die verschlossene Tür im hinteren Bereich öffnen. Bruce versuchte sein Glück, doch schien kein Schlüssel so richtig zu passen. Azazil sah jedoch beim genaueren hinsehen, dass es sehr wohl einen gab, allerdings musste er erst richtig geschliffen werden. Azazil erinnerte sich an den Amboss und so ging er zurück und fand dort eine Feile und überarbeitete vorsichtig den Schlüssel.
In der Zwischenzeit ließen sich die anderen von Bruce ausführlich über die Gottheiten aufklären.
Nach einiger Zeit war ein klicken zu hören und alles schaute gespannt zu Azazil, der sich kniend vor der Tür zu den anderen umsah. Erst sein Gesichtsausdruck veranlasste die anderen zu ihm zu gehen und was sie da sahen ließ Zornesadern auf den Gesichtern der Zwerge entstehen, denn wo einst die Tür war war keine mehr, denn sie lag jetzt komplett am Rande eines Abgrunds in der sich anschließenden Halle.
Nach einer kurzen Sammelphase trat man durch das Loch hindurch und schaute in die Tiefe des Schlundes. Eine brennende Fackel, die Azazil hinunterwarf schien ins Leere zu fallen.
Mit Hilfe der elfischen Kletterausrüstung konnte der Graben ohne Verluste umgangen werden. Hier fand der Zwerg schnell den passenden Schlüssel und öffnete die Tür.
Dort angekommen blickten die Abenteurer auf einen nicht ganz so tiefen Krater und so beschlossen sie sich abzuseilen. Nach den ersten Metern erkannte Azazil als erster den zum Teil verschütteten Gang.
Neugierig wie Milo war musste er nicht lange nachdenken und so ging er vor, brabbelte etwas vor sich hin und schwuppdiwupp verschwand er rutschend durch die schmale Öffnung. Erst auf der anderen Seite bemerkte er, dass er nichts sehen konnte und so zwängte sich Nelenia durch die Enge um ihn mit etwas Licht zur Hilfe zu kommen. Während die anderen ein wenig Geröll zur Seite schafften um den Weg freizubekommen warf Milo seinen nun leuchtenden Dolch in den Gang um etwas erkennen zu können.
Gemeinsam gingen sie weiter und standen in einem großen Saal welcher offensichtlich als Marktplatz diente, denn es gab nicht nur Stände und Bänke aus Stein, sondern auch einen Brunnen, der immernoch funktionierte.
Außerdem fielen noch die fünf weiterführenden Gänge auf. Obwohl einige der Gruppe ausruhen oder schlafen wollte, war man sich einig in einem der Gänge zu nächtigen und die Entscheidung fiel auf den ersten Gang der ganz rechts lag.
Nach einem kurzen Marsch wurde der Weg von Geröll blockiert. Milo, der seine Füße einfach nicht still halten konnte, kletterte hinauf um nachzusehen, ob der Weg dahinter weiterginge machte eine unerwartete Entdeckung. Zwei Orks trieben sich auf der anderen Seite herum und hatten ihn am oberen Ende der Trümmer entdeckt. Reaktionsschnell warf Milo ihnen Glitzerstaub entgegen, welches immerhin einen außer Gefecht setzte. Der andere Ork wurde so von dem desorientierten Kameraden abgelenkt, dass Milo die Chance nutze und ihm ein Alchemistenfeuer an den Kopf zu werfen. Brennend, fluchend und unter Hilfeschreie ging nicht nur der eine Ork zu Boden, sondern auch der andere steckte sich an den Flammen an und blieb ebenfalls regungslos am Boden liegen.
Der Halbling, mit seinem Werk zufrieden, ging zu den anderen zurück und berichtete von dem eben Geschehenen. Talos, weniger glücklich über den Ausgang dieses Vorfalls, wollte Milo bei nächster Gelegenheit einer Gerichtsbarkeit überstellen. Nach einer hitzigen Diskussionen zwischen den beiden Parteien gaben beide auf, war es doch Zeit zum Schlafen und regenerieren.
Erst jetzt wurde bemerkt, dass die beiden Zwerge verschwunden waren. Allerdings schenkte man diesem nicht viel Beachtung.
Nelenia und Azazil übernahmen die erste Wache und Talos und Greta waren die zweiten, aber die ganze Zeit geschah nichts auffälliges.
Nelenia hatte in der Markthalle für alle ein wenig kalte Suppe zubereitet. Nachdem sich alle gestärkt hatten, gingen sie den frischen Fußspuren der Zwerge nach und fanden sie tief schlafend und schnarchend in den Betten der einstigen Wachmannschaft. Man ließ die beiden weiter träumen und folgte dem langen Gang weiter, der rechts den Blick auf eine große Bibliothek freigab.
Milo, der bei dem Anblick der mehrstöckigen Bücherreihen in Vorfreude verfiel, machte sich alsbald daran einzelne Werke aufzuschlagen, um sie nach wertvollen Inhalten zu durchstöbern.
Unterdessen untersuchten die anderen die aufgeschlagenen Bücher auf den Pulten. Bei einem schien es sich um die Geschichte der Binge zu handeln und das andere wies Zahlen über die Einnahmen und Ausgaben der Mine auf.

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