Kurz vor Triboar, auf der Reise Richtung Süden, hatte sich nicht nur ein interessantes Wesen, ein Tabaxi mit Namen „Da“ sich der Gruppe angeschlossen, sondern auch ein Svirfnebli, den es an die Oberfläche verschlagen hatte. Sicherlich wäre die Reise nur halb so interessant gewesen, hätte ich die Beiden nicht in der Nähe von dem Dorf Mornbryn’s Shield getroffen.
Ein Ort der immerschon geprägt war durch das Moor, dem Subrin und dem guten… ja ich will es nicht verleugnen, den Mornbryner Torfschnaps. Auf dem Weg nach Süden nach Triboar verlief die Reise recht ruhig und wir kamen recht schnell voran, die Zeit verflog wie im Fluge, ob es an den Geschichten des Tiefengnoms und des Tabaxi lag, die Hoffnung in Triboar Leute für meine heikle Unternehmung zu finden oder an dem guten Reisewetter, kann ich Euch heute nicht mehr sagen. Kurz vor dem Ort der an dem der Evermoor Way und die Long Road sich kreuzen, Sûne schien sich inzwischen von uns zu verabschieden, da nahmen wir Kampflärm vor uns wahr.
Mitten auf dem Evermoor Way fand ein kleines Scharmützel zwischen einigen Dorfbewohnern und ein paar Zischlers. Die Bewohner schlugen sich nicht schlecht. Als der Tabaxi in den Kampf eingriff, dachte ich mir, warum nicht, ein Kampf so kurz vor dem Ende kann nicht schaden. Um mir einen Überblick über Geschehen zu machen brachte ich ein wenig Licht ins Dunkel. Ein wenig enttäuschend nur noch 2 Zischlers anzutreffen stürzten wir uns in den ungleichen Kampf. Als dann noch der Stämmige, er gehörte zu dem Letzten seines Satmmes aus seinem, wie sich später herausstellte, sich auch noch an unseren Gegner vergreifen wollte, setzte ich dem Ganzen ein Ende, nur um dann festzustellen das der Andere Ihn wieder zum Leben erwachen ließ. Der Kampf war also recht schnell vorbei und die Zischler taten mir irgendwie leid. Einer von den Beiden konnte aber noch vernommen werden von den Beiden.
Es stellte sich schnell heraus das der eine ein Anhänger Torms war und der andere ein Nordmann, die der Stadt in keinster Weise angehörten. Bevor sich die Beiden aber Hals über Kopf ins Evermoor in Ihr Unglück stürzten konnten, konnten wir Sie davon überzeugen eine Nacht in der Stadt zu verbringen. Der Nordmann schien eine Verbindung zur Emerald Enclave zu pflegen und auch so hatte er eine Menge Wissen über Kräuter. Eine interessanter Nordmann, anders wie ich schon welche kannte. Der Torm Anhänger war dagegen das genau das was man von einem Anhänger erwarten würde. Er schien sich über die Schmiedekunst gut auszukennen und auch so waren seine Waffen gepflegt.
Im „Talking Troll“ kehrten wir ein und ich konnte eine Menge über unsere beiden Neuen in Erfahrung bringen und für meine Unternehmung begeistern, bzw einen guten Deal aushandeln. Als sich der Gastraum schon gut geleert hatte, suchte ich das Tabaxi auf um es über ein paar Sachen zu befragen, doch war er heute nicht in der Stimmung.
Am nächsten Tag rüsteten wir uns noch aus, bevor wir uns auf den „Rückweg“ machten. In den Tagen lernte sich die Gruppe besser kennen. Die Reise verlief ereignislos, erreichten Nesmé und dank unseres Svirfnebli hatten wir in unseren Nächten immer ein Dach über unseren Kopf und dank des Tabaxi immer ein Lied am frühen Morgen im Ohr das man nicht so schnell bis zum nächsten Tag vergaß. Wir reisten weiter gen Osten, um so wenig wie möglich Weg durch den Sumpf zum See zurücklegen zu müssen. Abgesehen von diversen Experimenten mit Pilzen und Kräutern von unserem Nordmann die auch mich ordentlich durcheinander brachten, blieb alles ruhig.
Der Weg durch das Moor zum See ging recht schnell, hier sollte ich erwähnen das ich die meiste Zeit meiner Reise Dank des Nordmannes in einem Fass, das er auf seinem Rücken trug, erleben durfte. Inzwischen roch es nach Troll, ein Geruch den ich die ganze Zeit schon vermisst hatte, zumindest die Intensivität. Auch die Spuren von zerbrochenen toten Bäumen, zeigte uns das diese Wesen nicht weit weg waren von uns. Es verging ein halber Tag, ohne das auch nur irgendetwas ereignisvolles sich zutrug. Wir kamen an dem See an und der Boden verschmolz mit dem trüben Wasser. Eine zerstörte Hütte ließ die Hoffnung aufkeimen das der Tag doch nicht so langweilig enden sollte, wie er bislang verlaufen war. Zum Glück hatte ich eine Angel mitgenommen und wollte schauen ob Tymora mir hold war, doch bevor ich auch nur den Köder auswerfen konnte, riss ein Schrei uns aus den Gedanken.
Mit hungrigem Bauch, aber trockenen Fußes, kam ich dank des Nordmannes, auf der anderen Seite des Gewässers an. Noch bevor wir uns versehen hatten, stellte sich schnell heraus dass wir bei meinem Ziel angekommen waren, oder doch nicht? Sie sah zwar meinem Ziel recht ähnlich, aber irgendwie passte die Farbe der Haut nicht, zu der die mir in Erinnerung geblieben war. Vlt war es eine Freundin von Ihr. Danach tauchten noch 2 Wasserelemetare auf die versuchten den Nordamann ins Wasser zu ziehen um ihn ein kühles und nasses Grab zu bescheren. Doch da diese Alte nicht die Gesuchte war, konnte ich das nicht zulassen.
Allein schon der Gedanke das diese Alte eine Freundin von der Gesuchten war und diese das Zeitige segnen würde, war Genugtung genug. Der Kampf wog hin und her und warum auch immer hatten die Elementare es auf den Nordmann abgesehen. Die flüchtende Alte ereilte nun das Schicksal welches der Nordmann ereilen sollte. Wie unergründlich doch die Wege von Tymora sind. Selbst Waukeen vermochte es nicht dieser Alten beizustehen und Ihr Geist entschwand in der Tiefe des Sees. Ein See der noch so einige Geheimnisse verbarg.
Der Kampf hatte aber auch Spuren bei der Gruppe und mir hinterlassen und so zogen wir uns in die Hütte des Tiefengnoms zurück und rasteten. Eine Sache machte mmir allerdings Sorgen, hatte die Alte unseren Nordmann verflucht? Wir würden es schon bald erfahren.
Der geheimnissvolle Sack des Krampus (The Outbreaks)
Der Sack des Krampus
Als die Tür von Harshnag geöffnet wurde, war der Rest der Gruppe recht angespannt. Hatten Sie doch schon ein Mitglied aus der Gruppe hier in dem Tempel verloren. Nachdem Wildfire etliche Fackeln enzündet hatten, ging die Gruppe in einen größeren Bereich indem sie einen Treppenaufgang in Riesenform und in der Mitte eine Statue stehen sahen. Sie ließen diese stehen und durchschritten einen hohen, aber schmalen Gang, von dem rechts und links jeweils gleich große Räume abgingen.
In den ersten 4 Räumen befanden sich jeweils zwei frostbedeckte Steinsofas die ein Abmessung von 60 Fuß hatten und als Betten dienten. Interessant waren auch die gefrorenen Torbögen und die Tatsache das ein kleines Gefälle zwischen dem nördlichen und dem südlichen Ende lag. Doch eine andere Sache zog unsere Freunde in den Bann. Bei dem 5ten Raum war nicht nur ein Steinsofa drin, sondern auch ein größerer Sack, der anscheinend hier vergessen worden war. Wild Fire war neugierig wie die Katze nun mal war, zu dem Sack gegangen und hatte hineingeschaut. Er fand etliche interessante Dinge unter anderem eine Kiste aus der plötzlich ein kleiner Kopf sprang und auf einmal hier in dem Raum alles in dieses Sack gezpogen wurde. Alle bis auf Wildfire selber wurden plötzlich in das „Nichts“ gezogen und nachdem seine Freunde verschwunden waren ließ Wild Fire los und ließ sich in den Sack ziehen.
Beim Krampus
Die Speisekammer
Als alle Ihre Augen wieder aufmachten befanden Sie sich in einem stinkendem, nach Abfall und verwestem Fleisch riechendem Raum. Es war Dunkel, doch schnell war klar, sie waren in einer Speisekammer gelandet und der Geruch deutete darauf hin das es sich um Menschenfleisch handeln musste. Licht erleuchtete den Raum und am Boden entdeckten Sie mehrere Gebeine, teilweise noch mit Fleischfetzen besetzt. Ein Kochtopf befand sich hier ebenfalls, wie ein Holzkäfig in dem ein skeletiertes Kind saß. Wo waren Sie nur hier hingekommen?
Totes Pferd der noch vom letzten Mal angefressen von Harshnag war, stellte diesen zur Rede. Doch auch dieses Mal zuckte dieser nur mit den Schultern. Er wusste nicht wo Sie hier hingelangt waren. Allerdings schien diese Behausung eines großes Menschenfressers näher zu kommen. In dem Top erblickten einige der Gruppe das dort noch Kinderbeine drin schwammen und die Soße nichts anderes war, als das Blut der Kinder. Wer mochte nur die Kinder verspeist haben?
Um der Frage auf den Gund zu gehen, öffnete Wild Fire die Tür und sie erblickten einen Gang. Ebenso von unbehauenem Stein umgeben, wie der „Speiseraum“. Um sich blickend zog die Gruppe weiter. Ein köstlicher Geruch von exotischen Gewürzen war auf dem Gang wahrzunehmen, der anscheinend unter einer eisenbeschlagenen Tür hervorquoll. Die Gruppe machte sich nach der Sichtung in der „Speisekammer“ mit einer unangenehmen Begegnung bereit und öffnete die Tür.
Die Backstube
Doch was Sie erblickten war ganz und gar nicht gefährlich. In der Mitte des Raumes standen 2 riesige Tischen auf dem 2 große Lebkuchenmänner lagen. An der Wand befanden sich Öfen wo anscheinend die Beiden erst frisch gebacken worden waren, sie dampften noch ein wenig. Es waren aber nicht nur 2 weitere Öfen da, sondern auch noch weitere. Man hatte das gefühl in einer riesigen Backstube zu stehen, doch wo war nur der Bäcker?
Diese Frage musste erstmal in den Hintergrund gestellt werden, da sich plötzlich die beiden Esswaren aufsetzen, miteinander sprachen, wenn auch nicht gerade recht intelligent und sich mit den in der Nähe liegenden großen Pfefferminzstangen bewaffneten und auf die Gruppe losgingen. Weitere kleine Lebkuchenfiguren sprangen aus einem Korb und rannten mit den Worten: „wir müssen das Loch finden“ an den Gruppenmitgliedern vorbei in die Speisekammer.
Nun bedarf es nicht vieler Worte um zu beschreiben das der recht ungleiche Kampf zu Gunsten der Gruppe ausgegangen wäre, wäre da nicht… wäre da nicht dieses Ketten rasselnde Geräusch gewesen. Doch vorher tauchte erst unbemerkt eine weitere Person in der „Speisekammer“ auf, schnell hatte auch Sie sich gefangen und beobachte, wie ein kleiner Gnom sich an den Überresten der Kinder zu schaffen machte. Blieb aber vorerst unbemerkt. Erst im Gang als das Rasseln immer näher kam, entdeckte Blm nicht nur ein Wesen vor sich, sondern auch noch eine Drow hinter sich.
Der Kampf mit dem Krampus und seinen Lebkuchenmännern
Der Kampf in der Küche war inzwischen vollends entbrannt und nicht nur eine Pfefferminzstange fehlte dem Einen von den Männern. Sie waren fast schon so zerstückelt worden das es nur noch eine Frage der Zeit war, bis Ihre Krümmel vollends den Boden zierten.
Doch da stand er, ein gehörntes großes Wesen, mit dem Kopf einer Ziege, einen roten schwerden Mantel tragend, Ketten in den Händen haltend und einen weißen langen Ziegenbart. Buckelig und leicht nach vorne überhägend. Was war das für ein Wesen? War das das Kinderfressende Wesen? Totes Pferd ging es durch und durch.. ein Dämon ein Wesen aus den Höllen.
Doch da stoben schon die ersten Flammen, da stand das Wesen plötzlich ohne sich bewegt zu haben unter Ihnen, da knirscht Fleisch da kracht es recht laut. Die Lebkuchenmänner hatten aber trotz Verstärkung kaum eine Chance, doch vorher konzentrierte sich die Gruppe auf den neuen Angreifer und der hatte es in sich. Totes Pferd hielt inne und hieb eher auf Harshnag ein, die Drow schoss an dem Wesen vorbei und es dauerte einen Moment bis wirklich der richtige Feind ausgemacht werden konnte und dieser fiel, wie ein Ziegenteufel fallen konnte. Danach kehrte wieder Ruhe ein und die Lebkuchenmänner zerfielen von den Hieben der Gruppe.
Wo waren sie hier nur? Wo würde die Tür hinführen? Wie konnten sie wieder zurückkehren?
Das Lager des Banditenhauptmanns (Legacy of the Past)
Am Bergkamm angekommen, ließ sich die Truppe vom Riesenadler peu à peu auf das Plateau hinaufbringen, um sich einen Überblick über die Lage und eine gute Angriffsposition zu verschaffen. Oben angekommen, musste sie allerdings feststellen, dass das Vorlager der Banditen leer war und das Hauptlager außer für Srisira mit ihrem Bogen für den Rest aus der Entfernung nicht erreichbar war. Srisira legte sich also beschützt durch Adwar auf die Lauer und wartete ab bis ihre Kameraden nah genug am Lager waren um ebenfalls angriffsfähig zu sein. Aus der Ferne hörte man Kampfgeräusche – scheinbar hatte das Ablenkungsmanöver der Händler funktioniert. Allerdings nicht lange, denn schon bald konnte Srisira aus ihrem Beobachtungsposten bemerken, dass ein Teil der Truppen bereits zurückkehrte ins Zentrum des Lagers. So entschied Sie ihren ersten Pfeil abzuschießen. Währenddessen machten sich Nailo, Thorin und Az Dhakar auf um die, das Banditenlager umgebende Palisade zu überwinden und sich möglichst unbemerkt in günstige Angriffspositionen zu bringen, Thorin suchte sich dafür eine der Behausungen und kletterte daran hinauf um eine gute Fluglinie für seine Pfeile zu haben. Schneller als erhofft nach nur wenigen Fernangriffen wurden allerdings die Feinde auf die Truppe aufmerksam. Sie formierten sich in Linie und auf einmal zog mitten im Lager eine riesige Felswand hoch, die mindestens 6 Mann hoch war. Nun mussten sich die Abenteurer etwas Neues einfallen lassen, was also tun? Eryn, die sich unterdessen auch ins Lager geschlichen hatte, entschied sich an der Wand hochzuklettern, einen Enterhaken hatte sie ja dabei. Nailo überlegte sich die Mauer einfach zu ignorieren, denn wer hatte schon die Macht eine Mauer von solchen gewaltigen Ausmaßen zu schaffen, dass musste ja eine Illusion sein. Az Dhakar und Thorin näherten sich der Mauer und Az Dhakar hieb einfach mal mit roher Gewalt auf die Mauer ein um zu schauen, was passierte. Vielleicht konnte er ja eine Bresche schlagen. Als er allerdings auf das Gestein einschlug, formte sich plötzlich ein Arm aus dem Stein, der ihn an der Gurgel packte. Thorin hieb darauf hin auf den Steinarm ein, so dass dieser den ganz schön angeschlagenen Az Dhakar losließ. Der nächste Angriff ließ allerdings nicht lange auf sich warten und Az Dhakar wurde plötzlich durch zwei kräftige Ellenbogenstöße von der Mauer weggeschleudert.
Srisira wandelte sich derweil erneut in einen Riesenadler, griff sich mit ihren Krallen einen Gesteinsbrocken und flog Richtung Feinde über die Mauer hinweg. Adwar näherte sich dem Lager. Als Srisira die Feinde in Sichtweite hatte, sah sie, ebenso wie Eryn, die gerade die Spitze der Mauer erreichte, einen stark gestikulierenden Zwerg, der konzentriert Richtung Mauer schaute. Daraufhin ließ sie den Gesteinsbrocken über dem Zwerg fallen und traf diesen tatsächlich auch, so dass dessen Konzentration unterbrochen wurde. Eryn platzierte ihren ersten Schuss und Srisira rüstete sich auf ihren ersten Sturzangriff. Auf der anderen Seite der Mauer blieb es nun ruhig, weshalb Nailo entschied Eryn zu folgen und ebenfalls die Mauer hochzuklettern. Thorin heilte indessen den Az Dhakar.
Da die Feinde nun merkten, dass ihr Plan mit der Mauer unsere Truppe nicht weiter aufzuhalten vermochte, wandelte sich die Mauer plötzlich in ein Steinelementar. Nailo und Eryn konnten sich gerade noch so auf der Schulter des Steinelementars halten. Thorin, Az Dhakar und Adwar konnten sich nun auch den Feinden nähern und umrundeten den Elementar. Der Kampf nahm nochmal deutlich an Intensivität zu. Wer konnte, konzentrierte sich auf den Zwerg, so dass dieser nach einigen Kampfrunden endlich erledigt werden konnte, worauf allerdings auch der Steinelementar zusammenbrach. Srisira konnte sich gerade noch Eryn krallen und sanft auf den Boden absetzen. Nailo konnte sich dank seiner hervorragenden Akrobatikkünste einigermaßen glimpflich über die Steinquader nach unten retten. Nachdem der Kampf für unsere Gruppe fast gewonnen war, zogen sich zwei weiter hinten stehende Magier in Richtung Felsspalte zurück. Unsere Gruppe wollten sich bereits freuen, denn dachten sie diese nun in der Falle. Da erschien ein helles, blaues Leuchten am Felseingang, einer der zwei Magier reichte seinem Kumpane einen Gegenstand, den dieser ergriff und daraufhin zu Staub zerfiel. Der erste Magier aber schlüpfte durch das erzeugte Portal, welche sich daraufhin hinter ihm schloss. Der Kampf war mit dem Verschwinden des Magiers beendet, die Banditenbande zerschlagen. Die Truppe durchsuchte noch das Lager und die Leichen der Gegner nach wertvollen Gegenständen und beratschlagte, was als nächstes zu tun sei. Da dieser Auftrag aber nun beendet schien, wollten sie sich erneut auf die Suche nach Faith dem Barbaren, der mehr über die Problematik um die Frostriesen wissen sollte, machen. Dazu wollten sie Beldora, die Harfnerin suchen, welche Informationen über den Aufenthaltsort von Faith haben sollte. Es vergingen noch ein paar Tage, in der Thorin die Chance nutzte um seine Waffe wieder herzustellen. Srisira machte sich auf die Suche nach speziellen Kräutern, Eryn schrieb die letzten Geschehnisse auf und der Rest der Gruppe erholte sich auf dem Plateau. Nachdem 2 Tage vergangen waren machte sich die ganze Truppe zurück auf den Weg nach Bryn Shander. Bevor sie jedoch die Stadtmauern durchschritten, kam ihnen ein dunkler Reiter mit einem samtroten Umhang und einen Sack aus dem Beine schauten, entgegen, den eine Aura des Bösen umgab. Srisira erinnerte sich an einen alten Mythos, wo von einem Monster mit Hörnern und einem ziegenähnlichen Kopf die Rede war, welches sich böse Kinder holen kommt und diese dann auffrisst. Außerdem wusste sie noch, dass dieses Ungetüm fliegen konnte….
Vorwort: Während des Kampfes in Bryn Shander hatte sich Nailo von der Gruppe abgesetzt und sich durch die Eindinglinge im wahrsten Sinne des Wortes durchgeschnetzelt, am Ende des Kampfes stand er Blutbesudelt über einen Ork dessen Ohren er in eine inzwischen reichlich gefüllten Tasche stopfte. Die Schlacht in Byn Shander war vorbei, aber nicht nur Ohren gingen wechselten Ihren Besitzer, sondern auch noch ganz andere Gegenstände mit einem erheblichen Wert, wie sich später herausstellen sollte. Die Schlacht war vorbei. Die Gruppe traf sich zur Ehrung und erhalt Ihres Titels: Defender of the Icewind Dale zusammen mit einer anderen Heldengruppe im Stadthaus von Bryn Shander. Nailo widmete sich nach der Zeremonie den Armen in der Stadt und ordnete an einige Teile der Riesen für einen guten Zweck der Essensküche von Shander zu spendieren. Da er ein gutes Rezept hatte und nach einigen Verkostungen später, standen in der Stadt 2 Feuerstellen wo man Essen kochte. Unterdessen hatte seine Gruppe die Jagd nach „the Weevil“ einen Zwergenbanditen und seine Anhänger aufgenommen. Nailo setzte seiner Gruppe mit einem Pony, welches er von einem Händler erhalten hatte, nach. Er folgte den Spuren den die Gruppe hinterlassen hatte und erreichte letztendlich das Lager wo der Kampf zwischen den Banditen und einem Hügelriesen entbrannt war rechtzeitig um an den Kampfhandlungen noch teilzunehmen.
Am Anfang des Kampfes war Thorin seine alles geliebte Donnerbüchse um die Ohren geflogen und der Verlust schmerzte. Lethargisch stand er da und nahm kaum wahr, was um ihn herum passierte. Der neben ihm stehden Goliath bemerkte eine kleine an heranschleichende Gruppe an der Paslisade und stürmte ohne Nachzudenken auf sie zu. Metall prallte auf Metall und obwohl Az Dhakar einen Größenvorteil hatte, konnte er diesen am Anfang nicht umsetzen. Ganz im Gegenteil, hinter dem Schildträger hatte sich bereits ein Lanzenträger positioniert der immer wieder versuchte an dem Schild hindurch zu stechen und landete kleine Treffer, die aber Az Dhakar kaum schmerzten. Anders sah es hingegen bei Eryn und Srisira aus. Am Anfang hatten Sie zwar auch Problem Ihre Ziele zu fokusieren, aber nachdem Nailo, der auf dem Hügel stand der Gruppe durch einen Pfeilhagel half, landeten die Beiden tödliche Treffer und so passierte es das der Schamane seine Konzentration verlor und ein riesiger Feuerball die Palisade barst, wo die Elfin stand. Rechtzeitig bemerkt konnte sie noch von der Palisade weghechten und sich abrollte, als dieser einschlug. Es roch nach verbrannten Holz und verkohlte Überreste gaben den Blick in das innere des Lagers frei. Diesen nutzte die Elfin und traf den Schmanen tödlich, der zusammengebrochen im Schneematsch liegenblieb. Zwei andere Gefahren drohten aber nun der Gruppe. Az Dhakar lenkte alle Aufmerksamkeit auf sich, in der Hoffnung seiner Gruppe Zeit zu verschaffen. Leider betraf es nicht den Hügelriese, der mit seiner riesigen Keule die Palisade erreicht hatte und trotz Angriffen einer mechanischen Katze und dem Zaubern von Nailo trotzte. Die Verbündeten des Riesen hingegen trafen die Dornen die von dem Riesen, ausgelöst durch Nailos Zauber, angeschossen kamen, tödlich. Ein dumpfer Schmerz riss Thorin aus seiner Lethargie. Gleich darauf traf ihn nochmal ein Schlag ausgehend von der Keule des Riesen. Endlich nahm er seine Umgebung wahr. Geistesgegenwärtig schoss die Elfin dem Hügelriesen in den Kopf und tötete Ihn auf der Stelle bevor er ein weiteres Mal auf den Zwergen mit seiner Keule einschlagen konnte.
Ein paar Meter weiter hatte auch der Goliath endlich zu seiner Form gefunden und hatte den Schildträger überwunden. Leicht verdutzt wunderte er sich das der dahinterstehende Lanzenträger zusammengebrochen war. Diesen Umstand hatte er Nailo zu verdanken. So sah er sich lediglich einen Armbrustschützen gegenüber der hektisch versuchte diese zu spannen. Diesen ignorierend sprang der Goliath über die Palisade und sah sich nun gleich mehreren Gegnern gegenüber. Nach ein paar Treffern legte dann auch er richtig los und führte nachdem er einen Gegner bezwungen hatte einen Doppelschlag hin und konnte sich so durch die kleine Gruppe durchkämpfen. Nailo schoss unterdessen einen Pfeil in das Lager und kurz daraufhin stand ein Ziegenbock an der Stelle des Einschlags und stürmte auf die Gegner zu und brachte Sie aus dem Gleichgewicht. Ein paar Kampfrunden später war kein Gegner mehr am Leben. Der Kampf war vorbei, oder doch nicht?
Die Elfin war in ein Gebäude getreten und hatte 4 weitere Kreaturen bemerkt. 2 Orks und 2 Menschen. Anscheind war der Grund warum diese 4 an den Kampfhandlungen nicht teilgenommen hatten, der erhöhte Alkoholkonsum und noch bevor einer dieser was machen konnte, war der eine Ork der an der Wand angelehnt saß durch die Pfeilen der Elfin und durch die Pranken der Katze tot. Auch den Menschen erging es nicht anders, da der eine von Ihnen anfing zu zaubern und so unmissverständlich zu erkennen gab, sich nicht der Gruppe zu ergeben. Der inzwischen herbeigeeilte Nailo setzte Ihm bevor er sein Zauber beenden konnte mit einem Zauber von ihm ein Ende. Krachend trat an der Giebelwand der Goliath ins Haus und nahm sich den letzten Überlebenden zur Brust. Vor Schreck streckte der Ork sein Waffe und entging seinem tödlichem Schicksal.
Die Kampfhandlungen waren vorbei und so wurden die Toten durchsucht. Bei einer gefunden Münze bei dem Schamanen kam Eryn ins Grübel und wollte von Nailo wissen, was es mit ihr auf sich habe. Kurz vor ihm stehenbleibend schnipste sie nach Ankündigung die goldene Münze zu ihm. Sie zeigte ein Abbild eines Reiters an und wurde heiß. Was war das? Nailo konnte sich darauf hin kein Reim machen. Die Sonne war bereits beim untergehen, als die Gruppe einen Reiter hörte der sich dem Lager näherte. Flammen züngelten von den Hufen den Augen des Pferdes, ebenso wie ein Kürbiskopf der durch die Luft geschwenkt wurde. Stattdessen hatte der Reiter keinen Kopf und in seiner linken hielt er ein Langschwert, welches er geschickt durch die Luft schwang. Ehe die Gruppe es sich versehen hatte, stand der Reiter in dem Lagerinneren.
Nailo reagierte prompt, schnappte sich den angeschlagenen Thorin, schwang sich auf das Pony und ritt durch die zerbarstene Stelle in der Palisade. Der Goliath, die Elfin mit Ihrer Katze und die Bardin blieben im Lager zurück. Az Dhakar ließ den gefangen Ork laufen um sich besser auf den neuen Gegner zu konzentrieren und stürmte auf Ihn los, die Katzte sprang und Pfeile flogen und die Armbust der Bardin klickte. Der Goliath taumelte zurück, der Versuch den Reiter von der Nachtmahr zu zerren war misslungen, stattdessen hatte der Reiter ihm mit dem Langschwert arg zugesetzt, die Bolzen der Bardin hatten den Reiter getroffen, ebenso auch die Pfeile der Elfin. Die Katzte hatte den Reiter verfehlt. Wieder setzte der Goliath an dieses Mal aber ging er auf die Nachtmahr los und traf. Nailo hatte während des kurzen Ritts dem Zwergen eine Armbrust gegeben und so konnte dieser über diese weite Entfernung ebenfalls einen Treffer landen, bevor krachend etwas explosionsartiges den Boden unter ihm aufriss und es in der ganzen Umgebung brannte. Der Kopflose hatte den Kürbis geworfen und gleichzeitig dem Goliath so schwer zugesetzt, das dieser nur noch einen Versuch unternahm dem Reiter von seinem Pferd zu reißen. Doch vorher trafen wieder die Pfeile von der Elfin und töteten das Wesen bevor es von dem Goliath gepackt und vom Pferd gerissen wurde. Die Nachtmahr entkam aus dem Lager, während von dem Reiter nichts weiter übrig blieb, als das Langschwert. Diese nahm der Goliath an sich. Nailo setzte dem geflüchteten Ork nach und konnte ihn wieder einfangen und zum Lager der Gruppe zurückbringen.
Endlich kehrte Ruhe ein, Ruhe die die Gruppe dringend nötig hatte. Die geraubten Waren, die Felle der Händler aus Bryn Shander, befanden sich in den anderen beiden Gebäuden. Nur wie sollte die Gruppe diese Waren hier weg bekommen? Nailo erkundigte sich bei Srisira ob es eine Möglichkeit gebe, eine Nachricht den Händlern in Bryn Shander, über Ihren Fund, zukommen zu lassen. Kurze Zeit drauf später rannte ein Fuchs aus dem Lager, gen Bryn Shander. Dann brach die Nacht über sie herein. In der Nacht erreilte Srisira ein Traum, von mehreren Riesenadler die durch die Luft segelten. An genaue Details konnte Sie sich aber nicht erinnern. Ein Zeichen? Die Nacht verlief ohne Probleme und so wachte die Gruppe am nächsten Morgen ausgeruht auf. Würden die Händler kommen? Hatten sie die Nachricht von Ihnen erhalten? Sollten sie zum letzten der eingezeichneten Einzeichnung auf der Karte aufbrechen? Da fiel der Elfin der Traum ein und ehe die Gruppe es sich versahen saß ein Riesenadler in dem Lager.
Schnell war ein Entschluss gefasst wie man als nächstes vorgehen sollte. Während Thorin, Eryn und der Goliath zusammen mit dem Gefangenen und den Waren im Lager blieben, setzte sich Nailo zwischen die Schwingen des Adlers und kunschaftete die Gegend des 4ten Lagers aus. Weit über den Wolken flogen Sie und erblickten in einem schwer zugänglichen Plateau ein Lager, dessen Zugang von 2 Fuhrwerken, die mit Geröll beladen waren, versperrt war. In dem Lager selber sahen sie unter anderem den gesuchten Banditenanführer. Endlich hatten Sie ihn gefunden. Doch ein Angriff alleine wäre sicherlich tödlich gewesen, zumal ein paar Robenträger unter den Dutzend zu sehen waren. Als beschloss man das man später mit Verstärkung wiederkommen würde und machte sich auf den Rückweg.
Auf dem Rückweg erblickten die scharfen Adleraugen einen einzelnen Menschen der Richtung Lager unterwegs war, wo sich die restliche Gruppe befand und so beschloss man diesen kurzerhand auszuschalten. Der Riesenadler setzte Nailo kurz ab, dieser landete ein paar tödliche Zaubertreffer und beim plündern kamen ein paar Kostbarkeiten zutage. Ionensteine wie sich später herausstellte.
Unterdessen trafen verstärkt mit ein Dutzend Barbaren und 4 Wagen beim ersten Lager aus Bryn Shander ein. Thorin, der seit den Morgenstunden an seiner Reparatur seiner geliebten Donnerbüchse werkelte, stellte sein Arbeit ein und half zusammen mit den anderen beim Verladen der Pelze. Die Händler überreichten Eryn eine Händlerurkunde die von besonderem Wert war und nachdem die Beiden Kundschafter wieder eingetrofen waren, einen Wagen und eine Handvoll Barbaren die für Ablenkung im 4ten Lager sorgen sollten.
Etwas abgelegen sammelte sich die Gruppe am Fuße des Berges und der Riesenadler setzte sie am Bergkamm, wo das Lager sich befand ab. Der Plan war allen klar, sollte es ein Leichtes sein, Weevil zu überwältigen? Oder war es doch zu einfach?
Shay und der Tiefling Skaakas waren von Ihrer Mission wieder zurückgekehrt und hatten die anderen Beiden, Malcer und Rudger vom Feld zur Burg mitgenommen, es war inzwschen Nacht geworden. Kurz bevor sie dort in die Burgschenke einkehrten, stieß noch Kiara mit ihrem weißen Wolf Yuki zu Ihnen, sie hatte sich am Wiederaufbau der Siedlung beteiligt. Der Kastelan, der schon von weitem die Gruppe zurückkehren sah, sprach die Gruppe an und lud Sie auf Speiß und Trank ein. Es gab viel zu berichten. In der Unterhaltung stellte sich schnell heraus das der Mühle in Greenest ein weiteres Unglück drohte durch einen Mephiten, den der Imp Saxs, in einen feuerfesten Sack gefangen und dort zu den anderen Mühlensäcken gestellt hatte, um die Mühle zu zerstören. Schnell beschloss die Gruppe dem Ganzen Einhalt zu gebieten und so machte sich die Gruppe bestehend aus Shay, Kiara, Yuki, Rudger und Malcer auf den Weg zur Mühle. Vorher hatte sich die Gruppe Mithilfe von dem Kastelan, beim Mühler sich den Schlüssel besorgen lassen, damit sie in das Innere der Mühle kommen konnten. Es dauerte auch nicht allzulange, da erreichte die Gruppe die Mühle. Schnell ware die Tür aufgesperrt und bis auf das monotone Klappern, Knarzen des Mahlwerkes und das Plätschern des Flusses, war nichts zu hören. Es war still in der Mühle. Leider waren hier auch mehrer Säcke gestappelt und so überlegte sich die Gruppe einen Plan, wie sie die Säcke schnell nach draussen schaffen und sich der Sache mit dem Mephiten stelle sollten. Es dauerte nicht mal ein Stunde, da hatten sie den Sack Aufgrund seiner Bewegungen ausfindig gemacht. Was sollten sie nun tun? Die Gruppe beriet und man entschied sich den Sack mitsamt Inhalt im Flussbett mit Hilfe eines alte Mühlensteins zu versenken. Gesagt getan und schon rollte nach einem 2ten Anlauf der große Mühlenstein ins Wasser und zog den Sack hinter sich her.
Mit einem lauten „Blub“ verschwand der Sack von der Wasseroberfläche unter dem Sternenhimmel Faeruns. Um sicherzugehen schoss Kiara einen Pfeil hinterher, was die Gruppe mit Sicherheit noch bereuen sollte. Ein Zischen gab die Antwort ob der Sack getroffen worden war. Es tauchten ein paar glühende fliegende Teufelchen an der Oberfläche auf, die sofort anfingen die Gruppe in ein Flammenmeer einzutauchen. Der Boden der aus großen Steinen bestand fing an zu glühen. Die Gruppe setzte zum Gegenangriff an und Dank Kiaras Pfeile gelang es der Gruppe die Wesen schnell ein Ende zu setzen, bevor Schlimmeres passieren konnte. Die Gruppe hatte sich zur Rückkehr in die Mühle aufgemacht, als plötzlich aus dem Wasserdampf erneut Teufelchen auftauchten, dieses mal erkannte die Gruppe nur Umrisse dieser Wesen, bevor sie sich im klaren waren waren, was diese Wesen konnten schossen kleine Geysire zwischen den Steinen hindurch und der heiße Wasserdampf verbrühte den Ein oder Anderem die Füße. Malcer verzweifelte fast an diesen kleinen Kreaturen. Den größten Erfolg konnte Kiara und Shay für sich verbuchen. Als auch Malcer seinen Gegner besirgt hatte kehrte fast Normalität ein, wäre da nicht… ein Mephrit aus Schlamm aufgetaucht. Doch diesen konnte Kiara und Rudger erledigen, bevor dieser seinen Angriff einsetzen konnte. Endlich war Ruhe eingekehrt. Die Gruppe kehrte, nachdem Rudger sich ein wenig am Flussbett seine Füße gekühlt hatte zurück zur Mühle. Noch in der Nacht wurde alles untersucht, bevor die meisten der Gruppe die Mühle verließen und zur Burg zurückkehrten. Einzig Kiara mit Yuki blieben dort. Schnell war Ruhe eingekehrt und ein Schlafplatz sowohl in der Burg, als auch in der Mühle gefunden, nachdem der Tiefling die frohe Botschaft von der Gruppe vernommen hatte.
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