Der schmerzliche Verlustes eines Wegbegleiters (The Hard-Drinking)
Im Schutze des Sägewerkes bzw. des Lukian Stormbringers, der Ihnen all Ihre Fragen beantwortet die sie hatten, nächtigte die Gruppe und brach in den Morgenstunden des nächsten Tages, in einer Barke, die Lukian Ihnen zur Verfügung stellte, auf. Davor gab er ihnen einen bunten Umhang auf dem bunte Flicken genäht waren. Nach kurzer Erklärung, über dessen Funktion, konnte es endlich losgehen, Stromaufwärts zu den Ruinen des Anwesens der ewigen Stille, im Ardeep Forest. Schon recht schnell fingen die Probleme mit der Barcke los. Bei der Durchfahrt mit dem Schiff unter der Brücke zwischen Tiefwasser und Dolchfurt, brach der Mast, hatte man sich verschätzt was dessen Höhe anging und so zog Bernhard alleine unter Aufbringung seiner Kräfte, an Land, das Schiff ein wenig Stromaufwärts und gemeinsam flickten sie den Mast und setzen ihre Fahrt weiter fort.
Doch leider hielt ihr Unglück weiterhin an, einige Stunden nachdem sie auf dem Wasser einige Stunden verbracht hatten, bemerkten sie am Ufer ein Hölzfällerlager, von denen ihnen einige Hölzfäller ein Zeichen gaben. Sie wirkten ein wenig pansich und Aufgrund dessen, kehrten sie um und legten kurz bei dem Lager an und nahmen neuen Proviant auf, als auch gewisse andere Dinge für die Reise. Nach einem kurzem Gespräch stellte sich heraus das sie beinah in ihr Unglück gefahren wären. Nach dem kurzen Stop ging es weiter und sie fuhren den Ardeep weiter hinab. Die Bäume am Ufer wurden dichter und leichter Nebel legte sich über die Wasseroberfläche, die inzwischen glatt war und kaum ein Hinweis war, das er ein reißender Fluß werden würde. Das war auch ein Hinweis das ihre Reise auf dem der Ardeep bald ein Ende finden würde. Es herrschte Flaute und plötzlich dachte Evelyn was gesehen zu haben am Ufer und ein Feuerball schlug in die Nähe eines Baumes ein. Hatte sich da ben ein Schatten bewegt? Evelyn war sich nicht sicher, kurze Zeit später ging ein kleiner Ruck durch das Boot. Unsere Freunde schauten sich an und sie mussten keine Worte wechseln um zu wissen, das irgendwas unter ihrem Boot war. Der Steg war schon in Sichtweite und unsere Freunde überlegten, wie sie ohne ins Wasser zu gehen zum Steg kommen würden. Plötzlich war anscheinend das Boot wieder frei, denn das Boot trieb weiter zum Steg. Doch ein Blick unter das Boot verriet, das es nur ein Hoffnungschimmer sein sollte, Die Waffen im Anschlag, die Armbrust von Dontos gespannt, leicht wartend auf das was kommen würde. Was dann aber aus dem Wasser auf sie zukam, übertrag ihr Erwartungen…ein riesiges Maul eines riesigen Krokodils tauchte und das Klicken der Armbrust, und das zischen eines Feuerballs verriet schnell wie ernst die Sache war. Während Bernhard Anlauf nahm um auf dem Steg zu landen, verharrten die Gnomin und der Barde wie in einer Starre auf dem Boot, es sollte ein fataler Fehler sein. Denn ehe sie es sich versehen hatten war das Boot in der Mitte zerbrochen und von dem Kiefer dieses Tieres komplett zerlegt. Doch was war mit der Gnomin, sie war verschwunden und Dontos fand sich wieder in einem riesigen Kiefer. Die Überreste des Bootes steckten hier, doch auch hier war keine Spur von Tina. Was mochte mit ihr passiert sein? Viel Zeit zu überlegen blieb nicht Dontos riß von dem Umhang, den Flicken ab, der einem Boot ähnlich sah und im nächsten Moment wurde es auch schon von dem Tier verschluckt. Die Zähne brachen sich durch das Holz und das Tier war schon im Innbegriff zu tauchen, als Dontos all seine Mut zusammen nahm und zwischen die Zähne hindurch in die Freiheit hechtete. Hinter ihm schloss sich der Kiefer und seine Freunde halfen ihn an Land. Tina blieb verschwunden. Für Trauer war jetzt nicht viel Zeit, hatten sie doch gerade einen Angriff eines riesigen Krokodils überstanden.
So ging es an Land weiter und sie bemerkten das sie verfolgt wurden die Aktion am Steg war wohl nicht unbermerkt geblieben. Also folgten sie den Pfad und mieden die Region um die Krypta bzw die letzte Ruhestätte eines alten Mannes, der hier sein, nach seinem Tod noch sein Unwesen hier treiben sollte. Evelyn wies die Gruppe auf den Umstand hin und schon sah sich Bernhard an seiner Waffe sich über einer Grube hängend wieder, während die Gruppe unter Feuer genommen wurde. Pfeile schlugen ein, wobei diese nicht wirklich gezielt waren und so wurde Bernhard von seinen Freunden, trotz der Schätze die er in der Grube glänzen sah, herausgeholfen. Nach dem Hinweis sie mögen das Land auf dem sie sich befinden verlassen, erreichten sie die Ruinen einer alten Villa.
Nachdem sie sich ein wenig umgeschaut hatten, kam wie aus dem Nichts stand vor ihnen plötzlich ein Elf. Wie es sich herausstellte war es ihr Verbindungsmann in die Anauroch. Ein wenig verwundert waren allerdings unsere Freunde, als plötzlich ein Beholder sich zu Linken des Elfen auftauchte. Ein fliegendes mit mehreren Augenstilen behaftetes Geschöpf und brabbelnd dazu. Einzig Dontos verstand es und es stellte sich schnell heraus das dieses Wesen mit ihnen nichts Gutes vorhatte. Doch brauchten sie die beiden um in die Enclave des roten Magiers zu kommen. So stiegen sie innerhalb der Villa mehrer Meter in die Tiefe, nur um sich vor ein paar Echsen in einem Höhlensystem wiederzufinden. Nach ein paar Einweisungen brach die nun größer gewordene Gruppe auf. Da es hier unten nicht gerade hell war ritt der Elf voraus, gefolgt von dem schwebenden Beholder.
Wie gefährlich es hier unter der Erde war bekamen unsere Freunde am Abend zu spüren, zumindest der gefühlte Abend. Ein merkwürdiges Wesen das hier unten irgendetwas suchte versuchte die Gruppe auszuweichen und Dontos berichtete das dieses Wesen ganze Zwergenclans schon auf dem Gewissen hätte. So beschloss man die Nacht sich in einer kleinen Nische zu Ruhe zu begeben, doch daraus wurde nichts, während Dontos noch über die Boshaftigkeit des Wesens nachdachte fielen plötzlich, die anderen hatten sich ebenfalls hingelegt und schliefen, Stein von der Decke. Doch seit wann.. plötzlich schossen Strahlen aus den Augen des Beholders und zerstörten 2 Kreaturen. Von dem Krach geweckt wurde nun der Beholder und der Barde von der gesamten Gruppe unterstützt. Es schienen Kreaturen zu sein, denn sie quickten, wenn man sie traf und es waren einige. Lichtsäulen hüllten ein paar dieser Wesen und und auch Evelyn war nicht gerade zögerlich mit ihren Feuerbällen. Nach ein paar Minuten war der Kampf vorbei. Alle waren noch am Leben und 7 Kreaturen hatten ihr Leben gelassen. So packte die Gruppe ihre Sachen, sattelten wieder auf und weiter ging die Reise zur Anauroch, auf dem Rücken der Echsen.
Die Gruppe hatte sich auf ihre Zimmer zurückgezogen und kümmerten sich darum, ihre kommatisierten Wegbegleiter nüchtern und wieder ins Leben zurück zu holen. Tatsächlich gelang dies recht gut. Einzig Kiara hatte noch einge Probleme. Kurze Zeit später stand die Gruppe auf der Straße und die Straßen waren vom Licht der Lanternen erleuchtet. Der Geruch von Öl stieg ihnen in die Nasen, die von diesen ausging. Es war mehr los auf der Strasse, als am Tage. So folgten sie den Vorbeiziehenden und kamen an eine Straße, auf der das Leben tobte, oder viel mehr Gaukler, Artisten und Scharlatane ihr Unwesen trieben. In den Geruch mischten sich Gerüche von gebrannten Mandeln, exotische Düfte die sie bislang noch nicht kannten und der Geruch von Gebratenem. Im wahrsten Sinne wurden sie von den Gerüchen überrollt. Trotz der Gerüche, stach eine vor allem lilafarbenes Zelt der Gruppe ins Auge. Das Zelt einer Wahrsagerin. Dieses Zelt zog im wahrsten Sinne des Wortes einige aus der Gruppe hinein. Einge waren sehr skeptisch der alten Wahrsagerin gegenüber, doch was sie dann erzählte war nicht von schlechten Eltern. Woher konnte die alte Frau was von dem Hut wissen? Auch die weiteren Worte waren zwar recht allgemein gehalten, aber es schien den Anschein zu haben das sich die Gruppe sich nicht zufällig getroffen hat, sondern alles so bestimmt sei. So ging einer nach dem anderen in das Zelt und wurde überrascht. Die bzw. der Eine oder andere aus der Gruppe würde die Worte der alten Wahrsagerin nicht so schnell vergessen. Wieder zurück unter den Feiernden beriet sich die Gruppe was sie nun als Nächstes tun sollten, dabei beobachtete Macer am Rande einen Bettler mit einem Dolch in der Hand, der einen edlen Kaufmann nachstellt. Dieser verschwand in einer Gasse. Macer zögerte nicht lange und teilte der Gruppe die beobachtete Scene mit. Gefolgt von den andere setzte Macer den Beiden nach. Shay hielt kurz inne, verwandelte sich und hatte so einen besseren Überblick über die das Geschehen, denn nach und nach kamen weitere Leute in die Gasse und nicht nur das, auch auf dem Dach entdeckte sie eine Person die anscheinend nicht nur den beiden Personen folgte. Die Mörderbande hatte sich also abgesichert und eine große Nachhut in petto. Immerhin hatten sie den Vorteil das Shay sich ungehindert von hinten anschleichen konnte.
Die Gasse endete in einer wie sollte es anders sein, an einer Mauer und vor ihr stand ein Mann der anscheinend auf dem Mann gewartet hatte. Ein Treffen? Die Gruppe war ein wenig überrascht, nahm sie nun auch die weiteren Leute wahr die ihnen in die Gasse gefolgt waren. Verdammt sie waren in eine Falle getappt und wussten noch nicht einmal worum es ging. Dann ging alles recht schnell, ein kurzes Wortgefecht, Waffen blitzen auf, Felicia nahm den Anführer gefangen, während die bedrohte Person sich in die Gruppe zurückzog. Doch es hinderte die anderen nicht daran weiter auf die Gruppe einzudringen mit ihren Waffen. Schnell stellte sich heraus das sie aber keine Chance hatten, gegen die Retter des Mannes. Der Kampf war schneller vorbei als die Gruppe gedacht hatte. Der Fernkämpfer der recht erfolgreich einen aus der Gruppe beschossen hatte, fiel nachdem Shay angriff vom Dach und brach sich das Genick. Nach einem kurzem Gespräch mit dem Mann und dem Anführer stellte sich schnell heraus das die Mörderbande engagiert worden war von einem Zwerg, der einen wertvollen Dolch haben wollte, bzw einen wertvollen Stein der darin eingearbeitet war. Nun nachem die Gruppe wusste wann das nächste Treffen mit dem Zwergen stattfinden würde. Viel der Gruppe ein Schlüssel in die Hände, der sie zu einem Haus brachte und nachdem die Wachen überzeugt waren, fanden sie im Keller des Gebäudes einen Käfig, indem ein großer weißer Wolf hin und her lief. Was hatte es mit ihm auf sich. Kia ging dieser Frage nach und es wurde immer schwieriger der Sache zu folgen, ein Magier dessen Tier er hier hinterlassen hatte, wurde Opfer seiner bösen Absichten und war getötet worden. Nur noch das Tier war übriggeblieben, doch was sollten sie tun? Etwas mystisches hatte dieses Tier. Verängstigt knurrte es jeden an der dem Käfig zu nah kam.
Endlich waren sie wieder vereint und so beschloss die Gruppe für die Nacht sich ein ruhiges Plätzchen in der Nähe der Straße nach Tiefwasser zu suchen. Erkumis wurde bald fündig und so bezog die Gruppe einen kleinen Hügel, der zum einen guten Blick auf die Straße bot, eine kleine Senke besaß in der man auch ein Feuer schüren konnte, ohne das man gleich von der Straße aus entdeckt werden konnte und zum anderen mit Geröl umgeben war. Gekonnte kümmerte sich jeder um seine Aufgaben. Während Jamna sich um die beiden Pferde kümmerte, waren Bernhard und Erkumis dabei ein Lagerfeuer zu erichten und wurden unterstützt von Tina, die feuchtes Holz in einem kleinen sumpfigen Gebiet herbeiholte. Evelyn und Dr. Haselnuss sammelten Wiesen-Champignon in der Nähe und Dontos legte eine Bärenfalle, die ihm kurz zuvor Erkumis gegeben hatte, aus um etwas in der Gegend zu fangen. Er sollte nicht lange warten.
Die Falle von Erkumis schnappte zu und ein wild aufgebrachter Bär zottelte an der Falle. Als Dontos Worte: „Ein Bär, ein Bär, ein Bär ist ind er Falle“ durch die Nacht drangen, schnappte sich als Erster Bernhard seine Waffe und eilte den Hügel hinab zum nahegelegem Sumpf. Bis auf Jamna und Evelyn taten es ihm die anderen Mitglieder gleich und eilten Bernhard hinterher. Unterdessen hatte sich der Bär von der Falle befreit und blickte aggressiv in die Runde. Ein lautes Gebrüll von ihm Drang durch die Nacht. Doch der Kampf dauerte nicht lang und kurze Zeit später saß Dontos über dem Bär und zog ihm das Fell ab. Bernhard hackte dem Bär ein Bein ab und wollte zurück zum Lagerfeuer, blieb aber vor einer großen Steinmauer, die das Lager umgab stehen.
Woher kam nur diese Mauer. Doch da fiel es ihm wieder ein Evelyn war zurück. Ebenso war auch Tina vom erlegten Bären in der Nähe des Lagers und sah sich ebenfalls vor einer Mauer wieder. Bernhard war sich unschlüssig, doch als plötzlich Evelyn ihren Kopf hindurch steckte, an ihn herantrat und ihn anbuhte, war die Sache klar. Doch als Bernhard an die Mauer herantrat fühlte er den kalten Stein. Was war hier los? Von all dem bekam Erkumis und Dontos nichts mit. Erkumis war zum Schutz bei Dontos geblieben und so nahmen Beide nur das Geschrei von Tina wahr, die sich vor der plözlich auftauchenden Evelyn erschreckt hatte. Wieder schallte es durch die Nacht. Nun war aber auch Evelyn verwundert über ihren Zauber. Was war nur passiert? Während sie grübelnd nachdachte, zog es Bernhard vor sich an der Mauer entlang zu tasten. Tina hatte ein paar, grob, behauene Stellen gefunden und war froh endlich auf das Lagerfeuer blicken zu können. Nun musste sie nur noch wieder runter. Plötzlich löste sich der Stein auf. Tina fiel herunter, Bernhard sah das Lagerfeuer vor sich und Evelyn saß nach wie vor grübelnd da. Das Geräusch und die stöhnenden Worte von Tina erklangen wieder durch die Nacht und nicht nur das Erkumis brummte auf einmal der Schädel, als er nichtsahnend bei Dontos stand. Als Dontos, der eine Veränderung bei Erkumis mitbekam, nach dessen Befinden fragte, reagierte der Zwerg wie immer. Jamna die kurz bevor sich die Mauer aufgelöst hatte, sich am Lagerfeuer es sich gemütlich gemacht hatte, überkam ein eigenartiges Gefühl. Wollte die Gruppe gefunden werden, aber warum hatten sie sich so viel Mühe gemacht so ein Lager zu finden? Viele Fragen gingen ihr durch den Kopf.
Zurück am Lagerfeuer mit ein paar blauen Flecken mehr, einem bluttriefendem Bein trocknend ans Feuer gelegt, saß die ersten Hälfte der Gruppe am Feuer. Es wurden nicht viele Worte gewechselt. Evelyn die nach wie vor nicht mit der Situation klar kam, zauberte kleine Abbilder von Bernhard, nur um sie darauf wieder zu zerstören und jedes Mal bestanden die Abbilder aus unterschiedlichen Material. Es ließ Evelyn keine Ruhe, sie ging ein wenig abseits und später tauchte ein Hand in der Nacht auf die….die sich gegen ihren Erschaffer wendete und Evelyn wie ein Ball erst über den Hügel, an Bernhard, Jamna und Tina vorbei, dann bis zum Sumpf, wo sich Dontos und Erkumis sich befanden, geschlagen zu werden. Nun mutete die Sache recht interessant an, denn so ein Gnomenball sah man nicht alle Tage, der zu Boden, um nur kurze Zeit später getroffen, von einer Hand, durch die Luft gewirbelt zu werden, um dann wieder von vorne beginnend endlich in einem Sumpfloch stecken blieb. Endlich mit dem Häuten des Bären fertig und auf Wunsch des Zwerges einige Organe mitnehmend, gingen sie zu Evelyn die nicht weit in dem Sumpfloch feststeckte. Erkumis zog sie aus dem Loch und hielt sie nach oben. „Du lässt deine Zauberfaxen vorerst sein, sonst gefährdest du uns noch alle“ Evelyn erklärte sich einverstanden und so zogen die 3 zu den anderen. Dontos spannte das Fell an dem Feuer zum trocknen auf, Bernhard knabberte an dem Bein des Bären, während Evelyn sich schlafen legte. Nach und nach kehrte endlich die gewünsche Nachtruhe ein und zu ihrem Erstaunen passierte bei den Wachen nichts mehr.
Am nächsten Morgen die Sonne stand schon eine Weile am Horizont. Saßen einige der Gruppe am Lagerfeuer, während Erkumis und ein weiters Mitglied der Gruppe nochmal zum Bärenkadaver wollten um ein paar Tatzen herauszuschneiden. Sie bemerkten das der Kadaver in der Nacht nicht unversehrt geblieben war und nur noch Krallen übrig waren. Wie sie so den Kadaver untersuchten, bemerkten sie in gewisser Entfernung, eine schnell näher kommende Patrouille. Schnell bewegten sie sich zurück zu der Gruppe und alamierten die restlichen, speisenden Mitglieder.
Die Patrouille kommend aus Dolchfurt war auf dem Weg gen Norden zu einen ihrer Aussenposten auf der Strecke. Sie waren noch nicht lange unterwegs und entdeckten ein blutige Spur am Boden der zu einen Hügel ging. Sofort hielt die Truppe an und ihr Befehlshaber stieg ab. Auf dem Hügel drang knirschendes Metall zu ihnen nach oben und so wusste die Gruppe, das sie gleich Besuch bekommen würden. Bernhard und Dontos versuchten auf der anderen Seite des Hügels sich von der Gruppe zu entfernen. Auch Evelyn die eigentlich nichts zu befürchten hatte, tat es den Beiden gleich und suchte sich zwischen den Geröll eine geschützte Stelle, wo sie sich verstecken konnte. Die anderen blieben im Lager und warteten auf das was auf sie zukommen würde. Doch soweit sollte es nicht kommen.
Bei dem Versuch sich zu verstecken passierte das Unglück. Dontos rutsche mitsamt seiner Sachen aus und rutsche den Abhang hinab. Ein Soldat bemerkte es und schon sah man vom Hügel aus, wie 5 weitere, die zuvor den Hügel hochlaufen wollten kehrt machten und die Verfolgung aufnahm. Auch Bernhard machte sich Gedanken, da Dontos in seine Nähe stand und winkte Evelyn, die für ihn sichtbar war zu sich herüber. Evelyn reagierte sofort und stand alsbald bei ihm. Bernhard bat sie einen Zauber zu wirken, der sie besser schützen könnte. Gesagt getan, von dem Verbot entbunden, fing Evelyn an zu zaubern, doch irgendwas stimmte nicht mit ihren Zaubern. Plötzlich standen Beide kaum größer wie ein Stein, leuchtend von einem gelben Schein umgebend an der gleichen Stelle. Achselzuckend ließ Evelyn die Schultern hängen und befahl Dr. Haselnuss sie zum Baum auf den Hügel zu bringen. Unterdessen war die Verfolgungsjagd im vollen Gange, wobei es aus sicht von Dontos eine Rutscherei war, während die Soldaten um das Geröll herumliefen. Einzig ein Soldat und ein Zauberwirker waren zu Pferd unterwegs und standen schon unten, wo Dontos ankommen würde.
Dem ganzen Schauspiel überdrüssig, saß Jamna und Tina am Lager, während Erkumis an einen Stein gelehnt betete und ihm plötzlich zwei Lichter erschien. Verdutzt schaute er wie zwei springende Lichter in dem einzigen Baum landete der auf dem Hügel stand. Hatte er es tatsächlich geschafft, nein das konnte nicht sein, das sein Gott ihm ein Zeichen schickte. Auch Jamna und Tina waren die beiden leuchtenden Punkte aufgefallen, die nun im Baum saßen.
Plötzlich kehrte der Zauber um der die Beiden verändert hatte. Bernhard und Evelyn sprangen vom Baum, gerade rechtzeitig, denn sie wuchsen innerhalb kurzer Zeit um das Zehnfache ihrer Größe an. Da stand er, der Riese Bernhard, mit satten 30 Fuß stand er neben den Baum. Einem der Verfolger von Dontos fiel der Riese auf dem Hügel auf, doch er dachte er sähe ein Gehirngespinst und setzte die Verfolgung fort. Dontos Flucht nahm ein jähes Ende, als er am Fuß angekommen war. Spitzen von Speere zielten auf seinen Hals und er gab auf. Doch er machte es geschickt und lenkte die Blicke der Soldaten und des Zauberwirkers auf den Riesen. Ein Riese, was hatte hier ein Riese verloren, in der Nähe von Dolchfurt? Der Zauberwirker blätterte eifrig in seinen Buch und ein Soldat griff zu seinem Horn. Später hallte der Ton über die Hügel. Inzwischen hatte Bernhard den Baum, auf den er eben noch gessesen, in seiner Hand und dank Erkumis fing dieser auch noch an zu brennen, in einem weißen Licht. Nun war Dontos, in den Augen der Patrouille, ein Wilderer, der vor einem Riesen geflohen war. So schickte man ihn weg und beobachtete den Riesen weiter und hoffte auf die Verstärkung aus Dolchfurt.
Evelyn die ebenfalls auf 10 Fuß angewachsen war fing an in die entgegengesetzte Richtung, in Richtung Tiefwasser. Bernhard folgte ihm und auch die zu seinen Füßen standen machten sich Aufbruch bereit. Bald würde hier die Hölle los sein und die Gegend würde nur so von Soldaten wimmeln, auf der Suche nach dem Riesen mit dem brennenden Baum in der Hand. Erkumis nahm die Zügel der beiden Pferde und die Halblinge trotteten hinterher. Mit einem Schlag schrumpfte Evelyn auf ihre normale Größe und sie versuchte die Überraschung per Nachricht an Bernhard zu übermitteln. Leider wirkte die unbändige Magie und so verstand Bernhard das Gegenteil, doch er ignorierte die Einflüsterung und schrumpfte ebenso wie Evelyn vorher. Beide trafen sich auf dem Weg nach Tiefwasser, oder besser auf dem Weg zum Sägewerk, am Ardeep Fluß. Da Bernhard ein Gesuchter war, gingen sie nicht direkt auf der Straße, sondern parallel zu ihr.
Schnell waren die beiden Gruppen wieder vereint und konnten, Dank der Mithilfe von Dontos, Bernhard recht gut verkleiden. Sodaß sie wieder auf der Straße nach Tiefwasser waren. Nach einem kleinen Zwischenstop bei einem Halbling Namens Timi, bei der die Gruppe sich den Wanst vollschlug, trafen sie endlich beim Sägewerk ein und wurden aufgeklärt, über die Situation in die Bernhard, aber auch die anderen Gruppenmitglieder verwickelt worden waren. Leider lies sich diese Situation nicht so einfach lösen. Man beschloss den Magier der in Richtung Thay unterwegs war aufzuspüren und Rache an ihm zu nehmen.
Nach einem kurzem Gespräch mit dem Halbling war sich die Gruppe einig. Nachdem auch der verrückte Magier wieder anwesend war, war der Deal komplett. Die Gruppe trennte sich von der kaputten Statue und bekam dafür den Beutel der Verdoppelung, den Hut der Wünsche und zu guter Letzt den Halbling. Ob der Tauschhandel so gut war musste sich noch herausstellen. Es waren alle wieder heilfroh, als sie sich auf der Straße, vor dem Laden des Verrückten wiederfanden. Kia stemmte den eisernen Käfig mitsammt des unsichtbaren Barden nach oben und schleppte ihn unter lauten Gejohle von einem Publikum begleitet 2 Straßenkreuzungen weiter, bevor sie dann den Käfig abstellte und ihn öffnete. Da dieser während des Tragens leer war und Rudger nun sein Mantel ablegte und somit sichtbar wurde, war das Publikum erneut begeistert. Als die anderen der Gruppe bemerkten in welcher Lage sie sich befanden, spielten sie einfach mit. Bei dem Versuch von Felicia Shay und Kia auf die Schulter zu nehmen, kam es beinah zu einen verherrenden Unfall, der Dank der schnellen Reaktion von Felicia verhindert werden konnte und bei Shay nur ein leicht angeschwollenes Fußgelenk zurückließ. Da bemerkten einige aus der Gruppe das sie von niemanden anderen, als von dem ebenfalls applaudierenden Gnom Nitzfitz, beobachtet wurden. Shay ließ sich zusammen mit Kia auf ein Gespräch mit ihm ein, sie sollten es recht schnell wieder bereuen, da er sie Fragte ohne Punkt und Komma und wie ein Wasserschwall die Worte bei ihnen ankam. Schnell war klar das sie lieber einen großen Bogen um das Haus des Verrückten hätten machen sollen, zumindest wenn man den Aussagen von dem Gnom Glauben schenken durfte. Allmählich löste sich das Publikum, da in der Nähe Seilkünstler ihre Tricks zwischen zwei Häusern zeigten.
Da die Zeit vorangeschritten war, stellte ein jeder fest das man an diesem Tag noch nicht viel zu sich genommen hatte und der köstliche Geruch, von Gesottenem und Gebratenem aus einem Keller, tat sein übriges um die Gruppe dorthin zu locken. Näher kommend hörten sie das zur Mittagsstunde schon ordentlich die Krüge gehoben wurden und nachdem sie vor dem Anschlagbrett der Taverne standen und die Preise für die Speisen sie überzeugten. Gingen sie die Treppen in den Keller, wo die Taverne lag. Anscheinend waren sie nicht die Einzigen die von der Tavene angelockt worden waren, denn unten angekommen stellte sie fest das für sie zusammen kein Tisch mehr frei war. Der innere Wunsch von Shay, gemeinsam an einem Tisch speisen zu können, wurde plötzlich ihr gewährt und ehe es sich eine Gruppe angetrunkener Zwerge es sich versehen hatten, stand ihr Kopfende des Tisches, an dem eines von Halbelfen besetzen Tisch. Was dann folgte war fast schon klar. Doch die Situation schien gerettet als die Zwerge kurzer Hand von den Türstehern nach draussen befördert wurden. So nahm die Gruppe an dem frei gewordenem Tisch Platz und bestellten. Kurze Zeit später wurden aufgetischt und schon saßen sie vor ihrer köstlichen lecker duftenden Suppe.
Leider währte der friedliche Eindruck nur recht kurz. Denn von oben hörte man die Zwerge nahen, die sich so einfach nicht geschlagen geben wollten und bevor der Erste seinen Löffel mit der Suppe im Mund hatte, standen die Zwerge unten im Kellergewölbe. Sie schauten sich um und während 2 von ihnen sich den Weg zum Tresen bahnten, zog es einer von ihnen vor an den Tisch zurückzukehren. Die Situation war kaum noch zu retten, als plötzlich einer der Gruppenmitglieder die rettende Lösung hatte und die Zwerge am Tresen einlud. Doch das sollte seine letzte Lösung gewesen sein. Zwar entspannte sich die Lage, doch wer schon einmal mit einem Zwerg einen gebechert hatte, wusste das der Abend nicht gut enden würde. Notiz von dem Gelage am Tresen, folgte Kia dieser Idee, da sie sich alleine arg in Bedrängnis fühlte und die Situation ebenfalls mit dem Trick zu retten versuchte. Während ein Rudger Reudenhaus am Tresen nicht einmal den ersten Krug des inzwischen von den Zwergen mitgebrachten Gebräu überstand, hatte Kia es zumindest geschafft einmal dran zu nippen. Unterdessen kamen ihr die anderen Mitglieder der Gruppe zu Hilfe, doch wie sollten sie ihr helfen, zumal die inzwischen anderen Zwerge sich ebenfalls Plätze an ihrem ehemaligen Tisch eingenommen hatten um mitzutrinken. Es half alles nichts und es kam was kommen musste, Kia brach über ihren 2ten Krug zusammen, sehr zum Gespöt der Zwerge die mit an dem Tisch saßen.
Sein Hab und Gut an diesem Mittag gerettet, kam der Wirt der Taverne zu ihnen und bot der Gruppe an, 2 Tage kostenlos bei ihm nächtigen zu dürfen. Von dem Vorschlag angetan, willigten die noch nüchternen Mitglieder ein und brachten ihre teils komatösen Mitglieder auf die Zimmer. Nun wurde alles versucht sie so schnell wie möglich nüchtern zu bekommen. Sie waren eine Erfahrung reicher, auch wenn die dadurch Schlimmeres verhindert hatten. Nun freuten sich aber auf den kommenden Abend. Der hoffentlich besser verlaufen sollte, als die Mittagstunde hier in der Taverne. Hinzu kam noch das sie noch Nitzfitz Bescheid geben wollten, der ja in der anderen Taverne bestimmt schon auf sie wartete.
Lieber ein Ende mit Schnecke als eine Schnecke ohne Ende (Group7)
Ganrahast Aeiulvana versammelte die Gruppe, nachdem sie sich von Myrmeen Lhal verabschiedet hatten und auch ihre letzten Einkäufe verstaut hatten, in einem Turm und stimmten einen Gesang an, den die Helden intonierte und in dem Turm wiederhallte. Je länger sie sangen desto leichter fühlte sich jeder in der Gruppe. Da sie sich an den Händen festhielten konnten sie sich nicht verlieren, während sie aufstiegen und der Turm und auch Arbel immer kleiner wurde. Unter ihnen zogen Wälder, Gebirge und in weiter Entfernung die Anaurochwüste vorbei. Sie windwandelten bis zu den Abendstunden vor die Tore von Beregost und entdecken flüchtende Tiere. Merkwürdig was wohl die Tiere aufgeschreckt haben mag. Nun entschied sich die Gruppe diesen Phänomen nachzugehen und nachdem sich Ganrahast verabschiedet hatte, man würde ihn demnächst wiedertreffen, nachdem er seine Erledigung in der Kerzenburg abgeschlossen hatte, entdeckten sie eine riesige, terrakotta-bordeaux farbende Schnecke, die sich ihren Weg gen Beregost fraß. Was ihr in den Weg kam hatte keine Chance und wurde vertilgt und an der Stelle wo sie entlang gekrochen war verfärbte sich die Erde schwarz. Sie war von dem Schleim dem anscheinend die Schnecke hinterließ, zerstört.
Goa zögerte nicht länger und schoss, woraufhin er die Aufmerksamkeit der Schnecke bekam. Ob das so gut war? Denn nun war nicht nur Goa das Ziel der Schnecke, sondern auch die Umstehenden wurden ins Visier genommen. Da man sich nicht so richtig sicher war wie man ihr am besten begegnen könne, versuchen erst einmal die Fernlämpfer ihr Glück. Doch auf einmal beschleunigte die Schnecke ihr Tempo und ehe die Gruppe es sich versah, sah sich der eine oder andere plötzlich mit einen Säureauswurf der Schnecke konfrontiert. Die Säure war so stark das selbst Durin unter seiner Rüstung verrückt wurde. Während Goa und Azazil größere Erfolge mit ihren Pfeilen hatten, allem voran mit den speziellen Kältepfeilen von Azazil, waren die Nahkämpfer vorwiegend Lia und Durin, als auch Krakalla ein wenig überfordert mit der Situation. Diese versuchten das Tier auf Abstand zu halten, um dann einige Treffer zu landen. Angepasst auf die Situation, setzte letzten Endes Karakalla hoch zu Ross, dem Tier, mit einem Lanzenstoß ein Ende.
Nachdem ein paar Proben der Säure von dem Tier genommen worden waren, setzte die Gruppe ihre Nachforschungen fort, denn so eine Schnecke war selten, sehr selten sogar. Doch ehe sie es sich versahen war die Nacht hereingebrochen und so schlug man ein kleines Lager auf und teilte die Wachen für die Nacht ein. Alle fanden in der Nacht ihren Schlaf und waren am nächsten Tag gut erholt und guter Dinge, als sie die unübersehbare Fährte der Schnecke wiederaufnahm.
Die Spur zog sich hin und als die Sonne ihren höchsten Stand erreicht hatte, fand die Gruppe endlich ein Loch im Boden, aus dem die Schnecke gekommen schien. Sobald machte sich Azazil daran dieses Loch näher unter die Lupe zu nehmen und kletterte hinein. Dabei bewegte er sich wie eine kleine Spinne fort und konnte sich sogar an senkrechten Wänden bewegen. Die Zeit verging und der Gruppe kam die Zeit die verstrich ewig vor. Doch der Kopf von Azazil tauchte auf und er konnte der Gruppe keine näheren Anhaltspunkte für den Ursprung der Schnecke liefern. Nun war es Lia die sich verwandelte und sich in das Loch begab um es näher zu inspizieren. Es konnte doch nicht sein das so eine große Schnecke einfach so auftauchte. So flatterte sie in Fledermausform in das Loch und konnte ebenfalls nichts feststellen. Doch plötzlich nahm sie ein Vibrieren von der Oberfläche wahr. Diese Entdeckung teilte die der Gruppe mit und plötzlich brach eine große Suche aus. Azazil fiel ein Strauch auf der irgendwie sogar nicht hier in die Landschaft passte und er sollte Recht behalten. Hinter dem Strauch fand er einen umrankten und mit Moosen bewachsenen, schwer ausmachbaren, hohen Turm. Von Neugier angesteckt ging er bis zum Turm, während Lia den anderen Gruppenmitgliedern die Neuigkeit überbrachte. Bald standen an dem Turm alle Mitglieder versammelt da. Was sollten sie nur tun?
Als Erster kletterte Azazil den Turm bis zur Spitze hinauf, konnte aber nichts auffälliges entdecken und gesellte sich alsbald wieder zur Gruppe. Dann machte sich Durin an der Tür zu schaffen und probierte es mit Klopfen, daraufhin bekamen sie keine Antwort und so versuchte der Geschickteste in der Gruppe sein Glück und meldete sich abermals als die Tür aufsprang mit einem „Hallo“. Im Inneren des Turmes befand sich eine Treppe, die über mehrere Etagen sich zu erstrecken schien. Gebadet in diffusen Licht tritt die gesamte Gruppe ein und erkennen 2 detailierte Steinstatuen. Zum einen ein Reptil und zum anderen ein Kreen. Da es den Anschein hat, das die Statuen zum Leben erweckt werden könnten, wird zuerst Durin vorgeschickt und die anderen folgen ihm zaghaft. Azazil mit einen Morgenstern und Krakalla mit seinem Bastardschwert. Das der Turm nicht geschützt ist wirft bei dem ein oder anderen Fragen auf. Bis plötzlich ein Schrei von dem Zwergen erschallt. Was war passiert? Durin hatte die erste Treppe hinter sich gelassen, als er plötzlich in eine Treppenstufe einbricht und mmit seinem Bein hängen bleibt. Messerschafte Klingen dringen in sein Bein und bilden einen Widerhaken um es wieder herauszubekommen. Lia stützte ihn und er versucht seinen Fuß rauszubekommen. Letzendlich bekommen sie das Bein mit Azazils Hilfe heraus. Lia verbindet den Fuß und stoppt so die Blutung. Durin ist nun wie all die anderen in der Gruppe vorgewarnt und tastet sich mit seiner Axt langsam weiter vor. Seine Vorsichtsmaßnahmen zum Trotz löste Durin die nächste Falle aus, als plötzlich ein Windstoß erfasst und ihn 5m die Treppe herunter purzeln lässt, bevor sein Sturz gestoppt wird. Von den Fallen gewarnt und wechselt nun Azazil an die Spitze, um weitere Gefahren früh für die Gruppe zu entschärfen. Die Gruppe tut gut dran und so werden einige Fallen entschäft und eine Tür geknackt. Selbst eine Tür die größeren Widerstand leistet wird mit Hilfe von Hammer und Meißel überwunden.
Die Gruppe kommt in einen großen runden Raum, dieser wirkt größer, größer als überhaupt die Statik des Gebäudes aushalten würde. Eine Treppe die nach unten wieder führt wird für die Gruppe sichtbar und endet an einer robusten und eisen beschlagenenen Holztür, die mit 3 Schlössern versehen ist. Nun ist das Interesse bei Azazil geweckt und er versucht die 3 Schlösser zu knacken, nur um ein wenig festzustellen das die Tür geöffnet ist. Hinter dieser Tür befindet siche eine Runenwand mit einem Art Smilie. Genervt von dem Spaß dem man der Gruppe gespielt und für jeden Dieb ein klares Zeichen, begibt sich die Gruppe nach unten. Dabei weicht die Qualität der Stufen dem, von den gut intakten Turm erheblich ab. Sie sind marode und scheinen die beste Zeit hinter sich zu haben.
Am Ende sieht sich die Gruppe auf einer Platform wieder, die mit 2 Stegen aus Stein unterbrochen ist. Dahinter befinden sich massive Gitterstäbe und Leute die hier gefangen sind. Diese verstehen sie und die Gruppe erfährt so das die Gefangenen die hier eingefercht sind von Kreens und dem Reptil gefangen genommen wurden. Da der Mechanisus nicht so schnell erkennbar ist, versuchen Azazil und Durin diese nach oben zu stemmen, aber leider bekommen sie die Stäbe keinen Millimeter nach oben. Nun bleiben nicht mehr viele Möglichkeiten. Nachdem Azazil, Lia einen Wink gegeben hatte, fuhr diese mit einem Lift nach unten, immer im Hinterkopf haltend, das hier jederzeit Falle sein könnten.
Unten angekommen findet sie einen Art Kontrollraum mit mehreren Hebeln. Trotz der Tatsache das sie gewarnt worden war, zieht Lia an den Hebeln die sich hier unten befinden und stellt fest das Nichts passiert.
Hingegen oben bemerken die anderen der Gruppe wie plötzlich mit einem tiefen Grollen sich die Steindecke absenkt, wo sich auch die Gefangenen sich befinden. Sie müssen zuschauen, wie mehrere Hundert Leute unter Geschrei und den Geräuschen von brechenden Knochen ihr Leben lassen. Dabei stellen sie fest das am Boden sich eine Rinne befindet, in der das Blut entlang rinnt um dann in einem Loch in Boden zu verschwinden. Diese Loch wird von einen Flimmern umgeben.
Mit einem mulmigen Gefühl, das sich Lia unten in dem Raum sich befindet und das Blut ebenfalls nach unten sich den Weg gebahnt hat. Die Gruppe tut gut dran, denn plötzlich sieht Lia in dem Raum ein riesigen blutroten Ooze auf sich zukommen, das mit seinen Tentakeln nach ihr schlägt.
Unterdessen haben fast alle aus der Gruppe den Aufzug genommen und sehen Lia verzweifelt auf dem Schreibtisch stehen, fast schon ein wenig Ohnmächtig, gegen dieses Wesen. Krakalla löst ein Feueratem aus und wird dabei selber von seinem Atem getroffen. Lia wird plötzlich von einer merkwürdigen Aura überzogen, wobei diverse Tiereköpfe zum Vorschein kommen. Der Kampf hat unlängst begonnen, als Aza und Durin ebenfalls unten eintreffen und sich in das Kampfgeschehen einmischen. Krakalla wird von einem Tentakel getroffen, kann sich aber wehren von diesem zum Ooze gezogen zu werden. Azazil hat inzwischen seinen Bogen gespannt und schickt einige Flammenpfeile gegen das Wesen und trifft. zumindest hofft er es. Durin packt seine Axt fester und hackt wie wild auf den Ooze ein, daraufhin zerfällt die Struktur des Oozes und die Gruppe steht knöcheltief in dem Blut. Die Gruppe erkärt kurz Lia was oben geschehen ist und die Entstehung des Ooze erklärt. Das Atmen fällt in dem Raum schwer, da der Kupfergeruch des Blutes allgegenwärtig ist. Ein Buch wird entdeckt mit diversen Ausgaben und Zahlen. Leider aber nichts was einen weiteren Hinweis geben könnte, wer der Turmbesitzer sei.
Azazils Gespür für Falltüren, versteckte Mechanismen und versteckte Türen wird der Gruppe wieder von Nutzen, denn er wird in dem Raum fündig und fertigt sich schnell ein Rundholz und löst kurz daraufhin den Meachnismus aus. Sofort strömt das Blut aus den Raum. Die Tür die sich nun öffnen lässt, gibt einen nun glitschigen Gang frei. Sie finden in einen weiteren kleinen Raum in dem der Gang endet einen Schreibtisch und daneben ein Nonagram, welches aus Kreide am Boden gezogen ist.
Lia bekommt eine Idee und gibt Azazil die gefundene Säure. Woraufhin Azazil sie auf das Nonagram verteilt und ein Teil einer Schriftrolle wird sichtbar. Das Abbild einer Terasske, aus den Aufzeichnungen, wird sichtbar und lässt selbst den harten Durin erschauern. Die weiteren Zeichnungen ergeben leider keinen Zusammenhang, lassen aber den Schluss zu das dieser Turm eine Art Labor des Grauens darstellt.
Zeit zum Durchatmen entsteht, Goa war der Gruppe gefolgt und bewundert die Räumlichkeiten des Turmes. Karakallas Wunden wird geheilt und sie verlassen nun wieder vollzählig den Turm. Sun ist nicht mehr sichtbar und so beschliesst man ein Lager abseits des Turmes aufzuschalgen. Lange Gespräche werden geführt und Lia verschwindet in der Nacht.
Am nächsten Tag erreicht die Gruppe, ohne Lia, den Ort Beregost, wo wie sich schnell herausstellt einige Bewohner vermisst werden.
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