Die Arena von Saban (3/3) (The CollectorZ)

Die Arena von Saban (3/3) (The CollectorZ)Die Arena von Saban (3/3) (The CollectorZ)

Der erste Kampf war kräftezehrend gewesen. Doch die Sklaven unter der Kontrolle unserer Helden hatten gewonnen. Zumindest hatte sie den Kampf gewonnen. Leider gelang es ihnen nicht die Sympathie des Publikums zu gewinnen. Dies zeigte sich deutlich in Ihrem nächsten Kampf. Die meisten, überwiegend männlichen, Zuschauer versammelten sich auf der Seite des Teams „Wild and Sexy“. Die beiden Waldläuferinnen geizten nicht mit ihren Reizen und heizten der Menge ein. Auch Alina warf durch Jarod „Black“s Augen mehr als nur einen sehnsüchtigen Blick. Die Arena war bestand aus einem Hohen Hügel in der Mitte und zwei kleinen am Rande. Ziel war es die Fahne auf dem oberen Hügel drei Mal auf die Eigene Seite zu tragen. Die beiden Waldläufer trennten sich, während sich die eine auf den kleinen Hügel kämpfte um die Fahne unter Feuer nehmen zu können versuchte die andere die Flanke unter Feuer zu nehmen. Roy warf ein paar Staubkörner in Ihre Richtung und sie war für einige Zeit von bunten Farben so Verwirrt das sie nichts weiter tat als verwirrt herum zu stehen. Auf Jarods Befehl hin machte sich Timmey, der Fleshraker, auf die Fahne zu schnappen. Dank seiner Kräftigen Beine hatte er sie fast im selben Atemzug erreicht. Syrus und Jarod liefen ihm hinterher um ihm Deckung zu geben. Als die Waldläuferin versuchte auf Timmey zu schiessen war dieser schon zum Abgabepunkt der Fahne geflitzt und auf einen Zuruf von Syrus sogar schon wieder zurück. Während Syrus, Jarod und die Kriegshunde sich der Jägerin widmeten brachte Timmey die Fahne das zweite mal nach Hause. Beinahe im gleichen Moment ging die Jägerin zu Boden. Als es der zweiten Jägerin gelang sich aus der Beeinflußung zu befreien gab sie sofort auf. Selbst Jarods etwas tollpatschige Bemühungen ihr Trost zu spenden halfen ihr nicht über den Tod ihrer Schwester hinweg. Damit hatten die Sklaven kurz und brutal gewonnen. Doch das Publikum zeigte sich wenig begeistert und buhte sie aus.

Der letzte Kampf war nicht wirklich notwendig, doch der Frostriese forderte sein Recht zu kämpfen ein und trat an. Die Arena war bis auf lauter kleine Löcher im Boden leer. Aus diesen konnten zufällig Speere Giftpfeile oder Feuersäulen aufsteigen und die darüber stehenden verletzen. Mit seiner großen Axt lief der Frostriese den Sklaven entgegen. Seine Versuche sie durch seine gewaltige Stimme einzuschüchtern schlug jedoch fehl. Doch es gelang ihm einen frühen Treffer anzusetzen und Syrus musste das erste mal schaden nehmen. Siggi beschwor einen Skorpion zur unterstützung und so nahmen sie gemeinsam den Frostriesen in die Zange. Doch als die Giftpfeile zuschlugen schien es als ob sich das Blatt wenden sollte. Alle Sklaven bis auf Siggi und die Tiere fielen in einen festen Schlaf. Doch auch der Riese konnte dem Gift nicht widerstehen. Er kam nicht mehr dazu zu erwachen, denn die Tiere hatten ihn in kürzester Zeit zerfleischt. Die wenigen Zuschauer zeigten sich enttäuscht von dem Riesen und jubelten verhalten den Sklaven zu.

Von den Habseligkeiten ihrer Gegner rüsteten die CollectorZ die Sklaven weiter aus. In der nächsten Runde sollte ein gefährlicher Magier antreten, ein Heiler, zwei Waldläufer, ein defensiver Krieger und ein Sandgolem. So schien es nur folgerichtig schutz gegen Magie zu erwerben. Zusätzlich dazu eine Schriftrolle der Unsichtbarkeit.

So kam es das die Sklaven, nachdem sie in die Arena marschiert waren unsichtbar wurden. Und auch der Feenmagier ihrer Gegner wurde unsichtbar. Damit das Publikum den Kampf besser betrachten konnte wurde um die Arena ein Zauber gesponnen der es außenstehenden ermöglichte die Unsichtbaren zu erkennen. Der Kampf begann mit einer Überraschung. Da er den Gegner nicht sehen konnte zog sich der Heiler an den Rand der Arena zurück. Der unsichtbare Feenmagier jedoch stürmte nach vorne um die Sklaven mit einem Zauber zu belegen, sobald sie zu sehen waren. Zu seinem Pech entdeckte ihn Syrus, und auch Timmey konnte ihn riechen. Timmey stürmte nach vorne auf die Gegner zu während Roy den Krieger verzauberte. Alss er an der unsichtbaren Fee vorbeistürmte schnaubte er kurz. Syrus jedoch lies es sich nicht nehmen und stürmte auf die Fee zu, mit seiner mächtigen Kette umwickelte er das zarte Wesen und tötete sie. Siggi beschwor einen Skorpion, woraufhin Roy es ihm gleich tat. Timmey gelang es erfolgreich den Heiler am zaubern zu hindern. Jarod gelang es mehr schlecht als recht etwas Schaden am Golem zu verursachen. Seine „Pechsträhne“ schien sich fortzusetzen. Die Skorpione nahmen die Waldläufer und den Golem in ihre Zangen. Syrus erledigte den Heiler. Auffallend war das alle Gegner viel in ihre Rüstung gesteckt hatten, allerdings hatten sie darüber hinaus nicht in Waffen oder Ausrüstung investiert. So gelang es ihnen nicht Schaden zu verursachen oder sich zu befreien. Kurz darauf ging die Waldläuferin zu Boden, woraufhin ihr Partner und der Krieger aufgaben. Lediglich der Sandgolem wurde noch von den Sklaven zerschmettert. Der Weg in die nächste Runde war frei.

Der nächste Gegner war eine riesige Spinne. Man hatte sie gefangen um eine andere Herausforderung und besondere Attraktion für die Zuschauer zu bieten. Allerdings hatte sich bisher kein Team getraut gegen die Spinne anzutreten. Insofern gingen die Sklaven ohne nähere Informationen in die Arena. Vorsorglich hatten sie Tränke zur Gift Immunisierung erworben.

 

Fortsetzung folgt

 

Die Arena von Saban (1/3) (The CollectorZ)

Die Arena von Saban (1/3) (The CollectorZ)

Die CollectorZ starteten diese Woche ihr Arenaturnier.

Es waren lange Wochen voller imbrünstiger Planung. Die CollectorZ trugen ihrer Stadt auf, die alten Arenaruinen wieder aufzubauen und für neue Wettkämpfe vorzubereiten. Stein auf Stein wurde gebaut, Säulen wieder errichtet, neuer Sand eingelassen, der darauf wartete durch das Blut mutiger Männer getränkt zu werden.

Die Ausrufe der Marktschreier, der Astral Deva (Hüterin der Stadt) und der vielen Boten schienen ihre Früchte zu tragen. Es meldeten sich viele, sehr viele Freiwillige, offenbar lockten sie die 10.000 Goldstücke als Belohnung. Insgesamt fanden sich 32 Anmeldungen, mit einer großen Vielfalt an Kandidaten (wahrscheinlich ebenso vielfältig wie die Motive ihrer Teilnahme).

Der ehemalige Stadthalter Nioromius wurde mit der logistischen Planung des Turniers beauftragt – möglicherweise ein Fehler, wie sich im Nachhinein heraus stellen sollte. Um der Menge an Anmeldungen Herr zu werden, teilte die Turnierleitung die jeweiligen Mitglieder in Gruppen ein. Es sollte eine Vorrunde geben, jeweils in Gruppen mit vier angemeldeten Teams.

Die Regeln der Arena waren denkbar einfach. Jedes Team brachte genau das mit in die Arena, was es auch bereit war zu opfern, seien dies Gegenstände oder das eigene Leben. Jeder Kampf wurde solange geführt, bis entweder eine der Seiten floh (die Arena verließ), aufgab oder starb. Allerdings sahen die meisten der angemeldeten Teams nicht so aus, als würden sie eine der ersten beiden Optionen in Betracht ziehen. Erlaubt war alles, so lange es die Zuschauer in den Rängen nicht verletzte. Jeden Tag sollte ein Team einen Kampf durchführen (an manchen waren Ruhetage eingeplant, an denen ein Heiler aufgesucht werden konnte). Jedes der Teams hatte zusätzlich Quartiere in den Hallen der Arena erhalten, in denen sich die Kämpfer vorbereiten konnten (Training und Taktik wurden hier besprochen).

 

Die Arena von Saban (1/3) (The CollectorZ)

 

Weiterhin behielt sich die Turnierleitung vor, einen von vier Spielmodi zur Belustigung der Massen zu etablieren:

  1. Die normale Arena in all ihrer Pracht
  2. Eine überflutete Version der Arena, gepart mit scharfen Cliffs auf denen man stehen konnte, allerdings auch Gefahr lief sich aufzuspießen
  3. Eine Aufschüttung eines riesigen Hügels mit der alternativen Gewinnoption eine dort platzierte Fahne 3mal auf die eigene Seite zu tragen
  4. Die eigenst dafür konzipierten Fallen in den Wänden der Arena, welche tödliche Speere verschossen, wurden eingeschaltet.

Diese tödlichen Spiele versprachen einen hohen Unterhaltungswert.

 

Die Vorrunde:

Die CollectorZ selbst entschieden sich als gute Gastgeber nicht persönlich am Turnier teilzunehmen. Stattdessen hielt sich Chancellor Jenotus im Hintergrund. Doch ganz ohne Beteiligung der Bande sollte es auch nicht gehen. Deshalb übernahmen die CollectorZ per Geistesbeherrschung die mentale Kontrolle über vier extra dafür erworbene Sklaven, Importe aus der nahegelegenen Stadt Calimshafen. Als Belohnung für ihre Dienste sollten diese Sklaven ihre Freiheit erhalten und Ehrenmitglieder der Stadt werden. Nach sorgfältiger Selektion der Sklaven in Calimshafen wurden folgende ausgewählt:
Syrus „the sacred Warrior“, ein hochgewachsener Erdgenasi. Er ist unter den Zuschauern für sein aggressives Auftreten und seine riesigen Waffen bekannt.

Syrus the Swordsman
Jared „Black“ Signed, ein Mensch mit besonderen Talenten. Man kennt ihn als Meister der Raptorenzucht und als einen ausgeklügelten Kämpfer. Offenbar scheint er einen gezähmten Raptor namens TIMMEYYYY zu besitzen.

Jared "Bullseye"TIMMEYYY
Roy „the ladiesman“ McKoy, ein kleiner Tiefling, der nicht nur gut bei den Frauen, sondern vor allem bei seinen Gegnern ankommt. So gut, dass er sie oft davon überzeugen kann lieber gleich aufzugeben.

Roy "the ladiesman" McKoy
– und Siggie, der Aasimar Heiler, auserkorende sichere Säule des Teams, ein ruhiger hochgewachsener Humanoid, dessen immer freundliche Attitüde im schroffen Konstrast zum harschen Umgang in der Arena steht.
Siggie the Silent Healer

 

Alle erwarteten die Auslosung der Gruppen, selbst die CollectorZ waren gespannt. Die Turnierleitung loste die Sklaven in die erste Gruppe und zu ihnen drei weitere, vermeindliche Gegner, die es zu bezwingen galt. Als Kontrahenten folgten folgende Auslosungen:

Gruppe 1:

– „CollectorZ“: Die Skalven, die ihre Freiheit versuchen zu erlangen
– „Wild and Sexy“: eine freundliche Gruppe zweier elfischer Waldläufer
– „Strongarm“: Der einsame Frostriese, der im Turnier seinen Reichtum suchte
– „Shintarrr“: Der eloquent, freundliche Kater mit Golemwächter

Noch vor dem Start des Turniers machten sich die CollectorZ auf und überprüften die Aufenthaltsräume ihrer potentiellen Gegner. Nach kurzen Dialogen wurde klar, dass die beiden Elfen offenbar nicht wußte, auf was sie sich eingelassen hatten. Der Frostriese war so von sich überzeugt oder benötigte das Geld dermaßen, dass er dafür bereit war alles zu tun (zusätzlich stellte sich heraus, dass er ein eher zwielichtiges Gemüt hatte). Das finale Gespräch mit dem Kater stellte die CollectorZ vor das Rätsel, warum jemand, der so freundlich ist, seine Haut in einem solchen Turnier riskierte. Es war fast zu bedauern, dass sie gegen Shintarrr antreten mussten.

 

Und nun war es soweit, die ersten Kämpfe sollten folgen.

Erste Runde – Wild and Sexy vs. Strongarm:
Der Erste Kampf sollte zwischen den Waldläufern und Strongarm, dem einsamen Riesen stattfinden. In einem Duell, bei dem die erstgenannten versuchten so viel Distanz wie möglich zwischen sich und den Riesen zu bringen, während dieser versuchte die Elfen mit seinem gigantischen Schwert aufzuspießen, wurden die Zuschauer nicht enttäuscht.
Lange hielten die beiden elfen durch, bis einer von ihnen zu Boden gestreckt wurde. Der andere Elf schaffte es allerdings, sich kurzehand eines Tricks zu bemächtigen. Mit elfischen Seil band er die Beine des Riesens zusammen, brachte ihn zu Fall und zwang ihn zur Aufgabe.

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(Illustration, wie der Riese auf die beiden Elfen einstürmte)

 

 

Erste Runde – CollectorZ vs. Shintarrr:
Die CollectorZ mussten im ersten Kampf gegen den Shintarr antreten, einem freundlich, eloquenten Katzenkrieger in Golembegleitung. Die Arena, in der unser erster Kampf stattfinden, wurde überflutet und Steine als Ankerpunkte festgelegt. Dies war die wahrscheinlich ungünstigste Wahl einer Arenaumgebung, nicht zuletzt weil beide Seiten keine Meister des Schwimmens waren. Zu den Kontrahenten wurde noch eine weitere Kreatur als Ansporn – eine riesige, gepanzerte Drachenschildkröte – ins Wasser eingelassen.

Die Gladiatoren atmeten schwer und sonnten sich einen letzten Moment im Jubel der Menge. Bald wurde deren Getöse durch das Gefühl kalten Wassers am ganzen Körper ersetzt. In Kampfformation wurde das Match eröffnet und die beiden Fraktionen schwammen auf einander zu.

Die CollectorZ begannen ihren Gegner in der ersten Runde zu verzaubern – Roy the Ladiesman drang in seinen Geist ein und ließ ihn hilflos im Wasser treiben. Auf den Schultern seines Golems wurde Shintarr gefährlich nah an die Collectors herangetragen. Allerdings – nach mehreren Versuchen die Katze zu treffen, kehrten die CollectorZ zur Beschädigung des Golems zurück, der die Katze trug. Denn offenbar schien der Kater entweder nicht erreichbar oder nicht verletzbar durch die Waffen.

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(Schaubild der Arena in Saban – mit Wasser und einem tobenen Kampf)

 

Zum Leid aller Beiteiligten verlangsamte das Wasser den Kampf und die Parteien verwendeten viel Energie, erreichten dabei aber nur überschaubare Resultate. Roy Mckoy bezauberte den Geist der Katze und hielt ihn so in Schach, so dass sie nicht mehr handeln konnte. Lange sah es danach aus, als würde in diesem Kampf keine richtige Aktivität aufkommen. Während dessen verbrachte der Golem seine Zeit im Ringkampf mit Timmeyyy (Jared’s Raptor) unter Wasser. Er hatte diesen offenbar gepackt und versuchte ihn nun zu ertränken. Was Shintarrr und der Golem allerdings nicht wussten, war dass der Raptor im Vornherein einen Zauber zum Atmen unter Wasser erhalten hatte.

Jared (wir nennen ihn heute einmal Bulls-Eye wegen seiner Treffsicherheit) versuchte konsequent über fast eine Minute (10 Runden) den ruhig stehenden Kater zu treffen – wir attestieren, dass dies auch schwer war, deshalb waren seine vielen Fehlversuche keine Schande, aber ein hohes Amüsement der anderen. Das Publikum liebte ihn trotzdem für seine gestikulierende Art. Es kam das Gefühl von Spannung auf.

Um in diesem Schachmatt zwischen gefühlten Fehlschüssen und geistiger Fremdbeherrschung nicht zu lange zu verweilen, entschieden sich die CollectorZ die mehrfach gefährlich nahe kommende Drachenschildkröte zu erledigen. Syrus genehmigte sich diese als Zwischensnack und Jared half dabei (und traf sogar). Die Schildkröte ihrerseits machte den Fehler sich mit den CollectorZ anzulegen, dabei ihren Drachenodem zu verwenden und zu hoffen, dass dies genug für die Sklaven sein würde. Ein paar intensive Hiebe den Kopf später gepaart mit knisternden Strahlen negativer Energie, hatte sie verstanden, dass dies eine schlechte Idee war. Ihr regloser Körper trieb weiterhin im Wasser.

Zurück zum Kater: Nachdem dieser in die Enge getrieben wurde, prügelte das Rudel des CollectorZ gemeinschaftlich auf den wehrlosen Gegner ein. Er schien bis zum Ende keinen Schaden zu nehmen, allerdings ging sein Golem dafür in die Brüche. Zum Bedauern aller konnte der Kater nicht einmal mehr aufgeben. Und zur Überraschung aller schaffte es Timmeyyy mit gewaltigen Hieben und einer rasanten Attacke Kater endgültig zu töten.

Der Raptor TIMMEYYYYY biß seinem Opfer also zum Schluß die Kehle durch.

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So geschah es, dass die Collectors ihren ersten Sieg feierten.

 

(To be continued …)

Die Welt ist nun ein besserer Ort! (The CollectorZ)

Die Welt ist nun ein besserer Ort! (The CollectorZ)

Kurz nachdem die Helden, am Großen Tag des Angriffs auf die Stadt der Frostriesen, erwachten inspizierten sie die Stadt und stellten zu ihrere Freude fest, das die Stadt weiter mit Leben gefüllt wurde und viele der Einladung nachgekommen sind hier ein geordnetes Leben zu führen. Strave gab Numerobis noch genaue Anordnungen für den Bau einer Prachtvollen Arena um ein großes Turnier abzuhalten, während Jenotus und Alina mit Gonzo redeten und ihm anboten einer besseren Profession nachzugehen als mit Sand zu Handeln.

Die Welt ist nun ein besserer Ort! (The CollectorZ)Und so schickten sie Gonzo in die Stadt Calimshafen um sort zu verkünden das in Saban ein Turnier veranstaltet werden sollte und jeder Kämpfer, herzlichst, dazu Eingeladen ist an eben diesem Teilzunehmen. Desweiteren sollte er Sklaven die Freiheit anbieten, wenn sie Stellvertretend für die Stadthalter, am Turnier teilnehmen und eben dieses Überleben.

Bis zum Start des Turniers in einem Monat sollten aus diesen Sklaven Kämpfer gemacht werden und um dies zu Gewährleisten wurde Moment beauftragt sie zu trainieren und auszurüsten.

Nach dem der Chancellor und seine Berater diese Order verkündeten zog sich Jenotus zurück um einen Zauber auszuprobieren von dem er Gelesen hat und nun endlich die Möglichkeit gekommen war um diesen Anzuwenden. Er sein Familiar und Taric zogen sich in den Tempel zurück um alles Vorzubereiten.

Einige Minuten Später trafen der nunmehr Astrale Taric und Jenotus auf Alina und Strave und alsbald teleportierten sie sich zum Eingang des Frostriesendorfes. Schnell war klar das überall in und um das Dorf Runen verteilt waren um das gesammte Dorf zu mobilisieren und die Angreifer zu vertreiben. Schnell war klar das hier sehr Taktisch und mit Fingerspitzen Gefühl vorgegangen werden musste um keine Unschuldigen zu verletzen oder gar zu töten. Also entschied man sich ersteinmal das gesammte Dorf auszuspähen und dann nach und nach die Riesen zu dezimieren ohne das es jemand merken sollte. Der Plan war so einfach wie genial Die bösen Riesen werden unschädlich gemacht, in das portable Loch gestoßen und von Illusionszaubern, zumindest optisch ersetzt. Schnell waren die ersten Riesen in den Gängen im Loch als sich ein nicht unerhebliches Problem auftat. Einige der Riesen waren im Besitz von Amuletten die die Unsichtbarkeit der Gruppe durchschauen konnte. Zum Glück waren sie kaum Stärker als die normalen Kämpfer und so wurde innerhalb weniger Sekunden immer alle Riesen ausgeschaltet die ein Amulet besaßen als auch alle in Sichtweite befindlichen Riesen.

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Erneut machte sich Jenotus einen kleinen Spaß daraus die Kontrolle über einen Einzelnen Riesen zu übernehmen und so für die Nötige Ablenkung zu sorgen, so trug sich folgendes Schauspiel zu:

Seargent:“Eland Man erzählt sich am Feuer das ihr euch an den Knaben ergötzt Was sagt ihr Dazu?!“

Eland:“Aber Chef, ihr wisst doch was ich gerne Nach den Festen mache…“

-Eland wird von Diversen Waffen aufgespießt und kriegt eine Axt ins Gesicht-

-Eland ist Tot-

Der Seargent enthauptet sich selber, während hinter ihm ein ein weiterer Frostriese von Einer Hydra enthauptet wurde.

Eine größere Herausforderung wartete allerdings noch auf die Gruppe. In der Haupthalle wartete eine Riesige Schar von Riesen, welche so weit Verteilt war das Jenotus sich benötigt fühlte hier für Ordnung zu sorgen…

Jenotus, in Form eines Beholders, schließt sein Auge und um ihn Herum beginnt schwarze Energie zu Pulsieren um aus dieser Energie beginnt er einen Strahl zu formen welcher sich erst vervielfältigen um anschließend massiver wird. Nach und nach springt der Strahl von Frostriese zu Frostriese und als die Strahlen alles erreichen fällt die Gesamte Haupthalle voller Riesen ohne weiteren Hilfeschrei oder sonstiges Mätzchen Tod um. Selbst ihr Anführer, der Jarl, konnte dieser geballten Magischen Salve nichts entgegensetzen. Die Gefahr ist gebannt oder ist sie etwa noch nicht vollends gebannt?!

Einige Überlebende wurden von den Anderen Helden getötet. Alina befriedete eine monströs wirkende Frostriesin, Taric brach einem weiteren aus dem Nichts das Gesicht, was seine Wut für den Augenblick befriedigte und Strafe Spießte einen weiteren Aufseher mehrfach auf.

Aufgrund des recht gefüllten portable Holes kam Jetons auf die Brillante Idee einen Black Ooze zu beschwören und behutsam in das Loch zu setzen. Es dauerte nicht lange und der von Strave „Fleischer“ genannte Ooze begann sich von Oben beginnend langsam durch das mit Riesen gefüllten Loches zu fressen und alles zu Zersetzen was für die Helden nicht von Wert war. Übrig blieben nur unmengen an Äxten und hervorragend gearbeiteten Rüstungen.

Eine Etage Tiefer trafen sie auf weitere Riesen und Jetons machte sich einen Spaß daraus einen weiteren Seargent zu übernehmen und diesen Freiwillig in den Black Ooze springen zu lassen.

Die nächsten 5 Riesen bekamen etwas mehr Aufmerksamkeit.

Jenotus sprach durch einen ranghohen Riesen auf 2 weibliche Exemplare ein und sagte

„Margret und Melanie, Ich finde es ÄUßERST Fragwürdig das ihr hier rumhuhrt!“ Und lies den Riesen seine Axt zücken um beide Frauen mit einem Einzigen kolossalen Hieb zu enthaupten. Kurz nach diesem Gnadenstoß wurden 2 weitere Riesen von 2 Hydren und mehreren Dreizacken befriedet.

Den riesen Boerd, von Freunden liebevoll Bernie genannt, ereilte ein finstereres Schicksal. Er wurde wahnsinnig und konnte all die Verluste nicht verkraften und begann wie im Wahn immer und immer wieder in die Felswand zu springen. Nach 3 versuchen schaffte er das was er sich wünschte und ein Riesiger Stein bohrte sich durch sein Linkes Auge und sein Körper blieb regungslos an der Wand hängen.

Die letzten der Wachen, welche die Zivilisten bewachten, wurden wie vom Schlag getroffen gleichzeitig niedergerafft. Taric empfahl sich dabei besonders und riss mit brachialer Gewalt einen Riesen entzwei während Alina einen Riesen in Einzelteile zerbiss und Strafe begnügte sich damit das Herz mit seinen Wurfwaffen aus dem Gegner zu schneiden.

Nun standen der Befreiung der hier anwesenden Menschen nichts mehr im Weg, nachdem Alina sich vergewisserte das hier keine Böse Entität unter ihnen weilt, erschuf Jetons eine Illusion einer Weißen Gestalt um mit ihnen zu reden und sie in die Stadt Saban einzuladen um dort ein friedlicheres und geordnetes Leben zu verbringen.

Was sich am letzten Ende der Höhle befand war, beunruhigend. Offensichtlich hauste hier ein sehr Alter Drache mit seiner Brut welcher jedoch bevorzugt seine Brut in Sicherheit brachte anstatt sich den Abenteurern zu Stellen. Jedoch lies er äußerst interessante Dinge zurück als auch einen Haufen voller Gold. Desweiteren wurde das Versprechen gegenüber Moment eingelöst und einige Ansehnliche Frostriesinin wurden, auf freiwilliger Basis, mitgenommen.

Schnell war auch klar zu wem der Teleportationszauber gehörte welcher früher in der Höhle gewirkt wurde…

Und so wurde an diesem Tag die Welt zu einem besseren Ort und ein Weiteres Ziel wurde klar.white Dragon

Momentaufnahme, oder der ganz normale Wahnsinn (The CollectorZ)

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Viele Aufgaben harrten unserer Helden als neue Herren der wiedererwachten Stadt. Zu den wichtigsten zählten die Instandsetzung der zerfallenen Gebäude und der Aufbau der am Boden liegenden Wirtschaft. Die nächsten Tage beschäftigten sich die Helden mit der ersten Aufgabe. Jenotus erschuf mit einem eigens gelernten Zauber neue Wände und Alina und Tarik nutzten ihre von den Göttern gegebenen Kräfte um zerstörte Wände, Statuen und Dächer wieder in stand zu setzen. Die Stadtbewohner staunten ob der dargebotenen göttlichen Macht. Waren sie anfangs noch etwas skeptisch, erkannten sie nach und nach die Vorzüge des Götterglaubens. Immer wieder wurden Fragen zu den Göttern im Allgemeinen und zu Mystra, Sharess und Tymora im speziellen gestellt. Erste Pläne für den Bau eines Tempels für die drei Göttinnen wurden bereits geschmiedet, mussten aber warten.

Die Industrie der Stadt basierte auf drei Säulen, die leider alle darnieder lagen. Die erste Säule war die Erzeugung hochwertiger Seide für die Kleidungsherstellung. An speziellen Bäumen wurden Maden gezüchtet deren Puppen den Faden lieferten. Die zweite Säule war die Herstellung von Alkohol aus einer speziellen Knolle die im Wüstensand gedieh. Nach dem ersten Gärprozeß konnte man das Getränk noch weiter veredeln indem es gebrannt und gereift wurde. Die dritte und wichtigste, wengleich auch weniger rühmenswerte, Säule war die Zucht spezieller Pilze die gekaut oder ins Essen gemischt rauschartige Zustände ervorrufen konnte. Diese wuchsen unterirdisch in den weiten Hallen unter der Pyramide.

Während die Pilze und die Wurzeln bereits wieder wuchsen fehlten die Maden für die Seidenherstellung jedoch völlig. Also vertiefte sich Jenotus in seine neu erworbene Bibliothek und suchte einem Ort wo die Maden lebten. Er fand mehrere Positionen vermerkt. Besonders viel ihm ein Ort mit dem Vermerk „Achtung Frostriesen“ ins Auge. Er erinnerte sich an unzählige Geschichten die er über die Machenschaften der Frostriesen gehört hatte. Sein Blut kochte und ihm war klar, hier liessen sich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Die Maden besorgen und das Übel der Frostriesen bekämpfen. Mittels eines Zaubers beschwor er ein Bild des beschriebenen Waldes vor seinen Augen. Der baldigen Reise stand nichts mehr im Wege.

Am nächsten Tag machten sich die 4 Helden auf den Weg. Jenotus bat sie sich an die Hände zu nehmen und während er die Beschwörungsworte murmelte manifestierten sich blaue Runen um die Helden. Als das magische Konstrukt vollendet war befanden sich unsere Helden in einem eisigen Wald. Nur unwesentlich abgewichen, wie Jenotus ihnen mitteilte.eiswald

Um sie herum standen mit Schnee bedeckte urtümliche Bäume. Jenotus erinnerte sich in dem Buch von dem Wald gelesen zu haben. Er griff in das portable Hole und holte das entsprechende Buch heraus. Er rezitierte folgende Stelle „.. denjenigen die es wagen zwischen den alten Bäumen zu hoch hinaus zu fliegen wird großes Unheil widerfahren. Denjenigen jedoch die sich am Boden halten wird die Erkenntnis ereilen. ..“ So wurde beschloßen sich vorerst nicht zu weit nach oben zu bewegen. Um die Gruppe vor den schlimmsten Unbill der winterlichen Temperaturen zu schützen belegte Alina die anderen mit einem Schutzzauber gegen die Kälte. Strave fühlte sich, nachdem er lange in der Stadt und der Wüste war, endlich wieder ein wenig heimisch.

In der Nähe fanden sie bald einen Baum der mit einer merkwürdigen Pflanze behangen war. Es sah aus wie eine Mischung zwischen Moos und Mistelzweig. In diesem Baumsymbionten hielten sich laut Jenotus die gesuchten Maden bevorzugt auf. Mittels des Zaubers leben aufspüren war es dann auch relativ leicht einige der gesuchten Maden aufzuspüren. Es waren allerdings nicht sehr viele und so machten sie sich auf den Weg gen Süden, um noch mehr zu finden. Einige Hundert Schritt, und mehrere durchsuchte Bäume später, erspähten sie ein kleines Lagerfeuer um welches drei Frostriesen saßen. Diese rösteten einige Maden und ahnten nichts vo nder sich nähernden Gefahr. Strave und Alina schlichen sich vorsichtig an. Sie wollten den Frostriesen nicht die Gelegenheit zum Widerstand geben und griffen unsichtbar aus dem Hinterhalt an. Strave war mit seinen Messern und Alina, in eine Hydra verwandelt, biss auf den Frostriesen ein. Diese versuchten sich noch zu wehren, allerdings kamen sie kaum zu zwei ziellosen Schlägen gegen die nur schemenhaft sichtbaren Gegner. Alina kostete noch die gerösteten Maden und ein leichtes Prickeln auf den Lippen zauberte ihr ein Lächeln auf selbige, an allen 8 Köpfen.

Frost Giant 1Wenig später trafen sie auf ein weiteres Lager mit Frostriesen. Wieder waren es drei die um eine Feuerstelle herum saßen. Ähnlich kärglich ausgerüstet wie die vorherige Gruppe, einzig ihre Lederrüstung hatte eine andere Farbe. Diesmal wollte Tarik, der sich zuletzt zurückgehalten hatte in den Kampf eingreifen. Alina bat ihn noch einen der Frostriesen zu verschonen. Sie wollte sich um ihn kümmern um ihn später befragen zu können. Während Tarik auf den ersten Frostriesen zusprang und ihm seine Klauen in die Brust rammte, hauchte Alina einem anderen einen Kuss auf die Stirn. Der geküsste Riese fühlte wie Wellen der Liebe und des Guten ihn durchfluteten. Er musste katatonisch mit ansehen wie seine Gefährten um ihn herum in Stücke gerissen wurden. Nach dem Kampf machte sich Jenotus daran den verstörten Riesen zu befragen. Dieser konnte kaum die Gefühle verstehen die ihn durchströmten. Viel weniger noch wie eine einzelne kaum sichtbare Gestalt so kurzen Prozess mit seinen Gefährten gemacht hatte. So antwortete er wenn auch stockend auf die Fragen. Er berichtete das er und die anderen hier im Wald zu einer Art Test zusammen gekommen waren. Fünf Gruppen aus jungen Kriegern sollten sich gegeneinander und gegen die Natur behaupten. Nur wer siegreich aus diesem Kampf hervorging konnte ehrenhaft in das Lager der Eisriesen zurückkehren. Jenotus bot dem Riesen, der sich als Moment vorgestellt hatte, zwei Alternativen an. Die erste Möglichkeit wäre zu sterben wie seine Gefährten. Die Alternative die sein Leben sichern würde setzte allerdings voraus das er dem Bösen abschwören würde und sein Leben der Verteidigung der Stadt widmen würde. Als zukünftiger Hauptmann der Wache hätte er ein gutes Einkommen und währe auch in der Lage eine angemessene Partnerin zu finden. Da die Aussicht zu überleben ansonsten sehr gering war stimmte er zu. Er würde demnächst bei der Astral Deva in die Schule gehen und sein Leben dem Guten widmen. Des weiteren lies sich Jenotus beschreiben wo das Lager und der König der Eisriesen zu finden sei.

Unsere Gefährten machten sich wieder auf den Weg. Bald hatten sie die errechnete Anzahl der Maden gefunden. Aber mit mehr MAden würde die Seidenproduktion schneller anlaufen können. Zwischen zwei Bäumen fand Alina eine primitive Falle. Eigentlich nicht viel mehr als ein gespanntes Seil. Mit geschickten Lippen las sie eine Made nach der anderen vom Baum statt sie jedoch in Straves Tasche wandern zu lassen, verspeisste sie die Maden genüßlich. Was Strave dazu brachte ihr mit den Worten „Böse Hydra“ auf einen der acht Köpfe zu hauen. Wenige Schritt weiter fanden sie das nächste Lager das ihnen ebensowenig wie die letzten standhalten konnte. Jenotus hoffte mit einem Lauten Schrei alle restlichen Eisriesen herausfordern zu können. Aber es reagierte scheinbar niemand auf seinen Ruf. So zogen unsere Helden weiter. Beim nächsten Lager wollte Jenotus etwas ausprobieren. Er holte einen doppelt faustgroßen Onyx aus seiner Tasche und beschwor den Geist seines Familiars in diesen. Dann nutzte er die Macht des Onyx und zwang den Geist eines Frostriesen den Platz mit dem Familiar zu tauschen. Der Frostriese, unter der Kontrolle des Familiar, erhob sich, sprach „Es macht doch alles keinen Sinn“ und stürzte sich in sein Schwert. Der Tod des Frostriesen zwang den Familiar wieder zurück in den Stein und den Geist des Frostriesen ins Nichts. Die Gefährten des Frostriesen sprangen auf und konnten das Gesehene nicht fassen. Währenddessen wiederholte Jenotus die Prozedur mit dem Nächsten Frostriesen. Dieser beugte sich seinem Willen und dann über seinen toten Gefährten, wobei er sich ebenfalls an dessen Schwert tödlich verletzte. Der letzte Riese hatte kaum die Zeit vor Verwunderung zu fluchen, da ereilte ihn ein ähnliches Schicksal. Unter Jenotus Kontrolle legte der Riese seine Kleidung ab, zog seine Gefährten aus und legte alles von Wert nebeneinander. Dann setzte er mit seinem Schwert zu einem Wirbelwind an und durchtrennte dabei seine Kehle. Noch eine Weile blieb das Grinsen auf Jenotus Gesicht bestehen.

Kurz darauf fanden unsere Helden das vermutlich letzte Lager. Inzwischen hatte ein leichter Schneeregen eingesetzt. Dies brachte Alina auf die Idee die Kraft des Guten einzusetzen um das Böse aus den Eisriesen zu brennen, oder zu waschen. Der Zauber den sie mit einem leichten Singsang anstimmte durchflutete den Regen über dem Lager der Frostriesen in dem Guten geweihte Energie. Die Haut der Riesen wurde verbrannt, sie sprangen auf und versuchten sich die Kleidung vom Leib zu reissen, doch nichts half. Als sie versuchten vom Lager wegzurennen, zauberte Jenotus eine Kuppel aus Energie die sie innerhalb des heiligen Schneeregens hielt. Hilflos gegen die Kuppel trommelnd wurde das böse Leben aus ihnen hinausschwemmt.

In der Nähe des letzten Lagers entdeckte Strave noch einen besonderen Baum. Jenotus identifizierte ihn später als Takanari Tiefwurzler. Auch dieser wurde ausgegraben und mitgenommen. Mit über 300 Maden, einem Baum, den Schwertern der Riesen und dem neuen Hauptmann der Wache im Gepäck machten sich die Helden auf den Rückweg.

Zurück in der Stadt wurde Moment in die Obhut der Astral Deva übergeben. Er war jetzt nach dem Mefrit Fluutsch der zweite Schüler der zum Guten bekehrt wurde. Danach überlegten unsere Helden wie sie den Handel der Stadt ankurbeln könnten. Dies wäre ein wichtiger Schritt um das Überleben der Stadt ohne ständige Intervention zu sichern. Zur Auswahl stand der Handel über externe Händler, die natürlich erst einmal von der Stadt erfahren mussten oder der selbst organisierte Handel. Letzterer wurde natürlich lukrativer je weiter das Handels ziel entfernt lag. Nach einigem Überlegen kam man auf Westgate als Handelspartner. Es lag zentral, beherschte den Handel an der Drachenküste und drum herum und vor allem waren seine Gesetze liberal genug um mit nahezu allem Handeln zu können. Vor allem Alina konnte sich für die Idee begeistern, war Westgate doch ihre Heimatstadt. Sie hatte sie lange nicht gesehen nachdem ihr die Stadt und ihre Verführungen beinahe zum Verhängnis geworden waren. Des weiteren war ihr Vater ein wohlhabender Händler in Westgate, was perfekte Voraussetzungen bot.15_westgate

Jenotus erstand eine Schriftrolle mit deren Hilfe er ein beständiges Portal errichten konnte, dies sollte den Handel deutlich erleichtern. Alsbald machten sich die 4 mittels eines Teleportzaubers auf den Weg nach Westgate. dank vorheriger Erkundung materialiesierten sie genau im Hof der Familie „von der Morgenweide“. Es war Abend in Westgate und viele Fackeln erleuchteten die Umgebung schemenhaft. Eine Kutsche fuhr gerade auf den Hof. Auf dem Kutschbock saß eine verhüllte Gestalt die Alina als ihren Vater erkannte. Freudestrahlend lief sie auf ihn zu un umarmte ihn stürmisch. Alinas Vater freute sich ebenfalls und wollte ein Fest für Alina zu deren Rückkehr ausrichten. Auch für die Handelsideen war er zu begeistern.

Das Gespräch von Vater und Tochter lief in etwa so:

(Alina): Du Papa, nur so nebenbei – ist es cool für dich, wenn wir ein transdimensionales Portal in deinem Garten aufbauen? Du weißt ja, wegen der Räuber und so.
(Antwort Vater): Ja klar meine kleine Prinzessin, aber bitte sei doch so lieb, dass keiner eurer extraplanaren Wachen oder der Frostriese, den du Moment nennst mit durchkommst.
(Alina): Vater ist es denn auch ok, wenn wir Waren wie Seide oder Opium hierher transportieren?
(Antwort Vater): Klar meine Prinzessen, aber bitte warte mit dem Opium noch bis morgen ok? Ich muss dir noch einen Dealer vorstellen.
(Alina): Ok danke Papa – ach übrigens mein unsichbarer Erzmagierfreund beginnt schon einmal mit der Beschwörung von Steinwänden in deinem Garten – ok für dich?
(Vater): Ja kein Problem, aber sei bitte so lieb, dass es in die Architektur des Resthofen passt, ok?
(Alina): Klar Papa, machen wir.

Nachdem alle Geschäftsbesprechungen abgeschloßen waren erschuf Jenotus ein permanentes Portal zwischen Westgate und der wiedererstandenen Stadt in Calimshan. Die mächtige Magie die er noch von einer Schriftrolle sprechen musste elektriesierte alle Umstehenden. Nach und nach brannten sich die Runen in den Stein der Halle. Die Portalobelisken erhoben sich und hielten von jetzt an die Magie aufrecht.

Die Eroberung einer Stadt (The CollectorZ)

Die Eroberung einer Stadt (The CollectorZ)

Die Eroberung einer Stadt (The CollectorZ)

Die Gruppe war gerade dabei den erfolgreich geplünderten Tempel auszuräumen. Dabei bestand das größte Problem darin, die 200.000 Goldstücke zu transportieren. Eine Tensas‘ fliegenden Scheibe und ein extradimensionaler Beutel später war aber auch dieses Problem gebannt. Schön, wenn man seine größten Sorgen mit Magie lösen kann.

Allerdings wunderte sich die Heldengruppe schnell, denn sobald sie den Tempel verlassen hatten, erhob sich eine mächtige Stadt aus dem Sand. Einst verschwunden unter den Dünen, legte sich die Stadt Saban Stück für Stück frei. Die Helden befanden sich plötzlich im Zentrum einer ehemaligen Handelsmetropole.

Anstelle Untoter trafen sie auf die Händler der Stadt, die gerade Zeuge ihrer Erhebung wurden. Während eine rege Diskussion auf dem Handelsplatz entstand, flogen die Helden unsichtbar und schwebten über den zentralen Marktplatz. Um die Aufmerksamkeit der Stadtbewohner zu bekommen, nutzte Jenotus eine Illusion und ließ eine riesige Version von Alina aus dem Sand ersteigen. Die vier Meter große Priesterin nutze die neuerlichen Blicke, um die gemeine Volk über die Vorteile von Sharess zu unterrichten. Mit überschaubarem Erfolg.

Schnell wurde klar, dass mit dem Aufgang der Stadt eine weitere Veränderung einher ging. Es zog eine Donnerkuppel riesigen Ausmaßes auf. Innerhalb der Kuppel schwächte sich die Magie erheblich. Unter anderem litten insbesondere die Zauber auf den Helden. Doch nicht so stark, als dass dies zu einer Demotivation geführt hätte. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Dorfältesten fanden die Helden heraus, dass es sich um ein Relikt des alten Wüstenmagiers Sarozins handelte. Er hatte bei seinem Ableben die Türme seiner Macht mit Kristallen verflucht, die ein Wirken von Magie deutlich reduzieren würden. Da Fliegen nun langsamer funktionieren würde, musste eine andere Lösung her. Vier beschworene Nachtmare später flogen die Helden auf den Rücken der Pferden durch die Wüste. Der feurige Atem der Geschöpfe erzeugte eine Rauchspur. Wieder kam eine Zufriedenheit ob der neuen Möglichkeiten der Gruppe auf.

 

Nightmare by feliciacano

 

 

Bald schon fanden die Helden die Lokation der verbleibenden Türme und machten sich zum Ersten auf. Es handelte sich um einen Wüstenturm, der zunächst unscheinbar wirkte. Es gab keinen offensichtlichen Eingang, was Tarik nicht davon abhielt die Turmmauer kurzehand einzuschlagen. Schon bald befanden sich die Helden inmitten des Turmes – allzugut schien er doch nicht gesichert zu sein. Schnell war auch der eher ziemlich offensichtliche Geheimgang gefunden und die Gruppe eilte in die Tiefen des Labyriths.

Ein riesiger Kristall, genau jener, den die Gruppe gesucht hatte, erschien –  leider mit ihm auch ein Mechanismus einer uralten Falle. Um diese nicht auszulösen, und vor allem weil sie sich nicht entschärfen ließ, beschwor Tarik zunächst einen celestischen Affen und später einen Jinni. Letzerer ermöglichte es der Gruppe auf die andere planare Eben zu reisen und so von der Auslösung der Falle unbetroffen zu sein. Kurz vor der Reise zerstörte Tarik aus Prinzip also mit eine paar heftigen psionischen Angriffen den ersten Kristall und die Gruppe entschwand auf besagte Schattenebene. Die gemeinsame Feststellung zu diesem Zeitpunkt – Teleportation, Massenunsichbarkeit, Beschwörung von Nachmaren und Ebenenreise, ein ganz normaler Tag bei den CollectorZ.

Der zweite Kristall wurde alsbald von Untoten bewacht. Was sich der Zauberer bei der festen Positionierung im Freien dachte, verblieb wahrscheinlich sein Geheimnis, es führte allerdings zur nächsten außerordentlich amüsanten Aktion. Alina nahm ein Fläschchen Weihwasser und zauberte daraus einen ganzen Sturm des heiligen Zorns, mit der metamagischen Hilfe von Jenotus entstanden 4 verstärkte Stürme, die kurze Hand alles Untote vernichteten. Nachdem auch der zweite Kristall zerstört wurde, schrumpften die Helden diesen auf ein 4000stel seines Originalvolumens, reparierten ihn dann und stopften ihn in den Extraplanarraum. Auf dem Weg nach draußen pflanzten sie kurze noch einen massiven Baum und nach einer weiteren Schrumpfung nahmen sie selbigen mit sich. Warum ? Because they can 🙂

Danach brachen die Helden auf, um die Wüste final zu durchqueren. Noch ein weiterer Turm stand zwischen ihnen und der Zerstörung des magiedämpfenden Schildes. Allerdings hatten die Helden keine Ahnung, wo sich der letzte Turm befinden sollte – und die Wüste Calimshar war groß, sehr groß. Dazu beschworen sie 60 magische Augen, die in alle Richtungen erkundeten und nach wenigen Minuten kamen diese mit Informationen zur Richtung des letzten Turms zurück. In einem Anfall von Erkundung flogen die Helden auf ihren Nachtmaren zum letzten Turm, besiegten kurz zwei Sandgolems und zerstörten den verbleibenden Turmkristall.

Mit den drei Kristallen ausgerüstet, war es nun Zeit zurück nach Saban zu reisen. Hierzu teleportierten sich die Helden blitzschnell in die Stadt und überzeugten die Bewohner davon, dass sie ihnen beim Wiederaufbau helfen könnten. Die aufkommende Hungersnot wurde zunächst aufgehalten indem Nahrung für 6.000 Menschen beschworen wurde. Es stellte sich danach heraus, dass die Stadtbewohner hoch loyal zu sein schienen und nach einer kurzen Belehrung der Sharess Vorzüge auch bereit zum Konvertieren schienen.

Um Ordnung in der Stadt sicher zu stellen, entschieden sich die Helden eine Verfassung zu schreiben, diese war fair und sollte eine dauerhafte Regentschaft sichern. Nach kurzen Wahlen wurde der neue Chancellor Jenotus und sein Kabinett vereidigt. High Domina Alina übernahm die Rolle der Agrar und Kulturministerin (das Ressour Sexualität, Familie und Fortpflanzung wurde eigens neu gegründet). Sir Strave, wie er ab nun angesprochen werden wollte, übernahm das Ressort der Stadtplanung und innere Sicherheit. Als solches war er auch für den Aufbau des künftigen Staatssicherheitsdienstes zuständig. Tarik übernahm freiwillig das Ressort der Außenpolitik und des Handels.

 

(Soon Archmage) Jenotus

Im Dutzend billiger (The CollectorZ)

Im Dutzend billiger (The CollectorZ)

Kurz nach dem Erhalten des Stabes erreichte die kleine Gruppe den Ort, zu dem der Schlüssel sie führte. Es war nicht mehr als eine ein mal ein Meter große Pyramide die aus dem Sand ragte. Nach einer kurzen Untersuchung eben dieser war die Schlüsselöffnung gefunden und der Tempel geöffnet. Nachdem Alina der Gruppe versicherte das hier keine Fallen sind gingen sie in den Palast.

Was hier zu finden war, war ungewöhnlich für einen Palast… Weitreichende Gänge und kaum Räume waren hier zu finden, hier und dort einige Knochen, eine Vorahnung das hier etwas Böses begraben liegt, sonst nichts.

Schnell war sich die Gruppe einig die Verzweigten Gänge immer nach dem bewährten Prinzip zu erkunden… Dem zu Grunde liegend gingen sie wann immer es möglich war nach links.

Schnell war ein unnatürlich großer Raum entdeckt worden der sich zusammen mit einem Rätsel offenbarte. In jeder der 4 Himmelrichtungen war eine gewaltige Gefängniszelle in der ein Elementar eingesperrt worden war und vor jeder Zelle befand sich eine Opferschale mit einer Nadel. Schnell war Alina die Lösung des Problems klar und öffnete die Zellen der Elementare indem sie die jeweilige Elementare form mit der Nadel in Berührung brachte.

Erde, Feuer, Wasser und Luft.

Die 4 Urtümlichen Elementare begannen sofort damit sich zu bekämpfen und nach kurzem Kampf blieb nichts über außer der Essenzen aus welchen sie geboren wurden. Und eben so schnell wie sie den Boden berührten wurden sie in Gewahrsam genommen. Immer tiefer und weiter verzweigt gestaltete sich der Palast, durchzogen mit reichlich Fallen, seien es explodierende Truhen oder riesige mit Spitzen übersäten Metallkugeln, es war alles Vertreten. Hier und dort eine Horde Mumien aus welchen kurzerhand das letzte verbleibende Quäntchen Leben entfernt wurde.

 

Nach einiger Zeit der Erkundung wurde eine Tür entdeckt die sich klar von den anderen unterschied. Nachdem sie aufgeknackt wurde offenbarte sich ein faszinierender Anblick. Berge und Berge voller Gold, welches natürlich nicht zurück gelassen werden konnte und so wurde die Tür vorerst erneut versiegelt um die letzten Räume des Palastes zu erkunden.

Des Weiteren wurde eine Kampfarena gefunden welche mit Unnatürlich großen Minotauren gefüllt war, welche sich leider nicht als Würdig erwiesen um unseren Abenteurern auch nur ein Haar zu krümmen.

Leider fand die Gruppe nichts spannendes mehr außer einen geringen Schatz dessen Falle schnell entschärft wurde.

 

Eine einzig verbleibende Besonderheit soll jedoch nicht unerwähnt bleiben. Nachdem ein Rätsel der 4 Elemente gelöst wurde gab es ein Knacken das innerhalb der Anlage nichts änderte…

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