Geheimoperation Drachenmaske (The Legacy of the Grey Guardians)

Geheimoperation Drachenmaske (The Legacy of the Grey Guardians)

Das Kastell

Die zweite Gruppe war ebenfalls in einem Einbaum aufgebrochen und erblickten nach nur 2 Stunden das Kastell Naerytar. Die Geheimoperation Drachenmaske konnte beginnen. Aus sicherer Entfernung beobachtete die Gruppe die Vorgänge vor dem Kastell. Es waren etliche Echsenwesen, Bullywugs, Kultisten, Frösche und im Wasser Krokodile auszumachen. Eine schiere Anzahl von Gegnern. Die selbst mit einem Ablenkungsmanöver nicht zu packen wären. Ein guter Plan und verdammt viel Glück musste her.

Der Plan

Schnell stand dieser fest. Kurze Zeit später erreichte ein Einbaum mit einem Echsenwesen die Landestelle vor der Kastell. Er zog das Boot ans Land und legte es neben die anderen 6 Boote die am Ufer lagen. Zielstrebig ging die Echse vorbei an den mit Palisaden umzäunten Gebäuden der Bullywugs und ließ das Dorf der Echsen links liegen. Der schlammige Untergrund ließ Ihn des öfteren das Gleichgewicht verlieren. Es viel aber bei den anderen Echsen, Bullywugs, Fröschen und Kultisten nicht weiter auf. Nachdem ihn die Echsenwachen gegüßt und er den Haupteingang durchschritten hatte, war er seinem Ziel, ohne große Aufmerksamkeit zu erregen, näher gekommen. Ander war im Kastell.

Die Kletterer

Unterdessen hatten sich die anderen beiden im Schutz des Sumpfes, vom Osten her sich dem Kastell genähert. Auch sie schafften es unbemerkt an die Mauer des Kastells zu gelangen und waren den großen Krokodilen die im Graben schwammen ausgewichen. Maevina hatte schnell die Schriftrolle ausgelöst und war geschickt an der Mauer hochgeklettert. Anakis hatte sich in ein Schwarm verwandelt und war Maevina gefolgt. Oben auf den Zinnen angekommen, konnte Maevina noch Ander entdecken der in seiner neuen Verkleidung als Echse zum Hauptkastell ging. Alles lief nach Plan.

Anders Halluzination

Kurz vor erreichen des Innenhofes des Kastells, tauchten Bilder und eine unbekannte Stimme in Anders Kopf auf. Bilder von 2 Maskenteilen im Kastell und die Stimme einer Unbekannten die ihn wissen ließ, das die andere Gruppe in 2h im Keller des Kastells auf sie warten würde. Diese Informationen waren wertvoll, oder eine Falle. Wie dem aber auch sei, die Bilder schienen real und boten eine Hilfe, bei seiner Suche. Da er sowieso nichts zu verlieren hatte, ging er diesen Bildern nach.

Das Observatorium

Es wimmelte im Innenhof und in den Gebäuden vor lauter Echsenwesen. Er kam bis zum Turm, auf dem das beschädigte Observatorium sich befand….

Gedanken einer Dunkelfe 

Soweit, so gut“ dachte Maevina, als sie sah wie Ander problemlos im Kastell verschwand. Sie zog die Schriftrolle hervor und löste sie aus. „Nun kann es losgehen“ dachte sie weiter und kletterte die Mauern mühelos nach oben, mit Anakis in ihrer Schwarmform im Schlepptau.
Die Schießscharte war eng, aber die Dunkelelfe zwängte sich hindurch.
Oben angekommen sah sie sich um und erkannte wie Ander sich in Richtung des halb zerstörten Turmes machte, so wie sie es besprochen hatten. Er schien keine Probleme mit den Wachen oder den anderen Anwesenden zu haben.

Meavina nutze die angehende Dunkelheit aus und flitze über die Dächer zum Observatorium.
Dort angekommen entdeckte sie die Gargoyles und ihr wurde klar, dass diese zum Schutz dort waren.
Im Raum unten konnte sie Rezmir und den Magier Azbara Jos erkennen, die vor einem Teil der Maske standen.
So nah…und doch so fern“ waren die Gedanken der Dunkelelfe. „Hier jetzt unüberlegt…“ doch weiter kam sie nicht, denn in diesem Moment kam ein mächtiger Windstoß und wirbelte den Raum durcheinander.
Das Teilstück fiel hinunter und verschwand in der Tasche von Ander. „Nicht schlecht…aber leider hat dich Rezmir gesehen und da sich deine Verwandlung aufgelöst hat, hat sie dich wohl erkannt und nun weiß sie, dass wir da sind“ ging Meavina durch den Kopf. „Schnell weg“ war ihr nächster Gedanke und es schien, das Anakis dies auch so sah, denn sie krabbelte so schnell sie konnte hinfort.

Wohin….wohin….nur?“ überlegte sie. „Rezmir hat sich verwandelt und wird schnell sein“ spekulierte sie weiter.
Sie sprang und hüpfte über die Dächer und hörte nur die zwei Einschläge neben und unter ihr und so begab sie sich in die dunkelste Ecke, die sie dort oben entdecken konnte.
Von dort konnte sie sehen wie sich die Bullywugs, Kultisten und die Echsenwesen aufmachten um die Eindringlinge zu suchen.
In dem Tumult entdecke sie Ander…und er sie…er fuchtelte mit den Händen und deutete mehrfach nach unten. „Nach unten…ja schon klar…nur wie?
Die Mauer ist zu hoch zum Springen
“ erinnerte sich Meavina. „Mir bleibt nur das Klettern…am besten von außen an der Wand lang.“ Gedacht, getan. Sie hangelte sich von Schießscharte zu Schießscharte und entdeckte Anakis als Krabbeltier. „Super. Ihr geht es gut…aber Moment mal…was haben wir denn hier?

Durch das kleine Fenster sah die Dunkelelfe eine Truhe umschlossen von Eisenketten und mindestens fünf Schlössern.
Das muss ich mir ansehen“ und so stand sie kurze Zeit später vor der Kiste.
Mühelos öffnete sie die ersten vier Verschlüsse. Sie wollte gerade mit dem Letzten Schloss anfangen, da hörte sie, wie jemand die Treppe heraufkam.
Schnell schlüpfte Meavina wieder durch die Öffnung nach draußen und schaute vorsichtig hinein. Ein Bullywug mit einer merkwürdigen Kopfbedeckung holte die Truhe und brachte sie hinunter. „Ich muss wissen was da drin ist“ und so kletterte sie wider hinein und lugte vorsichtig die Treppe hinunter.
Das…kann nicht wahr sein? Das ist doch unwichtiges Zeug. Ein Spiegel, ein Kamm und irgendwelcher halb kaputter…Schrott.“
Dachte sich die Dunkelelfe und verschwand wieder nach draußen.

Sie hangelte sich eine Weile draußen entlang und sah sich mit Anakis die eine oder andere Räumlichkeit an, entdeckte aber nichts Wichtiges.
So geht das nicht. Ich muss nach unten. Ich brauch eine Ablenkung.“ Und da kam ihr der Raum mit den getrockneten Gräsern gerade Recht.
Sie zündelte etwas und  nach einer Weile brannte es ordentlich. „Ich hoffe das funktioniert“ dachte sie noch und kauerte sich in eine Ecke.

 

Sightseeing der etwas anderen Art (The swamp rats)

Sightseeing der etwas anderen Art (The swamp rats)

Sightseeing der etwas anderen Art (The swamp rats)Die Unterkunft

Nachdem uns Laurenzius in seinem Haus beherbergte und wir über die Yuan ti zu sprechen kamen. Insbesondere über die Göttin Sseth, dem Anführer Oasi und dessen Anhängerschaften brach die Nacht über uns herein und die Gruppe konnte Ihre Kräfte beim erholsamen Schlaf neu sammeln.

Am nächsten Morgen war Schall und Rauch nachdem Laurenzius zu seiner Gerberei aufgebrochen war, bei einer der Wachen auf den Mauern nach den Gesuchten erkundigt. Ja wir waren endlich Gesuchte und hatten für ein kleines Aufsehen gesorgt in der Stadt, als wir am Vortag uns der Tätowierung bzw. den Ritual widersetzt hatten. Der Sache wollte man sich zwar annehmen, aber war von weniger Belangen. Als Blinki von Schall und Rauch nach der Rückkehr diese Worte vernommen hatte.. fing er an zu Schmunzeln.

Ja der Tag hatte erst angefangen. Unterdessen beratschlagte die Gruppe Ihr weiteres vorgehen und kam zu dem Entschluss den Bazar der Stadt aufzusuchen, Blinki benötigte ein neues Buch um seine Zauber einzutragen, (das Alte war leider der eigenen Kloake zum Opfer gefallen) Varoxian gelüstete es nach einer neuen Rüstungen und Xerxies wollte sich auf die Suche nach neuen vlt. auch exotischeren Kräutern begeben und gegebenfalls sich mit einem Kundigen über Rezepturen austauschen.

Der Bazar

Nach einer einfachen Kontrolle unserer Tataoos und unseren Anliegen kamen wir zum Bazar der am Fuße der Pyramide lag. Der Markt war im Inbegriff aufgebaut zu werden und so sah man diverse Verkäufer, aus unterschiedlichen Völker die sich auf dem Bazar tummelten. Unter anderen Kenkus, Genasi und anderen Völkern, es fiel auf das es keine konkurrierende Stände gab. Merkwürdig, machte doch erst die Konkurrenz einen Bazar aus. Nun aber andere Länder andere Sitten. Während jeder seinem Anliegen nachgegangen war, mal mehr, mal weniger erfolgreich wie man nach einer halben Stunde feststellen musste, beobachtete Schall und Rauch das ganze Treiben von einem steinernen Kanalisationsdeckel aus.

Blinki hatte recht schnell bei einer Gruppe von Genasi für einen passenden Ersatz, sein alten Zauberbuch und für einen guten Preis gefunden und auch Varoxian hatte mit seiner Suche Erfolg bei ein paar Goliaths und präsentierte uns später seinen neuen Bänderpanzer. Einzig Xerxies war ein wenig verloren über den Markt geirrt und hatte nichts gefunden. Da Genasi die Hilfe von dem Gnom abgeleht hatten, hatte dieser versucht den Nordman auf dem Markt zu finden, dabei war Ihm ein recht ungleichtes Paar aufgefallen.

Lanu und Mirafir

Eine Schildkröte und ein Fulborg eilten sich einen Stand zu errichten und hatten das Interesse von Blinki geweckt. Neugierig betrachtete der Gnom die Runen und die Einfassungen auf dem Panzer der Schildkröte. Dem Anschein nach, war diese recht alt. Die Neugierde blieb nicht unbemerkt und schnell kam er und die Schildkröte mit dem Namen Lanu ins Gespräch. An Xerxies sich erinnernd erkundigte sich der Gnom nach diversen Elexieren, Tränken und Tinkturen. Er hatte zwar nicht die Ahnung, aber er wusste was sich gehörte und so wechselte alsbald ein wenig Schmauchkraut, ein Kraut das abführend wirkte, als auch ein paar andere Dinge den Besitzer. Als Lanu Ihm auch noch eine Abschrift eines besonderen Buches gewährte war die Überraschung umso größer wie sich später herausstellen sollte. In der Hoffnung sich bald wieder zu treffen mit dem Nordmann an seiner Seite verabschiedete sich der Gnom von Lanu und Mirafir dem Fulborg.

Das Zusammentreffen und das weitere Vorgehen an der Steinplatte bedufte recht kurz und auch die Mine von Xerxies erhellte sich, als er von Blinki die Abschrift, als auch einen guten Zug aus der Pfeiffe von Blinki mit dem neuen Schmauchkraut bekam. Irgendwie hinterlies die Pfeiffe Nebenwirkungen, doch das hinderte nicht die Gruppe nach und nach in die Kanalisation zu gelangen.

Die Kanalisation

Unten war es ruhig, das Rauschen der Kanalisation war zu hören, als auch die Gesprächsfetzen die vom Trubel des Bazars nach unten drang. Nachdem Varoxian die Steinplatte mit einem knirschendenden Geräusch wieder verschlossen hatte. Blieb nur noch das Rauschen. Am Boden des Kanals waren Spuren der Schlangenwesen zu sehen die hier des öfteren vorbei kamen. Also entschloss sich die Gruppe sich Richtung Pyramide zu begeben und wurde kurz davor in ihrem Enthusiasmus gebremst, da ein Eisengitter den Weg weiter in das Innere zu gelangen versperrte.

Es half nichts und so begab sich Varoxian in die Brühe und rutsche darin aus und prallte schmerzhaft gegen das Gitter. Xerxies bekommt einen Anfall und drischt unverholen auf die Gitterstäbe ein, aber selbst nach einer längeren Zeit habe diese sich kaum verformt. Nachdem er Unterstützung von Varoxian erhält ändert sich die Situation kaum, auch das Gitter mittels eines Netzes herauszureissen scheitern. So vergeht einige Zeit in der Kanalisation. Immerhin bekommt die Gruppe heraus warum sie sich mit dem Gitter so schwer tun. Spätestens aber nachdem ein Beben die Stadt erzitterte, als Blinki einen Zauber ausprobiert hatte, sich das Gitternetz zusammengezogen der Gruppe nun den Weg freigab, war allen klar das man hier einiges für den Schutz gemacht hatte. Es würden noch mehr Hürden auf sie warten.

Die Pyramide von unten

Nachdem das Gitter überwunden war, ging die Kanalisation steil herab. Schall und Rauch bildete die Vorhut und kam schnell voran, bis er eine riesige Höhle erreichte, dessen obere Mitte einen  umgedrehten pyramidenförmigen Stalagtit bildete der mit diversen Edelsteinen besetzt war, den Abschluss bildete ein roter geschliffener Edelstein. Leider war diese Pyramide nicht so ohne weiteres zu erreichen, lagen doch mehrere Meter Luftlinie dazwischen. Nach unten hin erstreckte sich eine Steile die in einem Loch endete. Das Tosen lies darauf schliessen, das es da noch nicht zuende war. Die Abfälle der Stadt ergossen sich in ein schmalles Loch, in eine Art Vase, in Form einer eisernen Jungfrau. Umrahmt wurde sie von einem Becken, welches verhinderte das die Kloake der Stadt in die Vase laufen konnte.

Aktion Brechstange

Unterdessen hatte die Gruppe zu Schall und Rauch aufgeschlossen. Nachdem dieser der Gruppe seine Erkenntnisse mitgeteilt hatte und die Vertraute von Blinki, die Eule, nicht mehr berichten konnte, kletterte Schall und Rauch an den Wänden entlang zur Pyramide und erkundete diese. Abgesehen von den Farben der Steine von orange, blau, rot, lila und grün, entdeckte er ab dem lilanen Berich, drakonische Runen die sich über die Etage hinwegzogen. Am untersten Bereich beim Übergang zu dem roten Stein zogen besondere Runen seine Aufmerksamkeit an.

Später wurden diese 4 Lebensrunen von Blinki entschlüsselt, der sich nachdem Schall und Rauch und auch Xerxies sich dank der Slipper sich an der Pyramide probiert hatten. Die Höhle wurde von einem Brummen erfüllt, nachdem Blinki versucht hatte den roten Rubin zu zerstören. Auch vor ihn hatte Xerxies es versucht und hatte seinen Hammer eingebüßt. Ebenso erging es Blinki der es mit diversen Zaubern versucht hatte, den Stein zu zerstören. Als diese Zauber sich aber gegen ihn wanden und die selbst zugefügten Schmerzen des Feuerbolzen langsam nachließen, kehrte dieser zu den anderen zurück.

Die Vase

Schall und Rauch, der inzwischen seine Slipper wieder hatte, machte sich nun auf den Weg nach unten und entdeckte unter anderem grünen Schleim, der Ihn sehr schnell klar machte das dieser Schleim weitaus mehr war, als er zu sein schien. Denn nachdem er in das Loch gespäht hatte, erwachte dieser Schleim, formte sich neu und verfolgte ihm zwar langsam aber stetig. Den Heraufeilenden auf sich zukommend, packte der Rest der Gruppe Ihre Sachen zusammen und begann den Aufstieg. Schall und Rauch überholte sie und teilte Ihnen mit, welche Gefahr von hinter Ihnen drohte. Schnell war die Gruppe wieder hinter dem Gitter.

Die Verfolger

Doch was war das, der schwere steinere Deckel zu der Kanalisation vom Bazar war offen. Das konnte nur eins bedeutet, das Beben oben hatte das Interesse der Stadtoberhäupter geweckt. Also entschloss sich die Gruppe weiter der Kanalisation zu folgen, wobei Schall und Rauch der Gruppe immer ein wenig voraus war. Blinki brachte einen Sensor in der Kanalisation an um Verfolger frühzeitig zu entdecken, während Schall und Rauch eine kleine Abzweigung ausfindig machte, um der kleinen Gruppen Sichtschutz zu gewähren und das vor ihm Gegner waren, so entschloss sich die Gruppe, sich um die 5 Verfolger zu kümmern.

Schnell hatte die Gruppe Ihre Position eingenommen, die Eidechsen heran und wurden völlig überrumpelt, den Auftakt machte Varoxian und ehe der erste Gegner auch nur wusste was Sache war, wurde er an die Wand der Kanalisation gestossen und machte die Bekanntschaft von Xerxies seiner Waffe, die ihn zusammensacken ließ und Schall und Rauch zwischen den überraschten Gegner hin und herwirbelte. Sie starben lautlos und selbst der Schamane brachte keinen Laut mehr über seine Lippen, einer von den Eidechsen wurde noch verhört, bevor auch seine Wirbel, von Schall und Rauch gebrochen wurden.

Feierabend in der Gerberei

Die Gruppe hatte beschlossen die Leichen zurück in der Kanalisation zu lassen und war an die Oberfläche zurückgekehrt. Behutsam hatte Schall und Rauch die Platte zur Seite geschoben und so stand die kleine Gruppe, die zuvor von dem Blut der Echsen gereinigt worden war, vor der Gerberei von Laurenzius. Sie traten ein und holten ihn ab. Er hatte Feierabend. Anscheinend hatte das Beben seine Spuren hier in der Stadt hinterlassen. Einige Schäden waren entstanden, soviel war den Wachen zu entlocken die sie auf den Weg zu Laurenzius trafen bzw. leicht kontrolliert wurden. Beim Haus von Laurenzius angekommen schmiedete die Gruppe weitere Pläne für den Abend, es ging zum Vergnungungsviertel. Gesagt getan.

Das Vergnüngunsviertel

Die Gruppe gelangte am Abend ohne große Probleme und nur einer leichten Kontrolle von einen paar Tabaxis am Tor zu dem Viertel hinein. Die Sonne war bereits schon untergegangen und reges Treiben in den riesigen Häusern war schon von draussen wahrnehmbar. Die Gruppe teilte sich auf und während Varoxian und Xerxies sich in die riesige Taverne „Zur zischelnden Echse“ gingen, zog es Schall und Rauch und Blinki in das Etablissement „Zur gespaltenen Zunge“.

Während die Taverne Ihre Pforten, unter einem in schrill grün gehaltenem Ying-Yang symbolisiernden Schild, für den Besucher freigab, waren es bei dem Bordell eher dezente Farben. Beide Einrichtungen waren riesig, fast schon überdimensoniert. Etliche 100er Fuß lang und ebenso breit.

Die Taverne „Zur zischelnden Echse“

Schnell hatte Xerxies sich an die Bar gesellt und setzte sich zu einer bunt gemischte Gesellschaft, bestehend aus Tabaxi, Tortle und einem Genasi. Er füllte sein Fass. Als er versucht seine Pfeiffe zu zücken um damit Kontakte zu der Tortle zu knüpfen, wird er von dieser auf die Kräuter hingewiesen. Nach einer kleinen Unterhaltung bietet die Tortle ihm einen kleinen Workshop an, falls diese wieder in der Stadt sei. Varoxian setzt sich unterdessen an einen anderen Tisch und behält die Taverne, soweit dies möglich sei, im Blick.

Das Etablissement „Zur gespaltenen Zunge“

Süßer Duft und Maserungen aus Kirschholz schlägt den anderen beiden entgegen. Während Schall und Rauch zum Wartebereich schlenderte, hatte sich Fizzle unsichtbar gemacht und war in die oberen Räume des Etablissements gelangt. Schall und Rauch wurde zu einem Treffen in die unteren Räumlichkeiten geführt und erhielt dort Informationen zum Verbleib einer gewissen weiblichen Person, auf dessen Suche er nach wie vor war. Der Gnom hatte unterdessen einen Raum gefunden der offen war und hatte diesen präpariert. Was hatte dieser Gnom vor?

Mit gespaltenen Zungen sprechen (The swamp rats)

Mit gespaltenen Zungen sprechen (The swamp rats)Mit gespaltenen Zungen sprechen (The swamp rats)

In Trudis alter Hütte

Von dem letzten Kampf angeschlagen zog sich die Gruppe, wie in den anderen Nächten davor in die kleine Hütte zurück die inzwischen von den Gerüchen „entlüftet“ war. Doch so richtig Ruhe fand die Gruppe nicht, kein Wunder befand man sich inmitten eines Sumpfgebietes und auch wenn die Hütte nicht zu sehen war, wusste jeder wie gefährlich das Heraustreten sein konnte. Würden sie bald mit gespaltenen Zungen sprechen (The swamp rats)? Diese Unruhe bemerkend sang Blinki eine kleine Weise „Ga Nomes“. Erst zögernd summend, dann sang er lauter mit vollständigem Text. Der Nordmann bemerkte es und zückte seine Trommeln um den kleinen Sänger zu begleiteten.

 

Ga Nomes

Ga ‘nomes went in, ga ‘nomes went out,

Now look at ga fields all about.

Ga men of course get all ga ‘lory,

Forgotten again, same old story!

(CHORUS)

We may be here, we may be there,

Like men of course we’re everywhere!

We may be fair, but so are elves,

Ga People, see, are just themselves!

We may be stout, but so are dwarves,

At least we’re not afraid of wharves!

We may be small, but so are hin,

At least we have hair on our chin!

We may be fierce, but so are orcs,

At least we do not taste like pork!

We may be here, we may be there,

Ga misty trail runs everywhere!

Ga ‘nomes went in, ga ‘nomes went out,

Now look at ga trees all about.

Ga elves of course get all ga ‘lory,

Forgotten again, same old story!

(CHORUS)

Ga ‘nomes went in, ga ‘nomes went out,

Now look at ga gems all about.

Ga dwarves of course get all ga ‘lory,

Forgotten again, same old story!

(CHORUS)

Ga ‘nomes went in, ga ‘nomes went out,

Now look at ga pipes all about.

Ga hin of course get half ga ‘lory,

Forgotten again, same old story!

(CHORUS)

Ga ‘nomes went in, ga ‘nomes went out,

Now look at nothing all about.

Ga orcs of course get all ga ‘ory,

Oops, not our fault, and not our story!

(CHORUS)

 

Es war Intuition die diesen Gnom zum Singen angeregt hatte. Man kümmerte sich um die Quetschungen und Zerrungen vom Nordamann. Die Zeit verging wie im Fluge, ob es an dem Lied des Gnomes lag oder am Lied des Tabaxi der danach noch eins anstimmte…. Fakt war die Gruppe war nach kurzer Zeit wieder fit und bereit weiter in der Wildnis vorazukommen um die Sache mit den Yuan-ti ein für alle Male zu klären.

Der Morgenspaziergang des Herrn Paladin

Als Erster brach Varoxian auf, er verließ die Hütte und kam nach einer Weile wieder zurück. Waren wir so tiefenentspannt geworden das wir uns keine Sorgen mehr machten. Der Sumpf war doch nicht in der Erholungsphase weniger gefährlich geworden? Es mochte an dem Tabaxi gelegen haben der „Da“ auf dem Dach des Gebäudes saß und ein wenig vor sich hinspielte und in die die Landschaft spähte. Unterdessen bereitete Xerxies wieder eine lustige, grüne,  Pilzpaste vor. Was er wohl damit vor hatte? Ich konnte mich dem Umstand erwähren dem verrückten Nordmann dabei zu zu schauen.

Unterbrochen wurden wir, als plötzlich die Tür aufging und ein triefend nasser Paladin in der Hütte stand. Ohne lange zu warten sprudelten Sachen wie, Unterwasserturm mit antiken Amphoren und Statuen aus Stein, die unterbrochen wurden durch Steinbögen gezogen über mehrere Etagen von mindestens 4 Manns Höhe in eine Tiefe die er nicht weiter erkundet hatte, da sie aus seinem Sichtbereich entschwand in der Finsternis. Die Neugierde hatte uns gepackt, zumindest hatten wir das gedacht. Doch mal eben schnell war nicht. Mussten wir uns doch ein wneig auf den Umstand gefasst machen, das wir einige Zeit unter Wasser bleiben würden.

Die Tauchgangvorbereitung

Ein paar Utensilien wurden benötig und waren alsblad auch herangeschafft. Ein wenig hier ein wenig da und die die Paste von dem „Verrücktem“ und zum Schluss ein kleines Ritual und schon hatten wir ein paar kleine Kostbarkeiten. Genauer gesagt 5 inzwischen blau verwandelte Leckerli. Als Erster probierte der „Verrückte“ einen aus. Er steckte sein Kopf unter Wasser, kam wieder nach oben, hustete und prustete rum und lief irgendwie leicht blau an, er bekam kleine Kiemenansätze und versuchte es darauf nochmal. Das Experiment hatte geklappt und so warf sich jeder ein Leckerli sich in den Mund und tat es dem Nordmann gleich.

Jeder? Wir stellten fest das einer in der Gruppe fehlte? Wo war „Da“ hin? Sollten wir uns Gedanken machen? Und schon wieder stellte ich mit erschrecken fest wie nachlässig wir geworden waren. Jeder hätte jetzt nach dem Tabaxi gesucht, doch wir entschlossen uns zu einem Tauchgang. Die „Großen“ nahmen die „Kleinen“ mittels eines Seils mit in die Tiefe.

Der Vorsprung

Die Gruppe taucht durch die harmonisch anmutende Unterwasserwelt des Sees, vorbei an schlangenförmigen Statuen, immer dem großen Tunnel entlang.. Die beiden Großen schwammen an Algen vorbei und fanden dann bei einem Bogen, der von 2 Säulen flankiert war. Dann verschwanden sie unter einem Vorsprung und waren weg. In der Nähe, die Zeit vertreibend, sah berühigend das kleine Volk, von Zeit zu Zeit die beiden bei dem Vorsprung auftauchen Dann verschwanden die beiden Großen wieder über Ihnen unter den Vorsprung. Die Beiden werden schon wissen was Sie tun.

Die Algen aus der Tiefe

Was konnte man hier nur tun? Ahh da waren ein paar Algen, für diverse Dinge gut, schnitt Blinki nach und nach einige Algen ab und stopfte sie in seine Tasche. Thulva betrachtete was der andere Gnom machte. Er war es auch dem zuerst auffiel, das hier eine Sache nicht stimmte. Immer mehr Algen stiegen aus der Tiefe auf.  Dazu gesellten sich einge blasenartige Gebilde die schneller an die Oberfläche trieben, als wären sie mit Luft gefüllt. Plötzlich fingen die Algen in der Nähe von Blinki sich an zu bewegen und den Gnom zu schlagen an, eine wickelte sich um sein Bein und wollte ihn in die Tiefe ziehen. Tollkühn schwamm der Tiefengnom zu ihm rüber und sprach Unterwasser einen Zauber. Die Algen zuckten getroffen an mehreren Stellen zusammen und trieben nach unten, doch es stiegen aus der Tiefe immer mehr Algen auf. Was war das?  Egal was es war, die Gruppe war in Gefahr, das war nun beiden klar.

Das Rätsel

Sie schwammen zu den beiden anderen, wo sie sie das letzte Mal gesehen hatten entdeckten Sie und fingen an zu erklären. Anscheinen steckten Beide mit ihren Armen in zwei Löchern fest, während weiter oberhalb Lebenssaft in den See floß. Von allen realisierte wieder einmal der Tiefengnom die Situation und schwamm weiter nach oben. Die beiden die in den Löchern festzustecken schienen gestikulierten wild hin und her. Was machen die, fragte sich der Gnom, aber was auch immer es war, sie schienen ein Mechanismus zu öffnen. Inzwischen war der Tiefengnom einige Fuß über ihnen angekommen und hielt das Loch zu aus dem das Blut ins Wasser trat. Wild fing nun auch der Gnom an zu gestikulieren, doch der Nordmann verstand nichts. Es half nichts, es musste was passieren und das sehr schnell. Die Algen erreichten schon den Vorsprung. Plötzlich fing ein Portal aus roten Linien sich in dem Bogen abzuzeichen. Doch die Algen waren inzwischen heran und griffen die 3 an. Bliniki hatte um Schlimmeres zu verhindern einen Zauber um die Gruppe bis auf den Tiefengnom gelegt. Konnte er soch nicht ahnen das die algen auf andere Dinge reagierten.

Gegen die Zeit

Als Erster schwamm der Nordmann, der auch noch sein Großschwert gezückt hatte um sich der Algen zu erwehren, durch das Portal. Gefolgte, nachdem er einen ordentlichen Stoß vom unsichtbaren Paladin bekommen hatte, der Tiefengnom, durch das Portal. Leider war der Stoß so heftig das er durch das Portal flog und unsanft aufkam und das Bewusstsein verlor. Von dem Ganzen nichts mitbekommend machte sich Blinki zum Portal. Er sah sich nochmal um, bevor er durch das Poral trat. Zum Glück denn ein zweiter Blick ließ ihn erkennen, das sich die Algen um etwas unsichtbares gelegt hatten und versuchten das Unsichtbare in die Tiefe zu ziehen. Handeln war erforderlich. So murmelte er den Spruch fast mit geschlossenem Augen. Die Algen zuckten und trieben nach unten. Nicht länger abwartend trat der Gnom durch das Portal und traf auf die anderen Drei. Wo waren sie? Wo war der Paladin? Noch bevor er diese Frage beantworten konnte kam auch dieser durchs Portal.

Das exotische Neuland

Nicht nur der Duft hier war exotisch, auch die Faun und Flora. Riesige Blüten sprießten hier, riesige Vögel die keinem bekannt waren flogen da herum. Wo waren swir nur? Der Tiefengnom war immernoch nicht bei Bewusstsein, schnell war eine kleine Bahre vom Nordmann zusammengeflickt und der Svirfnebli verladen. Schnell stand der Plan fest. Varoxian ging der Gruppe voraus und bildete die Vorhut, der Silouette einer Stadt am Horizont entgegen. Dabei hielt er sich abseits der Straße auf um rechtzeitig die Gruppe warnen zu können, falls Gefahr von ihr ausgehen würde. Die Nachhut lief auf einer einfachen Straße dem Paladin hinterher. Dabei erhielten sie erste Anzeichen von den Wesen, die sie hier erwarten würden. Abdrücke von einem einachsigen Wagen, als auch ein Muster welches einem Reptil zuzuschreiben war, lag vor ihren Augen.

Vor der Stadt

Bevor sie die riesige Stadt mit der hellen, glatten, marmorierten, über 40 Fuß hohen Mauer erreichten, durchzogen Farmlanschaften die umliegende Region. Die Gruppe war, nachdem sie den Paladin eingeholt hatten, wieder vollzählig und hatten die prächtige aussehend und duftende Region hinter sich gelassen. Auf den Plantagen arbeiteten Menschen, neben Elfen, Tieflingen und anderen Völkern. Es waren die meisten Völker vertreten. Bis auf einige wenige aus Lehm und Holz bestehende Hütten, befand sich auf dem Land kein weiteres Gebäude. Diverse Früchte und Gemüse wurde auf den Plantagen angebaut, das zumindest konnte die Gruppe wahrnehmen. Der verlockende Duft von frischen Pfirsichen lockte die Gruppe zu einer dieser Plantagen.  Im Schatten eines Akazienbaumes sprachen sie 2 Frauen an, die recht müssig waren. Dabei nahm die Gruppe bei beiden eine Schlangen Tätowierung wahr. Dem Anschein nach zielte der Kopf der Schlange entweder auf ein überlebenswichtiges Organ oder Hals. Die Aussage das man erst in die Stadt käme, wenn man registriert sei, ließ die Gruppe aufhorchen. Als dann noch ein Mund erschien der die beiden Damen zur Arbeit aufforderte, stand für die Gruppe fest, es würde sicherlich nicht einfach sein in die Stadt zu kommen.

Am Stadttor

Wie sollten sie nur in die Stadt kommen? Nach langem Überlegen huschte dem Gnom ein Lächeln über sein Gesicht und kurze Zeit später waren mehr oder weniger ähnliche Abbildungen wie bei den Frauen zu sehen waren, auf den Körpern der Gruppe. Nach kurzem mustern wurden sie für gut befunden und machten sich auf zum großen Stadttor. Dort angekommen, das Tor war verschlossen, wurde nach Ihrem Begehren gefragt und der Nordmann erzählte eine Geschichte mit der Notwendigkeit der Eile und verwies auf den immernoch bewusstlosen Svirfnebli, der ebenfalls kurzerhand von dem Gnom präpariert worden war. Der Gnom stellte sich ebenfalls bewusstlos und hoffte inständig das alles gut ginge. Kurz darauf öffnete sich das Tor langsam ein Spalt und ein paar Yua-ti Wachen kamen zum Vorschein. Sie musterten die Gruppe und betrachteten die Tätowierungen und hegten arge Zweifel an der Geschichte. Sie kontrollierten die Gruppe und blieben beim Paladin stehen. Verdammt waren sie aufgeflogen? Die Arbeit des Tattoos war für die Wachen zu schlampig und nach einer kurzen Diskussion, wurde die Gruppe von mehreren Yuan-tis durch die Stadt in einen Tempel begleitet.

Durch die Stadt

Die Eskorte bestand aus mehren unterschiedlichen Yuan-tis. Zu viele um loszuschlagen und sie in die ewigen Jagdgründe zu schicken. Zu viele Pasanten und Schlagenwesen die hier kreuchten und fleuchten. Schlangen nichts als Schlangen. So zog die Eskorte durch die Stadt, vorbei an diversen Gebäuden und Bezirken, die getrennt waren durch Stadtmauern, die auch noch bewacht waren. Allmählich schwand die Hoffnung hier lebend wieder wegzukommen. Warum hatte er sich nur auf den Deal mit den Beiden nur eingelassen, als Gegenzug für die olle Sumpfhexe die etwas von seinem Meister entwendet hatte. Aufgabe war ausgeschlossen. Schicke weiße Mamorwände zierten das Blickfeld von dieser riesigen Stadt. Es war so grotesk das Bild. Die Schönheit passte einfach nicht zu diesen Schlangen. Aus Büchern wusste Blinki, das die Götter dieser Wesen uralt waren und er wusste auch das diese Kreaturen böse waren. Die Frage die in den Sinn kam… waren diese Wesen böse geboren, so wie Goblins und Orks oder waren diese Wesen einfach nur böse, weil die Gesellschaft es Ihnen vorgab. Falls es Letzteres wäre, würde er einen anderen Weg suchen, als nur diese Kreaturen bis zum Tode zu bekämpfen.

Der Tempel

Mit diesen Gedanken beschäftigte sich der kleine Mann die ganze Zeit und so bemerkte er gar nicht das sie inzwischen, vorbei an einem Bazar, in einem ärmlicheren Bezirk angekommen waren und der polierte Marmor, heruntergekommenen Baracken gewichen war. Erst als plötzlich eine schwere steinere Tür geschlossen wurde, war er wieder hell wach bei der Gruppe. Waren es Restwirkungen von dem Pilz? Die Gruppe stand in einem Tempel. Der Paladin stand etwas vor der Gruppe, in einem Art Senke hinter einem Tisch. Zwei Hohepriesterinen schlängelten um ihn herum, hinter der restlichen Gruppe an der Mauer des Tempels vor der Tür stand die Eskorte und der Paladin wurde von den beiden gespaltetenen Zungen aufgefordert sein Arm über ein Becken zu halten. Die Antwort des Gnoms musste warten, Eile war geboten, wenn sie jetzt nicht zuschlagen würden, dann würde die Gruppe getrennt werden und eine gute Chance wäre vertan. So flüsterten auf einmal die Frage des Gnoms im Kopf des Paladins: „Wollen wir zuschlagen?“ Als dieser ihm per Telepathie antwortete, knisterte daraufhin der Tempel voller magischer Energie und Xerxies stürmte mit den beiden Kleinen unter dem Arm zum Tisch.

Der Kampf in dem Tempel

Mit einer Rolle rückwärts versuchte der Pladin über den Tisch den beiden Pristerinen zu entgehen, schaffte es aber leider nicht ganz, da er von Priesterin umschlungen und gebissen wurde. Am Tisch angekommen ließ Xerxies die beide Kleinen fallen und griff seinerseits mit seinem Großschwert eine der Priesterin an. Doch auch diese umschlang den Angreifer und biss böse zu. Varoxian drückte den Schmerz beiseite, ignorierte das er umschlungen war und schlug so hart mit seiner Waffe zu wie er nur konnte. Der große Angriff der anderen Yuan-ti blieb aus. Nur zwei weitere waren dem magischen Angriff von Blinki entkommen, der seinerseits einen weiteren Zauber auf die Priesterin gewirkt, welcher aber seine nicht die Wirkung zeigte, die er sich erhofft hatte.

Das Blatt wendet sich

Nun ging alles recht schnell und das Glück der Gruppe wendete sich als plötzlich eine weitere Kreatur in der Halle auftauchte und in den Kampf zugunsten der Gruppe eingriff. Doch bevor dieses Wesen Angriff verdunkelte sich ein großer Bereich der Halle. Es folgten gezielte Angriffe in Kombination mit einer ungeheueren Schnelligkeit seitens des Neuen, die nun auf die Priester und den anderen Schlangenwesen niederging. Varoxian stach und hackte auf den Schwanz der nun nicht mehr sichtbaren Priesterin ein, bis dieser nachgab. Nach und nach rang die Gruppe die Yuan-ti nieder, ob duch Schlagkombination, knisternder magischer Energie oder gar durch die scharfen Klingen der beiden Großen, es war ein Gemetzel das einer Opferung glich. Sebst als Varoxian, schwer angeschlagen von einem Ansturm der Yuan-ti umfiel, war der Nordmann zur Stelle und rieb ihn mit einer milchigen Lotion ein, woraufhin der Paladin die Augen wieder aufschlug und zum nächsten Gegner stürmte, völlig in Rage geraten. Nun standen nur noch die Verwirrten am Eingangsbereich

Das Gemetzel nimmt seinen Lauf

Völlig Ahnungslos, verängstigt, verwirrt und herausgerissen aus einem Traum starben die Yuanti nacheinander. Lagen am Anfang des Kampfes die Chancen bei den Yuan-ti wesentlich höher, so war es am Ende nur noch ein Gemetzel. Der Anführer dieser Eskorte wusste gar nicht wie ihm geschah, als sich das scharfe Eisen der Waffen sich durch seine schlangenartigen Glieder schnitt und sich in sein Fleisch grub, bis keines seiner Glieder mehr zuckte. Die anderen hatten ebenfalls keine Chance und so erlosch ein Lebenslicht nach dem anderen, bis kein Schlangenwesen im Tempel mehr am Leben war. Am Ende waren es 9 zugerichtete, teilweise zerstückelte, oder gar in der Halle verteilte Kadaver.

Der Neue

Wer oder was war der Neue, der der Gruppe in ihrer misslichen Lage geholfen hatte? Seine metalische klingende Stimme ohne Höhen und Tiefen klang sehr monoton und hatte diese unstillbare Neugierde bei dem Gnom entfesselt. Das oder der teilte uns seinen Namen mit. Schall und Rauch. Sollte Gond hier seine Finger im Spiel haben. Die Worte „Dalwick“ kam ihm leise über seine Lippen, als er sich Schall und Rauch näherte. Man hatte ihm viele Geschichten von Dalwick dem Effegy Meister erzählt. Er war ein Mechanicus und Gelehrter der arkanen Ströme zu Tiefwasser und Secomber. Aufgrund der Erzählung und seiner Begabung hatte Blinki den Weg eingeschlagen, den auch Dalwick eingeschlagen hatte. Dalwick hatte immer seine geliebte Battlecat, einen schwarzer Löwen mit unglaublichen Kräften, bei sich. Durch seine Adern floss das gleiche Blut.  Er hatte seinen Großvater nie kennengelernt, aber über ihn schon viel gehört.  Sollte dieses Wesen eine Weiterentwicklung, so einer Battlecat sein, entworfen von einem Mechaniker? Falls ja, wäre das eine unglaubliche Sache. Viel war dem Ding nicht zu entlocken, aber seine Taten sprachen für sich.

Der Zufluchtsort

Nachdem sich die Gruppe ein wenig gereinigt, die Leichen nach verwertbaren Gegenstände abgesucht hatte, öffneten sie die Tür und marschierten dem Wesen hinterher, das ihnen im Kampf beseite gestanden hatte. Der Nordmann bat Schall und Rauch um Zuflucht und nach kurzem Zögern willigte Schall und Rauch ein. Die Bezirksgrenze konnten wir ohne Probleme passieren, da man anscheinend Schall und Rauch kannte und  wir im Tempel noch dafür gesorgt hatten das die Tattoos von dem Paladin und mir verbessert worden waren. Sicherlich würde man uns bald suchen, nach dem Gemetzel in dem Tempel, eine sicherlich schwere Straftat. Bald erreichten wir ein Gebäude, welches in einem gehobenem Bezirk lag, abseits der Baracken, wo der Tempel gestanden hatte. Das Wesen ließ und ein und wir erblickten eine Art Werkstatt.

Raus aus der Hölle (The Outbreaks)

Raus aus der Hölle (The Outbreaks)Raus aus der Hölle (The Outbreaks)

Die Festhalle

Kaum das die Gruppe nach und nach die große Festhalle betreten und Harshnag dabei die Fragen der Gruppe beantwortet hatte, schoss aus einer Ecke ein Remorhaz aus dem Boden und Griff die Gruppe an, gerade als diese sich die riesige Feuerschale betrachteten die in der Mitte des Raumes stand.

Einige aus der Gruppe kletterten spontan an den großen Stühlen empor. Totes Pferd spang sogar wieder herunter um einen besseren Halt zu finden und dem Wesen in den Rücken zu fallen. Hatten doch alle inzwischen Kampferfahrungen gesammelt, was diese Kreatur betraf. Der Kampf ging dann recht schnell. Totes Pferd wurde vom Remorhaz verschluckt und wurde heruntergewürgt, während die anderen das Wesen auf Distanz hielten und es so in Schach hielten. Im letzten Moment gelang es der Gruppe Totes Pferd zu befreien, er lag Ohnmächtig auf den warmen Steinplatten und musste versorgt werden. Seine Haut und seine spärliche Rüstung wies verätzungsspuren auf, die behandelt werden mussten. Er gelangte wieder zu Bewusstsein. Dieses Mal war er seinem Tode dichter als je zuvor von der Schippe gesprungen.

Unterdessen entdeckten die Anderen, die inzwischen vorsichtig die restliche Halle erkundeten, die anscheinend fehlende Frostaxt aus dem Eingangsbereich. Harshnag schulterte Sie sich und trug Sie zurück in die Halle der Riesen. Als der Riese an dem Torbogen mit den Runen vorbeikam, aktivierten sich diese und fingen an zu leuchten. Wildfire berührte die Runen und aktivierte ein bläulich, schimmerndes donnerndes Portal.

Eigerons Leiche

Nach und nach schritten die Gruppenmitglieder durch das bläulich schimmernden und donnernden Torbogen. Hinter dem donnernden Torbogen lag eine sechseckige Kammer, deren Wände sich 50 Fuß erhoben, bevor sie sich zu einer 90 Fuß hohen Spitze verjüngten. In jeder Ecke des Raumes stand eine lebensgroße Statue eines Riesen, der eine schwere, eiserne Laterne mit erhobenem Arm hielt. Jede Art von Riese war vertreten: Hügel, Stein, Frost, Feuer, Wolke und Sturm. Ein kaltes, magisches Licht strahlte von jeder Laterne aus und erleuchtete eine riesige Leiche, die auf dem Boden unter einem Frostumhang in der Mitte des Raumes lag. Die Leiche schien seit einiger Zeit hier zu liegen, von der Kälte bewahrt. Neben dem Körper ruhte ein riesiger, frostbedeckter Morgenstern. In dem Raum stellt Wildfire fest, das es nur so von Wahrsagermagie knistert.

Als sie sich der Leiche näherten,  erschien der Geist von Eigeron, zumindest sprach dieser zu Ihnen und so erfuhr die Gruppe einiges. Wie viele Riesen vor ihnen, kamen Eigeron und sein Vater, Blagothkus, zum Auge von Annam, um Weisheit zu suchen. Das göttliche Orakel sagte ihnen, dass ein großer Umsturz das Gleichgewicht der Kräfte in der Welt stören würde und allen Riesen die Möglichkeit geben würde, den Respekt ihrer Götter zu gewinnen und ihrer Rasse Ruhm zu bringen. Das Orakel sagte Blagothkus direkt, dass er die Götter nie genug beeindrucken könnte, um ihre Bevorzugung zu verdienen, dann drängte er Eigeron, aus dem „dunklen Schatten“ seines Vaters herauszugehen. Blagothkus erfasste die Verzweiflung und Neid. Ein schrecklicher Kampf zwischen Vater und Sohn folgte, in dem Blagothkus Eigeron erschlug. Der Geist wollte wissen, warum die Charaktere gekommen sind und versuchte, hilfreich zu sein.

Er wußte, anscheinend wie das Orakel funktionierte und erklärte, was die Charaktere sagen mussten, um es zu kontaktieren. Nachdem er diese Information gegeben hatte, bat er die Charaktere, seinen Tod zu rächen, indem sie seinen bösen Vater Blagothkus töten sollten. Die Charaktere versprachen Ihn zu rächen und damit verschwand der Geist wieder in dem leblosen Überresten von Eigeron.

Das Orakel

Doch wo war das Orakel? Zum Glück entdeckte einer aus der Gruppe in dem Boden, geätzt und unter einer dünnen Reifschicht versteckt,  ein 20-Fuß-Durchmesser, mithral-eingelegter Kreis, der mit der Königsrune und den Worten „Stelle deine Frage um Erkenntnis zu erhalten “ in Dethek, der zwergischen Schrift. Die Königs-Rune, die fast so groß ist wie der sie umschließende Kreis, wurde oft mit Annam dem AU-Vater assoziiert. Nachdem Wildfire die Frostschicht beseitigt hatte, leuchtete diese Rune auf, sobald man sich in 5 Fuß Reichweite sich befand. Nachdem sich Wild Fire in den Kreis gestellt hatte ertönte die donnernede Stimme des Orakels.

Wild Fire war dank des Geistes gewarnt und stellte seine erste Frage wohlüberlegt. Nach der Antwort auf riesisch, erlosch eine Laterne von den Statuen. Bei jeder weiteren Frage erlosch eine weitere Laterne. Zuletzt stellte Totes Pferd seine beiden persönlichsten Fragen und war schwer beindruckt von der Antwort. Ihre wichtigsten Fragen wurden so beantwortet. Sie hatten nun ein Ziel und Harshnag half Ihnen und zeichnete eine Karte um den günstigsten Weg zu den Anführern zu ermitteln.  Die Gruppe hatte vom Orakel erfahren, das sie Ihre Würdigkeit dem Gottvater zu dienen, ein Relikt von einem der Riesenanführer zu bringen hatten. Kurz danach sah man die Gruppe den Tempel verlassen.

Die Worte vom donnerenden Orakel klang immer noch nach:

“ Zuerst musst du dich selbst beweisen! Als menschliche Barbaren in diese Länder kamen, kämpften sie gegen unsere Art und stahlen unsere Reliquien und begruben sie in den Boden. Die Menschen bauten Uthgar, ihren Gottkönig, Altäre über diesen Reliquien und umgaben ihre Altäre mit Grabhügeln, geh zu diesen Hügeln, nimm ein oder mehrere unserer verlorenen Reliquien und bring sie als Tribut hier her. Tu dies und dein Weg wird klar gemacht werden. Es gibt viele Wege, die du gehen kannst. Je mehr Relikte du erhältst, je mehr Pfade musst du wählen, desto mehr böse Riese sind bereit, dir entgegenzutreten. Du kannst all ihre Pläne ruinieren, indem du nur einen davon besiegst. Welcher es ist, bleibt zu sehen. „

Die Drachenkultisten

Wild Fire fiel es als Erster auf, über Ihnen schwebte in dem Himmel ein roter Ballon, an dem ein Schlitten dran hing. Langsam sank es immer tiefer. Strickleiter glitten herab und es seilten sich einige Lebewesen ab. Es dauerte nicht lange standen einige Menschen mit lilanen Umhängen vor Ihnen. Bei einigen von Ihnen schimmerten im Gesicht Schuppen hervor. Schnell war klar um wen es sich handelte. Es waren Drachenkultisten. Aber was wollten diese hier? Diese Frage wurde schon beim ersten Satz beantwortet.

„Wir kommen zu Euch im Auftrag von Klauth, dem Großen Drachen des Nordens! Klauth bietet Euch dieses Gefährt und unsere Dienste als Geschenk an, damit Ihr seine gewaltige Herrschaft merkt und den vielen Gefahren des Landes entgehen könnt. Kämpfe mit den Riesen sind unvermeidlich, aber der Große Drache befiehlt, dass ihr vorwärts schreitet und eurem Schicksal entgegentretet! Die Ordnung der Riesen ist gebrochen, und sie sind nicht vereint. Tötet ihre Anführer, und ihr könnt euch vielleicht durchsetzen. Wenn es euch gelingt, die riesige Bedrohung zu unterdrücken, Klauth bittet Euch, in sein verstecktes Tal zu kommen, damit er Euren Mut belohnen kann. „

Das Luftschiff der Drachenkultisten

Die Sache mit dem Gefährt klang gut. Die Gruppe willigte ein und schon nach kurzer Zeit befand sich die Gruppe inklusive Harshnag auf dem Luftschiff der Kultisten. Eines war klar sie würden Ihr Zeil schneller erreichen mit dieser Mannschaft und dem Gefährt. Das angetrieben wurde von Elementaren und auch über mehrere Waffensysteme verfügte. Schnell hatten man dem Kapitän die Koordinaten genannt, schon ging die Reise los und die Charaktere hatten genug Zeit um sich auszuruhen oder anderen Dingen nachzugehen.

Vorbereitung für die eisige Wildnis (Legacy of the Past)

Vorbereitung für die eisige Wildnis (Legacy of the Past)

Der Kampf mit dem Krampus

Nicht nur die kleine Gruppe beobachtete den auf Sie zukommenden Reiter. Eine weitere Person, die auf der Suche nach den Legacy of the Past war, nahm den Reiter vor der wiedererichtenden Palisade wahr, der auf die Gruppe zu galoppierte und ein Kampf entbrannte. Der Gruppe zu Hilfe eilend rannte David los. Inzwischen war der Kampf vollends entflammt. Während  Az Dhakar und der Panther von Srisira griffen im Nahkampf an, während die anderen der Gruppe das Weite suchten bzw. von Ihren Reittieren per Bogen oder gar Zauber auf den Angreifer einwirkten.

Anfangs sah der Kampf für die Gruppe vielversprechend aus und das Wesen hatte schlechte Karten. Auch war inzwischen der Schurke heran, doch konnt dieser nicht verhindern, das der Goliath bezaubert wurde und keine Angriffe von ihn kamen. Schlimmer noch das Wesen nahm ihn sein Schwert ab und gab ihn dafür ein kleines Stückchen Kohle in die Hand. Nachdem noch eiinige Bolzen und Pfeile das Wesen trafen löste sich das Wesen in Luft auf. Wo war es hin? Der Kampf war vorbei.

Zurück in Bryn Shander

Kaum hatte die Gruppe die Stadt erreicht und die Bürger mitbekommen, wer in Ihrer Stadt war. Wurde die Gruppe eingeladen auf Kosten der Händler von Ihren Erlebnissen zu berichten. Es wurde ein tosendes Fest in Kelvins Comfort abgehalten, Erinnerungen an die Opfer in Bryn Shander erzählt und es floss in rauen Mengen der gute Flamebeard’s Firebrandy. So bekam Eryn eine menge über den Verbleib der anderen Gruppe mit, die inzwischen im hohen Norden unterwegs waren. Die andere Gruppe hatte wohl einen Riesen namens Harshnag getroffen, der Sie an einen entlegenen Ort gebracht haben soll. Einige Drachenkultisten sollen sich wohl auch in der Nähe befinden und ein gewisses Interesse bekundet haben, dabei fiel der Name von Klauth, einen sehr alten Roten.

Der Handel auf dem Marktplatz

Am nächsten Morgen machte sich die Gruppe auf um diverse Dinge zu erledigen. Ein Teil der Gruppe ging auf den Marktplatz, darunter auch der Neue, der seine Hilfe der Gruppe angeboten hatte. So wurden viele Kostbarkeiten gefunden, darunter ein besonderer Rucksack mit einem gewissen Tragekomfort. Ein paar alchemistische Dinge und Kräuter. Ja die Gruppe bewies ein gutes Händchen, was den Handel anging und so kamen sie mit vielen günstig erworbenen Sachen wieder. Der Goliath hingegen kümmerte sich unterdessen um die Reittiere. Er hatte zwar eine Vorstellung, aber was er dann für ei Angebor bekam verschlug selbst ihm den Atem. Ein weißer Greif war die Krönung der Suche. Es folgten Reitwölfen und Elchen, die Ihren Besitzer wechselten.

Der Aufbruch in die eisige Wildnis

Gut ausgerüstet mit Schlitten, Karten, Winterkleidung, brennbaren Material und den neuen Reittieren zog die Gruppe los. Zusammen mit der Information die Eryn gesammelt hatte, würden sie die andere Gruppe aufspüren. Bald waren sie am Horizont verschwunden. Das es hier draussen gefährlich war wussten Sie, doch sie waren bereit das Rätsel zu lüften, die Zeit drängte.

DSGVO Cookie Consent mit Real Cookie Banner