As’Ferdans Wiedergeburt (The Grey Guardians)
Nachdem die Gruppe das Schiff erkundet und die Instrumente gefunden hatte, wurde beschlossen, dass nach dieser harten Schlacht erst einmal Ruhe gebraucht wurde. Man verteilte sich und ruhte die Nacht über. Am nächsten Tag beschlossen einige der Gruppenmitglieder, insbesondere Fergus und Morrigan, das Schiff noch ein wenig weiter zu durchsuchen, in der Hoffnung, auf etwas zu stoßen, das einen guten Preis bringen würde. Das einzige Interessante das gefunden wurde, war jedoch nur ein Tunnel im Inneren des Schiffes, der in die Steinspitze hinein führte, auf der das Schiff ruhte. Jaraxel hindessen hatte ebenfalls den Schauplatz der Schlacht und den momentanen Rastplatz der Gruppe erreicht und bewegte sich seinerseits vorsichtig und unerkannt durch die Kajüten, in denen allerdings nichts Verwertbares übrig geblieben war. Juraag entschied sich schließlich zusammen mit Fergus den Tunnel zu erkunden, nachdem ihnen das schwache Glitzern von frischem Blut aufgefallen war. Bereits nach wenigen Metern entdeckten sie einen schwerverletzten Ork mit einem wohl magischen Gegenstand in seinen Händen, einem hölzernen Wolfskopf, der sich hin und her bewegte. Juraag trug den Ork aus dem Tunnel und rief die Heiler um Hilfe. Während sich die alle um den Verletzten sorgten, lauschte Fergus weiter in den Tunnel hinein und hörte ein beängstigendes metallisches Geräusch, das sich in ihre Richtung zu nähern schien. Er versuchte, den Versursacher durch eine Illusion zu vertreiben, was allerdings nicht gelang. In seiner Panik wandte sich Fergus, wenn auch mit Zweifel, an den einzigen Anwesenden, der seiner Meinung nach einen Angreifer abhalten konnte: Quonsar. Dieser ritt in den Tunnel und erkannte einen Zwerg, der gen Ausgang wanderte. Der Gnomenritter begrüßte den Fremnden höflich und führte ihn zur restlichen Gruppe. Der Zwerg stellte sich als Brogalosch, Dritter Sohn des Gambosch, Hüter der zwei Silberringe, vor. Juraag schien nicht begeistert von dem Neuankömmling, war aber mit dem verletzten Ork beschäftigt, der schließlich von dem anwesenden Geisterschamanen genug stabilisiert werden konnte, um zu sprechen. Er berichtete, dass sein Name Nuraag sei und sein Schamane ihm ein Artefakt gegeben hatte, um Hilfe für seinen Clan, die fliegenden Wölfe, zu suchen. Hierbei zeigte sich der Humor der Geister, denn das Artefakt hatte Juraag wegen ihres ähnlichen Namens erwählt. Er berichtete nun, dass in seinem Clan das große Böse eingezogen sei und er nur durch die Hilfe seines Schamanen entkommen konnte. Die restlichen Mitglieder waren allerdings noch immer in Gefangenschaft und allem Anschein nach stand es sehr schlecht um sie. Weiterhin erzählte er, dass er mit einer Begleiterin unterwegs gewesen war, die aber von ihren Verfolgern so schwer verletzt worden war, dass sie in den Tunneln gestorben war. Morrigan, die sich inzwischen ebenfalls zu dem Pulk dazugesellt hatte, übersetzte etwas frei in der Deutung für die Anderen. Juraag versprach sodann Nuraag und seinem Clan zu helfen und etwas später führten sie auch eine angemessene Bestattung für die gefallene Kriegerin durch, die sie aus dem Tunnel geborgen hatten. Nach etwas Diskussion und Hin und Her wurde beschlossen, dass sie am nächsten Tag losziehen würden. In dem Moment tauchte jedoch ein Elf nahezu aus dem Nichts an Bord des Schiffes auf und äußerte seinen Ärger darüber, dass der Ork überlebt hatte. Obgleich Morrigan erkannte, dass es sich bei der Gestalt um eine magische Projektion handelte, konnte der Elf einen Zauber wirken der das Schiff in Brand steckte. Während die meisten versuchten in den Tunnel zu fliehen, setzte Morrigan ihre Magie ein, um nicht nur die Illusion aufzulösen, sondern auch das magische Feuer zu kontern und damit das Schiff zu retten. Sie rief die anderen zurück und man verbrachte noch eine Nacht auf dem Schiff, um am nächsten Morgen voll ausgeruht aufzubrechen. Jaraxel gab sich in der Nacht den Zwergen zu erkennen, da diese planten, zurück nach Mithrilhalle zu reisen. Er wollte sicher gehen, dass er sein Wort erfüllt hatte und gab ihnen eine Möglichkeit ihm Bescheid zu geben, falls die Instrumente die sie erhalten hatten, nicht den gewünschten Effekt bei den Erkrankten erzielen würden. Am nächsten Morgen trennten sich die Zwerge und auch die Gesandten aus Silbrigmond von der Gruppe.
Man folgte Nuraags Wegbeschreibung und kam nach ein paar Stunden in einem Wald heraus. Als sich Peekay umsah, entdeckte er Wesen, die Juraag beim Nachsehen als Tannaruks bezeichnete, eine Kreuzung aus Ork und Dämon. Zwei davon standen Wache vor einer Höhle, in welcher Nuraags Clan gefangen war. Er erzählte weiterhin, dass dies Mitglieder seien, oder besser gesagt waren. Dass sie nicht, wie Juraag vermutete, schon immer Monster waren, sondern verwandelt wurden. Jaraxel, der eine andere Ausgangsposition eingenommen hatte, versuchte die Wächter abzulenken, was aber nicht gelang, weil sie schlicht zu unaufmerksam waren, um sein Manöver zu bemerken. Die Gruppe entschied sich für ein vorsichtiges Vorgehen und Morrigan legte beide mit einem Zauber schlafen. Als die Gruppe jedoch die Höhle betreten wollte, nachdem sie die Schlafenden gefesselt hatte, wurde sie von einem Orkgon angegriffen, was ebenfalls ein orkähnliches Wesen war, nur diesmal mit Flügeln. Die Gruppe kämpfte tapfer und reagierte nur ein klein wenig verwirrt, als ihre Kampfesschreie nichts weiter waren als Bewegungen ihrer Lippen, da Morrigan aus Unauffälligkeitsgründen eine Zone der Stille errichtet hatte. Nachdem sie das geflügelte Biest erledigt hatten, machte Morrigan alle unsichtbar und sie betraten die Höhle. Sie schlichen durch verschiedene Gänge und konnten, obwohl Brogalosch über einen dösenden Tannaruk stolperte, unentdeckt bleiben. Schließlich kamen sie an eine Weggabelung, folgten dem rechten Weg und kamen in eine seltsame Kammer. Es befand sich dort ein Tisch mit Eisenschnallen, auf dem man wohl Wesen festbinden konnte. Das wirklich Bizarre waren aber die Stangen auf der anderen Seite des Raumes, an deren oberen Spitzen sich Schellen befanden, in denen eine Schlangenfrau gefangen war, die offenkundig dort schwebte. Ihre Arme und ihr Schwanz waren in den Schellen starr befestigt. Ihre Hände waren abgetrennt und aus den Armstümpfen tropfte unaufhörlich Blut, das von Krügen aufgefangen wurde. Als sich die Gruppe der Frau näherte, riss sie plötzlich die Augen auf und versuchte vehement ihre Freilassung zu verhandeln. Mit allerlei Tricks und Lügen versuchte die Dämonin die Gruppe zu überzeugen, dass es sich bei ihr um ein freundliches Wesen handele und sie nur ein Opfer von Luraniel, dem Elfen, sei. Jedoch glaubten die Anwesenden ihr nicht, wenn manche auch mit Nachdruck der anderen, und so gingen sie ohne etwas zu tun weiter. Sie kamen durch einen Korridor der voller Aufenthaltsräume für die geistlosen Biester zu sein schien, die Türen nur mit Lumpen verhangen. Da sie zum Glück aber noch unsichtbar waren, konnten sie auch ihn unbemerkt durchqueren. Schließlich gelangten sie vor drei Türen, links und rechts einfache Holztüren und in der Mitte ein elfisch verziertes Tor. Erst wollten sie es aufstoßen, aber Fergus entschied sich, es langsam und vorsichtig zu öffnen. Als er einen Spalt offen hatte und einen Blick riskierte, fragte ihn der Elf, der sich in dem Raum befand, wie lange man brauchen konnte, um eine Tür zu öffnen. Fergus schloss die Tür erschrocken, aber die Gruppe kam zu dem Schluss, dass es jetzt eh egal sei und stürmte den Raum. Es entbrannte ein bitterer Kampf mit dem Elfen, der
cool. danke für die Zusammenfassung^^
Eine Frage noch. Wie viel XPs gibst du den Spielern?
Hab ich vergessen-.-
4200 EP