Dungeon World

Dungeon World – erzählerisches Fantasy-Rollenspiel mit D&D-Gefühl

Dungeon World ist ein Fantasy-Pen-&-Paper-Rollenspiel, das klassische D&D-Themen mit modernen, erzählerischen Spielmechaniken verbindet. Seit seiner Veröffentlichung im Jahr 2012 gilt Dungeon World als eines der beliebtesten storyorientierten Rollenspielsysteme, besonders für Gruppen, die epische Fantasy erleben möchten, ohne sich in komplexen Regeln zu verlieren.

Das System basiert auf Powered by the Apocalypse (PbtA) und legt den Fokus klar auf gemeinsames Erzählen, Dynamik und Charakterspiel.

dungeon world

Was ist Dungeon World?

In Dungeon World schlüpfen die Spieler in klassische Fantasy-Rollen wie Krieger, Magier, Kleriker, Schurken oder Waldläufer. Gemeinsam erkunden sie gefährliche Dungeons, reisen durch fremde Länder, bekämpfen Monster und erleben epische Abenteuer.

Ein Spielleiter beschreibt die Welt und ihre Gefahren, reagiert flexibel auf Spielerentscheidungen und treibt die Geschichte voran. Dabei entsteht die Spielwelt oft gemeinsam am Tisch, statt vollständig vorbereitet zu sein.

Dungeon World fühlt sich an wie klassisches Fantasy-Rollenspiel – spielt sich aber deutlich freier und erzählerischer.

Story first – Regeln, die die Geschichte unterstützen

Dungeon World nutzt klare Spielzüge (Moves), die ausgelöst werden, wenn Charaktere etwas Gefährliches oder Bedeutendes tun. Gewürfelt wird meist mit 2W6, wobei das Ergebnis nicht nur Erfolg oder Misserfolg bedeutet, sondern oft neue Komplikationen erzeugt.

Typische Merkmale von Dungeon World:

  • Fokus auf Fiktion vor Regeln

  • schnelle, intuitive Würfelmechanik

  • wenig Zahlen, viel Erzählfreiheit

  • Spielleiter würfelt nicht – er reagiert erzählerisch

Die Regeln fördern Spannung, Drama und überraschende Wendungen – ohne den Spielfluss zu bremsen.

Klassische Fantasy, modern erzählt

Dungeon World eignet sich besonders für Gruppen, die:

  • klassische Fantasy lieben

  • weniger Buchhaltung möchten

  • spontan und kreativ spielen wollen

  • Wert auf Charakterentwicklung und Story legen

Kämpfe sind cinematisch, gefährlich und stark in die Geschichte eingebettet – keine taktischen Miniaturen-Schlachten, sondern dramatische Szenen.

Perfekt für Einsteiger & erzählerische Gruppen

Dungeon World ist sehr einsteigerfreundlich, da:

  • Charaktere schnell erstellt sind

  • Regeln leicht verständlich sind

  • keine tiefen Systemkenntnisse nötig sind

  • die Spielwelt gemeinsam entsteht

Neue Spieler können direkt loslegen, während erfahrene Rollenspieler das System für seine Flexibilität und erzählerische Stärke schätzen.

Besonders geeignet für:

  • Einsteigergruppen

  • One-Shots und Kampagnen

  • Fans von D&D mit Story-Fokus

  • improvisationsfreudige Spielleiter

Zahlen & Fakten zu Dungeon World

  • Erstveröffentlichung: 2012

  • Regelbasis: Powered by the Apocalypse

  • Genre: Fantasy, Abenteuer

  • Würfelsystem: 2W6

  • Typische Gruppengröße: 3–5 Spieler plus Spielleiter

  • Spieldauer pro Sitzung: 2–4 Stunden

  • Spielstil: stark erzählerisch, improvisativ

Warum Dungeon World?

Dungeon World verbindet das Beste aus zwei Welten: das vertraute Gefühl klassischer Fantasy-Abenteuer und moderne Rollenspielmechaniken, die Geschichten in den Mittelpunkt stellen. Es ist ideal für Gruppen, die epische Abenteuer erleben wollen, ohne sich durch schwere Regelwerke zu kämpfen.

Als Brücke zwischen Systemen wie Dungeons & Dragons, Beyond the Wall und erzählerischen Spielen wie Monster of the Week ist Dungeon World ein perfekter Einstieg in modernes Pen-&-Paper-Rollenspiel.

Dungeon crawl classics

Dungeon Crawl Classics – kompromissloses Old-School-Fantasy-Rollenspiel

Dungeon Crawl Classics (DCC) ist ein Fantasy-Pen-&-Paper-Rollenspiel, das bewusst an die Anfänge des Hobbys anknüpft. Seit seiner Veröffentlichung im Jahr 2012 steht DCC für tödliche Abenteuer, chaotische Magie und pures Old-School-Gefühl. Statt ausbalancierter Heldenfantasy erwartet die Spieler eine Welt, in der Glück, Mut und Wahnsinn oft wichtiger sind als perfekte Charakterwerte.
Dungeon crawl classics

Was ist Dungeon Crawl Classics?

In Dungeon Crawl Classics übernehmen die Spieler die Rollen einfacher Menschen: Bauern, Tagelöhner, Diebe oder Handwerker. Diese Charaktere sind keine Helden, sondern gewöhnliche Leute, die in gefährliche Dungeons, verfluchte Ruinen und fremdartige Dimensionen geraten.

Berühmt ist DCC für den sogenannten „0-Level-Funnel“: Jeder Spieler beginnt mit mehreren einfachen Figuren – und nur die Überlebenden werden zu echten Abenteurern. Tod gehört dabei ausdrücklich zum Spielkonzept.

Ein Spielleiter präsentiert gnadenlose Herausforderungen, seltsame Monster und magische Effekte, die oft unberechenbar sind.

Chaos, Würfel und Wahnsinn

Dungeon Crawl Classics nutzt ein W20-basiertes Regelsystem, erweitert um eine Vielzahl ungewöhnlicher Würfel (W3, W5, W7, W14, W16, W24 und mehr). Das sorgt für ein einzigartiges Spielgefühl und unterstreicht den chaotischen Charakter des Systems.

Typische Merkmale von DCC:

  • extrem tödliche Kämpfe

  • unberechenbare, gefährliche Magie

  • zufällige Effekte und Tabellen

  • Fokus auf Spielerentscheidungen statt Regeloptimierung

Magie ist mächtig – aber gefährlich. Zauber können grandios gelingen oder katastrophal scheitern.

Old School statt Komfortzone

Dungeon Crawl Classics richtet sich an Spieler, die:

  • klassische Dungeon-Erkundung lieben

  • Risiko und Zufall schätzen

  • keine „sicheren“ Charaktere erwarten

  • Freude an schwarzem Humor und Chaos haben

Charakterentwicklung entsteht nicht durch optimierte Builds, sondern durch Überleben und Erlebnisse.

Einstieg: überraschend einfach

Trotz seines rauen Stils ist DCC regeltechnisch überschaubar und damit auch für Einsteiger geeignet – besonders für Spieler, die neugierig auf Old-School-Rollenspiele sind. Die Regeln sind klar, Entscheidungen direkt und Abenteuer oft kurz, intensiv und gnadenlos.

Ideal für:

  • One-Shots und kurze Kampagnen

  • erfahrene Rollenspieler mit Lust auf etwas anderes

  • Neulinge, die keine Angst vor Charaktertod haben

  • Fans von klassischem Fantasy-Horror

Zahlen & Fakten zu Dungeon Crawl Classics

  • Erstveröffentlichung: 2012

  • Genre: Fantasy, Sword & Sorcery, Old School

  • Würfelsystem: W20 + Spezialwürfel

  • Besonderheit: 0-Level-Funnel

  • Typische Gruppengröße: 3–6 Spieler plus Spielleiter

  • Spieldauer pro Sitzung: 3–5 Stunden

Warum Dungeon Crawl Classics?

Dungeon Crawl Classics ist roh, wild und kompromisslos. Es erinnert daran, dass Abenteuer gefährlich sind, Magie ihren Preis hat und Helden nicht geboren, sondern geschmiedet werden – oft im Feuer des Scheiterns.

Als bewusster Gegenpol zu modernen, komfortablen Fantasy-Systemen wie Dungeons & Dragons, Pathfinder oder Splittermond bietet DCC ein intensives, unvorhersehbares Rollenspielerlebnis, das Mut belohnt – und Fehler gnadenlos bestraft.

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Beyond the Wall

Beyond the Wall – märchenhaftes Fantasy-Rollenspiel über junge Helden

Beyond the Wall – Im Schatten des Königreichs ist ein Fantasy-Pen-&-Paper-Rollenspiel, das sich bewusst auf Märchen, Sagen und klassische Coming-of-Age-Geschichten konzentriert. Seit seiner Veröffentlichung im Jahr 2012 begeistert es Spieler, die weniger epische Superheldenfantasy und mehr Atmosphäre, Charakterentwicklung und gemeinsames Erzählen suchen.

Im Mittelpunkt stehen junge Menschen aus einem kleinen Dorf, die zum ersten Mal mit den Gefahren der Welt jenseits der schützenden Mauern konfrontiert werden.

Beyond the Wall

Was ist Beyond the Wall?

In Beyond the Wall spielen die Charaktere keine erfahrenen Abenteurer, sondern Dorfbewohner am Anfang ihres Weges: Lehrlinge, Jäger, Hirten, Kräuterkundige oder Außenseiter. Die Spieler entwickeln ihre Figuren gemeinsam, inklusive ihrer Herkunft, Beziehungen und Erinnerungen.

Die Spielwelt ist eine klassische Fantasy-Grenzregion, inspiriert von Märchen, frühen D&D-Abenteuern und Autoren wie Tolkien oder Ursula K. Le Guin. Jenseits der namensgebenden Mauer lauern Magie, Monster und das Unbekannte.

Ein Spielleiter führt durch die Geschichte, doch Welt und Hintergrund entstehen stark gemeinsam am Spieltisch.

Fokus auf Story, Stimmung und Gemeinschaft

Beyond the Wall legt großen Wert auf:

  • gemeinsames Weltenbauen

  • persönliche Beziehungen zwischen Charakteren

  • ruhige, märchenhafte Atmosphäre

  • moralische Entscheidungen statt reiner Kämpfe

Abenteuer drehen sich oft um Bedrohungen für das Dorf, alte Geheimnisse oder die erste große Reise hinaus in die Welt.

Regeln und Spielmechanik

Das System basiert auf den klassischen D&D-Grundmechaniken und nutzt 20-seitige Würfel (W20). Die Regeln sind bewusst schlank und leicht verständlich, wodurch sich das Spiel hervorragend für Einsteiger eignet.

Typische Merkmale:

  • sehr schnelle Charaktererschaffung

  • Playbooks mit Zufallstabellen für Herkunft und Vergangenheit

  • wenig Regellast, viel Erzählfreiheit

  • kurze, fokussierte Abenteuer

Die Mechanik unterstützt vor allem Storytelling und Charakterspiel, ohne den Spielfluss zu unterbrechen.

Perfekt für Einsteiger & erzählerische Gruppen

Beyond the Wall ist ideal für Rollenspiel-Neulinge, da:

  • die Charaktere alltäglich und leicht verständlich sind

  • die Regeln schnell gelernt werden

  • keine lange Vorbereitung nötig ist

  • Abenteuer oft in einer Sitzung spielbar sind

Gleichzeitig schätzen erfahrene Spieler das System für seine starke Atmosphäre und den Fokus auf gemeinsames Erzählen.

Besonders geeignet für:

  • Einsteigergruppen

  • märchenhafte Fantasy

  • kurze Kampagnen oder One-Shots

  • ruhiges, charakterzentriertes Rollenspiel

Zahlen & Fakten zu Beyond the Wall

  • Erstveröffentlichung: 2012

  • Genre: Fantasy, Märchen, Coming-of-Age

  • Würfelsystem: W20-basiert

  • Spielstil: stark erzählerisch

  • Typische Gruppengröße: 3–5 Spieler plus Spielleiter

  • Spieldauer pro Sitzung: 2–4 Stunden

Warum Beyond the Wall?

Beyond the Wall erzählt keine Geschichten über Weltenretter, sondern über erste Schritte, Mut und Zusammenhalt. Es ist ein Rollenspiel über das Erwachsenwerden in einer gefährlichen Welt – ruhig, stimmungsvoll und emotional.

Als bewusster Gegenpol zu komplexeren Fantasy-Systemen wie Dungeons & Dragons, Pathfinder oder Das Schwarze Auge eignet sich Beyond the Wall perfekt für Gruppen, die Atmosphäre, Märchenflair und gemeinsames Erzählen in den Vordergrund stellen.

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Cryovains Zorn (Die Schattenflamme von Phandalin)

Ein trügerisch friedlicher Morgen

Der Morgen brach klar und frisch an, nachdem die Gefährten eine erholsame Nacht unter dem wachsamen Auge von Engwyn und Noxia verbracht hatten. Gestärkt durch ihren jüngsten Erfahrungszuwachs, begannen sie den Tag mit ihren ganz eigenen Ritualen. Ambross und Engwyn hüllten sich in schützende Magie, ein unsichtbarer Schild aus temporärem Leben, der sie gegen die Gefahren wappnen sollte, die dieser Tag noch bringen mochte. Engwyn zog sich zudem ihre arkane Rüstung an, die ihre Haut fester als Leder werden ließ.

Doch die Ruhe war trügerisch. Kaum hatten sie ihre Vorbereitungen abgeschlossen, zerriss ein markerschütterndes Brüllen die Stille. Aus dem Osten näherte sich mit mächtigen Flügelschlägen eine Gestalt, deren weiße Schuppen im Morgenlicht wie geschliffenes Eis glänzten – ein Drache! Die Abenteurer erkannten die Gefahr sofort: Dies musste Cryovain sein, die Bestie, von der in der ganzen Region nur mit Furcht geflüstert wurde.

Ohne zu zögern, landete das Ungetüm nahe ihres Lagers, seine kalten Augen musterten die Gruppe. Der Schock wich schnell dem Überlebensinstinkt. Noxia, die flinke und mutige Schurkin, war die erste, die reagierte. Wie ein Pfeil schoss sie vorwärts, ihre Dolche blitzten auf, doch die Klingen kratzten nur wirkungslos an den panzerdicken Schuppen des Drachen. Die Bestie schien ihre Attacke kaum bemerkt zu haben. Während Ambross sich kampfbereit machte, erkannte Engwyn, dass ein direkter Angriff vielleicht nicht die klügste Wahl war. Sie umrundete das Biest, suchte eine bessere Position und versuchte, die Aufmerksamkeit des Drachen auf sich zu ziehen. Der Kampf hatte gerade erst begonnen, und doch hing das Schicksal der Helden bereits an einem seidenen Faden.

Cryovains Zorn entfesselt

Ein knisternder Strahl arkaner Energie schoss aus Engwyns Handfläche – ihr gefürchteter Schauriger Strahl. Doch auch dieser prallte wirkungslos an dem dicken Drachenpanzer ab, der wie eine uneinnehmbare Festung wirkte. Nun war Ambross an der Reihe. Mit einem knappen Befehl schickte er seinen treuen Hund Fass in die Sicherheit des nahen Waldes und bewegte sich seitlich, um Alberich freies Schussfeld zu verschaffen.

Der Wurfspeer zischte durch die Luft und traf mit hässlichem Geräusch die Flanke des Drachen. Cryovain brüllte auf, mehr aus Ärger als aus Schmerz, und für einen Moment wirkten seine Bewegungen gehemmt. Doch dann geschah das Unglaubliche: Der Speer löste sich wie von Geisterhand aus der Wunde und kehrte in einem perfekten Bogen in Ambross’ wartende Hand zurück.

Alberich nutzte diesen Augenblick. Mit ruhiger Stimme kündigte er eine Donnerwelle an, und eine unsichtbare Druckwelle donnernder Energie schlug gegen den Drachen. Zwar widerstand Cryovain der Gewalt des Zaubers, doch sie hinterließ Spuren. Die Antwort der Bestie folgte prompt. Cryovain sog tief Luft, und ein gurgelndes Geräusch kündigte das Unheil an. Eine weiße Wolke eisigen Todes ergoss sich über Engwyn und Noxia. Der Schmerz war augenblicklich und überwältigend – beide sanken bewusstlos zu Boden.

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Flucht, Opfer und der Tod einer Gefährtin

Ambross und Alberich standen vor einer unmöglichen Wahl. Ambross erkannte die Sinnlosigkeit des Kampfes und rief zur Flucht. In einem letzten, verzweifelten Akt schleuderte er seinen Speer – doch das Schicksal war grausam. Die Waffe verfehlte den Drachen und traf stattdessen die wehrlose Noxia. Mit seinem Hund an der Seite verschwand Ambross im Wald.

Alberich hingegen blieb. Mit einem Gebet sandte er heilende Energie zu Engwyn und riss sie dem Tod gerade noch von der Schwelle. Doch Cryovain witterte leichte Beute. Mit grausamer Präzision stürzte er sich auf die reglose Noxia. Biss und Klauen ließen keinen Zweifel: Der Kampf der tapferen Schurkin endete brutal und endgültig.

Engwyn, nun allein und schwer verwundet, flüchtete sich mit letzter Kraft in den Wald. Alberich folgte ihr und heilte ihre schlimmsten Wunden. Verwirrt über das plötzliche Verschwinden seiner Gegner, packte Cryovain den leblosen Körper Noxias und erhob sich in die Lüfte. Schweigend sahen die Überlebenden ihm nach.

Trauer, Erbe und ein neuer Entschluss

An der Stelle von Noxias Tod fanden sie nur Blut, Frost – und wenige Erinnerungsstücke. Gold, ein Heiltrank und ein unscheinbarer Stein. Ambross erkannte ihn als Sprechstein, ein magisches Vermächtnis ihrer gefallenen Gefährtin. Zudem entdeckte er eine perlmuttfarbene Drachenschuppe – Beweis ihrer Begegnung und vielleicht ein Schlüssel für zukünftige Rache.

Nach stillen Gebeten und ernsten Worten beschlossen sie, ihre Fehler nicht zu wiederholen. Der Weg führte sie schließlich nach Hasenbeere, zu Ruinen, Hoffnung in Gestalt dreier Pferde – und letztlich zur Butterschädel Ranch, wo neue Gefahren warteten. Der Verlust von Noxia wog schwer, doch ihr Opfer hatte die Gruppe verändert. Aus Schmerz war Entschlossenheit geworden – und der Kampf ging weiter.

Cthulhu

Cthulhu – Horror-Rollenspiel zwischen Wahnsinn und kosmischem Grauen

Cthulhu ist eines der bekanntesten Horror-Rollenspielsysteme der Welt. Basierend auf den Geschichten von H. P. Lovecraft entführt es Spieler seit 1981 in eine düstere Welt voller Geheimnisse, verbotenen Wissens und unbegreiflicher Mächte. Im Mittelpunkt stehen nicht Helden, sondern normale Menschen, die mit Dingen konfrontiert werden, die sie niemals hätten erfahren sollen.
Cthulhu

Was ist Cthulhu?

In Cthulhu spielen die Teilnehmer sogenannte Ermittler: Journalisten, Professoren, Polizisten, Ärzte oder einfache Bürger. Gemeinsam stoßen sie auf seltsame Vorkommnisse, uralte Kulte und kosmische Wesen, deren Existenz den menschlichen Verstand überfordert.

Die Spielwelt orientiert sich meist an der realen Welt, häufig in den 1920er-Jahren, kann aber auch in der Gegenwart oder anderen Epochen angesiedelt sein. Ein Spielleiter (oft „Spielleiter“ oder „Keeper“ genannt) führt durch das Abenteuer und enthüllt nach und nach die grausame Wahrheit hinter den Ereignissen.

Horror statt Heldentum

Cthulhu unterscheidet sich stark von klassischen Fantasy-Rollenspielen. Kämpfe sind selten die Lösung – Flucht, Nachforschung und kluge Entscheidungen sind oft überlebenswichtig. Ein zentrales Element ist der geistige Verfall der Charaktere, wenn sie mit dem Unfassbaren in Berührung kommen.

Typische Themen sind:

  • Ermittlungen und Rätsel

  • psychologischer Horror

  • Wahnsinn und Angst

  • Ohnmacht gegenüber kosmischen Mächten

Charaktere können dauerhaft traumatisiert werden – oder den Verstand verlieren.

Regeln und Spielmechanik

Cthulhu nutzt ein einfaches prozentbasiertes Regelsystem. Fertigkeiten werden mit W100 (zwei zehnseitigen Würfeln) geprüft: Je niedriger das Würfelergebnis, desto besser. Dieses System ist sehr intuitiv und ideal für Einsteiger.

Besondere Merkmale:

  • leicht verständliche Regeln

  • Fokus auf Story und Atmosphäre

  • zentrale Mechanik: Stabilität / geistige Gesundheit

  • schnelle Charaktererschaffung

Die Regeln unterstützen spannendes Erzählen, ohne den Spielfluss zu bremsen.

Ideal für Einsteiger und Story-Fans

Cthulhu gilt als eines der einsteigerfreundlichsten Rollenspiele überhaupt. Die Charaktere sind alltagsnah, die Regeln übersichtlich und die Abenteuer klar strukturiert. Besonders beliebt sind One-Shots und kurze Kampagnen, die auch neuen Spielern schnell einen Zugang ermöglichen.

Cthulhu eignet sich besonders für:

  • Rollenspiel-Neulinge

  • erzählerisch orientierte Gruppen

  • Fans von Horror, Mystery und Thriller

  • kurze und intensive Spielrunden

Zahlen & Fakten zu Cthulhu

  • Erstveröffentlichung: 1981

  • Aktuelle Edition (DE): 7. Edition

  • Genre: Horror, Mystery, Investigation

  • Spielwelt: Lovecraft-Mythos

  • Würfelsystem: W100 / Prozentwürfe

  • Typische Gruppengröße: 3–6 Spieler plus Spielleiter

  • Spieldauer pro Sitzung: 2–5 Stunden

Warum Cthulhu?

Cthulhu ist das perfekte Rollenspiel für alle, die Spannung, Atmosphäre und psychologischen Horror suchen. Statt epischer Heldentaten stehen Angst, Neugier und der schmale Grat zwischen Wissen und Wahnsinn im Vordergrund. Jede Entscheidung kann Konsequenzen haben – nicht nur für den Körper, sondern auch für den Geist.

Als Kontrast zu Fantasy-Systemen wie Dungeons & Dragons, Das Schwarze Auge oder Splittermond bietet Cthulhu eine einzigartige, intensive Rollenspielerfahrung und ist seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil der internationalen Rollenspielszene.

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