Das Wiedertreffen mit alten Bekannten geht weiter (The Outbreaks)
Klackend rastete die letzte Scheibe ein. Stille. Plötzlich knirschte Stein auf Stein, Risse zeichneten sich rund um die Runen Scheibe ab und ein quaderförmiges Stück, mitsamt Scheibe rutscht nach hinten und hinterließ ein Durchgang, an dem noch ein paar kleine Kiesel herunterfielen. Blubernde Geräusche, konnten sie wahrnehmen und ein grünes Licht erstrahlte aus dem dahinterliegenden Raum. Anscheinend war der Mechanismus nicht für das andere Tor gedacht, dafür hatte die Gruppe einen weiteren Gang entdeckt. Ein fauliger Geruch stieg Ihnen in die Nase, welcher aus dem neu entdeckten Raum kam. Jetzt bemerkten sie auch, rechts und links jeweils einen grünlich, angelaufene Hebel, die aus der Steinzarge, wo eben noch der Quader sich befand, herausragten. „Grumpf. Totes Pferd. Wartet noch bitte einen Moment.“ Die Magierin stellt sich vor den beiden Derros. „Ich heiße Sklaverei gar nicht gut, aber wenn Ihr die beiden jetzt tötet, so wird das nichts bringen. Im Unterreich sind Sklaven nun mal eine Ware und auch andere handeln mit ihnen. Aber ich denke, dass unsere beiden kleinen Begleiter noch Informationen für uns haben. Es ist das Beste, wenn ihr beide zusammen mit Blm die Truhe mit den Fläschchen holt.“ Die Derro, schauten erst Totes Pferd an, ließen dann ihren Blick über den Gnom zu Thoringal schweifen und endeten letztendlich bei Grumpf. Er murmelte in seinen Bart…“Ihr seid die 4 denen das Schicksal nicht nur der Gruppe obliegt“. Er holte eine Schriftrolle hervor, entrollte sie und laß laut vor: „Nur durch euch werden wir den Nekromant besiegen können und ihm Einhalt gebieten“. „Einer von euch hat Wissen über die Vergangenheit, einer von euch wird mit dem Wissen des Ersten und der Waffe des 3ten den Nekromant zur Strecke bringen, während der Letzte im Bunde von Euch die Zeit verschaffen wird ihn zu zerstören“.“Das Ganze wurde von Derid Kendrick König von den Mondscheininseln aufgeschrieben“. „Kennt ihr ihn?“ „Einer von Euch hat eine besondere Waffe“ „Leider ist diese nicht genannt in dem Text. Einer von euch muss in der Vergangenheit was mit einem Thayer gehabt haben bzw. seine Wege aus der Vergangenheit habe die des Thayjaner gekreuzt auf eine besondere Weise“. „Vielleicht kennt er die Schwachstelle des Nekromanten, die derjenige braucht der die Waffe werfen soll“. „Nun seid ihr dran.“ Bei diesen Worten dreht Nanay ihren Kopf zu Totes Pferd. Hatte er da nicht mal was erwähnt? Sie war sich da nicht mehr so sicher. Doch über welches Wissen redeten sie? Einen Nekromant zu besiegen war noch nie einfach und erst recht nicht, als das Schattengewebe von shar sich aufgelöst hat. Zumindest hat sie keinen Zugriff mehr darauf. Nashazar schaute sich die Gruppe genau an. Wenn das stimmt, was der Derro sagte, dann würde er nicht wirklich viel helfen können. Die ganze Zauberei den ganzen Tag über, um unentdeckt zu bleiben und das Kürbismonster zu bezwingen hatte ihn eh sehr erschöpft. Wenn er lebend aus der Sache rauskommen wollte, musste er wohl alles Mögliche zum Schutz seiner Gefährten tun. Grumpf war unterdes zurück zu der Kiste mit Flaschen gelaufen und sie zu der Gruppe geschleppt. Blm knackte mit Hilfe des Tieflings noch ein paar Kisten und wurde bei einer dann überraschte, als er mit vollen Händen Goldmünzen in seinen Sack schaufelte, eine Münze in den Finger Biss. Verdammt!! Doch es war zu spät, er konnte nur noch das Problem eindämmen, indem er die Münzen aus seinen Nimmervollen Sack rausholte und das wurde ein recht schmerzliche Angelegenheit. Leider waren auch die anderen Dinge die in dem Sack waren hinüber. Ein bitterer Beigeschmack von Goldgier hatte ihm nun diesen Verlust eingebracht. Währen sie noch zu tun hatten weitere Kisten zu öffnen, nur um festzustellen, das die tödlichen Fallen das einzige war was sie auslösten, waren die Derros in den Raum verschwunden wo es blubberte und sich eine grünliche Silhouette sich an der Decke und an den Wänden abzeichnete.
Als Erster betrat Thoringal den riesigen Raum, danach folgten die anderen. Viel Platz war nicht, da sie sich auf einen steinernen Podest befanden. Ein riesiges Steinbecken, in deren Mitte sich eine Art Drehscheibe mit rechtwinkligen, rötlichen Rosten, als Übergänge sich befand. In gewissen Abständen befanden sich mehrere kleine Höhlen, in 45° Neigung zueinander, deren Ende nicht ersichtlich waren. An ihrem jetzigen Aufenthaltsort ging eine Leiter aus Stein in das Becken, welches mit einer grünlichen Flüssigkeit gefüllt war. Von Zeit zu Zeit quollen Blasen nach oben und lösten dieses blubbernde Geräusch aus. Des Weiteren befand sich ein ein aus Metall bestehendes Ventil, welches man in beide Richtung drehen konnte. Schnell fand die Gruppe gefallen an diesem Ventil und schon bewegte sich die Drehscheibe in der Mitte und siehe da nach nur kurzer Zeit war ihr Podest mit der Mitte und in eine Höhle verbunden über die einige liefen. Grumpf und Thoringal voran, gefolgt von den anderen, bis auf Nashazar und Blm. Grumpf und Totes Pferd waren über die stabilen Roste gelaufen und erkundeten des Gang der sich durch die Konstellation der Drehscheibe ergeben hatte und siehe da… ein neues Ventil war gefunden. Plötzlich gab es einen Ruck. Alle bis auf den Derro, der Sie bis hier hin begleitet hatte, seitdem sie hier in der unter der Erde waren, konnten sich festhalten. Der Derro fiel platschend in die grüne Flüssigkeit und man sah nur noch wie sich das Fleisch brodelnd vom Knochen trennte und nur noch seine Gebeine den Boden des Beckens erreichte. Es schien sich um Säure zu handeln die hier in dem Becken befand. Nun wurde die Gruppe vorsichtiger. Nach einem längeren Erkunden und Drehungen an diversen Ventilen erreichten sie das Podest welches gegenüber des Ursprungspodest lag. Die Steintür war bereits vorher geöffnet worden und so trat die Gruppe in einen Raum ein an deren Boden ebenfalls vereinzelte Roste den Boden bedeckten, geschickt umging die Gruppe ohne Probleme diese. Schnell war auch hier der Öffnungsmechanismus ausfindig gemacht und eine weitere Steintür öffnete sich.
Flurozierendes Licht umfing sie. Ausgehend von einigen Sporen die sich am Eingang an der Wand befanden, tauchten diesen Raum in ein grünliches Licht. Regale voll mit Büchern und Schriftrollen und diversen losen Pergamenten füllten diesen kleinen Raum aus. Eine Leiche gab hier den Hinweis, das dieser Raum auch seine Gefahrenpotential in sich hatte. Eine Baumscheibe die auf einen steinernen Sockel auf einen calishitischen Teppich stand erweckte sofort bei Grumpf, Totes Pferd, Thoringal und Nanays Interesse. Die vereinzelt verstreuten Dokumente auf dem Teppich wurden, ohne den Teppich zu berühren aufgenommen, konnten aber kein Anzeichen über Fallen in diesem Raum liefern. So wurde der Teppich vorsichtig angehoben und… Nichts!! Einzig das das steinerne Tischbein unter dem Teppich weiterging und ein Loch in dem wertvollen Teppich war, konnten keine Fallen entdeckt werden. Nanays Idee an die Seite zu gehen wo man die Tischplatte erreichen konnte, ohne den Teppich zu betreten, fand Anklang bei Grumpf und Thoringal. Leicht gab die Tischplatte nach und klackend ließ diese, ebenso wie schon vorher die Ventile, sich in beide Richtung drehen. Knirschend schloss sich die Steintür, durch die sie gekommen waren und eine weitere seitliche Steintür öffnete sich. Die Gruppe nahm hinter Thoringal und Grumpf eine Verteidiungshaltung ein. Ein Raum wurde sichtbar der stark einem Klassenzimmer ähnelte. Tische mit Stühlen standen in gewissen Abständen entfernt zueinander. Vorne war ein steinerner Altar, auf dem eine verweste Leiche lag. Ganz vorne befand sich ein Lehrerpult. Ein weiterer Raum schloss sich diesem an, folgte man den steinernen Treppen die in ein dunkles Gewölbe führten. Hier standen eigenartige Sarkophage, verbunden durch kupferne Rohrleitungen, ähnlich diesen, aus dem Raum mit den Säurebecken. Was wohl diese Sarkophage beinhalteten? Eines stand aber fest, die Gruppe wollte es nicht wissen und hoffte insgeheim das diese Sarkophage geschlossen blieben, solange sie sich in den Räumlichkeiten hier unten aufhielten. Kurzum, nachdem noch einige Schriftstücke an einem Schreibtisch der ebenfalls in dem Raum stand, keine weiteren Informationen lieferten, kehrte die Gruppe in die Bibliothek zurück. Nachdem alle wieder versammelt waren drehte Grumpf an der großen Holzscheibe weiter und siehe da, es öffnete sich eine doppelflüglige Steintür. Diabolische Geräusche drangen an ihr Ohr, als ein Spalt der Tür geöffnet war. Was mochte da hinter nur vor sich gehen?
Die Überaschung war groß, ein feuriger, geflügelter Minotaure, mit riesigenLichtschwert in der einen und einer glühenden Peitsche in der anderen Hand
konnte die Gruppe erblicken. Die beiden kleinen Wesen die vor dem Wesen standen nahmen sie kaum wahr und auch als diese den Raum verliessen bemerkt es kaum jemand. Einzig Nashazar fasste sich ein Herz, während die anderen noch räselten und wild diskutierten. Er lief im Schatten der Feuer an dem wütenden Wesen vorbei und öffnete diverse Ventile und Hebel die hinter den Türen verborgen waren. Zuletzt öffnete sich die Tür hinter dem Balor und er hatte glück und huschte an dem Wesen vorbei und erreichte durch einen kleinen Gang einen Raum in dem eine ähnliche Stasiskammer stand wie in den Raum den sie flüchtig erforscht hatten. Auch hier gingen etliche Rohrverbindung zu dieser Kammer. In der Kammer erblickte Nashazar den kleinen bösartigen Gnom von der Insel, den sie im freien Fall durch die Flasche noch den Garaus gemacht hatten. Hier waren also sein Überbleibsel also. Nashazar machte kurzen Prozess und leitete die gefundene Säure in die Kammer, woraufhin der Gnom zerviel und nichts bis auf enige Knochenfragmente zu sehen waren. Mit seiner Tat zufrieden lief er zu den anderen zurück um ihnen die Botschaft zu überbringen.
Kaum hatte er es den anderen mitgeteilt, ergriff Grumpf die Kiste mit den Flaschen und eilte in den Raum, wo ein überraschter Balor die Wucht dieser Kiste zu spüren kriegte. Der Aufprall löste eine laute Explosion aus. Die anderen folgten Grumpf und schon brach ein gewaltiger Kampf aus. Grumpf wurde von seinen Beinen gerissen als sich die Peitsche um seine Beine schlang. Der Balor entfesselte Feuersäulen traf mehrfach mit dem Lichtschwert, mit der Peitsche, als auch mit seinen Fähigkeiten die Gruppe schwer. Seine Wunden schlossen sich nach einer gewissen Zeit wieder und hinterliess die Hoffnung bei dem ein oder anderen schwinden. Nur mit Mühe konnte die Gruppe den Balor bezwingen und als dieser zerstört wurde ging eine riesige Feuerexplosion durch die riesige Halle. Es roch nach verbrannten Fleisch. Der letzte Begleiter, den sie in einer Höhle nach Gracklestugh gefunden, Izhkin verlor sein Leben. Die letzten Flaschen mit Lebenssaft rannen den Helden die Kehle runter. Mit letzter Kraft zog sich am Boden liegend Totes Pferd zu dem Balot und zog sich am Lichtschwert nach oben. Nashazar, dem es ein wenig besser ging nahm dem verbrannten Derro die Dolche ab die er bei ihm fand. Völlig erschöpft sackte die Gruppe zusammen. Was würde sie nun erwarten. Würde der Nekromant ihn nun den Todesstoß versetzen? Sie brauchten Zeit, Zeit die sie zu Kräften bringen würde. Zeit die sie nicht hatten.
Nachdem die Gruppe eine kleine Rast, in ihren angemieteten Räumen der Taverne eingelegt hatte und Ihre Wunden soweit versorgt waren, brachen sie auf zu dem südlichen Stadttor, welches nicht weit entfernt war. Der Tag schien ein recht freundlicher zu werden, zeigten sich doch kaum Wolken am Himmel. Unterwegs nahmen sie noch einige Bissen zu sich und eilten verteilt zu dem Tor um den Zwerg abzufangen der sich mit den Straßenräubern in Verbindung setzen wollte.
Da war er auch schon. Als erster sah ihn Rudger, der Ihn mit seinem Unsichtbarkeitsumhang war nahm. Auch die anderen bemerkten den Zwerg schnell. Irgendetwas verunsicherte den Zwerg denn er verließ den Standort am Toreingang, waren etwa die Stadtwachen auf ihn Aufmerksam geworden? Rudger heftete sich an seine Versen und folgte ihm gefolgt von Shay die sich in eine Katz verwandelt, den Beiden nachsetzte. Rudger und Felica erkannten den Umhang den der Zwerg tief in sein Gesicht gezogen hatte. Es waren die Symbole von den Blacktalons abgebildet, eine skrupellose Händlerfraktion, dessen Anführer „Tenhammer“ wie er liebevoll von seinen Anhängern gennant wurde, in einer Zitadelle, hier in der Stadt, ihren Sitz hatte. Was hatte denn diese Fraktion mit dem Straßenräubern zu tun?
So war es denn auch nicht verwunderlich das zuerst Rudger, später auch Shay und die anderen vor dem Eingang der Zitadelle standen. Es war schon reger Betrieb im Innenhof, auch wenn es früh am Morgen war. Rudger zog sein Mantel aus, die anderen betraten den Innenhof. Rudger nahm aus dem Augenwinkel noch wahr, wie der Zwerg die steinerne Treppe nach oben ging und eine schwere, große, geschnitze Tür öffnete und sie wieder hinter sich zu zog. Das bekamen die anderen auch mit, als sie den Blick von Rudger folgten. Dennoch wurde Felica von einem Schmied, der in der Nähe seine Arbeit verrichtete angesprochen. Besser gesagt ging es um sein Schwert, das dem Schmied nicht entgangen war, während er an einem Hufeisen sein Werk verrichtete. Er würde es als Vorlage brauchen und nach langen hin und wieder willigte Felicia ein. Unterdessen hatten sich nach und nach die anderen daran gemacht den Zwergen in das Innere der Zitadelle zu folgen. Rudger legte sein Mantel an und führte gefolgt von Shay und den anderen den Trupp an. Vorsichtig legte er erst sein Ohr an die schwere Tür, konnte aber keine Geräusche von Innen feststellen. Daraufhin zog er die eine Hälfte der Flügeltür ein Stück weit auf und huschte gefolgte von den anderen hinein. Sie standen in einer Vorhalle. Kälte und ein muffiger Geruch, der von den alten Gemäuern ausging umfing sie. Rudger nahm gerade noch rechtzeitig die Bewegung des Zwerges wahr, der hinter einer weiteren aufgezogenen Flügeltür in eine große Halle schritt. Die Tür ließ er offen stehen. Doch was sie dann hörten ließ sie den Atem stocken. Sie waren noch ein wenig in die Halle eingetreten, als sie aus einer Halle die sich hinter der Tür befinden mochte ein Gespräch mitbekammen und auch ein Ritual das sich hier abspielen mochte, denn plötzlich barst eine riesige Säule und fiel in den die Vorhalle und versperrte so den Ausgang. Was war hier los, was waren das für Geräusche?
Rudger war der Erste der sich traute in die große Halle einzutreten, getarnt mit seinem Mantel. Doch was er sah raubte ihn den Atem in nicht allzuweiter Entferntung kämpfte ein riesige Kreatur, die 4 Arme hatte, statt 2 und auch diese hatten am Ende Scheren wie eine Krabbe, nur waren diese viel Größer. Kehlige Geräusche und glühende rote Augen wiesen daraufhin das diese Kreatur nicht von dieser Welt war. Ehe Rudger es sich versehen hatte brach der Kampf vollends aus und der Rest der Gruppe kam gefolgt von Felica durch die Tür in die Halle. Auch ihnen stockte der Atem, als sie die Kreatur sahen. Ein Älterer Mann, deren Augenhöhlen leer waren und wo einst Augen zu sein schienen, glühten ebenfalls das rote Licht wie beim größeren Wesen, stimmte neben dem Wesen ein monotones Gesumme an. Schon brach der erste Kämpfer getroffen von der Schere zusammen. Zehnhammer drosch wie wild auf das Wesen ein. Schnell hatte die Gruppe ihre Kampfpositionen eingenommen. Kia, Rudger und Shay standen weiter hinten und unterstützen die forderen Kämpfer mit Unterstützungszaubern und präzise Schüssen aus ihren Waffen. Felica die nicht gleich in den Kampf ging, sondern erst die eingestürzte Säule erklomm, erhoffte sich so eine bessere Kampfposition. Doch der Schein trügte die brachialen Scheren spürte sie relativ schnell. Malcer prügelte auf den alten Mann ein. Unterstützt von Yuki brach schnell der Gesang ab, bis er völlig verstummte. Der Kampf sah nicht gut aus und die Druidin, als auch Rudger hatten alle Hände voll zu tun, die Gruppe am Leben zu erhalten. Das Wesen war wild und als es merkte wie es den Kampf nicht mehr gewinnen konnte, sprang es durch den Raum und tötete dabei auch noch einen Wächter von Zehnhammer.
Erschöpft von dem Kampf, stellte sich Zehnhammer sich der Gruppe vor. Zehnhammer bedankte sich für die Unterstützung und lud die Gruppe ein sich in den oberen Räumlichkeiten zu erholen. Er selber war ebenfalls angeschlagen und so zog er ein Flasche aus seinem Gürtel und schütte deren Inhalt herunter. Viel blieb von dem Glabrezu nicht übrig als die Gruppe sich über die Überreste hergemacht hatten. Immerhin war der Kadaver recht wertvoll. Später in einer weiteren Halle, die von Mönchen aufgesucht wurde, erhielten dann die sich ausruhenden Charaktere: Malcer, Kia, Shay und Rudger ihren Lohn in Form von Gegenständen. Macer bekam ein paar Bandagen, Kia einen besonderen Bogen, Rudger eine Flöte, Shay ihr Amulett. Einzig Felicia musste sich in Geduld üben, was die Verzauberung der Waffe betraf. Auch erklärte Zehnhammer was es mit dem Dolch auf sich hatte, den er wieder in seinen Besitz bringen wollte. Nun war es zu spät.
Nach der Rückkehr nach Beregost ging die Gruppe ihren Geschäften nach. Während Kr’kall’a ein Geschäft mit einem Pelzhändler einging, um aus den Überresten des Basilisken ein paar Kleidungsstücke herzustellen, tauschte Lia ihren Umhang gegen einen hölzernen Ring und ein mittleren Ledersack mit Goldtalern. Lia kehrte nach dem Tauschgeschäft mit dem Kramer wieder in die Taverne zurück und setzte sich zu den anderen mit an den Tisch. Inzwischen war auch der Zwerg in die Geschäfte mit dem Pelzhändler eingestiegen und erwarb einen Umhang, der in den nächsten Tagen, für ihn und Kr’kall’a, aus dem Material der Echse hergestellt werden würde. Der Pelzhändler steckte seine Bezahlung ein und machte sich sogleich an die Arbeit und verließ die Taverne. Plötzlich flog die Tür zur Taverne und eine Halblingsdame rannte herein, „Mörder, Mörder“.. nun wurde es in der Taverne hektisch.
Der große weiße Wolf, der Kia Anfangs angeknurrt hatte, wich ihr nach kurzer Zeit nicht mehr von ihrer Seite. Anscheinend hatte er aber soviel Vertrauen zu ihr gewonnen, das er ihr auf die Straße folgte, wenn auch mit eingezogenem Schwanz. Die anderen in der Gruppe wollten sich noch einige Straßenkämpfe ansehen, sie mussten nicht weit suchen, denn in unmittelbarerer Nähe fanden Kämpfe statt. Ein Buchermacher stieß beinah mit Kia zusammen und war recht aufgebracht. Was war passiert? Doch bevor Kia dem Buchmacher nachsetzen konnte bzw. überhaupt reagieren konnte, erklang hinter der Gruppe eine Stimme die ihnen sehr bekannt vorkam. Es war niemand anderes als der verrückte Kuriosiätenhändler, den sie vor einem Tag begegenet waren.
Kichernd fragte er sie ob sie Interesse hätten eine Kuriosität zu sehen. Er setzte gleich fort es ginge dabei lediglich darum einen Kürbis zu ernten, er selber sei zu schwach und würde es nicht selber schaffen. Shay war sofort Feuer und Flamme und willigte ein, schneller als noch Felicia ihr etwas entgegen setzen konnte bzw. sie davon abbringen konnte. Der Mann rieb sich die Hände und kicherte in sich hinein. Was würden sie nun erleben, dieser komische Typ hatten sie schon mehrfach in Probleme verwickelt, nach längerem grübeln…waren sie es nicht vielleicht gar selber… die Gedanken hatten sie kaum, denn nach einer Weile standen sie vor der Stadt an einem Feld auf dem ein großes Wesen lang ging. Was war das? Der Kuriositätenhändler hatte sein Wort gehalten, dieses Wesen oder war es gar ein Pflanze stapfte auf sie zu und plötzlich aus heiterem Himmel wuchsen aus dem Boden Abbilder vor Ihnen. Einige blieben steh, andere wiederum schritten auf sie zu und griffen sie gar an. Es war keine Zeit mehr für eine Unterhaltung. Der Mönch rannte auf ein Abbild zu und verpasste es einen Schlaghagel der sich sehen lassen konnte. Felicia schnappte sich Schild und Schwert und hackte ebenfalls auf ein Abbild ein, das Shay sehr ähnlich sah. Ebenso taten es die anderen, da jedem Gruppenmitglied ein Abbild aus der Gruppe gegenüberstand, hatte also jeder erstmal mit sich zu tun. Das war ein fataler Fehler, denn plötzlich schossen waus dem Boden scharfe Ranken die nicht nur durch den ein oder anderen Fuß gingen. Was für ein Schmerz. Sie mussten sich beeilen. Der Mönch legte einen Zahn zu und zermastsche im wahrsten Sinne des Wortes den Schädel seines Gegenübers. Nachdem nach und nach die Abbilder entweder den Fäusten, den Bolzen, den Bissen des Wolfes, oder gar der Waffe von Felicia zum Opfer gefallen waren, standen sie endlich dem riesigem Kürbis gegenüber. Felicia, der Mönch und der Wolf waren die Ersten die ihn ereichten, aber nicht die Ersten die ihn angriffen. Bolzen von Kiara und Rudger flogen an ihnen vorbei, als sie ihre Waffen endlich zücken konnten um dem Monster zu zusetzen. Der Mönch erklomm das Pflanzenwesen an den Beinen, kletterete empor und drosch auf den Kürbis ein, dabei arbeitete er sich immer weiter nach oben zur Vogelscheuch und trieb den Stab in das Wesen. Nur schien es kaum Schaden davon zu nehmen. Felicia war das Glück auch nicht hold und so verfehlte sie die ersten Mal das Wesen. Es war einfach nicht ihr Tag heute. Kiara und Ihr neu gewonnener Begleiter der Wolf hatten da schon ein wenig mehr Glück, sie arbeiteten gut zusammen und sowohl die Pfeile als auch die Bisse des Wolfes fanden ihr Ziel. Plötzlich krachte der dornenbesetze Fangarm des Wesens auf Felicia und riss etliche Wunden bei ihr, danach quetschen auch noch die Ranken sie. Zugleich prasselten etliche Kürbiskerne auf Rudger, bevor wieder Ranken aus dem Boden in einem Umkreis von 60 Fuß empor schossen Shay als auch Rudger massiv verletzten. Der Kampf wog hin und her. Der Mönch schlug, trat und tobte wie ein Tornado durch den Kürbis. Fetzen von Kürbis flogen nur so durch die Gegend. Felicia fand immer besser in ihre Angriffe und setzt nun Ihrerseits dem Wesen zu, gestärkt durch Rudger und Shays Heilungen. Es dauerte nicht lange und nach einen weiteren Schlag von dem Wesen, den Kürbiskernen die durch die Gegend flogen, brach der Kürbis getroffen von etlichen Hieben und Schlägen, auf dem Feld zusammen. Der Kampf war gut ausgegangen, aber hatte Schwächen der Gruppe aufgezeigt.
Die Ausbeute konnte sich sehen lassen. Ein schwarzer Hut mit einem violetten Band, von der Vogelscheuche, nach längerem Suchen einen Ring mit einen rubinroten Stein drin und ein goldenes Amulett von dem Kürbis, mit dem Abbild eines Kürbises. Als Dank gab der Händler ein jeden einen Butel, aus dem man immer wieder Kürbisstücke ziehen konnte, mehr als so ein Beutel vermuten würde.
Kurze Zeit später waren sie wieder auf den Weg in die Stadt. Immerhin würde demnächst Sune am Horizont auftauchen und ein Treffen mit einem Zwergen, am Stadttor stand noch an.
Süßes, sonst gibt’s Saures! (The Legacy of the Grey Guardians)
Die Gruppe der Legacy of the Grey Guardians erholten sich von den letzten anstregenden und mit Kämpfe behafteten Tagen und Nächten. Sie hatten eine Menge erreicht und ihr Erfolge konnten sich sehen lassen. Hatten sie doch die Mühle von Greenest vor ihrem sicheren Untergang bewahrt und alle Dorfbewohner aus dem Tempel gerettet und sie vor Ihren Untergang bewahrt. Während Gerlac diverse Geschafte mit einigen Händlern in der Festung tätigte, Maewina ihre Sachen flickte, Camila einige Kranke betreute, war Anakis dabei sich geradegewachsenes Holz zu besorgen.
Am späten Nachmittag hatten sie alles erledigt und konnten trotz Baulärms in der Festung, sich ein wenig erholen. Ein verrückter alter Mann, dem Anschein nach ein alter Druide, brachte nicht nur Gerald zum verzweifeln, sonder auch Anakis, die zum Huhn geworden beinah im Kochtopf gelandet wäre, wenn dieser nicht von dem Irren im Beschlag genommen gewesen wäre. Escobar der Rote wendete sich an die Gruppenmitglieder, befürchtete er doch das irgendetwas Schlimmes vor den Toren der Festung passieren würde. In dem Zusammenhang bekamen die Mitglieder mehr Informationen über Leosien, der Bruder von Leomus, der sich ebenfalls hier in der Festung aufhielt und dem sie ein paar Informationen und die Worte: „morgen in aller früh werde ich dem Drachenkult einen Besuch abstatten“ entlocken konnten. Nach den Worten von dem Zwerg kontrollierten inzwischen die Stadttruppen den westlichen Teil der Stadt, während der Drachenkult im östlichen Teil sein Unwesen trieb. Escobar zeigte in der Dämmerung auf den Zinnen der Festung Richtung Norden, wo die Felder eines Kürbisbauern lagen und bat die Mitglieder nach dem Rechten dort zu schauen.
Also brach die Gruppe auf und sah in der Dämmerung eine riesige Gestalt bestehend aus einem, nein mehreren Kürbisköpfen, die übereinander einen Körper bildeten, während die Ranken den Körper oben hielten, Die Arme bestanden aus ebenfalls in sich verflochtenen Ranken mit Blättern. Dieses Wesen stapfte geradewegs über das Feld auf die Gruppe zu.
Das Wesen war riesig, plötzlich tauchten aus dem Feld weitere Wesen auf Kleinere, es waren… sie mussten mehrfach hinsehen, Abbilder Ihrer selbst. Was zur… doch dann brach es auch schon los 3 dieser Wesen stürmte auf sie zu die kurz vor ihnen aufgetaucht waren. Die Gruppe zögerte und zog sich allmählich zurück, plötzlich kamen Dornen aus dem Boden geschossen und verletze einige sehr schwer. War das die richtige Entscheidung? Während einige sich hinter einigen Mauern der Gebäude verbargen griff die Schurkin an und ging kurz darauf zu Boden, als eine Salve von Kürbiskernen sie traf. Anakis verwandelte sich zu einem Bär und Griff nun die Kopien bestehend aus Kürbisfleisch an. Ihr tat es auch der Gerlac gleich. Doch schon krachte die Mauer des Gebäudes in seine Richtung und er ging zu Boden, Camilla hatte alle Hände voll zu tun die Verletzen zu versorgen und gleichzeitig noch ihres Gegenübers sich zu erwehren, doch die Schurkin half ihr. Doch dann kam die Wende entschlossen und gestärkt stellten sie sich dem Wesen entgegen und setzem dem Wesen ordentlich zu, nachdem sie die Kopien sich entledigt hatten. Während Gerlac mit Anfangs noch mit seiner Armbrust geschossen hatte, hatte er nun sein Schild fest gepackt und erwehrte sich etlichen Angriffen des Kürbismonsters. Diesen waren nicht von ungefähr, er wurde durch die Ranken gequetscht und gewürgt, doch er biss wie die anderen auch seine Zähne zusammen und arbeitete sich durch das Kürbismonster, trotz der Schmerzen die ihm der Kürbisbär zugesetzt hatte. Dann kippte der Riese um, als Anakis dem Kürbis mit mehreren Bissen, sie hatte sich in einen Schwarm von Käfern verwandelt, die letzten Lebenszeichen der Pflanze auslöschte. Als dann der riesige Kürbis auf den Weg fiel, platzte der Kürbis in mehrere Stücke. Es roch nach Kürbis. Dabei entdeckten sie nach und nach eine kleines Amulett aus Gold, wo ein Kürbis abgebildet. Einen schwarzen Hut mit einem violetten Band. Anakis steckte sich noch einige Stücke von den zersprungenen Kürbis ein, dann machten sie sich auf den Rückweg.
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