Von dem letzten Kampf angeschlagen zog sich die Gruppe, wie in den anderen Nächten davor in die kleine Hütte zurück die inzwischen von den Gerüchen „entlüftet“ war. Doch so richtig Ruhe fand die Gruppe nicht, kein Wunder befand man sich inmitten eines Sumpfgebietes und auch wenn die Hütte nicht zu sehen war, wusste jeder wie gefährlich das Heraustreten sein konnte. Würden sie bald mit gespaltenen Zungen sprechen (The swamp rats)? Diese Unruhe bemerkend sang Blinki eine kleine Weise „Ga Nomes“. Erst zögernd summend, dann sang er lauter mit vollständigem Text. Der Nordmann bemerkte es und zückte seine Trommeln um den kleinen Sänger zu begleiteten.
Ga Nomes
Ga ‘nomes went in, ga ‘nomes went out,
Now look at ga fields all about.
Ga men of course get all ga ‘lory,
Forgotten again, same old story!
(CHORUS)
We may be here, we may be there,
Like men of course we’re everywhere!
We may be fair, but so are elves,
Ga People, see, are just themselves!
We may be stout, but so are dwarves,
At least we’re not afraid of wharves!
We may be small, but so are hin,
At least we have hair on our chin!
We may be fierce, but so are orcs,
At least we do not taste like pork!
We may be here, we may be there,
Ga misty trail runs everywhere!
Ga ‘nomes went in, ga ‘nomes went out,
Now look at ga trees all about.
Ga elves of course get all ga ‘lory,
Forgotten again, same old story!
(CHORUS)
Ga ‘nomes went in, ga ‘nomes went out,
Now look at ga gems all about.
Ga dwarves of course get all ga ‘lory,
Forgotten again, same old story!
(CHORUS)
Ga ‘nomes went in, ga ‘nomes went out,
Now look at ga pipes all about.
Ga hin of course get half ga ‘lory,
Forgotten again, same old story!
(CHORUS)
Ga ‘nomes went in, ga ‘nomes went out,
Now look at nothing all about.
Ga orcs of course get all ga ‘ory,
Oops, not our fault, and not our story!
(CHORUS)
Es war Intuition die diesen Gnom zum Singen angeregt hatte. Man kümmerte sich um die Quetschungen und Zerrungen vom Nordamann. Die Zeit verging wie im Fluge, ob es an dem Lied des Gnomes lag oder am Lied des Tabaxi der danach noch eins anstimmte…. Fakt war die Gruppe war nach kurzer Zeit wieder fit und bereit weiter in der Wildnis vorazukommen um die Sache mit den Yuan-ti ein für alle Male zu klären.
Der Morgenspaziergang des Herrn Paladin
Als Erster brach Varoxian auf, er verließ die Hütte und kam nach einer Weile wieder zurück. Waren wir so tiefenentspannt geworden das wir uns keine Sorgen mehr machten. Der Sumpf war doch nicht in der Erholungsphase weniger gefährlich geworden? Es mochte an dem Tabaxi gelegen haben der „Da“ auf dem Dach des Gebäudes saß und ein wenig vor sich hinspielte und in die die Landschaft spähte. Unterdessen bereitete Xerxies wieder eine lustige, grüne, Pilzpaste vor. Was er wohl damit vor hatte? Ich konnte mich dem Umstand erwähren dem verrückten Nordmann dabei zu zu schauen.
Unterbrochen wurden wir, als plötzlich die Tür aufging und ein triefend nasser Paladin in der Hütte stand. Ohne lange zu warten sprudelten Sachen wie, Unterwasserturm mit antiken Amphoren und Statuen aus Stein, die unterbrochen wurden durch Steinbögen gezogen über mehrere Etagen von mindestens 4 Manns Höhe in eine Tiefe die er nicht weiter erkundet hatte, da sie aus seinem Sichtbereich entschwand in der Finsternis. Die Neugierde hatte uns gepackt, zumindest hatten wir das gedacht. Doch mal eben schnell war nicht. Mussten wir uns doch ein wneig auf den Umstand gefasst machen, das wir einige Zeit unter Wasser bleiben würden.
Die Tauchgangvorbereitung
Ein paar Utensilien wurden benötig und waren alsblad auch herangeschafft. Ein wenig hier ein wenig da und die die Paste von dem „Verrücktem“ und zum Schluss ein kleines Ritual und schon hatten wir ein paar kleine Kostbarkeiten. Genauer gesagt 5 inzwischen blau verwandelte Leckerli. Als Erster probierte der „Verrückte“ einen aus. Er steckte sein Kopf unter Wasser, kam wieder nach oben, hustete und prustete rum und lief irgendwie leicht blau an, er bekam kleine Kiemenansätze und versuchte es darauf nochmal. Das Experiment hatte geklappt und so warf sich jeder ein Leckerli sich in den Mund und tat es dem Nordmann gleich.
Jeder? Wir stellten fest das einer in der Gruppe fehlte? Wo war „Da“ hin? Sollten wir uns Gedanken machen? Und schon wieder stellte ich mit erschrecken fest wie nachlässig wir geworden waren. Jeder hätte jetzt nach dem Tabaxi gesucht, doch wir entschlossen uns zu einem Tauchgang. Die „Großen“ nahmen die „Kleinen“ mittels eines Seils mit in die Tiefe.
Der Vorsprung
Die Gruppe taucht durch die harmonisch anmutende Unterwasserwelt des Sees, vorbei an schlangenförmigen Statuen, immer dem großen Tunnel entlang.. Die beiden Großen schwammen an Algen vorbei und fanden dann bei einem Bogen, der von 2 Säulen flankiert war. Dann verschwanden sie unter einem Vorsprung und waren weg. In der Nähe, die Zeit vertreibend, sah berühigend das kleine Volk, von Zeit zu Zeit die beiden bei dem Vorsprung auftauchen Dann verschwanden die beiden Großen wieder über Ihnen unter den Vorsprung. Die Beiden werden schon wissen was Sie tun.
Die Algen aus der Tiefe
Was konnte man hier nur tun? Ahh da waren ein paar Algen, für diverse Dinge gut, schnitt Blinki nach und nach einige Algen ab und stopfte sie in seine Tasche. Thulva betrachtete was der andere Gnom machte. Er war es auch dem zuerst auffiel, das hier eine Sache nicht stimmte. Immer mehr Algen stiegen aus der Tiefe auf. Dazu gesellten sich einge blasenartige Gebilde die schneller an die Oberfläche trieben, als wären sie mit Luft gefüllt. Plötzlich fingen die Algen in der Nähe von Blinki sich an zu bewegen und den Gnom zu schlagen an, eine wickelte sich um sein Bein und wollte ihn in die Tiefe ziehen. Tollkühn schwamm der Tiefengnom zu ihm rüber und sprach Unterwasser einen Zauber. Die Algen zuckten getroffen an mehreren Stellen zusammen und trieben nach unten, doch es stiegen aus der Tiefe immer mehr Algen auf. Was war das? Egal was es war, die Gruppe war in Gefahr, das war nun beiden klar.
Das Rätsel
Sie schwammen zu den beiden anderen, wo sie sie das letzte Mal gesehen hatten entdeckten Sie und fingen an zu erklären. Anscheinen steckten Beide mit ihren Armen in zwei Löchern fest, während weiter oberhalb Lebenssaft in den See floß. Von allen realisierte wieder einmal der Tiefengnom die Situation und schwamm weiter nach oben. Die beiden die in den Löchern festzustecken schienen gestikulierten wild hin und her. Was machen die, fragte sich der Gnom, aber was auch immer es war, sie schienen ein Mechanismus zu öffnen. Inzwischen war der Tiefengnom einige Fuß über ihnen angekommen und hielt das Loch zu aus dem das Blut ins Wasser trat. Wild fing nun auch der Gnom an zu gestikulieren, doch der Nordmann verstand nichts. Es half nichts, es musste was passieren und das sehr schnell. Die Algen erreichten schon den Vorsprung. Plötzlich fing ein Portal aus roten Linien sich in dem Bogen abzuzeichen. Doch die Algen waren inzwischen heran und griffen die 3 an. Bliniki hatte um Schlimmeres zu verhindern einen Zauber um die Gruppe bis auf den Tiefengnom gelegt. Konnte er soch nicht ahnen das die algen auf andere Dinge reagierten.
Gegen die Zeit
Als Erster schwamm der Nordmann, der auch noch sein Großschwert gezückt hatte um sich der Algen zu erwehren, durch das Portal. Gefolgte, nachdem er einen ordentlichen Stoß vom unsichtbaren Paladin bekommen hatte, der Tiefengnom, durch das Portal. Leider war der Stoß so heftig das er durch das Portal flog und unsanft aufkam und das Bewusstsein verlor. Von dem Ganzen nichts mitbekommend machte sich Blinki zum Portal. Er sah sich nochmal um, bevor er durch das Poral trat. Zum Glück denn ein zweiter Blick ließ ihn erkennen, das sich die Algen um etwas unsichtbares gelegt hatten und versuchten das Unsichtbare in die Tiefe zu ziehen. Handeln war erforderlich. So murmelte er den Spruch fast mit geschlossenem Augen. Die Algen zuckten und trieben nach unten. Nicht länger abwartend trat der Gnom durch das Portal und traf auf die anderen Drei. Wo waren sie? Wo war der Paladin? Noch bevor er diese Frage beantworten konnte kam auch dieser durchs Portal.
Das exotische Neuland
Nicht nur der Duft hier war exotisch, auch die Faun und Flora. Riesige Blüten sprießten hier, riesige Vögel die keinem bekannt waren flogen da herum. Wo waren swir nur? Der Tiefengnom war immernoch nicht bei Bewusstsein, schnell war eine kleine Bahre vom Nordmann zusammengeflickt und der Svirfnebli verladen. Schnell stand der Plan fest. Varoxian ging der Gruppe voraus und bildete die Vorhut, der Silouette einer Stadt am Horizont entgegen. Dabei hielt er sich abseits der Straße auf um rechtzeitig die Gruppe warnen zu können, falls Gefahr von ihr ausgehen würde. Die Nachhut lief auf einer einfachen Straße dem Paladin hinterher. Dabei erhielten sie erste Anzeichen von den Wesen, die sie hier erwarten würden. Abdrücke von einem einachsigen Wagen, als auch ein Muster welches einem Reptil zuzuschreiben war, lag vor ihren Augen.
Vor der Stadt
Bevor sie die riesige Stadt mit der hellen, glatten, marmorierten, über 40 Fuß hohen Mauer erreichten, durchzogen Farmlanschaften die umliegende Region. Die Gruppe war, nachdem sie den Paladin eingeholt hatten, wieder vollzählig und hatten die prächtige aussehend und duftende Region hinter sich gelassen. Auf den Plantagen arbeiteten Menschen, neben Elfen, Tieflingen und anderen Völkern. Es waren die meisten Völker vertreten. Bis auf einige wenige aus Lehm und Holz bestehende Hütten, befand sich auf dem Land kein weiteres Gebäude. Diverse Früchte und Gemüse wurde auf den Plantagen angebaut, das zumindest konnte die Gruppe wahrnehmen. Der verlockende Duft von frischen Pfirsichen lockte die Gruppe zu einer dieser Plantagen. Im Schatten eines Akazienbaumes sprachen sie 2 Frauen an, die recht müssig waren. Dabei nahm die Gruppe bei beiden eine Schlangen Tätowierung wahr. Dem Anschein nach zielte der Kopf der Schlange entweder auf ein überlebenswichtiges Organ oder Hals. Die Aussage das man erst in die Stadt käme, wenn man registriert sei, ließ die Gruppe aufhorchen. Als dann noch ein Mund erschien der die beiden Damen zur Arbeit aufforderte, stand für die Gruppe fest, es würde sicherlich nicht einfach sein in die Stadt zu kommen.
Am Stadttor
Wie sollten sie nur in die Stadt kommen? Nach langem Überlegen huschte dem Gnom ein Lächeln über sein Gesicht und kurze Zeit später waren mehr oder weniger ähnliche Abbildungen wie bei den Frauen zu sehen waren, auf den Körpern der Gruppe. Nach kurzem mustern wurden sie für gut befunden und machten sich auf zum großen Stadttor. Dort angekommen, das Tor war verschlossen, wurde nach Ihrem Begehren gefragt und der Nordmann erzählte eine Geschichte mit der Notwendigkeit der Eile und verwies auf den immernoch bewusstlosen Svirfnebli, der ebenfalls kurzerhand von dem Gnom präpariert worden war. Der Gnom stellte sich ebenfalls bewusstlos und hoffte inständig das alles gut ginge. Kurz darauf öffnete sich das Tor langsam ein Spalt und ein paar Yua-ti Wachen kamen zum Vorschein. Sie musterten die Gruppe und betrachteten die Tätowierungen und hegten arge Zweifel an der Geschichte. Sie kontrollierten die Gruppe und blieben beim Paladin stehen. Verdammt waren sie aufgeflogen? Die Arbeit des Tattoos war für die Wachen zu schlampig und nach einer kurzen Diskussion, wurde die Gruppe von mehreren Yuan-tis durch die Stadt in einen Tempel begleitet.
Durch die Stadt
Die Eskorte bestand aus mehren unterschiedlichen Yuan-tis. Zu viele um loszuschlagen und sie in die ewigen Jagdgründe zu schicken. Zu viele Pasanten und Schlagenwesen die hier kreuchten und fleuchten. Schlangen nichts als Schlangen. So zog die Eskorte durch die Stadt, vorbei an diversen Gebäuden und Bezirken, die getrennt waren durch Stadtmauern, die auch noch bewacht waren. Allmählich schwand die Hoffnung hier lebend wieder wegzukommen. Warum hatte er sich nur auf den Deal mit den Beiden nur eingelassen, als Gegenzug für die olle Sumpfhexe die etwas von seinem Meister entwendet hatte. Aufgabe war ausgeschlossen. Schicke weiße Mamorwände zierten das Blickfeld von dieser riesigen Stadt. Es war so grotesk das Bild. Die Schönheit passte einfach nicht zu diesen Schlangen. Aus Büchern wusste Blinki, das die Götter dieser Wesen uralt waren und er wusste auch das diese Kreaturen böse waren. Die Frage die in den Sinn kam… waren diese Wesen böse geboren, so wie Goblins und Orks oder waren diese Wesen einfach nur böse, weil die Gesellschaft es Ihnen vorgab. Falls es Letzteres wäre, würde er einen anderen Weg suchen, als nur diese Kreaturen bis zum Tode zu bekämpfen.
Der Tempel
Mit diesen Gedanken beschäftigte sich der kleine Mann die ganze Zeit und so bemerkte er gar nicht das sie inzwischen, vorbei an einem Bazar, in einem ärmlicheren Bezirk angekommen waren und der polierte Marmor, heruntergekommenen Baracken gewichen war. Erst als plötzlich eine schwere steinere Tür geschlossen wurde, war er wieder hell wach bei der Gruppe. Waren es Restwirkungen von dem Pilz? Die Gruppe stand in einem Tempel. Der Paladin stand etwas vor der Gruppe, in einem Art Senke hinter einem Tisch. Zwei Hohepriesterinen schlängelten um ihn herum, hinter der restlichen Gruppe an der Mauer des Tempels vor der Tür stand die Eskorte und der Paladin wurde von den beiden gespaltetenen Zungen aufgefordert sein Arm über ein Becken zu halten. Die Antwort des Gnoms musste warten, Eile war geboten, wenn sie jetzt nicht zuschlagen würden, dann würde die Gruppe getrennt werden und eine gute Chance wäre vertan. So flüsterten auf einmal die Frage des Gnoms im Kopf des Paladins: „Wollen wir zuschlagen?“ Als dieser ihm per Telepathie antwortete, knisterte daraufhin der Tempel voller magischer Energie und Xerxies stürmte mit den beiden Kleinen unter dem Arm zum Tisch.
Der Kampf in dem Tempel
Mit einer Rolle rückwärts versuchte der Pladin über den Tisch den beiden Pristerinen zu entgehen, schaffte es aber leider nicht ganz, da er von Priesterin umschlungen und gebissen wurde. Am Tisch angekommen ließ Xerxies die beide Kleinen fallen und griff seinerseits mit seinem Großschwert eine der Priesterin an. Doch auch diese umschlang den Angreifer und biss böse zu. Varoxian drückte den Schmerz beiseite, ignorierte das er umschlungen war und schlug so hart mit seiner Waffe zu wie er nur konnte. Der große Angriff der anderen Yuan-ti blieb aus. Nur zwei weitere waren dem magischen Angriff von Blinki entkommen, der seinerseits einen weiteren Zauber auf die Priesterin gewirkt, welcher aber seine nicht die Wirkung zeigte, die er sich erhofft hatte.
Das Blatt wendet sich
Nun ging alles recht schnell und das Glück der Gruppe wendete sich als plötzlich eine weitere Kreatur in der Halle auftauchte und in den Kampf zugunsten der Gruppe eingriff. Doch bevor dieses Wesen Angriff verdunkelte sich ein großer Bereich der Halle. Es folgten gezielte Angriffe in Kombination mit einer ungeheueren Schnelligkeit seitens des Neuen, die nun auf die Priester und den anderen Schlangenwesen niederging. Varoxian stach und hackte auf den Schwanz der nun nicht mehr sichtbaren Priesterin ein, bis dieser nachgab. Nach und nach rang die Gruppe die Yuan-ti nieder, ob duch Schlagkombination, knisternder magischer Energie oder gar durch die scharfen Klingen der beiden Großen, es war ein Gemetzel das einer Opferung glich. Sebst als Varoxian, schwer angeschlagen von einem Ansturm der Yuan-ti umfiel, war der Nordmann zur Stelle und rieb ihn mit einer milchigen Lotion ein, woraufhin der Paladin die Augen wieder aufschlug und zum nächsten Gegner stürmte, völlig in Rage geraten. Nun standen nur noch die Verwirrten am Eingangsbereich
Das Gemetzel nimmt seinen Lauf
Völlig Ahnungslos, verängstigt, verwirrt und herausgerissen aus einem Traum starben die Yuanti nacheinander. Lagen am Anfang des Kampfes die Chancen bei den Yuan-ti wesentlich höher, so war es am Ende nur noch ein Gemetzel. Der Anführer dieser Eskorte wusste gar nicht wie ihm geschah, als sich das scharfe Eisen der Waffen sich durch seine schlangenartigen Glieder schnitt und sich in sein Fleisch grub, bis keines seiner Glieder mehr zuckte. Die anderen hatten ebenfalls keine Chance und so erlosch ein Lebenslicht nach dem anderen, bis kein Schlangenwesen im Tempel mehr am Leben war. Am Ende waren es 9 zugerichtete, teilweise zerstückelte, oder gar in der Halle verteilte Kadaver.
Der Neue
Wer oder was war der Neue, der der Gruppe in ihrer misslichen Lage geholfen hatte? Seine metalische klingende Stimme ohne Höhen und Tiefen klang sehr monoton und hatte diese unstillbare Neugierde bei dem Gnom entfesselt. Das oder der teilte uns seinen Namen mit. Schall und Rauch. Sollte Gond hier seine Finger im Spiel haben. Die Worte „Dalwick“ kam ihm leise über seine Lippen, als er sich Schall und Rauch näherte. Man hatte ihm viele Geschichten von Dalwick dem Effegy Meister erzählt. Er war ein Mechanicus und Gelehrter der arkanen Ströme zu Tiefwasser und Secomber. Aufgrund der Erzählung und seiner Begabung hatte Blinki den Weg eingeschlagen, den auch Dalwick eingeschlagen hatte. Dalwick hatte immer seine geliebte Battlecat, einen schwarzer Löwen mit unglaublichen Kräften, bei sich. Durch seine Adern floss das gleiche Blut. Er hatte seinen Großvater nie kennengelernt, aber über ihn schon viel gehört. Sollte dieses Wesen eine Weiterentwicklung, so einer Battlecat sein, entworfen von einem Mechaniker? Falls ja, wäre das eine unglaubliche Sache. Viel war dem Ding nicht zu entlocken, aber seine Taten sprachen für sich.
Der Zufluchtsort
Nachdem sich die Gruppe ein wenig gereinigt, die Leichen nach verwertbaren Gegenstände abgesucht hatte, öffneten sie die Tür und marschierten dem Wesen hinterher, das ihnen im Kampf beseite gestanden hatte. Der Nordmann bat Schall und Rauch um Zuflucht und nach kurzem Zögern willigte Schall und Rauch ein. Die Bezirksgrenze konnten wir ohne Probleme passieren, da man anscheinend Schall und Rauch kannte und wir im Tempel noch dafür gesorgt hatten das die Tattoos von dem Paladin und mir verbessert worden waren. Sicherlich würde man uns bald suchen, nach dem Gemetzel in dem Tempel, eine sicherlich schwere Straftat. Bald erreichten wir ein Gebäude, welches in einem gehobenem Bezirk lag, abseits der Baracken, wo der Tempel gestanden hatte. Das Wesen ließ und ein und wir erblickten eine Art Werkstatt.
Kaum das die Gruppe nach und nach die große Festhalle betreten und Harshnag dabei die Fragen der Gruppe beantwortet hatte, schoss aus einer Ecke ein Remorhaz aus dem Boden und Griff die Gruppe an, gerade als diese sich die riesige Feuerschale betrachteten die in der Mitte des Raumes stand.
Einige aus der Gruppe kletterten spontan an den großen Stühlen empor. Totes Pferd spang sogar wieder herunter um einen besseren Halt zu finden und dem Wesen in den Rücken zu fallen. Hatten doch alle inzwischen Kampferfahrungen gesammelt, was diese Kreatur betraf. Der Kampf ging dann recht schnell. Totes Pferd wurde vom Remorhaz verschluckt und wurde heruntergewürgt, während die anderen das Wesen auf Distanz hielten und es so in Schach hielten. Im letzten Moment gelang es der Gruppe Totes Pferd zu befreien, er lag Ohnmächtig auf den warmen Steinplatten und musste versorgt werden. Seine Haut und seine spärliche Rüstung wies verätzungsspuren auf, die behandelt werden mussten. Er gelangte wieder zu Bewusstsein. Dieses Mal war er seinem Tode dichter als je zuvor von der Schippe gesprungen.
Unterdessen entdeckten die Anderen, die inzwischen vorsichtig die restliche Halle erkundeten, die anscheinend fehlende Frostaxt aus dem Eingangsbereich. Harshnag schulterte Sie sich und trug Sie zurück in die Halle der Riesen. Als der Riese an dem Torbogen mit den Runen vorbeikam, aktivierten sich diese und fingen an zu leuchten. Wildfire berührte die Runen und aktivierte ein bläulich, schimmerndes donnerndes Portal.
Eigerons Leiche
Nach und nach schritten die Gruppenmitglieder durch das bläulich schimmernden und donnernden Torbogen. Hinter dem donnernden Torbogen lag eine sechseckige Kammer, deren Wände sich 50 Fuß erhoben, bevor sie sich zu einer 90 Fuß hohen Spitze verjüngten. In jeder Ecke des Raumes stand eine lebensgroße Statue eines Riesen, der eine schwere, eiserne Laterne mit erhobenem Arm hielt. Jede Art von Riese war vertreten: Hügel, Stein, Frost, Feuer, Wolke und Sturm. Ein kaltes, magisches Licht strahlte von jeder Laterne aus und erleuchtete eine riesige Leiche, die auf dem Boden unter einem Frostumhang in der Mitte des Raumes lag. Die Leiche schien seit einiger Zeit hier zu liegen, von der Kälte bewahrt. Neben dem Körper ruhte ein riesiger, frostbedeckter Morgenstern. In dem Raum stellt Wildfire fest, das es nur so von Wahrsagermagie knistert.
Als sie sich der Leiche näherten, erschien der Geist von Eigeron, zumindest sprach dieser zu Ihnen und so erfuhr die Gruppe einiges. Wie viele Riesen vor ihnen, kamen Eigeron und sein Vater, Blagothkus, zum Auge von Annam, um Weisheit zu suchen. Das göttliche Orakel sagte ihnen, dass ein großer Umsturz das Gleichgewicht der Kräfte in der Welt stören würde und allen Riesen die Möglichkeit geben würde, den Respekt ihrer Götter zu gewinnen und ihrer Rasse Ruhm zu bringen. Das Orakel sagte Blagothkus direkt, dass er die Götter nie genug beeindrucken könnte, um ihre Bevorzugung zu verdienen, dann drängte er Eigeron, aus dem „dunklen Schatten“ seines Vaters herauszugehen. Blagothkus erfasste die Verzweiflung und Neid. Ein schrecklicher Kampf zwischen Vater und Sohn folgte, in dem Blagothkus Eigeron erschlug. Der Geist wollte wissen, warum die Charaktere gekommen sind und versuchte, hilfreich zu sein.
Er wußte, anscheinend wie das Orakel funktionierte und erklärte, was die Charaktere sagen mussten, um es zu kontaktieren. Nachdem er diese Information gegeben hatte, bat er die Charaktere, seinen Tod zu rächen, indem sie seinen bösen Vater Blagothkus töten sollten. Die Charaktere versprachen Ihn zu rächen und damit verschwand der Geist wieder in dem leblosen Überresten von Eigeron.
Das Orakel
Doch wo war das Orakel? Zum Glück entdeckte einer aus der Gruppe in dem Boden, geätzt und unter einer dünnen Reifschicht versteckt, ein 20-Fuß-Durchmesser, mithral-eingelegter Kreis, der mit der Königsrune und den Worten „Stelle deine Frage um Erkenntnis zu erhalten “ in Dethek, der zwergischen Schrift. Die Königs-Rune, die fast so groß ist wie der sie umschließende Kreis, wurde oft mit Annam dem AU-Vater assoziiert. Nachdem Wildfire die Frostschicht beseitigt hatte, leuchtete diese Rune auf, sobald man sich in 5 Fuß Reichweite sich befand. Nachdem sich Wild Fire in den Kreis gestellt hatte ertönte die donnernede Stimme des Orakels.
Wild Fire war dank des Geistes gewarnt und stellte seine erste Frage wohlüberlegt. Nach der Antwort auf riesisch, erlosch eine Laterne von den Statuen. Bei jeder weiteren Frage erlosch eine weitere Laterne. Zuletzt stellte Totes Pferd seine beiden persönlichsten Fragen und war schwer beindruckt von der Antwort. Ihre wichtigsten Fragen wurden so beantwortet. Sie hatten nun ein Ziel und Harshnag half Ihnen und zeichnete eine Karte um den günstigsten Weg zu den Anführern zu ermitteln. Die Gruppe hatte vom Orakel erfahren, das sie Ihre Würdigkeit dem Gottvater zu dienen, ein Relikt von einem der Riesenanführer zu bringen hatten. Kurz danach sah man die Gruppe den Tempel verlassen.
Die Worte vom donnerenden Orakel klang immer noch nach:
“ Zuerst musst du dich selbst beweisen! Als menschliche Barbaren in diese Länder kamen, kämpften sie gegen unsere Art und stahlen unsere Reliquien und begruben sie in den Boden. Die Menschen bauten Uthgar, ihren Gottkönig, Altäre über diesen Reliquien und umgaben ihre Altäre mit Grabhügeln, geh zu diesen Hügeln, nimm ein oder mehrere unserer verlorenen Reliquien und bring sie als Tribut hier her. Tu dies und dein Weg wird klar gemacht werden. Es gibt viele Wege, die du gehen kannst. Je mehr Relikte du erhältst, je mehr Pfade musst du wählen, desto mehr böse Riese sind bereit, dir entgegenzutreten. Du kannst all ihre Pläne ruinieren, indem du nur einen davon besiegst. Welcher es ist, bleibt zu sehen. „
Die Drachenkultisten
Wild Fire fiel es als Erster auf, über Ihnen schwebte in dem Himmel ein roter Ballon, an dem ein Schlitten dran hing. Langsam sank es immer tiefer. Strickleiter glitten herab und es seilten sich einige Lebewesen ab. Es dauerte nicht lange standen einige Menschen mit lilanen Umhängen vor Ihnen. Bei einigen von Ihnen schimmerten im Gesicht Schuppen hervor. Schnell war klar um wen es sich handelte. Es waren Drachenkultisten. Aber was wollten diese hier? Diese Frage wurde schon beim ersten Satz beantwortet.
„Wir kommen zu Euch im Auftrag von Klauth, dem Großen Drachen des Nordens! Klauth bietet Euch dieses Gefährt und unsere Dienste als Geschenk an, damit Ihr seine gewaltige Herrschaft merkt und den vielen Gefahren des Landes entgehen könnt. Kämpfe mit den Riesen sind unvermeidlich, aber der Große Drache befiehlt, dass ihr vorwärts schreitet und eurem Schicksal entgegentretet! Die Ordnung der Riesen ist gebrochen, und sie sind nicht vereint. Tötet ihre Anführer, und ihr könnt euch vielleicht durchsetzen. Wenn es euch gelingt, die riesige Bedrohung zu unterdrücken, Klauth bittet Euch, in sein verstecktes Tal zu kommen, damit er Euren Mut belohnen kann. „
Das Luftschiff der Drachenkultisten
Die Sache mit dem Gefährt klang gut. Die Gruppe willigte ein und schon nach kurzer Zeit befand sich die Gruppe inklusive Harshnag auf dem Luftschiff der Kultisten. Eines war klar sie würden Ihr Zeil schneller erreichen mit dieser Mannschaft und dem Gefährt. Das angetrieben wurde von Elementaren und auch über mehrere Waffensysteme verfügte. Schnell hatten man dem Kapitän die Koordinaten genannt, schon ging die Reise los und die Charaktere hatten genug Zeit um sich auszuruhen oder anderen Dingen nachzugehen.
Vorbereitung für die eisige Wildnis (Legacy of the Past)
Der Kampf mit dem Krampus
Nicht nur die kleine Gruppe beobachtete den auf Sie zukommenden Reiter. Eine weitere Person, die auf der Suche nach den Legacy of the Past war, nahm den Reiter vor der wiedererichtenden Palisade wahr, der auf die Gruppe zu galoppierte und ein Kampf entbrannte. Der Gruppe zu Hilfe eilend rannte David los. Inzwischen war der Kampf vollends entflammt. Während Az Dhakar und der Panther von Srisira griffen im Nahkampf an, während die anderen der Gruppe das Weite suchten bzw. von Ihren Reittieren per Bogen oder gar Zauber auf den Angreifer einwirkten.
Anfangs sah der Kampf für die Gruppe vielversprechend aus und das Wesen hatte schlechte Karten. Auch war inzwischen der Schurke heran, doch konnt dieser nicht verhindern, das der Goliath bezaubert wurde und keine Angriffe von ihn kamen. Schlimmer noch das Wesen nahm ihn sein Schwert ab und gab ihn dafür ein kleines Stückchen Kohle in die Hand. Nachdem noch eiinige Bolzen und Pfeile das Wesen trafen löste sich das Wesen in Luft auf. Wo war es hin? Der Kampf war vorbei.
Zurück in Bryn Shander
Kaum hatte die Gruppe die Stadt erreicht und die Bürger mitbekommen, wer in Ihrer Stadt war. Wurde die Gruppe eingeladen auf Kosten der Händler von Ihren Erlebnissen zu berichten. Es wurde ein tosendes Fest in Kelvins Comfort abgehalten, Erinnerungen an die Opfer in Bryn Shander erzählt und es floss in rauen Mengen der gute Flamebeard’s Firebrandy. So bekam Eryn eine menge über den Verbleib der anderen Gruppe mit, die inzwischen im hohen Norden unterwegs waren. Die andere Gruppe hatte wohl einen Riesen namens Harshnag getroffen, der Sie an einen entlegenen Ort gebracht haben soll. Einige Drachenkultisten sollen sich wohl auch in der Nähe befinden und ein gewisses Interesse bekundet haben, dabei fiel der Name von Klauth, einen sehr alten Roten.
Der Handel auf dem Marktplatz
Am nächsten Morgen machte sich die Gruppe auf um diverse Dinge zu erledigen. Ein Teil der Gruppe ging auf den Marktplatz, darunter auch der Neue, der seine Hilfe der Gruppe angeboten hatte. So wurden viele Kostbarkeiten gefunden, darunter ein besonderer Rucksack mit einem gewissen Tragekomfort. Ein paar alchemistische Dinge und Kräuter. Ja die Gruppe bewies ein gutes Händchen, was den Handel anging und so kamen sie mit vielen günstig erworbenen Sachen wieder. Der Goliath hingegen kümmerte sich unterdessen um die Reittiere. Er hatte zwar eine Vorstellung, aber was er dann für ei Angebor bekam verschlug selbst ihm den Atem. Ein weißer Greif war die Krönung der Suche. Es folgten Reitwölfen und Elchen, die Ihren Besitzer wechselten.
Der Aufbruch in die eisige Wildnis
Gut ausgerüstet mit Schlitten, Karten, Winterkleidung, brennbaren Material und den neuen Reittieren zog die Gruppe los. Zusammen mit der Information die Eryn gesammelt hatte, würden sie die andere Gruppe aufspüren. Bald waren sie am Horizont verschwunden. Das es hier draussen gefährlich war wussten Sie, doch sie waren bereit das Rätsel zu lüften, die Zeit drängte.
Kurz vor Triboar, auf der Reise Richtung Süden, hatte sich nicht nur ein interessantes Wesen, ein Tabaxi mit Namen „Da“ sich der Gruppe angeschlossen, sondern auch ein Svirfnebli, den es an die Oberfläche verschlagen hatte. Sicherlich wäre die Reise nur halb so interessant gewesen, hätte ich die Beiden nicht in der Nähe von dem Dorf Mornbryn’s Shield getroffen.
Ein Ort der immerschon geprägt war durch das Moor, dem Subrin und dem guten… ja ich will es nicht verleugnen, den Mornbryner Torfschnaps. Auf dem Weg nach Süden nach Triboar verlief die Reise recht ruhig und wir kamen recht schnell voran, die Zeit verflog wie im Fluge, ob es an den Geschichten des Tiefengnoms und des Tabaxi lag, die Hoffnung in Triboar Leute für meine heikle Unternehmung zu finden oder an dem guten Reisewetter, kann ich Euch heute nicht mehr sagen. Kurz vor dem Ort der an dem der Evermoor Way und die Long Road sich kreuzen, Sûne schien sich inzwischen von uns zu verabschieden, da nahmen wir Kampflärm vor uns wahr.
Mitten auf dem Evermoor Way fand ein kleines Scharmützel zwischen einigen Dorfbewohnern und ein paar Zischlers. Die Bewohner schlugen sich nicht schlecht. Als der Tabaxi in den Kampf eingriff, dachte ich mir, warum nicht, ein Kampf so kurz vor dem Ende kann nicht schaden. Um mir einen Überblick über Geschehen zu machen brachte ich ein wenig Licht ins Dunkel. Ein wenig enttäuschend nur noch 2 Zischlers anzutreffen stürzten wir uns in den ungleichen Kampf. Als dann noch der Stämmige, er gehörte zu dem Letzten seines Satmmes aus seinem, wie sich später herausstellte, sich auch noch an unseren Gegner vergreifen wollte, setzte ich dem Ganzen ein Ende, nur um dann festzustellen das der Andere Ihn wieder zum Leben erwachen ließ. Der Kampf war also recht schnell vorbei und die Zischler taten mir irgendwie leid. Einer von den Beiden konnte aber noch vernommen werden von den Beiden.
Es stellte sich schnell heraus das der eine ein Anhänger Torms war und der andere ein Nordmann, die der Stadt in keinster Weise angehörten. Bevor sich die Beiden aber Hals über Kopf ins Evermoor in Ihr Unglück stürzten konnten, konnten wir Sie davon überzeugen eine Nacht in der Stadt zu verbringen. Der Nordmann schien eine Verbindung zur Emerald Enclave zu pflegen und auch so hatte er eine Menge Wissen über Kräuter. Eine interessanter Nordmann, anders wie ich schon welche kannte. Der Torm Anhänger war dagegen das genau das was man von einem Anhänger erwarten würde. Er schien sich über die Schmiedekunst gut auszukennen und auch so waren seine Waffen gepflegt.
Im „Talking Troll“ kehrten wir ein und ich konnte eine Menge über unsere beiden Neuen in Erfahrung bringen und für meine Unternehmung begeistern, bzw einen guten Deal aushandeln. Als sich der Gastraum schon gut geleert hatte, suchte ich das Tabaxi auf um es über ein paar Sachen zu befragen, doch war er heute nicht in der Stimmung.
Am nächsten Tag rüsteten wir uns noch aus, bevor wir uns auf den „Rückweg“ machten. In den Tagen lernte sich die Gruppe besser kennen. Die Reise verlief ereignislos, erreichten Nesmé und dank unseres Svirfnebli hatten wir in unseren Nächten immer ein Dach über unseren Kopf und dank des Tabaxi immer ein Lied am frühen Morgen im Ohr das man nicht so schnell bis zum nächsten Tag vergaß. Wir reisten weiter gen Osten, um so wenig wie möglich Weg durch den Sumpf zum See zurücklegen zu müssen. Abgesehen von diversen Experimenten mit Pilzen und Kräutern von unserem Nordmann die auch mich ordentlich durcheinander brachten, blieb alles ruhig.
Der Weg durch das Moor zum See ging recht schnell, hier sollte ich erwähnen das ich die meiste Zeit meiner Reise Dank des Nordmannes in einem Fass, das er auf seinem Rücken trug, erleben durfte. Inzwischen roch es nach Troll, ein Geruch den ich die ganze Zeit schon vermisst hatte, zumindest die Intensivität. Auch die Spuren von zerbrochenen toten Bäumen, zeigte uns das diese Wesen nicht weit weg waren von uns. Es verging ein halber Tag, ohne das auch nur irgendetwas ereignisvolles sich zutrug. Wir kamen an dem See an und der Boden verschmolz mit dem trüben Wasser. Eine zerstörte Hütte ließ die Hoffnung aufkeimen das der Tag doch nicht so langweilig enden sollte, wie er bislang verlaufen war. Zum Glück hatte ich eine Angel mitgenommen und wollte schauen ob Tymora mir hold war, doch bevor ich auch nur den Köder auswerfen konnte, riss ein Schrei uns aus den Gedanken.
Mit hungrigem Bauch, aber trockenen Fußes, kam ich dank des Nordmannes, auf der anderen Seite des Gewässers an. Noch bevor wir uns versehen hatten, stellte sich schnell heraus dass wir bei meinem Ziel angekommen waren, oder doch nicht? Sie sah zwar meinem Ziel recht ähnlich, aber irgendwie passte die Farbe der Haut nicht, zu der die mir in Erinnerung geblieben war. Vlt war es eine Freundin von Ihr. Danach tauchten noch 2 Wasserelemetare auf die versuchten den Nordamann ins Wasser zu ziehen um ihn ein kühles und nasses Grab zu bescheren. Doch da diese Alte nicht die Gesuchte war, konnte ich das nicht zulassen.
Allein schon der Gedanke das diese Alte eine Freundin von der Gesuchten war und diese das Zeitige segnen würde, war Genugtung genug. Der Kampf wog hin und her und warum auch immer hatten die Elementare es auf den Nordmann abgesehen. Die flüchtende Alte ereilte nun das Schicksal welches der Nordmann ereilen sollte. Wie unergründlich doch die Wege von Tymora sind. Selbst Waukeen vermochte es nicht dieser Alten beizustehen und Ihr Geist entschwand in der Tiefe des Sees. Ein See der noch so einige Geheimnisse verbarg.
Der Kampf hatte aber auch Spuren bei der Gruppe und mir hinterlassen und so zogen wir uns in die Hütte des Tiefengnoms zurück und rasteten. Eine Sache machte mmir allerdings Sorgen, hatte die Alte unseren Nordmann verflucht? Wir würden es schon bald erfahren.
Der geheimnissvolle Sack des Krampus (The Outbreaks)
Der Sack des Krampus
Als die Tür von Harshnag geöffnet wurde, war der Rest der Gruppe recht angespannt. Hatten Sie doch schon ein Mitglied aus der Gruppe hier in dem Tempel verloren. Nachdem Wildfire etliche Fackeln enzündet hatten, ging die Gruppe in einen größeren Bereich indem sie einen Treppenaufgang in Riesenform und in der Mitte eine Statue stehen sahen. Sie ließen diese stehen und durchschritten einen hohen, aber schmalen Gang, von dem rechts und links jeweils gleich große Räume abgingen.
In den ersten 4 Räumen befanden sich jeweils zwei frostbedeckte Steinsofas die ein Abmessung von 60 Fuß hatten und als Betten dienten. Interessant waren auch die gefrorenen Torbögen und die Tatsache das ein kleines Gefälle zwischen dem nördlichen und dem südlichen Ende lag. Doch eine andere Sache zog unsere Freunde in den Bann. Bei dem 5ten Raum war nicht nur ein Steinsofa drin, sondern auch ein größerer Sack, der anscheinend hier vergessen worden war. Wild Fire war neugierig wie die Katze nun mal war, zu dem Sack gegangen und hatte hineingeschaut. Er fand etliche interessante Dinge unter anderem eine Kiste aus der plötzlich ein kleiner Kopf sprang und auf einmal hier in dem Raum alles in dieses Sack gezpogen wurde. Alle bis auf Wildfire selber wurden plötzlich in das „Nichts“ gezogen und nachdem seine Freunde verschwunden waren ließ Wild Fire los und ließ sich in den Sack ziehen.
Beim Krampus
Die Speisekammer
Als alle Ihre Augen wieder aufmachten befanden Sie sich in einem stinkendem, nach Abfall und verwestem Fleisch riechendem Raum. Es war Dunkel, doch schnell war klar, sie waren in einer Speisekammer gelandet und der Geruch deutete darauf hin das es sich um Menschenfleisch handeln musste. Licht erleuchtete den Raum und am Boden entdeckten Sie mehrere Gebeine, teilweise noch mit Fleischfetzen besetzt. Ein Kochtopf befand sich hier ebenfalls, wie ein Holzkäfig in dem ein skeletiertes Kind saß. Wo waren Sie nur hier hingekommen?
Totes Pferd der noch vom letzten Mal angefressen von Harshnag war, stellte diesen zur Rede. Doch auch dieses Mal zuckte dieser nur mit den Schultern. Er wusste nicht wo Sie hier hingelangt waren. Allerdings schien diese Behausung eines großes Menschenfressers näher zu kommen. In dem Top erblickten einige der Gruppe das dort noch Kinderbeine drin schwammen und die Soße nichts anderes war, als das Blut der Kinder. Wer mochte nur die Kinder verspeist haben?
Um der Frage auf den Gund zu gehen, öffnete Wild Fire die Tür und sie erblickten einen Gang. Ebenso von unbehauenem Stein umgeben, wie der „Speiseraum“. Um sich blickend zog die Gruppe weiter. Ein köstlicher Geruch von exotischen Gewürzen war auf dem Gang wahrzunehmen, der anscheinend unter einer eisenbeschlagenen Tür hervorquoll. Die Gruppe machte sich nach der Sichtung in der „Speisekammer“ mit einer unangenehmen Begegnung bereit und öffnete die Tür.
Die Backstube
Doch was Sie erblickten war ganz und gar nicht gefährlich. In der Mitte des Raumes standen 2 riesige Tischen auf dem 2 große Lebkuchenmänner lagen. An der Wand befanden sich Öfen wo anscheinend die Beiden erst frisch gebacken worden waren, sie dampften noch ein wenig. Es waren aber nicht nur 2 weitere Öfen da, sondern auch noch weitere. Man hatte das gefühl in einer riesigen Backstube zu stehen, doch wo war nur der Bäcker?
Diese Frage musste erstmal in den Hintergrund gestellt werden, da sich plötzlich die beiden Esswaren aufsetzen, miteinander sprachen, wenn auch nicht gerade recht intelligent und sich mit den in der Nähe liegenden großen Pfefferminzstangen bewaffneten und auf die Gruppe losgingen. Weitere kleine Lebkuchenfiguren sprangen aus einem Korb und rannten mit den Worten: „wir müssen das Loch finden“ an den Gruppenmitgliedern vorbei in die Speisekammer.
Nun bedarf es nicht vieler Worte um zu beschreiben das der recht ungleiche Kampf zu Gunsten der Gruppe ausgegangen wäre, wäre da nicht… wäre da nicht dieses Ketten rasselnde Geräusch gewesen. Doch vorher tauchte erst unbemerkt eine weitere Person in der „Speisekammer“ auf, schnell hatte auch Sie sich gefangen und beobachte, wie ein kleiner Gnom sich an den Überresten der Kinder zu schaffen machte. Blieb aber vorerst unbemerkt. Erst im Gang als das Rasseln immer näher kam, entdeckte Blm nicht nur ein Wesen vor sich, sondern auch noch eine Drow hinter sich.
Der Kampf mit dem Krampus und seinen Lebkuchenmännern
Der Kampf in der Küche war inzwischen vollends entbrannt und nicht nur eine Pfefferminzstange fehlte dem Einen von den Männern. Sie waren fast schon so zerstückelt worden das es nur noch eine Frage der Zeit war, bis Ihre Krümmel vollends den Boden zierten.
Doch da stand er, ein gehörntes großes Wesen, mit dem Kopf einer Ziege, einen roten schwerden Mantel tragend, Ketten in den Händen haltend und einen weißen langen Ziegenbart. Buckelig und leicht nach vorne überhägend. Was war das für ein Wesen? War das das Kinderfressende Wesen? Totes Pferd ging es durch und durch.. ein Dämon ein Wesen aus den Höllen.
Doch da stoben schon die ersten Flammen, da stand das Wesen plötzlich ohne sich bewegt zu haben unter Ihnen, da knirscht Fleisch da kracht es recht laut. Die Lebkuchenmänner hatten aber trotz Verstärkung kaum eine Chance, doch vorher konzentrierte sich die Gruppe auf den neuen Angreifer und der hatte es in sich. Totes Pferd hielt inne und hieb eher auf Harshnag ein, die Drow schoss an dem Wesen vorbei und es dauerte einen Moment bis wirklich der richtige Feind ausgemacht werden konnte und dieser fiel, wie ein Ziegenteufel fallen konnte. Danach kehrte wieder Ruhe ein und die Lebkuchenmänner zerfielen von den Hieben der Gruppe.
Wo waren sie hier nur? Wo würde die Tür hinführen? Wie konnten sie wieder zurückkehren?
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