Tagebuch der Legacy of the Past

Karten der Gruppe

Kennengelernte NSCs

Undril Silberzahn Halborkin wird uns ggf in den Dschungel begleiten, wartet im Tempel von Tymora auf uns.

Omara ( Färber ) soll Shago ( Sohn von Händlerprinz Zanti /Pirat ) umbringen.

Yara Porta , Komandantin ( Flammenden Faust) der Festung, macht gemeinsame Sache mit den Piraten.

Balladen der Gruppe

Die Ballade von Omu und den neun Würfeln

Im Dschungel von Omu, tief und alt,
Verborgene Stadt, von Nebeln kalt,
Wo Gargylen aus steinernem Gesicht
Schreien in Schweigen, im Dämmerlicht.
Die Ankunft der Helden, mutig und klar,
Im Tal des Todes, so fern und so rar.
Schritte hallen, der Dschungel dicht,
Ein Geheimnis verbirgt sich im ewigen Licht.

Der Imp von Bandek, klein und flink,
Späht die Feinde, die sich im Dunkel versenken.
Rote Magier, Schlangenmenschen, Tabaxi,
Die Stadt ist ein Nest aus Gefahr und Huldigung.
Über einen Wachturm, der zerfallen und alt,
Dringen sie ein, im Dschungelwald,
Worte kratzen, halb verwittert, aus Stein:
„Fürchte die Reißzähne, geh niemals allein.“

Weiter zieht der Zug der Krieger hin,
Ein Tempel von Kubazan, grün und schwer.
Froschgesichter starren in die weite Nacht,
Ein Schlüssel in Zunge, Flucht vollbracht.
Der Würfel in der Tiefe ruht,
Doch nichts geschieht, als der Stein es tut.

Im Tempel von Shagambi, dem wilden Ort,
Wo Ehre und Kampf sich vereinen dort,
Tonkrieger, stumm wie die Zeit,
Wachen im Dunkel, der Sieg wird bereit.
Ein Hinterhalt folgt, die Krieger erwachen,
Doch mit Mut und List wird der Kampf verbracht.
Ein neuer Würfel, er glitzert im Licht,
Der nächste Sieg, der nächste Schritt.

Durch Schreine und Prüfungen, die Helden sich wagen,
Der Dschungel, der Dämmerung, der Geheimnisse Plagen.
In Moas Schrein, wo der Tod belohnt,
Ein Rätsel von Lichtern, der Schlüssel wohnt.
Das Auge des Tigers, die Weisheit von Unkh,
Die Rätsel gelöst, der Würfel genommen, kein Zorn.

Durch den Tempel von Obolaka, das Licht verweht,
Wo achtsam der Weg und der Tod verweht.
Fackeln entzünden, der Mond erhellt,
Der Würfel erstrahlt, das Geheimnis erzählt.

Doch der letzte Tempel von Wongo erprobt,
Die Statue spricht, wer die Wahl des Wassers lobt.
Ein Affentheater, ein Kampf der Gedanken,
Die Schale des Geiers, der Weg wird gerankt.
Die Kinder des Affen, der Fallgitter dröhnt,
Doch der Held bleibt standhaft, der Mut sich versöhnt.

Neun Würfel, neun Schreine, die Gefahr,
Doch jeder Sieg, jeder Schritt wird wahr.
Von Omu bis hin zum letzten Ziel,
Die Helden marschieren, das Abenteuer, so viel.
Ein Land der Götter, ein Land der Qual,
Omu, die vergessene Stadt, die niemals wahl.

Die Legende von Omu lebt weiter im Wind,
Von Helden, die suchten, was das Schicksal bestimmt.
Doch wer den letzten Würfel entgegennimmt,
Weiß, dass der Dschungel, der nie verliert, gewinnt.

weitere Informationen

Sindra beauftrag uns ein nekromatisches Amulett in Chult zu finden und zu zerstören.

Neben den unendlichen Dank von Balduars Tor dürfen wir uns später bei Erfolg auch jeder einen mag. Gegenstand aus ihrer Schatzkammer aussuchen.

Gekauft:
2x Regenfänger ca. 1 GM     

4x Insektensalbe ( 20 Anwendungen ) / Räucherwerk     

Volos Almanach der Monster ( Wert 50 GM )

Trinkflasche die Wasser erschafft ( 50 GM ) bei Tesendor.

selbstgemachtes Gegengift Schlangen ( Heilkunde 3: 3 Minuten Wirkung ) Eruantale

selbstgemachtes Gegengift Allgemein ( Heilkunde 7: 10 Miuten Wirkung ) Eruantale

selbstgemachtes Antitoxin ( Heilkunde 14: 60 Minuten Wirkung ) Eruantale, Einnahme davor.

Heilertascher Yelran

Zwielichtige Tabaxi ( Zentarin zugehörig ) Weinflasche und Flussnebel als Führer für 70 GM.

Korhie Donadrue netter Schmied aus der Festung

Noch zu kaufen:

Dschungelführer ( Festung Beluarian? )

Vakander Utawo verkauft Tränke und Schriftrollen.

Ggf. jungen Bananenlutscher für 70 GM kaufen ?

EP Liste

Datum                EP

03.11.2023         650

01.12.2023         650

07.01.2024         850 bzw 450 für Nortel

28.01.2024        650

23.02.2023        450

03.05.2024        750

14.06.2024        3425 ( 2975 für Tayfun )

21.07.2024        3100 ( 2200 für Markus )

29.09.2024        1900

10.11.2024         3825

15.12.2024         1500 + 750 ( Zeit )

17.01.2025          2200 + 1000 ( Zeit)

28.02.2025       1125 + 1000 (Zeit)

15.03.2025

Karten, NSCs und mehr

Karten der Gruppe

Bardenlieder von der Gruppe

Die Ballade von Mirrormans Mühle

(Gesungen von den Barden in den Schatten des Ashaba)

1. Strophe:
Südlich von Shadowdale, in der Dämmerung tief,
Wo der Duckrace fließt und der Mühlenteich schlief,
Erbaut’ Mirrorman, ein Mann voller Mut,
Seine Mühle stand stark, wie der Wind in der Glut.

Doch dunkle Zeiten brachen bald heran,
Der Sohn, so verdorben, wie der Teufel sich fand.
Er diente den Zhentarim, im Schatten der Nacht,
Und verschwand, als der Turm den Fall gebracht.

Refrain:
Hört, wie der Wind durch die Mühle zieht,
Wo das Licht des Lebens im Dunkeln versiegt.
Helden sind gekommen, das Land zu befrein,
Die Mühle des Todes wird nicht mehr ihr Heim!

2. Strophe:
Der Drache Gormauthator, der Tote so alt,
Mit Zähnen und Klauen, von Asche verhalten,
Kreuzte den Fluss, mit dem Beben der Erde,
Als Helden sich sammelten, um zu wahren das Ferne.

Vona und Vallas, mutig wie Löwen,
Schlichen sich ein, während Schatten sich lösten,
Im Mühlensaal flogen Pfeile und Stahl,
Drow, Dämonen, und Drachen – ein blutiges Mahl.

Refrain:
Hört, wie der Wind durch die Mühle zieht,
Wo das Licht des Lebens im Dunkeln versiegt.
Helden sind gekommen, das Land zu befrein,
Die Mühle des Todes wird nicht mehr ihr Heim!

3. Strophe:
Musashi, mit Schwert, sprang in den Kampf,
Gegen Drachen und Drow, ein glühender Brand.
Und Vallas, mit Dolchen, die Schärfe der Nacht,
Verwundete Feinde, als der Drache erwacht.

Doch der Mühlengeist, die Geisterhexe, Syluné,
Wachte über das Land, war stets zugegen,
In einem Baum fand sie ihre Ruh,
Weg von der Zerstörung, für das Gute, im Nu.

Refrain:
Hört, wie der Wind durch die Mühle zieht,
Wo das Licht des Lebens im Dunkeln versiegt.
Helden sind gekommen, das Land zu befrein,
Die Mühle des Todes wird nicht mehr ihr Heim!

4. Strophe:
Der Drache, zerschlagen, das Land nun frei,
Doch der Schatten bleibt, er zieht sich vorbei,
Die Helden, erschöpft, doch sie kämpfen noch mehr,
Denn der Weg des Bösen, der bleibt niemals leer.

Und so singen wir Lieder, von Tapferkeit voll,
Von der Mühle, der Hexe und des Drachens Fall,
Die Helden von Shadowdale, die Mühle ihr Ziel,
Im Glanz des Sieges und des wahren Spiels.

Refrain (final):
Hört, wie der Wind durch die Mühle zieht,
Wo das Licht des Lebens im Dunkeln versiegt.
Helden sind gekommen, das Land zu befrein,
Die Mühle des Todes wird nicht mehr ihr Heim!

weitere Informationen

Zusammengetragene Informationen der Schuppenschlächter

Aufträge sind durchnummeriert

1. Auftrag: schaut nach den Zwergen in den alten Tempelruinen

Treffen auf dem Weg zu den Ruinen aufeinander: Kyra, Cleo, Serena und Dorian

Goblin Hinterhalt abgewehrt

Erledigung des Auftrags Rückreise nach Phandalin

Treffen in Phandalin 6. Kytorn 1491 im Gasthaus Steinhügel von Kyra, Cleo, Serena, Dorian und Belian

2. Auftrag: bringt Adaba Gwynn nach Phandalin,

Erledigungen in Phandalin und Aufbruch zur Mühle von Adabra Gwynn

Angriff eines Mantikor auf die Mühle wird durch Herausgabe der eigenen Rationen besänftigt und lässt das Tier wegfliegen.

Hilfe bei der Suche von Kräutern

magischer Gegenstand wird in einem frischen Grab neben der Mühle gefunden und bringt ein Gegenstand zum Vorschein. Interesse von Kyra ist geweckt

Aufteilung der Gruppe, Tigris dient als Nachrichtenüberbringer

Belian, Cleo bleiben bei der Mühle

Kräuterkunde und Lehrstunde in Alchemie mit der Meisterin Adabra.

Serena, Kyra und Dorian reisen zurück nach Phandalin um Fleisch zu besorgen und den Bürgermeister zu informieren.

Dorian begleicht bei Toblen sein Schulden.

3. Auftrag: Beschaffen Sie mindestens einen magischen Gegenstand von den Gnomengarden, die in

den Höhlen von Gnomengarde leben.

4. Auftrag: Die Butterschädelfarm

5. Auftrag: Lieferung zum Holzfällerlager (Tibor Wester)

 indirekt gelöst über Auftrag von Niewinter

6. Sidequest: Turm der Stürme

7. Sidequest: Dorians Vergangenheit

8. Sidequest: Cleos Wechsel des Paktpartners

9. Sidequest: Serenas Vergangenheit

10. Sidequest: Kyras Vergangenheit

Balladen der Gruppe

Die Ballade von der Bürgschaft Tyrs

(Vorgetragen von zwei Barden im Lichte des Herdfeuers)


I. Das Wort der Kerze

Im Namen Tyrs, des Lichten,
der Recht und Ordnung spricht,
in Kerzenburgs Gemäuern
erstrahlt des Glaubens Licht.

Kein Wort sei je verloren,
kein Schwur im Trug getan,
wer Bürge spricht vor Menschen,
tritt selbst als Schuldner an.

So hütet euer Herze,
wenn ihr den Schwur begehrt,
denn Kette wird zur Bürde,
wenn Treue sich verzehrt.

(eine kurze Pause – der Barde streicht über die Saiten)


II. Der Morgen des Erwachens

Lathanders Gold im Antlitz,
der Brunnen murmelnd sacht,
der Schlaf, so tief, so friedlich,
warf Schatten in die Nacht.

Vier Türen, vier Portale,
und Stille um mich her –
wo war mein Freund, mein Bruder?
Die Räume standen leer.

Ich trat durch Licht und Flammen,
ans Ufer, hell und weit,
wo Nebel flüstern Namen
von Schuld und Dunkelheit.


III. Das Gericht von Niewinter

Die Hallen kalt und schweigend,
die Richter hoch und klar,
ihr Blick so streng, so prüfend,
wie’s Tyrs Gebot einst war.

„Des Dorian Hand im Zorne,“
so klang der Anklang schwer,
„griff einen Mann des Friedens –
wiegt’s Herz die Tat noch mehr?“

Wir boten Holz und Arbeit,
als Preis für seine Schuld,
die Richter sprachen: „Handle!
Gerechtigkeit sei Huld!“

(ein kräftiger Schlag auf die Laute – wie das Fallen eines Hammers)


IV. Die Bürgschaft

Da trugen wir die Bürde,
von Freundes Schuld beschwert,
und fuhren mit der Strömung,
wo Nebel Wege zehrt.

Cleo, Serena, Kyra,
vom Schicksal treu vereint,
der Schwur war nun gesprochen,
der Preis: was keiner meint.

Vom Turm her kam Steria,
des Wissens milde Hand,
und Dorian, nun gezeichnet,
trat wieder an den Strand.

Ein Zeichen auf der Kehle,
ein Mahnmal, still und wahr,
so trägt der Bürge Bürden,
und Wahrheit wird Gefahr.


V. Das Lager des Schweigens

Der Fluss verklang im Sumpfe,
der Wald stand still und grau,
kein Hämmern mehr, kein Rufen,
kein Lied des Holzmanns Frau.

Da bebt die Erde jählich,
die Luft ward schwer und kalt,
aus Dunkel brachen Wesen,
wie aus des Zorns Gestalt.

Mit Klauen, Zähnen, Säure,
sie stürzten auf uns ein –
doch Tyrs und Silvanus Hände
sollt’n uns Beschützer sein.

Cleo’s Zauber donnert,
Serena’s Pfeil erglüht,
und Kyra, blutbedeckt schon,
vom Schicksal nicht entflieht.


VI. Die Oger von der Feste

Noch klang der Sieg im Atem,
da hallt’s wie Sturm im Tal:
Drei Oger, groß wie Bäume,
mit Eisen, Blut und Stahl.

Sie wüteten wie Rinder,
von Wahn und Groll getrieben,
doch einer nach dem andern
ward nieder bald gerieben.

Da trat der Letzte, Größte,
ein Turm aus Fleisch und Wut –
da bat ich Eldath’s Stille,
um Frieden, Kraft und Mut.

Er stand – erstarrt im Zauber,
ein Denkmal toter Gier,
bis Kyra’s Dolch und Cleo’s Licht
den Riesen fällten hier.

(ein langes Ausatmen – die Bardin senkt den Kopf)


VII. Epilog – Das Lied der Wahrheit

So endete die Prüfung,
doch nicht das innre Leid.
Denn Bürgschaft ist kein Silber,
sie wiegt wie Ewigkeit.

Und wer für andre stehet,
der trägt ihr Kreuz zugleich,
doch Tyrs gerechte Waage
macht Arme wieder reich.

So sing ich euch von Bürde,
von Schuld, von Mut, von Pflicht,
von Freunden, die gemeinsam
durch Dunkel, Schande, Licht.


Coda – Das Siegel des Herrn

Drum haltet euer Wort im Schwur,
bewahrt das, was euch leitet,
denn wer gerecht in Tyrs Gebot,
den keine Schuld mehr neidet.

Die Kerze brennt in Ewigkeit,
ihr Schein erlischt wohl nie –
so lang Gerechtigkeit noch lebt,
lebt auch dies Melodie.

(Die Barden verneigen sich, er legt die Laute nieder und sie murmelt leise:)
„Tyr wache über euch, bis Recht und Licht sich wiederfinden.“

Die Ballade von der Bürgschaft Tyrs

von Lucien Valebrant & Mirelle Duskflower | Die Schuppenschlächter

Die Ballade vom Turm der Stürme

(Ein Lied aus Phandalin)

Strophe I – Die Rückkehr nach Phandalin
Zwei Tage trug der Pfad uns heim,
von Hasenbeere, still und fein.
Kein Laut, kein Wort von Serena kam,
nur Hoffnung, die im Herzen nahm.
Der Abend sank, die Lichter glühn,
im Steinhügel wir Einkehr ziehn.

Refrain:
Schuppenschlächter, tapfer und treu,
durch Sturm und Feuer, durch Schmerz und Scheu.
Von Eldaths Licht bis Loviatars Bann,
sie trotzen der Dunkelheit, wann immer sie kann.

Strophe II – Seranas Rückkehr
Die Tür ging auf, so sacht, so klar,
da stand sie, hehr, mit Wind im Haar.
Sie sprach von Flammen, wild und schwer,
von Asrafiel, dem treuen Pferd.

Strophe III – Der Drachengeborene Lorkul
Ein Drachenkind, mit Meer im Blick,
von Sturm und Schiffbruch sprach er schick.
Vom Schatz im Grund, vom Klang der See,
vom Lied, das ruft aus tiefstem Weh.

Refrain:
Schuppenschlächter, tapfer und treu,
durch Sturm und Feuer, durch Schmerz und Scheu.
Von Eldaths Licht bis Loviatars Bann,
sie trotzen der Dunkelheit, wann immer sie kann.

Strophe IV – Die Stimme der Natur
Im Stall, bei Tigris’ sanftem Hauch,
verwehte Nacht im Kräuterrauch.
Die Tiere redeten wie ich,
Eldaths Segen zeigte sich.

Strophe V – Der Pfad zum Meer
So zogen wir zur Küste hin,
wo Donner rollt und Wellen ziehn.
Da sprach – so leise, sonderbar –
’ne Krabbe, weise, wunderbar.
Sie warnte still, aus weiter Fern,
vor Banshees Fluch und Muschelstern.

Refrain (kräftig):
Schuppenschlächter, tapfer und treu,
durch Sturm und Feuer, durch Schmerz und Scheu.
Von Eldaths Licht bis Loviatars Bann,
sie trotzen der Dunkelheit, wann immer sie kann.

Strophe VI – Mirals Erlösung
Die Banshee weinte – Stille klang,
als Muschel brach, der Fluch zersprang.
Ihr Geist verging im silbern Licht,
Erlösung lächelte ihr Gesicht.

Coda – Nachklang des Meeres
Im Steinhügel singt man ihr Lied,
wenn draußen der Regen leise zieht.
Von Krabben, Stürmen, Traum und Bann –
so klingen die Schuppenschlächter dann.

Die Ballade vom Turm der Stürme

von Lucien Valebrant & Mirelle Duskflower | Die Schuppenschlächter

Die Ballade vom Ende Cleos Paktes

(Ein Lied aus dem Niewinterwald)

Strophe 1 – Das Lager der Oger
Im Schatten des Waldes, wo Äxte einst klangen,
lag Schweigen, wo Holzfäller Lieder einst sangen.
Zerborstene Zelte, vom Blut schwer und grau,
die Schuppenschlächter kamen — sie wussten genau:

Refrain:
Schuppenschlächter, tapfer und treu,
durch Sturm und Feuer, durch Schmerz und Scheu.
Von Eldaths Licht bis Loviatars Bann,
sie trotzen der Dunkelheit, wann immer sie kann.

Strophe 2 – Die Tür der Verwesung
Dorian stampfte, doch Holz blieb fest,
Kyra lachte leise: „Ich tu, was du lässt.“
Ein Klicken, ein Duft, der den Atem raubt,
ein Grab in der Hütte, vom Tod noch geglaubt.

Ein Ankheg verendet, ein Bruder versteckt,
Tibor Wester, vom Schicksal bedeckt.
Er sprach vom Angriff, von Feuer und Pein,
doch die Hoffnung – sie zog mit den Helden ein.

Refrain:
Schuppenschlächter, tapfer und treu,
durch Sturm und Feuer, durch Schmerz und Scheu.
Von Eldaths Licht bis Loviatars Bann,
sie trotzen der Dunkelheit, wann immer sie kann.

Strophe 3 – Die Barkasse gen Niewinter
Auf flüsterndem Wasser, von Strömung getragen,
träumt man von Heimkehr in friedlichen Tagen.
Doch Dorian ringt mit dem flüssigen Fluch,
und Cleo sucht Wissen in Eldaths Buch.

Da brachen die Himmel, die Strömung ward wild,
der Himmel aus Feuer, das Land schwarz verhüllt.
Ein Dämon sprach, ein Name hallt weit:
„Spike“ – Pein und Fluch, der Loviatar geweiht.

Refrain (kräftiger):
Schuppenschlächter, tapfer und treu,
durch Sturm und Feuer, durch Schmerz und Scheu.
Von Eldaths Licht bis Loviatars Bann,
sie trotzen der Dunkelheit, wann immer sie kann.

Strophe 4 – Der Kampf im Kessel aus Lava
Kyra, die Schatten, blitzschnell und keck,
Serena, die Schützin, mit göttlichem Zweck.
Cleo, vom Schmerz gezeichnet und frei,
spricht Worte des Lichts, der Qualen vorbei.

Dorian ruft Finis, und Licht bricht hervor,
ein göttlicher Funken, ein heiliger Chor.
Spike fällt in Flammen, sein Leid zerrinnt,
und Stella flüstert: „Tu Gutes, mein Kind.“

Refrain (mit Chor):
Schuppenschlächter, tapfer und treu,
durch Sturm und Feuer, durch Schmerz und Scheu.
Von Eldaths Licht bis Loviatars Bann,
sie trotzen der Dunkelheit, wann immer sie kann.

Strophe 5 – Das Rätsel der Schalen
Durch Runen geführt, durch Rätsel gezwungen,
wo Feuer, Erde, Wasser erklungen.
Sie füllten die Schalen mit kluger Hand,
bis Wahrheit die Schatten verbannt.

Kyra entfachte das flammende Sein,
Serena gab Erde, Dorian den Rhein.
Cleo, die Münze, im goldenen Glanz,
und Eldaths Licht begann seinen Tanz.

Refrain (leise, getragen):
Schuppenschlächter, tapfer und treu,
durch Sturm und Feuer, durch Schmerz und Scheu.
Von Eldaths Licht bis Loviatars Bann,
sie trotzen der Dunkelheit, wann immer sie kann.

Epilog – Rückkehr nach Niewinter
Die Barkasse trug sie, vom Nebel umhüllt,
wo Schweigen und Sternenlicht alles erfüllt.
Fünf Seelen, gebunden im Schicksalsband,
die Schuppenschlächter — bekannt im ganzen Land.

Die Ballade vom Ende Cleos Paktes

von Lucien Valebrant & Mirelle Duskflower | Die Schuppenschlächter

Die Ballade von Adbra und BigL

(Ein Lied aus dem Niewinterwald)

Strophe I – Tage bei Adabra
Es war ein Tag voll Sonne, sacht,
die Hügel golden, friedlich sacht.
Die Mühle rauscht am stillen Hang,
wo Adabra heilend Wurzeln rang.
Ein Trank, ein Kraut, ein Buch voll Sinn,
so nah war Chaunteas Segen drin.
Ich schrieb, ich lernte, still und hehr,
bis Flügelschlag mich rief vom Meer.

Refrain:
Schuppenschlächter, tapfer und treu,
durch Sturm und Feuer, durch Schmerz und Scheu.
Von Eldaths Licht bis Loviatars Bann,
sie trotzen der Dunkelheit, wann immer sie kann.

Strophe II – Die Rückkehr der Freunde
Da klopfte es – vertraut, bekannt,
die Schuppenschlächter, wohlbekannt.
Aus Gnomengarde kehrten sie heim,
von Mimik’ Schrecken, wild und gemein.
Ein Fass mit Zähnen, fluchbelacht,
hat mehr als einen um den Schlaf gebracht.
Doch Sieg war ihr, das Werk getan,
die Gnome dankten – jeder Mann.

Refrain:
Schuppenschlächter, tapfer und treu,
durch Sturm und Feuer, durch Schmerz und Scheu.
Von Eldaths Licht bis Loviatars Bann,
sie trotzen der Dunkelheit, wann immer sie kann.

Strophe III – Geschichten aus Gnomengarde
Sie sprachen von Hallen im Fels verborgen,
von Lampenlicht und Tüftersorgen.
Vom König Korboz, weise, alt,
der Schmiedekunst und Wunder galt.
Die Tunnel hallten, Pilze glühten,
im Wasserfall sich Schatten mühten.
Ich schrieb’s in mein Buch, vom Glauben schwer,
dass Wissen blüht – oh, mehr und mehr.

Refrain (kräftiger):
Schuppenschlächter, tapfer und treu,
durch Sturm und Feuer, durch Schmerz und Scheu.
Von Eldaths Licht bis Loviatars Bann,
sie trotzen der Dunkelheit, wann immer sie kann.

Strophe V – Die Ranch im Blutmondschein
Orks auf der Weide, das Tor verbrannt,
doch Petunia blieb – der Hof bekannt.
Ein Oger wütend, Savras’ Schrein,
und BigL gefangen, in Angst allein.
Da rief ich leise: „Gebt Frieden Raum,
denn Hass gebiert nur alten Traum.“
Die Waffen sanken, Blut verrann,
und Eintracht ward – so gut man kann.

Refrain (mit Chor):
Schuppenschlächter, tapfer und treu,
durch Sturm und Feuer, durch Schmerz und Scheu.
Von Eldaths Licht bis Loviatars Bann,
sie trotzen der Dunkelheit, wann immer sie kann.

Strophe VI – Der Frieden auf dem Feld
Die Orks und Menschen, Hand in Hand,
bestellten neu das weite Land.
Kalazorn lächelte, schwer und still,
weil Hoffnung wachsen, nicht sterben will.
Und Petunia, die heilige Kuh,
kaute seelenruhig in der Ruh’.
So endete, was blutig begann,
mit Frieden, Brot – und einem Plan.

Refrain (leise, getragen):
Schuppenschlächter, tapfer und treu,
durch Sturm und Feuer, durch Schmerz und Scheu.
Von Eldaths Licht bis Loviatars Bann,
sie trotzen der Dunkelheit, wann immer sie kann.

Die Ballade von Adabra und BigL

von Lucien Valebrant & Mirelle Duskflower | Die Schuppenschlächter

Lehrstunden bei Adabra Gwynn (Die Schuppenschlächter)

Aufbruch zur Mühle

Nachdem die Gruppe alle Erledigungen in Phandalin getätigt hatten, brachen wir gen Süd-Osten zu Adabra auf. Sun schien uns wohl gesonnen zu sein und mit guten Gesprächen verging die Zeit sehr schnell und ehe wir uns versahen, standen wir kurz vor der Mühle. Auch Mielikki war auf unserer Seite an diesem Tag. Serenas Weitsicht war es zu verdanken, dass sie Ihren falkischen Begleiter Tigris aufstiegen ließ, der uns kurz vor dem Eintreffen bei der Mühle eine Warnung zukommen ließ. An der Mühle schien ein geflügeltes Wesen zu sein. Das wohl keine guten Absichten hegte.

 

Der hungrige Mantikor

Kurze Zeit später sahen wir die Kreatur dann mit unseren eigenen Augen. Sie hatte lederne Flügel, einen stacheligen Schwanz und einen Löwenkopf. Sie griff die Mühle von Adabra an. Die Mühle würde zwar eine Weile noch standhalten, aber wir entschlossen uns zu einem schnellen Handeln. Während die Damen im Hintergrund agierten, brach ich mit Dorian und Eldath fest im Glauben zu der Kreatur auf. Diese schrie uns entgegen, dass wir verschwinden mögen, aber das konnten wir nicht zulassen. Nach ein paar Worten, die Kreatur konnte sich mit uns verständigen, stellte sich heraus, dass das Wesen Hunger hatte. Die Damen schlossen zu uns auf und ich konnte das Wesen überzeugen mich in die Mühle zu lassen, vorher ließ ich aber der Gruppe eine Warnung da, diese Kreatur nicht anzugreifen.

Adabra Gwynn ließ mich ein und ich konnte ein paar Worte mit ihr wechseln. Kyra klopfte kurz nach mir an die Tür und sie wurde ebenfalls von Adabra eingelassen und konnte sich an dem Gespräch beteiligen.

Sie wolle noch ihr Geschäft mit Heiltränken machen und würde dazu noch einen halben Zehntag brauchen, um diese herzustellen. Die Mühle diente ihr, um die Kräuter zu mahlen und danach die Tränke in weiteren Schritten herzustellen. Wir boten ihr unsere Hilfe bei der Suche nach den Kräutern an. Dazu gab sie mir ein Buch der Kräuterkunde und zusätzlich als Dank ein Heiltrank. Im späteren Verlauf gab ich ihr den Trank zurück, um einen Tag eher fertig zu sein, um mit uns nach Phandalin mitzukommen.

Von einem Drachen wusste sie nichts, der in den Schwertbergen seit kurzem sein Unwesen trieb.

Die Flügelschläge des Mantikor wurden leiser und es klopfte abermals an die Tür. Später stellte sich heraus, dass die anderen einige Rationen dem Mantikor gegeben und er sich daraufhin zurückgezogen hatte.

Er würde sicherlich wieder kommen. Wusste er doch jetzt, dass er hier Futter bekommen würde.

 

Lehrstunden in Kräuterkunde und Alchemie

Nachdem die anderen der Gruppe über die Alchemistin informiert worden waren, wurden 2 Teams gebildet, auf der Suche nach den besagten Pflanzen. Wir wurden alle recht schnell fündig. Auch dank des Kräuterbuches von der Alchemistin. Dabei kam Cleo auf eine tolle Idee, wie man ein eigenes Rezeptbuch anlegen könnte, indem man getrocknete Pflanzen katalogisierte, die für die Tränke benötigt würden.

Wieder zurück, machte sich die Alchemistin an die Zubereitung der Tränke, dabei bot ich Ihr aus meinem Kräuterbeutel weitere Pflanzen an. Sie teilte mir mit, dass sie daraus ein Trank der Unsichtbarkeit herstellen könnte.

Später, als die Frage aufkam, ob wir die Dame allein lassen und wir nach Phandalin ohne sie zurückkehren würden, lehnte ich das ab. Dergleichen Meinung war auch Cleo. Wer weiß, wann man wieder einer begabten Alchemistin bei der Arbeit auf die Finger schauen könnte.

Während Kyra, Serena und Dorian nach Phandalin zurückkehrten, nahmen wir die Lehrstunden von Adabra dankend an. Tigris von Serena war bei uns geblieben, um so die Verbindung zwischen uns weiterhin aufrechter zu halten. Erst hielt ich die erste und später hielt Cleo die 2te Wache in der Mühle, während Adabra oben in ihrem Bett ausschlief, während Tigris über sie wachte.

Am nächsten Morgen, Tymora sei dank der Mantikor war nicht wieder zurückgekehrt, schickten wir Tigris zu Serena, mit einer Botschaft über unseren Zustand am Bein.

Während wir noch so einiges über Alchemie und Kräuter beigebracht bekämen, würden sie bald mit frischem Fleisch hier zur Mühle zurückkehren.

 

Gasthaus Steinhügel

Goblins von den Bäumen schütteln (Die Silberne Schar)

Prolog

Hört, ihr Reisenden, und lauscht einer alten Geschichte,
die tief in den Hallen der Berge geflüstert wird —
von Gold und Glanz, von Mut und Verrat,
und von einer Macht, die nie hätte geweckt werden sollen.

Vor mehr als fünfhundert Jahren schlossen stolze Stämme von Zwergen und Gnomen einen Bund —
den Phandelver-Pakt.
Gemeinsam wollten sie den Reichtum einer wundersamen Höhle erschließen,
deren Wände im Klang der Erde selbst widerhallten:
die Wellenechohöhle.

Doch in ihren Tiefen lag mehr als Erz und Edelstein.
Alte, wilde Magie pulsierte dort,
so stark, dass selbst erfahrene Zauberer zögerten, sie zu berühren.
Menschen aus fernen Städten verbündeten sich mit den Bergvölkern,
und gemeinsam erschufen sie eine große Schmiede,
die man die Zauberschmiede nannte —
einen Ort, an dem die Magie der Welt
in Stahl und Stein gebunden wurde.

Jahre des Friedens folgten.
Phandalin, das Städtchen am Rand der Hügel,
erblühte im Glanz des Handels und der Hoffnung.
Doch das Glück der Sterblichen währt selten ewig.

Aus dem Norden kamen Krieg und Gier.
Räuberhorden fielen über das Land her,
geführt von dunklen Zauberern,
die den Glanz der Zauberschmiede für sich beanspruchen wollten.
In der Schlacht, die folgte,
kämpften Menschen, Zwerge und Gnomen Seite an Seite.
Feuer und Donner erfüllten die Höhle,
Magie und Metall trafen aufeinander —
und die Erde selbst zerbarst unter ihrer Wut.

Als der Staub sich legte,
war die Wellenechohöhle verschüttet.
Nur wenige überlebten,
und der Weg dorthin ging im Nebel der Zeit verloren.

Jahrhunderte vergingen.
Phandalin verfiel zu Ruinen,
und nur Legenden blieben —
von verborgenen Schätzen,
von flüsternden Geistern,
von einer Macht, die in der Tiefe schläft.

Doch das Rad des Schicksals dreht sich weiter.
In unseren Tagen wagten drei Brüder – die Rockseekers –
den Traum der Alten neu zu entfachen.
Sie fanden, was viele vergeblich suchten:
den Eingang zur Wave Echo Cave.

Aber dunkle Augen beobachten sie.
Ein Schatten zieht seine Fäden im Verborgenen —
die Spinne, so nennt man ihn.
Er herrscht über Banden von Goblins und Söldnern,
und er will die Höhle für sich allein.

So beginnt die neue Geschichte von Phandalin –
eine Geschichte von Gier und Mut,
von Hoffnung und Untergang,
von Helden, die ihr Schicksal in der Dunkelheit finden werden.

 

Die Entdeckung der Rockseeker-Brüder

Vor kurzem entdeckte ein Trio von Zwergen – die Brüder Rockseeker – den Eingang zur sagenumwobenen Wellenechohöhle. Ihr Ziel: die alten Minen wiederzueröffnen und den vergessenen Reichtum des Phandelver-Pakts zu bergen.
Doch sie waren nicht die Einzigen, die sich für diesen Ort interessierten.

Ein geheimnisvoller Widersacher, nur bekannt als die Spinne, spann sein Netz über das gesamte Umland. Unter seinem Einfluss vereinten sich Banditen, Goblins und dunkle Söldner zu einem losen Bund aus Gewalt und Gier. Seine Agenten verfolgten die Rockseekers auf Schritt und Tritt – entschlossen, das Geheimnis der Höhle für ihren Meister zu sichern.

Während sich diese Schatten formten, hatte Maeron in Niewinter von einer Handelskarawane erfahren, die in Richtung Phandalin aufbrechen sollte. Ein Zwerg namens Gundren Rockseeker hatte dort offenbar eine vielversprechende Entdeckung gemacht und war, unter dem Schutz des Veteranen Sildar Hallwinter und einiger bewaffneter Gefährten, bereits einen Tag zuvor aufgebrochen.

Die Straßen nach Phandalin galten als gefährlich, Überfälle waren keine Seltenheit – doch irgendetwas an dieser Reise zog Maeron magisch an.
Kurz darauf fand er sich neben einem redseligen Gnom auf dem Kutschbock eines schwer beladenen Wagens wieder, gezogen von zwei gemächlichen Ochsen. Auf der Ladefläche klirrten Spitzhacken, Schaufeln und Werkzeuge – alles für den Einsatz in einer Mine.

Drei bis vier Tage sollte die Reise dauern. Am Ziel versprach Barthen’s Provisions in Phandalin eine Belohnung von zehn Goldstücken für die sichere Ankunft der Fracht.
Für Maeron klang das nach einem lohnenden Auftrag – und nach einem Hauch von Abenteuer.

Gasthaus Steinhügel

Die Rückkehr von der Grabung

Viel hatten sie in den alten Stollen nicht gefunden – nur ein paar lose Steine und zerbrochene Werkzeuge.
Als die Gruppe schließlich wieder zum Eingang der Grabung zurückkehrte, erwarteten sie dort bereits die beiden Zwergenforscher Dazlyn Grayshard und Norbus Ironrune.
Neugierig fragten die Zwerge, ob die Abenteurer etwas entdeckt hätten. Doch die Gruppe log.

Denn Nocturne hatte mehr gefunden, als er zugab: In einer verborgenen Säule hatte er eine Geheimtür entdeckt. Dahinter lag ein Hohlraum, in dessen Boden eine unverschlossene Steinkiste ruhte – darin funkelten fünfzehn Edelsteine.
Das Geheimnis behielt er für sich.

Aus Dankbarkeit für die Hilfe überreichten Dazlyn und Norbus den Gefährten Tibidabo und Angelus jeweils einen unscheinbaren, glatten Stein.
Zunächst schienen sie von geringem Wert, doch sobald die beiden sie berührten, flammten Visionen in ihren Köpfen auf.
Magie lag in der Luft – das spürte besonders der Gnom.
Er nahm sich vor, in Phandalin herauszufinden, welches Geheimnis diese Steine bargen.

Angelus gab die geliehene Waffe an die Zwerge zurück und erhielt im Gegenzug einen Belohnungsschein, der beim Bürgermeister von Phandalin einzulösen war.
Die Mühe hatte sich also gelohnt, auch wenn die Zwerge selbst enttäuscht wirkten – sie hatten auf weit größere Funde gehofft.

Da draußen bereits die Dämmerung hereinbrach, beschlossen sie, am nächsten Morgen gemeinsam nach Phandalin zurückzukehren.
Die Nachtwachen wurden rasch eingeteilt: Tibidabo übernahm die erste, Nocturne die zweite Schicht.
Doch Tibi, von der Erschöpfung übermannt, schlief bald ein – nicht ahnend, was ihn noch erwarten würde.

Am nächsten Morgen weckte sie der Duft einer kräftigen Suppe, die die Zwerge zum Frühstück bereitet hatten.
Doch Lathander war Tibidabo nicht hold: Der Stein, den er am Vortag geschenkt bekommen hatte, war verschwunden.
Trotz gründlicher Suche blieb er unauffindbar – und in Tibis Gedanken regte sich ein unangenehmer Verdacht.

Kurz darauf brach die Gruppe auf – zurück nach Phandalin.

Die Karawane nach Phandalin

Die Karawane, mit der Maeron bereits seit zwei Tagen von Niewinter unterwegs war, rollte die High Road gen Süden. Am Lagerfeuer wurde schnell klar, dass die meisten Mitreisenden lediglich Angeheuerte waren – hartgesottene Händler und Begleiter, die ihren Lohn im Blick hatten.

Maeron verbrachte die meiste Zeit damit, auf seiner Flöte zu spielen, während sein Begleiter, ein Gnom namens Haigen, sich um den Wagen kümmerte. Auch er war auf dem Weg nach Triabor, verband das Nützliche mit dem Angenehmen und genoss die Gelegenheit, unterwegs Gesellschaft und Sicherheit zu haben.

Die Reise hatte ihren Reiz. Die Landschaft entlang der High Road an der Schwertküste war abwechslungsreich und beeindruckend, und das Wetter meinte es gut mit den Reisenden – so schien es, als hätten sie Tymora selbst auf ihrer Seite.

Insgesamt waren es fünf Wagen, die gemächlich Richtung Phandalin rumpelten. Man wusste, dass sie einen zusätzlichen Tag brauchen würden: Die jüngsten Überfälle auf Händler hatten die Reise gefährlicher gemacht. Die Karawane nahm daher einen größeren Bogen über die alte Festung Crag, in der Hoffnung, die Vorhut rechtzeitig zu erreichen.

Der Versuch einen Hinterhalt zu legen

Was sie nicht wussten: Sie wurden bereits erwartet – von Feinden, die viel hinterlistiger waren, als sie ahnten. Die Goblins, die sie zuvor erspäht hatten, hatten sich in den Bäumen versteckt, lachten in der Dunkelheit der Äste und warteten auf den richtigen Moment. Mit gezückten Bögen und scharfen Kurzschwertern wollten sie der Karawane dasselbe Schicksal bereiten wie den Reitern, die sie zuvor überfallen und gefangen genommen hatten.

Die Gruppe um Angelus, Rex, Tibidabo und Nocturne war gut vorangekommen, die beiden Zwerge immer dicht im Schlepptau. Doch die Ruhe war trügerisch.

Als sie aus dem Tal hinaustraten, begann Nocturne sofort, die Umgebung zu scouten. Unter ihnen offenbarte sich ein erschreckendes Bild: Die Karawane näherte sich einer Kurve, und auf der Straße lagen noch Reste eines kürzlich geführten Gefechts. Umgestürzte Wagen, verstreute Werkzeuge, zerschlagene Kisten – und zwei nervöse, streunende Pferde, die zwischen den Trümmern umherstreiften.

Dann entdeckten sie die Goblins in den Bäumen: beweglich, geduckt, bereit zuzuschlagen. Ein klares Zeichen – Hinterhalt!

Die Zwerge reagierten blitzschnell. In Sekunden hüllten sie sich in ihre mit Dornen verstärkten Rüstungen, die im schwachen Licht funkelten. Die Gruppe starrte ungläubig. Hatten sie die Zwerge unterschätzt? Diese kleinen Bergvölker waren offenbar kampferprobt wie alte Veteranen.

Die Karawane bog um die Kurve – und da sah Haigen, der Gnom auf dem Kutschbock, die reiterlosen Pferde inmitten des Chaos. Er deutete mit einem schnellen Finger Maeron die Gefahr. Maeron verstand sofort und ließ den Wagen abrupt stoppen.

Die Goblins bewegten sich gleichzeitig. Pfeile zischten durch die Luft, Blätter wirbelten auf, und die ersten Schreie ertönten, als ein Kurzschwert die Seite eines Wagens streifte. Die Karawane erstarrte. Jeder spürte den Adrenalinschub, das Herz klopfte schneller.

Tibidabo griff nach seiner Waffe, Nocturne zog seine Klingen, und Angelus stellte sich bereit, während die Zwerge ihre Rüstungen prüften. Die Luft knisterte vor Spannung. Jeder Augenblick konnte der Beginn eines heftigen Gefechts sein.

Und dann, mit einem schrillen Pfeifen durch die Bäume, begann der Hinterhalt.

Wenn ein Hinterhalt nach hinten losgeht

Maeron spürte sofort, dass etwas nicht stimmte. Nach einem kurzen Austausch mit Haigen schlich der Barde weiter nach vorne, unsichtbar für die anderen. Sein Blick fiel auf eine dunkle Gestalt, die weit oben auf einer abgelegenen Felsformation lauerte. Er versuchte, mit ihr zu kommunizieren, doch die Kreatur reagierte nicht.

Kaum hatte er sich weiter vorgeschlichen, entdeckte er zwei Goblins in den Bäumen zur linken Seite. Sicherlich waren noch mehr in der Umgebung – doch Zeit zum Nachdenken blieb nicht. Ein Bolzen bohrte sich wenige Zentimeter vor seinen Füßen in den Boden.

Schnell zog sich Maeron zurück und warnte die anderen in der Karawane. Entschlossen rüsteten sie sich: Die Goblins sollten eine ordentliche Lektion erhalten.

Die Gruppe rückte geschlossen vor – und dann geschah etwas Unerwartetes: Laut polternd rollte ein hölzerner Wagen den rechten Abhang hinunter. Darauf saß ein Zwerg, wild mit einem Streithammer wirbelnd, und stürzte sich mitten in das Chaos.

Es war einer der berüchtigten Schlachtenwüter, deren Zorn man besser meiden sollte. Es krachte, Blut spritzte in alle Richtungen – doch die Kreaturen wurden dadurch nur noch wilder. Einige Goblins, die sich nur kurz umdrehten, waren bald darauf erledigt. Die Rüstungen der Schlachtenwüter färbten sich blutrot, und Gedärme zappelten zwischen den Stacheln ihrer Panzer.

Motiviert vom Anblick des Zwerges fassten die Männer und Frauen der Karawane Mut und stürmten auf das Schlachtfeld zu. Auch Angelus, Rex, Tibidabo und Nocturne mischten sich nun in das Gemetzel ein.

Die Schlacht tobte: Goblins purzelten von den Bäumen, wenn ein Schlachtenwüter wie ein wütender Stier gegen sie stieß, und die Kadaver klebten an seinen Rüstungen. Doch auch die Helden mussten Treffer einstecken – manchmal unabsichtlich von den eigenen Kameraden.

Von dem Lärm erschreckt, galoppierten die beiden Pferde davon. Eines konnte von zurückgebliebenen Karawanenmitgliedern wieder eingefangen werden.

Tibidabo entging nur knapp einer tückischen Falle: Eine Fußschlinge hätte ihn hochgezogen und kopfüber in eine mit Dornen besetzte Grube fallen lassen. Ein Fehltritt, der ihn das Leben gekostet hätte.

Maeron half, wo er konnte, und unterstützte die Angeheuerten der Karawane. Doch ein Pfeil traf ihn schwer, und er verlor das Bewusstsein. Schien das Schicksal der Karawane besiegelt?

Nicht so. Als er die Augen wieder öffnete, beugte sich Haigen über ihn und gab ihm eine heilende Flüssigkeit. Der Schlachtenlärm war abgeebbt; nur noch das dumpfe Bummern der Schlachtenwüter gegen einen Baum war zu hören – doch auch das ebbte langsam ab. Ruhe kehrte ein.

Fragen drängten sich auf. Zum Glück hatten Angelus und Rex während des Kampfes einen Goblin gefangen genommen. So erfuhren sie, wohin die Goblins Sildar Hallwinter und Gundren Rockseeker verschleppt hatten: in die Fressenhöhle. Den Weg dorthin hatte Tibidabo bereits während der Schlacht ausfindig gemacht.

Zunächst jedoch wollte die Gruppe die Waren sicher nach Phandalin bringen, um sich zu stärken, bevor sie den Goblins nachsetzte und die Gefangenen befreite.

Die Karawane, nun unterstützt von sechs weiteren Helden, setzte ihren Weg zum Zielort fort – entschlossen, die nächste Herausforderung anzunehmen.

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