Geboren im Norden in einem kleinen Dorf. Er fühlte sich schon immer im Wald und in der Natur am wohlsten. Er war seiner Familie sehr zugetan und stand seinem Dorf loyal gegenüber. Er hatte viele Freunde und war mit den Wesen aus Wald und Feld gut Freund. Er lernte bereits im Knabenalter den Umgang mit Bogen und Kurzschwert. An seinem 15. Geburtstag erhielt er das Kurzschwert seiner Familie und dem eingravierten Symbol des Dorfes, welches bereits von seinen Ahnen bewohnt wurde.
Dieses geordnete Leben wurde jäh unterbrochen. Madril war wieder einmal mit seinem geliebten Hund Wolf auf Jagd. Sein Hund teilte wenige Ähnlichkeiten mit seinen domestizierten Artgenossen. Er war mehr wie seine wilden Vettern. Er war groß, dunkel, mit Augen die andere in Angst und Schrecken versetzen und eine Gänsehaut geben, konnten. Er wurde als kleiner Welpe von Madril gefunden und großgezogen. Diese Jagdausflüge dauerten meist einige Tage und Madril wollte dieses mal ein neues Jagdgebiet erkunden, welches 2 Tagesmärsche von seinem Dorf entfernt lag. Die Jagd war sehr erfolgreich. Weiterhin hatte er einige Monster erlegt, darunter eine Gruppe Salzmephits. Diese garstigen Biester hatten seinen Hund beleidigt und bespuckt.
Als sein Dorf in Sichtnähe kam, hatte sich Madril schon auf einen leckeren Eintopf seiner Mutter und die Stimme seiner kleinen Nichte gefreut. Doch es kam anders. Er war zwar noch einen Tagesmarsch von seinem Dorf entfernt, konnte aber den Duft von Feuer bereits riechen und sah den Rauch aufsteigen. Er beschleunigte seinen Schritt und beeilte sich sein Dorf zu erreichen. Als er ankam war das Dorf bereits niedergebrannt. Er fand nur noch Asche vor. Er rannte zu dem Haus wo er geboren und aufgezogen wurde. Er fand nur noch verbrannte Knochen. Seine ganze Familie war versammelt gewesen. Der Überfall musste sich also in den Abendstunden zugetragen haben, als die Familie beisammen war. ER suchte nach Überlebenden und rief ihre Namen. Doch konnte er niemanden finden. Er fand nur Spuren. Die nur auf eins schließen lassen. Drachen. Eine weißer oder grüner Drache musste erwacht sein und sein Dorf überfallen haben.
Dann rannte er und blickte sich nicht mehr um. Er konnte dieses Vergehen nicht mehr ungeschehen machen, aber Die Untiere verfluchen und versuchen Rache zu nehmen. Sein moralischer Kompass begann zu schwanken. Vorher ein guter gerechter Junge, wusste er nun nicht mehr wem er vertrauen konnte und was richtig ist.
Er streifte durch die nördlichen Lande und nahm verschiedene Tätigkeiten auf um ein wenig Geld zu verdienen. Vor allem führte er Karawanen durch die nördlichen Länder auf sicheren Pfaden. Seine Überlebensinstinkte und sein Wissen über die Natur und das Fährten lesen brachten ihm gute Dienste ein.
Nach all den Jahren hatte er das Verbrechen an seinem Dorf immer noch nicht überwunden und hatte Probleme Schlaf zu finden. Er befand das es Zeit ist sesshafter zu werden und sich mit seinem Trauma zu arrangieren. Er wollte ein Dorf finden, wo er Rückhalt, Freunde und gutes Essen vorfinden würde. Er würde nicht zulassen, dass diesem Dorf die gleiche Katastrophe anheimfällt wie seinem.
Die meisten Leute erschrecken beim Anblick eines Drow … oder auch eines Halb-Drow. Jedoch gab es auf meiner Reise einige Ausnahmen, die durch das Äußere schauen konnten und mir somit die Chance auf ein Leben erfüllten, in dem ich angenommen bin. Doch ich sollte mit meiner Geschichte am Anfang beginnen.
Geboren wurde ich in einer kleinen Siedlung in Cormanthor. Einer der wenigen Orte Faeruns, in dem gute Drow leben. Zu verdanken haben wir das der Göttin Eilistraee, welche selbst eine Drow war. Sie ermutigte meine Vorfahren dazu an die Oberfläche zu kommen und mit den anderen Völkern in Frieden zu leben. Diesem Ruf ist auch mein Vater gefolgt. Er nahm deshalb „Haelloth“ (Frei von Lolth) als seinen neuen Namen an.
An der Oberfläche lernte er auch meine Mutter kennen, welche eine Menschenfrau war. Es dauerte nicht allzu lang, bis ich geboren wurde. So wuchs ich in einer kleinen Gesellschaft auf, in der wir uns um das Gute bemühten, jedoch unserer Wurzeln vollkommen bewusst waren.
Dadurch war es für mich immer klar, dass ich außerhalb unserer Gemeinschaft immer auf Ablehnung stoßen würde. Nie verließ mich aber der Drang, die Welt außerhalb des bekannten Waldes zu erkunden…
Durch die Hingabe zu unserer Göttin wurden alle in unserer Siedlung zu den Tugenden Eilistraee’s berufen und ausgebildet. Dazu gehört der Kampf, die Jagd, Göttliche Magie, Kunst, Tanz und Musik. Ich wurde für den Kampf ausgebildet. So lernte ich den Umgang mit dem Bastardschwert und versuche bis heute es zu meistern.
Da ich der einzige Halb-Drow in dieser Gemeinschaft war, war ich immer anders als die Anderen und wurde auch so gesehen. Ich unterschied mich äußerlich, abgesehen von meinen grünen statt roten Augen, nicht von den anderen. Jedoch war ich immer etwas langsamer und unbedachter als der Rest. Ich glich von meinen Fähigkeiten eher einem Menschen, als einem Drow. So fand ich mich bei Festen, beim Training und beim Beisein anderer meist am Rande des Geschehens vor.
Mein Vater gehörte zu den Jägern. Als ich vier Jahre alt war, starb er bei der Jagd. Er versuchte mit einem Freund einen Schreckensbären aus dem Hinterhalt anzugreifen. Sie wurden aber durch einen Zweiten überrascht, welcher sich im Schatten aufhielt.
Meine Mutter verstarb an einer Lungenerkrankung, kurz vor dem Abschluss meiner Ausbildung, als ich 19 Jahre alt war.
Ich überlegte nur kurz, denn es gab nichts mehr, was mich dort hielt. Also packte ich meine Sachen zusammen, nahm mein Schwert und etwas Proviant mit und ging fort. Ich wusste nicht wohin ich ging, aber ich wusste dass ich eine ganz andere Welt vor mir hatte.
Auf einer Straße Richtung Westen traf ich eines Tages einen Händler names Marius. Er wurde auf seinem Karren von Banditen überfallen. Nachdem ich ihm geholfen hatte diese abzuwehren wirkte er sehr irritiert und hielt es für eine Art Falle, dass ein Drow ihm half. Als ich ihn überzeugen konnte, dass ich ihm nichts anheben wollte, ließ er sich darauf ein mich ein Stück mitzunehmen. Nachdem wir uns viel unterhielten wurde er lockerer in meiner Anwesenheit und schlug letztendlich vor, dass ich einige Zeit bei ihm verbringen konnte.
Wir kamen in einer kleinen Stadt an. Markus kannte sogar die Wachen, weshalb es kein Problem war mich an ihnen vorbeizubringen. Wir machten einen Vertrag aus, nach dem ich nachts, und immer wenn er auf Reisen ist, auf seinen Laden aufpasste und vor Einbrechern beschützte, während er mir Unterbringung und Nahrung bot. Es lief eigentlich ganz gut. Jedoch befanden sich unter den Dieben Menschen, die alle paar Monate wieder ihr Glück versuchten. Während sie die ersten male wohl nichts erkennen konnten, fiel es ihnen nach wiederholtem male auf, dass es sich bei Markus‘ Wache doch um einen Drow handeln könnte. Vermutlich aus Angst begaben sie sich zu den Wachen, um davon zu erzählen. Jedoch wurden sie von ihnen zurückgewiesen. Trotzdem fingen die Leute an zu reden…
Um dem freundlichen Händler größeren Ärger zu ersparen entschied ich mich dazu weiter zu ziehen. So sehr es ihm selbst leid tat, dass ich gehen musste, tat er mir noch einen großen Gefallen. Er kontaktierte eine befreundete Karawane und sorgte dafür, dass ich bei ihnen mitfahren konnte.
Es stellte sich heraus, dass es sich dabei um eine Halblingskarawane handelte, die im Norden Faeruns umherzog. Nachdem sie sich nur sehr kurz zurückgehalten haben und misstrauisch waren, platzten sie mit ihren neugierigen Fragen heraus und es entstand eine wunderbare, freundschaftliche Atmosphäre unter uns.
Es zogen mehr als zehn Jahre ins Land, die ich mit der Karawane verbrachte. In dieser Zeit lernte ich die Grundlagen des Schmiedens kennen und auch wie man Waffen herstellt. Es kamen und gingen immer wieder Söldner. Einer mit dem ich mich am besten verstand war Lurux. Ein Halbdrache, welcher für das gute kämpft und mit dem ich öfter mal einen Met trank. Aber auch er blieb nicht ewig.
Auch wenn ich mich sehr wohl fühlte zwischen den kleinen Leuten, so verspürte ich nach mehr als einem Jahrzehnt den Drang weiter zu ziehen. Nachdem ich mit einem großen Fest verabschiedet wurde zog ich weiter in die Wildnis von Rashem. Hier verbrachte ich die nächsten Jahre. Ich traf auf viele Waldbewohner, die mir aushalfen, und auch einige Druiden. Ab und zu befand ich mich auch in Städten und erledigte einige Söldneraufträge. Glücklicherweise fand sich immer eine Person, die mir Vertrauen schenkte, wodurch ich weiter reisen und mehr erleben konnte. Aber ich fand keinen Platz, an dem ich mich daheim fühlte und an dem ich bleiben konnte.
Eines Tages rettete ich einen Gnom vor einigen Wölfen auf einer Handelsstraße. Dieser war sehr dankbar und erzählte mir nach einiger Zeit von einem kleinem Dorf, namens Unirea. Dieses befände sich nördlich von Mulptan und sei noch im Aufabau. Er erzählte mir auch von der ansässigen Abenteurergilde, welche aus einem verrückten, bunt gemischten Haufen besteht. Für mich war der Entschluss gefasst. Ich zog los, um dort mitzumachen. Auch wenn diese Personen ein anfängliches Misstrauen hatten, so nahmen sie mich bei sich auf.
Mit ihnen erlebe ich nun haufenweise, halsbrecherische Abenteuer von denen ich nichts ahnte, als ich unterschrieb. Doch das…
Ich wuchs in einem kleinen, bescheidenen Dorf auf. Bis zu meinem 30. Lebensjahr verlief mein Leben sehr gewöhnlich. Mein Vater war der Häuptling unseres Dorfes. Ein lustiger Geselle, dem nur wir, seine Familie, wichtiger waren als das gemütliche und sorgenfreie Zusammenleben in unserem Dorf. Ich wuchs auf, spielte in den durch Schatten verborgenen Winkeln unseres Waldes, lauschte den Heldensagen unserer Dorfältesten und verbrachte meine freien Stunden hauptsächlich damit, dem komischen Kauz, der im Bau neben uns wohnte zusammen mit meinem Bruder Streiche zu spielen. Hätte ich es damals schon ahnen können? Vielleicht. Aber wer vermutet schon, dass soetwas geschehen könnte. Noch dazu in der eigenen Familie.
Alles fing an einem ganz gewöhnlichen Sommerabend an. Ich saß mit meiner Mutter vor unserem Bau, gerade damit beschäftigt, unsere Vorräte für den Winter durchzugehen und zu überlegen, wie wir wohl den alten Glaend dazu überreden könnten, uns ein paar seiner Kartentricks beizubringen, damit die Herren unserer Familie den Winter über etwas zum Grübeln hätten. Kurzum, ein Abend wie jeder andere. Plötzlich hörten wir laute Geräusche und Gelächter vom anderen Ende des Dorfes, wir konnten nur annehmen, dass grade mal wieder ein unbedarfter Jüngling in eine Falle seiner älteren Geschwister getappt war, und wollten uns den Spaß mit eigenen Augen ansehen. Wir Gnome lieben Streiche über alles, muss man wissen. Wir meinen sie jedoch selten böse, es geht uns eher darum, unser Talent für das Planen subtiler Fallen und geschickter Illusionen zu beweisen. Von daher ist es keine Schande, wenn man bei uns in eine gut geplante Falle stolpert, viel mehr ein Kompliment an den Fallensteller. Also machten wir uns auf den Weg und fanden alsbald den Grund für den Tumult. Am Boden lag mein sieben Winter älterer Bruder, eingeschlungen in ein aus Pflanzenfasern geknüpftes Netz, das offensichtlich durch eine Trittfalle dazu veranlasst wurde, auf den Unglücklichen hinunter zu fallen. Der Anblick war wahrhaft herrlich und die Falle gut gebaut. Ein Meisterstück war sie jedoch nicht. Diesen einfachen Auslösemechanismus lernen bei uns schon die ganz kleinen. Auf Grund dieser Tatsache, die natürlich allgemein bekannt ist, hat mein Bruder sich verständlicher Weise doppelt geschämt, den relativ auffälligen Stolperdraht am Boden, der zwischen zwei Büschen aufgespannt war, nicht bemerkt zu haben. Verschlimmert wurde dieser Umstand nurnoch durch den kleinen, nicht einmal 12 Winter alten Ludoc, der, ganz entzückt über den Ausgang der Geschichte, von einem Bein aufs andere hüpfend vor dem versammelten Dorf herum tanzte. Für ein paar Minuten herrschte heiteres Gelächter, während mein Bruder sich mühsam aus dem Netz zu befreien versuchte. Bald schon kamen ihm einige seiner Freunde zu Hilfe und gemeinsam gelang es ihnen dann endlich, den Pechvogel wieder frei zu bekommen. Währenddessen wurde Ludoc herzlich beglückwünscht. Normaler Weise, wäre es üblich gewesen, dass der Gefoppte selbst dem Fallensteller ein Kompliment ausspricht und alle sich bei einem Becher Apfelwein wieder vertragen würden. Mein Bruder jedoch fing zornig an, das Netz, dessen Herstellung mindestens zwei Tage mühsame Arbeit verschlungen haben musste, zu zerreißen und verschwand wenig später fluchend und schimpfend in unserem Bau, um seinen verletzten Stolz zu verbergen.
In den nächsten Monaten fielen mir immer wieder ähnliche Dinge an meinem Bruder auf. Mal war er stundenlang wütend, weil das Essen nicht ganz nach seinem Geschmack gewürzt war, dann wieder waren es das Wetter, oder das laute Spielen der Kinder kurz nach Sonnenaufgang, selbst das Gezwitscher der Vögel vermochte einen kleinen Wutanfall auszulösen. Meinem Vater fielen die Veränderungen in dem Verhalten meines Bruders natürlich auch auf und so versuchte er ihn zu besänftigen und den Grund für seine Angespanntheit heraus zu finden. Leider fielen seine Versuche nicht auf fruchtbaren Boden, es schien sogar so, als ob mein Bruder immer nur noch wütender werden würde. Je mehr wir versuchten, ihn zu verstehen, desto mehr zog er sich in sich selbst zurück und war bald nur noch sehr selten außerhalb seines eigenen Baus zu sehen.
Der Winter verlief weitestgehend ereignislos. Zu der Zeit, als die Tage schon wieder länger wurden geschah dann eines Morgens das Schreckliche. Ich wurde von den Klagerufen meiner Mutter geweckt. Mein Vater lag in seinem Nest aus Blättern, erstochen. Hinterrücks. Im Schlaf. Von dem Mörder keine Spur. Die ersten Wochen nach dieser Tragödie herrschte großer Aufruhr im Dorf. Ein Mord. Soetwas hatte es noch nie gegeben. Wir waren uns alle sehr schnell einig, dass es niemand aus unserem Dorf gewesen sein könnte, dieser Gedanke war viel zu absurd. Nein, es musste ein Eindringling von außen sein.
Mein Bruder wurde schon bald von unseren Ältesten als der Nachfolger meines Vaters bestimmt. Meine Mutter versank in ihrem Kummer. Man sah sie kaum noch im Dorf. Alles schien auseinander zu fallen. Ich zog mich selbst immer öfter in die Einsamkeit zurück. Die Stille der Bäume, die klaren Tiefen der Seen, die rauen Abhänge der wenigen Felsen, die hier und dort das Blätterdach durchbrechen und die Unerschütterlichkeit des gesamten Waldes und seiner Bewohner halfen mir, dem Schmerz zu entfliehen, der sich tief in meiner Brust festgesetzt zu haben schien. Nach einer Weile war ich wieder öfter im Dorf zu sehen. Das Leben ging weiter. Es war ein fremdes Leben geworden. Wenn man jetzt auf den Dorfplatz trat, sah man immernoch ab und zu spielende Kinder, ihr Lachen schien jedoch nicht mehr so ausgelassen und unbeschwert wie früher. Ein Schatten war über unsere Gemeinschaft gefallen. Die Ältesten erzählten Geschichten wie eh und je, doch die Geschichten hatten sich verändert. Sie sprachen nun öfter von Missgunst, Verrat und dunklen Ahnungen.
Die Jahre vergingen und ich wurde erwachsen. Nicht, dass ich es bemerkt hätte. Neben dem Schmerz, der mein Leben überschattete wuchs noch etwas anderes heran. Etwas, dem ich nie Bedeutung zugemessen habe. Ich dachte mir, dass die Geschichten sich in mir eingenistet haben mussten, so wie in jedem anderen. Wir hatten uns verändert. Nachts gingen nun regelmäßig Wachen durch das Dorf. Wir verschlossen die Eingänge zu unseren Bauten, oft sah man kleinere Grüppchen hinter vorgehaltener Hand tuscheln. Seit diesen Tagen trug ich stets ein kleines Wurfmesser bei mir. Wir fingen an, unsere Besitztümer zu horten. An einigen Felsen in der Nähe wurde vor einigen Jahren ein wertvolles Metall gefunden. Mein Bruder ließ einige unserer Männer in das nächstgelegene Menschendorf reisen, um ihnen einen Tauschhandel anzubieten. Bald entstanden feste Handelsbeziehungen und ein Großteil von uns fing an, im Steinbruch zu arbeiten. Man muss verstehen, dass wir Gnome zwar ein gewisses Interesse für fein gearbeiteten Schmuck und schöne Kristalle hegen, es unserer Natur aber sehr fremd ist, aus solchen Gegenständen Profit zu schlagen. Die wenigen Kostbarkeiten, die wir besitzen, werden üblicher Weise von Mutter zu Tochter weitergegeben. Von daher wunderte ich mich zunächst sehr über diese Entwicklung. Aber ich gewöhnte mich daran und bald schon fand ich die Arbeit in den Steinbrüchen so normal wie die geflüsterten Worte und die neu gegrabene Kammer unseres Baus, in der wir nun unser Gold aufbewahrten.
Eines Nachmittages kamen die Arbeiter aus dem Steinbruch zurück ins Dorf. Doch es wurde nicht wie sonst geschwatzt und von dem nahenden Mittagessen geschwärmt. Nein, nicht heute. Im Zentrum der kleinen Kolonne wurde ein in Decken gewickeltes Bündel von vier Erwachsenen getragen. Es bewegte sich nicht. Später erfuhr ich, dass es der kleine Ludoc gewesen ist. Eine ungeplante Explosion in den Minen hatte ihn unter den Felsmassen begraben, die Arbeiter erzählten, dass sie ihn erst nach stundenlanger Arbeit aus dem eingestürzten Tunnel bergen konnten. Ludoc hatte erst vor wenigen Wochen angefangen im Steinbruch zu arbeiten. Seine Mutter hatte sich um den Bau kümmern müssen, und seine älteren Geschwister und sein Vater gehörten zu der Truppe, die mein Bruder einmal im Monat aussandte, um mit den Menschen Handel zu treiben. Sie waren nie länger als ein paar Tage im Dorf, der Weg bis zur Menschenstadt ist weit. Nun brauchten wir Gold zum Überleben, da viele von uns im Steinbruch arbeiteten und die alltäglichen Arbeiten nicht mehr verrichten konnten. Also kauften wir unser Mehl und selbst Fleisch, Gemüse, Obst und Brennholz bei den Menschen. Anstatt im Einklang mit der Natur zu leben, so wie früher, fingen wir an, sie systematisch auszubeuten.
Von den Ereignissen des Tages schockiert machte ich mich auf, meinen Bruder zu suchen. Ich fand ihn schließlich auf einer Lichtung, die eine halbe Stunde Fußmarsch vom Dorf entfernt war. Er stand mit dem Rücken zu mir, der untergehenden Sonne entgegen blickend. Ich trat näher und ließ einen trockenen Ast unter meinem Fuß zerbrechen, um ihn nicht mit meinem plötzlichen Auftauchen zu erschrecken. Er drehte sich zu mir um und sah mich eine lange Zeit schweigend an. Dann wandte er sich wieder der Sonne zu. „Warum bist du hier?“ fragte er mit leiser Stimme.
Ich wusste zunächst nicht, was ich antworten sollte. Warum war ich hier? Um ihn zu trösten? Nein. Mein Bruder brauchte keinen Trost. Um meinen Schmerz mit ihm zu teilen? Das hatten wir seit langer Zeit nicht mehr getan. Warum also war ich hier? „Warum bist du hier?“ fragte ich schließlich.
Das war tatsächlich eine gute Frage. Als Dorfoberhaupt sollte er eigentlich den Trauerfeierlichkeiten beiwohnen. Er sollte der Familie des Verstorbenen einen Besuch abstatten. Sollte zeigen, dass ihr Verlust ebenso seiner war.
Ich sah, dass er einmal tief einatmete, bevor er antwortete. „Der Tod des Jungen ist tragisch, ja. Aber was habe ich damit zu tun?“
Ich konnte nur ungläubig auf seinen Rücken schauen. Endlich drehte er sich wieder zu mir um. „Was habe ich damit zu tun? Ist es denn mein Fehler, dass die Sprengladung, die für den Osttunnel vorgesehen war hochgegangen ist? Ist es mein Fehler, dass er in einem unautorisierten Abschnitt herum gelaufen ist? Was soll ich denn tun?“
Seine Stimmer wurde immer bitterer. Es schwangen ein Hass und eine Verachtung in ihr mit, die mich erschreckten. Er kam näher, seine Augen fest und unbarmherzig auf mich gerichtet. „Was soll ich tun, Tahwyn? Soll ich ins Dorf gehen, ein paar Tränen verstecken, die es garnicht gibt und darauf warten, dass ich eine gefühlsduselige Rede halten darf? Eine Rede über einen dummen Jungen, der sich verlaufen hat und jetzt wenigstens endlich gelernt hat, dass er seine Nase nicht in Angelegenheiten zu stecken hat, die ihn nichts angehen. Was soll ich diesen Leuten sagen? Er war schwach. Er hatte Pech. Das war nicht mein Fehler.“
Mit tödlich kalter Stimme erwiderte ich, „Vater würde sich schämen. Wie kannst du nur so reden?“ „Vater war schwach, genau wie dieser Junge. Sie haben bekommen, was sie verdient haben.“
Meine Augen wurden groß. Konnte es sein? Nein, dieser Gedanke war zu abwegig. Das konnte nicht wahr sein, das durfte nicht wahr sein. „Ja. Jetzt fängst du endlich an zu verstehen.“ Ein irrer Glanz war in die Augen meines Bruders getreten. „Dein lieber Vati, dein großer Held, hatte mir nichts entgegenzusetzen. Unterschätze niemals dein eigen Fleisch und Blut, Schwesterherz. Aber mich, mich hat er ja nie gesehen. Du warst schließlich sein Liebling. Seine kleine Prinzessin, sein Herzblatt.“ Ein schauerliches Kichern. „Jetzt sehen wir ja, wohin es dich und ihn gebracht hat.“
Ich sah ihn mit Tränen in den Augen an. Ich konnte einfach nicht verstehen, was er mir sagte. Mein Bruder? Mein eigener Bruder, der mir erst vor scheinbar einigen Tagen beigebracht hatte, wie man eine Münze verschwinden lässt und wasserfeste Farbe mischt, nur um heimlich in der Nacht den Nachbarskindern ihre Nasen rot anzumalen. Mein Bruder sollte dieses unglaubliche Grauen heraufbeschworen haben. Außer mir vor Zorn und Verzweiflung forderte ich ihn auf, das Dorf zu verlassen. Ich sagte, dass ich es niemandem erzählen würde. So würde ihm wenigstens die Schande erspart werden, vor dem ganzen Dorf als Mörder enttarnt zu werden. Seine Verbannung jedoch war gewiss. Er zog den Dolch, den er seit seiner Ernennung stets bei sich trug und kam drohend auf mich zu. Ohne einmal mit der Wimper zu zucken, zog ich das kleine Wurfmesser aus meinem Stiefel und warf es. Es traf sein Ziel. Wie konnte es auch nicht, nachdem mein Vater starb, habe ich es im Messerwerfen zur Meisterschaft gebracht. Ich hätte ihn mit verbundenen Augen getroffen. Vor Grauen über meine eigene Tat zitternd rannte ich fort. Fort von dieser Lichtung, fort von unserem Dorf, meiner Mutter, von allem was ich kannte und liebte. Mein zu Hause war mir fremd geworden, genau, wie ich mir selbst fremd geworden bin.
Ich sah nie zurück.
Die nächsten 40 Jahre verbrachte ich in der Wildnis. Ich streifte durch dunkle Wälder und einsame Steppen. Wanderte durch verlassene Täler, passierte schneebedeckte Berge und sprach mit niemandem. Ich mied die Gnome, ebenso wie die Zwerge, Menschen und Halblinge. Die Natur gab mir alles was ich brauchte und im Gegenzug widmete ich ihr mein ganzes Leben. Die Tiere wurden meine Freunde. Wohin ich auch ging, stets war ein Gefährte bei mir.
Eines Tages wanderte ich an den Ausläufern eines hohen Gebirgszugs entlang und entdeckte eine Höhle. Ich spürte die Anwesenheit eines Tieres, also trat ich ein, um mich vorzustellen und um Unterschlupf für die Nacht zu bitten. Ich fand eine riesige Fledermaus, größer, als alle die ich bisher gesehen hatte. Sie nahm mich freundlich auf und als ich am nächsten Morgen gehen wollte, begleitete sie mich, seitdem reisen wir zu zweit.
Unser Leben verlief ruhig, bis wir eines Morgens in einer trockenen Steppe ein seltsames Erdbeben spürten. Ein riesiges Tier wühlte sich offensichtlich in einiger Entfernung durch den Boden. Von Neugier gepackt, folgten wir seiner Fährte.
Ich bin Söldner! Nein! Freier Abenteurer! Ja! Exzentrisch? Vielleicht. Mein Vater war ein Elf, doch er verschwand kurz nach meiner Geburt. Ich genoss weder seine Anwesenheit noch eine elfische Ausbildung. Ich stamme von einem durch Krieg gebeutelten Landstrich im Norden, weshalb der letzte große Arbeitgeber die Armee oder umliegende Milizen waren. Ich ging zu letzteren. Ihr Name war Hakat-Un, ich weiss bis heute nicht was es bedeuten soll, vielleicht würfelten sie nur ein paar Buchstaben zusammen. Ihr Anführer war jedoch eine Lichtgestalt des Kampfes, ihm verdanke ich meine Ausbildung als Kämpfer. Auch wenn es hart war und ich den alten Schinderer mitunter verabscheute, so gut war jedoch seine Ausbildung. Am Ende meiner Ausbildung und nach etlichen Scharmützeln griff der Feind eines Nachts unser Lager an, ihre bloße Überzahl verhalf ihnen zum Sieg und ich geriet schwer verletzt in Gefangenschaft. Drei Monate vergingen, unter den widrigsten Bedingungen, bis meine Wunden heilten. Als sie mich verkaufen wollten gelang mir die Flucht. Ich floh zurück zum Lager doch alles war verbrannt und die Leichname meiner Kameraden waren verschwunden. Ich ging zu meinen Dorf und fand es genauso zerstört und verlassen vor. So beschloss ich gen Süden zu gehen.
Die Wochen vergingen und ausser durch ein paar kleineren Arbeiten auf dem Land hatte ich weder Geld noch Verpflegung. Ich erreichte eine größere Stadt und fing an in ihrer Schenke zu arbeiten. Eines Abends wurde die Tochter des Wirts von drei üblen, betrunkenen Gestalten bedrängt. Bei der folgenden Auseinandersetzung ging ich Siegreich hervor, es stellte sich jedoch raus, das sie Söldner waren und ihr Hauptmann, Bethor, suchte mich auf. Beeindruckt von meinen Fähigkeiten bot er mir an mich mit zu seiner Gilde zu nehmen und versprach mir Ausrüstung und ein gutes Gehalt. Das konnte ich mir nicht entgehen lassen, zu lange vermisste ich das Geräusch von zerberstenden Stahl. 5 Jahre voller Schlachten, Einschüchterungen und mitunter nicht ganz legalen Diensten vergingen, als uns ein Langwieriger Auftrag bevorstand. Untote! Überall! Unser Auftraggeber war ein mächtiger Händler der Unterwelt. Er scharrte eine ganze Legion von kämpfern um sich, um einen Landstrich für sich zu erobern. Die Untoten wurden von Dämonen befehligt und unser Trupp war für Späh- und Guerillaaufträge verantwortlich. Als wir in einen Hinterhalt gerieten, verstarb Bethor und viele meiner Kollegen brachen daraufhin den Auftrag ab, die letzten 30 Mann stellte man unter mein Kommando und mich unter das Kommando eines Dämons. Eine Demütigung! Ein Halbelf unter einen Dämon! Ich arrangierte mich nur schwer damit und doch lernte ich ihre Sprach, auch wenn mir das Lesen von abyssisch mitunter sehr schwer fällt. Als der Tag unseres Angriffes kam standen wir nur wenigen gut ausgebildeten Soldaten und einer behelfsmäßig aufgestellten Bauernarmee gegenüber, das gemetzel war grausam. Zu grausam. Ich begann mit mir selbst zu zweifeln, wo es mir zuvor egal war gegen wen oder was ich kämpfe, so musste ich jetzt immer häufiger meine eigene Moral in Frage stellen. Auch wenn ich mir bewusst bin, dass es notwendig ist manchmal böses zu tun, so ist es auch notwendig manchmal gutes zu tun. Ich quittierte den Dienst und ging, 3 Monate später wurde der Händler durch einen zusammenschluss mehrerer Städte und Ländereien besiegt.
Ich ging weiter gen Süden. Nicht mehr als Söldner, sondern freier Auftragnehmer. Von Stadt zu Stadt zog ich durch Gilden und erledigte Aufträge. Als mir angeboten wurde die umliegende Bevölkerung von Unirea auszubilden und sie für den Kampf gegen einen bösen Magier zu rüsten, kam ich in dieses Dorf und fühlte mich zum ersten mal nach 10 Jahren seit meiner Flucht, angekommen…
Tja wo soll ich nur anfangen? Meine Geschichte ist recht kurz erzählt, da ich mich nicht mehr erinnern kann. Bis auf die Tatsache das mich mein Meister am Wegesrand gefunden hatte und das war vor 4 Wintern, weiß ich von der Zeit davor gar nichts mehr. Weder meinen Namen, noch meine Herkunft, überhaupt wer ich bin. Das ich nach wie vor auf der Suche bin nach meiner Vergangenheit bin, ist denke ich mal leicht nachzuvollziehen, schätzt man mich doch auf 30 Winter. Selbst Experiemente meines Meisters sind fehlgeschlagen um meine Erinnerung wiederzuerlangen. Ich reiste an Orte, nur um dort feststellen zu müssen, das mir nichts bekannt vorkam. Meine Geschichte fängt inmitten meines Lebens, an und ich lebe also in zwei Richtungen, einmal in die Zukunft und einmal in die Vergangenheit.
Dank meines Meisters, der viel mit diversen obskuren Dingen zu tun hat, wie den Lauf von Shar zu beobachten, oder gar andere Dinge die die Götter betreffen, wurde ich eingeweiht in einige der Geheimnisse. Er war auch recht zufieden mit mir und sprach ich habe einen gewissen Hang zu gewissen Dingen und tatsächlich merke ich fallen mir ein paar Dinge Recht leicht und könnten ein Indiz für meine Vergangenheit sein, da diese Begabung nicht jeder hat. War ich vielleicht ein Zauberwirker oder gar an einer Akademie dieser Künste?
Mein Meister brachte mir das Lesen und das Schreiben bei, obgleich es fast von selber ging und die Buchstaben und Zahlen einen Sinn ergaben ja ich sogar deren Komplexität und deren Tiefe begriff. Schnell überflog ich mehre Zeilen und Muster bildeten sich bei mir im Kopf, der Durst nach Wissen in diesen Büchern war unstillbar, selbst die Worte meines Meisters konnten mich nicht daran hinderen weiterzulesen und erst als mein Kopf schmerzte und ich neben dem Buch zusammenbrach, legte ich eine Pause ein. Als ich aufwachte schwirrte mir der Kopf, als wollte etws raus als wartete es das ich Silbe über meine Lippen gleiten ließ die eine Veränderung hervorbrachten, ja ich brachte etwas hervor und das war eine flammende Hölle, da mein wissender Meister geahnt hatte was passieren würde, konnte er mich gerade noch retten, als das Gebäude von den Flammen verschluckt wurde. Das war meine erste Berührung mit dem Feuer, es sollte nicht die letzte bleiben.
Das Feuer blieb nicht unbemerkt und so war ich recht schnell ein gefragter Mann, in der Umgebung und die Leute ließen sich nicht lumpen und so konnte ich mein eigenes kleines Studium finanzieren, ich laß mehr Bücher, lernte die Form besser zu kontrollieren und andere Formen aus ihr zu erzeugen. Da ich viel Zeit über den Büchern verbrachte und weniger in Tavernen und Spelunken, häufte sich mein Vermögen, trotz Ausgaben für Bücher, weiterhin an. Das Geld gab ich meinem Mentor, der und das stellte sich im Nachhinein erst heraus, einigen Schwächen verfallen war und das Geld verpulverte. Nun und da endete meine Zeit bei ihm, mit der Gewissheit das ich ihn wieder aufsuchen würde, der Suche nach einem Anhaltpunkt aus meiner Vergangenheit, machte ich mich auf.
Mit Wetteinsätzen diverser Art, wo ich sehr viel Glück hatte und bei dem ein oder anderem mal dabei war meine Haut zu verlieren, konnte ich meinen Weg gut finanzieren, wo meine Dienste als Zauberwirker mit Ausrichtung Caldor, nicht gewünscht war. So gelangte ich erst nach Immelmar und dann nach Mulptan, wo meine Dienste von dem Eisen Lord angeforderten wurden. Nun bin ich hier eingetroffen und habe in den letzten 2 Tagen dabei mitgeholfen ein kleines befestigtes Dorf zu errichten und wer weiß was mich noch hier erwarten wird.
Behütet in einem großem Anwesen in der Nähe von Calimhafen wuchs Elmer als Fünftes von sechs Kindern auf.
Sein Vater der Patriarch des einflussreichsten Handelshauses der Stadt hatte insgesamt zehn Ehefrauen aber nur vier konnten Ihm Söhne schenken.
Elmer ist das einzige Kind der Elfe Thuja Isaboh und auch der einzige Halbelf der Familie.
Mit seinen Brüder verstand er sich gut und die Lebensumstände waren für die Jungs ideal um alles zu tun was ihre Herzen begehrten.
Ob den Hauslehrern deftige Streiche spielen oder sich aus dem Anwesen schleichen und sich für ein paar Wochen einer Bande von Strassenjungs anschließen, den Jungs fiel immer wieder etwas ein.
Normalerweise käme bei den meisten Lebensgeschichten von Abenteurern jetzt der dramatische Wendepunkt mit viel Blut, Feuer und bösen Mächten.
Hier nicht.
Nö.
Also dramatisch schon etwas … für Elmer.
Es fing mit dem Erwachsenwerden an.
Während seine Brüder an fernen Orten in die Lehre bei namenhaften Kriegern oder Magiern gingen und Ihnen eine heldenhafte und ruhmreiche Laufbahn bevorstand, wurde Elmer in die Obhut eines greisen, schrulligen und stinklangweiligen Buchhalters gegeben.
Er gönnte seinen Brüdern aus vollem Herzen die Lebenswege dennoch grämte er sich sehr über die Entscheidung seines Vaters, der sich auch nicht abbringen ließ egal wie sein Sohn in anbettelte.
Meister Hagen Harpel, wohl auch der Magie kundig, hatte sich für den Rest seines übrigen Lebens vorgenommen Elmer mit Zierschriften, Glyphen und absolut akkurates Schreiben zum Wahnsinn zu foltern.
Nicht mal ein bisschen Zauberei wollte er Ihn beibringen egal ob er sich viel Mühe gab oder drohte gar nichts mehr zu machen.
Der Tiefpunkt wurde erreicht als Elmer eine uralte Sprache lernen musste die wohl so mächtig sei das man sie nur in komplizierten Schriftzeichen sogenannten Rhounen darstellen könne.
Nach der Meinung von Elmer war sie keineswegs mächtig, höchstens mächtig blöd und verstaubt.
Harpel war sehr streng und schloss Elmer oft für Tage ein damit er die Rhounen mit einer Präzision zeichnen konnte mit der er wirklich selten zufrieden war.
Elmer begann seine Arbeit schneller zu erledigen und nutze die Zeit sich nachts nach Calimhafen zu schleichen um über die Dächer zu huschen und in dubiosen Tavernen seine Dienste als Tätowierer anzubieten.
Er schaffte es immer wieder bevor der alte Harpel seine Werke bemustern wollte rechtzeitig im Zimmer zu sein.
Leider stillten die nächtlichen Ausflüge nicht den enormen Hunger nach Abendteuer den er verspürte, im Gegenteil er fachte ihn nur noch mehr an …
So kam es das Elmer nach zehn Jahren Doppelleben sich unter falschen Namen bei einer Handelskaravane anschloss die das weiteste Ziel hatte.
Elmer benannte sich nach der ersten Rhoune die er gelernt hatte:
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