Die 4 Prüfungen und ein Abschied (The Grey Guardians)

Die 4 Prüfungen und ein Abschied (The Grey Guardians)

Die Steinfiguren haben ihre Stimme ertönen lassen und gefragt, ob die Prüfung beginne sollte. Doch wie konnte es dazu kommen? Zwei Tage vorher haben unsere Helden die Meereshexe gefangen genommen und gefesselt. Bei der Untersuchung des Buches, stellte Tirza fest, dass dieses Buch sich wie eine Art Logbuch lesen und von einem Schatz, der sich östlich des Dorfes befinden soll. Auch die Schriftrolle, welche sie erhalten hat, fing leicht an zu leuchten und schien eine Karte frei zu geben, welche die besagte Insel sein soll. Die Insel, wo auch der alte Gnom darum gebeten hat, dass sich unsere Freunde es mal genauer ansehen und den Schatz, den Regenbogenstein, zu bergen, doch erst mal gingen sie zurück zur Taverne und sorgten dafür, dass auch die Meereshexe sicher untergebracht wird, damit sie nicht fliehen kann. Die anderen aßen und tranken und, während Finn sich nochmal mit alten Gnom unterhielt. Zuparno gab ihn ein paar wage Informationen und ihm den Hinweis, sehr darauf zu achten, was dort gesagt wird oder gar geschrieben steht, weil das denen das Leben retten kann und das er für die Helden ein Schiff und eine Crew bereit stellen wird. Der Kapitän stellte sich kurz am Abend bei den Helden vor und gemeinsam bereiteten sie sich vor und gingen auch früh schlafen.

Am nächsten Morgen waren unsere Helden schon früh unterwegs. Während Jurrag und Lo Pan zurück blieben um auf die beiden gefangenen auf zu passen, während der Bote unterwegs zum zuständigen Fürsten ist, damit der Gerechtigkeit genüge getan wird, Genossen Stahlauge, Holzi, Finn und Tirza die ruhige Überfahrt. Doch Stahlauge, der zum ersten Mal auf hoher See ist, schafft es, sein Mageninhalt bei sich zu halten, aber die ruhige Fahrt sorgte dafür, dass er einschlief und am Abend ausgeruht wieder wach wurde. Als die vier angelegt sind, brach das Schiff auch wieder auf und sie befanden sich bei einem Leuchtturm, auf dessen Insel auch eine große Ruine stand. Die Gebäude der Ruinen sahen aus, als ob sie aus dem Meer aufgetaucht ist und Finn erinnerte sich noch, wie Zuparno meinte, dass diese Insel von den alten Imaskari erschaffen worden sein soll, aber es keine Bestätigung existiert. Betsy, die treue Begleiterin von Franz Joseph, fand eine stelle mit Holz und deutete ihrem Herrchen an, dass es wie sein Stab ist. Doch sie zogen vor, erst mal schlafen zu gehen und Stahlauge, welcher noch Fit war, machte sich in der Nacht daran, die Steine von der der Stelle mit dem Holz zu entfernen und somit einen Gang frei zu legen. Und als seine Gefährten wach wurden am nächsten Morgen, war ein Gang frei gelegt und sie begaben sich nach unten. In der Hoffnung, den Gegenstand zu finden. Die Treppe aus bearbeitetem Stein führte sie vermutlich Kilometer Tief in die Erde und sie befanden sich in einem großen Raum. Der ca. 30m x 50m groß ist und eben falls, wie bei gang eben, mit Fackeln beleuchtet wird, welche anfingen zu brennen, als die Helden näher kamen. Doch gegenüber vom Eingang war eine weitere Tür, doch die wurde von zwei Kreaturen aus Stein bewacht, welche doppelt so groß sind, wie Stahlauge. Diese Statuen waren mit riesigen Hellebarden ausgerüstet, welche diese über Kreuz hielten. Ansonsten schien der Raum sehr leer zu sein und als die vier Helden näher auf die Figuren kamen, ertönte eine Stimme, welche wie ein Gewitter war. „Seid Ihr hier um die Prüfung zu beginnen?“ Und auch Finn, der zwischendurch kurz in die Geisterwelt schlüpfte, konnte nichts sehen, da er in der anderen Welt nichts weiter als eine große graue Landschaft erblickte. Und so stimmten sie zu. Die Eingangstür verschloss sich und sie mussten nun den ersten Schlüssel suchen, wie es auf einer Schrift an einem Teil der Wand stand. Aber es war auch eine Warnung, dass sie nur einen Versuch hatten. Tirza selber versuchte vergeblich weitere Informationen aus den Steinkolossen hervor zu holen. Sie suchten den Raum auf fast all mögliche Art und weise ab und durch Zufall fand Finn den Schlüssel den sie brauchten. Er hielt ihn zu den Steingolems hin und sie gewährten ihnen den Zutritt in den nächsten Raum.

Sie mussten durch einen Gang marschieren, wo nach alle rund 50m eine Fackel sich entzündete und sie standen vor dem Raum der Stärke. Sie betrachten den Raum und standen auf einer kleinen Plattform. Vor ihnen ging eine Brücke zu einer größeren Plattform, wo dahinter wieder eine Brücke zur nächsten Tür, aber eine große Gestalt blockierte die zweite Brücke. Sie war noch größer als Stahlauge und über und über mit Fell bedeckt und auf dem Kopf zwei Hörner. Doch was auffiel waren die Tiere, welche auf dem Wesen saßen und aufflogen als die Helden näher kamen. Das Wesen sah auf. „besiegt mich und ich lasse euch durch. Egal ob ihr alleine antretet oder zusammen.“ Links und rechts neben der Steinkonstruktion war nichts Dunkelheit zu sehen und sie überlegten, wie sie das Ungetüm besiegen konnten und vorbei kommen sollten, denn hinter dem Ungetüm lag ein Schlüssel. Doch es war der Einfallsreichtum von Holzi zu verdanken, dass sie weiterkamen. Denn er forderte den Minotauren zu einem Duell im Spiel mit der Laute auf und da der Minotaure keine Laute besitzt, lies er sie durch. „Ihr habt gewonnen.“

Der Zweite Raum schien irgendwie bizarr zu sein, denn es war eine Große Wiese mit blauen Himmel zu sehen und im Hintergrund ein Wald, wo davor ein sehr alter Mann schlief. Vor ihm lag ein Schlüssel, doch ein Hahn sah zu den anderen hin. Tirza wirkte Stille auf den Hahn und sie versuchten sich den Schlüssel zu nehmen, doch Finn griff nur ins Leere und der Alte Mann erwachte. „Oh wie ich sehe habe ich neue Schüler. Ich bin der Meister der Komik und wenn ich euch unterrichten soll, so müsst ihr mich zum Lachen bringen.“ Sie versuchten es mit einigen Witzen und bei einem einfachen Witz, musste er lachen und er gab den Schlüssel Frei. Doch in der Zwischenzeit ist noch ein weiteres Wesen dazu gekommen. Es sah aus wie ein Halbling, nur besaß es noch Flügel und spielte ein bisschen Schabernack mit unseren Helden. Die Helden nahmen den Schlüssel und gingen wieder zur Tür. Doch nichts geschah. Sie erinnerten sich an die Worte von dem Pixie, wie das zweite Wesen genannt wurde, dass sie sich wieder sehen würden und so suchten sie es und fanden ihn in einer Hütte im Wald wieder, wo eine große Party steigt. Während Tirza versucht den alten Mann zu wecken, spielten Stahlauge und Holzi bei den Barden mit und nach ein paar Stunden, bekamen sie den Schlüssel, der ihnen das Tor öffnete und sie somit weiter kamen.

Doch statt eines Ganges erwartete den Helden nach einer kurzen Strecke eine gewaltige Treppe, welche vermutlich meilenweit nach oben ging. Sie erklommen die Stufen und sahen auf einmal vor sich ein Wesen, welches so groß ist wie Stahlauge und einen schwarzen und einen weißen Flügel besaß. An der Seite trug er einen schweren Streitkolben. Nach seiner Aufforderung die Schlüssel zu zeigen, stellte er ihnen die Aufgabe zur letzten Prüfung. „Nur einer von euch wird weiter gehen können. Ihr werdet alle gegen mich antreten und versuchen, mir das Glöckchen ab zu nehmen. Wer es schafft kann weiter gehen, die anderen jedoch werden bis in alle Ewigkeit in den tiefsten der neun Höllen verbannt werden. Doch ruht euch aus, aber redet nicht mit einander, denn sonst werdet ihr alle dorthin verbannt.“ Und eine Sanduhr erschien, der den Helden 16 Stunden der Rast gönnte. Doch es war Finn, der sich weigerte gegen ihn zu kämpfen, da er nicht schuld sein will, wenn seine Gefährten verbannt werden sollten und auch die anderen der Helden weigerten sich aus dem selben Grund gegen ihn zu kämpfen. Das göttliche Wesen nickte. „Ihr habt geschafft, was keiner vor euch geschafft habt. Ihr habt bestanden. So folgt mir.“ und er führte sie weiter nach oben, wo auf einem Altar der Stein schwebte. Der Stein selber hatte sehr große Macht, was die anderen spüren konnten und wechselte ständig die Farben. „So nehmt euch den Stein, da ihr es euch verdient habt.“ Doch nach einer kleinen Diskussion beschlossen sie, den Stein da zu lassen, wo er ist und das geflügelte Wesen nickte. Er forderte Tirza auf, ihm die Schriftrolle zu zeigen und er schrieb etwas darauf. „So werdet ihr nach dem Ort kommen, wo ihr hin wolltet und mögen die Götter euch wohl gesonnen sein.“ Ein licht erschien um die Helden und sie fanden sich im Fischerdorf wieder. Sie stellten fest, dass ein Zehntag vergangen ist und sie kehrten in die Taverne wieder ein. Finn überprüfte nochmal das Gefängnis von dem Dorfvorsteher und der Meereshexe, doch etwas anderes sollte für ihn den Ausschlag geben. Am Abend trafen die Helden auf einen weiteren Halbling, der sich als der verschollene Bruder von Finn vorstellte. Sie tranken, aßen und erzählten sich Geschichten und am nächsten Morgen war die Zeit des Aufbruchs. Jurrag blieb aber in dem Landstrich, da sie meinte, dass hier andere Aufgaben auf sie warten und Tirza las die Schriftrolle, wo sie in der Nähe von Nesmé landeten. Finn ritt mit seinem Bruder von dannen und die Helden konnten sich wieder ihrer eigentlichen Mission annehmen.

Rafira

RafiraRafira

Man sagt, die See vergisst nie etwas. Das Blut was an einer Stelle ins Meer gegossen wird, wird eines Tages, diese Stelle wieder erreichen. Ich kann dem nur zustimmen. Mein Leben begann zweimal. Mein erstes Leben begann, als ich vor über drei Jahrzehnten in einem kleinen Dorf an der Küste der inneren See in Schachenta das Licht der Welt erblickte. Mein Vater war ein Fischer und er liebte die See. Meine Mutter war ein Mensch, welche das Blut eines Elementares in sich trug. Wir lebten in Frieden in unserem kleinen Fischerdörfchen. Wir hatten nicht viel Gold, aber wir hatten uns. Ich dachte damals, dass es auf Ewig so bleiben würde, doch die Realität holte uns ein. Es war kurz nach meinem 13. Geburtstag. Die See war rau und doch friedlich. Ich war mit freunden Angeln, als das Geläut der Glocken einen Angriff meldeten. Wir rannten zurück. Bereit, unsere Heimat zu verteidigen, doch wir kamen zu spät. Der Schmied des Dorfes stieß mich ins Wasser und befahl mir unter Wasser zu bleiben und da ich es nicht besser wusste, folgte ich der Aufforderung. Doch ich sah, wie meine Eltern ermordet worden sind. Ich sah den Mann mit dem Entermesser, welcher die Kehle meiner Eltern durch trennte. Diese roten Haare. Den stechenden braunen Augen und diesem Symbol auf seiner Brust. Einem Symbol mit einer Wolke und drei Blitzen auf einem Schild. Dieses Symbol werde ich nie vergessen, aber erst später sollte ich erfahren, was es bedeuten sollte. Als sie in ihren Schiffen abzogen, rannte ich ans Meer. Keine Chance mehr für meine Eltern. Eine Welt brach für mich zusammen. Wir schickten Boten nach Cimpar, der Hauptstadt von Schachenta, doch ihre Antwort war, dass sie keine Hilfe schicken können. Wo sind sie nur hin, die so genannten guten Götter? Wo sie die Anhänger dieser verlogenen Gesellschaft hin? Ich verlor mich immer mehr in meinem Durst nach Rache. Ich wusste auch nicht, wie ich meine Eltern beisetzen sollte und lies noch nicht mal die anderen Dorfbewohner heran. Einige Wochen nach der Tragödie traf ich auf jemanden, der mein Leben eine neue Richtung geben sollte. „Behalte die Rache in deinem Herzen, mein Kind, denn die herrliche See und die Königin der Tiefen vergisst nie.“ Dies waren die ersten Worte, welche ich von Alunel hörte. Ich drehte meinen Kopf und sah einen Elfen mit bläulicher Haut. Am hals besitzt er Kiemen. Er war ein Wasserelf und er half mir, meine Eltern würdig bei zu setzen. Er kaufte für mich ein Boot und mit beiden Leichen an Bord schoben wir es auf die See, ehe wir es anzündeten. Aber auch für mich begann ein neues Leben. Alunel gab mir das Gefühl, dass er mich versteht und so folgte ich ihm in die Tiefen der inneren See. Zu einem Tempel der Umberlee. Endlich hatte ich das Gefühl, dass ich ein neues Ziel in meinem Leben gefunden habe und nahm die Ausbildung an. Ich studierte die Lehren von Umberlee, die hohe See und die Mächte des Wassers und der Natur. Und nun wusste ich auch, zu welchem verlogenen Gott die Angreifer gehörten. Zu Valkur. Angeblich, soll er Seemänner sicher nach Haus geleiten. Doch in meinen Augen ist das einfach nur Heuchelei. Nur die Herrin der Tiefen bestimmt, wer sicher ankommt und wer nicht. Fünf Jahre nach der Tragödie hatte ich mein Ritual zur Weihung. Das Sogenannte Ertrinken. Im Gegensatz zu den anderen Novizen, lies ich mir noch viele Schnittverletzungen  zufügen. Das war mein Tribut an Umberlee, als das kalte Meerwasser über mich reinbrach. Das salzige Wasser für einen stechenden Schmerz in meinen Wunden gesorgt hatten. Doch ich habe nicht geschrien. Kein Ton kam über meine Lippen. Und die Herrin der Tiefen hieß mich in ihren reihen willkommen. Mein Leib und meine Seele gehört nun ihr. Alunel sah ich nach diesem Ritual nie wieder. Ich zog durch die reiche. Immer an den Wassern Entlang und verbreitete die Lehren Umberlees. Ich reiste auf den Schiffen und erlernte das Seemanshandwerk. Aber erst vor kurzen, habe ich ein Hinweis auf den Mann erhalten, den ich in all den Jahren gesucht habe, als ich die lehren meiner Königin verbreitet habe. Er soll sich in Mintarn befinden und nun bin ich hier. Meinem Ziel einen Stück näher. Meine Seele ist rau und Hart wie die hohe See geworden. Gegner die um Gnade winseln, haben diese nicht verdient. Sie dienen als Opfer für Umberlee, genauso wie jeden Anhänger von Valkur, den ich treffe. Sein Leben ist verwirkt. Und die Rache wird mein sein.

Der Sammler – Kapitel I – Das Haupt der Bestie 2/2 (The Grey Guardians)

Der Sammler - Kapitel I - Das Haupt der Bestie 2/2 (The Grey Guardians)Der Sammler – Kapitel I – Das Haupt der Bestie 2/2 (The Grey Guardians)

Der Zorn Talos tobte über die Festung. Blitze durchzuckten den Himmel und der Regen wurde immer dichter. Der Wind weht den Helden durch die Haare, als die Orkin beschloss, dass es besser ist, wenn sie direkt an der Mauern aushilft und so standen Stahlauge, Fynn, Franz Joseph, Tirza und Lo Pan in der Nähe des Waldes. Sie sind rund 200m von dem Anführer der Angreifer entfernt. Fynn und Stahlauge diskutierten noch kurz, aber sie machten sich auf den Weg, diese Gegner zu umwandern. Erst nach Westen in den einen kleineren Wald und dann von dort aus gen Süden, in einen größeren Wald. Die erste Strecke war noch in Ordnung, aber beim zweiten Teil begann Stahlauge seine Rüstung fürchterlich zu quietschen, dass einen die Zähne raus fallen und auch Franz Joseph war nicht gerade leise, aber irgendwie schafften sie es, ungehört an dem Wald an zu kommen. Zumindest dachten sie es. Bevor die Gruppe in den Wald verschwand, sollte sich Stahlauge doch von selbst erstmal aus dem Kampf nehmen. Er versuchte deren Gesinnung zu ergründen, doch die konzentrierte Macht des Bösen auf einem Fleck, war zu grell für seine Augen und so blieb er erstmal sitzen, während die anderen Helden sich im Schutz des Waldes auf den Weg machten, um die Angreifer aus zu schalten. Doch erst hier sollten sie merken, dass die Anführer der Aggressoren sie bemerkt hatten, doch ihr Bluff, den anderen weis zu machen, dass sie nichts gemerkt hatten, ging nach hinten los und es kommt unweigerlich zum Kampf. Doch beide Seiten hatten nicht nur mit dem Gegner zu kämpfen, sondern auch mit einer ständigen Veränderung des Kampffeldes. So geschieht es, dass Inseln mit Bäumen nach oben wandern. Die Effekte von Zaubern verändert werden. So wird der Nebel von Holzi so verändert, dass er die ganze zeit ihm folgt mit Holzi als Zentrum, oder als er seinen Ring der Magischen Rüstung aktiviert, auch dem Gegner eine Verstärkung auf seine Rüstung bekommt. Auch Fynn trifft nicht immer. Zwischendurch ist er orientierungslos und findet doch seine Freunde wieder und trifft auch besser und schafft es sogar, dass seine Fäuste aus Silber sind. Auch die Bardin ist inspiriert und legt mit ihrer Musik und ihren Bolzen los. Zwischendurch hatte sie das Gefühl, dass ein Schild Schaden absorbiert.  Und als Stahlauge noch in den Kampf eingreift, so ist dieser nach wenigen Sekunden dann doch vorbei. Aber eine Kleinigkeit sollte doch noch passieren. Holzi und auch Lo Pan hatten gemerkt, dass dieser ganze Kampf auf eine Art BeletorBeschwörungszirkel statt gefunden hat. Aber niemand konnte sagen, was damit beschworen werden sollte. Und doch explodierte der Schädel eines Gegners und Feuersäulen schossen in den Himmel. Eine schwebende Kugel mit vielen Augenstielen war zu erkennen. Er sah die Helden an und die Augenstiele bewegten sich zur Mitte und das Bild eines älteren Mannes erschien. „Guten Morgen, tapfere Krieger. Ihr seid es also, die in meine Geschäfte pfuschen.“ Das Bildnis sah zu Lo Pan. „Mein Name ist Beletor und ich habe etwas, was Ihr haben wollt, werter Halbling. Ich erwarte euch in Nesmé.“ Die Gestalt verbeugte sich und das Bild verschwand. Auch das Wesen mit den vielen unterschiedlichen Augen verschwand im Wald. Fynn und Stahlauge nahmen den Kopf des Anführers und präsentierten diesen Auf der Mauer der Festung, um die Gegner zu demoralisieren, was ihnen auch gelang. Die Horden verschwanden zurück im Wald.

Für die letzten beiden Abende gab es 5500 XP.

Der Sammler – Kapitel I – Das Haupt der Bestie 1 / 2 (The Grey Guardians)

Der Sammler - Kapitel I - Das Haupt der Bestie 1 / 2 (The Grey Guardians)Der Sammler – Kapitel I – Das Haupt der Bestie 1 / 2 (The Grey Guardians)

Ausgeruht und gestärkt sahen sich die Helden nun die vier Hebel in dem Raum in den Katakomben genauer an. Glatter stein. Die vier Hebel sind magisch verzaubert, als die gruppe in den Raum betrat. Stahlauge viel sofort ein Spruch in der Wand gegenüber der Tür ins Auge. „Wer diesen Raum betritt, blickt nie wieder zurück.“ Alle waren im raum und der eine oder andere grübelte noch um die Bedeutung des Raumes, während ein anderer noch versuchte heraus zu finden, was es mit den Hebeln auf sich hat, als die Bardin sich einfach in Bewegung setzte und die ersten beiden Hebel zog. Ein grelles Licht erschien und die Gruppe verschwand in dem Licht. Und sie wachten in einer Steppe wieder auf. Im Nordwesten scheint in dem Berg eine Festung eingemauert zu sein, während in ihrem Rücken ein großer und dichter Wald ist. Doch um sie herum weite Steppe mit einigen Felsen, die aber nicht als Schutz dienen.

Die Hälfte der Gruppe blieb bewusstlos, während die andere Hälfte wieder aufwachte und von einem eisigen Wind geweckt worden. Holzi, Lo Pan und auch die Orkin blieben bewusstlos am Boden liegen. Genauso wie der Aasimar Ireal. Während sich die anderen aufrappelten, merkten Tirza und auch Stahlauge, wie das leben aus dem Körper von Ireal wich. Vor der ungewollten magischen Reise war Ireal noch voller Kraft und nun sah er die Fugenebene vor seinem geistigen Auge. Was war passiert? Keiner konnte eine Antwort geben und auch Stahlauge konnte nur erkennen, dass es mit Ireal zu ende geht. Fynn versank daraufhin in die Geisterwelt und was er sah, das erschreckte ihn dermaßen. In der Geisterwelt war der Körper von Ireal zersplittert. Zersprungen in tausende von Scherben. Doch jemand anderes sprach ihn auf der Geisterebene an. Ein Braunbär mit der Stimme einer alten bekannten von Fynn sprach ihn an. Verwirrt betrachtete er den zerschundenen und zersplitterten Körper von Ireal. Die Scherben lagen verteilt und Fynn fängt an, diese wieder zusammen zu setzen. Nach einer gefühlten Ewigkeit legte sich eine weibliche Hand auf seine Schulter und ein weiblicher Engel legte ihre Hand auf seine Schulter. „Du hast genug getan, tapferer Halbling. Überlasse es mir.“ Und sie fing an. Sie fing an, die meisten Scherben zusammen zu setzen, doch es war zu sehen, dass es noch lange zeit dauern würde, bis sie fertig waren und so drehte sie sich nochmal um und lächelte Fynn freundlich an. „geh nun zurück auf die Materielle ebene. Du bist noch zu schwach, um dich hier lange aufhalten zu können.“ Und mit einem Schupsen schickte sie den Halbling zurück auf die Materielle ebene. „Hilfe ist unterwegs. Haltet durch.“ Ertönte es noch in seinem Kopf, als er aus seiner Trance wieder zu sich kommt.

EngelIn der Zwischenzeit sind auch Lo Pan und Holzi wieder zu sich gekommen. Da Betsy noch bewusstlos ist, macht sich Tirza einen Spaß und behauptet gegenüber Holzi, dass Betsy tot sei. So kommt es zu einer kleinen Diskussion, bei der sogar ein zauberstecken mit magischen Geschossen benutzt wird, bei der die Zeit vergeht, als ein Braunbär die Pfoten auf die Schulter von Lo Pan legt und mit der schlabbrigen Zunge durch das Gesicht von Fynn fährt. Keine Zeit später kamen weitere bewaffnete Männer auf die Gruppe zu und Jurrag war auch inzwischen wach. Die weiteren Männer waren da und der Bär verwandelte sich in eine einfache Halblingsdame und drängte zum Aufbruch. Sie meinte, dass sie hier nicht sicher waren und sie schleunigst los müssten. Jurrag nahm Ireal auf den Arm und sie rannten los. Sie rannten zu der Festung im Berg und als sie ankamen, wurde ihnen Ireal gleich abgenommen und in ein separates Gebäude geführt. In der MonkZwischenzeit kam auch eine Menschenfrau und stellte sich als die gewählte Anführerin der Menschen hier in der Festung vor. Es war von der Stimme her die frau, welche Fynn in der Geisterwelt getroffen hatte. Eine Frau, die ebenfalls einfache Kleidung trägt und wo man die Spitzen eines Flügelmusters an ihren Händen erkennen konnte. Mit ruhiger Stimme versicherte sie den Reisenden, dass sie alles tun werden, um Ireal zu helfen und lud die Reisende ein. Sie lud die anderen an die Tafel ein und bereitete denen ein gutes Abendessen. Sie erzählte ihnen, dass sie in den Ausläufern vom Grat der Welt gelandet sind und diese Wesen, welche hier leben, haben sich zurück gezogen um im frieden zu leben. Es sind angehörige von vielen Rassen, welche hier leben. Auf der Frage hin, wer die gruppe nach Nesmé bringen könnte, wich die Frau direkt nicht aus, aber sie sagte ihnen, dass sie auf jemanden warten, welche die Möglichkeit hat, sie nach Nesme zu bringen. Und so verlief der Abend in unterschiedliche Gespräche und die Reisende begaben sich nach und nach auf die Zimmer, denen man ihnen zugewiesen hat und sie fanden dort auch wärmende Kleidung vor. Fynn kam kurz an einem Trainingsraum vorbei, wo einige Männer die Halblingsdame besiegen wollen, doch sie schlägt diese vernichtend. Mit unterschiedlichen Eindrücken gingen sie zu Bett.

williamDoch die Nacht wird kürzer als sie es erwartet haben. Die Glocken tönen zum Alarm. Fynn begab sich in die Geisterwelt und Tirza sah, dass einen extra Köcher mit 20 Bolzen besaß und diese eine Silberlegierung hatten. Jurrag sah eine zweihändige Axt mit einer Silberschneide in ihrem Zimmer und Stahlauge seine Waffe hatte nun auch eine Silberlegierung. Fynn war in der der Zwischenzeit in Trance und erkannte in einem der Zimmer einen gewaltigen mentalen Sturm, der seine Sinne fast durch drehen ließen und Lo Pan? Auf der Suche nach Magischer Energie traf er auf diesen mentalen Sturm und wurde mal wieder seiner Sehkraft beraubt, welche aber nicht lange nachklang. Stahlauge stürmte in den Innenhof und die Leute rüsteten sich zur Schlacht und als der Goliath auf der Festungsmauer bei einer Balliste steht, blitzte es und erkannte, was in dem Wald stand. Hunderte von Werwölfen standen am Wald. Über ihnen ragen einige weitere hervor, welche vermutlich Kommandeure sein könnten und doch war da eine Bestie, welche größer war, als alle anderen. Mit einem kurzen nicken, schickte er seine Leute los und diese stürmten auf die Festung zu. Unsere Helden ließen sich einen Geheimweg zeigen, um den Oberkommandeur zu erledigen. Doch dazu mussten sie an ihn ran, ohne, dass sie gesehen werden. Sie folgten dem Weg und sind so an der Seite des Berges raus gekommen. Bereit, der Bestie den Kopf ab zu schlagen. Doch werden sie dem eigenen Tot entkommen? Werden sie es schaffen, ihr leben zu retten? Zumal von einigen noch die Rüstung beschädigt ist.

Der Sammler – Kapitel I – Der Beginn der Suche (The Grey Guardians)

Der Sammler - Kapitel I - Der Beginn der Suche (The Grey Guardians)Der Sammler – Kapitel I – Der Beginn der Suche (The Grey Guardians)

Die Sonne schien auf der Lichtung, wo sich die Helden zur Mittagsstunde ausruhen. Doch nicht jeder konnte hier seine Mittagsstunde in Ruhe verbringen. Surreal sah ihre Begleiter an. In ihren Augen stand bedauern. „Verzeiht, aber meine Göttin verlangt meine Anwesenheit woanders. Such nach der Hand der Bäume. Sie wird euch zu dem Tor der Natur führen. Anschließend folgt der ausgetrockneten Schlange bis ihr das schwarze Loch findet. Möge Mielikki eure Wege schützen.“ Und damit verschwand Surreal in Begleitung von Graufang. Die Gruppe stand nun da. Sie hatten Anhaltspunkte und doch wussten sie nichts damit an zu fangen. Und so beschlossen sie, sich etwas auszuruhen und während Lo Pan sein Mittagessen genießt, meditiert Finn und es geschieht etwas Seltsames bei ihm. Sein Geist löst sich von seinem Körper und er folgt den Geistern über den Wald. Er erblickte den Weg und zwei seltsame Stellen. Bei der einen Stelle im Wald erblickte er das aufscheuchen von Vögeln und wie es kurze Zeit ruhig ist. Dann ging es normal weiter, aber sein Geist wurde weiter gezogen. Zu einem düsteren Ort. Dort regt sich kein Tier. Kein Laut war zu hören und kein Vogel zu sehen. Gespenstische Ruhe lag über diesen Ort. Es war, als ob es dort eine unnatürliche Kälte existiert. Dies waren die Bilder, mit denen der blinde Finn wieder aufwachte. Und so machten sie sich frisch gestärkt auf den Weg nach osten. Immer tiefer in den Wald hinein.

So wanderten sie bis zum Abend. Als die Sune ihre tägliche Reise fast beendet, stieg den reisenden ein Duft von gebratenem Fleisch in die Nase. Doch als sie näher kamen, stürmte Lo Pan förmlich in das Lager der unbekannten Person. Er hat über dem Feuer einen saftigen Wildschwein gesehen. Dazu noch vier Kaninchen an einem Stock, welche über dem Feuer brieten. Doch das Wesen, welches sich um den Braunbär mit dem Zertrümmerten Kopf kümmerte, drehte sich um. Es war ein weiblicher Gebirgsork und sie sah Lo Pan an. „Wer bist du und was willst du?“ kam die direkte Frage von der Kriegerin und so unterhielten sie sich. Lo Pan wollte sogar das Wildschwein haben, welches über dem Feuer brannte und es mit einem Teil seiner magischen Rationen tauschen, doch die Kriegerin lehnte ab. Sie wollte wissen, wo Finn ist. Dieser kam. In Begleitung von Ireal und Tirza. Und Finn? Der hatte nichts anderes zu tun, als ob er Lo aus Versehen mit dem Stock trifft. Doch die Kriegerin überreichte ihm einen Brief, welchen die Orkin als Jurrag vorstellte. Eine Kriegerin vom Grat der Welt, welche im Auftrag ihrer Schwester unterwegs ist, um einen gewissen Vrinn zu finden, doch sie verwechselt die Namen und gibt Finn den Brief, der an Vrinn gerichtet ist. Aber das Missverständnis wurde schnell aufgeklärt und die Kriegerin bietet den anderen ihr Lagerfeuer an und beschließt, sich den anderen an zu schließen.

GewölbeDer nächste Morgen bricht an, während Lo Pan verdammt müde aufsteht, sind die anderen fit und ausgeschlafen und machen sich auf den Weg. Die Orkin und der kleine Halbling haben eine kleine Meinungsverschiedenheit, denn Lo Pan geht bei dem Tor davon aus, dass es sich um etwas magisches handelt, während die Kriegerin bei ihrem Standpunkt bleibt, dass es einfach natürliche Wegweiser sind. Stellen in der Natur, welche die Orientierung vereinfachen. Auch die beiden Eulenbären, welche die kleine Gruppe angegriffen haben, konnten diese Diskussion nicht wirklich unterbrechen, da die Helden mit den beiden Angreifern kurzen Prozess machten und sich noch einige Federn einsteckten. Am Abend campierten sie in der Nähe von der trockenen Schlange. Sie haben das Gebiet gefunden, wo es unnatürlich ruhig ist und so begaben sie sich zur ruhe. Doch am nächsten Morgen werden sie von einem lauten Krachen aus der Nähe geweckt. Ein alter Mann und sein Reitschwein, waren in ein Loch gefallen, als Betsy das Frühstück gerochen hatte. Der alte Mann lag nun in einem Gang, aus behauenem Stein. Als er nach oben sah, nachdem er sein Tier auf Erkundung geschickt hatte, erblickte er die Augen einer seltsamen Truppe, welche sich auf den Weg macht, ihm zu helfen. Doch einige sprangen schon runter und waren ebenfalls bereit, dieses ungewöhnliche Gewölbe zu erkunden. Betsy hingegen hat einem anderen Raum, eher wie ein kleiner Saal, erkundet und an einigen Stellen tanzende Lichter abgelegt, die ihr Meister, der sich bei den anderen als Franz Joseph Holzfäller vorgestellt hat, ihr gegeben hat. Und die Helden? Sie folgen dem Gang und kommen in den Saal. Während für Ireal und Finn das ganze aussieht wie ein Umschlagsplatz für Waren, so sehen Tirza, Franz Joseph, Lo Pan und auch Jurrag was ganz anderes. Sie sind auf einmal in einer großen Feierlichkeit am Hofe von Fürst Perigon Paladinsohn gelandet. Auch ihre Kleidung war das feinste, was es je gab und ein junger Mann mit dem Namen Jorval von Magström forderte Tirza erfolgreich zum Tanz auf, während Lo Pan mit offenem Mund daneben stehen blieb, weil seine Annäherungsversuche fehlgeschlagen sind. Aber der Bardin fiel etwas auf. Dieses Händlergeschlecht existierte schon zu ihrer Geburt nicht mehr. Sie waren nicht nur an einem anderen Ort, sie waren auch in der Vergangenheit und ihr fiel eine Geschichte ein, dass es in der Familie zwei Brüder gab, die verflucht worden sind, aber damals verschwunden sind und keiner weiß, ob sie noch existieren. Sie alle merken, dass sie in einer Illusion gefangen sind, doch weder Franz Joseph noch Lo Pan, können diese Illusion bannen, doch sie schaffen es trotzdem. Auch mit der Hilfe von Ireal und Finn. Sie waren wieder in der Höhle. „MAMA! Mir ist langweilig!“ ertönte es aus einem anderen Gang, als sich Finn, Lo Pan und Franz Joseph stritten, weil Franz Joseph, Spitzname Holzi, den Zauber Licht auf Finn gewirkt hat und das fand er gar nicht so gut. Fast alle hörten es. „Macht schneller. Wir haben einen Auftrag und keine Zeit.“ Dies war eine tiefe und knurrige Stimme. Sie klang angespannt und die Helden konnten sich einigen. Jurrag und Finn sicherten den Weg, aus denen sie gekommen sind. Lo Pan, Holzi und Tirza versteckten sich hinter den Säulen. Doch die Orkin blieb nicht lange auf ihren Posten. NinjaEin tiefes knurren war zu hören und sie sah etwas, was ihr ein Lächeln auf dem Gesicht entlockte. „Beschütze die anderen Finn.“ Knurrte sie noch direkt und mit einem lauten Brüllen stürzte sie in den Gang. Kurz darauf erfolgte ein Donnern und anschließend Stille. Doch es dauerte nicht lange. Da brach förmlich die Hölle aus. Finn bekam einen schweren Schlag in den Rücken ab. Es war die vermummte Dame, welche schon Tirza das kleine Geschenk in der Kiste gebracht hatte. Tirza, Lo Pan und Holzi wurden von einer Waldelfe angegriffen, welche Säure aus ihrem Mund spuckte. Aus der anderen Ecke kommt ein stämmiger Zwerg, der sich auf die größte Kreatur im Raum stürzte die es gab. Lo Pan, der sich in einem großen Wurm verwandelt hatte. Zur selben Zeit erschien eine Sonnenelfe in den Raum und fing an ihre Zauber zu wirken. Tirza und auch Lo Pan entgingen nur knapp den Tod, als sie von einem Schatten ihres größten Alptraumes angegriffen worden sind. Die gegnerische Waldelfe konnte fasziniert werden. Der Kampf gegen die anderen drei war zwar kurz, aber heftig. Die Waldelfe war die Letzte die noch lebte und Holzi unterhielt sich auf drakonisch mit ihr und erfuhr, dass sie nur ihren Job gemacht hatte und dass sie ihre Mutter fragen sollten, da sie alle Informationen hatte. Jurrag war auch wieder da. Erschöpft und mit einigen Wunden am Körper und dem Kopf eines Höllenhundes in der Hand. Doch auch sie kippte um, als sie die anderen erreichten. Sie durchsuchten die Leichen und sie fanden folgende Briefe. Die erste Spur?


 

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