Heldenrast (Legacy of the Past)

Heldenrast (Legacy of the Past)

Heldenrast (Legacy of the Past)

Das Ende der Feierlichkeiten

Die Feier war großartig und viele Bewohner vom Eiswindtal hatten Ihr beigewohnt. Etliche Familien hatten die Helden wieder zusammengeführt. Doch auch andere Bewohner aus den Reichen waren unter den Befreiten. So auch ein Kenku, der den Goliath aus seinem Käfig in der Mine befreit hatte. Ihn zog es wieder gen Süden, da das Klima hier doch ein wenig „kühl“ war. Das lag nicht an den Leuten hier, vielmehr war es die kalte Umgebung. Er sollte nicht alleine bleiben.

Hintergründe

Einige Fragen waren bis zur Feierlichkeit unseren Helden jedoch unklar. Eine dieser Fragen konnte aber geklärt werden. Die Frage warum die Dunkelelfen sich ausgerechnet Bremen als nächste Akquisationsstelle für Ihre Minenarbeiter erkoren hatten, konnte dabei gelöst werden. In dieser Stadt gab bzw lebte ein Man mit dem Namen Davrick Fain, dieser verehrte Auril, die Göttin des Frostes, Kälte und des Eises. Er war, als er von den Helden von Bryn Shander erfahren hatte, ein Deal mit den Dunkelelfen eingegangen um die Helden los zu werden. Doch dieser Plan war gescheitert.

Der Kultist Davrick Fain

Davrick Fain
Davrick Fain

Wer war dieser Davrick Fain? Er war in Bremen geboren und war ein gewönlicher Kaufmann, bis zum Winter 1483 TZ, wo sich die Macht Aurils sich in den Städten manifestierte. So wand er sich Auril zu. Dann fing er an hier und in den anderen Städten Leute zu bekehren. Die die sich nicht bekehren ließen, waren auf eine interessante Art und Weise ums Leben gekommen. Man erzählte sich Geschichten über ein Remorhaz, welches er aufgezogen hatte und er selber als ein Zeichen seiner Göttin ansah, der den Ungläubigen ein jähes Ende setzte. Er selber betrieb einen Tempel in einer alten Verbeeg-Höhle in dem Berg Kelvins Steinhügel.

Der Deal

Davrick hatte erfahren das ein paar Dunkelelfen auf der Suche nach einem besonderen Stab waren. Dieser Stab gab seinen Besitzer die Möglichkeit die Gedanken von anderen Wesen kontrollieren zu können. Mit diesem Wissen war es ihm gelungen die Dunkelelfen zu überzeugen, das Bremen eine sehr bevorzugte Stadt war, um dort weitere Minenarbeiter zu akquirieren.

Die Reaktion der Helden

Die Helden waren in der Taverne: Zum Knochenkopf bei der Wirtin Darby Snide abgestiegen und genossen deren Gastfreundschaft. Es gab viele Geschichten die erzählt wurden und so vergingt nicht ein Abend, ohne eine Geschichte. Als die Helden von Davrick hörten und welchen Plan dieser verfolgt hatte, waren allen klar, das dieser zur Strecke gebracht werden musste. Einzig Eryn hatte andere Pläne und so dauerte es auch nicht lange bis es zur großen Verabschiedung kam. Eryn wollte den Jungen zusammen mit dem Kenku in den Süden bringen. Ein Heim für den Jungen finden und dann vlt. wieder zurückkehren.

Weitere Gäste im Knochenkopf

Doch die Helden waren nicht alleine in der Taverne. Da derzeit viel in der Stadt los war, waren unter anderem auch ein Halbling und ein…


Fortsetzung folgt

Auf dem Rückweg zur Schlangenstadt (The swamp rats)

Auf dem Rückweg zur Schlangenstadt (The swamp rats)

Wertvolle Fracht

Was machen wir nur mit den ganzen Bildern? Diese Frage stand im Raum, zusammen mit riesigen Bildern auf denen ein Minotaure, ein Garilion, eine Schlegelschnecke und riesiger Krebs abgebildet waren, nachdem sie den inzwischen wieder fliegenden, brennenden Totenschädel, endgültig zerstört hatten. Ein Wagen musste her. Doch woher nehmen und nicht stehlen. Vielleicht würde man in der Nähe der Mine fündig. Eins war klar, es musste ein großer Wagen sein, da die Ausmaße der Bilder 10 Fuß in der Höhe und 7 Fuß in der Breite, nicht gerade zierlich waren, dazu kam noch die Tatsache das diese stossempfindlich waren und somit jederzeit die Gefahr bestand, das die Bilder zum Leben erwachen konnten. 

Im Vorgarten

Bis auf eine Katze, die gerade eine Wache am Tor zerfleischte, konnte die Gruppe beim Heraustreten aus der Villa keine weitere Gefahr feststellen. Xerxies schaute sich ein Gehege, wo er nach den Geräuschen weitere Katzen vermutete. Unterdessen kümmerte sich Varoxian, Skjarrl und Thulvar um die verbiebene Katze. Sie ließ vom Opfer ab und versuchte zu flüchten. Dies gelang ihr nachdem die 3 ihr ordentlich zugesetzt hatten. Der Weg war frei.

Man wird fündig

Nachdem man die Veränderungen und Geräusche wahrgenommen hatten die in der Stadt herrschten, begab sich die Gruppe in Richtung Mine und konnte dort mehrere Wagen erspähen. Da kein Besitzer zu sehen war, suchte sich Skjarrl einen geeigneten aus und trat zusammen mit „Sigi“ und den anderen den Rückweg an. Der Wagen war 16 Fuß breit und mehr als 55 Fuß lang. Sie hatten arge Mühe diesen Wagen voranzubekommen, schafften es aber dann doch, nach mehreren Anläufen. Plötzlich schoss aus einem Gebäude eine Zwergin heraus und bezichtete die Gruppe als Diebe. Skjarrl war einem Handel nicht abgeneigt und so verhandelte kurze Zeit später Schneeflocke mit der Zwergin und kaufte den Wagen für 90 Goldtaler der Zwergin ab. Was für ein Geschäft. Hatte doch die Zwergin den Ruf unerbittlich beim Verhandeln zu sein. Nachdem Schneeflocke, Varoxian und Xerxies den Handel abgeschlossen hatten, kehrten sie zurück und setzen die Fahrt fort.

Ölschinkentransport

Die Katze die sie verletzt hatten, hatte sich fast durch das Tor gekratzt, als Xerxies ihr halt, das Tor öffnete und in der Wildnis verschwand. Man würde sie wohl nie mehr wiedersehen.

Genug Lagerfläche hatte der Wagen, nachdem man übereingekommen war keine Toiletten aus der Villa mitzunehmen, machte sich die Gruppe an die Arbeit und schleppten Bild für Bild auf den Wagen. Allein schon das Abhängen wurde zu einem Akt. Wie durch ein Wunder entging die Gruppe ein Desaster, alle Bilder kamen heil auf der Ladefläche des Wagens an. Auch das Lieblingsbild von Skarrl, das Bild mit einem Hasen und Wielding fand einen Platz. Die Gruppe brach adanach auf und ließ Wielding kurze Zeit später hinter sich. Das nächste Ziel war der Wald der Werwesen

Unter Werwesen

Am 2ten Tag erreichten sie den Waldrand von den Werwesen. Nachdem sie sie schon einen halben Tagesmarsch in dem Wald waren, stellte sich ein Werschwein der Gruppe und bat sie, ihr zu folgen. Kurze Zeit darauf später schwang sich Varoxian und Xerxies hinauf in die Baumkronen, wo das Lager lag. Auch hier waren Veränderungen zu sehen. Viele diese Werwesen hatten klaffende Wunden, die sich nicht wieder schlossen. Darunter ein Wireshark, der Alpha Wolf und die Tigerlady, die Xerxies ans Herz gewachsen war. Der Alpha Wolf, der Anführer hörte mit Freude das Wielding zerstört worden war. Doch seit dieser Zeit waren immer mehr von seinem Volk erkrankt. Viel Zeit blieb ihnen wohl nicht mehr, vor allem der Anführer lag auf dem Sterbebett, Varoxian half ihn die Schmerzen zu lindern, doch es würde den Tod nur verlängern, das war ihm klar. Leider schlugen danach auch alle Heilungsversuche von Xerxies bei der Tigerlady fehl. Doch der Versuch war löblich. so gab sie ihm noch die Information mit, das die Tochter von Wielding das Lager verlassen hatte und sie nicht wüssten wo sie genau sei. Unverrichteter Dinge kehrten sie zu den anderen wieder zurück. Hilflosigkeit machte sich breit vor allem bei Xerxies.

Das Nachtlager im Wald

So fuhr die Gruppe durch den Wald. Als die Nacht hereinbrach wurde ein Lager aufgeschlagen und Blinki stellte wie zuvor in den letzten Nächten auch, eine Kuppel auf. So schlief einer nach dem anderen ein. Erst wachte Varoxian und Thulvar, später Xerxies und Blinki. Angeregt durch das Schnarchen von Skjarrl, der außerhalb der Kuppel lag, unterhielten sich die beiden über Erlebtes. Plötzlich zog Nebel auf und Umrisse von Humanoiden tauchten darin auf. Varoxian beruhigte Blinki und klärte ihn auf. Blinki ließ rechtzeitig seine hell leuchtende Kugel verschwinden, bevor die Wesen aus der Luft Notiz von ihnen nahmen. Sie umkreisten zwar das Lager, zogen dann aber weiter.

Das Lager der Grungs

Sie hatten den Waldrand erreicht und eine Ebene bot ihnen einen guten Blick über das Land. Da bemerkte einer aus der Gruppe ein feines kleines Wölkchen am Horizont. Kam es von einem Lagerfeuer? Einige aus der Gruppe wollten es sich genauer ansehen und ließen Sigi und Varoxian beim Wagen und gingen ein wenig abseits des Weges, von wo sie das Lager vermutete. Doch als sie näher kamen konnten sie ihren Augen nicht trauen. Da saßen 2 Frösche, einer gelb der andere rot, vor einem Lagerfeuer. Dabei drehte der eine Frosch einen weißen, aufgespießten Klumpen über einem blauen Feuer. Völlig entgeistert trat die Gruppe an sie heran. Diese quakten laut und einer von ihnen zog sogar einen Speer. 

Der kurze Kampf beginnt

Die froschähnlichen Kreaturen gaben der Gruppe zu verstehen das sie nicht näher kommen mögen und so zog Xerxies eine Statue heraus. Die beiden Kreaturen quakten sich an und plötzlich sprang der eine Frosch gewand nach vorne auf Xerxies zu schlug ihn die Statue aus der Hand und sprang wieder zurück. Die Statue flog in hohen Bogen durch die Luft und landete zwischen den beiden. Der eine von ihnen stürzte sich auf die Statue und hielt sich an ihr fest.

Die E-Skjarrl-ation

Nun platze Skjarrl der Kragen, und er stürmte nach vorne zu dem anderen Wesen, welches die Statue umklammerte und wollte ihn zu Aufgabe bewegen. Leider hatte er vergesen das bei ihm auf der Schulter noch Blinki und Thulvar saßen. Bevor er kurzzeitig verschwand fielen die beiden von seiner Schulter und fanden sich neben dem ersten Grung wieder. Donnernd grollte eine Donnerwelle über Skarrl und Xerxies. Das war zuviel des Guten. Nun griff Xerxies an und berührte dabei den Grung. Er wusste plötzlich nicht wie ihm geschah, als er die vergiftete Haut des Grunges berührte und umkippte. Auch Skjarrl riss der Geduldsfaden und griff seinerseits den Grung an. Dieser setzt zur Flucht an wurde aber plötzlich eingefroren und splitterte in viele kleine Eispliter. Der Angriff von Skarrl war vorbei. Oder auch nicht? Auch der andere Grung wollte flüchten wurde aber ebenfalls von Skjarrl gestellt und began nicht den gleichen Fehler wie sein Vorgänger und wurde gefangen. Nach kurzer Untersuchung des Feuers, die Gruppe stellte fest, das sich Dinge die in das Feuer gelegt wurden einfroren. Man löschte dennoch das Feuer und ging zum Wagen zurück.

Thulvar der gleich am Anfang des Kampfes, Hilfe von Varoxian holen wollte, wurde später von der um einen gefesselten Grung, Gruppe  eingeholt.

Sprachhürden

Die Konversation war recht einseitig. Blinki hatte sich ein wenig ausgeruht und konnte zumindest die Worte des gefesselten Grunges übersetzen, der an seinem eigenem Speer hing. Es sollte sich herausstellen, das die beiden nur eine Patoulie waren. Das Reich in der Nähe lag. Sie hatten eine Königin und waren nicht gut auf die Schlangen zu sprechen. Nachdem der Wagen schon eine Weile gefahren war und der Regen inzwischen aufgehört hatte. Ließ man den Grung ziehen, zusammen mit der Statue. Kurz danach entpupte noch in Sichtweite der Gruppe, die statue als Reittier welches zusammen mit dem Grung verschwand. Doch andere Fragen stellten sich der Gruppe. Wie würden sie die Sache mit der Schlangenstadt klären? Könnte sie Hilfe von den Grunges bekommen? Alleine würden sie die Sache mit den Schlangen nicht lösen können.

Die Befreiung der Mine (Legacy of the Past)

Die Befreiung der Mine (Legacy of the Past)

Ein kleiner, aber entscheidender Sieg über das Haus Mizzrym

Der Kampf war im vollen Gange. Darvin war immer noch bewusstlos. Thorins mechanische Katze war zerstört, die Gruppe am Ende der Kräfte und ein Dridder in unmittelbarer Nähe. Die Truppe kramte ihre letzten Kraftreserven zusammen, Srisira verwandelte sich in ein Wasserelementar und konnte so den Dridder erledigen. Auch Thorin, Eryn und Az Dhakar konnten weitere Gegner ausschalten. Dabei wurden sie unterstützt von einem Kenko, einem der Gefangenen der zusammen mit AzDhakar geflohen war. Damit gelangihnen der Sieg über den Kampf.

Was von der Schlacht übrig bleibt

Als die Abenteurer sicher waren, dass sie alle Gegner ausgeschaltetet hatten, machten sie sich auf die Suche nach seltenen und außergewöhnlichen Gegenständen.
Es dauerte nicht lange und sie wurden fündig. Unter der Beute waren Spinnenkletterschuhen, ein Ring of Fire, einem Nimmervollen Rucksack, ein Medaillon of touch und ein Oath Bow. Thorin machte sich derweil auf die Suche nachden Teilen seiner mechanischen Katze, die er später wieder zusammenbauen würde.

Der Foromire

Az Dhakar drängte darauf die anderen Gefangenen zu finden, die ihm zur Fluch verholfen hatten. Als sie sich auf die Suche machten, stießen sie auf einmal auf ein Foromiren, konnten aber Gottsei Dank unbemerkt verschwinden. Von dem befreitem Kenko, der sich der Gruppe anschloss, erfuhren sie, dass ein Ilithid auf der Suche nach dem geflohenen Az Dhakar war.

Die Gruppe bekommt Zuwachs

Die Abenteurer entschieden daher sich in die Minen zurückzuziehen und dort zu rasten. Danach zogen sie weiter auf der Suche nach den Gefangenen. Vor allem nach der suche zweier Kinder, deren Eltern AzDhakar geholfen hatten und selbst dabei getötet wurden. Im Laufe der Suche stieß die Truppe auf eine Turtle, einer der Mitgefangenen, welcher offensichtlich nach etwas suchte. Nach kurzem Zweifeln hinsichtlich der Motive von der Turtle und einem Magie entdecken-Zauber, konnten die Abenteurer nichts Auffälliges an Turtle entdecken und zeigten sich ihm. Dieser entpuppte sich als Alchimie-Kundiger und Pflanzenkenner und sollte sich noch als wertvolle Hilfe für die Gruppe entpuppen, der sie zu der aktiven Mine mit den Gefangenen führen konnte.

Mit letzter Kraft

Alle Abenteurer näherten sich vorsichtig und kampfbereit der Höhlen. Dort stießen sie auf drei Drow, auf die Aze zum Angriff bereits zustürmte. Als er sich den Drow näherte wandelten sich die 3 Drow in Ilithiden, den Herr der Höhlen, welcher seine wahre Gestalt durch einen Illusionszauber verborgen hatte. Az Dhakar wurde ungewöhnlich verlangsamt in seinen Angriff. Seine Gefährten, welche ihre Bögen und Armbrüste bereitgehalten hatten, schossen auf die vermeintlichen Drow, mussten jedoch feststellen, dass alle Pfeile an einer unsichtbaren Wand abprallten. Mit letzter Kraft griffen Az Dhakar und der Schurke den Ilithiden mit übermenschlicher Stärke an und konnten den Gedankenschinder, bevor dieser überhaupt die Möglichkeit hatte, weitere Zauber zu wirken, zerstören. Der Endgegner war endlich besiegt! Daraufhin lösten sich auch die anderen Illusionen auf. Das betraf die Umgebung als auch der Foromire, auf den Anfangs AzDhakar einschlagen wollte.

Die Ehrung der Helden

Sie hatten die Mine von den Dunkelelfen befreit, dem 4ten Haus. Sie hatten dabei viele versklavte Einwohner der Schwertküste befreit. Eine Reaktion von Haus Mizzrym würde nicht lange auf sich warten lassen. Jetzt galt es aber den Kampf über die Dunkelelfen zu feiern. Schnell hatte sich die Kunde über die Befreiung wie ein Feuer an der Oberfläche sich verbreitet.

Noch am selbigen Tag, wo die Helden und die Befreiten aus der Mine Bremen erreicht hatten, wurde ein riesiges Fest gefeiert. Bei dem großen Fest, wo auch einige Einwohner von Bryn Shander beiwohnten, wurden den Helden der Titel: Liberator of the mine of the darkelf house of Mizzrym (Befreier der Mine des Dunkelelfenhauses von Mizzrym) verliehen. Damit waren sie nicht nur Ehrenbürger von Bremen, sondern genossen einige Annehmlichkeiten in der Umgebung, die bislang nur wenigen Helden zuteil wurde.

Die Gedanken sind frei (The swamp rats)

Die Gedanken sind frei (The swamp rats)

Das Wiedersehen

Das Wiedertreffen einiger Gruppenmitgliedern fand hoch oben in den Bäumen statt. Viel war passiert. Viele Namen waren gefallen. Es kam mir so vor, als wäre die Erlebnisse in meiner Abwesenheit von Varoxian und Xerxies tiefgreifend gewesen. Dieser Verdacht sollte sich später auch noch erhärten. Die größte Veränderung stellte ich bei Varoxian fest. Es war eine gewisse Gleichgüligkeit. Sicherlich war das, was sie erlebt hatten einschneindend. Die Frage die ich mir stellte war, war auf die beiden noch verlass? Inwieweit hatte Weirding die beiden manipuliert? Mit einem Ilithiden war nicht zu Spaßen. Wäre es besser gewesen sie hätten einen ehrenhaften Tod gefunden. Während Blinki über diese Frage nachdachte, ertönte plötzlich ein Lied von der Straße aus. Ein Händler der seine Ware feil bot war zu hören.

Skjarrls Händlerlied

Skjarrl der Krämer ist in der Stadt,
das Tragen hat er wirklich satt.
Er kommt von hier, er kommt von dort
Und morgen ist Skjarrl wieder fort.

Für die Küche hat er Messer, Teller, Pfannen, Töpfe
Skjarrl schaut nicht unter die Röcke!
Für die Kleinen gibt’s Geschichten
Zum Lachen, Weinen, Staunen, Maulen
Sie sich des Nachts nicht aus dem Bette trauen.
Skjarrl kann sonst auch alles richten.

Skjarl ist gut im Messer wetzen,
im flicken eben jener Fetzen!
Er bringt Gewürz und Schokolad,
So ist das Essen nicht mehr Fad!
Für den Abend wird noch schnell die Lanz‘ poliert,
auf das der Mann sich nicht geniert.

Skjarrl der Krämer ist in der Stadt,
das Tragen hat er wirklich satt!
Er kommt von hier. Er kommt von dort,
Bald schon ist’s ein andrer Ort.

Deswegen muss heut noch alles raus,
denn morgen ist Skjarrl schon aus dem Haus.

Der Händler Skjarrl

Ein leicht bläulich, schimmernder Hüne, mit einem langen braunen Bart, bepackt mit einem riesigem Sack aus dem diverse Dinge herausschauten, wie Töpfe und Pfannen, aber auch ein kleiner Schwanz eines Affen, tauchte unter ihnen auf. Wie sich später herausstellte, war sein Name: Schneeflocke. Als Wanderstab trug er einen großen zweihändigen Kriegshammer. Auch wenn ich mir nur schwer vorstellen konnte bei dem Anblick, das man so einen Händler überfallen würde, war dieser bestens gerüstet. Die angepriesenen Pfannen riefen mein Interesse auf dem Plan. Ich hatte zwar noch eine bei mir, aber wer weiß vlt. mocht dieser Händler eine flachere Pfanne dabei haben. So schwangen wir uns von dem Bäumen und stellten uns den Riesen vor. Der sanfte Riese hieß Skjarrl und er hatte nicht nur Pfannen dabei, sondern auch Geschichten, die mich noch mehr interessierten. Dazu kam, das er sich anscheinend mit Tieren auskannte und die Namen der Pferde unser beiden Großen erfragte. Dem nicht genug kam es zu einem Handel. Ein Handel von meiner Seite, als auch von Xerxies Seite der ebenfalls ein Interesse an einer Pfannen hegte. Da Xerxies seine silber-weiße Kette vermisste, die ihm viel bedeutete, schlossen wir uns ihm an, um ein erneutes Mal Weirding aufzusuchen. Als die beiden mir in ihren Erzählungen berichteten, war für mich klar, das wenn wir diesem Illithid gegenüberstehen würden, es nur einen Weg geben.  

Der erste Reisetag nach Weirding

Der Große erzählte uns unterwegs viele Dinge, Wo er herkam, das sein Vater ihn verkauft hatte, das er als Soldat im Krieg gedient hatte und er jetzt seinen Weg gefunden hatte. Er hatte seinen Weg gefunden. Das besann mich wieder auf unsere beiden Mitstreiter und den Verlust von Schall und Rauch durch diesen Illithiden. Waren die beiden vom Weg abgekommen? Unterdessen hatten wir (die beiden Kurzen) herausgefunden, das Xerxies und Varoxian nicht nur seelisch Schmerzen hinzugefügt worden war, sondern auch am Kopf eine körperliche Veränderung zu sehen war.

Die Kühle am Lagerfeuer

Wie konnte ich meinen beiden Wegstreitern helfen? Wie konnte ich sie wieder auf ihren Weg bringen? Hatte ich überhaupt das Recht dazu sie wieder auf den Weg zu führen? Was davon waren ihre Gedanken und welche Gedanken hatte ihn der Illithid eingeflösst. Verdammter Illithid. In dem Gnom stiegen Schuldgefühle auf. Hätte er sie nur nicht alleine gelassen. Inzwischen hatte sich der Neue in der illustren Gruppe gut eingefunden. Holz war zusammengetragen und inzwischen brante es schon gut. Das Essen wurde rumgereicht und wir stärkten uns alle für den morgigen Tag. Der Große hatte an seinen Handflächen und auf deren Handkanten Runen die mir ein Rätsel aufgaben. Später am Feuer spürte ich eine gewisse Kälte die von ihm ausging. Die Runen… Diamant …schwarzes Herz … gingen mir nicht aus den Kopf. Auf Nachfrage erzählte uns der Große ein traurige Geschichte. Vielleicht konnte man ihm auch helfen. So nahm ich mir ein Stück Pergament und fing an ein Gedicht zu schreiben…

Der Marsch der Swamp Rats

Tief in der Dunkelheit,
Wo die Stille blickt,
Mit Eifer in Herzen,
Sie gehen ihre Chancen ein.

Durch das Feuer und den Tod
Durch das Schwert und den Glauben
Sie töten das verdammte Böse,
In einem ungleichen Kampf.

Wenn alles Staub fällt,
Und das Sonnenlicht kommt,
Nur der glänzende Ritter steht.
Mit einem Banner des Graus

Sie marschieren noch weiter,
Geleitet von ihrem Willen,
Um das Unreine zu reinigen,
Durch seine rechte Hand
Der Erhabene Marsch wird das Land verschlingen

Die Nacht brach herein

Es ging noch recht lang an diesem Abend. Der Große fiel Schnarchend auf der Stelle um und Xerxies mühte sich schwer ihn in Leomund’s Hütte zu schaffen, die wir erst stellten, nachdem der Abend weit vorangschritten war. Allerdings noch größere Mühen hatte Varoxian mit dem Hammer und seinem Gepäck. Doch bald kehrte Ruhe ein. Zum Glück verlief die Nacht ebenso wie sie begonnen hatte. Am nächsten Morgen stellte man fest das keine Wache eingeteilt war.

Die Rückkehr nach Weirding

Bis auf einen leicht verstörten Hünen, der sich erstmal orientieren musste verlief der Morgen recht entspannd. Es gab einen Eintopf aus Wurzelgemüse und Pilzen, der von dem ein oder anderem mit leichtem Argwohn genommen wurde. Doch erfüllte sie ihren Zweck und machte satt. 
Die Minenarbeiter kehrten gerade heim, als wir Weirding erreichten und auch Sûne schien sich von dem heutigen Tage zu verabschieden. Kinder waren auf der Straße nicht zu sehen und so machten wir uns direkt auf den Weg zum Anwesen von Weirding, welches in einem fahlen gelb-rötlichen Licht, welches von der Hecke kam, leuchtete

Das Anwesen des Herrn Weirding

Auf dem Weg zum Anwesen ging die Gruppe alle Optionen durch. Doch gab es nun kein Zurück mehr. Sollte die Kette von Xerxies der Grund sein, das alles zum Guten sich verändern würde? Da waren die beiden Wachen, die der Gruppe erklärten, das der Herr nicht da wäre und eine Audienz nicht beantragt sei. Die Gruppe beharrte aber darauf Herrn Weirding zu sehen und so ging ein Wachhabender ihn holen. Kurze Zeit später öffnete sich der Zaun und auch die Wesen die hier auf das Gebäude aufpassten verschwanden. So trat die Gruppe ein und ein Herr Weirding musterte die Gruppe, von denen er bereits über die Hälfte kannte. Die Gruppe hielt sich sehr bedeckt und Xerxies forderte die Kette ein. Skjarrl wollte Xerxies helfen, aber nachdem die Forderung ein wenig unangemessen war. Blut und Gedanken für die Kette.

Das wahre Gesicht des Herrn Weirding

Es war Skjarrl der plötzlich anfing und zitterte und Anlief, wie ein Wutanfall der nicht mehr zu stoppen war baute sich in dem Hünen auf. Seine Farbe wechselte in ein dunkles blau und entlud sich auf dem Gedankenschinder, der kurzzeitig mit Frostreif  belegt wurde, nur um ihn dann wegzusprengen und seine Verwandlung einzuleiten. Seine Haut verfärbte sich, aus dem Bart entstanden Tentakel und nach nur einen Augenblick stand er vor uns, ein Gedankenschinder, so wie man ihn aus den Geschichten her kannte.

Der kurze Kampf mit dem Gedankenschinder

Varoxian schlug mit seiner Waffe 2 Mal hart zu und traf den Illithiden schwer, darauf versuchte der Gedankenschinder sich in die oberen Stockwerke zurückzuziehen. Doch er war nicht schnell genug Skjarrl tauchte oben wie durch Zauberhand auf und traf den Illithiden unerwartet, noch bevor er aber was machen konnte war auch schon Varoxian herangeflogen und trennte ihm sein Kopf ab. Platschen landete dieser neben dem Rumpf des Illithiden. Der Kampf war vorbei. Xerxies eilte hinauf um seine Freunde zu unterstützen, als er den Kopf sah, hob er ihn auf und wollte diesen in seine Tasche packen da fingen seine Tattoos plötzlich an zu leuchten und standen wie eine Art Projektion vor ihm. Vor Schreck ließ er den Kopf fallen. Für einen kurzen Augenblick erhaschte ich die Projektionen, bis sie wieder erloschen. Eine Stenenrobe und ein Ring waren die einzigen Überbleibsel von dem Tyrannen. Xerxies steckte den Kopf in die Tasche und nachdem Thulvar auf dem Treppenabsatz erschienen war, durchstreiften wir die weitere Etage, während Varoxian den Keller untersuchte.

Die Räume des Getöteten

Als erstes kamen wir am Labor vorbei und entdeckten etliche Gläser gefüllt mit milchigen Inhalt. Plötzlich schälte sich ein Augeaus der Flüssigkkeit und ein Schaudern ging durch unsere Körper. Schnell war das Gefäss mit dem Auge in der Tasche von Xerxies verschwunden. Der Einwand von Skjarrl das Gebäude zu zerstören und diesen Ort des Grauens zu vernichten gefiel mir, waren doch die Ketten von der Gefolterten hier in dem Raum allgegenwertig. Als wir uns in sein Studierzimmer begaben trafen wir im Flur auf Varoxian, der inzwischen den Keller durchsucht hatte. So nahmen wir gemeinsam das Studierzimmer ins Visier. 3 Glaskässten die in der Wand eingearbeitet waren. Über den Glaskästen die nebeneinander angeordnet waren, hin ein großes Bild, das den Inhalt des Zimmers gespiegelt abbildete, in dem wir uns befanden. Allerdings befand sich in dem Bild noch ein Kenku der über einer der Glaskisten kniete. Es war der gesuchte Vogel. Ausserdem befand sich hier die Kette von Xerxies. In den Glaskästen befand sich in dem ersten ein Buch, in dem 2ten eine Schriftrolle und  in dem 3ten Kasten befand sich eine Phiole mit güldenem Inhalt.

Das Rätsel um das Gemälde

Der Raum wurde untersucht und bis auf starke Magie, die auch den Rürrahm des Raumes betraf befand sich nichts weiter hier. Als erstes wurden die Glaskästen geöffnet. Nachdem ein paar Zauber gewirkt wurden öffneten sich 2 der 3 Kästen und gaben den Inhalt frei. Das waren zum einen das Buch und zum anderen die Schriftrolle, die einen Spruch des Feuerballs beinhaltete. Der 3te Kasten blieb für uns verschlossen. Als nächstes probierte Skjarrl sich aus und er hing das Bild ab und stellte es sanft an die Tür. Doch als Skarrl nach dem Glaskasten griff, verschwand er plötzlich und tauchte im Bild wieder auf. Nun wussten wir zwar wie man in das Bild kam, aber noch nicht wie man wieder daraus kommen konnte. Doch da entstand die Idee die anderen Bilder mal zu untersuchen, aus denen der flammende Schädel entsprungen war. Schnell war man bei ihnen und schon hatte der Rahmen einen Riss, da tauchte der Schädel auf und wurde durch die beiden vernichtet. Damit stand fest wie man den Kenku und Skjarrl aus dem Bild holen konnte. Kurze Zeit darauf später knackte auch der Rahmen in dem Bild wo Skjarrl und der Kenu gefangen waren und mit dem Knacken, erschienen die beiden auch im Raum.

Der Kenku und die Kontrollierten

Nach dem Tod von Weirding, war der Bann der Sklaven gebrochen und so dauerte es bis sie alle ihre Orientierung wieder fanden. Der Kenku wurde beruhigt und man wollte so bald wie möglich das Anwesen verlassen.

Der Überfall (The Sea Goblins)

Der Überfall (The Sea Goblins)

Das Nachtlager am Rande der Handelsstraße

Die kleine Gruppe hatte sich einen kleinen Track angeschlossen der sie von Dolchfurt nach Tiefwasser bringen sollte. Der Tag begann recht entspannend der Track rummpelte gen Norden und so kam es das nicht nur das Rumpeln zu hören war, sondern auch Klänge und Stimmen zu hören waren. Man war auf der Handelsweg recht sicher. Man tauschte sich Geschichten aus und war schon in voller Vorfreude auf Tiefwasser. Freunde und Bekannte die man widersehen würde, gute Geschäfte die man dort erwartet.  Mira, Kotz und Garn erging es nicht anders, immerhin besuchte man nicht irgendeine Stadt, das war Tiefwasser, die Stadt aller Städte und Metropole schlechthin. Wenn man etwas suchte, dann würde man hier es finden. Wo Licht ist, ist auch Schatten, das war der Gruppe auch bewusst. Doch die Vorfreude überwog alles negative. So verging der Tag und bevor die Nacht hereinbrach, wollte die Caravane ein Lager einrichten. Man entschied sich für einen Platz der zwischen Straße und einem Wald lag. Somit war gewährleistet das genug Brennholz das Feuer in der Nacht unterhalten würde. In einem der Wagen schlug ein Konstrukt die Augen auf. Wie sich später herausstellen sollte, hatte es sogar einen Namen: Metaeron. Schnell war Vertrauen gefasst. Einige Lieder wurden gesungen, Geschichten erzählt und man machte es sich gemütlich.

Der Orksturm aus dem Wald

Plötzlich durchdrang ein Brüllen aus dem Wald zu der Gruppe, herüber die sich um das Feuer versammelt hatten bzw. sich für die geruhsame Nacht vorbereiteten. Pfeile flogen, ein Wagenlenker sackte auf dem Kutschbock tötlich von 3 Pfeilen getroffen zusammen. Weitere wurden getroffen. Doch da standen sie schon im Lager. Orks die sich über jeden her machten, der nicht flüchtete. 2 Orks machten sich daran den einen Wagen umzukippen, auf dessen Kutschbock noch der tote Wagenlenker saß, was ihn auch gelang. Blut floss in den ersten Augenblicken. Auch Mira, Kotz und Garn zogen sich ein wenig zurück, nachdem ihre Treffer kaum Auswirkung bei der hereinbrechenden Übermacht verursachte. Mira schoss eine ganze Salve von Pfeilen ab, doch die Rüstungen der Orks waren gut, sehr gut sogar, die den Pfeilen viel entgegenzusetzen hatten. Einzig Metaeron stellte sich dem Anführer und einen weiteren Ork in den Weg. Er betete zu seinem Gott und stürmte los, auch wenn es seinen Tod bedeuten würde. Er parierte und hatte Glück das der Anführer ihn kaum traf. 

Das Scharmützel nimmt seinen Lauf

Garn versuchte einen Ork auszukontern, indem er sich geschickt unter einen Wagen sich begeben wollte. Doch leider strauchelte er und es wäre sein Tod gewesen, wenn der Ork richtig zum Zug gekommen wäre. Dieser bekam aber die Waffe nicht richtig gedreht und so traf die flache Seite den Schurken. Er ging bewusstlos zu Boden. Die Orks waren inzwischen vollständig in das Lager gedrungen. Mira suchte sich Deckung und schoss weiter Pfeil für Pfeil ab, zwei von ihnen waren so schwer getroffen das sie tot im Lager lagen. Auch Kotz hatte sich gesammelt und so verlor der Ork, der sich Mira näherte sein Leben. Das Blatt schien sich zu wenden.

Metaeron wird zerstört, der Kampf ist vorbei

Metaeron blieb standfest am Lagerfeuer, doch dann wendete sich auch sein Blatt, sein Gegner fand ein Lücke in seiner Verteidigung und kaltes Eisen durchdrang den Korpus des Konstrukts. Blitze zuckten, es knallte und rauchte und blieb bewegungslos stehen. Aus mehreren Öffnungen drang eine braune zähe Flüssigkeit hervor. Diese riesige bräunliche Lache tränkte den mit Wurzeln durchzogenen Waldboden. Er war zerstört. Die Gegner, die inzwischen dezimiert waren zogen sich in den Wald zurück. Hatten sich doch auch die anderen Mitreisenden sich gesammelt und zu den Waffen gegriffen. Der Kampf war vorbei. Doch der Preis des Angriffs war hoch, kam er doch recht überraschend und ohne Vorankündigung. Man hatte sich zu sehr in Sicherheit gewogen. Diesen Fehler würde man in nächster Zeit nicht mehr begehen. Da waren sich alle sicher.

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