Das Gas in Gnomengarde

Die Luft im ehrwürdigen Schlafsaal der Könige wurde plötzlich grün und giftig. In einem Wettlauf gegen eine sich senkende Wolke halluzinogenen Gases stürmte die Gruppe in die Freiheit, nur um zu sehen, wie ihr Verdächtiger – ein kleiner, diebischer Goblin – versuchte, mit einem improvisierten Heißluftballon zu entkommen! Nach einem spektakulär fehlgeschlagenen Feuerballzauber, der den eigenen Stab des Zaubernden in eine Fackel verwandelte, gelang es ihnen doch, den Ballon zu Fall zu bringen. Doch der zähe Goblin sprang auf den Rücken des tapferen Moss und nahm ihn in einen eisernen Schwitzkasten! Rettung nahte in Form des mysteriösen Nocturne, der den Angreifer mit einer schnellen Klinge erledigte, nur um im Anschluss heimlich dessen Taschen zu leeren – eine Tat, die nicht gänzlich unbemerkt blieb.

Der nächste Schattenmagier

Die wahre Natur des Angriffs offenbarte sich bald: Der Goblin, Torkel, war ein bekannter, aber harmloser Bewohner Gnomengardes, dessen Gier ihn zum Diebstahl der wertvollsten Blaupausen der Gnome getrieben hatte. Während die Helden die Gnomenkönige von den Nachwirkungen des Gases heilten, führte sie die Spur der Sabotage tief in eine Mine hinter einem Wasserfall. Dort, in der Dunkelheit, stellte und tötete Nocturne einen weiteren Spion: einen als Magier getarnten Schattenwandler, der sich nach seinem Tod als formloser Doppelgänger entpuppte. Die bei ihm gefundenen gestohlenen Pläne (Nocturne hatte sie entwendet, den Toten aber nun untergeschoben) und verfluchten Artefakte waren der Beweis. Es war der Zweite dieser Art und das Loch, welches in das Untereich führte, offenbarte noch mehr Gefahr. Nocturne sprach eine Warnung aus. Später wurde der Eingang zugeschüttet und verschlossen durch die Gnomkönige.

Als wäre die Bedrohung durch unsichtbare Feinde nicht genug, erreichte die Helden eine schreckliche Nachricht aus ihrer Heimat Phandalin. Eine magische Botschaft, von Maeron über Meilen hinweg gesendet, brachte eine vergessene Notiz zu Tage: „Ihr könnt uns nicht mehr aufhalten. Wir sind schon unter euch.“ Die Doppelgänger waren keine ferne Gefahr mehr; sie hatten die Oberfläche bereits infiltriert.

Schatten über Phandalin

Euli und die Quacksalber

Zurück in der Außenwelt brach das magische Band zu ihrer treuen Eulenbärin Euli. In einem Anfall wilder Natur tötete und fraß sie die Pferde der Gruppe, bevor sie verschwand, nur um später satt und blutverschmiert zum Lager zurückzukehren und sich schlafen zu legen. Gestrandet und mit einer unberechenbaren Kreatur im Schlepptau, stießen die Helden bei der nahegelegenen Mühle auf eine neue Art von Abschaum: Quacksalber, die gefährliche Tränke unter dem Namen ihrer Freundin Adabra verkauften. Nach einem kurzen, aber entschiedenen Prozess wurden die Schuldigen festgenommen.

Adabra und der kurze Weg nach Phandalin

Von den Enthüllungen und der Dringlichkeit getrieben, entbrannte eine hitzige Debatte, wohin die Reise nun gehen sollte. Als die Argumente kein Ende fanden, schritt die weise Adabra ein. Sie hatte dem Streit lange genug zugesehen und offenbarte mit einem Lächeln eine geheime Fähigkeit: Sie öffnete ein Portal im Stamm einer alten Buche. Nach einem rührenden Abschied von ihrer Eulenbärin trat die Gruppe durch das magische Tor und wurde Sekunden später am Marktplatz von Phandalin wieder ausgespuckt, direkt vor dem vertrauten Anblick von Toblins Gasthaus. Der Kampf um Gnomengarde war vorbei, doch der Kampf gegen die Schatten, die sich unter ihren Freunden verbargen, hatte gerade erst begonnen.

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