Feldstudie (The Hard-Drinking)

Feldstudie (The Hard-Drinking)Feldstudie (The Hard-Drinking)

Endlich waren sie wieder vereint und so beschloss die Gruppe für die Nacht sich ein ruhiges Plätzchen in der Nähe der Straße nach Tiefwasser zu suchen. Erkumis wurde bald fündig und so bezog die Gruppe einen kleinen Hügel, der zum einen guten Blick auf die Straße bot, eine kleine Senke besaß in der man auch ein Feuer schüren konnte, ohne das man gleich von der Straße aus entdeckt werden konnte und zum anderen mit Geröl umgeben war. Gekonnte kümmerte sich jeder um seine Aufgaben. Während Jamna sich um die beiden Pferde kümmerte, waren Bernhard und Erkumis dabei ein Lagerfeuer zu erichten und wurden unterstützt von Tina, die feuchtes Holz in einem kleinen sumpfigen Gebiet herbeiholte. Evelyn und Dr. Haselnuss sammelten Wiesen-Champignon in der Nähe und Dontos legte eine Bärenfalle, die ihm kurz zuvor Erkumis gegeben hatte, aus um etwas in der Gegend zu fangen. Er sollte nicht lange warten.

Die Falle von Erkumis schnappte zu und ein wild aufgebrachter Bär zottelte an der Falle. Als Dontos Worte: „Ein Bär, ein Bär, ein Bär ist ind er Falle“ durch die Nacht drangen, schnappte sich als Erster Bernhard seine Waffe und eilte den Hügel hinab zum nahegelegem Sumpf. Bis auf Jamna und Evelyn taten es ihm die anderen Mitglieder gleich und eilten Bernhard hinterher. Unterdessen hatte sich der Bär von der Falle befreit und blickte aggressiv in die Runde. Ein lautes Gebrüll von ihm Drang durch die Nacht. Doch der Kampf dauerte nicht lang und kurze Zeit später saß Dontos über dem Bär und zog ihm das Fell ab. Bernhard hackte dem Bär ein Bein ab und wollte zurück zum Lagerfeuer, blieb aber vor einer großen Steinmauer, die das Lager umgab stehen.

Woher kam nur diese Mauer. Doch da fiel es ihm wieder ein Evelyn war zurück. Ebenso war auch Tina vom erlegten Bären in der Nähe des Lagers und sah sich ebenfalls vor einer Mauer wieder. Bernhard war sich unschlüssig, doch als plötzlich Evelyn ihren Kopf hindurch steckte, an ihn herantrat und ihn anbuhte, war die Sache klar. Doch als Bernhard an die Mauer herantrat fühlte er den kalten Stein. Was war hier los? Von all dem bekam Erkumis und Dontos nichts mit. Erkumis war zum Schutz bei Dontos geblieben und so nahmen Beide nur das Geschrei von Tina wahr, die sich vor der plözlich auftauchenden Evelyn erschreckt hatte. Wieder schallte es durch die Nacht. Nun war aber auch Evelyn verwundert über ihren Zauber. Was war nur passiert? Während sie grübelnd nachdachte, zog es Bernhard vor sich an der Mauer entlang zu tasten. Tina hatte ein paar, grob, behauene Stellen gefunden und war froh endlich auf das Lagerfeuer blicken zu können. Nun musste sie nur noch wieder runter. Plötzlich löste sich der Stein auf. Tina fiel herunter, Bernhard sah das Lagerfeuer vor sich und Evelyn saß nach wie vor grübelnd da. Das Geräusch und die stöhnenden Worte von Tina erklangen wieder durch die Nacht und nicht nur das Erkumis brummte auf einmal der Schädel, als er nichtsahnend bei Dontos stand. Als Dontos, der eine Veränderung bei Erkumis mitbekam, nach dessen Befinden fragte, reagierte der Zwerg wie immer. Jamna die kurz bevor sich die Mauer aufgelöst hatte, sich am Lagerfeuer es sich gemütlich gemacht hatte, überkam ein eigenartiges Gefühl. Wollte die Gruppe gefunden werden, aber warum hatten sie sich so viel Mühe gemacht so ein Lager zu finden? Viele Fragen gingen ihr durch den Kopf.

Zurück am Lagerfeuer mit ein paar blauen Flecken mehr, einem bluttriefendem Bein trocknend ans Feuer gelegt, saß die ersten Hälfte der Gruppe am Feuer. Es wurden nicht viele Worte gewechselt. Evelyn die nach wie vor nicht mit der Situation klar kam, zauberte kleine Abbilder von Bernhard, nur um sie darauf wieder zu zerstören und jedes Mal bestanden die Abbilder aus unterschiedlichen Material. Es ließ Evelyn keine Ruhe, sie ging ein wenig abseits und später tauchte ein Hand in der Nacht auf die….die sich gegen ihren Erschaffer wendete und Evelyn wie ein Ball erst über den Hügel, an Bernhard, Jamna und Tina vorbei, dann bis zum Sumpf, wo sich Dontos und Erkumis sich befanden, geschlagen zu werden. Nun mutete die Sache recht interessant an, denn so ein Gnomenball sah man nicht alle Tage, der zu Boden, um nur kurze Zeit später getroffen, von einer Hand, durch die Luft gewirbelt zu werden, um dann wieder von vorne beginnend endlich in einem Sumpfloch stecken blieb. Endlich mit dem Häuten des Bären fertig und auf Wunsch des Zwerges einige Organe mitnehmend, gingen sie zu Evelyn die nicht weit in dem Sumpfloch feststeckte. Erkumis zog sie aus dem Loch und hielt sie nach oben. „Du lässt deine Zauberfaxen vorerst sein, sonst gefährdest du uns noch alle“ Evelyn erklärte sich einverstanden und so zogen die 3 zu den anderen. Dontos spannte das Fell an dem Feuer zum trocknen auf, Bernhard knabberte an dem Bein des Bären, während Evelyn sich schlafen legte. Nach und nach kehrte endlich die gewünsche Nachtruhe ein und zu ihrem Erstaunen passierte bei den Wachen nichts mehr.

Am nächsten Morgen die Sonne stand schon eine Weile am Horizont. Saßen einige der Gruppe am Lagerfeuer, während Erkumis und ein weiters Mitglied der Gruppe nochmal zum Bärenkadaver wollten um ein paar Tatzen herauszuschneiden. Sie bemerkten das der Kadaver in der Nacht nicht unversehrt geblieben war und nur noch Krallen übrig waren. Wie sie so den Kadaver untersuchten, bemerkten sie in gewisser Entfernung, eine schnell näher kommende Patrouille. Schnell bewegten sie sich zurück zu der Gruppe und alamierten die restlichen, speisenden Mitglieder.

Die Patrouille kommend aus Dolchfurt war auf dem Weg gen Norden zu einen ihrer Aussenposten auf der Strecke. Sie waren noch nicht lange unterwegs und entdeckten ein blutige Spur am Boden der zu einen Hügel ging. Sofort hielt die Truppe an und ihr Befehlshaber stieg ab. Auf dem Hügel drang knirschendes Metall zu ihnen nach oben und so wusste die Gruppe, das sie gleich Besuch bekommen würden. Bernhard und Dontos versuchten auf der anderen Seite des Hügels sich von der Gruppe zu entfernen. Auch Evelyn die eigentlich nichts zu befürchten hatte, tat es den Beiden gleich und suchte sich zwischen den Geröll eine geschützte Stelle, wo sie sich verstecken konnte. Die anderen blieben im Lager und warteten auf das was auf sie zukommen würde. Doch soweit sollte es nicht kommen.

Bei dem Versuch sich zu verstecken passierte das Unglück. Dontos rutsche mitsamt seiner Sachen aus und rutsche den Abhang hinab. Ein Soldat bemerkte es und schon sah man vom Hügel aus, wie 5 weitere, die zuvor den Hügel hochlaufen wollten kehrt machten und die Verfolgung aufnahm. Auch Bernhard machte sich Gedanken, da Dontos in seine Nähe stand und winkte Evelyn, die für ihn sichtbar war zu sich herüber. Evelyn reagierte sofort und stand alsbald bei ihm. Bernhard bat sie einen Zauber zu wirken, der sie besser schützen könnte. Gesagt getan, von dem Verbot entbunden, fing Evelyn an zu zaubern, doch irgendwas stimmte nicht mit ihren Zaubern. Plötzlich standen Beide kaum größer wie ein Stein, leuchtend von einem gelben Schein umgebend an der gleichen Stelle. Achselzuckend ließ Evelyn die Schultern hängen und befahl Dr. Haselnuss sie zum Baum auf den Hügel zu bringen. Unterdessen war die Verfolgungsjagd im vollen Gange, wobei es aus sicht von Dontos eine Rutscherei war, während die Soldaten um das Geröll herumliefen. Einzig ein Soldat und ein Zauberwirker waren zu Pferd unterwegs und standen schon unten, wo Dontos ankommen würde.

Dem ganzen Schauspiel überdrüssig, saß Jamna und Tina am Lager, während Erkumis an einen Stein gelehnt betete und ihm plötzlich zwei Lichter erschien. Verdutzt schaute er wie zwei springende Lichter in dem einzigen Baum landete der auf dem Hügel stand. Hatte er es tatsächlich geschafft, nein das konnte nicht sein, das sein Gott ihm ein Zeichen schickte. Auch Jamna und Tina waren die beiden leuchtenden Punkte aufgefallen, die nun im Baum saßen.

Plötzlich kehrte der Zauber um der die Beiden verändert hatte. Bernhard und Evelyn sprangen vom Baum, gerade rechtzeitig, denn sie wuchsen innerhalb kurzer Zeit um das Zehnfache ihrer Größe an. Da stand er, der Riese Bernhard, mit satten 30 Fuß stand er neben den Baum. Einem der Verfolger von Dontos fiel der Riese auf dem Hügel auf, doch er dachte er sähe ein Gehirngespinst und setzte die Verfolgung fort. Dontos Flucht nahm ein jähes Ende, als er am Fuß angekommen war. Spitzen von Speere zielten auf seinen Hals und er gab auf. Doch er machte es geschickt und lenkte die Blicke der Soldaten und des Zauberwirkers auf den Riesen. Ein Riese, was hatte hier ein Riese verloren, in der Nähe von Dolchfurt? Der Zauberwirker blätterte eifrig in seinen Buch und ein Soldat griff zu seinem Horn. Später hallte der Ton über die Hügel. Inzwischen hatte Bernhard den Baum, auf den er eben noch gessesen, in seiner Hand und dank Erkumis fing dieser auch noch an zu brennen, in einem weißen Licht. Nun war Dontos, in den Augen der Patrouille, ein Wilderer, der vor einem Riesen geflohen war. So schickte man ihn weg und beobachtete den Riesen weiter und hoffte auf die Verstärkung aus Dolchfurt.

Evelyn die ebenfalls auf 10 Fuß angewachsen war fing an in die entgegengesetzte Richtung, in Richtung Tiefwasser. Bernhard folgte ihm und auch die zu seinen Füßen standen machten sich Aufbruch bereit. Bald würde hier die Hölle los sein und die Gegend würde nur so von Soldaten wimmeln, auf der Suche nach dem Riesen mit dem brennenden Baum in der Hand. Erkumis nahm die Zügel der beiden Pferde und die Halblinge trotteten hinterher. Mit einem Schlag schrumpfte Evelyn auf ihre normale Größe und sie versuchte die Überraschung per Nachricht an Bernhard zu übermitteln. Leider wirkte die unbändige Magie und so verstand Bernhard das Gegenteil, doch er ignorierte die Einflüsterung und schrumpfte ebenso wie Evelyn vorher. Beide trafen sich auf dem Weg nach Tiefwasser, oder besser auf dem Weg zum Sägewerk, am Ardeep Fluß. Da Bernhard ein Gesuchter war, gingen sie nicht direkt auf der Straße, sondern parallel zu ihr.

Schnell waren die beiden Gruppen wieder vereint und konnten, Dank der Mithilfe von Dontos, Bernhard recht gut verkleiden. Sodaß sie wieder auf der Straße nach Tiefwasser waren. Nach einem kleinen Zwischenstop bei einem Halbling Namens Timi, bei der die Gruppe sich den Wanst vollschlug, trafen sie endlich beim Sägewerk ein und wurden aufgeklärt, über die Situation in die Bernhard, aber auch die anderen Gruppenmitglieder verwickelt worden waren. Leider lies sich diese Situation nicht so einfach lösen. Man beschloss den Magier der in Richtung Thay unterwegs war aufzuspüren und Rache an ihm zu nehmen.

Zwergisches Starkbier (The Adventurer)

Zwergisches Starkbier (The Adventurer)Zwergisches Starkbier (The Adventurer)

Nach einem kurzem Gespräch mit dem Halbling war sich die Gruppe einig. Nachdem auch der verrückte Magier wieder anwesend war, war der Deal komplett. Die Gruppe trennte sich von der kaputten Statue und bekam dafür den Beutel der Verdoppelung, den Hut der Wünsche und zu guter Letzt den Halbling. Ob der Tauschhandel so gut war musste sich noch herausstellen. Es waren alle wieder heilfroh, als sie sich auf der Straße, vor dem Laden des Verrückten wiederfanden. Kia stemmte den eisernen Käfig mitsammt des unsichtbaren Barden nach oben und schleppte ihn unter lauten Gejohle von einem Publikum begleitet 2 Straßenkreuzungen weiter, bevor sie dann den Käfig abstellte und ihn öffnete. Da dieser während des Tragens leer war und Rudger nun sein Mantel ablegte und somit sichtbar wurde, war das Publikum erneut begeistert. Als die anderen der Gruppe bemerkten in welcher Lage sie sich befanden, spielten sie einfach mit. Bei dem Versuch von Felicia Shay und Kia auf die Schulter zu nehmen, kam es beinah zu einen verherrenden Unfall, der Dank der schnellen Reaktion von Felicia verhindert werden konnte und bei Shay nur ein leicht angeschwollenes Fußgelenk zurückließ. Da bemerkten einige aus der Gruppe das sie von niemanden anderen, als von dem ebenfalls applaudierenden Gnom Nitzfitz, beobachtet wurden. Shay ließ sich zusammen mit Kia auf ein Gespräch mit ihm ein, sie sollten es recht schnell wieder bereuen, da er sie Fragte ohne Punkt und Komma und wie ein Wasserschwall die Worte bei ihnen ankam. Schnell war klar das sie lieber einen großen Bogen um das Haus des Verrückten hätten machen sollen, zumindest wenn man den Aussagen von dem Gnom Glauben schenken durfte. Allmählich löste sich das Publikum, da in der Nähe Seilkünstler ihre Tricks zwischen zwei Häusern zeigten.

Da die Zeit vorangeschritten war, stellte ein jeder fest das man an diesem Tag noch nicht viel zu sich genommen hatte und der köstliche Geruch, von Gesottenem und Gebratenem aus einem Keller, tat sein übriges um die Gruppe dorthin zu locken. Näher kommend hörten sie das zur Mittagsstunde schon ordentlich die Krüge gehoben wurden und nachdem sie vor dem Anschlagbrett der Taverne standen und die Preise für die Speisen sie überzeugten. Gingen sie die Treppen in den Keller, wo die Taverne lag. Anscheinend waren sie nicht die Einzigen die von der Tavene angelockt worden waren, denn unten angekommen stellte sie fest das für sie zusammen kein Tisch mehr frei war. Der innere Wunsch von Shay, gemeinsam an einem Tisch speisen zu können, wurde plötzlich ihr gewährt und ehe es sich eine Gruppe angetrunkener Zwerge es sich versehen hatten, stand ihr Kopfende des Tisches, an dem eines von Halbelfen besetzen Tisch. Was dann folgte war fast schon klar. Doch die Situation schien gerettet als die Zwerge kurzer Hand von den Türstehern nach draussen befördert wurden. So nahm die Gruppe an dem frei gewordenem Tisch Platz und bestellten. Kurze Zeit später wurden aufgetischt und schon saßen sie vor ihrer köstlichen lecker duftenden Suppe.

Leider währte der friedliche Eindruck nur recht kurz. Denn von oben hörte man die Zwerge nahen, die sich so einfach nicht geschlagen geben wollten und bevor der Erste seinen Löffel mit der Suppe im Mund hatte, standen die Zwerge unten im Kellergewölbe. Sie schauten sich um und während 2 von ihnen sich den Weg zum Tresen bahnten, zog es einer von ihnen vor an den Tisch zurückzukehren. Die Situation war kaum noch zu retten, als plötzlich einer der Gruppenmitglieder die rettende Lösung hatte und die Zwerge am Tresen einlud. Doch das sollte seine letzte Lösung gewesen sein. Zwar entspannte sich die Lage, doch wer schon einmal mit einem Zwerg einen gebechert hatte, wusste das der Abend nicht gut enden würde. Notiz von dem Gelage am Tresen, folgte Kia dieser Idee, da sie sich alleine arg in Bedrängnis fühlte und die Situation ebenfalls mit dem Trick zu retten versuchte. Während ein Rudger Reudenhaus am Tresen nicht einmal den ersten Krug des inzwischen von den Zwergen mitgebrachten Gebräu überstand, hatte Kia es zumindest geschafft einmal dran zu nippen. Unterdessen kamen ihr die anderen Mitglieder der Gruppe zu Hilfe, doch wie sollten sie ihr helfen, zumal die inzwischen anderen Zwerge sich ebenfalls Plätze an ihrem ehemaligen Tisch eingenommen hatten um mitzutrinken. Es half alles nichts und es kam was kommen musste, Kia brach über ihren 2ten Krug zusammen, sehr zum Gespöt der Zwerge die mit an dem Tisch saßen.

Sein Hab und Gut an diesem Mittag gerettet, kam der Wirt der Taverne zu ihnen und bot der Gruppe an, 2 Tage kostenlos bei ihm nächtigen zu dürfen. Von dem Vorschlag angetan, willigten die noch nüchternen Mitglieder ein und brachten ihre teils komatösen Mitglieder auf die Zimmer. Nun wurde alles versucht sie so schnell wie möglich nüchtern zu bekommen. Sie waren eine Erfahrung reicher, auch wenn die dadurch Schlimmeres verhindert hatten. Nun freuten sich aber auf den kommenden Abend. Der hoffentlich besser verlaufen sollte, als die Mittagstunde hier in der Taverne. Hinzu kam noch das sie noch Nitzfitz Bescheid geben wollten, der ja in der anderen Taverne bestimmt schon auf sie wartete.

Lieber ein Ende mit Schnecke als eine Schnecke ohne Ende (Group7)

Lieber ein Ende mit Schnecke als eine Schnecke ohne Ende (Group7)Lieber ein Ende mit Schnecke als eine Schnecke ohne Ende (Group7)
Ganrahast Aeiulvana versammelte die Gruppe, nachdem sie sich von Myrmeen Lhal verabschiedet hatten und auch ihre letzten Einkäufe verstaut hatten, in einem Turm und stimmten einen Gesang an, den die Helden intonierte und in dem Turm wiederhallte. Je länger sie sangen desto leichter fühlte sich jeder in der Gruppe. Da sie sich an den Händen festhielten konnten sie sich nicht verlieren, während sie aufstiegen und der Turm und auch Arbel immer kleiner wurde. Unter ihnen zogen Wälder, Gebirge und in weiter Entfernung die Anaurochwüste vorbei. Sie windwandelten bis zu den Abendstunden vor die Tore von Beregost und entdecken flüchtende Tiere. Merkwürdig was wohl die Tiere aufgeschreckt haben mag. Nun entschied sich die Gruppe diesen Phänomen nachzugehen und nachdem sich Ganrahast verabschiedet hatte, man würde ihn demnächst wiedertreffen, nachdem er seine Erledigung in der Kerzenburg abgeschlossen hatte, entdeckten sie eine riesige, terrakotta-bordeaux farbende Schnecke, die sich ihren Weg gen Beregost fraß. Was ihr in den Weg kam hatte keine Chance und wurde vertilgt und an der Stelle wo sie entlang gekrochen war verfärbte sich die Erde schwarz. Sie war von dem Schleim dem anscheinend die Schnecke hinterließ, zerstört.

 

Goa zögerte nicht länger und schoss, woraufhin er die Aufmerksamkeit der Schnecke bekam. Ob das so gut war? Denn nun war nicht nur Goa das Ziel der Schnecke, sondern auch die Umstehenden wurden ins Visier genommen. Da man sich nicht so richtig sicher war wie man ihr am besten begegnen könne, versuchen erst einmal die Fernlämpfer ihr Glück. Doch auf einmal beschleunigte die Schnecke ihr Tempo und ehe die Gruppe es sich versah, sah sich der eine oder andere plötzlich mit einen Säureauswurf der Schnecke konfrontiert. Die Säure war so stark das selbst Durin unter seiner Rüstung verrückt wurde. Während Goa und Azazil größere Erfolge mit ihren Pfeilen hatten, allem voran mit den speziellen Kältepfeilen von Azazil, waren die Nahkämpfer vorwiegend  Lia und Durin, als auch Krakalla ein wenig überfordert mit der Situation. Diese versuchten das Tier auf Abstand zu halten, um dann einige Treffer zu landen. Angepasst auf die Situation, setzte letzten Endes Karakalla hoch zu Ross, dem Tier, mit einem Lanzenstoß ein Ende.

 

Nachdem ein paar Proben der Säure von dem Tier genommen worden waren, setzte die Gruppe ihre Nachforschungen fort, denn so eine Schnecke war selten, sehr selten sogar. Doch ehe sie es sich versahen war die Nacht hereingebrochen und so schlug man ein kleines Lager auf und teilte die Wachen für die Nacht ein. Alle fanden in der Nacht ihren Schlaf und waren am nächsten Tag gut erholt und guter Dinge, als sie die unübersehbare Fährte der Schnecke wiederaufnahm.
Die Spur zog sich hin und als die Sonne ihren höchsten Stand erreicht hatte, fand die Gruppe endlich ein Loch im Boden, aus dem die Schnecke gekommen schien. Sobald machte sich Azazil daran dieses Loch näher unter die Lupe zu nehmen und kletterte hinein. Dabei bewegte er sich wie eine kleine Spinne fort und konnte sich sogar an senkrechten Wänden bewegen. Die Zeit verging und der Gruppe kam die Zeit die verstrich ewig vor. Doch der Kopf von Azazil tauchte auf und er konnte der Gruppe keine näheren Anhaltspunkte für den Ursprung der Schnecke liefern. Nun war es Lia die sich verwandelte und sich in das Loch begab um es näher zu inspizieren. Es konnte doch nicht sein das so eine große Schnecke einfach so auftauchte. So flatterte sie in Fledermausform in das Loch und konnte ebenfalls nichts feststellen. Doch plötzlich nahm sie ein Vibrieren von der Oberfläche wahr. Diese Entdeckung teilte die der Gruppe mit und plötzlich brach eine große Suche aus. Azazil fiel ein Strauch auf der irgendwie sogar nicht hier in die Landschaft passte und er sollte Recht behalten. Hinter dem Strauch fand er einen umrankten und mit Moosen bewachsenen, schwer ausmachbaren, hohen Turm. Von Neugier angesteckt ging er bis zum Turm, während Lia den anderen Gruppenmitgliedern die Neuigkeit überbrachte. Bald standen an dem Turm alle Mitglieder versammelt da. Was sollten sie nur tun?

 

Als Erster kletterte Azazil den Turm bis zur Spitze hinauf, konnte aber nichts auffälliges entdecken und gesellte sich alsbald wieder zur Gruppe. Dann machte sich Durin an der Tür zu schaffen und probierte es mit Klopfen, daraufhin bekamen sie keine Antwort und so versuchte der Geschickteste in der Gruppe sein Glück und meldete sich abermals als die Tür aufsprang mit einem „Hallo“. Im Inneren des Turmes befand sich eine Treppe, die über mehrere Etagen sich zu erstrecken schien. Gebadet in diffusen Licht tritt die gesamte Gruppe ein und erkennen 2 detailierte Steinstatuen. Zum einen ein Reptil und zum anderen ein Kreen. Da es den Anschein hat, das die Statuen zum Leben erweckt werden könnten, wird zuerst Durin vorgeschickt und die anderen folgen ihm zaghaft. Azazil mit einen Morgenstern und Krakalla mit seinem Bastardschwert. Das der Turm nicht geschützt ist wirft bei dem ein oder anderen Fragen auf. Bis plötzlich ein Schrei von dem Zwergen erschallt. Was war passiert? Durin hatte die erste Treppe hinter sich gelassen, als er plötzlich in eine Treppenstufe einbricht und mmit seinem Bein hängen bleibt. Messerschafte Klingen dringen in sein Bein und bilden einen Widerhaken um es wieder herauszubekommen. Lia stützte ihn und er versucht seinen Fuß rauszubekommen. Letzendlich bekommen sie das Bein mit Azazils Hilfe heraus. Lia verbindet den Fuß und stoppt so die Blutung. Durin ist nun wie all die anderen in der Gruppe vorgewarnt und tastet sich mit seiner Axt langsam weiter vor. Seine Vorsichtsmaßnahmen zum Trotz löste Durin die nächste Falle aus, als plötzlich ein Windstoß erfasst und ihn 5m die Treppe herunter purzeln lässt, bevor sein Sturz gestoppt wird. Von den Fallen gewarnt und wechselt nun Azazil an die Spitze, um weitere Gefahren früh für die Gruppe zu entschärfen. Die Gruppe tut gut dran und so werden einige Fallen entschäft und eine Tür geknackt. Selbst eine Tür die größeren Widerstand leistet wird mit Hilfe von Hammer und Meißel überwunden.
Die Gruppe kommt in einen großen runden Raum, dieser wirkt größer, größer als überhaupt die Statik des Gebäudes aushalten würde. Eine Treppe die nach unten wieder führt wird für die Gruppe sichtbar und endet an einer robusten und eisen beschlagenenen Holztür, die mit 3 Schlössern versehen ist. Nun ist das Interesse bei Azazil geweckt und er versucht die 3 Schlösser zu knacken, nur um ein wenig festzustellen das die Tür geöffnet ist. Hinter dieser Tür befindet siche eine Runenwand mit einem Art Smilie. Genervt von dem Spaß dem man der Gruppe gespielt und für jeden Dieb ein klares Zeichen, begibt sich die Gruppe nach unten. Dabei weicht die Qualität der Stufen dem, von den gut intakten Turm erheblich ab. Sie sind marode und scheinen die beste Zeit hinter sich zu haben.
Am Ende sieht sich die Gruppe auf einer Platform wieder, die mit 2 Stegen aus Stein unterbrochen ist. Dahinter befinden sich massive Gitterstäbe und Leute die hier gefangen sind. Diese verstehen sie und die Gruppe erfährt so das die Gefangenen die hier eingefercht sind von Kreens und dem Reptil gefangen genommen wurden. Da der Mechanisus nicht so schnell erkennbar ist, versuchen Azazil und Durin diese nach oben zu stemmen, aber leider bekommen sie die Stäbe keinen Millimeter nach oben. Nun bleiben nicht mehr viele Möglichkeiten. Nachdem Azazil, Lia einen Wink gegeben hatte, fuhr diese mit einem Lift nach unten, immer im Hinterkopf haltend, das hier jederzeit Falle sein könnten.
Unten angekommen findet sie einen Art Kontrollraum mit mehreren Hebeln. Trotz der Tatsache das sie gewarnt worden war, zieht Lia an den Hebeln die sich hier unten befinden und stellt fest das Nichts passiert.
Hingegen oben bemerken die anderen der Gruppe wie plötzlich mit einem tiefen Grollen sich die Steindecke absenkt, wo sich auch die Gefangenen sich befinden. Sie müssen zuschauen, wie mehrere Hundert Leute unter Geschrei und den Geräuschen von brechenden Knochen ihr Leben lassen. Dabei stellen sie fest das am Boden sich eine Rinne befindet, in der das Blut entlang rinnt um dann in einem Loch in Boden zu verschwinden. Diese Loch wird von einen Flimmern umgeben.
Mit einem mulmigen Gefühl, das sich Lia unten in dem Raum sich befindet und das Blut ebenfalls nach unten sich den Weg gebahnt hat. Die Gruppe tut gut dran, denn plötzlich sieht Lia in dem Raum ein riesigen blutroten Ooze auf sich zukommen, das mit seinen Tentakeln nach ihr schlägt.
Unterdessen haben fast alle aus der Gruppe den Aufzug genommen und sehen Lia verzweifelt auf dem Schreibtisch stehen, fast schon ein wenig Ohnmächtig, gegen dieses Wesen. Krakalla löst ein Feueratem aus und wird dabei selber von seinem Atem getroffen. Lia wird plötzlich von einer merkwürdigen Aura überzogen, wobei diverse Tiereköpfe zum Vorschein kommen. Der Kampf hat unlängst begonnen, als Aza und Durin ebenfalls unten eintreffen und sich in das Kampfgeschehen einmischen. Krakalla wird von einem Tentakel getroffen, kann sich aber wehren von diesem zum Ooze gezogen zu werden. Azazil hat inzwischen seinen Bogen gespannt und schickt einige Flammenpfeile gegen das Wesen und trifft. zumindest hofft er es. Durin packt seine Axt fester und hackt wie wild auf den Ooze ein, daraufhin zerfällt die Struktur des Oozes und die Gruppe steht knöcheltief in dem Blut. Die Gruppe erkärt kurz Lia was oben geschehen ist und die Entstehung des Ooze erklärt. Das Atmen fällt in dem Raum schwer, da der Kupfergeruch des Blutes allgegenwärtig ist. Ein Buch wird entdeckt mit diversen Ausgaben und Zahlen. Leider aber nichts was einen weiteren Hinweis geben könnte, wer der Turmbesitzer sei.
Azazils Gespür für Falltüren, versteckte Mechanismen und versteckte Türen wird der Gruppe wieder von Nutzen, denn er wird in dem Raum fündig und fertigt sich schnell ein Rundholz und löst kurz daraufhin den Meachnismus aus. Sofort strömt das Blut aus den Raum. Die Tür die sich nun öffnen lässt, gibt einen nun glitschigen Gang frei. Sie finden in einen weiteren kleinen Raum in dem der Gang endet einen Schreibtisch und daneben ein Nonagram, welches aus Kreide am Boden gezogen ist.
Lia bekommt eine Idee und gibt Azazil die gefundene Säure. Woraufhin Azazil sie auf das Nonagram verteilt und ein Teil einer Schriftrolle wird sichtbar. Das Abbild einer Terasske, aus den Aufzeichnungen, wird sichtbar und lässt selbst den harten Durin erschauern. Die weiteren Zeichnungen ergeben leider keinen Zusammenhang, lassen aber den Schluss zu das dieser Turm eine Art Labor des Grauens darstellt.
Zeit zum Durchatmen entsteht, Goa war der Gruppe gefolgt und bewundert die Räumlichkeiten des Turmes. Karakallas Wunden wird geheilt und sie verlassen nun wieder vollzählig den Turm. Sun ist nicht mehr sichtbar und so beschliesst man ein Lager abseits des Turmes aufzuschalgen. Lange Gespräche werden geführt und Lia verschwindet in der Nacht.
Am nächsten Tag erreicht die Gruppe, ohne Lia, den Ort Beregost, wo wie sich schnell herausstellt einige Bewohner vermisst werden.

Von Halblingen, Eulenbären und Banditen (The Hard-Drinking)

Von Halblingen, Eulenbären und Banditen  (The Hard-Drinking)Von Halblingen, Eulenbären und Banditen (The Hard-Drinking)

Die Nacht war hereingebrochen. Jamna und Tina die beiden Halblingsdamen hatten infolge einen weiteren erfolglosen Tag hinter sich gebracht. Ihr Auftraggeber für die Wiederbeschaffung aus den Ruinen von Stillwasser, würde sicherlich schon ungeduldig auf den Gegenstand warten. Tina und Jamna, hatten sich in ihr Baumhaus, bestehend aus 2 großen Weinfässern, die miteinander verbunden, in 15m Höhe, oberhalb der Straße hing, zurückgezogen wollten sich zum Schlafen legen. Da bemerkte Tina am Horizont ein Kutsche die die Straße entlang kam und unter ihrem Baum vorbeifahren würde.

„Was ist heute Nacht hier nur wieder los?“ sagte Jamna zu Tina. Erst diese komischen Kreaturen die hier ihr Unwesen treiben und nun Reisende die diese selten genutze Straße in der Nacht befahren müssen, dachte sich die Halblingsdame bei sich insgeheim. „Die müssen schwer geladen haben, wenn man sie schon von so weit hört“ antwortete Tina, ohne näher auf die Frage von Jamna einzugehen. „Was ist das da auf der Kutsche?“ fragte Tina wiederum. Doch da war schon die Kutsche mit der Orgel darauf heran und blieb stehen. Tina sah wie wie die Augen von Ihrer Freundin größer wurden. „Das ist nicht möglich“ stotterte Jamna und zeigte auf den Gnom der leblos auf dem Kutschbock lag. Beiden wurde sofort klar, wer dieser Gnom war. Es war niemand anderes als der Vermittler Ihres Auftrages, weshalb sie hier waren. Viel Zeit blieb ihnen nicht. Die Kutsche hielt und das mitten in der Nacht. „Verdammt“ fluchte Jamna leise, als sie ihren leichtsinnigen Fehler bemerkte. Das Seil was hier zu ihnen nach oben führte hatte sie noch nicht eingeholt und nun hing es geradewegs unten am Baum, für jeden nicht Blinden sichtbar. Es war zu spät, eine Person war vom Kutschbock gesprungen und hatte das Seil entdeckt. Sofort drangen seine Worte bis hierauf ins Baumhaus. Was war das für ein Geräusch, abgesehen von dem Neuankömlingen die unten am Baum standen. Tina endeckte unweit von ihnen ein Eulenbär, der in ihre Richtung kam.

Sie hatten zwar den Gnom an ein Seil gebunden und ihn fast oben bis zu dem Baumhaus hochgezogen, als der agressive Eulenbär auf die Gruppe unter dem Baumhaus losging und selbst die Flucht nach oben, brachte dem tollkühnen Bernhard nichts, denn der Bär setzte auf seine Masse und hatte unglaublich viel Erfolg. Von der Erschütterung bebte der Baum und nach dem 3ten Anlauf brach das Baumhaus herunter und mit ihm die Halblinge und der Gnom. Bernhards Kampf war recht schnell beendet und wenn seine Freunde nicht gewesen wären, dann wäre hätte er den Kampf nicht überlebt. Leider begrub der Baum die Orgel und zerstörte sie. Zum Glück waren der Barde und der Kleriker zuvor unter dem Wagen hervorgekrochen und hatten Glück im Unglück. Der Kampf wendete sich jedoch, nachdem der Bär einige Bolzen und auch die Waffe von dem Zwergen zu spüren bekommen hatte. Von Wut gepackt und halbwegs auf den Beinen rammte Bernhard seine Waffe in den Darm des Bären und versetzte ihn somit den Todestoß. Da nun nichts mehr zu retten war, führte Jamna zu einer in der Nähe gelegenen Bach und dort schlug die Gruppe ihr Nachtlager auf um wenigstens die letzten Stunden bis zum nächsten Morgen zu nutzen. Bernhard und Dontos wollten nochmal zurück zur Orgel, wurde aber von den angezogenen Untoten Hunden, eines besseren belehrt, die sich um das Kadaver des Eulenbäres kümmerten.

Sie sollten nicht die letzten in der Nacht sein. Eine Gruppe von Dunkelelfen hatten die Spur der Orgel bis hierhin verfolgt und wurden von Tina beobachtet. Da Tina nicht wusste von wem die Elfen geschickt waren, ließ sie am nächsten Morgen nichts von ihrer nächtlichen Entdeckung verlauten. Wieder einmal hatten die Gruppe in der Nacht Glück gehabt, hatten die Fährtenleser der Elfen ihre Spur nicht weiter verfolgt. Am nächsten Morgen machte sich Jamna und Tina auf und holten einige Fische aus dem Bachlauf, während die anderen aus ihren Rationen sich nährten.

Zur Mittagsstunde brach die Gruppe auf. Da Tina recht geschickt gewesen war am Vortag, hatten sie immerhin 2 Pferde, von dem Wagen mit der Orgel zusammentreiben können. Da man sich nicht einigen konnte, ging man zu Fuss zurück nach Dolchfurt. Immerhin wollte die Gruppe ihre Sachen wieder haben und die sollten sie auch wieder bekommen. Bis auf ein paar Wegelagerer die ihnen den Ärger zu machen schienen, beschwichtigte Tina mit ein paar Goldmünzen recht schnell und so stand am Nachmittag die Gruppe wieder auf dem Hügeln, herabblickend auf die Stadt die vor ihnen lag. Da Bernhard inzwischen sich einen Namen gemacht hatte, der Gnom aber Aufgrund seiner Vergiftung dringend Hilfe benötigte bach die Gruppe bis auf Jamna und Bernhard alleine in die Satdt auf. Der Wirt staunte nicht schlecht als er seine Gäste, voll gepackt mit ihren Habseligkeiten die Treppe herunterkam und geradewegs sich rausschleichen wollten. Doch leider hatten sie sich zu früh gefreut, doch ihre Flucht gelang und sie entgingen auch noch einer Patrouille von Dolchfurt. Leider aber misslang es den Gnom zu einen Heiler zu bringen und darum stand kurze Zeit später die Gruppe wieder auf den Hügel und Jamna nahm die Sache in die Hand. So zog sie los und mit ihr der vergiftete Gnom. Da die Gruppe ihr noch nicht so richtig vertauten, versteckten sie sich und warteten bis zu ihrer Rückkehr.

Plötzlich tauchte aus dem Nichts Evelyn auf. Völlig irritiert über die Gnomin die da stand und auf Dolchfurt blickte, brach die Gruppe aus dem Gestrüpp. Worte folgten, gemischt mit Skepsis, Freude und dem Drang mehr über ihre Abwesenheit zu erfahren und was sie erfuhren, war noch beunruhigender. Die Lichtblicke die die Gnomin hatte, waren Dunkelelfen, Tentakeln von einem Gedankenschinder, Wegelagerer die die Gnomin dank ihrer Kräfte überwand und die etlichen Meilen bis hier her.

Jamna tauchte kurze Zeit später auf und brachte einige Informationen mit, nicht nur was die Gruppe gewisser Harfner anging, sondern auch einen Ansprechpartner der ihnen weiterhelfen würde um dem Ganzen ein Ende zu setzen. Ein gewisser Lukian Stormbringer, auf dem halben Weg nach Tiefwasser, er hatte ein Sägewerk an dem die Gruppe schonmal ihr Nachtlager aufgeschlagen, war ihr nächstet Ziel, verbunden mit der Hoffnung nicht nur reagieren zu müssen auf die Gegner. Also brachen sie noch am Abend auf.

Der späte Vogel verpasst den Wurm (The Grey Guardians)

Der späte Vogel verpasst den Wurm (The Grey Guardians)Der späte Vogel verpasst den Wurm (The Grey Guardians)

Nachdem die Gruppe endlich in Erfahrung gebracht hatte wo es hingehen soll,
gingen sie auch direkt los.
Tirza, Findling, Lo Pan, Vrinn und Stahlauge machten sich auf den Weg nach norden,
wo eine Tagesreise entfernt in einem Dorf ein Banditenanführer ansässig sein sollte.
Lo Pan hatte diese Information erhalten zusammen mit dem Auftrag diesen Anführer auszuschalten
und nach Möglichkeit lebendig zurückzubringen.

Unterwegs nach Norden ergaben sich einige Gespräche über die Vergangenheit von Stahlauge,
dem diese dichten Wälder ebenso fremd waren wie das Meer und die von Findling, welche erzählte,
dass sie sich an ihre Vergangenheit nicht recht erinnern kann und daher auch ihren Namen trägt.
Wie ein Findling wurde sie auf einer Waldlichtung ohne Erinnerungen gefunden.

Bei einer Mittagsrast und einem Gespräch über Essen und Gewürze schlich sich Vrinn voran um den Weg
auszukundschaften und begegnete einem Raben, der ihn in gebrochener Handelssprache ansprach.
Er erzählte, dass seine Meisterin hilfe bräuchte, sie befände sich in einem „Menschennest“
und deutete in nördliche Richtung. Sonst war wenig hilfreiches aus ihm herauszubekommen.

Der Rabe flog noch bei der restlichen Gruppe vorbei, inspizierte Stahlauge und sprach etwas wie
„interresant, ein lebendiger Stein“ und flog wieder richtung Norden,
noch bevor Stahlauges Versuche den Raaben zu fangen glückten.

Als die Gruppe wieder zusammen war erzählte Stahlauge Vrinn von dem sprechenden Vogel, aber Vrinn schien
Stahlauge nicht glauben zu wollen und erzählte auch seinerseits nichts von dem erlebten,
fragte aber ob jemand eine „Meisterin“ kennen würde.
Stahlauge sagte: „Ja, in Nesme die nimmt aber 5 Goldstücke die Nacht.“
Woraufhin alle in gröhlendes gelächter verfielen.

Schließlich gelangte die Gruppe an eine riesige künstliche Lichtung.
Ungefähr eine Meile um ein kleines Dörfchen mit 5 Häusern war der Wald abgeholzt,
ein Holzwall und 5 hölzerne Wachtürme waren aufgebaut und die Wachtürme schienen besetzt.

Es regnete und die Helden beschlossen um einlass in das Dorf zu bitten, wurden jedoch noch
bevor sie irgendetwas fragen konnten mit aggressiven Worten weggeschickt.
Lo Pan wollte das nicht mit sich machen lassen und weigerte sich zu gehen.
Während er versuchte außerhalb der Reichweite von den Armbrüsten zu bleiben,
die offensichtlich von Orks von den Wachtürmen abgeschossen wurden und weitere Fragen zu stellen,
begannen die anderen Pläne zu schmieden, wie sie mit diversen Zaubern in das Dorf eindringen könnten.

Jedoch wer Pläne hat, der wird vom Schicksaal enttäuscht und so öffneten sich die Toore
und etwa ein halbes dutzend Orks stürmten den Helden entgegen, welche mit kleineren organisatorischen
Problemen zu kämpfen hatten. Stahlauge versuchte möglichst viele der Orks in einen Kampf zu verwickeln,
während Tirza und Findling nicht recht wussten in welcher distanz sie ihre Fernkampfwaffen einsetzen sollten
um außerhalb der Reichweite eines Sturmangriffs zu bleiben. Lo Pan hingegen verstand es meisterhaft
sich hinter Stahlauge zu verstecken, sich hinterrücks an die Orks zu schleichen und sie abzustechen
und die Helden gingen Siegreich mit nichts größerem als Fleischwunden aus dem Kampf hervor.

Parallel zu dem Kampf außerhalb der Tore entwickelte sich Lärm innerhalb des Dorfes, wo sich scheinbar die
verbliebenen Dorfbewohner gegen die zurückgebliebene Orkwache auflehnten und als die Helden ankamen war auch
hier schon kein lebendiger Ork mehr zu sehen.

Nach kurzen Spekulationen, ob der Orkanführer wohl den Bandit sei, den sie lebendig zurückbringen sollten,
vergaßen jedoch Bald alle ihre sorgen als sie voller freude erfuhren, dass Lo Pans Schwester unter den gefangenen Dorfbewohnern war und zumindestens für einen aus ihrerer Gruppe eine Lebensaufgabe erfüllt war.

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