Erledigte Aufträge

In Lizshianthi angekommen machte sich der Trupp auf zum schwarzem Brett. Nach einer kleinen Untersuchung des Karrens mit den Bildern und einer kleinen Erklärung, dass das wofür das schwarze Brett sei, war Skjarrl einigermaßen aufgeklärt wofür es dient, jedoch war er sehr verwirrt, warum das Brett im normal Fall nie schwarz ist.
Der Wache am Brett bescheid gegeben hatte Skjarrl es sich zur Aufgabe gemacht dem Yuan-Ti Farbe und Pinsel zu verkaufen, damit er das Brett schwarz bemalen kann und hatte neben etwas verdienst für den Pinsel und einem Tausch eines Armreifes der Wache dazu beigetragen, dass der Name des Bretts auch für ihn Sinn machte. Die Wache schickte über ein magisches Stück Papier eine Nachricht an Storm, um ihn zu benachrichtigen, dass die Gruppe wieder zurück ist und auf dem Marktplatz wartet.
Einige der Händler waren auf dem Markt und die Gruppe trommelte die Anwesenden zusammen um Kundschaft über die Lage der Handelswege zu bringen. Ein Teil der Belohnung wurde ausgezahlt, da die andere Hälfte nur mit dem Rest der fehlenden Händler besprochen werden konnte und somit verblieben sie erstmal dabei, dass sie die Gruppe aufsuchen, wenn sie die restliche Belohnung parat haben.
Es dauerte auch nicht lange, dass Storm um die Ecke kam. Cawkrin zückte nach einer kleinen Begrüßung Storm sein kleines Lederbüchlein in die Hand, bekam ein kleines Nicken von Storm, und machte sich auf den Weg in die Stadt.
Eine etwas vorsichtige Erklärung der Geschehnisse wurde ausgetauscht zwischen der Gruppe und Storm, worauf hin sich alle geeinigt haben, sich durch die Gespaltene Zunge im Quartier des unteren Gürtels der Stadt weiter zu unterhalten und die Belohnung für den Auftrag zu erhalten.

Im Untergrund

Storm Schilderte, dass die Gruppe die Wahlen der Opfermaiden verpasst hatte in der Zeit und auch weitere der restlichen 4 verschwunden waren. Eine der zur Wahl stehenden Dragonborn war die gesuchte Ayassa, wegen der Schall und Rauch zuvor bei Storm gewesen war. Außerdem gab Storm Preis, dass er und seine Leute bis jetzt zu jedem Ritual die Blutmenge unter dem Tempel so gut es ging reduziert haben.
Außerdem wurden weitere Schritte und Pläne besprochen, die alle nicht wirklich zu etwas führten. Von Polymorph als solo Infiltration in den Tempel, Chaos durch Monsterfreilassung der Monster in den Bildern, bis zur Anschließung an die Rebellen, die versuchen das Opfer komplett zu verhindern. Dann kam eine Idee von Thulvar. Der Frosch sprach von schlechten Beziehungen zu den Yuan-Ti. Außerdem von fehlenden Relikten. Was wäre wenn man sich mit den Grung in Kontakt setzt und ein Bündnis aufbaut?
Die hörte sich für den Moment am vernümftigsten an und so beschlossen sie sich. Auf zurück nach Nordwesten, wo die Grungs das erste Mal angetroffen wurden.

Eine schlechte Nachricht

Storm bot der Gruppe an die Bilder sicher unter zu bringen und den Karren gegen einen Kleineren aus zu tauschen, solange es von Nöten ist. Er bräuchte ein paar Stunden und der neue Karren steht am Nord-Westlichen Tor bereit. Er gab Varoxian eine kleine menge Papier und hielt ihn ein weiteres Hin, auf dem er mit einem magischem Federkiel unterschreiben sollte. Die Tinte leuchtete kurz auf und ein Kurriersistem für kleine Nachrichten zwischen Storm und Varoxian kam zustande. Dazu zeigte der Gruppe einige der geheimen Eingänge in den Unterschlupf und die Gruppe brach auf. Einer der Ausgänge führte nicht weit von Laurenzius Haus an der Statue von Sseth ins freie. Die Gruppe beschloss ihm vor Aufbruch noch von Schall und Rauchs dahinscheiden zu berichten.
Sie betraten das Haus und Laurenzius saß am Tisch mit einem etwas aufwendigerem Stück Leder, dass er sich nach Hause genommen hatte um in Ruhe an der Spezialanfertigung zu arbeiten. Die Stille wurde nicht groß gebrochen, dennoch war die Atmosphäre drückend und schwer im Raum, als Varoxian versuchte so empathisch wie möglich die Nachricht zu überbringen.
Laurenzius war leicht erschrocken, doch hatte er bereits eine Vorahnung. Die Gruppe sagte ihm, dass sie noch seinen Kern und einige seiner Bauteile haben, im Falle, dass er ihn hätte reparieren können. Dies verneinte er jedoch. Er war dennoch fest der Meinung, man könne ihn wieder zusammen bauen, wenn nicht in seinem alten Körper, wenn man nur einen finden könnte, der dazu im Stande wär.
Skjarrl nahm den Kern an sich und versicherte Laurenzius, dass er auf den Reisen als fahrender Händler sicherlich irgendwann jemanden finden wird, der Schall und Rauch wieder einen Körper geben kann. Außerdem sgten sie ihm, dass Ayassa gefunden wurde und tatsächlich als Opfer zur Wahl steht. Laurenzius bedankte sich schweren Herzens aber dennoch mit etwas Freude in der Trauer, dass er nun nicht mehr Rätseln muss, was mit seinem Partner geschehen ist. Ayassa ist dennoch das Ziel, für das er hier ist.

Auf ins Ungewisse

Die Truppe machte sich auf den Weg zum Tor, nachdem sie sich von Laurenzius verabschiedet hatten und ihm weiterhin alles gute wünschten.
Draußen stand der Karren bereit mit einem Tabaxxi davor, der eine kleine Nachricht von Storm da ließ und der Gruppe den Wagen überreichte. Aufgebrochen zum Punkt des Grung Lagers ging die Gruppe immer weiter in Richtung Wald von dem kleinen Lager aus, bis sie den Wald betraten. Den Karren ließen sie davor stehen. Weiter gerade aus laufend marschierte die Truppe mit Skjarrl singend durch den recht normalen und im vergleich zum Dschungel um Lizshianthi langweiliger, aber weit aus sicherer.
Sie kamen an einen etwas größeren Teich, der mit Seerosen in verschiedensten Farben bedeckt war. Skjarrl ging nach vorne und trällerte fröhlich ein Lied, bis plötzlich in der ferne ein *thunk* begleitet von einem leichtem Boden rütteln begleitet wurde. Darauf noch eins…und noch eins. Es wurde immer lauter und das beben immer stärker, bis eine riesige Kröte aus den Bäumen gesprungen kam.
Auf dessen Rücken saßen 2 Frösche. Ein Blauer und ein Roter. Einer der Beiden wirkte ein Zauber und nach kurzem räuspern und quaken fingen sie an zu sprechen, während sich einige der Seerosen hoben und kleine runde Augen hervor schielten.
Die Frösche wollten wissen was die Gruppe hier wolle und nach einem kleinen Gespräch und das ansprechen des Relikts und den Vorfall vor kurzer Zeit, blieb der Gruppe keine Wahl als mit den Fröschen zu gehen, da ihre Königin mit ihnen sprechen wollte. Rasch wurde ein Teleportationszirkel gemalt, durch den die Gruppe Chance auf Orientierung ins Ungewisse gebracht wurden.

Ein kleines Paradies

Mit einem hellen Licht taucht Einer nach dem Anderem auf. In einem umzäunten Knöchel hohen Teich stehend öffnete ein blauer Grung ein kleines Tor und gestikuliert euch aus dem Wasser. Der Boden hier ist feucht und Grungs wohin man schaut in den verschiedensten Farben. Häuser an Bäumen und auf dem Boden in einem schön durchlichteten Wald mit bunten Blumen und Pilzen hier und da. Der rote Grung begleitete die Gruppe durch die Stadt über einen Weg der zu einer Treppe führte, die in einem recht großem Busch endete.

Der Grung zog einige Äste auseinander und ein Durchgang zu einer riesigen Ebene mit Knöchel hohen Wasser, in dem rosane Blütenblätter treiben, die mit endlosem klarem Himmel im Hintergrund präsentiert sich vor der Gruppe. Ein leicht süßlicher und sehr frischer Geruch liegt hier in der Luft. In der Distanz wuchs einen Kirschbaum in voller Blüte in die höhe mit einer Leiter zum erklimmen eines Holzboden in einer Öffnung zwischen den Ästen. Die komplette Baumkrone besteht aus diesen rosanen Blüten die so dicht aneinander gereiht sind, dass man an den meisten Stellen nicht ein bisschen vom Baum dahinter sieht.

Oben angekommen hatte die Gruppe eine Wahl zwischen 2 Wegen. Sie entschieden sich ohne weiteres Hinterfragen für einen und liefen eine kleine Weile durch einen Tunnel von Kirschblüten auf einem 1 Mann schmalen Steg, bis sie an eine Plattform kamen. Hier meditierte ein weißer Grung mit schwarzen Streifen in der Mitte. Er schien älter zu sein, da seine Haut sichtlich etwas lockerer und ein kleinen wenig faltiger war als von dem Rest, den sie bis jetzt gesehen haben. Hinter dem Grung waren einige Regale, auf denen Statuen standen. Mitunter die von Xerxies vergebene Frosch Jadestatue.
Skjarrl, dessen Verständnis und Moral zu Besitztümern etwas eigen ist, näherte sich den Statuen da sie ja anscheinend niemanden gehörten. sobald er an dem Grung vorbei laufen wollte spürte er nur einen schlag in die Rippen und sein kompletter Körper verspannte sich und er konnte für kurze Zeit keinen Muskel mehr rühren. Der Grung stellte sich so aufrecht hin wie es seine Froschbeine nur zuließen und hieß alle willkommen.
Er schaute sich um und wusste wofür sie gekommen waren. Die Gruppe wurde in die grundlegenden Gepflogenheiten des kleinen Örtchens eingewiesen und hat ihnen erklärt, was hinter ihnen auf dem Schrank zu finden ist und warum es keinem gestattet ist sich diesen zu nähern. Der Grung konzentrierte sich kurz und schloss die Augen und sagte dann, dass die Königin sie in 2 Stunden empfangen würde. Sie sollten sich als Gast fühlen und mit einer art schnippen und einem tiefen quaken stand die Gruppe wieder vor der kleinen Treppe am Busch. Thulvar ging nochmal hoch und schob ein paar Äste auseinander, doch er bekam nur das Innere eines Busches zu sehen.
Die Gruppe nutzte die Zeit um sich ein kleinen wenig umzusehnen und gingen zur Taverne, die eins der wenigen Gebäude hier waren, dessen Tür groß genug war um eine der riesen Kröten rein zu lassen. Die Taverne war gut belebt und zu hören war ein wildes Gequake. Doch ohne sichtlichen Grund verstand die Gruppe nach einer kurzen Zeit was geredet wurde. Leicht verwundert begaben sie sich an die Bar und führten leichte Konversation und gingen durch die Karte, die hauptsächlich aus Speisen bestand, die aus Insekten zubereitet werden und auch rein Pflanzliches war im Angebot. Das Essen, was zur Überraschung ebenbürtig zu dem von Schneeflocke war, kam auf etwas kleinen Tellern und Schüsseln, doch alles ging aufs Haus. Somit wurde jeder satt und probieren konnte man genug. Dazu hat der Keeper verraten, dass das Gebäude mit einem Zauber belegt ist, der die Kommunikation ermöglicht, da die meisten Besucher erst hierher kämen. Der Zauber hält sogar eine ganze weile an, sodass man auch draußen noch mit den Leuten reden konnte.

Die Audienz

Nach guten 2 Stunden wurde die Gruppe von dem weißen Frosch per Telepathie dazu gebeten, sich auf den Weg zu machen. Gesagt getan, machte ein Grung den Busch auf, der erneut zum Kirschbaum führte. Diesmal sah er jedoch etwas anders aus. Die Äste und die Form war nicht die selbe wie davor.
Die Leiter nach oben war diesmal nur ein Weg vorzufinden. den genommen und ein ganzes Stück gewandert kam die Gruppe an eine Plattform die ins nichts führte. Offener weißer raum und unten nur die Wasseroberfläche bedeckt mit Blütenblättern. Ein Fall würde schmerzhaft enden in den meisten Fällen. Doch dann hörten sie ein „Willkommen“. ein ganzes Stück diagonal vor ihnen ist eine weitere Plattform. Gute 20 bis 30 ft. höher als die Plattform der Gruppe.
Eine schwarze Grung mit weißen Punkten in leicht hängenden rosa Gewändern mit einem Diadem, in dem ein Edelstein gefasst war. Sie sprach nicht direkt. immer über den gesamten Raum. Außerdem stand der ältere Frosch neben ihr, mit dem die Gruppe vor kurzem schon die Freude hatte.
Sie fragte wie es dazu kam, dass das Relikt in Xerxies Hände kam und was sie sich nun hier erhofften. Die Gruppe erklärte und entschuldigte sich für den Verlust des einen Grungs, doch die Entschuldigung wurde für unnötig empfunden, da es an erster Stelle die Aufgabe war sein leben zum Schutze zu geben und dass sie dadurch etwas weitaus wertvolleres bekommen haben. Sie stand auf und schritt nach vorne. Sie stand seltsam aufrecht. Schon fast menschlich. Ihre Beine waren nicht ganz so Froschartig wie die der anderen, die immer etwas gebeugte Beine hatten. Sie machte den ersten schritt von der Plattform und eine weitere leicht rosane Plattform formte sich unter ihren Füßen und verschwand wieder hinter ihr. Je näher sie kam, desto seltsamer sah der gang aus. Seltsam menschlich aber sehr unsicher. Außerdem schaute sie leicht abwesend ins nichts und fokussierte niemanden. Sie schritt voran und dann sah man, dass sie komplett weiße Augen hatte. Sie stoppte vor Xerxies und legte ihre Froschhände auf seine Narbe am Kopf. Kurz darauf verzog sie leicht das Gesicht, nahm die Hand ruckartig weg. Leicht besorgt sagte sie: „Der Kosmos wird Unheil bringen.“ Dann schritt sie zurück nach oben, entschuldigte sich und stellte sich vor. Doya war ihr Name.
Dann erzählten sie ihr warum sie hier waren und weshalb auch die Yuan-Ti für die Grung hier gefährlich werden könnten. Doya meinte, dass sie keine bedenken wegen den Yuan-Ti in den nächsten Jahren haben, da sie hier die letzten Jahrzehnte schon den Wald vor all dem Übel verteidigen um die sichere Schönheit zu bewahren, die dieser Wald zu bieten hat. Dennoch fragte sie nach den Plänen die die Truppe im Moment hatten und brachte nach kurzer Konzentration auf Lizshianthi ihr Angebot. Sie würde Kräfte zur Infiltration zur Verfügung stellen, wenn die Gruppe ihr die Magische Kraft sicher stellt, die in der Mitte der Statt viele Ätherknoten verbindet, um einige der verlorenen Relikte wieder her zu stellen. Die Gruppe weiß was gemeint war. Der Spiralstein unter der Pyramide…oder das Etwas darin. Die Gruppe beriet sich kurz und willigte ein und Doya hatte sofort 2 Druiden zur Verfügung. 2 etwas wildere Gemüter, die nicht unbedingt zu bändigen sind, was deren Moralstandarts betrifft. Dutsu, ein begnadigter Magier und Makawi, die eher etwas mehr im Getümmel steht. Sie nickte schnell dem Alten Frosch zu, der mit einem Satz durch das Rosa verschwand und kurz darauf mit den beiden wieder kam. Dutsu ein Silberner Grung mit schwarzen Streifenmuster und Makawi ein Grüner Grung mit ein paar kleinen Punkten.

Die Gruppe bekam nach einer kleinen Überlegung eine Seite Papier. Hierauf geschriebenes kommt bei Doya an und somit wurde die Gruppe des weiteren entlassen, mit der zusage von schnellstmöglichem Aufschlagen der Druiden.

Raubvogel auf Beutezug

Auf dem Weg zurück war alles ruhig. Doch plötzlich war ein schrilles lautes Krächzen zu vernehmen und bevor irgendwer reagieren konnte, befand sich die Gruppe in einem Kampf mit einem Greifen, der es anscheinend auf etwas leichte Beute abgesehen hatte. Er fokusierte Siegfried, Varoxians Kriegsross, doch konnte Varoxian sowohl Siegfried, als auch Thulvar vor einem Überraschungsangriff des Greifen schützen.

Vor ihnen gelandet breitete er bedrohlich seine Flügel aus. gute 4 Meter Spannweite und ein scharfer Schnabel drehten sich nach etwas Bremsweg vom verfehlten Sturzflug um und begutachteten das heutige Mahl, dass er sich aussuchte.
Skjarrl kam so schnell es ging vom Karren und lief in Richtung gefahr um Unterstützung zu bieten. Varoxian ritt mit Siegfried und Thulvar nach vorne und ließ keine Gnade walten, während Siegfried mit Thulvar weiter geradeaus ritt. Thulvar hielt Siegfried gute 50 ft. vom Greifen an und stieg ab um zu helfen soweit es ging. Der Greif tauschte gute Schläge mit Vroxian aus und beide gingen gut in die Knie, doch dann schnappte sich Varoxian mit seinen Vorderklauen und hob ab. Gute 35 Meter in der Luft Überlegte Varoxian was seine Möglichkeiten sind, heilte sich voll so gut es ging und hoffte aufs Beste. Skjarrl tat sein bestes um Varoxians Sturz zu verringern. mit Misty Step ging er gerade nach oben und teleportierte mit einem lauten knall weiter hoch zum Greifen, schnappte sich Varoxian und mit einem weiterem Knall teleportierten sich beide auf gute 10 Meter über dem Boden runter um den Schaden zu verringern.
Der Greif floh und ein Paar Greifenfedern konnten aufgesammelt werden. Doch wo waren Xerxies und Blinki die ganze Zeit über? Beide saßen im Karren und schauten auf etwas hienab.

Zumindest ist es ein Plan…? (The swamp rats)

Schreibe einen Kommentar