Zento

Zento

Ich wurde als einziges Kind in ein Adelshaus geboren und habe dort ein sehr gutes Leben geführt bis zu einem sehr schicksalhaften Tag.

Ich war ungefähr 15 Jahre alt, es war ein gewöhnlicher Tag. Geplant war, dass am Abend eine andere Adelsfamilie uns besucht. Als sie eintrafen wirkten sie überaus komisch und als wir dinierten war es soweit: Der Familienvater zückte ein Messer und stach meinem Vater 7-mal in den Rücken. Daraufhin flohen meine Mutter und ich zu einem geheimen Ausgang. Leider holten diese Bastarde meine Mutter ein und töteten sie auch.

Danach lebte ich eine lange Zeit in der Gosse und musste mein täglich Brot mir erbetteln. Nach einer Zeit kam ich auf die Idee mich in eine unbewachte Gruft zu schleichen, dort stahl ich zum ersten Mal von einem toten. Ich habe Angst gehabt, dass es auffällt und deswegen habe ich nur einen Ring von seinem Zeigefinger gestohlen und dann für ein kleines Vermögen verkauft. Von diesem Punkt an raubte ich immer wieder von Gräbern und nahm auch immer mehr.

Bis ich eines Tages ein Grab eines kürzlich verstorbenen Kriegers ausraubte, er kämpfte seine letzte Schlacht im Norden gegen Riesen. In seinem Grab fand ich eine große Muschel und ich konnte es nicht lassen, ich bließ in die Muschel und ehe ich mich versah war ich an einem komplett anderem Ort.

Aeckert Gimmstein

Aeckert Gimmstein

Aeckert Gimmstein
Aeckert Gimmstein

Tradition. Lasst mich euch etwas über Tradition erzählen.

Der Name meiner Sippe lautet Gimmstein. Weißt du was ein Gimmstein ist? Smaragde, Saphire, Rubine, Diamanten. Weißt du was es braucht, einen solchen Schatz ans Tageslicht zu fördern? Zwanzig Stunden am Stück unter Tage, jeden Tag, über Wochen, manchmal Monate hinweg, die Gefahr von einstürzenden Tunneln, Überflutungen, giftigen Gasen und schlimmeren ständig in deinem Nacken, es ist so eng und dunkel dass du die Leute, denen du dein Leben anvertraust nicht einmal sehen kannst, schweißtreibende Arbeit, und dann wenn du Glück hast und tatsächlich eine Ader findest, musst du dich selbst Quecksilberdämpfen aussetzen, um sie auch schürfen zu können. Auf dieser Tradition hat meine Familie ihren Namen und ihren Reichtum aufgebaut, und sie nennen es eine Ehre. Ich spucke auf Traditionen. Ich wusste von Anfang an, dass mein Leben nicht im Dunkeln einer Mine enden würde. Auch wenn ich jeden Schritt meines Weges gegen meine Sippe und ihre Traditionen zu kämpfen hatte, heute ich bin reicher als sie alle zusammen. Es gibt andere vergrabene Schätze an den dunklen und gefährlichen Orten der Welt und ich bin hier um sie zu finden. Sie mögen nicht so hübsch glitzern und lassen sich nicht so schön in goldene Kronen einfassen, aber mit meinen Schätzen kann ich die Welt verändern. Ich werde törichte, sture Traditionen einreißen und neue an ihren Platz setzen.

Mein Name ist Aeckert Gimmstein und ich bin ein Schatzsucher. Meine Schätze sind in Leder gebunden, in Stein gemeißelt und in meinen Verstand gebrandt.

Nachforschungen über die Gimmstein-Sippe (Geschichte-Wurf SG 17) zeigen dass diese Sippe von Goldzwergen dutzende Generationen lang als Betreiber von Edelsteinminen in Adbar tätig waren, bis der Großteil der Sippe vor genau 27 Jahren in einem schrecklichen mysteriösen Unglück in einer ihrer Smaragdminen ums Leben kam. Die Mine liegt seit der Explosion still und gilt als nicht mehr bebaubar.

Kisa’ana

Kisa'anaKisa’ana

Ich weiß, wer meine Eltern sind. Es sind nicht die, die mich zur Welt gebracht haben, sondern die, die mich aufgezogen haben. Viele würden einen für verrückt erklären, wenn man denen sagt, dass man von Wölfen aufgezogen wurde. Doch bei mir? Bei mir ist das wirklich so. Ich weiß inzwischen, dass ich im Unterreich zur Welt gekommen bin, aber wie ich an die Oberfläche kam und von einer Familie im Lauerwald großgezogen wurde, das weiß ich nicht. Ich vermute, dass sie mich mitgenommen haben, als sie selber geflohen sind. Mein Pfad durch die Wälder begann am 13. Elasias im Jahre 1332 in Ched Nassad. Und meine Erinnerungen an meine Erzeuger sind nicht vorhanden. Ich will es auch nicht wissen. Meine eigenen Erinnerungen fangen rund 2 Jahre später an.

Ein Dorf im Süden vom Lauerwald. Es ist ein kleines Dorf gewesen. Einfache Leute. Barbaren, Bauern und ein paar Lykanthropen, Werwölfe um genau zu sein, lebten hier. Im Einklang mit der Natur. Es wurde Ackerbau und Viehzucht betrieben, aber aus dem Wald wurde sich nur das geholt, was man zum leben braucht. Harmonisch im Einklang mit der Natur. Das Dorf selber hatte maximal 100 Seelen gehabt. Materiell hatten wir nicht viel. Wir waren kein Ziel für Räuber und Diebe. Seit über 2 Jahrhunderten existiert dieses kleine Dorf. Fern von irgendwelchen Kämpfen und Überfällen, aber man sollte die Einwohner nicht wirklich unterschätzen. Sie wissen mit ihren Waffen durchaus um zu gehen. Und sie wissen genau, wie sie mit ihren Waffen ihre Feinde töten können. Doch ihr fragt euch, was hat das mit meinen Eltern zu tun? Warum behaupte ich, dass ich unter Wölfen aufgewachsen bin? Das ist einfach. Zedrick, mein Vater, war ein Werwolf. Er war Sklave in Ched Nassad und konnte fliehen. Auf der Flucht hat er mich gefunden und hat mich mitgenommen. Laut seinen Erzählungen, hatte er eine Unterhaltung meiner Erzeuger belauscht. Sie wollten mich töten. Als Opfer an Lolth. Er nahm mich mit. Unterwegs trafen wir noch auf Daria. Ebenfalls ein Werwolf. Sie war die Geliebte von Zedrick. Mit mir auf dem Arm flohen sie aus dem Unterreich. In den Lauerwald wo sie sich niederließen. In dem Dorf wurden sie aufgenommen und gründeten ihre Familie. Und sie waren von der Göttin der Wälder gesegnet. John, Frieja, Zandro, Iriea, Zeria und Dora darf ich zu meinen Geschwistern zählen, obwohl sie mich adoptiert haben. Sie sind meine Familie. Meine Eltern und meine kleinen Geschwister. Ja ihr habt richtig gehört. 6 Geschwister und ich bin glücklich darüber. Meine Eltern haben mir gesagt, woher ich stamme, aber ich will nicht zurück zur Stätte meiner Geburt. Als ich älter wurde, übte ich den Umgang mit den Waffen. Meine Mutter bestand darauf, dass ich es erlerne. Die schweren Waffen, die einige führen, waren nichts für mich. Da waren leichtere Waffen wie Rapiere oder Krummsäbel lieber. Doch mein wahres Talent lag beim Umgang mit dem Bogen. Ich trainierte mit dem Bogen und den Armbrüsten und wurde von Tag zu Tag immer besser. Und als ich im entsprechenden Alter war, habe ich meine Reifeprüfung für die Erwachsenen abgelegt. Eine Jagd im Lauerwald und ich erlegte einen Braunbären. Die Zähne von dem Bären zieren immer noch meine Kette. Ich erlegte den Bären und zerteilte ihn. Ich zog ihm das Fell ab und mit allem kam ich wieder zurück ins Dorf. Die Zähne besitze ich immer noch. Aufgehängt zu einer Kette. Nun war ich ein Teil der Gemeinschaft mit allen Rechte und Pflichten. Zusammen mit meinen Geschwistern ließen wir 7 Kinder uns tätowieren. Auf dem Rücken ein Wolf und auf dem linken und rechten Unterarm die Klaue eines Wolfes. Mit einer speziellen Farbe, dass wir uns immer und überall erkennen. Meine Familie lebt zwar länger als andere Menschen, aber auch bei meinen Eltern bleibt die Zeit nicht still zu stehen und eines Tages verstarben sie und standen vor Kelemvor. Doch wir 7 Kinder haben sie gefeiert. Wir waren stolz auf sie und hoben die Krüge.

Zusammen mit dem Rest des Dorfes. Aber für mich ging es raus in die Welt. Etwas zog mich nach draußen, die Welt zu erkunden. Und so zog ich in die Welt. Selune hat mich geführt und nachdem ich einige Gebiete erkundet habe, bin ich im Eiswindtal angekommen. Und ich weiß nicht, was mich noch erwarten wird in dieser eisigen Einöde. Doch im Herzen habe ich meine Familie mit dabei. Sie führen mich und die Natur versorgt mich mit dem, was ich habe. Wenn ich was brauche, dann tausche ich das gegerbte Leder um. Für Dinge, die ich brauche. So habe ich es im Dorf gelernt.

Reihenfolge der Geburt ihrer Geschwister:

John
Frieja
Zandro
Iriea
Zeria
Dora

Wild Fire vom Dichten Wald

Wild Fire wurde 1461 im Clan „Dichter Wald“ geboren. Der Clan der Tabaxi bestand aus Überlebenden der Katastrophe von Maztica. Sie entkamen während der Ereignisse der Spellplague 1385 dem Verschwinden des Kontinents aufgrund diverser Reisen oder weil sie zu den ausfahrenden Fischern gehörten. Auf Returned Abeir suchten sie sich eine neue Heimat, wobei sie sich im Hargleth Forest in Eskorn niederließen. Dort wurde Wild Fire geboren und wuchs zusammen mit seinen drei Geschwistern auf: Seiner ältere Schwester Black Claw, die später einmal eine gute Jägerin werden sollte, die etwas jüngere Schwester Bright Star und sein Bruder Fallen Shield. Den Namen Wild Fire bekam er aufgrund der Vision der Schamanin des Clans bei seiner Geburt. Darin sah sie ungezügelte Flammen, die sich chaotisch in die verschiedensten Richtungen reckten und alles verbrannten, was ihnen zu nahekam. Die Bedeutung dieser Vision sollte sich schon bald ergeben…

Anfangs war das Aufwachsen im Clan recht normal für einen Tabaxi. Wild Fire lernte durch Nachahmen der Eltern und über Spiele mit den anderen Kindern die wichtigsten Fähigkeiten, die er später einmal brauchen würde: Motorik, Feuer machen, Jagen und bis zu einem gewissen Grad sich zu verteidigen. Von den Älteren hörten die Kinder immer wieder die Geschichten ihres Volkes, von der Zeit, als der Clan noch auf Maztica lebte. Von der Landschaft, den Tieren und den Wundern des Landes, ebenso wie von seinem mysteriösen Verschwinden.

Die heranwachsenden Tabaxi waren von diesen Geschichten fasziniert und gefesselt und einige brüllten heraus, dass sie das Geheimnis des Verschwindens lüften und Maztica, sowie ihre dort lebenden Verwandten finden wollten. Fire und seine jüngere Schwester Bright Star gehörten zu dieser Gruppe. Das Clangebiet im Wald bot den Kindern alles, was sie brauchten: Nahrung, Kletter-, Spiel- und Jagdmöglichkeiten und jede Menge Mysterien zu entfernten Orten, die ihre Neugier anstachelten, unter anderem die heimgesuchte Burg Nornglast, sowie das Dimee Moor. Beide sollten als Nachbarn für den Clan noch fatale Folgen haben.

Als Wild Fire 12 Jahre alt war, machte sich eine Gruppe neugieriger junger Tabaxi, darunter auch Fire und seine Schwester, sowie sein Bruder Fallen Shield, auf, das benachbarte Moor zu erkunden. Sie hatten von den Erwachsenen zwar gehört, dass dort gefährliche Kreaturen leben sollten, die fast Unverwundbar waren, da ihre Wunden sehr schnell heilten, aber das heizte die Neugier der Kinder nur noch mehr an.Wild Fire

Während sie anfangs noch voller Erstaunen das Moor betraten und die ungewohnte Umgebung betrachteten, kam es wie es kommen musste. Die Aufmerksamkeit der Trolle des Moores wurde geweckt. Erst kam nur eine kleine Gruppe, dann wurde daraus eine Schar. Die Tabaxi-Kinder flohen zurück zum Wald als sie die Gefahr sahen, wurden aber von immer mehr Trollen verfolgt. Begierig auf ein Festmahl schlossen sich immer mehr Trolle der Verfolgung an, sodass sie schon bald eine ernstzunehmende Gefahr für den Clan darstellten.

Während die Kinder um ihr Leben rannten, verfolgt vom Johlen und Schmatzen der Trolle, erkannten die Späher des Clans die Gefahr frühzeitig und warnten die Tabaxi, die sich sofort zu einer Verteidigung formierten und Holz ranschafften. Kurz vor der Siedlung des Clans, auf einer größeren Lichtung, stellten sich die Verteidiger den Trollen, während die Kinder hinter ihre Reihen rannten. Eine blutige Schlacht fand statt, in der die Trolle mit Feuer aufgehalten und zum Teil vernichtet wurden, doch es waren zu viele.

Selbst die Schamanen und Druiden des Dorfes und die zwei verbliebenen Magier konnten gegen diese Übermacht nicht genug ausrichten. Die immer noch flüchtenden Kinder rannten weiter zur Siedlung, bis auf Fire, der trotzdem von der Neigung, das Geschehen unbedingt sehen und in sicherer Entfernung erleben zu wollen, getrieben wurde. Er starrte hinter den Reihen der Verteidiger, ganz in der Nähe der Schlacht auf einem Baum sitzend, voller Entsetzen das Geschehen mit an. In einer verzweifelten Tat bündelten die Magier ihre Kraft und öffneten ein Portal zur Feuerebene, um die Kraft für ihre Feuerzauber zu verstärken und Feuerelementare für den Kampf herbeizubeschwören.

Das brachte ihnen den Sieg, denn die Feuerelementare wüteten unter den Trollen, die von Panik erfüllt flohen, während weitere Feuerzauber auf sie niedergingen. Doch etwas ging schief. Das Portal wies eine Art Instabilität auf und unkontrollierte Kraft schoss in alle Richtungen aus dem Portal heraus. Während einige Bäume, die von der Kraft getroffen wurden, Feuer fingen und schnell von den Druiden mit ihren Zaubern gelöscht wurden, traf eine der größten Kraftausbrüche Wild Fire.

Von der Wucht getroffen, fiel er vom Baum und schlug bewusstlos auf dem Boden auf. Die anderen brachten ihn sofort in die Siedlung und kümmerten sich um ihn, doch bis auf ein paar Prellungen war ihm nichts geschehen. Trotz der Bemühungen der Heiler wachte er nicht auf, egal was sie versuchten. Da der Platz im Haus der Heiler für die Verwundeten der Schlacht dringend benötigt wurde und sie erst einmal nichts mehr für ihn tun konnten, wurde er im Haus seiner Eltern untergebracht.

Es vergingen zwei Tage, in denen Wild Fire bewusstlos in seinem Zuhause lag, unterbrochen von regelmäßigen Anfällen, in denen Fire vor Schmerzen zuckte und zum Teil um sich schlug – jedoch nicht erwachte – und in denen immer wieder hohes Fieber auftrat, das durch Wickel bekämpft wurde. Man konnte fast meinen, ein Feuer würde immer wieder versuchen in ihm auszubrechen. Schließlich erwachte Fire doch und sein Erwachen war der Beginn seiner Prophezeiung. Als er die Augen aufschlug, leuchteten sie mit einer enormen Intensität in einer rot-orangenen Farbe, als würde Feuer in ihnen brennen.

Mit einem lauten Schrei entfesselte sich unkontrollierte Magie und das Haus wurde augenblicklich in Flammen gesetzt. Einzelne Mitglieder des Clans eilten herbei, darunter auch Fire‘s Eltern. Während man Fire und seine Schwester Star, die an seinem Bett Wache gehalten hatte, aus dem brennenden Haus holte, wobei die Kleidung mehrerer Retter ebenfalls Feuer fing, wurde der Brand am Haus bekämpft und nach einiger Zeit auch gelöscht. Das Haus musste jedoch komplett neu gebaut werden, da die Eindämmung zu lange gedauert hatte. Fire beruhigte sich wieder und das Leuchten seiner Augen verschwand, als er nochmals in einen tiefen Schlaf verfiel, der die nächsten sechs Stunden andauern sollte.

Als er erwachte, schaute ihn seine Schwester und seine Mutter bereits besorgt an. Die anderen Angehörigen des Clans waren weit verstreut, schienen aber Abstand von den Dreien zu nehmen. Fire bemerkte erst jetzt, dass er auf einer Decke am Rand der Siedlung lag, unter einem improvisierten Bau. Als er zum Haus seiner Eltern sah, entdeckte er nur eine verkohlte Ruine. Als er erschrocken seine Mutter ansah und nach Erklärungen verlangte, erzählte sie langsam und schonend, was seit dem Kampf auf der Lichtung passiert war. Fire sah an sich runter und hatte Angst vor sich selbst. So etwas soll er angerichtet haben?

Die nächsten Jahre vergingen für Wild Fire sehr unterschiedlich zu denen davor. Während alle weiter heranwuchsen und die anderen Kinder langsam für ihre späteren Tätigkeiten als Jäger, Heiler, Schamane u.ä. ausgebildet wurden, versuchte Fire seine Magie beherrschen zu lernen und möglichst nicht zu viel anzuzünden. Sein Clan unterstützte ihn dabei auf bemerkenswerte Art, sodass er sich nie wirklich gemieden oder ausgestoßen fühlte. Die Magier versuchten ihm die Kontrolle über seine Fähigkeit beizubringen, doch Fire’s Zauber gingen immer mit einer unkontrollierbaren, chaotischen Macht einher.

Außerdem wirkte er die Zauber aus sich heraus und musste sie weder lernen, noch vorbereiten. Seine Lehrer erklärten es mit dem Einfluss durch das Portal zu Feuerebene, aber ob er jetzt zufällig reiner Magie ausgesetzt wurde und deshalb diese Gabe besaß oder ob etwas von der anderen Seite des Portals dafür verantwortlich war, konnten sie nicht sagen. Es zeigte sich aber, dass Wild Fire gemäß seiner Prophezeiung eine Affinität zu Feuerzaubern aufwies.

Der Rest des Clans stellte sich durch die Bereitschaft zum Löschen eines Feuers auf die neue Situation ein. Gerade die Druiden und Schamanen hatten fortan immer ein paar Lösch- und Heilzauber bereit. Es kam immer mal wieder vor, dass Fire aus Versehen ein Feuer entfachte, doch sein Clan wurde ziemlich gut in der Feuerbekämpfung. Andere Male erschienen sogar positive Effekte als Begleiterscheinung und manchmal recht lustige, die für gute Geschichten innerhalb des Clans sorgten. Fire dankte seinem Clan indem er versuchte so hilfreich zu sein, wie möglich. So war er hauptsächlich an der Grenze zum Moor tätig, wo er mit seinen Feuerzaubern in mehreren Scharmützeln und einem größeren Kampf dafür sorgte, dass die Trolle seinen Clan nicht mehr behelligten.

Trotzdem schwang immer wieder die Angst mit, dass er jemand aus seinem Clan durch die Unberechenbarkeit seiner Magie verletzte. Nebenbei lernte er von den Magiern des Clans vieles über die magische Theorie und von den Ältesten verschiedene Mythen und Geschichten.

Getrieben von einer inneren Unruhe und dem Bedürfnis, Geschichten zu suchen und Geheimnisse zu lüften, machte sich Wild Fire immer öfters auf den Weg, die in Eskorn liegenden Ruinen zu untersuchen. Dabei wurde er immer von seiner Schwester Star, die sich zu einer hervorragenden Heilerin und Priesterin des Cat Lords gemacht hatte, und seinem Bruder Shield, der zum Krieger ausgebildet wurde, begleitet. Ab und zu stießen sie in den Ruinen auf Banditenlager, die sie möglichst umgingen, doch manchmal mussten sie sich auch verteidigen und gelegentlich vertrieben sie kleinere Gruppen sogar, um die Ruinen untersuchen zu können.

Oft mussten sie gegen Monster kämpfen, die sie unterwegs trafen oder die sich in den Ruinen eingenistet hatten, wobei Shield meistens die Aufmerksamkeit im Nahkampf auf sich lenkte, während Fire mit Zaubern angriff und Star mithilfe ihrer göttlichen Fähigkeiten Unterstützung bot. Doch all diese Gefahren konnten ihre Abenteuerlust und ihre Begierde nach Erforschungen und Entdeckungen nicht mindern. Als Fire 25 Jahre alt war, ereignete sich schließlich eine Tragödie.

Im Jahr 1486 marschierte eine kleine, lose Untoten Armee der Eminence of Araunt aus Nornglast ohne ersichtlich Grund westwärts. Was auch immer ihre Beweggründe waren, sie drangen ins Territorium des Clans ein und bewegten sich auf die Siedlung zu. Die Tabaxi wurden von ihren Spähern wieder früh gewarnt und formierten sich erneut zu einer Verteidigung. Vor der Siedlung entbrannt mitten im Wald eine Schlacht, in der auch Fire und seine Familie kämpfte. Während Star mit ihren Fähigkeiten gegen die Untoten vorging und Shield im Nahkampf gegen sie antrat, feuerten Black Claw mit ihren Bogen und Fire mit seinen Zaubern aus den Bäumen auf sie.

Die Schlacht verlief recht gut, da die Priester vom Cat Lord starke göttliche Magie gegen die Untoten wirken konnten und die beiden Magier und Fire in größeren Gruppen verheerenden Schaden anrichteten. Die Tabaxi waren gerade dabei die Untoten zurückzuschlagen, doch wieder einmal machte die chaotische Seite von Fire’s Magie einen Strich durch die Rechnung. Nachdem er einen weiteren Zauber gewirkt hatte, teleportierte ihn die Kraft seiner Magie plötzlich auf den Boden, mitten in eine größere Ansammlung Untoter. Fire wehrte sich verzweifelt mit seinem Kampfstab und seinen Zaubern, er trug jedoch viele Wunden davon und es war nur eine Frage der Zeit, bis er unterliegen würde.

Sein Clan tat wieder alles daran, ihm zu helfen und kämpfte verbissen gegen die Untoten, um zu ihm zu gelangen, allen voran sein Bruder. Er mähte sich allein durch die Reihen der Untoten und obwohl er gewandt den meisten Angriffen auswich oder sie parierte, musste er doch einige schwere Treffer einstecken. Er erreichte Fire und kämpfte an seiner Seite, wandte sich immer den größten Gegnergruppen zu und schützte seinen Bruder, wie ein Schild. Fire wirkte verzweifelt einen Zauber nach dem anderen und kämpfte ebenso verbissen, als er plötzlich einen Speerwurf aus dem Augenwinkel wahrnahm.

Er hatte nicht mehr die Möglichkeit rechtzeitig auszuweichen und wäre aufgespießt worden, doch sein Bruder sah die Gefahr und warf sich vor Fire, sodass der Speer ihn stattdessen durchbohrte. Mit einem Aufschrei des Zorns geriet Fire in eine Raserei und warf mehr Zauber um sich, als er es jemals zuvor getan hatte. Er tötete den Großteil der Übriggebliebenen Untoten, während die Überreste der Armee vom Rest des Clans vernichtet wurde, die schließlich zu den beiden Brüdern stießen. Doch die Hilfe kam zu spät.

Shield wurde vom Clan als Held gefeiert und eine Geschichte über seine Taten niedergeschrieben. Fire wurde ebenfalls von allen als einer der Kämpfer angesehen, die den Sieg bescherten und niemand machte ihm einen Vorwurf wegen der Geschehnisse. Trotzdem war seine Trauer tief, denn ohne seine Magie, wäre Shield vielleicht noch am Leben. Anderseits hätte der Clan diesen oder einen Kampf gegen die Trolle dann vielleicht auch nicht gewonnen. Seine Magie erwies sich wieder einmal als Segen und Fluch zu gleich, als Hilfe und als Gefahr für seine Sippe. Das weitere Jahr ging Fire seinen üblichen Tätigkeiten nach, wobei er nicht mehr wirklich auf Wanderschaft ging und sehr oft grübelte. Seine Stimmung hatte sich stark geändert und er nutzte seine Magie nur noch im absoluten Notfall.

Star versuchte ihn aufzumuntern und aus seinem Tief rauszuholen, blieb jedoch lange Zeit ohne Erfolg. Als sich das Jahr der Trauer um seinen Bruder dem Ende neigte, hatte Fire seine Trauer mit Stars Hilfe langsam überwunden und, wieder einmal von innerer Unruhe erfasst, einen Entschluss gefasst:Er wollte die Wunder der Welt sehen, Geschichten aus fernen Zeiten und von fernen Orten hören und alten Mysterien nachgehen.

Dabei wollte er auch das Mysterium um das verschwundene Maztica aufdecken und einen Weg suchen, die alten Tabaxi zu seinem Clan zu führen, sollte dies möglich sein, so wie er es sich als Kind schon vorgenommen hatte. Zu guter Letzt wollte er herausfinden ob und wie er seine Magie besser unter Kontrolle bringen konnte. Seine Abenteuerlust nahm von Tag zu Tag zu und am Todestag seines Bruders machte er sich in dessen Gedenken schließlich zusammen mit seiner Schwester Star, die ebenfalls innerlich vor Abenteuerlust brannte, auf die Reise über den Ozean.

Sie schlugen sich nach Stormhelm durch, wo sie von dem entfernten Kontinent Faerun hörten. Mit einer Karte im Gepäck segelten sie auf einem Schiff zum Kontinent, wo sie in Athkatla ankamen. Verblüfft von der völlig fremden Kultur bestaunten sie die Stadt, wobei Star in jeden Tempel gehen und mit den Priestern über ihre Götter reden mussten. Sie hörten sich die verschiedensten Geschichten an und auch viel über die vergangene Geschichte der Länder Faeruns. Dabei kam ihnen ihre Fremdartigkeit zugute, da mehrere Gelehrte Interesse an ihnen und ihrer Heimat zeigten und ihnen im Austausch für ihr Wissen Zugang zu diversen Büchern boten.

Von den Gelehrten hörten sie auch von einem Ort namens Kerzenburg, der eine riesige Sammlung von Büchern und Wissen beinhalten sollte. Natürlich machten sich die beiden kurz darauf auf den Weg nach Kerzenburg, wobei sie sich einer Handelskarawane anschloss, die für weiteren Begleitschutz dankbar war. Fire fand in der Zeit durch die Gespräche mit den Priestern und Gelehrten auch wieder einen positiven Zugang zu seiner Magie. Auf dem Weg nach Kerzenburg, kurz vor Beregost, wurde die Karawane von einer großen Banditengruppe überfallen und wieder einmal schlug die Wilde Magie zu.

Fire’s Zauber funktionierten von Anfang an nicht so, wie normalerweise. Mal funktionierten die Zauber gar nicht, mal kam etwas ganz anderes beim Spruch heraus. Trotzdem schlugen die Verteidiger der Karawane die Banditen gut zurück. Nach einem Feuerballzauber auf die letzte größere Gruppe Banditen, teleportierte die Magie Fire wieder. Diesmal jedoch nicht nur ein paar Dutzend Meter, sondern in eine eisige Region voller Schnee. Nicht weit entfernt konnte Wild Fire, der bei dem plötzlichen Temperaturwechsel extrem fror, eine Stadt sehen, die sich zwischen drei Seen und der Nähe weiterer Siedlungen befand. Er schaute sich nach seiner Schwester um, doch die Magie hatte nur ihn teleportiert.

Kurzerhand machte er sich auf den Weg zur Stadt und in das nächste Gasthaus, das er finden konnte, um herauszufinden, wo er war. Dort angekommen wärmte er sich bei einem guten Essen und einem Feuer auf und beim Austausch von Geschichten mit ein paar Leuten in der Taverne, die ihn neugierig betrachteten, erfuhr er, dass er wohl in Bryn Shander sei, im Eiswindtal. Fire sah auf seiner Karte nach und erkannte, wie weit weg es ihn verschlagen hatte.

Seufzend überlegte er sich, wie er zu seiner Schwester zurück gelangen könnte. Laut der Einheimischen war alleine zu reisen ausgeschlossen. Er musste sich eine Reisegemeinschaft suchen, aber wo sollte er jetzt eine finden? Großer Handelsverkehr herrschte zurzeit nicht, vor allem da es wohl Probleme mit Banditen und neulich auch mit Frostriesen geben sollte. Die Geschichten um die Frostriesen machen Fire neugierig. Er musste unbedingt welche sehen und so beschloss er, erst einmal hier zu bleiben und die Wunder des Eiswindtals zu erkunden.

Epilog

Nachdem die Outbreaks Nymrith besiegt und die Angriffe der Riesen auf die Schwertküste beendet hatten, verbrachte Wild Fire zunächst einige Zeit mit Kisa’ana und der Aufzucht der Drachenjungen, die sie im Hort der blauen Drachin gefunden hatten. Als sich eine ausreichend starke Bande zwischen Wild Fire und seinem neuen Drachengefährten „Endlose Wüste“ aufgebaut hatte, reiste Wild Fire zurück nach Silbrigmond und durch die großen Städte an der Schwertküste. Er suchte wieder Meister Hornblade auf und wurde Teil der Halle der Weisen. Er setzte sich als Ziel den Einklang finden, von dem die Githzerai gesprochen hatten, um seine Wilde Magie unter Kontrolle zu bringen. Doch die Sorge um seine Schwester Star und die Frage nach dem Aufenthalt der anderen Tabaxi drängte ihn so sehr, dass er sich auf die Suche nach ihnen machte. Magisch waren sie nicht zu finden, aber Fire hörte von Tabaxi, die sich vermehrt an einem abgelegenen Ort namens Chult aufhalten sollten. Angeblich sollten dort auch große Kreaturen, die Dinosaurier genannt wurden, leben. Wild Fires Neugier war entbrannt und so zog er los nach Chult.

Blm

BlmAm strand entlang hört man regelmäßig sanfte und beruhigende Geräusche die man weiter Entfernung leise hört würde man den stand entlang gehen sieht man ein kleinen Gnom sehen der begeistert auf seine Harfe spielt und die schiffe beobachtet die in die Handels Hochburg von vaelan ein und wieder aus fahren um so mehr die sonne unter geht desto mehr klinge die töne schöner aber auch anregender in der Luft ihn zu lauschen und sich zu setzen, die sonne war schon seit einiger zeit untergegangen viele paare hatten sich am stand versammelt um den spielen zu hören und sich eine schöne Nacht zu zusammen zu machen langsam hörten jedoch die töne auf zu spielen und aus der Gras Landschaft hinter den Meer ruft eine stimme und ruft den kleinen Gnom der verträumte spielte

das er nach hause kommen soll es war seine kleine Schwester die ihn ruft aus weiter Entfernung hörte Mann als normaler Mensch nur Bee.. Bee… aber der kleine Gnom hatte Ohren wie ein Wüstenfuchs und hörte natürlich sein nahmen Blm komm nach hause essen ist fertig er machte sich auf den weg nach hause und so Verstummen die gereuche am stand das war gut vor 15 Jahren

und erzahlte die geschichte seinen kammeraden an bord des Handels schiffes die jungfrau den viel der matrosen die ihr anheuern haben wenig oder noch komm erfarung auf der hohen see so wie Blm der sich sein wunsch erfüllte und jetzt auf große fahrt geht als kleiner gnom und freut sich schon auf die abenteuer und geschichten die er in den anligenden harfen hören kann da er ein sehr charmater und exzelenter musiker war ging die fahrt für die besatzung schneller und angenemehr vorran als sonnst in den hafen kneipen spielte er auf seiner hafe die leute waren begeister von ihn und so trug sich die nachricht von ein hafen zu den negsten das es ein kleinen gnom gibt der auf großer fart ist und das spirichte sich bei den reich langsam rum und so kamm es ab und zu vor das er später wen das schiff in harfen lag er vor adligen oder reichen personen spielte und machte so viele bekanntschaften in den hörenen reihen aber würklich großes interesse hat er da nicht ab und zu war es gut aber lange zu bleiben mochte er nicht er genoss es ehr in einer tarverne nahe des hafen zu spielen und die matrosen mit singen oder ihre eingene lieder dazu stimmten

es könnte aber daren liegen das er schnell von den damen in den hören kreise umzingelt war den seine retorik und seine hände waren sehr geschickt auf der fahrt haben die mattrosen den kleinen gnom viel über handel beigebracht und das herausbekommen von infos beigebracht aber so langesam endete die reise und das schif kamm in in westen an sie legeten in Athkatla und der käpten blau bart sagete wir kähren jetzt um blm wollte aber noh weiter unterwegs hörte er das es in der nähe von den Troll hills einige gnome geben soll so machte er sich zu fuß auf den weg die schwert küste entlang unter wegs traf er viele leute die ihn mit namhen mit kustsche oder zu fuß in der gruppe nach einger zeit war er alleine unter in einer nacht wo die sterne hoch am himmel waren wurde er von sklaven henterler entfür und ihn nach Mintarn entfürt worden er konnte sich dank seiner fingerfertikeit entkommen und ist kanpp entkommen nun war er aber auf Mintarn und um von der insel zu kommen brauchte er eine schiff also spielte er in einer tarvere wo ehr die gruppe getroffen hat weiter geht es wen es weiter geht ……………….. xD

Questreihe der Outbreaks im Kloster zum leuchtenden Streithammer von Moradin: Die Magie
Questreihen der Outbreaks in Bryn Shander

Teils noch in arbeit.

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