Der Sammler – Prolog (The Grey Guardians)

Der Sammler - Prolog (The Grey Guardians) Der Sammler – Prolog (The Grey Guardians)

Die Schlacht um das Dorf war frisch geschlagen. Die Angreifer waren vertrieben. Und doch hatte das Dorf eine Menge verloren. Freunde. Familie. Kinder und Gefährten. Die meisten Häuser liegen in Trümmern. Viele sind verletzt. In der Taverne hat man ein Teil des Schankraumes als Lazarett für einen Teil der verwundeten umgewandelt. Und das Dorf ist wieder dabei, ihre Gebäude wieder auf zu bauen. Ein Mann sprach Tirdiza, die Bardin, an, ob sie sich nicht mit einer Frau namens Tersa sich um die Kinder kümmern würde. Kinder, die auch ihre Eltern und Familie verloren hatten. Es war eine reinste Tragödie. Die junge Frau lernte auch Tersa kennen. Eine alte Frau, welche sich um die Kinder kümmert. Sie war froh über diese Unterstützung.

Zur selben Zeit, viele Meilen von dem Dorf entfernt. Ein herrschaftliches Haus lag in der Abendsonne und nur in einem Zimmer brannte noch Licht. Es war ein Arbeitszimmer, welches die umgekehrte Form eines L hat. Am Fenster steht ein etwas beleibter und doch älterer Mann. Stumm sah er in die Abendsonne. Er wusste, dass die Frau in seinem Zimmer stand, aber sie verhielt sich ruhig. Kein Wort kam über ihre Lippen. Wie ein Schatten stand sie da. Doch der Mann fasste langsam in seine Robe und warf der Frau einen hellgrün leuchtenden Edelstein zu. „Sorg dafür, dass es überbracht wird und macht euch an die Arbeit.“ Geschickt wurde der Edelstein aufgefangen und die Frau? Sie machte noch nicht mal Anstalten, sich zu verbeugen. „Wie Ihr wünscht.“ War das einzige was sie sagte, ehe sie sich nach draußen begab und einer Sonnenelfe zu nickte. Die Elfe erwiderte das nicken und fing an, leise was zu murmeln, als sie die Schriftrolle öffnete und las. Ein blaues Licht umgab diese 5 Gestalten, ehe sie verschwanden.

Eine halbe Tagesreise vom Dorf entfernt, und etwa drei Tage später, machte der reisende Halbling Lo Pan eine etwas seltsame Entdeckung. Als er gerade sein frühzeitiges zweites Mittagsmahl auf seinem Reithund verspeiste, sah er einen anderen Halbling an eine Art Baumstumpf Tritte und Schläge ausüben. Es sah aus, als ob er trainieren würde. Die Neugierde war da und er machte sich auf den Weg, sich dem anderen Halbling vor zu stellen, was ihm auch gelang. Doch dabei stellte er zwei Sachen fest. Bis auf einem Stab war der jüngere Halbling, der sich als Finn von Drachenohr vorstellte, unbewaffnet und hatte keine Rüstung. Und Finn war blind. Er konnte nichts mehr sehen und doch freundeten sie sich an, alleine, weil sie schon eine gemeinsame Heimat haben. Einen gemeinsamen Heimatort. Doch zusammen machen sie sich auf den Weg zum Dorf, wo Finn, der ab und zu mal dort eingekehrt war, feststellen musste, dass das Dorf angegriffen worden ist. Die Palisade war fast zerstört worden, als die beiden am frühen Abend eintrafen. Die Riesen wurden verbrannt, genauso wie die Leichen der anderen Angreifer.

TaverneUnd doch gingen beide in das Dorf, als Tirza die beiden erblickte. Das nächste ist schnell besprochen. Finn und Lo Pan bekamen noch jeweils ein Zimmer in der Taverne und was zu essen und sie unterhielten sich weiter, bei der Situation erzählte Lo Pan, dass er seine Schwester sucht und dass eine Frau namens Tersa ihn weiterhelfen könnte. Finn erinnerte sich an die Geschichte aus seiner Jugend, als die alte Frau eintrat. Sie sah Lo Pan an und mit ihren Fingernägeln ritzte sie in die Handfläche von dem Halbling ein kleines Dreieck, welches sich mit Blut füllte und sie stellte ihm die Frage, aus wie vielen Seiten ein Blutdreieck bestehen würde, doch die Antwort stellte sie nicht zufrieden. Dann löste sich ihre Hand und sie begrüßte Finn, wie einen eigenen Sohn und versprach ihm ein Stück Nusskuchen, wenn er brav seine Milch trinken würde. Danach verschwand sie wieder und erst jetzt meinte die Bardin, dass dies Tersa war und Lo Pan? Er machte sich auf den Weg. Er wollte mit der alten Frau reden. Die junge Frau, welche mit im Haus lebte, versuchte ihm deutlich zu machen, dass es nicht geht und er gehen soll. Aber er blieb und nach einer weile, wurde dem guten Lo Pan schwarz vor Augen und er wachte in der Taverne wieder auf. Dort sah er, wie Tirza in der Taverne aufspielte, die etwas voller geworden ist, und Finn sich mit einem Aasimar unterhielt. So ging es langsam zur Nacht über und die junge Frau nahm auch ein paar Goldstücken ein. Die Nacht sorgte für ruhe im Dorf. Sollte man meinen. Eine Frau, welche komplett, bis auf ihre braunen Augen, vermummt war, stand mitten im Zimmer von Tirza. „Fang.“ Meinte sie direkt und warf der Bardin einen hellgrünen Edelstein zu, ehe sie verschwand. Der Edelstein leuchtete hell und eine Kiste erschien in ihrem Zimmer, ehe der Edelstein all seine Energie verbraucht hatte. Auf der Kiste war ein Zettel zu sehen. „Anbei ein Zeichen meiner Hochachtung. B.“ Und erst eine weile Später bemerkte sie, was in der Kiste war. Die zerstückelte Leiche eines Jungendfreundes von ihr. Finn merkte was los war und auch Lo Pan, aber Lo Pan musste sich übergeben, als er die Teile der Leiche auf dem Boden sah. Der Wirt weckte Ireal, der Aasimar, welcher ein Kleriker des Kelemvor ist und dieser kümmerte sich um die Beisetzung und lies Tirza in seinem Zimmer schlafen.

IrealAm nächsten Morgen. Noch mit dem Schock in den Knochen gab Ireal Tirza einen Trank, um ihre Nerven zu beruhigen und Ireal versuchte sie auf zu klären. Dass er u.a. auf dem Weg ist, den man in gewissen Kreisen als „Der Sammler“ kannte und in Nesme den Namen Beletor führte. Doch ist er dort hoch angesehen, weil er es immer wieder schaffte die unglaublichsten Waren zu besorgen und jeden Wunsch seiner Kunden zu erfüllen. Doch er soll auch mit Menschenhandel und im Schmuggelgeschäft beschäftigt sein und in der Nähe einen kleinen Außenposten unterhielt und dass Ireal, diesen besichtigen will. Im selben Moment wurde Tirza von zwei kalten Tierschnauzen angestupst und getröstet. Die eine Schnauze gehörte zu Graufang und wo er war, da war bekanntlich auch Surreal nicht weit, welche sich im Rücken von Lo Pan wieder in ihre elfischen Gestalt verwandelte. Nach einem kleinen Disput mit Lo Pan, führte sie die Gruppe in den dichten Wald. Und steuerte direkt eine Lichtung an. Die Jagd nach dem Sammler war eröffnet.

Surreal

SurrealSurreal. Unwirklich. Ein Name, der mich vermutlich am besten beschreiben würde. Unwirklich. Bin ich das wirklich? Seit zehn Dekaden lebe ich nun hier in einem kleineren Wald. Umgeben von Natur und zusammen mit ein paar wenigen Dryaden und Baumhirten zusammen. Doch mein Weg? Der begann vor rund 250 Jahren, als ich im Hochwald das Licht der Welt erblickte. In einem kleinen Dorf im Hochwald kam ich zur Welt. Das Dorf war eine kleine Siedlung voller Waldelfen. Das Dorf an sich war perfekt an das leben im Wald angepasst. Wir lebten in voller Harmonie zum Hochwald und ich liebte dieses Leben und doch gab es etwas, was mich störte. Das war ihre Umsetzung des Glaubens vom allmächtigen Vater Sylvannus. Ja ich bekam viel mit, in der Zeit wo ich dort aufwuchs und die Ausbildung in der Natur genießen durfte, doch ich überwarf mich noch vor Beendigung meiner neunten Lebensdekade mich mit den meisten des Dorfes. Immer mehr stimmen forderten, die Natur vor den zerstörerischen Elementen der Bauern und Holzfällern zu schützen. Doch ich empfand Neugierde. Ich beobachtete diese und versuchte zu lernen. Zu lernen, warum sie das Holz fällten. Doch ich tat mehr. Ich redete mit den Holzfällern und den armen Bauern, welche im Winter jedes Stück Holz brauchen, um zu überleben. Ich zeigte denen die Stellen, wo sie sich Holz nehmen konnten, ohne die Natur zu gefährden. Das ging rund drei Dekaden so, als mein Meister und Ausbilder, der Druide Sceron, merkte, was geschah, doch er behielt es für sich. Dieser Zentaure war einmalig. Er war es, der mich nach dem Streit in meinem Heimatdorf mich mitnahm. Zur weiteren Ausbildung im Wissen der Natur. Und er lehrte mich den Glauben anderen Naturgötter. Ich genoss das Leben. Zum ersten verspürte ich sowas wie Anerkennung und das Gefühl von Wärme und wahrer Liebe zur Natur. Denn meine Eltern hatte ich nie kennen gelernt und dieser Zentaure lebte in perfekter Harmonie. Er ging auf die Jagd und heilte auch verletzte Tiere, aber er lehrte mich auch zu wissen, wann ein Wesen sterben musste, damit der ewige Zyklus von Geburt, Leben und Tot weiterhin bestehen bleibt. Doch es war an meinem 140. Geburtstag, als ich die Wahrheit über meister Sceron erkannte. Er war tot krank. Er würde bald sterben. Doch ich versprach ihm an seinem Sterbebett sich um den Wald zu kümmern, wo er ausgebildet worden ist. Er zeigte mir den Ort nicht auf einer Karte, sondern in meinen Gedanken. Ich sah die Bilder, als ich ihn nach sehr alter Tradition mit seinen Besitztümern verbrannte, damit seine Seele hoch zu Mielikki wandern konnte. Doch ich konnte nicht lange bleiben. Meine Prüfung stand bevor. Ich sollte in den Osten des Waldes wandern und dort eine seltene Pflanze finden. Zumindest wurde es mir gesagt. Ich durfte nichts aus dem Dorf mitnehmen. Nur meinen Umhang, meinen Stab und mein eigenes Wissen. Eine Zeitvorgabe? Nein, die gab es nicht. Sie haben nicht gesagt, bis wann ich wieder zurück sein sollte. Eine Aufgabe, die mir gut gefiel, denn so konnte ich mein eigenes Wissen nutzen. Ich war auf niemanden angewiesen und konnte mich ausgiebig mich darum kümmern, was später mit mir geschehen soll. Und so wanderte ich los. Ohne ein Wort des Abschiedes. Ohne ein Wort des Grußes. Seit ich zu Meister Sceron gegangen bin, habe ich mich im Dorf nicht mehr wohl gefühlt. Ich fühlte mich in der Wildnis freier und auch besser. Doch es dauerte einige Monde, ehe ich die Aufgabe meisterte. Ich brachte denen das seltene kraut und begleitet wurde ich von zwei sehr jungen Wölfen. Ich habe sie im Winter gefunden. Sie waren noch Welpen und nirgendwo war ihr Rudel zu sehen. Ich beschloss für mich, mich zu erst um diese jungen Welpen zu kümmern. Der eine Welpe hatte den Namen Rauch und war männlich. Der andere Wolf war ein Weibchen und hörte auf den Namen Ladvarian. Wir hatten uns angefreundet und meine Ernennung zur Druidin war weniger förmlich. Immer noch war ich unbeliebt in dem Dorf. Doch ich bleib nicht lange. Ich brach zusammen mit den Wölfen auf. Rauch und Ladvarian haben mir erzählt, wie ihr Rudel vernichtet worden ist. Vernichtet von räubern. Ihre Mutter hatte sie beschützt, doch sie wollten weg von dem Ort des Schmerzes und woanders ein neues Rudel gründen. Ich nahm es als meine Chance wahr und begleitete die beiden. Gefolgt von den Bildern, mein Meister mir zeigte und so kamen wir nach rund zwei Jahren Wanderschaft hier an. Ein gemütlicher Wald, wo es genug zum Leben gab. Dryaden, Baumhirten, Wild, Kräuter und unberührte Natur. Rauch und Ladvarian haben sich in einander verliebt und so war Ladvarian trächtig, als wir in dem Wald ankamen und ein paar Wochen später warf sie ihre ersten Junge. Das war ein gutes Zeichen, dass ein neues Rudel entsteht. Und ich? Ich beschloss hier zu bleiben. Klar in den über zehn Dekaden, wo ich hier nun lebe sind ein paar kleinere Siedlungen entstanden, aber sie leben in Einklang mit der Natur. Ab und zu bin ich mal bei denen um zu handeln, aber ansonsten lassen sie mich in Ruhe und ich lasse sie in Ruhe, da sie wissen, dass ich immer auf der Seite der Wildnis stehen werde. Und keine Angst vor meinen Freund. Graufang 1Das ist Graufang, der Sohn von Dejaal und Kaela, welche die Urenkel von Rauch und Ladvarian sind. Als er zur Welt kam, habe ich mich sofort in ihn verliebt. Viele sagen, dass der Name deswegen so ist, weil er grau ist und Fänge besitzt, aber was ist, wenn es seine Bestimmung ist, Grau zu fangen? Und nun wollt Ihr meinen Namen wissen? Ich weiß ihn nicht mehr. Seit über 100 Jahren wurde ich Surreal genannt und ich nenne mich auch selber so. Aber mein Geburtsname? Nein, den habe ich vergessen. Vielleicht, weil ich ihn auch vergessen wollte.

 

Cyrilla Ward

Cyrilla WardCyrilla Ward

Das Blut der Einwohner hatte sich mit dem Boden der Erde vermischt und hat so einen übelriechenden Schlamm geschaffen, welcher sich zum Gestank der verbrannten Gebäude  mischte. Ströme vom Blut der Einwohner, aber auch der orkischen Angreifer flossen zwischen den einfachen Hütten. Abgerissene Arme. Angenagte Beine und aufgeschlitzte Oberkörper. Es war ein Bild des Grauens. „Möge Mystra uns beistehen. Ein einfaches Dorf. Einfach so niedergemetzelt.“ Ein Mann zu Beginn seiner zweiten Lebensdekade ging durch die Reihen. Er war auf der Suche nach Überlebenden. Er trug die Hoffnungen in sich, dass irgendjemand überlebt haben könnte. Jemand, der von diesem Akt der Gewalt erzählen könnte. Jemand der weiß, wer ihnen das angetan hat. „Pater Ward! Hier lebt noch jemand!“ ertönte laut der Ruf eines anderen Mannes. Der Kleriker sah auf. Sollte es in diesem Massaker wirklich noch jemand überlebt haben? Sollte wirklich jemand diesen Angriff überstanden haben? Der Mann mit dem schwarzen Spitzbart und seinen langen braunen Haaren rannte zu der Stelle, wo sein Begleiter stand. In den Arm hatte er ein Baby. Ein elfisches Baby. „Bei Mystra.“ Kam es aus dem Mund, als er das Baby auf den Arm nahm. Kein Blut war an ihrem Körper zu sehen. Nicht eine Schramme an diesem zierlichen Körper. „Es ist ein Wink von Mystra.“ Die Haut hatte die Farbe der Sonne und die Augen die Farbe des Waldes. Er vergaß den Moment. Und anschließend nickte er und beschloss, die junge Elfe bei sich auf zu nehmen. Er wusste, dass er tot sein würde, wenn diese Elfe erwachsen sein wird. „Im Namen Mystra, meiner Göttin der Magie. Ich taufe dich hiermit auf den Namen Cyrilla.“ Eines Tages, würde er ihr erklären müssen, dass dieses Kind nur seine Adoptivtochter ist.  Für ihn würde es ein Leben lang dauern, aber für diese Elfe wäre es nur ein kurzer Augenblick. Ein kurzer Abschnitt in ihrem Leben.

 

Die Jahre vergingen. Aus dem Baby wurde eine junge Elfe. Aus dem jungen Mann wurde ein alter Priester, welcher der Elfe einiges über die Zauberkünste lehrte. Er spürte, dass sie für die magischen Künste geboren zu sein scheint, aber er merkte auch, dass das wälzen von Büchern ihr überhaupt nicht behackte. Und so redete er mit seinen Freunden. Einer bildete die junge Elfe in den Arkanen Künsten aus und ein anderer im Umgang mit den Waffen und den Rüstungen. Doch es war nach dem Tode von dem Priester, als sie sich an ihre beiden Lehrer wendete. „kann man die arkanen Künste nicht mit dem Tragen der schweren Rüstung kombinieren?“ Ein allgemeines auf keuchen war zu hören, als die Frau mit den silbernen Haaren diesen Vorschlag einbrachte. Arkane Zauber und schwere Rüstung? Das war unmöglich und doch lies sich Cyrilla nicht davon abhalten, genau das zu probieren. Sie übte offensive Zauber in Ritterrüstungen und anderen schweren und unbeweglichen Gegenständen. Sie prägte sich die Zauber ein und studierte die Lehren Mystras. Doch als sie alt genug war, trat sie in die Armee Silbrigmond ein. Die Stadt, wo sie aufgewachsen ist und ihr verstorbener Vater gelebt hatte. Sie hatte sich entschlossen. Sie kannte ihre Vergangenheit und würde ihre Kräfte im Dienste derjenigen stellen, welche sich nicht selber verteidigen kann, selbst wenn sie selber Schuld auf sich laden muss.

Erste Verträge (The Sainted Sinners)

Erste Verträge (The Sainted Sinners)

Der Magier und sein Gehilfe waren tot. Die Gruppe waren am Rande der Erschöpfung, als sie sich in Unirea wieder einfanden, besser gesagt, als sie dort wieder auftauchten. Sofort kam Hilfe von den anderen Bewohnern des Dorfes. Doch es war der Magier Mofa, der die Ankunft eines neuen Mitgliedes der Gemeinschaft mitbekommen sollte, als sich unter seinen Füßen, ein Hügel erhob und als er näher hinsah, erblickte er in das goldgelbliche Gesicht einer Zwergin, welche sich aus der Erde wühlte. Fragend sah sich die Streiterin um. Man bekam schnell das Gefühl, das sie ein wenig verwirrt war und ständig murmelte… „Wo bin ich nur? Adbar ist es nicht“ und sie stellte sich vor als Halae Silberhammer aus der Zitadelle Adbar. Sie war eine Streiterin Moradins und erzählte kurz, dass ein Gnom sie von Blindgenstone nach Adbar teleportieren wollte, aber Moradin hatte anscheinend seine eigenen Pläne mit ihr und so beschloss sie, nach dem Wiedersehen eines Freundes im Form des Schmiedes, hier im Dorf zu bleiben um ihre Künste als Schmiedin unter Beweis zu stellen. Eibenstein hingegen bekam telepathisch eine Einladung von der Grundbesitzerin des Dorfes und so beschloss man, am nächsten Tag nach Mulptan aufzubrechen. Im Gepäck nicht nur die Einladung, sondern auch eine Einkaufsliste. Hafer, Gerste, Kräuter, Erze für die Schmiede, für die noch in Planung befindliche Brauerei und der Versuch ein Handelsabkommen zu zwischen Unirea und Mulptan zu schaffen. Ausserdem erhoffte man dort einen Kundigen zu finden, der ihnen mehr Auskunft über den Stab geben würde, den sie vom letzten Abenteuer, von den Thay mitgenommen hatten.

mulptanAls die Tore von Mulptan in Sicht kamen, waren die völlig beindruckt von den Lagern der Karawanen aus verschieden Ländern, die vor den Mauern lagerten. Sie bahnten sich einen Weg hindurch und traten durch den großen Torbogen der Stadt. Eine Taverne mit einem güldenem Wetterhahn auf dem Schild, welches sich im Wind hin und her bewegte, zeugte von einer Taverne die recht gut frequentiert wurde. Die Leute die aus der Taverne kamen schienen Händler zu sein und um nicht gleich eienn schlechten Eindruck zu hinterlassen machte sich die Gruppe an dem davorliegenden Brunnen ein wenig frisch. Danach gingen sie hinein und hörten sich um, diverse Sprachen wurden hier gesprochen. Sie wollten erstmal die Eigentümerin des Landes finden, wo sie gesiedelt hatten und Unirea im Begriff war zu einem wundervollen Dorf zu werden. Sie wollten sich Bedanken bei ihr. Schnell hatten sie ein paar Hinweise bekommen und diese führten sie zu einem Anwesen welches unwirklich aussah. Im Gegensatz zu den anderen Prunkvollen gebäuden in dem Viertel, war es eher schlicht und weiträumig gehalten. Man kann das Anwesen auch mit einem alten Anwesen aus dem feudalen Japan vergleichen und so entsprechend sah auch die Menschenfrau aus, als sie die Glocke läuteten und eine Kriegerin sie einließ. Stumm führte sie die Reisende in ein Zimmer am Garten und als die Herrin des Landes, welche eine Maske der Wychlaran trug, erschien, berichteten sie von dem was bisher passiert ist. sie berichteten auch von dem roten Magier und dem Brief übergaben sie, welchen sie bei dem Magiuer gefunden hatte. Ein leichte Regung war auf dem verdeckten Gesicht der Magierin zu sehen und sie versprach, dass sie sich dem problem annehmen wird und jemand aus ihrem Magierzirkel vorbei kommen würde, um sich den Stab an zu nehmen. außerdem gab sie denen die Kriegerin, welche als Signum vorgestellt wurde, einen Ring und die Aufgabe, dass sie sich bei den Einkäufen an diesem Tag zu erledigen, den vier Besuchern zur Seite zu stehen und über den Ring zu verbürgen, dass die Händler ihre Bezahlung für die Waren bekommen.

Und so brachen sie auf. Beim Schmied Delrock kauften sie nicht nur Erze, sondern bekamen auch noch Kupfer für die Brauerei geschenkt(S. Handelsvertrag mit Delrock). Außerdem machte er sich mit seinen Mitarbeitern auf den Weg nach Unirea um die Geburt des Zwergensohnes zu feiern. Unterwegs trafen sie auch auf den Straßenjungen Wolf, welcher anscheinend jeden Händler in der Stadt hier kannte. Für 10 Silberlinge führte er sie durch die Stadt. beim Tempel der Chauntea konnten sie Heilkräuter bekommen und in der Handelsgilde trafen sie auf die Vorsteherin der Gilde und einigten sich darauf, dass sie bis zur Mittagsstunde der Vorsteherin ein Konzept vorlegen soll, damit sie diese der Handelsgilde von Mulptan und Rashemen vorlegen kann(s. verfügbare Handelsverträge) und diese darüber beraten können. Und im Handelshaus der Vorsteherin erhielten sie das Getreide. Am Abend in der Taverne, Signum war wieder gegangen, als auf einmal Rohanna und auch Jaenelle auftauchten. Während die kleine Gnomin für eine sehr gute Stimmung mit den anderen Barden sorgte, konnte die Elfe den menschlichen Magier überzeugen, ihr den Stab bis zum nächsten morgen zu geben, welches er auch wiederwillig machte, doch sie kam am nächsten Morgen mit schlechten Nachrichten zurück. In dem Stab wohnte ein böser Geist, welcher versucht seinen Träger zu beherrschen. doch sie gab ihn einen anderen Stab dafür (2 / Tag Monster herbeizaubern I, 1/Tag Monster herbeizaubern II). Sie legten das Konzept der Vorsteherin der Gilde vor und sie beschloss eine Sondersitzung einzuberufen, wobei es aber noch mindestens einen Zehntag brauchen, damit sie eine Entscheidung bekommen würden. Mit diesem Wissen und den Karren voller Waren für das Dorf brachen sie auf. icetrollAuf dem Rückweg bekamen sie in der Nacht Besuch von zwei Eistrolle, zusammen konnten sie die beiden zur Strecke bringen und erreichten bei Hahnenschrei die Tore von Unirea.

Halaea Silberhammer

Halaea SilberhammerEine Goldzwergin auf göttlicher Mission – Halaea Silberhammer

Ein leichter Rauch und das lachen vieler Gäste waren im Schankraum der Taverne zu hören. In einer Ecke sitzt eine Zwergin. Ihre Haut ist dunkler, welches mehr ins braune geht, als das ihrer Artgenossen. Ihre Haare waren blond gefärbt. An der Wand gelehnt saß sie da. Neben ihrem Stuhl war ein Stahlschild mit dem Amboss von Moradin zu sehen und vor dem Schild war ein Streithammer. Vor ihr steht ein Krug Bier, welcher überläuft und zufrieden paffte diese in ihrem Schuppenpanzer eine Pfeife, während sie das Treiben so beachtet. Neben ihr saß ein Mensch. An ihm war nichts Auffälliges. Aber er war interessiert an ihrer Geschichte. „Über mich ist nicht viel zu sagen, mein werter Freund. Mein Name ist Halaea Silberhammer und unsere Familie stammt aus dem Clan der Sturmhämmer. Und bevor Ihr fragt, unser Clan stammt ursprünglich nicht aus Adbar. Geboren wurde ich am 13. Nachtal im Jahre 1279 in Adbar. Ich entstamme aus einer kleinen Familie Goldzwergen, welche dort leben und ihrem Dienst unserem König und unserem Schöpfer verschrieben haben. Schon früh erkannte ein Kleriker die Möglichkeiten in mir, aber ich muss gestehen, dass ich nicht weiß, was er meinte, als er sagte, dass ich von Moradin gesegnet bin. In meinem bisherigen Leben, habe ich alles, was ich erlebt habe, als Prüfung von Moradin angesehen und werde es auch weiterhin. Aber meine Lebensgeschichte ist schnell erzählt. Ich wurde im Kampf mit dem Streithammer und an der Arbeit am Amboss ausgebildet. Als ich meine fünfte Lebensdekade erreicht habe, wurde ich in den Orden von Moradin aufgenommen und seitdem erfülle ich unterschiedliche Aufgaben für unseren Schmiedevater. So war ich auch dabei, als König Obuld unsere Brüder und Schwestern in Mithril Halle angegriffen hatten. Ich habe es als Zeichen meines Gottes gesehen und habe mich freiwillig gemeldet, um unseren Brüdern zu helfen. Aber als der vertrag mit den Orks in Mithril Halle zustande kam, so war ich doch erstmal verwirrt und besorgt, aber ich habe mich der Weisheit König Bruenors, Lady Alustriel und dem Waldläufer Drizzt gebeugt und beschlossen, dem Orkreich eine Chance zu geben. Schließlich waren sie für den Frieden einverstanden und so nahm ich wieder meine eigentlichen Aufgaben wahr. Reiste hierhin. Reiste dorthin und als ich im Auftrag der Hämmer Moradins in der Stadt der Tiefengnome war und mich ein Freund durch die Erde zurück nach Adbar schicken wollte, bin ich in Unirea aufgetaucht. Einem Dorf, welches weit im Osten im Land Rashemen liegt. Dies ist eine erneute Prüfung und Aufgabe von Moradin und ich werde sie befolgen. Hier sind Siedler, welche meine Hilfe brauchen und sei diese nur an der Esse in der Schmiede oder bei der Verteidigung der braven Siedler. Ich werde ihnen helfen und wenn ich dabei mein Leben lasse. Das schwöre ich, so wahr ich hier sitze.“

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