Der Wettstreit um die Überreste eines Golems (Legacy of the Past)
Das Jahr 1489.
Faerûn hat sich verändert.
Durch einen Effekt *Der Verdunkelung* liegt die Welt in einer Dämmerung.
Der Himmel flackert in Farben, die den Tag darstellen sollen. In der Nacht verblassen die Farben. Eine Folge der Zauberplage.
Mystra ist tot.
Lolth ist nun die Mutter aller Magie.
Dunkelelfen haben sich aus dem Unterreich erhoben und wandeln offen in der Ewigen Dämmerung.
Baldur’s Tor liegt in Ruinen und wird von *Der Kirche des Bhaal* regiert.
Tiefwasser steht unter stetigen Angriffen von Dunkelelfen und Stoßtruppen der *Hallen des Unterbergs *.
Das Terrain zwischen Niewinter und Tiefwasser ist am Rande eines Bürgerkriegs.
Die Stadt Iriaebor ist unter Kontrolle schlechter Kreaturen, die dem *Alten Elementen Auge* folgen.
Thay ist ein Albtraumland von unzähligen Untoten, die von Roten Magiern beherrscht werden.
Die Schattenhaften Magier aus Netheril sammeln ihre Kraft im Norden.
Altes Böses rührt sich im Süden, wo Monster herrschen.
Im Westen, über dem See, gibt ein Kontinent, welcher einst Teil einer anderen Welt war, ein Zeichen des Ruhms.
Und Elminster ist tot, getötet von den Händen der Zhentarim.
Es ist eine trostlose Zeit.
Gibt es überhaupt noch Hoffnung für Faerûn?
Zweifellos ist jetzt Zeit für Helden!
Sein Mentor Goa kam zu Ihm und erzählte ihm von dem Fund eines Überrestest eines Golems unweit des Dorfes Beregost und erinnerte Ihn an seine Bitte, falls dieser Golem oder Teile davon gefunden werden würden, diese zusammenzusetzen oder zu zerstören. Eile war geboten, Goa stellte Ihm, Nailo einen Zwergen vor, einen Zwerg…warum…. dieser sollte versuchen den Golem wieder in Gang zu bringen… zum Glück hatte aber auch Srisira eingewilligt die kleine Gruppe zu begleiten. So standen sie auch bald vor dem Inn… „Zum brennenden Magier“ in Beregost. Unterwegs hatte Nailo einige Steckbriefe eingesammelt auf denen Kopfgelder ausgesetzt waren, diese Sachen trafen mehr seinen Geschmack, als Teile von einen Golem aufzuspüren. Von den Erzählungen her gab es viele Geschichten die Nailo von Goa mitbekommen hatte, auch das was er erleben würde, falls er durch die Tür treten würde und er sollte Recht behalten. Als Erster betrat sein Begleiter der Zwerg Thorin gefolgt von Srisira und Ihm die Schwelle des Inns. Drinen war einiges los zu dieser Uhrzeit, immerhin würde es nicht mehr lange dauern bis die letzten Strahlen von Sune, von den höchsten Giebeln von Beregost verschunden sein würden. Es würde eine laue Nacht im Ende des Elesias werden.
Einige Informationen hatte Nailo bekommen und es war nicht schwer dem Finder dieser Teile in dem Inn ausfindig zu machen. Dieser Goliath, war kaum zu übersehen, die Beschreibung der Rüstung hätte es auch getan, denn es saßen hier an der Theke eigentlich nur Robenträger bis auf eine Person, die die anderen hier überragte. Leider hatte sich Thorin nicht genug Zeit genommen, sich die Gäste genauer anzusehen, darum waren Ihm auch die roten Roben nicht aufgefallen und dessen Symbol sie trugen. Schnell verständigte Nailo sich telepathisch mit Ihm und warnte ihn vor den Sitznachbarn. Der Zwerg hatte sich zwischen den Sitzen vobeigedrängelt und erzeugte Aufmerksamkeit bei dem Goliath. Er schaut den „Kleinen“ an und dieser machte Ihm ein Angebot, was den Fundort des Golems anging. Vor Tagen hatte er in den Hügeln, unweit von Beregost die Überreste eines riesigen Golems gefunden und nun interessierten sich sehr viele Leute für seinen Fund. Letztendlich willigte er dem Zwerg ein und sie gingen vor die Tür. Nailo und Srisira stellten sich draussen angekommen den Goliath vor. Ein Deal wurde vereinbart und schon ploppten die Korken 2er Flaschen und deren Inhalt rann den Kehlen von dem Goliath und dem Zwerg hinunter. Knapp aber entscheidend grinste ihn der Zwerg an, der den Deal gewonnen hatte. Also brachen Sie noch am selbigen Abend auf.
Doch sie waren nicht alleine, wie Nailo feststellte. Srisira hatte Ihre Katze zurückgelassen die die Fährte von einer Dunkelelfin aufgenommen hatte, die sich ebenfalls in der Taverne sich aufgehalten hatte und ein Betrunkener folgte der Gruppe. Nailo folgte der Gruppe mit sehr großem Abstand und so entdeckte er, beim Überqueren eines eingetrockneten Flusslaufes mehre Fussspuren die nicht zu denen passte, die vor ihm gehen sollten. Sie waren frisch und machten ihn stutzig. Herunterfallende Steine des Flusses machten ihn auf eine Bewegung weiter oberhalb des Weges aufmerksam. Er folgte ihr ein paar Schritte, markierte sein Ziel, legte ein Pfeil in seinen Bogen und schoss. Dann hörte er nur noch einen erstickenden Schrei und wie ein tödlich Getroffener, in einer roten Robe, dem Lauf heruntergefallen kam. Er nahm dem Thay einen Dolch, ein wenig Kleingeld und die Armbrust ab, die dieser geschultert hatte. Dann setzt Nailo den anderen nach.
Die anderen waren inzwischen schon weiter vorangekommen, auch wenn der Goliath schwer schwankte und alles andere war als schnell. Nailo teilte den anderen geistig mit, das sie verfolgt wurden. Die Gruppe versteckte sich. Srisira sah wie dilettantisch sich der Goliath verstecken wollte und nachdem er auch noch einen kleinen Baum aus dem Boden riss nur um einen kleinen Teil von sich zu verbergen, mumelte sie leise was in sich hinein und der Große war verschwunden. Danach versteckte Sie und Ihre Katze sich, ebenso versuchte es der Zwerg. Doch leider war Doch noch ehe Nailo zur Gruppe aufschliessen konnte, knirschte die Erde und aus dem Boden schossen riesige Felsen nach oben und sperrten die „Versteckten“ wie in einen Käfig ein. Der Betrunkene hatte es gerade so geschafft und sprach den für ihn sichtbaren Zwergen an.
Unterdessen sah Nailo keinen anderen Ausweg um den Flußlauf nach oben zu klettern, sich hinzusetzen und die Gruppe zu beobachten. Er war nicht alleine. Plötzlich bekam er einen Stoß in seine Rippen. „Loth sei mit Euch.“ „Falls Ihr die beiden Verfolger sucht, die werden später nachkommen. “ Der Dunkelelf der neben Nailo saß brachte es gleich auf den Punkt. „Ihr seid an den Überresten des Golem interessiert?“ „Nun ich mach euch ein unschlagbares Angebot ich überlasse euch 2 Teile von dem Golem und wir bauen die restlichen Teile ab.“ Nach einem kurzem, aber informativen Gespräch willigte Nailo ein unterdessen hatten die anderen gemerkt das sie einer Illusion gegenüberstanden. Sie überwanden Ihren Geist und somit den steinernen Ring. Der Betrunkene wurde schnell außer Gefecht gesetzt, von Nailo geknebelt und gefesselt und an den Weg gesetzt.
Das Skizzenbuch und die Spitzhake gezückt machten sich Azdhakar der Goliat und Thorin der Zwerg an die Arbeit und bauten den Kopf des Wesens ab. Dabei wurde der Zwerg beim Kopf fündig und barg einen riesigen faustgroßen Rubin. Unweit von Ihnen konnte mann die Sklaven der Nachtelfen, die Duergar und die Svirfneblis hören, wie sie ebenfalls Teile des Golems abbauten. Nailo und Srisira hielten die Augen offen und beobachteten die Aktivitäten des anderen größeren Lagers. Nachdem Sune ihre ersten Strahlen dem Hügel zukommen ließ, war die kleine Gruppe fertig und so schleppte die kleine Gruppe einen Haufen von Steinen den Hang hinab. Thorin hatte schon herausgefunden das die Legierung durchaus kostbar war, er hatte Spuren von Adamantium gefunden. Es vergingen noch Stunden, das andere Lager war aufgegeben worden, bis die Gruppe endlich in der Schmiede ihr verhütetes Adamantium in den Händen hielten. Nach einem weiteren Mal, mit weniger Gewinn, begaben Sie sich zu der Taverne und ruhten sich aus. Der Fund machte die Runde und es brach Goldgräberstimmung in Beregost aus.
Von Flüchtenden und einer besonderen Maske (The Adventurer, The Legacy of the Grey Guardians)
The Adventurer hatten die Dämonen besiegt und hatten als Belohnung von Zehnhammer eine Audienz beim Stadtrat bekommen. Als sie in den frühen Morgenstunden aufgebrochen waren, überkam ihn schon ein merkwürdiges Gefühl. Als ein kleiner Junge mit schwarzen Harren eilend auf sie zukam und sie warnte, war allen klar das dieser Tag alles andere als normal werden würde. Sein Name war Geoffryn Kaladon und dessen Onkel, Lord Zatherin Kaladon wurde in der gleichen Nacht umgebracht von Rezmir einen Roten Magier aus Thay. Doch das sollte noch nicht alles sein, eine Armee von Oks hatten sich mittels Portal auf den Weg zur Stadt gemacht. Ausgangspunkt war der Mageholm Tower. Wie sie darüber sprachen, hörte man die Alarmglocke der Stadt läuten. Ein monotones Stampfgeräusch war auszumachen und schon tauchten die ersten Orks auf. Es blieb nicht viel Zeit und so rannte die Gruppe gen Osten, zum Stadttor. Unterwegs konnten Sie 4 Kinder retten, welche auf dem Rücken von der verwandelten Shay, die als Pferd Ihr Rücken anbot, sie vor die Stadt brachte. Auch die anderen waren nicht untätig und so schoss Kia unzählige Pfeile ab und die meisten trafen ihr Ziel. Ebenso geschickt ging Felicia mit ihrem Schwert um und der ein und andere Stadtbewohner wäre ohne sie von den Orks erschlagen worden, wäre sie nicht gewesen. Was Felica Ihr Schwert war war es bei Macer sein Fäuste. Sie erreichten das zerstörte Stadttor und erahnten das Sie hier in der Stadt nichts mehr ausrichten konnten. Die Stadt war dem Untergang geweiht. Die Thays hatten gewonnen, besser gesagt Rezmir und seine Schergen.
Geoffryn Kaladon wartete auf seiner Schneemähne vor den Stadtmauern auf Sie. Er gab den 4 Kindern, er war eigentlich selber noch ein Kind, einige Goldtaler und gab Ihnen Tips, woe sie in nächster Zeit eine sichere Bleibe hätten. Ein Waldhaus tief in den Wäldern war dabei die beste Option den Sie hatten. Nachdem die Kinder verschwunden waren setzte die Gruppe die Reise fort. Was würde sie erwarten? Würden Sie in Greenest die Unterstützung bekommen, wie Geoffryn es erhoffte. Dieses Mal hatten Sie keine andere Wahl um selber Hilfe für die Stadt zu suchen. Wer war dieser Rezmir und was wollte dieser?
Nicht weit von Ihnen flüchteten einige Kultisten in das Unterholz. Hinterher rannte eine Orkin und ein Bär, der sehr verwirrt schien. Ihnen folgte Ander. Cipher war nicht zu sehen, da er einer anderen kleineren Gruppe nachsetzt. Sie hatten schon einige Kultisten gestellt, doch nun wurde es gefährlich, Vöglein zwitscherten und vor Ihnen lag eine Straße. Soweit bekannt war führte diese Straße nach Iriaebor und in weiter Ferne erspähten sie am Horizont auf einem Hügel eine Gruppe, einen weißen Wolf und ein weißes Pferd auf dem jemand saß.
Rudger entdeckte als Erster eine Person hinter einem Baum und auch den Aufruf von Shay, sich der Gruppe zu erkennen zu geben schlug fehl. Plötzlich tauchten aus dem Unterholz mehrere dunkle Gestalten auf, sie schienen ein wenig uniformiert. Auf der linken Straßenseite tauchten 3 dieser Gestalten auf und auf der rechten Seite waren es sogar noch mehr. Plötzlich ging alles blitzschnell, während Rudger ein Liedchen spielte und einige von den Banditen in die Flucht schlug, wurde Shay von mehreren Dolchen attackiert und verletzt. Macer der das mitbekommen hatte drosch mit seinen fliegenden Fäusten und Tritten auf diesen ein bis er zusammenbrach. Pfeile surrten fanden aber nur selten ihre Ziele. Auch Kia konnte Anfangs kein genaues Ziel ausmachen und Ihr Wolf schnappte daneben. Anders hingegen Felicia, anders von den Dämonen gewohnt schwang sie Ihr Schwert und teilte einen Angreifer in 2 Hälften. Noch bevor Shay zu einemZauber ansetzen konnte schoss Macer weiter nach vorne und verfolgte die panisch Flüchtenden. Hier ein Tritt, da ein Schlag in die Nieren. Plötzlich knisteret die Luft und Macer spürte den Schmerz als die Flüchtenden von einem Blitzschlag getroffen wurden und er davon ebenso getroffen wurde. Dem nicht genug, plötzlich entflammte ein Angreifer völlig und loderte.
Dem Blick nach vorne gerichtet sahen die Adventurer einen Bären, eine Orkin und einen halbnackten Mann, desen Hände noch von Feuer umfangen war. Die Okrin rannte mit lautem Gebrüll los holte Schwung, drosch Ihren Kriegshammer eine einen Baum zückte Ihren Speer und surrend traf er sein Ziel. Dieser durchdrang den Körper eines weiteren Angreifers und kurz darauf knistere die Luft und ein Strahl aus blau-violetten Licht, schoss auf diese arme Person herab, bis nur noch ein verkohltes Etwas auf der Straße steckte.
Schnell waren die Angreifer bezwungen und einziger Überlebender hatte Glück gehabt. Schnell hatten die beiden Gruppen sich vorgestellt und während Felica den Überlebenden festhielt, verhörte Thredi ihn auf Ihre Weise. Ander sammelte den von Toten ihre Habseligkeiten ein und begab sich dann auch zu dem Verhör. Während Geoffryn sich mit Anakis und Ander sich unterhielt. Brachte die Orkin einige Informationen aus Gefangenen heraus. Anscheinen wollte diese Gruppe verhindern das Händler oder Reisende der Stadt Iriaebor erreichten, Auftraggeber war niemand geringer als Rezmir der Rote Magier aus Thay. Nun fügten sich wieder einige Puzzleteile zusammen. Doch die meisten Informationen bekamen die Adventurer von den Legacy of the Grey Guardians selber. Die Tatsache das die Maske von Tiamat, zerschlagen in mehrere Puzzleteile die Sache nicht besser machte, das Buch: Vile of the Darkness höchstwahrscheinlich die Kerzenburg nie erreicht hatte und der Zustand von Greenest machte die Hoffnung einer schnellen Rettung Iriaebor zunichte.
Plötzlich schoss ein Pfeil aus dem dicken Unterholz und traf die Orkin, die noch beim Verhör des Gefangegenen war. Blitze zuckten um den Pfeil herum und schnell war klar das hier ein Scharfschütze sie aufs Korn genommen hatte. Verdammt. Schnell standen die Gruppen beisamen. Ander wollte schon einenn Feuerball werfen, da hielt Ihn Rudger zurück und war kurz darauf verschwunden. Es dauerte nicht lange wurde er sichtbar un ein Pfeil steckte in seiner Schulter, er hatte zwar Spuren gefunden, aber die waren geschickt gelegt. Rudger zog sich zurück zur Gruppe.
Nun platze Ander der Kragen und wollte seinen Feuerball losschicken, doch er stellte fest das er aus seinem Mund keine Worte kamen. Das bemerkten auch die anderen und auch Shay hatte Probleme ihren Zauber zu wirken. Schnell war eine blaue Rune die sich unter der Borke eines Baumes verbarg ausgemacht und zerstört. Danach setzte Ander nochmal an und dieses Mal gelang es Ihm. Erst eine Explosion, dann knisterten Flammen durch das Dickicht und es breitete sich sehr schnell aus. Die Gruppen schlossen sich zusammen und brachen nach Greenest auf. Unterwegs tarfen sie noch auf Cipher, der anscheinend auch sehr erfolgreich war. So erreichten sie nach 2 Tagen Greenest.
Der Leprechaun ist ein mürrischer Kobold, der wenig vertrauenerweckend ist und den Kopf voll böser Streiche hat. Er bewacht einen Topf voll Gold, der am Ende des Regenbogens zu finden ist. Einmal wurde der Leprechaun von einem Menschen gefangen, der ihn zwang, das Versteck des Goldtopfes zu verraten. Um den Baum zu markieren, unter dem der Topf vergraben sein sollte, band der Menschen ein rotes Halstuch um seinen Stamm. Als er später mit einer Schaufel zurückkehrte und den Schatz ausgraben wollte, hatte der Leprechaun an alle anderen Stämme ebenfalls ein rotes Halstuch gebunden. Der Mensch mußte ohne den Schatz nach hause gehen und der Topf voll Gold ist noch immer versteckt. Wer weiß vielleicht trefft ihr auch auf ihn. Seid also auf der Hut, vor den Scherzen des Leprechauns.
Seid dabei und erhaltet in den nächsten 4 Wochen unter anderem den Luck O‘ the Elements.
Good Luck
Das Wiedertreffen mit alten Bekannten geht weiter (The Outbreaks)
Klackend rastete die letzte Scheibe ein. Stille. Plötzlich knirschte Stein auf Stein, Risse zeichneten sich rund um die Runen Scheibe ab und ein quaderförmiges Stück, mitsamt Scheibe rutscht nach hinten und hinterließ ein Durchgang, an dem noch ein paar kleine Kiesel herunterfielen. Blubernde Geräusche, konnten sie wahrnehmen und ein grünes Licht erstrahlte aus dem dahinterliegenden Raum. Anscheinend war der Mechanismus nicht für das andere Tor gedacht, dafür hatte die Gruppe einen weiteren Gang entdeckt. Ein fauliger Geruch stieg Ihnen in die Nase, welcher aus dem neu entdeckten Raum kam. Jetzt bemerkten sie auch, rechts und links jeweils einen grünlich, angelaufene Hebel, die aus der Steinzarge, wo eben noch der Quader sich befand, herausragten. „Grumpf. Totes Pferd. Wartet noch bitte einen Moment.“ Die Magierin stellt sich vor den beiden Derros. „Ich heiße Sklaverei gar nicht gut, aber wenn Ihr die beiden jetzt tötet, so wird das nichts bringen. Im Unterreich sind Sklaven nun mal eine Ware und auch andere handeln mit ihnen. Aber ich denke, dass unsere beiden kleinen Begleiter noch Informationen für uns haben. Es ist das Beste, wenn ihr beide zusammen mit Blm die Truhe mit den Fläschchen holt.“ Die Derro, schauten erst Totes Pferd an, ließen dann ihren Blick über den Gnom zu Thoringal schweifen und endeten letztendlich bei Grumpf. Er murmelte in seinen Bart…“Ihr seid die 4 denen das Schicksal nicht nur der Gruppe obliegt“. Er holte eine Schriftrolle hervor, entrollte sie und laß laut vor: „Nur durch euch werden wir den Nekromant besiegen können und ihm Einhalt gebieten“. „Einer von euch hat Wissen über die Vergangenheit, einer von euch wird mit dem Wissen des Ersten und der Waffe des 3ten den Nekromant zur Strecke bringen, während der Letzte im Bunde von Euch die Zeit verschaffen wird ihn zu zerstören“.“Das Ganze wurde von Derid Kendrick König von den Mondscheininseln aufgeschrieben“. „Kennt ihr ihn?“ „Einer von Euch hat eine besondere Waffe“ „Leider ist diese nicht genannt in dem Text. Einer von euch muss in der Vergangenheit was mit einem Thayer gehabt haben bzw. seine Wege aus der Vergangenheit habe die des Thayjaner gekreuzt auf eine besondere Weise“. „Vielleicht kennt er die Schwachstelle des Nekromanten, die derjenige braucht der die Waffe werfen soll“. „Nun seid ihr dran.“ Bei diesen Worten dreht Nanay ihren Kopf zu Totes Pferd. Hatte er da nicht mal was erwähnt? Sie war sich da nicht mehr so sicher. Doch über welches Wissen redeten sie? Einen Nekromant zu besiegen war noch nie einfach und erst recht nicht, als das Schattengewebe von shar sich aufgelöst hat. Zumindest hat sie keinen Zugriff mehr darauf. Nashazar schaute sich die Gruppe genau an. Wenn das stimmt, was der Derro sagte, dann würde er nicht wirklich viel helfen können. Die ganze Zauberei den ganzen Tag über, um unentdeckt zu bleiben und das Kürbismonster zu bezwingen hatte ihn eh sehr erschöpft. Wenn er lebend aus der Sache rauskommen wollte, musste er wohl alles Mögliche zum Schutz seiner Gefährten tun. Grumpf war unterdes zurück zu der Kiste mit Flaschen gelaufen und sie zu der Gruppe geschleppt. Blm knackte mit Hilfe des Tieflings noch ein paar Kisten und wurde bei einer dann überraschte, als er mit vollen Händen Goldmünzen in seinen Sack schaufelte, eine Münze in den Finger Biss. Verdammt!! Doch es war zu spät, er konnte nur noch das Problem eindämmen, indem er die Münzen aus seinen Nimmervollen Sack rausholte und das wurde ein recht schmerzliche Angelegenheit. Leider waren auch die anderen Dinge die in dem Sack waren hinüber. Ein bitterer Beigeschmack von Goldgier hatte ihm nun diesen Verlust eingebracht. Währen sie noch zu tun hatten weitere Kisten zu öffnen, nur um festzustellen, das die tödlichen Fallen das einzige war was sie auslösten, waren die Derros in den Raum verschwunden wo es blubberte und sich eine grünliche Silhouette sich an der Decke und an den Wänden abzeichnete.
Als Erster betrat Thoringal den riesigen Raum, danach folgten die anderen. Viel Platz war nicht, da sie sich auf einen steinernen Podest befanden. Ein riesiges Steinbecken, in deren Mitte sich eine Art Drehscheibe mit rechtwinkligen, rötlichen Rosten, als Übergänge sich befand. In gewissen Abständen befanden sich mehrere kleine Höhlen, in 45° Neigung zueinander, deren Ende nicht ersichtlich waren. An ihrem jetzigen Aufenthaltsort ging eine Leiter aus Stein in das Becken, welches mit einer grünlichen Flüssigkeit gefüllt war. Von Zeit zu Zeit quollen Blasen nach oben und lösten dieses blubbernde Geräusch aus. Des Weiteren befand sich ein ein aus Metall bestehendes Ventil, welches man in beide Richtung drehen konnte. Schnell fand die Gruppe gefallen an diesem Ventil und schon bewegte sich die Drehscheibe in der Mitte und siehe da nach nur kurzer Zeit war ihr Podest mit der Mitte und in eine Höhle verbunden über die einige liefen. Grumpf und Thoringal voran, gefolgt von den anderen, bis auf Nashazar und Blm. Grumpf und Totes Pferd waren über die stabilen Roste gelaufen und erkundeten des Gang der sich durch die Konstellation der Drehscheibe ergeben hatte und siehe da… ein neues Ventil war gefunden. Plötzlich gab es einen Ruck. Alle bis auf den Derro, der Sie bis hier hin begleitet hatte, seitdem sie hier in der unter der Erde waren, konnten sich festhalten. Der Derro fiel platschend in die grüne Flüssigkeit und man sah nur noch wie sich das Fleisch brodelnd vom Knochen trennte und nur noch seine Gebeine den Boden des Beckens erreichte. Es schien sich um Säure zu handeln die hier in dem Becken befand. Nun wurde die Gruppe vorsichtiger. Nach einem längeren Erkunden und Drehungen an diversen Ventilen erreichten sie das Podest welches gegenüber des Ursprungspodest lag. Die Steintür war bereits vorher geöffnet worden und so trat die Gruppe in einen Raum ein an deren Boden ebenfalls vereinzelte Roste den Boden bedeckten, geschickt umging die Gruppe ohne Probleme diese. Schnell war auch hier der Öffnungsmechanismus ausfindig gemacht und eine weitere Steintür öffnete sich.
Flurozierendes Licht umfing sie. Ausgehend von einigen Sporen die sich am Eingang an der Wand befanden, tauchten diesen Raum in ein grünliches Licht. Regale voll mit Büchern und Schriftrollen und diversen losen Pergamenten füllten diesen kleinen Raum aus. Eine Leiche gab hier den Hinweis, das dieser Raum auch seine Gefahrenpotential in sich hatte. Eine Baumscheibe die auf einen steinernen Sockel auf einen calishitischen Teppich stand erweckte sofort bei Grumpf, Totes Pferd, Thoringal und Nanays Interesse. Die vereinzelt verstreuten Dokumente auf dem Teppich wurden, ohne den Teppich zu berühren aufgenommen, konnten aber kein Anzeichen über Fallen in diesem Raum liefern. So wurde der Teppich vorsichtig angehoben und… Nichts!! Einzig das das steinerne Tischbein unter dem Teppich weiterging und ein Loch in dem wertvollen Teppich war, konnten keine Fallen entdeckt werden. Nanays Idee an die Seite zu gehen wo man die Tischplatte erreichen konnte, ohne den Teppich zu betreten, fand Anklang bei Grumpf und Thoringal. Leicht gab die Tischplatte nach und klackend ließ diese, ebenso wie schon vorher die Ventile, sich in beide Richtung drehen. Knirschend schloss sich die Steintür, durch die sie gekommen waren und eine weitere seitliche Steintür öffnete sich. Die Gruppe nahm hinter Thoringal und Grumpf eine Verteidiungshaltung ein. Ein Raum wurde sichtbar der stark einem Klassenzimmer ähnelte. Tische mit Stühlen standen in gewissen Abständen entfernt zueinander. Vorne war ein steinerner Altar, auf dem eine verweste Leiche lag. Ganz vorne befand sich ein Lehrerpult. Ein weiterer Raum schloss sich diesem an, folgte man den steinernen Treppen die in ein dunkles Gewölbe führten. Hier standen eigenartige Sarkophage, verbunden durch kupferne Rohrleitungen, ähnlich diesen, aus dem Raum mit den Säurebecken. Was wohl diese Sarkophage beinhalteten? Eines stand aber fest, die Gruppe wollte es nicht wissen und hoffte insgeheim das diese Sarkophage geschlossen blieben, solange sie sich in den Räumlichkeiten hier unten aufhielten. Kurzum, nachdem noch einige Schriftstücke an einem Schreibtisch der ebenfalls in dem Raum stand, keine weiteren Informationen lieferten, kehrte die Gruppe in die Bibliothek zurück. Nachdem alle wieder versammelt waren drehte Grumpf an der großen Holzscheibe weiter und siehe da, es öffnete sich eine doppelflüglige Steintür. Diabolische Geräusche drangen an ihr Ohr, als ein Spalt der Tür geöffnet war. Was mochte da hinter nur vor sich gehen?
Die Überaschung war groß, ein feuriger, geflügelter Minotaure, mit riesigenLichtschwert in der einen und einer glühenden Peitsche in der anderen Hand
konnte die Gruppe erblicken. Die beiden kleinen Wesen die vor dem Wesen standen nahmen sie kaum wahr und auch als diese den Raum verliessen bemerkt es kaum jemand. Einzig Nashazar fasste sich ein Herz, während die anderen noch räselten und wild diskutierten. Er lief im Schatten der Feuer an dem wütenden Wesen vorbei und öffnete diverse Ventile und Hebel die hinter den Türen verborgen waren. Zuletzt öffnete sich die Tür hinter dem Balor und er hatte glück und huschte an dem Wesen vorbei und erreichte durch einen kleinen Gang einen Raum in dem eine ähnliche Stasiskammer stand wie in den Raum den sie flüchtig erforscht hatten. Auch hier gingen etliche Rohrverbindung zu dieser Kammer. In der Kammer erblickte Nashazar den kleinen bösartigen Gnom von der Insel, den sie im freien Fall durch die Flasche noch den Garaus gemacht hatten. Hier waren also sein Überbleibsel also. Nashazar machte kurzen Prozess und leitete die gefundene Säure in die Kammer, woraufhin der Gnom zerviel und nichts bis auf enige Knochenfragmente zu sehen waren. Mit seiner Tat zufrieden lief er zu den anderen zurück um ihnen die Botschaft zu überbringen.
Kaum hatte er es den anderen mitgeteilt, ergriff Grumpf die Kiste mit den Flaschen und eilte in den Raum, wo ein überraschter Balor die Wucht dieser Kiste zu spüren kriegte. Der Aufprall löste eine laute Explosion aus. Die anderen folgten Grumpf und schon brach ein gewaltiger Kampf aus. Grumpf wurde von seinen Beinen gerissen als sich die Peitsche um seine Beine schlang. Der Balor entfesselte Feuersäulen traf mehrfach mit dem Lichtschwert, mit der Peitsche, als auch mit seinen Fähigkeiten die Gruppe schwer. Seine Wunden schlossen sich nach einer gewissen Zeit wieder und hinterliess die Hoffnung bei dem ein oder anderen schwinden. Nur mit Mühe konnte die Gruppe den Balor bezwingen und als dieser zerstört wurde ging eine riesige Feuerexplosion durch die riesige Halle. Es roch nach verbrannten Fleisch. Der letzte Begleiter, den sie in einer Höhle nach Gracklestugh gefunden, Izhkin verlor sein Leben. Die letzten Flaschen mit Lebenssaft rannen den Helden die Kehle runter. Mit letzter Kraft zog sich am Boden liegend Totes Pferd zu dem Balot und zog sich am Lichtschwert nach oben. Nashazar, dem es ein wenig besser ging nahm dem verbrannten Derro die Dolche ab die er bei ihm fand. Völlig erschöpft sackte die Gruppe zusammen. Was würde sie nun erwarten. Würde der Nekromant ihn nun den Todesstoß versetzen? Sie brauchten Zeit, Zeit die sie zu Kräften bringen würde. Zeit die sie nicht hatten.
Nachdem die Gruppe eine kleine Rast, in ihren angemieteten Räumen der Taverne eingelegt hatte und Ihre Wunden soweit versorgt waren, brachen sie auf zu dem südlichen Stadttor, welches nicht weit entfernt war. Der Tag schien ein recht freundlicher zu werden, zeigten sich doch kaum Wolken am Himmel. Unterwegs nahmen sie noch einige Bissen zu sich und eilten verteilt zu dem Tor um den Zwerg abzufangen der sich mit den Straßenräubern in Verbindung setzen wollte.
Da war er auch schon. Als erster sah ihn Rudger, der Ihn mit seinem Unsichtbarkeitsumhang war nahm. Auch die anderen bemerkten den Zwerg schnell. Irgendetwas verunsicherte den Zwerg denn er verließ den Standort am Toreingang, waren etwa die Stadtwachen auf ihn Aufmerksam geworden? Rudger heftete sich an seine Versen und folgte ihm gefolgt von Shay die sich in eine Katz verwandelt, den Beiden nachsetzte. Rudger und Felica erkannten den Umhang den der Zwerg tief in sein Gesicht gezogen hatte. Es waren die Symbole von den Blacktalons abgebildet, eine skrupellose Händlerfraktion, dessen Anführer „Tenhammer“ wie er liebevoll von seinen Anhängern gennant wurde, in einer Zitadelle, hier in der Stadt, ihren Sitz hatte. Was hatte denn diese Fraktion mit dem Straßenräubern zu tun?
So war es denn auch nicht verwunderlich das zuerst Rudger, später auch Shay und die anderen vor dem Eingang der Zitadelle standen. Es war schon reger Betrieb im Innenhof, auch wenn es früh am Morgen war. Rudger zog sein Mantel aus, die anderen betraten den Innenhof. Rudger nahm aus dem Augenwinkel noch wahr, wie der Zwerg die steinerne Treppe nach oben ging und eine schwere, große, geschnitze Tür öffnete und sie wieder hinter sich zu zog. Das bekamen die anderen auch mit, als sie den Blick von Rudger folgten. Dennoch wurde Felica von einem Schmied, der in der Nähe seine Arbeit verrichtete angesprochen. Besser gesagt ging es um sein Schwert, das dem Schmied nicht entgangen war, während er an einem Hufeisen sein Werk verrichtete. Er würde es als Vorlage brauchen und nach langen hin und wieder willigte Felicia ein. Unterdessen hatten sich nach und nach die anderen daran gemacht den Zwergen in das Innere der Zitadelle zu folgen. Rudger legte sein Mantel an und führte gefolgt von Shay und den anderen den Trupp an. Vorsichtig legte er erst sein Ohr an die schwere Tür, konnte aber keine Geräusche von Innen feststellen. Daraufhin zog er die eine Hälfte der Flügeltür ein Stück weit auf und huschte gefolgte von den anderen hinein. Sie standen in einer Vorhalle. Kälte und ein muffiger Geruch, der von den alten Gemäuern ausging umfing sie. Rudger nahm gerade noch rechtzeitig die Bewegung des Zwerges wahr, der hinter einer weiteren aufgezogenen Flügeltür in eine große Halle schritt. Die Tür ließ er offen stehen. Doch was sie dann hörten ließ sie den Atem stocken. Sie waren noch ein wenig in die Halle eingetreten, als sie aus einer Halle die sich hinter der Tür befinden mochte ein Gespräch mitbekammen und auch ein Ritual das sich hier abspielen mochte, denn plötzlich barst eine riesige Säule und fiel in den die Vorhalle und versperrte so den Ausgang. Was war hier los, was waren das für Geräusche?
Rudger war der Erste der sich traute in die große Halle einzutreten, getarnt mit seinem Mantel. Doch was er sah raubte ihn den Atem in nicht allzuweiter Entferntung kämpfte ein riesige Kreatur, die 4 Arme hatte, statt 2 und auch diese hatten am Ende Scheren wie eine Krabbe, nur waren diese viel Größer. Kehlige Geräusche und glühende rote Augen wiesen daraufhin das diese Kreatur nicht von dieser Welt war. Ehe Rudger es sich versehen hatte brach der Kampf vollends aus und der Rest der Gruppe kam gefolgt von Felica durch die Tür in die Halle. Auch ihnen stockte der Atem, als sie die Kreatur sahen. Ein Älterer Mann, deren Augenhöhlen leer waren und wo einst Augen zu sein schienen, glühten ebenfalls das rote Licht wie beim größeren Wesen, stimmte neben dem Wesen ein monotones Gesumme an. Schon brach der erste Kämpfer getroffen von der Schere zusammen. Zehnhammer drosch wie wild auf das Wesen ein. Schnell hatte die Gruppe ihre Kampfpositionen eingenommen. Kia, Rudger und Shay standen weiter hinten und unterstützen die forderen Kämpfer mit Unterstützungszaubern und präzise Schüssen aus ihren Waffen. Felica die nicht gleich in den Kampf ging, sondern erst die eingestürzte Säule erklomm, erhoffte sich so eine bessere Kampfposition. Doch der Schein trügte die brachialen Scheren spürte sie relativ schnell. Malcer prügelte auf den alten Mann ein. Unterstützt von Yuki brach schnell der Gesang ab, bis er völlig verstummte. Der Kampf sah nicht gut aus und die Druidin, als auch Rudger hatten alle Hände voll zu tun, die Gruppe am Leben zu erhalten. Das Wesen war wild und als es merkte wie es den Kampf nicht mehr gewinnen konnte, sprang es durch den Raum und tötete dabei auch noch einen Wächter von Zehnhammer.
Erschöpft von dem Kampf, stellte sich Zehnhammer sich der Gruppe vor. Zehnhammer bedankte sich für die Unterstützung und lud die Gruppe ein sich in den oberen Räumlichkeiten zu erholen. Er selber war ebenfalls angeschlagen und so zog er ein Flasche aus seinem Gürtel und schütte deren Inhalt herunter. Viel blieb von dem Glabrezu nicht übrig als die Gruppe sich über die Überreste hergemacht hatten. Immerhin war der Kadaver recht wertvoll. Später in einer weiteren Halle, die von Mönchen aufgesucht wurde, erhielten dann die sich ausruhenden Charaktere: Malcer, Kia, Shay und Rudger ihren Lohn in Form von Gegenständen. Macer bekam ein paar Bandagen, Kia einen besonderen Bogen, Rudger eine Flöte, Shay ihr Amulett. Einzig Felicia musste sich in Geduld üben, was die Verzauberung der Waffe betraf. Auch erklärte Zehnhammer was es mit dem Dolch auf sich hatte, den er wieder in seinen Besitz bringen wollte. Nun war es zu spät.
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