Dem Schlachtfeld entgegen (Legion of the Trusted)

Dem Schlachtfeld entgegen (Legion of the Trusted)

Die letzten Angelegenheiten in Orkfels wurden geklärt und eine Bestandsaufnahme Xhorguls Wissens über ihre Zielregion gemacht. Ohne Ortskundigen wäre die Reise riskant, so viel stand fest.

Ihre Lösung kam durch die Tavernentür spaziert, nachdem sich ein Paladin angeboten hatte, den Trupp zu begleiten, welchen sie ablehnten. Ein Halbelf der sich als Felerian vorstellte war bereit sich für einige Taler und im Falle von Gefahren für Beutebeteiligung anheuern zu lassen. Sein wahres Spezialgebiet sei der Wald und von sich aus hielt er den Weg durch die Berge für sehr unsicher, doch er ließ sich bereden, diese direkte Route zu nehmen. Fenner hatte in den letzten Tagen von Rift auf einem seiner Streifzüge erfahren, dass es bald weiter gehen würde und stieß am nächsten Morgen hinzu. Lyari hatte von Felerian gehört, dass es im Hochwald derzeit politische Spannungen gab und fühlte sich verpflichtet, dort nach dem Rechten zu schauen. Das war vielleicht strategisch unklug, doch ließ er sich nicht bereden und Xhorgul versicherte, dass er, so sie den Hammer denn gefunden hätten, er Lyari dank seiner göttlichen Magie benachrichtigen könne.

Fenner, Felerian, Xhorgul und Rift also zogen dem Schlachtfeld entgegen. Ihr Weg führte einmal mehr durch Dreistein und an Fallgrims Höhle vorbei, wo sie weitere Informationen sammelten, indem sie einige Stunden seine Bücher wälzten. Das gesuchte Schlachtfeld beziehe sich auf eine Auseinandersetzung zwischen Abator und Moradinanhängern. Dort sei der Hammer verschwunden.

Auch wurden zwergengeschichtliche Einzelheiten aufgedeckt, deren Zusammenhang zum gesuchten Hammer noch nicht klar wurde, doch vielleicht sollten sie sich als nützlich erweisen. Arundil Steinhammer und Durgedin der Schwarze waren starke Namen auf die sie stießen und es gab Verweise auf Kun-druka, wo Steinhammer im Kampf gegen Orks bei einem Überfall erschlagen worden sei, doch seine Macht sei zu stark gewesen, weshalb er bis heute durch die Hallen geistere.

Am ersten Lagerfeuer dann zeigte Felerian der Gruppe einen seltsamen Gegenstand, den er von einem sterbenden Zwerg nahe des gesuchten Schlachtfeldes bekommen hatte. In einem Beutel mit Drachensymbol habe dieser ihn transportiert und als Xhorgul anfing zu beten, leuchtete er für ihn leicht auf und der Zwerg konnte Runen erkennen, welche den Gegenstand als „Ein gleiches von vielen“ betitelte, doch sonst nichts weiter Preis gaben.

Ihre ReisDem Schlachtfeld entgegen (Legion of the Trusted)e zu Fallgrimm war trotz des bekannten Weges nicht vorfallsfrei verlaufen. Während einer Rast an einer bisher nicht genutzten Stelle wurde Xhorgul durch auf ihn zueilende Schemen gestört. Geisterhaft schwebende Skelette, drei an der Zahl näherten sich dem überraschten Trupp, der sich schnellst als möglich kampfbereit machte. Mit Stimmen die aus dem Jenseits herüber schrien beschimpften die Wesen die Gruppe für das stören ihrer nicht-ganz-so-ewigen-Ruhe. Einige Schläge wurden ausgetauscht und Felerian vergoss sein erstes Blut mit der Gruppe ohne zu weichen. Rift hatte bemerkt, dass die Wesen noch Verstand besaßen und rief ihnen beschwichtigend eine Entschuldigung entgegen. Es sei ihr Fehler gewesen, sie wollten ihre Ruhe nicht stören. Der Kampf pausierte und einige ruhig, diplomatische Worte weiter geleiteten die Geister die Gruppe zu ihren Gräbern, da ihnen von Xhorgul der Segen und ewige Ruhe zugesprochen wurde. Offensichtlich hatte es sich um die Besatzung eines alten Wachturmes gehandelt, denn sie wurden zu den Ruinen eines Turmes geleitet, an dessen Mauern die Seelen nun Ruhe fanden.

Trotzdem suchte die Gruppe den Rest der Nacht weiter entfernt eine neue Raststätte.

Bevor sie schließlich die Berge erreichten lag, knapp abseits ihres Pfades ein derb gezimmertes Häuschen und ihnen schlug modriger Geruch entgegen. Fenner hätte es links liegen gelassen, wäre das Interesse der anderen nicht groß genug gewesen. Rifts Sinne zeigten, dass kein lebendes Wesen mehr im Haus sei und Fenner ging schließlich herein. Kalkstaub war vor Türen und Fenstern verteilt. Xhorgul schaffte es lange Zeit nicht, sich vom Vorhof des Hauses zu trennen, denn dort stand ein Amboss aus Vulkangestein, verziert mit zwergischen Runen und er fand bei der nahen Esse einen Trank, offensichtlich um Gravuren in Stein zu ätzen. An der Kante der Esse klebte Blut.

Im Haus selber lag die Leiche der Schmiedin, ein Loch im Hinterkopf. Und gleich nachdem Felerian Falle und Schloss der gefundenen Falltüre entschärft hatte, fand Rift die entsprechenden Schlüssel im Schuh der Leiche. Der vermutete Mord muss gut zwei Monate vergangen sein. Aller Schmuck und Wertgegenstände waren entwendet worden, doch die Falltüre hatten die Räuber offensichtlich übersehen. Die Esse hatte eine Verlängerung in den Keller hin, was Rift genug irritierte, um Felarian zum Suchen anzuregen. Ein klassisch drehbarer Kerzenständer enthüllte einige Pergamente. Sie beschrieben die Wirkweise einer offenkundig magischen Robe, welche Xhorgul gleich auf den ersten Blick gesehen hatte und die Rezepte für bestimmte Farben, welche die Frau offenkundig hergestellt hatte, denn es fanden sich viele Reste. Xhorgul als liebhaber handwerklicher Kunst steckte sich einiges an Material ein, während Rift sich bei den Stoffen bediente, um genug Wärmespendendes bei sich zu tragen, sollte im Pass wider erwarten doch Schnee liegen. Fenner war derweil um das Haus herum gezogen und gleichzeitig mit einem fiesen Trillern im Ohr wurde ihm seine Fähigkeit zur eigenständigen Bewegung geraubt. Rift fand ihn nach kurzer Zeit und auch er hörte dass Geräusch und konnte in der Ferne etwas wie einen überdimensionierten, weißen Schneewurm sehen, den er als Geräuschquelle vermutete. Nicht der sicherste Weg durch den Schnee… offenkundig.

Felerian, der Wanderer

Felerian, der Wanderer

Man sollte meinen, wenn man in einer wohlhabenden Familie aufwächst, dass man sorglos und zufrieden leben kann. Felerian musste allerdings andere Erfahrungen machen.  Als jüngster und einziges Mischblut unter den 5 Geschwistern, war es nicht immer leicht für den Halb-Elfen. Nach seiner Geburt wurde seine Mutter schwer krank und sowohl sein Vater als auch die Geschwister machten Felerian dafür verantwortlich. Wie nicht anders zu erwarten war, war Felerian ein Einzelgänger und hatte nur wenig Freunde.

Mittlerweile waren die Kinder zu Jugendlichen herangewachsen. Eines Tages kam ein alter Freund der Eltern auf seinen Reisen an ihrem Anwesen vorbei und besuchte die Familie. Er erzählte von unzähligen Abenteuern und spannenden Reisen. Seine Geschwister waren schnell gelangweilt und glaubten kaum ein Wort. Der kleine Halb-Elf saß mit funkelnden Augen zusammen mit dem Freund seiner Eltern stundenlang vor dem Kamin und konnte gar nicht genug Geschichten hören.

Einige Tage später kamen seine Geschwister mit ein paar Nachbarskindern zu ihm und meinten sie wollen zusammen im Nahegelegenen Wald Abenteuer erleben, bräuchten dafür allerdings eine Karte. Felerian sollte diese beschaffen. Dafür musste er in die örtliche Bibliothek eindringen und die stehlen. Und es dauerte nicht lang, da trat der Junge mit einer Karte in seiner Hand aus der Bibliothek vor die anderen. Alle waren sie erstaunt. Man konnte den Gesichtern seiner Brüder den Neid aus den Augen lesen.

Nur eine Nacht später machten sie sich mit der Karte auf in den Wald. Doch es kam anders als erwartet. Die Gruppe wurden von einem Wolf angegriffen. Schnell drehten sie um und flüchteten, doch bekam der Wolf den jungen Felerian zu fassen und versetzte ihm eine schwere Wunde. Irgendwie schaffe es der Junge sich zu befreien und zu entkommen.

Zuhause angekommen, wurde er sofort bestraft. Er hatte eine Karte gestohlen und sich mitten in der Nacht raus geschlichen und seiner Mutter Kummer besorgt. Zur Strafe durfte er nicht mit auf die Reise. So macht sich seine Familie auf den Weg und Felerian blieb allein zurück.

Felerian, der WandererZufall oder Wille der Götter? Keiner vermag es zu sagen. Nach einer Woche erreichte Felerian eine Nachricht, seine Familie sei überfallen und getötet worden. Wut und Trauer überkamen den Jungen. Was sollte er tun? Wie ging es nun weiter? Er zog sich vollständig zurück und niemand bekam mehr etwas von ihm mit.

Da lag er nun, einsam in dem großen Anwesen. Die Gedanken bei seiner Mutter und der Nacht, als der Junge die Karte entwendete. Wäre das nicht passiert, würden die anderen noch leben. Ein Knarren unterbrach seine Gedanken. Schnell zückte er den Dolch, welchen er vom Abenteurer als Geschenk bekam und schlich langsam durch das dunkle Haus. Ein Dieb!! Vielleicht einer der Mörder seiner Familie. Langsam schlich sich der Junge an und überwältigte den Einbrecher. Ob es wirklich einer der Mörder war, konnte er nicht feststellen, da Felerian ihn sofort tötete. Hier war es nicht mehr sicher. So packte Felerian seine Sachen und machte sich in Welt, die Mörder seiner Familie zu finden.

Als sich Felerian dem Wald näherte, traf er auch eine geheimnisvolle Elfengestalt. Sie führte ihn in dem Wald in ein Versteck. Dort verspricht ihm der Unbekannte den Pfad der vollkommenen Vergeltung. In seiner Trauer stimmte Felerian zu ohne diese Person zu kennen.

So lernte der Halb-Elf die Kunst des Tötens in Heimlichkeit und wurde ein wahrer Dolch der Stille. Einige Jahre zogen dafür ins Land. Der Stolz seines Lehrers, welcher den Jungen als seinen besten Schüler betitelte. Nun stand Felerian kurz vor dem Ende seiner Ausbildung. Er sollte eine ganz besondere Aufgabe, viel mehr eine Chance bekommen. Sein Lehrmeister führte ihn zu den Mördern seiner Familie und bot ihm damit Möglichkeit Vergeltung auszuüben. Ohne zu zögern machte sich der Schüler ans Werk. Allerdings musste Felerian feststellen, dass es sich um eine Gruppe von Halb-Drow handelte. Er hatte vom ihrem Schicksal gelesen und fühlte sich ihnen auf eine besondere Art verbunden. Er weigerte sich den Auftrag auszuführen und zog den Zorn seines Meisters auf sich.

Felerian tötet seinen MeisterDa der Meister nicht nur enttäuscht war, dass sein bester Schüler versagt und so weich war, sondern als Elf einen unglaublich großen Hass auf die Drow hatte, ging er zum Angriff über. Was ließ seinen Schüler zögern und schließlich von den Missgeburten ablassen? Wieso hatte sein Schüler auf einmal Mitleid mit diesen Abscheulichkeiten? Was auch immer es war, man hatte ihn betrogen und verraten! Es kam zum Zweikampf zwischen Schüler und Meister.

Während des Kampfes wurde Felerian am Auge verletzt und musste eine Narbe davon tragen. Nach einem spannenden Kampf zwischen den beiden Dolchmeistern, konnte der Halb-Elf den Sieg erringen und brachte seinen Meister für immer zum Schweigen.

Er schenkte den Halb-Drow das Leben und sah seine Ausbildung mit dem Tod seines ehemaligen Meisters als beendet. Von nun an würde er für sich leben. Ein Leben ohne Regeln und Gesetze. Niemand würde ihm etwas vorschreiben. Von da an verbrachte Felerian sehr viel Zeit im Hochwald und kehrte nur selten in das alte Anwesen seiner Familie zurück. Jedes Jahr zum Todestag ging er zurück, um zu trauern, lebte sonst das Leben eines Streuners

 

Der Sammler – Kapitel I – Die Verführung (The Grey Guardians)

Der Sammler – Kapitel I – Die Verführung (The Grey Guardians)Der Sammler – Kapitel I – Die Verführung (The Grey Guardians)
Die Gruppe wanderte durch die Gänge, in der Hoffnung jemanden anzutreffen, dabei blieben sie auch für einen Moment an einem Spalt, der einen Blick auf das innere des Kerkers freigab. Angekettet saß dort ein Lebewesen, als sie näher kamen stellte sich dieser als Stahlauge vor. Daraufhin befreiten Tirza und Franz ihn und halfen ihn auf die Beine. Er war von seiner Haft gezeichnet und konnte sich mit Müh und Not auf den Beinen halten. Hingegen wurde die gefangene Waldelfe gefesselt und mit zum Kerkerbereich genommen. Die Orkin trug das kleine Elflein auf den Schultern und lies es, als auch sie bei Stahlauge angekommen ist, unsanft zu Boden fallen. Die Elfe beschwerte sich, jedoch kümmerte sich keiner groß darum.Nun wurde Stahlauge begutachtet. Fynn machte sich daran den Körper zu ertasten. Jeder andere konnte sehen, dass das humanoide Wesen anscheint mit einer Art Steinhaut überzogen war, darunter jedoch normal lebendiges Fleisch, wie auch Knochen und Muskeln befanden.
Während jeder auf Stahlauge fixiert war, erschien hinter Lo Pan eine Halblingsdame die sich ihm gleich an den Hals schmiss. So primitiv wie der dicke Halbling gestrickt ist, hat er sich sofort darauf eingelassen und bemerkte nicht, wie er eingelullt wurde. Sie wechselten ein paar Worte, das Lo Pan sie gerettet habe, er ein Held sei, die Menschenfrau die Gruppe spalten würde und noch einige kleinere andere Dinge. Kurz danach küsste die Halblingsfrau Lo Pan und entzog ihm seine Lebenskraft, er wurde leicht gräulich, schwach auf der Brust und die Beine schienen sein Gewicht nicht mehr tragen zu können.Nach einer gefühlten Ewigkeit machte sich die Gruppe daran die beiden zu trennen, immer noch scherzend ob die beiden nicht eine Zelle für sich allein haben möchten. Nachdem Lo Pan nicht mehr in der Umarmung gefangen war, kehrten seine Gedanken langsam wieder zurück. Er zögerte nicht und beschoss die Halblingsdame mit magischen Geschossen, diese schienen jedoch nicht die Haut oder besser gesagt, ein kleines Flirren über der Haut zu durchdringen.
Die Dame schaute entsetzt und fragte, was das solle. Warum er sie Angreife und umbringen wollte und schaute wehleidig zur Gruppe. Sodann ging Lo Pan mit seinem Wanderstab auf die Dame zu und schlug auf sie ein. Er verletzte sie nicht, die Haut nahm keinen einzigen Kratzer hin und Lo Pan verausgabte sich völlig, so sehr, dass er zur totalen Erschöpfung sich nur noch in eine Ecke schleppen konnte.Stahlauge begutachtete derweil auf magische Art und Weise, nachdem er Holzi versprach ihn zu beschützen, den Raum und entdecke hinter der Tür vier magische Auren. Als er durch das Schlüsselloch lugte, konnte er nur vier Hebel sehen.
Fynn machte sich bereit zu meditieren. Nachdem er sich ein Eck gesucht hatte und in die Meditation abdriftete, merkte er eine für ihn komische Präsenz. Ein Wesen mit ledrigen Flügeln, kleinen Hörnchen die aus der Stirn wuchsen und ein Reptilien ähnlicher Schwanz wedelte hinter dem Rücken der Frau hervor. Sie sah, trotz ihres dämonischen Aussehens, sehr gut, sehr verführerisch aus. Nach einem kleinen Moment der Überraschung, der keinen Liedschlag andauerte, beharkten sich die beiden mit ihren Fäusten bzw. auch Krallen. Fynn steckte mehrere Schläge ein, konnte das dämonische Wesen jedoch auch verletzten, soweit, dass sie die mentale Ebene verließ. Sie verschwand einfach und jeder auf der materiellen Eben konnte sehen, wie die Halblingsdame entschwand.Zur gleichen Zeit befreite sich die Waldelfe und machte sich daran, Stahlauge, Holzi und Tirzi anzugreifen. Nach einem Säureatem, ein paar wild umherfliegenden Bolzen und gut gezielten Hammerschlägen, fiel die Waldelfe mit einem zerschmettertem Kopf zu Boden.

Holzi hatte, als er sah dass die Waldelfe sich befreite, die Beine seines Reitschweines in die Hand genommen und floh. Er rief nur noch „Stahlauge, du machst das schon!“ und schon war er nicht mehr zu sehen, geschweige denn zu hören.
Jedoch fand Holzi, wie auch nach dem Kampf der Rest der Gruppe heraus, dass der Tunnel aus dem alle gekommen waren, mit einem großen Loch gesäumt war. Lo Pan meinte zwar, nachdem alle wieder zu den Zellen gekommen sind und Lo Pan kurz vorm schlafen war, er könne drüber fliegen. Jedoch müsste der Rest sehen wie er es anstellen würde das Loch zu überqueren.

Tirza und Stahlauge erkundeten derweil das Gemäuer in welchem sie sich befanden. Beide fanden eine geheime Tür, welche sich leicht öffnen ließ. Tirza erkundete den Gang, welcher hinter der Tür lag und in welchen Stahlauge nicht hinein passte. Der Gang war lang, er bog zweimal ab, bis am Ende eine Tür erschien. Tirza öffnete die Tür und fand ein Raum mit vier Hebeln wieder. In dem Raum war eine weitere Tür und dahinter lag der Zellentrackt, in dem Lo Pan, die Orkin und Fynn schliefen.
Tirza holte Stahlauge ab, er war erstaunt wie lange sie weg war und dass der Weg zum Zellentrackt führte.

Nun warteten das steinerne Wesen, der alte Mann auf seinem Schweinchen und die junge Bardin darauf, dass der Rest aufwachen würde und sie beratschlagen können, wie es nun weiter geht.

Stahlauge

StahlaugeRasse: Goliath
Name: A-ath Stahlauge
Nachname:  ka-e-lo-lak-gan-e
Augenfarbe: Stahlgrau
Primärklasse: Kleriker
Gottheit: Kuliak, The dead Goddess
Größe: 2,25m
Gewicht: 145 kg
Heimatgebirge: Grat der Welt

 

Als A-ath Stahlauge eines Tages auf Jagd war und sich eine Mittagsrast gönnte um darauf zu warten, dass die Jagdbeute sich aus ihrem Versteck wieder in offenes Gebiet begibt, verpasst er die Riesen-sippe, welche den Goliath-Stamm angriffen und einige Goliath in den Tod schickten bevor sie besiegt werden konnten.

Stahlauge ist von seiner Statur ein eher duchschnittlicher Goliath und entspricht auch in seinem kompetitivem Wesen dem normalen Bild eines Goliaths.

Da A-ath Stahlauge als Strafe verbannt wurde und diese Geschichte auch gleichzeitig an die von Kuliak erinnert, wandte er sich ihr zu und lebt nun unter ihrem Schutz und in ihrem Namen.

Als Stahlauge seinen Clan und den Grat der Welt verließ schloss er sich anderen Klerikern und klerikalen Gruppierungen an und erlernte so zwischenzeitlich einige Fertigkeiten eines „Church Inquisitor“ und befindet sich momentan auf dem Pfad eines „Ordained Champion“.

 

Wenn man (als Mensch) Stahlauge begegnet, steht man erstmal einem grauen „riesen“ gegenüber, der einen ebenso gigantischen (silbern überzogenen) Morgenstern schwingt.
Eine Kugel so groß wie ein Menschenkopf, mit gefühlt riesigen Spitzen und einer Gesamtlänge, welche einen kleinen Menschen übertrifft.
Außer eine Brustplatte bedeckt fast nichts seine mit Lithodermen (münzgroße Hautknubbel aus Knochen) gepflasterte Haut, welche Steingrau und mit hellen Flecken gemustert ist.
Dahinter verbirgt sich eine optimistische offene freundliche Persönlichkeit, welche immer zu einem freundlichem Wettstreit bereit ist.

 

Charsheet

Das große Feilschen (The CollectorZ)

Das große Feilschen (The CollectorZ)

Prolog:

Ein Bild sagt mehr als viele Worte:

G4CDCmoSession:

Die Collectorz begannen ihr Abendteuer in der extraplanare Sphäre des Robentricks von Jenotus. Jener, gestärkt durch die neuerlichen Studien der Magie, verbrachte die Nacht mit der Vorbereitung eines Rituals anstelle von Schlafen.

Als die anderen aufwachten, saß er schwebend im Schneidersitz und murmelte langsam Psalme der Kraft, die langsam an Intensität zunahmen.
Die kraftvoll klingenden Worte des Magiers hallten im engen extraplanaren Raum, Lichter verschiedener Farben vermischten sich mit dem grauen schleier der Umgebung.
Magie fuhr in die Begleiter und sträkte sie für den Tag, Kraft, Zähigkeit und Resistenzen gegen das, was kommen sollte. Die CollectorZ befanden sich in großer Gefahr und Risiken sollten zu diesem Zeitpunkt gewiß nicht eingegangen werden.

Zunächst wurde der Gefangene Pakim den lokalen Wachen übergeben. Bis die Gruppe in Richtung Calimshaven aufzumachen.
Mit dem Gruppenflugzauber legten die CollectorZ schnell Meilen hinter sich. Fligend über die Wüsten von Calimshan verlor Alina fast ihre Rüstung als sie feststellte, dass sie es nicht schaffte sich im vollen Flug umzuziehen.
Dafür stellte sie allerdings sicher, dass ihr nackter Anblick auch bei den lokalen Bauern bekannt ist.

Das Juwel der Dunkelheit, welches aus dem Vertrag mit dem Dämonen der fligenden Festung erhalten wurde, konnte endlich identifiziert werden. Es handelte sich um einen verfluchten Edelstein, der die Position und Gefühle zu einem „Partnerjuwel“ sendet.
Die Gruppe begann zu verstehen, wieso offenbar ihre Position immer bekannt zu sein schien.

Als die Gruppe am Abend des zweiten Tages in Kalimhafen ankam, reisten sie zum Vater von Selena. Jener besaß ein riesiges, aber etwas heruntergekommenes Abwesen. Die fehlende Pflege zeugte von schlecht laufenden Geschäfte als Gladiatorenhändler.
Nach erfolglosem Abendfest, scheiterte die Frage, ob man Selenas Vater bei dem Aufbau seiner Schule helfen könne. Auch Angebote in der Arena anzutreten wurden leider nicht angenommen. Speziell Jenotus, der es auf die junge Selena abgesehen hatte, war „verärgert“. Aus Frust gingen die CollectorZ auf Einkaufstour, um den verfluchten Stein zu verkaufen.

Nach einem schweren Handel, vielem Zureden und etwas südländischen Ausschmücken des Wertes, einigte man sich auf 25.000 Gold, welches von den CollectorZ umgehend in magische Gegenstände investiert wurde. Die Stärke der Gruppe nahm zu, Verstärkungen, die im Kampf gegen die Dunkelheit dringend benötigt werden.

 

Nach zähem Handeln wurde der Stein an einen Händler verkauft.In freudiger Erwartung war das nächste Ziel der Tempel der Sharess. Sollten noch mehr Priesterinnen in leichter Bekleidung an einem Ort existieren?
Ein kurzes Gespräch mit den Schwestern des Ordens offenbarte, dass es offenbar Angriffe von Dämonen auf die Priesterinnen gab. Vielleicht könnte dies mit dem Ritual um den fliegenden Tempel zusammen zu hängen.
Offenbar scheint ein Schurke namens Dredreb Dsohan dafür verantwortlich sein, der im nahegelegenden Tempel der Temora zu sein schien.

Wenige Minuten später flogen die CollectorZ bereits in den Innenhof besagter Tempelanlage.Nach einer kurzen Auseinandersetzung gab der letzte Verteidiger auf, der sich offenbar als Söldner entpuppte.
Bald durchsuchten die Helden die Tempelanlage. Neben einigen Dokumenten, die die Tempelanlage in Verbindung zum Ritual des fligenden Tempels brachten.

Offenbar scheint die Tempelanlage nur als Deckmantel für eine Operation gedient zu haben. Unklar verblieb wie der Dunkelelf, der offenbar in diesem Tempel gesehen wurde, in die ganze Situation eingebunden war. Steckte er hinter dem Plot, hatte die Tempelanlage etwas mit dem Ritual der vergangenen Tage zu tun – und in was waren die CollectorZ hinein geraten.
Nach dem Öffnen des Eingangs, gelang die Gruppe in eine alte – sehr alte – Tempelanlage. Unangetastete, alte Räume eines uralten Gewölbes zeigten sich den Helden. Nach einigen Fallen, entdeckten die Helden einige Zeichen, die auf einen Namen – „CARSUS“ – hindeuten.
Carsus galt vor 4.000 Jahren als Erzmagier und Wunderkind. Seine Anhänger verehrten ihn für seine Visionen einer Zivilisation, die sich den Schatten Untertan zu machen. Seine Enklave der Gleichgesinnten folgten seinem Vorbild.

Doch sein Größenwahn sollte sein Verderben sein, als er versuchte mit Hilfe eines epischen Zaubers einer Gottheit seine Kraft zu stehlen. Dies sollte sein Untergang gewesen sein.

Soweit die Geschichte – unsere Helden machten sich auf, um die Ruinen zu erkunden. Nach ein paar weiteren Fallen trafen sie auf einen Raum mit dämonischen Kreaturen – kleine, hinterhaltige, lachende Kreaturen griffen an, aber mussten schnell feststellen, dass die Gruppe und ihre divine Macht stärker war als sie selbst.
Nach dem kurzen Kampf, entdeckten die CollectorZ einen Raum tief im Gewölbe. Innerhalb dieses Raums, neben einigen alten Tempelplatten fanden sie eine alte Statue, geschaffen aus einem einzigen riesigen Granit-Kader.
Offenbar schien die Steinstatue erst lange nach dem Bau der Tempelanlage hier aufgestellt worden. Alina fand ein kleine Plakette, die sie für weitere Befragung mit sich nahm.

 

Epilog:

Jenotus reflektierte und sein kampferfahrender  Waffenbruder Tarik zitierte den einstigen gemeinsamen Lehrmeister: „If you know the enemy and know yourself, you need not fear the result of a hundred battles. If you know yourself but not the enemy, for every victory gained you will also suffer a defeat. If you know neither the enemy nor yourself, you will succumb in every battle.

Der Luftgenasi Jenotus war sich nicht mehr sicher, ob er sich selbst oder seinen Gegner richtig kannte. Eine Ausgangslage, die für den weiteren Verlauf nichts Gutes verhieß.

 

Anbei eine kurze Skizze der gebufften Helden. Die Magie des Incantatrix stärkte die Gruppe und verlieh ihr imposantes Aussehen:

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