Vorwort

Adadbra ist nicht nur eine gute Heilerin, Hebamme und Alchemistin, nein sie versteht sich auch vortrefflichst aufs Backen. Wen wundert es sonst, dass sie sich in der alten Mühle niedergelassen hat? Es gibt Gerüchte, das Adabra das Rezept für einen köstlichen Beerenkuchen kennt, der so dekadent ist, dass selbst die Herren von Waterdeep gelegentlich in die Wildnis sich gewagt haben, um ein Stück davon zu ergattern. Ich zweifle zwar, dass ein Mantikor sich mit Beerenkuchen zufriedengibt, aber viele unterschätzen die Macht solcher Rezepte und deren Auswirkung. So manche Auseinandersetzung wurde bei einem guten Essen beigelegt, ohne zu den Waffen zu greifen. Jeder Herrscher, der etwas auf sich hält, beschäftigt einen guten Koch.

 

Zurück aus Phandalin

Am nächsten Tag schon waren die Abenteurer aus Phandalin wieder zurück und mit ihnen jede Menge Rationen für den Mantikor, falls sich dieser wieder hier her verirren sollte. Adabra wäre vor ihm erstmal sicher, wenn der Drache nicht noch in der Nähe wäre. Die Schwertberge waren nicht weit weg und wie der Mantikor berichtet hatte, tatsächlich auch existent. Mit der Ankunft der restlichen Gruppe in der Mühle kam auch ein neuer Auftrag in Gnomgarde. Allerdings waren wir hier noch nicht fertig, es fehlte zwar nur noch wenige Fläschchen, aber sie fehlten noch. Dazu kam noch der Wunsch, an das Rezept des Beerenkuchens zu kommen, den Adabra hütete. So ließ ich meine neu gewonnen Freunde weiterziehen, mit dem Versprechen mich zu kontaktieren, falls sie in Nöten in Gnomgarde kommen sollten. Dazu würden sie den Falken von Serena zu mir entsenden.

 

Tage bei Adabra

Es dauerte nicht lange, unterdessen hatte ich Adabra fleißig beim Brauen geholfen und war sogar dazu gekommen, ihr das Rezept des Beerenkuchens zu entlocken, traf der Falke ein. Was er mir mitteilte, ließ mich ein wenig besorgt zurück, aber das Aufeinandertreffen mit einem weißen Drachen war glimpflich verlaufen. Sie würden mir alles erzählen beim nächsten Treffen. Solange würde ich die Zeit noch sinnvoll nutzen, um mich weiter zu üben, in der Braukunst und um durch Mixen neue Tränke zu erforschen. Ja Brauen hat eine starke Ähnlichkeit zum Backen oder Kochen. Kein Wunder, das es mir liegt, kann man sich doch hier diverse Dinge bedienen. Ich könnte mich daran gewöhnen, zumal es meine Kräfte stärken würde, die aufgrund der starken Konzentration nur begrenzt verfügbar sind. 

Tipps zum magischen Kochen

Was das Essen angeht, unterschätzen viele die Reichweite dieses Grundbedürfnisses. Es gibt einen Kodex, der Kodex des Diplomatika Kulinarika in diesem Kodex sind nicht nur einige gute Rezepte beschrieben, sondern auch welche Vorbereitungen zu treffen sind. Die Große Bibliothek von Candlekeep, erbaut auf den felsigen Klippen der Schwertküste, beherbergt die berühmteste und umfassendste Sammlung arkaner Texte in ganz Toril. Doch nur wenige wissen, dass sich hinter den Mauern der Bibliothek auch die größte Schatzkammer kulinarischen Wissens befindet. Das umfangreiche Archiv umfasst Tausende kulinarischer Bände aus dem gesamten Multiversum, viele davon vor Urzeiten von längst vergessenen Köchen verfasst, deren Kreationen noch auf ihre Wiederentdeckung warten. Die folgenden Tipps wurden im Kodex der unheimlichen Küche entdeckt:

Benutze Magie

Für Bewohner des Multiversums ist es vorzuziehen (und viel sicherer), die magische Hand zu verwenden und das Gemüse von Ihrem spektralen Anhängsel schneiden zu lassen. Wenn Sie einen Druiden oder Kleriker in Ihrer Mitte haben, können diese natürlich einfach das Heldenfestmahl zaubern und sich den ganzen Aufwand sparen! Wenn Sie nicht so arkan veranlagt sind, lassen Sie sich bitte Zeit. Mit Schnelligkeit gewinnt man in der Küche keine Preise, und abgetrennte Finger verbessern selten eines der Rezepte. Das Echsenvolk-Rezept für gebratene Finger bildet jedoch eine Ausnahme von dieser Regel.

Halte deine Klingen scharf

Karotten schneiden ist wie Köpfe abtrennen, und eine stumpfe Klinge reicht dafür einfach nicht aus. Fragen Sie jeden anständigen Halbork-Koch, und er wird Ihnen einschärfen, mit einem guten Fleischermesser genauso sorgfältig umzugehen wie mit einer großen Axt.

Saubermachen beim Kochen

Der Blick in eine Spüle voller schmutziger Töpfe, Pfannen und Geschirr kann genauso entmutigend sein wie der Kampf gegen einen uralten schwarzen Drachen. Es ist ratsam, die Reinigungsarbeiten in der Freizeit zu erledigen, damit Sie das Essen unbeschwert genießen können, sobald es fertig ist. Es sei denn natürlich, Sie können das Geschirr mit Taschenspielertricks reinigen und dann tun, was Sie wollen.

Planen Sie voraus

Planen Sie Ihre Zeit und Ihr Menü so, dass das Essen zum gewünschten Zeitpunkt fertig ist. Es ist ratsam, jedes Rezept vor der Zubereitung durchzulesen, um Überraschungen oder fehlende Zutaten zu vermeiden.

Kochen mit Freunden

nicht für deine Sous-Chef-Aufgaben herbeizaubern kannst, wenn du deinen unsichtbaren Diener, bilde eine Abenteuergruppe für deine kulinarischen Eroberungen. Es macht Spaß, mit ein oder zwei Freunden zu kochen, und es ist in Ordnung, zwischendurch zu probieren. .

Besorgen Sie sich die richtige Ausrüstung

Die Werkzeuge des Handwerks müssen respektiert werden. Sie sparen viel Zeit, Mühe und Ärger, wenn Sie eines davon in Ihrer Küche finden:

Kochtopf; Gewürztopf; Esslöffel; Rührlöffel; Zuckerlöffel; Festtagstischdecke; Kelch mit flüssiger Nahrung; Speisebuch; Wohlfühlschürze; Planargabel; Reisegabel; Wärmebecher; Mystische braune Überzugsdose; Platte der Reinheit; der ewige Salzstreuer; Utensil des kultivierten Gaumens; Utensil der Etikette.

Das Geheimrezept von Adabras Beerenkuchen

Nun, die Tage, bei denen ich bei Adabra war, waren sehr lehrreich in doppelter Hinsicht. Zum einen konnte ich ihr zusehen und ihr helfen beim Brauen von Tränken, die ziemlich nützlich sind und zum anderen übergab sie mir das Geheimrezept ihres Beerenkuchens. Es erweitert meine Sammlung für außergewöhnliche Rezepte:

Adabras Beerenkuchen

Zutaten:

  • 250 g Mehl
  • 125 g kalte Butter (gewürfelt)
  • 50 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL eiskaltes Wasser
  • 500 g gemischte Beeren (Blaubeeren, Himbeeren, Brombeeren)
  • 100 g Zucker
  • 1 EL Speisestärke
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 Eigelb + 1 EL Milch zum Bestreichen

Zubereitung:

  1. Teig vorbereiten: Mehl, Butter, Zucker, Ei, Salz und Wasser zu einem Teig verkneten. In Folie wickeln und 30 Min. kühlen.
  2. Füllung: Beeren mit Zucker, Speisestärke, Zimt und Zitronensaft mischen.
  3. Kuchen formen: ⅔ des Teigs ausrollen und in eine gefettete Form legen. Beerenfüllung darauf verteilen.
  4. Dekorativer Deckel: Den restlichen Teig ausrollen, ein Gittermuster schneiden oder Fantasy-Motive wie Drachen oder Schwerter ausstechen und auflegen.
  5. Backen: Mit Eigelb-Milch-Mischung bestreichen und bei 180°C ca. 40 Minuten backen.
  6. Genießen: Am besten lauwarm mit Sahne oder Eis servieren – wie ein echter Held!
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