Die Kalksteinhöhle (The Guardians)

Die Kalksteinhöhle (The Guardians)

Die Gruppe hatte es geschafft und konnte in einem kleinen Wäldchen endlich rasten. Während die ersten Wachen ruhig verliefen stellte Maevina fest, dass Anakis und Ander samt ihrer Sachen verschwunden waren. Da es dunkel war machte es nicht viel Sinn nach Spuren zu suchen und so ging die Dunkelelfe nur ein Stück den Weg entlang, als sie plötzlich Anders Stimme in ihrem Kopf vernahm „Hinterhalt Kalkhöhlen, Anakis gefallen, sichere Masken im Feywald“. So richtig konnte sie sich keinen Reim darauf machen und so suchte sie sich etwas für ihren Magen und setzte sich wieder ans Feuer und wartete auf den Morgen.

Der nächste Morgen

Als erstes machte sie Kalter Winter wach und erzählte ihm alles. Zusammen weckten sie Jane und berichteten ihr was geschehen war. Gemeinsam wurde überlegt wie es weitergehen sollte und es wurde entschieden in den nächsten Ort zu gehen. Nicht weit von ihnen schien ein kleines Dorf zu sein, denn es stiegen Rauchwolken von dort auf.

Weisfurt

Die Gruppe näherte sich vom Westen und da es noch sehr früh war, war in der Siedlung  noch nicht viel los. Jedoch zog der Duft frisch gebackener Brötchen nicht nur die Katze in den Bann und so betrat man die örtliche Bäckerei. Neben einem guten Einkauf konnten auch ein paar Informationen gesammelt werden.
Während des Gesprächs mit der Bäckerin betrat eine Frau den Laden.
Als sie hörte, dass die Gruppe in die Kalkhöhlen wollte, mischte sie sich freundlich ein, denn ihr Junge sei vor Jahren in den Höhlen, während einer Mutprobe, verschwunden und sei nie zurückgekehrt. Sie stellte sich als Ursina Wolfheart vor und bat die Gruppe darum nach einem Ring, dem Familienring, Ausschau zu halten. Sie beschrieb ihn kurz und bot auch eine kleine Belohnung an. So wie viele in dem Ort teilte sie die Meinung, dass sich dort in den Höhlen etwas eingenistet hätte.
Jane und Kalter Winter waren sofort bereit zu helfen, waren aber auch der Meinung, dass man sich zunächst in der Schenke stärken sollte, bevor sie den halbstündigen Weg zur Höhle in Angriff nehmen würden.

Eine alte Bekannte

In der Gaststätte trafen sie auf Camilla. Sie war der Gruppe nachgereist, da sie sich Sorgen machte. Anscheinend waren sie länger unterwegs gewesen, als sie dachten. Camilla schloss sich der Gruppe wieder an und gemeinsam gingen sie los.

Die Höhle

Die Kalksteinhöhle (The Guardians)
Landhai

Der Weg war schnell gemeistert und es dauerte nicht lange, da kam die Höhle in Sicht. Der Kater und Maevina verschwanden in den Schatten und schauten sich ein wenig um, aber außer ein paar alten Knochen fanden die Beiden nichts weiter. Der Versuch einen Gang freizulegen löste eine Falle aus, jedoch wurde keiner getroffen und so ging man vorsichtig weiter. Es dauerte nicht lange, da hörte die Gruppe etwas und ehe jemand etwas tun konnte war der Kampf schon im Gang. Es dauerte ein wenig bis der Landhai niedergetreckt wurde. Doch kaum waren sie ein Stück weiter gelaufen wartete schon ein gallertartiger Würfel darauf von der Gruppe fertig gemacht zu werden.

Anakis lebt

Weiter ging es, denn bis jetzt hatte man weder Anakis noch den Ring gefunden. Hinter einer durchlöcherten Mauer wurde die Tieflingsdame dann endlich gefunden und es wurde erleichtert festgestellt, dass sie noch lebte. Ohne Umwege trat man den Rückweg an, denn Camilla, die einen Zauber sprach um den Ring zu lokalisieren, war der Meinung er wäre draußen zu finden.

Ein neuer Feind

Dort wartet jedoch ein Magier mit Banditen auf die Gruppe. Er hatte sie erwartet und so ging der Kampf sofort  los. Nicht nur Kalter Winter verursachte mit seinen Klauen schaden, sondern auch die Zauber und Bolzen der Anderen trafen ihre Ziele.
Auch die Gruppe bekam einiges ab, aber nach einem kurzen Kampf verschwand der Magier und einige Banditen ergaben sich und gaben ein paar Informationen preis.

Da die Gruppe angeschlagen war entschied man sich für eine Rast in Weisfurt um dann weiter zu überlegen, wie es weitergehen sollte.

Mialee Aloro

Mialee Aloro

Mialee Aloro
Mialee Aloro

Mein Leben hätte nicht schöner sein können.
Aufgewachsen bin ich in der Stadt Marsember. Meine Eltern waren liebevoll, rücksichtsvoll und ehrlich. Besser hätte ich es nicht treffen können mit ihnen.
So wie viele in der Stadt bauten meine Eltern Gewürze an und trieben Handel mit ihnen. Uns ging es gut und es fehlte an nichts.

Trotzdem war ich dort nicht richtig glücklich. Ich fühlte mich eingeengt und nicht wirklich frei.
Meine Eltern machten sich natürlich Sorgen und so beschlossen sie meine Tante um Rat zu fragen. Sie lebte nicht weit von uns tief im Wald und kaum näherten wir uns ihrem Heim fühlte ich mich immer wohler und willkommener. Meine Stimmung schlug um und ich sah alles positiver und in einem anderen Licht. Die Gerüche und Geräusche dort kamen mir so vertraut vor, dass ich über das ganze Gesicht lächeln musste als wir endlich das Haus meiner Tante erreichten.

Selbstverständlich nahmen meine Eltern die Veränderung wahr. Einerseits freuten sie sich, andererseits tauchten neue Fragen auf. Meine Tante und meine Eltern redeten ziemlich lange miteinander und entschieden sich dafür, dass ich bei ihr in die Lehre gehen sollte. Ich freute mich sehr darauf und sobald ich alt genug war ging es los.

Täglich bin ich nun zu ihr gegangen und sie zeigte mir alles, was sie über die Natur, die Tiere und alles andere wusste.
Mir machte es Spaß zu lernen und als ich endlich den Bogen in der Hand hielt sah man mich fortan nicht mehr ohne.

Meinen Eltern half ich zusätzlich auf den Feldern und beim Packen der Gewürze. Eines Tages half ich beim Verladen der Waren und war gerade auf dem Weg zu einem Wagen, als ER in mich reinrannte. Natürlich fiel der schwere Leinensack hinunter und als wir uns beide bückten stießen wir mit dem Kopf aneinander. Sauer wie ich war gab ich dem Menschen die Schuld und beschwerte mich bei ihm.
Er stand nur lächelnd da und ließ mich reden. Dann nahm er meine Hand, küsste sie leicht und entschuldigte sich bei mir. Und da war es um mich geschehen. Wir verbrachten den restlichen Tag miteinander und sprachen über alles Mögliche. Als der Wagen fast fertig beladen war und die Karawane aufbrechen wollte, fragte er mich, ob ich mit ihm nach Tiefwasser kommen wollte.

Ich habe nicht gezögert und auch meine Eltern haben mich schweren Herzens gehen lassen. Viel nahm ich nicht mit.

Anfangs überforderte mich die große Stadt sehr, aber Seeley hatte viel Geduld und ließ mir meine Freiheiten, so dass ich auch oft ein paar Tage im Wald verbracht habe. Unsere Hochzeit feierten wir in einem kleinen Kreis. Wir waren viele Jahre glücklich und es fehlte uns an nichts. Als er eines Tages von einem Auftrag nicht zurückkehrte musste ich wissen, was geschehen war, denn seine Leiche wurde nie gefunden.

Es dauerte ein paar Jahre und ohne einen Kopfgeldjäger hätte ich meine Rache nie bekommen.
Wie ich wieder auf die Beine kam? Ich brauchte eine ganze Weile, bis ich verstanden hatte, dass mein Leben noch nicht vorbei war und so suchte ich in der Emerald Enklave nach neuen Aufgaben. Sie nahmen mich auf und gaben mir ein paar Aufträge, die ich gewissenhaft und gründlich erledigte. Aber um im Ansehen aufzusteigen habe ich mir eine etwas kniffligere Aufgabe gesucht, aber wie es scheint habe ich ein paar Leute gefunden mit denen auch diese zu lösen machbar ist.

Neue Freunde (The Legacy of the Grey Guardians)

Neue Freunde (The Legacy of the Grey Guardians)


Epilog

Schon oft saß ich hier in dieser Taverne um meinen Kummer und meine Sorgen zu ertränken. Heute war ich jedoch aus anderen Gründen hier.
Die Emerald Enklave hatte mich hierher geschickt um Informationen zu sammeln.
Informationen über die Xanathars Gilde. Ich saß also an einem Tisch und beobachtete die Leute bei ihrem Treiben und lauschte den Geschichten, die der Barde Cipher von sich gab.

Den Halb-Elfen habe ich schon öfters hier gesehen. Soweit ich weiß ist er aus gutem Hause, weswegen ich auch anfangs verwundert war ihn hier zu sehen. Dass sich ein Adliger selbst dazu hinabließ um Aufzutreten war zuerst schon merkwürdig.
Allerdings habe ich schnell herausgefunden, dass er die Auftritte nutze um sich selber als „den Helden“ zu feiern. Er hat wohl auch einiges erlebt und die Feier um ihn und seine Gruppe zu Ehren war wirklich schön anzusehen. Ihm scheint das alles ein wenig über den Kopf zu wachsen, aber soweit ich weiß ist er noch relativ jung. Vielleicht ist er ja noch lernfähig.

Tavernenprügelei

Während ich nun also die Leute beobachtete und nach dem markanten Tattoo ausschau hielt sprang plötzlich Yagra, die Halb-Orkin, die auch öfters hier ist, auf und brüllte. Sie hatte sich mit Krentz angelegt. Mal wieder. Jetzt war es spannend zu sehen, wer dem Menschen zur Seite stehen würde, denn er ist ein Mitglied der Xanathars Gilde. Viel war nicht zu erkennen, da sich eine Traube gebildet hatte, die den Kampf unbedingt sehen wollten.
Eindeutig zu sehen war allerdings, dass die Halb-Orkin dem Mensch ordentlich traf und daraufhin sich gleich fünf weitere auf sie stürzten. Wäre nicht ein großer, schlanker Mensch in einem roten Hemd  so mutig gewesen und hätte sie aus der Ansammlung hinausgezogen, dann hätte Yagrar die Szene nicht so gesund wieder verlassen.
Wie immer bei einer Prügelei, die unterbunten wurde, suchten sich die angestachelten Parteien jemand anderen zum Dampf ablassen.

Trollinvasion

Blutmücke

Allerdings sollte es diesmal nicht so weit kommen, denn aus dem Brunnen, der in den Unterberg führt, kam ein Troll empor geklettert. Offenbar war er hungrig. Ihn begleiteten ein paar Blutmücken, die sich sofort auf die Suche nach frischem Blut machten. Viele der Anwesenden flüchteten aus der Taverne. Nur eine handvoll Leute blieb zurück.

Es dauerte nicht lange und schon flogen Bolzen aus einer Ecke der Taverne. Hinter einem Tisch hatten sich zwei Menschen in Deckung begeben und feuerten. Einer mit einer Art Blasrohr. Ich musste schon genauer hinsehen, denn jemanden wie ihn hatte ich vorher noch nicht gesehen. Er trug einen schwarzen Turban und er war in dunkle Adelskleidungen gehüllt. Diese feinen Stoffe mit den Verziehrungen habe ich schon öfters auf dem Markt hier in Tiefwasser gesehen. Seine Gesichtszüge hatten eher etwas Wölfisches an sich. Was nicht wirklich unattraktiv wirkte. Die Frau neben ihm kenne ich nur als Black Viper. Leider trafen beide nur mit mäßigem Erfolg.

Aus der anderen Richtung flogen Feuerbolzen an dem Troll vorbei. Und als ich genauer hinsah, konnte ich die typischen weißen, langen Haare der Mondelfen sehen.
Ich hatte noch nicht mit vielen zu tun, aber diese schien ein wenig anders zu sein, denn ihre Haare schien gewellt zu sein und über ihren Kettenpanzer trug sie einen geraffelten, blauen, langen Umhang und dazu einen kurzen Rock. Und ich glaube einen Delfin auf einer Brosche und ihrem Schild gesehen zu haben.
Sie war in Bedrängniss, denn der Troll stand fast über ihr.

Bis jetzt hatte der Troll nur einen Menschen getötet, aber diese kleinen, fiesen Blutmücken hatten schon gut getrunken.
Zum Glück konnten diese schnell ausgeschaltet werden, hinterließen sie allerdings eine gute Blutlache auf dem Boden.

Leider trafen meine Schüsse auch nicht so, wie sie sollten. Erst als Durnan durch das Yawning Portal brüllte, man solle dieses Ungetüm mit Öl und Feuer übergießen, kam die Mannschaft auf gute Ideen.
Durnan selbst schaffte es dem Troll ein paar Finger abzuschlagen, allerdings verfing sich sein Schwert in einem Stuhl und so musste auch er erfinderisch werden.

Der gutgekleidete Wolfsmann fing an die Kette zu zerschlagen, die den Kronleuchter direkt über dem Troll hielt.

Von Cipher sah ich nicht viel, aber da ich weiß, dass er auch magische Fähigkeiten besaß, war er wohl damit beschäftigt.

Als der Kronleuchter nun endlich auf den Kopf des Trolls fiel und er nun wie ein leuchtender Weihnachtsbaum aussah, versuchten wir die kleinen Ölfläschchen zu treffen.
Aber erst das geschickte Eingreifen des in rot gekleideten Menschen brachte die Wende in dem Kampf.
Todesmutig sprang er auf den brennenden Troll und zertrat die Fläschchen mit seinen Füßen.

Als der Troll nun schließlich am Boden lag und sich nicht mehr rührte fanden wir ein wenig Zeit zum Durchatmen und konnten uns so gegenseitig vorzustellen.

Die Vorstellungsrunde

Der orientalisch aussehende Mann stellte sich als Wesir Ibn Drale vor. Er stammt aus Amn und ist die rechte Hand von Lady Erliza und ist hier wegen irgendwelcher politischen Dinge. Ich muss gestehen ich habe ihm zwar zugehört, aber sein Dialekt macht es schwer ihn zu verstehen und sein Äußeres hat mich auch ein wenig abgelenkt.

Der Mensch in dem roten Hemd nennt sich Garry. Wenn ich ihn nicht kämpfen gesehen hätte, dann wäre er mir wohl eher weniger aufgefallen.

Zu Cipher muss ich nicht viel sagen, das hatte ich ja schon.

Kommen wir zu der Mondelfe. Ihr Name ist Olalee und ich habe mich tatsächlich nicht getäuscht. Es ist ein Delfin an ihrer Brosche und auf ihrem Schild.

Eine neue Aufgabe

Volo

Kaum hatten wir etwas Ruhe trat ein Mann an uns heran. Auch wenn er sich nicht vorzustellen brauchte, denn er ist Volotham Geddarm, ein recht bekannter Schriftsteller, grüßte er uns recht freundlich und stellte sich vor. Er beglückwünschte uns zu unserem Sieg und führte uns an einen Tisch. Dort angekommen erzählte er uns, dass er einen Freund, Floon Blagmaar, vermissen würde. Und ob wir, natürlich gegen Bezahlung, nach ihm suchen würden.
Wir waren uns schnell einig dies zu tun, jedoch wollten Cipher, Olalee und Garry erst Durnan beim Aufräumen helfen. Ist ja eigentlich eine nette Geste, aber uns rannte die Zeit davon und so teilten wir uns auf. Wenn man zu lange wartet werden die Spuren schnell kalt.

Die Suche beginnt

Wesir und ich machten uns also auf zu den Dock Wards. Nach Volo waren die beiden vor zwei Tagen dort zusammen im Skewered Dragon um dort zu feiern und zu trinken.
Auf unserem Weg dorthin kamen wir an einer durch Stadtwachen abgesperrten Straße vorbei. Wir konnten nur einen kurzen Blick erhaschen und sahen ein halbes duzend Tote auf der Straße liegen.
Als wir uns jedoch näherten wurden wir von den Wachen aufgefordert weiter zu gehen. Also liefen wir weiter. Ich dachte ich würde die Stadt mittlerweile gut kennen, aber auf dem Weg zu unserem Ziel kamen wir an einem Geschäft vorbei, welches mir bis jetzt noch nicht aufgefallen. Und das obwohl die Fassade in Lila gehalten ist ‘Old Xoblob Shop‘ stand auf dem Schild. Von außen konnten wir nicht viel erkennen, da eine dicke, lila Nebelwand uns die Sicht versperrte.
Nur der ausgestopfte Gedankenschinder war zu sehen.
Nicht wirklich einladend und so gingen wir weiter.
Wir liefen nicht lange, als wir die Taverne endlich fanden. Es wirkte eher wie eine Ruine aber wir gingen dennoch hinein.

The Skewered Dragon

Wir setzten uns an die Theke und Wesir bestellte etwas zu trinken. Keine Ahnung wie er es machte, aber durch ein paar extra Münzen brachte er doch tatsächlich den Wirt zum Reden. Er bestätigte, das Volo und Floon vor ein paar Tagen hier waren und nachdem Volo gegangen war, traf sich Floon mit Renaer, dem Sohn von Dagult Neverember, einem Lord von Tiefwasser. Außerdem fanden wir noch heraus, dass ihnen fünf Männer gefolgt sind, als sie die Taverne verließen. Als wir nach auffälligen Merkmalen fragten, gab es die Antwort, dass wir nach Schlangensymbolen Ausschau halten sollten. Wir bedankten uns für die Informationen und verließen das Inn wieder. Wesir und ich waren noch nicht lange auf der Straße, da trafen wir auf Olalee, Cipher und Garry.

Was sie wohl herausgefunden hatten?

Der Seuche auf der Spur (The Sea Goblins)

Der Seuche auf der Spur (The Sea Goblins)

Meine Zeit in Tiefwasser

Ich habe nun den ganzen Winter in Tiefwasser verbracht und auch einen neuen Freund gefunden. Eine Schildkröte Namens Olo. Richtig wohl fühlt er sich in der Stadt nicht, ist doch eher der Wald sein zu Hause. Trotzdem verbringt er hier die Zeit mit mir und wir schlendern oft durch die Stadt. Im Moment ist hier auch richtig was los. Das Hafenfest steht wieder an, denn der Frühling naht und endlich kann das Meer wider bereist werden. Ich hoffe, dass ich auf einem der Schiffe anheuern kann, denn das Meer ruft mich einfach.

Und wie Olo und ich durch die Straßen ziehen sehen wir einen neuen Anschlag am Brett auf dem Marktplatz. Kurz zusammengefasst stand da, dass Hilfe im Copper District gesucht wird, denn dort sind einige Leute an einer Merkwürdigen Krankheit verstorben. Olo und ich waren uns einig, dass wir helfen müssen und es  haben sich noch drei weitere Leute freiwillig gemeldet.

Copper District

Neue Gefährten

Unter ihnen war ein Halbling, der sich als Garn Schneidgut vorgestellt hat, ein Mensch mit dem Namen Kodz Porter, eine Elfe, die sich als Miraca Valencia vorgestellt hat und eine Art  Konstrukt, das auf den Namen Metaeron Valeforge hörte.

Wir unterhielten uns bis wir auf einmal vor Stadtwachen standen. Sie wollten uns nicht in das District lassen. Auch mit dem angeschlagenen Brief und verschiedenen Überredungsversuchen kamen wir nicht weiter. Doch wir hatten Glück. Ein Zwerg mit Waren war auf dem Weg in das Copper District, doch sein Wagen steckte fest. Wir halfen ihm und so kamen wir dann doch hinein. Kaum im Inneren angekommen kamen auch schon die ersten Leute auf uns zu. Gierig nahmen sie uns die mitgebrachten Güter aus den Händen.

Wir fragten die Anwesenden ein wenig aus und so bekamen wir heraus, dass wir tiefer in das Gebiet vordringen müssen. Gesagt getan. Leider wurde uns der weitere Weg von zwei Wachmännern versperrt. Diese ließen sich jedoch ohne große Mühe dazu überreden ihren Posten zu verlassen. Wir liefen eine Weile und kamen an ein Lagerhaus aus dem wir verdächtige Geräusche vernahmen. Kaum hatten wir am Fenster gelauscht, da brach auch schon der Kampf los. Uns flogen Fässer um die Ohren und wir hatten einige Mühen mit unseren Gegnern.
Nicht nur mir wurde einmal schwarz vor den Augen, doch wir konnten die Halb-Orks nach einem guten Kampf besiegen. Da wir alle etwas abbekommen hatten entschieden wir in dem Lagerhaus zu bleiben und uns auszuruhen.

Große Dinge erleben (The Legacy of the Grey Guardians)

Große Dinge erleben (The Legacy of the Grey Guardians)

Die Besatzer

Die Lage hatte sich in Parnast beruhigt, wenn auch die Bewohner bis auf dem Schmied und dem Tavernenbesitzer, nicht gerade von den Besetzern ihres Dorfes angetan waren. Die Leichen der Drachenkultisten wurden bestattet und nachdem Sir Robert den anderen Gruppe eine kleine Einweisung bezüglich der Wyvern gegeben hatte und diese sich dabei sehr gut angestellt hatten diese zu fliegen, brach die Nacht über das kleine  beschauliche Dörfchen Paranast herein. Das sie unerwünscht im Dorf waren bekamen die Gruppe immer wieder zu spüren, sei es beim überqueren der Straße, oder bei der Anwesenheit in der Taverne. Sicherlich konnte man diesen Umstand erklären, aufgrund der Tatsache das die meisten Drachenkultisten waren, aber dennoch waren es auch Dorfbewohner, die ihren Dingen nachgingen. So war schnell klar, das man in der Taverne nächtige. Dazu nahm sich die Gruppe 2 Zimmer, wobei eins davon ein Eckzimmer war.

Eine eisige Nacht

Eine laue Nacht brach herein über das Dörfchen. In der Taverne waren bis auf die Gruppe keine weiteren Reisenden mehr da. So saß die Gruppe noch bis tief in die Nacht im Schankraum an einem Tisch und überlegten sich ihr weiteres Vorgehen am nächsten Tag. Als alles beschlossen war, gingen sie  zu Bett, bis auf Cipher der sich nach draussen zum Brunnen begab sich dort hinsetzte und melancholische Musik zum Besten gab. Er war so sehr mit seiner Musik vertief das er den Angriff von oben nicht bemerkte. Ein eisiger Strahl schoss  auf ihn herab und ließ alles an ihm gefrieren. Die Rüstung schmerzte und plötzlich überkam ihn eine Panik und er konnte nichts dagegen tun. Panisch rannte er zur Taverne.

Drachen in Parnast

Drache, Drache, Drache, wir werden angegriffen

Mit diesen Worten stürzte er zur Tür hinein. Wollte weiter in den Keller, besann sich eines besseren und rannte dann in die obere Etage, wo die Gruppe nächtigte. Von dem Lärm aufgeschreckt, bei Einigen in der Gruppe kamen Erinnerungen hoch, wo die Nacht wegen einer Lappalie, von diesem Helden zunichte gemacht worden war, brach Chaos aus. Ander der sich in der Nähe des Fensters befand wurde plötzlich von berstenden Holz und Eis getroffen. Da wo vorher noch die Außenwand gestanden hatte, klaffte ein großes Loch, dessen Ränder mit Frost bedeckt waren. Der Raum w ar ebenso mit Frost bedeckt. Die Tür in den Gang nach draussen, hing nur noch an einer Angel und war halb herausgerissen.

Wenn man denkt es sei vorbei. dann…

Das Geräusch von berstenden Holz verhieß nichts gutes, als die Gruppe die Treppe heruntereilte und auf der halben Treppe im Keller kurz inne hielt um sich der Gefahr zu stellen. Doch sie konnten immerhin noch den Blick des weissen Drachens erhaschen, auf dem ein Reiter saß. Noch ehe sie den Drachen stellen konnten, war dieser mitsamt des Reiters in der Lüfte. Der Versuch bei dem Drachen mit einem Feuerball Eindruck zu hinterlassen schlug seitens Dyrus fehl, als der Feuerball in eine andere Richtung am Nachthimmel verschwand.  Der Stall der Wyvern war schwer beschädigt. Zwei tote Tiere lagen noch in dem Stall, der Rest der Tiere waren weg. Sir Robert und der werte Herr Cipher machten sich auf, nach dem Schmied zu schauen. Etliche Dorfbewohner standen auf der Straße und redeten über diesen Angriff. Als Sir Robert und Cipher bei dem Schmied ankamen, erschien dieser in der Tür und hatte seinen Schmiedehammer fest in der Hand. Da dieser die beiden nicht sehen konnte, redete Sir Robert ruhig auf ihn ein, dabei entfernten sich die beiden ein Stück von der Schmiede. Plötzlich gab es einen lauten Schlag, eine Druckwelle umfasste die beiden und krachend brach die Schmiede ein. Cipher hatte weniger Glück, stand er doch dichter bei der Schmiede und wurde von einigen umherfliegenden Teilen getroffen. Mit dem Einschlag eine riesigen Steins, der vermutlich von einem Drachen kam, erschall tosender Applaus bei den Dorfbewohnern.

Berg Celestia

Mountain Celestia

Würde ein weiterer Angriff der Drachen stattfinden? So wählte die Gruppe einen anderen Weg um ein wenig Schlag zu finden. Ander holte seinen Ebenenwürfel hervor und erschuf ein Portal. Bis auf Ander wusste niemand wohin das Portal ging. Ein wenig gut zureden seitens Anders half um die Gruppe dorthin zu bewegen. Bis auf Maevina durchquerten nach und nach die Gruppenmitglieder das Portal und erreichten einen vollendeten Ort, voller Friede und Gerechtigkeit.
In einer gewissen Enternung erhob sich ein riesiger Berg, dessen Gipfel nicht zu sehen war. Weiterhin erblickten sie einen Fluss der sich am Fuße des Berges sich ergoss. Alle fühlten sich glücklich und zufrieden. Geflügelte Elfen kamen zu Ihnen und schwirrten um die Gruppe und fragten warum sie hier seien und was sie hier wollen würden. Cipher konnte ihnen deutlich machen, dass sie in keiner feindlichen Absicht hier seien, sondern um sich von einem schweren Kampf zu erholen. Zufrieden gestellt mitdieser Antwort ließen die Wesen die Reisenden passieren und schlugen ihnen sogar vor, den Berg Celestia gedanklich zu besteigen. 

Die Aufgaben

Während sich Anakis und Sir Robert dazu entschieden einfach nur zu schlafen, machten sich Dyrus, Cipher und Thredi auf eine Gedankenreise.
Schnell fanden sie heraus, dass der Berg aus mehreren Ebenen bestand und man nur weitergehen konnte, wenn man eine Aufgabe bestanden hatte.
Den ersten Teil schafften alle drei Problemlos.
Beim Aufstieg trafen sie auf eine alte Frau, welche Hölzer geladen hatte. Jedereinzelne bot der Dame Hilfe an und so schafften sie es auf die zweite Ebene.
Hier wurde es schon etwas kniffliger.
Folgendes hatte sich abgespielt:
Ein kleines Schwein hatte sich aus seinem Gehege befreit und hat die Ernteeines Bauern verwüstet. Dieser wiederum hat daraufhin das Schwein geschlachtet und mit seiner Familie verzehrt.  
Nun wollte der Besitzer des Schweines den Verlust bezahlt haben. Doch dieBauernfamilie sah dies nicht ein und bestand ihrerseits auf eineAusgleichszahlung.
Die beiden Streithähne konnten sich nicht einigen und nun sollten die Drei Rechtsprechen.
Nach einigem Hin und Her kam der Vorschlag, dass sie doch gemeinsam arbeitensollten. Der Bauer überlässt dem Schweinezüchter nicht verwertbares Obst und Gemüse und im Gegenzug bekommt der Bauer ein paar Schweinereste zum Verzehr.
Hier wurden die drei leider unsanft von Sir Robert und Anakis geweckt, war es doch Zeit wieder nach Parnast zurückzukehren.

Zurück in Parnast

Zurück in Parnast wollten einige der Gruppe beim Wiederaufbau der Taverne unddes Stalls helfen. Jedoch machte ihnen der Halb-Elf Leosin ein Strich durch die Rechnung. Er forderte die Gruppe mit ihm zu kommen um sich unweit von dem Dörfchen aufzuhalten, damit das Luftschloss wieder kommen würde. Der Schmied kam mit ihnen mit und so verbrachten sie ein paar Tage in einer alten Ruine um auf die Rückkehr des Schiffes zu warten.
In der Zwischenzeit ging jeder seinen Dingen nach und es wurde überlegt, wie man an das Passwort zum Betreten des Schiffes kam. Der Plan war klar…nun musste das Schloss nur noch kommen…

Auf zum Wolkenschloss

Rath Modar

Eines Tages kam Dyrus von der Jagd wieder und sah wie sich das Skyreach Castle näherte. Schnell informierte er die Anderen und so zogen sie, als Kultisten verkleidet, los.
Auf dem Weg dorthin trafen sie einen Oger. Dieser schien Thredi für jemand anderen zu halten und so kamen sie ins Gespräch. Zusammen mit das Wolekeihm kamen sie problemlos auf das Schiff.
Was es hier alles zu sehen gab!
Zunächst fielen die verschiedenen Ebenen auf und auf jeder schien jemand anderes beheimatet zu sein. Ganz unten waren die Oger, die Elementare und die Riesen. Darüber dann die ganzen Kultisten und Anhänger des Drachenkults. Weiter oben fand man Rath Modar mit seinen Dienern und ganz oben Hausen die Drachen.

Die Schiffserkundung

Die Gruppe machte sich auf das Schiff zu erkunden und wurde hier und da angesprochen und bekam sogar Zimmer zugeteilt. Auf der Suche nach diesen trafen sie auf eine Vampirdame, die großes Interesse an Cipher hatte, denn „er schien nicht der zu sein, den er vorgab zu sein“…

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