Überall und Nirgends (Shield of Light)

Überall und Nirgends (Shield of Light)

Warten

5 Drachengeborene und eine Elfe warteten in der Soziotät der Abenteurer auf Yggdra und Maduin. Doch nach langem Warten kam Yggdra alleine zu ihnen. Er fand selbst nur Maduins nächtliche Gesellschaft vor, aber nicht den Klerikalen. Ratlos gingen alle zur Taverne und untersuchten den Raum, aus dem die Begleitung sich mittlerweile entfernt hatte. Von Maduin gab es weiterhin keine Spur, aber Hara fiel eine leere Tüte Hochlandschnee auf. Nach viel hin und her beschloss man den alten Janosch am Pier zu befragen, möglicherweise wollte sich Maduin ja von ihm verabschieden und wurde aufgehalten?

Am Pier

Nachdem Arabella als Bezahlung ein Rätsel knackte, stellte sich jedoch nur heraus, dass auch er ihn nicht gesehen hatte, gab aber hinweise, wo er ihn auf die Suche nach Hochlandschnee geschickt hatte. Man beschloss die Bettler der Stadt zu befragen. Hara suchte nach einem Ladengeschäft, wo sie etwas Geld wechseln könnte, um die Stadtstreicher zu bestechen, ohne jedesmal gleich ein ganzes Gold aufzuwenden. Doch noch bevor es dazu kam, fiel er jemand auf, der sie Beobachtete. Dieser bemerkte jedoch sofort, als Hara die Gruppe auf ihn Aufmerksam machte und flüchtete in eine Seitengasse. Hara und ihre vier Drachengeborenen stürmten los und hinterher, Arabella und Yggdra versuchten mit zu halten um den Anschluss nicht zu verlieren.

Unangenehmes Erwachen

Derweil wurde Maduin wach und stellte fest, dass er gefesselt auf einem Stuhl sass. Mit einem Sack über dem Kopf. Mit lauten Geräuschen versuchte er, auf sich aufmerksam zu machen. Doch es kam jemand in den Raum, der ihn sowohl zur Ruhe anhielt und der ihm eröffnete, dass eine Famillie Interesse an seinen Eskapaden gefunden hatte. Er stellte sich als Rssstatatta vor, einen Namen, den er so auch ständig wiederholte. Rsstatatta löste Maduins Fesseln.

Seltsame Geräusche

Derweil hatte sich die Gruppe wieder zusammen gefunden, da alle zum Halt in einer Sackgasse gezwungen waren. Dann hörten einige das fremdartige Gehäul hinter der einzigen Türe die hier weiter führte. Hara untersuchte sie und stellte fest dass sie offen war. Dahinter ein hölzerner Gang und eine weitere Tür. Sie versuchte erfolglos dorthin zu schleichen, und als sie die andere Tür öffnete, fand sie dort Maduin vor… allein.

Sammeln

Nachdem sie ihn vom Rest seiner Unanehmlichkeiten befreite, und er sich magisch etwas reinigte, sahen sie sich im Raum um. Als erstes fiel Hara auf, das auf Maduins Wams etwas in der Diebessprache geschrieben stand. Die Entführung war eine Warnung, ein weiteres Einmischen in die Vorgänge der Stadt würde mich dem vollständigen Verschwinden des Herrn Maduin enden. Leider fanden sie von Maduins persönlicher habe gar nichts wieder. Seine Habseligkeiten, die noch in der Taverne waren, hatten sie bei den Maultieren verstaut, doch sein Heilerkit, sein heiliges Buch, sein Schild und seine Rüstung waren nirgends zu sehen.

Tunnelratten

Sie fanden jedoch eine Falltür. Sie baten die vier Drachengeborenen Wache zu stehen, während Yggdra, Hara, Maduin und Arabella in der Reihenfolge in die Dunkelheit hinab stiegen. In der Dunkelheit fanden sich unangenehm niedrige Tunnel. Zu ihrer Überraschung und nachdem sie einer Abzweigung gefolgt waren, fanden sie sich in einem offensichtlich bewohnten, aber anderweitig völlig unauffälligem Haus wieder.

Von Bettlern und Königen

Vor dem Fenster konnten sie eine Reihe Bettler erkennen, die Maduin sofort als Täter verdächtigte. Mit Yggdra einigte er sich darauf sie zu befragen, während die anderen Aufmerksam in der Deckung des Hauses blieben, falls die beiden in einen Hinterhalt gerieten. Doch es stellte sich heraus, das die Bettler selbst mit magischer Unterstützung kein Wissen liefern konnten. Die beiden konnten jedoch ein etwas anderes Wissen gewinnen. Die Identität des Bettlerkönigs, bei dem alle Fäden zusammen liefen. Es war kein anderer als der alte, pfeiffenrauchende Rätselfreund am Pier.

Kein Kerkern

Maduin und Yggdra waren noch nicht bereit die Suche nach den, nach Meinung von Hara ersetzlichen Habseligkeiten Maduins auf zu geben und so stieg man wieder in die Schächte hinab und folgte unerkundeten Wegen. Als sich die Tunnel zu Mauerwerk änderten kamen sie an eine verschlossene Tür und Forsch versuchte Yggdra einen schlecht versteckten Mechanismus zu betätigen und verletzte sich schwer an der Hand. Doch Maduin konnte ihm etwas helfen und die Blutung gleich stillen. Trotz des Unglücks hatte Yggdra sein Ziel erreicht, die Tür hatte sich geöffnet. Ein furchtbarer Gestank schlug der Gruppe entgegen. Hara spekulierte, dass sie in einem Kerker gelandet waren und lieber auf der Stelle umdrehen sollten, doch die anderen wollten die Lage weiter erkunden und nach einem weiterem Gang fanden sie sich in einem runden Raum. In dem ein vertrauter Obelisk stand. Ein Obelisk in dem eine Schrift eingraviert war.

Meine Seele ist rein. Mein Gewissen ist schwarz.Der Tod ist dein.Die Kraft – mein.

Nachdem Hara meinte, dass sie das schon einmal gesehen hatte, in einem Traum, stellten alle nach und nach fest, dass sie alle diesen Traum hatten. Inlusive dem Bericht über den Schmied, der eine Waffe geschaffen hatte, die seine Seele verschlang. Von der Waffe war allerdings weit und breit nichts zu sehen. Der unendlich neugierige Yggdra legte sein eigenes Schwert in den Platz, an dem die Waffe wohl einst ausgestellt war. Und der ganze Raum begann sich zu drehen.

Auf Zug

Hara war sehr verwirrt, doch Maduin schloss, dass sie in einer Art auf Zug abwärts gefahren waren wie die Last bei einem Hafenkran. Auf den ersten Blick sah der Gang, in den sich die Kammer nun öffnete, gleich aus wie der, durch den sie gekommen waren, doch nachdem sie ein paar Schritte gegangen, fanden sie sich in einem gigantischen Unterirdischem Marktplatz ein. Hara erkannte die Situation, sie hatten den Schwarzmarkt der Stadt entdeckt. „Wenn sich Herrn Maduins Sachen noch irgendwo finden lassen, dann hier.“ konstatierte sie und mischte sich unter die Leute.

Ein Tag auf dem Markt

Arabella war wie immer hungrig und neugierig auf die lokale Küche, und kaufte sich einen Eintopf. Etwas ungewohnt war es eine Käfersuppe, doch die Gewürze machten es geniessbar, wenn nicht sogar lecker. Maduin kam eine Idee. Er könnte sich sicher hier beliebt machen, indem er seine Heilerdienste an bot. Und Yggdras Hand brauchte immer noch Aufmerksamkeit. Yggdra besorgte auf dem Markt das nötige Heilwerkzeug, während Maduin sich einen guten Platz, suchte, ganz in der Nähe wo Arabella ihren Eintopf verspeiste. Maduins laute Gebete, als er Yggdras Hand vernähte blieben nicht unbemerkt und schnell bildete sich eine Traube von Menschen die seiner Heilung bedurften.

Gottesdienst

Hier unten offensichtlich keine Seltenheit. Mittlerweile gesellte sich auch Hara wieder zur Truppe und steckte Maduin sein Gebetsbuch zu. Seine Rüstung hatte sie leider nicht gefunden. Er bestand darauf, dass sie den Hehler befragen sollte, wo er die Ware her hatte. Doch die Drachengeborene war entrüstet. So eine Frage verstosse gegen die ungeschriebenen Regeln eines solchen Ortes. Als Arabella den Eintopf mit ihr teilte, kam ihr eine Idee und sie fragte die charmante Elfin, ob sie nicht in ihrer unschuldigen Art Erkundigungen einziehen mochte. Arabella lies sich tatsächlich nicht lange bitten, lies sich von Hara den Stand zeigen, wo diese das Buch gefunden hatte, und kaufte sich Stoffbahnen während sie dem Händler und später einem Schneider geschickt Informationen entlockte. Hara versuchte derweil, mehr über den seltsamen Raum auf Zug heraus zu finden, doch offensichtlich wusste niemand hier, dass er überhaupt existierte. Immerhin lernte sie so, wo der offizielle Zugang war. Als Arabella zu den leicht erschöpften Herren zurück kehrte berichtete sie Maduin, wo der einzige Verkäufer von Rüstungen zu finden war.

Die Kollekte

Er beschloss, dass er eine Pause von Gottes Werk brauchte und es ein guter Zeitpunkt war, vielleicht doch noch etwas über seine Rüstung heraus zu finden. Und nach wenig entspannten Handlungen, bei denen er dem Verkäufer einen Gutschein für die Behandlung seiner Leiden auf ein Schild ritzte, erfuhr er, wer seine Rüstung gekauft hatte. Niemand anders als Pssstatatta. Leider hatten seine neuen Patienten kaum Geld und es gelang ihm auch nicht, mit dem frisch verdienten Geld neue Ausrüstung zu kaufen.

Alte neue Freunde

Als die Gruppe den Markt verließ, war es schon wieder Dunkel und natürlich viel zu spät, um noch auf zu brechen. Die Unterkünfte waren aber schon aufgegeben und so kam man auf die Idee, in der Nähe bei den Leuten unter zu kommen, die vor einigen Nächten Arabella beherbergt hatten. Die vier Drachengeborenen waren nach der langweiligen Wache nicht sehr glücklich, sie wollten die Stadt so schnell wie möglich verlassen und auf die Jagd gehen.

Der Bettlerkönig

Am nächsten Tag mussten sie sich jedoch erneut gedulden. Wieder einmal besuchte die Gruppe am frühen Morgen das Pier, um Janosch zu auf zu suchen. Maduin lies des öfteren passiv aggressiv fallen, dass er wusste, dass der alte Mann der heimliche Bettlerkönig war, doch den Guten amüsierte das nur. Ein gelöstes Rätsel später wusste Maduin, dass sein „Gutschein“ für 500 Goldstücke gehandelt worden war, die Unterwelt dank seiner Bemühunge neinen Tempel zu Ehren Lathanders errichten will und vor allem, das Psstatatta der Familie Glannet angehöre, aber die Stadt verlassen hatte. Es war wohl ein Rätsel, auf das er ganz besonders Stolz war.

Die Bibliothek

Hara verprach ihm, das nächste mal mit einem neuen guten Rätsel zu ihm zu kommen, bat jedoch um eine letzte Information: Wo würden sie eine Bibliothek finden? Eine halbe Stunde später hatten sie die Wachen im Justizbezirk überzeugt, sie in die Bibliothek der Magier zu lassen. Es war keine unterhaltsame Recherche, Yggdra war der einzige, der die lokale Sprache lesen konnte, aber nicht vertraut im Umgang mit Bibliothekaren.

Das Reich des Vergessens

Hara befragte sie lieber direkt über die Ereignisse rund um ihren Traum. Ein Krieg mit den Ausgeburten der Hölle selbst konnte doch sicher nicht der Vergessenheit anheim gefallen sein, doch genau das schien der Fall zu sein. Auch das ein Schmied ohne Magierausbildung eine seelengebundene Waffe erschaffen konnte schien dem Weisen unmöglich. Er verwies sie dann an das Regal über Ebenen und sie fand ein Buch über Ebenverschiebungen, dass sie zu Yggdra brachte, der sich mit den anderen Beiden gerade durch die Buchungen und Genehmigungen der Familie Glannet gekämpft hatte und schon leicht genervt schien.

Aufbruch

Kurz vor Mittag und mit dem Wissen, dass die Familie große Besitztümer im ganzen Land verwaltete waren sie nun endlich bereit, die Stadt zu verlassen. Erst auf dem Weg außerhalb der Stadt klärte die Drachengeborene ihre vier neuen Mitstreiter auf, dass sie erst einmal um den Wald herum gingen, um mögliche Verfolger aus der Stadt ab zu schütteln. Sie kamen gut voran und konnten die Nacht in einem Gasthof nahe Calantar‘s Brücke verbringen. Doch nachdem sie nach einem guten Frühstück früh am Morgen aufbrachen mussten sie mit schwerem Nebel kämpfen. Obwohl sie frohen Mutes waren und relativ sicher, dass sie der Straße folgten, erlebten sie eine große Überraschung, als sich der Nebel endlich verzog. Es war nicht nur bitterkalt. Sie waren in einer Gegend in der Nichts anderes als Schnee in allen Richtungen zu sehen war.

Überall und Nirgends (Shield of Light)
Weiss, nichts als Weiss.

Das vergessene Reich

Nach einigem hin und her berichtete Maduin, dass er auf einem Hügel, den sonst niemand sehen konnte, einen Wald entdeckt hatte, und man beschloss ob anderer Alternativen den Weg dorthin an zu gehen. Während man darüber rätselte, wo man gelandet war. Laut Yggdra gab es definitiv keine Gegend im ganzen Land, die irgendwie dieses Klima bot, geschweige denn in der Nähe von Suzail. Auch die Sonne wirkte ungewöhnlich, kraftlos, wie hinter einem Schleier. Da sie gerade erst über Ebenenverschiebungen gelesen hatten, waren sie sich ziemlich sicher, nicht mehr auf Toril waren. Maduin entpuppte sich als der wichtigste Mann in dieser grausamen Situation. Er konnte drei Gegenstände wärmen, schien einen Sinn für die richtige Richtung zu haben und konnte eine Konstruktion aus Schnee entwickeln die sie allabendlich aufbauen konnten. Aber nach drei Tagen und Nächten in dieser fremden Welt waren alle am Ende. Allen Drachengeborenen ging es besonders schlecht und auch Hara‘s Versuch, alle mit einer Rede frisch zu motivieren brachte nicht viel. Nicht einmal sie selbst war guten Mutes.

Selbstsabotage

Auch Arabella schien besonders an der Situation zu leiden. Schien, denn wie sich heraus stellte, war ihr seltsames Verhalten nicht die Folge von Stress sondern vom Entzug vom Hochlandschnee, und sie hatte offensichtlich ein wenig dabei. Maduin beobachtete sorgenvoll und mahnend, wie sie das Gift konsumierte.
Kränkelnd und erschöpft, Packtiere wie Humanoide, erreichten sie am fünften Abend endlich den sehnsüchtig erwarteten Wald. Das war kein Wald wie sie ihn kannten. Die Bäume waren weis und durchsichtig, durchzogen von roten adern, mit glaskugelartigen Früchten.

Schockgefroren

Wenn man Hara nun betrachtete, mit leicht geöffneten Maul, konnte man sie am ganzen Körper zittern sehen. Von ihrer goldenen Farbe schien nichts geblieben zu sein.

3 Tage wach (Shield of Light)

3 Tage wach (Shield of Light)

Während Arabella und Yggdra ihre kleine Orgie bis in den morgen feierten, strahlten Lathanders erste Sonnenstrahlen des Tages auf die nun schlafende Hara hinab.
Die Dragonborn kämpfte ausdauernd gegen Ihre Müdigkeit, doch ohne gewisse Hilfsmittel musste Sie dem Ruf der Natur nachgeben und rollte sich neben Maduin auf eines der provisorischen Betten, während der Heiler den Adligen versorgte.

Das magisch generierte Enema rettete dem Bewusstlosen vermutlich das Leben und der Kleriker Lathanders arbeitete hart, um seinen eigenen Maßstäben gerecht zu werden.

Als der Morgen vollends Anbrach und selbst die Musik in der Villa nun eingestellt wurde und die Bediensteten sich daran machten, das absolute Chaos der hochgeborenen Schweinebande von verzogenen Nobelskindern zu beseitigen, wurden nun endlich auch Yggdra und Arabella vor die Tür gesetzt.
Während Arabella sich zwischenzeitlich an einem Baum entgiftete, war Yggdra so aufgewühlt, wie ein dreijähriger mit ADHS der sein Ritalin nicht bekommen hatte, dachte sich Maduin.
Zumindest hatte er noch klaren Verstand, um einen Wagen zu besorgen, den die beiden Feierwütigen Schnapsleichen energetisch zur Taverne schoben – ein Hoch auf den Hochlandschnee!
Maduin fühlte sich wie ein Sklaventreiber, der die feierwütigen Nichtsnutze einen Schritt nach dem nächsten tätigen ließ – andererseits waren sie so wenigstens zu IRGENDETWAS nützlich, da sie nicht nur den besorgten Hochlandschnee verschwendet haben, sondern nicht einmal brauchbare Informationen besorgt haben!

Das ernste Wörtchen konnte jedoch warten, bis alle wieder wach und bei Verstand waren.
In der Taverne angekommen beförderte er die 3 unter die Treppe – Yggra wollte anscheinend weiter bei Arabella bleiben, um Socken zu stopfen – Maduin hatte jedenfalls für diese Nacht genug von dieser Gurkentruppe.

Schnaubend stapfte er zu seiner Unterkunft und ließ sich ein heißes Bad bringen und schrubbte sich mindestens eine halbe Stunde in jeder erdenklichen magischen sowie nichtmagischen Weise ab – so dreckig hatte er sich noch nie gefühlt, seit er in dieser fremden Welt gelandet war.
Und so schlief er bis in den Abendstunden, um sich der Erschöpfung und den Wirkungen des Hochlandschnees zu entledigen.

Als er später zur Taverne zurück kam, sah er die Elfe sowie Yggdra schlafen – offenbar ineinandergeschlungen und in ihren Suden und Säften und dem Gestank von Sex  – der Anblick erregte Übelkeit in ihm und so reinigte er die beiden mit einem Cantrip, sodass sie beim Erwachen keine derart jämmerliche Erscheinung als seine Gefährten abgeben mögen.

Hara war jedoch wach und die beiden subsummierten das Gelernte:
„Der Hochlandschnee wird durch den Tempel des Cyric vertrieben und die Stand von ‚Wiegald von außerhalb‘ beliefert. Das Handelshaus ‚Scatterhawk‘ steckte in der Produktion mit drin, die Herkunft des Hochlandschnees ist höchstwahrscheinlich in einem der Anbaugebiete der Adligen verborgen.“

Mit diesem Wissen gingen Maduin und Hara zur Stadtwache, um Hauptmann Gendion hiervon zu berichten.
Dieser lies den Bericht direkt verschriftlichen und händigte ein Schreiben für die Entgegennahme der Belohnung aus – eine magische Waffe aus der Waffenkammer der Stadtwache. Weiterhin erhielten die beiden ein Abzeichen als „Ehrenmitglieder der Stadtwache“, welches bei Bedarf für zukunftige Aufträge genutzt werden konnte.
Bezüglich der Freisprechung Maduins bot Gendion an, dies zu belassen, wie es derzeit war, um ggf. zukünftige Zusammenarbeit dahingehend auszunutzen.
Widerwillig willigte Maduin ein und Hara und er erhielten Informationen zu einem weiteren Auftrag im Königswald, außerhalb der Stadt, bei der Siedlung „Arabel, wo Goblins und Orks sich in alten Ruinen niedergelassen hatten – mit einer Belohnung von 100-1000 Gold je Kriegsbanner.
Die beiden Söldner berieten sich kurz und teilten mit, dass sie dies mit dem Rest der Party besprechen würden und die Belohnung am Tage holen kommen würden.

Zurück in der Taverne unterhielt sich Hara mit ihren befreundeten Drachengeborenen, welche den Königswald bereits kannten und sich unter der Führung Hara’s anschließen wollten während Maduin bis zum Erwachen der beiden Partymäuschen in seinem Gebetsbuch las (Das aus seiner Sicht eher wie die Geschichte eines Videospielprotagonisten klang und die mit Abstand aufregendste Freizeitbeschäftigung abseits von Drogen und Orgien darstellte).

Als Arabella schlaftrunken zum Barkeeper schlurfte, trank sie doch tatsächlich den hochprozentigen Brandschnaps und man konnte sie sprichwörtlich Feuer spucken sehen, wie es sonst nur ein Drachengeborener konnte – sie war wach.

Als Yggdra nach ein paar Versuchen nun mit pochendem Schädel auch wach wurde, stellte Maduin die beiden zur Rede – was die absurdeste Situation zur Folge hatte:
Nicht nur die bodenlose Verantwortungslosigkeit der beiden fiel unter dem Tisch, sondern auf die teils unangemessenen sexuellen Akte während des Auftrags angesprochen stürmte die Elfe aus der Taverne und der Mensch ihr hinterher (der scheinbar aufgrund des gesamten Drogenkonsums Erinnerungslücken hatte).

Man sollte meinen, eine über 100 Jahre alte Elfe hätte genug Lebenserfahrung, mit derlei Situationen umzugehen aber scheinbar war die Elfe behüteter aufgewachsen als ein Goldenes Ei einer Henne während der Brutzeit.

Zwar konnte ein ernsthaftes Gespräch später die Wogen glätten und man entschied sich gemeinsam, den Auftrag im Königswald anzunehmen, doch die Hoffnung, die Gruppe an den Erfahrungen wachsen zu sehen, wurde offen kommuniziert.
Auch die Belohnung wurde offen kommuniziert, das Gold sollte fair in der Gruppe aufgeteilt werden, doch die Waffe aus der Waffenkammer wurde der Elfe überlassen, die während dieser Mission wortwörtlich vollsten Körpereinsatz gezeigt hatte.

Arabella entschied sich für eine Magische Armbrust, die der Waffenmeister ihr erklärte, während Maduin sich mit einem der Stadtwachen zum Kerzenlichtdinner verabredete.

In der Nacht vor dem Aufbruch erwachte Maduin, der ein letztes Mal vor Verlassen der Stadt im Sinne der Gruppe handeln wollte, um die Beobachter aus dem Untergrund auf eine falsche Fährte zu locken.

Der Versuch Maduins endete darin, dass er zum Hafen floh, bei dem seine Verfolger ihm einen Sack überstülpten und er nach einem dumpfen Schlag das Bewusstsein verlor.
Er konnte nur hoffen, dass seine Gruppe ihn finden würden, solange er noch in einem Stück war. Ihm sollte später der Schädel pochen, wie bei einem Kater…

Helfende Hände und Feiern bis zum Morgen (Shield of Light)

Helfende Hände und Feiern bis zum Morgen (Shield of Light)

Endlich kamen Wachen der Stadt um die Situation vor dem Kaffeehaus aufzuklären. Während Maduin ruhig und gefasst die Sitation aus seiner Sicht erklärte, versuchte die Bedienung dazwischen zu gehen, wurde aber von den Wachmännern relativ schnell abgefertig.
Sie waren auf der Seite von Maduin und wollten ihm eine Goldstrafe aufdrängen, doch durch das Heilen des Verletzten konnte er diese abweisen.
Und so wurde die unangenehme Situation aufgelöst und bevor die Wachen verschwanden befragten sie noch ein paar Gäste.
Zusammen machte sich die Gruppe auf den Weg zum Hafen um mehr über den Hochlandschnee herauszufinden. Sie hofften dort eine Spur zu finden woher das Zeug kam und wohin es vielleicht ging.

Als Arabella eine kleine Wette vorschlug waren nicht alle begeistert, aber schließlich hieß es doch: Frauen oder Männer? Wer hat schneller eine Probe der Droge und Informationen?

Maduin und Yggdra waren noch nicht lange unterwegs, als Maduin jemanden in einer Seitengasse erblickte, der ihn zu sich heranwinkte. Durch die Szenerie am Hafen war Yggdra so abgelenkt, dass er gar nicht mitbekam wie seine Begleitung die Hauptstraße verließ um den vermumten Mann in der Seitengasse zu treffen.
Mit etwas Abstand bleibt der Kleriker vor dem Mann stehen, als dieser ihn auf den Kampf anspricht. Er hätte ihn gesehen und ist so begeistert von ihm, dass er ihn für die Skatterhawks anwerben will. Ein seriöses Handelsunternehmen welches im Gewürzhandel tätig sei.
Er erzählte noch mehr doch Maduin unterbrach ihn und fragte ihn nach „Stoff“, doch der Anwärter würde soetwas nicht haben, aber wenn Maduin um Mitternacht an der gleichen Stelle sein würde, dann würde er Pedro schicken, der ihm vielleicht etwas besorgen kann. Nach einem Handschlag verschwand der Mann in der Straße und Maduin machte sich auf den Weg zurück zu Yggdra, der ihn schon suchte.

Janosch

In der Zwischenzeit waren Hara und Arabella an den Lagerhäusern angekommen. Mit dem Ring am Finger schauten sich die Beiden die Kisten an.
An einigen standen Namen und an anderen waren Symbole abgebildet. Bevor die Beiden das Lager betreten konnten hörten sie hinter sich einen dumpfen Aufschrei.
Als sie sich umdrehten sahen sie einen alten Mann neben einem Karren am Boden liegen.
Der Mann hielt sich das Bein und flehte Hara und Arabella an ihm zu helfen, denn ohne sie würde er seine Waren nicht mehr rechtzeitig liefern können und dann würde er keine Bezahlung erhalten.

Arabella wollte ihm sofort helfen und den Karren Richtung Norden zu Murhan bringen, doch Hara traute dem Ganzen nicht, doch konnte sie Arabella ihre Bitte nicht abschlagen. Und so versorgten sie den alten Janosch noch ein wenig bevor sie sich auf den Weg machten.

Während Hara den Karren zog schob Arabella so gut es ging. Zum Glück trafen die beiden Frauen auf die Männer und nach kurzer Überzeugungsarbeit halfen die Kerle mit.
Arabella machte sich über das Stroh im Wagen her und wühlte sich bis ganz zum Boden durch. Die Stoffbahnen mit den weißen Pulver darauf machten sie stutzig und sie bat die Gruppe in einer Seitengsasse zu parken um sich das genauer an sehen zu können.

Zusammen mit Hara lud Arabella so viel Stroh ab, dass der Boden des Karrens sichtbar wurde. Unsicher ob es sich um Mehl oder den gesuchten Hochlandschnee handelte probierte die Elfe naiv von dem Zeug. Und es schmeckt leicht mehlig, aber nach einer Weile zeigten sich die ersten Symptome. Hibbelig und unruhig stand sie neben den Anderen die darauf warteten, dass Maduin mit seinem Ritual fertig wird. Als er fertig war bestätigte er das, was alle Anderen dachten: Hochlandschnee mit Mehl.

Erst wollten sie einen Plan schmieden wie sie diese Information nun nutzen könnten, doch dann fiel die Entscheidung auf: mal sehen und improvisieren.

Auf dem Weg Richtung Norden liefen ein paar Kinder um den Wagen herum. Dem Gespür von Maduin war es zu verdanken, dass eines der Kinder es nicht schaffte den Rucksack von Arabella aufzuschneiden. Rechtzeitig ließ der Kleriker den Boden unter den Beiden beben woraufhin das Kind unsanft auf den Hintern fiel.
Arabella konnte sich gerade noch so am Wagen festhalten, doch sie machte sich Sorgen und so beugte sie sich zum Kind herunter um ihm zu Helfen, doch der Schlingel fing an zu weinen und sagte ein paar unverständliche Worte, die aber ein paar andere Erwachse sehr wohl wahrnahmen und sofort herbeieielten.
Sie wollten die Elfe zur Rede stellen, was sie denn getan hätte.
Arabella war mit der Situation überfordert und so kullerten ihr Tränen über die Wangen.
Der als Wache verkleidete Yggdra schafft es die Leute zu beruhigen und die Menge aufzulösen.

Endlich konnten sie weiter ziehen und bemerkten wie sich die Stadt um sie herum veränderte. Die Bettler waren verschwunden und die Leute trugen bessere Kleidung und auch die Straßen waren sauberer.

Am noblen Haus angekommen klopfte Hara an das Tor und nach kurzer Zeit wurden sie hereingelassen.
Maduin blieb bei dem Wachmann um sich mit ihm ein Pfeifchen zu teilen und fragte ihn ein wenig aus.
Mittlerweile waren die anderen Drei an den Stallungen angekommen, wo sie den Karren abstellten und die Bezahlung vom „Hausmeister“ bekamen. Als er Arabella auf den RIng an ihrem Finger anspricht kann sie bei ihm einen Ring mit einem ähnlichen Symbol erkennen.

Am Haupttor wieder angekommen fleht Arabella den Wachmann an das Bad benutzen zu können. Doch dieser verneint dies und auch die Tränen in ihren Augen erweichen das Herz des Mannes nicht. Er schickt sie zum Osculatory, einem angesagten Haus in dem die Reichen der Stadt feiern würden.
Im Rennen lässt die Elfe ein wenig Waser aus ihrem Wasserschlauch entweichen um den Eindruck zu erwecken, als hätte sie es wirklich eilig.
Durch einen Zauber lässt Maduin das Wasser Arabella wieder nachlaufen und zu ihren Füßen gefrieren. Hara lässt dies glauben, dass die Droge darum auch als Schnee bezeichnet wird.

Am Osculatory angekommen wird der Gruppe klar, dass es am Sinnvollsten ist nur Arabella und Yggdra reinzuschicken.
Der Mensch verkleidet sich magisch um sich besser an die Leute anpassen zu können und wird auch von den beiden weiblichen Wachen ohne große Probleme hineingelassen.
Die Elfe hingegen wollen die Beiden nicht hineinlassen und Arabella will sich mit den aggressiv wirkenden Damen nicht anlegen und so macht sie sich auf den Weg um Kleidung zu organisieren. Doch da es schon dämmert und die meisten Läden bereits geschlossen haben ändert sie ihre Strategie.

Bevor der kleine Laden „Das tapfere Zwergenlein“ seine Türen schließen kann eilte sie hinein und wird auch, mehr oder weniger, freundlich bedient. Sie ersteht einen lila Stoff der leicht silbrig schimmert.
Sie drapiert den Stoff geschickt um sich herum, verändert noch ein wenig ihre Frisur und setzt sich neu in Szene und macht sich dann wieder auf den Weg zur Villa und zu Yggdra.

Mittlerweile haben Hara und Maduin den Hafen erreicht. Sie wollen den alten Janosch finden um ihm seine Bezahlung zu überreichen. Nach einigem Suchen und Fragen finden sie den alten Mann und fangen ein Gespräch mit ihm an.
Es wird deutlich, dass er mehr weiß, als er zugeben will. Maduin hat ihn dann soweit und er gesteht ihm eine Frage zu, wenn er ein Rätsel lösen kann.
Noch bevor Janosch seine Frage beendet hatte gab Maduin schon die richtige Antwort. Leicht enttäuscht über die schnelle Antwort gab er ihm ein zweites Rätsel, welsches Maduin mit Hara zsammen löste. Nun musste der Janosch ihnen ihre Frage beantworten, was er auch zähneknirschend macht „findet den Tempel von Cyric, da ist die Quelle vom Hochschnee“.
Maduin reicht die Aussage allerdings nicht und so macht er dem Janosch einen Vorschlag.
Er müsse noch eine Frage beantworten, wenn er sein Rätsel nicht lösen könnte.
Leider konnte der Alte die Frage nicht beantworten und so rückte er mit einer weiteren Aussage raus „findet Wigaldt von außerhalb, er verschickt die Lieferungen.“
Mehr war dann aber nicht aus ihm herauszubekommen und Hara und Maduin machten sich auf den Weg zurück zu den anderen Beiden.

Yggdra war schon mitten am Feiern und bekam ständig Küsschen links und rechts.
Auf der Tanzfläche stellte er sich nicht ungeschickt an und zog die Aufmerksamkeit einiger Damen auf sich. Sie nahmen ihn mit in ein Separée und redeten auf ihn ein. Sie fragten ihn ob dieses Gerücht shon gehört hatte oder ob er Dieses oder Jenes schon kenne.
Leicht überfordert holte er das Säckchen mit dem Hochlandschnee hervor und fragt ob die Damen das kennen würden.
Begeistert machten sich die Frauen darüber her und ehe er etwas sagen konnte zogen die Damen sich das Zeug in die Nase.
Noch redseliger und hibbeliger flüchtete Yggdra aus der Situation genau in Arabellas Arme.

Arabella durfte das Etablissement nach Bezahlung der Eintrittsgebühr endlich betreten und lief genau in Yggdra hinein. Der Lippenstift in seinem Gesicht sprach Bände.
Als der Mensch bemerkte, dass er den Beutel bei den Frauen vergessen hatte machten sie sich zusammen auf den Weg dorthin nur um festzustellen, dass das Säckel bereits leer war.
Die Beiden kamen gerade dazu, als sich eine Frau eine Line durch die Nase ziehen wollte, doch bot sie diese dann Arabella an.
Neugierig zog sich Arabella eine Hälfte durch die Nase und Yggdra nahm die andere Hälfte.

Am Club angekommen stellen sich Hara und Maduin als die Aufpasser von Arabella und Yggdra vor. Sie durften sich zu den anderen Bewachern der Feiernden gesellen. Schnell wird klar, dass sie wohl eine weile warten müssen, da so eine „Feier“ schon bis zum Morgengrauen dauern kann. Um sich die Zeit zu vertreiben lästern alle zusammen über ihre Schützlinge und eine Wette, wer wohl ars erstes mit einer Überdosid das Gebäude verlassen muss, wird abgeschlossen.

Maduin erinnert sich an seine Verabredung und macht sich auf den Weg um Pedro zu treffen. Neue Informationen bekommt er leider nicht, aber er kann ein neues Tütchen von dem Hochlandschnee erwerben. Dann kehrt er zu Hara zurück und kommt gerade an, als ein nackter Mann mit Schaum vor dem Mund herausgetragen wird.
Sofort möchte er sich um den Mann kümmern, doch wird er zunächst abgewiesen.
Erst nach einem kleinen Test, den er problemlos besteht, darf er sich den Mann ansehen.
Schnell wird Maduin klar, dass er ihn zum Erbrechen bringen muss, damit er überlebt und so mischt er etwas zusammen und flöst es dem Mann ein.

Angestachelt von der Droge, dem Alkohol und den Küssen im „The Kissing Club“ wird die Stimmung immer heißer und wilder.
Arabella und Yggdra stürmen die Tanzfläche und die Beiden kommen sich ein wenig näher.
Auf der Tanzfläche wird es so heiß, dass Yggdra seine Klamotten nicht mehr bei sich halten kann und so steht er auf einmal Oben ohne Arabella gegenüber.
Angeheizt und von den Drogen berauscht geht Arabella auf ihn zu und küsst Yggdra auf den Mund.

Es wird immer heißer in der Stadt (Shield of Light)

Es wird immer heißer in der Stadt (Shield of Light)

Auf der Suche nach dem weißen Schnee

„Was für ein Tag…. dabei wollte ich doch nur heraus finden was es mit diesem Schwert auf sich hat. Naja, vielleicht werde ich es nach diesem chaotischen Auftrag endlich in Erfahrung bringen können.“ Mit diesen Gedanken legte ich mich schlafen.
Der Morgen brach an und ich merkte, dass all das kein Traum war sondern ich wirklich hier in dieser Taverne mich schlafen legte. Der einzige Traum den ich hatte war ein sehr merkwürdiger, doch das wird wohl an der Aufregung und dem Chaos von Gestern liegen. Ich zog mich also an und ging dann zusammen mit Maduin frühstücken. Dabei unterhielten uns ein wenig, allerdings quatsche er wieder soviel wirres zeug, das ich mir die Mühe sparte um das alles verstehen zu wollen.
Gestärtkt für den Tag machten wir uns auf unsere beiden neuen Gefährten Hara und Arabella zu finden, denn diese schliefen in einer anderen Taverne, eine Stadtbekannte Taverne in der sich alle Abenteurer und Helden der Stadt antreffen lassen.

Auf dem Weg zur Taverne, hatten Maduin und ich uns ein wenig unterhalten, ich erzählte ihm aus welcher Gegend ich komme und von der wundervollsten Taverne der, die meines Vaters.
Angekommen an der Taverne Asozität der Abenteurer fragten wir nach Arabella und Hara beim wirt doch der konnte uns keine Antwort geben. Wir holten uns also ein Bier und warten auf sie.
Als die beiden durch die Tür herein kamen sprang Maduin auf um sie zu Begrüßen. Ungeschickt wie er schon häufig bewiesen hat zu sein, stoß er sein Bier um. Ich wollte diese Gelegenheit nutzen um weiterhin meine neuen magischen Kräfte zu testen und etwas gutes tun also rette ich sein Bier. Doch nicht nur scheint Maduin ungeschickt zu sein, sondern auch ungehobelt.
Denn nach dem Maduin sich mit unseren Kumpanen kurz sprachen drehte sich Maduin zu mir um und wollte sehen wie ich das Bier erneute rette, nicht das ich etwas dagegen hätte weiterhin das Zaubern zu üben, allerdings habe ich sehr wohl etwas gegen die unverschämtheit wenn man mir das frisch gerettete Bier über den Kopf schüttet…
Ich konnte aber noch mal meine innere Ruhe bewahren, was sich auch als notwendig herausstellte. Denn bevor wir darüber disskutieren konnten, flogen plötzlich Gnome durch die Taverne… wo bin ich bloß gelandet?

Es entbrannte darauf hin eine regelrechte Schlacht, denn diese Gnome schienen nicht mehr Herr ihrer Sinne gewesen zu sein, ihnen lief weißer Schaum aus dem Mund und ihre augen waren Blut unterlaufen… sie waren regelrecht wie reudige, wilde Tiere.
Nach dem wir die Oberhand gewonnen haben, waren der Wirt und ich gezwungen sie K.O zu schalgen, weil sie anders nicht zu beruhighen waren. Ich dachte mir schon als wir den Auftrag erhielten das diese Drogen ein wirkliches Problem sein könnten, allerdings habe ich nicht damit rechnen können.

Ich rannte nach dem Kampf raus um eine Wache zu finden, schließlich liegt die Vollstreckung der Justiz immernoch bei ihnen. Raus aus der Tür fand auf dem Hara und Arabella verletzt draußen liegen, doch Maduin kümmerte sich um sie, also rannte ich weiter.
Ich fand schnell einige Wachmänner und wir rannten zurück zur Taverne. Angekommen an jener kamen gleich mehrere Wachen um den ort sicher zu stellen.
Arabella und ich gingen in die Taverne um mit dem Wirt zu reden ob er vielleicht genauere Informationen dazu hat, was hier passiert ist. Diese hatter er nicht wirklich, ich durfte jedoch das Zimmer der gnome durchsuchen, sofern ich die schlüssel finde.
Ich durchsuchte die Gnome und fand stattdessen ein weißes Pulver das sich in einem Gespräch mit den Wachen als die Droge Hochland Schnee, in schlechter qualität heraus stellte. Weshalb die Gnome wahrscheinlich so eskalierten.

Als Hara und Maduin wiederkamen teilten wir all die Informationen die wir herraus fanden, sie fanden heraus wo wir eventuell an die Droge kommen könnten und wir eben wie diese hießen und aussehen.
Nun machte sich Maduin ein weiteres mal nützlich und überredete Joch, den Halbling der Taverne, uns den schlüssel zu dem Zimmer der Gnome zugeben.
Dieses untersuchten wir auf hinweise zu der Droge und wie die Gnome dran gekommen sind.
Tagebuch entdeckt nach dem Hara eine Falle auslöste… scheint so als würde jemand seine Geheimnisse nicht teilen wollen.
Nach dem wir uns das Tagebuch anschauten, stellte sich auch schnell heraus warum.
Das Tagebuch war ein Sammelsurium grausamer Erlbnisse und Geschichten, von Vergewaltigungen bis hin zu Geschichten über Messerkämpfe. Doch was uns neben all der Grausamkeit schnell ins Auge stach, war ein Symbol und ein Name; „Cyric“, eine dunkle Gottheit… das scheint so als würde da einiges zusammenpassen.
Mit neuen Hinweisen gestärkt planten wir unseren weiter verlauf. Madui hatte in der Zwischenzeit, geholfen die entstandenen Schäden wieder aufzuräumen… er beweist sich mehr und mehr als doch nicht so ungehobelt, vielleicht nur etwas verwirrt? Wie dem auch sein, Wir übergaben dem Wirt das Geld das wir bei den Gnomen fanden und brachen auf.

Doch vorerst wollten wir uns noch einmal eine Verschnaufpause gönnen und etwas essen gehen. Also gingen wir zum Hafen in ein wunderschönes kleines Café, ein herrlicher Ort den wir nie wieder betreten werden können, denn Maduin hat sofort die Dame die dort arbeitet beleidigt und sich mit einem Mann, der ihre Ehre verteidigen wollte, geprügelt. Naja viel mehr hat er ihn mit „gottes Hilfe“ verbrannt bis die Wachen kamen…. Hilfe, wo bin ich hier nur reingeraten?

Ein neuer Anfang (Shield of Light)

Ein neuer Anfang (Shield of Light)

Meine Seele ist rein.
Mein Gewissen ist schwarz.
Der Tod ist dein.
Die Kraft – mein.

Suzail

In Suzail im schönen Cormyr, mitten auf einem prominenten Stadtplatz droschen zwei Männer aufeinander ein. Ein gepflegter, wahrscheinlich Adliger, und ein deutlich weniger gepflegter Herumstreuner. Nach kurzer Zeit hatte sich eine Menschenmenge um die kämpfenden herum versammelt und einige davon sahen dem Schauspiel eher besorgt zu.

So auch ein Mensch in einer Rüstung, die viel zu schwer für ihn schien.
Yggdra ein junger Kerl beobachtete, wie dieser eine Handbewegung machte. Kurz darauf erzitterte die Erde. Doch die Menge war zu berauscht, um es so richtig wahr zu nehmen und er wiederholte das ganze, und nun ertönte aus dem Nichts auch noch der Schrei einer Frau.
Nun kam Bewegung in die Masse. Doch weitaus mehr, als irgendwem lieb sein konnte und an andere Stelle stiess eine Elfe mit einer sehr auffälligen Haarfarbe eine Drachengeborene um, als sie versuchte, den ersten Flüchtenden auszuweichen.

Yggdra ging geradewegs auf den Mann zu, der diese Szene ausgelöst hatte und versuchte diesen zur Rede zur stellen. Dieser reagierte ausweichend und trat seinerseits die Flucht an, während Yggdra ihm stetig folgte. Nachdem der Unbekannte eine Weile erfolglos versucht hatte, den jungen Mann ab zu schütteln, erblickte er das Schild einer Taverne mit einem auffälligen Drachenkopf.
Mit einer weiteren Handbewegung schlug er auf magische Art die schwere Eichentür des Etablissements auf und flüchtete sich hinein. Wo sich ihm ein seltsamer Anblick bot. Verschiedenste Menschen schienen sich einem Ritual hin zu geben und mindestens die Hälfte davon war Nackt.
Doch bevor er all zu lange schauen konnte spürte er schon eine schwere Hand, die ihn an seiner Schulter zurück hielt. Ein muskulöser Türsteher war mit seinem ungefragten Eindringen so gar nicht einverstanden und kurz darauf kam auch Yggdra und klärte den Türsteher darüber auf, was der unbekannte Mensch gerade getan hatte.
Die Behörden wurden verständig, doch während man auf die Stadtwache warte stritt sich der Mann weiterhin mit Yggdra, lehnte eine Gebühr ab, die der Türsteher als Entschuldigung verlangte und versuchte sich auch noch just in dem Augenblick, als die Stadtwache Eintraf, mit dem Wirken einer kleinen Schockwelle aus seiner misslichen Lage zu befreien. Doch es half ihm gar nichts, seine Schulter blieb felsenfest gegen eine Wand gepresst, und alle Anwesenden waren nun noch viel stärker verstimmt.
Die Stadtwache lies sich nicht lange bitten und bereitete sich darauf vor ihn ab zu führen als der Mann plötzlich behauptete, Yggdra sei sein Komplize und hätte ihm überhaupt erst die Tür zum Dragonrider Club geöffnet. Jeder Geduld beraubt nahm die Stadtwache kurzerhand beide mit.

Ein paar Seitengassen weiter hatten sich die Elfe und die Drachengeborene in eine Seitengasse gerettet während die aufgebrachte Masse sich verlief. Nun gingen sie wieder zur Hauptstrasse vor und während die Elfe beobachtete, wie die Stadtwache zwei Männer abführte, schaute die Drachengeborene in Richtung des Platzes wo die offiziellen mit erstaunlicher Effizienz die letzten Reste jeder Unruhe auflösten. „Beeindruckend“ sagte sie in Common. Da fing die Elfe an zu lächeln; „Schön, jemanden zu finden mit dem man sich in seiner Sprache unterhalten kann“.
Die beiden kamen ins Gespräch, beide waren sie neu in der Stadt und so hatten beide das Problem, sich um eine Unterkunft kümmern zu müssen. Ausserdem suchte die Drachengeborene, die sich als Hara vom Clan der Kynker vorstellte, eine lukrative Tätigkeit.
Die Elfe stellte sich als Arabella vor, sie kam weit aus dem Westen.
Sie fragten ein wenig herum und unter verschiedenen Optionen einigten sie sich schnell auf die vielversprechend klingende Assozation der Abenteurer und machten sich auf den Weg. Dort angekommen wurden sie allerdings etwas enttäuscht. Die einstige Villa wirkte mehr wie ein Geisterhaus, wenn sie nicht der Lärm einer prall gefüllten Taverne begrüsst hätte.
Sie hatten denn auch einige Mühe, sich mit dem Verwalter zu verständigen. Zumindest bis dieser seine Ohrpropfen heraus nahm. Eigentlich war alles ausgebucht, aber sie konnten noch eine Art Schuppen unter der Treppe mit ein paar Pritschen bekommen. Da das Gebäude etwas abseits lag und zumindest Hara hier ja noch etwas zu erledigen hatte, willigten sie ein, um nicht zurück in der Stadt auf den letzten Drücker etwas suchen zu müssen.
Hara sah sich etwas um. Ihre Mine erhellte sich zwar, als sie vier Drachengeborene an einem Tisch sah, doch diese wirkten so grummelig, dass sie lieber nach etwas anderem Ausschau hielt und fand mit Arabella einen Tisch der von einer Truppe geselliger Zwerge besiedelt war.
Sie wurden wilkommen geheissen, man stellte sich vor und lud gleich zu einer Verköstigung der lokalen Getränke ein. Arabella liess sich ein bekömmliches Bier geben, doch Hara mochte es feurig. Doch zur Belustigung aller hatte sie die Wirkung von Pfefferschnapps völlig unterschätzt. Nachdem sie nach Luft rang und ein Würgen zurück hielt, reichte ihr Arabella ihr Bier zum Herunter spülen und stimmte in das Gelächter ein, als sie wieder Luft bekam.

Tiefer in der Stadt erfassten die Stadtwachen die Personalien der beiden Verdächtigen, die an einen Tisch gekettet und je von einer Wache flankiert waren.
So lernte Yggdra endlich den Namen des Mannes, den er so eifrig zu stellen versucht hatte: Maduin, ein Kleriker im Dienste von Latander. Ein Offizieller stellte sich als Untergeneral Ornion vor. Er murmelte mehr oder weniger fast vor sich hin als er fest stellte, dass die Kampfmagier die ganze Situation rekonstruieren konnten, dass die ausgelöste Panik an die 50 Bürger verletzt hatte und das eine Wiedergutmachung in Höhe von 150 Gold Maduin Branford in Rechnung gestellt würde.
Der Status von Yggdra sei dagegen nicht klar, er könne jedoch seinen Willen als guter Bürger beweisen und sich für eine geheime Mission zur Verfügung stellen.
Schnell stellte man fest, das Maduin nicht über die finanziellen Möglichkeiten verfügte, um seiner Strafe nach zu kommen – etwas womit Ornion wohl bewusst gerechnet hatte, bot er ihm doch nun an, gemeinsam mit Yggdra die gewünschte Mission zu bestreiten.
Maduin blieb keine andere Wahl, obwohl weder Yggdra noch er sich vorstellen konnten, mit dem jeweils anderen zusammen zu arbeiten. Nachdem die beiden den Bedingungen zugestimmt hatten, wurde alles vertraglich festgehalten.
Erst jetzt gab der Untergeneral die Details des Auftrages bekannt: In der Stadt hatten sich zwei kriminelle Organisationen eingenistet, die sich untereinander bekriegten. Gleichzeitig verbreitete sich in der Stadt eine bewusstseinsverändernde Droge. Die beiden sollten recherchieren, wer genau dafür verantwortlich ist.
Sollten sie die Produktionsstätte der Drogen finden und zerstören winkte sogar eine Belohnung. Ihnen wurde zugesagt, das sie sich zwei bis drei Leute Verstärkung dazu holen könnten und diesen je 50 Gold für die Mühen in Aussicht stellen dürften. Geld dass sie sogleich in zwei Säckchen auf den Tisch legten.
Etwas irritiert fragten sie Ornion, wo sie denn solch Verstärkung ausfindig machen könnten, und der Untergeneral schlug die Soziotät der Abenteurer am Rande der Stadt vor. So wurden sie gehen gelassen und machten sich unter weiterer , konstanter Streiterei auf den Weg.

Vor Ort hatten Arabella und Hara viel Spass mit den Zwergen, welche die letzte Nacht vor dem Aufbruch zu einer Karavane feierten.
Schnell erfuhr Hara, dass immer Leute als Begleitung für Karavanen gesucht wurden, doch die meisten Abenteurer hier waren auf dem Weg in die Köngiswälder, wo ein Kopfgeld für die Goblins dort ausgelobt war.
Sollte es jemanden gelingen, den Wald komplett von Goblins zu befreien, war sogar ein Baronat über eben diese Wälder ausgelobt.
Arabella erzählte Hara, das sie auf der Suche nach ihrem Bruder war, der in dieser Stadt nach einer potentiellen Lebenspartnerin Ausschau gehalten hatte. Hara, für die der Clan das wichtigste im Leben war, war dies sehr sympatisch.

Als Yggdra und Maduin in der Taverne eintrafen, ging Yggdra erst auf die vier schweigsamen Drachengeborenen zu, doch Maduin dirigierte ihn zu der Gruppe der Zwerge und der beiden Damen, während er eine Runde für den Tisch bestellte.
Um die Aufmerksamkeit der Anwesenden auf sich zu ziehen, hielt Yggrda unter begeisterten Rufen der Zwerge eine kleine Rede:
Abenteurer von Weit und Fern, Willkommen im wunderschönen Königreich Cormyr. Mein sehr guter Freund Maduin steht dort hinten an der Bar und kommt gleich mit noch mehr Bier für euch alle an und lädt euch alle ein. Ich bin hier um – besonders zwei von euch – zu fragen, ob ihr nicht vielleicht Interesse an einem kleinen Abenteuer habt.“
So sprach Yggdra, Hänfling mit Schwert und einem Schild auf dem Rücken.
Arabella und Hara wahren fühlten sich etwas überfallen mit dem Angebot und Arabella meinte, dass schon etwas dafür Bezahlt werden müsste.
Da packte Maduin, der mittlerweile dazu gestossen war, etwas übereifrig einen der zuvor erhaltenen Goldbeutel auf den Tisch und meinte, dass es 50 Gold für jede geben würde. Ein Raunen ging durch den Raum und die Zwerge am Tisch meinten nur, dass sie auch gerne einmal so viel Gold auf einmal verdienen wollten.
Hara versuchte das Gold verschwinden zu lassen, was Yggdra sofort als Einverständnis missdeutete. Doch schon richtete er sich an Arabella und fragte, ob auch sie einverstanden sei – was sie bejahte. Und da Hara nicht von der Seite ihrer neuen Freundin weichen wollte, stimmte sie ein.
Nun Maduin völlig unbedarft aller Ohren hier der Gruppe erzählen, worin denn ihre Mission bestand, doch Yggdra bemerkte es rechtzeitig und brachte ihn zum Schweigen – mit einem Kuss.
Maduin ging darauf ein und wollte mehr, doch Yggdra war damit zufrieden, ihre Mission nicht schon vor Beginn scheitern zu sehen. Die Zwerge waren begeistert ob der unerwarteten Romantik und so bemerkte niemand die vier Drachengeborenen, die an den Tisch heran getreten waren.

Mit schwerem Akzent forderten sie das Gold gegen das Leben der Anwesenden. Doch Hara war zuerst neugierig. „Ich kenne euren Akzent nicht, von welchem Klan seid ihr?“
Vom Klan Sindra aus Ahm“ intonierten sie, während sie ihre Drohung unterstrichen, indem einer Haras Kopf auf die Tischplatte vor ihr knallte.
Während sie sich wieder aufrichtete und sich dabei umdrehte, landete sie einen unbemerkten Dolch in der Armbeuge des Täters, der Schmerzerfüllt zusammenbrach.
Wir können diese Sache vergessen, ihr geht wieder zu eurem Tisch zurück und ich gebe euch eine Runde aus – oder ihr werdet alle Schmerzen erfahren wie euer Kamerad hier.“ Erklärte Hara der Runde. Und die Sindra reagierten Unerwartet. „Ja Herrin, was immer ihr befehlt.“

Nach dem weitere Runden Bier zwischen den Tischen aufgeteilt wurden, einigte man sich darauf, in die Stadt aufzubrechen, um dort die Details des Auftrages beim Essen zu besprechen. Nachdem man eine Weile unterwegs war, bemerkten die Männer, das ihnen die Drachengeborenen folgten. Maduin sprach Hara darauf an. Der gefiel die neue Entourage, doch Maduin bestand darauf, dass sie zu vier unter sich blieben und Hara ging zu den Sindra und besprach sich mit ihnen. Sie waren sehr beeindruckt von Haras überlegenen Jagdinstinkten, die sie selbst die nächsten Tage im Königswald unter Beweis stellen wollten, doch nun hatten den Eindruck, sich ihr beweisen zu müssen. Hara bat sie, sich zuerst noch zurück zu halten, dass sie sie dazu holen würde, würde sich eine Möglichkeit zur Jagd ergeben – und vielleicht würde sie sie ja im Anschluss in den Köngiswald begleiten.

Sie fanden sich in der Schlemmermeile der Stadt ein und lernten sich dabei etwas kennen. Doch es zeigten sich zunehmende Schrulligkeiten bei allen Beteiligten. Arabella befragte ständig ihre Tasche, als ob darin ein kleiner Mensch wäre, Hara schien Leute nicht mehr voneinander unterscheiden zu können, Yggdra klebte noch immer der Vogeldreck am Kopf und Maduin erfand neue Wörter.
Hara ging es so schlimm, dass sich schnell von der Gruppe verabschiedete, zur Taverne rannte und sich im Schuppen unter der Treppe auf der Pritsche einrollte und von nichts mehr wissen wollte.
Die anderen vereinbarten sich am nächsten Tag auf der Stadtwache zu viert mit dem Auftraggeber auszutauschen und verliefen sich.
Yggdra und Maduin nahmen eine Herberge in der Stadt und ein zumindest einer ein Bad, doch dann gingen auch sie zu Bett.

Und alle vier träumten das gleiche:

Meine Seele ist rein.
Mein Gewissen ist schwarz.
Der Tod ist dein.
Die Kraft – mein
.“


In einem dunklen Raum unter Tage steht ein Obelisk, in den eine Geschichte eingeritzt ist
Es begab sich zu einer Zeit, als Dämonen Dörfer und Städte überfielen.
In einer Zeit, in der sich Menschen abschlachteten.
In einer dunkel Zeit.
Ein Monarch rief alle Schmiede des Reichs zusammen um zu verkünden:
„Wer es schafft, die ultimative Waffe gegen die Dämonen zu schmieden, solle fürstlich entlohnt werden,d en Posten des Hofschmiedes erlangen und es solle seiner Familie an nichts mangeln.“
Die Männer schrien auf, in grimmiger Entschlossenheit, den Auftrag ihres Herren zu erfüllen und zogen sich in ihre Schmieden zurück.
Sie schmiedeten.
Tag ein,
Tag aus.
Jeder glaubte, die ultimative Waffe geschmiedet zu haben. Voller Stolz versammelten sie sich wieder beim Monarchen, und ein jeder prahlte und präsentierte seine Waffe. Der Monarch bat zur ruhe und bat einen jeden vor zu treten, um seiner Waffe einen Test zu unterziehen.

Da geschah es:
Der Alarm wurde ausgelöst, Dämonen griffen das Schloss an, die Torflügel rissen auf, barsten an der Wand und hinein stürmte eine Horde von Dämonen. Mit gekreische und gejohle griffen sie jeden Menschen im Schloss an.
Die Schmiede, in der festen Überzeugung das beste Schwert gegen den Dämonen geschaffen zu haben riefen zum Gegenangriff und stürmten auf die Dämonen zu.
Waffen zerbrachen, Männer schrien und starben, sie flohen und sahen ihre Familien sterben.
Alle Hoffnung schien verloren, und die Dämonen plünderten das Schloss.
Einige der Schmiede konnten entkommen und schworen bittere Rache. Einer von ihnen war zuvor als Geselle auf Wanderschaft und studierte die Schmiedekunst im ganzen Land. Bei einem Hexenmeister stahl er die Formel um den Waffen magische Kraft einzuhauchen.
So sammelte er die Materialien und schloss sich in seine Schmiede ein.
Tag ein,
Tag aus
hämmerte er und das klirren hallte über das ganze Dorf.
Zuerst versuchte er es mit Menschenhaaren.
Er formte ein Schwert daraus und voller Hoffnung, die Dämonenwaffe hergestellt zu haben, stürzte er sich in den Kampf, als eine Horde das Dorf überfiel.
Er schlug, er stach, er hiebte sich einen Weg.
Doch die Klinge richtete keinen Schaden an. Voller Verzweiflung musste er mit an sehen, wie sein Dorf zerstört wurde.
Er schrie.
Er schrie sich all seinen Wahn hinaus, dem er verfiel.
Es blieb im nur noch eine Möglichkeit: Wieder schloss er sich in der Schmiede ein. Tag und Nacht arbeitete er. Er formte einen Speer aus seinem Blute.
Mit jedem Schlag auf die Spitze verlor sich ein Stück Seele darin.
Er formte einen Schaft, mit jedem Schlag verformte sich sein Fleisch ein wenig mehr.
Und nach 40 Tagen und Nächten war es vollbracht. Der Speer war erwacht und der Schmied war fort.

Meine Seele ist rein.
Mein Gewissen ist schwarz.
Der Tod ist dein.
Die Kraft – mein
.“

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