Die Kirche und der Priester (Cult of the Damned)

Die Kirche und der Priester (Cult of the Damned)Die Kirche und der Priester (Cult of the Damned)

Nachdem der erste schrecken überstanden war, machten sich alle Mitglieder auf den Weg zum Gutshaus. Da der Weg nicht lang war, wurde nicht groß rumgetrödelt und schon fanden sich alle wieder im Essenssaal, der vorher schon zum Schlafsaal umfunktioniert wurde, wieder.

Drisinil meinte, Sie würde nochmal ein wenig in der kleinen Bibliothek etwas lesen wollen. Sie habe Interesse an den Rittern der Raben. Nach guten 2 Stunden kam Drisinil zurück und fragte Ireena ob es wirklich stimmt, dass der Kult der Paladine und Priester seit langer Zeit vernichtet worden ist.
Ireena meinte es gäbe noch eine alte Geschichte über den letzten verbliebenden Ritter. Der Ritter solle allein in den Landen von Barovia gegen das Böse sich zur Wehr setzten. Jedoch weiß keiner ob dies stimmt und wenn ja, wo dieser Ritter zu finden ist.

Sodan machten sich alle darauf sich zur Ruhe zu begeben. Es wurden Wachen eingeteilt und die Türe verschlossen.
Während Jurax wache hielt und in seinem Folianten schmökerte, bemerkte er das es an der Holzfassade des Hauses scharrte. Hier und dort, immer wieder. Ein Wolfsheulen und leises Gebell vernahm er. Als Jurax aus dem Fenster schaute, sah er 4 Schreckenswölfe die auf den Straßen, vor und um das Gutshaus ihre Kreise zogen. Es schaute so aus, als ob Sie für etwas oder jemanden Wache hielten, dennoch dauerhaft das Gutshaus im Augenschein behielten.

Während dem Rest der Nacht wurden die Wölfe immer unruhiger, jedoch näherten sich dem Haus nicht. In den frühen Morgenstunden verschwanden Sie.
Nach einem kurzen Frühstück ging es, im Schlepptau wieder Ismark, auf zur Kirche. In den Straßen vom Dorf wurden immer wieder Zombies und vereinzelt Ghoule gesehen. Sie streiften hier herum, dort herum und schienen völlig Willenlos in der Gegend umher zu irren.
Jedoch bestand keine Zeit sich um das Untote Pack zu kümmern.

Nach relativ kurzer Zeit kam die Gruppe an „Bildraths Krämerladen“ vorbei.
Dieser war verbarrikadiert, jedoch kam Jurax mit Bildrath in Kontakt und konnte somit zwei Dolche für Ismark erwerben, die jener gleich bezahlte und an sich nahm. Nachdem sich Ismark wie ein Tollpatsch benahm und ein Teil seiner Kleidung zerschnitten hatte, hingen die Dolche mit Ihrer Scheide am Gürtel. Jurax musste am Ende noch mithelfen, nachdem er sich das Elend kurz mit angesehen hatte.

Eine gute halbe Stunde später war die Kirche im Sichtfeld aller Gruppenmitglieder. Eine recht große Kirche aus Holz. Die Fenster sind zerborsten, ein Teil des Daches und der rechten Fassade waren herausgebrochen bzw. zerstört worden. Viele Löcher säumten die Wand und das Dach. Grün-Orangartiges Licht war in den Löchern und der halb offen stehenden Tür zu sehen. Ebenfalls wurden Gebetssprüche in Drakonisch aufgesagt, wie Drisinil meinte, die keinen Sinn ergaben.
In der Kirche selber waren am Anfang vier Räume zu sehen. Die zwei rechts waren durch einen unfreiwilligen Wanddurchbruch verbunden. Im linken vorderen war ein Toter und halb verrotteter Hundeleichnahm zu finden. Ansonsten gab es nichts außer Kaputtes Inventar zu finden.

Cleric2Am Ende der Kirche, hinter dem kleinen Altar stand ein Priester. Der Priester trug eine Ritterrüstung und ein zerschlissenes und dreckiges Gewand der Kleriker. Vor dem Altar befand sich ein großen Loch im Boden; direkt über dem Loch im Dach war ebenfalls ein großer Einbruch zu sehen.
Amara versuchte mit dem Priester zu reden. Es ging um den Sohn des Priesters, um das Dorf und dennoch um nichts. Nichts machte wirklich Sinn, was der Priester von sich gab.
Er zog langsam eine Schriftrolle aus dem Gewand hervor. Nachdem er ausgerufen hatte „So fahrt alle zur Hölle!“, lief Jurax los und riss dem alten Mann die Schriftrolle aus der Hand. Oskar schnappte sich den Morgenstern und das Schild, welche neben dem Altar in Griffreichweite des Mannes lagen.
Amara blieb stehen und fragte sich, was ist gerade genau passiert bzw. was passiert gerade?
Drisinil lief zum Mann, mit hoch gehobenen Schwert.

Jurax Flinkheit zu danken konnte er sofort angreifen, nachdem er die Schriftrolle im magischen Rucksack verbarg. Seine Fäusten hämmerten auf die Rüstung des Priesters nieder. Genau in dem Moment als die letzte Faust die Brust traf, durchzuckte Jurax ein lähmendes Gefühl. Er stand betäubt da. Oskar griff mit seinem Hammer an. Traf und machte sich bereit auf weiteres zu warten. Drisinil verfehlte nur knapp, konnte jedoch die Worte des Priesters vernehmen die ebenfalls Oskar wie eine Säule erstarren ließen. Darauf sprang der Priester in das Loch und Amara stand, vielleicht immer noch sich Fragend, vor der Szenerie. Oskar wurde durch die Magie der Dunkelelfe zurück in die Bewegung gerufen, Jurax wurde sofort von Amara in Richtung Ausgang gezogen, schon fast geschliffen.

Am Ausgang erwarteten ein Zombie und Skelett die Gruppe. Mit denen wurde kurzer Prozess gemacht und jeder sah, wie unter dem Schutthaufen in einem Raum, eine Falltür geöffnet war. Der Priester war von unten zu Hören „Doru, mach dich bereit. Wir haben Besuch!“. Die Drow der Eilistraee ging herab. Der Rest folgte ihr.a12666d9f1539b13e7139d8d7d8389e7
zombieUnten war der Priester, ein riesiges Ungetüm und zwei Zombies in Ritterrüstung zu sehen. Einer der Zombies floh sofort, nachdem Drisinil Ihre göttliche Gunst einsetzte, Amara schoss auf den Priester. Oskar und Jurax kümmerten sich um den verbleibenden Zombie. Das Ungetüm fiel über Amara her. Der gewaltige verdrehte Kiefer grub sich zweimal tief in die Schultern von Amara und Sie fühlte sogleich, das etwas in Ihren Wehnen kribbelte. Der Zombie hielt nicht lange stand und somit kümmerten sich alle um das Scheusal.
Der Priester kam heran und wollte das Scheusal verstärken, wurde jedoch durch Jurax und Oskars Angriffe zur Strecke gebracht.

Amara floh, nachdem Sie von Drisinil unsanft zur Seite gestoßen worden ist, auf die Treppe. Drisinil fing sich einen tiefen Biss, der die Hälfte des Kopfes traf, ein. Als der Kampf seinen Zenit erreichte, bemerkte Amara wie lauter Untoter Leiber sich aus dem erdigen Boden des Kellers schälten. Um zu zählen war keine Zeit, jedoch waren es viele und die Zeit drängte. Just in dem Moment, kurz bevor Oskars Fuß Opfer eines Zombies geworden wäre, viel das Ungetüm in sich zusammen und alle Untote in dem Raum mit. Amaras Blut kam zur Beruhigung und fühlte sich normal an. Allgemein schien es so, als ob eine kleine aber wahrnehmbare Last von allen Herzen abgefallen sei.

Es wurde nach Verwertbarem gesucht und Drisinil fand ein Tagebuch.
Das Tagebuch war vom Priester, namens Danovich. Die erste Hälfte handelte von normalen Einträgen. Der Rest wurde aufgrund der Zeit und des letzten harten Kampfes nicht überflogen.

Alle machten sich auf zum Gutshaus und sahen, das ein kleiner Teil des Nebels sich lichtete und mit dem verschwanden auch alle der Gruppe sichtbaren Zombies. Sie wichen mit dem Nebel zurück und so blieb nur eine normale, kleine und sehr transparente Schicht des Nebels zurück.
Angekommen im Gutshaus, ließ sich jeder mit seinen schweren und erschöpften Gliedern, obwohl die Uhr gerade erst Nachmittag schlug, fallen und ruhte sich aus.

Land-of-Barovia-4

Rätsel über Rätsel (Cult of the Damned)

Rätsel über Rätsel (Cult of the Damned)Rätsel über Rätsel (Cult of the Damned)

In der Nacht vom 16.Tarsakh zum 17. Tarsakh 1382 wurde die Gruppe im Gutshaus des Bürgermeisters von 2 Geistern angegriffen. Das etwas Größere riss einen kleinen Teil von Brotors Ledergürtel ab und entkam der Gruppe bei der kleinen Verfolgung. Das kleinere wurde an der Hauseingangstür gestellt und bezog reichlich Prügel, na ja die hälfe der Schläge, Pfeile & Bolzen flogen ja auch ohne Schaden anzurichten hindurch.

Am 17.Tarsakh wurde ordentlich Gefrühstückt und danach wurde durch die Gruppe dem gutem Hr. Ismark Kolyana ( Sohn des Bürgermeisters, der in der Dorfschänke von der Gruppe 1 Tage zuvor entdecket wurde, kann auch sein das er deswegen als Papagei betitelt wird weil er so bunt angezogen ist ) noch einmal ordentlich ins Gewissen geredet ohne das Körperliche Attribute zur Anwendung kam. Er wurde mehr oder weniger Überzeugt, dass er sich schon auf Grund seiner Stellung, als Sohn des Bürgermeisters, etwas mehr um seine Dorfbewohner kümmern sollte. Da seine Schwester jetzt das Amt der Dorfbürgermeisterin inne hatte wurde Sie gefragt ob Sie Einwände hatte, natürlich hatte Sie keine, sie begrüßte es schon eher und war vielleicht auch etwas erfreut.

Da die Verdammten es jetzt schon zweimal mit Geistern in engeren Kontakt gekommen sind, wurden 10 Flaschen mit geweihtem Wasser gefüllt und auf die Gruppenmitglieder aufgeteilt. Danach ging es denn in das Dorf um für unseren Papagei eine etwas Sinnvollere Ausrüstung zu besorgen. Es führte der Weg der Gruppe zum weiß gestrichenen Haus das nicht sehr beschädigt war und auch nicht verbarrikadiert war. Im Erdgeschoss fand man nichts von Bedeutung oder was als Waffe für den Papagei dienen konnte. Aller ding fand die Gruppe einen Geheimgang. Als der Mechanismus der verborgenen Tür entdeckt und ausgelöst wurde, hörte die Gruppe von oben  die Stimme einer etwas älteren Menschen Frau.

Also teilte sich die Gruppe auf.

Jorax, Amara, DBW gingen in den Gang, Knartsch sorgte für Rückendeckung in einem Versteck im EG (hoff ich zumindest, weil gesehen hab ich ihn nicht mehr. Drisinil, Cyrilla und der Papagei gingen nach oben.

Jorax, Amara und der braune Wanderer mussten durch einen engen niedrigen Gang krabbeln der ca. 1,5 – 2 m lang war. Es war stockfinster und Amara musste eine Kerze entzünden um etwas Licht für sich ins dunkele zu bringen (Elfen und ihre Dämmersicht). Danach wurde dieser Gang etwas breiter und höher, so dass alle halbwegs aufrecht gegen konnten. Am Ende dieses Ganges stand die kleine Gruppe vor einer Holztür mit Vorhängeschloss. Der Geruch im Gang erinnerte die 3 etwas an getrocknetes Blut, und einen leicht modrigem Geruch stieg ihnen in die Nase. Egal, Amara versuchte sich als Schlossknackerin , bescheiden , zwei Dietriche hatten nicht die erhoffte Wirkung. Also beschoss Jorax es auf die etwas andere Schlosskackertour. Er ließ sich vom brauen Wanderer das 2 Tage zuvor gefundene Nageleisen geben und hebelte das mickrige Vorhängeschloss auf. Die Gruppe trat durch die Tür. Der Raum der sich der Gruppe erschloss war ca. 5 x 5 m groß und hatte einen kleinen Teich auf der linken Hälfte des Raumes. Es fand sich eine junge Frau die am Ufer des kleinen Teiches lag.  Ihr linker Arm war an der Schulter abgetrennt worden. Aber die Wunden waren aller mehr oder weniger fachmännisch versorgt wurden. Die meisten Ihrer Knochen waren auch mehr als einmal gebrochen worden. Sie ist also gefoltert worden. Die Gruppe untersuchte denn Raum weiter und fand in der einen Ecke einen Lagerraum. Der Lagerraum hatte auf der einen Seite allerlei Geräte um Glieder abzutrennen und Wunden zu versorgen und auf der gegenüberliegenden Seite waren Gleichermaßen von unterschiedlichen Personen und evtl. auch Rassen in Glass Behälter eingelegt / konserviert. Nach dieser Entdeckung untersuchten die Gruppe noch einmal die Frau am Ufer und fanden an den Füßen Abdrücke von Eisenfesseln mit der Gefangene angekettet wurden und im Wasser einen Wappenrock mit einem grünen Knochenschädel. Stellen für solche Vorrichtung für Ankettung fand die Gruppe anschließend auch an den Wänden, sie waren aber schon etwas von Moosen überwachsen. Danach ging die Gruppe zurück in den Raum im EG.

Drisinil, Cyrilla und der Papagei gingen nach oben und hielten mit der alten Dame einen Café Klatsch ab. (Falls das einer etwas näher ausführen möchte kann er das gerne machen)

Als Jorax, Amara, DBW zurück in den Raum im EG kam gesellte sich Cyrilla zu Ihnen und erzählte der Gruppe was sich abgespielt hatte, Café Pläuschchen halt. also marschierte die gesamte Gruppe nach oben zur alten Dame und gesellte sich zu Drisinil und dem Papagei. Jorax zückte sein Fässchen und erklärte der alten Dame das er Tee nur trinkt wenn da etwas Schuss in der Tasche Tee ist, und gab einen Portion Rum aus seinem Fässchen dazu. Der alten Dame schmeckte es sehr und so ging es denn mit den nächsten 4-5 Tassen weiter. Nach einigen sehr zweideutigen Sätzen der guten alten Dame faste Jorax den Entschluss, dass die alte Dame mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Mörderin war, die sich mit abgetrennten Gliedmaßen die Gunst der Werwölfe erkaufen wollte. Warum auch wohl das Haus nicht beim Angriff der Werwölfe angegriffen wurde. Darauf trat er mit voller Wucht gegen die Tischkante und lies den Tisch auf die alte Dame zuschießen. Darüber war die alte Dame wohl sehr verdutzt, denn im nächsten Zug sprang Jorax auf den Teetisch ging mit einer 360° Drehung in die Hocke und lies seine Fuß mit vollem Schwung gegen die linke Seite des Kopfes prallen. Das traf die Dame mit voller Wucht und lies sie zu Boden fallen, Jorax kommt in einer fließenden Bewegung auf die Beine, springt sofort ab und trifft die Dame mit einem Ellenbogen Drop auf dem oberem Rücken / Schulterblätter der alten Dame was ihr Ende bedeutete. Der anschließende Genickbruch durch drehen der Kopfes um mehr als 180 ° ist nicht mehr von Bedeutung. Danach ist Jorax etwas enttäuscht , hatte er doch Felsen fest angenommen die gute alte , jetzt tote , Dame ist nur Fassade und es verwandelt sich in ein fieses stinkendes 2,50 m großes Monster. “ hab ich evtl. jemanden unschuldiges getötet “ ging den Zwerg durch den Kopf und verwirrte Ihn sehr. Das blieb der Gruppe nicht verborgen und der Zwerg bekam Zuspruch und wurde von Amara getröstet. Danach durch suchte die Gruppe sehr sorgfältig das gesamte Haus, schließlich wurden sie im Erdgeschoß, genauer gesagt in der Küche, fündig. Sie fanden im einer kleinen Holzschatulle einen Zettel der mit folgenden Worten beschrieben war: Diene uns gut, so wird dir kein Leid geschehen, Unterzeichnet mit Valicya. Das machte dem Zwerg wieder Mut, also hatte er wohl doch den richtigen Richter bei der alten Dame gehabt. Nach dem die Gruppe die Leiche der jungen Frau dem Papagei gezeigt hatte bestätigte er das die Leiche der jungen Frau die Tochter der alten Dame war. Noch eine Bestätigung mehr für den Zwerg, dass richtige getan zu haben.

Anschließend ging die Gruppe zurück und bereiteten sich darauf vor den Friedhof und die dazu gehörenden Kapelle / Kirche zu untersuchen.

Zur Erinnerung der Zeitliche Ablauf der vergangenen Tage bevor die Gruppe im die Ortschaft kam:

14 Tage vor Eintreffen der Gruppe im Ort: Gespräch zwischen dem Bürgermeister und dem Graf Strahd von Zarovich, der Graf wurde durch das sehr gleißend helle Aufleuchten des Amulettes der Rabenkinder in die Flucht geschlagen

7-8 Tage vor Eintreffen der Gruppe im Ort : tot des Bürgermeisters

5-6 Tage vor Eintreffen der Gruppe im Ort : Angriff der Werwölfe auf das Dorf

3 Tagen vor Eintreffen der Gruppe im Ort : Angriff des Zombies auf das Dorf

Tag 0 Eintreffen der Gruppe im Ort

Die Angst der unterdrückten Stadtbewohner (Cult of the Damned)

Die Angst der unterdrückten Stadtbewohner (Cult of the Damned)Die Angst der unterdrückten Stadtbewohner (Cult of the Damned)

Die Verdammten verbarrikadierten sich in einen der Häuser in Barovia. Jorax fand im Obergeschoss eine Karte von der Stadtregion. Als er die Karte betrachtete kamen ihm Erinnerungen seines letzten Traumes wieder hervor. Er machte ein Zigeunerlager aus und markierte es auf der Karte. Die Gruppe richtete sich für die Nacht ein und teilten Wachschichten ein. Jorax und der braune Wanderer hielten die erste. In dieser Nacht verspürte Therax  wahnsinnige Angst und kam aus seinem gewohnten Versteckspiel hervorgekrochen. Als der kleine Drache bei Amara Schutz suchte, bemerkte der braune Wanderer ihn. Er staunte nicht schlecht als er Amaras gehütetes Geheimnis endlich auf die Schliche gekommen war. Jorax beobachtete Therax grübelnd und nahm ein großen Schluck aus seinem Fass. Amara wachte langsam auf und vernahm nun den Angstzustand ihres kleinen Familiars. Im selben Augenblick erschienen zwei alte Schreckgespenster an einer der Wände und eines der beiden schwebte zielstrebig auf Therax zu. Der kleine Drachte fauchte so laut er konnte und mit seinen Krallen klammerte er sich an Amara, die nun vor Schmerzen vollends wach war, fest. Jorax erschrak sich als er das Gespenst sah, gerade in dem Moment als er aus seinem Fass trank. Er prustete den hochprozentigen Alkohol vor Schreck aus, sodaß es eine kleine Stichflamme am Kamin gab und kurz den Raum erhellte. Der Braune Wanderer und Amara machten sich kampfbereit als das alte Gespenst gerade auf Therax einschlug und ihn schwer verletzte. Therax versuchte fort zu kommen und flog nach oben zur Decke, doch sein Gegner konnte Schweben und folgte ihm. Alle im Raum waren nun wach und schlugen auf das Gespenst ein, doch nun kam von der anderen Seite des Raumes das andere Schreckgespenst auf die Gruppe zu geflogen. Dresinil schaltete schnell und vertrieb dieses Wesen schnell mit ihrer göttlichen Gabe. Die Verdammten schafften es leicht Ihren Gegner aus der Luft zu holen und somit niederzustrecken. Im selben Moment als der Kampf zu Ende war, kam ein Zwerg durch eines der Fenster in den Raum gestürmt. Alle waren sehr überrascht, denn der Zwerg schien ihnen zu Hilfe zu eilen und spach zu dem die altbekannte Handelssprache. Er stellte sich als Oskar vor, ein Zwerg aus der Zitadelle Adbar. Jorax schien in Tränen zu fallen, denn auch er kam aus Adbars Zwergenfeste. Er umarmte ihn, holte sein Fass herraus und trank mit dem Neuen erstmal auf die Heimat. Oskar erzählte seine Geschichte, daß er gerade seiner Wege zog und plötzlich durch ein merkwürdigen Nebel in diese Stadt gelandet sei. Als er nun auch erfuhr wie die Verdammten hier gestrandet seien, beschlossen sie einen gemeinsamen einen Weg zu finden um aus diesem Lande wieder nach Hause zu finden. Die weitere Nacht verlief sorgenfrei und alle konnten sich ausruhen.

 

 

Mit ihren neuen Weggefährten machten sich die Verdammten auf den Weg zur Schenke im Dorf. Auf dem Weg dort hin gerieten sie in einen Kampf zwischen Untote und eine Paladinfrau. Die Frau sah sehr angeschlagen aus und die Gruppe eilte ihr zu Hilfe. Amara und der braune Wanderer schoßen ihre Pfeile, einen nach den anderen in ihre Gegner. Jorax und Oskar stürmten die Untoten mit einen Zwergenlied an und Drisinil segnete ihre Verbündeten und machte sich bereit weitere Zauber zu wirken. Inmitten des Kampfgeschehens schaffte es ein Zombie die heldenhafte Frau zu beißen, woraufhin diese sich ebenfalls in ein Zombie verwandelte. Als die Untote Paladine die Verdammten angriff, wurde es plötzlich laut, da der Brunnen vom Marktplatz in sich zusammenbrach. Es kam ein furchteinflößendes Monstum zum Vorschein und es sah aus wie ein riesiger untoter Golem. Als die Gruppe endlich die untote Frau vernichtete, machten sie sich siegessicher daran das wütende Ungeheuer anzugreifen. Drisinil war zuerst zur Stelle. Mittels magischer Strahlen verletzte sie das Ungetüm schwer und trennte dessen einen Arm ab. Aber das muskulöse Monster haute mit der Faust des anderen Armes so fest zu, daß Drisinil bis zur Hälfte im Boden steckte und sich nurnoch mit einem Schild wehren konnte. Sofort flogen wieder Pfeile von Amara, dem braunen Wanderer und Knartsch auf den Gegner und trafen auch. Doch es schien dem großen toten Golem nichts auszumachen. Erst als Oskar  und Jorax ihren Gegner in die Zange nahmen, schafften sie es ihren harten Feind zu Fall zu bringen und zu töten.

 

tavernbarAls die Gruppe die Toten durchsuchten öffnete sich in der Dorfschenke die Tür. Man sah mit ungläubigen Blicken einige der Anwesenden aus den Fenstern starren wo sich die Dorfbewohner nun tummelten. Als die Verdammten eintraten vernahm man Getuschel und Geflüster über den Kampf mit dem untoten Golem. Viele bewunderten die Gefährten, denn die Dorfbewohner hatten bisher nichts zu ihrer eigenen Befreiung beizutragen. Als Jorax den Verantwortlichen heraussah, stellten sich die Helden vor und befragten ihn was sich denn in diesem Dorf zutragen würde und warum sich die Bewohner versteckten. Es war der Bruder der Bürgermeisterin den die Verdammten antrafen, ein Schnösel und Einfaltspinsel, der nur an sich zu Glauben schien und für die Gruppe keine Hilfe war. Er wollte anscheinend mit den Gefährten nichts zu schaffen haben und konnte auch keine rechten Auskünfte geben. Nach langer Diskusion prügelte ihn Jorax aus der Schenke und befahl ihn die Gruppe zum Gutshaus seiner Schwester zu führen. Dort angekommen trafen sie auf die Bürgermeisterin von Brovia, die ihnen von ihrem verstorbenen Vater erzählte. Die Verdammten bekamen wichtige Informationen über den Graf des Schlosses welcher das Land schon sein 700 Jahren unterdrückte. Die Bürgermeisterin berichtete auch von einen ihrer Träume, der anscheinend sehr mysteriös sei. Als man ihr beim Erzählen so zuhörte, schien sie immer wieder unbewußt an ihrem Nacken zu kratzen und die Verdammten wollten von ihr wissen ob sie gebissen wurde. Die Gruppe erkannte, nachdem ein klein wenig die Kunst des Überredens genutzt werden musste, dass die Bürgermeisterin von einem Vampir gebissen worden ist. Jedenfalls hatte es den Anschein danach.Land of Barovia 2
Im gleichen Augenblick kam der Gedanken auf, das es eine mentale Verbindung mit der Bürgermeisterin und wahrscheinlich dem Grafen gibt Der Graf wurde nun mehrfach als „Teufel“ bezeichnet und somit war der Gedanke auch nahe, dass der Graf ein Vampir oder ähnliches untote Wesen sei.. Was nun zu tun sei, würde der Kult der Verdammten am nächsten Tag beratschlagen. Diese Nacht wollten sie alle ersteinmal in aller Ruhe ausschlafen und die Bürgermeisterin von Brovia lud die Gefährten ein im Gutshaus zu übernachten.

 

 

Verirrt im Nebel (Cult of the Damned)

Verirrt im Nebel (Cult of the Damned)

Während Brotor wache hielt, hatten Jurax und Knartsch jeweils einen Traum.

Knartsch träumte von Werwölfen, einer Höhle im Wald und einer Frau, die einer Elfe gleich kommt. Juarx wieder flog in seinem Traum über ein großes Tal. Er flog auf ein Schloss, mitten im Gebirge zu. Der Flug ging in den höchsten Turm, wo ein großes rotes Kristallherz pulsierend ihn erwartete.

Verirrt im Nebel (Cult of the Damned)Nachdem die kurze Nacht vorbei war, machte sich die Gruppe daran zu erfahren, wo sie nun waren und wie sie nach Hause kommen würden. Da der Schuppen, in dem sie alle nächtigten, direkt an die Taverne anschloss, stapfte Amara direkt auf die Tür zu; Jurax blickte durch ein geöffnetes Fenster in den Schankraum.
Die Taverne war im Romanik/ Gothik Stil gehalten. Der Innenraum war klein. Es hing viel Knoblauch an den Wänden und Stützbalken. Schinken und Wurst hingen nahe der Theke von der Decke, Käse und Brot war auch zu sehen. Ein paar alte Ölgemälde waren zu sehen, genauso wie winzige Feuerschalen die von der Decke hingen. Kerzen die an den Wänden in Leuchtern hingen, erhellten ebenso den Raum ein wenig; dennoch war der komplette Innenraum eher schummrig.

Nur eine Handvoll von Menschen saß in der Taverne. Es wirkte eine stark bedrückende Stille. Es schien bereits so, als ob selbst das zusammen stoßen der Bierhumpen kein Laut verursachen durfte. Amara klopfte lauthals an der Tür. Der Wirt und die Wirtin, welche nahe der Treppe nach oben in einem Bottich etwas zu stampfen schien, blickten sich kurz an und der Wirt öffnete darauf die Tür. Er fragte etwas in einer Sprache, die keiner der Gruppe verstand. Auch verstand der Wirt die Gruppe nicht.
Erst nachdem Jurax mit Händen und Füßen zu verstehen gab, das sie etwas zu Essen und Trinken haben möchten, wurden Sie herein gelassen.

Es wurden Brotlaibe, Mettwürste und starkes, dunkles, würziges Bier aufgetischt. Jeder probierte das Bier. Jurax fühlte sich wie im siebten Himmel als er sein Bier trank. Es erinnerte ihn an das „Silverforge Rare Stout“, welches als eines der besten, teuersten und seltensten Biere von Zwergen Hand gebraut zählt.

Der Rest der Gruppe, bis auf Drisinil, gab das ihr Bier Jurax, der es jauxend trank.
Während dessen wachte, im oberen Geschoss in einem Einzelzimmer, die Magierin Cyrilla Ward auf. Sie wusste noch, das sie auf dem Weg von Niewinter nach Silbrigmond gewesen ist, am Rande eines Waldes rastete. Warum sie jedoch nun in einer ihr unbekannten Taverne erwachte, war ich völlig schleierhaft. Ebenso das all ihr Hab und Gut bei ihr waren, feinsäuberlich sortiert. Sie machte sich auf und ging in den Schankraum.
Es war kaum zu übersehen, das gegenüber der Einrichtung und wenigen Menschen hier im Raum, Fremde angekommen sind. Die fremden aßen und tranken gerade, wobei sie versuchten den Wirt zu bezahlen. Der Wirt wiederum gab das Goldstück, welches ihn Jurax gab, wieder zurück und hielt dafür eine der Gruppe unbekannten Münze entgegen.

Cyrilla setzte sich an den Tresen, gab dem Wirt, der sich rätselnd über das Goldstück zum Tresen begab, zu verstehen das sie ebenfalls Wurst und Brot haben möchte. Sie bekam selbiges und bezahlte mit einem Goldnugget. Der Wirt nahm das Nugget dankend entgegen.

Nachdem sich Cyrilla und die Gruppe verständigten, woher sie kamen, ob sie wissen würden wo sie seien und wie sie hier her gekommen sind, öffnete ein Mann die Tür der Taverne und klopfte sich selbstbewusst den Matsch von den Stiefeln. Der Mann trug eine recht bunte Pumphose und dazu lederne Kleidung, die sicherlich guten Schutz auf einfachen Reisen ab. Jedoch wirkte es eher so, als sei er ein Zigeuner.
Forschen Schrittes ging er auf die Bar zu, orderte sich ein Bier und trank dies sofort aus. Während er zur Bar ging, viel ein Brief aus seinem Umhang auf den Boden. Knartschs‘ Salamander fischte auf Befehl hin den Brief auf und brachte ihn Knartsch. Der braune Wanderer und Knartsch lasen den Brief, konnten jedoch nicht alles verstehen. Der Brief war zu stark im Dialekt geschrieben; jedoch konnte Cyrilla den Brief vollends entschlüsseln.

Der Zigeuner war kurz aufgebracht und beschuldigte die Gruppe den Brief gestohlen zu haben. Der Trubel wirkte nicht lang, denn der Mann gab zu verstehen das er aus dem Dorf Barovia komme und den Brief im Namen des Bürgermeisters einer Gruppe geben solle. Da jeder genauso gut war wie der andere, war es ihm völlig egal wer den Brief erhält, da er seine Bezahlung schon erhalten habe.

Nachdem der Zigeuner noch erzählte, das er durch die Nebel reisen könne, jedoch nichts von Toril, SiVistani5lbrigmond oder Berksfurt wusste, beschloss er weiter zu ziehen um seinen nächsten Auftrag zu vollenden. Kurz vorher zeigte er der Gruppe noch eine Karte, mit der die Verdammten jedoch wenig anzufangen schienen.
Nach ein wenig hin und her rätseln, was nun gemacht werden solle, wurde entschieden das man doch zum Bürgermeister von Barovia gehen solle um dort nach Informationen zu fragen. Schließlich wollten alle wieder in ihre gewohnte Umgebung zurück.

Der Weg zum Dorf war einen Tagesmarsch von der Taverne entfernt. Schwardunkle Pfützen säumten den matschigen Weg, welcher wieder durch den Nadelwald führte. Die Pfützen hatten keine Wellenbewegung, außer das wenige Wasser wurde von externer Quelle aufgewühlt. Mal dort und mal hier waberte ein kleine Nebelschicht über den Fußboden, verlor sich jedoch wieder im Wald und stellte kein Hindernis dar.
Am Abend wurde ein großes metallenes Tor erreicht. Das Tor war mit in den Wald eingebunden, jedoch schien es so als ob man tief in den Wald hineingehen müsse um das Tor seitwärts zu umgehen. Vor dem Tor standen zwei steinerne Staturen. Sie sahen aus wie Gargoyls, jedoch trug der eine Schwert und Schild, der andere einen Speer. Der Speerträger hatte nur noch eine Körperhälfte, der andere war ohne Kopf. Der Steinkopf lag mit der Abbruchstelle nach oben gerichtet, im Gras vor dem Tor.
Als die Gruppe sich gute 15m vom Tor entfernt befand, öffnete sich dieses von allein. Nachdem die Gruppe das Tor durchschritten hatte, schloss es sich wieder und jeder hatte ein merkwürdiges Gefühl. Dem ein oder anderen lief ein kalter Schauer den Rücken hinunter und jeder wusste, das ging gerade nicht mit normalen Dingen zu.
Ein Schild mit der Aufschrift „Zum Dorf Barovia“ zeigte den einzigen Weg zum Dorf. Jedoch konnte nur noch das Wort Barovia entziffert werden, der Rest schien von der Witterung zunichte gemacht worden zu sein.

Das Dorf lag in einem Nebel, der aus der Ferne viel Sicht nahm.barovia

Es roch nach Verwesung, verbrannten Fleisch, Qualm und Holzkohle. Der Großteil der Fachwerkhäuser war am Glimmen und völlig verwüstet. Die Straßen waren mit Schutt, einigen wenigen Leichen und viel Gerümpel belegt.
Terax flog voraus, weil Amara ein Kind hat schreien gehört. Immer weiterer entfernte sich Terax von der Gruppe, nachdem er gute 100 – 120m vom Ausgangspunkt entfernt, mehrere Zombies an einer Kreuzung sah. Ebenso zwei völlig entstellte und merkwürdig aussehende Hunde. Das rufen eines Kindes war nun deutlich zu hören. Terax verstand das kleine Mädchen, konnte es jedoch nicht sehen. Das Mädchen rief dauernd etwas wie „Bello, komm her. Die fressen uns. KOMM HER! HILFE!“
Auf dem Hinterhof, welcher zu dem kaputten Haus des Mädchen angrenzte, schritt ein einzelner Zombie auf das Haus zu. Als er die verschlossene, jedoch halb zertrümmerte Tür erreichte, schrie das Mädchen aus Leibeskräften und weckte somit die Aufmerksamkeit der restlichen Zombies auf der Straße.

Der Kult der Verdammten rannte zur Kreuzung. Drisinil und Cyrilla kümmerten sich um drei nahe Zombies. Jurax stürme vor, erledigte beide Hunde und kämpfe sich den Weg zum Haus frei.
Der braune Wanderer und Amara wollten von hinten mit ihren Bögen Unheil anrichten, jedoch wurde jeder Pfeil von einer Windböe weggefegt und somit konnten sie ihre Ziele nicht treffen. Knartsch und Amara machten sich, zusammen mit Jurax auf den Weg ins Haus und bekämpfen dort zwei Zombies, die versuchten in den Raum des kleinen Mädchens zu gelangen. Der braune Wanderer jedoch hatte mit einem Skelet Magier zu kämpfen und jedes Mal als ein Magisches Geschoß sein Ziel fand, verspürte der Wanderer eine komische unheilige Kraft seinen Körper durchströmen. Am Ende wurde der Wanderer noch von einem Zombie gebissen und wahrscheinlich mit einer Krankheit infiziert.
Das Kind konnte gerettet werden, es schien jedoch so als ob auch das Mädchen infiziert ist.

Land of BaroviaNachdem alle Untoten verbrannt worden sind, machte sich der Kult daran einen Unterschlupf zu suchen und beratschlagte sich.
Es kamen immer mehr Zweifel auf, als ob nicht der Schlossherr hinter allem Steckte; jedoch schien dies auch wiederum fast irrsinnig.

 

 

Eine Reise durch Nebel und Schrecken (Cult of the Damned)

Eine Reise durch Nebel und Schrecken (Cult of the Damned)Eine Reise durch Nebel und Schrecken (Cult of the Damned)

In Bergsfurth angekommen sah man von Weiten eine Handelskarawane nahe dem Dorf. Eine Menge Volk ging dort ihr Treiben nach und auch die Heldengruppe schaute sich dort nach kaufbaren Waren um. In einer Schenke erkannte man die Helden und man rief die Führer der Karawane Hassan und Walleria herbei. Diese waren überglücklich die Abenteurer anzutreffen, denn man hatte sie schon erwartet. Weil die Mitglieder des Cults of the Damned die Bewohner mehrerer Dörfer vor ihren Unglück der Trollinvasion gerettet haben, wurden sie alle hoch gelobt und gefeiert. Es wurde ein Festmahl angerichtet und am Abend mussten die Helden ihre Geschichte erzählen, diese wurde natürlich mit spannender Bardenmusik begleitet. Als Hassan und Walleria eine sehr große Kiste heranholten, bekam jeder aus der Gruppe eine Belohnung für ihre Heldentaten. zum Beispiel bekam Drisinil ein Stahlschild mit elfischen Verzierungen und ein elfisches Langschwert. Amara hatte das Glück einen neuen mächtigen Kompsitbogen zu bekommen, dieser schoß mit Feuer-, Blitz-, und Eispfeilen. Brutor, der Zwerg, der in der Trollfeste gefangen war, bekam eine Mitrihl Ritterrüstung und zwei zwergische Zweihandäxte. Und alle anderen zur Freude, bekamen auch sie viele wunderbare Dinge. Die Münze und die Phiole, die jeder in der Gruppe vom Zausel bekam, waren auch mächtige Gegestände. So war die Münze eine Teleportationsmünze zu zehn verschiedenen Orten nach Wahl. Die Phiole war ein persönlicher Heiltrunk, der sich durch ein Tropfen Blut zeitweise immer wieder auffüllen ließ. Nach so vielen Geschehnissen und bestaunenden Geschenken, legte sich die Gruppe zur Ruh und man machte es sich im Schutz der Karawane gemütlich.

 

miniotaureIn dieser Nacht wurde Bergsfurth vom schrecklichen  miniotaureähnlichen Wesen heimgesucht. Es war der Dämon aus der Trollfeste, der die Ork-,und Trolltruppen für die Invasion befehligte. Er wollte sich für sein Misserfolg rächen und wütete nun inmitten der Karawane. Alle Augen waren nun auf die Helden gerichtet die aus ihren Betten gesprungen waren und sich kampfbereit machten um den Dämon ein jähes Ende zu setzten. Das Ungetüm war fast zehn Meter hoch und versuchte immer wieder eine sehr flinke Wache der Karawane zu fangen die auf einen großen Tiger ritt. Der Dämon war ausser sich vor Wut und brüllte hasserfüllt, bekam aber seinen Gegner nicht zu fassen. Als die Heldengruppe angriff hatten sie gleich eine gute Gelegenheit ihre neuen Waffen auszuprobieren. Jorax stürmte vorran rutschte zwischen den Hufen des Monsters. Er schlug mit seinen Fäusten eine Schlagreihenfolge die so schnell war das sie mit bloßem Auge kaum zu sehen war. Amara ließ den Dämon durch einen ihrer stechenden Pfeile aufschreien und fügte ihn damit viel Schmerzen zu. Brutor nahm den riesigen Gegner in die Zange und probierte seine Zweihandäxte aus. Durch ein Befehlswort hüllten sich seine Waffen in Feuer und als Brutor zuschlug, traf er den Dämon so hart das dieser torkelnd zu Boden sackte und für immer zum Schweigen gebracht wurde.Die Helden siegten wie immer im Glanz des Ruhmes, das Volk bejubelten, umarmten und küssten jeden einzelnen Abenteurer, welche wieder mal Begsfurth vor dem Untergang retteten und die jeder der Heldengruppe bekahm als Belohnung 750 Gold.

 

geisterschiffAm nächsten Tag brach „the Cult of the Damned“ auf um nach Yatar zu reisen. Sie schlossen sich einem Fischerboot an das auch auf dem Weg Richtung Süden war und der Kapitän bot ihnen 75 Gold pro Nase für Geleitschutz an. Die Fahrt sollte aber nicht lange dauern, denn am folgenden Tag umhüllte das Schiff ein dicker Nebel und alles was man sehen konnte waren dunkle geisterhafte Gestalten die langsam näher kamen. Das Schiff wirke wie ein Geisterschiff, denn keiner der Schiffsbesatzung war mehr an Board und es herrschte eine drückende Stille. Die Abenteurer fielen vor Angst in ein Panikzustand und liefen verschreckt hin und her. Außen Brutor schaffte es sich zusamenzurreißen und schaffte es ein Stück Holz von der Schiffsreling zu hacken und es nach den Gestalten zu werfen. Daraufhin verblasten die Kreaturen und der Nebel lichtete sich nach und nach. In weiter Ferne hörte man nun Holzfäller rufen „Baum fällt“, und diese Rufe kamen stetig näher. Als der Nebel ganz verschwand, blickte die Gruppe auf bewaldete Landschaft. Ringsum das Schiff waren nun hohe Bäume zu sehen. Der Nebel blieb in etwas weiterer Entfernung und man fragte sich was es mit diesem wohl auf sich hat. Jorax kletterte einen Baum rauf um herauszufinden was in der Ferne sei, doch er sah nix ausser Bäume. Borax rief in den Wald hinein und als Antwort kamen ein paar Minuten später tatsächlich mehrere Holzfäller die staunend das riesige Schiff anstarrten. Die Abenteuergruppe fragte wo sie seien, doch die Holzfäller spachen, mit werkwürdigen Akzent, von Orten, von denen die Gruppe noch nie etwas gehört hatten. Sie deuteten in eine bestimmte Richtung und sagten das dort eine Schenke lege. Als sie von dem Nebel hörten von dem die Helden berichteten, schauten sie verschreckt um sich und rannten einfach davon.

 

WaldAmara interessierte sich für den Nebel der in etwa 100 Meter Entfernung war. Sie beschloss einen Schritt hinein zu schreiten und promt war sie für alle anderen verschwunden. Sie selbst sah um sich herum nurnoch Nebel als wenn sie im Nichts schweben würde. Einige versuche Amara zu retten schlugen fehl, doch sie schaffte es nach ein paar Minuten durch einen Schritt rückwärts wieder bei der Gruppe im Wald zu stehen. Die Helden machten sich nun auf den Weg die Fußspuren der Holzfäller zu folgen, welche auch in die Richtung der Schenke verliefen. Nach vielen Stunden Fußmarsch wurde es Nacht und die Gruppe fand das Ende des Waldes ein großes Holzgebäude vor. Trotz lautem Klopfen und Rufen, ob jemand da sei, machte niemand die Tür auf. Es schien als wäre das Gebäude leer. Man fand einen kleinen Schuppen am Haus und Jorax machte keine Anstalten das winzige Schloss abzuschlagen, sodass die Gruppenmitglieder hineingehen konnten um sich hier ein Quartier für die Nacht einzurichten.

 

Die Flucht aus der Trollfeste (Cult of Damned)

Die Flucht aus der Trollfeste (Cult of Damned)Die Flucht aus der Trollfeste (Cult of Damned)

Knartsch und Amara schlichen leise und unbemerkt einem Ork hinterher, der eine Schriftrolle bei sich trug. Mit dieser konnte man anscheinend die Schutzzauber des Einhorns deaktivieren. Der Ork ging durch eine Geheimtür, welche sich durchs Ziehen des Horns eines Stierkopfes aus Stein öffnen ließ. Zuvor gab er einem nahe stehenden Troll eine Aufstellungsliste der Orktruppen, die am Abend die geplante Invasion auf Bergfurth darstellen sollten. Die Elfenfrau und der Gnom schafften es ungesehen durch die versteckte Tür und gingen durch einen sehr dunklen Gang, in dem sie am Ende wieder eine geheime Tür entdeckten. Amara konnte durch einen kleinen Schlitz in der Wand einen Raum sehen und sie beobachtete einen Menschen in einer Robe, der an einem Schreibtisch saß und las. Außerdem sah sie den Ork mit der Schriftrolle, der seelenruhig in einem der Betten eingeschlafen war und schnarchte. Knartsch verstärkte auf magische Weise das Schnarchen des Orks, somit konnte Amara die Tür öffnen ,ohne dass dies der beschäftigte Mensch hören konnte. Leise und auf Zehenspitzen schlich Knartsch, getarnt mit einem Illusionszauber der Unsichtbarkeit, zur Schriftrolle und stahl diese dem schlafenden Ork. Er sah kurz zum Menschen hinüber und erkannte ,dass dieser ein Hexenmeister war. Dieser hatte anscheinend eine magische Aura, denn Knartsch bekam es langsam mit der Angst und Übelkeit zun tun und wollte nur noch weg vom bösen Hexenmeister. Mit einem Zeichen öffnete Amara wieder die Tür und die beiden bewegten sich schleunigst fort von den Raum.

Zur gleichen Zeit waren Jorax, Drisinil und der braune Wanderer dabei ,sich auf einer der oberen Ebenen umzuschauen, um eventuell einen Weg zu finden die Gefangenen zu befreien. Zu ihrem Pech waren drei Orkpatrouillien in zweier Gruppen zu sehen und sie hatten nicht viele Versteckmöglichkeiten vor ihnen. Sie entschlossen sich, aus einem Nebengang der Ebene heraus einen Hinterhalt zu planen. Als die ersten zwei Orks am Nebengang vorbei gingen, waren sie sehr überrascht ,als ein Zwerg ,eine Drow-Priesterin und ein Mensch hinter ihnen angestürmt kamen. Es sollte ein schneller Kampf werden und die Gruppe schaffte es ohne Probleme, die Orks zu töten und die Leichen in den Seitengang zu ziehen. Als die zweite Patroullie vorbeikam, überlisteten die Abenteurer die beiden Orks mit der selben Taktik und auch diese fielen schnell zu Boden. Doch die dritte Patroullie entdeckte Blutspuren auf dem Steinboden und ahnten, dass hier etwas nicht stimmte. Mit gezogenen Waffen gingen sie zum Nebengang und auf die Gruppe zu. Drisinil und Jorax stürmten nun auf die zwei Orks zu, während der braune Wanderer seine letzten Pfeile verschoss. Einer der Orks traf Drisinil schwer und Jorax entwaffnete diesen Ork schnell um Schlimmeres zu vermeiden. Der staunende Wanderer sah sich gezwungen, eine Nahkampfwaffe zu suchen, da er keine Pfeile mehr im Köcher hatte. Er fand ein Zweihänder und mit einem mächtigen Hieb setzte er dem bewaffneten Ork schwer zu, sodaß der Kampf nicht lange andauerte und die Gruppe siegreich überlebte. Sie kamen auf der Ebene zur Gefängniszelle, in der mehrere Personen eingesperrt waren. Die Gruppe knackte das Schloss, brachte den hängenden Käfig zum Schwingen und konnte nach kurzem Hin und Her vier Gefangene befreien. Der fünfte wurde von seinen eigenen Freunden befreit.

Amara und Knartsch schalteten in diesem Moment die Schutzformeln am Einhorn aus. Amara konnte, dank eines Zaubers der Unsichtbarkeit, ungesehen zum Einhorn schreiten und dieses im richtigen Moment an sich nehmen. Als Knartsch mit einem Illusionszauber das Horn dublizierte, glaubten die Orkwachen im Raum dass das Einhorn an Ort und Stelle sei. Somit war die List vollkommen. Doch da nun die Portale keine Energie mehr vom echten Horn bekamen, wurden sie schwächer und schlossen langsam die Übergänge zu den anderen Orten. Die Orkwachen waren darüber sehr verwundert und konnten sich dies nicht erklären. Aber ihre Verwunderung mußte warten, denn in den Gängen wurde Alarm geschlagen und man rief dass die Gefangenen ausgebrochen seien. Knartsch und Amara machten sich schnell aus dem Staub, um ihre Gefährten zu suchen.

376233-sepikEine Menge Orks und Trolle tummelten sich und beeilten sich zu den oberen Ebenen zu gelangen. Die befreiten Gefangenen sahen sehr angeschlagen aus und sie rannten so schnell sie konnten Jorax, Drisinil und dem braunen Wanderer hinterher, um die letzte Ebene zu erreichen. Auf halbem Weg trafen sie zufällig auf Amara und Knartsch, die ebenfalls nach oben eilten. So schloss sich die Gruppe wieder zusammen, um gemeinsam die Flucht anzutreten. Die Gruppe wußte von den sehr mächtigen Gegnern, die ganz oben auf dem letzten Plateau Wache standen. Eine befreite Magierin zauberte hilfreiche Stärkezauber auf die Helden und Drisinil hüllte einen strategischen Bereich in magische Stille um die Wachen überraschen zu können. Als die Hälfte der Gruppe auf dem Plateau war, war die Überraschung gelungen und der Kampf im vollem Gange. Jorax und der braune Wanderer stürmten jeweils einen der vier großen Orks an, um sie in die Tiefe zu schubsen. Doch leider misslangen diese Angriffe. Nur der befreite Zwerg hatte Glück seinen Gegner in den Abgrund des Berges zu stürzen. Doch im Gegenzug schlug einer der gewaltigen Orks dem befreiten Menschen mit einen gezielten Hieb seines Zweihänders den Kopf ab. Knartsch ließ einen Ork durch seine Zauberkünste kurzzeitig benommen werden. Und der braune Wanderer schlug auf diesen ein. Jorax hatte kein Glück und bekam massiven Schaden von seinem Gegenüber, doch er gewann bald die Oberhand über den Zweikampf und konnte seinen Gegner überwältigen. Kurz danach flog der Ork in die Tiefe und starb. Der befreite Zwerg visierte den Ork an, welcher seinen Menschenfreund tötete. Mit einem Ansturm traf er den Ork mit voller Wucht und das Monster fiel schreiend den Berghang hinab. Der braune Wanderer machte eine Kraftprobe mit dem letzten Ork auf dem Plateau. Der Ork grinste grimmig, denn er schien etwas stärker zu sein. Er drückte den braunen Wanderer zurück, doch rechnete nicht mit einem weiteren Zauber von Knartsch. Der Ork wirkte benommen, denn seine Kraft ließ nach und seine Muskeln erschlafften. Somit schaffte der braune Wanderer mit Hilfe von Amara den taumelnden Ork hinab zu stürzen.

Als sich alle Helden auf dem Plateau sammelten, schloss die Menschen-Magierin den Zugang zum Berginneren, sodaß keiner der Orkverfolger zu ihnen gelangen konnte. Außerdem pfiff sie ein magisches Signal, mit dem sie mehrere Vögel zu ihnen rief. Die Gruppe konnte endlich mit den befreiten Gefangenen der Trollfeste entkommen und zum Zausel, den Druiden, fliegen. Der Druide nahm dankend und bewundernd das Einhorn an sich. Anerkennend gab er jedem Mitglied von „the Cult of the Damned“ eine wertvolle Münze, mit der man beim Karawanenführer in Bergfurth eine Belohnung erwarten könne.

DSGVO Cookie Consent mit Real Cookie Banner