Juraag

Juraag

Charakterbogen von Juraag

Vorname: Juraag
Nachname: —
Clanname: Geisterklingen (ehemals Blutschneide)
Größe: 1,90m
Alter: 18
Gewicht: 95kg
Geschlecht: weiblich
Haarfarbe: Pechschwarz, Schulterlang, Rastalocken als Frisur
Augenfarbe: ein gräuliches Rot
Hautfarbe: Eine Mischung aus Grün und braun
Gesinnung: Chaotisch neutral
Herkunft: Hordenländer am Grat der Welt
Rasse: Gebirgsork
Klasse: Kriegerin

Charakterinformationen

Juraag wurde in den Horden-Ländern in einem kleinen Stamm nomadischen Gebirgsorks geboren. dieser Stamm wurde von Er’dr’ock angeführt. ein grausamer Häuptling, welcher mit der Zeit sein Stamm immer näher der Vernichtung geführt hatte. Er war aber der Stärkste und somit auch der Anführer, da bei den Gebirgsorks das Recht des Stärkeren zählt. Als die junge Orkin 4 Jahre alt war, fand der Stamm, welcher aus nicht mehr als 50 Mitgliedern zählte, einen Platz am Grat der Welt, um ihr Dorf zu gründen. dies war in der Nähe eines Clans der Orogs, welche loyal zu Gruumsh und seinem Auserwählten, Obuld Todespfeil, standen. Juraag selber trainierte schon seit sie gehen kann den Kampf mit den Waffen. Es sollten noch rund 8 Jahre vergehen, bis zu einer entscheidenden Wende kam. Ihr Häuptling Er’dr’ock hat immer wieder gegen den Orog-clan intrigiert und versucht den Clan aus zu löschen. Aber als Juraag 12 Jahre alt war, kam es zu einem Kampf gegen diesen besagten Clan. die junge Orkin war mit an der vordersten Front und es kam, wie es kommen musste. der Stamm Gebirgsorks wurde ausgelöscht. Aber die Orogs waren keine Verschwender. ein junger Orog, welcher ca. 4  Jahre älter war, als Juraag, hatte gegen sie gekämpft und ihr Potenzial erkannt. So wurde die Gebirgsorkin Leibeigene. Sie machte eine neue Phase des Lernens durch. Sie erlernte die Handelssprache und auch ihre Wut zu kontrollieren und mit der Zeit konnte sie sich mit dem Clan identifizieren und sich als Kriegerin beweisen. Mit 16 Jahren passierte dann das, womit sie nicht gerechnet hat. Sie wurde offiziell in die Kriegerkaste und in den Clan Blutschneide Adoptiert. seit diesem Zeitpunkt an, war sie keine Leibeigene mehr, da sie eh nicht wie eine Sklavin behandelt worden ist, sondern ein vollwertiges Mitglied dieses Clans, welche zwar Tempus als ihren Gott anbetet, obwohl sie nicht wirklich religiös ist, welches bereit ist, ihr Leben zu opfern. Nun ist sie unterwegs um Arck Blutschneide zu finden. den nächsten Häuptling. Der Clan Blutschneide und ihre engsten Waffenbrüder, die Geisterbären, vereinigen sich wieder, um den Clan der Geisterklingen erneut aufstehen zu lassen, damit sie besser Gruumsh dienen können und Arck wurde als neuer Anführer gewählt, mit seinem Bruder und ihren zukünftigen Frauen, welche alles beide Schamaninnen sind, als Berater an seiner Seite.

Arck und Daarck Blutschneide

Arck und Daarck Blutschneide

Die Zwillinge aus dem schwarzen Norden des Unterreiches

„Du hast zwei sehr gesunde Söhne, Norak. Sie strahlen Kraft und Mut aus. Ihr werdet stolz auf sie sein, denn deine Söhne werden sehr gute Schmiedeleute werden und noch bessere Krieger.“ Man sah der alten Orkfrau das hohe Alter an. Man sah die Gebrechlichkeiten und doch war sie im Dorf die Schamanin und war auch eine Klerikerin von Gruumsh. Norak nickte. „Werden wir unsere Söhne aufwachsen sehen? Werden wir sehen können, wie sie sich einen Namen machen.“ Die Schamanin sah die beiden Eltern durch ihre glasigen Augen an. Die Eltern waren Orogs, genauso wie sie. Langsam und behutsam ging sie zu einem Tisch und fasste in ihre Tasche. Erst holte sie ein Stück gegerbtes Leder hervor, wo Symbole und seltsame Zeichen eingeritzt waren. Diese Symbole wurden mit einer Mischung aus Blut und Zinnoberroter Farbe eingefärbt. Die Knochen waren in ihren Händen und sie schüttelte diese. „Ein Hauch von Schicksal.“ Dann waren die Knochen gefallen. Die Schamanin blickte auf das, was sie sah. „Die Zukunft wird durch einen grauen Schleier gezeigt. Wenn die Zeit reif ist, so wird der Ruf nach Versammlung durch den Sohne Grummsh ertönen. Die Zeit der Ehre auf dem Schlachtfeld ist gekommen. Die Ahnen zeigen nicht mehr, außer, dass sie ihre eigenen Pläne mit den beiden haben.“ Sie sah auf. Man hörte das schwere Atmen. „Du, Norak, aber auch deine Gefährtin, Ikurak, werdet eure Söhne sehr gut erziehen.“ Der männliche Orog verbeugte sich und gab der Schamanin ein kleines Geschenk. „Ihr habt uns sehr geehrt mit Eurem Besuch, ehrwürdige Kashur. Mögen Euch die Ahnen Euer Leben noch weiter verlängern.“ Die alte Schamanin stand auf und verließ die einfache Hütte in der kleinen Stadt im schwarzen Norden des Unterreiches. Als die Tür geschlossen war, sah er in das Zimmer, wo seine Gefährtin und seine beiden Söhne lagen. Seine Söhne schliefen inzwischen. „Arck und Daarck. Es ist schon sehr seltsam, welche Pläne Gruumsh mit euch hat. Ihr wurden gemeinsam geboren und doch seid ihr voller Kraft und Stärke. Wenn es der Wille von Gruumsh ist, so werden wir diesen erfüllen.“ Das hatte sich Norak vom Clan der Blutschneide damals geschworen.

 

Die Zeit verging. Aus den beiden Babys wurden Kinder. Ihre Kraft nahm noch weiter zu. Schon als kleine Kinder waren sie stärker als andere in ihrem Alter. Sie fingen an mit den Waffen zu trainieren und halfen ihren Vater in der Schmiede. Doch die Zeiten änderten sich. Der prophezeite Ruf nach der Versammlung und der Einigung der Orkstämme ereilte auch dieses Dorf. Mit Kindern und bewaffnet brachen sie auf. Ihr Weg führte sie durch das Unterreich zum Grat der Welt. Der Weg führte sie zum Sohne Gruumsh. Obuld Todespfeil. „Wo wollt ihr hin?“ fragte einer der beiden Zwillingen an einen verschneiten Tag. Sie hatten ein kleines Dorf errichtet. Vieles war noch Improvisation, doch innerhalb einer tagesreise war man beim Heere. Man war in der Nähe von Obuld Todespfeil. „Hört mir zu, meine Söhne.“ Es dauerte eine Weile, bis er die beide beruhigt hatte. „Eure Eltern ziehen in die Schlacht. Um für Ruhm und Ehre zu kämpfen. Wenn die Zeit reif ist, so werdet auch ihr eure Wege gehen. Ich weiß, dass ihr mit wollt, aber ihr seid noch zu jung. Eines Tages werden wir uns wieder sehen, meine Söhne. Wir werden immer stolz auf euch sein.“ Die Zwillinge nickten. Sie hatten den Stolz aus der Stimme ihrer Eltern gehört. Doch wenige Wochen später erfuhren sie die Wahrheit. Ein Bote hatte den beiden die Waffen ihrer Eltern gebracht. Er war bei der Schlacht um Mithril Halle dabei. Er hatte gesehen wie die beiden gefallen sind. Doch sie haben eine Menge Gegner mit in den Tot gerissen. Darunter auch so einige Knochenbrecher. Die Schlachtenwüter von Mithril Halle. Sehr gute Krieger vor denen man Respekt haben musste.

Arck und auch Daarck beschlossen der orkischen Armee bei zu treten. Egal, ob sie erst 12 Jahre alt sind oder nicht, aber sie wollten das Erbe ihrer Eltern weiter führen. Und so wurden sie Rekruten. Sie waren bei der Vertragsunterzeichnung zur Waffenruhe in der Schlucht dabei. Sie haben viel Trainiert und stiegen mit der Zeit auf. So einige Aufträge erledigten sie für ihren König und wurden belohnt. Sie kamen in eine gesonderte Einheit. Es ist die 12 Kompanie des 1. Regimentes, welches direkt dem König unterstellt ist und Sonderaufgaben hat. Wegen ihrer Loyalität, wird diese Kompanie auch ‚Wolfskompanie‘ genannt. Nun sind die beiden Orogs Major in der Armee von Todespfeil. Das Alles sah nicht nur der Geist von Kashur, sondern auch die Eltern, welche stolz über ihre beiden Söhne wachten. Sie waren sich sicher, dass sie ihre Söhne sehr gut und loyal erzogen hatten. Hart im Kampf und fair in ihren Entscheidungen. Die Geister der Eltern sahen stolz auf Arck und Daarck Blutschneide hinab.

Camilla

Camilla

Briefe an den Stiefvater

„Ihr habt sie gesehen und es geht ihr gut? Das freut meine Ohren. Und ob ich sie kenne. Ich habe sie aufgezogen.“

Der Zwerg in der Taverne nahm einen großen Schluck aus seinem Krug, wo der Bierschaum übergelaufen ist. Mit am Tisch saßen noch ein paar weitere Reisende, welche oft in Beregost sind und auch in diese Taverne einkehren. Sie forderten ihn natürlich auf, die Geschichte zu erzählen.

„In Ordnung. Ich werde von ihr erzählen, doch ich muss weiter ausholen. Alles fing vor vielen Sommern in Tiefwasser an. Ich habe mich von meiner Familie verabschiedet um in der Welt Erfahrung Diener Lathanders zu sammeln. Ich begleitete eine Karawane, welche die Schwertküste bereiste. In Niewinter lernte ich die Elfe Cecilia Mondsilber kennen. Viele Menschen würden sie als das schönste Geschöpf der Welt bezeichnen. Im Umgang mit den Arkanen Künsten war sie sehr begabt. Sie war auch die erste, welche mich als das akzeptiert, was ich nun mal bin. Ein Zwerg, der nicht Moradin dient, sondern eine anderen Gottheit. Die Reise bis nach Tiefwasser verlief ohne Probleme. In der Stadt selber erfuhren wir von herum streunender Räuberbanden und ein menschlicher Paladin schloss sich uns an. Rorgan Deloran war ein Paladin des Tyrs und ist in Baldurs Tor aufgewachsen. Hinzu kam noch ein kleiner Halbling aus Luskan, welcher immer das Talent hatte, Ärger anzuziehen wie Licht die Motten. Aber wie auch immer. Wir vier wurden sehr gute Freunde und wir beschlossen gemeinsam die Welt zu erkunden. Rorgan und Cecilia verliebten sich in einander und  die Elfe brachte eines Tages ihre Tochter in Baldurs Tor zur Welt. Doch die Geburt stand unter keinen guten Stern. Rorgan wurde nach Tiefwasser beordert, um in den Reihen der Verteidiger Tiefwasser vor gegnerischen Trollen zu schützen und verlor im Kampf sein Leben.  Auch ich hatte einen schweren Kampf. Kelemvor wollte sich auch Cecilia zu sich holen. Es war ein harter aber fairer Kampf und ich musste ihr am Sterbebett schließlich das Versprechen abnehmen, mich um ihre Tochter zu kümmern. Die Geburt ihrer Tochter, war auch der Tod von Cecilia.“

Der Zwerg machte eine Pause und schwelgte kurz in Erinnerungen.

„So nahm ich sie auf und wusste, dass ich nicht mehr durch die Welt ziehen konnte, damit sie ein sicheres Heim hat. Doch auch in Baldurs Tor konnte ich nicht bleiben und so nahm ich dankend das Angebot von einer kleinen Gruppe Zwerge an um ihr Kleriker hier in Beregost zu werden. Sie wollten hier ein Handelsposten aufmachen und auch ihre selbst hergestellten Erzeugnisse verkaufen. Ich zog mit ihnen und lehrte mit der Zeit der jungen Halb-Elfe die zwergische Sprache und führte sie in die Lehren Lathanders ein. Es vergingen viele Jahre und sie stand kurz vor der Weihung zu einer Priesterin als ein Gnom auftauchte. Bei sich hatte er die Leiche von Skye Silberschild, die Tochter von Fürst Silberschild aus Baldurs Tor. Diese Chance nutzte sie, um sich zu beweisen und bestand ihre Prüfung. Ich akzeptierte ihren Wunsch, in die Welt zu ziehen und so gab ich ihr das einzige, was Cecilia, ihre Mutter, mir an ihrem Sterbebett noch gegeben hat. Einen einfachen Goldring, der als Verbundenheit zwischen Eltern und Tochter steht. Und so zog sie los, in Begleitung vom Magier Dalwick, um ihren Platz in der Welt zu finden.“

Inzwischen war der zweite Krug Bier gekommen und danken nahm der Zwerg.

„mehr gibt es über meine Adoptivtochter nicht zu erzählen. So war ich hier sitze. Ich, Branak Silbereisen, ein Schildzwerg aus der Feste Adbar.“

Ein alter Brief

Camilla

Ein alter Brief. Geschrieben von meinem Vater. Einmal durfte ich ihnen noch sehen. Lathander und Helm haben sich zusammengetan, damit der Drachenkult bei seiner Suche nach der Drachenmaske unterbrochen werden kann. Doch dazu haben wir ein Medium gebraucht. Ein Wesen, welche bereit ist, sich selbst zu opfern, um andere zu schützen. Und wir fanden diese Seele in Thredi Rres. Ein weiblicher orkischer Paladin vom Orden der schützenden Hand. Einer Kriegerin, welche den Lehren von Helm folgt. Und wir fingen an, voneinander zu lernen. Ich brachte ihr die alte Magie und Wege der alten Zeit bei und ich lernte von ihr die neuen Wege. In jeder Nacht, wo sie ruhte. 

Ein alter Brief. Geschrieben von meinem Vater. Einmal durfte ich ihnen noch sehen. Lathander und Helm haben sich zusammengetan, damit der Drachenkult bei seiner Suche nach der Drachenmaske unterbrochen werden kann. Doch dazu haben wir ein Medium gebraucht. Ein Wesen, welche bereit ist, sich selbst zu opfern, um andere zu schützen. Und wir fanden diese Seele in Thredi Rres. Ein weiblicher orkischer Paladin vom Orden der schützenden Hand. Einer Kriegerin, welche den Lehren von Helm folgt. Und wir fingen an, voneinander zu lernen. Ich brachte ihr die alte Magie und Wege der alten Zeit bei und ich lernte von ihr die neuen Wege. In jeder Nacht, wo sie ruhte.Ein alter Brief. Geschrieben von meinem Vater. Einmal durfte ich ihnen noch sehen. Lathander und Helm haben sich zusammengetan, damit der Drachenkult bei seiner Suche nach der Drachenmaske unterbrochen werden kann. Doch dazu haben wir ein Medium gebraucht. Ein Wesen, welche bereit ist, sich selbst zu opfern, um andere zu schützen. Und wir fanden diese Seele in Thredi Rres. Ein weiblicher orkischer Paladin vom Orden der schützenden Hand. Einer Kriegerin, welche den Lehren von Helm folgt. Und wir fingen an, voneinander zu lernen. Ich brachte ihr die alte Magie und Wege der alten Zeit bei und ich lernte von ihr die neuen Wege. In jeder Nacht, wo sie ruhte. 

Der Rest ist bekannt. Ihre Kraft und meine Magie sorgten dafür, dass wir den Drachenkult etwas aufhalten konnten. Unsere Aufgabe war erfüllt, doch es blieb nur noch eine Sache. Ich wollte den Körper wieder verlassen. Ich bin nicht mehr Teil der lebenden Welt. Meine Zeit ist mit der Zauberpest beendet worden. Ich gehöre nicht mehr in diese Welt. Doch wer von den Göttern hat die Orks mit einem gottverdammten Sturkopf ausgerüstet? Einen der einem Zwerg ähnlich ist? Ich wollte mich gerade verabschieden, als Thredi tatsächlich behauptet, dass ihre Zeit gekommen sei. Krieger gäbe es schließlich wie Sand am Meer. Aber eine Priesterin mit dem Wissen aus der damaligen Zeit ist unbezahlbar. So eine verfluchte starrköpfige Orkin. Wer hat ihr so einen Quatsch erzählt? Jeder ist genauso viel wert. Egal, wie seine Taten aussehen, um andere zu schützen. Tja und so ist es gekommen, dass wir um den Körper gekämpft haben. Es war ein harter Kampf. Jeder setzte seine Fähigkeiten ein, um seinen Willen durch zu setzen. Doch vermutlich habe ich nicht den Dickschädel von meinem Vater geerbt. Denn ich unterlag. Und als Thredi sich auflösen wollte, versuchte ich noch, sie zu halten. Doch ich schaffte es nicht. Ich konnte ihre Seele nicht in dieser Welt halten. Und deswegen stehe ich hier. In meinem neuen alten Körper. Er ist anders, als wie ich ihn kannte und doch so vertraut. Schreibe diese Zeilen und neben mir einen Brief an den Ehemann von Thredi. Tränen rennen über mein Gesicht. Mein Vater ist verstorben. Lathander hat ihn zu sich geholt. Seine Zeit war einfach gekommen. Doch er war froh, dass er mich noch einmal sehen konnte. Auch meine Tochter konnte ich nochmal sehen, aber nicht meine Enkeltochter. Die Zeit ist gekommen. Mich hält hier nichts mehr in Beregost. Es ist nicht mehr meine Heimat. Heimat. Ein Ort, den ich mir erneut suchen muss. Und erneut schreibe ich meine Reisen nieder, um auch den nachfolgenden Generationen mein Wissen zu bringen. Wissen ist eine sehr mächtige Waffe, die man niemals unterschätzen darf.

Gez.

Camilla Mondsilber
Priesterin von Lathander

Yubel

Die Geschichte von Yubel Vasilisa Dragomir

Ich grüße Euch, Reisender. Ihr wollt meine Geschichte erfahren? So dann setzt Euch und bestellt Euch einen guten Wein hier im Elfensang, denn dies wird eine lange Geschichte, werter Reisender.

Mein Name ist Yubel Vasilisa Dragomir und am 05. Nachtal des Jahres 1347 öffnete ich zum ersten Mal meine Augen und erblickte das Licht der Welt als Tochter von Natalia Dragomir und Vicktor Dragomir. Mein Geburtsort ist diese große Stadt hier, Baldurs Tor.

Mein Vater Vicktor Dragomir kommt aus einer anderen sehr großen Familie und hat bei der Heirat meiner Mutter den Namen ihrer Familie angenommen. Er ist ein Meister der Holzbearbeitung und hatte im Wald in der Nähe der Stadt eine Werkstatt, in der er gearbeitet hatte. Meine Mutter hat sich mit Freuden um das Haus und um mich gekümmert. Sie war eine sehr Intelligente Frau und hat sich um die Finanziellen Themen unserer Familie und um die Bildung der Straßenkinder gekümmert. Ich war das erste Kind ihrer jungen Ehe und damals konnte ich noch nicht ahnen, dass ich das einzigste Kind von Natalia und Vicktor Dragomir bleiben sollte.

Doch die Götter und das Schicksal haben es nicht gut mit uns gemeint. Als sich der Tag meiner Geburt zum 5. Male sich wiederholt hat, wurde ich mit einer brutalen Wahrheit konfrontiert. Als ich abends vom spielen auf der Straße, merkte ich, dass etwas anders war als sonst. Meine Mutter lag auf den Boden. Tot. Man konnte nicht ahnen, dass sie ermordet worden ist. Die offiziellen Stellen gaben bekannt, dass ihr Herz stehen geblieben ist. Man sah keine Anzeichen von Gewalteinwirkungen. Mir fielen damals nur ganz kleine gerötete Punkte an den Armen auf. Mein Vater verlor sich darauf hin in Arbeit und war nur zum Essen zu Hause, doch auch dies sollte bald vorbei sein. Seine Werkstatt ging den Bach runter und er fing an zu Trinken. Wir verloren immer mehr Geld, welches er im Schwert und Schild verspielte, versoff und sich dort auch dem Rauschgift hingab. Wir verloren alles und ich freundete mich so langsam mit der Straße an, während sich mein Vater mit den Strick anfreundete und als gebrochener Mann sich aufhängte. Keiner aus den Familien wollte was mit uns zu tun haben und dann hatte man auch noch ihr Lebenswerk zerstört.

Was aus mir wurde, wollen Sie wissen? Ich lebe noch und habe begonnen auf der Straße zu leben. Ich merkte schnell, dass ich nur dann überlebe, wenn ich keine Rücksicht auf andere nehme. Mir war es egal, wem was gehörte und stahl mir meine Nahrung und fing an, es auch bei Goldbeutel zu versuchen und merkte, dass ich das Fingerspitzengefühl meines Erzeugers und Vaters geerbt hatte. Doch es gab noch eine Sache, welche ich schnell merkte. Auf der Straße war noch eine andere Sache wichtig. Informationen. Es war wichtig auf der Straße zu wissen, welche Informationen man erfahren hatte und wie man sie richtig einsetzte. Ihr wisst ja wie das ist. Man tut alles um zu überleben. An jeden Tag, welchen man die Augen aufschlug, war ein Segen und ein Geschenk und doch wendete ich mich von den Göttern ab. Meine Mutter war dem Glauben Von Lanthander und Ilmater zugeneigt. Ich verfluchte die Götter in all den Jahren, wo ich auf der Straße lebte. Ich verfluchte für das, warum ich im Monat des Nachtals geboren wurde und warum sie mir nicht etwas Glück gönnen konnten. Das wahr, wo ich 15 Winter alt war. Nach der Sache mit meinen Eltern, habe ich es als Strafe von den Göttern angesehen, weil ich nicht immer auf diese gehört habe und auch mal die Zeit vergessen habe, doch in all den Jahren später, hörte ich auf, es selbst zu glauben und kam zum Entschluss, dass sowas nur die Willkür der Götter war. Ich schaffte es irgendwie nicht zur Diebesgilde zu gehören, da ich frei und unabhängig sein wollte, also werde ich von denen aktzeptiert, solange ich nicht in deren Handwerk reinpfusche.

Nach über 10 Jahren auf der straße lächelte mich das Glück zum ersten male wieder an und ich wurde von einer Hochrangigen Person gefunden und arbeite nur für diese Familie. Ich bekam ein eignes kleines Haus und ich bin der Familie dankbar dafür, dass ich alles geben würde um sie zu beschützen. Auch mein eigenes Leben.

Es vergingen weitere Jahre und ein Zauber sollte mich woanders hinbringen, verzeiht, aber ich kenne mich mit Magie nun wirklich nicht aus. Stattdessen landete ich auf einer Eiswüste, wo ich auf einer kleine Gruppe Abenteurer stieß. Sie sind wahre Helden und haben ungewöhnliche Fähigkeiten. Ich stelle sie Ihnen sehr gerne vor:

Baskerat Dualdon: Ein Halbelf, der weiß wie man ein Schwert schwingt und sich tapfer in die Kämpfe geht. Dem Tode immer im Auge und bereit diesem zu entgehen.

Lajana: Diese Menschfrau weiß, wie man mit einem Bogen umgeht und ihre UAgen sind so scharf, dass sie jedes Ziel trifft

Vinley: Dieser junge Mann hat eine Vorliebe für die Muße von Musik und auch dem tanzen. Ich hoffe nur, er kann mir die Grundlagen beibringen

Kendrick von Drachenohr: Dies ist ein besonderer Halbling. Er schafft es gegner zu besiegen, welche mindestens doppelt so groß sind wie er selber und gegenüber seiner Fingerarbeit kann man nur den Hut ziehen.

Belimar: Dieser Magier ist ein Meister der arkanen Künste und liest für sein Leben gerne. Doch er könnte manchmal etwas mehr an Gefühlen zeigen.

Stummi: Verzeiht mir, wenn ich Euch den Namen, dieses Klerikers aus dem Orden des Lanthanders nennen kann, doch leider kann er keine Silbe sagen.

Akhila: Eine Heilerin, welche für ihren Gott Ilmater alles geben würde und lieber sich selbst opfert, als andere leiden zu sehen

Brotor: Ein Zwerg aus Mithril Halle, der ordentlich zu hauen kann und auf sehr unkonventionelle Art und Weise kämpft. Doch leider hat er ein kleines Alkoholproblem.

Ich habe unterwegs noch zwei weitere Wesen kennengelernt. Ein weiblicher Mönch und ein Paladin, doch leider kann ich mich nicht an ihre Namen erinnern, da ich sie nur einmal gehört habe und weiß auch nicht, ob ich sie meine Freunde nennen kann.

Oh, Wie ich sehe ist es schon recht spät geworden und ich hoffe Sehr es hat Euch gefallen. Wie auch immer ich wünsche Euch eine angenehme Weiterreise und möge das Glück auf Euren Reisen wohl gesonnen bleiben.

DSGVO Cookie Consent mit Real Cookie Banner