Das Grab der Neun Götter (Teil 4) (Legacy of the Past)

Kapitel 1: Das Flüstern jenseits der Zeit

Nachdem sie dem Flüstern einer unbekannten Weingottheit entkommen waren, führte der Pfad unsere Helden tiefer in ein Gewölbe, das mit den Gesetzen der Physik zu spielen schien. An einer Kreuzung stießen sie auf die groteske Leiche des Magiers Devlin, verwandelt in ein Ziegen-Mischwesen – ein Opfer des finster grinsenden „Ziegenstabs“, den die Gruppe nach einigem Zögern unter Bandeks geschickter Magierhand sicher verstaute.

Bald darauf offenbarte sich die wahre Natur des Ortes: Sie befanden sich in einem Labyrinth, das zwischen den Zeiten wandelte. Ein cleveres Experiment von Aren mit Tintentropfen enthüllte, dass sie zwischen ihrer Gegenwart und einer hundert Jahre alten Vergangenheit hin und her wechselten.

Kapitel 2: Die Gruft des vergessenen Gottes

Ihr Weg war gesäumt von Rätseln und tödlichen Fallen. Sie betraten die sonnendurchflutete Gruft eines fremden Gottes, deren Sarkophag sie nach einer unheilvollen Weissagung klugerweise verschlossen ließen.

Sie durchquerten einen Raum mit weinspeienden Gargoyles, wo ein vorwitziger Imp seine Neugier mit dem Zerquetschen bezahlte. In der „Teufelsgrube“ entlarvten sie die Illusion schreiender Mäuler, um einen schwindelerregenden Schacht zu finden, der sie in einen Korridor mit ägyptisch anmutenden Schakalwächtern und einem bizarren Lastenboot führte.

Kapitel 3: Das Lachen des gehörnten Kaninchens

Sie fanden sich im Schrein des Trickstergottes I’jin wieder, erkennbar am Symbol des gehörnten Kaninchens. Hier lösten sie ein Lichträtsel, um einen geheimen Pfad freizulegen, und erlebten in einer magischen Vision den grausamen Tod des Zwergen Bravus Boulderborn, der von Heuschreckenschwärmen verschlungen wurde.

Kurz darauf trennte eine rotierende Falle Bandek vom Rest der Gruppe und enthüllte die Leiche ihres eigenen Kameraden, des Paladins Sefirius. Mit kühler Logik und improvisierten Seilzügen überwanden sie auch dieses Hindernis.

Das Grab der Neun Götter (Teil 4) (Legacy of the Past)

Kapitel 4: Die Prüfungen der zehn Augen

Es folgten Räume, die ihre Sinne und ihren Verstand auf die Probe stellten: ein Spiegel, der durch Pantomime-Trinken ein orangefarbenes Kristallauge offenbarte; eine Dämonenstatue namens „Mutti“, die nach dem Ziehen eines Hebels ein blutrotes und ein perlweißes Auge freigab; ein Raum, in dem das Gleichgewicht zweier Götterstatuen einen Ton-Golem in Schach hielt.

Während all dieser Prüfungen wuchs nicht nur ihre Sammlung an seltsamen Kristallaugen, sondern auch die Gruppe selbst.

Kapitel 5: Der Diener des Kaninchens und der Regenbogenengel

Bandek wurde zum freiwilligen Gastgeber des launischen Kaninchengeistes Ijin, während Aren nach einem Beinahe-Sturz prächtige, schillernde Engelsflügel entfaltete – ein Anblick, der ihm den Namen „Regenbogenengel“ einbrachte.

Schließlich waren alle zehn Kristallaugen gefunden. Als sie in die Spiegeltür eingesetzt wurden, öffnete sich der Weg zu einer riesigen Kuppelhalle.

Das Grab der Neun Götter (Teil 4) (Legacy of the Past)

Kapitel 6: Der Blick des Belchorzh

Der Marmorboden der Halle spiegelte alles wider. Unter einem schwarzen Tuch schwebte ihr Schicksal: der Beholder Belchorzh.

Nach einer meisterhaften taktischen Vorbereitung mit Schutzzaubern und auf dem Boden verschütteter Tinte, um Reflexionen zu verhindern, begann der Kampf. Das Monster sprach, beleidigte ihre Kultur und verletzte Bandek schwer.

Doch bevor es seinen Schrecken voll entfalten konnte, sprach Herrschmidt ein mächtiges Wort der Verbannung.

Der Tyrann, nicht von dieser Welt, wurde für immer auf seine Heimatebene zurückgeschleudert.

Kapitel 7: Der Hort ohne Ausgang

Der Sieg war total, der Jubel groß. Doch als sich der Staub legte, standen die Helden vor einer neuen, stillen Herausforderung: Sie hatten gewonnen, doch der Weg nach vorne war verschlossen.

Gefangen im Hort des besiegten Monsters, umgeben von unermesslichen Schätzen, begann die Suche nach einem Ausweg von Neuem.

Kapitel 8: Der Mahlstrom aus Gift und Stahl

Auf dem Rückweg zum Treppenhaus gerieten Bandek und Aren in eine rotierende „Waschmaschinen“-Kammer mit Giftgas, aus der sie nur knapp entkamen.

Wieder halfen die Flügel von Aren.

Der Regenbogenengel hatte erneut bewiesen, dass Flügel manchmal genau dann wachsen, wenn man sie am dringendsten braucht.

Die Ballade von den zehn Augen

von Salid Dhuzma | Legacy of the Past

Bandek Gor

Das Grab der Neun Götter (Teil 3) (Legacy of the Past)

Kapitel 1: Die erloschene Schmiede und die Stimme aus der Laterne

Die Flammen in der Schmiede der Gruftzwerge waren erloschen und hatten ein Schlachtfeld aus geschmolzenem Metall und der Asche einst lebendiger Feinde hinterlassen. Doch der größte Fund war nicht materieller Natur: eine uralte Laterne, in der die Seele einer Mondelfe seit fast einem Jahrtausend gefangen war. Sie flüsterte von der gefallenen Kompanie des Gelben Banners, von ihrem Anführer Fürst Brixton, der von einem sadistischen Architekten namens Welk zwischen riesige Zahnräder gestoßen wurde. Sie warnte vor diesem „Gruftschrecken“, einem Meister der Fallen, der noch immer die Gänge durchstreifte. Und sie sprach von einem Hoffnungsschimmer: dem Auge von Zaltec, verborgen in den Schätzen des großen Nekromanten Acererak, das ihr endlich Frieden schenken könnte.

Kapitel 2: Am Scheideweg der Gruft

Während die Gruppe die Überreste ihrer Vorgänger barg – den Arm von Seaward und seinen abgetrennten Kopf, ein stummer Zeuge des Grauens, aufbewahrt für eine spätere Befragung – wurde eine Entscheidung getroffen. Am Scheideweg, wo ein westlicher Pfad in die Fänge des Gruftschreckens, ein östlicher zu einem weissagenden Mysterium und eine Treppe in die unbekannte Tiefe führte, wählte die Gruppe den kühnsten aller Wege: Sie würden den Schrecken aufsuchen, aber zu ihren eigenen Bedingungen.

Kapitel 3: Wächter aus Händen und heiligem Wasser

Ihr Weg führte sie vorbei an unheimlichen Wächtern. Zuerst waren es nur zwei abgetrennte Hände, flink wie Spinnen, die Yelran mit seinen Dolchen am Boden festnagelte, bevor Aren heiliges Feuer sie zu Asche verbrannte. Dann eine Steinschale, die, gefüllt mit Weihwasser, eine Vision offenbarte: Ein Gruftzwerg schleppte eine Leiche durch groteske, mit purpurnen Gedärmen geschmückte Gänge. Doch das Ritual hatte einen Preis. Aus der Schale selbst erhob sich ein massiver Gruftwächter, den die Helden in einem harten Kampf niederstreckten. In einer zweiten Vision sahen sie eine Gestalt – Herrn Brixten? – an riesigen Zahnrädern arbeiten, von denen Augen wie makabrer Tau tropften.. nein es war ein weiterer Gruftwächter, der seine Arbeit vollbrachte. Sie brachen die Vision ab, bevor der Wächter was mitbekam.

Kapitel 4: Die Konfrontation mit Welk, dem Gruftschrecken

Anstatt weiter passiv zu spionieren, drang die Gruppe vor und stellte sich dem Verursacher dieses mechanischen Grauens. Sie trafen auf Welk, den Gruftschrecken, eine vertrocknete, maskierte Leiche, die in seiner Schreibstube über Folianten des Todes brütete, umgeben von einem skelettierten Singvogel und kriechenden Händen. Er war ein besessener Künstler im Dienste des finsteren Acererak, getrieben von dem Wunsch, seine „Meisterwerk“-Falle zu vollenden.

Als die Verhandlungen scheiterten, entbrannte ein Kampf auf Leben und Tod. Arens göttliche Macht fegte die kleineren Untoten hinweg, während Eruantales Mondstrahl und Herrschmidts heiliges Feuer Welks Schutzzauber brachen. In diesem Moment wurde Yelran zu einem Wirbelwind aus Stahl und schlug den untoten Meister in Stücke, bis dessen geisterhafte Form verblasste.

Das Grab der Neun Götter (Teil 3) (Legacy of the Past)

Kapitel 5: Die Geheimnisse des Architekten

Im Staub seines Untergangs fanden die Helden seine Geheimnisse: Bücher über Golem-Herstellung und Fallenbau, ein Zauberbuch der mysteriösen Khomara Schwarzfeuer und ein Amulett, das ihnen eine chaotische Kontrolle über die Gruft-Zwerge gewährte. Das Auge von Zaltec fanden sie nicht.

Kapitel 6: Das Stöhnen aus der Tiefe

Ihr Weg führte sie weiter zu einem gewaltigen Treppenhaus, aus dessen Tiefe ein unheimliches, gutturales Stöhnen hallte. Sie ignorierten den Ruf und überwanden eine Tür, die von drei Zombie-Köpfen bewacht wurde, nur um eine prunkvolle Grabkammer zu entdecken.

Kapitel 7: Die Grabkammer des Papazotl

Ein Streitwagen mit einem Sarkophag, Statuen, die Wache standen, und ein Schild mit der kühnen Inschrift: „Verbeuge dich vor niemanden.“ Eine der Statuen hatte kein Gesicht – eine stumme Einladung für eine der Masken, die sie bei sich trugen. Angesichts der Aura des Trickstergottes Papazotl und der lauernden Gefahr der Gier beschloss die Gruppe, innezuhalten, um Kraft zu sammeln, bevor sie das nächste Rätsel dieses Grabes zu lösen versuchte.

Die Ballade der Gruftschmiede

von Salid Dhuzma | Legacy of the Past

Bandek Gor

Das Grab der Neun Götter (Teil 2) (Legacy of the Past)

Kapitel 1: Licht im Dunkel

Die gespenstische Stille der Gruft wurde am 20. Ches 1490 jäh durchbrochen. Kaum hatte der tapfere Zwerg die Kristallbarriere mit seinem Hammer zertrümmert, manifestierte sich aus den Schatten eine finstere Präsenz – ein Dämon aus Rauch und Nebel. Doch die Helden waren bereit. Was folgte, war ein verzweifelter Tanz zwischen Licht und Schatten. Während ein Held sein Schwert in gleißendes Licht tauchte, hüllte sich ein anderer in einen Feuerschild. Der Schattendämon, gequält vom heiligen Licht, floh perfiderweise direkt in den Körper des Schwertträgers! Doch die Gruppe ließ ihren Kameraden nicht im Stich. Mit einer Säule aus reinem Mondlicht wurde der Dämon gewaltsam aus seinem Versteck getrieben und von einem Hagel aus arkaner Macht und heiligen Flammen vernichtet.

Der Weg führte sie in eine neue Kammer: In der Mitte ein Sarkophag, flankiert von sechs verrotteten Leichen auf Thronen, ihre Gesichter von grotesken Masken verdeckt. Dahinter, bewacht von zwei Bärenstatuen, hing ein riesiger Bronzegong, dessen Oberfläche mit unzähligen starrenden Augen verziert war. Das nächste Rätsel wartete bereits.

Kapitel 2: Die Augen des Bärengottes

Die Stille in der Grabkammer war fast so erdrückend wie die Dunkelheit. Die Helden erkannten die Symbolik: Dies war das Reich von Obo’laka, dem Gott der Zorbos. Während der Held Bandek den Sarkophag nach Mechanismen absuchte, wurde die Anspannung für einen anderen unerträglich. In einer Mischung aus Neugier und Trotz drückte Herrschmidt einem der vielen beobachtenden Augen auf dem goldenen Bronzegong spielerisch ein Auge zu. Ein fataler Fehler. Überall in den Nischen erwachten die Toten zum Leben.

In diesem Chaos stürzte Aren zum Sarkophag und stemmte den schweren Deckel zur Seite. Im Inneren funkelte ein prächtiger Ring. Ohne zu zögern griff er danach, doch als seine Finger das kalte Metall berührten, durchfuhr ihn eine eisige Welle. Der Geist des Bärengottes, Obo’laka selbst, hatte in ihm einen neuen Wirt gefunden! Während Aren noch mit dem neuen, zwanghaften Bewusstsein in seinem Kopf rang, rückten die Untoten vor. Der Kampf ums Überleben – und Arens Seele – hatte gerade erst begonnen.

Das Grab der Neun Götter (Teil 2) (Legacy of the Past)

Kapitel 3: Das Echo der Gestörten Ruhe

Der Staub von Jahrhunderten tanzte, als die neugierige Tat eines Helden die Toten aus ihrem Schlummer riss. Doch wo Finsternis sich erhebt, leuchtet das Licht umso heller. Der Kleriker der Gruppe rief die Macht seines Gottes an, und ein blendender Impuls göttlicher Energie durchflutete den Raum. Drei der Kreaturen, überwältigt von der reinen Macht des Glaubens, flohen in panischem Schrecken. Währenddessen beschwor die Druidin der Gruppe einen heulenden Eissturm, der zwei weitere Untote in einem Berg aus Eis zerschmetterte. Ein anderer Held entfesselte einen Strahl reiner Energie, der sein Ziel mit verheerender Wucht traf. Selbst als ein kritischer Treffer einen Helden am Sarkophag zu fällen drohte, flackerte sein magischer Umhang der Verlagerung und ließ den Schlag ins Leere gehen. Die Helden hatten gezeigt, dass sie dem Schrecken mit Stahl, Magie und Glauben begegnen würden.

Kapitel 4: Feuer, Schatten und Staub

Die stickige Luft der Gruft erzitterte unter dem Klang von klirrendem Stahl. Der Kampf gegen die Gruftschrecken war kurz, aber intensiv. Meisterhafte Hiebe, magische Explosionen und sirrende Pfeile streckten die Kreaturen nieder. Ein einzelnes, klägliches Wesen blieb zurück, das in einem tragikomischen Finale über seine eigenen Füße stolperte und zu Staub zerfiel. Nach dem Kampf entdeckte ein Held einen Geheimgang hinter dem Sarkophag. Doch bevor er erkundet werden konnte, verspürte der fromme Kleriker das Bedürfnis nach seinem täglichen Gebetsritual. Er stieg eine Treppe zu einem unterirdischen Wasserlauf hinab und zündete seine geweihte Kerze an. Die Stille wurde von einem ohrenbetäubenden Knall zerrissen! Eine gewaltige Gasexplosion hüllte ihn in Flammen. Momente später stürmte eine rußgeschwärzte Gestalt die Treppe herauf, sein prächtiger Schnurrbart nur noch eine rauchende Erinnerung. „Ich habe den Fluss gefunden!“, rief er. Als sich der Rauch lichtete, wandte sich die Gruppe dem Sarkophag zu und fand darin die staubigen Knochen von Obolaka, jenem Wesen, dessen Geist einen von ihnen heimgesucht hatte.

Kapitel 5: Das Erbe des Bärengottes

Aren teilte den anderen mit, das er einen Ring gefunden habe und er sich ihm vor dem Kampf aufgesetzt hatte. Nun verspürte er, er musste eine Kerze anzünden. Die Scharfsinnigsten unter ihnen hatten kurz vor dem Kampf beobachteten, wie ein geisterhaftes, bärenartiges Wesen aus dem Sarkophag geschlüpfte und in ihren Freund gefahren war. War es Besessenheit? Ein Fluch? Oder war ein Funke von Obolakas Göttlichkeit auf ihn übergegangen? Währenddessen wandte sich ihre Aufmerksamkeit dem riesigen, augenbesetzten Gong, der Weissagungsmagie ausstrahlte. Ein geniales Experiment offenbarte: Wer die Masken der besiegten Gruftschrecken trug, wurde von den wachsamen Augen des Gongs ignoriert. Unsichtbar für den Wächter, standen sie vor der Wahl: Den Gong schlagen oder die Masken nutzen, um voranzukommen?

Kapitel 6: Das Rätsel der schwebenden Truhe

Die Helden kehrten in die Tiefe zurück, zur Treppe die in den Flußlauf mündete, wo das unheilvolle Gas verschwunden war. Ein flinker Imp wurde zur Aufklärung in den dunklen Tunnel geschickt. Tief im Inneren, über dem Wasser schwebend, entdeckte er eine gewaltige Schatztruhe, auf deren Schloss ein lachender Dämonenschädel prangte. Eine Inschrift warnte: „Ich verschlinge alle bis auf die größten Diebe.“ Eine Falle, zweifellos. Doch die Verlockung war zu groß. Bandek, gestärkt durch göttliche Führung, machte sich an dem teuflisch komplexen Schloss zu schaffen. Mit einer letzten, konzentrierten Bewegung sprang das Schloss mit einem lauten KLICK auf. Er hatte das Schicksal überlistet! Niemand ahnte, dass sie nur um Haaresbreite einer tödlichen Falle entgangen waren, die den Dieb in ein nasses Grab gezogen hätte. Die Belohnung war reich: Gold, ein magischer Krug und eine wertvolle Schriftrolle, um einen Fluch aufzuheben.

Kapitel 7: Die Gruft der Schlange und das Insektenhuschen

Die Neugier trieb die Helden weiter. Der Hexenmeister entsandte seinen treuen Wichtel, um einen mächtigen Wasserfall zu erkunden. Hinter dem Wasservorhang thronte eine verzierte Schatztruhe. Doch als der Wichtel sie berührte, schnappte sie gierig zu und verschlang den kleinen Diener. Ein Mimic! Weise entschieden sie, ihr Glück nicht weiter herauszufordern und folgten dem Flusslauf zu einer Treppe. Oben schritt Herr Schmidt durch eine meisterhaft verborgene Geheimtür und die Gruppe fand sich in einer stillen, staubigen Gruft wieder. In der Mitte stand ein Sarkophag mit dem Abbild einer sich windenden Schlange. Dahinter, in einer Kristallkiste, schwebte ein kleiner, humanoider Schädel. Während sie die Symbole der guten Gottheit Moa deuteten, vernahmen sie ein groteskes Huschen, wie von einem Schwarm Insekten, das von außerhalb an ihre Ohren drang.

Kapitel 8: Der Fluch des Kristallschädels

Bevor sie den Sarkophag öffnen konnten, wurde die Stille durch eine kindliche Stimme gebrochen, die in ihren Verstand drang. „Wo bin ich?“, fragte die Stimme, die sich als Napaka, die Enkelin der letzten Königin von Omu, vorstellte. Die Quelle schien der unheimliche Kristallschädel zu sein. In einem Moment unbedachter Neugier klopfte ein Held mit einem Stein dagegen. Ein fataler Fehler. Der Kristall zerbarst und entfesselte einen rachsüchtigen, flammenden Schädel-Demilich. „Ihr habt alles zerstört!“, kreischte die nun hasserfüllte Stimme. Der Schrei war ein Signal. Aus allen Ritzen quoll ein abscheulicher Schwarm von Insekten. Während das Chaos ausbrach, rissen zwei Helden den Deckel des Schlangensarkophags auf. Einer von ihnen ergriff einen Zauberstecken des Python, als eine schleimige Stimme flüsterte: „Lass mich dir helfen… Ich verspreche artig zu sein.“ Der Geist des Trickstergottes Moa, der Schlange, hatte ein neues Gefäß gefunden. Angesichts eines Demilichs und eines Insektenschwarms gab es nur eine Option: die Flucht, unterstützt von magisch vergrößerten Riesen-Tausendfüßlern.

Kapitel 9: Knistern, Plätschern, Panik

Die Luft war dick vom Geruch nach verbranntem Chitin. Die Gruppe zog sich taktisch zurück. Ein unsichtbarer Kaelen entfesselte eine Kugel lodernden Feuers in die anstürmende Insektenhorde. Ein ohrenbetäubendes WUMPH hallte durch den Gang. „Nur ein toter Käfer ist ein guter Käfer“, murmelte jemand grimmig. Eine Feuerwand sicherte die Flucht in den feuchten Wassertunnel. Doch die Ruhe war trügerisch. Aus dem Bach erhob sich ein massives Wasserelementar. Der Kampf entbrannte! Eine Donnerwoge erschütterte den Tunnel, knisternde Strahlen rissen Löcher in die flüssige Form des Wesens. Doch das Elementar schoss auf den Zwerg zu, umfloss ihn und zog ihn vollständig in seinen wässrigen Körper hinein. Gefangen im Inneren, begann für den Zwerg ein verzweifelter Wettlauf gegen das Ertrinken.

Kapitel 10: Die Flut der Befreiung und der Ruf des Metalls

Der Kampf erreichte einen dramatischen Höhepunkt. Einer der Gefährten wurde vom Wasserelementar verschlungen, das Wasser drang in seine Lungen. In diesem Moment der Verzweiflung entfesselte sein frommer Freund eine gewaltige Donnerwelle! Die Druckwelle schleuderte nicht nur den gefangenen Freund aus dem wässrigen Griff, sondern riss auch den standhaften Zwerg von den Füßen. Ein riskantes Manöver, das ein Leben rettete! Befreit formierte sich die Gruppe neu und vernichtete das Elementar mit magischen Geschossen und einem unheilvollen Totengeläut. Nach dem Sieg überwand die Gruppe eine zerstörte Brücke mithilfe eines Umhangs des Spinnenkletterns und stieß auf einen neuen Korridor. Am Ende stand eine verrostete Ritterstatue. Kaum hatten sie den Raum betreten, wurden ihre Waffen und Rüstungen mit unwiderstehlicher Gewalt auf die Statue zugezogen! Mit aller Kraft stemmten sie sich gegen die mysteriöse Anziehungskraft.

Das Grab der Neun Götter (Teil 2) (Legacy of the Past)

Kapitel 11: Die Werkstatt des Grauens

Nachdem sie dem Ruf des Metalls widerstanden und mit einem gezielten Bannzauber die Anziehung für eine Stunde unterbrochen hatten, gönnte sich die Gruppe eine lange Rast in einem unerwartet friedlichen Brunnenraum. Frisch gestärkt stiegen sie tiefer hinab und betraten eine Kammer, die wie die albtraumhafte Werkstatt eines wahnsinnigen Uhrmachers wirkte, gefüllt mit Zahnrädern, Fallenkomponenten und Bottichen voller Blut. Fünf maskierte Zwerge waren emsig bei der Arbeit und bemerkten die Helden nicht. Sie setzten Leichenteile zu neuen, monströsen Konstrukten zusammen. Gerade vollendeten sie ihr jüngstes Werk: ein abscheulicher Fleischgolem in schwerer Plattenrüstung. Für einen der Helden war der Anblick besonders erschütternd: Das Gesicht der Kreatur trug die Züge eines vor langer Zeit gefallenen Kameraden. Ein anderer bemerkte ein bekanntes Tattoo auf einem der Arme. Heiliger Zorn entfachte in der Gruppe. Dies war ein Geschwür, das mit Feuer gereinigt werden musste.

Das Grab der Neun Götter (Teil 2) (Legacy of the Past)

Kapitel 12: Das Inferno im Labor und das Flüstern der Seele

Ohne zu zögern, schmiedeten die Helden einen Plan. Sie würden nicht einzeln kämpfen, sondern ihre Kräfte für einen einzigen, vernichtenden Schlag bündeln. Fiii entfesselte die Wut des Winters mit einem heulenden Eissturm. Kaum hatte er nachgelassen, rief Athoste: „Lasst sie uns richtig hart auftauen!“ und ein Feuerball verschlang dieselbe Stelle. Schreie und das Geräusch brutzelnden Fleisches erfüllten die Luft. Doch das war erst der Anfang. Eine Säule aus tödlichem Mondlicht badete den Fleischgolem in ihrem Schein, während eine lodernde Feuerwand den Raum teilte und einen Zwerg zu Asche verbrannte. Der Kampf war kurz und brutal. Ein Stoß arkaner Energie schleuderte einen Gegner gegen die Wand, ein gezielter Hammerwurf schaltete einen weiteren aus, und eine letzte Heilige Flamme ließ den letzten Golem zu Staub zerfallen.

Als sie den Raum durchsuchten, fiel ihr Blick auf eine kunstvoll verzierte Laterne. Es war keine gewöhnliche Lichtquelle, sondern ein Seelenfänger, eine Gespensterlaterne. In ihrem Inneren war die Seele einer Sternengefallenen gefangen, die vor über einem Jahrtausend ihr Leben verlor. Für Aren war dieser Fund ein Echo ihrer Vergangenheit. Ihre alte Gruppe hatte genau nach dieser Laterne gesucht. Mit Ehrfurcht und Vorsicht nahm sie das Artefakt an sich, wissend, dass das Flüstern dieser alten Seele ihr nächstes großes Abenteuer einläuten könnte.

Bandek Gor

Das Grab der Neun Götter (Legacy of the Past)

Unerwartete Verstärkung

Im Tempel der Nachschlange gelingt es Bandek mittels eines Zaubers, gewirkt auf den roten Magier von Thay, dass verhindert wird, dass das Ritual mit der Nachtschlange, während ihrer Abwesenheit, abgeschlossen wird. Eine kleine Hoffnung.

Unterdessen machen Pib und Nagel-Beutel, nach einem Streit, Bekanntschaft mit einem neuen Gesicht Arens, der nach einer Farbbombe ganz in Gelb gefärbt war. Ein Anhänger Selûnes, der von „Zeichen“ zur Gruppe geführt wurde. Er ist ruhig beobachtend und seine genauen Motive sind noch unklar. Er schloss sich der Gruppe gegen den Todesfluch an. Die inzwischen aus dem Tempel der Nachtschlange zurückgekehrt war, um den versteckten 9ten Stein aus dem Versteck zu holen.

Das Rätsel der Trickster-Götter

Der Moment der Wahrheit war gekommen. Nach unzähligen Gefahren standen die Helden endlich vor dem monumentalen Steintor des Grabs der Neun Götter. Vor ihnen lag das letzte Rätsel, das sie von seinem Inneren trennte: eine Steinplatte mit neun leeren Vertiefungen, wartend auf die Trickster-Würfel, die sie so mühsam gesammelt hatten. Die einzige Anleitung war ein kryptischer Text: „Die Gegner trotzen, einer steht zwischen ihnen.“

Was folgte, war eine Meisterleistung des Verstandes und des Gedächtnisses. Theorien über Gesinnungen wurden aufgestellt und verworfen, bis ein göttliches Omen den Weg wies: Bestimmte Götterpaare mussten sich wie auf einem Schachbrett gegenüberstehen. Mit den verblassenden Erinnerungen an die Reliefs in den Schreinen und der Hilfe des Gelehrten Orvex wurde Würfel für Würfel platziert. Ein tiefes Rumpeln erschütterte den Boden, die Würfel leuchteten auf und verschwanden – und die Tür öffnete sich, einen Schwall kalter, modriger Luft ausspuckend.

Tödliche Mechanismen und die Tugend der Geduld

Doch das Grab gab seine Geheimnisse nicht so leicht preis. Der erste Gang endete an einer Tür mit einem unheilvoll inn den Gang blickenden Totenschädel und einem Hebel. Ein waghalsiger Griff löste eine tödliche Stachelfalle aus, der nur durch Akrobatik entkommen werden konnte. Die Lösung war jedoch nicht Gewalt, sondern Klugheit: Beim zweiten Versuch, nach einer Stunde des Wartens, wurde der Schädel verhüllt, der Countdown der Sanduhr ignoriert und die Tür öffnete sich als Belohnung für Geduld.

Durch das Labyrinth der Fallen

Die nächsten Prüfungen waren nicht weniger tückisch. Ein Korridor, gespickt mit Pfeilfallen und Druckplatten, wurde durch exzellente Teamarbeit überwunden – Platten wurden verkeilt, Lianen weggehackt und gefährliche Stellen übersprungen. Der Weg führte sie an eine T-Kreuzung, die sie vor die Wahl zwischen zwei Übeln stellte. Im Schlund eines Teufelsgesichts lauerte, wie sich herausstellte, ein albtraumhafter Schattendämon. Die Helden beschlossen, diese Bedrohung vorerst zu ignorieren und wagten sich tiefer in die Dunkelheit vor.

Das Grab der Neun (Legacy of the Past)

Abstieg in den Schlund und Obolakas Gruft

Sie betraten einen gewaltigen, senkrechten Schacht, der sich Ebene für Ebene in die Finsternis stürzte. Dort erspähten sie den ersten Wächter des Grabs: einen unheimlichen, untoten Zwerg, das Gesicht hinter einer Teufelsmaske verborgen. Getreu ihrem neuen Vorsatz, „nichts im Rücken zu lassen“, beschloss die Gruppe, zuerst ihre eigene Ebene zu sichern. Diese Entscheidung führte sie zu einer schicksalhaften Entdeckung: Hinter einem Vorhang aus Lianen offenbarte ein Kristallfenster im Boden den Blick in die versiegelte Gruft von Obolaka, dem Bären-Trickstergott.

Ein gefährlicher Pakt mit der Dunkelheit

Hier, inmitten von Bärenstatuen und maskierten Leichen, erkannten sie die Wahrheit hinter den Worten einer alten Hexe: Der Lich bezog seine Macht aus den gefangenen Göttern. Sie zu befreien, könnte der Schlüssel zum Sieg sein. Mit neuem Eifer begann die Gruppe, leise einen Weg durch das Kristallfenster zu schaffen. Doch die Schatten dieses Ortes sind wachsam. Gerade als der Durchbruch fast geschafft war, spürte einer der Wache haltenden Helden eine eisige Kälte. Eine unsichtbare Präsenz war an ihm vorbeigehuscht. Die Stille wurde von einem alarmierten Ruf zerrissen: „Vorsicht!“ Die Dunkelheit hatte sie bemerkt.

Das Erbe der Neun

von Salid Dhuzma | Legacy of the Past

Bandek Gor

Bei den Yuan-Tis (Legacy of the Past)

Der Fluch von Omu

von Salid Dhuzma | Legacy of the Past

Das Echo des Verderbens

Der Wachraum lag in das tanzende, sterbende Licht der Fackeln gehüllt, während eine Grabesstille die Luft bleischwer machte. Doch aus dem Norden, wo die Kammern der verbotenen Riten lagen, drang ein leises, widerwärtiges Glucksen – das Geräusch von Blut auf kaltem Stein. Dort, im fahlen Schein des Okkulten, wanden sich drei Schlangenwesen um eine pulsierende Masse aus reiner Schwärze, die wie ein krankes Herz im Takt einer fremden Welt schlug. Zwei Wachen, ihre Augen kalt und voller Argwohn, fixierten die Eindringlinge. Im Osten, hinter massivem Eisen und schwerem Eichenholz, wartete das Verlies auf neue Opfer.

Die Maskerade war am Ende. Mit einem letzten Blick des Verstehens brach der Sturm los.

Der Wall gegen die Finsternis

Während die Klingen auf die Rüstungen der Wachen prallten, warf sich Herr Schmidt mit purer Entschlossenheit gegen das Portal der Ritualkammer. Er wurde zum lebenden Riegel, während von jenseits der Tür arkane Mächte gegen das Holz hämmerten. Splitter barsten wie Glas, und zähes, dunkles Ektoplasma sickerte wie fauliges Blut durch die Ritzen. Inmitten des Chaos focht Eru einen verzweifelten Strauß. Blutend und dem Tode nah, entging sie dem Jenseits nur durch ein Wunder der Heilung, das im letzten Augenblick ihre Wunden schloss. Gezeichnet, doch ungebrochen, huschte sie wie ein Schatten davon, um die Ketten im Verlies zu sprengen.

Im Wachraum tobte das Inferno weiter. Der Imp klammerte sich mit jeder Faser seines Seins an die bebende Tür, während die Magie der Schlangenpriesterinnen das Gefüge der Realität zerriss. Doch Rettung nahte: Aus dem westlichen Korridor schwoll der Schlachtenlärm an, und ein Zwerg, vom Staub der Jahrhunderte bedeckt, stürzte in den Kampf. Mit seiner Hilfe wurde der Widerstand der Wachen endgültig gebrochen.

Der Fremde wischte sich das Blut von der Axt und nannte seinen Namen: Brax Sturmhammer.

Bei den Yuan-Tis (Legacy of the Past)

Fenthazas Zorn

Eru hatte derweil im Dunkel des Kerkers einen Bund aus dreizehn schweren Schlüsseln erstritten. Als sich die schweren Schlösser öffneten, blickte sie in Gesichter, in denen das Licht der Hoffnung seit Äonen erloschen war.

Doch die Erleichterung währte nur einen Herzschlag lang. Mit einem ohrenbetäubenden Krachen zerbarst die Tür zur Ritualkammer.

Fenthaza, die gefürchtete Beraterin von Ras Nsi, trat aus dem Qualm hervor. Sie war allein, doch ihre Gestalt war angeschwollen von der geraubten Macht ihrer Schwestern, deren Lebensfunken im dunklen Ritus aufgezehrt worden waren. Eine Aura aus purem Unheil flutete den Raum.

Ein Hagel aus Feuer und Licht entbrannte. Eine lodernde Wand aus Flammen teilte das Schlachtfeld, während kaltes Mondlicht herabfuhr, um die Priesterin zu strafen. Zauber verwoben sich mit Stahl, bis es den Helden gelang, die Verbindung zwischen Fenthaza und ihrer finsteren Quelle zu kappen. Mit einem letzten Schrei sank die Verderberin in den Staub.

Der Schattenkönig von Omu

Aus den geflüsterten Worten der Befreiten formte sich das Bild einer Tragödie: König Ras Nsi. Ein Herrscher, der den Tod fand, dem das Grab jedoch verwehrt blieb. Gezeichnet vom Fluch von Omu, existiert er in einem schrecklichen Limbus zwischen Fleisch und Verfall, ein wandelndes Mahnmal der Vergänglichkeit, das sich nach nichts so sehr sehnt wie nach der endgültigen Erlösung.

Die Vermutung erhärtete sich, dass der König den letzten der neun heiligen Würfel hütete. Ein Bote der befreiten Sklaven wurde entsandt, um als Zeichen des Dankes für das Ende der verräterischen Beraterin um eine Audienz zu flehen. Während die Schatten länger wurden, suchte die Gruppe in den Gemächern der gefallenen Priesterin nach Antworten und schöpfte neue Kraft.

Ein Pakt im Angesicht des Todes

Die Tore des Thronsaals schwangen auf. Flankiert von seinem unfehlbaren Schwertmeister, einer unnahbaren Leibwache und seinen Konkubinen, empfing König Ras Nsi die Wanderer. Seine Stimme klang wie trockenes Pergament, doch sein Wille war ungebrochen. Er suchte keinen Kampf, sondern ein Bündnis: Die Zerstörung des Seelensammlers – jenes schändlichen Artefakts, das seinen fauligen Körper an diese Welt fesselte.

Als der Pakt besiegelt war, öffnete der König seine Hand und offenbarte den neunten Würfel. Das letzte Puzzlestück war gefunden. Die Suche war vorüber.

Intrigen unter dem bröckelnden Gold

Ruhe kehrte im Tempel ein, doch es war eine trügerische Stille. Während die Gefährten ihre Wunden leckten und die Waffenkammern des Palastes inspizierten, enthüllten die Schatten ihre Geheimnisse. Heimliche Blicke verrieten die verbotene Liebe zwischen dem Schwertmeister und der schönen Nema. Doch weit gefährlicher war die Entdeckung, dass der Leibwächter Ismarcal nur eine Hülle war – ein Trugbild, bewohnt vom Geist der roten Magierin Zakmira.

Doch über all dem schwebte eine Erkenntnis, die das Mark erschüttern ließ: Der König suchte nicht nur den Tod. Ras Nsi plant ein letztes, monumentales Verbrechen. Sobald der Fluch gebrochen ist, will er ein Ritual vollziehen, um den Weltverschlinger zu entfesseln – eine Katastrophe, die alles Leben in den Abgrund reißen würde.

Die Helden stehen nun vor einer schier unlösbaren Prüfung: Sie müssen den Fluch brechen, um die Welt zu retten, doch sie müssen den König richten, bevor seine letzte Tat die Schöpfung selbst verschlingt.

Bandek Gor

Die Jagd nach dem letzten Würfel (Legacy of the Past)

Kampf um den achten Stein

Die unheiligen Wächter fallen

Die vier affenartigen Wesen klammerten sich an die Statue von Wongo, als wollten sie sie mit aller Kraft beschützen. Aus dem Nichts waren sie aufgetaucht – und Herr Schmidt, Yelran und Diar stellten sich ihnen entschlossen entgegen. Unterstützung erhielten sie von Bandeg und Enu, die – so gut sie durch das Fallgitter sehen konnten – ihre Gefährten mit Magie und Pfeilen deckten.

Mit wilden Sprüngen stürzten sich die Affen auf die drei Helden. Sie bissen, kratzten und schlugen mit unheimlicher Kraft um sich. Yelran trat und schlug auf das skelettartige Wesen ein, das sich mühsam mit seinem Schwanz an der Statue festklammerte. Auch die anderen drei untoten Kreaturen mussten schwere Treffer einstecken von den Helden. Der Kampf war heftig, aber kurz – schon bald lagen die unheiligen Wächter zerstört am Boden.

Herrschmidt konnte den achten Stein aus dem Schrein tragen, in seinem Sack.

Der Jagd nach dem letzten Würfel (The Legacy of the Past)

Papazotls Schrein

Wächter des verborgenen Schreins

Es gab auch erfreuliche Neuigkeiten – diesmal von Orvex. Er hatte sich die Zeit genommen, die Aufzeichnungen aus dem alten Abenteurerlager eingehend zu studieren. Nun wusste er, wo sich der Eingang zum Grabmal der Neun Götter befand – nicht weit von ihrem jetzigen Standort.
Trotzdem entschied die Gruppe, den Ort vorerst nicht aufzusuchen. Ohne die neun Steine, so wussten sie, würden sie dort ohnehin nicht weit kommen.

Nur ein letzter Stein fehlte ihnen noch – der Stein aus dem Schrein von Papazotl, dem Eblis. Doch Herr Schmidt gab zu bedenken, dass der Schrein bereits von fremden Wesen besetzt war und der Stein sich womöglich gar nicht mehr dort befand. Trotzdem – welche andere Wahl blieb ihnen? Wo sollten sie sonst suchen?

Also beschwor Bandeg seinen Imp, um den Schrein auszukundschaften. Nur kurze Zeit später empfing er durch die Augen seines Dieners düstere Bilder: Krokodile, Yuan-tis, die vor dem Schrein Wache hielten, eine Innenschrift an einem Altar:

Kommt mit Sonnenschein

Blätter mit Nacht

Versteckt sich in der Dunkelheit

Beißt nicht

Immer mit seinem Zauberer verbunden

Weicht nie von seinem Meister ab

eine geöffnete Tür – und weitere Schlangenwesen, die einen Stein auf den Sockel legten. Dann begann sich der Sockel zu drehen. Nachdem das Ritual beendet war, verließen die Yuan-tis den Schrein.

Die Jagd nach dem letzten Würfel (Legacy of the Past)

Der Schrein, der über dem Wasser wacht

Mit den neuen Erkenntnissen machten sich Enu, Yelran, Bandek und Orvex – begleitet von dem gewaltigen Krokodil und ihrem Boot – auf den Weg zum Schrein von Papazotl, der einsam mitten im See lag. Der Rest der Gruppe kehrte mit den acht gesammelten Steinen zum Lager zurück, um sie dort in Sicherheit zu bringen.

Der Dschungel schien den Atem anzuhalten. Kein Laut war zu hören – keine Patrouillen, weder von den Roten Magiern von Thay noch von den Yuan-tis, ließen sich blicken. Eine gespenstische Stille lag über dem Wasser.
Yelran lenkte das Boot mit sicherer Hand, doch ihre Gedanken schweiften immer wieder zu dem Rätsel, das Bandek zuvor ausgesprochen hatte. Was mochte seine Lösung sein?

Als sie sich dem Schrein näherten, entdeckte Bandek in der Ferne zwei Rotmagier, die sich an einem Wasserfall zu schaffen machten. Doch sie waren zu weit entfernt, um eine Bedrohung darzustellen – also ignorierte die Gruppe sie und steuerte weiter auf ihr Ziel zu.

Der Schrein ragte düster aus dem Wasser empor. Verfallene Statuen blickten stumm über den See, während Krokodile träge an den Stufen vorbeischwammen, die hinauf zum Eingang führten. Vorsichtig legten die Abenteurer an und stiegen aus dem Boot. Die Stufen waren glitschig und von Algen überzogen, und oben erwartete sie ein mächtiger Torbogen, dessen Eingang von zwei schweren Steintüren versperrt wurde.

Bandek spürte einen Hauch von Hervorrufungsmagie, der in der Luft vibrierte – schwach, aber deutlich. Über dem Torbogen waren uralte Glyphen in die Steinquader gemeißelt. Orvex trat näher, strich mit den Fingern über die verwitterten Zeichen und begann, sie laut zu entziffern. Dann blickte er zu den anderen und übersetzte in ruhigem Ton:

Papazotl lehrt uns, uns vor niemandem zu verneigen.

Während Bandek, Orvex und Enu bereits die Stufen wieder hinabstiegen, mühte sich Yelran mit den schweren Steintüren ab. Mit einem letzten kräftigen Stoß gelang es ihr schließlich, sie alleine aufzustoßen – der Schrein war geöffnet.

Wo Schatten das Licht fordern

Während Bandek, Orvex und Enu bereits die Stufen wieder hinabstiegen, mühte sich Yelran mit den schweren Steintüren ab. Mit einem letzten kräftigen Stoß gelang es ihr schließlich, sie alleine aufzustoßen – der Schrein war geöffnet.

Sofort eilten die anderen wieder herbei, und gemeinsam betraten sie den dunklen Innenraum. Dank ihrer Dunkelsicht erkannten sie in der Mitte des Saals einen leeren Sockel. An den Wänden ringsum standen sechs Statuen in steinernen Nischen. Jede stellte einen menschlichen Körper mit nacktem Oberkörper dar, doch die Köpfe gehörten verschiedenen Tieren: Von links nach rechts waren es eine Eidechse, ein Jaguar, ein Hummer, ein Tukan, eine Fledermaus und ein Frosch.

Ratlos umrundeten sie den Sockel und versuchten, die Köpfe der Statuen zu drehen – doch nichts rührte sich. Stein blieb Stein. Erst Enu, die jede Figur sorgfältig untersuchte, entdeckte schließlich einen schmalen Kriechgang in der Wand.

Sofort schickte Bandek seinen Imp in den schmalen Gang. Durch dessen Augen sah er einen engen Raum voller Zahnräder, Hebel und metallener Mechanismen – ein verborgenes Uhrwerk, das scheinbar mit dem Schrein verbunden war.

Doch der Mechanismus war zu komplex, um ihn alleine durch Beobachtung zu verstehen. Also kroch die Gruppe kurzerhand selbst durch den Kriechgang und stand wenig später in dem geheimen Raum.

Sie begannen, an den Hebeln zu ziehen, Räder zu drehen und Schalter zu drücken. Mit jedem Versuch ertönten neue Geräusche – ein dumpfes Knarzen, ein Zischen, das Surren versteckter Zahnräder. Schließlich bemerkte Bandek, dass etwas nicht stimmte: Über der Wand und der Konsole lag ein Schleier aus Illusionsmagie.

Mit einem letzten kräftigen Zug an einem Hebel löste sich der Zauber auf. Die Wand dahinter veränderte sich und offenbarte eine Fläche mit regelmäßigen, quadratischen Mustern. Orvex trat näher, strich über die glatten Steine und erkannte: Man konnte darauf Zeichen einzeichnen.

Sogleich erinnerte sich die Gruppe an das Rätsel aus dem Vorraum und begann, die Symbole nachzubilden. Kaum war die letzte Linie gezogen, erschienen auf den dunklen Feldern leuchtende Buchstaben – sie ergaben das Wort „Schatten“.

Da dämmerte es den Abenteurern: Um das Geheimnis des Schreins zu lüften, mussten sie Licht ins Dunkel bringen.

Feuer hinter dem Stolz

Zurück im Hauptraum des Schreins entzündeten sie eine Fackel, und warmes Licht vertrieb die Finsternis. Der Raum offenbarte sich nun vollständig – die sechs starren Statuen, der leere Sockel in der Mitte, die uralten Glyphen an den Wänden.

Sie erinnerten sich an die Inschrift: „Beuge dich vor niemandem.“ Doch die Statuen ließen sich nicht bewegen, keine konnte sich verneigen. Also griffen sie zu einer ungewöhnlichen Lösung: Sie nahmen ihre Bettrollen und hängten sie über die Köpfe der Statuen. „Was man nicht sieht,“ meinte Yelran mit einem Grinsen, „vor dem kann man sich auch nicht verneigen.“

Kaum war die letzte Figur verhüllt, ertönte ein bekanntes, mahlendes Knirschen. Der Sockel in der Raummitte begann sich zu drehen – und gab schließlich einen schimmernden Würfel frei.

Vorsichtig traten sie näher. Argwöhnisch betrachteten die Helden das Artefakt. Bandek versuchte, den Würfel mit einer magischen Hand anzuheben, doch er war zu schwer. Schließlich trat er selbst vor, griff zu – und hob den Stein an.

Nichts geschah. Vorsichtig, aber erleichtert, machten sie sich auf den Rückweg. Schon glaubten sie, in Sicherheit zu sein, als im Vorraum plötzlich ein grelles Fauchen die Stille durchbrach – und ein gewaltiger Feuerball auf sie zuschoss.

Yelran sprang geistesgegenwärtig zur Seite, Bandek konnte sich ebenfalls retten, doch Enu wurde von der vollen Wucht der Explosion erfasst. Flammen schlugen an den Wänden hoch, Hitze brannte durch den Gang.

Keuchend und mit Brandwunden gezeichnet, flohen sie aus dem Tempel.
Es war also doch eine Falle gewesen.

Die Jagd nach dem letzten Würfel (Legacy of the Past)
Die Jagd nach dem letzten Würfel (Legacy of the Past)

Lange Rast im Schrein

Kaum hatten die Helden sich im Schrein etwas eingerichtet, übernahm Yelran die erste Wache, Bandeg würde die zweite übernehmen. Doch plötzlich tauchte eine Yuan-ti-Patrouille aus der Stadt Omu auf, die sich direkt auf sie zubewegte.

Yelran musste die anderen nicht einmal wecken – sie waren ohnehin noch wach. Einen Kampf einzugehen, völlig unvorbereitet, erschöpft und noch gezeichnet von den Wunden des letzten Feuerballs, war jedoch keine leichte Aussicht.

Kurze Zeit später schwammen sie unsichtbar über den See, gehalten vom gewaltigen Krokodil und an ihrem Boot festklammernd, in Richtung Basar. Die Yuan-tis bemerkten nichts, während sie sich träge in den Schrein schlängelten. Doch eine Rast war ihnen nicht vergönnt…

Zurück zum Abenteuerlager

Blitz über dem Basar

Sie hatten das Ufer am Basar noch nicht ganz erreicht, da flackerte ihnen der Schein von Fackeln entgegen, die aus dem Inneren des Marktes drangen. Jemand war dort – und jeder Muskel der Helden spannte sich an. Vorsichtig schlichen sie näher, geduckt im Schilf, und erkannten drei Yuan-tis, die mit zwei Rotmagiern einen Handel vollzogen: Eine Karte oder Schriftrolle gegen ein Buch.

Bandeks Imp flog unbemerkt voraus und entdeckte drei schwerbewaffnete Träger der Magier sowie fünf weitere Yuan-tis, die im Inneren des Basars lauerten. Ein kalter Schauer lief den Helden über den Rücken.

Plötzlich fiel ihr Blick auf einen Goblin, der ebenfalls den Handel beobachtete. Immer wieder wechselte er seine Position, nervös und hektisch. Dann tauchte er auf einmal mit einem Sack auf den Schultern auf und machte sich hastig davon – direkt in Richtung der Helden.

Doch das Glück war ihm nicht hold. Mit einem polternden Krachen rutschten aus dem Sack ein goldener Kelch und mehrere metallene Gegenstände auf den Boden. Die Helden hielten den Atem an, während der Goblin versuchte, die Beute aufzusammeln und zu fliehen.

Plötzlich zerriss ein gleißender Blitz die Nacht. Der Goblin wurde von der Energie erfasst, seine Leiche schlug dampfend und reglos auf den Boden. Kein Zucken mehr, kein Laut – nur der Nachhall des Stromstoßes hallte in der stillen Nacht.

Einer der Träger trat vor, sammelte den Sack und die verstreuten Gegenstände auf und brachte sie zurück in den Basar. Die Helden hatten jede Bewegung beobachtet, die Spannung schnürte ihre Brust zusammen. In diesem Moment wurde ihnen klar: Sie hatten Zeugen eines tödlichen Spiels von Macht und Magie geworden.

Das Lager der Thays

Es dauerte nicht lange, bis die Besucher des Marktes sich in verschiedene Richtungen zerstreuten. Die Yuan-ti glitten an den Helden vorbei, während die Magier gen Süden zogen – eine schwere Kiste schleppend.

Die Helden machten sich ebenfalls auf den Weg zu ihrem Lager, wo bereits Herrschmidt, Diar, Pib, das Tabaxxi und Lepra warteten. Bandek jedoch hatte seinen Imp hinter die Magier geschickt – und was er durch dessen Augen sah, war alles andere als beruhigend. Südlich von ihnen hatten die Thays ein Lager mit fünf Zelten errichtet. Fackeln brannten, und eine Patrouille durchstreifte das Areal. In der Mitte des Lagers stand die Kiste.

Bandek versuchte, über die Augen einer Spinne mehr über den Inhalt zu erfahren – doch plötzlich riss die Verbindung ab. Was auch immer sich in dieser Kiste befand, es musste von großer Bedeutung sein.

Inzwischen kehrte Ruhe ein. Alles, was sie auf dem Basar erlebt hatten, wurde den anderen aus der Gruppe erzählt. Selbst in dieser Nacht verzichteten sie auf ein Lagerfeuer, um keine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Endlich konnten sie sich zur Ruhe begeben und die Strapazen des Tages hinter sich lassen.

Zum Tempel der Nachtschlange

Aufbruch zum Palast

Am nächsten Morgen versammelte sich die Gruppe, um ihr weiteres Vorgehen zu besprechen. Es gab viele Vorschläge, doch schließlich stand fest: Sie würden den Yuan-ti einen Besuch abstatten, denn dort wurde der letzte Würfel vermutet. Lepra, das Tabaxxi und Pib sollten im Lager zurückbleiben.

Während Yelran und Bandek sich in Yuan-ti verwandelten, spielten Herrschmidt, Enu, Diar und Orvex die Gefangenen. So konnte der für Yuan-ti typische Geruch überdeckt werden. Den Würfel steckte man in einen besonderen Beutel, den Bandek sicher an sich nahm.

Kurze Zeit später stiegen sie ins Boot und erreichten die Altstadt von Omu. Sie kehrten zu den Ruinen des Palastes zurück: Tausende Fledermäuse kreisten über der riesigen, zerfallenen Anlage. Hinter einer fünf Meter hohen Ringmauer eröffneten sich zerfallene Arkaden, von Schlingpflanzen umrankte Statuen, leere Plätze und mit Banyanwurzeln überwucherte Gebäude. Die wenigen begehbaren Straßen waren mit Schutt bedeckt, und einige Schlangen schlängelten sich schnell davon, als die Helden sich näherten.

In den Ruinen entdeckten sie einen gegrabenen Tunnel, der direkt in die Tiefe führte. Schlammige Karrenwege schlängelten sich vom Eingang hinein und wanden sich durch die Ruinen.

Bei den Priestern der Nachtschlange

Ein breiter Gang führte die Gruppe hinab, und schon mit jedem Schritt wuchs die Beklommenheit. Vor ihnen standen schwere Bronzetüren, das Metall kunstvoll mit gewundenen Schlangen verziert. In Kopfhöhe klaffte eine Schiebeluke, und im unteren Bereich jeder Tür gähnten etwa zehn Zentimeter breite Öffnungen – wie hungrige Augen, die sie musterten.

Yelran trat vor und sprach. Kaum hatte sie an die Tür geklopft, erschienen die glühenden Augen eines Yuan-ti in der Luke. Das kurze Aufblitzen des Blickes ließ die Gruppe unruhig zusammenzucken. Dann rollten die Tore mit einem metallischen Krachen zur Seite. Sie traten über ein eisernes Gitter, unter dem sich eine Grube voller zischender, wimmelnder Schlangen befand. Jeder Schritt auf dem Gitter ließ die Kreaturen unter ihnen unruhig hin und her zucken. Vier Yuan-ti-Brutwachen beobachteten jeden ihrer Bewegungen.

Der Yuan-ti stellte sich als Nath vor. Sein kaltes, glattes Gesicht ließ keine Emotion erkennen. Yelran übergab ihm zehn Goldmünzen, und Nath ging voran. Die Helden folgten, Herzklopfen und Anspannung stiegen mit jedem Schritt.

Bald öffnete sich eine Tür zur Linken, die in einen großen Raum führte. In der Mitte stand ein blutbefleckter Altar, dessen Fesseln an der Spitze und die Schädel in den Seitennischen ein Gefühl von Tod und Ritual ausstrahlten. Vom Altar führten Rillen zu Rinnen im Boden, sodass das vergossene Blut langsam in die Wände floss. Tonurnen quollen über von feuchten Knochen und dem beißenden Geruch von Blut. Zwei Brutwachen drehten ein großes hölzernes Rad, und ein Tor im Osten schwang lautstark auf.

Die Luft war schwer, durchdrungen von Schweiß, Feuchtigkeit und Angst. Aus der Nähe drangen gedämpfte Wimmern und Stöhnen gefangener Stimmen, schwach beleuchtet vom flackernden Fackellicht, das durch ein Loch in der Decke fiel. Jeder Atemzug der Helden schien den Raum noch enger zu machen.

Bandek spähte nach Norden durch eine Tür. Dampf stieg aus einem Steinbecken mit zähflüssiger, schwarz-violetter Flüssigkeit. Drei schlangenartige Kreaturen umgaben es, jede mit dem Oberkörper einer dunkelhäutigen Frau und dem Unterkörper einer gewundenen Schlange. Ihre glühenden Augen fixierten die Helden, die die Muskeln unwillkürlich anspannten.

Herrschmidt entdeckte weitere Schrecken: Aus vier Gruben drang gedämpftes Schluchzen und Stöhnen. Runde Eisengitter deckten sie ab, an jedem Gitter war eine Kette befestigt, die über eine Rolle an der Decke lief und sich um eine Winde in der Wand spannte. An Haken an der Südwand baumelten eiserne Handschellen. Im Norden bedeckte eine schwach leuchtende Steinscheibe den Boden einer ansonsten leeren Nische; ein schlangenförmiges Symbol war in die Oberseite eingraviert.

Jeder Blick, jeder Schritt ließ die Helden zittern. Die Bedrohung war spürbar – und jederzeit konnte sie zuschlagen. War der Zeitpunkt gekommen um loszuschlagen?

Die Ballade von der Jagd nach dem letzten Würfel

Legacy of the Past

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