{"id":13389,"date":"2017-02-25T15:00:28","date_gmt":"2017-02-25T14:00:28","guid":{"rendered":"http:\/\/rpg-berlin.de\/rpg\/?p=13389"},"modified":"2018-02-03T21:17:33","modified_gmt":"2018-02-03T20:17:33","slug":"schockschwerenot-lass-nach-cult-of-the-damned","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rpg-berlin.de\/rpg\/abenteuer\/gruppe2\/schockschwerenot-lass-nach-cult-of-the-damned\/","title":{"rendered":"Schockschwerenot lass nach! (Cult of the Damned)"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/D_22f62e_5444223.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-13390 size-full\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/D_22f62e_5444223.jpg?resize=496%2C547&#038;ssl=1\" alt=\"Schockschwerenot lass nach! (Cult of the Damned)\" width=\"496\" height=\"547\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/D_22f62e_5444223.jpg?w=496&amp;ssl=1 496w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/D_22f62e_5444223.jpg?resize=272%2C300&amp;ssl=1 272w\" sizes=\"(max-width: 496px) 100vw, 496px\" \/><\/a>Schockschwerenot lass nach! (Cult of the Damned)<\/p>\n<p>26. Flamerule &#8211; 19. Eleasis 1382<\/p>\n<p>Der Kult der Verdammten kam endlich wieder im Haupthof der Palastanlage der Lat an. Sie wurden von den Soldaten und Offizieren begr\u00fc\u00dft, sowie wurde auch mitgeteilt, dass die Gruppe vor knapp 8 Tagen sich auf den Weg in den Westfl\u00fcge gemacht hatte. Nun war auch klar, das in irgendwie Zeitspr\u00fcnge vollzogen worden waren, die Gruppe sich jedoch nun wieder in der normalen Zeit befand.<\/p>\n<p>Nach dem weitere Informationen ausgetauscht worden sind, zauberte die Drow noch ein Heldenmal hervor, an dem sich alle st\u00e4rkten. Soldaten, Offiziere und der Rest des Kults a\u00dfen und tranken so viel sie nur konnten, denn im schlimmsten Fall k\u00f6nnte dies die Henkermahlzeit sein. Der Plan war immerhin, endlich den Thronsaal zu \u00f6ffnen.<br \/>\nSo dann wurde der Weg zum Thronsaal eingeschlagen. Das Schloss war mittlerweile relativ gut vom Schutt und Ger\u00fcmpel befreit worden, so dass der Weg unbeschwerlich war.<\/p>\n<p>Die Gruppe stand vor dem gro\u00dfen doppelfl\u00fcgligen Portal. Das Portal selbst schien aus anthrazit farbenen Holz zu bestehen, welches mit schwarzen Fresken best\u00fcckt war. Tod, Leid, Schmerz, Hunger und sonstiges Elend zeigten die Fresken.<br \/>\nBran st\u00fctze sich auf seinen Stab, Drisinil bereitete sich mental auf das Kommende vor und Jurax und Calzifer waren mal wieder am streiten. Nach einigen Augenblicken bemerkte Amara, das alle nur auf sie warteten. Immerhin hatte Amara den Panzerhandschuh an, der das Tor \u00f6ffnen soll.<br \/>\nDie Elfe versuchte mit ihrer rechter Hand das Portal aufzudr\u00fccken, jedoch nichts geschah. Dann legte sie die linke Hand mit dem Panzerhandschuh auf den rechten Fl\u00fcgel des Portals und merkte, der Handschuh wird war. Nicht unangenehm, aber warm. Der Handr\u00fccken leuchtete auf und kurze Zeit danach schien es, als ob der Handschuh bzw. das Licht auf dem Handr\u00fccken von der T\u00fcr leergesaugt werden w\u00fcrde. Nachdem das ganze Licht verschwunden war, \u00f6ffnete sich mit einem knarzen und schweren schieben die T\u00fcr.<\/p>\n<p>Der Holzfu\u00dfboden hinter der T\u00fcr wurde von den Fl\u00fcgeln zerst\u00f6rt. Es schien so, als ob die T\u00fcr zu tief angebracht worden w\u00e4re, so das es unm\u00f6glich ist, die T\u00fcr zu \u00f6ffnen ohne den Fu\u00dfboden zu besch\u00e4digen. Allerdings konnte dies keiner verhindern und nahm es einfach so hin. Der Thronsaal war zu sehen beziehungsweise ein Teil davon. Gute 3 Meter hinter der schwarzen T\u00fcr war eine schwarze ledrige S\u00e4ule die aus dem Boden schoss. Von der Form her sah die S\u00e4ule wie eine Schwertspitze aus, nur das die Abma\u00dfe gute 3 x 11 x 1\u00a0Meter waren. Die Au\u00dfenhaut schien eine Art schwarzes Leder zu sein, unter welchem Adern pulsierten und \u00fcberall immer wieder verschiedene K\u00f6pfe versuchten zu entkommen. Es sah so aus, als ob die K\u00f6pfe durch schiere Kraft das Leder zum rei\u00dfen bringen wollte, jedoch wurden Sie vom Leder nach knappen 10 cm wieder zur\u00fcck gezogen. Es waren K\u00f6pfe von Tieren, wie auch von Menschen. Der Anblick war traurig und grausig zu gleich.<br \/>\nDie S\u00e4ule selbst bestand aus zwei Fl\u00fcgeln, wobei diesmal der linke Fl\u00fcgel aufstand. Fleischartige W\u00e4nde und B\u00f6den waren in dem Inneren zu erkennen.<\/p>\n<p>Nachdem der Thronsaal und die zwei anschlie\u00dfenden R\u00e4ume durchsucht worden sind, entschieden alle in die S\u00e4ule zu gehen. Wobei alle? Nein, Calzifer blieb drau\u00dfen und versuchte mit dem ihn ihm wohnenden General kontakt aufzunehmen.<br \/>\nAnfangs war er sich noch unsicher gewesen, allerdings hatte Bran ihn dar\u00fcber unterrichtet das sich eines Abends die Pr\u00e4senz eines Generals, des Generals Dyhn in ihm befinde.<br \/>\nCalzifer konzentrierte sich auf die Pr\u00e4senz und stellte sich vor: <i>Hallo Dyhn, ich bin Calzifer. Ich ben\u00f6tige deine Hilfe.<\/i> Keine Antwort, keine Regung. Nur ein schweigen bekam Calzifer.<\/p>\n<p>Der Rest der Gruppe war bereits in die S\u00e4ule spatziert. Im Inneren schien es wirklich so aus, als ob die W\u00e4nde und der Fussboden aus Fleisch zu bestehen schienen. Alle 5 Meter war ein 0,30 x 4m langer Knochen zu erkennen, der auch gleichzeitig die Breite der begehbaren Platform vorgab. Der Raum selsbt war rund und hatte gute 50m im Durchmesser, wobei die Platform bzw. der Weg sich am Rande des Raumes langsam nach unten windete. Es war eine Art Wendeltreppe, jedoch ohne Treppenstufen. Nach oben waren keine Stufen, keine Leiter, kein Weg oder eine sonstige M\u00f6glichkeit zu erkennen.<br \/>\nEgal ob der Cult nach oben oder nach unten blickte, es war keine Decke oder Boden zu erkennen. Es verschwand einfach in der schw\u00e4rze. Wobei die Sichtweite um die 20km zu sein schien, denn das Fleisch selbst sonderte eine Helligkeit ab, die das Sehen um ein vielfaches vereinfachte.<\/p>\n<p>Nun bemerkte Bran, das Calzifer fehlte. Er schickte Nym an um Calzifer zu holen.<br \/>\nNym kam zu Calzifer an und schleckte ihm den R\u00fccken und Kopf ab und deutete an, der Mensch solle sich auf ihn raufsetzten. Nur wenige Augenblicke sp\u00e4ter fiel der Hexenmeister vor die F\u00fc\u00dfe der Gruppe, denn der B\u00e4r sch\u00fcttelte ihn ab.<br \/>\nSo dann machten sich alle auf den Abstieg. Wobei, Calzifer nahm sein Dolch zur Hand und schnitt gute 40cm in der Wand herum. Ein Schwall von Blut verfehlte ihn um Haaresbreite, allerdgins \u00fcberlegte der Mensch nicht lange und steckte seinen rechten Arm bis zur Schulter in die Wand. Es f\u00fchlte sich wie ein Muskel an, war warm und blutig. Aber ein Ende war zu wahrzunehmen. Am Ende wurde noch ein gro\u00dfer Fleischbrocken aus dem Muskel geschnitten und mit diesem Stand der Hexenmeister vor der Gruppe: <i>Na, wer hat hunger? Das l\u00e4sst sich sicherlich gut braten.<\/i><br \/>\n<i>Du spinnst wohl?! Ich esse doch nicht irgendein Fleisch, wovon ich nichtmal weis ob es \u00fcberhaupt welches ist.<\/i> entgegnete Jurax: <i>Pah, Calzifer der Rote!<br \/>\n<\/i>Der Rest dachte sich, der Spitzname passt. Immerhin war Calzifer nun mit Blut von oben bis unten besudelt.<\/p>\n<p>Alle gingen gute 60 \u2013 70 Minuten den Pfad herunter, ohne wirklichen Vortschritt zu leisten. Gute 300 \u2013 400m H\u00f6henmeter legten sie zur\u00fcck, als Jurax aufst\u00f6hnte und seinen Unmut luft machte: <i>Lasst uns zur\u00fcck gehen! Hier finden wir eh nichts.<br \/>\nLass uns lieber runterfliegen und schauen wie weit es noch ist. <\/i>konterte Bran. Amara bekam Terax dazu \u00fcberredet, das beide einige Zeit nach unten flogen und schauten was kommt, w\u00e4hrend alle anderen weiter gingen.<br \/>\nNach ungef\u00e4hr 2 Stunden Flugzeit legten Amara und der Drache ca. 2 \u2013 2 1\/2 km an H\u00f6henmeter zur\u00fcck. Hier konnten beide an einer Stelle eine Stelle ausmachen, die so aussah als ob zwei Muskeln zwischen einem Knochen zu wachsen schienen. Da dies die einzige, abgesehen von der kompletten Umgebung, auff\u00e4llige Stelle war, versuchte Amara die Muskeln per Schockpfeil zu \u00f6ffnen. Terax flieg w\u00e4hrenddessen wieder nach oben und sammelte den Zwerg, wie auch die Drow ein. Bran verwandelte sich in eine Schreckensfledermaus, zauberte seinen B\u00e4ren kleiner und deute Calzifer an, er solle sich an einem Bein festhalten.<\/p>\n<p>Nun begann die Fledermaus ein wettrennen mit dem Drachen. Die Klerikerin, der M\u00f6nch und der blutbesudelte Hexenmeister konnten sich jedoch nicht halten und vielen herunter. Die ehemaligen Flugg\u00e4ste vom Drachen konnten sich mit den H\u00e4nden ber\u00fchren und so dann teleportierte Drisinil sich und Jurax mehrere hunderte Meter weiter unten, auf den Pfad. Beide prallten so hart auf dem Boden auf, das beide erstmal nach Atem schnappen mussten.<br \/>\nBran sah noch gerade rechtzeitig wie sich Calzifer nicht halten konnte und flog im Sturflug ihm nach. Er bekam ihn noch rechtzeitig zum fassen und schaffte es sicher zu Amara.<br \/>\nTerax sammelte die Drow und den Zwergen wieder ein und kam kurze Zeit sp\u00e4ter auch bei dem Rest an.<\/p>\n<p>Die Sp\u00e4herin erz\u00e4hlte der Gruppe, das sie bereits mit einem Elektropfeil versuchte den Museklstrang zu \u00f6ffnen, leider jedoch ohne erfolg blieb. Jurax lies das nicht auf dem Wohle der Gruppe sitzen und nutze seine elementaren Kr\u00e4fte dazu, um seinen H\u00e4nde wie ein Blitz wirken zu lassen und h\u00e4mmerte auf den Muskel ein. Kurze Zeit sp\u00e4ter \u00f6ffnete sich dieser auch und alle huschten hindurch.<br \/>\nW\u00e4hrend Jurax noch auf den Muskel schlug, befragte Calzifer wieder seinen General und diesmal bekam er eine Antwort. Die Antwort und ein paar danach halfen ihm nicht weiter, jedoch f\u00fchlte er sich ein wenig besch\u00e4mt. So hat er erfahren, warum der General ihm nicht antwortete. Die einzige Antwort auf diesen Schlamassel war folgende: <i>Ich kann keine Tasse f\u00fcllen, die bereits schon \u00fcberl\u00e4uft!<\/i><\/p>\n<p>Der Raum hinter dem Musekl war aus stein und beinhaltete nur eine weitere T\u00fcr. Amara \u00f6ffnete die T\u00fcr und dahinter lag ein langer rechteckiger Raum.<br \/>\nKnappe 30m Breit, um die 100m Lang und nach oben, wie auch nach unten verschwand nach 10m jegliches Licht. Beide W\u00e4nde waren \u00fcber die komplette L\u00e4nge mit einem Wasserfall begl\u00fcckt, welcher auf magische Weise den kompletten Raum erhellte.<br \/>\nIn der Mitte des Raumes verlief eine Br\u00fccke, die 2 mal 100m lang war und wiederum direkt in der Mitte einen Plattform mit einem Durchmesser von 20 m beheimatete. Auf dieser Plattform erwartete bereits ein alter Bekannter die Gruppe. Es war der Braune Wanderer, welcher auch direkt einen Pfeil von seinem Bogen abschoss.<\/p>\n<p>Der Zwerg wandte seinen staunenden Blick von dem Wasserfall zu seinen linken ab und sah nur, wie der Braune Wanderer einen Pfeil abschoss. Der Pfeil spaltete sich in der Luft zu insgesamt zwei auf, beide verfehlten jedoch ihr Ziel bzw. richteten keinen nennenswerten Schaden an. Bran verwandelte sich in eine Fledermaus, Amara und Calzifer griffen aus der Ferne an, Jurax ging durch ein Dimensionsportal zum Wanderer und Drisinil teleportierte sich und Nym genau in die Linke Flanke vom bekannten Feind.<br \/>\nJurax konnte den Wanderer entwaffnen und der B\u00e4r begrub den Feind direkt unter sich. Genau in dem Moment erschien wie aus dem Nichts, eine geisterhafte Sukkubus vor dem B\u00e4ren und beugte sich zum Wanderer hinunter. Sie trug einen Dolch bei sich, streichelte mit der linken Hand ein wenig den Kopf des Wanderers und durchschnitt mit nur einem Satz den Hals: <i>Du hast mir nicht gut gedient, mein Schatz.<\/i><br \/>\n<i>Aber &#8230; warum? <\/i>r\u00f6chelte der Wanderer und jede Lebensenergie verlies ihn.<br \/>\nJurax war au\u00dfer sich und griff die Sukkubus an, genau wie der komplette Rest der Gruppe auch. Der Zwerg traf sogar, richtete jedoch kaum schaden an. Die Haut und nat\u00fcrliche Ressistenz der Sukkubus war anscheint zu stark. Calzifer schaffte es zwar die Sukkubus per Magie bewegungsunf\u00e4hig zu machen, jedoch genau in dem Moment wechselte sie in ihre Geisterform und entfloh dem Kampf.<\/p>\n<p>Der M\u00f6nch fasste es nicht. Erst der Wanderer, dann bringt die Sukkubus den Wanderer um und dann flieht sie auch noch? Er tobte vor Wut, allerdings sammelte sich auch gro\u00dfe Trauer in ihm. Immerhin war altes Gruppenmitglied gefallen. Drisinil dachte zwar kurz, <i>Kennt er keine Taktiken die die Gruppe zerrei\u00dfen sollen oder was ist mit ihm los?<\/i>, allerdings lies sie den Gedanken nur bei sich und auch gleich wieder fallen, es war nicht die Zeit daf\u00fcr.<br \/>\nJurax zog den Wanderer aus, sammelte alle Geschenke von Valerion und Hassan zu sammen, den Rest legte er auf bzw. neben die Leiche. Nachdem die Gruppe beschlossen hatte den Wanderer nicht zu beleben, sandte der Zwerg noch ein Gebet an Muradin und an ein paar Elfeng\u00f6tter und bat darum, der Seele des Wanderers ruhe und geleit zu schenken.<br \/>\nDann goss er starken Alkohol \u00fcber die Leiche, entz\u00fcndete diese und auch Terax half mit, ein ordentliches Feuergrab f\u00fcr einen alten Kumpanen zu geben.<\/p>\n<p>Sodann machten sich alle weiter und gingen zum Ende des Raumes, an welchem ein Tunnel weiter in das Herz des Unbekannten f\u00fchrte. Der Tunnel war 3 Meter breit und 7 Meter hoch. W\u00e4nde, Fussboden und auch die Decke waren wieder mit Muskeln und Knochen \u00fcbers\u00e4ht, sowie waren kn\u00f6chrige Fackelhalter an den W\u00e4nden. Am Ende des Tunnels wartete ein gigantisch gro\u00dfer Wurm auf die Gruppe. Es war schwer abzusch\u00e4tzen wie lang der Wurm war, allerdings alleine der Durchmesser ma\u00df um die 10 Meter.<\/p>\n<p>Es wurde noch windeseile ein Plan geschmiedet, bevor die Drow und der Druide mit seinem B\u00e4ren auf den Wurm losranten. Jurax t\u00e4nzelte rechts, Amara links am Wurm vorbei. Wobei ein direktes vorbei gab es nicht. Der Wurm schien eine l\u00e4nge zu besitzen, die nur aus der Luft abzusch\u00e4tzen war. Terax flog in die Luft und sch\u00e4tze den Raum auf 200 mal 50 m und alles wurde vom Wurm eingenommen. \u00dcberall schl\u00e4ngelte sich etwas von dem Wurm.<br \/>\nDer Zwerg rutsche unter dem Wurm an mehreren Stellen hindurch und gelangte so zu einer kleinen Ballustrade. Hier angekommen sah er, wie Miyu und ein weiteres M\u00e4dchen an der Wand angekettet waren, ebenso auch ein Ork der mit einer Lanze auf Miyu zuhielt. Amara kam wenige Augenblicke sp\u00e4ter zu Miyu und konnte gerade noch sehen, wie die linke Faust von Jurax dem Ork jegliche Lebenskraft aus dem K\u00f6rper pr\u00fcgelte.<\/p>\n<p>Drisinil und Bran schlugen sich durch den Wurm hindurch. Bran riss mit seinen m\u00e4chtigen Schreckensb\u00e4rentatzen gro\u00dfe St\u00fccke aus dem Leib des Wurm, die Klerikerin hingegen schnitt nicht kleinere Teile mit ihrem Schwert ab. So viel die beiden auch an Schaden anrichteten, so schnell schien das Gewebe nachzuwachsne und es war nicht auszumachen, ob tats\u00e4chliche Verletzungen zur\u00fcck blieben.<\/p>\n<p>Gerade in dem Moment als sich Amara und Jurax daran machten Miyu zu retten, durchzog den Raum raunen und wackeln. Stein br\u00f6selte von der Decke herunter, kurz danach vielen riesige Steinplatten herab. Der Boden schaukelte und auch die W\u00e4nde vielen an einzust\u00fcrzen.<br \/>\nTerax hatte m\u00fche den Brocken auszweichen, \u00fcbersah aber einen und wurde zerquetscht. Amara verfing sich in einer Spalte die sich unter ihr auftat und konnte einem Steinquader nicht mehr entkommen, der Schreckensb\u00e4r wurde vom Wurm so zur\u00fcck geworfen, das er ebenfalls Opfer des Steins wurde. Calzifer, der von Anfang an vom Eingang den Wurm mit Magie beharkte, wurde ebenfalls erschlagen vom Felsen. Drisinil sandte ein Sto\u00dfgebet an Eilistraee. Sie konnte nicht sagen ob das Gebet erh\u00f6rt wurde oder nicht, zumindest wurde sie um haaresbreite verfehlt. Jurax schaffte es, dank seiner geschicklichen Wendungen, sich ebenfalls in Sicherheit zu bringen.<br \/>\nSofort waren alle Erinnerungen und \u00fcberhaupt jedes Wissen \u00fcber die bereits verstorbenen in Jurax und Drisinil ausgel\u00f6scht. Amara, Bran und Terax haben nie existiert, nie waren sie gesehen worden.<\/p>\n<p>Genau in dem Moment als sich verzweiflung und angst in beiden breit machte, sah Jurax wie ein Steinquader vor ihm zerbarst und eine Gestalt sich erhob. Die Gestalt sah wie eine mischung Engel und Teufel aus, zog bei jeder Bewegung einen gr\u00fcnen Schweif hinter sich her und st\u00fcrme sofort mit erhobenen Zweihandschwert auf den Wurm zu. Allerdings, war es eine mischung aus Engel und Teufel? Das konnte Jurax nicht genau sagen, so hat er beides noch nicht gesehen. Aber Menschlich oder sonst etwas bekanntes war nicht zu erkennen.<br \/>\nDrisinil, Jurax und die komische Gestalt neben Jurax schlugen, schnitten und droschen weiter auf den Wurm ein. Alle waren mit K\u00f6rpers\u00e4ften des Wurms getr\u00e4nkt und der Boden wurde langsam rutschig. Irgendwann, kurz bevor dem Zwerg und der Drow die Puste ausging, b\u00e4umte der Wurm sich auf zerviel in viele einzelne St\u00fccke. Ein regelrechtes Meer aus Blut w\u00e4lzte sich durch den Raum und sp\u00fclte alle noch stehenden von den Beinen.<\/p>\n<p>Jurax klammerte sich an einem Fels fest und konnte ausmachen, wie ein gr\u00fcner, ein blauer und lila-farbener Strahl nun eine Rauchwolke in der Luft festhielten. Die Strahlen bildeten eine Sph\u00e4re um den Raun und diese Sph\u00e4re verdichtete sich im weiter. Nach wenigen Augenblicken implodierte die Sph\u00e4re und der Rauch verschwand vollends.<br \/>\nDas Blut schien von dem Boden und den Muskelbesetzten freihen Fl\u00e4chen des Raumes absorbiert zu werden. Dadurch gelang Jurax zu Miyu zu hechten, die Ketten zu durchtrennen und sie somit zu retten. Allerdings eine Rettung war es nicht direkt, denn nun begann der ganze Raum einzust\u00fcrzen. Vor den Augen des M\u00f6nchs wurden Drisinil und Miyu unter Felsen begraben und zugleich verlor der Zwerg jegliches Augenlicht.<\/p>\n<p>Der Raum des Wurms\u00a0war vollends eingest\u00fcrzt, doch pl\u00f6tzlich erwachten die Seelen der Recken.\u00a0Alles war schwarz, kein Ger\u00e4usch, kein Geruch und kein Gef\u00fchl im K\u00f6rper. Dennoch konnte alle aus dem Cult ihren K\u00f6rper vor ihrem geistigen Auge sehen und sogleich erwachten sie.<br \/>\nDie Sonne erhellte in warmen orange-roten Licht eine kleine verspielte und verzierte Holzbr\u00fccke. Ein kleiner Weiher bildete sich langsam um die Br\u00fccke. Danach wuchs feines, frisches und weiches Gras aus dem Nichts und bildete mit einem kleinen sandigen Ufer den Fu\u00dfboden. Alle erwachten und fanden sich liegend auf dem Gras wieder. Im ersten Augenblick blendete das Sonnenlicht, allerdings gew\u00f6hnten sich die Augen schnell an die Helligkeit.<\/p>\n<p>Nach einem kurzem Augenblick des Verschnaufens und zu sich kommen, ert\u00f6nte eine wohlklingende, freundliche und alte Stimme von der Br\u00fccke. Bran erkannte die Stimme, es war die vom Generalfeldmarschall.<br \/>\nAuf der Br\u00fccke standen f\u00fcnf menschliche Gestalten und l\u00e4chelten dem Cult zu. Drei waren in eine Samurair\u00fcstung, einer hatte eine Schienenr\u00fcstung an und der letzte einen lilafarbenen Hanfu. Die Samuraisr\u00fcstungen waren jeweils in Blau, Rot und Gr\u00fcn gef\u00e4rbt worden.<br \/>\n<em>Wir haben euch zu danken. Nicht nur das ihr das alte Kaiserreich besch\u00fctzt und bewahrt habt, ihr habt gleichesfalls unsere Seelen befreit und den Weg f\u00fcr kommende Generationen geebnet. Vielen dank<\/em>., sprach der Generalfeldmarschall und am Ende verbeugten sich alle tief vor der Gruppe.\u00a0<em>Mit unser letzten verbleinenden Kraft haben wir Koribrans verbannt und euch vor dem Tod bewahren k\u00f6nnen. Damit ist uns jegliche Chance genommen, nochmal in Shou Lung zu wandern. Allerdings ist unsere Zeit gekommen, nun vor unsere Entit\u00e4t zu treten. Gehabt euch wohl.<\/em><br \/>\nNochmals verbeugten sich alle Gener\u00e4le tief und ehrf\u00fcrchtig vor der Gruppe und sogleich l\u00f6sten sie sich in schwache Nebelschwaden auf, die von einer winzigen Brise davongetragen wurden. Der Rasen, der Weiher, die Br\u00fccke und das Sonnenlicht verschwanden und die Gruppe verfiel in einen wohltuenden und sehnlich erwarteten Schlaf.<\/p>\n<p>Licht stach in die Augen, wurde aber immer von einem schwarzen Vorhang unterbrochen. <em>Sie wachen auf! Holt die Heiler, sofort!<\/em> wurde schwach und nuschelnd vernommen. Der Kult der Verdammten wachte nach und nach auf und befand sich im Krankenfl\u00fcgel des Palasts des Sakura Clans.<br \/>\nAlle aus dem Kult wurden in der kommenden Woche unterrichtet, das sich der wundersame Nebel im Wald, nahe des Goldgr\u00e4berdorfes Imasho sich pl\u00f6tzlich aufgel\u00f6st und der anwesende Offizier das Gef\u00fchl hatte, er m\u00fcsse seine Leute sofort den Berg hochschicken. Oben angekommen fanden sie eine vollkommen zerst\u00f6rte und eingest\u00fcrzte Palastanlage vor. Nur der Kult und Miyu wurden lebend vorgefunden, die Schwester von Emelie war leider nicht mehr am Leben. Sie schien den Folterungen der Oni erlegen zu sein. Nach alle ins Schloss des Sakura Clans gebracht worden sind, wurden sie gepflegt und jeder wartete nur darauf, das jemand aufwachte und nicht verstarb.<br \/>\nInnerhalb der Woche wurde erkl\u00e4rt, dass die Stadt von den Oni und dem Kyu Clan angegriffen und gr\u00f6\u00dftenteils zerst\u00f6rt wurde. Nur mit der Hilfe einer unbekannten Katzenfrau die sich unbekannte und schreckliche Wesen verwandeln konnte, konnten sie komplette Zerst\u00f6rung verhindern. Bran verabschiedete sich f\u00fcr f\u00fcnf Tage von der Gruppe und zog in einen benachbarten Wald. Dort diente er seiner G\u00f6tting Mielikki und kehrte sp\u00e4ter zu der Gruppe zur\u00fcck. Der Rest leckte seine Wunden und\u00a0half der Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p>Am 17. Eleasis 1382 wurden alle unterrichtet, dass der weltliche Sprecher des Kaisers mit seiner Gefolgschaft am n\u00e4chsten Tag ankommen w\u00fcrde. So gleich wurden alle auf sch\u00e4rfste gedrillt und im Umgang mit dem Protokoll geschult. Es handelte sich immerhin um den h\u00f6chsten Staatsbesuch im kompletten Kaiserreich und zugleich als heilige Zeremonie behandelt.<br \/>\nAm 18. Eleasis 1382 wurden Jurax, Amara, Drisinil und Calzifern zum General ausgezeichnet und in den Adelsstand erhoben. Bran trat von seiner Belohnung zur\u00fcck und Emely wurde angeboten, das sie als Entsch\u00e4digung f\u00fcr den Tod ihrer Schwester und der Vernichtung ihres Dorfes in die Familie des Sakura Clans aufgenommen werde. Das nam Emely an und es schien, als ob eine kleine Last von ihren Schultern genommen worden war.<br \/>\nDurch den Adelsstand und Auszeichnung zum General erhielten Jurax, Amara, Drisinil und Calzifern zugleich neue Namen. Fortan hie\u00dfen sie,<\/p>\n<ul>\n<li>Jurax MC Dougal Mingxing Yiban bo Uratama (Jurax MC Dougal, General der Sterne und Graf von Uratama)<\/li>\n<li>Amara Mingxing Yiban bo Taiguan (Amara, Generalin der Sterne und Gr\u00e4fin von Taiguan)<\/li>\n<li>Calzifer Mingxing Yiban bo Shanqihar (Calzifer, General der Sterne und Graf von Shanqihar)<\/li>\n<li>Drisinil Filifar Mingxing Yiban bo Naratori (Drisinil Filifar, Generalin der Sterne und Gr\u00e4fin von Naratori)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ebenfalls erhielten sie ein St\u00fcck Land vom Kaiser, welches sie fortan zu verwalten hatten und ein Reit-, wie auch Flugtier. Eine Stahlschwinge.<br \/>\nW\u00e4hrend der Zeremonie kam es jedoch zu einer Unterbrechung. Eine Bedienstete wurde beschuldigt, und sollte hingerichtet werden. Allerdings lies das Jurax nicht auf sich sitzen und mit der Hilfe von Drisinil, wie auch einem Leonal stellte sich heraus, das es sich um eine Farce handelte. Es stellte sich heraus, das die Sukkubus Elinith dahinter steckte, die jedoch nirgends aufzufinden war. Nach einer Untersuchung wurde die Bedienstete freigesprochen, der Offizier der die Beschuldigung aussprach wurde von der kontrollierenden Magie befreit und zwei weitere Fragen taten sich auf. Warum hat Drisnil, wie sich sp\u00e4ter herausstellte, einen Leonal beschworen und warum zum Teufel, treibt Elinith so ein verworrenes Spiel.<\/p>\n<p>Am Abend erkl\u00e4rte Drisinil, da sie schon mehrere Monate nicht mehr f\u00fcr Eilistraee getanzt hat, blieben ihr seit einiger Zeit schon die Zauber verwehrt. Einer der letzten verf\u00fcgbaren war die M\u00f6glichkeit,\u00a0externare Unterst\u00fctzung zu rufen. \u00a0Da Drisinil nicht wollte, dass die Zeremonie durch irgendwas zu einem Blutbad werden k\u00f6nnte, wendete sie den Zauber an, musste jedoch einen Handel eingehen. Der Leonal befahl im Namen von Eilistraee, dass die Drow eine Zeitlang in der Promenade in Sch\u00e4delhafen Bu\u00dfe und Reue lernen muss, sowie eine befreundeten Tempel eine Spende zukommen lassen muss.<\/p>\n<p>Gleichesfalls stellte sich heraus, dass die Katzenfrau, welche bei der Verteidigung der Stadt mithalf, einen Teil der Gruppe kannte. Jurax, die Drow und Elfe, wie auch den kleinen Drachen traf sie schon im Wald s\u00fcdlich von Dreieber. Ihr Name war, Mianissa, Kristall der Wellen und war Angeh\u00f6rige des wahren Katzenvolkes.<br \/>\nSie erkl\u00e4rte, sie ist auf der Suche nach dem Anf\u00fchrer einer Horde von Orks, die den Wald s\u00fcdlich von Dreieber verw\u00fcstet hat. Als sie die Horde verfolgte, sah sie immer wieder einen schwarz vermummten Mann der sp\u00e4ter ein Portal \u00f6ffnete, welches sie ebenfalls durchsprang und hier in der Stadt im Kampf landete. Calzifern kam die Geschichte um den schwarz vermummten Mann bekannt vor und unterhielt sich mit der Druidin. Die Gruppe einigte sich mit Mianissa und so wurde das Abkommen geschlossen, das Mianissa mit der Gruppe weiterziehen k\u00f6nne, bis der Anf\u00fchrer der besagten Orktruppe zur Strecke gebracht hat.<\/p>\n<p>Am 19. Eleasis 1382\u00a0gegen Mittag verabschiedete sich Drisinil und die Gruppe zog ohne sie, daf\u00fcr aber mit der Katzendruidin weiter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schockschwerenot lass nach! (Cult of the Damned) 26. Flamerule &#8211; 19. Eleasis 1382 Der Kult der Verdammten kam endlich wieder im Haupthof der Palastanlage der Lat an. Sie wurden von den Soldaten und Offizieren begr\u00fc\u00dft, sowie wurde auch mitgeteilt, dass die Gruppe vor knapp 8 Tagen sich auf den Weg in den Westfl\u00fcge gemacht hatte. 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