Trennung (The Grey Guardians)

Trennung (The Grey Guardians)Trennung (The Grey Guardians)

Die Sonne wanderte langsam nach Westen zu ihr Bett, als der Stamm in Begleitung der tapferen Recken wieder an die Oberfläche kamen. Und während Juraag mit dem Anführer des Stammes redete, trat ein Mann aus der Höhle. Seine Kapuze verdeckte sein Gesicht und es war Morrigan, welche ihn wieder erkannte. Es war Vrynn. Ein alter Bekannter aus einem Bergdorf und aus Mithril Halle. Er wurde von einem Mann begleitet. Dieser war dem äußeren Anschein nach ein Mann mit roten Haaren. Doch es dauerte nicht lange und sie machten sich in Begleitung von Vrynn und seinem Begleitern auf den Weg in die Zivilisation. Doch übernachten musste sie auf einer kleinen Lichtung.

Doch es war in der Nacht, als sich Vrynn mit seinem Begleiter unterhielt, als eine liebliche Stimme in seinem Kopf sich meldete. Sie nannte ihn bei Namen und hat ihn zu sich eingeladen. Und dieser Einladung kam er nach seiner Wache nach. Nachdem Juraag und Fergus die nächste Wache übernommen hatten. Als er ankam, sah er ein ungewöhnliches Bild. Eine Elfe saß an einem Feuer, wo ein Kaninchen briet und fast fertig war. Die Elfe selber hatte gelbliche, blonde Haare und ihre Hautfarbe war auch heller als die, der anderen Elfen, welche normalerweise verbreitet waren. Selber trug sie einfache Kleidung. Sie sah auch mehr aus wie eine Bäuerin oder eine Marktdame, als wie eine Adlige oder gar eine Zaubrerin und doch konnte man ein kleines Amulett erkennen, welches in einem kreis sieben Sterne darstellte, in dessen Mitte ein Fluss entlang lief. Das Zeichen von Mystra, der Göttin der Magie. Und an der linken Hüfte hing eine Maske befestigt. Eine einfache Maske, welche die Hälfte des Gesichtes verdecken soll. „Setzt Euch Vrynn. Mein Name ist Rohana und das Essen ist gleich fertig.“ Dann griff sie in eine Tasche und holte zwei Kelche aus Holz und eine Flasche Eiswein hervor. Sie goss sich und ihm jeweils ein. Von dem Essen nahm sie nichts, aber sie lehnte sich zurück und hörte sich von Vrynn an, warum er an der Oberfläche ist. Was seine ziele sind. Und danach kam sie auch auf ihren Grund für ihren besuch und warum sie mit Vrynn reden will. Was sie vorhatte war ein Deal. Sie gab ihm die Informationen eines Mannes namens Beletor, einem Händler, den Vrynn sucht, dass er in Nesme ist und dafür sollte er ein Mädchen für sie finden. Ein Mädchen, welches noch keine zehn Sommer gesehen hat und auf dem Namen Leila hört. Eine Kooperation und sie gab ihm noch einen Ring, womit er sie jederzeit auf telepathischen Wege kontaktieren kann. Nachdem der Handel stand, stand die Elfe wieder auf. Sie verabschiedete sich und deute ihm, den Rest behalten zu können und ein Licht erschien über sie und sie war weg. Bis auf dem Lagerfeuer und den Wein, war es so, als ob hier nie jemand war. Und mit dem Braten und dem Eiswein machte sich Vrynn auf den Weg zurück ins Lager.

Was er machen wollte war klar. Er wollte sich Beletor schnappen und es bedurfte auch keine große Überzeugung um den Rest der Gruppe zu überzeugen und zusammen machten sich sich an einem stürmischen Morgen auf den Weg nach Nesme. Doch bei einer kleinen Hängebrücke über einem Fluss geschah das Unglück. Vrynn und Juraag gingen vor und Fergus wollte die Stabilität der brücke testen und hüfte kurz auf dieser. Zusammen mit dem starken Wind, fielen alle drei ins Wasser des reißenden Stromes und wurden viele Meilen fort getragen. Doch sie schafften es, sich irgendwie ans Ufer zu kämpfen. Völlig kraftlos und keuchend lagen sie am Ufer des Flusses. Der Wind wehte noch ziemlich kalt durch die nassen Glieder, der Reisenden. Doch sie rappelten sich wieder auf. Sie erkannten im Westen ein Dorf und ihr ziel war es, dorthin zu gelangen, sich auf zu wärmen und den Rest ihrer Gruppe wieder zu finden. Doch unterwegs fanden sie im Wald eine schwerverletzte Person. Es war der Wirt von dem Dorf wo sie waren, nachdem sie den Werwolf in dem Tempel getötet hatten. Wunden übersäten seinen Körper und ein Lächeln stahl sich in sein Gesicht, als er Vrynn wieder erkannte. „Bitte führt das töten zu ende.“ Kam es schwach aus seinem Mund und er gab nur ein paar Informationen von sich, ehe er bewusstlos wurde. Sein Dorf wurde von einem Tier auf zwei Beinen angegriffen. Doch was danach passierte, das wusste er nicht. Und so beschlossen sie, weiter zu gehen. Zurück zum Dorf. Doch unterwegs fiel ihnen auf, dass der Wirt verfolgt worden ist, denn neben seiner Spur, war noch eine Spur zu sehen. Eine Spur, deren Abdrücke noch leichter waren, als die von Vrynn. Das Dorf war komplett verlassen. Nicht eine Menschenseele war zu sehen. Es war, als ob alle Bewohner plötzlich verschwunden wären. Fergus verwandelte sich in einem alten Mann und versuchte so, die Aufmerksamkeit von den Bewohnern auf sich zu sehen und erst im Tempel des Lathanders, fand er ein paar Blutspuren, doch er konnte sie nicht zu Ordnen. Vrynn erkannte an der Esse beim Schmied, dass diese erst vor kurzen ausgegangen zu sein schien, aber es war immer noch sehr ruhig und so beschlossen die drei, dass sie sich in der kleinen Taverne einquartierten und sich um den Wirt kümmerten. Doch als sie die Wunden von dem Wirt versorgten, fielen kleine Silbersplitter in die Hände von Vrynn und am beim war eine kreisrunde Verletzung, welche nicht von Waffen stammte und doch konnte er sie nicht genauer identifizieren und so wurde es erneut Abend und der Abend ging in die Nach über als eine Frau mit ergrauten Haar und einer schwarzen Rüstung in die Taverne trat. Auf ihrer Brust prangerte das Symbol eines schwarzen Sechseck auf dem ein grinsender Skelettkopf mit einer goldenen Krone zu sehen. Sie sah sich um und ihr Lächeln war unheimlich. Was sie wollte wurde Fergus nur zu eindeutig, als er zu ihr hin ging, um ihr etwas Essen an zu bieten. Sie berührte ihn nur kurz eine Welle voller Schmerzen zuckten durch seinen Körper. Was sie wollte war nun klar. Sie wollte alle töten. Ein kurzes Schnippen und der Wirt, der auf einem Tisch lag und an dessen Kopfende Vrynn stand, fing an zu keuchen. Er riss seine Augen auf und man hörte die Knochen knacken. Erneut flehte er Vrynn an, ihn endgültig zu töten, welches er auch nun tat. Mit einem dankbaren Lächeln starb der Wirt. Die Frau sprang ins freie und fing an, Skelette zu beschwören und im inneren der Taverne kamen drei Eulenbären als Skelette zum Vorschein und vor der Taverne rief sie noch sechs weitere Skelette zu sich. Der Kampf entbrannte. Während sich Juraag um die Skelette kümmerte, wollten sich Fergus und Vrynn sich um die alte Frau kümmern, doch Vrynn merkte schnell, dass jeder Angriff, den er erfolgreich ausführte, zu Angst in seinem Inneren führte. Doch es war wieder diese Elfe, welche ihn unterstützte. Sie bannte den Zauber und so konnten sie es schaffen, die Frau zu töten, welche inzwischen sich in einen Haus zurück gezogen hatte und nochmal drei Skelette als Wölfe beschwor, doch das konnte ihr Ende nicht heraus zögern.

Fergus fühlte sich auf einmal berührt und dort wo er berührt wurde stieg Kälte in ihm auf, er merkte wie das Leben aus ihm wich. Er wollte schreien, er wollte nur noch weg, er rannte los und es sollten seine letzten Schritte sein. Die Welt um ihn herum verschwand. Ein paar Meter war er weit gekommen, so sehr bäumte sich Widerstand in ihm auf. Doch dieser wich mit jedem Schritt, bis er sich der Kälte hingab. Er fiel nach vorne und ehe er den Boden berührte, war sein Leben aus seinem Körper gewichen. Verdammt sie hatten es beinah geschafft, aber zum Schluss, war doch einer aus ihren eigenen Reihen hinübergewechselt ins andere Reich. Was für ein hoher Preis.

Die Skelette und das Dorf zerfielen zu Staub.

Info zu dem Charakter Fergus
Plötzlich riss Fergus seine Augen auf, er schrie, er dachte es zumindest, er starrte an die Decke, die aus Dielen bestand. Er hörte Wellen rauschen , Holz knarrte, es roch nach faulem Wasser, was war passiert, wo war er? Er wollte sich aufrichten, aber sein Körper gehorchte ihm nicht.

 

XP = 1500 für jeden, der dabei war

Set = „Der Wille Velsharoon“: Ein Set, bestehen aus dem Stab, dem Morgenstern, der Ritterrüstung und des Schildes. Effekte werden erst dann aktiv, wenn alle getragen werden. Effekte: Angreifer im Nahkampf müssen einen Willenswurf in Höhe ihres Angriffswurfes schaffen, sonst sind sie 2W6 Runden in Panik. Rüstung kann von sich aus, durch den Träger, die übernatürliche Fähigkeit Todesgriff verwenden und der träger muss einen Willenswurf schaffen, sonst wird er vom set kontrolliert

Die Ruhe vor dem Sturm (The Sainted Sinners)

Die Ruhe vor dem Sturm (The Sainted Sinners)Die Ruhe vor dem Sturm (The Sainted Sinners)

Prolog:

Ein Wind wehte an der Akademie der Magier in Thay vorbei. Es war recht dunkel in dem Gebäude, bis auf ein Zimmer. Dieses war erleuchtet vom Schein einer Fackel. Einer in einer kamesinrote Robe Gekleideter saß dort und sann nach, als ein Klopfen ihn an seiner Tür ihn unterbrach. „Herein.“ Antwortete er mit seiner sonore Stimme und eine Frau in einer schweren Rüstung betrat das Zimmer, an dessen Wänden meterhohe Regale mit Bücher und Schriftrollen standen. Die Frau verbeugte sich respektvoll. „Werter Herr. Die Orks haben versagt. Alle sind in Eurem Labor. Außerdem behauptet Euer Schüler Alesandro, dass er Euren Posten übernehmen will, weil er besser als Ihr seid.“ Der Meister sah auf und nickte. Doch ihm kam ein Gedanke. „Dann soll er sich beweisen, meine gute. Ich werde ihm einen Auftrag geben und wenn er ihn erfüllt, so wird er in unseren Kreisen aufgenommen.“ Er drehte sich um und unter dem Schein der Kerze an seinem Schreibtisch, nahm er Pergament und Federkiel zur Hand. Es dauerte nicht lange und er hatte seinen Brief aufgesetzt. Kurz noch sein Siegel aufgetragen und er rollte den Brief zusammen. „bring ihn meinen Schüler, meine Teuerste.“ Er hatte sein Lächeln wiedergefunden und mit dieser Freude begab er sich in sein Labor, zu den gefangenen Orks, welche ihn doch enttäuscht hatten.

 

Kapitel 1: Die Ruhe vor dem Sturm:

Mulptan. Die nördliche Stadt von Rashemen. Der Wind hatte etwas nachgelassen als ein Halbork die Tore der Stadt betraten. Seine Kleidung war schäbig und seine Waffen fielen fast aus einander. Die Wachen sahen ihn erstmal misstrauisch an. „Wer seid Ihr, Halbork und was wollt Ihr hier in Mulptan?“ War die scharfe Frage eines der Wachen. Graak sah den kleineren Menschen an. Aber er gab ihm die Antwort. Er sei Graak und wolle in die Stadt um auch Arbeit zu finden. Die Wache nickte. Eine kurze Durchsuchung, ob er verbotene Gegenstände bei sich hat, und er wurde eingelassen.  Die Felle konnte er verkaufen und er fand eine Taverne, wo er einen Platz zum schlafen bekam und mehr oder weniger was zu essen, da der Wirt der Taverne ihn nicht wirklich da haben wollte. Doch das Schicksal von dem Krieger sollte sich ändern, als eine Sonnenelfe die Schenke betrat. Sie sah sich um und setzte sich zu ihm. „Seid gegrüßt, werter Krieger.“ Waren ihre Worte, als auch schon eine Schankmaid kam und ihm besseres und auch mehr essen gab. Auch ein voller Krug Bier wurde gebracht, welcher voller war, als der Krug, den er zuerst bekommen hatte. Die Elfe betrachtete ihn und sie fing eine kurze Unterhaltung mit ihm an. Sie heuerte ihn an und nachdem er aufgegessen hatte, sorgte sie dafür, dass er eine bessere Rüstung und Waffen erhielt. Waffen und Rüstungen, welche Maßanfertigungen waren und am nächsten Tag schickte sie ihn los nach Unirea, dem neuen Dorf.  Bei sich trug er zwei Briefe. Einer war an Angelique gerichtet und der andere an die Agnes, welche ein Paladin des Kelemvor war und Graak machte sich auf den Weg zu dem Dorf.

Unirea. Für ein kleines Dorf, welches frisch gegründet worden ist, herrscht hier eine Menge Betriebsamkeit. Das war es, was Graak an seinem zweiten Reisetag sah, als er das Dorf erreichte. Es war noch am Morgen, als er seinen Weg zum Dorf führte und es kamen ihm Wachen entgegen. Krieger. Um die ein bis zwei Köpfe größer als er und mit Zweihandwaffen bewaffnet. Sie hielten ihn an und nickten, als er meinte, dass er einen Brief hat, den er Angelique geben muss. Sie ließen ihn durch und zeigten auf ein Feld, wo die besagte Dame gerade dabei war, das Feld mit ein paar anderen  zu bestellen und dabei Lieder zu Ehren von Chauntea sangen. Aber unterwegs fiel ihm das Symbol des Schildes der schlafenden Agnes auf. Eine Skeletthand welches eine Waage trug. Das gleiche Symbol, wie auf der anderen Schriftrolle. Das musste sie sein. Die andere Person, welche er finden sollte und ihr persönlich die andere Schriftrolle überreichen sollte. Als er sie schon mit einem Eimer Wasser wecken wollte, kam Eibenstein aus seiner Hütte und konnte es noch so unterbrechen. Eibenstein. Ein Halbelf, welcher versuchte die Schriftrolle zu verwahren, aber da Graak darauf bestand, dass er den Brief ihr persönlich übergeben sollte. So beschlossen sie zu Angelique zu gehen. Die Frau las den Brief und hieß Graak in Unirea willkommen. Er war hier, um die Dörfler zu unterstützen und damit er das Krieger Handwerk erlernen konnte. Die Krieger, welche zum Schutze des Dorfes hier waren, nahmen ihn auf und nachdem er eine Unterkunft  in Eibenstein seinem Haus erhalten hatte, machte er sich daran, mit Holz zu fällen. Die anderen Kriegers respektierten ihn als das, was er war. Ein Krieger und nahmen ihn als Gleichgesinnten auf.

Aber zur Mittagsstunde bemerkte Graak eine Bewegung im improvisierten Stall und die Paladina wachte auf. Eine kurze Vorstellung und sie bekam den Brief. Doch die Mittagspause sollte nicht lange halten bleiben, denn sie ging direkt in das Gebäude zu den anderen. Das was sie gelesen hatte, das beunruhigte sie sehr. Ein Trupp aus ihrem Orden wird vermisst, als sie aufgebrochen waren, um Ruinen zu untersuchen. Sie wurden nie wieder gesehen. Das waren Brüder und Schwestern aus ihrem Orden. Doch das erzählte sie den anderen auch und nur Shari machte sich über einen anderen Punkt Gedanken. Der Brief mit der bitte zur Untersuchung der Ruinen wurde einen Tag vorher abgeschickt. Wieso kann da jetzt schon ein Trupp als Vermisst gelten? Doch eine Stunde später waren sie unterwegs. Eibenstein, Mofa, Wilbur, Graak, Eibenstein und auch Agnes sind aufgebrochen zu der Ruine, welche zwei Tagesreisen nördlich vom Dorf ist.

ruine 1Am 23. Tarsak erreichten die Helden die Ruinen. Es war eine Alte Anlage. In der Mitte stehen drei große Gebäude in einem Dreieck zu einander und dazwischen zwei kleinere Gebäude. Eibenstein konnte erkennen, dass die Anlage weit über 700 Jahre alt ist und Shari war sich sicher, dass diese Anlage zur Burg von Fürst Theowynn von Rashemen gehörte, welcher ein Eisenfürst war und in einer Schlacht über 100 Krieger aus Thay mit der bloßen Hand getötet haben soll. Doch sie korrigierte ihren Fehler als sie hörte, was der Schriftzug übersetzt bedeutete. „Zu Ehren der drei Beschützerinnen des Landes. Der Herrin des Feldes. Der Herrin des Waldes und der Herrin des Gewebes.“ Damit waren Chauntea, Mystra und Mielikki gemeint. Die drei wichtigsten Götter in Rashemen. Also war es eine Tempel Anlage und sie machten sich auf die Suche, als Mofa in ein Loch fiel. Ein gang war zu erkennen. Behauener Stein und nicht mehr als ein Jahrhundert alt. Sie nutzten die Chance und folgten dem Gang bis in einer riesigen Halle. 60m in der Länge und 40m in der Breite. 5m vom Rand der Wand standen Säulen, welche auch 5 m entfernt waren. An der gegenüberlegenen Wand war ein gigantisches Tor und an den beiden langen Wänden jeweils drei Holztüren. An der mittleren Tür hörte Graak ein leises Schlurfen und fast alle begaben sich zu der Tür, als hinter Wilbur eine Stimme ertönte. Ein junger Mann Anfang seiner zweiten Dekade. Braunes Haar und normal groß und normales Gewicht flimmerte hinter ihnen. Mit einem arroganten Blick sah er sie an. „Ist der richtige nicht da. Aber was soll es. Ich werde den Stab sowieso kriegen und wenn ich dafür das Dorf eben vernichten müssen und ihr? Ihr werdet hier sterben.“ Er schnippte kurz mit dem Finger. Seine gestalte verschwand und alle 6 Türen öffneten sich und ein halbes Dutzend Juju-Zombies kamen auf die Gruppe zu.

zombieGemeinschaftlich konnte sie dieses halbe Dutzend vernichten und machten sich auf den Weg zum Magier mit der roten Robe. Doch als sie den kleineren Raum betraten bekamen sie einen Schreck. Der Raum war in der länge nur halb so groß und an den Wänden war das frische Blut von Leichen zu sehen. Es war der vermisste Trupp. Ihre zerschmetterten Leichen lagen hier. Doch der Magier war nicht alleine. Ein Gebirgsork stand neben dem Magier. „Töte sie.“ War sein Befehl an den Gebirgsork und der Kampf begann. Agnes und auch Graak kämpften gegen den Ork, wobei Graak einmal zu Boden ging. Wilbur versuchte zusammen mit Eibenstein den Magier zu besiegen, doch sie stellten fest, dass er die offensiv Zauber von Wilbur, gleich von dem Magier gekontert worden sind. Doch es war Shari, welche die Anwesenheit eines weiteren Gegners wortwörtlich spürte, als ein Elf einen Dolch in ihren Körper steckte. Ein Zauber von Mofa schlug fehl und traf die Elfe. Doch der Elf merkte, dass hier nichts zu gewinnen war und er verschwand. Der Magier und der Gebirgsork konnten getötet werden, doch der Magier konnte nochmal seinen Zauber aktivieren, als alles um sich herum zusammen fiel. Doch etwas geschah, womit keiner rechnen konnte. Als die Gruppe den Raum betrat, haben sie die Geister gesehen, welche von der Decke in den Altar gezogen worden sind. Ein Geist davon war ihre verstorbene Adoptivmutter. Die Frau, welche sie als Kind bei sich aufgenommen hatte. Es fiel kein Wort als Agnes nach dem Kampf da stand und das Gewölbe um sie herum einstürzte. Sie verstanden sich auch so und Agnes sah es als Fügung von Kelemvor an, dass ausgerechnet jetzt die Seelen seiner Streiter geschickt worden sind, um die gruppe zu retten. „Kommt alle zur Tür. Wir müssen zusammen bleiben.“ Auch Graak kam wieder und zusammen standen sie zusammen, als die Geister in Agnes flogen und ein weiterer Zauber ausgelöst worden war. Fielen hielten es für ein Wunder, als sie in Unirea wieder die Augen öffneten. Sie waren wieder im Dorf. Aber was war in den letzten Minuten geschehen? Keiner wusste es genau.

Beute:

1600 XP für jeden der am Abenteuer teilgenommen hat

1 Stab der Beständigkeit: Sorgt dafür, dass Beschwörungen dauerhaft sind, weitere Informationen zu dem Stab für den anderen Spielleiter per Mail.

Unirea, ein Dorf entsteht (The Sainted Sinners)

longhouse2Unirea, ein Dorf entsteht (The Sainted Sinners)

Gesetze der Raschemen:

  • Töte oder verletze nicht absichtlich einen anderen Rashemen. Spare deinen Zorn für deine wahren Feinde auf.
  • Bestehle nicht einen anderen Rashemen oder einen ehrenhaften Außenstehenden, der dich begleitet, damit du dich nicht entehrst.
  • Respektiere deine Familie, die Geister und die Götter, damit sie deine Seele im Leben und danach schützen.
  • Respektiere die Geister deiner Heimat damit sie dein Land beschützen während du schläfst.
  • Gehorche dem Eisen Lord, damit die Sicherheit aller Rashemen in seinem Verantwortungsbereich gegeben ist.
  • Gehorche den Hexen, weil sie das Band sind, welches das Volk an das Land bindet und den Eisen Lord an das Volk.
  • Sei stark, entschlossen und mutig für die Schwachen, Trägen und den Feiglingen, die den Geist des raschemischen Volkes hintergehen.

Was bisher geschah:

Vier Tage sind vergangen, als sich die Helden um Wilbur, Eibenstein, Jack und Lionel Die Siedler nach Rashemen begleitet hatten. Rohanna und auch Jaenelle sind wieder aufgebrochen, als am Vierten Tage der Gründung von Unirea, ein Konvoi mit Hilfsgütern, Lebensmitteln und Arbeitskräften eintraf um die Siedler und auch die hier helfenden Berserkern zu unterstützen. Dieser Konvoi wurde von vier weiteren Personen begleitet. Den Halbelfen Cyrus, welcher für den strategischen Schutz des Dorfes verantwortlich ist. Die Elfe Shari, die auf der Suche nach ihrer Vergangenheit und Familie ist. Dem menschlichen Zauberwirker Mofa, der keine Erinnerung daran hat, woher er kommt und sein Gedächtnis verloren hatte. Abschließend ritt Agnes, eine menschliche Streiterin im Namen Kelemvors, mit in das Dorf. Ihr Obliegt es, Recht und Ordnung im Dorf aufrecht zu halten und zusammen mit den anderen das Dorf zu erbauen und den Siedlern zu helfen. Cyrus und Eibenstein machten sich sofort an die Arbeit um Pläne zu zeichnen und um die Verteidigungsanlagen des neuen Dorfes zu besprechen. Mit seiner Magie half Wilbur, kleinere Gegenstände aus dem Weg zu räumen. hallWährend Lionel dem Schmied unter die Arme griff und ihm half, nutzte Jack und bewies sich an der Axt, indem er schnell und mit großer Professionalität die Bäume fällte, welche zum Bau der ersten Häuser gebraucht wurden. Doch damit handelte er sich den Respekt der Berserker ein. Diese Berserker stammen aus unterschiedlichen Stämmen und sie bekämpften sich nicht. Sie dienen alle dem Eisen Lord und den Hexen von Rashemen. Bisher war die einzige Schlafstätte in einem Langhaus, welche Lodge genannt wird, wo die Arbeiter und Siedler zusammen mit ihrem Vieh schliefen. Auch eine Stätte für Chauntea wurde schnell gefunden und geweiht.

 

Am Abend wehte der Wind heftiger und Jack wurde zu einem Wettkampf heraus gefordert. Die regeln waren einfach. Jeder Teilnehmer trank vor dem Wettkampf zwei Gläser von dem Getränk mit dem Namen Jhuild, dem einheimischen Feuerwein aus Rashemen. Anschließen traten sie in einem Kreis gegeneinander an. Nur mit Messern bewaffnet oder eben ohne Waffen. Rüstungen waren verboten, genauso wie das nutzen von Magie. Wer den ring verlässt, zu Boden geht oder aufgibt hat verloren. Tödliche Aktionen sind ebenfalls verboten. Jack verlor in der ersten runde gegen Burendor. Dem Berserker, der ihn dazu ermutigt hat, mit zu machen. Aber es sollte der Gnom Rheogwynn sein, der sich den Sieg bei diesem Turnier sichern sollte. Es wurde weiterhin gefiert und getrunken.

 

Die Tage vergingen. Am nächsten Tag wurde noch ein Turnier veranstaltet unter den ähnlichen Bedingungen. Doch diesmal im Ringkampf und es hat der verloren, der bewusstlos war, aufgibt oder den Ring verlässt. Und diesmal war es Burendor, welcher sich den Sieg in dem Turnier sichern konnte, während Mofa seine Wetteinahmen und seinen Gewinn zählte.  Doch am Abend zuvor bemerkte eine Patrouille mit Agnes, Jack und Cyrus in einem Wald eine Bewegung durch eine Kreatur feststellen. Doch diese Kreatur war nicht böse und am nächsten Tag gingen sie erneut hin. Doch auch diesmal fanden sie niemanden. Bis Agnes beschloss alleine im Wald zu bleiben um mit der Kreatur zu sprechen und ihre Worte wurden erhört. Ein Volodny, eine humanoide Kreatur, welche wie ein Baum aussieht, erschien vor ihr. Erst konnten sie sich nicht verständigen, doch Agnes sprach es dann auf cealistisch an und sie vereinbarten, dass dieser Wald in Ruhe gelassen wird und sie bot auch ihre Hilfe an, falls das Wesen Probleme hat. Dies verkündete sie auch dem Rest des Dorfes.

unireaDoch es gab noch weitere Gerüchte. Unter anderen um Ruinen, welche von schwarzer Magie heimgesucht werden und schwarzer Rauch aus diesen steigt. Aber es war die Geschichte um eine Kreatur namens Bheur Hag. Diese Kreatur soll mit Stürmen andere Dörfer vernichten und auch Kinder entführen. Jack hörte den Geschichten zu und hatte eine der Köchinnen in Verdacht, weil sie sich seltsam verhalten hat. Er nahm sich ein Haar von ihr und belegte sie mit einem Fluch. Doch die alte Frau starb daran. Die Erinnerungen, welche die alte Frau mit dem Namen Luzinda hatte, waren nicht böse. Sie waren voll mit Rezepten. Agnes untersuchte sie und stellte fest, dass sie an einem Herzinfarkt gestorben ist und bereitete alles vor, damit ihre Seele zu Kelemvor gingen konnte. Sie hielt auch die Totenwache und organisierte die Beisetzung. Die anderen konnten sie überreden, die Ruinen nicht zu untersuchen, sondern im Dorf zu bleiben um es zu schützen. Nachdem die Paladina einen Brief zu ihrem Orden aufgesetzt hatte, legte sie sich zum schlafen hin.

Aufbruch in eine neue Heimat (The Sainted Sinners)

Aufbruch in eine neue Heimat (The Sainted Sinners)Aufbruch in eine neue Heimat (The Sainted Sinners)

Lyonel. Ein junger Krieger auf seinem Rosse traf am 7. Tarsak, als Sune sich zur Ruhe begeben wollte, im strömenden Regen auf eine kleine Gnomin, welche singend und tanzend und mit einem großen Lachen auf dem Gesicht, den Weg beschritt. Nach einem kurzen kennen lernen ritten sie weiter zur Taverne „Zum schlafenden Bär“. Rund eine Tagesreise südlich von Peltarch in Narfell, an der großen Straße, liegt diese Taverne. Es ist eine von vielen, wo Reisende am Abend einkehren können um etwas zu essen, zu trinken und ihren müden Gliedern Ruhe zu geben. Die Stimmung war ausgelassen und der Wirt verdiente sehr gut, als Lyonel und auch Jaenelle, wie die kleine Gnomin genannt wird, die Taverne betraten. Doch neben der Taverne war noch eine Karawane zu sehen. Es waren keine Händler. Es waren Siedler mit ihrem Ochsenkarren. Doch wohin die Reise gehen sollte, das erfuhren die beiden erst später, als eine Menschenfrau, welche schon rund drei bis vier Dekaden gelebt hatte, zusammen mit ihrem, offensichtlich, Ehemann und einer Elfe mit schwarz wallenden Haar die Taverne betraten. Man konnte es den beiden Menschen ansehen. Sie waren Anhänger der Chauntea, der großen Mutter. Sie sahen sich um und sie waren auf der Suche nach Abenteurern, welche sich ihnen anschließt und ihnen beim Schutz der Karawane behilflich sind. Kaum einer reagierte, bis ein Halbelf auf die drei zuging und seine Hilfe anbot. Auch der kleine Halbling Wilbur schloss sich dem Gespräch an. Selbst Lyonel, welcher das Gespräch mitbekommen hatte, als die 5 sich an einen Tisch setzten, schloss sich der Gruppierung an. Bereit sein Schwert zu erheben, um die Siedler zu beschützen. Angeline, wie die Menschenfrau hieß, war begeistert und zusammen mit Markus, ihren Ehemann, und der Elfe Rohanna, begaben sie sich dann zu den restlichen Siedlern. Das Ziel war auch inzwischen klar. Es sollte in das ferne Rashemen gehen. In einem Traum hatte Angeline einen Traum ihrer Göttin Chauntea erhalten. Ein Traum über üppiges Weideland. Fruchtbare Felder und eine Menge Platz zum siedeln. Bei den Siedlern angekommen, wurden auch die anderen vorgestellt. Es waren um die zwölf Wagen und zu jeder war eine Familie. Auch ein zwergisches Ehepaar, Grimbol und Beraka Silberhammer, waren mit dabei. Man konnte der zwergischen Frau auch ansehen, dass sie ein Kind erwartet. Die drei Abenteurer wurden empfangen und ihrer Mitte willkommen geheißen. Es wurde gelacht, gegessen und gesungen. Von dieser Musik angezogen, wie eine Motte vom licht, tauchte Jaenelle auf und schloss sich kurzer Hand den Siedlern an. Sie feierten noch bis spät in den Abend, ehe sie alle schlafen gingen.

Es war nach Mitternacht, als das Pferd von Lyonel zu seinem Herren ging um ihn zu wecken. Auf der Straße vor der Taverne, welche inzwischen dunkel war, lag ein junger fremder Mann. Er trug eine Sense auf dem Rücken und zwei Stäbe. Er stellte sich als Jack vor und nach einer kurzen Unterhaltung mit Rohanna, welche genauso wach geworden ist, wie unser halbelfischer Freund, Schlug sie Jack vor, dass er mit nach Rashemen kommt, weil er dort Nabraxus finden kann, welcher den Stab für ihn identifizieren kann. Und so verlief die Nacht ohne weitere Störungen, bis in aller Frühe die Siedler auf die Beine kamen.

Aber während Selune ihre bahn von einem Horizont zum anderen Horizont wanderte, erschien im versteck von Gagosch und Ragall ein Mann in einer roten Robe und eine Frau in einer schweren Rüstung mit Schild und Schwert vor den beiden Orks. Wie aus dem nichts sind sie aufgetaucht, um mit den beiden zu reden. Der Mann in der Robe redete und gab  Gagosch einen Geldbeutel mit rund 500 Goldstücken in Gold und Edelsteinen. Sein Vorschlag ging auf. Er schmierte den beiden Honig um den Mund und machte ihnen versprechen, dass das zehnfache für jeden seiner 31 Mann starken gruppe zukommen lässt und eine große Lieferung an Rüstungen und schilden, wenn er eine Karawane überfällt. Das einzige, was der Mann nur haben will ist ein Stab. Was mit dem Rest gemacht wird, das war ihm persönlich egal. Die Vereinbarung stand und der Mann verschwand mit seiner Begleiterin so, wie sie gekommen sind. Indem sie sich weg teleportierten. Und die eigentlich nur aus fünf Orks bestehende Gruppierung? Sie machten sich an die Arbeit. Einen halben Zehntag haben sie zeit, um Vorbereitungen zu treffen. Sie bauten ihren Hinterhalt, während die Siedler nichts ahnend mehr Weg schafften, als man es annehmen würde. Nur Wilbur fand heraus, woran es liegen könnte. Die Räder der Wagen und die Hufen der Ochsen waren magisch verzaubert. Sie haben zwei Städte passiert, ohne es zu merken und nun waren sie in der Nähe eines Waldes, als nach fünf Tagen der Treck gestoppt wurde. Grimbol hat bei einem Wagen ein Problem mit den Rädern festgestellt und zusammen mit Lyonel arbeiten sie bis in die späten Abendstunden, um diesen zu reparieren. In der Zeit haben sich auch die Augen von Jack erholt, nachdem dieser versucht hatte, Magie um sich herum zu entdecken und dabei hatte er den Stab angesehen, was die Folge war, dass er einen ganzen Tag lang blind war.

Bis jetzt war es noch eine ruhige reise gewesen, aber erst am sechsten Tage sollten die Probleme beginnen. Das Pferd von Lyonel witterte etwas. Die Vögel sangen nicht. Und so machten sich die bei der Taverne zugekommenen Reisende auf den Weg, um den Grund heraus zu finden. Und der sollte sich schon bald zeigen, wie sie feststellen mussten, als Jack einen Pfeil in den Kopf bekam. Doch er erholte sich und ehe sie sich versahen, flog ein riesiger Pfeil aus einer Balliste auf einen der Wagen zu. Der Wagen wurde getroffen und wurde in einem großen Feuerball umgeworfen. Sie mussten nun agieren. Sie mussten die Balliste ausschalten. Das war ihr Plan und diesen wollten sie auch in die Tat umsetzen, während Wilbur von dem Halbelfen gedrängt wurde, zurück zu den Siedlern zu gehen um zu helfen. Was aber nur Wilbur und Jaenelle wussten, dass es eine sehr gute Illusion war. Die Wagen standen noch genauso da, wie vorher. Und der Kampf selber? Er dauerte nicht lang. Jack wurde erneut schwer verletzt, konnte aber gerettet werden. Lyonel und Wilbur wollten zusammen mit Jaenelles Hilfe die Balliste zerstören, lösten dabei aber eine weitere Falle aus, woraufhin Wilbur verletzt worden ist. Die Orks jedoch, die einen Mann durch Jack verloren haben, versuchten nun die Siedler von der Seite an zu greifen, aber Rohanna reagierte geistesgegenwärtig und schloss den einen Angreifer in eine Feuerwand ein. Die Orks? Sie wurden vertrieben. Sie verschwanden und die Elfe hob die Illusion auf und die Reise ging friedlich und ohne Zwischenfälle weiter, bis sie zwei Tage östlich von Mulptan ihre neue Heimat fanden. Das war der 18. Tarsak, wo die Siedler in ihrer neuen Heimat ankamen und die Abenteurer entlohnt wurden. Rohanna selber bot sich an, Jack und die anderen nach Mulptan zu begleiten, wo er Nabraxus suchen konnte. Zwei Tage dauerte diese Reise, als sie vor den Toren von Mulptan ankamen.

Vollmondnacht (The Grey Guardians)

Vollmondnacht (The Grey Guardians)Vollmondnacht (The Grey Guardians)

Es war ein sonniger Morgen, als die Gruppe um Ari, Lia, Juraag, Peekay und Dwarn den Hain der Druiden verließen um nach Yatar zu reisen. Glofindel versicherte ihnen beim Abschied jedoch noch, dass sie zu jeder Zeit im Hain willkommen sind. Die Gruppe kam auch sehr gut voran. In ihrer Gestalt eines Vogels sicherte Lia die Umgebung aus der Luft ab. Als die Sonne ihren höchsten Stand hatte an dem Tag, bemerkte sie etwas Seltsames. Ein herrenloser Hund, der anscheint ein Reithund ist, rannte den Weg entlang. Sie landete und nahm Kontakt auf. Doch als die anderen dazu kamen, könnte man meinen, dass sich die Ereignisse, welche an diesem Tage noch statt finden sollten, sich überschlagen. Denn der Hund zog an der Hose von Lia, nachdem sich diese wieder zurück verwandelt hatte, und allen war klar, der Hund brauchte Hilfe um seinen Besitzer zu befreien. Und nachdem die beiden Goblins getötet worden sind, so war denen eines klar. Sie mussten reagieren. Sie mussten zu dem Lager, von wo die beiden Goblins herkamen. Das Lager dieser grob organisierten Bande, welche aus Orks und Goblins bestand, von Räubern war schnell ausgemacht. Der Plan stand auch schnell fest. Zusammen mit vier, von Lia beschworenen, Wölfen stürmte Juraag in das Lager. Der Anführer war schnell getötet und auch die Einhörner, welche den Ruf von der Elfe Ari gefolgt sind, verrichteten gründlich ihre Arbeit. Nur zwei Orks versuchten zu entkommen, bevor den Oberkörper des einen Ork durchbohrte und ihn so auf den Waldboden festnagelte und der andere Ork von den Wölfen gestellt und zerfetzt worden ist. Die Arbeit, welche alle getan hatten, verging schnell und ohne eigene Verluste.

 

Als die Helden des Hains sich nun umblickten, sahen sie die vier Gefangenen. Ein Gnom, der von einem Hund abgeleckt wird, eine geknebelte Menschenfrau. Ein stämmiger Mann, der anscheinend Schmied ist, und ein Menschenjunge, der vermutlich erst zehn oder Zwölf Sommer gesehen hatte. Die Menschenfrau stellte sich als Morrigan vor und der Gnom, welcher inzwischen wieder seine Rüstung und seine Waffe hat, stellt sich als Quonsar Tambel vor. Doch die Aufmerksamkeit von Lia wurde auf den Mann gelenkt. Er sprach sie an, da er sie erkannt hatte. „Ich erkenne Euch. Ihr war in der Schmiede bei Telardoron.“ Er hat unter den Dunkelelfen gearbeitet, doch in seinem Blick stand Sorge. Sorge um den Jungen an seiner Seite. Jack, wie er sich vorgestellt hatte, sprach weiter zu Lia. „Ich bitte Euch, meinem Sohne zu helfen. Seit einiger  Zeit zieht es ihn in Richtung Nordosten. Ich weiß leider nicht, was ich machen soll. Dafür gebe ich Euch auch ein paar Namen, welche Kunden bei uns waren.“ Doch er hatte schon das gutmütige Herz von Lia erreicht. Sie sagt zu und begutachtet den güldenen Armreif, welcher um das Handgelenk und dem Unterarm von dem Jungen lag. Sie berührte ihn nur und es gab nur einen kurzen Augenblick, wo er nicht durch sie hindurch sah. „Wenn der Volle Mond in seiner kompletten Blüte steht, muss das Blut zum Blute singen.“ Sie versuchte auch, Informationen von dem Armreif zu bekommen, doch was sie mit ihrer Magie entdeckte, lies sie nicht nur erschrecken, sie verlor auch kurz ihr Augenlicht. Der Armreif war verflucht. Er kontrolliert den Träger und zieht ihn immer mehr in eine gewisse Richtung. Doch sie wusste auch, sollte der Träger nicht rechtzeitig an dem Ort sein, so wird der Träger nicht nur getötet, er wird komplett vernichtet. Nicht nur der Körper stirbt, auch die Seele wird in die ewige Dunkelheit gezogen. Aber auch Morrigan konnte keine neuen Informationen zu tage fördern, außer dass der junge nur von dem Gedanken beherrscht wird, zu einem Tempel zu gehen, doch auch sie hört die Stimme. „Wenn der Volle Mond in seiner kompletten Blüte steht, muss das Blut zum Blute singen.“ Selbst die Nutzung von Seife, um den Armreif von dem Jungen zu bekommen blieb erfolglos und so zogen sie los. Im Eiltempo, denn alle waren sich einig. Sie mussten den Jungen retten. Am Himmel zogen sich die ersten Wolken zusammen. Ein Sturm schien auf zu ziehen.

Es war Abend und die Sonne würde am Horizont untergehen, wenn sie nicht von schweren Regenwolken verdeckt wäre, als Lia aus der Luft, neben einem Dorfe, einen Tempel mit einem achteckigen Grundriss erblickte. Dieser Tempel hatte auf dem Dach Fenster aus Bundglas und man erkannte auch, dass an einer Stelle mal das Wappen der Gottheit Tyr hing. Doch um den Tempel herum waren nur die steilen Hänge der Berge zu sehen. Nur das Hauptgebäude war zu sehen. Der Rest von dem Bergtempel war eingestürzt. Begraben unter Schutt und Geröll der Berge. Aber vor dem Haupteingang stand eine Schwarze, große Steinplatte. Ansonsten erspähte Lia weder jemanden noch sonst irgendwelche Gefahren. Und so kam die Gruppe näher. Sie standen vor der Steinplatte und Quonsar klopfte mit seiner Lanze etwas an. Doch nichts geschieht. Selbst der versucht, durch die Steinwand zu brechen schlug fehl. Doch dann geschah etwas, womit der tapfere Gnom nicht gerechnet hat. Sein Hund Puki hat etwas gewittert und verzog sich. Seine Angst ist groß vor dem, was er gewittert hat. Und doch schaffte es die Gruppe, die Tür zu öffnen. Er war durch Runen Gesichert, die keiner der Anwesenden kannte und auf Grund von Verbindungen zu den Runen konnte sie das Tor öffnen. Inzwischen hatte der Wind zugenommen. Blitze peitschten über den Himmel. Der Donner folgte auf dem Fuße. Es war, als würde Talos persönlich gegen Tyr kämpfen. Der Regen hatte nun all seine Schleusen geöffnet, als die gruppe in den Tempel traten. Es war dunkel und nur die Blitze erhellten den Altar in der Mitte des Tempels, auf den Juraag nun den Jungen legte. Als bei einem Blitz Ari ein Wesen aus Fell mit zwei beinen sah, schloss sich auch die Eingangstür wieder mit einem knallen. Ari forderte die anderen auf, dass sie sich versammelten, denn ihr sechster Sinn für die Gefahr hatte angeschlagen. Sie waren hier nicht alleine und ihre Vermutung, dass die Steinplatte jemand draußen lassen sollte, verstärkte sich immer mehr. Denn es war ruhig in dieser Gegend. Zu ruhig. Als ob die, welche hier gelebt hatten, vor dem drohenden Unheil geflohen sind. Dwarn war auf dem Weg von dem Skelett seines Cousins, wo er sich dessen Rüstung und Streitaxt angenommen hatte, als Morrigan plötzlich von hinten gepackt und gebissen wird. Zur selben Zeit spürt Lia einen schmerzenden Biss in ihrer Seite und als sie zu ihrer Seite sah, erkannte sie die Kreatur. Es war ein Werwolf. Dieser trug einen Schuppenpanzer an seinem Körper. Sein Gesicht war mit einigen Bändern aus Leder überzogen und auf dem Rücken trug er ein Bastardschwert. Ari erkannte einen Mann in einer kompletten Brustplatte, welche nur mit Rüstungsstachel gespickt war. Das Gesicht war eingefallen. Doch Ari wusste es. Das ist ein Untoter. Sie formte Energie durch ihr heiliges Amulett und schaffte es, dass der Mann sich hinkauerte und Morrigan los lies. Lia, Juraag, Quonsar und auch Peekay hatten da schon ein paar Probleme mehr. Einige Zauber von Morrigan und Lia, den Werwolf zu zähmen schlugen fehl. Stattdessen schaffte er es, den Gnom fast zu töten und ihn noch mit einem Fluch zu belegen. Quonsar war sterbend, als Dwarn es schaffte, ihn zu stabilisieren. Die Zauberwirker schafften es, dass der Werwolf mal für einen Moment Still hielt und trotz der drei großen Feuerelementare, schaffte die Bestie, Juraag zu Boden zu schicken, welche inzwischen von ihrer Zweihandaxt auf ihren Streitkolben und Schild gewechselt ist. Auch der Vampir, was Ari inzwischen erkannt hatte, erholte sich von der heiligen Macht Ari und tötete einen der beiden Feuerelementare, welche ihn angegriffen hatte. Trotz der von Morrigan beschworenen Geister, schaffte der Vampir es, die Wände hoch zu klettern. Der Werwolf wurde nach und nach zerlegt und fiel dann zu Boden, wobei er Dwarn unter sich begrub. „Mein Bruder. Ich werde dich rächen.“ Flüsterte der Vampir leise und sprang direkt auf Ari zu, aber eine Fremde Macht hielt ihn fest. Er war gefangen und fand sein Ende dadurch, dass Lia in ihrer Vogelgestalt, dem Vampir das Weihwasser auf den Kopf ausschüttet. Erst fiel er zu Boden. Die Tore schlugen auf und ein Windhauch fegte den Vampir, welcher inzwischen zu Staub zerfallen ist weg. Man sah nur noch das, was er getragen hatte auf dem Steinboden. Der Armreif, am Handgelenk des Jungen, verlor seine Farbe und viel als kaltgeschmiedetes Eisen auf den Boden. Doch dadurch erschien vor der gruppe noch ein Einhorn. Als Zeichen von Mielikki. Aber nur Lia hörte die Unterredung. Der Avatar der Göttin redete zu Lia. Sie bedankte sich für die Hilfe und versicherte ihr, dass Mielikki weiter über sie achten und sie auch beobachten wird. Eine kurze Berührung des Hornes auf Lias Stab und kleine und junge Zweige rankten sich nun über ihren Stab, als ein Amulett in ihre Hände fiel. „Geht zum nahegelegenen Dorf in die Taverne zum Lustigen Schwein. Zeigt dem Wirt das Amulett, so wird er euch eine Unterkunft zur Verfügung stellen.“ Dann verschwand das Einhorn, indem es durch das Tor ritt. Die Gruppe beschloss, die Nacht hier im Tempel zu beenden, wo das Böse langsam, aber sicher sich auch aus den Gemäuern des Tempels zurückzog. Da fingen auf einmal Dwarn und Ari an zu singen und nach ein paar Minuten stand ein komplettes Heldenmahl vor denen. Auch Jack der Schmied bedankte sich bei allen und nahm überglücklich seinen Sohn in den Arm. Aber er hielt sein versprechen und gab ein paar Namen preis.

 

Namen die der Schmied preisgibt:

 

Garth Raddick aus Baldurs Tor

Enuviel aus Mirabar

Orgrar Schattenfaust

Branak Silbereisen aus Beregost

Gulan aus Luskan

 

Beute:

Bastardschwert +2

Brustplatte +1 mit +5 auf leise bewegen (magisch verzaubert)

Brustplatte +1 mit Rüstungsstacheln und +2 RK (magisch verzaubert)

1 Ring: +1 Angriff & +1 Schaden

1 Siegelring

Info: diese Sachen müssen erst noch geweiht werden, damit das Böse von den Gegenständen genommen wird.

Ausrüstung für Dwarn:

Schuppenpanzer

Großer Stahlschild

Zwergische Streitaxt

 

Erfahrungspunkte:

Für Stufe 6: 10.640 XPs

Für Stufe 7:  8.720 XPs

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