Lange ist es her

27 Eleint

Verdammt, ist das lange her, dass ich meine Aufzeichnungen in der Hand hatte. Dabei ist so viel in der letzten Zeit geschehen.

Wir haben den Echsenwesen geholfen. Wir haben nicht nur die verschollenen Truppen und ihre Schlüpflinge wiedergefunden, sondern haben auch das Krokodil Tausendzahm gefunden. Er war nicht mehr zu heilen und so musste er vernichtet werden.

Tagebuch eines Halbling (The Mocking Marshes)

Der Unterwasserkampf

Dann hatten wir einen Unterwasserkampf mit den Koalinth, den Shari angezettelt hatte. Ich war erst ein wenig sauer auf sie, da sie das einfach über unsere Köpfe hinweg entschieden hatte, doch nach ihrer Begründung und einer kleinen Entschuldigung machten wir uns dann bereit.

Dank ihrer natürlichen Zauber konnten wir unter Wasser atmen und kämpfen und gingen auch als Sieger hervor.

Wir machten uns zurück auf den Weg nach Salzmarsch. Wilhelm ist zurückgeblieben um als Vermittler tätig zu werden. Er ist der Zweite, der unsere Gruppe verlässt. Es war schade ihn gehen zu sehen, was mich wieder nur darin bestärkte nicht so viel Kontakt zu wollen.

Doch Teri macht es mir wirklich schwer. Ihre Art und ihre unglaubliche frohe Natur erinnert mich stark an Timmothy

Neverwinter

Niewinter. Diese wundervolle Stadt.
Auch wenn wir nur kurz zu Besuch waren hat sie mich beeindruckt. Die Burg konnten wir schon vom Schiff aus zu sehen. So majestätisch wie sie von den Klippen zu sehen war, war sie auch von Innen. Auch wenn wir nur den Thronsaal gesehen haben war dieser mehr als imposant. Obwohl mir der ganze Prunk, die Gemälde und der ganze Luxus viel zu viel wären um sich dort wohlzufühlen. Aber wems gefällt oder angeben möchte, für den ist es genau richtig.

Ich habe wirklich versucht der Konversation zu folgen, doch ich war mit meinen Gedanken ein wenig woanders. Und das Reden überlasse ich doch lieber den Anderen. Politik ist langweilig.

Von Niewinter ging es nach Gundarlun. Ich konnte kaum glauben, als wir das Schiff, „Baldur´s Brise“ betraten und ich ein bekanntes Gesicht sah. Awene Grausegel. Sie ist nun die Kapitänin und hat Shari und mich recht herzlich begrüßt.

 

Gundarlun

Von Niewinter ging es nach Gundarlun. Ich konnte kaum glauben, als wir das Schiff, „Baldur´s Brise“ betraten und ich ein bekanntes Gesicht sah. Awene Grausegel. Sie ist nun die Kapitänin und hat Shari und mich recht herzlich begrüßt.

Die Fahrt nach Gundarlun dauerte meiner Meinung nach viel zu lange. Ich nutzte die Zeit um mich mit Phonme und Teri zu unterhalten um sie näher kennen zulernen. Shari war die meiste Zeit für sich. Wenn ich mich ihr für ein Gespräch näherte war dieses meist kurz. Sie war viel in Gedanken und wirkte abwesend, aber ich wollte sie nicht Fragen nerven oder bedrängen. Ich hatte gehofft sie kommt zu mir, wenn sie soweit ist.

Phonme und Teri haben sich dem Führer des Schiffes angeschlossen um zu lernen wie sie selbst navigieren können.

Bis auf einen Zwischenfall mit einem Piratenschiff hatten wir nicht wirklich große Probleme an Bord. Das Loch konnte Shari rechtzeitig flicken und so kamen wir auf der Insel Gundarlun an und lagen vor der Hauptstadt Gundbarg vor Anker.

Schnee und Kälte hat uns empfangen. Das Wetter hierher hat sich schon während der Überfahrt geändert, doch an Land fühlte sich das ganze irgendwie noch kälter an.

Phonme war so von den Einheimischen beeindruckt, dass sie sich sogleich einer Wette anschloss. Ich weiß nicht, wie man auf die Idee kommen kann, verdorbenen Fisch essen zu wollen, aber die Jungs fanden das wohl witzig und Phonme offenbar auch. Vielleicht war sie auch nur neugierig. Aber Fisch ist ja schon so ne Sache für sich und dann auch noch verdorbener? Nein Danke…

 

Ab zur Drachenschildkröte

Auf dem Weg zur Taverne „die Drachenschildkröte“ haben Teri und ich uns lieber nach leckeren Backwaren umgesehen. In der Taverne war nicht viel los. Wir konnten uns aufwärmen. Ein wenig verwundert waren wir anfangs über den Inhaber, da er uns zweimal nach unserer Bestellung fragte. Erst später haben wir herausgefunden, dass es sich um Zwillinge handelte. Vielleicht sollten sie sich eine richtige Aufführung ausdenken. Sie könnten sicher damit mehr Umsatz machen.

Wir schauten uns weiter in der Stadt um und bekommen nebenbei ein wenig die Stimmung und das Geschwätz der Einheimischen mit und was bei dem Fischerdorf Fiskrbak geschehen war. Ein fremdes Schiff aus einem merkwürdigen Material ist dort gelandet und seitdem verschwinden dort Einheimische.

Wir besorgen uns alle wärmere Kleidung. Außerdem finde ich eine Alchimistin. Sie hat Tränke der Wasseratmung und zudem verschiedene Sachen und Dinge, die meinen zuneige gehenden Vorrat auffüllen.

Da wir wussten, dass das Dorf unser nächstes Ziel sein würde, machten wir uns auf die Suche nach einem Boot und einem Einheimischen, der uns führen konnte.  Mit Grog, so stellte er sich uns vor, machten wir uns am nächsten Tag auf.

Der kleine Junge

Es war recht ruhig, bis wir auf dem Meer ein Floß treiben sahen und auf diesem lag ein Junge. Natürlich näherten wir uns und wie wir feststellen konnten, lebte er. Wir wollten ihm helfen und da tauchten Sahuagin auf. Vier waren es und sie zogen Phonme ein paar Mal ins eiskalte Wasser. Der Kampf war anstrengend und kräftezehrend, aber wir haben es geschafft.

An einem kleinen Lagerfeuer wärmten wir uns auf und der Junge, Thorfinn, brachte uns zu seinem Haus in Fiskrbak. Hier konnten wir uns ausruhen und am Kamin aufwärmen. Das Haus sah aus, als wäre es ein paar Tage nicht bewohnt gewesen und der Junge machte sich natürlich Sorgen um seine Eltern.

Die Küche hatte nicht mehr viele Vorräte, doch wir hatten alle etwas Warmes, bevor wir uns zum Schlafen hinlegten.

Die Alpträume rauben mir nachts manchmal den Schlaf. Auch wenn ich meist wieder einschlafe und ausgeruht bin. Ich bekomme die Bilder meines Bruders und von den Anderen einfach nicht aus meinem Kopf.

Am nächsten Tag gingen wir zum Dorfältesten, um uns mehr Informationen über das mysteriöse Schiff zu besorgen. Es soll vom Himmel gefallen sein und die Meisten, die es erkunden sollten, sind nicht wieder zurückgekehrt. Bis auf zwei Ausnahmen. Leider hat einer von ihnen den Tag nicht überlebt und der Zweite schläft seit seiner Rückkehr.

Phonme und Teri haben ihn in seiner Kammer besucht, aber konnten auch nichts weiter für ihn tun.

Natürlich machten wir uns dann auf den Weg dorthin. Es wurde gesagt, wir brauchten ungefähr drei Stunden zu Fuß. Doch durch die Kälte und den Schnee waren wir nicht schnell unterwegs.

Der Kampf

Auf dem Weg dorthin stolperten wir fast in einen weiteren Kampf. Wir sahen eine Kreatur, von der ich zwar schon gehört hatte, aber mir nicht vorstellen konnte. Einen Haifischer. Ich habe versucht ihn zu zeichnen, doch besonders gut bin ich darin nicht. Ich weiß, dass sie recht groß werden können und dass sie nicht besonders intelligent sind, sondern eigentlich nur jagen, wenn ein Hai in sein Territorium eindringen. Nach einer Weile machten Teri und ich uns zurück zu den anderen.

Auf dem Weg dorthin stolperten wir fast in einen weiteren Kampf. Wir sahen eine Kreatur, von der ich zwar schon gehört hatte, aber mir nicht vorstellen konnte. Einen Haifischer. Ich habe versucht, ihn zu zeichnen, doch besonders gut bin ich darin nicht. Ich weiß, dass sie recht groß werden können und dass sie nicht besonders intelligent sind, sondern eigentlich nur jagen, wenn ein Hai in sein Territorium eindringen. Nach einer Weile machten Teri und ich uns zurück zu den anderen.

Das merkwürdige Schiff

Nach fast vier Stunden kamen wir also an diesem merkwürdigen Schiff an. Es hatte Tentakeln und wirkte verlassen. Von außen gab es nicht viel zu sehen und im Inneren war es einfach nur dunkel.
Während Phonme und Teri vorgingen wollte ich eigentlich draußen die Stellung halten, doch da Phonme durch ihre Magie Licht zaubern konnte, war es mir dann auch möglich in diesem Schiff etwas zu sehen.

Wir hatten Probleme die Türen zu öffnen, doch Teri schaffte es durch ihre Art dann doch. Dahinter war ein weiterer Raum, doch bevor wir weiter gehen konnten, trat plötzlich ein seltsamer Elf mit gezogener Waffe hervor und griff auch sofort an. Der Kampf war kurz und als er zu Boden ging, krabbelte etwas aus ihm heraus. Es sah aus wie ein Gehirn auf Beinen. So merkwürdig es auch war, liefen Teri und ich diesem Ding hinterher. Leider entkam es und wir konnten das Schiff weiter erkunden.

Im hinteren Teil fanden wir ein riesiges Becken voll lila Flüssigkeit. Ich wollte eine Probe mitnehmen, doch als ich mit dem Schleim in Berührung kam, sah ich Bilder vor mir. Ich bin mir sicher, dass es sich um Erinnerungen handelt, aber keine von meinen.

Ich sah das Schiff, wie es durchs Meer glitt, aber keine Wellen, sondern Sterne. Dann einen Kampf mit diesen Elfen und dann den Absturz des Schiffs.

Als ich zu mir kam, fühlte ich mich ausgelaugt und benommen. Wir haben versucht, die Flüssigkeit in Brand zu setzen. Bedauerlicherweise blieb dieser erfolglos.

Also wurde es nach und nach eingefroren und wir haben uns zurück nach Fiskabak gemacht, um Skota von unserem Fund zu berichten.

Daraufhin hat er uns von einer Mine etwas nördlicher berichtet und sie als einen möglichen Unterschlupf oder Versteck für eventuelle Sahuagin oder andere Wesen/Kreaturen genannt.

Nach ein paar Recherchen und einer guten Erholung war dies nun unser nächstes Ziel.

Während ich nun meine ruhenden Mitreisenden anschaue, wird mir klar, dass ich mich hab ablenken lassen. Meine Mission war es Timmothy zu suchen. Und nun sitze ich hier. In einer schneebedeckten Landschaft. Es ist kalt. Ständig ist mir kalt. Und warum? Ich habe Shari versprochen, ihr zu helfen. Ihrer Familie zu helfen. Und was macht sie? Verschwindet einfach ohne ein Wort. Ohne eine Nachricht. Ich bin enttäuscht, hatte sie mir doch versprochen, nicht ohne einen Abschied zu verschwinden.

Sobald ich wieder in Salzmarsch bin muss ich weiter. Vielleicht versuche ich mein Glück in Tiefwasser. Da wollte er schon immer mal hin.

Alles war leichter, als ich keinen hatte mit dem ich reden oder mich kümmern musste. Doch dann denke ich an die Zeit mit Theadric. Wir waren uns zwar einig getrennte Wege zu gehen, aber er fehlt mir. Wenn ich abends auf das Meer hinausgeschaut habe, als wir auf dem Weg nach Niewinter waren, wie sehr hätte ich gern diese Sicht mit ihm geteilt. Vielleicht habe ich, wenn wir nach Salzmarsch zurück kehren endlich eine Antwort oder eine Nachricht von Tjorven.

 

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