In den Ruinen von Schloss Neverwinter (The Order of Friendly Fire)
In einer lauen Sommernacht, des 6. Kythorn 1464 TZ, sitzt ein alter weissbärtiger Gnom über einem großen Buch gebeugt, in einem von Kerzenschein erhellten Turmzimmer und notiert mit einer großen Feder einige Dinge darin.
„…welch ein merkwürdiger Tag. Hätte ich gedacht das das Treffen dieser Söldner meinen Tag so hatten enden lassen, ich glaube ich wäre im Bett geblieben, oder hätte mich mit der neuen Interpretation, dieses doch ausgesprochen komplexen Zaubers, beschäftigt, den Malwin Grindelwind unserer Gemeinschaft, der Illusionisten hinterlassen hatte. Das Schicksal hatte anderes mit mir vor. Meine guten Absichten liessen heute einige Kinderherzen bis zur Mittagszeit höher schlagen. Habe ich doch eine gute Legende am Markt durch ein paar Tricks wieder aufleben lassen. Eine Legende von der kleinen Nixe Fiorina.“ Eine Schmunzeln huschte über das hakennasige Gesicht des Waldgnomes, als er sich an den Abschnitt des Tages erinnerte. Die Erinnerungen des Geruchs des leckeren Brotes stieg Thinkleblink in den Sinn.
„Ahh…doch plötzlich tauchten diese beiden Gestalten auf, nachdem er einen kurzen Abstecher zum Hafen gemacht hatte. Verdammt hätte ich doch einfach die Beiden einfach ziehen lassen, aber nein ich muss meine Nase wieder in….“ Mit einer Handbewegung legte der alte Gnom die Feder an die Seite des Tisches und stützte sein Kopf auf die zusammengefalteten Handrücken. „Jedes Mal gerate ich in Schwierigkeiten, oder zieht mich das Unglück einfach nur an? Was haben die Beiden auch Waffen dabei und gehen schnellen Schrittes in das Gebäude des Oghma?“
Er griff wieder zu der Feder und schrieb weiter: Ich folgte den Beiden die recht zügig mich anscheinend nicht erkannt hatten. Als ich mich erkundigt hatte nach den Beiden, ging alles sehr schnell. Der eine zog sein Schwert auf dem Rücken, ein Dolch flog und obwohl ich ruhige auf die Fremden mit Wort und Gestik einging, eskalierte es. Schnell war klar ich musste was machen so ließ ich meine Lichter sprechen und hatte zum Glück erfolg. Die Lage beruhigte sich, auch wenn natürlich starker Argwohn von seitens der Mönche weiterhin bestand. Sie suchten Informationen zu einem Heerführer der Schatten. Ich brachte sie zu den Schriften, doch etliche Aufzeichnungen waren in drakonisch verfasst. Da hier in den heiligen Hallen des Wissens, es niemand gab der drakonisch konnte, wollten die Beiden die Aufzeichnungen mitnehmen. Zum Glück wurde ihnen schnell erklärt das diese Dokumente nicht aus den Hallen entfernt werden dürften. Zu Recht. So kündigten Beide an mit einem Tiefling, des Bruders von Herzog Alegni wieder zurückzukehren. Das konnte nur Ärger bedeuten. Soweit ich in Erfahrung bringen konnte handelte es sich um 2 Söldnern die nach einem Auftraggeber Ausschau hielten und solange sich auf die Suche nach wertvollen Waffen aus dem Krieg sich gemacht hatten. Den Zwerg kümmerte es nicht einmal, als das Wort Gauntlgrym fiel. Sehr merkwürdig, auch wenn er noch ein recht junger Zwerg zu sein schien. Immerhin konnten zwei Tage der Kriegsgeschehnisse des Feldherren gelüftet werden. Auch wenn diese nicht wirklich sehr informativ waren. Mir war klar das konnte nur wieder Ärger bedeuten. Nachdem die Beiden weg waren und die Mönche schimpfend die Dokumente wieder an ihren ursprünglichen Platz gelegt hatten, aß ich mein Stück Brot, welches der eine bei dem kurzem Gemänge zerteilt hatte, auf. Ehe ich noch kurz über die Begegnung nachgedacht hatte, tauchte der Eine und ein Tiefling bei uns auf. Dieser machte sich umgehend an die Arbeit, die restlichen Seiten zu übersetzen und war recht geschickt. Bei den Worten des Tieflings, das sich ein mysteriöser Schattenspeer, erschaffen durch einen begabten Schmied, dem Ereigniss von einfallenden Dämonen in seinem Dorf und der Flut von menschlichen Blut die die Waffe tränkten und die Spur bei dem Schloss von Neverwinter endete, wirkte der, den sie „K“ nannten, sehr interessiert. Sobald fragte er nach einem Wissenden, der sich bei den Ruinen des Schlosses auskenne und ich bot mich Ihnen an. Leider vergaß ich Aufzeichnungen von dem Schloss mitzunehmen und nachdem wir über die Brücke, den Stadtwachen den Brückensold, entrichtet hatten, fiel es mir auf und so ließ ich die Beiden alleine in den Ruinen zurück. Es war bereits Abend als ich umkehrte um mich in der Halle des Wissens über die Baupläne des alten Schlosses zu erkundigen, da „K“ einen Abstieg suchte.
Was dann geschah, erzählte mir später der Zwerge. Er selber war eine Weile beschäftigt Mauern eines Turmes einzuschlagen, als „K“ plötzlich fündig wurde, ließ er ab und sie entdeckten die Audienzräume des Schlosses. Als sie in die oberen Ettagen sich begeben wollten, fielen ihnen mehrer Türen im unteren Stockwerk auf und sie machten kehrt. Diese waren in unterschiedlichen Zuständen. Schlurfende Geräusche machten sie stutzig und plötzlich wurde es kalt in den Räumlichkeiten. Die Beiden sahen sich plötzlich einem Wight gegenüber. Der Kampf war recht zäh und wenn ich den Zustand des Zwerges beurteilen muss, als ich Ihn wieder sah, sei erwähnt, er war mehr tot als lebendig, ein Arm war gebrochen, er blutete aus Öffnungen, sein Kopf hing leicht geneigt auf die linke Schulter gestützt, aber immer noch flotte Beschimpfungen auf Lager. Selten habe ich so einen griesgrämigen Zwergen gesehen, ging es dem Gnomen durch den Kopf. Auf jeden Fall hatte „K“ den Kampf zugunsten der Beiden entschieden. Als ich bei den Beiden eintraf, tauchten Zombies auf, doch waren diese Geschöpfe schnell besiegt, sodaß wir schnell wieder die Ruinen verlassen konnten, wenn auch der fast tote Zwerg dagegen war, wollte er doch die weiteren Türen erkunden. Denke er hatte nicht nur einen gebrochenen Arm. Nun jetzt sind die Beiden zurück in der Taverne und ich denke ich werde sie morgen wiedersehen. Mit diesen Gedanken legte der Gnom die Feder beiseite, schloss das Buch und löschte die Kerze. Doch ging ihm die Legende vom schwarzen Speer nicht aus dem Kopf.
Illusion ist die falsche Deutung von sinnlichen Wahrnehmungen. Es kann auch eine Selbsttäuschung sein, das Dinge besser sind, als sie in Wirklichkeit sind. Doch wo hört die Wirklichkeit auf und wo fängt die Illusion an? Es gibt viele Eigenschaften die diese Wirklichkeit oder die Wahrnehmung dieser Wirklichkeit beinflussen können. Das da wären die Wünsche, Hoffnungen oder Ängste der Person oder des Wesens.
Es bedurfte eine lange Zeit des Studiums, und eines guten Lehrmeisters der mir die Augen öffnete für das Grundwissen dieser Art von Talent. Sicherlich ich gebe zu ist es mir schon von klein an leicht gefallen, aber das Zunutzemachen dieser Art kam erst durch meinen Meister.
Das Castle of Illusion war einst die Heimat des Zwergenillusionisten Fhzmilliyun Sparkledrim, dessen Illusionen jahrelang andauerten und sogar eine Orkhorde vertrieben, die sich in der zerstörten Zitadelle niederließ. Im Jahre des Turms (1360) wurde das Schloss von dem bösen Zauberer MacBec Maclyon und seinen wahnsinnigen Anhängern bewohnt. Malcyon pflegte mächtige Dämonen zu beschwören und sich mit den dunklen Mächten auseinanderzusetzen, um ein breiteres magisches Wissen zu erlangen. Er erschuf beinah ein 2tes Höllentor.
Fitzmilliyun setzte Illusionen und Zauberer, Abteilungen, Fallen und subtile, aber tödliche Rätsel durch die Burg, unterhalb und außerhalb davon. Diese kombinierten mechanischen Tricks und magischen Illusionen, so dass selbst die Wahrnehmendsten getäuscht wurden. Seine Schätze wurden alle von den Rätseln und Fallen verdeckt. Einige seiner größten Rätsel waren:
Milliyuns Spiegellabyrinth: Ein Spiegelsaal, vielleicht mit einem Spiegel der Rettungsaktion und einem eingebauten Spiegel der Opposition.
Der Kristallwürfel: Ein Würfel aus scheinbar unzerstörbarem Kristall, 3 Meter neben einer Seite, der wertvolle Schätze und mindestens drei Skelette enthält.
Zehn Türen, No-Way-Out: Ein Raum mit zehn Türen; Wenn eine Tür geöffnet wurde, schien sich der ganze Raum zu drehen. Nur eine Tür war ein Ausgang, während der Rest Fallen oder magische Wächter entfesselte
Wenn man nichts finden kann, muss man tiefer graben… (The Uncontrollables)
Es war ein verheißungsvoller schöner Sommermorgen, als in der Fackel die eingekehrten Helden so langsam munter wurden. Geweckt durch das Knirschen von Holzkarren und Stimmengewirr von der Straße kommend, machte sich ein jeder auf um mehr über das verschwundene Mädchen herauszubekommen und natürlich seinen eigenen Bedürfnissen nachzugehen.
Zusammenfassung Trixi
Trixi, die die Suche nach Informationen den anderen überlassen wollte, war auf der Suche nach einem neuen Zauberstab, um ihre Sammlung zu erweitern. Sie hatte einen Tipp bekommen, dass es ein besonderen Ausrüstungsladen in Nesme geben sollte. Gut gelaunt schlenderte sie durch die Straßen, bis sie vor einen Eckladen gelangte, der der besagte Laden zu sein schien. Enthusiastisch betrat sie den Laden und grüßte mit einem fröhlichen `Hallo´ den Ladenbesitzer. Nachdem ihm Trixi ihr Anliegen näher gebracht hatte, holte der Ladenbesitzer eine Schachtel mit diversen Zauberstäben hervor und stellte sie Trixi zur schau. Freudig klatschte Trixi in die Hände, doch als der Händler den Preis nannte, verfinsterte sich ihre Miene. `Das ist doch Wucher´, plärrte sie. Der Händler war jedoch trotz Trixis Gezeter nicht gewollt mit dem Preis herunter zu gehen. Jedoch nannte er ihr eine Adresse, an der sie vielleicht etwas mehr Glück haben könnte, einen erschwinglicheren Staab erwerben zu können. Sie machte sich sofort auf den Weg. Kaum war sie jedoch auf der Straße, bot sich ihr ein ungewöhnlicher und zugleich witziger Anblick. Ein riesiger Ork, nur in spärliches Feld gekleidet, tapste scheinbar orientierungslos durch die Straßen. Laut lachend sprach sie ihn an, wurde aber seines dümmlichen Geredes bald müde und ging weiter. Als sie die vorgegebene Adresse erreicht hatte, führte sie eine steinerne Treppe hinab in einen Gewölbekeller. Je weiter sie hinab stieg, umso unheimlicher wurde die Umgebung und die Atmosphäre. Die Dunkelheit nahm zu und die Wände waren mit Knochen versehrt. Schließlich kam sie in eine, mit Fackeln beleuchtete Halle. `Seid gegrüßt Trixi´, hörte sie eine kühle Stimme von einem Ende der Halle. Erschrocken drehte sich Trixi um und sah einen in eine Dunkle Robe gekleideten Mann vor einem Sarkophag stehen. `Ihr wollt also einen Zauberstab von mir erwerben´, sprach er weiter. `Woher wusste er ihren Namen und ihr Anliegen´, dachte sich Trixi erschrocken. Nun sah Trixi jedoch einen leuchtenden Eiszapfen auf dem Sarkophag liegen und ihre Neugierde überwand ihre Angst. Der Seltsame Mann in der Robe offenbarte ihr den Eiszapfen als einen Epischen Frostzauberstab eines legendären Zauberers. Nun gab es kein halten mehr für Trixi, sie musste diesen Stab haben, koste es was es wolle. Sie fragte den düsteren Mann sofort nach dem Preis, doch dieser wollte weder Gold, Edelsteine noch andere Gegenstände von Wert als Gegenleistung haben. Statt dessen machte er ihr ein abstruses Angebot. Im Gegenzug für den Zauberstaab verlangte er vier füntel ihrer Lebenszeit. Da Trixi so geblendet war von der Schönheit des Zauberstabes und dem Drang ihn zu besitzen dachte sie tatsächlich über dieses Angebot nach. Nach ein par Minuten verfiel der Mann jedoch in ein merkwürdiges Lachen. `Närrische Gnomin. Dachtet ihr tatsächlich über dieses Angebot nach. Dies ist nur ein Eiszapfen für den ihr fast euer ganzes Leben geopfert habt`, kicherte er. Der Eiszapfen verschwand und der Mann offenbarte Trixi ein paar andere, diesmal echte, Zauberstäbe. Trixi erwarb einen und wollte schon gehen. Doch der Mann warnte sie noch vor einem Drachenkult, der in der Stadt sein Unwesen zu treiben schien. Trixi wollte sich noch bei ihm bedanken doch er war plötzlich spurlos verschwunden. Mit einem mulmigen Gefühl im Bauch verließ sie schnell das Gewölbe und machte sich auf den Weg zum Gasthaus zur Fackel, um ihren Freunden von ihrem Merkwürdigen Erlebnis zu berichten.
Zusammenfassung Limaya
Limaya eilte ans Anschlagbrett um ein paar Infos über den Verbleib des Mädchens herauszubekommen. Leider bot dieses nur wenige Informationen. Scheinbar werden jedoch auch andere Menschen vermisst. Bei weiteren Erkundungen fällt auf, dass vermehrt Leute von einem Drachenkult sprechen, so dass Limaya den Eindruck bekommt, dass hier ein größeres Problem vorliegt.
Am Brett fallen ihr zwei lustige Gestalten auf. Die beiden stellen sich als Mörp und Zaza vor. Mörp ist ein ziemlich kräftiger Bursche, scheinbar nicht ganz hell. Mit der doppelzüngigen Zaza ergibt das eine interessante Mischung. Aus einer Eingebung heraus lädt Limaya die beiden ein sich abends zu ihrer Abenteurergruppe zu gesellen, schließlich wird es sicher bald wieder aufregend werden. Vor allem bei den Gerüchten und den Vorfällen mit den verschwundenen Mädchen.
Grinsend schlendert Limaya weiter und trifft auf den alten Bekannten Aramil. Sie plaudern ein wenig und Aramil erkundigt sich nach dem Befinden von Gaven, mit dem es einen Zwist gibt. Limaya ist optimistisch, dass Gaven nach dem letzten Abenteuer und den Aktionen von Aramil inzwischen besser auf ihn zu sprechen seid wird und lädt auch ihn ein sich abends zu der Gruppe zu gesellen.
Mit gemischten Gefühlen wie das Zusammentreffen zwischen Gaven und Aramil wohl ablaufen wird und in der Hoffnung, dass Mörp und Zaza sicher sehr erheiternd sein werden, schlendert Limaya weiter zum Gerichtsgebäude um am offiziellen Stellen dem Bekanntsein von einem Drachenklan oder ähnlichem zu erfahren. Hier trifft sie auf Ansker und nach einem aufschlussreichen Gespräch mit einem Gerichtsdiener ist es wahrscheinlich keine Gute Idee nach dem Klan hier zu fragen.
Schließlich schlendert sie zurück zur Taverne wo sie die anderen trifft.
Zusammenfassung Ansker
Ansker ließ sich da schon mehr Zeit und schlenderte so über den Markt, Richtung Gerichtsgebäude. Immerhin musste er sich zurückmelden und wollte den Tag seiner Verhandlung und den aktuellen Stand in Erfahrung bringen. Auf dem Markt kam er an einem Stand vorbei wo ein Gnom allerlei mechanisches Spielzeug anbot. Darunter befanden sich kleine Mäuse, Hasen und auch ein Huhn. Nach einem netten Plausch mit dem Händler, erstand Ansker das mechanische Huhn und den Bauplan für kleine Hasen. Er musste versprechen, die Figuren nicht selber zu verkaufen, sondern auf den Händler zu verweisen. Dann schaute er noch weiter und fand auch einen passenden Topf für das Huhn.
Danach schlenderte er weiter zum Gerichtsgebäude. Dort angekommen musste er seine Waffen ablegen und wurde nach einer Weile auch von einem Gerichtsdiener empfangen. Der Termin sei in zwei Tagen aber es gäbe bisher niemanden, der sich als Kläger gemeldet hätte. Auf dem Weg nach draußen kam ihm Limaya entgegen, zusammen konnten sie noch ein paar Informationen von dem Türwächter ergattern: Er meinte er – und auch viele höhere Angestellte der Stadt – hätten ihre Position nur aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einem ominösen Clan. Ansker zeigte sich interessiert wurde dann aber mit den Worten abgewiesen, dass der clan sich seine Leute selbst aussuche und nicht jeder einfach dabei sein könnte.
Er machte sich auf den Weg zurück zur Taverne. Er wollte wissen, was Trixi über das Huhn im Topf sagen würde und schmunzelte, weil der Topf wirklich wie der aus der Taverne `Zur Singenden Elfe´ in Secomber aussah. Damals hatte dort Trixi in einem solchen Topf ein untotes Huhn gefangen und mitgenommen gehabt…
Zusammenfassung Srisira
Gemeinsam mit Limaya mache ich mich auf die Suche nach Informationen über das entführte Mädchen. Nachdem die Suche relativ ergebnislos verlief, mache ich mich getrennt von Limaya auf den Weg. Ich mache mich auf den Weg zur Emerald Enklave, wo ich zufällig ein Gespräch zwischen zwei Druiden über seltsame Geschehnisse und Entführungen in Nesme mithören kann. Ich spreche die beiden an und bitte um weitere Informationen, welche sie mir erst hinter verschlossenen Türen geben. So erfahre ich von den Anhängern des Clans des Schwarzen Blutes und dem Schläfer – einem schwarzen Drachen namens Amantor, der in Höhlen unter Nesme haust. Der Clan umfasst um die 250 Mitglieder aus allen Gruppierungen: Händlern, Wachleute, Dunkelelfen, … und scheint in die Entführung der Tochter verwickelt zu sein, welche nicht die erste ist. Insgesamt wurden bereits 4-5 Leute entführt. Neben den Informationen kann mir die Druidin Merail auch eine Karte mit den Zugängen zu den Höhlen geben. Damit bewaffnet, kehre ich in die Taverne zurück. Auf dem Weg dahin mache ich noch einen Abstecher in eine Apotheke, um mir neues Schneidwerkzeug zu kaufen.
In der Taverne treffe ich auf die anderen Helden, sowie auf einen alten Bekannten – Aramil, der wichtige Informationen für uns hat. Während des Gesprächs kippt Aramil um. Nach einer eingehenden Untersuchung stelle ich fest, dass Aramil tot ist, vergiftet durch ein seltenes Schlangengift, welches es hier zu Lande gar nicht gibt.
Zusammenfassung Pauley
Pauley, die sich immer noch wie ein Schlammmonster fühlte, machte sich direkt in die Taverne auf. Dort angekommen steuerte sie geradewegs auf ihr Zimmer zu.
Sobald sie die Tür hinter sich abgeschlossen hatte, machte sie sich daran ihre Kleidung, ihre Haare und ihr Gesicht vom Dreck zu befreien.
Es brauchte mehr Zeit als gedacht die Pampe aus allem herauszuwaschen. Zum Glück spielte das Wetter mit und so waren ihre Sachen, die sie draußen zum Trocknen aufgehangen hatte,
bis zum Abend wieder trocken.
Die Zwischenzeit nutze sie um ein wenig in ihrem Tagebuch zu schreiben und sie spielte mit ihrer Ratte und die beiden übten ein paar Tricks.
Als es Zeit wurde, sich mit den anderen zu treffen, sammelte sie zuerst ihre Anziehsachen zusammen und setzte sich dann in ihren schlammfreien Klamotten an einen großen Tisch und wartete auf die anderen.
Nach und nach trudelten sie ein und unter ihnen war auch Aramil und zwei neue Gesichter setzten sich zu ihnen.
Einer, der sich Mörp nannte und eine Frau Namens Zaza.
Mörp schien nicht der Hellste zu sein aber so sorgte er am Tisch für ein paar Lacher.
Nebenbei erzählten die anderen, was sie über das verschwundene Mädchen herausbekommen haben.
Die beiden Neuen hatten wohl noch was anderes vor, jedenfalls verließen sie die Taverne bald.
Während weiter gegessen, getrunken und geredet wurde, kippte Aramil plötzlich um.
Nach einer Schrecksekunde war Srisira diejenige, die herausfand, dass er tödlich vergiftet wurde.
Bevor jedoch Unruhen entstehen konnten, tauchte Tessarin auf und ließ die Taverne abriegeln.
Zusammenfassung Zaza
Zusammenfassung Mörp
Zusammenfassung Gaven
Gaven gönnte sich einen langen Schlaf.
Zusammenfassung Sir Gerald
Tessarin Alaurun
Sir Gerald machte sich auf zur ersten Sprecherin dieser Stadt, zu Tessarin Alaurun und bekam für den nächsten Tag eine Audienz bei ihr.
Sûne hatte ihren Lauf des Tages bereits beendet, als die Karavane die Brücke über den Fluß Ardeep erreichte und so beschloss der Thron hier zu nächtigen. Die Karavane wurde zu einer kleinen Wagenburg umfunktioniert. In der Ferne konnte man ein Gebäude sehen das einem Sägewerk ähnelte um dessen Mauern eine Palisade gezogen war. Die unüberhörbaren Geräusche deuteten missverständlich daraufhin, das man dort recht geschäftigt Zugange war. Im Fluss selber trieben einige Stämme vorbei die sicherlich Nachschub für das Sägewerk waren. Einige Flößer grüßten freundlich die heiteren Schausteller, die ihrerseits fleißig am werkeln waren eine kleine Bühne in der Mitte des Lagerplatzes aufzubauen. Unbeschwert und froh wurden Bänke und Tische aufgebaut, man improvisierte mit einigen Kisten und Fässern. Der Geruch von Hopfen und Malz lockte Erkumis zu einem Wagen der besonderen Art. Ein vom Wetter gegerbter Zwerg, mit mehreren Krügen an seinem Gürtel und einer ausgeblichenen braunen Farmerhose, stellte sich ihm mit dem Namen Dolgo vor. Genauer gesagt Dolgo Starkbier. Er war gerade dabei einige Fässer zurechtzurollen, um sie als Tische zu plazieren, als er die Neugierde von Erkumis mitbekam der sich seinem Wagen näherte und ein Grinsen huschte über das Gesicht des Braumeisters. Ja sein besonderer Geschmack hatte selbst bei seinem Volk für Aufsehen gesorgt, es war zwar anders wie sonst herkömliches zwergisches Bier, aber es hatte was ganz Einzigartiges. Einzigartig war auch das kleine Duell zwischen dem 1. Offizier und Bernhard. Zum Leidwesen von Dontos, der eine Wette auf seinen Freund abschloss. Was aber noch viel schlimmer war, war der Wetteinsatz. Letztendlich floss eine Menge Bier durch die Kehle des Zwerges, um genau zu sein 4 volle Fässer und auch der 2te Anlauf den Anführer der Karawane einen Halbling konnte unser Freund nichts entgegensetzen. Immerhin bekam er dadurch einen kleinen Auftrag in der „Glücklichen Kuh“ in Dolchfurt. Sollte er doch auf den Karawannenanführer aufpassen. Es ging um ein Geschäft. Der Abend nahm seinen Lauf und es wurde in rauhen Mengen viel getrunken. Es wurde viel gespielt und sogar eine fahrbare Orgel spielte auf, zur Verwunderung vieler. Kurz vor Mitternacht suchte sich Erkumis einen Ort ein wenig abseits des Lagers und ging ein paar Schritte zum Ardeep Fluß.
Da entdeckte er ein paar Augenpaare und den Geräuschen nach zu urteilen, handelten es sich um Goblins, die sich im hohen Gras versteckt hatten. Erkumis tat so als würde er die Versteckten nicht bemerkt haben und zog sich langsam wieder zurück zum Lager. Dort alarmierte er soviel Wachen wie er fand. Viele der Wachen konnte er nicht überzeugen und die, die er überzeugte gingen nur mit um sich später über den Zwerg lustig zu machen. Darunter waren auch der betrunkene Bernhard und Dontos. Erkumis war mit einer Wache schon vorausgegangen, als Dontos, Bernhard und eine weitere Wache sahen, wie die Wache bei Erkumis, mit einem Bolzen im Kopf zusammenbrach. War es also doch wahr… ein geplanter Überfall. Sofort stürmte Bernhard auf die Goblins los, gefolgt von dem verwunderten Erkumis der die Flanke ihm deckte. Die Goblins griffen an und Bernhard zog sich etliche schwere Wunden zu. Es tauchten weitere Goblins auf. Insgesamt waren es 4 sichtbare Gegner und den Geräuschen nach war ein weiterer Goblin, der anscheinend mit Okulten Dingen, hinter dem Stein zu hören. Dontos der die Gefahr erkannt hatte rannte, während er einen Bolzen in seine Handarmbrust einlegte, am Ufer entlang um eine besseren Übersicht über die anstehende Kampfumgebung zu bekommen. Es war gerade rechtzeitig, denn ein Mißgeschick brachte nachdem seine Waffe ihm aus der Hand über den kleinen Felsen rutschte und er sich so einer geladenen Armbrust gegenübersah. Die schweren Verletzung, die er sich vorher zugezogen hatte, hätte ihm jetzt sein Ende bedeutet. Die Gefahr erkannt schoß Dontos seinen Bolzen auf den Goblin ab und hatte Erfolg. Die beiden anderen Goblins wurden durch das Schild von Erkumis zum Stillstand gebracht. Ihre Waffen erreichten nicht einmal Ansatzweise den Zwerg. Doch dann setzte Bernhard alles auf eine Karte und sprang über den Stein, ohne zu wissen, was dahinter war. So war es auch hinter dem Stein wartete bereits ein Goblin der ihm einen Speer vor das Gesicht hielt. Doch das Glück war dem betrunkenem Bernhard hold und so Schlug er mit voller Wucht an dem Speer vorbei in das Gesicht des Goblins, woraufhin dieser Tod zusammenbrach. Unterdessen geriet Erkumis in Bedrängnis, sein eigenes warmes Blut rann über seine Arme. Doch als er am Schild vorbeisah, stand Bernhard vor ihm und ein zerteilter Goblin lag vor seinen Füßen.
Ein weiterer Bolzen aus Dontos Waffe schoss auf den tanzenden Schamanen und prallte, als wenn er auf Stein getroffen hätte von seinem Ziel ab. Auch Bernhard hatte mit seiner Waffe kein Glück, da schoss ein gleißendes Licht aus dem Himmel und verbannte den kleinen Tänzer vollends, er lag am Boden und regte sich nicht mehr. Ein jeder Held fing an die Opfer nach Dingen zu durchsuchen. Bis auf Dontos, der einen Karte bestehend aus Leder, ein Negativ von dem Lager, wo sie nächtigten aufzeigte, fanden sie ausser den Waffen, ein paar Würfeln, einem Miniatur Krokodil und vielen Goldmünzen kaum hilfreiche Dinge.
Der Kampf war vorbei und sie hatten überlebt. Doch welche Goblins würden freiwillig in den Tod gehen und was hatte es mit der mobilen Orgel auf sich, die im Lager stand. Immerhin deuteten Skizzen von ihr, die Dontos gefunden hatte hin, das diese wohl von großer Bedeutung war für jemanden. Welche Gefahren würde ihnen noch drohen? So legten sie sich schlafen und erwachten in den Morgenstunden. Das Lager wurde abgebrochen und ehe sie es sich versehen hatte.. saß Erkumis neben dem Gnom auf dem Kutschbock, während Dontos im hinteren Teil des Wagens sich mit der Frau des Gnomen unterhielt. Bernhard ritt auf seinem Pferd hinter dem Wagen her.
Wir schreiben den 20. Tarsakh 1482 Taliser Zeitrechnung und befinden uns in Tiefwasser. Es herrscht in den frühen Morgenstunden des sonnigen Tages, selbst für tiefwasserische Verhältnisse ein reges Treiben. Fahrendes Volk befindet sich auf den Straßen, Künstler, Schausteller und Gaukler haben vor Dolchfurt, dem Austragungsort dieses Jahr, ihren letzten Halt eingelegt. In 4 Tagen würde der große Wettstreit, der Barden und Gaukler beginnen. Wie schon in den Jahren zuvor war der Austragungsort dieses Wettbewerbs, ein Ort an der Schwertküste. Ja man konnte fast schon sagen das er über die Jahre an Beliebtheit gewonnen hatte. Es sind 100 Jahre her als 1382 der Konflikt zwischen den Hochkapitänen von Luskan (bzw. den wahren Machthabern die Arkane Bruderschaft) und den Städten Baldurs Gate und Tiefwasser, Aufgrund eines vereitelten Angriffs der Bruderschaft auf den Bardenwettbewerb, seinen Lauf nahm. Der Wirtschaftskrieg zwischen den beiden Mächten war nicht ohne und tobte über Orlumbor, Mintarn und anderen Regionen an der Schwertküste. Es war seit dem viel Zeit vergangen und andere Ereignisse hatten Faerûn überschattet, unter anderem die Zauberplage die noch Jahre anhielt und vieles verändert hatte.
Nun aber wieder zurück in die Gegenwart. Ein muskulöser Mann namens: Bernhard der sein Unterhalt damit verdingte in den tiefwasserischen Tavernen für Ordnung zu Sorgen und sein Freund ein Spielmann namens Dontos, der dem Alkohol sehr angetan war, wurden durch den Straßenlärm eines vorüberfahrenden Ochenkarren geweckt. Schnell befanden sich Beide an der Theke und ein Mensch mittleren Alters, einem wettergegerbten, pausbäckigen Gesicht, mit dem Namen: Khorvis Manders, pollterte gleich los, als die Beiden sich hinsetzen wollten: „Bernhard, Dontos, Tymora zum Gruße“ „Ich habe für euch Beide einen Auftrag der euch nach Dolchfurt führen wird.. es gibt viel zu tun und auch für dich Dontos wird es sich lohnen“ Die Beiden lauschen den Vortrag des Wirtes und schnell war klar das nicht nur der Wettbewerb der Barden in Dolchfurt der Grund war, warum er sie dorthin schickte, hatte doch letzten Abend Dontos zum Unmut von Khorvis, mehr Leute durch seine Künste auf der Laute vertrieben, als in die Taverne gezogen. Khorvis war nicht nur der Wirt des Drachenkruges, sondern auch ein Vertreter vom Bund der schwarzen Rosen. Ein Bund bestehend aus mehreren Tavernenbesitzern aus Tiefwasser. Mit diesem Vorschlag und der Möglichkeit mit dem Eisenthron einer zwielichtigen Handelsorganisation nach Dolchfurt zu kommen, wobei Bernhard den Namen des Karavanenanführers bekam, mit dem wohl schon Khorvis geredet hatte. Packten die beiden ihre Sachen und öffneten die Tür und waren schon ein wenig verwundert über die bunten Farben der Umhänge, der Hosen und selbst der Hüte der Schausteller und Barden waren.
Nur unweit entfernt hatte ein Zwerg seine wenigen Habseligkeiten verstaut, sein Schild genommen und war auf die Treppe des Tempels von Oghma getreten. Die Sonne schien ihn ins Gesicht und er war ersteinmal geblendet und konnte den herannahenden Gnom, der einen bunten Narrenhut trug und zur Hälfte sein Gesicht geschminkt hatte nicht bemerken. Dieser hatte den Zwerg bemerkt und ihn zum Ziel seiner Späße auserkoren. Völlig überrumpelt und gar nicht wissend wie ihm geschah nahm, nahm der Zwerg die Neckerein des Gnomes hin. Auch wenn er schnell das Gespöt vieler Anwesenden wurde, so bekam er doch einen Freifahrtsschein nach Dolchfurt und somit ihn schneller an sein eigentliches Ziel, der Kerzenburg. Der Gnom dessen Name Gwendolin sprang in einen einachsigen Wagen, voller bunter Tücher und einem Ofenrohr das seitlich aus dem Wagen herausragte. „Welch komisches Gefährt“ dachte sich noch unser Zwerg mit dem Namen Eukumis Stoneshield, für dessen Name er auch Spot und Hohn ernten musste, doch ehe er es sich versah befand er sich im Inneren des Schausteller Wagens.
Das Gespräch mit dem Karawanenanführer war kurz und knapp und nachdem Dontos sich nicht gerade geschickt beim Aufsatteln anstellte, wurde dieser ungehalten und brachte ihn ebenfalls zu dem Wagen des Herrn Gwendolin. Kaum stand er auf dem Trittbrett des Wagens erblickte er den Rücken eines Zwergen, der um besser in dem Wagen stehen zu können, sein Schild auf den Rücken geschnallt hatte. Nach einer kurzen Vorstellung und dem Kennenlernen von Gwendolins Frau die ebenfalls eine Gauklerin war, ging es los. Eukumis setzte sich vorne bei Gwendolin auf den Kutschbock, Dontos machte es sich bei einer Tasse Tee im Wageninneren gemütlich, wobei die Gemütlichkeit bei Gnomen bekannt war und Bernhard ritt hinter dem Wagen auf seinem zugewisenen Pferd neben einem Barden, der durchaus talentierter war als sein Freund Dontos. Tatsächlich wusste man bei den Gnomen als auch bei dem Karawanenführer Thorben und seinem 1. Ofizier, einem zwergischen Begleiter namens Dolgon nicht woran man war. Auch kam es Dontos sehr merkwürdig vor das sich eine Gauklertruppe sich den Eisenthron leisten konnte. Irgendetwas stimmte nicht. Zwar versicherte Thorben das ihre wirkliche Waren in Dolchfurt bekommen würden und lieber eine Truppe Barde in Kauf nehmen würden, als gar nichts aber ein mulmiges Gefühl blieb trotzdem bei Dontos, Bernhard und Eukumis der die Beiden vom Kutschbock belauscht hatte. Bernhard freute sich eh mehr über den Zweikampf mit dem Zwergen am Abend und so verblich das Gefühl. Am Abend selbigen Tages sollten sie Dolchfurt erreichen. Doch das wussten alle 3 nicht, hatte man ihnen doch erzählt das 3 Tage bis dahin nötig wären und so erreichten sie endlich die Mauern der Stadt Tiefwasser und deren Felder und Wälder sich aufgefedelt wie eine Perlenschnur in der Landschaft.
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