Vorgeschichte: Knartschs Lebensweg.

Knartsch
Knartsch der Schurke/Illusionist

Knartsch ging im Säuglingsalter verloren. Seine Eltern Alela und Odd Gutherz waren auf den Weg nach Hause zu einer Gnomensiedlung hinter dem Mondwald. Sie mussten in Tiefwasser Halt machen, da sie für die Reise Verpflegung kaufen mussten. Beim Reisen legte Alela ihr Kind Knartsch oftmals zum Schlafen in eine der gemütlichen Reisetaschen und behütete ihn. Da sich auch zwei junge Diebe aus Tiefwasser fragten, was wohl so wichtiges in dieser Tasche sei, stahlen sie diese unbemerkt zum Unglück der Gnomen-Mutter. Die Reisetasche wurde mehrere Tage in den Straßen von Tiefwasser von einem Jungen gefunden, der das Baby mit nach Haus zu seiner Mutter nahm.
20 Jahre lang lebte Knartsch in dieser Familie in Tiefwasser und wurde dazu verpflichtet, alles zu stehlen was er in die Finger bekam. Mehr und mehr übte er sich in der Kunst eines Schurken und lebte in einem Trott aus elendiger Armut und familiärer Abhängkeit. Durch seine starke Unzufriedenheit schaffte es Knartsch Mut zu fassen und sich von seinem Leben in Tiefwasser loszureißen. Er schloss sich Reisenden nach Niewinter und Luskan an, fand jedoch nie brauchbare Informationen über sein eigenes Gnomenvolk. Erst in Nesmé erfuhr er von versteckten Höhlen-, und Tunnelsystemen von einer Sippe von Felsgnomen die hinter dem großen Moor leben. Es dauerte einige Zeit bis Knartsch sich einer Gruppe Abenteurer anschließen konnte um sicher am Moor vorbeizukommen. Die Tunnelsysteme waren nicht leicht zu finden. Doch als Knartsch von anderen Gnomen entdeckt wurde,nahmen sie ihn mit zu seinen eigenen Volk, wo er mit offenen Armen empfangen wurde. Seine Eltern nahmen Knartsch mit Freudentränen in ihre Obhut und voller Glückseeligkeit und zufrieden verbrachte er sein weiteres Leben in seiner neuen Familie. Knartsch war nun 22 Jahre als er die Lehre eines Illusionisten begann. Sein Meister war Yraan Briesel. Er brachte Knartsch alles über die Zauberkünste bei und da Knartsch sich stark zur Magie hingezogen fühlte, sog er alles Wissen darüber auf.

 

Gruff die Riesenechse
Gruff die Riesenechse

Im Alter von 23 fiel Knartsch in eine tiefe Grube. Er überlebte den Sturz, hatte aber keine Chance allein wieder hinauf zu gelangen. In der Grube befand sich eine junge Riesenechse, welche sich in einen Netzt verfangen hatte und kurz vor dem Hungertod stand. Knartsch konnte die Echse mit einigen Ratten und Moosen füttern, sie beruhigen und sie aus dem Netz befreien. In seiner Not gelang es Knartsch auch zum ersten Mal mit einem Tier zu kommunizieren, so daß er sie überreden konnte ihm zu folgen und die Grube hochzuklettern. Als die kleine Riesenechse hochkletterte, konnte sich Knartsch an ihr festhalten und sich so aus seiner misslichen Lage befreien. Seitdem hat sich zwischen ihnen eine Freundschaft entwickelt und Knartsch sprach fortan täglich mit der Riesenechse die ihm auf Schritt und Tritt folgte.
Mit 40 Jahre wurde die Gnomen-Sippe nahe dem Mondwald von einem gereizten, riesigen Wurm heimgesucht . Die Tunnelsysteme der Gnome wurden bei diesen Angriff komplett zerstört und sehr viele Felsengnome fanden ihren Tod an diesem Tag. Die Gnome, die überlebten, flüchteten in alle Himmelsrichtungen und auch Knartsch schaffte es, sich in Sicherheit zu bringen. Zu seinem Pech wurde er auf seiner Flucht von mehreren Goblins aufgespürt. Diese quälten und verdroschen ihn und zu guter Letzt, sperrten sie ihn in eine kleine Truhe. Aus dieser aussichtslosen Lage gab es kein Entrinnen mehr für Knartsch. Er konnte nur noch hoffen und beten. Es sei denn er würde seine Echse „Gruff“ dazu bewegen Hilfe zu holen…

gez, Knartsch

 

 

 

Charakterbogen von Knartsch

Knartsch