Silbrigmond (The Outbreaks)

Silbrigmond (The Outbreaks)

Die Ankunft in Silbrigmond

Das Flugschiff welches von Wild Fire gesteuert wurde flog in den Abendstunden über den Markt von Silverymoon. Die Stadt beindruckte schon beim Landeanflug. Da war das magische Konstrukt, die Mondbrücke die den Fluß Rauvin überspannte, da war der heilige Hain des Silvanus, ein riesiger alter Baum der in den Himmel ragte und ein riesiger Markt unter ihnen. Eine handvoll Leute schienen die Besatzungsmitglieder zu empfangen, zumindest deuteten die Lichter am Boden daraufhin. Kurz entschlossen kletterte   Kisa`ana dem Empfang entgegen. Nach einer kurzen Vorstellung zwischen der Dunkelelfe und dem Hochlord Methrammar, war klar das die Helden, oder besser die Verteidiger vom Eiswindtal bereits erwartet wurden. Allerdings durften einzig die Abenteurer und Harshnag den Boden der Stadt betreten. Nach und nach gesellten sich zu Kisa`ana die anderen Mitglieder der Gruppe hinzu . Die Drachenkultisten und deren Schiff wurde vor den Toren der Stadt ein sicherer Ort angeboten, die dieses Angebot dankend annahmen, fühlten sie sich doch recht unwohl hier. Während die Geräusche der Propeller des Luftschiffes langsam leiser wurden, waren die Freunde damit beschäftigt die Stadt zusammen mit dem Halb-Elf zu erkunden. Es gab eine Menge zu sehen.

Die Besichtigung bei Nacht

Angefangen von  diversen Völkern die sich hier tummelten. Da waren zum einen die Tortle, ein paar Genasie, aber auch ein Tabaxi kreuzte die Wege der Gruppe und das nutzte Wild Fire für ein kleines Gespräch. Der Gastgeber war gut über die Gruppe informiert, sehr zum Erstaunen dieser. Hatte man doch die Gruppe eher erwartet und auch die Umstände des Besuches waren dem Gastgeber bekannt. So ließ er denn auch einen Boten nach dem ehemaligen Hochlord schicken, da Wild Fire sich von ihm Hilfe versprach um sein „Chaos“ besser unter Kontrolle zu bekommen. Auch die Anderen hatten die eine oder andere Sache in der Stadt vor. was am nächsten Tag dazu führen sollte, das sie für eine kurze Zeit getrennter Wege gehen sollten. Dazu aber später mehr. Sie waren schon eine Weile am Helmers Wall einer hohen Mauer entlang gegangen, da wies ihn der Hochlord in eine Staße an deren Ende eine Scheune stand.

Die fröhliche Hochzeit in der Scheune

Plötzlich knallte es laut, erst ein roter, dann ein blauer und ein grüner Feuerregen gingen im Nachthimmel über dem Bezirk nieder. Das Ganze wiederholte sich unzählige Mal und von der Scheune her tönte Jubel und Trubel herüber zu unseren Ankömmlingen, die sich unter das bunte Volk, ein wenig abseits an einen Tisch setzen. Da eine Garnison in der Nähe war, war es auch nicht verwunderlich, das etliche Ritter und Soldaten der Hochzeit beiwohnten. An dem Tisch saß bereits ein älterer Mann, recht unscheinbar, dem Anschein zufolge ein Zauberkundiger und erwartete anscheinend schon die Helden. Er begüßte sie und stellte sich als Taern Hornblade vor. Derjenige den Wild Fire hier in der Stadt zu treffen gehofft hatte. Die Freude war riesig, denn der alte Magister hatte nicht nur Geschchten und die Hoffnung für Wild Fire im Gepäck, sondern auch ein Tauschhandel, dem Wild Fire gerne entgegenkam.

Das Trinkspiel

Während die beiden, in ihre Gespräche vertieft waren, hatte Totes Pferd gefallen an einem Trickspiel gefunden. Das den Beinamen trug: „Durchquere die Scheune“. Das Spiel hatte es in sich und etliche Herausforderer lagen zusammengesackt an einem Stützbalken in der Scheune oder aber in einem Wassertrog, der ebenfalls in der Scheune stand. Es war weniger das Preisgeld, welches Totes Pferd, dazu animierte mit zumachen, es war vielmehr der Tatsache geschuldet, das es bis jetzt keiner geschafft hatte, quere durch das eine Scheunentor rein und aus dem anderen heraus zu laufen. So nahm auch er die Herausforderung an, trank einige Mostbiere, stützte sein Kopf auf den Tisch, drehte einge Runden herum und lief los. Er hatte die erste Herausforderung, den Eingang hinein zu laufen geschafft, da kam er vom Wege ab und donnerte mit solcher Wucht gegen den Stützbalken, das Sägespähne und andere Dinge durch den Scheunenboden rieselten. Somit blieb ihm der Wassertrog erspart und man sah das er gute Mühe hatte sich wieder aufzurappeln. So ging die Feier noch bis in die frühen Morgenstunden.

Von verschwunden Menschen und stylischen Frisuren

Anscheinend hatten auch die Leute hier so einigen Kummer in Silbrigmond, den in letzter Zeit verschwanden Leute hier in der Stadt oder tauchten mit komischen Frisuren und reichlich verwirrt wieder auf. Doch der Taern besänftigte den Hochlord in dem Gespräch und wies daraufhin, das die Helden wichtigere Aufgaben hätten, als sich um der verschwinden von Leuten einer Stadt zu kümmern, immerhin war die Sache mit den Riesen wichtiger, denn auch Silbrigmond hatte die Auswirkung zu spüren bekommen. Wolkenriesen waren auch hier aufgetaucht und hatten der Stadt ziemlich zugesetzt.

Der Händler mit dem besonderem Angebot

Blm bekam von dem Ganzen nur am Rande etwas mit. Hatte er doch sich nach einem Händler erkundigt der ihm die Kunstfertigkeiten abkaufen würde, die er bei dem Uthgards bekommen hatte und er sollte in dieser Nacht Glück haben. Ein reisender Händler, war ebenfalls in der Scheune untergekommen und wollte am nächsten Morgen sich nach genau solchen Kunstfertigkeiten auf dem Markt erkundigen. Beide handelten einen guten Preis aus und kamen überein. So wechselten am nächsten Morgen einige Kisten und Kästchen ihren Besitzer.

Der heilige Hain des Silvanus

Doch nicht alle wohnten bis zum Ende der Feier bei, Kisa`ana hatte es der heilige Hain des Silvanus angetan, den sie schon beim Landeanflug aus luftiger Höhe gesehen hatte. Sie lief die Straße wieder zurück und erkundigte sich bei einem Behüter dieses Hains nach der Möglichkeit in der Krone zu nächtigen. Der ebenfalls ältere Herr willigte dem Vorschlag der Dunkelelfe ein und gab ihr noch ein paar Tips, von wo aus sie den besten Blick über die Stadt haben würde. Danach trat sie den Aufstieg an und war nach kurzer Zeit an der von dem Druiden beschriebenen Platz angelangt. Sie machte es sich gemütlich und schlief mit dem Blick über die wundervolle Stadt ein. Doch ihr gingen auch noch andere Gedanken durch den Kopf.

Der nächste Morgen

Den besten Schlaf hatte wohl Kisa`ana in der Krone des riesigen uralten Baumes. Aber auch sie wachte erst später auf, als das Leben in der Stadt schon pulsierte. Nach und nach fanden sich alle wieder in der Scheune ein, um danach gemeinsam zum Markt aufzubrechen. Auf dem Wege dorthin stellte sich schnell heraus das einige Gruppenmitglieder erstmal ihren Weg gehen mussten. Totes Pferd würde Wild Fire in den Limbus folgen, während Blm hier in der Stadt bleiben würde um einige geschäftliche Dinge zu erledigen und Kisa`ana würde von Harshnag, Taern und einer weiteren Person, die Spur der Relikte aufnehmen und zum Großvaterbaum reisen. Damit standen die Ziele fest.

Getrennte Wege

Die Gruppe machte sich auf und handelte einige Gegenstände auf dem Markt, während Blm die kunstvollen Gegenstände dem Händler übergab. Nachdem sich nochmal alle auf dem Markt getroffen hatten. Ging sie ihrer Wege. Wild Fire öffnete ein Portal in einer einsamen verlassenen Gasse von Silbrigmond, mit seinem Würfel, den ihm Taern in der letzten Nacht erklärt hatte und wurden vom Chaos bereits empfangen. Das Luftschiff nahm Kisa`ana, Taern und den Schützen auf und machte sich auf den Weg zum Baum. Blm hingegen machte sich auf um ein paar Waisen zu suchen.

…gramatikalische und textliche Überarbeitet von Marie..inhaltliche Überarbeitung von Mirko..

Die Zeit danach (The Outbreaks)

Die Zeit danach (The Outbreaks)Die Zeit danach (The Outbreaks)

Die ersten Leute tummelten sich langsam vor den Toren Bryn Shanders um sich bei den Aufräumarbeiten zu beteiligen. Als Erstes wurden die Leichen der Riesen zerlegt und weggeschafft. Da wo die Riesen einst lagen, waren die Wände der Gebäude und die des Tores blutrot eingefärbt. Die Leiche von Naschazar wurde unter den Überresten eines dieser Riesen geborgen. Er wurde auf dem Friedhof der Helden von Bryn Shander unter den Augen seiner Freunde beigesetzt. Er war nicht der Einzige, die Trauer in der Stadt war groß. Waren doch viele bei dem Angriff ums Leben gekommen. So war es wenig Tost, das sie in das Stadthaus gerufen wurden mit einigen anderen zusammen um den Titel: Verteidiger des Eiswindtals zu erhalten. Noch am gleichen Abend traf sich die noch die Gruppe bestehend aus Blm, Totes Pferd, Thoringal und Tira. Nach einem guten Bier und einem Gespräch unter Freunden, stand fest dass auch der Zwerg die Gruppe verlassen würde. Man hatte viel Zeit miteinander verbracht, etliche Gegner bezwungen, durch die Zeit gereist und hatte etliche Intrigen überstanden. Doch nun hieß es Abschied zu nehmen, denn Thoringall würde wieder seine eigenen Wege gehen. Ja die Veränderungen hatten Ihre Spuren auf unseren Freunden hinterlassen. Am gleichen Abend trafen die drei Übriggebliebenen auf Wild Fire, einer großen Katze mit weichen und weißen Fell. Sie erfuhren zusammen von den anwesenden Händlern, das überall im Norden der Reiche die Riesen außer Kontrolle geraten waren, der Grund hierfür war dass ihr König anscheinend auf ein Selbst Findungs Trip zu seien schien. Weiterhin erfuhren Sie, dass Banditen in der Nähe von Bryn Shander, Händler überfielen. Einzig um Ihnen die Ware abzuknöpfen. Am Abend würfelten Wild Fire und T’irassshalae um 80 Goldmünzen. Bevor sie in Ihre Zimmer verschwanden, suchten sie noch einmal den Markt der Stadt auf und kaufen sich Kräuter und andere Dinge um einer weiteren Reise gewappnet zu sein. Zurückgekehrt gab Blm den Wirt den Auftrag, Nachforschungen anzustellen.

 

The Defense of Bryn Shander (The Outbreaks)

The Defense of Bryn Shander (The Outbreaks)The Defense of Bryn Shander (The Outbreaks)

Auf Bryn Shanders Marktplatz herrschte buntes Treiben um die Knochenkopf-Forellen-Fischer. Sie verkauften ihre feinsten Beinschnitzerein an Händler aus dem Süden, während andere Leute ihre Hände und Gesichter über den kleinen Lagerfeuern warm hielten. Überall in der Stadt stolperten die Leute durch schneebedeckte Straßen auf Besorgungen. Die Außenwände der Häuser blockierten das Schlimmste des Windes, aber nicht alles.

Eine plötzliche Explosion riss völlig überraschend alle aus Ihren Gedanken. Die Outbreaks waren in der Stadt verteilt. Ein schrecklicher Schauer und Murren war zu hören. Die Stimmung der Stadt ändert sich plötzlich. Etwas war nicht in Ordnung. Fußgänger räumten den Platz mit großer Eile, verschwanden in ihren Hütten. Stadtwächter mit grimmigen Gesichtern zogen an euch vorbei und bewegten sich zum Südwesttor, plötzlich hörte man eine donnernde Stimme aus dieser Richtung, die rief, „Gebe auf Artus Cimber oder sterbt!“ Die Glocke in Bryn Shander fing an zu läuten. Kurz darauf hörte man Einschläge von den Mauern der Stadt. Nashazar war bereits auf den Weg vom Markt zum Tor und so schwang er sich auf ein Pferd und versuchte so schnell wie möglich zum Tor zu kommen.

Totes Pferd, Augrek und Thoringal schlugen die Tür der Taverne auf sprangen auf ihre Pferde und während die beiden Herren ihre Tiere antrieben um schnell am Südwesttor zu sein, eilte Augrek zum nächstgelegenen Tor, dem Osttor. Doch das sollte das Schicksal von Augrek besiegeln. Noch bevor sie den Turm erreicht, kippte dieser direkt auf sie und begrub sie.

Markham der sich am Südwesttor aufhielt hatte die Gefahr kommen sehen und hatte einige Dinge vorbereitet. So flogen gezielt die Speere und Bolzen auf die Angreifer ca 7 m großen Angreifer. Die Riesen hingegen griffen auch nicht ziellos an, bei dem einen Riesen auf dem Rücken war ein riesiges Katapult, welches von den Orks beladen wurde und in Richtung Stadt abgeschossen wurde.

Bevor auch nur Nashazar in Reichweite der Mauer war schlug neben ihm ein riesiger Felsbrocken, durch das Dach eines Gebäudes. Nashazar konnte sich geradeso auf dem Rücken des Pferdes halten, als er von Gebäudeteilen getroffen wurde. Duvessa machte sich ebenfalls auf den Weg und folgte Nashazar. Mumrik der die Erschütterung gespürt hatte wandte sich einem Baum zu und murmelte ein paar Sätze bevor er durch den Baum trat und weiter im Süden bei einer Baumgruppe wieder heraustrat. Auch Tira hatte sich vom Markt auf den Weg gemacht und nachdem Sie ein Reittier gefunden hatte, drang es das Tier zur Eile an.

Einzig Blm war noch im Schlaf, als er unsanft geweckt wurde durch ein Rütteln und Schütteln des Wirtes. Als der Barde sich übergeben hatte und er halbwegs laufen konnte, machte er sich ebenfalls auf den Weg. Es heulte wieder und schon krachte ein weiterer Brocken hinter Nashazar und riss Sir Baric Nylef vom Pferd und verletzten diesen schwer, das er mit seinem Leben rang.

Markham und seine Stadtwache konnten nichts gegen diesen schweren Angriff ausrichten, einzig verzögern, doch als erst der linke Turm kippte und später darauf bei dem Rechte die obere Hälfte abbrach, war das die Einladung nach Bryn Shander für Orks, Riesen und den Winterwölfe von Drufi, die bislang nur mit riesigen Steinen auf die Mauer geworfen hatten. Die Wölfe sprangen zwischen den Beinen der Riesen hindurch und ihre Kiefer schnappten nach allem was sich bewegte.

Wenngleich auch einige Riesen angeschlagen waren, strömten sie in die Stadt und metzelten jeden Wächter nieder der sich ihn in den Weg stellte. Als Erstes drang der Riese mit einem riesigen Katapult auf dem Rücken in die Stadt, doch plötzlich zuckten Blitze und es roch nach verbrannten Fleisch. Wütend über die Schmerzen hackte der Riese nach dem Wesen welches ihm und seine Freunde diese Schmerzen bereitet hatten. Es war Nashazar, dieser hatte sich aber gut vorbereitet und so hackte die riesige Kriegsaxt des Riesen gegen eine unsichtbare Barriere.

Unterdessen hatte auch Blm ein Reittier für sich ausfindig gemacht, sprang auf und gab dem Tier, wie schon vorher Thoringal und Totes Pferd, die Sporn.

Mittels eines Zaubers verschwand Nashazar von der Hauptstraße und aus dem Blicken des wütend um sich schlagenden Riesen, dem inzwischen 2 Frostwölfe und ein weiterer Riese an der Seite standen.

Unterdessen war auch Tira eingetroffen, ohne gesehen zu werden und ging ohne bemerkt zu werden auf einen Riesen los, der zuvor , indem sie ihn ansprang an ihm nach oben kletterte und ihn mit ihren Waffen malträtierte um dann nur wenig später wieder abzutauchen. Kurz vorher hatte sie einen weißen Wolf schwer angeschlagen, der im Begriff war Nashazar anzufallen.

Blitze zuckten und plötzlich kippte der Riese mit dem Katapult um, tödlich getroffen durch Nashazars Blitzen, fiel er auf seinen Kontrahenten, dem Tiefling. Leider konnte der Tiefling nicht ausweichen, da er die missliche Lage zu spät bemerkte und wurde von dem Riesen begraben.

Auch Sir Baric Nylef ereilte ein schlimmes Schicksal, als plötzlich die Axt eines Frostriesen ihn in 2 Teile spaltete.

Drufi griff in das Kampfgeschehen ein und ritt auf einem großen Eisbären in die Stadt hindurch zwischen den Kämpfenden und da versuchte Blm sein Glück und flüstererte er ihr was ein. Das die Gruppe den Ring für sie besorgt innerhalb eines Tages. Drufi gab den Befehl zum Rückzug und bei dem Rückzugskampf verloren noch einige Riesen ihr Leben durch die Hände der inzwischen Eingetroffenen restlichen Heldengruppe.

Plötzlich ertönte, Drufi war bereits an der Stadtmauer die Stimme eines Händlers. „Hier nehmt diesen verfluchten Ring meines Vaters“ Drufi hielt inne ritt zu dem Menschlein und tötete Sirac von Suzail mit einem einzigen Hieb ihrer Axt, dem Nachfahren von Artus Cimber. Nahm den Ring an sich und ritt auf dem Bären Richtung Süden, wo bereits ein Schiff auf sie und den verbliebenen Riesen bzw. Wölfen und Orks wartete.

Einzig Totes Pferd nahm die Verfolgung auf und konnte sehen wie das Langschiff in Richtung Svardborg aufbrach. Bryn Shander würde sich wieder erholen, wenn auch der Angriff massiv war und die Riesen in die Stadt eingedrungen waren, so würde bald wieder der Alltag der Leute hier zurückkehren.

 

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Mudor

MudorMudor, der erstaunlich, saubere, Barbaren-Zwerg. Geboren und aufgewachsen in den Bergen. Seine Vorliebe ist das Zertreten von Feinden mit den Fuß

Mudor

Es dampft (The Sainted Sinners)

Es dampft (The Sainted Sinners)Es dampft (The Sainted Sinners)

Unsere Geschichte beginnt heute mal nicht mit der üblichen Gruppe am üblichen Ort, sondern zwei Tagesreisen von Unirea entfernt: In Mulptan…

Dort warten schon zwei Abenteurer auf den Beginn einer spannenden und aufregenden Reise, aber leider können sie noch nicht los, denn sie warten noch auf das letzte Reisemitglied. Vor dem großen Steintor herrscht ein buntes Treiben. Viele Händler kommen und gehen mit ihren vollen und leeren Wagen durch das Tor und kaufen oder verkaufen auf dem Markt ihre Waren. Nach einiger Zeit taucht ein junger Bursche auf, der gerade mal so knapp über die Wagen der Händler schauen kann und versucht auf sich aufmerksam zu machen. Denn die Beiden anderen halten schon nach ihm Ausschau. Nach eins, zwei Winkern und dem Gebrüll „Hier bin ich“, werden die zwei aufmerksam auf den kleinen 1,30m großen, ca. 11 Jahre alten Flip. Der Halbdrow sagt zu dem kleinen „da bist du ja, hat ja etwas gedauert“ mit einem Lächeln auf den Lippen. Neben dem Halbdrow Inesril ist noch Madril der Waldläufer da und schmunzelt nur. Flip schmunzelt jetzt auch und sagt „Auf geht’s nach Unirea“.

Ihr Ziel ist die Gilde von Anskaviat. Nach einem Tagesmarsch mit einigen kurzen Plaudereien wird es schon spät und so schlagen sie am Wegesrand ihre Zelte auf und machen ein Feuer. Es wird abwechselnd Wache gehalten und langsam bricht der Morgen an. Die drei Reisenden packen langsam ihren Kram zusammen und machen sich weiter auf dem Weg. Unterwegs sehen Sie einen Planwagen, dem ein Rad von der Deichsel gesprungen ist. Als die Gruppe dem alten Mann helfen will, entpuppt sich die Situation als Falle.

Wegelagerer sind auf ihre Wertsachen aus. Flip, Inesril und Madril machen nach einem kurzen Geplänkel klar, dass dies eine schlechte Idee war. So nehmen die Helden den Wagen als Kriegsbeute mit und machen sich weiter auf nach Unirea.

Auf dem Rest des Weges passiert nicht mehr viel und so kommen sie in Unirea an und gehen alle gemeinsam in die Taverne zum „Lustigen Mofa“.

Am Morgen bevor die Drei in Unirea ankamen fragte Mofa Eibenstein ob er ihm nicht den Stab von Caleb geben könnte. Der verschwand kurz und übergab den Stab Mofa.

Nun hielt es Mofa nicht mehr lange aus und er rannte in Windeseile vor das Dorf und wollte den Stab an einen Stein ausprobieren. Kurz bevor er es jedoch tat, schaute er sich den Stein an, ob er nicht jemanden gehörte, nachdem kein Name erkennbar war, legte er ihn wieder hin, ging ein paar Schritte zurück und probierte ihn aus. Nachdem er das Befehlswort gesprochen hatte erschien eine schwarze Kugel die tiefschwarz war. Verwundert schaut er sie einige Zeit an bis er ein Tier beschwor und es rein schickte und dann wieder raus rief. Danach war ihm klar, dass es eine Kugel der Dunkelheit war.

In der Zeit stellte sich außerdem ein neuer Rekrut, der den Schwertkampf erlernen wollte, bei Anskaviat und Wilbur vor. Nach einigen kleinen Prüfungen wurde er aufgenommen und die Vertragsbedingungen besprochen und ausgemacht, dass der Vater die Kosten für die Ausbildung übernimmt.

Am Abend kommen die drei Helden in Unirea an und begeben sich gleich zur Taverne des „Lustigen Mofa“ um sich in der Gilde vorzustellen. Inesril, Flip und Madril stellen sich, bei einem kühlen Bier, den Beiden vor. Flip erzählt was er später werden möchte: Pirat, Schurke, Kämpfer, Drachentöter und die Liste ist anscheinend endlos. Bei dem Halbdrow ist es etwas schneller: er ist ein Schwertmeister der das Schmieden beherrscht. Er wird ohne Probleme angenommen. Madril jedoch will nicht für die Gilde direkt arbeiten, so beschließen sie, dass er freier Ausbilder wird.

Kurz wird Flip noch einigen Tests unterzogen und auch aufgenommen.

Am Abend macht Mofa eine traurige Entdeckung, denn er findet heraus, warum er keine Gewinne mit der Taverne macht. Der „Freund“, der die Taverne wieder aufgebaut hat, war der Schüler von Caleb und hatte auf der Rückseite mit magischer Schrift den Vertrag geschrieben. Nun will Mofa genau wissen um was es sich dabei handelt und er sucht Eibenstein auf. Der erklärt ihm, um was es genau geht. Eibenstein fängt an zu erklären und

Mofas Mine verfinstert sich immer weiter, denn in dem Vertrag steht : 50 Jahre Abzahlung des Gewinnes, keine vorzeitige Abzahlung möglich, dem Vertrag kann eine Woche nach Erhalt durch den Selbstmord von Mofa widersprochen werden. Gezeichnet: Sirach.

Etwas später sind alle in der Taverne und Mofa macht mit Anskaviat und Willbur einen Handel, der darauf abzielt Sirach zu entfernen. Dann kommt auch schon der Goldeintreiber rein und nachdem er die Einnahmen hat, war er sogleich im Wald verschwunden. Was die Gruppe noch gesehen hat, war eine große Katze. Tahwyn schaut mit ihrer Fledermaus nach und kann die Katze bis zu einem Höhleneingang, ca. 2 Stunden von ihnen entfernt, verfolgen. Dann kommt sie wieder und berichtet den Anderen wo sie hingeflogen ist. So beschließt die Gruppe, morgen früh aufzubrechen. Am morgen reiten die Helden los zur Höhle. Wilbur geht als Erstes rein und der Rest folgt ihm. Der Weg teilt sich in 2 Abzweigungen und erst gehen sie den rechten Weg, wo sie zu einem unterirdischen See kommen. Dann geht die Gruppe zurück, um den anderen Gang zu begutachten. Da ist in der in der Mitte ein Teich aus silbrigen Wasser und sie entdecken, dass die Fußspuren da enden. Mofa will ein Tier beschwören um zu sehen ob es giftig ist .Tahwyn ist jedoch dagegen und schaut Mofa verstimmt an. Anskaviat findet eine bessere Lösung und schubst Mofa rein. Es passiert nichts. Dann stellt Ankaviat sich rein und spricht einige Worte und er ist auf einmal weg. Verwundert sucht die Gruppe in dem anderen Tunnel nach ihm, doch da ist er auch nicht. Dann wird der See genauer untersucht mittels magischer Wesen. Die entdecken einen Tunnel. Inesril entscheidet sich ins Wasser zu springen und nach zu schauen. Am Ende des Sees ist eine weitere Höhle, die er rauf klettert um zu sehen was da ist. Eine weitere noch größere Höhle, dann macht er sich wieder auf den Weg zurück, bleibt jedoch einmal kurz stecken. Schafft es aber in dem er seinen Bauch einzieht. Sie gehen zurück in die andere Höhle wo Anskaviat wieder da ist.

Anskaviat wurde in eine Art dunklen Raum teleportiert wo nur lebendige, feindliche Dunkelheit war. Kurz bevor er zusammenbrach rief er den Halbtitanen Asrael um Hilfe an : „Wenn du mir jemals helfen wolltest, dann ist jetzt der richtige Moment!“ .

Nach dem Schreck von Anskaviat begeben sie sich zurück ins Dorf . Tahwyn nimmt noch eine Probe von dem Silberwasser mit, die unterwegs ausläuft und ätzend wirkt . Im Dorf angekommen trinken alle 2 bis 3 Bier und gehen auf ihre Zimmer. Am nächsten morgen gehen Anskaviat und Wilbur Mofa holen, sie gehen aber ins falsche Zimmer und finden einen toten auf dem Boden und rennen schnell zu Mofa, der unter seinem Bett schläft. Sie wollen ihn befragen, aber er ist nicht ansprechbar, denn er hatte einen Dummheits Trank getrunken. Er hatte einen Zettel bekommen wo drauf stand, dass er sich letzte Nacht am Waldrand treffen sollte und es ginge um die Taverne. Dort warteten 2 Gestalten die ihm sagten, das es ein Wahrheitsserum war. Mit etwas zögern trank er ihn. Zum Abend hin wird Mofa wieder intelligenter.

Wilbur findet heraus, dass die Damen als zweit Job „Betten wärmen“ und wundert sich nicht mehr über die Kleider die sie bestellten und das ein Sukkubus mit im Spiel war erfährt er von Anskaviat. An diesem Abend stürmen Anskaviat und Wilbur in die Zimmer um sich zu überzeugen, dass der Sukkubus da ist und reißen 2 Türen nacheinander auf. In der ersten ist eine Frau die sich umziehen will und völlig verärgert ist. Bei der nächsten ist ein Mann, der auf seinem Bett sitzt und die beiden fragen ihn ob er die Leistungen einer Dirne bezogen hat. Er sagt trocken nein, dann schließen sie die Tür wieder und sie hören ein Kichern. Dann reißen sie die Tür nach einen kleinen Moment wieder auf und sie sehen eine Frau aus dem Fenster springen, Anskaviat hinter her. Wilbur rennt kultiviert aber zügig die Treppe runter. Der Halbdrow und Madril rennen hinter her.

Mofa bleibt an seinem Platz, da kommt eine Frau rein, die zu ihm sagt: „Was sollte das, das war nicht abgemacht“. Mofa antwortet nur: „Du hast jemanden umgebracht und ich meine nur du solltest dich ein paar Tage zurückhalten.“ Sie geht wieder als der Halbdrow reinkommt und Mofa fragt wer das ist. Mofa erzählt ihm die Wahrheit und der Halbdrow eilt schnell hinterher und hält sie an den Armen fest. Mofa ruft: „Lass dich nicht bloß nicht küssen.“ Tahwyn, Wilbur, Anskaviat und Madril merken, dass etwas nicht stimmt und richten ihre Blicke auf den Eingang zur Taverne und sehen wie der Halbdrow eine Frau festhält. Sie Beschwört einen Diener, macht sich neblig und teleportiert sich weg. Nun ist zwischen dem Diener der Sukkubus und den Helden ein Kampf unausweichlich geworden. Tahwyn beschwört Tiere um gegen den riesigen Vrock zu kämpfen, Anskaviat haut oft auf das Ding ein, der Waldläufer schießt Pfeile drauf und Wilbur und Mofa feuern magische Geschosse. Das geht eine ganze Weile so weiter, dann fliegt das Ding hoch. Mofa gibt Anskaviat den Zauber fliegen und die Dorfwachen klettern auf die Dächer und springen mit Netzen auf den Vrock um ihn unten zu halten. Tahwyns Tiere werden abgeschüttelt und landen vereinzelt auf den Gruppenmitgliedern. Dann wird dem Vrock von Anskaviat im Sturzflug der Kopf abgeschlagen und er verpufft. Wilbur geht noch am selben Abend zur Dorfvorsteherin und erzählt ihr alles. Anskaviat vertuscht den Vorfall so gut es geht und schiebt den Angriff auf Sirach, Calebs Schüler.

Rollt nun ein Kopf?

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