Veränderungen (Shield of Light)

Liebe Bonni,

ich weiß nicht, wie ich es sagen soll, aber ich habe von dir geträumt…  Aber eins nach dem Anderen.

Der Weg nach Kresk verlief ohne Probleme und auch der Einlass in die Stadt (oder eher Dorf) war weniger schwierig als beim ersten Ankommen. Der Bürgermeister empfing uns, für seine Verhältnisse recht freundlich, und war überrascht über unseren Erfolg gegen diese Werwölfe und wollte natürlich genau wissen wie es uns gelungen war diese Biester zu besiegen. Wir berichteten ihm nur das Nötigste und auch wenn er nicht wirklich zufrieden damit wirkte beließ er es zunächst dabei, da unser Gespräch von einem Besucher unterbrochen wurde.

Der Abt wollte mit uns sprechen. Auch er wirkte um einiges… netter (das ist viel zu nett ausgedrückt) als bei unserem ersten Besuch in seiner Abtei. Er war wohl ebenso beeindruckt und bot nun seine Hilfe an. Er hatte wohl erkannt, dass wir nicht nur Abenteurer waren, sondern wirklich vielleicht etwas ändern könnten.
Jedenfalls bat er Theo und mich mit ihm zu gehen. Hara ließen wir bei den Kindern, sie verstand sich mit einigen gut und wollte ihnen weiterhelfen.

Auf dem Weg zu der Abtei fragte der Abt uns darüber aus, was wir genau vorhaben. Wir erzählten von den Prophezeiungen. Keine Ahnung woher, aber mir fiel es relativ leicht von ihnen zu erzählen. Als hätte ich sie gerade eben erst gelesen. 

Während er darüber nachdachte… war da wieder diese Stimme in meinem Kopf. Sie erinnert mich an meine Zweifel, daran, dass er mir helfen kann, wenn ich mich auf ihn einlasse.

Ich erinnere mich erst wieder daran, dass ich höre, wie der Abt fragt warum wir überhaupt in diesem „Land“ sind.  Theo, der ja von hier ist, antwortet erst gar nicht, aber ich erzähle ihm von der Spur unseres Bruders. Ich weiß nicht, ob er es ernst meinte, aber er meinte, dass der „Herr des Landes“ (ja, wir schreiben und sagen seinen Namen nicht) offenbar Interesse daran hätte mich zu quälen und Joravil vielleicht nur deswegen hierhergeholt wurde. Dann wäre es wirklich meine Schuld…

Aber ich weiß tatsächlich nicht, ob er es ernst meinte oder mich dadurch noch mehr anstacheln wollte mich gegen den Mistkerl zu stellen.

In der Abtei angekommen, verschwand er mit den Amulett und Theo und ich nutzen die kurze Zeit, die wir für uns hatten und schauten uns um. Es fing an zu schneien als wir den Garten betraten und es wirkte auf einmal alles so friedlich und ruhig.

Doch dieser Friede dauerte nicht lange. Irgendetwas an dieser Szenerie erinnerte uns an eine der Weissagungen und dem gingen wir nach. Doch bevor wir etwas fanden waren wir von Untoten umzingelt und mussten diese erstmal niederringen. Wir verausgabten uns beide und hatten gut einstecken müssen doch letzten Endes haben wir sie besiegt und in einer Vogelscheuche haben wir einen Griff gefunden aber noch nicht herausgefunden was er tut oder kann (wenn überhaupt).

Leicht zerschunden haben wir uns dann gesetzt und auf den Abt gewartet. Es dauerte auch gar nicht mehr so lange. Dann drückte er mir mit einem richtig festen Griff das Amulett in die Hand und ich musste versprechen dem Land zu helfen. Dann umgab ihn und mich ein unglaublich grelles Licht und er war danach verschwunden. Einfach so… puff…

Das Amulett legte ich mir wieder um den Hals und da überkam mich unerwartet ein ungeahnter Schmerz. Er zwang mich auf die Knie und ich bekam keine Luft. Es schnürte sich alles zu. Auch wenn es nicht lange dauerte kam es mir ewig vor und Theo sah danach sehr besorgt aus. Ich versicherte ihm, dass es mit gut ginge. Irgendwie stimmte das auch wenn ich ein unsciheres Gefühl hatte.

Theo und ich machten uns dann wieder auf den Rückweg, doch bekamen wir noch eine Karte von einem „Mitarbeiter“ (ich glaube die Bezeichnung ist falsch, aber mir fällt gerade nicht das passende Wort ein) des Abts. Auf ihr fanden wir ein X. Mitten im Wald.

Gemeinsam beschlossen wir, erst morgen dorthin zu gehen. Innerlich hoffte ich, dass wir erst zu Tebaun gehen und ihn wieder mitnehmen, doch nach dem Gespräch mit Theo habe ich immer mehr das Gefühl, dass wir ihn leider zunächst bei den Werwölfen zurücklassen müssen. Mir behagt das ganze nicht. Bei uns wäre er besser aufgehoben. Meiner Meinung nach jedenfalls.

Wir gingen also zurück zum Haus den Bürgermeisters um dort unsere Nacht zu verbringen. Und ich habe seine Frau um ein heißes Bad gebeten und sogar bekommen. Was für eine Wohltat nach den ganzen Wochen.

Auch wenn das Bett nicht wie zu Hause war, war es schön in einem richtigen Bett zu liegen und nicht in einem Zelt draußen. Dafür, dass mir Zelten als kleines Kind nie Spaß gemacht hat muss ich sagen, dass es nicht so schlimm ist. Jedenfalls mit der Begleitung. Auch wenn Theo mehr Schlaf benötigt als ich, können wir so unglaublich viel Zeit zusammen verbringen und reden.

Ich schweife ab…

Jedenfalls, in dieser Nacht meine liebste Bonni, habe ich von dir geträumt (ja, ich bin wirklich richtig eingeschlafen).
Weißt du noch? Dein kleiner Schrein oben auf dem Dachboden? Du hast mich oft mitgenommen, wenn du gebetet hast oder deine Zauber geübt hast. Manchmal habe ich mich dazu geschlichen um einfach deine Stimme zuhören. Der Traum… er wirkte so real. Wir knieten beide dort. Vor deinem Schrein auf dem Dachboden. Vor uns lag dein Buch. Ich habe immer gesagt, dass ich diese Zeichen und die schnörklige Schrift nicht lesen kann und plötzlich waren die Worte so klar, als würdest du sie mir vorlesen. Du hast mir die Gesten vorgemacht und die Worte gesprochen, die ich nutzen sollte.

Ach Bonni… und dann hast du meine Hände genommen. So wie früher. Und mir wurde ganz warm und du hast gesungen oder gebetet oder beides gemeinsam? :

„Lass dein Licht leuchten
Vertreibe die Dunkelheit

Bring Leben, wo der Tod war
Bringe Wachstum, wo alles unfruchtbar war
Bringe Frieden, wo Unfrieden war
Bring Wärme, wo die Finger des Eises sich krallten
Bringe Barmherzigkeit, wo es keine gab
Bringe Wissen, wo Unwissenheit war
Bringe Trost, wo Furcht war

Lass die Sonne aufgehen!
Lass die Schatten fliehen!

Sowohl in der Welt…
und in den Köpfen der Lebewesen.“

Dann verschwimmt irgendwie alles und dann bin ich wach geworden.

Theo Frühstückt noch und dann wollen wir gleich los zu der markierten Stelle auf der Karte. Warum habe ich ein eigenartiges Gefühl dabei?

Ein Schaf im Wolfspelz (Shield of Light)

Meine liebste Bonni,
ich weiß, dass du es nicht magst, wenn ich dich so nenne, aber wer weiß ob du das hier überhaupt zu lesen bekommst.

Vor einer ganzen Weile, tatsächlich weiß ich gerade nicht genau welchen Tag wir haben und wie lange ich nun schon unterwegs bin, habe ich unser Heim verlassen. Auch wenn ihr alle schon mehr oder weniger ausgezogen seid um mit euren Familien zu leben und es nicht neu ist, ohne euch zu sein hätte ich nie gedacht, dass ich euch alle so sehr vermissen würde. Aber vor allem vermisse ich dich und mit dir reden zu können. Über alles was mir passiert ist. Wen ich getroffen habe und verloren.

Und ja, du hattest recht. Natürlich musste es ein Mensch sein, der mir mein Herz raubte. Leider war ich für ihn … zumindest anfangs nicht mehr als eine weiter Frau, die er um den Finger gewickelt hatte… doch er änderte sich. Ich wollte nicht sehen, wie manipulativ er war. Wollte nicht sehen, dass er mich von den anderen Mitreisenden, meiner zweiten Familie, wegtrieb. Er sagte und tat Dinge, die ich ursprünglich von ihm wirklich hören wollte, doch weiß ich nicht, ob er es ehrlich meinte oder mich einfach nur für sich wollte.

Doch in der Zwischenzeit war jemand anderes zu der Gruppe gestoßen. Jemand der mich offenbar interessant fand, jedenfalls fragte er mich Dinge. Nicht nur so banale wie „wie geht es dir“ oder ähnliches. Nein er hatte tatsächliches Interesse an mir, meiner Familie, mich.
Und ja, auch er ist ein Mensch. Und ich weiß wie unser Vater, beziehungsweise unsere ganze Familie zu anderen Rassen steht, aber ich will mit diesem Mann wirklich zusammen sein. So lange wie wir können.

Ich schweife ab. Eigentlich wollte ich dir auch von den Anderen erzählen. Und du glaubst nicht, wer mit mir reißt. Eine Drachengeborene.

Hara!
Sie ist eine wirklich gute Freundin geworden. Und ich wüsste nicht wo wir wären, wenn sie nicht so wortgewandt wäre. Aber sie kann auch, wenn sie muss und möchte, still sein und dich oder wen anders hinterrücks… sagen wir erschrecken? (Du weißt, wie Connak)

Dann haben wir einen Dunkelelfen dabei. Tebaun (ja, ein Titel, ich weiß)
Er wirkt oft distanziert, verschlossen und zurückgezogen. Er hat sicher viel von damals zu erzählen (ach hätte ich doch im Unterricht mehr aufgepasst). Filyerel könnte einige seiner Geschichten sicher gut weitertragen und in seine Musik einbauen. Außerdem ist er ein guter Kämpfer und kein schlechter Heiler.

Glaub mir, zurzeit sehne ich mich nach deinen Kräften. Die wären hier wirklich, wirklich nützlich.

Und dann ist da noch Theo. Der Mensch. So interessiert in alles und neugierig. Auch wenn er sich manchmal in seinen Gedanken verliert oder ausschweifend erzählt, er ist einfach … Theo. Iandan und er sind sich, jedenfalls was das Interesse an Büchern, deren Inhalt und Zauber angeht, irgendwie ähnlich.

So, jetzt sollte ich vielleicht anfangen, dir zu erzählen, was wir schon erlebt haben, aber das steht in den Briefen an Meemaw und so mache ich es nur kurz.

Alles was du jetzt nicht verstehst, werde ich dir (hoffentlich persönlich) erklären.

Also:
Wir wollten die Kinder aus den Händen der Werwölfe befreien.

Dazu brauchten wir aber mehr Informationen und diese gab uns Zuleika (auch ein Werwolf, aber da wir ihr geholfen hatten und ihr Hilfe bei ihrem Problem anboten, war sie relativ freundlich). Wir wussten, dass wir ein Ablenkungsmanöver brauchten und das am besten außerhalb der Höhle, damit die Anderen dann die Kinder ungesehen aus dem Bau befreien konnten.

Leider wurde schnell klar, dass als Ablenkung nur eine Art Herausforderung, ein Kampf in Frage kam. Natürlich war es Tebaun, in seiner guten Art (oder dämlichen?), der sich freiwillig für diese Aufgabe meldete. Was wir erst später erfuhren war, dass er sich dafür beißen lassen müsste. Er musste also auch zum Werwolf werden um ein Kontrahent sein zu können.

Selbstverständlich war ich total dagegen und hatte auch wirklich gute Argumente warum und weshalb, aber leider konnte ich ihn nicht umstimmen und auch Theo, als wir uns später darüber unterhielten, war eigentlich dagegen, doch Tebaun war nicht umzustimmen. Einen so sturen Elfen hab ich selten gesehen, neben Vater natürlich.

Leider kann ich dir weder von der Herausforderung noch von der Rettungsaktion wirklich viel berichten, da ich bei beiden nicht anwesend war.

Die Kinder haben Hara und Theo befreien können. Sie haben mir nur wenig drüber erzählt, aber es war auch besser so. Mir hat es schon gereicht wie zerschunden und abgekämpft sie aussahen. Ich glaube einige haben Tagelang nichts zu Essen bekommen. Sie wirkten verängstigt und wir hatten wirklich gut damit zu tun, dass sie mit uns kamen. Auch wenn ich beruhigend auf sie wirken konnte. Es war einfach nur ein grausiger Anblick.
Wir brachten sie in der Nähe in Sicherheit.

Hara und ihre beiden Begleiter blieben bei ihnen, versorgten sie mit Essen und Theo und ich gingen dann zurück zu der Höhle.
Wir mussten zurück zu Tebaun. Zwischenzeitlich konnte ich immer wieder Wolfsgeheul hören und es jagte mir doch einen Schrecken ein, da wir nicht wussten, ob er noch leben sein würde oder ob er eine Niederlage einstecken musste.

Wir beeilten uns und kamen auch recht zügig wieder bei dem Bau an wo und sofort der große Wolf am Eingang auffiel. Glücklicherweise musste ich mich ihm nicht ganz nähern um zu erkennen, dass er noch lebte.

Tebaun fanden wir im Inneren, und es wirkte so, als ob er sich feiern lassen würde. Er hatte die Herausforderung also für sich entschieden. Er sah abgekämpft, angestrengt und konzentriert aus. Theo wollte ihm sogleich von diesem „Fluch“ auf magische Weise befreien, doch er lehnte es ab. Schlimmer sogar. Als Theo seine Hand nach ihm ausstreckte, griff er ihn an. Ohne Vorwarnung.

Auch wenn wir beide wussten, dass er nicht er selber war, machte es uns Sorgen. Tebaun wollte, dass wir ihn zunächst zurücklassen. Jedenfalls solange bis die Nachfolge geklärt ist. Zähneknirschend mussten wir dem leider zustimmen. So wie er jetzt war, war er eine zu große Gefahr.

Also machten wir uns ohne ihn auf den Weg. Zunächst zurück zu den Kindern und gemeinsam mit ihnen auf, Richtung Kresk.

Auch wenn wir wussten, dass nicht alle Kinder von hier kamen, hofften wir, dort für sie ein zu Hause zu finden, bis wir sie in ihre eigene Heimat, zu ihren Eltern und Familien, schicken können.

Momentan liegen die Kinder hier in der Hütte von Theo und schlafen. Es hat gedauert sie zu beruhigen, aber nun ist Ruhe eingekehrt. Nur das eine kleine Mädchen hat sich im Halbschlaf auf meinen Schoß gesetzt und schläft dort nun. Darum verzeih mir auch meine Handschrift.

So, nun hoffe ich, dass wir morgen den restlichen Weg ins Dorf ohne weitere Probleme schaffen werden und uns die Einwohner und der Bürgermeister und ganz vielleicht auch der Abt weiterhelfen können.

Nun ist die Geschichte doch etwas länger geworden, aber ich werde dir wieder berichten.

Auf der Flucht (The Resurrected)

Vor der Tür waren Geräusche zu hören, doch nur einige von der Gruppe verstanden, was gesagt wurde, was vielleicht auch besser war.

Ricarda, ob in Panik oder dank ihrem klugen Köpfchen, aber das spielt im Grunde auch keine Rolle, bat Bob um Hilfe und diese „spuckte“ einen Elefanten aus. Dieser war, und das war für alle sichtbar, in Panik.
Und natürlich reagierte er, wie ein Tier in Angst reagierte. Er suchte sich die nächstmögliche Fluchtbahn und rannte alles um, was sich ihm in den Weg stellte.

Da sich an der Tür noch nichts tat wollte Oskar für einen alternativen Ausgang sorgen und so bearbeitete er ein Fenster und holte es nicht nur aus den Angeln, sondern vergrößerte es auch noch nur um kurz danach daraus zu verschwinden.

Auch wenn sie eine Wache problemlos erledigen konnten, waren die fünf Drow, die folgten nicht einfach. Der Mondstrahl von Vaneara machte ihnen zu schaffen und lenkte sie ab und so konnte die Mondelfe ohne Probleme aus dem „Fenster“ entkommen.

Doch als sich Ricarda diesem näherte spürte sie eine Barrikade. Etwas magisches schien sich über ihren Notausgang gelegt zu haben.

Und während Bran, Ricarda und Vaneara drinnen alles versuchten um hinaus zu kommen, war Oskar es, der draußen einer Wache das Leben schwierig machte.

Die Drowschützen teilten im Inneren gut aus, und vor allem Bran musste an der Front einiges einstecken. Er konnte die Gegner nicht direkt angehen, da die Magie der Druidin im Weg war und so improvisierte er und warf Stühle, Tische und Tischbeine nach den Gegnern.

Nun war es Zeit, dass der Plan umgesetzt wurde. Sie wussten, dass sie als Gruppe den Drow außerhalb der Mauern unterlegen waren und so benutzen sie, wie abgesprochen, jeder seine ihm zur Verfügung stehenden Magie und verwandelte sich oder einen Begleiter in ein flugfähiges Etwas um zu Fliehen.

Leider trafen einige Bolzen, Pfeile und auch Magie die Gruppe, aber sie konnten sich zunächst in Sicherheit bringen.

In der Luft schlugen sie den Weg ein, den die Drow mir der Mondelfe genommen hatten und folgten ihm eine ganze Weile.

Auf dem Pfad fanden sie ein paar Echsen, die tot auf den Boden lagen und es war deutlich, dass sie nicht von Pfeilen oder ähnlichem getötet worden waren. Daneben konnten sie Schleifspuren ausmachen und Bran, in der Quatlform, die ihm Ricarda per Zauber gegeben hatte, bot sich an der Spur zu folgen.

Während der Rest auf ein Zeichen von ihm wartete bemerkte der Quatlbran schnell, dass er beobachtet wurde und so versuchte er sich auf elfisch bemerkbar zu machen. Doch war es nicht er, der eine Nachricht empfing, sondern Vaneara.
Telepathisch wurden Gedanken ausgetauscht und die Druidin hoffte, endlich auf diejenigen zu treffen, die sich angekündigt hatten.

Auch wenn sie ein wenig unsicher war, folgte sie den neuen Begleitern tiefer in den Dschungel. Sie liefen eine ganze Weile bis sich dieser lichtete und sie in einer Art Kaverne ankamen. Dort fanden sie Menschen und andere Gefangene, die sich gerade von ihren Ketten befreiten.

Die Mondelfe eilte zu einer anderen ihrer Art und begrüßte sie freudig und erleichtert.

Informationen wurden ausgetauscht und das weitere Vorgehen besprochen.

Vaneara nutze die Zeit und sprach mit einem der Mitreisenden der Mondelfe, nachdem sie sich zur Begrüßung umarmt hatten.

Der Aufenthalt in der Höhle dauerte nicht lange. Man wollte den Verfolgern nicht zu viel Zeit lassen um aufzuschließen und so machten sich alle zusammen weiter auf den Weg.

Die Spurensuche II (Raven Guard)

Gemeinsam beschlossen sie den Spuren weiter zu folgen doch vorher musste sich die Gruppe um die Verletzen kümmern. Kwalu hatte es schlimm erwischt und der ihn beschützende Draco machte es den Helfen nicht leichter. Es war Norx, der dann glücklicherweise doch nachgereist war, und half das Schlimmste von dem Menschen abzuwenden. Es war wirklich knapp, doch sobald alle wieder einigermaßen reisebereit waren wollten sie weiter, doch die diesmal hielten sie die Grungs auf.

Was genau gesagt, gestikuliert oder gezeigt wurde kann man nicht genau sagen oder nachvollziehen, aber die Gruppe war sich einig, dass sie nun, sollte es nötig sein, im Labyrinth Verbündete gefunden hatten. Sie versprachen wiederzukommen und die Froschwesen zogen sich in ihren Irrgarten zurück.

Dann endlich konnte es weiter gehen. Sie folgten dem Knall und kamen zu einer Brandstelle. Den Spuren zufolge hatte Romero hier gekämpft. Nicht nur gegen einen oder zwei, nein sondern gleich bis zu 10 Humanoide hatten es auf ihn abgesehen. Außerdem waren zwei größere Raptorenfußabdrücke zu sehen. Erfreulicherweise waren die Schleifspuren, die wahrscheinlich zu Romero gehörten, noch deutlich zu erkennen und so wurde diese verfolgt.

Der einsetzende Regen machte es immer schwerer der Fährte zu folgen. Als dann auch noch die Spur, die sie Romero zugeordnet hatten, mit einem Mal aufhörte, kamen sie kurz ins Zögern. Allerdings kam ihnen aufgeben nicht in den Sinn und Kwalu fand Zeichen, dass die „Entführer“ Romero vermutlich hochgenommen hatten.  

Mittlerweile regnete es nicht nur, sondern donnerte auch und die Halblingsdame gab ihren Mitreisenden zu verstehen, dass sie das Geräusch eines großes Dinos gehört hatte und so gingen sie ein wenig zurück und suchten in einer Art Felsspalte Zuflucht.
Es war zwar nicht wirklich trocken darin, aber sie waren einigermaßen geschützt vor dem, was auf sie zukommen könnte.

Arannis war es, der noch vor der Bettruhe mit Bee reden wollte und so saßen sie kurz zusammen und er übergab ihr eine hölzerne Tigermaske.

Tigermaske

Für die erste Wache hatten sich Norx und Prodos gemeldet und so saßen sie dort und hingen ihren Gedanken nach oder schnitzen an einer Figur herum.
Sie hatten wohl auf eine ruhige Nacht gehofft, doch es dauerte nicht lange, da konnten sie vor der Höhle schnuppernde Geräusche hören, die sich ihrem Lager näherten und lauter wurden.

Die Überlegung den Dino anzugreifen (gäbe sicher gutes Fleisch und Leder) verwarfen die Beiden recht schnell und verständigten sich darauf still und leise zu sein und auch keinen ihrer Kameraden zu wecken.

Obwohl der Dino wohl etwas gewittert hatte bahnte er sich dann doch seinen Weg wieder von der Gruppe fort.

Am nächsten Morgen wollten Arannis und Bee die Spurensuche so schnell wie möglich wieder aufnehmen.

Geführt von Bee, die dank der Unterstützung von Kwalu und Sommerklug einen richtig guten Job machte, fanden sie schnell wieder besagte Spuren und folgten ihr. Immer weiter folgte die Halblingsdame der Fährte bis sie dann irgendwann stehen blieb und nervös mit einem Fuß auf dem Boden tippelte. Nichts war mehr zu finden.

Kopflos einfach weiter? Oder doch zurück zu den Grungs? Nahrung und andere überlebensnotwendige Ressourcen wieder aufzufüllen?

Die Gruppe entschied sich für die zweite Option, auch wenn Bee zunächst nicht wollte, wusste sie, dass die Anderen recht hatten. Ohne Essen, Wasser und anderer Art der Verpflegung und andere Materialien würden sie auch nicht mehr lange im Dschungel überleben.

So gingen sie zurück und überlegten wer oder was Romero entführt haben könnte und wo ihre nächste Anlaufstelle sein sollte.

Das Labyrinth und durchquerten sie zügig nachdem sie Musharib und Inete über die Geschehnisse und ihre weitre Vorgehensweise aufgeklärt hatten.

Der neue König, es war der Krieger, der an der Seite des Königs gekämpft hatte, empfang die Gruppe und bestätigte die Vermutung, dass sie bei den Grungs „willkommen“ waren.

Die Gruppe rüstete sich aus und verabschiedete sich von Prodos. Er hatte sich dazu entschlossen bei den Froschwesen zu bleiben.

Dann verließen sie den Irrgarten wieder und machten sich auf Richtung zum Lager Rache, in der Hoffnung auf diesem Weg auch die Spuren von Romero wiederzufinden.

Schreiende Büsche und Bäume Barovias (Shield of Light)

wolf
Wolf

Das eingespielte Team kann die angreifende Gruppe schnell im Kampf besiegen. Den Rudelanführer kann Tebaun bewusstlos schlagen und ihn so ohne Probleme fesseln und unschädlich machen.

Für den Rest der Wölfe kam allerdings jede Hilfe zu spät. Nicht nur die Feuerwand hatte ihnen gut zugesetzt, sondern auch die Pfeile und anderen Attacken der Gruppe.

Das Feuer, dass nach wie vor Teile des Waldes hinter der Gruppe verbrannte, machte Tebaun sorgen, da die Pflanzen die Grundlage für die Menschen hier waren. Auf seine magische Weise versuchte er den nahestehenden Pflanzen, Blättern und Bäumen zu signalisieren, dass sie ihre Äste, Blüten und ähnliche Ranken soweit weg vom Feuer wie nur möglich biegen sollten.
Theo kam ihm zu Hilfe und erstickte das lodernde Feuer unter einer grünlichen, säurehaltigen Masse.

Die angegriffene Frau versuchte inzwischen das Weite zu suchen, doch Arabella hielt sie zunächst auf und ließ sie erst los, als sicher war, dass sie nicht fliehen wollte.

Zusammen saßen sie dann um ein Feuer und teilten Essen mit ihr und sie erzählte von ihrem Rudel, ihrem Mann und ihrem Bruder.
Ihr Mann hatte das Rudel nach dem Tod ihres Vaters übernommen und er führte es, so wie er es für richtig hielt.
Doch es kam zu Unstimmigkeiten und ihr Bruder verschwand nur um kurze Zeit später ihren Mann zu einem Duell herauszufordern, welches er auch gewann und so wurde ihr Mann verbannt.
Jetzt wollte und konnte sie nicht mehr still mit ansehen, wie ihr Bruder das Rudel, ihre Familie, immer mehr ins Verderben stürzte.

Sie redeten eine Weile, auch darüber wie es nun weitergehen sollte. Sie waren sich einig, die Kinder aus den Fängen der Wölfe zu befreien, auch wenn die Wölfin ihnen versicherte, dass diese bei ihnen in Sicherheit wären.
Sie selber würde lieber ihren Mann finden, den sie im Schloss des Herrn des Landes vermutete.

Gemeinsam machten sie sich dann auf den Weg. Sie wollten sich Zeit verschaffen und so brachten sie den, noch immer gefesselten, Rudelanführer in eine Felsspalte in der sie ihn festsetzten.

Ging es nun wirklich zu den Kindern oder doch Richtung des Schlosses?

Die ewigen Tentakeltiefen (The Resurrected)

höhle

Höhle

Amon hatte gute Arbeit als Späher geleistet. Durch ihn hatte die Gruppe viele und wichtige Informationen bekommen was sie in den Höhlen und Gängen zu erwarten hatten.

Obwohl sie wussten, was auf sie zu kommen wird, standen sie am Eingang der Höhle und staunten. Links von ihnen hörten sie das Wasser von dem Wasserfall rauschen und direkt vor ihnen waren die in Magenta leuchtenden Säulen von denen sie sich sicher waren, dass sie Magie beherbergten.

Der Plan, den die Gruppe gemeinsam geschmiedet hatte, wurde nach kurzer Zeit, in der Bran sich darauf konzentrierte Magie zu entdecken, umgesetzt. Und so machen sich Amon, Bran, Oskar und Ricarda unsichtbar auf den Weg, während ihnen Vaneara als Maus folgte.

Erst wollten sie an den Säulen vorbei, doch der Mensch hatte vorgeschlagen nicht diesen Weg einzuschlagen und so nahmen sie einen Umweg, rechts durch das Wasser. Das Gewässer hätte die Maus wahrscheinlich mit sich gerissen, wenn die Menschenfrau ihr nicht die Reise an ihrem Bein angeboten hätte. So kamen die Meisten von ihnen relativ trocken auf der anderen Seite an und sie konnten ihren Weg fortsetzen.

Rechts von ihnen hörten sie eine Unterhaltung, die vier der fünf Gruppenmitglieder nicht verstanden, und so entschieden sie sich, den Weg vor ihnen zu nehmen. Und so steuerten sie genau auf die Netze zu, die unter den Brücken als Fallen hingen.

Durch ihre telepathische Magie bat Ricarda Vaneara vorzugehen um spähen zu können ob man die Fangnetze umgehen oder entschärfen könnte. Die Maus machte sich sogleich auf den Weg und näherte sich vorsichtig. Relativ schnell sah sie die spinnenartigen Fäden, die den Auslöser bildeten. Auch wenn sie geschickt war, reichte das Gewicht der Maus nicht aus um die klebrige Schnur durchzubeißen und so blieb sie daran mit ihren Zähnen und Vorderfüßen hängen. Zappelnd hing sie dort, doch Oskar eilte ihr zu Hilfe und entschärfte zeitgleich die Falle.

Gemeinsam gingen sie weiter und kamen in die Höhle in der die gefangene Mondelfe saß.

Auch wenn man nicht viel in der Dunkelheit sah war allen bewusst, dass die Schlucht vor ihnen mehrere hundert Meter tief sein musste. Ab und an konnte man ein bläuliches schimmern erkennen, welches wohl von Tentakeln, die sich dort bewegten, kam.

Wie besprochen versuchte die Menschenfrau die Wächterechse in ein anderes Tier zu verwandeln, doch leider war es gebildeter als gedacht und so verpuffte nicht nur der Zauber, sondern Ricarda wurde auch noch sichtbar.
Dies bekam nicht nur die Echse mit, sondern auch die Gefangene, die sich versuchte verständlich zu machen, doch aus ihrem Mund kamen keine Töne hervor während das Tier an seinen eigenen Ketten zog um sich dem Eindringling zu nähern.

Oskar näherte sich inzwischen von der anderen Seite. Bei seinem Sprung hatte er wohl zu viel Schwung und landete unsanft auf dem Boden. Er sah die Gefahr in der Ricarda steckte und hatte die Idee. Er veränderte sein Äußeres und sah nun wie eine der Wachen aus. Mit Gesten versuchte er die Echse zu beruhigen und immerhin gelang es ihm, dass es ihm seine Aufmerksamkeit schenkte.

Bran machte sich währenddessen zum Ausgang der Höhle auf um dort aufzupassen.

Geschickt umging die Maus die Rune vor der Amon gewarnt hatte. Kurz bevor sie die gefangene Elfe erreichte löste sie ihre Tiergestalt auf und nutze ihre Magie um den Zauber, der die Mondelfe umgab, aufzulösen.

In der Zwischenzeit schaffte es Ricarda die Echse in eine Schnecke zu verwandeln und Oskar beförderte diese in die ewigen Tentakeltiefen.

Die fast befreite Elfe blickte alle nacheinander voller Hoffnung an und erklärte wo eine der Wachen den Schlüssel versteckt hatte. So hatte Vaneara kein Problem ihn zu finden und stellte beim Öffnen der Schlösser fest, dass sie mit Diebeswerkzeugen an ihnen kaum etwas hätte machen können.

Zusammen machten sie sich auf den Weg Richtung Bibliothek, da dort ein Ausgang sein sollte. Auf dem Weg nach oben gab es unterstützende Magie von der neuen Begleiterin.

Je näher sie ihrem nächsten Ziel kamen, hörten sie auch deutlich die Stimme eines Drow und Bran machte sich die Verkleidung von dem Erd-Genasi zunutze und ließ ihn durch ein paar magische Worte die gesprochene Sprache des Drow verstehen.

Oskar ging nun voraus und es dauerte nicht lange, da wurde er von dem Magier, der während des Kampfes am Portal entkommen konnte, bemerkt und auch sofort zur Rede gestellt. Der Drow-Oskar konnte sich durch Amons Erkenntnisse gut herausreden, entschuldigte sich für seine Störung und ging auf die Tür direkt vor ihm zu. Absichtlich war er etwas lauter und so konnte er das Missgeschick von Bran, der ausversehen an einen Tisch stieß, überdecken.

Vor der Tür blieb Oskar allerdings wie angewurzelt stehen. Was war passiert? Der Magier machte sich noch darüber lustig, ob mal wieder das Passwort vergessen wurde. Doch als auch dann keine Reaktion kam dämmerte es dem Drow. Fast direkt neben Oskar tauchte er aus dem Nebel auf und näherte sich dem „Spion“.

Geistesgegenwärtig ließ Ricarda ihren Zauber auf den Magier nieder und da er es nicht kommen sah, war auch aus ihm eine kleine Maus geworden, die sich nun auf der Hand der Menschenfrau befand.

Die restlichen Gruppenmitglieder näherten sich Oskar und Ricarda und Vaneara erlösten ihn gemeinsam aus seiner Paralyse.

Amon hatte noch versucht den treuen Begleiter des Magiers abzulenken, doch sobald dieser spürte, dass mit seinem Meister etwas nicht stimmte schlug er Alarm und die Gruppe machte sich hinter der Tür kampfbereit.

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