Philisterius
Biografie von Philisterius Landsberg-Kronstedt
- Name: Philisterius Landsberg-Kronstedt
- Alter: 19
- Geschlecht: männlich
- Klasse: Barde
- Gesinnung: –
-
Herkunft: –
-
Charakterbogen: Philisterius Landsberg-Kronstedt
Beschreibung
Aussehen: Über 1 Meter groß, aber nur wenig drüber, recht schmächtig und zierlich, was wegen seiner weiten Kleidung auf den ersten Blick nicht zu erkennen ist. Er ist 19 Jahre jung, hat sehr bunte, mittellange Haare in 7 Farben (rot, orange, gelb, grün, blau, indigo, violett – wie ein Regenbogen). Er hat ein hübsches Gesicht ohne Behaarung und allgemein sehr reine Haut. Er trägt bequeme, farbenfrohe weite Kleidung mit bunten Flicken, mehrere Instrumente (Fidel, kleine Trommel, Flöte und Banjo) und im Gepäck ein Kettenhemd, ein Rapier, einen Holzschild und einen Kurzbogen als altem Familienbesitz (alles nicht mehr ganz neu) und natürlich Peppi, einen kleinen Iltis mit weißer Schnauze und rötlichem Fell.
Leben
Vorgeschichte
Philisterius Landsberg-Kronstedt
stammt aus Absalom, aus dem Osttorviertel. Dort leben einige gnomische Familien, von denen die beiden größten die Familien Landsberg und Kronstedt sind. Sie mögen sich nicht besonders, was recht eigen ist bei Gnomen, die normalerweise nicht solche Rivalitäten pflegen. Die Landsbergs sind bekannte Schmuck- und Juwelenhändler, während die Kronstedts normalerweise Handwerker und Händler von Uhren und anderen kleinen mechanischen Konstrukten sind. Die Kronstedt gelten allgemein (sehr ungewöhnlich bei Gnomen) als eigenbrötlerisch, die anderen Gnome sehen sie als etwas verrückt an, während die Landsbergs normalerweise recht flippig sind, sich sehr farbenfroh kleiden und Späßen sehr zugeneigt sind, womit sie deutlich näher an ihren gemeinsamen Vorfahren aus dem Feenreich liegen.
Es passiert nicht oft, dass zwei Individuen aus den beiden Familien sich ineinander verlieben und zusammen ein Kind bekommen. Philisterius ist eines dieser seltenen Geschöpfe, scheint von seiner Art und Weise aber deutlich mehr von seiner Mutter aus dem Hause Landsberg geerbt zu haben als von seinem Vater aus dem Hause Kronstedt. Er wuchs zumeist unter Kronstedts auf und schon in Kindestagen zeigte sich, dass er sich weniger als seine Gnomgenossen für Technik, Wissenschaft und Handel interessierte, umso mehr für Geschichten, Spiele und Streiche im allgemeinen. Er fühlte sich bei den Kronstedts nie wirklich zu Hause, doch auch seine Verwandten aus dem Hause Landsberg waren ihm gegenüber skeptisch und weniger liebevoll, als sie zu ihren anderen Kindern waren. Er verärgerte seine Verwandten zunehmend dadurch, dass er ihnen verschiedenste Streiche spielte und sich oft auf den Straßen der Stadt herumtrieb, häufig zum Missfallen seiner Eltern. Dabei besuchte er gerne das Efeuviertel, wo er Straßenkünstler bewunderte und versuchte von ihnen zu lernen. Er träumte viel von Kunst und Musik und übte sich an verschiedenen Instrumenten. Auch besuchte er gerne die öffentlichen Bibliotheken der Stadt und las Geschichten von fernen Ländern, von Helden und von großen Abenteuern. Und von bösen Monstern. Bei einem seiner Ausflüge ließ er ein kleines possierliches Wesen auf, einen Iltis, der am Verhungern war und den er aufpäppelte. Er ist ihm seitdem ein treuer Begleiter, der ihn versucht musikalisch zu unterstützen und dem Philisterius den Namen Peppi gegeben hat.
Als er mit 18 volljährig geworden war und den Wunsch seiner Eltern eine Handwerkerlehre zu beginnen aus ganzem Herzen ablehnte, bewarb er sich am Bardenkkolleg der Weißen Grotte. Er wurde dort zum Vorspielen eingeladen, aber seine Darbietung war wohl etwas zu schräg und er wurde nicht genommen. Er war sehr traurig, selbst Peppi konnte ihn nicht aufmuntern und er verbrachte mehrere Wochen alleine auf den Straßen, wo er sich kleines Geld durch seine Vorstellungen verdiente. Er schlief in dunklen Ecken und träumte von einer wunderschönen Frau, in die er sich bei ihrem ersten Anblick verliebte. Sie spielte eine wunderschöne Melodie und fortan träumte er jede Nacht von ihr. Erst beobachtete er sie nur aus Entfernung auf einer Waldlichtung, aber irgendwann traute er sich und näherte sich der Schönheit. Sie blickte ihn an und schaute direkt in sein Herz. Er hörte ihre Stimme in seinem Kopf: „Ich bin Shelyn.“. Er antwortete leise, aber sie entgegnete: „Ich kann dich fühlen, du brauchst nicht zu sprechen, nur ebenfalls zu fühlen und an mich und die ewige Schönheit zu denken.“ In den nächsten Nächten brachte sie ihm einige ihrer Fähigkeiten bei und er bildete sich ein, dass sie auch körperlich zusammengefunden hätten. Sie sagte: „Verbreite meine Worte und meine Melodie in der Welt. Gib anderen Hoffnung und sei ein Vorbild an Schönheit und Liebe.“
Glücklich erzählte er seinen Eltern von diesen Botschaften, doch diese wollten ihm nicht glauben und verlangten, dass wenn dies seine Bestimmung sei, er sich in der Welt da draußen einen Namen zu verdienen habe. Wie Handwerker für gewöhnlich auf die Walz gehen, so solle er mindestens für 3 Jahre und 1 Tag Absalom verlassen und Erfahrungen sammeln, die Welt erkunden, ferne Länder bereisen und die Worte der Göttin sowie deren Melodie verbreiten. Sie seien neugierig, ob sie etwas von seinen Taten hören werden und entließen ihn traurig und voller Zweifel, ob er seinen Platz in der Welt finden würde. Er zog seine besten Sachen an, packte etwas Ausrüstung zusammen und zog los ins Ungewisse.
Song von Philisterius
„Philisterius und die Melodie der Grotte“
Strophe 1
Im Osttorviertel, bunt wie Glas,
wo Uhren ticken, funkelt Spaß,
zwei Häuser alt, im ew’gen Streit,
seit hundert Jahren Uneinigkeit.
Landsberg lacht im Farbenmeer,
Kronstedt zählt die Zahnräder,
doch zwischen Schmuck und Federleicht
wuchs ein Kind, das keiner gleicht.
Pre-Refrain
Zu wild für Schrauben,
zu laut für Stein,
sein Herz wollt nur
ein Liedlein sein.
Refrain
Philisterius zieht hinaus,
mit einer Melodie im Herz zuhaus,
Peppi tanzt im Takt dazu,
die Welt hört endlich zu.
Shelyns Stimme trägt ihn fort,
durch jeden Traum, an jeden Ort,
Schönheit klingt in jedem Ton —
ein kleiner Gnom wird Legende schon.
Strophe 2
Er lernte Straßen, lernte Spott,
aus Hunger wurde leiser Zorn,
doch nachts erschien ein sanftes Licht,
ein Blick, der ihm die Seele bricht.
Im Wald erklang ein ferner Klang,
so rein, so hell, so lebenslang,
„Fühl nur“, sprach sie, „ich bin bei dir,
trag meine Lieder — jetzt und hier.“
Pre-Refrain
Kein Gold, kein Uhrwerk,
kein Edelstein,
nur Schönheit darf
sein Erbe sein.
Refrain
Philisterius zieht hinaus,
mit einer Melodie im Herz zuhaus,
Peppi tanzt im Takt dazu,
die Welt hört endlich zu.
Shelyns Stimme trägt ihn fort,
durch jeden Traum, an jeden Ort,
Schönheit klingt in jedem Ton —
ein kleiner Gnom wird Legende schon.
Bridge – ruhiger, träumerisch
Drei Jahre, ein Tag,
so sprach das Gesetz,
doch Träume kennen
kein letztes Jetzt.
Wenn Liebe singt
und Hoffnung bleibt,
wird selbst ein Narr
zur Ewigkeit.
Finaler Refrain – groß, hymnisch
Philisterius zieht hinaus,
trägt Licht und Farben in jedes Haus,
sein Lied heilt Wunden, leise, klar,
macht selbst Verlorne wunderbar.
Und irgendwo, im Sternenschein,
wird Shelyn stolz auf ihn sein —
ein kleiner Gnom,
ein großes Lied,
das niemals mehr vergeht.





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