Nach dem Kampf in der Taverne „Zum betrunkenen Piraten“ machte sich die größer gewordene Gruppe auf, eine neue Übernachtungsmöglichkeit zu suchen. Es war inzwischen Nachmittag und so fand man schnell eine Taverne in der Nähe des Hafens, zwischen mehreren Häusern gelegen und über mehrere Stockwerke erstreckend. So machte die schiefe Taverne „Zum einbeinigen Basilisken“ ihren Namen alle Ehre. Quietschend wehte das inzwischen vom Wetter verblichene Schild der Taverne im Wind hin und her, als die Gruppe vor der schiefen, aber massiven Tür standen, die die Frage aufkommen ließ, ob diese Entscheidung die Richtige sei, hatte man den Eindruck von außen, als würde diese Taverne den Freihandelshafen, mit all seinen Facetten wiederspiegeln. Nach außen drangen Klänge, das Lied was gespielt und von einer lieblichen Frauenstimme vorgetragen wurde, kam zumindest Jenotus und Totes Pferd sehr bekannt vor. Hatte doch Sören dieses Lieb bei der Überfahrt des Öfteren gespielt. Als sie in den Eingangsbereich kamen sahen sie in einer dunklen Ecke einen Halb-Ork angelehnt an dem Fachwerk der Taverne, eine Pfeife schmauchend, die Gruppe beobachtend, stand.
Die Taverne war recht voll, sicherlich lag es auch dran das heute Grüngras gefeiert wurde und es somit allgemein recht voll in der Stadt war.
Totes Pferd, Alina, Thoringal, Strave und Alinas Katze Carlos traten ein, klärten ein paar Dinge an der Theke und setzten sich, nachdem sie an zwei gegensätzlichen Söldnergruppen vorbei gegangen waren, an einen freien Tisch in einer recht abgelegenen Ecke. Jenotus hingegen schlug nachdem er die Robenträger von der Theke wahrgenommen hatte eine andere Richtung ein.
Alina beobachtete den Gastraum in aller Gemütlichkeit. Sie sah folgende Leute und Gruppen: ein verliebtes Pärchen, eine grobschlächtige Söldnergruppe, eine weitere Söldnergruppe mit gleichen Wappenröcken und wie sich später herausstellen sollte, eine aus Tiefwasser mit dem Namen: „Die singenden Schwerter“. Hinter den Schwertern saßen zwei Frauen, an dessen sich Jenotus gesellt hatte. An der Bar saßen eine Südländerin mit Rasterzöpfen, ein dunkelhäutiger Südländer, der allen Anschein nach ein Künstler zu seien schien und eine blonde Schönheit, die recht trinkfest zu seien schien, ging man nach den Gläsern die auf ihrer Seite des Tresens standen. Hinter der wilden Söldnerbande befanden sich zwei weitere Tische, an dem zum Tresen zugewandten Tisch saßen zwei grün Gewandete, die ebenfalls nicht unterschiedlicher sein konnten. Während der eine, es mochte sich um einen Gnom handeln, immerfort an einer Blume roch, sprach der andere, ein Mensch, in einer Tour auf ihn ein. An dem anderen Tisch befand sich ein kahlköpfiger Händler, der allem Anschein nach aus dem Freihandelshafen stammte und ein älterer Mann dessen runenverzierte, rote Robe auf einen Zauberwirker hindeutet. Des Weiteren befand sich an der hinteren Wand ein Tresen, an dem drei Zwerg mit dem Rücken zur Bühne, saßen.
Auf der Bühne stand eine brünette Bardin mit einer eschenfarbigen und mit blumigen Motiven verzierte Laute in den Händen. Davor stand ein Tisch an dem ebenfalls eine Bardin saß, sie trug einen dunkelblauen Dreispitz auf dem Kopf und man konnte anhand ihrer restlichen Kleidung erkennen, dass sie die meiste Zeit ihres Daseins auf dem Wasser verbringen würde und schaute der Bardin auf der Bühne zu. Auf der anderen Seite ihres Tisches war ein Tisch zu erkennen, an dem ein aufgeweckter blonder Halbling saß, der seinem Gegenüber, ebenfalls ein in roter Robe eingekleideter Mann saß. Die rote Robe kam allen an dem Tisch recht bekannt vor, hatten sie doch in der vorherigen Taverne ebenfalls Bekanntschaft mit ihnen gemacht. Der Mann mit dem wettergegerbten Gesicht mochte vielleicht 40 Winter alt gewesen sein und er war sehr nervös. Vom Personal erkannte Alina, zwei Schankmaiden, den Wirt der am Tresen stand und einen orkischen Koch der lautstark in der Küche beschäftigt schien.
Zum einbeinigen Basilisk (Spielleitersicht auf Schankraum, Küche, Lager und 2 weitere Räume (Erdgeschoss))
Jenotus setzte sich an den Tisch der recht dich am Eingang stand um die Zauberwirker in ihren grünen und roten Roben zu beobachten, um nicht Aufzufallen fing er eine angenehme Unterhaltung mit zwei Frauen, die an dem Tisch saßen an. Es stellte sich schnell heraus, wer diese beiden waren. Bei der einen Dame handelte es sich um eine calimschitische Prinzessin mit dem Namen: Selenada, während die andere Dame, mit dem Namen: Triss, ihr Beschützerin zu seinen schien. Als Jenotus nach ihren Absichten in der Stadt fragte, stellte sich heraus, dass sie auf der Suchen nach einer Mannschaft waren um den Hafen Richtung Calimhafen zu verlassen. Bislang aber noch wenig Erfolgt gehabt hatten. Als der Name der Prinzessin etwas lauter gesprochen wurde, kam der Künstler von der Bar an den Tisch und fragte ob er denn die Prinzessin porträtieren dürfe. Als die Prinzessin einwilligte, holte er eine kleine Staffelei heraus und fing an mit schwarzer Kohle sie zu zeichnen.
Unterdessen wurden die Neuankömmlinge bedient. Totes Pferd hatte, nachdem er nach der Speise des Hauses gefragt hatte, eine recht große Rehkeule nun auf seinem Teller und die Getränke die sie am Eingang bestellt hatten wurden nun am Tisch verteilt. Hatten sie sich doch gleich nach Betreten der Taverne sich um ihre Zimmer gekümmert. Das Glück war ihnen hold, denn es waren es noch 4 freie, wenn auch recht teure, Zimmer zu haben. Ohne lange zu Zögern hatten sie dem Wirt die Taler gegeben und somit eingewilligt. Damit stand einer Übernachtung in der schiefen Taverne: „Zum einbeinigen Basilisken“ nichts weiter mehr im Weg.
Ein lautes Gebrüll des Orks, der übellaunig, mit einem Rehkitz in der einen und einem Hackebeil in der anderen aus der Küche gestampft kam, ließ die Musik und die Gespräche verstummen. „Wer mag mein Essen hier nicht?“ brüllte er und haute sein Hackebeil in den Tresen, nur um es kurze Zeit später wieder herauszuziehen aus dem dicken Brett. Der Wirt flüsterte dem Ork was ins Ohr, woraufhin der wild gewordene Ork in die Küche zurückstampfte. Irgendwie war dieser Ork wohl mit dem falschen Fuß aufgestanden, denn aus der Küche konnte man vernehmen, dass die Sache noch nicht endgültig geklärt war, auch wenn man kein orkisch konnte.
Strave merkte das der nervöse Zauberwirker am Nebentisch, ein Buch aus seiner am Stuhl hängenden Tasche herausholte, sich versicherte das es noch da sei und es wieder in die Tasche gleiten ließ. Die anderen hatten bemerkt wie unruhig er war und gingen an seinen Tisch. Strave stellte seinen Bogen in die Nähe des Stuhles von dem Wirker und erhielt promt die Reaktion, dass der Mann mit der Robe aufstand, zur Treppe ging und aus dem Sichtbereich der Gruppe verschwand. Viel Zeit zum Nachdenken verblieb nicht, denn im Schankraum tauchte plötzlich erst ein Dunkelelf mit 2 Krummsäbeln, gefolgt von einem Blinden mit seinem Stab und einer schwarzen Robe, die sich einen Weg aus der Taverne, aus einem Zimmer im Schankraum kommend, auf. Es ging ein mulmiges Gefühl bei dem ein oder anderen in der Gruppe durch den Körper, während die anderen Gästen gerademal den Dunkelelfen ein wenig Beachtung schenkten. Alina konnte sich nicht beherrschen und wollte sich nicht den Spaß nehmen lassen und beobachtete den Blinden auf der Straße, als dieser am offenen Fenster vorbeiging huschte ein kleines verschmitztes Lächeln über ihr Gesicht und eine Handvoll Wasser ergoss sich über ihren Kopf. Nun war es der Blinde, dem ein hämisches Lächeln über sein Gesicht huschte, während er dem Dunkelelfen weiter in der Gasse folgte, doch das konnte niemand sehen oder doch? An dem Tisch und an dem Nachbartisch sorgte die feuchte Einlage für Erheiterung, kippte sich doch kurz darauf auch die Dame, die am Nachbartisch war sich ein Bier, welches auf dem Tisch stand über den Kopf, da ihr Flirt seine Augen auf Alina gerichtet hatte. Nicht nur seine Blicke ruhten auf Alinas Köper, auch die von dem Halbling.
Jenotus wechselte den Tisch, nachdem er seinen Schutz, Selenada, der Prinzessin und ihrer Beschützerin Triss angeboten hatte und ging seiner Neugierde für den alten Mann in der roten Robe nach. Die beiden an dem Nachbartisch hatten viel Spaß, auf ihrer Art und Weise. Während Ranken den einen zum Schweigen und an seinen Stuhl gefesselt hatten , sprach bei dem Gnom die Blume, an der er gerochen hatte, in einer Tour auf ihn nun ein. Leicht kopfschüttelnd ging er an den nächsten Tisch und wurde auch postwendend von dem alten Herren begrüßt. Er stellte sich mit dem Namen Ireador vor und war sehr gesprächig, ob es daran lag das er eine Ahnung hatte welche Richtung er Jenotus einzuordnen hatte, oder ob es daran lag das er allgemein recht offen war? So erfuhr Jenotus, in welche Richtung Ireador sein Studium betrieb, woher Ireador kam, was er auf Mitarn gemacht hatte und auf welcher Suche er war. Zum Erstaunen von Jenotus, willigte Ireador sogar ein Wissensaustausch ein. So konnte Jenotus ein Blick in ein sehr interessantes Buch werfen. Ob es nun an der schummrigen Beleuchtung der Taverne lag oder aber an den Texten, er bekam, je später der Abend wurde stärkere Kopfschmerzen. Dies schien Ireador nicht zu entgehen, der er fing ein wenig an zu Schmunzeln. Daraufhin fragte Jenotus um welche Zauber es sich denn handele und Ireador gab ihm eine gute Demonstration von dessen, was Jenotus erwarten würde, wenn er sich mit dem Buch, was Ireador ihm ausgeliehen hatte, beschäftigen würde. Nach Beendigung der Vorführung, saß Jenotus alleine an dem Tisch mit dem glatzköpfigen Mann, der mit dem Rücken zu ihm saß und von all dem nichts mitbekommen hatte.
In der Zwischenzeit waren der Dunkelelf und auch der Blinde wieder in die Taverne zurückgekehrt und in dem Raum wieder verschwunden und zumindest Jenotus, der sich in der Nähe befand, mitbekam das dort eine reichlich gedeckte Tafel stand, die mehr bot, als die Köstlichkeiten die man ihnen hier angeboten hatte. Weiterhin kam aus einem weiteren Raum, der ebenfalls an den Schankbereich angrenzte, ein in einer roten Kapitänsgewandungen mit güldenen Knöpfen gekleideter, dazu einen passenden Dreispitz tragend und einem Gehstock bei sich habend, ein Mann, mittleren Alters. Begleitet wurde er von einer jüngeren Frau die, man mochte vermuten 25 Winter alt sein mochte, die, so machte es den Anschein, ebenfalls zur See fuhr. Sie trug eine schwarze Augenklappe über dem rechten Auge, einen dunkelblauen Rüschenrock und ein rotes Tuch, welches nach hinten geknotet war. Sie gingen zur Theke und nach einem kurzen Gespräch mit dem Wirt verließen sie auch die Taverne.
Auch spielte inzwischen eine Bardin, die einen dunkelblauen verzierten Dreispitz trug und zuvor im Publikum bei Totes Pferd gesessen hatte, auf der Bühne. Zu der von der Bühne kommenden Bardin gesellte sich Strave an den Tisch hinzu, hatte sie schnell in ein angenehmes Gespräch verwickelt und der Abend sollte noch mehr für die Beiden bereithalten.
Die Tür zur Taverne ging auf und eine große Frau trat ein, bei sich trug sie einen großen Zweihänder, den sie neben sich, an den Tresen stellte. Den aufgebrachten orkischen Koch fand sie so interessant, das es zu einem weiteren Disput kam und selbst der Wirt Mühe hatte den Koch zu beruhigen. Was war nur mit diesem Koch los, die Erklärung er wäre einfach nur ein Ork war in unzureichend. Die Überlegungen sollten warten müssen, denn die Tür ging wieder auf und niemand anderes als der Dunkelelf, als auch der Blinde, traten ein, gingen am Tresen vorbei und verschwanden in dem Raum mit der reichlich gedeckten Tafel.
Die Zeit verging und die Taverne wurde leerer, nur noch am Tresen war noch ein wenig Betrieb, die Zwerge in dem hinteren Bereich lachten nach wie vor, hatten sie doch viel Spaß den Beiden anwesenden Druiden bei ihen Spielchen zuzuschauen. Die große Frau am Tresen war nach oben verschwunden, ebenso wie die Prinzessin, Triss, Jenotus, der Blinde, der Dunkelelf und auch der Halbling.
Madame Fley, tauchte in der Taverne auf und ging gezielt auf die Gruppe zu die in der Ecke saß. Sie war sehr in Eile und fragte nach dem roten Magier der hier in der Taverne war, nachdem keiner so recht wusste wo dieser war (keiner war auf die Idee gekommen den Wirt mal zu fragen) machten sich alle auf die Suche nach ihm und wurden recht schnell fündig, nachdem der ein oder andere duch die Schlüssellöcher gespäht hatte. Er lag blutüberströmt in seinem Zimmer, mit dem Gesicht zum Boden. Nun saßen die Waffen bei jedem der sich auf der Etage befand recht locker. Da Geräusche aus dem Zimmer gegenüber drangen, stieß Totes Pferd die Tür auf, von der Abstellkammer und fand den Halbling, als auch eine Zwergin, die nicht viel trugen, vor. Totes Pferd zog beide auf den Gang. Von dem Krach geweckt füllte sich der Flur der 2ten Etage mit den hier untergebrachten Gästen. Madame Fley inspizierte die Leiche und gab anschliessend den Anwesenden deutlich zu verstehen das das Haus und die Awesenden darin unter Arrest standen, solange bis der Mordfall geklärt wäre. Kurze Zeit später pollterte es durch das ganze Haus, als Wachen in dem Gebäude Stellung bezogen. Den Halbling und seine Begleiterin ließ Totes Pferd los und bis vor Morgengrauen, würde man eh nicht mehr in Erfahrung bringen. Sollte man meinen. So gingen alle wieder in ihre Zimmer und ihren Beschäftigungen nach, um am nächsten Morgen ausgeruht zu sein.
Die Ruhe wehrte nur recht kurz, im obersten Etage ging die Zimmertür von Thoringal auf und Totes Pferd schlich sich zum Fenster, öffnete es, befestigte ein Seil an dem Fensterkreuz und versuchte sich am Dach abzuseilen, weit kam er nicht, denn knirschend gaben plötzlich einige Dachschindel nach und krachend schlug er in einem dunklen Zimmer, unter dem Dach, auf einer Komode. Nicht nur Jenotus und Selenada, sondern auch Thoringal schreckten auf, als es laut Holz knirschte und etwas oder jemand schwer zu Boden ging. Leicht Stöhnend lag Totes Pferd im Zimmer von Selenada und Jenotus. auf die Frage von Jenotus, was er denn bitte um diese Uhrzeit auf dem Dach verloren habe und wohin er denn wolle, gab Totes Pferd Auskunft. Totes Pferd verließ den Raum um die Beiden nicht weiter zu stören und schloss hinter sich die Tür. Zum Glück hatten die Wachen nichts gehört. Immernoch das Seil um seine Hüfte gebunden wankte er ein wenig durch den Flur. Jenotus genoss derweilen den Blick zu den Sternen vom Bett aus.
Doch nicht nur Totes Pferd war noch in dieser Nacht unterwegs, sondern auch der Mörder des roten Magiers, ein Assassine in einer dunkelblauen Lederrüstung mit Mundschutz und einem dazu passenden Mantel. Er hatte sich nach dem Mord in der obersten Etage sich in eine Besenkammer eingeschlossen und wartete bis es endlich überall ruhig war. Dummerweise kam es zu einem kleinen Zwischenfall, denn als er aus seinem Versteck kommen wollte, kreutze ein tätowierter Hüne auf und kurze Zeit erweckte dieser fast die halbe Taverne, als unter ihm einige Schindeln nachgaben. „Was für ein Idiot“ dachte sich der Mörder. So ließ er noch ein wenig Zeit vergehen und schlich sich, nachdem wieder Ruhe in der Taverne eingekehrt war, aus seinem Versteck. Die Wache in der obersten Eatge betäubte er, um sicher zu gehen keinen Verfolger zu haben und nutze den gleichen Weg wie Totes Pferd. Thoringal der noch nicht wieder eingeschlafen war bekam mit das schon wieder jemand durch sein Zimmer schlich. Dummerweise hatte der Mörder verzichtet sich auch noch um den Zwerg zu kümmern, was ihm nun zum Verhängnis werden sollte, denn als er am Fenster kreuz war, packte Thornigal zu, hielt ihn fest, brachte ihn aus dem Gleichgewicht und so fiel dieser ebenso, wie Totes Pferd, durch das Loch im Dach und landete unsanft auf den Planken des Zimmers. Jenotus brüllte aus leibeskräften „Assassine“ und weckte damit endgültig die Gäste und Wachen der Taverne. Bevor der Assassine durch das Loch gefallen war, hatte Jenotus, der die Sterne beobachtet hatte, den Stiefel bemerkt und hatte leise Selenada geweckt und sie zur Tür gezogen. Als nun der Attentäter, nach unten fiel, öffnete er die Tür des Zimmers und schob sich und Selenada, nach dem er die Botschaft herausgebrüllt hatte, nach draussen auf den Gang und verschloss die Tür. Totes Pferd der ja nun schon Übung hatte, rannte in die Oberste Etage und sprang in das Loch in dem Dach genauso wie Strave und eine Wache. Zum Schluss sprang Alina, die eigentlich eine weitere Schwachstelle für ausreichend hielt, das diese nachgeben würde, um auf dem Assassine zu landen, wurde eines besseren belehrt und fiel wie die anderen auch durch das Loch und auf Totes Pferd, der rechtzeitig seine Waffen los ließ um sie zu fangen. Unterdessen war der Kampf in dem Zimmer ausgebrochen. Die Wache war auf das Bett gefallen und wollte sich auf den Assassine stürzen, rutsche aber aus und packte sich vor dem Mörder auf die Bretter, Totes Pferd war da schon besser und behakte den Mörder unnachgiebig und benutze selbst als Alina in seine Arme fiel, sie als Wurfgeschoss, was aber nur wenig effektiv war. Strave hatte sich da schon eine bessere Ausgangssituation verschafft und schoss gezielt auf den Aufstehenden und zur Tür Eilenden. Thoringal, der sich einen Sprung nicht zumutete, rannte die Treppen hinunter und kam vor der verschlossenen Tür und Jenotus an. Letzendlich konnten die sich im Zimmer Befindenen den Assassine überwältigen und die Tür wurde von Thoringal geöffnet, nachdem Jenotus die Tür wieder freigegeben hatte, und nahm sich des Assassine an. Dieser hatte nich nur einen Dolch bei sich, sondern auch eine Statue bei der es sich, um einen kleinen Kraken, aus Onyx, handelte. Diesen steckte sich Jenotus vorerst ein und verlor kein weiteres Wort darüber. Eine Wache wurde entsandt und kurze Zeit später tauchte Madame Fley bei der Gruppe auf. Der Assassine erwies sich als recht gesprächig oder lag es an der Anwesenheit von der Madame Fley? Es fielen einige Namen und der Assassine wurde abgeführt. Dieser hatte eine Statue bei sich, einen kleinen Kraken, aus Onyx. Diesen steckte sich Jenotus vorerst ein und verlor kein weiteres Wort darüber. Endlich kehrte Ruhe in der Taverne ein.
Jenotus und Selenada zogen es vor und schliefen im Zimmer von dem roten Magier, nachdem Jenotus die Blutspuren entfernt und auch den Leichnahm, des Zauberers, in das Zimmer mit dem ledierten Dach gelegt hatte. Was für ereignisreiche letzte Stunden sie doch durchlebt hatten und das alles wegen so einer kleinen Statue? Was mochte es mit ihr auf sich haben? Was sollten sie mit ihr machen? Fragen über Fragen die sicherlich am nächsten Tag Antworten finden würden.
Als „Die treue Frenja“ in den Freihandelshafen in den frühen Morgenstunden einlief, wurde sie von vielen Schaulustigen die am Kai und auf den Decks der Schiffe standen, beobachtet. Man hatte selten so ein Schauspiel erlebt. 2 Wale schoben das Wrack in den Hafen, riesige Löcher ließen den Blick über mehere Decks zu, geradezu wie ein Puppenhaus, an deren Seite die Verkleidung fehlte. Dazu kam noch das ein Mast fehlte und bei genauerem Betrachten sah man das da wo normalerweise das Steuerruder war, das Deck ebenfalls aufgerissen war. Immerhin schaffte das Schiff an einem Kai anzulegen. Es war ein bizarres Bild, denn in dem Hafen lagen nicht nur Handelsschiffe, sondern auch Schiffe deren Manschaften in einigen Teilen der Reiche gesucht wurden, wegen Piraterie. Über die anglegte Planke gingen die Beiden von den Zuschauern beobachtet von Board des Schiffes. Während sich Friesel sich um den herbeieilenden Hafenmeister sich kümmerte. Der Dank des Kapitäns war die kostenlose Übernachtung in der nobelsten Taverne, „Zum betrunkenen Piraten“, im Freihandelshafen von Mintarn. Mit dieser Einladung im Hinterkopf machten sich die Beiden auf den Hafen zu erkundigen.
Die wärmenden Strahlen von Sune auf dem Rücken spürend und der Gewissheit das sie noch eine Weile hier im Freihandelshafen Mintarn verbingen würden, betraten Totes Pferd und Jenotus die Taverne „Zum betrunkenen Piraten“. Der Expeditionsleiter und Kapitän Neuronimus Friesel, von der „treuen Fenja“, hatte diese Taverne empfohlen und er, seine Crew und die Expeditionsgesellschaft waren hier abgestiegen. Sie waren in den frühen Morgestunden in den Hafen von Mintarn eingelaufen. Zwar mehr schlecht als Recht, aber es lag an einem Kai. Nachdem er erfahren hatte wie teuer die Reparatur und auch die Dauer dieser kosten würde, wäre es ihm lieber gewesen das Schiff wäre vor der Küste gesunken. Mehrere Zehntage würde es brauchen um das Schiff wieder seetauglich zu machen. Bevor sie eintraten, hörten sie schon die Stimme und die Klänge von der Laute, von Sören, den sie schon auf der treuen Frenja kennengelernt hatten. Nur die weibliche Stimme, die von Zeit zu Zeit zu der Melodie des Barden miteinsetzte, war ihnen völlig fremd.
Saloman Kane
Totes Pferd und Jenotus setzen sich an den Schanktisch neben den Zwergenclan und Hug, den die ebenfalls vom Schiff kannten. Dabei fielen Jenotus die beiden, am ganzen Körper tätowierten Männer auf, die sich vor einer leeren Feuerschale saßen. Der eine hatte ein südländisches Aussehen, einen aufwändigen und feinsäuberlich aus schwarzen Rasterlocken bestehenden Bart. Jenotus bestellt beim Wirt, Salomone Kane, ein Bad.
Die Stimmung zwischen den beiden Roten Magiern aus Thay kippt und es kam beinah zu Hangreiflichkeiten zwischen ihnen. Eine leicht bekleidete Dame versucht die Situation zu glätten, wurde aber von beiden Männern zurechtgewiesen. Jenotus, bemerkt die Situation der Dame und stellte sich zwischen den beiden Magiern.
Totes Pferd nahm ein Bad in einem Holzzuber, der sich in der Taverne in einem Weinlager, auf der gleichen Etage, neben der Küche, befand. Kurze Zeit später gesellte sich eine junge Damen, zu ihm.
Jenotus konnte die beiden Streitenden ablenken und dazu beitragen das sich der Streit schlichtet. Ausgangspunkt des Streites schien dabei ein altes Relikt gewesen zu sein, welches nach Thay transportiert werden sollte und hatte auch wohl was mit den Scylas zu tun gehabt, mit den auch sie Bekannschaft letzte Nacht, hatten. Der eine schien ein Beschwörer und der andere ein Nekromant zu sein. Während Karulan der Beschwörer recht Schweigsam war, war Trandaril der Nekromant recht redselig. So erfuhr Jenotus einiges über die Situation der Beiden und ein Dritten der wohl das eigentliche Relikt beschützte. Als das Gespräch wieder zum Relikt ging, warf Karulan einen böse Blicke dem anderen Zauberwirker zu.
Strave war um die Thays besser hören zu können, an den nahegelegenen Tisch geschlendert, hatte der fauchenden Raubkatze sein nicht aufgegessenes Fleisch hingeworfen und hatte sich zu dem, wie sich später herausstellen sollte „Beschaffer“ gesetzt. In einem Gespräch fand er nicht nur den Namen, Gorion, heraus, sondern auch auch warum die Thays hier waren und wer zu ihnen gehörte. Dann ging Strave auf das Angebot von Gorion ein und bestellte sich bei ihm 2 Bolas. Von dem Gift nahm er erstmal Abstand, da es ihm doch ein wenig zu teuer war. Strave schaute erst zu den Thays und zu den Südländern und dann zu der Gruppe um en Kapitän Friesel. Dann winkte er Jenotus an den Tisch heran und erklärte ihm, obwohl er ihn nicht kannte den Sachverhalt. Dieser sollte bald schlagfertige Argumente bekommen und den Abend bestimmen.
Jenotus rief plötzlich laut durch den Schankraum: „..meint Ihr wirklich dass dieser rote Magier das Artefakt bei sich trägt, welches Kapitän Neuronimus die ganze Zeit sucht? Das sind ja ganz erstaunliche Nachrichten!!! Daraufhin verstummte die Musik die Gespräche wurden auf einmal eingestellt und es herrschte diese Stimmung das gleich was ganz Schlimmes passieren würde. Saloman kannte diese Art von Stimmung und suchte seine besten Tropfen aus dem Regal um sie in der Küche in Sicherheit zu bringen. Dabei fluchte er über sich selber, so knausrig zu sein und wieder keinen Türsteher eingestellt zu haben, was er auf jeden Fall nachholen würde, doch auch er konnte nichts mehr machen. Die Taverne stand kurz davor zu explodieren. Man roch förmlich den aufkommenden Ärger der sich gleich entladen würde.
Kapitän Friesel und seine Mannschaft sprangen auf und gingen zu den beiden Zauberwirkern hinüber. Auch am Nachbartisch wo die Calimshiten saßen wurde es unruhig. Der Gepard der an einer Eisenkette bei der schlanken südländischen Dame sich befand, der auch das Stück Fleisch von Strave verschmäht hatte, fauchte und knurrte, als die Gruppe ebenfalls aufstand.
Kurze Zeit später standen sich Marogan und Kapitän Friesel sich gegenüber, während im Rücken von Friesel sich die Calishiten für ein weiteres Tavernen Problem sorgen würden. Ein Wort gab das andere und eh man es sich versah lag Marogan am Boden und die Schlägerei nahm ihren Lauf.
Totes Pferd und die Dame sprangen aus dem Zuber, als sie den Ausruf von Jenotus vernommen hatten, das kurz daraufhin Geräusche von splitternden Holz und Schreie aus dem Schankraum kamen, verstärkte die Beiden nun noch mehr in den Schankraum zu eilen. Während Totes Pferd nackt in die Küche lief, Hug und den Wirt Saloman kurz betrachtete, sich ein das blutige Fleischerbeil, das auf dem Zubereitungstisch neben diversen Fleischstücken lag, schnappte, lief die Dame mit einem Dolch bewaffnet direkt in den Schankraum, spang über den Tresen und hielt es den am Boden liegenden Marogan an die Kehle. Ein Muckser und sein letzten Stündchen hätte geschlagen.
Jenotus der sich nach seinem Ausruf in Sicherheit gebracht hatte, sah nun seine Gelgenheit gekommen und eilte zu Totes Pferd der inzwischen aus der Küche bewaffnet mit einem Beil in den Schankraum zurückgekehrt war. Er murmelte etwas und schon wurde der nackte Hüne größer. Dieser langte über den Tresen und griff den mit einem Stuhlbein und dem Hackebeil den noch stehenden
Nun wendete sich das Blatt zugunsten der Thays und ihren Unterstützern. Der Mann mit dem Turban hatte seinen Krümmsäbel gezückt und hatte Kapitän Friesel da wo er ihn haben wollte. Dieser lag am Boden und wahr wehrlos. Der große Barbar aus dem Norden hatte Gorion durch die Gegend geworfen, der bei der Treppe Ohnmächtig zusammengebrochen war und der Gepard von der Frau, die sich inzwischen auf einem Tisch befand, sprang den Zwergen Thoringal an und zerfetze ihm seinen Schuppenpanzer. Der dunkelhäutige große, einen bläulichen turban tragende Sarazene, hatte einen Zweihänder gezückt und ging auf den Rest der Manschaft los. Dabei traf er auf den Zwergen der unvollständliche Dinge murmelte. Die breite Seite traf den Zwergen so hart das er von einem Schlag umfiel. Die Dame auf dem Tisch, tanzte wie von Sinnen und traf bei einem Überschlag den 1. Maat so schwer am Kopf, das er nach hinten purzelte und liegenblieb. Auf Strave ging ein Sarazehe los und er versuchte verzweifelte auf ihn mehrere Pfeile abzuschießen, verfehlte aber. Nun lag es am Sarazeh und er ging mit zwei Krummsäbeln auf ihn los und drängte Strave immer weiter in die Ecke.
Taverne: „Zum betrunkenen Piraten“ im Freihandelshafen von Mintarn
Nun entbrannte der Kampf völlig. Der Gepard musste einige Schläge von der zwergischen Streitaxt einstecken und blieb letzendlich bei der Treppe liegen. Ein Mann mit einer Augenklappe tauchte in mitten des Kampfes aus der Küche auf. Keiner wusste so Recht was mit diesem Mann war und darum wurde er ignoriert. Anders hingegen Stravang, er ging mit Schlägen auf den ihm am nächst stehenden Zwergen los, wollte ihn packen und ihn ebenfalls durch das Lokal befördern wie Gorion, daraus wurde aber nichts, da der geschickte Zwerg ihm auswich. Sören und die Halblingsdame hatten wieder angefangen zu spielen, nur klangen seine Töne so anders…sie klangen so…ermutigend. Plötzlich knirschte der Dielenboden, ein Riss breitete sich aus und verschluckte die beiden roten Magier, aber auch ein Zwerg kippte in diesen Spalt. Totes Pferd, dessen Fuß auf dem Spalt gestanden hatte sackte ein wenig ein, konnte aber das Bein wieder herausziehen. Die Chance sahen wiederum die beiden Sarazen für sich gekommen und drangen weiter auf Totes Pferd ein. Im Keller angekommen, kümmerte sich Jenotus darum, das die beiden Zauberwirker, nicht mehr in den Kampf eingreifen würden. Unterdessen bemühte sich Killian an den Kapitän zu kommen, der inzwischen von dem Mann mit der Augenklappe durchsucht wurde. Plötzlich flog ein Feuerball durch die Taverne und krachte auf den großen Sarazenen mit dem großen Zweihänder und erfasste damit auch die anderen Angreifer von Totes Pferd. Sie standen in Flamen und waren so abgelenkt das sie gar nicht mehr merkten wie das Stuhlbein, geführt von Totes Pferd, ihren Anführer der calimschitischen Gruppe zu Boden schickten.
Im Keller angekommen sah sich Thoringal um und entdeckte eine Tür, an der er lauschte und feststellte das es bei den Gesprächen um irgendwelche Schmugglergeschäfte ging. Er stellte ein Fass davor und versperrte somit die Tür. Es würde ihnen also niemand in den Rücken fallen. So machte er sich wieder nach oben.
Oben lieferte sich Strave mit einem Saraze ein Gefecht der besondern Art. Da er ihn auf Abstand halten musste und das war in der Taverne, wo überall gekämpft wurde sehr sehr schwer und so passierte es nicht nur einmal das die beiden Krummsäbel ihn trafen. Letztendlich konnte keiner für sich den Kampf entscheiden, auch wenn Strave ihn immer wieder hinderte ihm näher zu kommen.
Niemand hatte so richtig mitbekommen, das auf einmal in der Taverne einige Leute ihre Positionen vertauscht hatten, wo zuvor sich andere aufhielten. Der „fiese Schwertmeister“ und „die Todesschnäpfe“ brachen fast zur gleichen Zeit zusammen, wer hatte da seine Finger im Spiel. Auch der blonde Hühne von der nördlichen Schwertküste konnte sich, nachdem Thoringal ihn an die Wand befördert hatte, sich kaum bewegen, weil die Wand ihn festhielt. Ja die Holzwand hatte ihn halb assimiliert und gab ihn nicht mehr frei.
Die Tür ging von der Tavern auf und niemand geringeres als Madame Fley stand in der Tür. Der Mann mit der Augenklappe, viel nachdem ihn etwas getroffen hatte zu Boden und wäre beinah in den Spalt gefallen. Totes Pferd der nach wie vor sehr aufgebracht war, stürzte sich auf den zu Boden gegangenen Gegner von Strave und entlud seine Energie an dem nicht mehr unter den Lebenden Südländer.
Der Kampf war vorbei, Wachen strömten hinein. In der kurzen Zeit nutzten alle ihren am Boden liegenden Kontrahenten zu durchsuchen und so konnten einige Dinge ihren Besitzer wechseln. Vor allem die beiden Zauberwirker die eine Etage tiefer lagen, wurden Opfer von Jenotus langen Fingern. Sie würden eh die Beiden Zauberwirker beim Verhör auf der Wache, tiefer in die Sache reinreiten, dachte sich Jenotus. Er würde diese neu gefunden Zauberstäbe und die anderen Dinge untersuchen lassen, bei nächster Gelegenheit. Strave fand Gefallen an dem roten Umhang des Sarazen. Alle kamen aber zu dem Schluss, in diesem Lokal nicht länger verweilen zu wollen. So zog die kleine Gruppe weiter tiefer in die Stadt. Hatten doch Jenotus und Totes Pferd eine interessante Taverne heute im Laufe des Tages gefunden. Eine deren Wände so schief und krumm waren das man hätte annehmen können, sie wäre mit Hilfe von Magie entstanden. Nach eingehender Untersuchung und Befragung war dem aber nicht so. Ausserdem war heute viel los auf den Strassen, viele Kinder und auch ältere Leute waren zu sehen, war doch heute Grüngras, Frühlingsbeginn überall in den Reichen und das wurde auch hier in Freihandelshafen mit Spielen und farbenfrohen Bändern an den Bäumen und den Gebäuden gefeiert.
Die Wellen brachen an der „treuen Frenja“, die See war aufgewühlt, die Gischt auf den Wellenbergen war schaumig, Blitze zuckten am Himmel und der Horizont war kaum zu erkennen. Es war bereits die zweite Nacht, in der das Schiff dem Wetter ausgeliefert war. Das Schiff war auf dem Weg zu dem zweifelhaften Freihandelshafen, einer Insel, die 400 Seemeilen südwestlich von Tiefwasser lag. Sie wurde regiert von einen selbsternannten Tyrannen, mit dem Namen Tarnheel Embuirhan. Mit an Board des Schiffes war eine Expeditionsgesellschaft, die laut Aussage des Expeditionsleiters, der auch gleichzeitig der Kapitän des Schiffes, auf den Weg zum Korinn Archipel war. Einer Inselgruppe die weiter im Nordwesten lag, als die Insel die sie als nächstes erreichen sollten. Auf der Reise kamen die ca 40 Passagiere und Crewmitglieder sich näher, allein die Enge auf dem Schiff brachte es mit sich, spätestens aber in der Kombüse traf man sich von Zeit zu Zeit.
Besonders auffällig war ein alter Seemann, mit dem Namen Hug Sturmbrecher, dieser trug einen schon längst abgetragenem und an einigen Stellen, eingerissenem, blauen Uniformrock, einen zerissenen Umhang und einen ebenfalls abgetragenem Dreispitz unter dem er sein Gesicht verbarg, so gut es konnte. Seine rechte Hand schien er wohl bei einem Kampf verloren zu haben, denn statt einer Hand prangte dort ein Piratenhaken, mit der er die ganze Zeit eine kleine Schatzkiste umklammert hielt, ausserdem hatte er auch nur noch ein rechtes Bein, auf der linken Seite hatte er ein schon leicht in die Jahre gekommenes Holzbein. Von Zeit zu Zeit sah man bei ihm eine kleine Ratte, die er mit ein wenig alten Brot fütterte. In seiner Nähe stank es nach Rum, er saß immer abseits der anderen Passagiere. Fragte man ihn, gab der ständig betrunkene Mann, zusammenhangslose Sätze von sich. So war es für alle Beteiligte das Beste, ihn in Frieden zu lassen. So war es auch nicht verwunderlich das er auch abseits der anderen Menschen hier an Board in einer dunklen Ecke schlief.
Dann gab es diese grünäugige, junge, gewitze, Dame mit dem Namen Madame Fley. Diese war das genaue Gegenteil von diesem Hug, eine Person die die Unterhaltung suchte und bei manch einem Kartenspiel mit der Crew als Siegerin hervorging. Sie hatte oft einen flotten Spruch auf den Lippen, war aber nie respecktlos. Nach ihren Worten war sie auf der Reise um das Amt des Schatzmeisters, von dem anlaufenden Freihandelshafen Mintarn zu übernehmen, eingestellt von niemanden geringeren als Tarnheel Embuirhan selber.
Unterhaltung der ganz anderen Natur bot von Zeit zu Zeit ein witziger und kleiner Kerl namens Sören Halbtuch. Sören war wie die meisten Halbling auf Faerûn ein Leichtfuss. Wenn man es nicht gewusst hätte, hätte man den kleinen Kerl nicht zu der Expeditionsgesellschaft gezählt, viel eher zu den restlichen Passagieren des Schiffes, da er nicht so uniformiert war, wie anderen der Gesellschaft. Er spielte an den Abenden in der Kombüse mit seiner Laute auf und erheiterte so manch einen der Anwesenden. Er spielte auf eine Weise die selbst dem gefasstesten Seemann ein Tränchen, beim Vortragen herabrinnen ließ. Unter seinen Leider war auch das von einem Barde mit dem Namen Shael Dalek darunter. Dieser schrieb einst ein berühmtes Lieder über die Insel Mintarn, nachdem der grüne Drache mit dem Namen Gogornon Manmaster von einem Zauber bezwungen worden war:
From the golden mound he rose
His scales a brilliant green
The creature every man knows
to surpass any horrific dream
With tail, claws and massive fangs
The creature it did rear
The warrior’s position did not change
In his eye’s there was no fear
With a giant „whooshing“ sound
The dragon he did breathe
That knocked the warrior to the ground
Like a crushing wave of the sea
After the gas had cleared
The dragon gave a growl
The knight was laying near
His body on the ground
From across the cave a laugh was heard
To the dragon it was quite a shock
A man appeared and spoke a word
And the knights body turned back to rock
„You stupid dragon“ the mage did scowl
„It was all quite so clear“
„There is no need to scream or howl“
„You cannot outsmart Bannan Leer“
With an anger unsurpassed
The dragon roared his hate
Then the mage simply asked
„Why try to escape your fate?“
The dragon prepared to breathe again
In his eye’s there was no compassion
So the battle truly begins
In the wizards hand a glowing orb of ashen
Both breath and orb did fly
It was a sight to see
Screaming into the nights sky
The dragon would no longer be
As the dragon twitched his last
His eye’s locked on the spellcaster
„You are now in the past“
So died Gogornon Manmaster
Nicht zu vergessen war Kapitän Neuronimus Friesel, ein Mann mittleren Alters mit einer Schmarre im Gesicht und einem nach hinten gebundenen Pferdezopf. Er war nicht nur der Kapitän des Schiffes und recht erfahren was die Gewässer um Mintarn und Tiefwasser anging, sondern auch gleichzeitig der Expeditionsleiter der Gesellschaft, die soweit war bekannt, weiter zum Korinn Archipel weitersegeln würden und Mintarn nur als Zwischenstation benutzen würden um Frischwasser und andere Dinge aufzunehmen. Die Expedition bestand aus ca 10 Leuten und jeder der Anwesenden hatte, so macht es der Anschein, ein Spezialgebiet. Friesel selber war, wie die anderen auch, angeheuert worden um sich in die Gewässer vom Korinn Archipel vorzuwagen, da wohl dort ein Schiff gesunken sein musste das von besonderem Interesse war. Zumindest erzählten die Mitglieder von der Expedition das. An seiner Seite von Friesel war die meiste Zeit über ein Halbork zu sehen, häufig standen sie zusammen am Steuerrad der
Wie hoch die Entlohnung war, erfuhr Jenotus, ein Magiebegabter, von einem zauberkundigen, alten, weisen Elfen, der ebenfalls ein Mitglied der Expeditionsgesellschaft war, mit dem Namen Ibenir Teleri. Er saß des öfteren in der Kombüse, entweder über einem großen Wälzer, oder über einem eigenartigem, halbrunden Gegenstand, der nach aussage von ihm der Konzentration half. Er schien sich auf dem Gebiet der Beschwörung auszukennen, wer sonst würde sich für das 5. Buch des Compendiums „Felenarion“ von Eltargrim Irithyl interessieren, soviel hatte Jenotus aus ihm herauslocken können. Ein legendäres Buch, geschrieben von einem elfischen Hochmagier in der Stadt die heute nicht mehr existierte. Eine Stadt in der der Versuch scheiteret Elfen, Menschen, Zwerge und andere Völker zusammenzubringen, die Stadt des Liedes und der Liebe, Myth Drannor. Ibenir erzählte das dieses Buch lange als verschollen galt und vor einem Jahrzehnt wieder aufgetaucht sei, wohl wissend in den Händen eines roten Magiers von Thay. Der dieses aber im Tausch für ein anderes wertvolles Relikt aus seinem Besitz gab. Es war der Auftraggeber der Expeditionsgesellschaft, der ihm, Ibenir dieses Buch im Gegenzug für seine Unterstützung bei der Expedition, versprochen hatte.
Es war der zweite Abend an dem das Schiff von einem schweren Sturm erschüttert wurde, während Jenotus diesen Witterungen locker trotzte hatten andere dahingegen eher ihre Sorgen. So sah man an diesem Abend auch wieder einen schwarzharrigen, tätowieren, muskelbepackten Mann an der Reeling stehen. Seine leichte grünliche Färbung sah man kaum und als er wieder unter Deck ging, kam ihm der Kapitän entgegen, um wahrscheinlich Honn, den ersten Maat, auf Deck abzulösen. Der Mann, alle nannten ihn nur „Totes Pferd“, setzte sich, als er bei der Kombüse angekommen war, an den Tisch von Jenotus, Ibenir und Melchior. Letzterer, Melchior Sternenglanz, war ein jüngerer Halbelf mit strahlend blauen Augen. Er war recht eigenbrödlerisch und zog es ähnlich wie Hug vor, es eher abseits der Gruppen zu sitzen und wenn dann sah man ihn des öfteren bei Ibenir am Tisch, wie jetzt auch. An seiner Seite war ein grauer Wolf, der auf den Namen Mingan, hörte. Es verging eine Weile, plötzlich wurde Jenotus und Ibenir durch einen starken Ruck der durch das Schiff ging aus aus ihrem Gespräch gerissen. Danach kehrte eine Ruhe ein, der Sturm hatte sich anscheinen plötzlich gelegt. Das Schiff rollte kaum noch. Einige Passagiere und Crew Mitglieder wurden hin- und hergerissen. Man hatte das Gefühl, als hätte es auf der Backbordseite einen Felsen gestriffen, und wäre leicht vom Kurs gebracht worden. Eigenartigerweise knirschte kein Holz oder hätte das Gefühl, als wäre das Schiff auf ein Stein gelaufen. Totes Pferd und Jenotus und einige anderen eilten aus der Kombüse zu der Lucke die ans Deck führte und dann gab es einen erneuten Ruck, der die meisten zu Fall brachte. Totes Pferd entdeckte das, als er zur Luke ging, über ihm ein in der Takelage hängender Hadozee wie ein Beere von einem Strauch, von einem dicken Tentakel, gepflückt wurde. Er wurde so schnell weggerissen, das der über die Treppe nach oben gelangende Halbelf, diesen nicht mehr sah. Dafür sah er aber was über das Schiff hereingebrochen war, überall schlängelten sich schmatzende, krakenähnliche, dunkelgrünliche Fangarme über das Deck, dem Mast und in der Takellage lang. Totes Pferd rannte geschickt, den Armen ausweichend, zum Steuerrad des Schiffes, wo Honn und Neuronimus standen, sie waren in arge Bedrängniss durch die Fangarme geraten. Zwei Fangarme hatten sich um das Steuerrad gewunden und versuchten es aus der Halterung zu reissen. Der herbeigeeilte Halbelfe schlug mit seiner Machete zu, nur um festzustellen, das seine Waffe von dem zähen Tentakel zurückfederte. Als Nächster tauchte Jenotus auf dem Deck auf. Er erhob sich in die Lüfte, um den schlagenden Fangarmen zu entgehen und um eine bessere Übersicht über die Situation zu bekommen. Leider behinderte das Segeltuch, des zweiten Mastes, ein guten Rundumblick. Gab aber den Blick auf ein langen Fangarm frei und das nutzte Jenotus und murmelte, während er sich in der Luft befand ein paar Worte woraufhin auf das Tentakel mehrere schwarze Dornen zuschossen und sich tief in den Fangarm eingruben. Das Wesen heulte ein wenig auf. Kurz daraufhin flog ein schweres Eichenfass an Jenotus vorbei, er hatte die Aufmerksamkeit von der Kreatur sicher. Der Barbar, unterdessen am Steuerrad angekommen, versuchte mit seiner Machete und seinem Speer die Tantakeln zu treffen, aber sie federten von der gummiartigen Haut ab, die Situaton wurde sogar noch schlimmer, als die beiden Tentakeln das Steuerrad abrissen und mit ihm der 1. Maat, noch hängend an dem Rad, durch die Luft wirbelte, während der Kapitän über Board ging und aus den Augen des Barbaren verschwand. Er tauchte kurze Zeit später an der Reeling, an einem Seil hängend, wieder auf. Unterdessen waren noch mehr Passagiere an Board gekommen. Mademoiselle Fley griff das ihr am nächststehende Wesen an, oder waren es die Tentakeln des Wesens? Auch Ibenir und Kilian, ein Geistlicher, tauchten auf dem Deck auf. Während Kilian bei seinem Auftauchen durch die Luke, von einem Tentakel getroffen wurde, schaffte es der alte Elf mit einem aufgeschlagenem Buch, lesend, sich hinter einem Mast zu bringen. Jenotus merkte wie hoffnungslos die Situation am Heck war und fing wieder an Worte in den Sturm zu murmeln. Totes Pferd gab die verlorene Position am Heck auf und rannte den dicken Tentakeln ausweichend zu der angehenden Schatzmeisterin, um sie aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Es ging ein weiterer Ruck durch das Schiff. Was war passiert? Bei dem Scylla von Ibenir tauchen im Wasser Rückenflossen von mehreren großen Haien auf. Kurz danach glitten die Tentakel, des an der vorderen Backboardseite befindenen Scylla ruckartig ins Wasser, dabei riss es alles mit, dabei wurde ein riesiges Loch in den Bug der treuen Frenja gerissen, wo zuvor noch der Scylla gewesen war. Die Freude der Beobachter, währt nur kurz, denn als Ibenir sich von dem Zauber sich ein wenig erholen wollte, schoss ein Tentakeln vorbei an Madame Fley vorbei auf den Zauberwirker und traf den Alten so schwer das er mit dem Kopf an ein schwers Fass geschleudert wurde und schlaff an dem Fass zusammensackte. Blut sickert über die Planke wo sein Kopf lag. Totes Pferd packte die Wut, er drosch mit voller Kraft auf das Tentakeln ein und hatte Erfolg, er trennte es von den dem restlichen Körper ab und konnte der Miss Fley aus ihrer Situation befreien. Totes Pferd entdeckte den am Boden liegenden alten Elfen, stellte fest das sein Leben aus ihm schon gesickert war und wollte den Körper an den Scylla übergeben, wurde aber rechtzeitig von Jenotus mit den Worten „Haltet ein, werft ihn nicht über Board“ gestopt. Er legte den leblosen Körper den er eben noch dem Unwesen übergeben wollte ab und sah noch wie ein Tentakel auf ihm zugeschossen kam, es auf etwas prallte und das war nicht er und er hörte wie etwas Schweres gegen den Mast hinter ihm krachte und die knarrenden und ächzenden Geräusche, des Mastbaumes. Der Mast war gebrochen und war auf die Backboardseite des Schiffes gefallen.
Totes Pferd hielt dem Kraken seinem abgetrennten Tentakel hin und fluchte und schimpfte, er brachte sich in Rage. Kilian unterdessen hatte die Augen aufgeschlagen und ging geduckt zu dem lebelosen Körper von dem Elf. Jenotus hatte inzwischen aus seiner Perspektive die Felsen die vor ihnen lagen gesichtet und reagierte inständig, das Steuerrad war zerstört und so blieb nur noch das Ruder. So flog er zum Bug des Schiffes und konzentrierte sich nur noch auf das Ruder und es zu bewegen. Die Welt um ihn herum verschwand und nur das Ruder war zusehen, das Ruder das sich bewegen musste. Das Wesen, welches gegen Madame Fley und Totes Pferd kämpfte, setzte nicht nur die Tentakeln zum Kampf ein, sondern hielt, mit einem der 4 Tentakeln die Luke zu, aus der unter anderem Jenotus, Kilian, totes Pferd und einige andere gekommen waren. Nun kamen aber auch der Kapitän und sein 1. Maat zu der Gruppe und drangen ebenso auf das Tier ein. Die Felsen veranlassten erst das eine, dann das andere der beiden Scylla´s sich an Board des Schiffes zu ziehen. Das nutzte Totes Pferd aus und er drang verstärkt in seiner Wut auf den fischartigen Kopf des Wesens ein. Die Kreatur musste viele Schläge einstecken. Die Luke war frei und es tauchte der Kopf von Sören auf, er spielte die ganze Zeit schon auf seinem Instrument und hatte so die Gruppe auf Deck gestärkt, auch wenn er nicht persönlich auf dem Deck sich befand. Aus seinen Augenwinkel erkannte Totes Pferd, wie ein Totgeglaubter, wieder unter den Lebenden weilte. Nicht weit und gestützt von Kilian und dem Barden stand Ibenir wieder, er rezetierte einige Silben aus seinem Buch und plötzlich nahmen die die an deck waren ein weiteres, größeres Krakenwesen war. Sollte das das Ende des Schiffes sein? Doch zu ihrer Verwunderung schlang sich plötzlich die Tentakeln um den verletzten Scylla und zog es vom Deck ins Wasser, danach sah man wie die größere Kreatur sein Maul aufmachte und den Kleineren frass. Jenotus Versuch das Ruder zu kontrollieren war von Erfolg gekrönnt und sie waren durch eine enge Passage von einigen Felsen gekommen, nun lag vor ihnen die Küste der Insel. Wäre Ibenir und Killian nicht dazwischengegangen wäre Totes Pferd auf Sören losgegangen, da er dachte er hätte etwas mit den Kreaturen zu tun. Er ließ aber aber ab, als die anderen ihn versicherten das Sören nichts mit dem Erscheinen der Kreaturen zu tun hatte. Da am Bug keine Kreatur mehr war, ging die Gruppe komplett zum Heck und gingen auf die letzte Kreatur los, das inzwischen versuchte das Ruder zu zerstören. Es gab ein großes Gemetzel und mit nur noch 2 Tentakeln floh es lentzendlich ins Wasser. Der Kaptiän gab dem Befehl alle Segel zu raffen, denn noch machte das Schiff ein wenig Fahrt. Schnell ware die Crew in den Masten und rafften die Segel. Jenotus kappte ein paar Segel und der gebrochene Mast wurde dem Meer endgültig übergeben.
Die ersten Strahlen von Sûne ergossen sich über das schmutzige Deck und tauchten das Meer in warmes Licht. Jenotus landete auf dem Deck und Totes Pferd ging die Treppen unter Deck. Dort sah er vor dem großen Loch in dem Bug, Melchior stehen der seine Händflächen an die Schiffsplanken hielt und vor sich hin brummte. Entschlossen ging Totes Pferd auf ihn los und verursachte, das das Schiff knirschte und sich Risse ausbreiteten. Schon wieder war Ibenir zu hören auf dem Deck. Er hatte mitbekommen das Melchior, der versucht hatte den Bug des Schiffes zusammenzuhalten aus seiner Konzentration gekommen war. Kurze Zeit später tauchten 2 Wale neben dem Schiff auf. Der eine Wal schmiegte sich an die Backboardseite, während der andere Wal gegen die Steuerboardseite drückte. Neuronimus Friesel gab Ibenir Instruktionen und schon gewann das Schiff an Fahrt und die treue Frenja lief in den Vormittagsstunden, begleitet von vielen Schaulustigen, in den Freihandelshafen Mintarn ein. Viele Flaggen waren zu sehen, darunter auch ettliche Piraten und Freibeuter die in Tiefwasser, Luskan und Baldurs Gate gesucht wurden. Das Schiff lief einen Kai an, ein wenig abseits der großen Schiffe und sobald die Planke ausgelegt war, bekamen sie Besuch vom Hafenmeister. Es gab nicht viele Tage, wo ein kaum fahrtüchtiges Schiff, begleitet von 2 Walen, hier anlegte.
Neuronimus Friesel – menschlicher Freibeuter mittleren Alters Rang: Kapitän auf der „treuen Frenja“/Expeditionsleiter (Expedition)
Ibenir Teleri – elfischer Beschwörer (Expedition) – 5. Buch des Compendiums „Felenarion“ von Eltargrim Irithyl (Rote Magier der Thay)
Honn – Halbork im mittleren Alter Rang: 1.Maat auf der „treuen Frenja“ (Crew)
Kilian – menschlicher älterer Priester (Crew)
Madame Fley – ihren Augen zu Schlussfolgern /Schurkin (Passagier) – Info angehende Schatzmeisterin von Tarnheel
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