Es war einer dieser warmen Tage im Flamerule, in Baldurs Gate, im Jahr der drei segelnden Schiffe (TZ 1494) vor dem massiven, aus Eichenholz bestehenden Anschlagbrett, wo sich einige Abenteurer und Einwohner versammelt hatten um die neusten Gesuche, Arbeitsaufträge und Feiern in nächster Zeit in Augenschein zu nehmen. Da geschah es das sich ein rotharriger Halbelf sich zwei der drei Karavanenanschläge nahm um sie genauer zu beguachten, was ihm wiederum ein Raunen der Menge hinter ihm einbrachte und ein Riese aus der Gruppe hervortrat mit einer Ziege unter den Arm, die andauernd meckerte. Er baute sich vor den rotharrigen Halbelf auf und wartete enspannend ab, da der Halbelf sich inzwischen mit einen Mann des Glaubens unterhielt. Vlt. würde er ihn ja zur Vernuft bringen, doch dieser mit dem Namen: Kerbe, wollte lediglich diesen Halbelfen begleiten. Trotzdem brachte, wenn auch verkehrt herum die Anschläge wieder an und witzelte über den Ziegenpeter. Was ihm ein Knurren des Mannes einbrachte. Die beiden brachen auf, wohl aber verfolgt von einen Gnom, dessen Name in Baldurs Gate bekannt war unter Noonfoodel. Die beiden schienen sein Interesse geweckt zu haben, also verfolgte er die Beiden zu einem in der Nähe befindlichen Stand wo ein alter greiser Mann mit langen Haaren stand und auf Kundschaft wartete, die sich in dem vor ihm liegenden Buch für Wächter der Karavane eintragen würden. An seiner Seite war ein kleiner Goblin, der die Vorübergehenden auslachte und böse über sie herzog. Der Halbelf schaute auf dem Mann hinter dem Pult, fragte ihn ob er der Schreiber der Sechs Koffer Markt Priakos sie und als dieser bejahte, stellte sich zudem auch noch heraus, das dieser auch noch schwerhörig war. Nun war der riesige Typ mit der Ziege heran und schien ein wenig verwirrt zu sein, der er ging auf den armen Alten los, zog ihn am Pult nach oben und ließ ihn kurze Teit darauf wieder los, als er gehen wollte, kehrte er nochmal um griff sich den Goblin, steckte ihn in ein zuvor noch mit Äpfel gefülltes Fass und stellte ein weiteres oben darauf, nur um nochmal kehrt zu machen, zurückzukehen, das obere Fass über den halben Makt kickte und die untere Tonne sich schnappend, wo der Goblin drin hockte….Richtung Fluß zu gehen. Doch ein paar Wachen machten dem ganzen Schauspiel ein Ende. Unterdessen hatten sich alle drei, einschließlich Noonfodel, der eine bessere Bezahlung erhielt, als seine beiden Vorgänger, in das Buch eingetragen und würden am nächsten Morgen mit der Karawane Richtung Tiefwasser, über das Juwel des Nordens (Niewinter) aufbrechen.
Nun war es aber erstmal an der Zeit, sich einen kleinen Umtrunk zu leisten, da in der nächsten Nähe keine Tavern war, zog es die inzwischen die drei neuen Wächter der sechs Koffer Markt Priakos, zu einen zwergischen Wagen, auf dem sich Brauereifässer nur so türmten. Auch hier ging es gut zu Sache, denn ob man es glauben mag oder nicht, schienen sich mehrere Zwerge sich über einen am Boden liegenden Zwergen zu amüsieren, der mitten am Tage scharchend auf dem Pflastersteinen des Marktes lag. Es dauerte nicht lange und schon war die Gruppe nicht nur um mehrere Humpen, voll mit überschäumenden Gerstensaft reicher, nein ihn war auch klar das der Wagen morgen mit ihnen kommen würde. Mit einem kleinen Fass unter dem Arm suchten nun die 3 eine preiswerte Taverne und wurden schnell pfündig. Schnell war ihnen klar warum man nur so wenig für ein Zimmer löhnen musste, aber es war inzwischen spät geworden und so verrigelte die Gruppe auf unübliche Weise den Fensterladen und auch die Bettensuche, nachdem es stockfinster in dem Raum war, kam die Gruppe nicht zur Ruhe.
Am nächsten Morgen brach die Gruppe früh auf und trafen auf die Karavane, als diese bereits aufbrechen wollte. Lediglich gab es Probleme mit dem Wagenrad eines Wagens, doch mit Hilfe von der Gruppe war das Problem schnell behoben und der Gnom, als auch der Kerbe saßen bei den Zwergen auf dem Kutschbock. Während der Halbelf es sich auf dem Wagen eines elfischen Schneiders sich gemütlich machte. So brach der Track an jenem frühen Morgen auf, als Sûne im Osten über die Hügel aufstieg.
Endlich waren Sie in der Mine angekommen und mussten feststellen das sie nicht alleine da waren. Vor dem Eingang saßen 2 große Oger die würfelten und ab und zu ein jeder aus seinem Weinfaß einen guten Schluck nahmen. Die laue Nacht lud regelrecht dazu ein, wären da nicht eine Duergarpatroulie aufgetaucht die kurten Prozess mit diesen Fässern machten. Aufgebracht setzen sich die Oger wieder ans Feuer und ließen ihren Spieltrieb freien lauf. Anscheinend schien die Oger sich in Sicherheit zu wiegen, während die Gruppe um den Gnom nachdachten und Vorschläge einbrachten wie man denn nun sich dieser 2 Großen sich entledigen könne ohne großes Aufsehen zu erregen. Der Gnom beendete die Ideenvielfalt mit einem: „Lasst uns einfach in die Mine gehen und lasst die Oger ruhig ihren Würfelspiel“.
„Da kommen ja die Einbrecher, war ihr mein Turm nicht genug?“ Mein lang vorbereitetes Projekt sabotieren Na wartet jetzt werdet ihr die wahre Macht von Melwyn spüren und wehe sie haben nicht meine restlichen Seiten aus meinem Kompendium Monsterum Tarrasqulum mit. Nun das Treffen muss warten, dringender sind die Ausgrabungen. „Ich bin schon ganz nah mein Meister und werde den Stein für euch bergen, wir werden euch schon wieder zurückbringen, damit ihr euer Werk vollenden könnt und wer weiß ob nicht das Gesindel was mich besucht, nicht auch noch für euch dienlich sein kann.“
„Komm mit Cousin, wir wollen doch unsere Besucher nicht ohne ein paar Tricks empfangen, wenn sie uns denn endlich erreichen“
„Wo war es denn nur dieses Buch….wie man aus Riesen, Zwerge macht, nein, wie man menschliche Skulturen anfertigt ohne das sie gleiche ins Jenseits gehen, nein….ah hier ist es ja Schmerzen die ihres gleichen suchen…ha ha ha genau das richtige für meine Besucher“, Cousin kommt ihr die Dummen sind auf dem Weg zu uns…aber halt was ist? Ah soll sich das Auge um sie kümmern, wobei ich bezweifle das das ausreichen wird, immer dies unfähigen Besucher, demnächst stelle ich noch ein Schild im Eingangsbereich auf…ungebetene und lebensmüde Gäste die nicht sehr an ihren Leben hängen hier entlang“ *bösartiges Gekicher seitens des Nekromanten*
„Habe ich mir doch gleich das so ein Beholder keine Chance hat, egal Hauptsache sie schaffen es noch heute zu uns, was Cousin?“
„Jetzt fangen die auch noch in der Mine an, mit einem Seelengefäß von mir rumzuspielen, JETZT REICHTS“
„Endlich kommen sie zu uns.. ha ha die Fallen dürften Ihnen ja keine Probleme bereiten, oder doch, naja habe ich sie doch überschätzt, dieses Gesocks von Gruppe“
„Mir scheint sie haben die Seite nicht mit, alles muss man alleine machen“
„Hey Cousin nicht einschlafen, wir bekommen gleich Besuch, in unserem Thronsaal, endlich wieder ein paar neue Gefäße für meine Lieblinge“
„Seid willkommen meine Freunde und tretet ein, na na na die Waffen bleiben aber bitte vorne die nützen euch auch nichts“
„Argh verdammte Gruppe“, „Mal sehen wie euch das Gift in der Luft bekommt..hä hä hä, einen Melwyn bezwingt man nicht, einen Toten kann man nicht bezwingen, ihr kleinen Narren.“
Aufbruch nach Greenest (The Legacy of the Grey Guardians)
Vorwort
Seit Jahren widmet sich der böse Kult des Drachen der Schöpfung untoter Drachen in einem vergeblichen Versuch, eine uralte Prophezeiung zu erfüllen. Die Kultisten waren jedoch fehlgeleitet. Sie haben missverstanden. Aber jetzt, unter neuer Führung, glaubt der Kult, dass die Prophezeiung nicht von untoten Drachen spricht, sondern von einem Drachenreich, das seit 25.000 Jahren ausgestorben ist. Tiamat, die Königin der bösen Drachen, hat seit Jahrtausenden in den Neun Höllen gelegen. Der Kult glaubt, dass die Zeit ihrer Rückkehr nahe ist.
Der Kult hat ein neues Gesicht und eine neue Mission. Es versucht, Tiamat von den Neun Höllen zu befreien und sie in die Vergessenen Reiche zu bringen. Um dieses Ziel zu erreichen, benötigt der Kult fünf uralte Drachenmasken und die Unterstützung böser Drachen überall. Die Kultführer – jeder von ihnen ein „Drachenflüsterer“ – haben sich an die bösen Drachen der Schwertküste gewandt und ihre Treue verdient.
Unterdessen versuchen böse Drachen in Zusammenarbeit mit dem Kult einen Schatz zu sammeln, der ihrer dunklen Königin würdig ist, nicht indem sie ihre eigenen Horden plündern, sondern indem sie Geld von Städten, Karawanen, gut ausgerichteten Drachen, Handelsschiffen und anderen stehlen Quellen. Ihre heimtückische Schatzsuche bringt die Schwertküste in Aufruhr. Neverwinter, Waterdeep, Baldur’s Gate – keine Stadt ist vor ihren Plünderungen sicher.
Die Situation ist schlimm. Die Schwertküste ist jedoch weit davon entfernt, wehrlos zu sein. Mächtige Fraktionen sind bereit, aufzustehen und der Tyrannei der Drachen ein Ende zu setzen. Abenteurer in den ganzen Reichen müssen sich zusammenschließen, um Tiamat zu begegnen, den Drachenkult zu zerstören und den Aufstieg eines neuen Drachenreiches zu verhindern. Die Harpers haben seitdem ihre Intelligenz mit den übrigen Fraktionen geteilt. Um den Kult des Drachens zu bekämpfen, schlägt Lord Dagult Neverember von Neverwinter vor, dass Abenteurer, die jede der fünf Fraktionen repräsentieren, nach Norden geschickt werden, um zu untersuchen – und um mit Eile zurück zu berichten.
In ihren Händen liegt die Zukunft.
Aufbruch nach Greenest (The Legacy of the Grey Guardians)
In der sommerlichen Mittagshitze, es herrscht geschäftigtes Treiben in den Straßen von Beregost, galoppiert ein Reiter hoch zu Roß heran und verkündet, nachdem er die Aufmerksamkeit vieler Händler auf sich gezogen hat folgendes: „Ihr Leut von Beregost, eilt herbei und vernehmt das eure Brüder und Schwestern in Greenest eure Hilfe gegen den Drachenkult ersuchen. Schauerliche und mordlustige Wesen haben Greenest überfallen und bedürfen dringend eurer Taten.“ Nach der Verlautbarung bricht ein wildes Gemurmel zwischen den Anwesenden aus. Man ist gerne gewillt Hilfe zu schicken, aber wer würde sich freiwillig nach Greenest begeben, immerhin handele es sich ja um den Drachenkult und wenn diese bereits Greenest eingenommen haben, würde es nicht lange dauern und der Kult würde auch an die Pforten von Beregost klopfen.
Schnell hatte sich ein Händler gefunden, der sich sogar dazu bereit erklärte für die Kundschafter, die nach Greenest gehen würden, ein paar Münzen springen zu lassen inklusive des Proviantes. Viel war es nicht und so trugen sich einzig ein Halbork, eine Dunkelelfin, eine Tieflingsdame und ein Frau, die hier aus dieser Stadt zu kommen schien. Ihr Name war Camilla. Schnell machten sich die 4 bekannt und man beschloss gemeinsam nach Greenest, dessen Reise ein paar Tage in Anspruch nehmen würde, heute noch aufzubrechen. Jeder hatte zu den eigenen Erkundungen in Greenest, noch seine eigenen Interessen diesen Weg einzuschlagen. Nachdem der Proviant aufgeteilt war und der eine oder andere aus der kleinen Gruppe an den Wetteinsätzen eines kleinen, wohlgenährten Halbling dran teilgenommen hatten, zogen sie los. Im Laufe des restlichen Tages zogen sie an diversen verlassenen Bauerngehöften vorbei und genossen die Wärme zu dieser Jahreszeit. Es war trocken und nachdem aus der Straße, die eigentlich nach Amn ging, ein befestigerter Pfad wurde, der nach Greenest abzweigte, waren unsere Abenteuerlustigen guter Dinge. Jeder aus der Gruppe hatte was zu erzählen, einzig die Drow trug nicht gerade viel zu den Gesprächen mitbei. Als langsam der Abend hereinbrach und die Sonne in ihrem Rücken unterzugehen schien, suchten Camilla und Anakis, die Tieflingsdame, eine Übernachtungsmöglichkeit und wurden fündig bei einem kleinen verlasssenen Gehöft, vor dessen Mauern ein kleiner zerfallener Brunnen sich befand. Gerlac steckte sein Schwert in die Scheide und zückte seine Armbrust, spannte sie und legte einen Bolzen ein. Danach ging er auf die Mauern des Gebäudes zu, dicht gefolgt von Anakis und Camilla.
Plötzlich krachte es laut und ein in feinsten Stoffen gehüllter Goblin, der eine Weinflasche in der Hand hielt, fiel mit der Tür aus dessen Rahmen und blieb auf den Rücken liegen, während ein weiterer Goblin, der ebenfalls sich wie ein kleiner Scheich gekleidet hatte, die Gruppe die auf das Gebäude zukam anstarrte. Anakis murmelte rasch einen Zauber, Gerlac drückte ab und die rötliche Färbung auf der hellen Tunika, bestätigte den Treffer des Halborks. Im gleichen Moment wurde die Erde unter der Tür die am Boden lag, zu einem Morast, der dem daraufliegnden Goblin keine Chance gab überhaupt auf die Knie zu kommen. Es vergingen nur wenige Momente bis er völlig in Flammengehüllt aufheulte. Der Rahmen aus dem die Tür gefallen war, stand in Flamen und züngelte auch in das restliche Gebäude. Plötzlich schoss die Drow an der kleinen Gruppe vorbei, kletterte geschickt an der Außenmauer des Gebäudes empor und lauerte wie ein sprungbereiter Panther auf dem Mauersims. Camila stimmte einen melodischen Gesang an und stimmte die 3 anderen der Gruppe Siegessicher. Nun setzte sich auch Gerlac in Bewegung, er wechselte während des Laufens, seine Waffen und nachdem er sah das er nicht durch die Vordertür kommen würde, weil es dort branne, rannte er nach recht an die schmale Seite des Gebäudes und er hatte Glück, dort hing ebenfalls noch noch in Stücken eine Tür in den Angeln. In Rage brach der Halbork, der sein Langschwert gezückt hatte durch die Tür und die im inneren des Gebäudes befindenen, überraschten Goblins quitschten auf. Sie lugten hinter einer großen Kiste hervor und als der Halbork heranwar, schossen sie ihre Bolzen ab, der eine verfehlte Gerlac und fand sein Ziel bei den bereits von Gerlac angeschossenen Goblin, in dessen Rücken. Der brach daraufhin zusammen. Der andere Bolzen schlug aber mit voller Wucht durch die Rüstung des Halborks und bohrte sich durch seine Geweide. Wutentbrannt schlug dieser mit seiner Waffe zu und trennte dem Schützen seinen linken Arm vollständig ab. Völlig verwirrt, merkte der andere Goblin, der seinen eigenen Mann erschossen hatte, gar nicht wie sich ein Dolch sich zwischen seine Rippen bahnte und ihm ebenfalls das Lebenslicht erlosch. Die Dunkelelfin war von dem Sims in den Rücken des Goblins gesprungen und erledigte den tödlichen Stoß in einer Präzision wie es nur Dunkelelfen beherrschen konnten.
Camilla war rasch heran und sah wie Gerlac wankte. Der Bolzen steckte tief und gefährlich. So legte sie ihre Hand auf murmelte was vor sich hin, während sie dabei langsam den Dolch aus dem Körper des immer noch vor Wut kochenden Halborks zog. Die Wunde schloss sich und nicht eine Narbe blieb zurück. Plötzlich brach ein weiterer Goblin aus einen Schrank hervor. Dieser sah was mit seinen Freunden passiert war und zog es vor zu fliehen. Er ergriff die Flucht und sprang auf die brennende Tür, wo sein Artgenosse lag und rannte weiter. Doch hatt er die Rechnung ohne Camilla und Anakis gemacht. Camillas Hände bekamen eine helle und strahlende Aura aus. Ein glänzendes Licht schoss auf den Flüchtenden zu und die Schreie die von ihm heraufhallten, gaben nur den Schluss zu das das Licht sein Ziel gefunden hatte. Nun war Anakis dran und ebenfalls wie bei dem anderen Goblin auf der Tür auch, schlossen sich die Flammen um den letzt Verbliebenden, bis dessen Körper nicht mehr zu sehen war.
Anakis hob mit Hilfe ihrer Fähigkeit einen Quader voll mit Erde aus und die herbeigebrachten Leichen der Goblins, durch Gerlac, ihre letzte Ruhe, unter dem Berg Erde.
Die Drow ging zu den Brunen, kletterte an einer Leiter nach unten und hörte näher kommende Geräusche von einem weiteren Goblin, als auch von einer Echse, oder echsenartigen Wesen. Dessen schleifenden Schritte monoton hier unten hallten. Schnell war sie wieder bei den anderen und erzählte den anderen von ihrer Entdeckung im Brunnen.
Der Kampf war vorbei, vorerst und die Beute der Goblins wurde sicher gestellt. Eine Kiste mit Stoffen, ein Zettel der Aufschluss über mehrere Kisten gab, etliche Flaschen von Weinen und 2 kleiner Kisten, nahmen die 4 nun in Augenschein. Bei der letzten kleinen Kiste, es schien sich ebenfalls um eine Waffenkiste zu handeln, war verschlossen. Diese nahm sich die Drow an und geschickt wie sie war, waren die 2 Schlösser die ander Kiste angebracht war, offen. Mit der Vermutung lagen sie richtig. In der Kiste lagen in roten Samt gebettet 2 Krummsäbel. Die beiden gehörten genauso zusammen wie die beiden Armbrüste die die Goblins hatten. Handwerklich hochwertig und optisch sehr schön anzusehen nahm die Gruppe die Waffen an sich.
Von dem Bericht der Drow angetan, fing Gerlac an die Räumen abzusuchen. Er musste nicht lange suchen und fand unter einem verrotendem Bettgestell eine Luke. Schnell waren die Drow und die Gehörnte bei ihm und zogen knarrend die Luke auf. Ein muffiger Geruch empfing sie, der aus dem Loch zu ihnen nach oben drang. Als Erste stieg die Dunkelelfin an der Leiter herab und hatte ihre Not, da die Leiter sehr glitschig war. Von deren Beschaffenheit in Kenntniss gesetzt, seilte sich nun auch Anakis, Gerlac und zu guter letzt Camilla ab, die zuvor noch eine Feuerstelle erichtet hatte im inneren des Gebäudes. 10 Meter tiefer standen sie in einen Gand, der kaum breiter war, als der Halbork, von der Höhe aber allen die Möglichkeit bot hier unten zu stehen. Die eine Seite des Tunnels war verschütet während die andere Richtung Brunen frei zu sein schien. Langsam ging die Dunkelelfin voran, während Anakis damit beschäftigt war mit Hilfe der Naturgötter Erde zu bewegen und somit langsam aber sicher den verschütteten Gang frei legte. Ein komisches Gefühl beschlich plötzlich die Dunkelelfin, der Tunnel hatte auf Hals Höhe diverse Ornamente und es wechselten sich immer Drachenköpfe mit Blumen sich ab. Doch plötzlich zuckte der eine Kopf und so ging sie vorsichtig rückwärts. Plötzlich ertönte ein zischen und kurz daraufhin hallten die Schreie von Anakis durch den Tunnel. Ein Pirscherdrache hatte sie angegriffen, als sie gerade den Tunnel vollends freigeleht hatte. Der Angriff war so heftig, das die Zähne des Tieres durch ihr Fleich drang und sie das Bewusstsein verloren hatte. Gerlac stach mit seinem Schwert nach und konnte so das Tier dazu bringen Anakis aus seinem Kiefer, fallen zu lassen. Er setzte dem Tier nach un erledigte es in Handumdrehen. Zu gleichen Zeit schoss aus der Dunkelheit auf der Seite wo die Dunkelelfin sich zurückzog ein weiterer Drache hervor. Doch hatte dieses Wesen die Rechnung ohne sie gemacht. Geschwind hatte die Dunkle ein Fläschchen gezückt und es auf dem Kopf des Tieres zerbrochen, Flüssigkeit floss über den Kopf des Wesen und frass sich durch den Panzer, die Säure richtete soviel Schaden an, das das Tier verfehlte, eine weitere Flasche aus dem Inventar der Elfin ließ den Kopf des Tieres wie ein Lehmklumpen herabfallen. Das Tier war tot.
Nun war die Sorge um Anakis groß. Camilla kümmerte sich um die Wunden versorgte sie und mit Hilfe von Gerlac wurde sie aus den Keller , am Seil, nach oben gezogen. Nun konnte Camilla sich ihrer voll und ganz annehmen und die Brüche, als auch die Wunden durch die Zähne schlossen sich. Einzig die Elfin blieb unten und blieb bei der Leiter stehen.
Kurzdraufhin kam auch Gerlac wieder. Gemeinsam gingen sie den Gang in Richtung Brunnen entlang und entdeckten um eine Ecke herum lugend, einen vollgepackten Goblin, der sich vor lauter Last kaum auf seinen Beinen halten konnte. Er kam direkt auf sie zu. Gerlac hatte seine neue Armbrust gespannt und wartete auf ein Zeichen der Drow. Diese machte sich schlank, Gerlac drückte sich seitlich vorbei und drückte ab. Ein gurgelnder Laut und das Geräusch einer schweren Kiste auf einen Körper waren zu hören. Ein Blick reichte und man sah nur noch die Beine des Goblins unter seiner Gier. Gerlac brauchte ihn noch, schnell räumte er die Stoffballen von dem Wesen herunter und verband ihn mit den Stofffetzen die ihm nun zur Verfügung stand. Die Elfin war aber schon nicht mehr zu sehen, war sie doch tiefer in den Gang hinein und hatte unterdesen 4 weitere Kiste am Ende des Ganges in einer Nische entdeckt. Leider entpuppten sich deren Inhalt als weitere hochwertige Stoffballen. Doch sie wusste wonach sie suchen musste und schnell wurde sie fündig und 2 kleine Kisten, ähnlich wie die die sie schon oben gefunden hatten wurden in der Dunkelheit sichtbar. Geschickt klickten und klackten die Schlösser und es wurden 2 Dolche und in der 2ten ein Langschwert sichtbar. Wieder handelte es sich um eine hochwertige Herstellung. Gerlac und auch Anakis staunten nicht schlecht als es hier unten funkelte, waren bei den Dolchen am Knauf Rubine eingearbeitet und bei dem Langschwert ein Saphir mit einem besondern Schliff auszumachen. Die Waffen wurden mitgenommen und so zog sich die Gruppe an die Oberfläche wieder zurück. Während Camilla das Essen zubereitete, die Wachen eingeteilt wurden, tauschte Gerlac die beiden Leitern aus. Die Gitschige mit der Robusten aus aus dem Brunnen. Nachdem man sich am Essen gelabt hatte hielt zuerst Gerlac Wache, dieser Weckte dann Camilla. Bei Ihrer Wache sah sie einen kleinen Schatten auf den Brunnen zuhuschen kurz gefolgt von einem Quitschenden verhallenden Ton und ein Aufschlag eines Körpers auf irgendetwas festem. Camilla weckte daraufhin die anderen und schnell war klar, ein weiterer Goblin hatte sein jämmerliches Ende in dem Brunnen gefunden, weil er auf der Leiter ausgerutscht war. Danach breitete sich wieder Stille aus und die Gruppe genoss die Zeit die sie noch bis zum Morgengrauen hatte.
Der schmerzliche Verlustes eines Wegbegleiters (The Hard-Drinking)
Im Schutze des Sägewerkes bzw. des Lukian Stormbringers, der Ihnen all Ihre Fragen beantwortet die sie hatten, nächtigte die Gruppe und brach in den Morgenstunden des nächsten Tages, in einer Barke, die Lukian Ihnen zur Verfügung stellte, auf. Davor gab er ihnen einen bunten Umhang auf dem bunte Flicken genäht waren. Nach kurzer Erklärung, über dessen Funktion, konnte es endlich losgehen, Stromaufwärts zu den Ruinen des Anwesens der ewigen Stille, im Ardeep Forest. Schon recht schnell fingen die Probleme mit der Barcke los. Bei der Durchfahrt mit dem Schiff unter der Brücke zwischen Tiefwasser und Dolchfurt, brach der Mast, hatte man sich verschätzt was dessen Höhe anging und so zog Bernhard alleine unter Aufbringung seiner Kräfte, an Land, das Schiff ein wenig Stromaufwärts und gemeinsam flickten sie den Mast und setzen ihre Fahrt weiter fort.
Doch leider hielt ihr Unglück weiterhin an, einige Stunden nachdem sie auf dem Wasser einige Stunden verbracht hatten, bemerkten sie am Ufer ein Hölzfällerlager, von denen ihnen einige Hölzfäller ein Zeichen gaben. Sie wirkten ein wenig pansich und Aufgrund dessen, kehrten sie um und legten kurz bei dem Lager an und nahmen neuen Proviant auf, als auch gewisse andere Dinge für die Reise. Nach einem kurzem Gespräch stellte sich heraus das sie beinah in ihr Unglück gefahren wären. Nach dem kurzen Stop ging es weiter und sie fuhren den Ardeep weiter hinab. Die Bäume am Ufer wurden dichter und leichter Nebel legte sich über die Wasseroberfläche, die inzwischen glatt war und kaum ein Hinweis war, das er ein reißender Fluß werden würde. Das war auch ein Hinweis das ihre Reise auf dem der Ardeep bald ein Ende finden würde. Es herrschte Flaute und plötzlich dachte Evelyn was gesehen zu haben am Ufer und ein Feuerball schlug in die Nähe eines Baumes ein. Hatte sich da ben ein Schatten bewegt? Evelyn war sich nicht sicher, kurze Zeit später ging ein kleiner Ruck durch das Boot. Unsere Freunde schauten sich an und sie mussten keine Worte wechseln um zu wissen, das irgendwas unter ihrem Boot war. Der Steg war schon in Sichtweite und unsere Freunde überlegten, wie sie ohne ins Wasser zu gehen zum Steg kommen würden. Plötzlich war anscheinend das Boot wieder frei, denn das Boot trieb weiter zum Steg. Doch ein Blick unter das Boot verriet, das es nur ein Hoffnungschimmer sein sollte, Die Waffen im Anschlag, die Armbrust von Dontos gespannt, leicht wartend auf das was kommen würde. Was dann aber aus dem Wasser auf sie zukam, übertrag ihr Erwartungen…ein riesiges Maul eines riesigen Krokodils tauchte und das Klicken der Armbrust, und das zischen eines Feuerballs verriet schnell wie ernst die Sache war. Während Bernhard Anlauf nahm um auf dem Steg zu landen, verharrten die Gnomin und der Barde wie in einer Starre auf dem Boot, es sollte ein fataler Fehler sein. Denn ehe sie es sich versehen hatten war das Boot in der Mitte zerbrochen und von dem Kiefer dieses Tieres komplett zerlegt. Doch was war mit der Gnomin, sie war verschwunden und Dontos fand sich wieder in einem riesigen Kiefer. Die Überreste des Bootes steckten hier, doch auch hier war keine Spur von Tina. Was mochte mit ihr passiert sein? Viel Zeit zu überlegen blieb nicht Dontos riß von dem Umhang, den Flicken ab, der einem Boot ähnlich sah und im nächsten Moment wurde es auch schon von dem Tier verschluckt. Die Zähne brachen sich durch das Holz und das Tier war schon im Innbegriff zu tauchen, als Dontos all seine Mut zusammen nahm und zwischen die Zähne hindurch in die Freiheit hechtete. Hinter ihm schloss sich der Kiefer und seine Freunde halfen ihn an Land. Tina blieb verschwunden. Für Trauer war jetzt nicht viel Zeit, hatten sie doch gerade einen Angriff eines riesigen Krokodils überstanden.
So ging es an Land weiter und sie bemerkten das sie verfolgt wurden die Aktion am Steg war wohl nicht unbermerkt geblieben. Also folgten sie den Pfad und mieden die Region um die Krypta bzw die letzte Ruhestätte eines alten Mannes, der hier sein, nach seinem Tod noch sein Unwesen hier treiben sollte. Evelyn wies die Gruppe auf den Umstand hin und schon sah sich Bernhard an seiner Waffe sich über einer Grube hängend wieder, während die Gruppe unter Feuer genommen wurde. Pfeile schlugen ein, wobei diese nicht wirklich gezielt waren und so wurde Bernhard von seinen Freunden, trotz der Schätze die er in der Grube glänzen sah, herausgeholfen. Nach dem Hinweis sie mögen das Land auf dem sie sich befinden verlassen, erreichten sie die Ruinen einer alten Villa.
Nachdem sie sich ein wenig umgeschaut hatten, kam wie aus dem Nichts stand vor ihnen plötzlich ein Elf. Wie es sich herausstellte war es ihr Verbindungsmann in die Anauroch. Ein wenig verwundert waren allerdings unsere Freunde, als plötzlich ein Beholder sich zu Linken des Elfen auftauchte. Ein fliegendes mit mehreren Augenstilen behaftetes Geschöpf und brabbelnd dazu. Einzig Dontos verstand es und es stellte sich schnell heraus das dieses Wesen mit ihnen nichts Gutes vorhatte. Doch brauchten sie die beiden um in die Enclave des roten Magiers zu kommen. So stiegen sie innerhalb der Villa mehrer Meter in die Tiefe, nur um sich vor ein paar Echsen in einem Höhlensystem wiederzufinden. Nach ein paar Einweisungen brach die nun größer gewordene Gruppe auf. Da es hier unten nicht gerade hell war ritt der Elf voraus, gefolgt von dem schwebenden Beholder.
Wie gefährlich es hier unter der Erde war bekamen unsere Freunde am Abend zu spüren, zumindest der gefühlte Abend. Ein merkwürdiges Wesen das hier unten irgendetwas suchte versuchte die Gruppe auszuweichen und Dontos berichtete das dieses Wesen ganze Zwergenclans schon auf dem Gewissen hätte. So beschloss man die Nacht sich in einer kleinen Nische zu Ruhe zu begeben, doch daraus wurde nichts, während Dontos noch über die Boshaftigkeit des Wesens nachdachte fielen plötzlich, die anderen hatten sich ebenfalls hingelegt und schliefen, Stein von der Decke. Doch seit wann.. plötzlich schossen Strahlen aus den Augen des Beholders und zerstörten 2 Kreaturen. Von dem Krach geweckt wurde nun der Beholder und der Barde von der gesamten Gruppe unterstützt. Es schienen Kreaturen zu sein, denn sie quickten, wenn man sie traf und es waren einige. Lichtsäulen hüllten ein paar dieser Wesen und und auch Evelyn war nicht gerade zögerlich mit ihren Feuerbällen. Nach ein paar Minuten war der Kampf vorbei. Alle waren noch am Leben und 7 Kreaturen hatten ihr Leben gelassen. So packte die Gruppe ihre Sachen, sattelten wieder auf und weiter ging die Reise zur Anauroch, auf dem Rücken der Echsen.
Die Gruppe hatte sich auf ihre Zimmer zurückgezogen und kümmerten sich darum, ihre kommatisierten Wegbegleiter nüchtern und wieder ins Leben zurück zu holen. Tatsächlich gelang dies recht gut. Einzig Kiara hatte noch einge Probleme. Kurze Zeit später stand die Gruppe auf der Straße und die Straßen waren vom Licht der Lanternen erleuchtet. Der Geruch von Öl stieg ihnen in die Nasen, die von diesen ausging. Es war mehr los auf der Strasse, als am Tage. So folgten sie den Vorbeiziehenden und kamen an eine Straße, auf der das Leben tobte, oder viel mehr Gaukler, Artisten und Scharlatane ihr Unwesen trieben. In den Geruch mischten sich Gerüche von gebrannten Mandeln, exotische Düfte die sie bislang noch nicht kannten und der Geruch von Gebratenem. Im wahrsten Sinne wurden sie von den Gerüchen überrollt. Trotz der Gerüche, stach eine vor allem lilafarbenes Zelt der Gruppe ins Auge. Das Zelt einer Wahrsagerin. Dieses Zelt zog im wahrsten Sinne des Wortes einige aus der Gruppe hinein. Einge waren sehr skeptisch der alten Wahrsagerin gegenüber, doch was sie dann erzählte war nicht von schlechten Eltern. Woher konnte die alte Frau was von dem Hut wissen? Auch die weiteren Worte waren zwar recht allgemein gehalten, aber es schien den Anschein zu haben das sich die Gruppe sich nicht zufällig getroffen hat, sondern alles so bestimmt sei. So ging einer nach dem anderen in das Zelt und wurde überrascht. Die bzw. der Eine oder andere aus der Gruppe würde die Worte der alten Wahrsagerin nicht so schnell vergessen. Wieder zurück unter den Feiernden beriet sich die Gruppe was sie nun als Nächstes tun sollten, dabei beobachtete Macer am Rande einen Bettler mit einem Dolch in der Hand, der einen edlen Kaufmann nachstellt. Dieser verschwand in einer Gasse. Macer zögerte nicht lange und teilte der Gruppe die beobachtete Scene mit. Gefolgt von den andere setzte Macer den Beiden nach. Shay hielt kurz inne, verwandelte sich und hatte so einen besseren Überblick über die das Geschehen, denn nach und nach kamen weitere Leute in die Gasse und nicht nur das, auch auf dem Dach entdeckte sie eine Person die anscheinend nicht nur den beiden Personen folgte. Die Mörderbande hatte sich also abgesichert und eine große Nachhut in petto. Immerhin hatten sie den Vorteil das Shay sich ungehindert von hinten anschleichen konnte.
Die Gasse endete in einer wie sollte es anders sein, an einer Mauer und vor ihr stand ein Mann der anscheinend auf dem Mann gewartet hatte. Ein Treffen? Die Gruppe war ein wenig überrascht, nahm sie nun auch die weiteren Leute wahr die ihnen in die Gasse gefolgt waren. Verdammt sie waren in eine Falle getappt und wussten noch nicht einmal worum es ging. Dann ging alles recht schnell, ein kurzes Wortgefecht, Waffen blitzen auf, Felicia nahm den Anführer gefangen, während die bedrohte Person sich in die Gruppe zurückzog. Doch es hinderte die anderen nicht daran weiter auf die Gruppe einzudringen mit ihren Waffen. Schnell stellte sich heraus das sie aber keine Chance hatten, gegen die Retter des Mannes. Der Kampf war schneller vorbei als die Gruppe gedacht hatte. Der Fernkämpfer der recht erfolgreich einen aus der Gruppe beschossen hatte, fiel nachdem Shay angriff vom Dach und brach sich das Genick. Nach einem kurzem Gespräch mit dem Mann und dem Anführer stellte sich schnell heraus das die Mörderbande engagiert worden war von einem Zwerg, der einen wertvollen Dolch haben wollte, bzw einen wertvollen Stein der darin eingearbeitet war. Nun nachem die Gruppe wusste wann das nächste Treffen mit dem Zwergen stattfinden würde. Viel der Gruppe ein Schlüssel in die Hände, der sie zu einem Haus brachte und nachdem die Wachen überzeugt waren, fanden sie im Keller des Gebäudes einen Käfig, indem ein großer weißer Wolf hin und her lief. Was hatte es mit ihm auf sich. Kia ging dieser Frage nach und es wurde immer schwieriger der Sache zu folgen, ein Magier dessen Tier er hier hinterlassen hatte, wurde Opfer seiner bösen Absichten und war getötet worden. Nur noch das Tier war übriggeblieben, doch was sollten sie tun? Etwas mystisches hatte dieses Tier. Verängstigt knurrte es jeden an der dem Käfig zu nah kam.
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