Cryovains Zorn (Die Schattenflamme von Phandalin)

Ein trügerisch friedlicher Morgen

Der Morgen brach klar und frisch an, nachdem die Gefährten eine erholsame Nacht unter dem wachsamen Auge von Engwyn und Noxia verbracht hatten. Gestärkt durch ihren jüngsten Erfahrungszuwachs, begannen sie den Tag mit ihren ganz eigenen Ritualen. Ambross und Engwyn hüllten sich in schützende Magie, ein unsichtbarer Schild aus temporärem Leben, der sie gegen die Gefahren wappnen sollte, die dieser Tag noch bringen mochte. Engwyn zog sich zudem ihre arkane Rüstung an, die ihre Haut fester als Leder werden ließ.

Doch die Ruhe war trügerisch. Kaum hatten sie ihre Vorbereitungen abgeschlossen, zerriss ein markerschütterndes Brüllen die Stille. Aus dem Osten näherte sich mit mächtigen Flügelschlägen eine Gestalt, deren weiße Schuppen im Morgenlicht wie geschliffenes Eis glänzten – ein Drache! Die Abenteurer erkannten die Gefahr sofort: Dies musste Cryovain sein, die Bestie, von der in der ganzen Region nur mit Furcht geflüstert wurde.

Ohne zu zögern, landete das Ungetüm nahe ihres Lagers, seine kalten Augen musterten die Gruppe. Der Schock wich schnell dem Überlebensinstinkt. Noxia, die flinke und mutige Schurkin, war die erste, die reagierte. Wie ein Pfeil schoss sie vorwärts, ihre Dolche blitzten auf, doch die Klingen kratzten nur wirkungslos an den panzerdicken Schuppen des Drachen. Die Bestie schien ihre Attacke kaum bemerkt zu haben. Während Ambross sich kampfbereit machte, erkannte Engwyn, dass ein direkter Angriff vielleicht nicht die klügste Wahl war. Sie umrundete das Biest, suchte eine bessere Position und versuchte, die Aufmerksamkeit des Drachen auf sich zu ziehen. Der Kampf hatte gerade erst begonnen, und doch hing das Schicksal der Helden bereits an einem seidenen Faden.

Cryovains Zorn entfesselt

Ein knisternder Strahl arkaner Energie schoss aus Engwyns Handfläche – ihr gefürchteter Schauriger Strahl. Doch auch dieser prallte wirkungslos an dem dicken Drachenpanzer ab, der wie eine uneinnehmbare Festung wirkte. Nun war Ambross an der Reihe. Mit einem knappen Befehl schickte er seinen treuen Hund Fass in die Sicherheit des nahen Waldes und bewegte sich seitlich, um Alberich freies Schussfeld zu verschaffen.

Der Wurfspeer zischte durch die Luft und traf mit hässlichem Geräusch die Flanke des Drachen. Cryovain brüllte auf, mehr aus Ärger als aus Schmerz, und für einen Moment wirkten seine Bewegungen gehemmt. Doch dann geschah das Unglaubliche: Der Speer löste sich wie von Geisterhand aus der Wunde und kehrte in einem perfekten Bogen in Ambross’ wartende Hand zurück.

Alberich nutzte diesen Augenblick. Mit ruhiger Stimme kündigte er eine Donnerwelle an, und eine unsichtbare Druckwelle donnernder Energie schlug gegen den Drachen. Zwar widerstand Cryovain der Gewalt des Zaubers, doch sie hinterließ Spuren. Die Antwort der Bestie folgte prompt. Cryovain sog tief Luft, und ein gurgelndes Geräusch kündigte das Unheil an. Eine weiße Wolke eisigen Todes ergoss sich über Engwyn und Noxia. Der Schmerz war augenblicklich und überwältigend – beide sanken bewusstlos zu Boden.

cryovains_zorn

Flucht, Opfer und der Tod einer Gefährtin

Ambross und Alberich standen vor einer unmöglichen Wahl. Ambross erkannte die Sinnlosigkeit des Kampfes und rief zur Flucht. In einem letzten, verzweifelten Akt schleuderte er seinen Speer – doch das Schicksal war grausam. Die Waffe verfehlte den Drachen und traf stattdessen die wehrlose Noxia. Mit seinem Hund an der Seite verschwand Ambross im Wald.

Alberich hingegen blieb. Mit einem Gebet sandte er heilende Energie zu Engwyn und riss sie dem Tod gerade noch von der Schwelle. Doch Cryovain witterte leichte Beute. Mit grausamer Präzision stürzte er sich auf die reglose Noxia. Biss und Klauen ließen keinen Zweifel: Der Kampf der tapferen Schurkin endete brutal und endgültig.

Engwyn, nun allein und schwer verwundet, flüchtete sich mit letzter Kraft in den Wald. Alberich folgte ihr und heilte ihre schlimmsten Wunden. Verwirrt über das plötzliche Verschwinden seiner Gegner, packte Cryovain den leblosen Körper Noxias und erhob sich in die Lüfte. Schweigend sahen die Überlebenden ihm nach.

Trauer, Erbe und ein neuer Entschluss

An der Stelle von Noxias Tod fanden sie nur Blut, Frost – und wenige Erinnerungsstücke. Gold, ein Heiltrank und ein unscheinbarer Stein. Ambross erkannte ihn als Sprechstein, ein magisches Vermächtnis ihrer gefallenen Gefährtin. Zudem entdeckte er eine perlmuttfarbene Drachenschuppe – Beweis ihrer Begegnung und vielleicht ein Schlüssel für zukünftige Rache.

Nach stillen Gebeten und ernsten Worten beschlossen sie, ihre Fehler nicht zu wiederholen. Der Weg führte sie schließlich nach Hasenbeere, zu Ruinen, Hoffnung in Gestalt dreier Pferde – und letztlich zur Butterschädel Ranch, wo neue Gefahren warteten. Der Verlust von Noxia wog schwer, doch ihr Opfer hatte die Gruppe verändert. Aus Schmerz war Entschlossenheit geworden – und der Kampf ging weiter.

Cthulhu

Cthulhu – Horror-Rollenspiel zwischen Wahnsinn und kosmischem Grauen

Cthulhu ist eines der bekanntesten Horror-Rollenspielsysteme der Welt. Basierend auf den Geschichten von H. P. Lovecraft entführt es Spieler seit 1981 in eine düstere Welt voller Geheimnisse, verbotenen Wissens und unbegreiflicher Mächte. Im Mittelpunkt stehen nicht Helden, sondern normale Menschen, die mit Dingen konfrontiert werden, die sie niemals hätten erfahren sollen.
Cthulhu

Was ist Cthulhu?

In Cthulhu spielen die Teilnehmer sogenannte Ermittler: Journalisten, Professoren, Polizisten, Ärzte oder einfache Bürger. Gemeinsam stoßen sie auf seltsame Vorkommnisse, uralte Kulte und kosmische Wesen, deren Existenz den menschlichen Verstand überfordert.

Die Spielwelt orientiert sich meist an der realen Welt, häufig in den 1920er-Jahren, kann aber auch in der Gegenwart oder anderen Epochen angesiedelt sein. Ein Spielleiter (oft „Spielleiter“ oder „Keeper“ genannt) führt durch das Abenteuer und enthüllt nach und nach die grausame Wahrheit hinter den Ereignissen.

Horror statt Heldentum

Cthulhu unterscheidet sich stark von klassischen Fantasy-Rollenspielen. Kämpfe sind selten die Lösung – Flucht, Nachforschung und kluge Entscheidungen sind oft überlebenswichtig. Ein zentrales Element ist der geistige Verfall der Charaktere, wenn sie mit dem Unfassbaren in Berührung kommen.

Typische Themen sind:

  • Ermittlungen und Rätsel

  • psychologischer Horror

  • Wahnsinn und Angst

  • Ohnmacht gegenüber kosmischen Mächten

Charaktere können dauerhaft traumatisiert werden – oder den Verstand verlieren.

Regeln und Spielmechanik

Cthulhu nutzt ein einfaches prozentbasiertes Regelsystem. Fertigkeiten werden mit W100 (zwei zehnseitigen Würfeln) geprüft: Je niedriger das Würfelergebnis, desto besser. Dieses System ist sehr intuitiv und ideal für Einsteiger.

Besondere Merkmale:

  • leicht verständliche Regeln

  • Fokus auf Story und Atmosphäre

  • zentrale Mechanik: Stabilität / geistige Gesundheit

  • schnelle Charaktererschaffung

Die Regeln unterstützen spannendes Erzählen, ohne den Spielfluss zu bremsen.

Ideal für Einsteiger und Story-Fans

Cthulhu gilt als eines der einsteigerfreundlichsten Rollenspiele überhaupt. Die Charaktere sind alltagsnah, die Regeln übersichtlich und die Abenteuer klar strukturiert. Besonders beliebt sind One-Shots und kurze Kampagnen, die auch neuen Spielern schnell einen Zugang ermöglichen.

Cthulhu eignet sich besonders für:

  • Rollenspiel-Neulinge

  • erzählerisch orientierte Gruppen

  • Fans von Horror, Mystery und Thriller

  • kurze und intensive Spielrunden

Zahlen & Fakten zu Cthulhu

  • Erstveröffentlichung: 1981

  • Aktuelle Edition (DE): 7. Edition

  • Genre: Horror, Mystery, Investigation

  • Spielwelt: Lovecraft-Mythos

  • Würfelsystem: W100 / Prozentwürfe

  • Typische Gruppengröße: 3–6 Spieler plus Spielleiter

  • Spieldauer pro Sitzung: 2–5 Stunden

Warum Cthulhu?

Cthulhu ist das perfekte Rollenspiel für alle, die Spannung, Atmosphäre und psychologischen Horror suchen. Statt epischer Heldentaten stehen Angst, Neugier und der schmale Grat zwischen Wissen und Wahnsinn im Vordergrund. Jede Entscheidung kann Konsequenzen haben – nicht nur für den Körper, sondern auch für den Geist.

Als Kontrast zu Fantasy-Systemen wie Dungeons & Dragons, Das Schwarze Auge oder Splittermond bietet Cthulhu eine einzigartige, intensive Rollenspielerfahrung und ist seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil der internationalen Rollenspielszene.

Hier geht es zu dem RPG ->

Vampire

Vampire: Die Maskerade – düsteres Rollenspiel in der Welt der Vampire

Vampire: Die Maskerade ist eines der bekanntesten Urban-Fantasy-Rollenspielsysteme weltweit. Seit seiner Erstveröffentlichung im Jahr 1991 begeistert es Spieler mit düsteren Geschichten, moralischen Konflikten und einer modernen Welt voller Intrigen. Statt klassischer Fantasy-Abenteuer stehen hier persönliche Dramen, Machtspiele und das Ringen mit der eigenen Menschlichkeit im Mittelpunkt.
Vampire the Masquerade

Was ist Vampire: Die Maskerade?

In Vampire: Die Maskerade schlüpfen die Spieler in die Rollen von Vampiren, die heimlich unter den Menschen leben. Diese sogenannte Welt der Dunkelheit (World of Darkness) ähnelt unserer realen Welt – nur dunkler, brutaler und gefährlicher.

Die Charaktere gehören verschiedenen Clans an, wie Brujah, Ventrue, Tremere oder Nosferatu, die jeweils eigene Fähigkeiten, Schwächen und Philosophien besitzen. Gemeinsam erleben die Spieler politische Intrigen, urbane Horror-Geschichten und persönliche Tragödien, während sie versuchen, ihre Existenz vor der Menschheit zu verbergen – die namensgebende Maskerade.

Rollenspiel statt Würfelorgien

Vampire: Die Maskerade legt großen Wert auf Rollenspiel, Atmosphäre und Charakterentwicklung. Kämpfe sind möglich, stehen aber nicht im Vordergrund. Stattdessen geht es um:

  • soziale Konflikte

  • Manipulation und Diplomatie

  • innere Zerrissenheit zwischen Macht und Menschlichkeit

  • Entscheidungen mit langfristigen Konsequenzen

Ein Spielleiter (oft „Storyteller“ genannt) beschreibt die Welt, führt durch die Geschichte und verkörpert Verbündete, Feinde und die dunklen Mächte der Nacht.

Regeln und Spielmechanik

Das Spiel nutzt das sogenannte Storyteller-System, bei dem mit mehreren zehnseitigen Würfeln (W10) gewürfelt wird. Je besser eine Fähigkeit, desto mehr Würfel kommen zum Einsatz. Das System ist leicht verständlich und unterstützt erzählerisches Spiel statt komplexer Taktik.

Typische Merkmale:

  • schnelle, intuitive Würfelmechanik

  • Fokus auf Story und Charakterspiel

  • Stärken und Schwächen durch Clans und Disziplinen

  • moralische Werte wie Menschlichkeit

Einsteigerfreundlich & erzählerisch

Mit der aktuellen 5. Edition (V5) ist Vampire: Die Maskerade heute besonders zugänglich für Einsteiger. Klare Regeln, moderne Themen und ein starker Fokus auf Atmosphäre machen den Einstieg leicht – auch für Spieler ohne Vorkenntnisse.

Vampire eignet sich besonders für:

  • Spieler, die düstere, erwachsene Themen mögen

  • erzählerisch orientierte Gruppen

  • Fans von Intrigen, Drama und Horror

  • Kampagnen in einer modernen Welt

Zahlen & Fakten zu Vampire: Die Maskerade

  • Erstveröffentlichung: 1991

  • Aktuelle Edition: 5. Edition (V5)

  • Genre: Urban Fantasy, Horror, Drama

  • Spielwelt: World of Darkness

  • Würfelsystem: W10-Pool-System

  • Typische Gruppengröße: 3–6 Spieler plus Spielleiter

  • Spieldauer pro Sitzung: 3–5 Stunden

Warum Vampire: Die Maskerade?

Vampire: Die Maskerade ist kein klassisches Heldenspiel. Es erzählt Geschichten über Macht, Verlust, Schuld und Verführung – in einer Welt, die unserer erschreckend ähnlich ist. Wer intensive Charakterentwicklung, emotionale Entscheidungen und düstere Atmosphäre sucht, findet hier eines der stärksten erzählerischen Rollenspiele überhaupt.

Als Kontrast zu Fantasy-Systemen wie Dungeons & Dragons, Das Schwarze Auge oder Splittermond bietet Vampire eine einzigartige, moderne Rollenspielerfahrung und ist seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil der internationalen Rollenspielszene.

Hier geht es zu dem RPG ->

Das schwarze Auge

Das Schwarze Auge – das klassische deutsche Fantasy-Rollenspiel

Das Schwarze Auge (DSA) ist das bekannteste und traditionsreichste Pen-&-Paper-Rollenspielsystem aus Deutschland. Seit seiner Erstveröffentlichung im Jahr 1984 begeistert DSA Generationen von Spielern und gilt als eines der detailliertesten Fantasy-Rollenspiele weltweit. Es richtet sich sowohl an Einsteiger, die erste Schritte im Rollenspiel machen möchten, als auch an erfahrene Spieler, die tief in eine komplexe Welt eintauchen wollen.
Das schwarze Auge

Was ist Das Schwarze Auge?

In Das Schwarze Auge übernehmen die Spieler die Rollen von Abenteurern wie Kriegern, Magiern, Geweihten, Dieben oder Gelehrten. Gemeinsam erkunden sie die Fantasy-Welt Aventurien, einen Kontinent voller Kulturen, Religionen, politischer Intrigen, Magie und uralter Geheimnisse.

Ein Spielleiter beschreibt die Welt, verkörpert Nicht-Spieler-Charaktere und führt durch Abenteuer und Kampagnen. Die Spieler entscheiden frei, wie ihre Charaktere handeln – ob durch Kampf, Diplomatie, Magie oder kluge Planung.

Regeln, Würfel und Spieltiefe

DSA ist bekannt für sein detailliertes und simulationsnahes Regelwerk, das dennoch gut strukturiert ist. Proben werden meist mit drei 20-seitigen Würfeln (3W20) abgelegt, was besonders differenzierte Ergebnisse ermöglicht und individuelle Charakterstärken stark hervorhebt.

Typische Merkmale von Das Schwarze Auge:

  • sehr ausführliche Charaktererschaffung

  • große Vielfalt an Talenten, Zaubern und Sonderfertigkeiten

  • glaubwürdige, realistische Spielwelt

  • langfristige Charakterentwicklung über viele Abenteuer

Das Regelwerk erlaubt sowohl taktische Kämpfe als auch intensives Rollenspiel und Storytelling.

Geeignet für Einsteiger und Rollenspiel-Veteranen

Dank der aktuellen 5. Edition (DSA 5) ist Das Schwarze Auge heute deutlich einsteigerfreundlicher als frühere Versionen. Starterboxen, vereinfachte Regeln und klare Strukturen erleichtern neuen Spielern den Einstieg, während erfahrene Gruppen weiterhin von der enormen Tiefe profitieren.

DSA eignet sich besonders für:

  • Spieler, die realistische Fantasy mögen

  • Gruppen, die Wert auf Lore und Hintergrund legen

  • lange Kampagnen mit Charakterentwicklung

  • erzählerisch geprägtes Rollenspiel

Zahlen & Fakten zu Das Schwarze Auge

  • Erstveröffentlichung: 1984

  • Aktuelle Edition: DSA 5

  • Herkunft: Deutschland

  • Spielwelt: Aventurien

  • Würfelsystem: 3W20-basiert

  • Typische Gruppengröße: 3–6 Spieler plus Spielleiter

  • Spieldauer pro Sitzung: 3–6 Stunden

  • Genre: Fantasy, Abenteuer, Magie, Intrigen

Warum Das Schwarze Auge?

Das Schwarze Auge steht für Tiefe, Detailreichtum und lebendige Fantasy. Kaum ein anderes Rollenspiel bietet eine so ausgearbeitete Welt mit jahrzehntelanger Geschichte. Wer gerne in Charaktere eintaucht, Entscheidungen mit Konsequenzen trifft und epische Geschichten erleben möchte, findet in DSA ein Rollenspielsystem mit enormem Langzeit-Potenzial.

Als Klassiker des deutschsprachigen Raums ist Das Schwarze Auge ein fester Bestandteil der Rollenspielszene und ergänzt moderne Systeme wie Dungeons & Dragons, Pathfinder oder Splittermond ideal.

Hier geht es zu dem RPG ->

Splittermond

Splittermond – das moderne Fantasy-Rollenspiel aus Deutschland

Splittermond ist ein deutsches Pen-&-Paper-Rollenspielsystem, das klassische Fantasy mit modernen Spielmechaniken verbindet. Seit seiner Veröffentlichung im Jahr 2014 hat sich Splittermond als beliebtes Rollenspiel für Einsteiger und erfahrene Spieler etabliert. Besonders geschätzt wird das System für seine zugänglichen Regeln, die lebendige Spielwelt und den Fokus auf gemeinsames Erzählen.
Splittermond

Was ist Splittermond?

In Splittermond schlüpfen die Spieler in die Rollen von Abenteurern, Helden oder Entdeckern und erkunden die fantastische Welt Lorakis. Diese Welt ist geprägt von Magie, fremden Kulturen, uralten Ruinen und geheimnisvollen Mächten, die vom Einfluss des namensgebenden Splittermonds geformt werden.

Ein Spielleiter beschreibt die Welt, stellt Verbündete und Gegner dar und reagiert auf die Entscheidungen der Gruppe. Die Geschichte entsteht dabei frei am Spieltisch und entwickelt sich durch das Zusammenspiel aller Beteiligten.

Regeln, Würfel und Spielgefühl

Splittermond nutzt ein klares und gut strukturiertes Regelsystem, das sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Spielern entgegenkommt. Proben werden mit 20-seitigen Würfeln (W20) abgelegt, ergänzt durch Fertigkeiten, Attribute und besondere Stärken der Charaktere.

Typische Merkmale von Splittermond:

  • taktische, aber übersichtliche Kämpfe

  • ein flexibles Tick-System für Initiative und Aktionen

  • vielfältige Magieschulen und Zauber

  • langfristige Charakterentwicklung ohne Überkomplexität

Das System schafft eine gute Balance zwischen Regeln und erzählerischer Freiheit und unterstützt sowohl actionreiche Abenteuer als auch ruhiges Charakterspiel.

Ideal für Einsteiger und erfahrene Gruppen

Splittermond gilt als sehr einsteigerfreundliches Rollenspiel, da die Regeln logisch aufgebaut und gut erklärt sind. Neue Spieler finden schnell Zugang, während erfahrene Gruppen die Tiefe des Systems nutzen können, um komplexe Kampagnen und eigene Welten zu gestalten.

Durch die klare Struktur eignet sich Splittermond besonders gut für:

  • Rollenspiel-Neulinge

  • gemischte Gruppen aus Anfängern und Veteranen

  • lange Fantasy-Kampagnen

  • klassische Abenteuer mit moderner Mechanik

Zahlen & Fakten zu Splittermond

  • Erstveröffentlichung: 2014

  • Herkunft: Deutschland

  • Spielwelt: Lorakis

  • Würfelsystem: W20-basiert

  • Typische Gruppengröße: 3–6 Spieler plus Spielleiter

  • Spieldauer pro Sitzung: 2–5 Stunden

  • Genre: Fantasy, Abenteuer, Magie

Warum Splittermond?

Splittermond verbindet klassische Fantasy-Abenteuer mit einem modernen Regelansatz und einer lebendigen Spielwelt. Es ist ideal für alle, die gemeinsam Geschichten erleben, Charaktere entwickeln und in eine detaillierte Welt eintauchen möchten – ohne von Regeln erschlagen zu werden.

Als deutsches Rollenspielsystem ergänzt Splittermond internationale Klassiker wie Dungeons & Dragons oder Pathfinder perfekt und ist ein fester Bestandteil der heutigen Pen-&-Paper-Landschaft.

Hier geht es zu dem RPG ->

DSGVO Cookie Consent mit Real Cookie Banner