Als Lucc und Amber am nächsten Tag aufstanden, waren Delia und Olana nicht mehr in ihrer Wohnung. Da die Polizisten ihnen gesagt hatten, dass sie in die Wache kommen sollten, da Constable Descartes beim Staatsanwalt eine kleine Belohnung für sie heraus geschlagen hatte und sie ihre vollständigen Aussagen abliefern konnten. Vor Ort erklärte er ihnen jedoch, dass die Belohnung an eine kleine Bedingung geknüpft war. Sie mussten ein Totem in einer Firma unten in „Todes Tor“ abholen und an das Zentrum von Haus „Cannith“ liefern, die ihnen die Belohnung dann aushändigen, die sie aber erst zur Wache bringen mussten, denn es war nicht alles für sie. Descartes war so voller Enthusiasmus das die beiden sich davon mitreißen ließen und sofort aufbrachen. „Todes Tor“ war sogar noch tiefer als die Cocks, in denen sie vor kurzem Telerik und Ambers Schwester gefunden hatten. Die Lava kam hier in Fällen hinunter und dazwischen waren Ruinen der alten Städte der Goblins zu sehen.
In der anderen Richtung sah man vor allem zwei Dinge. Armut und Fabriken. Und als sie dem Weg folgten, der ihnen beschrieben worden war, sahen sie auch, was diese beiden Dinge in Kombination verursachten. Dutzende von Kriegsgeschmiedeten, die Streikten und unglückliche Sprüche kombinierten. „Freiheit von Throneholt ist auch Freiheit des Einkommens.“ Amber, die von Lucc getragen wurde war gleich Feuer und Flamme und dichtete ihre eigenen, eingängieren Sprüche, womit die beiden sich gleich die Sympathien der Streikenden verdienten. Als sie zum Eingang kamen begrüsste sie eine Gnomin, die sich als Tesca Teespruch vorstellte. Als sie ihr Anliegen erklärte, meinte sie jedoch mit Blick auf die Streikenden, dass das vermutlich nichts wird. Sie konnte sie aber zum Namensgebenden Besitzer der Fabrik bringen, Hallas Drummond. Der hatte sich in seinem Büro verschanzt. Ein kleiner, kugeliger Mann, der mit seiner Kupferpanzerung die um seinen Bauch eine Kugel formte einfach nur Ulkig aus sah. Auch er erklärte, dass er nichts tun konnte, so lange die Belegschaft streikte. Könnten sie den Streik auflösen, wäre alles kein Problem. Amber versuchte statt dessen ihn zu Überzeugen, den berechtigten Forderungen statt zu geben. Doch Goldkugel blieb hart. Meinte, er bezahle Esse und Hammer ja auch nicht. Und verschreckt. Eine der ungenutzten Essen gab knallende Geräusche von sich und er rannte in die Fabrikhalle, um sie mit einem Hammer zu bearbeiten. Lucc folgte ihm, und machte ihm etwas erregter klar, dass er seine Fabrik ohne die Arbeiter vergessen konnte. Schliesslich knickte er sichtlich ein und ging zurück ins Büro. Die anderen folgten und fanden ihn mit einem Abakus beschäftigt vor . Ein Brummen hier und da, dann sprang er auf, ging vor die Firma und verkündete die Annahme der Forderungen. Nun war der Ball wieder bei Tesca. Sie lotste die beiden noch ein Stockwerk höher, wo wohl eine besondere Esse war. Sie war direkt mit Fernia verbunden und musste erneut in Betrieb genommen werden. Das allerdings bedeutete auch, dass sie für eine kurze Weile direkt mit der Ebene des Feuers verbunden war, bevor die Schutzmechanismen eingerichtet waren, weshalb sie ihre Hilfe brauchte. Die Beiden erklärten sich bereit und sie fing an, die Runen vom Klemmbrett um die Esse nach zu zeichnen und schnell entfachte des Feuer und noch schneller ploppte ein spielballgrosser Tropfen Lava hinaus, der sich als lebendig und wütend offenbarte. Lucc und Amber konnten ihn schnell beseitigen, doch schon kamen zwei mehr. Tesca sagte; „Nur noch eine Rune, da, bin fertig“ und schlug einem der Tropfen ihr Klemmbrett über den mutmasslichen Kopf, da trat plötzlich ein ganzer Lavaelementar aus der Esse. Tesca viel aus allen Wolken und korrigierte ihren Fehler bei einer der Runen während sie einen vollen Angriff des Besuchers einsteckte.
Es entbrannte ein harter Kampf, Tesca flüchtete mit Amber in den nächsten Raum, wo Tesca Amber bat, auf eine bestimmte Stelle in der Decke zu schiessen. Das löste offensichtlich einen Regenschauer im Raum aus, während Lucc das Wesen mit seinen magischen Schlagringen bearbeitete und Amber immer wieder magische Projektile hinein schoss. Nach vielen Brandwunden und zersausten Gesichtern hatten sie es letztlich geschafft. Tesca entschuldigte sich noch einmal und suchte ihnen ein paar Heiltränke heraus. Und sagte ihnen auch, dass sie nun einige Stunden damit verbringen müsste das Totem zu kreieren. Die beiden waren mehr als froh, sich etwas erholen zu können, und schliesslich war das Totem auch fertig. Tesca legte ihnen ans Herz das Totem pfleglich zu behandeln; ein grosser Stoss und es würde seinerseits eine Verbindung mit Hernia öffnen und Magma austreten lassen.
Doch auf dem Rückweg blieb alles unbehelligt. Als die beiden Lieferungen schliesslich erfolgt waren, nahm Deskartes das Paket an, zählte drei kleine Schachteln aus und übergab sie Lucc. Dann nahm er sich selbst eine und erklärte, was das war, während ein breites Grinsen sein Gesicht verzerrte: „Man steckt sich die in ein Ohr, so… und dann kann man mit allen Trägern, also z.B. ihr mit uns oder untereinander reden, solange ihr in der Manifest Zone seit.“
Lucc erinnerte sich an das „Telefon“ und tatsächlich meinte auch der Constable, dass da eine Verwandschaft bestand. Amber und Lucc verstanden nun die Begeisterung Deskartes, aber sie waren fertig mit der Welt und dem Tag, und sie kehrten nach Hause zurück… nicht einmal mehr auf das schwarze Fass hatten sie Lust.
Während die Nacht ruhig verläuft und die Meisten der Gruppe Schlafen oder sich Ausruhen sitzt Arabella während ihrer Wache, mehr oder weniger aufmerksam, da und gibt sich ihren Gedanken hin.
„Jetzt ist doch das Geschehen wovor ich mich die ganze Zeit gefürchtet habe. Ich habe einen meiner Mitreisenden stark verletzt. Und das nur, weil meine Magie mal wieder nicht so wollte wie ich. Ich fühle mich so schuldig, miserabel und schlecht. Er geht mit seitdem aus dem Weg und ich habe Angst ihn als Freund verloren zu haben. Dabei habe ich mich so gut konzentriert. Genau auf die Stelle gezielt von der ich mir sicher war, keinen der Gruppe zu treffen. Ich muss mit Theo reden… vielleicht verzeiht er mir…“
Schneller als Gefühlt ist der Tag wieder da und im Lager regen sich nach und nach die Mitglieder und bereiten sich für den Tag vor. Auch wenn es für Barovia schon fast ein „schöner“ morgen ist heißt es Abschied nehmen, was den ein oder anderen doch ein wenig melancholisch werden lässt.
Maduin hat sich nun endgültig dafür entschieden, seinen Weg alleine weiterzuführen. Seine Verabschiedung ist freundlich und höflich, doch auch ziemlich schnell und er düst in seinem Zaubergefährt davon.
Während der Rest der Gruppe in der üblichen Reihenfolge (vorne Tebaun, Theo, Schlitzzahn, gefolgt von Hara, Wellende Schuppe, Schnellfuss und den Abschluss machen Arabella und Yggdra) den weiteren Weg zu Fuß weiter führt passiert nicht wirklich viel. Es werden ein paar Spuren gefunden, denen man aber nicht folgen will, da der Weg bis zum Weingut noch ein wenig hin ist und man keine weitere Zeit verlieren wollte.
Schlitzzahn schaut immer wieder auf die Karte die er bei sich trägt und macht gegen Mittag die Vorschläge entweder gleich zu rasten, in ein paar Stunden erst oder die Nacht weiter bis zur Kreuzung zu gehen. Ohne große Diskussion wird weitergelaufen und ein Jeder kann sich einem guten Gespräch hingeben oder seinen Eindrücken nachhängen.
„Wenn wir Rasten muss ich versuchen mit Theo zu reden. Ich glaube er geht mir aus dem Weg. Er läuft und redet intensiv mit Tebaun und meidet meine Nähe. Yggdra hat meine Abwesenheit mitbekommen und wir haben geredet. Wenn ich ihn nicht hätte, dann wüsste ich nicht, was ich machen würde. Er versteht meine Sorgen und Zweifel und will mir helfen mit meiner Magie besser klar zu kommen. Aber ob das wirklich eine gute Idee ist, weiß ich noch nicht. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen meine Zauber zu reduzieren. Solange ich mich nicht zu sehr auf sie konzentrieren muss passiert meist nicht. Also werde ich es erstmal dabei belassen.“
Die Gruppe kommt gut voran bis angehalten wird, weil die Frage aufkommt, wer Freund oder Feind ist. Einige sind sich unsicher, ob die Untoten unter ihnen wirklich Freunde sind oder Spione von Strahd sein könnten. Theo ist der Meinung, dass sie „Puppen“ sein könnten, doch beide Anwesenden fühlen sich nicht so, als würden sie gegen ihren Willen handeln. Und so kommt Theo auf eine Waghalsige Idee. Er geht direkt auf Tebaun zu und „befiehlt“ ihm ihn anzugreifen. Und obwohl Elfen gegen solche Zauber weniger angreifbar sind, will Tebaun demonstrieren, was Theo bezwecken möchte und fährt mit seinem Rapier dicht an seinem Kopf vorbei.
Erstaunt und mit Unsicherheit geht es weiter, doch sind sie sich einig, dass sie erstmal unter Freunde laufen, bis sie etwas anderes zeigen und man dann erst handeln wolle.
Die Stimmung scheint ein wenig gedrückt zu sein während sie weiterlaufen. Sobald es dunkel wird werden ein paar Fackeln angezündet, damit diejenigen, die nicht so gut im Dunkel sehen können, den Weg nicht verlieren.
An einer geeigneten Stelle schlagen sie ihr Lager auf. Geübt und mit Routine dauert es nicht lange und die Zelte und die Runen stehen.
Nach getaner Arbeit ziehen sich Theo und Tebaun, so wie jeden Abend, zurück. Diesmal jedoch nicht um Jagen zu gehen, sondern um sich gleich dem Klingentanz hinzugeben. Theo ist nicht ganz bei der Sache und nach seiner Lektion öffnet er sich Tebaun und er erzählt, was ihn bedrückt.
Als die Beiden zum Lager zurück kehren will Theo seinen Mut zusammennehmen und Arabella ansprechen, doch diese ist mit Yggdra schon im Zelt verschwunden. Leicht enttäuscht setzt sich Theo neben Tebaun, der anfängt auf seiner Zither zu spielen. Dies wiederum lockt Arabella aus dem Zelt und auch Yggdra setzt sich dazu und alle lauschen der Musik.
Es dauert eine Weile, bis Arabella offenbar genug Courage gesammelt hat und sich neben Theo setzt. Wieder herrscht Schweigen, bis die Elfe es schafft und die Beiden reden miteinander. Es geht hin und her mit Entschuldigungen, bis sie sich in den Arm nehmen was Yggdra gar nicht gefällt und er ins Zelt flüchtet.
Theo, der sich Unwohl fühlt und sich fast sofort wieder von Arabella löst, versucht aus der Situation zu entkommen bis er merkt, dass Arabella Yggdra schon ins Zelt gefolgt ist. Während die Nacht ruhig verläuft und die Meisten der Gruppe Schlafen oder sich Ausruhen sitzt Arabella während ihrer Wache, mehr oder weniger aufmerksam, da und gibt sich ihren Gedanken hin.
„Das Gespräch mit Theo war wirklich gut und notwendig. Er dachte doch tatsächlich er hätte etwas falsch gemacht und ich hätte ihn mit Absicht den Feuerball entgegengefeuert. Glücklicherweise konnte ich das schnell klären und hab ihm versichert, dass ich mein Zaubern lassen würde, was er gar nicht verstanden hat. Er hat meine Hände genommen und sie einfach festgehalten. Total überrascht hat er mich damit aber schön fand ich es trotzdem. Also habe ich ihn nach unserem Gespräch einfach umarmt. Und, genauso wie beim letzten Mal, als ich so dicht neben ihm saß, hatte ich das Gefühl, dass ich Unwohlsein in ihm auslöse. Schnell hat er sich aus der Umarmung gewunden und ich bin zu Yggdra ins Zelt gegangen, nachdem er so überstürzt abgehauen ist. Wir haben uns ausgesprochen und sind uns endlich wieder richtig nahegekommen.“
Schneller als Gewollt ist der Tag wieder da und im Lager regen sich nach und nach die Mitglieder und bereiten sich für den Tag vor. Dann macht sich die Gruppe wieder auf den Weg Richtung Weingut. Es dauert nicht lange und das Wetter ändert sich. Leichter Nieselregen setzt ein doch die Umgebung wird dafür freundlicher. Die Straße wird gesäumt von Pflanzen und Reben, an denen Trauben hängen. Tebaun pickt sich hier die ein oder andere von einem Strauch ab bis er von einer Ranke festgehalten wird.
Doch die Gruppe ist eingespielt und dem Rankenmonster wird schnell der Gar ausgemacht. Genauso wie den folgenden Angreifern. Plötzlich kommt ein älterer Mann hilfeschreiend auf sie zu und bittet sie der Familie auf dem Gut zu helfen. Ohne zu zögern machen sich die Gruppenmitglieder schnellen Fußes auf den Weg…
Das Tagebuch eines Soldaten: Schmerzhafte Abstiege und Abschiede (Raven Guard)
„Das wird jetzt eine längere Geschichte. Wenn ich bedenke, wie viel Mist heute passiert ist, weiß ich gar nicht, ob ich überhaupt die Hingabe dafür habe meine Aufzeichnungen zu ergänzen. Aber ich habe es versprochen und wenn ich einmal angefangen habe, wird es vielleicht auch einfacher die Gedanken zu sortieren. Aber wo fangen wir an?“
Im ersten Moment nach dem Kampf dachte ich: „Endlich! Endlich sind diese Biester alle weg und wir haben etwas Zeit uns auszuruhen.“ Jedoch lies mich der Gedanke nicht los, dass Bee ihren Meister verbrannt hat. „Natürlich bin ich einer der letzten, die sich da einmischen sollten, aber was soll ich jetzt tun? Wenn alles verbrannt ist, was soll ich dann als Erinnerungsstück aufbewahren? Bee hat immer noch den Bogen ihres Meisters. Aber einfach wegnehmen, kann ich ihr den auch nicht.“ Ich beschloss, dass ich noch Zeit hatte, dafür eine Antwort zu finden und wollte mich gerade zu den anderen begeben um mich auszuruhen, als wir etwas hörten.
Wir hörten eine leise Stimme zwischen der Stille der Leichen, die den obersten Punkt des „Feuerfingers“ bedeckte. Nim ging sofort in die Richtung der Stimme und fand eine Frau unter den Leichen, die im Gegensatz zum Großteil der vor uns Angekommenen, noch lebte. Schnell half er ihr auf die Beine und wir brachten sie in den Turm. Sie sah immer noch schwer verletzt aus, also gab ich ihr, was mein ausgezehrter Körper noch an Heilmagie befähigen konnte und so konnten wir sie gemeinsam stabilisieren.
Nachdem klar war, dass sie durchkommen würde, fingen wir an Fragen zu stellen. Da sie ein Teil einer vorherigen Expedition gewesen sein muss, dachte ich, dass sie Informationen für uns haben musste, aber anstatt mit Informationen begegnete sei uns erst einmal mit einer genauso schrägen und für manche provozierende Art, wie Cathari damals. Sie ging sogar soweit, dass Romero wieder einen seiner kleinen Ausraster bekam. Aber anstatt Romeros Art hinzunehmen, nutzte sie Magie und bewegte Romero vom Turm zu springen. Nachdem ich mir sicher war, dass Romero unten sicher ankommen würde, musste ich meiner Bewunderung einer solchen Magie einfach Ausdruck verleihen und bat sie sogar darum mir diesen Trick beizubringen. Beibringen wollte sie mir diesen Trick zwar nicht, aber unterhalten konnten wir uns trotzdem. Dabei stellten wir fest, dass unser Neuankömmling Nokah heißt und genauso wie Cathari die Magie über „arkane Studien“ erlernt hat. Langsam befürchte ich, dass alle die so an Magie gekommen sind, einen an der Klatsche haben.
Ich lies Nokah dann erstmal alles erzählen, was sie uns berichten konnte. Dadurch konnte ich mich auch ein paar Minuten ausruhen, bis mir einfiel, dass wir ja nicht zum Spaß hier sind. Ich überlegte, wie wir aus unserer Situation noch das beste machen könnten und mir viel auf, dass wir wahrscheinlich keinen so guten Überblick in nächster Zeit haben werden, wie jetzt auf dem Turm. Ich weckte den schon halb eingeschlafenen Musharib auf und mit seiner Erfahrung als Wildnisführer, konnte er unentdeckte Punkte im Dschungel ausmachen und unsere noch recht grobe Karte ergänzen. Als wir zurück zur Gruppe gingen, fiel mir außerdem auf, dass wir die Kisten im Turm noch gar nicht untersucht hatten. Ich öffnete, die die noch verwertbar aussahen und durfte mit Erschrecken feststellen, dass diese fliegenden Riesenechsen hier anscheinend die Ausrüstung der hier am Turm verstorbenen aufbewahrten. Außer alten Lumpen konnten wir nicht viel finden. Das einzig interessante waren ein paar Edelsteine, das zurückgebliebene Geld, welches ich unter uns aufteilte und eine hölzerne Tiermaske, von der ich glaube, dass die Wildnisführerin, die wir nicht angeheuert hatten, sie sucht.
Nach diesem mageren Trost, der uns mehrere Freunde gekostet aber kein Stück näher an das Ende unserer Reise geführt hat, begannen wir mit dem Abstieg. Die meisten konnten sich während der Rast erholen, aber Bee scheint das Ganze doch noch sehr mit zu nehmen. Dennoch kamen wir ohne weitere Unfälle am Fuß des Turmes an. Allerdings fehlte Romero. Wir dachten er würde hier unten warten, aber er war nirgends zu finden. Rhovan, unser anderes neues Gruppenmitglied bot gleich seine Hilfe an und begann nach Romero zu suchen. Wir anderen fanden in der Zwischenzeit das Grab in dem Romero Fitz beerdigt hat. Bee ging es sehr nahe. Verständlicher Weise, wenn ich bedenke, wie sie ihn immer angeschaut hat… Thia, ich hoffe es geht dir gut.
Die meisten von uns gingen zum Grab um Fitz die letzte Ehre zu erweisen. Inete stellte sich sogar dazu und in ihrer Stellung als Priesterin, sprach sie ein Gebet. Wir lauschten alle und versuchten das mit Fitz Erlebte, die Trauer über seinen Tod überschatten zu lassen. Allerdings wurde unsere Konzentration von einem rückkehrenden Romero gestört, der es für das beste hielt genau jetzt einen Aufstand bezüglich Nokahs Magie zu machen. Natürlich hatte er Recht, dass sie nicht einfach Magie nutzen sollte um Leute von Klippen zu jagen, aber ich musste ihm erst klar machen, dass dies nicht der richtige Ort und Zeitpunkt für diese Standpauke war. Da aber weder Nokah noch er Einsicht für ihre Fehltritte zeigten, kam es dazu dass er sie zum Duell forderte. Ich konnte nicht mehr viel dagegen sagen, als sie dem Kampf zusagte, aber ich konnte die beiden zumindest überzeugen damit bis später zu warten.
Die Göttin Mielikki
So gingen wir dann, mit angespannter Stimmung, weiter. Die geringe Motivation, die aufgebracht werden konnte, galt dem nächsten Schritt und hoffentlich irgendwann unserem Ziel. Vielleicht fanden manche auch Motivation darin einfach vom Feuerfinger zu verschwinden. Während der Reise hörte Romero etwas und genau, wie wir ihn kennen, stürzte er sich sofort in die Richtung des Geräusches. Ich bat Rhovan, der das Geräusch auch vernommen hatte, ihn zu begleiten und aufzupassen. Dies befolgte er sofort und seit langem fühlte ich mal wieder, wie gut es tut, wenn jemand auf einen ordentlichen Befehl hört anstatt ein Theater daraus zu machen. Beide kamen, nach kurzer Zeit, unverletzt wieder. Romero berichtete, dass sie auf Anhänger einer Göttin namens Mielikki getroffen sind. Diese wollten uns nichts böses, gaben Romero ein paar Tipps und machten sich dann auch wieder auf den Weg. Warum sie da waren, scheinen sie Romero nicht erzählt zu haben. Oder er hat vergessen zu fragen. Beides halte ich für sehr realistisch.
Wir setzten unsere Reise fort. Und langsam kamen wir wieder in den Trott, der schon den Großteil unserer Reise bestimmt hatte. Bee führte uns sicher am Fluss entlang, bis sie eine sichere Stelle fand, an der wir unser Lager aufbauen wollten. Romero machte sich besonders eifrig an den Aufbau seines Zeltes. Er hatte ja noch eine Verabredung mit der Neuankömmling in unserer Gruppe. Mir wäre es nur lieber gewesen, wenn es um ein Abendessen gegangen wäre, als um ein Duell. Aber natürlich lies sich das Ganze nicht vermeiden und damit das Ganze zumindest bei einem Duell um die Ehre bleibt, bin ich dabei geblieben. Als ich dabei war ihnen klar zu machen, dass es hier nicht um Leben oder Tod gehen würde, wurden wir unterbrochen.
Es hörte sich an, als ob mehrere Leute durch den Dschungel wandern würden. Bewaffnet und gerüstet. Als uns klar wurde, dass diese Geräusche sich auf unser Lager zubewegten, entschlossen wir den Kampf auf später zu verschieben und sprinteten auf in Richtung der anderen. Wir waren anscheinend schneller, als was sich auch immer auf uns zu bewegte. Dann kamen wir im Lager an, wo sich die meisten schon auf einen Kampf vorbereiteten. Wir nahmen unsere Positionen ein und warteten auf den Verursacher der Geräusche. Und wie erwartet kamen mehrere „Leute“ aus dem Gebüsch. Oder besser ein Mann und etwas von dem ich mir jetzt noch nicht sicher bin, was es ist.
„So, das sollte für heute reichen. Den Rest schreibe ich, wenn wir mal wieder zur Ruhe kommen… Eine Lösung für die Sache mit Manfred und den Raben muss ich aber bald finden.“
Spannungen und andere Schwierigkeiten (Shield of Light)
Maduin ging mit Theo und dessen Eule Bekea voraus und sie erkundeten die Umgebung. Zwar fanden sie nichts weiter, aber Maduin nutzte die Gelegenheit, sich etwas mit Bekea anzufreunden und Theo philosiphierte allgemeiner über Magie und ihre Anwendung.
Überlegungen
Nach einer Weile kamen sie an einer Kreuzung vorbei, deren Abzweigung wohl zu einer Burg des Ordens des Silberdrachens führt. Doch niemand glaubte so richtig daran, dass es in Borovia einen Drachen geben könnte, da ein solcher wohl kaum Strahd als Fürst des Landes dulden würde. Auch wenn ein paar am liebsten diese Burg erkundet hätten, man hatte schon so viele Pläne, das dafür einfach keine Zeit war. Aber Hara meinte, dass sich die Dinge auf dem Rückweg vielleicht ändern können und vertröstete damit alle neugierigen Forscher.
Nach einiger Zeit wurden sie wieder von einem mutmaßlichen Druiden angegriffen. Hara schrie ihren Frust heraus „Langweilig!“ was den Druiden auch kurz verunsicherte. Dennoch suchte er nicht das Gespräch sondern rief einige Riesenspinnen zu sich und versuchte die Gruppe mit Ranken an den Boden zu binden.
Entscheidung
Es war keine gute Entscheidung. Innerhalb kürzester Zeit brach er durchbohrt von mehreren Pfeilen und Brennend zusammen. Die Spinnen hielten jedoch nicht ein, und so kam es u einem längeren Kampf. In der Nachsorge kam es zu einigen Unstimmigkeiten, als Maduin den schwer verletzten Theo als einzigsten nicht gleich heilte. Zwar konnte Tebaun ihm wieder auf die Beine helfen, doch es war nicht vergessen.
Gedanken
Im weiteren Verlauf meinte Tebaun auch, dass er gar nicht glücklich war, dass die Gruppe den Druiden so schnell beseitigt hatte. Es gäbe ja auch Möglichkeiten, jemanden unschädlich zu machen, ohne ihn gleich zu töten und mit einem Gefangenen könnten sie vielleicht einmal in Erfahrung bringen, weshalb sie ständig angegriffen werden.
Erneut kamen sie an eine Kreuzung, die vorletzte, bevor sich die Gruppe trennen würde. Schlitzzahn schätzte ein, dass die Nächste nur eine Stunde Fußmarsch entfernt war und so beschloss man, trotz Einbruchs der Nacht und damit schlechter Sicht für die Drachengeborenen weiter zu gehen.
Tebauns Unzufriedenheit mit der Gewaltbreitschaft der Gruppe wurde erneut auf angestachelt, als Herr Maduin eine entdeckte Eule als potentiellen Spion eliminieren wollte. Die Situation wurde erst einmal dadurch etwas entschärft, dass die Eule von sich aus davon flog.
So erreichten sie die Kreuzung, suchten sich einen schönen Lagerplatz und Tebaun lud zur traditionellen Jagd. Was hätte das erste Wildtier wohl anderes sein können, als ein Wolf? Schlitzzahn und Wellende Schuppe, Arabella und Yggdra und natürlich Tebaun kehrten mit der Beute schnell zurück, wo Theo Maduin mit seinem Missmut über den übersehenen Handlungsbedarf klar stellte, wo Maduin sich doch gerade erste am Vortag echauffiert hatte, das andere wie Tebaun in seinen Kompetenzbereich eindrangen.
So langsam hatte sich ein Rhythmus für die Rast ergeben und so war der Abend für Theo und Tebaun noch nicht zu Ende und Theo vertraute sich Tebaun für weitere Lektionen an. Doch diesmal wurde es hart für Theo. Denn so sehr er an der Zauberpest interessiert war, als Tebaun seine noch frischen Erinnerungen mit dieser teilte, bei der ein Großteil seines Clans ums Leben gekommen war, kämpfte er mit der Fassung. Eine praktische Klingentanz Lektion im Anschluss half dabei, die aufgebaute Spannung wieder etwas zu lösen.
Als Delia das Geschäft betrat und Lucc mit der aufgeregten Amber ihr folgten bemerkten sie eine Figur im wohnlichen eingerichteten Hinterzimmer. Eine zierlich wirkende Frau und einem weißem Gewand. Als sie Delia bemerkte, zeigte sie Stumm mit ausgestreckter Hand auf einen Übergang zu etwas, das offensichtlich die eigentliche Werkstatt war. Und dort kam gerade ein Kriegsgeschmiedeter über schmale Brücke gerannt und es knallte zwei mal ziemlich laut. Von blitzen Getroffen brach der Geschmiedete direkt dort zusammen.
Eine Elfe hatte kleine Truppe gut versteckt im Auge behalten, doch als sie Kampfgeräusche hörte, stürzte sie ins Gebäude und an der unbekannten Frau vorbei, zu ihrem eigentlichen Ziel, Lucc war vorgestürmt, über die Brücke und dabei ging durch eine Tür ins Gebäude, während Delia und Amber Rücken an Rücken auf der Brücke standen und zwei autonomen Geschützen ins Auge blickten. Auch die Elfe gesellte sich dazu und Rücken an Rücken zerstörten sie die Geschütze, nicht ohne einiges Einstecken zu müssen. Durch ein Fenster konnte Delia eine Gestalt sehen und versuchte von der Brücke über die Leere und durch das Fenster zu springen. Als sie Abrutschte, kam ihr schnell die andere Elfe mit einer Art Seil zu Hilfe, und als sie sich hochzog, blickte Delia erstaunt auf ihre Cousina Olana.
„Was machst du denn hier?“
„Meine Mutter hat mich um Auftrag deiner Mutter geschickt, um auf dich aufzupassen.“
Mittlerweile oben angekommen und aufgestanden meinte Delia.
„Aufpassen? Ich bin doch kein kleines Kind mehr?“
„Na, wegen so was zum Beispiel?“ und Olana gestikulierte über den Abhang zum Fenster. Durch das Fenster konnte man nun sehen, wie Lucc sich mit dem Geschmiedeten darin prügelte.
Die beiden betraten das Gebäude auch, sahen weitere Geschmiedete in einem Gang neben einer Esse und veruchten, die Person mit allen Mitteln festzuhalten. Bei einem Gelang es ihnen, bei einem weiteren nicht, Lucc kam über einen Umweg zu dem Raum wo er jemanden Aufgescheucht hatte und sie konnten sehen, wie der Geschmiedete zu einem Luftschiff stürmte, wo gerade ein andere ein offenes Fass mit blauer Flüssigkeit einlagerte. Delia stürmte zu einem Balkon und versuchte das Leitwerk des Schiffs, das nun davon flog, davon ab zu halten, doch es nahm nur wenig Schaden, bevor es ausser Reichweite war. Immerhin hatte es einen Linksdrall.
Die Situation hatte sich beruhigt, und man hatte ja die beiden zurück gelassenen Kameraden, den einen, den die beiden Elfen gefesselt hatten und den einen, den Lucc K.O. geschlagen hatte. Doch beide, die eigentlich kaum ernsthaft beschädigt waren, waren tot. Es fiel auf, dass diese Modelle ein wenig anders waren, als die, welche sie kannten. Unterschiedlich lange Arme, Schrauben an scheinbar falschen Stellen usw. Sie konnten nun nichts mehr für sie tun und sahen sich in der Werkstatt um. Sie fanden viele Bauteile, es schien sogar eine automatisierte Produktionskette zu geben, die so viele davon produziert hatte, das sie wohl die ganze Zeit zwischen dem Verschwinden ihres Besitzers und nun gearbeitet hatte. Delia steckte sich viel überflüssiges Material gerne ein. Amber fand dagegen eine Art Krankenbett und eine Werkbank in der Nähe. Offensichtlich hatte man hier an den Automatons und Kriegsgeschmiedeten gearbeitet. Es gab einiges an hochwertigen und gutsortiertem Werkzeug.
Doch ihr fiel vor allem ein unbeschriftetes Buch in die Augen. Als sie es in die Hand nahm, ging plötzlich ein Licht von den Augen ihres Teddybärs aus, das auf das Buch fiel und das nun plötzlich mit „Modell Amber“ beschriftet war.
Sie lass in dem Buch während die anderen sich umsahen und las ein Protokoll, wie ihr „Grossvater“ sie gefunden hatte, neugierig wegen ihrer biologischen Komponenten war und sie wieder in Betrieb nahm. Die biologische Seite war noch am Leben, aber ihr Kriegsgeschmiedeter Kern brauchte einen ganz besonderen Saft, den er wohl heimlich in dem Konservatorium gebraut hatte, das sich in „Erster Turm“ im Bau befand. Er schien sich da sehr gut aus zu kennen. Eine Seite war heraus gerissen, die nächste schien ein Rezept zu enthalten für etwas, das sich Nemesis nannte.
Die nächsten Protokolleinträge drehten sich um weitere Besonderheiten. So fand er bei ihr wohl einen seltsamen Bolzen mit Verbindungen tief hinein in ihr Positronengehirn. Nachdem er sie entfernt hatte, war klar, dass damit auch ihre Erinnerungen verloren gegangen sein mussten. Von da an konnte sie sich an die meisten seiner Logbucheinträge bewusst erinnern. An den letzten allerdings nicht: Er hatte wegen des Bolzen recherchiert und wohl die falschen Leute auf sich aufmerksam gemacht. Beschloss wieder einmal weiter zu ziehen und Ambers Erinnerungen an hier Heim hier ein wenig zu vermischen, damit sie nicht unwissentlich hierher zurückfand und sich damit in Gefahr brachte.
Sie nahm das Buch an sich und erzählte niemanden etwas davon. Gedankenverloren blickte sie auf die Pritsche, und als sich alle beratschlagten kam sie auf die Idee, die Maschine zu nutzen, um in die Erinnerungen der Toten zu blicken. Nach und nach holten sie einen nach dem anderen von den dreien an die Maschine, dessen Bedienung Amber allerdings nur erahnen konnten. Die Erinnerungen die sie fanden, waren allerdings sehr interessant. Offensichtlich hatten sie solche Bolzen, wie wohl auch Amber einen hatte, von einem Kriegsgechmiedeten mit Messern bestütckt, die fast wie Engelsflüge wirkten, erhalten und schliefen daraufhin ein und träumten zum ersten mal in ihrem Leben. Ein unglaubliches Erlebnis für jemanden, der noch nie geschlafen hatte.
Schliesslich beschloss man, der Wache Bescheid zu geben, und sah sich im Wohnbereich um, wo auch Ambers altes Zimmer war. Delia dagegen nahm vor allem das gute Werkzeug an sich, und es war auch etwas magisches darunter.
So langsam trafen auch die Polizisten ein, nahmen ihre Aussagen auf und schickten sie nach Hause. Man Beschloss, nun, da man zu viert war eine Gemeinsame Wohnung zu suchen und die meisten zogen sich für die Nacht zurück Für Delia war der Tag jedoch noch nicht vorbei. Sie nutzte die ganzen neuen Rohstoffe und verbrachte die Nacht einmal mehr mit dem schmieden einer neuen Rüstung.
Das Drehbuch zum Film – „Wolf Party“ (Shield of Light)
Darsteller:
Maduin – Aasimar, Kleriker von Lathander, Wundheiler, Herkunft unbekannt
Arabella – Elfe und Pyromanin, aus den Elfenwäldern Cormyrs
Ygdra – Mensch, Schwertmagier, Arabellas Partner, untot (vermeintlich), aus einem kleinen Dorf in Cormyr
Hara vom Clan der Kynker – Drachengeborene, goldschuppig, Jägerin, aus Cormyr
Schlitzzahn – Drachengeborener, schwarzschuppig, Haras Untergebener, Jäger, aus Cormyr
Schnellfuß – Drachengeborener, schwarzschuppig, Haras Untergebener, Spurenleser, Untot, aus Cormyr
Wellende Schuppe – Drachengeborener, schwarzschuppig, Haras Untergebener, Koch, aus Cormyr
Theo – Mensch, Magier, in Barovia geboren und aufgewachsen.
Eiliendar Helviiryn, Drow, „Tebaun“, selbsternannter Partner der Göttin Elistriae, Barde, aus dem Faerun der Vergangenheit
Situation:
Die o.g. Darsteller reisen zusammen durch die Ihnen teils fremde Welt von Barovia, einer düsteren Dimension beherrscht vom Fürst Strahd von Zarovich. Sie sind auf der Suche nach einer Möglichkeit, in ihre ursprünglichen Welten zurück zu kehren und arbeiten hierzu sowohl innerhalb ihrer Gruppe als auch mit der örtlichen Bevölkerung zusammen. Derzeit sind sie auf dem Weg zu einem Weingut nahe der Stadt „Kresk“, um eine Weinlieferung zur Taverne Valakis zu geleiten, die vermeintlich von Wegelagerern verhindert wurde. Kleriker Maduin begleitet die restlichen Darsteller bis nach Kresk, um seine Pilgerreise zur Ernennung zum heiligen Hubertus anzutreten.
Szenen:
I. Pfad auf dem Weg nach Kresk, nach einem Scharmützel mit einem Druiden und Wölfen – ein Teil der Darsteller (Theo, Ygdra und ein paar Drachengeborene) waren noch im Verflechtungszauber des geflohenen Druiden verheddert. Die restlichen Gruppenmitglieder befreien die verhedderten aus ihrer schmächlichen Lage.
Hara weist Schnellfuß an, Spuren zu erkunden, um weitere Hinterhalte zu vermeiden – Schnellfuß sichert die Umgebung.
Theo als auch Maduin untersuchen die Umgebung nach Magie als auch andersartigen Auffälligkeiten – Yggdra wird als Untot vom Kleriker klassifiziert.
Eine Untersuchung lehnt Yggdra nach Blick zu seiner Gefährtin jedoch ab. Aus Sorge erneuert Kleriker Maduin sein Angebot einer ausführlichen Untersuchung. Yggdra lehnt ab. Arabella rollt mit den Augen. Die Gruppe zieht weiter.
II. Nach mehreren Stunden Fußmarsch ertönt Wolfsgeheul, die Darsteller bringen sich in Kampfposition und halten einen angemessenen Abstand zueinander, um nicht erneut allesamt in einem Zauber verwickelt zu werden.
Es erscheinen mehrere reguläre Wölfe sowie Schreckenswölfe. Arabella füttert einen Wolf. Dieser zeigt sich unbeeindruckt. Es erscheinen weitere Wölfe. Tebaun lässt einen Wolf einen Hasen sehen, der diesem hinterher jagt, zurück in das Unterholz aus dem er kam.
Eine weile später dringen erneut Wölfe sowie Schreckenswölfe durch das Unterholz. Eiliendar Helviiryn verscheucht mit lautem Donnern hervorgerufen durch seine Magie, die Wölfe – vorerst. Maduin gefriert am Wegesrand das feuchte Gras, was zusätzlich die Wölfe abschreckt. Es besteht Rutschgefahr. Der Schreckenswolf stürmt mit hungrigem Blick auf die Gruppe zu. Hara und Schlitzzahn sind inzwischen vorbereitet durch das Ablenkungsmanöver der Gefährten und erschießen den Schreckenswolf in einem Doppelmanöver. Sie haben heimlich geübt, würde ein geschultes Auge behaupten. Währenddessen rollt Arabella mit den Augen.
Durch den Kampfeslärm greifen nun jedoch mehrere Wölfe an und die Gruppe ist gezwungen, erhöhten Widerstand auszuüben. Maduin erschafft seine Wächtersphere, die den aggressiven Wölfen zusetzt. Theo und Tebaun verjagen zwei kleinere Wölfe, der Rest wird von der Gruppe exikutiert. Aufgrund der Verletzungen der Gruppe sowie der Beschädigungen der Wolfsfelle wird von einer Ernte der toten Tiere abgesehen, die Gruppe zieht weiter.
Eine kurze Rast und ein Harfengeleit des Barden später zieht die Gruppe weiter gen Kresk.
Ein erneutes aufheulen erregt die Aufmerksamkeit der Gruppe – eine Umzingelung der Abenteurer durch ein ganzes Wolfsrudel findet statt. Arabella rollt mit den Augen. Diese scheinen einen besonderen Appetit auf Echsenfleisch zu haben, denn deren Fokus geht hauptsächlich auf die Drachengeborenen ein, die sich der Klauen und Bisse schwerlich zu erwehren versuchen.
Selbst eine Wächtersphere vermag die Gruppe kaum zu schützen und so folgt ein Kampf der Konstitutionen. Im Norden wehren Theo und Eiliendar einen Schreckenswolf mit ihren Klingentänzen ab, während im Südosten Arabella gemeinsam mit Yggdra ihre Widersacher niederbrennt. Im Westen behaupten sich die Drachengeborenen gegenüber den Wölfen, die sie Welle um Welle attackieren und nicht mehr erkennbar ist, wer tatsächlich wen flankiert. Im Süden hält Maduin die Stellung mit seiner geweihten Magie. Nachdem die Wölfe sich innerhalb der Wächtersphere mehrere Sekunden verausgabten, konnte die Gruppe den Andrang zurückschlagen und Theo sowie Eiliendar beendeten Ihren Kampf mit einem doppelten Klingentanzfinale.
Die Wölfe waren bezwungen und mehrere Darsteller blutüberströhmt. Nachdem der Barde mit dessen begrenzten Fähigkeiten flux ungefragt mehrfach zu heilen begann, ermahnte der Kleriker ihn, diese Rolle jenen zu überlassen, die darin geübter waren und heilte sämtliche Wunden. Es wird diskutiert, ob beherzte Eigeninitiative oder fromme Zurückhaltung diesbezüglich das korrekte Vorgehen sei. Die Diskussion wird mit offenem Ausgang vertagt. Arabella rollt mit den Augen.
III. Da am Horizont bereits die Abendsonne hinter der Nebeldecke dämmert, entscheiden sich die Darsteller für eine Rast, um die Nacht in geschütztem Lager zu überdauern. Die Drachengeborenen finden nahe eines Abhangs eine Lagerstätte die angemessenen Schutz sowie Komfort bietet.
Die Gruppe bereitet das Lager auf, während sowohl Eiliendar als auch Maduin ihren Göttern eine Sprachnachricht schicken. Beide erscheinen mit der jeweiligen Antwort zufrieden gestellt und lächeln wissend im Geheimen.
Dank Theos Barriere sind nur 2 Wachen nötig, die die Umgebung im Auge behalten – die Elfe und der Drow sichern das Lager, da sie nur jeweils die Hälfte der Zeit zur Erholung benötigen – dies sei ihrer Abstammung mit elfischem Blut geschuldet. Ein Wolf beobachtet die Kuppel. Arabella rollt mit den Augen.
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