Der Kult der Verdammten brauchte ersteinmal eine Rast nach den ganzen Strapazen mit dem Grafen und als sie aus dem Portal von Ravenloft zu Faerún herausgepurzelt waren stellten sie ein Lager nahe dem Waldrand auf. In dieser Nacht als alle schliefen hörte Amara Geräusche aus dem Wald und als sie nachschaute bemerkte sie einen verletzten Wolf der winselnd ins Lager humpelte und sich am Feuer niederließ. Amara gewährte ihn aber hielt den Wolf im Auge. Drisinil vollführte nicht weit entfern vom Gelege ein Ritual, und als sie zu ihren Gefährten zurückkam schimmerte ihre Haut leicht grünlich hell. Sie wunderte sich über den Wolf der ruhig am Feuer lag, gab ihm dann einen Happen zu futtern und dieser nahm den Leckerbissen kauend an. Als Drisinil einschlief und ein paar Stunden vergangen waren, stolperten lautstark 2 Gestalten ins Lager und Amara erschrack und stutzte als sie einen großen muskulösen Halbork Barbaren und einen kleinen Zwerg an dessen Seite hereintrampeln sah. Der Barbar schien sehr Tierlieb zu sein und ging fröhlich zu den für ihn anscheinend flauschig schönen Wolf drauf zu. Sein Freund der Zwerg war nicht überrascht vom überstürtzen Handeln des Halborks und warf ihm einen kleinen Stein an den Kopf, was ihn anscheinend auch zur Besinnung brachte. Der Wolf indes verwandelte sich plötzlich zu einem humanoiden Kätzchen und setzte die beiden Eindringlinge mittels einem Naturzauber fest. Sträucher und Wurzeln wikelten sich um den Zwerg und den Halbork, diese erstarrten auf der Stelle und hatten keine Chance sich zu befreien. Es stellte sich heraus das die beiden Wanderer waren, Dombar der Schubser und Brigor Steinkopf und sie waren auf dem Weg zur Stadt „Drei Eber“. Sie hatten sich verlaufen und als sie das Lagerfeuer sahen wollten sie hier nach dem Weg fragen.
Nachdem sich die Lage im Lager beruhigte erzählte das Katzenwesen von Oscar dem Zwerg, der wohl schon oft vom Kult der Verdammten berichtet hatte. Oscar sei vor ein paar Tagen in dem Hain erschienen und sei nun immer noch dort zur Rast. Das Katzenwesen lud die Gruppe ein mit in ihren Hain zu kommen, woraufhin alle einverstanden waren. Als alle dem Kätzchen folgen wollten passierte etwas ungewöhnliches, denn ein mittelgroßer Drache stürzte plötzlich aus heiterem Himmel ab direkt zu Amaras Füßen. Dieser Drache war Terax Amaras Haustier und er war in den letzten Tagen zu einem ansehnlichen Drachen gewachsen, konnte nun endlich fliegen und manchmal sogar Feuer speien. Doch er konnte mit seinen Flügeln noch nicht recht umgehen was sich bei der Landung recht schwierig gestaltete. Die Augen von Dombar dem Barbaren erhellten sich beim erblicken des Drachen, er stürmte zu Terax und umarmte ihn streichelnd woraufhin der Drache dieser Einladung nichts entgegen brachte und anfing zu schnurren. Amara hingegen war überaus erfreut als sie ihren vermissten Terax wiedererkannte , sie war die letzten Tage schon verrückt vor Sorge gewesen und vermutete schon er sei für immer in Ravenloft gefangen.
Nach dem Wiedersehen machte sich der Kult der Verdammten auf den Weg in den Hain vom Katzenwesen, die die Gruppe schon erwartete. Nur Terax konnte nicht mit da dieser nun viel zu Groß war um in Wäldern herum zu spazieren, er flog dicht über den Hain um Amara ausfindig zu machen und dabei brachte er tolpatschiger Weise ein paar Bäume zu Fall. Als das Katzenwesen dies mitbekam war sie nicht greade begeistert über dieses Übel und flog hasserfüllt als Adlergestalt zu Terax und ermahnte ihn und erklärte ihn das es besser sei am Waldrand zu warten sonst müsse er um sein Leben bangen. Als das Katzenwesen Amara erklärte das sie auf ihr unbeholfene Haustierchen besser acht geben sollte sonst würde am Ende noch jemand sterben, erboste Amara und meinte die Katze hätte übertriebene Sichtweisen hätte und ihre Bäume nicht wichtig wären, zumal es anscheinend ein unabsichtichtliches Missgeschick von Terax war, der nur etwas tollpatschig gewesen sei. Und wenn noch eine Drohung gegen Terax ausgesprochen werden würde gebe es bald eine Katze weniger in diesem belanglosen Wald. Die Gastgeberin schien sichtlich kochend vor Wut, sah zornig zu Amara hinüber und in ihrer Wut und der Treue zu ihrem Wald verwandelte sie Amara in ein Kaninchen. Jorax der dies mitbekam, trank gerade Zwergenbier mit Brigor und den verschollenen Zwerg Oscar um dessen Wiedersehen zu feiern. Jorax nahm noch einen anständigen Hieb, ging zur Druidin rüber und wollte die Situation schlichten. Doch das Kätzchen blieb stur also sollte Amara bis zum nächsten Tag verwandelt bleiben. Jorax faste den Entschluss Amara zu nehmen und am Waldesrand zu campieren. Um den Rest der schlafenden Gruppe nicht zu wecken, hinterließ er Allen eine Nachricht was passiert wäre. Doch bevor er losstapfte, ging er zur Katze die in um sich zu verabschieden. Dabei trampelte er beim Fortgegehen auf ihren Katzenschwanz, die dies nicht auf sich beruhen lassen wollte. Baumwurzeln kamen aus den Boden hervor und schlugen von hinten auf Jorax ein. Jorax ging einfach weiter ohne sich umzudrehen, doch kurz vor dem Waldrand suchte er eine geeignete Stelle im Wald an der ältere Bäume zu sehen waren und brachte mehrere davon mit seinem Hochprozentigen in brandt. Flammen loderten lichterloh und Holz qualmte und als die Druidin zur Stelle war, war für sie das Maß der Dinge endgültig überschritten. Sie beschwor zwei grauenhaft, riesige und sehr mächtige Bären die direkt auf Jorax losstürmten. Doch fast als sie vor dem Zwerg standen um ihn zu zerreißen, teleportierte sich Jorax mehrere hundert Meter weit weg vom Kampfgeschehen und zu seinem Glück konnten die Bären ihn nicht mehr ausfindig machen. Terax war inzwischen hoch in die Luft gestiegen. das Katzenwesen sah den Drachen und beschwor einen Orkan der Terax nach kurzer Zeit hinabstürzen ließ. Zufriedengestellt ließ das Katzenwesen ihren Groll nun ruhen und ging in ihren Hain zurück.
Am nachfolgenden Tag nahmen alle im Hain ihre sieben Sachen und gingen Richtung Stadt „Drei Eber“. Sie lasen Jorax und Amara am Waldesrand auf und trafen nach ein paar Stunden vor der Stadt ein. Zwischenzeitig konnte Amara von ihrem Dilemme des Karnickeldaseins mitels magischer Handhabung befreit werden. In Drei Eber angekommen, wurde die Gruppe von Reitern empfangen die wissen wollten was ihr Begehr sei. Die Gruppe stellte sich vor und der Hauptmann inspizierte einen nach den anderen und schrieb alle Namen als Eintragung in sein Buch. Als er Terax sah wurden seine Augen groß und erklärte allen Anwesenden das Drei Eber kein Drachenhort sei und Drachen deswegen draussen bleiben müssten. Da man den Hauptmann auch nicht umstimmen konnten musste Amara Terax erklären das er nicht willkommen sei. Daraufhin war Terax natürlich betrübt und traurig. Die Gruppe erkannte von weitem eine große und bekannte Haldelskarawanne, welche von Hassan und Valerion angeführt wurde. Nach einer langem Willkommens,-und Wiedersehensfeier erzählten die Gefährten von ihren neuen Erlebnissen und die unzähligen Gefahren mit denen sie sich konfrontiert sahen. Die tollen Schätze die der Kult der Verdammten erbeutet hatte, machten die Gruppenmitglieder zu Gold wovon jeder seinen Anteil bekam. Hassan half Knartsch mit einen Teleportationspiegel nach Mithral Hall zu reisen, der sich nun endgültig von seinen Weggefährten verabschiedete. Er bekam von Hassen ein Holzamulett was ihm auf seinen weiteren Weg nützlich sein sollte, dann machte der Gnom sich auf den Weg in den Norden um seine Familie zu suchen. Kurz nachdem Knartsch weg war trat ein Elfen Magier in den Raum namens Thimbré Gildas. Er erfuhr von Knartsch das der Kult der Verdammten ein fähiges magiebewandtes Mitglied suche, und er sich sehr für diesen Platz Interessiere. Nach kurzem beschnuppern sprach für die Gruppe nichts dagegen diesen Elf in ihren Reihen aufzunehmen und hießen den Magier willkommen.
Jurax und Drisinil standen vor zwei Vampiren. Amara wich zu einem Ende des Raumes und positionierte sich so, dass Sie die zwei anderen Vampire im Auge hatte. Knartsch kam durch kleinen Gang, welcher die zwei Türme verband und blickte auf den Grafen.
Ebenso hatte der Braune Wanderer sich dem Grafen zugedreht und legte einen Pfeil auf die Sehne seines Bogens.
Da Drisinil anfangs einen Vampir zu Staub hat zerfallen lassen, wand sich Jurax ebenfalls dem Grafen zu und provozierte Ihn verbal. Der Graf würdigte Jurax nur ein kleinen Augenblick, als Jurax Körper zu Silber wurde und somit macht sich der Mönch darauf, seinen Plan in die Tat umzusetzen. Er lief auf den Grafen zu, rutsche durch seine Beine hindurch, so dass er hinter dem Grafen von Zarovich zu hervorkam. Die Faust den Zwerge schnellte empor, griff den Schopf des Vampirs und zerrte ihn in einer Drehbewegung gen Boden.
Der Braune Wanderer hatte, bevor der Zwerg lossprinten konnte, dem Vampir mehrere Pfeile verpasst und sah, das dies kaum Auswirkung hatte. Also wurde der Bogen fallen gelassen, das Zweihandschwert gegriffen und es galt Messerarbeit zu vollrichten. Zwei Schwerthiebe trafen den Grafen, wobei nur einer eine Wunde verursachte. Nun merkte der Wanderer, das etwas an Ihm vorbeirutschte und sah Jurax im Rücken des Grafen stehen.
Drisinil zauberte eine kleine Aura, welche den Zwerg, den Mensch und Sie selbst moralisch im Kampf unterstütze. Alle drei merken wie Ihre Hiebe, Schläge und auch der Aufprall der Angriffe zielsicherer waren. Daraufhin murmelte die Drow in einer leiernden und dennoch leise rauschenden Sprache etwas und Ihr Schild blitze auf, blendete die vor Ihr stehenden Vampire. Im Anschluss wuchs die Klerikerin auf das doppelte Ihrer Körpergröße an und schwang Ihr nun großen Langschwert gegen einen der Vampire. Mit nur einem Angriff trennte Sie einen Arm und ein Teil der linken Schulter des Vampirs ab.
Die zwei alleingelassenen Vampire machten sich darauf in das Kampfgeschehen einzugreifen. Einer machte sich darauf die nun große Drow zu attackieren, der andere guckte Amara durchgehen an. In diesem Moment merkte die Elfin, wie Ihre geistigen Barrieren mit Gewalt aufgebrochen wurden und Sie hörte nur einen Satz, dem Sie wie ein willenloser Sklave Folge leistete: „Laufe die Treppe herunter!“.
Knartsch konnte von seiner Position aus erkennen, dass Drisinil einen Vampir niederstreckte und dieser im Fall noch zu einer glühenden Staubwolke zerfiel. Jurax kam, den Grafen am Schopf schleifend, an Ihm vorbeigelaufen und machte auf der Plattform mit dem fleischartigen Garten halt. Jedoch kurz bevor der Graf sich im Schlepptau versah, konnte der Halbling noch eine Weihwasserflasche auf den fürstlichen Vampir schleudern.
Kurz nachdem der Zwerg mit dem Grafen am Halbling vorbei kam, stand Herr von Zarovich auch schon neben dem Halbling und blickte Jurax an. Auch kam ein Vampir um die Ecke in den Gang gelaufen und machte vor dem Halbling halt.
Die Drow und der Mensch kümmerten sich derweil um die zwei, im Raum des Herzens, verbliebenden Vampire. Der Wanderer merkte, als Ihn einer der Vampire schlug, wie durch eine Unheilige kraft ihm die reine Lebensessenz entzogen wurde. Allerdings konnten die Untoten Gestallten den zwei Recken nichts entgegen stellen und somit waren auch Sie kurz darauf nur ein Aschehaufen. Somit wurde der Vampir, der nun Knartsch beharkte von drei verschiedenen Angriffen niedergestreckt.
Der Graf konnte dem Sonnenlicht und den Angriffen des Zwergen nichts ausrichten. Als jegliche tote Lebensessenz aus ihm gewichen ist, musste auch er den Naturgesetzten nachgeben und in einer Nebelwolke sein Unterschlupf aufsuchen.
Just in diesem Moment hatte Amara wieder klare Gedanken. Sie wusste nicht wie Sie in das Treppenhaus eines Turmes gekommen ist, lief jedoch zu dem von Ihr oberhalb liegenden Lärm.
Nach dem Kampf untersuchte Jurax die Splitter des Herzens. Sammelte sich, wie auch der Wanderer ein paar Glassplitter ein. Drisinil und Knartsch gingen die Treppe herauf, wovon die Vampire herunter gekommen sind, Amara und der Wanderer gingen gute 200m tief in das tiefste Gewölbe des Schlosses.
In der obersten Turmspitze fanden die Drow, der Halbling und der folgende Zwerge sechs Särge. In einem Sarg war ein Bastardschwert zu finden, wie auch ein kleiner dunkler Holzstab. Drisinil fand in einer Wand noch ein Portal und untersuchte dies. Nachdem das Duo im tiefsten Gewölbe sich vor einem Fallgitter stehen sah und das Trio im höchsten Raum des Schlosses den Raum untersuchten, vernahmen alle ein lautes Geräusch.
Ein knacken, brechen und knirschen. Ein pochen wie von einem Herzschlag. Es schien als ob die Welt einen steinigen Herzschlag entwickelt hat, der sich nach kurzer Zeit jede zweite Sekunde lautstark wiederholte. Nachdem Knartsch zur Plattform des Waldes, wie auch das Duo aus dem Keller auf den Schlossinnenhof gelaufen sind, sahen die drei dass der Wald in der Ferne verschwand und der fehlende Platz von Nebel eingenommen worden ist. Knartsch, Drisinil und Juarx beratschlagten sich, einigten Sich darauf das Grab des Grafen ausfindig zu machen und dann durch das Portal zu entfliehen. Auf dem Weg ins Gewölbe griffen sie das Duo auf dem Schlossplatz auf und alle machten sich auf gen Keller.
Nachdem dort einige Fallgitter, einige viele Krypten und Gänge im Laufen begutachten wurden, fanden Sie das Grab eines Sergei von Zarovich, wie auch von Barov und Ravenovia. Keines der zwei großen Mausoleen bot der Gruppe etwas, also suchten Sie weiter. Nach einer guten Handvoll weiter Ecken, Winkel und Krypten fanden Sie das Grab von Strahd von Zarovich. Sie demolierten seinen Bronzenen Sarg, kippten die im Raum stehende Statur auf seinen Sarg und versuchten den dort wabernden Nebel anzuzünden. Alles half nichts und zu guter Letzt fand Jurax einen Kochlöffel. Jedoch als Jurax diese silbernen Löffel aufnahm, hatte er Kurzschwert in der Hand. Der Rest des Kultes sah jedoch einen gewöhnlichen Kochlöffel.
Nachdem der Wanderer dem Mönch beweisen wollte, dass es sich um einen Kochlöffel handelte, lief der Kult zurück in einen der Gänge und untersuchten dort die Wände. Denn auf dem Weg zu den Krypten, hatten die zwei Elfen und der Zwerg dort irgendwas in der Wand vermutet, jedoch aufgrund des Zeitmangels diesem nichts Ernstes zugesprochen.
Keiner, bis auf der selbsternannte Führer der Gruppe, der Halbling, fand etwas. Der Halbling öffnete eine in Stein eingearbeitete Steintür. Alle rutschen den Gang herunter, fanden vor sich zwei Räume bei welchen der Bode mit Wasser bedeckt war. Im hinteren Raum wurde wiederum eine Geheime Tür im Stein gefunden, welche eine 15 – 20m tiefe Leiter beherbergte.
Am Ende der Leiter wartete eine völlig natürliche Kaverne mit vielen Stalagmiten und Stalaktiten auf die Recken.
Der Kaverne folgend fanden Sie einen komisch emporragenden Stein. Der Stein hatte eine Inschrift eingraviert, die Drisinil laut vorlas: „Nennt euer Gedenken und verhandelt.“
Nach guten 5 Minuten des Rätselns sagte Drisinil, dass der Stein in Ihren Gedanken meinte, Sie müsse jemanden Opfern damit die Unsterbliche Verbindung des Grafen aufgehoben werden kann. Knartsch bot sich an das er sich opfere, jedoch wurde dies von der Gruppe sofort unterbunden.
Der Kult rätselte, diskutierte und probierte herum. Währenddessen meldete sich die Ratte des Halblings mehrmals, welche im Erdgeschoss zurück gelassen worden ist um zu berichten, ob die Risse in dem Schloss sich vergrößerten.
Sie meldete sich dreimal und berichtete jedes Mal, dass die Risse so groß wie Sie selbst seien und auch mehrere sich bildeten. Jedoch maß Knartsch dem nicht viel bei und sagte der Gruppe erst, nachdem vierten melden der Ratte, das es vielleicht doch sinnvoller wäre nun doch das Portal aufzusuchen. Die Worte der Ratte hallten in seinem Schädel noch nach: „Risse, risse überall. Groß wie ich. Steine fallen runter.“
So dann machten sich alle darauf und liefen ins Erdgeschoss. Dort sahen Sie dass die Situation Lebensgefährlich war. Überall brach Stein, die Wände und Decken kamen herunter. Nichts stand und lag mehr dort wo es hingehörte und der Weg von einem Ort zum anderen war mehr als ein gefährlicher Parcours. Dort merkte auch Knartsch, dass die Meldungen der Ratte doch brenzliger waren als er gedacht hätte.
Der Wanderer wollte gar nicht fliehen. Denn dies war ja alles gar nicht die Wahrheit, sondern nur Einbildung. Also setzte er sich in den Schlosshof, sah dass das Schloss kurz vor der völligen Zerstörung Stand und Drisinil rief ihm noch zu: „Entweder Ihr kommt zu Sinnen und springt durch das Portal, Hoffnung auf Rettung und Leben oder nehmt gegebenenfalls den Tod durch den Einsturz des Schlosses in Kauf!“ Jurax würgte den Wanderer zur Bewusstlosigkeit und trug Ihn mit Amara hinauf zum Portal. Die Drow und der Halbling warteten schon mit Schweißperlen auf der Stirn.
Alle sprangen durch das Portal.
Auf der anderen Seite wurden Sie mit der Sonne und frischem Gras im Gesicht geweckt. Eine leichte warme Briese verwehte jedem sein Haar und schmeichelte der Haut. Ein paar Vögel waren zu hören, ebenso das Rauschen als der Wind durch das höhere Gras pfiff.
Gerade vor, in einigen Meilen entfernt, war ein Wald zu sehen. Im Rücken gab es ein kleineres Gebirge. Amara führte die Gruppe an, geleitete jeden schnurstracks in Richtung Wald.
Dort angekommen waren zwei riesige Schreckensbären zu sehen, die eine mobile Palisade und Gerätschafften zum Bäume fällen angriffen. Ebenso zog heißer wie auch fauchender Feuersturm herauf, der anscheint von einer katzenhaften Frau ausging. Die Frau war in eine schwarze mit Spitzen versehene Vollplatte gerüstet, neben ihr schwebte ein großer Holzschild. Dieser Schild war ebenfalls schwarz und hatte viele Spitzen an der Außenseite.
Plötzlich kam eine Scharr von 7 Menschen angeritten und hatte die Katzenfrau im Visier. Der Feuersturm ebbte ab und eine große Dornenhecke umfasste alle 7 Pferde. Kurz darauf entbrannte eine Diskussion zwischen Menschen und Frau. Es ging um irgendwelche Wölfe und dass der Wald abgeholzt werden solle, damit neue Häuser in der Stadt gebaut werden konnten.
Die Bären hatten indes alles zerstört, jedoch wie der Sturm so haben auch sie jegliche Menschen ignoriert und verschont. Auch löste sich die Hecke auf, die Pferde galoppierten davon und ein Mensch sagte noch: „Das werdet ihr büßen!“
Die Frau Schritt in Richtung Wald, verschwand und der Kult machte sich daran sich ein lauschiges Plätzchen zur Rast zu suchen.
Während Drisinil die Wunden der Gefährten behandelt, machte sich der Braune Wanderer auf die besagte Tür zu öffnen und das Verborgene zu erkunden. Es war ein recht schmuckloser Raum mit diversen Einrichtungsgegenständen, wozu z.B. eine Truhe (offen) und ein Regal gehörten. Der Raum wird durchschritten, Jorax hat sich an die Fersen vom BW gehangen. Doch recht plötzlich rastet der Braune Wanderer aus, greift sich zwei Flaschen und wirft sie gegen die hintere Wand. „Das hier ist doch alles nicht echt!“, schrie er. Davon aufgeschreckt stößt Drisinil hinzu und merkt an, dass sich Blasen an der Wand bilden. Die Gruppe entschließt sich aus Vorsicht zu gehen. DBW ist immer noch in Rage und tritt im Laborraum nun den Kessel um und geht voran im Treppenhaus nach oben.
Was er nicht mitbekommt, er wird von einem schleimartigen Wesen verfolgt. Dieses kommt –selbstredend- nicht die Treppe hinauf, aber versperrt der restlichen Gruppe den Weg. Diese konnte sich mit gezielten Sprüngen (Knartsch hat sich natürlich auf Gruff geschwungen), einigen ätzspuren an Amaras Rüstung durch „Schleimbeschuss“ ebenfalls in den Treppenkorridor retten. (eine völlig unsinnige Situation – warum nur?!)
Oben auf einer kleinen Terrasse angekommen trifft der BW auf Bäume mit menschlichen Zügen, der Boden ist blau/glitschig. Beim durchschreiten des „Waldes“ gelangt DBW an einen kleinen Teich. Die anderen sind bereits auf dem Plateau angelangt. Kurz darauf formieren sich zwei Wesen. Sie sind so furchterregend mit ihren Dornen am ganzen Körper, dass sich einige aus der Truppe kurzzeitig in einem Versteck verkrochen. Der Kampf war hart, nicht zu Letzt aus dem Grund, dass gefühlt ein Treffer so stark gedämpft wurde, dass die Pfeile/Hiebe/Tritte die Haut der Bestien nur marginal ankratzen. Ähnlich bei dem anderen, nicht minder erschreckenden, Wesen. Nur hatte dieses ein wenig zartere Haut, die Angriffe von Amara schienen mehr Wirkung zu zeigen.
Als auch dieser – doch recht zähe Kampf- endlich beendet war, rannte DBW wie bekloppt in Richtung eines riesigen herzförmigen Kristalls. Zeitgleich fand Jorax ein Amulett mit einem herzförmigen Rubin in dessen Zentrum. Er öffnete es und sah ein Bild der eben hingerichteten Gestallten. Die Gruppe schlich nun hinter dem Braunen Wanderer her. Dieser wiederum begann mit einem Pfeil in den riesen Kristall herumzustochern – nicht mal ein Kratzer war zu sehen. Doch auf einmal konnte man Stimmen von oberen Etagen vernehmen: „wir müssen das Herz beschützen!“, murmelte es. Als ob der Gruppe die Schuppen von den Augen gefallen wären, begonnen sie auf den gleichgeformten Kristall auf dem Amulette einzuwirken bis er entzweit war. Der Weg ist frei, den Großen Kristall anzugehen. Er wurde rissig und etwaige Angriffe erzielten nun Wirkung.
Während eine Gruppe sich um den Kristall kümmerte, kümmerten sich die anderen um herabschwebenden Gestallten. Natürlich in Roben, natürlich mit spitzen Zähnen, natürlich mit fahler Haut – Vampire, wie sie im Buche stehen. Alle Ablenkung half wenig, sie fokussierten hauptsächlich die Herzenzbrecher! Nach dem Zerfall des Herzens personifizierte sich aus einer Wolke erneut ein fürstlich wirkender Vampir. Diesem steht die Gruppe nun gegenüber. Und er ist böse!
Nachdem alle möglichen Eingänge zu der Kapelle verbarrikadiert waren, machte sich Knartsch daran Erbsen, Krähenfüße und Seile mit Glocken dran, zu verteilen. Jurax las in seinem Buch, Drisinil widmete sich den Aufzeichnungen und Überlegungen über die „Ritter der Raben“. Amara begutachtete den Altar und untersuchen diesen. Als Sie den Altar selbst mit der Hand berührte, wurde ihr Körper von einem Schwall positiven Gefühlen und Momenten durchzuckt. Das Gefühl hielt jedoch nur kurz an und verschwand dann wieder. Der Gruppe wurde davon berichtet, jeder Probierte es aus und bestätigte das Gefühl. Es wurden Wachen eingeteilt und jeder suchte sich ein lauschiges Plätzchen, das er finden und zurecht machen konnte.
Knartsch hörte während seiner Wache, aus der Tür oben auf der Galerie, welche gute 15m über der Kapelle hing: „Würmer. Würmer überall. Sie kriechen, kriechen und klacken. Scharren und kriechen. WÜRMER!“ Die Stimme war alt, jung, einlullend und zugleich angsteinflößend. Im gleichen Moment merkte Knartsch wie etwas seinen Geist angriff. Konnte es jedoch keineswegs zu Ordnen und da auch nichts geschah, beließ er es dabei.
Am Morgen merkten alle, außer Jurax und Therax, das sie geistig erschöpft sind. So als ob sie Tagelang durchdenken mussten, ohne eine größere Pause gehabt zu haben. Jeder von sich sagte kurz : „Nein, hier ist Schluss. Nun brauche ich eine kurze Pause.“ Diese kurze Pause von nicht mal einer Minute gönnten sich die zwei Elfinnen, der Gnom und sein leguanähnliches Reittier.
Es ging für jeden den Flur mit den Statuen im Erdgeschoss zurück, zu der großen Eingangshalle mit der Treppe gen Norden und dem weiteren Flur Richtung Süden. An der linken Wand befand sich ein Gang, der 9m lang war und in einem Rondell endete. Es ging hoch, wie auch Runter. Kühler Wind stieg herauf und brachte die hier brennenden Fackeln zum flackern. Die Fackeln verursachten kein Rauch.
Gegenüber des Ganges war eine doppelflüglige Holztür. Dahinter war ein reich verzierter und geschmückter Essenssaal. Drei riesige Tafeln, welche mit Reichtümern an Essen und Getränken gedeckt waren säumten den Raum. In einem leisen und leichten Lüften schwangen die drei großen Kristallkronleuchter. Diese Leuchter erhellten den Raum, ohne das die verankerten Kerzen brannten. Viele Bilder waren zu erkennen, alte Bilder waren es.
Jurax suchte die Wände ab, fand eine Bröckelige Stelle und stemmte sich dagegen. Fiel mit dem Stück wand in einen weiteren Flur. Der Rest der Gruppe begutachtete das Essen und Trinken, rührte jedoch nichts an.
Dem versteckten Flur folgend, ging es durch einen äußeren Turm in einen langen und dunklen Gang. Am Ende des Ganges stieg der Kult die Treppe hinab, hinab in die ungewisse und dauerwährende schwärze der Dunkelheit.
Kein Geräusch war zu vernehmen, außer das leise und angespannte Atmen der Recken, sowie das Klirren von Drisinils Plattenrüstung und das restliche getapste von jedermann. Es ging 12m gerades aus und dann folgte ein 24m langer und 6m breiter Flur. Spinnenweben, Staub und innere Spannung erwartete die Gruppe. Das Ende des Flures, welcher zur rechten Hand lag, konnte keiner erkennen. Wie am Vortage auch, es schien immer noch so dass jegliche Sicht, Dunkel- wie auch Dämmersicht, magische Sicht oder jedwede Lichtquelle, um die Hälfte an stärke eingebüßt hat.
Nach weiteren 12m kam auf der linken Seite ein Gang.
Der Gang war wohl mal ein Quartier für Wachen, Milizen oder ähnliches. Alkoven säumten die linke und rechte Seite des Ganges. Überwuchert mit dicken und staubigen Spinnenweben; die Spinnenweben waren fester und dicker als gewöhnlich. Ein Strang maß, geschätzt, 2 – 3mm an Stärke. Kisten und weiteres Gerümpel aus Holz lag überall herum; gammelte vor sich hin und vieles zerfiel beim Durchsuchen. Die Ratte von Knartsch fand das Handstück eines silbernen Schlüssels. Eingraviert war ein Wort in der Handelssprache: Portal
Nachdem jeder sich in dem Quartier Gang befand, griffen zwei große und monströse Spinnen an. Diese konnten der Schlagkraft eines Zwergen, Gnomes und zwei Elfinnen nicht entgegensetzen. Jurax begab sich zum Ende des Ganges. Hier waren so viele Spinnenweben, das er nichts mehr wirklich sehen konnte. Sodann brannte Jurax viele der Stränge weg, nach 5 Minuten gab er es jedoch auf. Es war einfach keine Besserung in Sicht.
Auf dem Rückweg bemerkten Amara und Drisinil das die Spinnenweben, welche am Ende des Ganges hingen, sich wie von allein nach vorn flossen und sich dort sammelten.
Kurz bevor Jurax den letzten Schritt in den Flur tat, manifestierte sich dort ein Golem aus Spinnenweben. Dieser drosch auf Jurax ein; der Zwerg musste gute Kellen wegstecken, verursachte jedoch kaum schaden. Seine Fäuste prallen ab, das Feuer hatte keine Wirkung und die wenigen abgerissen Spinnenweben wuchsen sofort nach. Drisinil, welche ganz am Ende des Trotts stand, queutsche sich nach vorn. Vorher schoss Amara nochmal auf den Golem.
Nach einer guten Minute und nachdem Knartsch kleine feuer Elementare in dem Rücken des Golems beschwor, fiel dieser in sich zusammen.
Knartsch dursuchte alles und alles und fand Besteck, einige kleine Statuetten, Schmuck und einen zeremoniellen Dolch.
Der an dem Flur angrenzende Raum war mit zerstörtem und zersplittertem Holzmobiliar übersät. Viele dunkle Flecken, einige davon Spritzer, einige mit Fußabdrücken und Schleifspuren säumten den Boden, die Decke und die rechte Wand. Die Ausmaße des Raumes waren nicht wahrzunehmen. Links, rechts wie auch gerade vor war kein Ende zu erkennen. Nachdem sich alle mit der rechten Hand an der Wand entlang machten, fanden sie etwas später eine saloonähnliche Tür. In dem Flur dahinter, welcher mit schweren Stoffen an der Decke bespannt und auch teils erhellt war, stand ein alter und buckliger Mann mit einer Fackel. Zwischen dem Stoff und der Decke sammelte sich Wasserdampf und Rauch, welcher das Atmen ein wenig erschwerte.
„He, he he he. Was macht Ihr denn hier? Meister sagt doch, das ihr euren Betten oben schlaft. Husch, schnell zurück, bevor ich noch ärger bekomme.“ wisperte der Alte vor sich hin. Nach einem kurzem Wortaustausch huschte der Alte in die naheliegende Küche. Jeder folgte ihm und wollte am liebsten umkehren. Drecking, schimmlig und stinkig war die Küche.
Nach dem der Alte fertig war eine Suppe zu kochen, folgte die bunt gemischte Gruppe ihm durch das Schloss. Es ging eine lange Treppe herauf, durch die Quartiere der Diener, folgend einem langem mit Teppich ausgelegten Flur und es ging zu der Treppe, welche an die Eingangshalle anschloss. Am oberen Ende der Treppe waren noch zwei kleine Treppen zu sehen, die anscheint in das 1.OG des Schlosses führten, wie auch Wandmalerein.
Eine Malerei zeigte eine adelige Wolfsjagt und die andere zeigte eine große Streitmacht, die sich in einem sehr blutigen und brutalem Krieg befand.
Es ging die Treppe herunter und wieder in den Essenssaal.
Danach geleitete der alte Mann die Gruppe hoch in das sogenannte Schlafgemach. Dazu nahm der Alte den Weg, der gleich gegenüber des Essenssaal war. Es ging die Treppe, vorbei an den flackernden Fackeln, hinauf. Nach ca. 12m Treppen hinauf steigen wurde das Schlafgemach erreicht. Es handelte sich um ein Raum, in welchem kein Bett stand. Jedoch mit viel Tuch bespannt war, so dass der Raum sehr klein wirkte. Angrenzend lag ein Raum, in welchem ein Bett stand, ansonsten genau so leer war wie alles bisherige. Der alte Mann wurde nach unten geschickt.
Somit stieg der Kult weitere 39m das Treppenhaus nach oben. Bei einer weiteren zwischen Plattform gab es eine Tür. Amara sah drei kleine Katzen in einem kaputten Raum herumtollen. Als Knartsch die Tür öffnete, waren keine Katzen dort zu finden. Jurax machte sich, im Schlepptau immer noch der gefangene Zwerg, daran die Tür am Ende des Raumes zu begutachten. Genau in dem Moment als der Gnom im Raum stand, griffen ihn drei kleine Imps an. Diese fielen den Waffen der Gruppe zum Opfer. Jurax öffnete die nächste Tür, nachdem Amara ein weibliches säuseln hörte, stieß den gefesselten Zwerg herein. Der Zwerg wurde von einem, von links kommenden, lilafarbenen Strahl getroffen und ging zu Boden.
In dem Raum, welcher ein Laboratorium zu sein schien, warteten drei junge Frauen in Kutten gehüllt. Sie schossen mit lila, grünen und roten Strahlen um sich und griffen dazu mit einem Kurzspeer an. Eine von ihnen zauberte eine Kugel der Dunkelheit, welche Drisinil sofort auflöste. Der Kampf ging nicht lang und Knartsch fischte aus dem Brodelnden Top, dank der Magierhand, einen weiteren Teil eines Schlüssels. Der Teil hatte „Schlüssel“ eingraviert. Ebenfalls fand er ein wenig Gold in den Säckchen der Hexen. Auch war ein in rotes Leder gebundenes Buch zu finden. Der Buchtitel konnte keiner lesen.
Eine weitere Tür war im Raum zu sehen, an der linken und geraden Seite des Raumes. Jedoch kümmerte sich Drisinil erst um die Wunden die Jurax und Knartsch abbekommen hatten.
Auf ins Gebirge, der Weg zum Schloss (Cult of the Damned)
Nachdem die Fragestunde bei Madam Eva ihren Zenit erreichte, machte sich der Kult daran sich ein lauschiges Plätzchen innerhalb der mangelhaften Wagenburg zu suchen.
Das Lagerfeuer wurde die Nacht durch immer wieder befeuert, das leise und beruhigende Rauschen des Flusses war zu vernehmen, auch ein paar Eulen und Uhus konnten alle, die noch Wach waren, hören.
Jurax las wieder in seinem Buch, machte ein paar Übungen und als seine schweren Glieder ihn doch an seine Müdigkeit erinnerten, legte auch dieser sich zur Ruhe. Therax versteckte sich im Gebüsch und machte es sich wie jeder andere gemütlich. Drisinil lag neben einem Rad eines Wagens der Vistani, Knartsch und Amara nahe am Feuer. Der Rest machte sich hier und dort sein Nachtlager fertig.
Die Nachtluft war angenehm kühl, wurde doch den Tag über in Sonne ohne viel Schatten marschiert. Ein laues und kleines Lüftchen durchzog das Lager, die Wagen und die Zelte der Vistani.
Kurz bevor Brotor sich hinlegte, dachte er nochmal nach, warum er ein kurzes Ziepen im Kopf am Tage merkte. Konnte es sich nicht erklären und schloss seine von mächtigen und buschigen Augenbrauen gekennzeichneten Augen.
Alles verlief ruhig. Bis Knartsch in seiner Wache bemerkte, wie einer der zwei Vistani in eine der Lücken der Wagenburg schaute, die Schultern zuckte und sich dem Gespräch seines Kollegen wieder widmete. Der kleine Gnom machte sich, lugte zur Lücke und entschied: „Sehe ich doch mal nach.
Sehen konnte er nichts, jedoch vernahm er auf einem Wagen getrappel, hinter einem Wagen Laufgeräusche im Gras. Von ein wenig weiter weg konnte er ein Geräusch hören, das sich wie ein Zähne fletschen anhörte. Er weckte Amara und auch sie vernahm die gleichen Geräusche. Sah kurz darauf eine Gestallt, die einen Bordeaux-Roten Umhang, mit gelber Umrahmung trug. Dazu einen primitv gebastelten Flügen am rücken hängen hatte und alles war zerlumpt, schmutzig und stank.
Im gleichen Moment sprach die gleiche Gestalt an von einem Wagen, zum Lagerfeuer zwischen die zwei Vistani und griff einen an. Jurax wurde von Knartsch geweckt, Drisinil auch. Einer der Gestalten löste sich kurzerhand, nachdem Drisinil ihr Heiliges Symbol erweckte, in Staub und Asche auf, den anderen Drei wurde der Schädel abgetrennt und verbrannt.
Es fand sich ein verschnörkeltes „S“ auf den Umhängen und jeder wusste, nach einer kurzen Untersuchung, es handelte sich um Vampire.
Die Gruppe erfuhr in der selbigen Nacht, das Madam Eva verschwunden ist. Wahrscheinlich auf eignen Wunsch hin. Die Vistani teilten mit, dass dies oft vorkomme und Sie sich nicht sorgen sollten.
Am nächsten Morgen wurde entschieden, dem Grafen ein Besuch abzustatten. Der einzige Anhaltspunkt war das, im Gebirge hoch thronende und schneeumfegte Schloss. Den gefesslten Zwerg vom Vortag im Schlepptau ging es voran. Es ging stetig bergauf. Anfangs sachte und gemächlich, bis die Gruppe zu einem Großen, fast 300m hohen und reißenden Wasserfall kamen. Die Brücke war glitschig und von Grünfarnen überzogen. Nach der Brücke ging es weiter, in vielen Windungen durch das durchzackte Gebirge, bergauf. Die Steigung stieg stark an und somit verlangsamte sich der Aufstieg deutlich.
Im Wald konnte Therax einige Worgs sehen, die den Gefährten folgten. Sie beobachten jeden Schritt, blieben jedoch auf Abstand.
Nach guten 3 – 4 Stunden, nach Aufbruch aus dem Vistani Lager, erreichten Sie das Schoss bzw. die Brücke dorthin. Eine mächtige Brücke, gute 12m Breit und 50m Lang, führte zu einem Torhaus. Die Brückenpfeiler, Handläufe und Träger waren aus Stein, die Planken aus morschen und alten Holz. Da hier oben Kälte herrschte, Schnee viel und starker Wind die Haare zerzauste, war es eine glitschige Angelegenheit zum Torhaus zu kommen. Jedoch war jeder seinem Glück hold und schaffte es auf die andere Seite.
Das Torhaus wurde inspiziert. Es wurde nichts weiter als leere und kalte Räume gefunden, die mit ein wenig Schnee und Raureif bedeckt waren.
Eine weitere Brücke, 12m Breit und 10m Lang, komplett aus Stein führte direkt zum Schloss. Jurax untersuchte den Stein der Schlossmauern und erkannte, dass der linke Komplex vor ca. 800 Jahren, der rechte Komplex vor ca. 700 – 750 Jahren und das erste Torhaus vor guten 680 – 700 Jahren erbaut worden ist.
Das doppelflüglige Holzportal war geschlossen, jedoch die kleine menschengroße Tür im Portal, wurde schon vor vielen Jahren mit Gewalt zerstört.
Der Innenhof der Schlossmauern war kahl. Schnee, ein paar alte verlassene und verschneite Karren waren zu sehen, das wars. Das Schloss war mit Gargoyl ähnlichen Wasserspeiern verziert, hatte drei Türme. Ein kleiner Turm, der dem Großen vorstand. Der Große war mit dem mittleren, welcher im linken Teil des Komplexes stand, mit einer hohen Brücke verbunden.
Als die Gruppe sich dem Schloss näherte, wuchs angst im gefesselten Zwerg heran, jeder andere wusste, dies ist ein Ort des Bösen. Großer erfurchstgebietender Respekt und ein kalter Schauer war nun dauerhaft zu spüren.
Jurax öffnete, nach kurzen Klopfen und Warten das Hauptportal. Ein dunkler Raum, nur durch zwei Drachenköpfe die wie eine Fackel funktionierten, erleuchteter Raum fand sich nach dem Portal. Hinter dem Raum war eine große Treppe zur linken, ein Gang zur rechten und eine Bronzetür gerade vor. Jedoch wirkte es so, das jegliche Lichtquellen und selbst die Dunkelsicht der Zwerge und der Drow nur die Hälfte der Kraft besaßen. Die Dämmersicht der Elfin und des Gnomes funktionierte gar nicht und sie wären ohne eine Lichtquelle, wie der Gnom, blind gewesen.
Dem Gang der Bronzetür folgend, fand die Gruppe in dem Gang 6 Statuen. Jeweils 3 links und rechts. Jung vorne, in der Blüte des Lebens in der Mitte und am Ende das Leben der Greise. Die Statuen schienen verstorbene, jedoch verwandte gewesen zu sein. Nach dem Gang folgte die Kapelle des Schlosses.
In der Kapelle waren viele verstörte Bänke zu sehen, vier Säulen wobei eine Kaputt war und keine Verbindung mehr zur Decke hatte. In der Mitte, genau unter den großem Buntgläsern, fand sich er Altar. Das Steinkreuz zeigte einen Adler, der seine halb gerupften Flügel ausstreckte. Eine Gestalt lag auf dem Bauch, halb auf dem Altar.
Es handelte sich um den Bürgermeister. Es schien als ob dieser vor kurzem erst ausgegraben wurde. Die Ratte des Gnomes bemerkte die Witterung eines Wolfes und verfiel in Todespanick.
Amara erblickte auf Mitteilung des Gnomes, eine große Schreckensfledermaus auf der Galerie der Kappelle. Die Fledermaus sprang herab und griff sofort Brotor an. Dieser wurde gebissen, konnte jedoch dieses unheilige ihn durchströmende Gefühl abschütteln. Drisinil zauberte einen Schutzkreis, der Rest griff an. Die Fledermaus verwandelte sich im gleichen Augenblick in ein Schreckenswolf, bekam jedoch von Jurax sofort viele Schläge und Tritte ab. Amara und Knartsch verfehlten Ihr Ziel.
Der Wolf biss Jurax und der Zwerg fühlte, wie ein großer Teil seiner reinen Lebensessenz entzogen wurde; er fühlte sich als ob Ihm Gedanken, Wissen, Können und Lebensenergie entrissen wurden. Allerdings konnte der Wolf der geballten Kraft der Gruppe nichts entgegenstellen und fiel schnell. Es blieb nur keine Leiche übrig. Der tote Wolfskörper wurde zu einer Gaswolke, die sich den Gang in Richtung der Bronzetür verflüchtigte.
Nun verbarrikadierte der Kult die zwei Eingänge zur Kapelle mit Bänken und Gestein. Hoffte jedoch dass durch das relativ Große Loch in einem der Buntgläser keine weiteren großen Fledermäuse hereinkamen und verzog sich auf die Balustrade.
Die Abenteurer übernachteten letze Nacht im Gutshaus der Bürgermeisterin Ireena. Am Nachmittag lies Jorax ein Buch über Mönche und deren Kampfkunst und trainierte neue Übungen. Cyrilla vernahm das Jorax brenennde Hände bei seinem Training hatte. Interessiert schaute sie und auch Knartsch, Jorax mit seiner Neigung zur Magie gespannt, zu. Der braune Wanderer las derweil in dem Tagebuch vom Klerus Danovich und fand nicht wirklich viel interessantes wie es schien, dennoch hatte er die Erleuchtung das wohl am Ende alles gut wird und das stellte ihn anscheinend sehr zufrieden. Ihm überkam anscheinend eine Welle der Zuneigung, den er entdeckte Cyrillas Schöneheit und konnte seine Lippen nicht ruhen lassen ehe er nicht sein ganzes Repertoir an Komplimenten über Cyrilla ergoß. Als Jorax mit seinen vielen Übungen fertig war, freute er sich sichtlich, doch vom Buch hatte er grade mal 10 Seiten gelesen. Als Jorax mitbekam das der braune Wanderer auf Knartsch einsprach Anführer der Gruppe zu werden und Knartsch freudig nickend der Begeisterung emporstieg, fragte der Zwerg den braunen Wanderer ob es ihm an Schlaf mangelte. Der braune Wanderer lächelte Joarax warm und herzergreifend an, um darauf auch dem Zwerg schöne Worte zu machen. Jorax war in Sorge was dem braunen Wanderer fehlte, doch der braune Wanderer zwickte und stubste ihn freundschaftlich und zwinkerte dem Zwerg dabei zu. Jorax war nun ausser sich, fragend sah er in die Runde und alle stellten fest, das dies nicht der braune Wanderer sei den man kenne. Wahscheinlich war der braune Wanderer bezaubert worden. Cyrilla schlug vor zwergische Heilkunst anzuwenden, und ein paar erfrischende Zwergenhiebe später lag der Wanderer mit rotem Gesicht am Boden. Woher dieses merkwürdige Verhalten des Gefähten kam konnte niemand in erfahrung bringen.
Nun musste die Gruppe eine weitere Nacht im Gutshaus verbringen und am nächsten Morgen fragte Cyrilla nach dem Büro des verstorbenen Bürgermeister. Jorax, Amara und Cyrilla durchsuchten die alten Dokumente und entdeckten auch versteckte Bilder der Familie. Nach einem Gespräch zwischen Cyrilla und der Bürgermeisterin wurde deutlich, daß der alte Bürgermeister anscheinend zwei Frauen hatte. Denn Irene und ihr Bruder hatten wohl verschiedene Mütter und beide konnten sich nur wage an ihre Mütter erinnern. Um mehr über den Bügermeister, dem Grafen und den Werwölfen in Erfahung zu bringen, zog die Abenteuergruppe los um eine bekannten Seherin im Zigeunerlager aufzusuchen. Doch zuvor gab es eine Betattungszeremonie für den alten Bürgermeister. Drisnil sprach mehrere Gebete und der Leichnam wurde ehrenvoll begraben.
Auf dem Weg zum Zigeunerlager löste sich der braune Wanderer von der Gruppe, denn ein Schatten im Wald weit ab vom Wegesrand machte ihn neugierig. Amara bekam mit das der braune Wanderer eien anderen Weg einschlug und folgte ihn. Sie trafen auf einen Zwerg der gerade ein Reh gestellt hatte und neben ihm war ein nervöser Wolf. Er machte den Eindruck eines Jägers mit seinem Tiergefährten und es schien ein ganz normaler Anblick zu sein. Doch als der braune Wanderer den Zwerg begrüßte und ihn liebevolle Komplimente zuwarf und ihn lächelnd gut gemeinte Ratschläge gab, schaute der Jägerzwerg recht grimmig drein. Nach einem kurzem Wortgefecht ließ der Zweg seinen Wolf auf den braunen Wanderer los, der nicht lange zögerte und ihn attackierte. Amara ging erschrocken einige Schritte zurück und rief den Rest der Gruppe „The Cult Of The Damned“ herbei. Diese machten sich schleunigst auf den Weg zu ihr und dem Wanderer. Der Kampf war im vollen Gange und Amara und der braune Wanderer schossen den Wolf mit ein paar Pfeilen tot. Der hasserfüllte Jägerzwerg allerdings brachte am braunen Wanderer einen so heftigen Hieb an, daß dieser staunend zurückwankte und seinen Schmerz unter Kontrolle halten musste wenn er überleben wollte. Als die fünf anderen der Gruppe fast in Sichtweite ihrer Gefährten waren, zisch
te aus Cyrillas Hand ein glühendheißer Feuerball direkt zu hren Freunden über den letzten Hügel wo sie den Kampf vermutete. Der Feuerball traf Alles und Jeden der in Aufprallreichweite war. Der Jägerzwerg war nun tot am Boden und leider waren auch Amara und der Braune Wanderer etwas angesenkt worden. Amara beschwerte sich lauthals über diese Attacke von Cyrilla und die Bluelfin erklärte sich als Retterin, da sie im Guten gehandelt habe. Der braune Wanderer gab dem Jägerzwerg einen Heiltrunk, woraufhin dieser wieder zu Bewusstsein kam. Man konnte aber leider keine brauchbaren Informationen aus dem Zwerg herausholen, und nach kurzem erfolglosen Grübeln über den Jäger und sein Anliegen zogen die Gefährten weiter mit einem gefesselten Zwerg im Gepäck der im Zigeunerlager überreicht werden sollte.
Im Zigeunerlager traf die Gruppe auf die Anführerin „Madam Eva“. Der braune Wanderer brachte für sie so viele schmalzende und Honigsüße Komplimente ans Tageslicht, dass die Zigeuneranführerin schon fast errötete. Mit einem Lächeln zum braunen Wanderer fasste sie sich dennoch und blieb königlich wie es von einem Oberhaupt des Lagers erwartet wurde. Die Gruppe brachte nun ihr Anliegen vor und hoffte auf eine Lösung ihres Problems wieder nach Faerûns zurückzukehren. Sie erfuhren vom Nebel und dessen Teleportationswege, doch leider sei nicht bekannt wie man den Nebel zu andere Ebenen benutzen könnte. Doch die Zigeunerkönigin bot ihre Hilfe an wenn die Gefährten ihr ein Gefallen tun würden. Sie vermisse einen magischen blauen Umhang mit dem der Träger kurzzeitig in die Zukunft sehen kann. Dieser Umhang wurde von der Schwester der Zigeunerkönigin entwendet, diese lebt nun unter Wölfen in einer Höhle weit im Norden vom Zigeunerlager. Die Gruppe willigte ein diesen magischen Umhang wieder zu beschaffen. Die Gefährten bekamen von Madame Eva Karten gelegt und durften 10 Fragen im Bezug des Umhangs und dessen Träger stellen. Nach dem Austausch aller Informationen übernachtete die Gruppe im Zigeunerlager damit alle ausgeruht zur nächsten Tat schreiten können.
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