{"id":12775,"date":"2016-11-05T23:08:20","date_gmt":"2016-11-05T22:08:20","guid":{"rendered":"http:\/\/rpg-berlin.de\/rpg\/?p=12775"},"modified":"2018-02-03T21:29:19","modified_gmt":"2018-02-03T20:29:19","slug":"eine-neue-hoffnung-und-ein-neuer-feind-cult-of-the-damned","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rpg-berlin.de\/rpg\/abenteuer\/gruppe2\/eine-neue-hoffnung-und-ein-neuer-feind-cult-of-the-damned\/","title":{"rendered":"Eine neue Hoffnung und ein neuer Feind (Cult of the Damned)"},"content":{"rendered":"<p><strong><u>Wir schreiben den 21.\/22. Flammenleite 1382 auf dem Kontinent Kara-Tur in der Provinz Chin Tung<\/u><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/166466__dota-2-dota-2-akasha-demon-the-horn-of-succubus_p.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-12776\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/166466__dota-2-dota-2-akasha-demon-the-horn-of-succubus_p.jpg?resize=352%2C220&#038;ssl=1\" alt=\"Eine neue Hoffnung und ein neuer Feind (Cult of the Damned)\" width=\"352\" height=\"220\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/166466__dota-2-dota-2-akasha-demon-the-horn-of-succubus_p.jpg?w=969&amp;ssl=1 969w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/166466__dota-2-dota-2-akasha-demon-the-horn-of-succubus_p.jpg?resize=300%2C188&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/166466__dota-2-dota-2-akasha-demon-the-horn-of-succubus_p.jpg?resize=768%2C480&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"(max-width: 352px) 100vw, 352px\" \/><\/a>Eine neue Hoffnung und ein neuer Feind (Cult of the Damned)<\/p>\n<p>Nachdem die Vorbereitungen abgeschlossen waren, kehrten Thimbr\u00e9 und Bran nochmal zu den Offizieren zur\u00fcck, um weitere Erkundigungen \u00fcber den Generalfeldmarschall und die Gener\u00e4le, sowie einen vollst\u00e4ndigen Lagebericht einzuholen. Der Generalfeldmarschall war wohl wie die normalen Soldaten rot-br\u00e4unlich gekleidet, Trug jedoch keine R\u00fcstung, sondern nur einen Hanfu \u2013 eine Art Kimono. Er und die Gener\u00e4le sind normalerweise in allen m\u00f6glichen L\u00e4ndern unterwegs um die Moral zu st\u00e4rken, Grenzen zu sichern und das Land zu besch\u00fctzen. Die Soldaten h\u00e4tten die Gener\u00e4le eigentlich nicht erwartet, sondern nur mit dem Generalfeldmarschall gerechnet. Die Lage sah schlecht aus. Das Schloss war derzeit vollst\u00e4ndig von den Oni eingenommen und die Soldaten konnten den roten Zylinder gerade so mit den letzten Reserven verschlie\u00dfen. Der Westteil, der zum gr\u00f6\u00dften Teil vom Gef\u00e4ngnistrakt und zum Teil durch den Handwerkerdistrikt beherrscht wurde, wurde ebenfalls von den Oni angegriffen. Nach schweren K\u00e4mpfen haben sich die Soldaten von dort zur\u00fcckgezogen, mussten einige aber zur\u00fccklassen. Vielleicht sind noch einige K\u00e4mpfer versteckt und vielleicht wehren sich noch einige bis zum letzten Atemzug. Der Ostfl\u00fcgel war \u00fcberrannt worden und die Soldaten hatten Furcht vor einem Zweifrontenkampf, doch zum Gl\u00fcck sind die Gener\u00e4le aufgetaucht, was bedeutet, dass der Ostteil wohl wieder sicher ist. Den Bereich zu der H\u00f6hle, in der die Gruppe Lond getroffen hatten, hatte einer der Soldaten mit einer Barriere versperrt. Au\u00dferdem hatten sie die Barrikade als Schutz vor den Oni aus dem Westfl\u00fcgel und auch vor dem Schloss errichtet und nur einen ein Mann breiten Spalt gelassen, der mit einem Karren versperrt werden konnte. Amara befragte die Soldaten noch zu einigen Namen, die sie aus den gefundenen Zetteln hatte, konnte aber keine wirklichen Infos gewinnen.<\/p>\n<p>Thimbr\u00e9 und Bran entschieden sich hinter die Barrikade zu gehen und zu sp\u00e4hen, ob etwas in dem abgesenkten Waldgebiet und der H\u00f6hle dahinter war, in der Bran zur Gruppe gesto\u00dfen und der D\u00e4mon Lond besiegt worden war. Hinter der Barrikade war der Lagerhof, auf dem verschiedene Handelswaren verstreut lagen und dessen Boden mit Blut \u00fcbers\u00e4t war. \u00dcberall waren Leichen und K\u00f6rperteile verstreut. Hinter der Ecke konnte man auch menschliche Schreie h\u00f6ren, sowie ein rhythmisches Schlagen von Metall auf Stein, das alle paar Sekunden auftrat. Bran sp\u00e4hte um die Ecke und sah einen gro\u00dfen Strohhaufen, der lichterloh brannte. Von diesem Punkt waren alle Handelswaren weggeschleudert worden. Auf dem Haufen befand sich ein Wendespie\u00df, auf dem ein menschlicher K\u00f6rper ger\u00f6stet wurde. An der linken Mauer lag ein Mann, dessen untere K\u00f6rperh\u00e4lfte fehlte und der sich die Eingeweide hielt. Links und rechts vom Feuer standen zwei riesige, etwa 6 bis 7 m gro\u00dfe D\u00e4monen, die Sturmriesen \u00e4hnelten, jedoch eine gr\u00fcnlich-orangene Haut besa\u00dfen, die verdorrt schien. Au\u00dferdem hatten sie Holzplanken an Schienbeinen, Armen und Brust ins Fleisch genagelt und sie hielten Schwerter, die gr\u00f6\u00dfer waren, als Menschen. Mit diesen zerteilten sie auch einzelne Soldaten auf dem Boden, die noch herumkrochen, wobei sie relativ tr\u00e4ge wirkten. Hinter ihnen stampfte eine gargoyle\u00e4hnliche Kreatur auf dem Boden herum, w\u00e4hrend eine weitere mit den wespen\u00e4hnlichen Viechern durch die Luft flog. Thimbr\u00e9 und Bran gingen zu den anderen zur\u00fcck und erstatteten Bericht. Die Gruppe machte sich einen Plan, wie man am besten gegen die D\u00e4monen vorgehen konnte. Jorax, zuvor durch einen Zauber von Bran in seiner Geschicklichkeit verbessert, und Amara schlichen zum Lagerhof und pr\u00e4parierten dort F\u00e4sser, indem sie sie mit hochprozentigem Alkohol f\u00fcllten und zum Schluss Kr\u00e4henf\u00fc\u00dfe ausstreuten. Da sie sehr vorsichtig vorgehen und immer wieder versteckt ausharren mussten, dauerte dies sehr lange. Der Rest bereitete sich jeder auf seine Weise auf den bevorstehenden Kampf vor. Bran betete zum Beispiel zu Mielikki, wurde aber von ihr nicht erh\u00f6rt. Stattdessen nahm er eine uralte, sehr weise und gute Pr\u00e4senz war, die aus der Richtung im Westen beim Strohhaufen kam (wo Jorax derzeit mit Amara die F\u00e4sser vorbereitete). Dazu nahm er Rauchschwaden wahr, die sich nach ihm ausstreckten und sich dabei gut anf\u00fchlten. Bran bemerkte auch, dass er anscheinend nicht mehr seine R\u00fcstung und Kleidung trug, sondern etwas, das sich eher nach Stoff anf\u00fchlte und dazu eine Art Metallstab direkt vor der Brust gespannt. Das Bild verblasste nach der Mediation und seine Zauber wurden ihm trotzdem gew\u00e4hrt. Nicht sicher, was das genau zu bedeuten hatte, sagte Bran erst einmal nichts zu den anderen. Als Jorax und Amara gegen Mitternacht schlie\u00dflich fertig waren und zur\u00fcckkehrten, machten sich alle bereit und schlichen wieder zum Hof, wobei Drisinil Nym mit sich teleportierte und Bran sich dort in einen wei\u00dfen B\u00e4ren verwandelte, um im Kampf die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Alle st\u00e4rkten sich zuvor auch noch durch Zauber. So zauberte Bran \u201eB\u00e4renst\u00e4rke\u201c auf sich, Nym, Jorax und Vincent, sowie \u201eSteinhaut\u201c und \u201eTierwachstum\u201c auf Nym und sich, was sie beide in riesige B\u00e4ren verwandelte, deren Schulterh\u00f6he fast 3m ma\u00df. Thimbr\u00e9 sch\u00fctzte sich mit einer \u201eMagierr\u00fcstung\u201c und verlieh allen die Schlauheit eines Fuchses, w\u00e4hrend Drisinil Vincent eine katzenhafte Grazie verlieh und Jorax und Brans Widerstandsf\u00e4higkeit verbesserte.<\/p>\n<p>So vorbereitet schlich sich Jorax an die gegen\u00fcberliegende Wand hinter ein Fass, w\u00e4hrend sich Amara hinter einem in der Mitte positionierte und Drisinil direkt bei einem an der Ecke, an der Bran zuvor die Kreaturen aussp\u00e4hte. \u00a0W\u00e4hrenddessen bemerkten die Helden, dass von den Wespend\u00e4monen nichts zu sehen war. Jorax rollte als erster sein Fass, erst langsam, dann immer schneller, w\u00e4hrend Amara und Drisinil dem Beispiel sofort folgten. Thimbr\u00e9 zauberte eine Kugel der Dunkelheit zwischen Amaras und Jorax F\u00e4ssern und dem Feuerplatz, w\u00e4hrend Bran kurz vor dem Grillplatz eine Feuerwand beschwor. Die Kreaturen schreckten auf und blickten in Richtung der Helden, w\u00e4hrend die Riesend\u00e4monen ihre Schwerter vom Boden aufnahmen. Die F\u00e4sser rollten durch die Feuerwand und 1-2 Augenblicke sp\u00e4ter explodierten sie, was den Strohhaufen \u00fcberall verteilte und eine gro\u00dfe Hitzewelle ausl\u00f6ste, die die Feuerwand kurz verformte und den Helden entgegenprallte. Einer der Riesend\u00e4monen und ein Gargoyle waren so nah an der Explosion, dass sie etwas davon abbekamen. Au\u00dferdem fing die Spur der F\u00e4sser ebenfalls Feuer. Die Riesend\u00e4monen und die Gargoyles gingen auf die Helden zu, wobei sie die Feuerwand durchschritten und durch diese Schaden nahmen. Das an den Riesen festgenagelte Holz brannte sogar und versenkte ihr Fleisch. Bran und Nym brachten sich derweil vor den Kr\u00e4henf\u00fc\u00dfen in Position und Thimbr\u00e9 und Bran zauberten jeweils einen \u00dcberschlagsblitz, der sich zwischen den Riesen erstreckte und die Gargoyles mit erwischte, genauso, wie sie es im Keller des Schlosses einst bei den anderen D\u00e4monen gemacht hatten. Diesmal hatten sie aber Gl\u00fcck und die D\u00e4monen besa\u00dfen anscheinend keine Immunit\u00e4t gegen Elektrizit\u00e4t, wodurch die Gargoyles beide rauchend zu Boden gingen. Bran fiel auf, dass Thimbr\u00e9s Blitz leicht gr\u00fcnlich leuchtete, woraus er schlussfolgerte, dass die gr\u00fcne Kugel der Akuma-Bi wohl in seinen Zaubern Wirkung zeigte. Amara rannte vor, um mit ihren Handschuhen die Leuchtkugeln einzusammeln, jedoch geschah nichts. Daher ging sie leicht r\u00fcckw\u00e4rts und schoss dabei einen Pfeil auf einen der Riesend\u00e4monen ab, der ihn in der Brust traf. W\u00e4hrend sich die Riesen den Kr\u00e4henf\u00fc\u00dfen n\u00e4herten, flogen auch die Wespend\u00e4monen vom Bereich hinter der Feuerwand zum Kampfgeschehen und schlossen sich ihnen an. Bran nutzte die Gelegenheit und wirkte einen \u201eFlammenschlag\u201c auf den rechten Riesend\u00e4mon und den bei ihm fliegenden Wespend\u00e4monen. Der Riese konnte zwar zum Teil ausweichen, sodass er nur einen Teil des Schlags abbekam, die Wespen verbrannten jedoch. \u00a0Thimbr\u00e9 wirkte unterdessen auf den Bereich mit den Kr\u00e4henf\u00fc\u00dfen \u201eSchmieren\u201c, w\u00e4hrend Vincent vorging und mit seiner Armbrust Bolzen auf die Riesen schoss. Jorax rannte indessen los, turnte \u00fcber die F\u00e4sser, bewegte sich in den R\u00fccken eines der Riesen und griff ihn an, beide H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe in Brand gesteckt. W\u00e4hrend Amara nochmal auf den Riesen feuerte, den Jorax attackierte, bewegten sich beide auf Drisinil und Bran zu, den Zwerg und die Geschosse, sowie auch die Kr\u00e4henf\u00fc\u00dfe ignorierend. Das war zu viel f\u00fcr Jorax und so t\u00e4nzelte er durch die Kr\u00e4henf\u00fc\u00dfe, sprang in die Luft und versuchte den Riesend\u00e4mon vor Drisinil mit einem Lufttritt aus dem Gleichgewicht zu bringen. Dieser wirkte jedoch nicht, doch davon unbeirrt, lie\u00df Jorax einen wahren Schlaghagel auf den Riesen los, der schlie\u00dflich zusammenbrach. So war nur noch ein Riesend\u00e4mon \u00fcbrig und Thimbr\u00e9 wollte ihn mit einer seiner selbstgebauten Bomben erledigen. Er warf sie auf ihn, jedoch prallte sie vom Riesen ab, landete zwischen Drisinil und Nym und explodierte dort, wodurch sie zusammen mit dem Riesen Schaden nahmen. Der Riesend\u00e4mon griff nun Bran an und schlug mit seinem m\u00e4chtigen Schwert drei tiefe Wunden in Bran, dessen Steinhaut aber einen Teil des Schadens abfangen konnte. Er r\u00e4chte sich, indem er mit seinen Pranken nach dem Riesen schlug. Der ersten konnte der Riese noch ausweichen, die zweite erwischte ihn aber und mit einem abschlie\u00dfenden Biss ging auch dieser Feind zu Boden. Bei keinem l\u00f6ste sich aber eine leuchtende Kugel.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Thimbr\u00e9 seine Kr\u00e4henf\u00fc\u00dfe wieder einsammelte, verloschen die Feuer und man konnte erkennen, dass vom Grillplatz, auf dem wohl mehrere Menschen gegrillt worden waren, nichts mehr \u00fcbrig war. Die Gruppe bewegte sich schleichend weiter zum Abhang, von dem man in ein kleines Waldst\u00fcck blicken konnte. Anders als bei der Begegnung mit Bran, f\u00fchrte eine Strickleiter die Klippe hinab. Am Boden war wegen der Dunkelheit nichts zu erkennen, man h\u00f6rte aber lautes Gequieke, wie von Orks, nur deutlich tiefer. Au\u00dferdem versperrte anscheinend eine unsichtbare Barriere den Weg nach unten. War das die Barriere, von der die Soldaten erz\u00e4hlt hatten? Bran schickte alle etwas zur\u00fcck, verwandelte sich in einen Fuchs und versteckte sich hinter der nat\u00fcrlichen Br\u00fcstung. Dann zauberte er ein Licht in die Tiefe um zu sehen, was dort im Dunkel war. Er konnte Gargoyled\u00e4monen erkennen. Und nicht nur ein paar. Es war eine ganze Armee. Wie in einem Armeisenhaufen krochen sie herum, schlugen einander zum Teil oder bissen sich. Wie sollte man so viele bek\u00e4mpfen? Bran ging zur\u00fcck, verwandelte sich wieder in einen Menschen und erz\u00e4hlte allen, was er gesehen hatte. Als die Gruppe zum Lager zur\u00fcckkehrte (Nym ging \u00fcber einen von Bran erschaffenen Luftweg \u00fcber die Barrikade), freuten sich die Soldaten. Sie jubelten, dass wir noch einen General gefunden h\u00e4tten und schauten dabei Thimr\u00e9 an. Er wurde dabei als \u201eDhyn\u201c angesprochen, der Name des 3. Akuma-Bi, genauso wie vorher Jorax als \u201eMylin\u201c, der 5. Akuma-Bi, und Amara als \u201eIkro\u201c, 2. Akuma-Bi. Warum war er vorher nicht als solcher erkannt worden. Stein und R\u00fcstung besa\u00df er ja schon. Waren sie vielleicht noch nicht aktiviert worden? Als er an sich herunterblickte, sah er sich in einer gr\u00fcnen Plattenr\u00fcstung. Der Rest konnte dies jedoch nicht sehen. Die Gruppe erz\u00e4hlte den Soldaten, was geschehen war und was sie gesehen hatten. Danach widmete sich jeder seinen Gesch\u00e4ften. Vincent redete, durch Thimbr\u00e9 unterst\u00fctzt, noch mit den Soldaten \u00fcber die Gargoyled\u00e4monen und den Westteil und erfuhr, dass fast der komplette Westteil wegen des Sees, der aus einer weit erh\u00f6hten Quelle gespeist wurde, auf Stelzen gebaut war. Das Meiste nahm der Gef\u00e4ngnistrakt ein und ein kleiner Teil der Handwerkstrakt. Thimbr\u00e9 identifizierte dann \u00a0den bei den Basilisken gefundenen Stirnreif als Stirnreif der Intelligenz und Bran heilte mit seinen verbliebenen Zaubern noch ein paar Soldaten, holte Proviant f\u00fcr die Soldaten aus dem Lagerhof, tobte und kraulte seinen B\u00e4ren und f\u00fctterte ihn. Danach legte er sich mit ihm schlafen, so wie es auch jeder andere in der Gruppe nach und nach tat.<\/p>\n<p>In der Nacht hatte Bran einen seltsamen Traum. War es \u00fcberhaupt ein Traum? Es wirkte wie einer, solch einer, den man kontrollieren konnte. In diesem Traum hatte Bran seine normalen Sachen an und er sp\u00fcrte wieder die Pr\u00e4senz, die er bei der Meditation schon sp\u00fcren konnte. Vor seinem geistigen Auge erschien eine B\u00fcchse, die dauerhaft leichten Rauch ausstie\u00df, aus dem sich eine Art Hand bildete, die sich Bran entgegenstreckte. Bran versuchte ihr entgegen zu gehen, aber die Entfernung zur Hand \u2013 war es \u00fcberhaupt eine Entfernung? \u2013 verringerte sich nicht, er kam nicht n\u00e4her. Also reichte er stattdessen seine Hand hin. Daraufhin fiel er in einen traumlosen Schlaf, in dem er jedoch auf seine materialistische H\u00fclle herabblickte, die in einem d\u00fcsteren, leeren Raum zu sitzen schien. Es gab keinen Boden, keinen Horizont, keine Gegenst\u00e4nde, keine Wolken, keine Ger\u00e4usche und auch keinen Wind, nur die Leere. Vor Brans Ich erschienen 5 gestaltlose Gesichter, von denen einer einen Helm trug, w\u00e4hrend der K\u00f6rper von zwei anderen mit Metall bekleidet war. Ein weiterer trug viel Gewand mit einer rauchenden Dose als Sch\u00e4rpe, w\u00e4hrend das letzte Gesicht ein gestaltloses Gesicht blieb. Daraufhin sprachen die Gesichter:<\/p>\n<p><em>\u201eDu hast uns zusammengebracht. Der, der uns tr\u00e4gt, verrate uns seinen Namen.<\/em><\/p>\n<p><em>Der, der uns seinen Namen verraten hat, kann uns zum Schutz nutzen.<\/em><\/p>\n<p><em>Wir, die Akuma-Bi, werden keinen Angriff wagen.<\/em><\/p>\n<p><em>Wir, die Akuma-Bi, glauben das Kraft zum Ausgleich dient.<\/em><\/p>\n<p><em>Wir, die Akuma-Bi, leben im Wohlklang und Harmonie miteinander.<\/em><\/p>\n<p><em>Gebrauche uns gut. Der, der uns seinen Namen verriet, kann eine zweite Haut erschaffen.<\/em><\/p>\n<p><em>Fast sind wir komplett. Einer beh\u00e4lt seinen Ort noch geheim.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Dann verschwanden die Gesichter. Der Raum erhellte sich und Blumen, Gr\u00e4ser und Kirschb\u00e4ume wuchsen in Windeseile. Es regnete und der Regen wurde von der bodenlosen D\u00fcsternis aufgefangen. Ein See bildete sich, um den drumherum Erde entstand. \u00dcber dem See, der von der pr\u00e4chtigen Vegetation eingeschlossen wurde, f\u00fchrte eine kleine Br\u00fccke, auf der Bran nun sa\u00df, eingeh\u00fcllt in einen edlen und sch\u00f6nen, lavendelfarbenen Hanfu mit lilafarbenen, umkrempelten \u00c4rmeln und einer quer \u00fcber die Brust verlaufenden lilafarbenen Sch\u00e4rpe, die eine rauchende B\u00fcchse hielt. Als Bran erwachte und an sich herabblickte, sah er, dass er immer noch die gleichen Gew\u00e4nder anhatte, wie im Traum.<\/p>\n<p>Auch der Rest erwachte allm\u00e4hlich und sah Brans neue Bekleidung. Die Soldaten riefen: \u201eDer Feldmarschall, der Feldmarschall\u201c und rannten auf Bran zu. Man konnte sehen, wie ihnen eine riesige Last von den Schultern fiel. Unter den Rufen \u201eWir sind gerettet\u201c kamen auch die Offiziere an und schauten Bran zuerst ungl\u00e4ubig an. Schlie\u00dflich br\u00fcllte ein Offizier: \u201eOffizier anwesend\u201c, woraufhin sich alle auf ihr linkes Knie st\u00fctzen. Der gleiche Offizier rief darauf: \u201eWir erwarten eure Befehle!\u201c<\/p>\n<p>Bran war mit der Situation zuerst \u00fcberfordert. Wie genau war das geschehen? Und warum konnte er auf einmal Shu verstehen. Etwas \u00c4hnliches mit solch einem Traum hatte er ja schon von Amara mit dem Handschuh geh\u00f6rt. Und nun sollte er einen Soldatentrupp anf\u00fchren? Als oberster Befehlshaber der Armee? Bran konzentrierte sich und merkte, dass er eigentlich nicht mehr war. Er war nun die Pr\u00e4senz. Er sah zwar immer noch so aus, wie vorher, abgesehen von der Kleidung und er hatte immer noch seine Erinnerungen, aber er war nun anders. Sich seiner Verantwortung bewusst gab Bran seine Befehle an die Soldaten: Wachen verst\u00e4rken, wer es dringend n\u00f6tig hat ausruhen, Vorr\u00e4te, Waffen und R\u00fcstungen aus dem Ostfl\u00fcgel holen. Zuerst sollten sich jedoch alle st\u00e4rken. Dazu zauberte Drisinil ein Heldenmahl, ein riesiges Bankett mit den verschiedensten Gerichten und Getr\u00e4nken. Alle a\u00dfen sich satt und f\u00fchlten sich durch das Mahl gest\u00e4rkt, furchtloser und motivierter denn je. Krankheiten u.\u00e4. schienen auch zu vergehen. So verlor Vincent den Juckreiz, der ihn seit dem Augenkontakt mit den Wespenwesen verfolgte. Thimbr\u00e9 identifizierte w\u00e4hrenddessen den roten, schmalen Schl\u00fcssel, den sie bei den Basilisken gefunden hatten. Anscheinend war es ein Teil eines ganzen Schl\u00fcssels. Die Gruppe legte ihre Schl\u00fcssel zusammen, die f\u00fcr die T\u00fcren im Ostfl\u00fcgel und die T\u00fcren im Schloss zu den R\u00fcstungen der Akuma-Bi, die Bran dabeihatte, sowie den blauen Schl\u00fcssel aus dem Schloss und den gr\u00fcnen und den anderen schmalen, roten Schl\u00fcssel aus dem Schreibtisch vor dem Raum mit den Tugenden und deren Gegenteil. Die roten Schl\u00fcssel wurden nebeneinandergelegt, wodurch sich beide ganz leicht aufeinander zu bewegten, als w\u00fcrden sie sich anziehen. Bran legte den einen auf den anderen und sofort verschmolzen beide zu einem einzigen, roten Schl\u00fcssel. Doch wozu dient dieser? Hatte er etwas mit dem zu tun, was der Papagei gesagt hatte?<\/p>\n<p><em>\u201eZeit, Zeit, rot wird offen, Zeit, Zeit\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>\u201elinks aus, rechts aus, und aus, links\u201c<\/em><\/p>\n<p>Diesem Gebrabbel war nicht zu entnehmen, aber die Gruppe hatte Erfahrung mit wirr redenden Papageien und wusste um den Nutzen ihres Gebrabbels. Der Sinn w\u00fcrde sich ihnen noch erschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Bran versuchte mehr \u00fcber sich und seinen Zustand herauszufinden. Er konnte sich daran erinnern, tausend Schlachten geschlagen zu haben, an den Verlauf jeder einzelnen, sowie auch an die Gesichter und die Namen aller einzelnen Soldaten, die gefallen waren. Ein Segen und ein Fluch. Er konnte sp\u00fcren, wo die anderen drei Gener\u00e4le waren und dass der 4. irgendwo ganz in der N\u00e4he war, aber nicht genau wo. Vielleicht konnten diese unglaublich detaillierten und umfangreichen Erinnerungen der Gruppe helfen. Sogleich bat Bran Amara nochmal alle Namen, nach denen sie die Soldaten gefragt hatte, aufzuz\u00e4hlen. Und er erinnerte sich an die Personen. Kolti war ein Soldat, der gern mal einen \u00fcber den Durst getrunken hatte und deswegen oft \u00c4rger bekam. Dagu war ein Offizier 3. Ranges einer Kompanie, die au\u00dfergew\u00f6hnliche Regionen nach neuen Waffen und Verteidigungsm\u00f6glichkeiten durchsuchte. Koribrans war vor etlichen Jahrtausenden der Eine D\u00e4mon, der sich \u00fcber alle anderen hinwegsetzen konnte und sogar einen D\u00e4monenlord im Abyss herausforderte. Er wurde jedoch von diesem besiegt und verbannt, war aber anscheinen wieder da. Yilu war eine H\u00e4ndlerin, die mit zwei weiteren und einem Soldatentrupp in den Ostteil gegangen war, wo alle gestorben sind. Bran erinnerte sich an jeden einzelnen. Er suchte seine Erinnerungen weiter ab, wie das rauchende Rohr verwendet werden konnte und entdeckte, dass er es mit seinen Gedanken so oft er wollte aktivieren konnte, um den Rauch um eine Person zu sammeln und ihr eine \u201eSteinhaut\u201c zu verleihen, die so lange hielt, bis sie verbraucht war. Man konnte dann nur ganz kleine, minimale Rauchschwaden um die Person herum sehen. Daraufhin machte sich Bran gleich ans Werk jeden einzelnen Soldaten, die Gruppe und die Tiergef\u00e4hrten durch den Rauch zu sch\u00fctzen. Dabei wurde er von den Soldaten auch mit \u201eSikin\u201c angesprochen, der Name des 1. Akuma-Bi. Nachdem er alle mit dem Rauch \u00fcberzogen hatte, schlug er, abseits von allen anderen, der Gruppe vor, in sich zu gehen und zu versuchen, sich den Akuma-Bi mit ihren Namen vorzustellen, so wie er es im Traum geh\u00f6rt hatte.<\/p>\n<p>Thimbr\u00e9 ging in sich, nannte seinen Namen und fragte nach Hilfe. Eine Stimme sagte aber wieder nur, dass sein Leben gesch\u00fctzt werden wird, wenn die Zeit reif ist. Jorax machte dasselbe, aber auf seine Art. Er stellte sich vor mit \u201eHallo, ich bin Jorax MC Dougal\u2026 , wer bist du?\u201c. Daraufhin gr\u00fc\u00dfte eine Stimme mit seinem vollst\u00e4ndigen Namen zur\u00fcck und antwortete, dass sie Mylin sei, 5. Gener\u00e4lin der Akuma-Bi. Jorax fragte, warum er hier sei und warum er ausgesucht worden sei, woraufhin ihm die Stimme mitteilte, dass er ausgew\u00e4hlt wurde, weil er den Helm aufnahm und dass nur er wissen k\u00f6nne, warum er hier ist. Daraufhin erz\u00e4hlte Jorax Mylin erst einmal die ganze Situation und wollte von ihr wissen, wo der letzte General sei. Mylin meinte nur, dass er sich zeigen w\u00fcrde, wenn alle Gener\u00e4le, die obere Riege, zusammenkommt. Das verwirrte Jorax kurz, woraufhin er klarstellte, dass die anderen 4 schon zusammen waren. Wie kommt er und wo ist er? Mylin enth\u00fcllte, dass der letzte General im Handschuh sei und k\u00e4me, wenn die Kraft der Gener\u00e4le gro\u00df genug sei. Deswegen hatte Bran den letzten General ganz in der N\u00e4he gesp\u00fcrt. Aber was hei\u00dft gro\u00df genug? Jorax fragte wann das sei und woran man es erkennen k\u00f6nne und Mylin erkl\u00e4rte, dass es passieren w\u00fcrde, kurz bevor es zu sp\u00e4t sei. H\u00e4\u00e4\u00e4\u00e4h? Genau das dachte Jorax. Er bat Mylin um eine bessere Erkl\u00e4rung, aber es kam nur genau dieselbe. Zum Schluss erz\u00e4hlte er der Gruppe, was er von Mylin erz\u00e4hlt bekommen hatte. Schlie\u00dflich probierte es auch Amara, erst beim Handschuh, dann bei der R\u00fcstung und wieder beim Handschuh. Doch sie stie\u00df nur auf Stille.<\/p>\n<p>Um die Soldaten und die Gruppe weiter auf die bevorstehenden K\u00e4mpfe vorbereiten zu k\u00f6nnen, suchte Bran seine neuen Erinnerungen nach Informationen \u00fcber die Onis ab. Er wusste, dass die Gargoyled\u00e4monen \u201eNabassu\u201c hie\u00dfen und sehr niedere D\u00e4monen waren, die gern aus dem Hinterhalt angriffen und nur minimal magisch begabt waren. Die Ausgewachsenen waren deutlich besser. Die Wespen hie\u00dfen \u201eEkolid\u201c und waren ebenfalls sehr niedere D\u00e4monen. Wer ihnen in die Augen sah und einen labilen Geist besa\u00df, bekam eine Krankheit, die ihn phantasieren lie\u00df, dass in und auf der Kleidung alles kreucht und fleucht. Au\u00dferdem konnten sie mit ihren Stichen Eier unter der Haut ablegen. Der Minotaur, der die gr\u00fcne Kugel bewachte, war einmal ein W\u00e4chter der Akuma-Bi, der verdorben wurde. Die Bogensch\u00fctzend\u00e4monen waren niedere D\u00e4monen, die immer mit zwei B\u00f6gen aus der Entfernung angriffen und die Fleischkl\u00f6pse, \u201eSolamith\u201c genannt, waren ebenso niedere D\u00e4monen, die sich entweder Fleischbrocken entrissen, um sie auf Feinde zu werden und ihnen dadurch zu schaden oder die gleich selbst explodierten, um alles mitzunehmen. Die Stacheld\u00e4monen, \u201eNashrou\u201c genannt, waren die aller niedrigsten D\u00e4monen, die als Spielball anderer dienten. Alle D\u00e4monen konnten durch \u201egute\u201c oder aus Kalteisen geschmiedete Waffen besonders gut verletzt werden, au\u00dfer Solamithen, die \u201egute\u201c oder magische ben\u00f6tigten. Sie hatten auch unterschiedliche Resistenzen und Immunit\u00e4ten und Bran berichtete alles der Gruppe und den Soldaten, damit sie die richtige Taktik w\u00e4hlen konnten. Die interessantesten waren jedoch die h\u00f6heren D\u00e4monen. Lond z\u00e4hlte nicht wirklich dazu. Er war ein Dienstbote, der Hoftrottel, der zum Spa\u00df immer wieder belebt wurde. Und der Professor\u2026 zu ihm wusste Bran nichts. Nur dass es ihn gibt und dass er genauso einen legend\u00e4ren Status haben soll, wie Bran \/ die Pr\u00e4senz von Bran selbst. Au\u00dferdem soll es noch einen D\u00e4mon oder eine D\u00e4monin geben, der ein Infiltrator ist. Er ist Sikin aber noch nicht untergekommen. Sollte das Tuptin sein? Bran horchte innerlich auf. Was war mit dem M\u00e4dchen, das sie gefunden hatten. Wer ist sie? Ist sie der Infiltrator? Oder das M\u00e4dchen, von dem Sikrin selbst in seinem Brief geschrieben hat, das M\u00e4dchen, das ihnen geholfen hat? Das kann eigentlich nicht sein, da dieses M\u00e4dchen immer zur H\u00e4lfte im Kokon war. Bran hatte so einen Verdacht. Drisinil hatte bereits beim ersten Treffen auf magische Weise nach der Gesinnung des M\u00e4dchens geguckt und konnte nichts Verd\u00e4chtiges feststellen. Auch die Fragen im Zirkel der Wahrheit wiesen nichts Ungew\u00f6hnliches auf, aber es wurde auch nur nach der Herkunft u.\u00e4. gefragt, nicht ob das M\u00e4dchen ein D\u00e4mon sei. Die Gesinnung kann man verschleiern, wenn man wei\u00df, wie. Seinem Gef\u00fchl folgend bat Bran Thimbr\u00e9 nach Magie zu suchen und das M\u00e4dchen zu betrachten.<\/p>\n<p>Das M\u00e4dchen leuchtete in der magischen Sicht heller auf, als alle magischen Gegenst\u00e4nde der Gruppe, mit Ausnahme des rauchenden Rohrs von Bran, das Thimbr\u00e9 lieber nicht nochmal betrachtete. Er konnte feststellen, dass es sich um einen Verwandlungszauber handelte. Bran versuchte sogleich die Magie zu bannen, um zu sehen, wer das M\u00e4dchen wirklich war, konnte den starken Zauber aber nicht durchbrechen. Daraufhin l\u00e4chelte das M\u00e4dchen Bran an, was ihm einen leichten Schauer \u00fcber den R\u00fccken jagte. Auf die Frage, warum sie l\u00e4chelte, meinte das M\u00e4dchen nur, dass Bran lustig aussehe, da bei ihr nur M\u00e4dchen solche Kleidung tragen. In dieser Kultur tragen doch aber auch M\u00e4nner Hanfu. Eine L\u00fcge? Keiner konnte eine L\u00fcge ausmachen. Nun nahm Jorax das Ganze in die Hand. Er schlenderte zum M\u00e4dchen r\u00fcber und bot ihr verschiedene Getr\u00e4nke aus seinem magischen Gef\u00e4\u00df an. Eiswein, Starkbier und andere, aber das M\u00e4dchen fand alles eklig und fragte nur nach Milch. Jorax \u00e4nderte die Taktik und sagte zum M\u00e4dchen: \u201eTja Infiltrator, du bist aufgeflogen\u201c. Sie fragte daraufhin, was ein Infiltrator sei, aber Vincent erkannte, dass sie sehr wohl wusste, was ein Infiltrator ist und die vorget\u00e4uschte Unwissenheit eine L\u00fcge war. Er gab Jorax ein Zeichen, woraufhin dieser dem M\u00e4dchen mit der flachen Hand eine richtig stark latschen wollte. Das M\u00e4dchen wich jedoch aus\u2026 Jorax Schlag ging ins Leere. \u201eTja, damit ist meine Scharade wohl aufgeflogen\u201c meinte sie und l\u00e4chelte dreckig. Vincent attackierte ebenfalls das M\u00e4dchen, doch auch ihm wich sie aus. Das verschaffte Jorax aber die Gelegenheit, einen Kinnhaken zu platzieren, der das M\u00e4dchen voll traf\u2026 und den sie einfach wegsteckte, ohne zu zucken. Das M\u00e4dchen fing an zu murmeln. W\u00e4hrenddessen rief Bran einen Blitz herbei, dem das M\u00e4dchen zum Teil ausweichen konnte, der sich aber auch vorher sowieso schon aufl\u00f6ste. Sie war anscheinend gegen Elektrizit\u00e4t immun. Drisinil attackierte das M\u00e4dchen ebenso, schlug aber daneben und Thimbr\u00e9 verlieh allen die Schlauheit eines Fuchses, um den kommenden Kampf vorzubereiten. Nur Amara machte nichts, da sie nicht einfach ein Kind angreifen wollte. Das M\u00e4dchen h\u00f6rte schlie\u00dflich auf zu murmeln, die Haut verformte sich und sie verwandelte sich in einen Sukkubus, der eine geisterhafte Erscheinung hatte und halb durchsichtig war. Au\u00dferdem schien sie d\u00e4monischer als andere, mit einer gr\u00fcn-orange-bl\u00e4ulichen Haut, Verformungen und kleineren Stacheln aus der Haut. Trotzdem war sie \u00fcberragend sch\u00f6n, wie noch nichts anderes auf der Welt, das die Gruppe gesehen hatte. Sogar Jorax fand, dass sie eine Augenweide war, auch wenn der Bart fehlte. War das Tuptin oder ein anderer Sukkubus? Sie verbeugte sich, sagte: \u201eWar mir ein Vergn\u00fcgen, bis zum n\u00e4chsten Mal\u201c und verschwand mit einem Schnipsen.<\/p>\n<p>Was hat sie gemacht? Das war die erste Frage, die der Gruppe durch den Kopf jagte. Jorax \u00fcberpr\u00fcfte, ob der L\u00f6wenschl\u00fcssel noch in der T\u00fcr steckte, was er auch tat. Bran schickte Nym los um der F\u00e4hrte des M\u00e4dchens zu folgen und herauszufinden, wo sie \u00fcberall war und ob sie der Gruppe gestern Nacht gefolgt und sie beim Kampf beobachtet hatte. W\u00e4hrenddessen suchte Amara nach Spuren. Nym ging erst zur T\u00fcr des Ostfl\u00fcgels, schnupperte, lief im Hof auf und ab, lief zur Barrikade, schn\u00fcffelte auch den ganzen Wagen ab und auch dort, wo der Wagen stehen w\u00fcrde, wenn man den Durchgang \u00f6ffnen w\u00fcrde. Sogleich wurde die Barrikade auf Sabotage \u00fcberpr\u00fcft und tats\u00e4chlich wurde die Achse des Wagens manipuliert. Durch Gewalt wurde sie derart belastet, dass sie so angeknackst war, dass sie fast brach. Bran befahl den Offizieren noch nach ihren Karten und Aufzeichnungen zu sehen und zu schauen, ob etwas fehlte. Tats\u00e4chlich war der Plan \u00fcber den Schlosstrakt weg, der Rest war vollst\u00e4ndig und unbesch\u00e4digt. Er wirkte auch noch \u201eGift entdecken\u201c und untersuchte die Nahrung der Gruppe und der Soldaten und konnte erkennen, dass ein Teil des Proviants der Soldaten vergiftet worden war. Alle Soldaten sollten berichten, was sie beobachten konnten, was das M\u00e4dchen gemacht hatte. Sie erz\u00e4hlten, dass sie, kurz nachdem die Gruppe zum Kampf aufgebrochen war, sich erkundigt hatte, was es mit der Barrikade und dem Wagen auf sich hatte. Sie war dann auf den Wagen geklettert und da rumgeturnt. Nachdem sie sp\u00e4ter die M\u00e4nner gefragt hatte, was sie auf dem Tisch rum malen, hatte sie sich auf Zehenspitzen gestellt, war ausgerutscht und hatte dabei mehrere Karten mit runtergerissen. Dann hatte sie gesagt, dass sie Hunger und Durst h\u00e4tte, da sie ewig nichts gegessen h\u00e4tte. Der Soldat, der sie zum Proviant f\u00fchrte, wurde extra danach befragt, Er sagte, dass er dort in Sekundenschlaf verfiel, was bei der Anstrengung, die hinter ihnen lag, nichts Ungew\u00f6hnliches war. Als er aufwachte, hatte das M\u00e4dchen ihrer Aussage nach bereits gegessen.<\/p>\n<p>Sofort machte sich die Gruppe daran, die Sch\u00e4den zu beseitigen und der Spionage entgegenzuwirken. Die Wacheinteilung wurde ge\u00e4ndert und Posten sollten immer mindestens zu zweit besetzt werden. Proviant sollte gute bewacht und nur von den Posten rausgegeben werden. Die vergiftete Nahrung wurde entsorgt und durch welche aus den magischen Beh\u00e4ltern von Amara und Jorax ersetzt. Au\u00dferdem sollte ein Trupp, wie anfangs auch geplant, Vorr\u00e4te aus dem Ostteil sammeln. Eine Erkennung sollte eingef\u00fchrt werden. Zum einen sollten Soldaten unaufgefordert als erstes berichten, wenn sie in Kampfhandlungen verwickelt worden waren. Das soll f\u00fcr die erste Kontrolle wichtig sein, wenn nach den Rauchschwaden geguckt wird. Name und Rang des Soldaten ist eine weitere Kontrolle. Um sicher zu gehen sollen alle aber noch zus\u00e4tzlich ein farbiges B\u00e4ndchen um den Arm unter der Kleidung oder R\u00fcstung tragen, so dass man es in einer beil\u00e4ufigen, unauff\u00e4lligen Bewegung dem Gegen\u00fcber zeigen kann. Solch ein Band kann man bestimmt im Ostteil finden, vielleicht im Laden mit dem Jagdbedarf. \u00dcber eine Losung sollte man auch nachdenken, z.B. \u201eJorax trinkt zu viel\u201c. Auch die Gruppe soll sich so vor den Soldaten identifizieren, wenn sie zwischendurch weg ist. Au\u00dferdem sollte die Karte des Schlosses ersetzt werden. Dies muss aus der Erinnerung der Soldaten und der Gruppe geschehen. Schlie\u00dflich reparierte Bran mithilfe des Zaubers \u201eHolz formen\u201c noch die Achse des Wagens. Abschlie\u00dfend wurden die Soldaten noch bez\u00fcglich der Spiegel im Schloss befragt. Waren diese zerst\u00f6rt worden oder noch intakt. Immerhin hatte die Gruppe ja die Vermutung, dass sie zerst\u00f6rt wurden, damit die Oni durch sie nicht in die oberen Stockwerke gelangen konnten. Aber wie konnten sie dann den Minotaurus umpolen? Die Soldaten erz\u00e4hlten jedenfalls, dass die Spiegel ganz gelassen wurden und dass sie keine im Lager h\u00e4tten, dass sich nur welche in den H\u00f6hlen befinden w\u00fcrden. Die Gruppe musste nun noch einige Vorbereitungen treffen und jede Menge Fragen kl\u00e4ren. Konnten sie die Infiltration zu ihrem Vorteil nutzen und eine Falle aufstellen? Wer war dieser Sukkubus? War es Tuptin? Was wollte sie erreichen? Lebte Lond noch? Was war mit dem Kyu-Clan, dessen Leichen die Gruppe im Schloss gefunden hatte, von denen sie bisher aber nichts geh\u00f6rt hatten? Wann w\u00fcrde sich der letzte General zu erkennen geben? Wo war die T\u00fcr des roten Schl\u00fcssels und was besagten die Hinweise des Papageis? Was ist mit dieser gr\u00fcnen Lichts\u00e4ule, von der das M\u00e4dchen im Kokon in Sikins Brief erz\u00e4hlt hat? Wo ist das Eisgef\u00e4ngis, das Dagu gefunden hat und von dem Ikros Brief erz\u00e4hlt. Was ist der Gegenstand darin? Wie kann die schwarze T\u00fcr im Erdgeschoss des Schlosses ge\u00f6ffnet werden? Wohin f\u00fchrt sie? Konnte Brans rauchendes Rohr noch etwas anderes, wenn es so stark war und wenn der Generalfeldmarschall solch einen legend\u00e4ren Ruf hatte? Vielleicht w\u00fcrde Bran einen Hinweis in seinen neuen Erinnerungen finden und so meditierte er und durchforstete sie nach der gr\u00fcnen Lichts\u00e4ule, nach dem roten Schl\u00fcssel, nach der schwarzen T\u00fcr, nach dem letzten General, nach Dagus Verbleiben nach dem Eisgef\u00e4ngnis und ebendiesem und schlie\u00dflich auch nach Erinnerungen, wie der Generalfeldmarschall in fr\u00fcheren Schlachten gek\u00e4mpft hat, wie er vorgegangen ist und welche F\u00e4higkeiten er benutzt hat. 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