von Thinkleblink/Dalwick (Mirko) | Sep. 19, 2025 | Die Silberne Schar |
Kurzer Zwischenstop in Phandalin
Nach einem angeregten Gespräch mit Annie, nahm Maeron die Laute in die Hand, erst zaghaft, dann kräftiger zupfte er die Saiten und bemerkte wie leicht sich die Laute spielen ließ… sie war was Besonderes… ob es am Holz lag… aber all das war erstmal egal, er erfreute sich selber über die Töne, die aus der Laute erklangen… sie waren geradezu … magisch. So ließ er Annie, die mit sich selbst beschäftigt war, in Ruhe und widmete sich ganz und gar der Laute. Isi war unterdessen abgestiegen und versorgte die Pferde mit dem, was Barthen für ihre Tiere hatte. Als Barthen von der Befreiung hörte und Sildar durch die Tür seines Geschäftes trat, was war das für eine Freude. Als hätten sich zwei alte Freunde nach Jahren wieder getroffen. Isi bekam das beste Futter, was Barthen da hatte, für die Tiere und auch sonst zeigte sich im Angesicht der freudigen Ereignisse sehr spendabel.
Adabra und die Feier müssen warten
Bevor die Gruppe um Angelus in das Dorf geströmt war, bat Sildar sie Augen offenzuhalten nach einem bestimmten Schwert, die Goblins hatten ihm diese Waffe abgenommen und er hatte sie seitdem nicht wieder gesehen. Er ging davon aus, dass die Goblins, die Karte, seine Waffe und natürlich Gundren zu den Ruinen vom Cragmaw Castle mitgenommen hatten. Die Andeutungen von Annie hatten ihn erfreut und Hoffnung in ihm geweckt. Er verband damit eine Belohnung in Höhe von 500 Gold, wenn man sich um die Sache in den Ruinen kümmern würde und so beschrieb er ihn seine verschwundene Waffe bis ins Detail.
Der Teil der Gruppe, die in das Dorf aufgebrochen war, wurde überschwänglich empfangen. Endlich war Sildar in Phandalin angekommen. Nachdem man den Rotmäntel Einhalt geboten hatte und nun jemand aus Niewinter hier hatten, der das Gesetz vertreten würde… war ja da auch noch der Gesandte Angelus und dieser würde vielleicht Recht im Namen von Tyr hier in der Stadt sprechen und die dunklen Zeiten wären vorbei.
Doch die Zeit drängte. Sûne hatte ihren Höchststand erreicht, als Tibi, Angelus und Nocturne bei Barthen einkehrten. Dort waren alle schon versammelt, der Plan den man vorerst getroffen hatte, für Adabras Schutz zu sorgen, musste warten, zugunsten der Befreiung von Gundren Rockseeker. Annie, die inzwischen den makabren Beholder fertig gebastelt hatte, drängte zur Eile.
So brachen Annie, Isi, Maeron, Tibi, Nocturne und Angelus mit dem Wagen gen Cragmaw Castle auf. Sie würden bei günstigen Umständen in der Dämmerung dort eintreffen.
Der Weg zum Cragmaw Castle
Das für Annie, mit ihrem kindlichen Charakter, die Ebene zwischen Tod und Leben verschwammen, lag mit Sicherheit in ihrer Vergangenheit begründet, denn anders lässt es sich nicht erklären, dass sie ganz verwundert war, das die anderen es ablehnten, als Tote benutzt zu werden. Für sie verschwamm der Tod und das Leben, ihr Haustier mit dem Namen: Misie war eine Kreatur bestehend aus Katze, Hahn, Hund, Schwein und anderen Tiere, welches sie als Untotes Wesen bei sich hatte. Angelus hatte natürlich als Paladin arge Probleme das zu ertragen, war das doch unnatürlich für ihn und sollte zerstört werden. Sie merkten bei ihrem Philosieren mit Annie über das Leben, dass sie inzwischen auf den Dreieberweg eingebogen waren.
Einzig Nocturne, der auf Nachfragen von Isi ein Kräuterbuch „Hamunds Käuterhandbuch“, von den Hinterlassenschaften ihrer ehemaligen Mitglieder, bekommen hatte, war damit beschäftigt, die Kräuter und Pflanzen am Wegesrand zu sammeln.
Der schwere Wagen, mit den 10 Pferden davor, rumpelte ganz ordentlich, als er von der Straße abbog und es nur noch langsam voran ging. Sie waren vom Dreieberpfad gen Norden abgebogen. Vor ihnen lag der Blick frei zur Ruine. Die Goblins hatten eine Schneise in den Wald geschlagen und so schauten nur noch die Stümpfe raus. Doch noch waren sie nicht da und um Aufmerksamkeit zu vermeiden, stellte Isi den Wagen außerhalb des Blickfeldes des Schlosses ab. Sie blieb beim Wagen, während die anderen ihre Sachen packten und im Schutz der Dämmerung sich zu der Ruine begaben. Die Goblins schienen sich sehr sicher zu sein, denn es gab weder Patroulien noch einen Vorposten. So kamen sie ungehindert zu den Ruinen.
Der Angriff auf Cragmaw Castle
Die Burg bestand aus sieben zerfallenen Türmen unterschiedlicher Größe und Höhe, wobei die oberen Stockwerke alle in unterschiedlichem Zustand waren. Eine kurze Treppe führte zu einer Terrasse vor dem Haupteingang. Hinter den Trümmern zweier zerbrochener Türen lag eine schattige Halle. Runde Türme ragten über dem Eingang empor, mit dunklen Schießscharten, die auf die Terrasse hinunterblickten.
Auf der Südseite der alten Burg führte ein überwucherter Pfad zu einem Durchgang, der in die Mauer hinaufführte. Hier stand eine große Eisentür, die vor direkten Angriffen von außen geschützt war. Zehn Fuß über dem Boden befanden sich Schießscharten, die den Pfad überblickten. Einige Teile des eingestürzten Turmes schienen zu schweben.
Die Dämmerung brachte Vorteile. Auch wenn sie noch keinen einzigen Gegner gesehen hatten, so sollte die Ruine noch genug davon bereithalten, das war jedem der Gruppe klar. Annie konnte man dazu bewegen, nicht gleich hineinzustürmen, nach Grol zu brüllen und alles in Schutt und Asche zu zerlegen. Ein Märchen konnte sie überzeugen. Tibi entsendete seine Ratte, sie hatte anfangs ordentlich zu tun an teilweise schwebende Teile nach oben zu kommen, doch dann ging es zügig, auch wenn der Weg ins Innere mehr als einfach war von der Terrasse aus.
Tibi sieht durch die Augen der Ratte mit:
Doppeltüren, die zur Halle führen, sind zerstört am Boden. Die Schießscharte gegenüber der Tür. In der Halle gehen Türen nach Norden und Süden. Trümmerhaufen im Süden. Osten endet ein breiter Korridor in zwei weiteren Türen, die nach Süden und Osten führen. Korridor voll mit Trümmern und Putz. Einsturzgefahr. Loch in der Tür nach Norden. Raum voller Fässer und Kisten. Ratte bewegt sich zu einem Ledersack zwischen den Kisten. Nagt am Beutel und 5 goldene Körner fielen durch das entstandene Loch, sie strahlen leicht golden.
Etwas betritt den Raum, von einem größeren Raum… sie nagte weiter…
Nocturne Ungeschick wird zum Vorteil genutzt
Da die Ratte an etwas gebunden war. Einigte sich die Gruppe, dass Nocturne die Lage innerhalb der Ruine in Augenschein nehmen sollte. Davor segnete Angelus alle noch einmal und stimmte sie auf den Kampf ein. Plötzlich verschwand Nocturne, dank Maerons Hilfe. Er blieb in Verbindung mit Nocturne.
Der hatte sich inzwischen aufgemacht zur Terrasse, diese flink erklommen und teilte Maeron die Positionen der Goblins hinter den Schießscharten mit. Diese waren abgelenkt, entweder schliefen diese oder waren anderweitig beschäftigt. Durch die Aufklärungsarbeit der Ratte ging vieles schneller. Die Türen im Süden und Norden waren verschlossen. Blieben noch die Türen im Osten. Er übersah, als er zu den Türen ging, einen feinen Draht und kurz daraufhin stürzten von oben große Balken und Steinbrocken herab. Diesen konnte er geschickt ausweichen, aber der Einsturz sollte die ganze Ruine geweckt haben.
So war es dann auch, plötzlich gingen Türen auf. Viele Schritte waren zu vernehmen, die sich der Halle näherten. Rüstungen klapperten, Goblins und andere Kreaturen kamen. Maeron teilte den anderen alles mit. Daraufhin näherten sich alle der Ruine.
Nocturne wollte gerade in eine Tür entschwinden, die im Süd-Osten lag, da wurde diese aufgestoßen und Goblins strömten heraus… mit unterschiedlicher uneinheitlicher Rüstung und Bewaffnung, ein Goblin mit Fleischerbeil und eine Art umgekehrten Stiefel auf dem Kopf gab dabei Befehle.
Die Geschicklichkeit von Nocturne machte sich bezahlt, flink war er an den Trümmern an eine erhöhte Position in der Halle gekommen und starrte kopfüber zu der angewachsenen Gruppe von Goblinoiden unter ihm. Maeron merkte, wie angespannt Nocturne war und teilte Annie mit, sie möge bitte in die Halle einen Feuerball werfen. Nocturne teilte er mit, von dort nach draußen zu verschwinden.
Dann ging alles sehr schnell, während der Koch mit den Beilen, Nocturne ausgemacht hatte, da dieser nach draußen eilte, die anderen ihn aber nicht wahrnahmen. Annie in Flammen aufging und kurz daraufhin einen großen feurigen Ball in die Halle warf. Diesen Nocturn gerade noch so ausweichen konnte und eine große Explosion die Ruine erschütterte. Chaos brach aus, Goblins und Hobgoblins brannten lichterloh, die Halle war ein einziges Flammenmeer.
Das Chaos zum Vorteil nutzen
Die Gruppe strömte in das brennende Chaos und nutze so ihre Überlegenheit. Sie hatten leichtes Spiel. Die Goblinoiden, die noch nicht verbrannt waren, wurden von Angelus und Nocturne außer Gefecht gesetzt. Dazu beschwor Annie dazu auch noch Tibbers, der die gesamte Aufmerksamkeit auf sich zog.
Während sich Angelus sich um die restliche Wachmannschaft kümmert und ihre Zahl dezimierte, eilte der wieder sichtbare Nocturne zwischen dem Chaos hin und her und ließ den ein oder anderen brennend, wälzenden Goblin am Boden leblos zurück. Flammenpfeile von Tibi und Annie zündeten weitere Goblinoide und Bugbears an. Der Einzige in dem Chaos, der zur Vernunft rief, auf Seiten der Goblins, war der Koch und nachdem sein Beil sich in die Rüstung von Nocturne gegraben hatte, sah er schon die Wende des Kampfes.
Doch Flammenpfeile von Tibi nahmen ihm den Glauben daran und beendeten sein Leben.
Der Eingangskorridor war von einem Dutzend Leichen der Verteidiger gesäumt. Das Feuer hatte mehrere Räume in Brand gesteckt. Die Verbindung zur Ratte hatte Tibi verloren. Zwei brennend, flüchtende Bugbears, die nach Osten durch die inzwischen offenen Tür flohen, wurden durch eine brennende Kugel von Tibi und dem Pfeil von Nocturne beendet.
Die Gruppe, die keine weiteren Gegner sich gegenübersah, strömten durch die Tür Richtung Osten. Annie drängte sie dazu, es schien, als würde sie auch ihre Kontrolle verlieren, über sich selbst.
Dieser hohe, schmale Saal sah aus, als wäre er einst Teil einer Kapelle oder eines Schreins gewesen. Entlang der oberen Bereiche des Raumes waren Engelsfiguren gemeißelt, die auf den Boden hinunterblickten. Im Norden versperrten schwere Vorhänge zwei identische Torbögen. Zwischen den Torbögen befand sich ein zerbrochenes, aber kunstvoll geschnitztes Steinfeuerbecken.
Angelus spürte eine böse Aura im Norden des Raumes, diese bestätigte Maeron mit den Worten „Nichts anfassen, lasst alles liegen“.
Annie drängte zur Eile und Tibbers stürmte durch die Tür im Osten. Krachend gab diese dem Ansturm des beschworenen Bären nach.
Nocturnes Neugierde gefährdet die Gruppe
Nocturne war in dem Saal nach Norden abgebogen, eine Kammer, in der Mitte des Raumes stand ein Steinaltar, der mit einem blutbefleckten schwarzen Tuch bedeckt war. Goldene Ritualgegenstände – ein Kelch, ein Messer und ein Weihrauchfass – waren sorgfältig auf dem Altar angeordnet. Zwei Torbögen im Süden waren mit schweren Vorhängen verdeckt.
Maeron der das sah, hatte ihn gewarnt, doch das Verlangen den Dolch auf dem Altar zu nehmen war größer. Schmerzen im Kopf durchzuckte ihn, Gedanken in seinem Kopf wirbelten hin und her, finstere Gedanken gediehen. Verrat und Gier keimten auf. Das konnte er nicht zulassen und er eilte mit dem Dolch in der Hand zurück zur Gruppe. Ein Grick, der durch den Boden nach oben stieß, ignorierte Nocturne. Auch der Wurm schien kein großes Interesse an ihm und tauchte wieder in den Boden ab.
Nocturne und der Grick schlagen zu
Die Gruppe hatte unterdessen den Saal durchquert und sie standen in einem mit Geröll teilweise verschütteten Korridor, da durchbrach der Grick plötzlich den Boden und stürzte sich auf die feurige Annie. Angelus und Tibbers kämpften in einem viel weiter vorne gelegenen Raum gegen 2 Hobgoblins. Sie hatten eine kleine Kaserne gefunden. In der Mitte dieser kleinen Kaserne glühte ein mit Kohlen gefülltes Steinfeuerbecken. An der Ostwand standen vier Strohmatratzen in einer Reihe. Die Südwand war eingestürzt, eine vergitterte Holztür war zu sehen.
Tibbers löste sich gleich am Anfang des Kampfes auf. Er hatte starke Schläge mit dem Streitkolben einstecken müssen. Angelus nahm es nun mit den beiden Gegnern auf, unterstützt von Maeron, der aber die drohende Gefahr hinter sich wahr nahm. Während Annie den Grick ignorierte und weiter Feuerpfeile auf die beiden Verteidiger um Angelus entsandt, ebenso wie Tibi, stach Nocturne präzise mit dem Ritualdolch plötzlich auf Tibi ein, das Geröll färbte sich unter ihn rot, einen weiteren Angriff würde er nicht überstehen. Was war mit Nocturne los? Der Grick schlug mit seinen Tentakeln auf Annie ein und mit seinem Schnabel fuhr er durch die flammende Rüstung. Annie brüllte auf. Ihre flammende Aura brach zusammen.
Die Schwachstelle der Gruppe wurde sichtbar, sollte das Ende sein?
Nocturnes Kampf gegen sich
Es fühlte sich gut an, als er zustach und mit jedem Treffer, wurde das Gefühl besser. Nur noch ein letztes Mal, dann wäre der erste Gegner erledigt und dann wäre Maeron dran, die kleine Hexe wäre inzwischen erledigt. Worte von Maeron drangen durch die Dunkelheit von Nocturne hindurch, mit einem letzten Aufbäumen versuchte Nocturne dagegen anzukommen und hatte Erfolg. Er ließ den Dolch fallen. Er stand kurz benommen da und diese Zeit nutzt Tibi sinnvoll, er regenerierte ein wenig, aber einen weiteren Angriff würde trotzdem nicht überleben.
Eine Drow und ein Wolf greifen in das Geschehen ein
Mit letzter Kraft bezwingt Annie mit ihren Feuerpfeilen den Grick, der brennend und zuckend in dem Boden verschwindet. Nocturne der sich inzwischen wieder gefangen hat, bemerkt nicht, wie sich eine mit Dolchen bewaffnete Drow sich über einen Schutthaufen sich zu ihm begibt. Einzig Maeron merkt es und versucht die anderen darauf, aufmerksam zu machen. Annie merkt es und reagiert mit einem Feuerball und der Effekt zeigt ein Feuerschein gefolgt von einer magischen Dunkelheit. Von all dem bekommt Angelus nichts mit, er ist voll und ganz im Kampf gebunden. Einer der Gegner liegt blutend am Boden, während der andere noch Widerstand leistet.
„Angreifer im Schloss“, brüllt der letzte verbliebene Verteidiger. Seine letzten Worte, denn das Schwert von Angelus beendet sein Leben. Nocturne der inzwischen an Angelus Seite sich befindet, bemerkt wie sich eine Tür öffnet und im nördlichen Korridor ein Wolf auftaucht. Noch bevor er handeln kann, springt dieser Angelus an. Der Kampf ist kurz und am Ende liegt der Wolf tot am Boden.
Plötzlich taucht die Drow aus der magischen Dunkelheit auf und versucht in die Tür, wo der Wolf erschienen war zu kommen. Geistesgegenwärtig schoss Nocturne ein Pfeil ab und traf. Auch Tibi reagiert mit Flammenpfeilen. Getroffen brach die Drow von den Flammenpfeilen zusammen und verwandelt sich zurück zu einem eigenartigen Wesen… einem Gestaltenwandler.
Der Rauswurf und das flammende Ende
Stark angeschlagen, aber voller Selbstvertrauen, betrat Angelus einen Raum. Dieser Raum war einfach eingerichtet, mit dicken Fellen auf dem Boden, die als Teppiche dienten, alten Trophäen an den Wänden, einem großen Bett im Norden und einem Kohlenbecken, in dem die Kohlen hell loderten. Ein runder Tisch mit mehreren Stühlen stand im Süden in der Nähe der Tür. Neben dem Tisch lag auf dem Boden ein bewusstloser Zwerg, der schwer verletzt aussah. Doch vor ihm stand ein alter Bugbear der seine besten Jahre hinter sich hatte in Rüstung.
Nocturne schoss auf ihn und Angelus stürmte auf ihn zu. Im selben Moment krachte es laut und Angelus flog rücklings in den Korridor zurück, traf dabei Nocturne der seinen Bogen neu spannen wollte, tödlich und krachte dann vor Tibi. Dieser zögerte nicht länger und warf einen Feuerpfeil auf den alten Bugbear, der auf dem Weg war Gundren zu töten. Im letzten Moment und mit vereinten Kräften brachten sie den König zum Wanken. Er sackte tödlich getroffen von Annies Feuerball zusammen, Angelus und Gundren konnten noch rechtzeitig ausweichen. Der Kampf war vorbei. König Grol war besiegt. Viele Fragen blieben.
Wo war das Schwert von Sildar?
Sollten sie den Dolch mitnehmen, den Nocturne kurz geführt hatte?
Sollten sie sich die Zeit nehmen, die Ruine nach Schätzen zu durchforsten?
von Eibenstein (Markus) | Aug. 10, 2025 | Legacy of the Past
Die letzten Würfel für das große Spiel besorgen
Das unablässige Staccato der Dschungelgeräusche umgibt die Helden wie ein schwerer klammer Mantel. Um die Wachen der Yuant-Ti zu umgehen, schlägt die Gruppe einen Bogen um den alten Palast. Der senile Tabaxi Nagelbeutel konnte nur mit Mühe davon abgehalten werden einen Gnom mit seinem laufenden Fass zu jagen. Da ein Fass auf zwei Beinen natürlich die Neugierde weckte wurde dies Begegnung auch zugleich angesprochen. Tipsi Bonbong war sehr freundlich und erzählte freimütig das er auf einige rote Magier getroffen ist, die den Abenteurern eine Falle im Papazotl-Tempel gestellt habe und jetzt im Besitz eines der Würfel ist. Leider konnte er nicht alle, mit seinem Hammer dessen Kopf wie ein Fass geformt ist, erschlagen, weil für jeden niedergestreckten Feind füllt sich sein Bierkrug. Das ist natürlich auf Dauer sehr berauschend wie auch sehr harntreibend. Des Weiteren erfuhren die Entdecker das die roten Magier wohl mit den Yuant-Ti im Tempel der Nachtschlange paktieren.
Die Rettung von Yorbs Sohn
Der Eintritt zum NangNang-Tempel wurde leider von einer Gruppe Grungs und ihren Häuptling Jorb verwehrt. Allerdings könnte Einlass gewährt werden, wenn der 180ste Sohn von Jorb, Imbog, gefunden und zum Vater gebracht werden würde.
Dunkel erinnerten sich die Helden an einen anderen Tempel, der von einem großen Lavasee umgeben war. Ja genau dort gab es einen Kampf mit einem roten Grung und einigen Pygmaen, aber wie der ausgegangen war…
Nicht desto trotz war es an der Zeit für eine heldenhafte Rettungsaktion und so kam heraus, dass der Kampf vorbei war und der verlorene Sohn Imbog gefesselt an einem sich absenkenden Stalagmit der Opferung im Lavasee ausgesetzt war.
Aus irgendeinen Grund konnte der Hexenmeister Gor kein Dimensionstor öffnen, um zu dem armen Imbog und seinen 18 frenetisch tanzenden Pygmaen-Goblins zu gelangen.
So seilte sich die tapfere Jelran todesmutig an der Felswand ab und Gor sowie Herrschmidt flogen zum Geschehen. Aus dem Augenwinkel bemerkten sie jedoch zwei Gargoyle, die mit feiern wollten. Um den Tiefling Gor etwas Schutz zu bieten, belegte Herrschmidt ihn mit dem Segen des Heiligtums. Eru, forderte über ihren druidische Macht, Luftunterstützung an. Kurze Zeit später schossen schon zwei Abfangjäger des Typs Riesenadler über den Himmel.
Herrschmidt griff sich den angerösteten Grung Häuptlingssohn und packte ihn sich vor die Brust, nachdem der Imp des Hexenmeisters und er selber Imbog von den Fesseln befreit hatten.
Gor, versah den Firbog mit seiner Fracht noch mit Unsichtbarkeit und sogleich ging es zurück zu dem Rest der Gruppe. Jelran sowie Erus Luftunterstützung machten ein späteres Eingreifen von Herrschmidt fast unnötig.
Überglücklich beteuerte Imbog seine Dankbarkeit, betonte aber, dass er leider nichts hätte, aber seine Retter gerne regelrecht in Gold ertränkt hätte.
Häuptling Jörg hielt sein Wort und Weg in den Tempel von NangNang war frei.
Als Inschrift war zu lesen:
„NangNang rät, nur sich selbst zu dienen!“
Die Kammer war voller Reichtümer und an einer verschlossenen Tür stand:
„Derjenige, der am reichsten ist, bringt mir eure Gaben“
Nachdem etwas von den Schätzen zur Tür gebracht worden sind, öffnete sie sich und auf einem Podest konnte der 6.te Würfel endlich im Empfang genommen werden.
Die Reichtümer waren wohl eher Metalschrott, nach Arthur. Was Herrschmidt nicht davon abhielt, ein Teil des Schrottes in ein Rüstungsteil mit Fonds Segen umzuschmieden.
Von Kahn fahren und Krokodilstränen
Um den Weg durch die Stadt abzukürzen, wurde ein Floss gebaut und von dem Fleischgolem Lepra durchs Wasser gezogen. Bedauerlicherweise lockte das drei Schlangen und ein Krokodil an, die aber recht fix in den Proviant übergingen. Das 21 m lange Mutterkrokodil konnte durch Herrschmidt und letztlich Erus Fähigkeit Freundschaften zuknüpfen, schnell überzeugt werden, die Helden nicht anzugreifen und lieber helfen das Floß auf das andere Ufer zu bringen.
I´Jins Tempel überraschte mit einem Gang der aus 4×8 Steinplatten bestand.
Auf jeder Platte war eine Abbildung eines von 8 Tieres zu sehen.
Eine Inschrift verriet:
I´Jin lehrt uns, den unerwarteten Pfad zu wählen
Nach etwas probieren und Pfeilfalllöcher mit XXXXX* verstopften wurde der Gang durchschritten, in dem man nur einmal auf jedes Tier trat.
(der Etikette wegen wurde dieser Eintrag aus dem Heldentagebuch entfernt)
Nach einem kleinen Labyrinth hielten die erfolgsverwöhnten Recken schließlich den 7.ten Würfel in ihren Händen.
Zum Glück konnte für die Nacht Unterschlupf in Kellern und Tunneln gefunden worden.
Allerdings waren einige, die Nachtwache hielten, etwas verunsichert, da ein kichernder Kobold mit einer Kerze auf dem Kopf durch die Gänge schlich.
Kurz bevor es zu Wongos Tempel weiter gehen sollte, flitzte noch ein T-Rex mit Feder über die Hauptstraße.
Ja, so etwas steht in keinem Reiseführer, erleben sie noch heute Omu hautnah und kommen sie verändert wieder oder nicht!
Herrschmidt
Fünf Gänge führten in Wongos Tempe hinein und eine Inschrift informierte die Besucher:
Es ist besser, Wongos Freund zu sein, als sein Feind
Durch den mittleren Gang sah man eine riesige Affenstatue, die auf ihren Schwanz balancierte und in jeder Klaue eine Wasserschale trug.
Wongos Freund weiß, wo er das Wasser einschütten muss
Die Untersuchung der anderen Gänge ergab, dass in jedem eine Tiermaske in der Wand eingelassen war, die beim Durchblicken einen Lichtstrahl auf je eine andere Schale wahrnehmen ließ. Weitere Inschriften sollten bei der Auswahl der richtigen Schale helfen:
Eber: Der Geier kann von Glück reden, dass er noch lebt.
(linker Fuß)
Geier: Einer der anderen, hat keine Freunde.
(linke Hand)
Löwe: Ich habe einen der Freunde des Ebers gefressen.
(rechte Hand)
Zebra: Mein einziger Freund ist verhungert.
(rechter Fuß)
Letztendlich fiel die Wahl auf den Geier, da er als einziger keinen der anderen Tiere nannte. So goss Herrschmidt Wasser in die Schale am linken Fuß der Affenstatue. Eine Stimme intonierte sogleich:
Nimm den Preis und verfluche deine Freunde oder kämpfe mit meinen Kindern und beanspruche ihn.
Der Firbog zögerte nur kurz, auch wenn er ein prima Entflucher ist, mochte er seine Gefährten doch keiner Gefahr aussetzen und wählte den Kampf mit den Kindern. Vier affenartige Wesen erschienen und Fallgitter donnerten herab, um die Gänge zu versperren. Nur Diar und Yelran konnten sich reflexartig noch durchqueren, um sich dem Affentheater anzuschließen.
*Wer hat Wongos Kokosnuss gekrault?*
von Thinkleblink/Dalwick (Mirko) | Aug. 8, 2025 | Die Silberne Schar |
Neue Streiter gegen die Goblins
Durchschnaufen im Versteck der Goblins
Nicht nur Sildar sah böse zugerichtet aus, auch Angelus und Nocturne hatten ganz schön einstecken müssen. Letztendlich hatte die Schriftrolle in dem Kampf die Wendung gebracht und so glimmten einige verkohlte Goblinleichen auf dem Boden noch. Der angeschlagene Angelus versorgte erst Sildar und dann Nocturne, bekam von Tibi einen Heiltrank und auch Angelus genehmigte sich einen großen Schluck. Tibi als auch Angelus steckte der Kampf noch in den Knochen. Eine Rast, hier mitten in dem Versteck, war keine gute Option. Tibi hatte unterdessen die Ratte losgeschickt und ließ sie in weiteren Bereichen erkunden.
Sildar gibt Informationen preis
Ein verschwundener Zauberer
Iarno Albrek, ein menschlicher Zauberer, war Sildars Kontaktperson in Phandalin. Der Zauberer reiste vor einigen Monaten in die Stadt, um dort für Ordnung zu sorgen. Nachdem die Lords‘ Alliance nichts mehr von Iarno gehört hatte, beschloss Sildar, Nachforschungen anzustellen.
Die Wellenechohöhle
Die drei Rockseeker-Brüder (Gundren, Tharden und Nundro) haben kürzlich den Eingang zur langen verschollenen Wellenechohöhle gefunden, dem Standort der Minen des Phandalin-Pakts.
Die mysteriöse Spinne
Klarg, der Bugbear, der diese Goblinbande anführt, hatte den Auftrag, Gundren aufzulauern. Sildar hörte von den Goblins, dass „die Spinne“ die Nachricht geschickt hatte, dass der Zwerg zu ihm gebracht werden sollte. Sildar weiß nicht, wer oder was die Spinne ist.
Die Burg Cragmaw
Gundren hatte eine Karte, auf der der geheime Ort der Wave Echo Cave verzeichnet war, aber die Goblins nahmen sie ihm ab, als sie ihn gefangen nahmen. Sildar glaubt, dass Klarg die Karte und den Zwerg zum Anführer der Cragmaws an einen Ort namens Cragmaw Castle geschickt hat. Sildar weiß nicht, wo das sein könnte, vermutet aber, dass jemand in Phandalin es wissen könnte.
Seltsamer Goblin
Ein seltsamer Goblin mit einem länglichen Kopf gehörte zu der Cragmaw-Bande, die Sildar überfallen hatte. Der Goblin hinterließ bei Sildar ein ungutes Gefühl, aber die Cragmaws schienen das Wesen nicht zu kennen. Der Goblin flüsterte Sildar zu: „Du bist nicht das, was Ruxithid will“, bevor er die Cragmaw-Hinterhaltgruppe verließ.
Die Ratte lief über eine Seilbrücke und erblickte neben den Stalagmiten und Stalaktiten Teiche mit Wasser, die weit erhöht sich befanden. Doch wo war der eine Goblin hin? Sie lief zurück und da erblickte sie angelehnt und im Schatten sich befindend den Goblin, der in der Nähe von 3 Hebeln stand. Wozu diese wohl sein mochten? Seile führten von hier rüber zu den Teichen mit Wasser und dem Wasserfall. Sie würden den Goblin schnell ausschalten, was dieser vermochte, wollte man lieber nicht wissen. So entsandt Tibi seine Ratte, bei den Teichen durch einen Durchgang, durch die sie schonmal gelaufen war. Sie erblickte ein langes dickes Seil, was plötzlich durchhing und dann wurde es dunkel für die Ratte.
Errk und Yeemik wo seid ihr?
Die Gruppe überlegte sich noch, ob sie angeschlagen weiterziehen sollten oder nicht. Da vernahmen sie Geräusche und Stimmen vom Eingang der Höhle:
Yeemik, Errk wo seid Ihr! Ich weiß, dass ihr hier seid!
Die Töne gingen durch Mark und Bein. Geradezu Angsteinflößend. Ein wenig erschrocken blickten sich alle an Anwesenden an. Vor ihnen lagen die beiden. Tot. Eben gerade noch geplündert… viel hatten sie nicht bei. Wer war das und was wollte die Person hier? Zumindest hatte die Ratte, bevor sie verschlungen wurde, ein Anzeichen von einer Person entdeckt, die sie an Tibi weitergegeben hatte. Ein kleines, rothaariges Mädchen mit einer Figur oder sowas in der Art hatte sie bei sich. Hinter ihr folgte eine Frau, verstohlen, bewaffnet mit einer Handarmbrust und auf leisen Sohlen.
Stellt euch und ich beschere euch einen schnellen Tod.
Viel Zeit blieb nicht und so stellte sich Angelus ihr als Erster in den Weg. Sie, das war eine kleine Person mit roten Haaren und ein alter Stoffbär an der einen und einer Flamme in der anderen Hand.
Wer seid ihr denn und was macht ihr hier?
Neu Streiter gegen das Böse?
Die Gruppe stellte sich vor und auch Isi, die Dame hinter Annie, so der Name des kleines, rothaarigen Mädchens, kam der Vorstellung nach. Schnell stellte sich heraus, dass die beiden Goblinanführer ein Spiel verloren hatten. Ein Spiel auf Leben und Tod. Die Bedingung war einfach, wenn Annie sie finden würde, hätten sie verloren. Ein tödliches Versteckspiel. Dadurch das die Gruppe vor dem Lager, die beiden empfangen hatten. Einigte man sich darauf, die Schätze, die hier zu finden waren, zu teilen. Als Annies Plüschbär angesprochen wurde, erweckte sie diesen, mit einem fiesen und bösen Grinsen und einem hämischen Lachen zu seiner beschworenen Gestalt und die war riesig. Ein riesiger Bär mit scharfen Krallen und einem Maul zum Fürchten. Den Charakteren blieb nicht anderes übrig, als auf den Vorschlag von Annie einzugehen. Allerdings fühlte sich nicht nur Angelus unwohl.
Der Goblin auf verlorenen Posten
Nachdem Annie die Überreste der beiden Anführer auf ihre Art und Weise bedauert hatte, zogen sie weiter zur Seilbrücke. Sie wussten von dem Goblin. Der Goblin war gewarnt. Doch ein Bolzen, der von der Höhlenwand abprallte und ihn genau zwischen die Augen traf und das Gehirn an der Wand verteilte, damit hatte er am allerwenigstens gerechnet. Unterhalb der Seilbrücke lud Isi ihre Handarmbrust nach. Ein Schuss, ein Treffer und dabei hatte, die das Ziel nicht einmal sehen können. Wer waren die beiden? Ein eingespieltes Team? Fragen tauchten auf, nach dem präzisen Treffer. Unterdessen tauchte der große Bär blutverschmiert mit Sildar auf. Sildar schien es ebenso zu gehen wie den anderen auch. Verstärkung war immer gut, aber der Preis… musste der Bär alle Goblin Leichen zerfetzen?
Die Gruppe zog weiter, unterdessen hatte Isi wieder aufgeschlossen und so befanden sie sich bei den Teichen. Annie beschäftigten die 3 Hebel, die bei den Goblin waren und nachdem Nocturne ihr auch noch 2 von diesen erklärt hatte, was sie machen, war die Neugierde des 3ten bei ihr geweckt. Die Gruppe hatte ihre Mühe, sie von den Gedanken zeitweise wegzubekommen. Die Kleine war extrem stark, aber hatte einen kindlichen Geist, allerdings schien ihr das Leben von Kreaturen nicht viel zu bedeuten. Dafür aber das von Tieren. Als sie zu dem Ort kamen, wo die Ratte gefressen wurde, entdeckte sie die große Python und schnappte sie sich, nachdem Angelus sie auf seine Schultern genommen hatte. Tibis Art das Leben dieser Python zu erklären, brachte ihm beinah diese Schlange um den Hals. Er konnte aber gerade noch rechtzeitig ausweichen… kurze Zeit später landete diese Schlange in den Teichen. Nun war der Weg zu Klarg frei und Annie fing wieder an sich anzukündigen.
Versteckt oder nicht Klargi wir kommen jetzt!
Eins musste man der Kleinen lassen, sie hatte extremes Selbstvertrauen. Sie ging einfach rein, mit einer Bosheit, die dem Kind absolut nicht stand, oder gerade vlt. weil man es nicht vermuten würde. Ein groteskes Bild. Sie stapfte durch den Gang die Treppen nach oben und oben waren Geräusche zu vernehmen, ein Knurren von einem Wolf drang ihnen an die Ohren. Klarg würde nicht freiwillig seinen Thron räumen, soviel stand fest.
Ihr habt keine Audienz bei König Klarg, verschwindet! Los meine Ehrengarde kämpft für Euren König !
Sie betraten die Höhle durch eine größere Öffnung im Norden über eine Reihe natürlicher Steinstufen, im Rücken das Rauschen des fallenden Wassers hallt von dort wider. Im Westen fiel der Boden zu einer schmalen Öffnung ab, die in die Dunkelheit hinabführt und in der Mitte der Höhle glühten die Kohlen eines großen Feuers. Der Boden und die Decke waren übersät mit Stalagmiten und Stalaktiten. Plötzlich standen zwei Goblins, gut ausgerüstet, vor ihnen. Bereit, die ersten Angriffe zu empfangen. Die einheitlichen Krummsäbel, als auch die beschlagene Rüstung zeugte von wesentlich besseren Gegnern. Dazu gesellte sich ein räudiger Wolf.. Ripper, wie sich später noch herausstellen sollte sein Name.
Klarg wird aus euren Knochen einen Thron bauen!
Die Goblins, als auch der Wolf, griffen an. Annie ging in Flammen auf.. und verbrannten sich beim Angriff, aber sie trafen das Mädchen und hinterließen ordentliche Spuren mit ihren Klingen. Nocturne seinerseits griff den Wolf an und der musste ordentliche Stiche einstecken. Das dreckige Fell färbte sich rot. Die Goblins sahen sich schon am Ende des Kampfes, zumindest was das kleine Mädchen anging. Angelus verfehlte leider und auch Isi konnte mit ihrer Handarmbrust keine Lücke zwischen der Rüstung der Goblins finden, da erwachte Annie. Völlig in Feuer gehüllt deutete sie auf die Goblins und während der eine ebenfalls in Flammen aufging und brüllend sich hin und her wälzte am Boden, hatte der andere Goblin weniger Glück, sein Körper verwandelte sich zu Asche. Ein Lachen erklang aus dem Mund des Mädchens, was nicht von dieser Welt schien.. ein besessenes Lachen, welches einem den Schauer über den Rücken trieb. Der Wolf schnappte noch nach Nocturne bevor er tödlich getroffen auf dem Boden zusammensackte.
Was habt ihr Klargs Wolf Ripper angetan! Ich werde euch töten!
Das Ende von einem Möchtegern
Annie entdeckte den Hochstapler hinter einem Stalagmiten. Ihm blieb nichts anders übrig und kam hervor. Das bösartige Grinsen bei dem kleinen Mädchen wich keine Sekunde aus ihrem Gesicht. Klargs Angebot, alle Schätze ihr zu überlassen, brachte nur ein höhnisches Lachen bei der Kleinen hervor. Annie wollte spielen… der König in der Kiste hinter ihr kam ein großer Bär zum Vorschein.
Tibber, steck den König in eine Kiste, ich brauche ihn für mein Theater!
Was dann folgte, war selbst für die Abenteuergruppe und Sildar schwer anzusehen. Der Bär tat, was das kleine Mädchen ihm aufgetragen hatte und stopfte ihn noch beim lebendigen Leib in eine Kiste, die viel zu klein war. Knochen knackten, Gelenke rissen, der Bugbear brüllte, bis seine Schreie zwischen dem ganzen Knirschen und Knacken erstarben. Der König war in der Kiste. Die Krone von Klarg, die am Boden noch herum kullerte, nahm sich Tibi und erntet einen bösen Blick von Annie. Der Kampf war vorbei.
Eine andere Art des Reisens
Die Gruppe packte alle Sachen, die sie finden konnte, ein und brachten sie nach draußen. Als Isi erfahren hatte, dass die Abenteurer mit Sildar zurück nach Phandalin wollten. Bot sie ihnen an, in ihren Wagen mitzufahren. Dieser stand vor der Höhle und so willigte die Gruppe ein. Was bessere konnte ihnen nicht passieren. Wie hätten sie nur die ganzen Sachen weg bekommen? Außerdem war es eine gute Gelegenheit, mehr über die beiden Damen herauszufinden, trotz unangenehmen Gefühl, welches sich nach wie vor nicht verändert hatte. Als sie nach draußen traten, war es bereits dunkel. Sie staunten sie nicht schlecht, ein sechs Spanner bestehend aus drei Etagen, beleuchtet mit etlichen Lampen und einem breiten Kutschbock, auf dem Dach eine Balliste. Zudem kam noch dazu, dass es regnete und so konnte man sicherlich trockenen Fußes Phandalin erreichen.
Die Münder weiten sich noch mehr als sie das Innere des Wagens betraten. Es fehlte an nichts. Eine Küche mit exotischen Gewürzen inklusive eines Ofens, 5 Schlafgemächer, ein Bad mit Zuber, eine Werkstatt und im unteren Bereich befand sich das große Vorratslager. Im oberen Teil befand sich neben der Steuerkabine, ein großer Bereich für die Gemeinschaft. Dort lagen Karten und Bücher, alles war abgestimmt, mit Teppichen und Wandbehängen. So nahm sich jeder in der Gruppe noch ein Zimmer, wo sich nicht nur ein Bett befand, nein es gab auch noch ein Stuhl und eine Truhe.
Für die Verteidigung war auf dem hinteren Bereich des Wagens, auf einer Art Platform, eine Balliste konstruiert worden. Nachdem alles verstaut und auch der König in der Kiste Platz gefunden hatte in dem Wagen, zeigte Isi, oder besser gesagt Jinna Orlun, was für eine Köchin an ihr verloren gegangen war. Sie kredenzte allen: „Rinderschmorbraten aus Amphail“ dazu ein leckeren „Immermet“ und zum Abschluss rundete ein leckerer „Rosenapfel-Brombeer-Pie“ das Mahl ab. In der Tat hatte die Gruppe so etwas noch nie erlebt. Das war Reisen auf höchsten Niveau.
Da man eh in dem Gemeinschaftsraum war. Zückte Isi eine schöne lange geschnitzte Wasserpfeife, der Geruch von exotischem Tabak füllte den Raum. Es war Zeit, mehr voneinander zu erfahren.
Isi gehörte einer Gruppe Abenteuern an, die den Wagen in Calimhafen erstanden hatten, nachdem sie mehrere Abenteuer hinter sich gebracht hatten. Allerdings weilte die Freude nur kurz, kehrten sie doch von „Durlags Turm“ nicht wieder zurück, einzig Isi, die auf den Wagen aufgepasst hatte, blieb zurück.
Isis Geschichte von Durlags Turm
Den Legenden nach kam der Zwerg Durlag in den Troll-Kriegen zu Ruhm, Reichtum und zu seinem Beinamen „Trolltöter“. Getrieben von der Furcht, wie sein Vater Bolhur Donneraxt in Einsamkeit zu enden, setzte Durlag Ansehen und Vermögen ein, um einen Clan zu gründen und dem einen mächtigen Turm als Heimstatt zu erbauen. Einige friedvolle Jahre vergingen, in denen Durlag seine Frau Islanne fand und die beiden erst Kiel, dann Fuernebel als Söhne erhielten. Doch dann infiltrierten Gestaltwandler den Clan und Durlag wandte sich voller Verzweiflung gegen alle, die die Gesichter seiner Freunde und Lieben trugen. Er versah seinen Turm mit den tödlichsten Fallen und überlebte auch. Starb aber inmitten seines Reichtums allein, in der Einsamkeit, die er vor allem fürchtete. Was blieb war der Turm, der trotz seiner Schrecken bis heute Touristen, Abenteurer und Schatzsucher aus aller Welt anlockt. Wie meine Gruppe, die an ihm scheiterte.
Während Isi viel über ihre Vergangenheit erzählte, stockte Annie eher. Sie erzählte, dass ihre Mutter ihr diese Stoffpuppe gemacht hatte und ihr Vater ein Hexenmeister gewesen war. Dann wechselte sie das Thema und fing an, über die Sache mit dem Drachen in den Schwertbergen, dem Schloss und dem bösen Goblin Volk zu reden. Sie würde im Schloss Cragmaw eine große Theateraufführung stattfinden lassen. Sie wäre auch schon dabei, tolle Kostüme zu schneidern. Ihr derzeitiges Werk wäre ein Beholder, mit vielen Augen.. Sie bräuchte noch Seile, damit sie alle Puppen tanzen lassen könnte. Isi fügte später hinzu, dass sie Annie am Straßenrand aufgelesen hatte und sie mit Vorsicht zu genießen sei. Eine verstörte Seele, wie sie meinte.
Es dauerte nicht lange, die Wasserpfeife war schon erkaltet, da verschwanden nach und nach die Personen in ihren Gemächern. Bis auf Nocturne und Isi, die sich bei der Wache am Waldesrand, wo der Wagen abgestellt war, abwechseln würden. Als erster bezog Nocturne Position auf dem Dach des Wagens. Es dauerte auch nicht lange, da tauchte ein grünlicher Riese in ca. 240 Fuß (ca. 73 m) Entfernung auf. Was war das? Viel Zeit blieb nicht und Nocturne rief um Hilfe, und begab sich auf die Balliste. Er hatte so ein Teil noch nie benutzt, geschweige Ahnung davon. Doch so schwer würde es nicht sein. Der anstürmende grüne Riese erleichtere seine Entscheidung und schon löste sich ein schwerer Bolzen aus dem Lauf und traf den Riesen. Kaum war der Bolzen abgeschossen, wurde von unten ein weiter Bolzen nachgeladen. Nocturne staunte nicht schlecht. Allerdings hatte er bei den nächsten beiden Schüssen weniger Glück und so krachte der Grüne in den Wagen. Nun waren alle wach. Isi war die Erste, die oben war, sie nahm den Platz von Nocturne ein, während er auf den Kopf des Riesen sprang, um diesen mit seinen Dolchen in die Augen zu stechen. Leider wurde daraus nichts, denn er verlor den Halt und fiel nach unten. Zum Glück hatte Isi einen weiteren Schuss ausgelöst und dieser trennte eine Gesichtshälfte bei dem Troll ab. Doch die Lage konnte für Nocturne nicht schlimmer sein. Doch verfehlte der Troll den am Boden Liegenden. Ein weiterer Schuss aus der Balliste beendete das Leben des Grünen.
Was kann man aus einem Troll machen?
Inzwischen waren auch die anderen eingetroffen und, Annie und Nocturne machten sich über die Haut, die Augäpfel, die Zähne und den Fuß her. Alles für das Theater meinte Annie. Auch Nocturne suchte sich ein paar Körperteile vom Troll aus. Die anderen sahen ein wenig angewidert zu und kehrten alsbald in ihre Zimmer zurück. Isi übernahm die nächste Wache und der nächste Morgen dämmerte bereits.
Maeron lenkt den Wagen, die anderen finden Dinge
Der Morgen begann mit Vogelgezwitscher und Regen, der auf das Wagendach trommelte. Ein gutes Frühstück von der Meisterköchin Isi und ihren magischen Küchengeräten. Da war das Hackebeil, was von alleine Schnippeln konnte, da war der Ofen, der kein Holz brauchte usw. Nach dem guten Mahl, überließ Isi die Zügel Maeron, der den Wagen lenkte, als hätte er im Leben nichts anderes gemacht. Unterdessen, durchsuchte die Gruppe ihre Truhen auf dem Zimmer und Tibi versuchte alles zu erfahren, was nur einen Hauch von Magie von sich gab. Dummerweise geriet er beinah aufgrund seiner Neugierde an eine Kiste, in der sich eine Kiste befand, als er mit seiner magischen Hand danach greifen wollte, erwachte eine Mimik und schnappte nach der Hand. Tibi ließ den Deckel fallen und entschied, es zumindest in seinem Zimmer sein zu lassen.
Nocturns Funde
Nocturne hingegen, hatte mehr Glück, in seiner Kiste lag ein alchemistisches Set, welches er einsteckte und eine Phiole, deren Inhalt Wasser war, welches sich wie von Zauberhand selber wieder füllte. Er steckte alles ein und schaute sich weiterhin um.
Angelus Fund
Auch Angelus schaute sich um und nachdem Tibi ihn auf ein Schwert aufmerksam, das in der Werkstatt lag. Zunächst konnte Angelus nichts Besonderes erkennen und auch nachdem er es berührte merkte er nicht viel. Isi sah, dass der Paladin das Schwert begeistert und sie erklärte ihm das Henkerschwert.
Tibis Funde
Tibi war inzwischen im Lager angekommen des Wagens und dort bastelte Annie weiter an dem Beholder und nähte Augen an Stiele. Es waren Augen von den letzten Gegnern. Eine wilde Mischung. Annie bekam das Interesse von Tibi mit und erklärte ihm, dass die Laute, die auf den Säcken lag, eine magische Bewandtnis hatte. Doch Tibi interessierte sich eher für 2 Umhänge und einen Zauberstecken. Identifizierte sie und fragte nach, doch Annie war höflich und verwies auf Isi. Am Ende bekam er einen Umhang und den Zauberstecken.. Angelus lieh sich das Schwert aus und Noctune bekam meisterliche Dolche. Einzig Maeron konnte sich nicht entscheiden, so erreichten sie noch in den Morgenstunden Phandalin.
Obwohl es regnete, sprangen: Nocturne, Sildar, Tibi und Angelus vom Wagen und wurden von der Quelline und ihrem Sohn Carp begrüßt. Auch sie hatten so eine Kutsche btw. Wagen noch nie gesehen. Isi fuhr den Wagen weiter um das Dorf zu Barthens Proviant, während die anderen Barthen trafen und sie von ihm unter Tränen das Gold für Sildar bekamen. Was war das für eine Freude! Endlich, nach so langer Zeit voller Ungewissheit, traf Sildar endlich ein. Auch andere gesellten sich dazu, bis auf Tibi, denn der besorgte sich bei de Löwenschilds seine angefertigte Rüstung. Voller Stolz trat er aus dem Laden und ging zurück zu der sich feiernden kleinen Gruppe.
Wie es weitergehen würde, das stand schon fest. Zu Adabra Gwynn, vorher leuchtende Pilze für Annie aus dem ehemaligen Versteck der Rotmäntel und dann zur Burg Cragmaw. Der Plan stand.
von Srisira (Elisabeth) | Aug. 7, 2025 | Legacy of the Past
Auf dem Weg vom Shagambi Schrein zu einer sicheren Unterkunft begegnet uns ein Camadan. Herrschmidt spricht mit ihm und erfährt, dass es sauer ist wegen des zerstörten Schrein und einer verschwundenen Gefährtin; Herrschmidt kann zur Beruhigung beitragen, sodass wir unbehelligt weiterziehen können.
Wir finden einen Unterschlupf in der Nähe des Flusses und Blick auf umgekippten Baum über den wir den Fluss überqueren können. Aber jetzt wollen wir erstmal rasten und neue Kräfte tanken.
Während der ersten Nachtwache sieht Arthur etwas Verdächtiges beim Baum, woraufhin Herrschmidt Licht wirkt auf einen Kiesel und diesen zum Baum wirft. Daraufhin erscheint ein Lichtblitz, man hört einen Schrei und ein lautes „Platsch“ und Herrschmidt sieht einen Tabaksi, die Richtung Wasserfall davon geschwemmt wird.
Er wirft ein Seil und rettet Tabaksi, was er wohl schon bald bereut, da dieser sehr wirr redet.
Der Rest der Nacht ist ruhig bis eine laute Donnerwoge im Morgengrauen alle weckt, Kalkstein rieselt von der Decke. Nach anfänglicher Verwirrung stellt sich heraus, dass nur Pipp wiedermal rumexperimentiert hat.
Der Tabaksi und Herrschmitt sind mutig und probieren das neue Gebräu, woraufhin ihnen alle Haare ausfallen. Aber auch dafür hat Pipp ein Rezept und schon erfreuen sich beide über volles, dichtes Haar.
Um nun aber endlich zum Tageswerk zu schreiten, begeben wir uns nachdem der blaue Nebel wieder abgezogen ist, auf den Weg zum 3. Tempel.
Auch da erwartet uns wieder eine Inschrift:
Unkh lehrt uns, alle Optionen zu vergleichen, bevor wir handeln.
Auf der Tempelanlage finden wir zwei Gebäude: in einem befinden sich um die 150-200 Schlüssel, im anderen ist die Tür kaputt und wird von Herrschmidt erstmal repariert. Innen finden wir weitere 6 Schlüssel auf 6 Podesten, sowie ein 7. verziertes Podest mit einem Schlüsselloch. Dem Paladin empfängt eine negative Aura und entdeckt drei Ghule. Diese sind Gott sei Dank schnell besiegt.
Auch das Rätsel ist schnell gelöst: erklärt sei es hier nicht, falls das Tagebuch mal in falsche Hände gerät. Jedenfalls haben wir bald schon den 3. Magischen Würfel in der „Hand“ und verschwinden.
Wir machen uns direkt auf den Weg zum nächsten Tempel am Lavasee. Steile Felsnadeln ragen 18 m vor uns in die Höhe. Die Lösung ist schnell gefunden und die des Fliegens mächtigen fliegen rüber und befestigen ein Seil, damit die anderen herüberklettern können. Nachdem das geschafft ist, nähern wir uns dem Schrein. Auch hier finden wir eine Inschrift:
Moa lehrt uns, dass Geheimnisse die Wahrheit verbergen.
Wir sehen im Tempel Schießscharten, Spinnennetze und dass der Tempel nach oben offen ist. Außerdem entdecken wir zwei Statuen: eine mit zerstörten Kopf und Würfel im Kiefer und eine mit intakten Kopf und einen Steinwürfel im Kiefer. Wir entscheiden uns für den Steinwürfel, entnehmen diesen, woraufhin sich der andere auflöst. Im Tempel finden wir eine weitere Inschrift hinter Moos versteckt:
Tod belohnt den getäuschten Dieb. Wahrheit kommt aus dem Mund der Schlange.
Und auf dem Boden den Text „Legenden der neuen Götter“. Mit diesem Wissen begeben wir uns direkt zum 5. Tempel. Nun haben wir bereits 4 von 8 Würfeln.
Der 5. Tempel ist Obolaka gewidmet. Yuan-ti patrouillieren vor dem Tempel. Dieser ist ein geschlossenes Gebäude mit verschlossenen Steintoren und umrankt von Wurzeln.
Hier trüben sich meine Erinnerungen, aber irgendwie sind wir zum Tempel gekommen und finden auch hier eine Inschrift:
Zorbu lehrt uns achtsam zu sein und im Licht zu bleiben.
Wir kommen recht einfach in den Tempel und sehen einen Gang mit verschiedenen Fackelhalterungen. Aufgrund der Inschrift stecken wir Fackeln in die Halterungen und entzünden diese. Wir sehen eine weitere Tür, die sich nicht öffnen lässt. Am Ende des Gangs kommen wir zu einem Sonnenbecken, welches den Mond im Wasser zeigt, während die Decke eine Sonne zeigt. Wir werfen einen Stab ins Becken um zu testen was passiert. Der löst sich auf. Bandek schickt seinen Imp auch noch hinterher. Der ist kurz verwirrt, weil er auf einmal den Mond an der Decke sieht. Diese Information übermittelt er an Bandek, woraufhin wir uns denken, dass dies eine Art Übergang ist, sodass wir dem Imp folgen. Tatsächlich kommen wir auf der anderen Seite raus und entdecken einen Raum mit zwei Türen (eine Geheime). Orvex öffnet die Geheimtür.
Fackeln beleuchten den Raum. Im Raum selbst entdecken wir einen Würfel auf einem Podest. Davor steht ein versteinerter, roter Magier. Irgendwie können wir den Würfel entnehmen, ohne zu versteinern. Bei unserer Suche im Tempel finden wir außerdem noch 3 Tigeraugenedelsteine, ein Zauberbuch und 1 Zepter. Würfel 5 ist geschafft.
von Javier duBois | Juli 30, 2025 | The Outbreaks |
Journal de Javier du Bois
Wir sind zurück in Schattental und obwohl wir mehr Richtung haben, was passieren soll, fühle ich mich weniger fest als je zuvor. Ich merke, dass diese Gruppe, so viel wir durchgemacht haben, nicht wirklich zusammenhält.
Wir haben ein Ziel: Den Turm von Ashaba stürmen und das Portal darin sabotieren, sodass die Zhentarim keine Verstärkung rufen können. Das ist es, was diesen Kampf entscheiden wird, ob wir es mit einer Garnison voll brutalen Söldnern zu tun haben, oder einer Armee von ihnen.
Unter normalen Umständen kann ich mich auf Raudka verlassen, dass sie das Kommando übernimmt und die Gruppe zusammenreißt. Aber sie ist mit irgendeinem Adeligen verschwunden, wahrscheinlich sucht sie sich gerade selbst einen Ausweg. Ich habe sie heute vermisst… und die Unterstützung von Vona, die hätte ich sogar mehr brauchen können. Meine Versuche mich Vallas allein anzunähern waren… kläglich.
Musashi versucht an Raudkas Stelle zu taktieren. Ich bewundere ihren Verstand, die Probleme, die sie sieht, aber ich sehe auch, sie ist festgefroren. Ich habe mehrere Wege vorgeschlagen in den Turm zu gelangen, und für jeden hatte sie nur Kritik.
Sie will nicht durch die Tunnel unter Wasser eindringen, was ich verstehen kann. Ich habe vorgeschlagen, dass wir durch den Baum im Hof eindringen, über eine Abkürzung durch die Feenwildnis. Ihr Einwand war, dass wir dadurch umzingelt wären. Ich habe ihren Einwand zu Herzen genommen, habe mir die Gestalt eines Rotkehlchens ausgeborgt, um den Ort auszukundschaften. Aber als ich zurückkam, war sie immer noch nicht überzeugt. Und So, das andere Feenwesen in der Gruppe – das einzige, solang Vona mit Raudka zusammen auf ihrer Mission ist – hat beide Pläne ignoriert und besteht darauf, ein Loch unter den Turm zu graben.
Wir brauchen einen gesammelten Willen, oder dieser Angriff wird in einem Blutbad für uns enden. Ich sehe es kommen. Unnötig verschwendetes Leben…
Ha. Verschwendetes Leben.
Ich habe vor dem heutigen Tag noch nie die Form eines Rotkehlchens angenommen. Ich habe mich mit den angemessenen Ritualen darauf vorbereitet, So hat mir ein frisches Rotkehlchen gefangen, ich war kurz davor es zu essen um seine Form in der meinen aufzunehmen, wie Yvess es mich gelehrt hat. Und dann hat mich einer der Druiden, der hier gefragt, ob ich es je ohne das angemesse Opfer versucht habe. Ich musste meine Ignoranz zugeben, habe es versucht… und wurde zum Rotkehlchen. Ohne, dass das echte dafür sterben musste. Wie oft habe ich schon Leben genommen, im Namen eines unsichtbaren Gleichgewichts, um mir Macht auszuborgen? Ich habe meine Ausbildung begonnen, bevor ich noch ein Mann war. Zwölf, dreizehn Jahre alt, älter kann ich nicht gewesen sein. Und ständig habe ich im Namen der Magie getötet. Ebbe und Flut, Leben und Tod, den Kreislauf weiter gefüttert. Wofür das alles, wenn andere Druidenzirkel es ohne diese Opfer erreichen?
Immer wenn ich denke, meine Augen sind endlich offen, und ich sehe das volle Bild, wird mir gezeigt wie blind ich war. Ich habe dem alten Druiden den Stab von Sylune zurückgegeben. Und die Steintafel, auf der sie mir die anderen verfluchten Orte verzeichnet hat, wo die Untoten ihre Macht konzentrieren. Diese Aufgabe ist zu groß für mich. Ich taste mich blind und ignorant durch eine Welt die ich kaum verstehe.
Ist es die Nähe von Vallas, die mich so ablenkt? Auf unserem Weg zum Turm habe ich mehr Zeit als notwendig als Rotkehlchen gehabt, nur um auf seiner Schulter zu sitzen.
Wir müssen die Initiative ergreifen. Der Turm muss fallen. Musashi meint, sie wird die Bewohner von Schattental in ihrem Sturmangriff führen. Dann werden wir eben ohne sie durch die Bäume reisen und ins Innere eindringen. Vallas, So, und ich allein, sollten Raudka und Vona nicht bald zurückkehren. Es ist eine verzweifelte Aktion, aber ich muss etwas tun, bevor ich noch verrückt werde.
Jeder dieser Tagebucheinträge könnte mein letzter sein, aber bei diesem spüre ich diese Realität der Situation mehr als sonst. Ich bete zu Eldath, dass er es nicht wird.
von Thinkleblink/Dalwick (Mirko) | Juli 29, 2025 | Die Schattenflamme von Phandalin
Der Rückweg nach Phandalin
Nachdem Ambross der Goliath sich eine Unterschrift auf das Pergament des Auftrags, von einem der Zwerge hatte geben lassen, brachen die beiden, Noxia und Goliath, in der Nacht noch auf. Es lag eine gewisse Melancholie in der Luft. Passend dazu war auch das Wetter. Die beiden verbliebenen Abenteurer redeten nicht viel miteinander. Erst als in der Nacht ein Hund auftauchte und dieser von dem Goliath oder besser gesagt Ambross freudig begrüßt wurde in der Schlucht, löste sich die Stimmung ein wenig. Man kam ins Gespräch. Auf dem gleichen Weg wie sie gekommen waren, gingen sie auch wieder zurück und erreichten noch in der Nacht Phandalin.
Erledigungen in Phandalin
Es waren bereits alle Geschäfte geschlossen. Sie hatten große Mühe am Anschlagbrett die Aufgaben zu lesen und auch bei Harbin dem Ratsherren war keiner da, nachdem sie angeklopft hatten. Da schien die Taverne Steinhügel, wie ein Leuchtturm, auf dem weitem Ozean. Die Stufen knarrten unter ihren Füßen als sie eintraten. Innen war nicht viel los. Der Kamin lockte Noxia fast schon magisch an, war es doch draußen recht ungemütlich gewesen. Während sie sich am Kamin wärmte, war Ambross bemüht sich um die Zimmer für sie Drei. Toblen war erfreut und traurig zugleich als er hörte, welches Schicksal die Gruppe ereilt hatte. Doch es gab auch eine gute Nachricht. Alle Zimmer in der Taverne waren noch zu haben. Doch wer zu später Stunde würde sich in einer Taverne herumtreiben und kein Zimmer haben? Ambross bezahlte die Zimmer im Voraus und setzte sich in die Nähe des Kamins und sprach recht laut, sodass die andere Anwesende ihn gut vernehmen konnten. Eine Einladung? Eine komische Einladung, aber für eine gute Geschichte hatte sie immer etwas übrig. Kurze Zeit später bestellten die drei am Tisch ihre Gerichte, wobei eine gewisse Ablehnung seitens Toblens, gegenüber von fleischlosen Gerichten zutage kam.
Zwei Neue stellen sich vor
Nachdem sich die Elfe mit ihrer weißen Strähne sich zu den beiden gesetzt hatte und sich ihnen als Engwyn vorgestellt, der treue Begleiter eine Schale Wasser bekommen hatte, öffnete sich wieder die Tür und ein Zwerg trat ein, nur um loszupoltern „Beim Barte von Moradin, werter Toblen was ist denn bei Euch passiert?“ Ja, die Taverne war sehr spärlich besucht und daraus resultierte der Zwerg, dass entweder die Lieferung vom guten Ale ausgeblieben war, was einer Katastrophe für einen Zwerg, vor allem einen Felsbart gleichkam, oder er viel zu früh dran war und die Saison noch nicht gestartet war. Egal was es war, es war nicht zur Zufriedenheit von ihm. Was aber noch schlimmer war, war das er der einzige anwesende Zwerg hier war. Toblen entgegnete ihm nur, dass er zu früh dran sei, aber das Stroh schon auf ihn warten würde unter dem Giebel. Felsenbart fühlte sich heute von seinem Gott Moradin im Stich gelassen. Aber nach ein wenig Gesellschaft sich sehnend, setzte er sich an den Tisch von den anderen Gästen. Kurze Zeit später roch es in der Taverne nach Gebratenem, Kräutern und frisch gezapftem. Die Gäste schienen einen ordentlichen Appetit mitgebracht zu haben, denn die Teller, Schüsseln und Becher leerten sich zügig.
Die Aufträge am schwarzem Brett
Die Gesellschaft der anderen tat jedem am Tisch gut. Man tauschte sich über die Aufträge des Ortes aus. Erzählte über den abgeschlossenen Auftrag beim Schrein des Abbathor und auch wie die Gruppe beinah an dem Auftrag gescheitert war. Die Zeit schritt voran und den Blicken von Toblen zu urteilen, wollte er den Schankraum schließen. So zog die Gesellschaft, nachdem sie ihre restlichen Schlüssel erhalten hatten, auf ihre Zimmer.
Nächtliche Aktivitäten von Felsenbart
Auf seinem Zimmer Nr. 5 angekommen, nahm der Zwerg gründlich sein Zimmer vor und er wurde fündig. Sein wachsamer Blick blieb an der Kommode des Zimmers hängen. Beim Barte von Moradin da war doch… und kurze Zeit später, hatte er die Kommode abgetastet, woraufhin sich ein Geheimfach öffnete und den Blick auf einen Beutel, mit samt Inhalt, der dort lag, freigab. Felsenbart entnahm die goldenen 4 Münzen aus dem Beutel und legte ihn dann wieder zurück. Vorher hatte er sich aber das Symbol eines Auges gemerkt. Wer weiß, vlt. würde er es nochmal brauchen. Danach verschloss er das Fach wieder und legte sich, nachdem er die Tür von innen verschlossen hatte, zur Ruhe.
Nächtliche Aktivitäten von Noxia
Ähnlich verhielt sich auch seine Zimmerkollegin Noxia. Sie durchsuchte das Zimmer, konnte aber nichts Besonderes feststellen. Nachdem sie sich dann in Meditation sich 4 Stunden zurückgezogen hatte, war sie hellwach und ging runter zum Schankraum. Dort war alles ruhig, selbst im Kamin glimmten noch ein paar Reste. Sie öffnete die Tür, die zur Straße ging und durchstreifte eine halbe Ewigkeit das südlichere Phandalin. Es war nicht viel los, nur dass es angefangen hatte heftiger zu regnen. Darum ging sie zurück.
Engwyn begab sich als Erste mit in den Schankraum, während Noxia den Kamin schürt, um sich vom Regnen zu trocknen. Auch Ambros wird wach, krault seinen Hund, nimmt seine Sachen und geht ebenfalls in den Schankraum, um die anderen zu grüßen und geht in den Regen seinen Hund auszuführen. Nach einer Weile kommt er zurück und füttert seinen Hund. Auch der Zwerg wird wach und begibt sich mit seinen Sachen in den Schankraum. Sie beratschlagen, was sie heute machen wollen. Während die Schankmaid sie bedient und etwas von einem Drachen erzählt, der von Zeit zu Zeit sein Unwesen hier treibt. Des Weiteren erzählt sie von einer Butterschädelfarm, die keine Butter mehr liefert und einem Tibor Wester, der im Niewinterwald Hilfe braucht. Es fließen viele Informationen am Morgen. Doch die Gruppe will sich erstmal ausrüsten. Nachdem auch Toblen in seiner Schankstube eingekehrt ist unterhält sich die Gruppe mit ihm über Adabra Gwynn in der Mühle und bekommen eine paar Informationen. Nachdem alle ihre Schlüssel bei Toblen zurückgegeben hatten, machten sie sich auf, um ihren Proviant, als auch den Lohn von Harbin einzufordern.
Alle zogen los zum Wohnhaus von Harbin Wester. Allerding blieb die Tür verschlossen, aber anders als in der Nacht regte sich was hinter der Tür. Eine Stimme war zu vernehmen und auch die Person war skeptisch, was den Auftrag mit den Zwergen anging. Auch die Gruppe war der Person hinter der Tür sehr skeptisch eingestellt und es dauerte eine Weile bis letztendlich das unterschriebene Dokument der Zwerge durch die Tür geschoben wurde. Das reichte Herrn Wester aus, um die Gruppe zu entlohnen und es folgten 50 Goldmünzen, die die Gruppe durch den Türschlitz bekam. Das Gespräch an der Tür stellte nicht jeden in der Gruppe zufrieden. Doch als Harbin die Gruppe bat Adabra Gwynn nach Phandalin zu bringen und es auch noch eine Belohnung ging… wich die Skepsis langsam. Sie wollten sich darum kümmern.
Bei Barthens Proviant und im Schrein des Glücks
Engwyn machte sich zu Barthens Proviant auf, während der Zwerg den Schrein des Glücks und die anderen beiden Noxia und Ambros bei der Minenbörse vorbeischauten. Engwyn hatte Glück, während die Gesellen einen Wagen entluden, war Barthen auch vor Ort, allerdings verlangte der Händler recht hohe Preise für die Tagesrationen und so beschloss sie dort nichts zu kaufen und verließ das Geschäft. Zur gleichen Zeit vertrieb der Zwerg seine Zeit im Schrein des Glücks, konnte dort aber niemand antreffen und verließ kurze Zeit den Schrein wieder. Da erblickte Felsbart die betrübte Engwyn vor dem Geschäft von Barthen und er wollte ihr helfen. Da er sich ein wenig aufs Handeln verstand, probierte er sein Glück. Seine Verhandlungen trieben den Preis für 6 Tagesrationen auf 2 Gold und eine paar andere kleinen Dinge. Der Besuch im Schrein hatte sich bezahlt gemacht.
Bei der Minenbörse und den Löwenschilds
Noxia und Ambros waren nicht untätig geblieben und suchten erst die Minenbörse auf. Tauschten dort bei Halia Thornton die Steine gegen Gold ein. Dabei wurden die 100 Gold gleichmäßig aufgeteilt zwischen den beiden und zogen dann zu Löwenschilds auf der anderen Seite der Straße und dort legte Ambros 60 Gold an, auf die er in jeder größeren Stadt Zugriff hätte. Wenngleich die Konditionen nicht die Besten waren. Dabei machte eine Halblingsdame, Namens Mani, ein Portrait von ihm. Besiegelt wurde das ganze mit einem Codewort. Nachdem alles Vertragliche geregelt war, trafen sich alle am Schrein des Glücks.
Abb. Löwenschilds Handelsposten
Nach dem sich die Gruppenmitglieder vor dem Schrein ausgetauscht haben, was sie in Phandalin erreicht haben. Gehen Sie nochmal zurück, zu Harbin Wester. Dabei bemerken die anderen, dass Felsbart, plötzlich in einer Nebenstraße des Gebäudes verschwindet, um nach einer Weile wieder aufzutauchen. Doch was hatte er zu berichten? Felsbart räumte ein, dass Harbin bemüht sei, Phandalin aufzubauen, sehr wohlhabend und zugleich gut geschützt sei. Er hege gute Absichten und hätte nur Angst vor dem Drachen.
Der Auftrag zu Adabras Rettung
Aufbruch zur Mühle auf dem Hügel
Da die Gruppe alles hatte, was sie brauchte, machten sie sich auf den Weg zu Adabra Gwynn, der Heilerin und Hebamme des Dorfes, um sie nach Phandalin zu bringen. Sicherlich würde der Auftrag mit Gnomgard, der sich nicht weit weg befand, durchaus ein weiteres lukratives Ziel sein. Belohnungen winkten. So zogen sie durch die ersten Anhöhen und erreichten bald den Umbridge Hill. Schon von weitem vernahmen sie Flügelschläge von einem größeren Wesen. Was würde sie erwarten? Ein Drache gar? Kam jede Hilfe für Adabra zu spät?
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