Luacheia „Luna“ Hawkyns

Luacheia „Luna“ Hawkyns

Luna
Luna

Mein Name ist Luacheia Hawkyns. Doch ich nenne mich lieber Luna, denn es lässt sich einfacher merken.
Ich wurde vor 20 Jahren in Athkatla als Tochter von Helga und Xenophilius geboren.

Mein Vater ist Schiffsbauer in der dritten Generation. Er hat von seinem Vater nicht nur dieses Geschäft, sondern auch die zwei anderen (Grundbesitz kauf/verkauf und Goldverleih) übernommen.
Als ich ihn einmal fragte, wie reich wir wären, sagte er, dass weder ich, noch meine Urenkel und deren Urenkel jemals arbeiten müssten und noch immer wäre genug Gold vorhanden.

Meine Mutter war eine wunderschöne Frau. Als mein Vater sie bei einer Veranstaltung in seinem Haus „Hollowturrets“ sah, war es um ihn geschehen. Das hat er mir oft erzählt, vor allem nachdem meine Mutter gestorben war.

In unserem Herrenhaus, welches sich im Juwelen-Distrikt von Athkatla befindet, war immer etwas los. Meine Familie wusste, wie man feierte:
Es gab Essen und Trinken im Überfluss. Und immer waren Harfenisten, Sänger und andere kleine Gruppen von Musikern da. Sie zogen durch das ganze Anwesen und ich liebte es mit ihnen zu spielen und zu tanzen.

Gerne habe ich auch den Auftritten der Schauspieler zu gesehen. Sie hatten verschiedene Rollen und gaben sich mal als Pirat auf Beutezug aus oder als Clowns oder als Magier, die ihre Zauber nicht mehr so beherrschten. So geschah es auch mal, dass sich ein oder zwei Feuerbälle lösten, aber unser Haus ist gegen Feuer geschützt und so ist keinem etwas passiert.

Unser Leben hätte so schön sein können. Doch ich hatte nicht nur das Gold von meinem Vater geerbt, sondern auch das Blut, welches durch seine Adern fließt.
Bei meiner Geburt hatten meine Eltern gehofft, ich würde es nicht Erben, aber zu meinem ersten Geburtstag zeigte es sich das erste Mal.
Zum einen versuchten sie mir zu sagen, dass ich dadurch besonders sei, aber ich sie nicht zur Schau stellen sollte, da viele Ängste davor hätten.

Und so wuchs ich auf. In einem Haus mit Bediensteten, Wachen und vielen fremden Menschen die in unserem Haus feierten.
Das Anwesen durfte ich nur mit einer Wache verlassen oder mit meiner Mutter, wenn sie ihren Druidenzirkel traf.
Meine Mutter war eine angesehene Druidin in ihrem Zirkel. Sie nahm mich ein paar Mal mit und ich versuchte ihr auf dem Weg zu folgen, doch nach ein paar Jahren war mir klar, dass dies nicht mein Weg sein würde, denn eine Druidin, die Angst vor Spinnen und anderen Kleintieren hat, passte einfach nicht zu ihnen. Ich habe noch heute zu einigen Kontakt und freue mich darüber, dass sie ein Teil meines Lebens sind.

Mein Vater war ein liebevoller Ehemann und Vater. Erst nach dem Tod meiner Mutter fing er an Wutanfälle und Zornesausbrüche zu haben. Er trank viel und schlug dann meist um sich. Oft traf es Bedienstete oder Wachen unseres Hauses, doch auch mich verschonte er nicht, wenn ich ihm in die Quere kam und das passierte oft, da ich es nicht zulassen konnte, dass er den einzigen Spielkameraden den ich hatte, verprügelte.

Zwei Jahre nach dem Tod meiner Mutter begannen unsere Reisen.
Wir reisten mit Schiffen und Kutschen und hielten in den tollsten Städten. Mein Vater wollte mir die ganze Welt zeigen, so wie er es Helga versprochen hatte.
Die nächsten Jahre verbrachte ich viel alleine in einem Zimmer, nur mit Büchern zum Lesen und Lernen. Und mit meiner Musik. Ich spielte und sang alles was ich aus den Büchern lernen konnte oder die Lieder meiner Mutter, welche sie mir beigebracht hatte.

Mein Vater suchte überall Gelegenheiten um Geschäfte zu machen oder sich dem Alkohol hinzugeben so war er auch mal ein paar Tage unterwegs und ich konnte in Tavernen gehen, Leute kennenlernen und Musik spielen.
Seit zwei Jahren bin ich nun in Tiefwasser zu Hause.
Mein Vater ist zurzeit auf einem unserer Schiffe unterwegs und ich bin allein und es zieht mich in das legendäre Yawning Portal.

Ein Basar, ein Portal und eine neue Herausforderung (Die Unterirdischen)

Ein Basar, ein Portal und eine neue Herausforderung
(Die Unterirdischen)

Nachdem wir die Candy Corns eingetauscht hatten ging jeder seiner Wege. Ich kehrte in das Haus meines Onkels zurück. Doch die Leere und Einsamkeit dort hielt mich nicht lange und so stärkte ich mich ein wenig und ruhte etwas bevor es mich wieder in Taverne zog.
Ich hoffte jemand bestimmten zu sehen, doch leider war er nicht da, aber da es spät war, lag es wohl daran. Ich verbarg meine Enttäuschung und ging auf meinen Zwerg zu der neben dem schnieken Halbelf saß und trank.

Erst jetzt fiel mir die Tieflingsdame daneben auf. Ich hatte sie zwar schon hier gesehen, da sie denen, den in den Tiefen etwas zugestoßen war, half, aber dass sie sich am Tresen befand war schon merkwürdig. Ich näherte mich und begrüßte meine Begleiter vom letzten Mal und auch Story, so nennt sich die Neue. Eibenstein blickte zwischen uns hin und her und meinte wir sehen aus wie Tag und Nacht und ob wir Schwestern wären. Wir schüttelten gleichzeitig den Kopf, aber konnte ich mir wirklich sicher sein? Denn woher soll ich das wissen? Wir unterhielten uns kurz um dann zu viert den Brunnen hinuntergelassen zu werden.

Noch immer standen ein paar Kürbisse herum. Da der Weg in den Norden durch eine Mauer versperrt war beschlossen wir in die andere Richtung zu gehen. Ich erzählte den Anderen kurz wo ich schon war und Eibenstein wollte lieber woanders lang gehen. So gingen wir Richtung Süden um in die zweite Ebene zu gelangen.
Zuerst mussten wir Story allerdings zu Hallaster bringen, damit wir weiter gehen konnten. Die drei Fragen ergaben nichts Neues. Wir bekamen heraus, dass es irgendwo eine Abkürzung zur vierten Ebene geben würde, aber diese nur benutzt werden könnte, wenn man genug Wissen hätte. Und so gingen wir den normalen Weg weiter.

Bei dem Zwerg mit den zwei Köpfen angekommen fanden wir einen goldenen Halsreif und unser Halbelf fand heraus, dass es sich nicht um ein Schmuckstück handelte, sondern wohl großen Schaden anrichten konnte, wenn man es jemanden oder etwas umlegt.
Er verstaute das gute Stück in seiner Tasche, bevor es Thorgrim dem steinernen Zwerg umlegen konnte.

Als wir die Treppe in die zweite Ebene erreichten hörten wir Hallaster und wie er uns ankündigte.
Ich brachte die Gruppe zum Basar und Eibenstein fand zunächst Interesse an den Goblins, die dort feilgeboten wurden, kaufte dann aber doch keinen und machte uns stattdessen auf ein paar magische Teile aufmerksam, die wir uns genauer anschauten. Mir stachen sofort eine Robe und ein Stab ins Auge. Doch der Stab lockte mich dann mehr, denn die Flammen an einem Ende erinnerten mich an etwas und wenn das stimmen sollte, was ich vermutete war der Preis wirklich gut. Und da Feuer ein Element ist, dem ich nicht ganz abgeneigt war und der Stab so gut zu mir passen würde versuchten wir den Preis runterzuhandeln. 

Staff of Fire
Staff of Fire

Da der Goblin Interesse an dem Grelltentakel und meinen Giftkräutern  hatte, konnten wir den Preis wirklich noch etwas drücken und so wechselte der Stab seinen Besitzer. Innerlich freute ich mich wie ein kleines Kind doch zeigte ich das nicht. Ich versuche mich und meine Gefühle immer unter Kontrolle zu halten. Nur manchmal gelingt es mir einfach nicht, vor allem bei dem einen, der sonst in der Taverne sitzt und Rum trinkt.

Wir schauten uns noch eine Weile um und gerade, als wir den südlichen Ausgang nehmen wollten, betrat ein Hobogoblin mit Gefolge den Basar. Er stellte sich als Kommandant Azrok vor und erzählte, dass er auf der Suche nach Freiwilligen war, die sich dem Kampf gegen die Dunkelelfen anschließen würden. Thorgrim war sofort dabei, denn er erzählte, dass eben diese seine Familie ausgelöscht hatten und auch Eibensten zeigte Interesse. Und als uns dann ein Visum angeboten wurde, mit dem wir uns frei in der Umgebung bewegen konnten, war klar, dass wir uns anschließen würden. Bis es soweit war wollten wir uns allerdings noch etwas umsehen.
Thorgrim lief vor und als ich ihn auf zwergisch Reden hörte folgte ich ihm und die anderen Beiden mir. Wir gingen einen langen Gang entlang der mit lebendigen Fresken  geschmückt war.

Fresken

 Auf ihm waren Zwerge zu sehen, die zwergentypische Sachen machten. Schmieden, Erze abbauen, Feiern und Kämpfen. Als ich mir sicher war, dass es sich um keine eingesperrten Seelen handelte konnten wir weiterlaufen.

Immer weiter gingen wir, bis wir zu einer eingestürzten Stelle kamen. Wir entschieden diesem Weg zu folgen. Thorgrim ging voraus und als es klickte konnte er dem Bolzen ausweichen. Der Zweite traf ihn zwar, doch störte ihn das nicht wirklich. Allerdings kramte er nun seinen Rammbock hervor und schob ihn über den Boden um etwaige Fallen auszulösen. Erst dachten wir es passiert nichts, bis sich eine Luke öffnete und eine große, steinerne Kugel freigab. Diese bahnte sich den Weg über den Rammbock hinweg nach hinten. So gingen wir nun weiter und kamen in einen Raum, der voll von Schmiedewerkzeug war. Weiter hinten fanden wir Metallreste und einen Schleifstein. Unser Zwerg war gleich Feuer und Flamme und so überredete er uns hier kurz zu bleiben, damit er unsere Waffen schärfen konnte.

Etwas gelangweilt ging ich vorsichtig weiter und bog um die Ecke. Was ich dort sah, entfachte die Neugier in mir. Am Ende des Ganges fand ich in einen toten Baum. Bei näherer Betrachtung erkannte ich, dass es sich um eine Eibe handelte. Ich wusste, dass es Baumportale gibt, aber hier mitten im Unterberg? Ich musste versuchen die Eibe wieder zum Leben zu erwecken. Da Wasser nicht half suchte ich die Eibe weiter ab. Dann kam mir eine Idee. Ich kramte aus meinem Rucksack ein kleines Holzstück hervor. Es war Eibe und als ich den toten Baum damit berührte erschien wirklich  ein Portal.

Ich rief die Anderen, doch da Throgrim ziemlichen Krach machte, musste ich sie dann holen gehen. Sie staunten nicht schlecht. Wir berieten uns kurz, wer zuerst durchgehen sollte. Da ich es war, die es erschaffen hatte und als Druidin kam mir die Ehre zuteil. So streckte ich einen Arm hindurch und traf auf eine Barriere. Den Anderen erzählte ich das natürlich und so löste ich mein Stück Eibe und das Portal verschwand wieder. Wir beschlossen uns ein andermal damit zu befassen. Es war schon spät und so kehrten wir zum Basar zurück.

Uns lief ein kleiner Goblinjunge über den Weg der von einem Händler verfolgt wurde. Wir setzten ihm nach, doch als ich ein paar Goblins über Midna reden hörte blieb ich stehen, denn ich hatte von ihr schon gehört. Ich dachte es wäre nur ein Gerücht und so lud ich die Goblins zum Trinken ein. Und je mehr sie tranken und so lockerer wurden ihre Zungen.

So erzählten sie, dass Midna einst eine Schülerin von Hallaster war, die besonders gut darin war unsichtbare Diener zu erschaffen. Man glaubt, dass Midna selber nicht mehr existiert, aber ihre Diner nach wie vor. Und man erzählt sich, dass es hier irgendwo einen Meister des Unsichtbaren geben soll.

Aus den Augenwinkeln nahm ich wahr, wie meine restlichen Begleiter den Jungen zur Rede stellten. Ich sah den Dolch, den er hochhielt und auch wie Eibenstein offenbar mit ihm etwas tauschte. Der Junge schien wohl nicht zu wissen, dass er einen magischen Gegenstand in den Händen gehalten hatte.

Wir entschieden uns unten zu nächtigen und so rief ich in mir die Schattenmacht des Gloaming Court an um einen Unterschupf aus Mondlicht und Schatten zu erzeugen. Dort waren wir für die nächsten paar Stunden sicher.

In der Früh ging es dann mit Azrok und den Anderen los. Wir liefen südlich bis wir zu der Stelle kamen, die wir einnehmen wollten. Die Katakomben. Wir taten uns zusammen und schmiedeten einen Plan…

Zuckerpuppe Aurora und andere Süßigkeiten (Die Unterirdischen)

Zuckerpuppe Aurora und andere Süßigkeiten (Die Unterirdischen)

Zwei Tage nach meinem letzten Besuch kehrte ich schon wieder ins Yawning Portal ein. Wie immer war es voll und ich sah wieder in viele neue Gesichter. Doch als ich Thorgrim am Tresen sitzen sah ging ich direkt auf ihn zu. Es dauerte eine Weile bis ich mich durch die Menge zu ihm durchgearbeitet hatte. Angekommen erblickte ich den charismatischen Halbelf Eibenstein. Nach einer herzlichen Begrüßung sah ich, dass die Beiden  auf der Liste standen um als nächstes in die Tiefen des Brunnens hinuntergelassen zu werden. Als Thorgrim mich fragte, ob ich mitkäme zögerte ich nicht und schrieb meinen Namen dazu. Ich konnte ja nicht zulassen, dass meinem Zwerg da unten etwas passieren würde und so ungestüm wie er ist würde das bestimmt schnell passieren.

Nun standen dort vier Namen, wobei ich einen nicht zuordnen konnte. Als ich fragte, ob einer der Beiden unseren neuen Begleiter Tora schon kennen würde, machte sich eine Elfe in dunkler Kleidung bemerkbar, die neben Eibenstein saß. Ich konnte sie schwer einschätzen, da sie ihre Kapuze bis zu Nasenspitze ins Gesicht gezogen hatte, aber eine weitere Frau an meiner Seite zu wissen, reichte fürs Erste. Thorgrim fragte mich nach meinem letzten Abenteuer und so tranken wir zunächst und ich berichtete ihnen, was ich das letzte Mal erlebt hatte.

Ich erzählte von dem Pfefferminzdrachen und den Mantikoren, den Banditen die süchtig nach Zucker waren, denn die Vargyle hatten sie geküsst und verwandelt. Meine Erzählungen gingen etwas hin und her, aber natürlich ließ ich nicht aus, dass Postel mich zweimal, natürlich ausversehen, mit seinen Bolzen getroffen hatte. Dann zeigte ich ihnen meinen neuen Hut, den ich für die ganzen Candy Corns, in die sich die getöteten Gegner verwandelten, bekommen hatte.

Offenbar hatte ich damit nicht nur die Aufmerksamkeit meiner drei Begleiter, sondern auch die des Wirtes Durnan. Er hörte gespannt zu und ergänzte meine Erzählungen, wenn ich etwas vergessen hatte. Er zeigte ihnen den Brief vom Candy King und berichtete noch einiges mehr, was ich gar nicht mitbekommen hatte.

Nun war es an der Zeit, den Brunnen hinabzusteigen und so ließen wir uns hinunter und standen nach einer Weile zusammen in den Tiefen. Immernoch waren dort ein paar Kürbisse auf dem Boden und ich sagte, dass einer von ihnen uns mit Feuer bespuckte, als wir vorbei gingen. Nach kurzer Überlegung wollten die Anderen auch in den Norden gehen in der Hoffnung noch ein paar Candy Corns zu erhaschen.  

So schritt Thorgrim voran, gefolgt von Tora, mir und dann Eibenstein. Als wir den Raum mit den drei Elfenstatuen betraten, meinte der Halbelf etwas bemerkt zu haben, aber da war es schon zu spät und ein Mantikor griff uns an. Es war ein harter, kurzer Kampf und, als ich mit meinen Stab ausholen wollte, sah ich wie der Zwerg zu Boden ging. So eilte ich zu ihm um ihm wieder auf die Beine zu helfen.

Mantikor


Zum Schluss verfiel die Monstrosität in Candy Corns, die ich einsammelte. Eibenstein, Thorgrim und ich bekamen einiges ab und so machten wir nach dem Kampf eine kurze Pause um wieder zu Kräften zu kommen. Tora, die offenbar geschickt mit ihrem Bogen umgehen konnte, kam ohne Blessuren davon.  Ich beschwor meinen  heilenden Wolfsgeist und so saßen wir kurz zusammen und sammelten uns.

Anschließend ging es weiter in die Banditenunterkünfte. Dort trafen wir hinter einer Tür auf sechs verwandelte Banditen und ohne zu zögern machten der Zwerg, der Halbelf und die Elfe ihnen den gar aus. Nach einsammeln der Candy Corns ging es weiter, aber der Weg führte in eine Sackgasse. Wir beschlossen umzudrehen und weiter nach Norden in Richtung des Säulenwaldes zu gehen.

Untoter Beholder

Doch soweit kamen wir gar nicht, denn im Thronsaal überraschte uns ein untoter Beholder. Wir ergriffen die Flucht und rannten was die Beine hergaben. Ich machte das Schlusslicht. Wir kamen gut voran, bis mich etwas in den Rücken traf und ich mich nicht mehr bewegen konnte. Ich viel zu Boden und schlitterte durch den Gang. Ich hörte alles nur gedämpft, doch ich bekam noch mit, wie Tora mir auswich und Thorgrim mich auffangen wollte.

Nur war ich wohl in meiner aktuellen verzuckerten Form etwas zu schwer für ihn und ich überrollte ihn fast. Eibenstein verschloss die Tür hinter uns und half Thorgrim hoch. Sie fingen an gegen das Ding zu kämpfen, bis der Halbelf auf die Idee kam, die Magie, welche mich umgab zu bannen. So konnte ich aufstehen und meine Begleiter unterstützen, indem ich ein paar gigantische Fledermäuse beschwor, die für ein wenig Ablenkung sorgten und wir dem Teil den gar ausmachen konnten.

Erschöpft, aber am Leben, ließen wir uns wieder nach oben in die Taverne ziehen. Nach einer Stärkung gingen wir mit einer Tasche voll Candy Corns zu dem König der Süßigkeiten und tauschten diese dort ein.

Aurora Sinistra

„Es war vor etwa 25 Sommer da waren eine Menschenfrau und ein Zwergenmann gemeinsam spazieren. Sie gingen Hand in Hand durch den Wald. Sie liebten sich von ganzem Herzen und das schon ein paar Jahre lang. Vor einigen Wochen haben sie sich das Ja-Wort gegeben und sich ewige Liebe geschworen. Der Kinderwunsch der beiden blieb leider unerfüllt, aber das machte ihnen nichts, hatten sie doch sich. Sie gingen also Hand in Hand durch den Wald, als sie plötzlich etwas wimmern hörten und als sie näher kamen entdeckten sie ein kleines Baby, eingewickelt in schmutzigen, blutdurchtränkten Leinen.
Und als sie sich bückten um das Baby aufzuheben, sahen sie, dass es ein Mädchen war. Ein Mädchen mit kleinen Hörnern auf dem Kopf. Sie beide sahen sich an und ohne Worte austauschen zu müssen nahmen sie das kleine Wunder mit und zogen es zusammen auf.“

Aurora Sinistra

Und das ist meine Geschichte. Eigentlich fing sie ziemlich gut an, wenn man das so hört, oder? Und sicher, die ersten Jahre waren auch sehr schön, obwohl ich ein richtiges Teufelskind war. Ich habe nur Blödsinn gemacht und meinen Eltern oft Probleme und Schwierigkeiten gemacht. Was sollte ich auch machen? Keiner wollte mit einem gehörnten Kind spielen und irgendwie musste ich ja die Aufmerksamkeit auf mich ziehen. Leider gefiel das unserem Dorfältesten gar nicht und so kam es, wie es kommen musste:

Ich war fünf Jahre alt und freute mich, dass mich einige größere Kinder zum Spielen in den Wald eingeladen hatten. Anfangs war es wirklich nett. Wir spielten verstecken und tobten herum. Nach einer Weile gab es etwas zu trinken. Mir wurde schwindelig und ich fiel zu Boden und schlief ein. Ich weiß nicht wie lange ich bewusstlos war, aber als ich aufwachte war ich voller Blut. Mein Blut das habe ich schnell herausgefunden. Mein ganzer Rücken war voll und es lief an mir herunter. Nach einer Weile rappelte ich mich auf und irrte umher. Ich hatte die Orientierung verloren. Immer wieder musste ich eine Pause einlegen und verlor das Bewusstsein. Irgendwann wachte ich auf und lag vor meinem Elternhaus. Meine Wunden waren sauber und auch sonst fehlte mir eigentlich nichts. Von dem gräulichen Ritual sind noch Narben zu sehen, aber langsam fange ich an sie zu akzeptieren.
Von da an blieb ich meist zu Hause oder ging in den Wald um meine Ruhe zu haben.

Im Wald traf ich wiederholt einen schwarzen großen Wolf und er brachte mich zu einem Druiden, Alastor. Dieser lehrte mich alles was er wusste und gab mir immer wieder Aufgaben. Anfangs viel es mir schwer mich mit der Natur zu verständigen, aber mit der Zeit ging es immer besser und ich lernte schnell.

Später fand ich heraus, dass der Dorfälteste die Kinder beauftragt hatte. Sie sollten ein Ritual durchführen,welches mein teuflisches Blut reinigen sollte, hatten aber die Runen auf meinem Rücken falsch geschrieben.
Seit ein paar Jahren bin ich nun auf der Suche nach den Kindern. Drei habe ich gefunden. Der Vierte ist hier in Tiefwasser, aber ich komme leider nicht so leicht an ihn heran wie ich dachte. Ich brauche Gold. Mehr als ich habe um die richtigen Leute und Informationen zu bekommen.

Darum habe ich beschlossen in den Unterberg zu gehen. Hoffentlich finden sich ein paar Schätze und ich brauche noch ein paar Gefährten, aber das sollte kein Problem sein, denn das Yawning Portal ist immer gut.

Das ich dort allerdings jemand ganz besonderen treffen werde, damit habe ich nicht gerechnet. Jemanden, der meine ganze Welt auf den Kopf stellt und mich total aus der Bahn werfen wird.

Die Geister, die wir nicht riefen (The Sea Goblins)

Die Geister, die wir nicht riefen (The Sea Goblins)

Miracar saß in ihrem Zimmer und sinnierte vor sich hin. Es war erst ein paar Tage her, dass sie ihren Kameraden verloren hatte und sich die Gruppe etwas spaltete. Sie wusste nicht recht was sie machen sollte uns so genoss sie erstmal die ruhigen Tage im Bad von Beth. Es hatten neue Gestalten die leeren Zimmer bezogen aber bis jetzt hatte sie mit keinen von ihnen zu tun gehabt.

Beth trat an ihre Besucher heran und bat sie, das Gästehaus zu verlassen, da mal wieder eine Grundreinigung von Nöten war. Keiner wiedersprach und so leerte sich das Gebäude nimmermehr.

Miracar lief ein wenig ziellos durch die Straßen, genauso wie die Minotaurin. Sie war schlecht gelaunt, hatte sie noch nicht die Informationen gefunden, die sie suchte.
Nur Ella machte es nichts aus durch die Stadt zu laufen.

Unweit des Geschehens erwacht in einem Planwagen die Schildkröte Thra aus seinem Mittagsschlaf. Als er die Decke von seinem Panzer zog und sich umsah, staunte er nicht schlecht. Er war in einer Großstadt, dabei war er eben noch in seinem Sumpf. Was war nur geschehen? Er stieg vom Wagen hinab und suchte nach jemandem, der ihm sagen konnte wo er war. „Na in Tiefwasser“ bekam er als unfreundliche Antwort von einer Stadtwache.

Der Tag schritt voran und unsere Helden bekamen Hunger. Wie der Zufall es wollte kehrten alle in die Taverne „Zum pfeifenden Schwein“ ein.
Als erstes betraten Miracar und Ella die Taverne und suchten sich einen Platz zusammen. Dann trat ein Mensch ein und setzte sich einfach zu ihnen, genauso wie die Schildkröte. Nur die Minotaurin setzte sich in eine andere Ecke.

Die Bedienung kam schnell und war freundlich und das Essen und die Getränke wurden zügig an den Tisch gebracht. Es schien ein ruiger Tag in der Taverne zu werden, denn außer ein paar anderen Besuchern war es nicht wirklich voll.

Erst ein spitzer Schrei aus der Küche durchbrach das gemütliche Beisammensein. Alle eilten schnell herbei und fanden dort ein Bild des Grauens vor. Auf dem Boden lag die Leiche eines Mannes mit einem Dolch in der Brust und neben ihr kniete die Bedienung. Sie zitterte am ganzen Körper.

Zunächst wusste keiner genau, was er tun sollte, doch dann entschied man sich, sich den Dolch genauer anzusehen und man erkannte im Griff einen Eber, der dort eingeritzt war. Bei genauerer Betrachtung fiel Annur auf, dass die Klinge leicht schimmerte und er erkannte das Dunkelelfen Gift sofort. Nach einer kurzen Befragung der Wirtin, kam heraus, dass es wohl ein Konkurenz Restaurant in Dreieber geben würde, aber ansonsten hätten sie nie Probleme gehabt. Und die Zwerge, die vor ein paar Tagen hier waren, hatten zwar ordentlich stunk gemacht und wurden dem Hause verwiesen, aber dass sie sich auf diese Weise rächen würden, war eher unwahrscheinlich.

Weitere Nachforschungen ergaben, dass der Täter wohl außerhalb der Küche gestanden haben musste, aber draußen wurden keine weiteren Spuren gefunden. Allerdings kamen gerade Stadtwachen vorbei, die sofort angesprochen wurden. Durch diese erfuhr die Gruppe, dass in diesem Viertel bereits fünf weitere Männer auf die selbe Art umgebracht wurden. Die Leiche wurde in den nächstgelegenen Tempel gebracht und die Gruppe versicherte der Frau nach Dreieber zu reisen, um dem Ganzen auf den Grund zu gehen.

Die Gruppe ging zu dem Tempel und ließ sich über die anderen Morde berichten. Sie wurden alle mit einem Messer in der Brust getötet, aber bei keinem wurde das Dunkelelfen Gift verwendet und auch der Eber fehlte auf den anderen Messern.

Trotzdem beschlossen alle, sich am nächsten Tag am östlichen Stadttor zu treffen um sich auf den Weg nach Dreieber zu machen. Hofften sie doch, ein paar Zwerge aufmischen zu können.

Rätsel


Der erste tag der Reise verlief ereignislos und so konnte man sich auf dem Weg ein wenig unterhalten. Das Wetter war auf ihrer Seite und so kamen sie gut voran. Man stellte sich vor und pflückte hier und da ein paar Pflanzen. Abends teilte man Wachen ein, aber auch in der Nacht passierte nichts.

Der zweite Tag begann gut, doch dann zog Nebel auf. In der Ferne erkannte Nartoka ein Haus in dem Licht schien. Man entschied sich in dir Richtung des Hauses zu gehen und als sie sich näherten erkannten sie ein Herrenhaus.
Allerdings war es schon in die Jahre gekommen und machte nicht den freundlichsten eindruck. Trotzdem wollten unsere Helden dort einkehren um zu rasten und so suchten sie den Eingang. Dieser war verschliossen, doch als Miracar an der Klinke drückte, fiel ihr etwas auf den Kopf. Es war eine merkwürdige Schatulle mit einem Zettel daran. Auf diesem war ein Rätsel und nach kurzer Überlegung kamen sie auf das Ergebnis und konnten die Schatulle öfnnen und fanden darin einen Schlüssel. Wie erhofft passte er in die Tür und sie konnten eintreten.

Kaum einer vernahm das leise Kichern, doch die Minotaurin hörte es und setzte ihm nach, gefolgt von Annur. Sie btraten ein Zimmer und sahen sich in um. Hinter einem Vorhang fanden sie eine große, schwarze Kiste. Neugirig wurde sie geöffnet, doch kaum hatten sie das getan, hörten sie es knistern und als sie sich wieder der Tür zuwendeten erblickten sie eine magische Barriere die den Weg zurück versperrte. Auch der andere Ausgang schien versperrt zu sein, doch knisterte es dort nicht, sonder es fühlte sich eisig an.

Rätsel

Nun schauten sich die Beiden den Inhalt der Kiste genauer an. Sie fanden mehrere Flaschen und einen Brief mit einer Art Anleitung darin. Narkota hatte nicht die RIchtige Lust auf Rätsel und so leerte sie einfach eine der Flaschen. Als sie zu Boden ging war klar, dass es eine mit Gift gewesen sein muss und so heilte sie der Paladin wieder. Sie griff nach der nächsten und leerte auch diese und ging wieder zu Boden und wieder stellte Annur sie wieder auf die Beine.

Genervt griff die Minotaurin zum dritten Fläschchen und kippte auch dieses hinunter. Diesmal geschah nichts und auch der Paladin nahm ein Getränk zu sich. Unsanft wurde er durch die Eisbarriere befördert, doch er hatte wohl das richtige Fläschchen genommen, denn es passierte nichts weiter. Narkota verließ das Zimmer durch den anderen Ausgang und auch ihr geschah nichts. Im Wohnzimmer angekommen suchte sich jeder einen Platz um zu rasten.

Nach ein paar Srtunden hörte man ein leises kichern und die Gruppe war sich nicht sicher, wer oder was es war. Man wollte dem Geräusch auf den Grund gehen und so teilte sich dir Gruppe ein wenig auf um sich umzusehen. Im unteren Geschoss befand sich noch die Küche, die Dienstbotenräume, das Esszimmer, eine Diele und ein Wintergarten. Doch fand man nur im Esszimmer eine kleine Schachtel mit einem Tagebuch der Hausherrin darin.

Im Obergeschoss befand sich ein Elternschalfzimmer. Dort gab es nichts ausgergewöhnliches zu sehen, nur die Kiste mit der elfischen Schrift darauf erweckte Interesse. In ihr fanden sie Armschienen und da nur Miracar eine Elfe ist, gab man sie ihr. Im Ankleidezimmer fanden sie außer jede Menge Motten und einem Gehstock mit alten Blutfelcken drauf nichts weiter von Interesse.

Im Jungenschlafzimmer fand Thra unter der Bettdecke einen kleinen Beutel, den er behielt. Außerdem standen dort Regale mit merkwürdigem Inhalt. Kleine tote Tiere, die seziert wurden oder denen Beine oder Flügel herausgerissen wurden waren.
Aus dem Mädchenschlafzimmer waren Geräusche zu hören und als man sich näherte fanden sie ein kleines, gespenstisches Mädchen., dass auf dem Bett hüpfte. Narkota erwies sich als eine gute Gesrächspartnerin und so erfuhren sie, um wen es sich handelte und wer noch alles in diesem Hasue sein musste. Großes Interesse weckte allerdings das verschlossene Zimmer.

Doch bevor man sich an der verschössenen Tür vergriff, gingen ein paar nach draußen um sich dort um zu sehen. Dort fanden sie vier Gräber und an einer alten Eiche hing ein Strick und am Boden fand man die Überreste einer menschlichen Leiche.

Die Tür des Zimmers ließ sich mithilfe verschiederer Zauber öffnen und die Gruppe konnte das rote Zimmer betreten. Hier fanden sie ein kleines Schmuckkästchen mit einem Ring und einer Haarspange, welches sich beides Ella einsteckte.

Immer mehr Fragen taten sich der Gruppe auf und es wurde Diskutiert und überlegt. Da es sich bei den derzeitigen Bewohner wohl um Geister hielt die im Haus gefangen zu sein schien war dann doch klar, war getan werden musste. SIe wollten die Geister erlösen und so forschten sie nach, was wer wann und wo zuletzt getan hatte oder wer wem geschadet haben könnte. Anfangs ging es schnell voran und man tauchte immer tiefer in die Geschichte der Familie Wildenberg ein.

Immer wieder verwarf man Ideen und erörtere neue Gedanken und jder gab seine Meinung dazu. Es dauerte eine Weile und die Begegnungen mit den verschiedenengeistern half dann doch die Lösung des Ganzen zu finden. So schaffte es die Gruppe die Geister nach und nach zu erlösen, bis sich schließlich der dichte Nebel um das Haus auflöste und die Sonne zum Vorscheinen kam.

Nun konnten sie endlich ihre Reise nach Dreieber fortführen.

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