{"id":9765,"date":"2015-09-04T09:12:19","date_gmt":"2015-09-04T07:12:19","guid":{"rendered":"http:\/\/rpg-berlin.de\/rpg\/?page_id=9765"},"modified":"2019-01-16T09:42:11","modified_gmt":"2019-01-16T08:42:11","slug":"erinnerungen-eines-dwar-iv","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/rpg-berlin.de\/rpg\/erinnerungen-eines-dwar-iv\/","title":{"rendered":"Erinnerungen eines Dwar IV 14. Elient bis 06. Marpenoth 1382"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/rpg-berlin.de\/rpg\/?page_id=8902\">Zur\u00fcck zu Erinnerungen eines Dwar III<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Ankunft in Adbar<\/strong><\/p>\n<p>Das Tor \u00f6ffnete sich auf einem Felsplateau au\u00dferhalb der Verteidigungsanlagen am Fu\u00dfe der Zitadelle. Der harsche Wind der Eismar lie\u00df uns einen Moment erstarren. Um uns herum ragten mit Eis und Schnee \u00fcberzogene scharfkantige Felsenformationen auf und bildeten eine mehr als ungem\u00fctliche und fast feindseelige Umgebung. W\u00e4hrend meine Begleiter sehns\u00fcchtige Blicke in die tiefen Weiten der vor uns ausgebreiteten T\u00e4ler richteten, wendete ich meinen Blick entschlossen zum Gipfel. Keine der Murmelings und Legenden, denen ich in Aurdrukars oder am Teltyn gelauscht hatte, konnten diesen atemberaubenden Anblick beschreiben! Auf den T\u00fcrmen und Toren gl\u00e4nzte das stolze Wappen des Herrschers Dornar Harbromm: Eine einseitige Axt umgeben von roten Flammen auf silbernem Grund<\/p>\n<p>Wir folgten dem befestigen Pfad entlang einer Klippe vom Plateau zum ersten Torhaus und ich erz\u00e4hlte meinen Begleitern ein wenig \u00fcber die ohne Zweifel sicherste und m\u00e4chtigste Festungsanlage des Nordens.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/titansA1089_20150903083733313_20150903084137428_20150904083822562.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-9760 alignleft\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/titansA1089_20150903083733313_20150903084137428_20150904083822562.jpg?resize=333%2C574&#038;ssl=1\" alt=\"Adbar\" width=\"333\" height=\"574\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/titansA1089_20150903083733313_20150903084137428_20150904083822562.jpg?w=333&amp;ssl=1 333w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/titansA1089_20150903083733313_20150903084137428_20150904083822562.jpg?resize=174%2C300&amp;ssl=1 174w\" sizes=\"(max-width: 333px) 100vw, 333px\" \/><\/a><em>Die Zitadelle wurde nach ihrem Erbauer Dornar Adbar benannt. Dutzende konzentrische Granitw\u00e4lle umschlie\u00dfen die ebenfalls aus massivem Granit errichtete Zitadelle. Die spitzen und messerscharfen eisernen Dornen an den Wehrt\u00fcrmen dienen der Barak gegen Durgarn und anderen fliegenden Angreifern. <\/em><\/p>\n<p><em>Tats\u00e4chtlich ist nur ein kleiner Teil Adbars von der Oberfl\u00e4che aus sichtbar, w\u00e4hrend sich die Naeborn der Runedar &#8222;Adbarrim&#8220; bis tief in den Mar erstrecken. Die Zitadelle ist eines der letzten intakten Bollwerke des einst m\u00e4chtigen untergegangenen Nordreiches Delzoun. <\/em><\/p>\n<p><em>Mehrere dutzend Male wurde Adbar durch Orkhenhorden belagert, doch den Schlachhtberichten zufolge fanden an ihren W\u00e4llen ganze Armeen der Schweinenasen ihren Raugh. Die Festung hielt stand und trotzt bis heute allen Bedrohungen.&nbsp; <\/em><\/p>\n<p><em>F\u00fcr viele Dwar steht Adbar deshalb auch symbolisch f\u00fcr Standhaftigkeit und die einstige Macht und Pracht der ruhmreichen Vergangenheit unseres Volkes. Dies f\u00fchrt auch dazu, das Traditionen und Geschichte der Dwar hier in hohen Ehren gehalten werden, was f\u00fcr manch Au\u00dfenstehende eher verstaubt und befremdlich erscheinen mag.&nbsp;<\/em><\/p>\n<p><em>Da die Essen Tag und Nacht angeheizt werden, dringt aus den Abzugssch\u00e4chten der Telormar eine best\u00e4ndige Rauchwolke, welche den Himmel \u00fcber der Feste verdunkelt. Die Telor der weihin Werkst\u00e4tten werden auf ganz Faerun f\u00fcr ihre herausragenden Metallarbeiten, Waffen, R\u00fcstungen und Werkzeuge gesch\u00e4tzt.<\/em><\/p>\n<p>Wir wurden von einem Hauptmann der legend\u00e4ren Eisengarde in Empfang genommen.&nbsp; Da Adbar nicht gerade f\u00fcr seine Gastfreundschaft gegen\u00fcber Fremden ber\u00fchmt war und meiner &#8211; aus Dwarsicht doch eher ungw\u00f6hnlichen&nbsp; &#8211; Begleiter, hatte ich eine eher abwehrende oder verhaltene Begr\u00fc\u00dfung erwartet&#8230; Doch wir wurden bereits erwartet&#8230; Jeder von uns erhielt eine kleine Metallscheibe, die uns als G\u00e4ste der Festung auswiesen. Flankiert von einem halben dutzend schwer ger\u00fcsteter Eisengardisten wurden wir durch eine Vielzahl Verteidungsanlagen gef\u00fchrt: Gr\u00e4ben \u00fcbers\u00e4ht mit Dornen, schwenkbare Ballisten auf soliden T\u00fcrmen, absenkbare Steinw\u00e4lle&#8230; Nachdem wir mehr als ein Dutzend Torh\u00e4user passiert hatten war es endlich soweit. Wir betraten die Hallen Adbars!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/TheThroneHallofDurinVI.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9924 alignright\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/TheThroneHallofDurinVI.jpg?resize=369%2C268&#038;ssl=1\" alt=\"Adbar\" width=\"369\" height=\"268\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/TheThroneHallofDurinVI.jpg?resize=300%2C218&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/TheThroneHallofDurinVI.jpg?w=799&amp;ssl=1 799w\" sizes=\"(max-width: 369px) 100vw, 369px\" \/><\/a>Der Hauptmann der Garde verabschiedene sich mit knappen Rem und wir wurden von einer jungen Dwar mit sorgf\u00e4ltig gestutzem Flaum und schweren von Silberf\u00e4den durchzogenen Gew\u00e4ndern begr\u00fc\u00dft. Sie stellte sich als Arina vor und machte klar, dass sie uns als Ortskundige F\u00fchrerin zu den uns zugwiesenen Unterk\u00fcnften geleiten w\u00fcrde.<\/p>\n<p><em>Obowohl sich die Telormar einige Stockwerke tiefer befinden mussten, war die Luft von dem wohligen Dampf schmelzender Edelmetalle geschw\u00e4ngert und in den ersten Momenten \u00fcberkam mich das Gef\u00fchl einer Heimkehr nach langer Hergos. Doch noch nie hatte ich eine Dwardrukar solcher gr\u00f6\u00dfe betreten und die Vielzahl neuer und fremdartiger Eindr\u00fccke vertrieben die aufglimmende Gef\u00fchlsregung einer vertrauten Umgebung bereits nach wenigen Stiefelschritten.<\/em> Endlose in den Nae gearbeitete G\u00e4nge aus Granit f\u00fchrten von einer Halle in die n\u00e4chste. Aus schweren mannshohe Gliedern geschmiedete Ketten betrieben Hebeplattformen und erm\u00f6glichten den Transport schwerer Lasten, w\u00e4hrend Maultiere und Echsenkaravanen diese auf den einzelnen Stockwerken verteilten.<\/p>\n<p>Adbar war als Ilithzentrum der Region von einer unabl\u00e4ssigen und stetigen Gesch\u00e4ftigkeit erf\u00fcllt, doch anders als in der Hurmdrukar Baldurs Tor schien hier jeder Handgriff in wohlgeordenten Bahnen und zugewiesenen Pfaden abzulaufen. Die schwer bewachten Burakrin, die st\u00e4ndige Pr\u00e4senz der Eisengarde und der allgegenw\u00e4rtige strenge Befehlston lie\u00df Besucher zu keinen Zeitpunkt vergessen, dass es sich bei Adbar in erster Linie um eine Festungsanlage und Runedar der gr\u00f6\u00dften Dwarstreitkr\u00e4fte des Nordes handelte.<\/p>\n<p>Da wir unseren Aufbruch nach Adbar abgesehen von Lyari ausgeruht angetreten hatten, verweilten wir nur kurz in den akurat gearbeiteten und angenehm quadratischen Quartieren. Wir nahmen Arinas Angebot dankend an, uns einen \u00dcberblick \u00fcber die allen V\u00f6lkern zug\u00e4nglichem Handelshallen zu geben. <a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/blacksmith-3.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-9927\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/blacksmith-3.jpg?resize=327%2C196&#038;ssl=1\" alt=\"Laden\" width=\"327\" height=\"196\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/blacksmith-3.jpg?resize=300%2C180&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/blacksmith-3.jpg?w=500&amp;ssl=1 500w\" sizes=\"(max-width: 327px) 100vw, 327px\" \/><\/a>Die in die Felsw\u00e4nde gearbeiteten L\u00e4den waren wohlgeordnet angelegt und wurden scheinbar durch verborgene Delvenanlagen an deren R\u00fcckseiten mit Waren versorgt. Das Angebot war \u00fcberw\u00e4ltigend und umfasste neben meisterhafter Handwerkslin auch Dienstleistungen wie Edelsteinschleifereien oder Marnarnxoth. Auf meine Nachfrage nach B\u00fcchereien und Schreibstuben hin wurden mir gleich mehrere Orte des Wissens beschrieben, doch ich entschied, dass ich meine Nachforschungen zun\u00e4chst in den heiligen Hammerhallen des Moradin beginnen w\u00fcrde. Arina unterbrach unsere F\u00fchrung in den Mittagsstunden und verk\u00fcndete, dass es nun an der Zeit w\u00e4re zu unserer &#8222;Unterredung&#8220; aufzubrechen.<\/p>\n<p>Wir bestiegen eine der Hebeplattformen und nach oben und gelangten in einen rustikalen und mit Trophen gro\u00dfer Alagh verzierten Empfangssaal. Arina verabschiedete sich f\u00f6rmlich und teilte uns zu unser aller \u00dcberraschung mit, dass uns der Prinz in K\u00fcrze empfangen werde.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Unterredung mit Bromm&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p>Bromm war einer von zwei Zwillingen des Donnersegens und somit genau in meinem Alter. Trotz der umfassenden Sicherheitsvorkehrungen trug er eine prachtvolle Brustplatte, um seinen Status als Kuldar zu unterstreichen. Bromm war direkt und angenehm unkompliziert. Er machte schnell deutlich, dass Zytargo in seinem Auftrag gehandelt habe und wir schlie\u00dflich &#8211; wenn auch ohne es zu wissen &#8211; in seine Dienste getreten waren. Er bedankte sich f\u00fcr die Bergung von Dorwins Thron und unseren Bem\u00fchungen um Hammerfall. Die Gelehrten Dugmarens und Runenmagier der Feste seien bei dessen Untersuchung auf&nbsp;r\u00e4tselhafte Xoth gesto\u00dfen&#8230; Sicherheitshalber wurde der Thron zu seiner weiteren Erforschung in einer der stillgelegten Bleidelven eingeschlossen.<\/p>\n<p>Ich enth\u00fcllte die Truhe, die beiden gefundenen Dormark und begann Bromm \u00fcber unsere Erlebnisse zum verlorenen Hammer zu berichten.&nbsp;Ich sah keinen Grund f\u00fcr gro\u00dfe Murmelings und doch beschr\u00e4nkte ich mich bei dem Bericht mehr auf die Tatsachen und weniger auf die von mir Angestellten Undivver&#8230; Hausers Schilderungen vom siegreichen Arglaryausgang und der Zweiteilung des Hammers verwandelten&nbsp;Bromms eiserne Miene in ein erwartungsvolles und gleicherma\u00dfen siegesgwisses Grinsen &#8211; auch wenn ich mir nicht sicher war, ob er sich \u00fcber das in Erfahrung gebrachte Xoth, oder den in Aussicht stehenden Ruhm erfreute, der zweifelsohne auch auf ihn und seine Familie zur\u00fcckfallen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Die ausbleibende Reaktion auf eine Andeutung zum Thundul meiner Geburt verriet mir, dass Zytargo Wort gehalten hatte und die r\u00e4tselhaften Ereignisse um meine Entf\u00fchrung f\u00fcr sich behalten, oder&nbsp; -wenn \u00fcberhaupt -nur innerhalb des Ordens der H\u00e4mmer Moradins enth\u00fcllt geworden war.<\/p>\n<p>Auf Bromms Einladung hin setzten wir unsere Unterhaltung bei einem f\u00fcrstlichen Mahl im nebenangelegenen Glossaal fort. Meine Begleiter schienen von all den Murmelings \u00fcber die Dwar und ihrer Geschichte weniger begeistert und im Augenwinkel sah ich wie Fenner dazu \u00fcberging ein halbes Dutzend Kr\u00fcge Auraun&nbsp;zu leeren&#8230;<\/p>\n<p>Als die Rem schlie\u00dflich auf Bruenor Heldenhammer, seine Taten und das geheimnisvolle Schriftst\u00fcck kam, \u00fcberraschte uns der Dwarprinz mit der Tatsache, dass&nbsp;er mit dessen Inhalt bereits bestens vertraut war. Er selbst war der Empf\u00e4nger und eine Zweitschrift der von geheimen Boten \u00fcberbrachten Nachricht Catti-Bries hatten ihn bereits seit langer Zeit erreicht. Bromm las in den Zeilen eine politische Brisanz, die ich nur erahnen konnte und bat um absolute Verschwiegenheit in dieser Angelegenheit! Seinen Andeutungen meinte ich entnehmen zu k\u00f6nnen, dass der Dornar Mithril Halls in Adbar keinen sonderlich guten Ruf genoss und der Inhalt der Schriftrolle unn\u00f6tige Murmelings ausl\u00f6sen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Bromm verwies auf seine Pflichten, verabschiedete sich und \u00fcbergab mir zu meiner gro\u00dfen Freude eine weitere Metallscheibe, die mir als Dwar und Sonnlinor den Zugang in die tieferen Ebenen Adbarrims und die Hallen der Torfaern gestattete. W\u00e4hrend wir auf Arina warteten wurden Truhe und Dormark von Bediensteten abgeholt, um sie in den Hammerhallen des Seelenschmieds sicher zu verwahren.<\/p>\n<p>Von Arina gef\u00fchrt kehrten wir zun\u00e4chst in unsere Unterk\u00fcnfte zur\u00fcck. Es bedurfte mehrer nachdr\u00fccklicher Aufforderungen und einer Phiole Gegengift, um Fenner zur Teilnahme am abendlich stattfindenden &#8222;K\u00e4ferfest&#8220; zu \u00fcberreden. Arina hatte keinen Zweifel aufkommen lassen, dass unsere geschlossene Anwesenheit auf den anstehenden Festlichkeiten erwartet werden w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Das K\u00e4ferfest<\/strong><\/p>\n<p>Ich war mit dem Brauch eines sogenannten &#8222;K\u00e4ferfestes&#8220; nicht vertraut und so erwartete ich&nbsp;den Abend mit frisch gek\u00e4mmten Bart, poliertem Brustpanzer und einem leicht mulmigen Grummeln im Bauch&#8230;<\/p>\n<p>In einer riesigen Halle waren Glosst\u00e4nde aufgebaut, welche vielf\u00e4ltige und aussergew\u00f6hnliche Speisen anboten. Ich begriff jedoch bald, dass es bei diesem Fest weniger um &#8222;in Auraun eingelegte und in Dwarbrandwein fritierte Tiefenk\u00e4fer&#8220;, sondern um wohlgepflegte Murmelings ins erlesener Gesellschaft zu gehen schien&#8230; In Prunk- und Zierharnischen ger\u00fcstete stolze Kuldars in Begleitung von st\u00e4mmigen Dwardamen mit edelsteingezierten Bartz\u00f6pfen und aufw\u00e4ndig gewobenen Kleidern. Nach einer Weile verlor f\u00fcr mich dieser offen zur Schau gestellte Reichtum meiner Vettern jedoch den Glanz. Handelte es sich bei all den F\u00fcrsten und wohlhabenden Ilithar um jene Dwar, derendwegen man meinem Volk eine unstillbare Auraungier nachsagte, oder geh\u00f6rte dieses Gehabe zu jedem Dornarak unweigerlich dazu?<\/p>\n<p>Ein Dornarrem lie\u00df ein Kriegshorn durch die Hallen dr\u00f6hnen und verk\u00fcndete dann mit klarer tiefer Stimme das baldige Erscheinen des Dornars!<\/p>\n<p>Harbromm h\u00f6chstpers\u00f6nlich trat auf ein steinernes Podest und erhob seine donnernde Stimme! Schlagartig verstummten die Murmelings der G\u00e4ste und es fiel mir zun\u00e4chst schwer meinen eigenen Sinnen zu trauen, als der Dornar \u00fcber die ruhmreichen Fortschritte auf der Suche nach dem verschollenen Hammers unter seiner F\u00fchrung sprach. Mit bedeutungsvoller Geste deutete er auf uns und f\u00f6rderte die Anwesenden auf, uns in der Zitadelle willkommen zu hei\u00dfen. An die Ilithar gerichtet war dies gleichbedeutend mit der Forderung uns gerechte und faire Preise zu gew\u00e4hren, wie wir allerdings erst in den folgenden Tagen herausfinden sollten.<\/p>\n<p>Nach den eindrucksvollen Rem des Dornars war es nicht leicht, sich der Vielzahl der an uns gerichteten&nbsp;Fragen zu entziehen, ohne auf den ein oder anderen Bart zu steigen&#8230; Lange nachdem sich meine Gef\u00e4hrten zur\u00fcckgezogen hatten, gelang es mir schlie\u00dflich mit Verweis auf die Anstrengungen der vergangenen Wochen&nbsp;in meine Unterkunft zur\u00fcckzukehren!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Deladar nach Adbarrim<\/strong><\/p>\n<p>Ich erwachte in den fr\u00fchen Morgenstunden, warf einen kurzen Blick zur\u00fcck zu den Unterk\u00fcnften meiner Reisegef\u00e4hrten und trat dann meinen Delardar in die Unterstadt Adbarrim an. Da der Zutritt ausschlie\u00dflich Dwar vorbehalten war, w\u00fcrden Sie diese von Generationen von Dwar meisterlich herausgearbeiteten Hallen niemals betreten&#8230;.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df nicht mehr warum, aber ich mied den schnellen Weg \u00fcber die Hebeplattformen und durchwanderte Wohn-, Ausbildungs- und Handwerksviertel und passierte unz\u00e4hlige tiefergelegene Wach- und Befestigungsanlagen. <em>Das gesch\u00e4ftige Treiben, die unz\u00e4hligen flei\u00dfigen gut koordinierten Handgriffe, sowie die stetig zunehmenden D\u00e4mpfe der Schmelz\u00f6fen erf\u00fcllten meine Seele mit einer inneren Befriedigung, die ich lange nicht mehr versp\u00fcrt hatte. Alles schien im Einklang und perfekter Ordnung zueinander zu stehen. Die vielen Fragen, die mich die letzten Wochen gequ\u00e4lt hatten, schienen an diesem Ort kaum von Bedeutung zu sein&#8230; Als Sonnlinor war es jedoch meine Plicht diesen Einklang nicht als selbstverst\u00e4ndlich zu betrachten. All meine Bestrebungen und all das Blut, dass ich vergossen hatte dienten schlie\u00dfelich dazu, dem Ruf des Seelenschmieds gerecht zu werden und meinen Teil dazu beizutragen, dass die Dwar auch in Zukunft Orte wie diese errichten, erweitern und bewahren w\u00fcrden.&nbsp;<strong>Dwar arglargul, Dwar mangul, Dwar araudek!&nbsp;<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Noch bevor ich die gro\u00dfen Telormar erreichte, zog eine Gruppe J\u00fcnglinge meine Aufmerksamkeit auf sich. Es w\u00fcrde noch Jahre dauern, bis Sie mit Stolz ihren ersten Flaum tragen w\u00fcrden&#8230; Mit aufgerissenen Augen und inniger Begeisterung hingen sie an den Lippen eines Ollam, der sich auf einem alten Amboss niedergelassen hatte und aus alten Arglaryzeiten berichtete. Der alte trug eine Augenklappe, hatte ein Bein verloren und war in gut gepflegte, wenn auch mittlerweile verschlissene Gew\u00e4nder eines Sonnlinors gekleidet. <em>Er berichtete aus den Tagen um 1367 TZ, als Eremus Kriegerkron &#8211; heute wiederr rechtm\u00e4\u00dfiger Dornar &#8211; die Dwar des Nordens zum Arglary aufrief, um die Zitadelle Felbarr aus den F\u00e4ngen der Orkhen zu befreien, welche es gewagt hatten, die Festung nach ihrer Eroberung in &#8222;Zitadelle der vielen Pfeile&#8220; umzubenennen. Als Telor hatte er sich freiwillig gemeldet, den Tross zu begleiten und zog schlie\u00dflich Seite an Seite mit den Kuldar in den Arglary gegen die Schweinenasen. Bereit die Klingen scharf und die Og stabil zu halten stellte er sich dem Kampf&#8230;<\/em> Ich stopfte mir ein Pfeifchen, nahm an der Seite der J\u00fcnglinge Platz und versank in seinen Erz\u00e4hlungen ganz so, wie ich Jhasters Rem in fr\u00fcheren Tagen in mich aufgesogen hatte&#8230; Als er seine Auf\u00fchrungen beendet hatte, befragte ich ihn, ob er etwas \u00fcber den Verbleib von Faurael Schwarzhammer wisse&#8230; F\u00fcr einen Moment dachte ich, er w\u00fcrde sich erinnern, doch dann verwies er mich auf Zytargos Vater, der sich mit derlei Heldengeschichten besser auskennen w\u00fcrde. Dieser sei jedoch seit einigen Tagen in der Bibliothek verschwunden und ihn dabei zu unterbrechen habe etwa soviel Aussicht auf Erfolg, wie einem Olven das Mienenhandwerk beizubringen. Ich dankte dem Alten, der sich mir als Jorrix Felsenschulter vorgestellt hatte und trat meinen Weg in das Zentrum des Telormarkomplex an.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Torfaern Moradins<\/strong><\/p>\n<p>Es war Monate her, dass ich einen Torfaern des Seelenschmieds betreten hatte&#8230;&nbsp; Die heiligen blaulichen Flammen lie\u00dfen die in Elektrum und Angdor gearbeiteten Marnaks erstrahlen. Das Wappen des Ordens der H\u00e4mmer Moradins flatterte von der aufsteigenden Hitze der unz\u00e4hligen Essen \u00fcber den Toren.<\/p>\n<p>Bevor ich den &#8222;Hohen Hammer&#8220; Rorann Steinhammer um eine Stunde seiner Zeit bitten wollte, f\u00fchrte mich mein erster Weg direkt zu den Telormar im Zentrum des Torfaern. Es war \u00fcblich, zu Ehren des Seelenschmieds ein selbsthergestelltes Handwerkslin zu opfern und dieses der Glut der ewigw\u00e4hrenden Esse zu \u00fcbergeben&#8230; Ich z\u00f6gerte einen Moment, um meine Ausr\u00fcstung zu inspizieren, doch obwohl ich in den letzten Monaten jede Gelegenheit zum Schmieden genutzt hatte, war mein Hammer das einzige Handwerkslin, dass ich f\u00fcr w\u00fcrdig befand. Ich trat durch den Kreis aus Flammen, kniete mich vor die heilige Esse und rezitierte die Lehren des Moradin&#8230; Schlie\u00dflich \u00fcbergab ich meine einzige Ros der heiligen Glut&#8230; Zun\u00e4chst f\u00fcllten sich&nbsp; die Marnaks mit der z\u00e4hen Masse und begannen in einem grellen blauen Licht zu leuchten, welches- wie man mir sp\u00e4ter berichtete &#8211; die ganze Halle erfasste, bevor der Hammer versank&#8230;<\/p>\n<p>Die folgenden Stunden und Tage verschmolzen in meinem Ged\u00e4chtnis und von meinen Taten erfuhr ich aus den sp\u00e4teren Berichten der Baraktorfaern. <em>Meine Hand umschloss meinen Schmiedehammer und ohne auch nur dar\u00fcber nachzudenken bediente ich mich an den reichhaltigen Donnarreserven der Darsamtelormar! Die Rem des Dornars hatten jedoch dazu beigetragen, dass man mich gew\u00e4hren lie\u00df&#8230; Ich ergriff die sorgf\u00e4ltig aufgestapelten Barren und begann mein Werk&#8230; Wie bei der Untersuchung des G\u00f6tterspiegels oder dem Schmieden des Speers f\u00fcr den Horm des Azuth gab ich mich meinen Instinkten hin und tauchte ein in die Beschaffenheit des tiefschwarzen Erzes Grumdek, das man unter den Hurm auch Adamant nannte. Ich ersp\u00fcrte die einzelnen Adern und Einschl\u00fcsse und begann diese nach Moradins Wille zu formen! Es war, als w\u00fcrde sich das gesammelte Xoth meiner Vorv\u00e4ter in mir vereinen, um meine H\u00e4nde anzuleiten&#8230; Sechzehn Tage &#8211; unterbrochen nur von kurzen Pausen, an denen ich wie benommen am Dormark zusammengesackt war &#8211; arbeitete ich mit den Darsamrem des Seelenschmieds auf meinen Lippen ohne Unterlass an dem schwarzen Hammer, der dem Namen meiner Dwarkar zu Ehre gereichen sollte!<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/dwarf_hammercombo_5_20151006201635758_20151006203104063.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-10249 aligncenter\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/dwarf_hammercombo_5_20151006201635758_20151006203104063.jpg?resize=443%2C501&#038;ssl=1\" alt=\"Schwarzhammers Geburt\" width=\"443\" height=\"501\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/dwarf_hammercombo_5_20151006201635758_20151006203104063.jpg?w=706&amp;ssl=1 706w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/dwarf_hammercombo_5_20151006201635758_20151006203104063.jpg?resize=265%2C300&amp;ssl=1 265w\" sizes=\"(max-width: 443px) 100vw, 443px\" \/><\/a>Als ich meine Augen aufschlug und langsam zu mir kam erblickte ich ihn. Der Griff-&nbsp; \u00e4hnlich einem Bastardschwert sowohl einh\u00e4ndig, als auch beidh\u00e4ndig zu f\u00fchren&#8230; Der m\u00e4chtige beidseitige Hammerkopf&nbsp; &#8211; verziehrt mit Marnaks aus Angdor und Diamantstaub&#8230; Eine Gruppe von neun Sonnlinor in silvernen schweren Kutten standen kreisf\u00f6rmig um die heiligen Flammen und verharrten in and\u00e4chtigem Schweigen&#8230;<\/p>\n<p>Etwas abseits stand er mit erwartungsvoller und dennoch geduldiger Miene. Der alte Dwar <strong>Jorrix Felsenschulter<\/strong>, der mich kurz darauf mit Freudentr\u00e4nen und mit einem wissenden L\u00e4cheln in die Arme schloss. Der Alte geleitete mich ohne viele Murmelings zu seinem nahegelegenen Heim wo ich auf einer Pritsche in tiefen Schlaf fiel.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Der Gro\u00dfmeister des vergessenen Ordens<\/strong><\/p>\n<p>Als ich erwachte war Jorrix verschwunden&#8230; &nbsp;Auf dem quadratischen Steintisch lag ein in Silver eingeschlagens Buch mit dem Titel: &#8222;Der Orden&nbsp;der Schlachtenschmiede&#8220; oder auch &#8222;Telorarglary&#8220;. Das Buch musste aus den Zeiten der Eroberung des Nordens durch die Dwar stammen, wenn man dem Datum auf dem Einband Glauben schenken mochte&#8230; Ich wiederstand eine ganze Weile, doch der Alte hatte dieses Buch sicher nicht ohne Grund zur\u00fcckgelassen und bereitgelegt&#8230;<\/p>\n<p>Es befasste sich mit der Ordensgeschichte eines uralten Bundes. Die Erz\u00e4hlungen der Telor, die ihren Vettern sowohl w\u00e4hrend den Hergos an den Telormar im Schlachtentross, als auch in forderster Schlachtlinie zur Seite standen hatten mich schnell in ihren Bann gezogen&#8230; Als Jorrix im Burakrin erschien, l\u00e4chelte er abermals, bevor er mit ernster und fast trauriger Miene verk\u00fcndete, dass er einer von sechs verbliebenen Gro\u00dfmeistern auf Faerun sei. Seit dem die weitl\u00e4ufigen Delven unter Adbar &#8211; unter den Dwar Delzouns auch Fardrimm genannt- nach und nach durch Norogh erobert wurden und sich die Dwar auf die Verteidigung der Zitadelle Adbar zur\u00fcckzogen, waren gro\u00dfe Feldz\u00fcge selten geworden und der Orden damit fast in vollkommene Vergessenheit geraten&#8230; Zu meiner \u00dcberraschung bot er mir ohne lange Murmelings an, dem Orden beizutreten&#8230; Doch bevor ich meinen Schwur ablegen w\u00fcrde, m\u00fcsse ich eine Aufgabe zu Ende f\u00fchren, um meine F\u00e4higkeiten zu beweisen.&nbsp; Ich solle aus Donnar von au\u00dfergew\u00f6hnlicher Qualit\u00e4t und \u00dcberresten eines m\u00e4chtigen bezwungenen Feindes ein Meisterlin schmieden!<\/p>\n<p>Als ich einwilligte zog er eine Klinge und rasierte mir die Schl\u00e4fen, auf dass ich meine Aufgabe nicht vergessen solle. Schlie\u00dflich \u00fcbergab mir der Gro\u00dfmeister mit feierlichen Rem einen kleinen Dornmark aus Obsidian, in dessen kristallinem Fu\u00df eine ewigw\u00e4hrende Flamme des Seelenschmieds loderte, ein paar feste marnakverzierte Zwergenstiefel, eine Marnak der Gulm aus Angdor an einer Elektrumkette, sowie ein Lederb\u00fcndel, ich dem ich zu meinem Erstaunen neben meinem eigenen Schmiedhammer auch eine au\u00dfergw\u00f6hnliche Schmiedzange fand.&nbsp; Ich setzte gerade zu einigen Rem des Widerspruchs an und wollte darauf bestehen, f\u00fcr diese Sch\u00e4tze einen angemessenen Preis zu bezahlen&#8230; Doch der Alte lachte nur und grummelte in einem rauhen tiefen Brummen <em>&#8222;Das hast Du bereits getan! Du hast sechzehn Tage in der Telormar verbracht und deine Hergosgef\u00e4hrten haben bereits mehrfach nach Dir gefragt.. Ich war so frei, mich in dieser Zeit um Deine Ausr\u00fcstung zu k\u00fcmmern&#8230;&#8220;Wenn Du sie nicht alleine ziehen lassen willst, solltest Du dich beeilen! M\u00f6ge Moradin seinen Hammer sch\u00fctzend \u00fcber Deiner Seele schwingen!&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Auf dem Weg nach oben wurde mir klar, dass ich keine meiner beabsichtigen Nachforschungen abgeschlossen hatte und doch war mir mehr Xoth offenbart worden, als ich je zu Tr\u00e4umen gewagt h\u00e4tte.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Camillas Fluch<\/strong><\/p>\n<p>Ich fand meine Gef\u00e4hrten beim Zeitvertreib in ihren Unterk\u00fcnften. Sie schienen Adbar lieber heute als morgen verlassen zu wollen. Sie murmelten zun\u00e4chst wirr erscheinende Rem vom Fluch der alten Camilla aus Hammerfall, dem sie sich gestellt h\u00e4tten. Wir beschlossen, dass sie mir sp\u00e4ter davon berichten k\u00f6nnten und es nun an der Zeit war, alle notwendigen Vorbereitungen f\u00fcr einen baldigen Aufbruch in die Wege zu leiten. Gl\u00fccklicherweise gew\u00e4hrte mir unser neuer Begleiter Arrat Bredan sp\u00e4ter einen Blick in seine Aufzeichnungen zu den Ereignissen: <a href=\"https:\/\/rpg-berlin.de\/rpg\/?p=10274\">Arrats Bericht<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Ein geheimes Treffen mit dem Prinzen<\/strong><\/p>\n<p>Als Arina wie jeden Tag im Burakrin erschien und fragte, ob sie zu diensten sein k\u00f6nne, baten wir sie um eine erneute Unterredung mit Bromm. Der Prinz empfing uns nur wenig sp\u00e4ter in einer unscheinbaren, jedoch von fremden Blicken und Ohren abgeschirmten Runedar inmitten der Unterk\u00fcnfte der Mosdwar. Ohne jegliche Formalit\u00e4ten kam er schnelll zur Sache. Die Runenmagier und Ollam Adbars hatten bisher weder bei der Erforschung des Throns, des Dormark, noch der Truhe nennenswerten Fortschritte gemacht&#8230; Er schien offensichtlich erfreut, dass wir uns schon bald auf die weitere Suche machen wollten&#8230;<\/p>\n<p>Wir hatten drei Anhaltspunkte, die eine Hergos Wert sein k\u00f6nnten. Die Marnak als Hinweis auf die verborgene Mine, deren Vergangenheit mir Moradin am Fu\u00dfe der Graugipfelberge offenbart hatte. Die silverne Gemeinschaft, die -wie wir von Bromm erfuhren- Khundrukar gefunden und bereits seit einiger Zeit zu einer ihrer Lager- und R\u00fcckzugsrunedars gemacht h\u00e4tten. Oder Mithrilhall als Ausgangspunkt f\u00fcr eine Erkundung von Garumns Schlucht&#8230; <em>Auch wenn ich meine \u00dcberlegungen zun\u00e4chst f\u00fcr mich behielt, erschienen mir die Aussichten Dornar Bruenors Schmiedehammer in den Tiefen von Garumns Schlucht wiederzufinden mit einigen Schwierigkeiten verbunden, denn ich bezweifelte, dass der Hammer noch immer in den Tiefen zu finden war&#8230; Grund waren die Wirren der Arglary. Mithrilhall war meines Wissens nach dessen R\u00fcckeroberung mindestest zweimal&nbsp; Angegriffen aus den Tiefen ausgesetzt. W\u00e4hrend der legend\u00e4ren &#8222;Arglary im Tal der H\u00fcter&#8220; 1358 TZ hatten Dunkelolven Mithrilhall belagert und die Dwarhallen angegriffen. Der Belagerung und Angriffe durch den Orkhen Obould Vielpfeil wurden erst 1372 TZ durch die Unterst\u00fctzung der Herrin von Silbrigmond &#8211; Alustriel Silverhand- zur\u00fcckgeschlagen, was schlie\u00dflich in dem stark umstrittenen Gelmb\u00fcndnis mit dem Orkhenfeldherr endete, welches Bruenor inbesondere unter den Dwar&nbsp; in Verruf brachte. <\/em>Da Bromm bereits einen Trupp Delvenhandwerker ausgesandt hatte, um die von mir beschriebene Miene ausfindig zu machen, einigten wir uns kurzerhand f\u00fcr eine Hergos nach Khundrukar. Auch wenn die Portale einstiger Tage nicht mehr von Bestand waren, w\u00fcrden die Runenmagier Adbars unseren Weg verk\u00fcrzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Hergos zum Rauvinmar<\/strong><\/p>\n<p>Ein eisiger Wind riss an unseren B\u00e4rten, als wir die Zitadelle in der D\u00e4mmerung des gleichen Tages verlie\u00dfen. Nacheinander betraten wir den schmalen Felsvorsprung, um zu dem Plateau zu gelangen, an dem bereits ein Zirkel aus wei\u00dfb\u00e4rtigen Marnarnxoth in schweren Roben auf Bromms Gehei\u00df seine Ges\u00e4nge angestimmt hatte. Anders als mit Hilfe des Torsteins w\u00fcrden sie uns mit der Macht der Runen an den Fu\u00df des Mar Rauvin bef\u00f6rdern. Auf dem Boden des Plateaus pulsierten Marnaks, deren Macht mit jedem Atemzug zu wachsen schien. Die Marnarngeschw\u00e4ngerte Luft begann zu Knistern als wir den festen Stand unter den Stiefeln verloren und durch einen sich schl\u00e4ngelnden Tunnel aus silvernem Licht geschleudert wurden.<\/p>\n<p>Wir landeten zu meiner Freude abermals auf einem Plateau aus solidem Nae. Die D\u00e4mmerung verst\u00e4rkte die langen Schatten der um uns herum aufsteigenden Mar. Die Luft war im Gegensatz zur trockenen, frischen K\u00e4lte der Eisberge eher dumpf und feucht. Nebelschwaden lie\u00dfen das unter uns liegende Busch- und Blattwerk wie einen Teppich wirken, der vereinzelt von aufragenden Felsformationen durchbrochen wurde. Ich hatte kaum festen Boden unter den Stiefeln ertastet, als sich Lyari bereits auf dem R\u00fccken seiner neuen Freundin Cashoo in die L\u00fcfte erhob um die Gegend auszukundschaften.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Fenner in Frusgestalt vorraneilte wurde ich ohne Vorwarnung von Cashoos m\u00e4chtigen Krallen ergriffen. In den Wipfeln eines riesigen Baums machten wir eine Pause und versuchten uns einen kurzen \u00dcberblick \u00fcber die Umgegend zu verschaffen. Der mit S\u00e4ulen gezierte Eingang in den Mar wurde bewacht. Doch anstelle einer Garde Dwar konnte Lyari mehrere Gestalten ausmachen, die offensichtlich in einen Arglary verstrickt waren&#8230; Eine Gruppe Trolle wurde von einem winzigen Wesen mit feurigen St\u00f6\u00dfen in Schach gehalten. Ein Wesen, dass in Cashoo eine in ihrer Blutlinie begr\u00fcndete Abscheu hervorrief. Wir waren uns dennoch schnell einig, dass wir in den Arglary eingreifen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Fast lautlos n\u00e4herten wir uns in einem atemberaubenden Gleitflug in einem weiten Bogen dem kleinen Nadelvudd, den Lyari f\u00fcr unsere Landung vorgesehen hatte. Das gewagte Maneuver endete statt mit einer eleganten Landung fast in einer Katastrophe. Ich verfing mich in einem dem aufragenden B\u00e4ume und fiel &#8211; nur von den \u00c4sten der unter mir liegenden Gurnvossen gebremst &#8211; in die Tiefe&#8230; Erst im letzten Moment gelang es dem celistischen Riesenfrus mich abermals zu ergreifen und so meinen Sturz zu bremsen&#8230; Zwei Tatsachen wurden mir dabei unzweifelhaft vor Augen gef\u00fchrt: <em><strong>Dwar waren weder f\u00fcr die L\u00fcfte, noch f\u00fcr den Vudd geschaffen!<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Mehrere wehrlose Trollk\u00f6rper zuckten am Vuddboden w\u00e4hrend sich ihre Gliedma\u00dfen langsam erneut formten und ihre alte Gestalt annahmen. Wir bahnten uns einen Pfad durch das dichte Nadelgestr\u00fcpp und Arrat setzte diesem&nbsp;Wiedererwachen mit seiner flammenden Klinge schnell ein Ende.<\/p>\n<p>Der h\u00f6llische Diener war keineswegs hilflos. Ganz im Gegenteil, er schien sichtlich Freude an dem fortw\u00e4hrenden Arglary mit den sich immer wieder erhebenden Trollen zu haben. Sein gr\u00e4ssliches Kichern klirrte in meinen Ohren wie zerberstender Stahl. Er war sichtlich entsetzt, als er auf Arrats Todesst\u00f6\u00dfe aufmerksam wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Khundrukar<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/640x746_15337_Lesser_Fire_Imp_2d_fantasy_fire_imp_magic_demon_picture_image_digital_art_20151017093156079.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-10304 alignright\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/640x746_15337_Lesser_Fire_Imp_2d_fantasy_fire_imp_magic_demon_picture_image_digital_art_20151017093156079.jpg?resize=258%2C300&#038;ssl=1\" alt=\"IMP\" width=\"258\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/640x746_15337_Lesser_Fire_Imp_2d_fantasy_fire_imp_magic_demon_picture_image_digital_art_20151017093156079.jpg?resize=258%2C300&amp;ssl=1 258w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/640x746_15337_Lesser_Fire_Imp_2d_fantasy_fire_imp_magic_demon_picture_image_digital_art_20151017093156079.jpg?w=617&amp;ssl=1 617w\" sizes=\"(max-width: 258px) 100vw, 258px\" \/><\/a>Ich erbat von Moradin Baraktel sowie einen Schutzkreis und trat entschlossen auf die Lichtung, aus deren erdigem Boden&nbsp;steinerne S\u00e4ulenst\u00fcmpfe aufragten, die einst eine m\u00e4chtige Eingangshalle gest\u00fctzt haben mochten&#8230; Der Eingang zu den sagenumwobenen Dwarhallen von Khundrukar war versetzt in die Felswand&nbsp;eingelassen, sodass zun\u00e4chst der Eindruck eines kurzen Tunnels entstand. An der rechten seitlichen Delvenwand erkannte ich das Banner mit dem Symbol der &#8222;Silvernen Gemeinschaft&#8220;. Zu gerne h\u00e4tte ich einen Blick in die &#8222;glitzernde Heimst\u00e4tte&#8220; Durgeddin Steinhammers geworfen, doch der Burakrin ins Innere schien durch eine Naewand versiegelt worden zu sein, die nur eine sehr kleine \u00d6ffnung in Augenh\u00f6he bot. Zudem wachten wenige Stiefell\u00e4ngen davor zwei st\u00e4hlerne Stauen, die entweder zur Abschreckung von Eindringlingen aufgestellt, oder aber wirklich \u00fcber den Zutritt wachten&#8230;<\/p>\n<p>Der kleine feige Widerling flatterte hektisch zwischen den S\u00e4ulen umher, zog sich von dem Schutzkreis abgesto\u00dfen jedoch sehr bald zwischen die&nbsp; Statuen zur\u00fcck. Seine Miene war sichtlich von Unglaube gezeichnet als er mich erblickte und er began mit quietschender Stimme kaum verst\u00e4ndliche Murmelings vom Raugh eines &#8222;Schwarzhammer&#8220; zu brabbeln. Ich konnte es kaum fassen, aber er schien mich verwechselt zu haben mit&#8230; mit wem?&#8230; Mir stockte der Atem! Sollte dieser murkelige kleine Nervt\u00f6ter den letzten Atemz\u00fcgen Fauraels beigewohnt haben? Er erkannte seinen Irrtum, ignorierte meine dr\u00e4ngenden Fragen zun\u00e4chst, bot mir nach einigen Murmelings allerdings einen Ilith an&#8230; Als niederer Diener der unteren Ebenen war er wieder und wieder Beschw\u00f6rungen durch Marnarnspinnern ausgesetzt und musste deren Willen gehorchen. So wie er gerade im Auftrag eines Magus der silvernen Gemeinschaft \u00fcber diesen Ort Wachen musste&#8230; Der st\u00e4ndige Arglary mit den Trollen schien ihm dabei ein willkommener Zeitvertreib. Er forderte, dass wir ihm im Austausch gegen einen Bericht der Geschehnisse um Fauraels Ende ein Schmuckst\u00fcck besorgen sollten, welches ihm Barak vor weiteren Beschw\u00f6rungen bieten w\u00fcrde&#8230; Ich war nicht bereit die Ehre meines Vaters nach seinem Raugh zu beschmutzen, indem ich mit einem Teufel schacherte! Sollte es uns gelingen, den Magus der silvernen Gemeinschaft aufzusp\u00fcren, w\u00fcrde der kleine Racker ohnehin gezwungen sein, auf dessen Fragen ohne lange Murmelings zu antworten. Ich fragte mich allerdings, welcher ehrenwerte Mann einen derartigen Qu\u00e4lgeist in seine Dienste zwingen w\u00fcrde&#8230;&nbsp;<span style=\"line-height: 1.5;\">&nbsp;Trotz mehrfacher Aufforderungen weigerte sich der Imp seinen Meister zu rufen, entlockte mir jedoch mit einer List &#8211; er sprach mit anderer Stimme und gab sich als XXX aus &#8211; den eigendlichen Grund unseres Besuchs. Ich versp\u00fcrte den auflodernden Drang dem Kleinen auf der Stelle den Hals rumzudrehen, zwang mich allerdings zur Besonnenheit und suchte den inneren Gelm!<\/span><\/p>\n<p>Ein weiteres voreilig formuliertes Ilithangebot wendete wir allerdings gegen&nbsp;den h\u00e4sslichen Imp, da wir zu dessen Entsetzen sofort und ohne weitere Verhandlungen einwilligten. Er forderte &#8222;50.000&#8220; im Austausch gegen das Hammerheft aus dem Inneren Khundrukars. Wir zogen uns zur\u00fcck und \u00fcberbrachten ihm kurz darauf eine vrudden Truhe mit mindestens &#8222;50.000&#8220;&#8230; Tropfen gesegnetes Wasser in einem Weinschlauch, wie er sp\u00e4ter feststellen sollte&#8230;<\/p>\n<p>Der Teufel war ausser sich, h\u00e4tte sich ein Feilschen gew\u00fcnscht, dass er letztlich zu seinen Gunsten&nbsp;beeinflussen wollte. Dennoch war er an den von ihm vorgeschlagenen Ilith gebunden. Meckernd verschwand er in dem Loch und kehrte wenig sp\u00e4ter mit einem besonderen Heft auf, das rein \u00c4usserlich in seiner Schlichtheit den anderen H\u00e4mmern Dorwins glich und tats\u00e4chlich zum Hammerkopf passen k\u00f6nnte&#8230;<\/p>\n<p>Auch der letzte&nbsp;Winkelzug des Imp schlug fehl, denn anders als von ihm geplant nutzten Arrat und Lyari ihre Marnarnkr\u00e4fte, statt den durch die Statuen bewachten Bereich zu betreten, um an das fallengelassene Heft zu gelangen. Dar\u00fcber noch mehr in Rage gebracht, forderte er uns auf zu gehen und schleuderte&nbsp;Flammen nach uns, die jedoch&nbsp;wirkungslos an meinem Schutzgebet abperlten. In seiner \u00fcbersch\u00e4umenden Wut merkte er&nbsp;an, dass wir doch eigentlich die Sch\u00e4tze der Trolle f\u00fcr ihn h\u00e4tten Bergen sollen, nun alles schiefgelaufen sei und verschwandt durch das&nbsp;kleine Loch ins Innere&#8230;<\/p>\n<p>Fenner kehrte sp\u00e4ter noch einmal zur\u00fcck, um Arrats Truhe &#8211; Ein altes&nbsp;Familienerbst\u00fcck &#8211; zu bergen.<\/p>\n<p>Die Suche nach dem Unterschlupf der Trolle war f\u00fcr einen erfahrenen F\u00e4hrtenleser wir Lyari keine sonderlich gro\u00dfe Herausforderung.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Das Lager der Trolle<\/strong><\/p>\n<p>Das wenige Mondlicht wurde immer wieder von vorbeiziehenden Wolken verdeckt und verwandelte den Vudd in ein Labyrinth aus tanzenden Schatten. Trotz der eingeschr\u00e4nkten Sicht musterten wir aus einiger Entfernung skeptisch das vor uns liegende Gel\u00e4nde. Der h\u00fcgelige Vuddboden bestand \u00fcberwiegend aus Schlamm und w\u00fcrde nur an jenen Stellen einen einigerma\u00dfen festen Stand bieten, wo er von Wurzel- und Buschwerk durchzogen war. <em>Die Anordnung der Dornenb\u00fcsche, sowie die Vertiefungen lie\u00dfen nicht nur mich stutzig werden. Auch Arrat kam ins Gr\u00fcbeln&#8230; Dies war keine zuf\u00e4llige Formation! Irgendjemand &#8211; m\u00f6glicherweise ein Befehlshaber &#8211; musste die Trolle dazu bewegt haben, das Gel\u00e4nde nach den strategischen Grunds\u00e4tzen wohl\u00fcberlegter Verteidigungsanlagen zu ver\u00e4ndern. Die mindestens ein dutzend Burakrin in das Erdreich schienen ebenfalls nicht zuf\u00e4llig gew\u00e4hlt. Welche t\u00f6dliche Gefahr w\u00fcrde von einem ganzen Stamm der sonst wild und unbeherrscht um sich schlagenden Trolle unter einem geordneten Kommando ausgehen?<\/em><\/p>\n<p>Ich fragte meine Gef\u00e4hrten, ob sie im Arglary mit Trollen Erfahrung h\u00e4tten und sich trotz der Widrigkeiten der Gefahren eines Angriffs bewusst seien&#8230; Mein spitzohriger Olvenfreund schien allein die Frage als Beleidung zu empfinden&#8230; Die Entscheidung war also gefallen und ich w\u00fcrde mich sicher nicht vor einem Arglary dr\u00fccken! Lyari f\u00fchrte uns zu einer Flanke, die uns unter den gegebenen Umst\u00e4nden f\u00fcr einen Angriff am geeignetsten erschien. Ich bat Moradin um &#8222;Eiserne Stille&#8220;, um die Ger\u00e4usche meiner Og zu d\u00e4mpfen und m\u00f6glichst wenig Aufmerksamkeit auf uns zu lenken. Je n\u00e4her wir den Erdl\u00f6chern kamen, desto mehr Trollgestank mischte sich in den ohnehin fauligen Geruch des feuchten Vudds.<\/p>\n<p>Ob es die die letzten Absprachen und Murmelings zwischen Fenner und Arrat waren, oder ein aufmersamer Wachposten war, vermag ich kaum zu sagen. Erst war es ein einziger kehliger Ruf, doch nach und nach began der Boden unter unseren Stiefeln von miteinander verschmelzenden Trollrufe zu vibrieren. Der taktische Vorteil eines \u00dcberraschungsangriffs war vergeben und die ohrenbet\u00e4ubenden Kriegsschreie der Trolle drangen aus den dunklen Erdl\u00f6chern und hallten in den Gurnvossen fort&#8230; Sie wurden zunehmend zu einer Pr\u00fcfung der Moral! Ich griff zu meinem G\u00fcrteil, z\u00fcckte das Kriegshorn und lie\u00df herausfordernd das Hornsignal Oghranns zum Angriff&nbsp;erschallen&#8230; Zu meiner freudigen \u00dcberraschung tat es mir Lyari gleich! Das Hammerheft mit festem Griff umschlossen, bat ich den Seelenschmied um Darsamalagh! Bis auf Fenner, der sich Deckung im nahegelegenen Unterholz gesucht hatte, erwarteten wir gespannt das Auftauchen der unserer Feinde!<\/p>\n<p>Die ersten Angriffe erfolgten einzeln und aus verschiedenen Richtungen. Mit vereinter Schlagkraft fielen die Trolle&nbsp; unter unseren Ros, noch bevor sie in unseren Reihen ernsthaften Schaden anrichten konnten. <em>Waren dies die von aufgeschreckten Trollen erwarteten ungeplanten Vorst\u00f6\u00dfe, oder versuchte sich unser F<\/em>eind einen gezielten Eindruck von unserer Kampfkraft zu verschaffen?<\/p>\n<p>Ich gab meinen Gef\u00e4hrten ein Zeichen zur Formation und schlie\u00dflich verharrten wir gespannt R\u00fccken an R\u00fccken harrten aus, um weiteren Angriffen entschlossen zu begegnen&#8230;<\/p>\n<p>Die zweite Welle nutzte die offensichtliche Schwachstelle &#8211; unsere Unterzahl &#8211; geschickt aus. Gleichzeitig brachen vier Trolle aus verschiedenen Erdl\u00f6chern hervor und st\u00fcrmten auf uns ein. Um den R\u00fccken meiner Gef\u00e4hrten nicht schutzlos den scharfen Klauen auszusetzen, musste ich den direkt vor mir auftauchenden Troll schnell kampfunf\u00e4hig machen. Ich schlug die Hacken zusammen und nutzte etstmals die Macht der Dwarstiefel, die Jorrix f\u00fcr mich erworben hatte. Obwohl jeder meiner Hiebe ihr Ziel trafen und meinen Gegner schnell zu Fall brachten, sp\u00fcrte ich, dass das Spitzohr hinter mir gro\u00dfe M\u00fche hatte, sich der wilden erbarmunglosen Angriffe von zwei auf ihn einschlagenden Trolle zu erwehren.<\/p>\n<p>Die Darsamrem der Gulm bereits auf den Lippen, drehte ich mich um und sah, wie sich meine Ahnung best\u00e4tigte&#8230; Obwohl Fenner aus seiner Deckung einen Thantanos nach dem anderen in die ungesch\u00fctzte Flanke der stinkenden Riesen trieb, musste ich mit Ansehen, wie Lyaris Brustkorb von zwei kr\u00e4ftigen Pranken auseinandergerissen wurde und leblos zu Boden ging&#8230;&nbsp;Es verblieb uns keine Zeit, die wirkliche Bedeutung&nbsp;der Bilder zu begreifen&#8230; Gemeinsam mit dem in Frusgestalt herbeieilenden Fenner und dem taktisch geschickt aggierenden Arrat gelang es uns die drei verbliebenen Feinde zu Boden zwingen.<\/p>\n<p>Im Augenwinkel sah ich, wie sich Cashoo im Sturzflug todesmutig auf eine weitere Gruppe sich langsam n\u00e4hernder Feinde st\u00fcrzte und deren Eintritt un den direkten Schlagabtausch um entscheidende Sekunden verz\u00f6gerte.<\/p>\n<p>Ich nutzte die Gelegenheit f\u00fcr ein Gebet des Gulm und erschrak, als ich&nbsp;meinen Blick auf Cashoos Ziel richtete&#8230;<\/p>\n<p>Ein aussergew\u00f6hnlicher Widersacher hatte das Schlachtfeld betreten! Flankiert von zwei herk\u00f6mmlichen Trollen, die er um mindestens zwei K\u00f6pfe \u00fcberragte, schritt er ruhig und besonnen auf uns zu&#8230; Sein Sch\u00e4del war mit einem&nbsp;Thantanos aus einem vergangenen Gefecht verwachsen&#8230;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/forest_troll_by_tamerr-d4j2qwd_20151018082125860.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-10314 aligncenter\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/forest_troll_by_tamerr-d4j2qwd_20151018082125860.jpg?resize=488%2C691&#038;ssl=1\" alt=\"Waldtroll\" width=\"488\" height=\"691\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/forest_troll_by_tamerr-d4j2qwd_20151018082125860.jpg?w=636&amp;ssl=1 636w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/forest_troll_by_tamerr-d4j2qwd_20151018082125860.jpg?resize=212%2C300&amp;ssl=1 212w\" sizes=\"(max-width: 488px) 100vw, 488px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Ehre des letzten entscheidenden Hiebs geb\u00fchrte mir, doch obwohl wir die Schlacht letztlich zu unseren Gunsten hatten entscheiden k\u00f6nnen, erstickte&nbsp;der schale Nachschmack einer verheerenden Niederlage jeglichen aufsteigenden Funken des Triumphs&#8230;<\/p>\n<p>Cashoo kauerte \u00fcber dem leblosen Olvenk\u00f6rper und starrte mich hilfesuchend&nbsp;mit ihren riesigen Frusaugen an! Ersch\u00f6pft sank ich an der Seite meines gefallenen Samrynmer auf die Knie und bat Moradin bei den Seldarin ein gutes Rem f\u00fcr das Spitzohr einzulegen&#8230;<\/p>\n<p>W\u00e4hrend meine Begleiter den schlammigen H\u00f6hlenkomplex der Trolle nach den vom Imp erw\u00e4hnten Reicht\u00fcmern durchsuchten, wachte ich \u00fcber den Leichnam. Mit einem mulmigen beissenden Grummeln in der Magengegend dr\u00e4ngten sich die Bilder der vielen gemeinsamen Erlebnisse mit dem eigenwilligen Olven in meine Gedanken&#8230;<\/p>\n<p>Lyari hatte sich nach Damils Raugh eindeutig und unmi\u00dfverst\u00e4ndlich ausgedr\u00fcckt. Er w\u00fcrde -vor die Wahl gestellt &#8211; eine Wiederkehr in das Reich der Lebenden bevorzugen, solange sein Thundul nicht erf\u00fcllt sei. Den Horm Adbars k\u00f6nnte es gegen eine entsprechende Gabe&nbsp;gelingen, seine Bitte an die G\u00f6tter zu richten&#8230;&nbsp;Doch w\u00fcrden die Seldarin diese Wahl guthei\u00dfen? Welchen Preis w\u00fcrden sie von Lyari einfordern?<\/p>\n<p>Die feuchte K\u00e4lte des dichten Morgennebels kroch bereits schleichend in meine Glieder, als Fenner und Arrat zur\u00fcckkehrten. Ein knappes Nicken signalisierte mir, dass ihre Suche erfolgreich verlaufen war. Mithilfe des Torsteins kehrten wir remlos nach Adbar zur\u00fcck.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Cashoos Ruf<\/strong><\/p>\n<p>Die Dwar Adbars handelten schnell und entschlossen. Auch wenn ich kaum daran zweifelte, dass diese Bem\u00fchungen auf Gehei\u00df des Prinzen oder gar des Dornars selbst und weniger&nbsp;der Zuneigung der Dwar zu reisenden Spitzohren unternommen wurden, nahm ich die Thalorn gerne an. Mit dem Wissen, dass der Dornar die Bergung der Artefakte auch zur St\u00e4rkung seiner Macht nutzen w\u00fcrde, war falscher Stolz an dieser Stelle unangebracht.<\/p>\n<p>Schwer ger\u00fcstete Baraktorfaern nahmen uns in Empfang und f\u00fchrten uns durch die Granitmauern der Zitadelle nach oben in einen mir bisher unbekannten Schrein. Die akurat gearbeitete runde Gebetshalle wurde von einem Dutzend Burakrin ges\u00e4umt, die sternf\u00f6rmig in Richtung der Festungst\u00fcrme f\u00fchrten. Die in Nae gearbeteten Bilder zeigten stolze Krieger in epische Schlachten. <em>Erst viel sp\u00e4ter wurde mir klar, dass dieser den Morndinsamman geweihte Torfaern in jeder Hinsicht jenen Hallen glich, die unter den Horm auch als Torarglary bekannt waren&#8230; In Zeiten eines Arglary w\u00fcrden diese &#8222;Gebetss\u00e4le des Krieges&#8220; als Ratskammern, St\u00e4tten der Gulm und zur Durchf\u00fchrung m\u00e4chtiger Rituale dienen&#8230;<\/em> Langsam schritt ich nach vorn, trat durch den Kreis aus silvrigblau lodernden Darsamtel und legte Lyaris kalten K\u00f6rper auf den \u00fcbergro\u00dfen Dormark. Ich sank auf die Knie und rief Moradin um Gnade an. Als meine herbeigeeilten Vettern die heiligen &#8222;Ges\u00e4nge des Jenseits&#8220; anstimmten, mit denen normalerweise letzte Gr\u00fc\u00dfe an die ehrenvoll gefallenen Kuldar gerichtet wurden, erschrak ich kurz, erhob dann allerdings ebenfalls meine Stimme und begab mich schon sehr&nbsp;bald in&nbsp;v\u00f6lligen Einklang mit den anderen Sonnlinor&#8230; Meine Gedanken waren auf das Jenseits gerichtet und so vermag ich \u00fcber das Geschehen in der Halle&nbsp; kaum etwas zu berichten. Die Seldarin \u00fcberlie\u00dfen Lyaris Seele letztlich selbst die Entscheidung, ob er in diesen K\u00f6rper zur\u00fcckkehren wollte&#8230; Wie w\u00fcrde er wohl entscheiden, wenn er von den Seldarin eingeladen wurde, die Hergos in die ewigen Vudds anzutreten? Erst als Cashoos&nbsp;entfernte Rufe in meine Gedanken dr\u00e4ngten, erlangte ich Gewissheit, dass mein Samrynmer in diese Olor zur\u00fcckkehren w\u00fcrde&#8230; <span style=\"line-height: 1.5;\">Der K\u00f6rper des Olven wurde in die ewigw\u00e4hrenden Flammen getaucht und ergl\u00fchte in der reinigenden Glut des Seelenschmieds! <\/span>Unsere Blicke trafen sich f\u00fcr einige Herzschl\u00e4ge, als sich Lyari remlos vom Altar erhob. Ich glaubte eine tiefliegende Entschlossenheit und Ernsthaftigkeit in dem Funkeln seiner Augen zu erkennen&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Kriegsh\u00f6rner Adbars <\/strong><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen wurde die besinnliche Stille unserer zugewiesenen Unterk\u00fcnfte j\u00e4h unterbrochen. Wie ich erst viel sp\u00e4ter erfuhr, hatte sich Arrat seit unserer R\u00fcckkehr dem R\u00e4tsel um die gefundene Truhe und der dar\u00fcberschwebenden Marnarnringe angenommen. Ihm war es gelungen, die leuchtenden Ringe von der Truhe zu l\u00f6sen, um deren seltsame M\u00e4chte zu studieren.&nbsp; Ob bewusst oder unbewusst&#8230; , Er hatte es geschafft, die drei Ringe so ineinander zu schieben, dass sich aus Ihnen eine einzige Form&nbsp; &#8211; eine Einheit &#8211; bildete.<\/p>\n<p>Das seltsame Ringgebilde erstrahlte in einem blutroten Bitzschlag, befreite sich aus dem Griff des Hurm und begann kurz darauf schwebend zu rotieren. Weder Arrat, noch irgendein anderer Gelehrter in Adbar h\u00e4tte absehen k\u00f6nnen, welch verheerende Folgen das Zusammenf\u00fcgen der Ringe nach sich ziehen w\u00fcrde&#8230; Wie ein Thantanus, der sich von einem \u00fcberspannten Bogen l\u00f6st, schoss das &#8222;Ding&#8220; durch die Luft, durschlug dabei solide W\u00e4nde, B\u00f6den, Befestungsanlagen und K\u00f6rper&#8230;<\/p>\n<p>Alarmh\u00f6rner hallten durch die Zitadelle! Die Befehle f\u00fcr und Horm und Sonnlinor in so einem Fall waren eindeutig! Um ein koordiniertes Vorgehen und falls erforderlich, ein B\u00fcndeln der Ol zu erm\u00f6glichen musste ich zum Torfaern in die Untestadt Adbarimm. Der rangh\u00f6chste Dwar in unserer N\u00e4he, ein Mitglied der &#8222;H\u00e4mmer Moradins&#8220;, der von den anderen nur &#8222;Eisenfaust&#8220; genannt wurde, reagierte sofort und rief unmi\u00dfverst\u00e4ndliche Befehle. Ich warf einen kurzen Blick zu meinen Gef\u00e4hrten und wittmete mich dann meiner Pflichterf\u00fcllung als Sonnlinor&#8230;<\/p>\n<p>Der Weg in die Unterstadt war nicht ohne T\u00fccken, da die Zitadelle mit Erklingen der Hornsignale ein Eigenleben zu entwickeln schien. Tore wurden versiegelt, W\u00e4nde verschoben, Br\u00fccken eingezogen und Barakmannschaften der Eisengarde bezogen ihre Stellungen&#8230; Ich folgte Eisenfaust auf Schritt und Tritt und gemeinsam mit den anderen Horm und einigen Mitgliedern der Eisengarde eilten wir bis zu einer gut verborgenen und mit aufw\u00e4ndigen Marnakverzierten Kammer, die mich an die Transportr\u00e4ume des Felsenklosters erinnerte. Wir durchschritten Portale, rannten durch Illusionsw\u00e4nde, stolperten durch Delven, aus deren W\u00e4nden Spitze Dornen hervorwuchsen und machten schlie\u00dflich vor einem Loch im Boden halt, in dessen Mitte eine Metallstange verankert war. Einer nach dem anderen rutschen wir hinab&#8230;<\/p>\n<p>Angekommen im Tempelkomplex schien alles einer vorgebenen Ordnung zu folgen. Die Disziplin meiner Vettern erf\u00fcllte mich mit Stolz und innerer Zufriedenheit. Schwer ger\u00fcstete Baraktorfaern sicherten jeden Burakrin und jeder Handgriff meiner Vettern schien vielfach trainiert. Von einem Kommandanten der H\u00e4mmer Moradins, der an einer Wegkreuzung Position bezogen hatte, erfuhren wir, dass sich in den stillgelegten Bleimienen, dunkle M\u00e4chte erhoben&#8230; Es war von Braut die Rede, welche sich aus den dunkelsten Ebenen des Jenseits erhoben! Die Burakrin zu den Mienen wurden zwar schwer bewacht, aber diesen D\u00e4monen und Schrecken w\u00fcrden Kuldars ohne die Thalorn von Horm nicht lange standhalten k\u00f6nnen! <em>Hatte Bromm nicht erw\u00e4hnt, dass man die Truhe zur ihrer sicheren Verwahrung in eine alte Bleibmiene verbracht hatte? In mir nahm eine dunkle Vorahnung langsam Gestalt an!<\/em><\/p>\n<p>An der Seite meiner Glaubensvetter eilte ich abermals durch ein Labyrinth aus Hallen und Delven. Wir durchschritten mehrere schwere Tore und n\u00e4herten uns einem abgelegenen Delvenkomplex an dessen Ende eine weitl\u00e4ufige Naeborn lag, die einst als Schankraum f\u00fcr Delvenarbeiter gedient haben mochte. Im Zentrum der Halle stand sie&#8230; die Truhe, die wir aus dem Felsenkloster Abbathors geborgen hatten!&nbsp; \u00dcber ihr schwebten die blutroten Ringe und aus ihrem nun ge\u00f6ffneten Deckel erstrahlte ein ebenso d\u00fcsteres Glimmen, aus dem sich langsam aber stetig d\u00e4monische Schrecken erhoben. In der Halle tobte bereits ein erbitterter Arglary &#8211; Braut gegen Dwar! Einige der h\u00f6llischen Wesen entzogen sich dem direkten Arglary, entflohen durch die eingest\u00fcrzte Hallendecke in die dar\u00fcberliegenden Naeborn und verwandelten- wie ich sp\u00e4ter erfuhr&nbsp; &#8211; die Wohnviertel Adbarrims in ein Blutbad!<\/p>\n<p>Wie ich bald in Erfahrung brachte, w\u00fcrde die Herausforderung f\u00fcr die anwesenenden Horm nun darin bestehen, einen weitl\u00e4ufigen Kreis aus Silverstaub um die Truhe zu ziehen, um dann in einem gemeinsamen Gebetsritual eine Barakkuppel zu formen, welche die Braut in ihre Schranken weisen w\u00fcrde. Ich bestand darauf selbst einen Anteil zu dieser Aufgabe beizutragen, doch dies erwies sich schwieriger als zun\u00e4chst erwartet. Das Ziehen eines akuraten Kreises aus feinstem Silverstaub, welcher dreissig Dwarl\u00e4ngen durchma\u00df, ohne das dieser durch die verteidigenden Kuldar oder die heraneilenden Braut hinweggefegt wurde, erforderte ein strukturiertes Vorgehen und Vertrauen auf die gemeinsame Araudek! W\u00e4hrend der Durchf\u00fchrung Dwarvetter direkt vor den eigenen Augen sterben zu sehen, entpuppte sich als eine Wahre Pr\u00fcfung der Selbstdisziplin&#8230; Jedem Horm oder Sonnlinor wurde ein Trupp Baraktorfaern oder Dwarbarak zuteilt, die als kleine Sto\u00dftrupps meist zun\u00e4chst das Schlachtfeld durchqueren mussten, um die f\u00fcr sie festgelegte Position einzunehmen&#8230; Der Hallenboden war blutgetr\u00e4nkt als wir endlich beginnen konnten, die vereinbarten Gebetsformeln zu rezitierten. Sehr langsam, aber mit vereinter Kraft erbaten wir die sch\u00fctzenden Ol des Seelenschmieds, bis der Kreis schlie\u00dflich in silverblauen Flammen vergl\u00fchte. Eine wachsende Halbkugel dr\u00e4ngte die Braut zur\u00fcck und verhinderte ein Ausbrechen.<\/p>\n<p>Ganz \u00e4hnlich wie das milchige Gef\u00e4ngnis Dorwins &#8211; nur das diese Kuppel nicht von Dauer war&#8230; Wir mussten alle Kr\u00e4fte aufbringen, um die H\u00fclle stabil zu halten&#8230; Einige unerfahrene oder \u00e4ltere Horm brachen unter der anhaltenden Anstrengung zusammen und wurden durch bereitstehende Vettern ersetzt, die sofort an ihre Stelle traten&#8230; <em>Doch wie konnte diesem Ringen ein Ende gesetzt werden?<\/em><\/p>\n<p>Als w\u00e4ren sie \u00fcber die angespannte Lage unterrichtet worden erschienen meine Hergosgef\u00e4hrten am Rande der eingest\u00fcrzten Naeborndecke. Sie drangen von Oben in die Kuppel ein und stellten sich dem Arglary gegen die dort eingeschlossenen Braut. W\u00e4hrend Arrat wie gewohnt kontrolliert agierte und Fenner wie immer seinen ganz eigenen Weg fand, das aus seiner Sicht Richtige zu tun, glaubte ich in den Augen des Olven eine mir bisher unbekannte feurige Leidenschaft zu erkennen&#8230; Der Arglary um die Truhe gipfelte in einem atemberaubenden Gefecht mit einem spinnenartigen Gesch\u00f6pf&#8230;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/giantspider_20151106173912081.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-10588\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/giantspider_20151106173912081.jpg?resize=507%2C256&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"507\" height=\"256\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/giantspider_20151106173912081.jpg?w=774&amp;ssl=1 774w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/giantspider_20151106173912081.jpg?resize=300%2C152&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"(max-width: 507px) 100vw, 507px\" \/><\/a>Zu gerne w\u00e4re ich an ihre Seite geeilt, um ihnen beizustehen, doch w\u00fcrde ich meine Gebete abbrechen, w\u00e4re alles verloren, wof\u00fcr sie ihr Leben riskierten&#8230; Am Ende sa\u00dfen Fenner und Lyari Seite an Seite auf der Truhe und starrten ersch\u00f6pft in die Gesichter unz\u00e4hliger Dwar, die ihnen mit erhobenen H\u00e4mmern und Axten ihren Respekt bekundeten!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Die Mahnung des Seelenschmieds<\/strong><\/p>\n<p>Unerwartet und pl\u00f6tzlich hallte ein spottendes verh\u00f6hnenes Lachen durch die Halle, das alle sterblichen erschaudern lie\u00df&#8230; doch dieses blieb nicht unbeantwortet! Es war, als fordere Moradin die Herrschaft \u00fcber meine sterbliche H\u00fclle ein und ohne Z\u00f6gern bot ich sie ihm dar! F\u00fcr einen Moment schien meine Seele mit all den anderen zu verschmelzen und wie aus einem Mund formten sich die Rem hunderter Dwar zu einer strengen, ohrenbet\u00e4ubenden Mahnung, deren Echo noch lange durch die Hallen Adbars dr\u00f6hnte: <a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/warrior_dwarf_by_boblea-d33nck9_20151102205752227.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-10558\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/warrior_dwarf_by_boblea-d33nck9_20151102205752227.jpg?resize=343%2C343&#038;ssl=1\" alt=\"Dwarruf\" width=\"343\" height=\"343\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/warrior_dwarf_by_boblea-d33nck9_20151102205752227.jpg?w=500&amp;ssl=1 500w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/warrior_dwarf_by_boblea-d33nck9_20151102205752227.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/warrior_dwarf_by_boblea-d33nck9_20151102205752227.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/warrior_dwarf_by_boblea-d33nck9_20151102205752227.jpg?resize=270%2C270&amp;ssl=1 270w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/warrior_dwarf_by_boblea-d33nck9_20151102205752227.jpg?resize=230%2C230&amp;ssl=1 230w\" sizes=\"(max-width: 343px) 100vw, 343px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em><strong>\u201eBruder, Du hast in diesen Hallen nichts verloren\u201c&nbsp;<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Die Bedeutung der Rem, die meine eigenen Lippen gerade verlassen hatten lie\u00dfen mich erschaudern. <em>Sollte Moradin tats\u00e4chlich einen in den Murmelings der Zeitalter vergessenen Bruder haben? Wie passte dies zur Sch\u00f6pfungslegende meines Volkes?<\/em> Doch f\u00fcr derartige \u00dcberlegungen fehlte in diesem Augenblick die Zeit! Ich zwang mich, die Tatsachen des Moments zu begreifen, doch erneut \u00fcberschlugen sich die Ereignisse, als meine Vettern vom Seelenschmied gef\u00fchrt ihre Stimme zu einem weiteren Darsamrem anhoben.<strong>..<\/strong> Ich schloss mich ihnen an und gemeinsam im Gebet vereint erf\u00fcllten wir den Willen Moradins und formten einen m\u00e4chtigen Seelenhammer \u00fcber der Truhe. Mit aller Wucht unserer Entschlossenheit und \u00dcberzeugungen liessen wir den Hammer auf diese unheilvolle Kiste niederfahren&#8230;<\/p>\n<p>Sie zerbarst in tausend Teile und&nbsp;ihr Inhalt verteilte sich lose auf dem Naeboden. Meine Erwartungen wurden entt\u00e4uscht, denn anstelle eines uralten Hammerkopfes glitzerten zun\u00e4chst ausschlie\u00dflich Aurm\u00fcnzen im ged\u00e4mpften Licht der Halle&#8230; Ich musterte diese skeptisch und vernahm um mich herum ein Raunen unter meinen Vettern. W\u00e4hrend sich einige Horm sofort der Versorgung der Verwundeten annahmen, \u00e4u\u00dferten Andere sehr offen, dass dieses Aur nur der Anfang f\u00fcr eine Wiedergutmachung sei! Ich blickte in ihre Augen und erkannte aufs Neue die meinem Volk innewohne Schw\u00e4che &#8211; Eine unstillbare Gier nach Reicht\u00fcmern&#8230; Bevor diese weiter anwachsen konnte schmetterte ich den Befehl in die Halle, diesem Aur nicht zu Nahe zu kommen! Missmutiges Grummeln signalisierte mir, dass man meinen Rem zumindest f\u00fcr den Augenblick folgen w\u00fcrde. Der Kristall des &#8222;Wahren Blicks&#8220; sollte die von mir vermutete T\u00e4uschungschlie\u00dflich entlarven und ein kurzes Sp\u00e4hen durch den Kristall zeigt mir, dass ich in dieser Angelegenheit Recht behalten sollte. Anstelle des Aur griffen dunkle Schlieren aus Marnarnthork um sich, auf welche wir in Hammerfall bereits mehrfach gesto\u00dfen waren. Sie schl\u00e4ngelten sich \u00fcber den Granitboden und schienen gierig nach einer L\u00fccke zu tasten. Ich konnte nicht zulassen, dass sich auch nur ein fahler Ausl\u00e4ufer dieses Geschw\u00fcrs einen Weg in die Mauern Adbars bahnte!<\/p>\n<p>Bald&nbsp;fand ich mit meinen nach Thalorn suchenden Blicken einige aufmerksame Sonnlinor, die den Verf\u00fchrungen des Aur nicht erlegen waren. Stumm signalisierten sie mir fortzufahren&#8230; Kaum hatte ich mit den Darsamrem zum Bann dunler Marnarn begonnen, da stimmten immer mehr Vettern in die heiligen Verse ein&#8230; Die Marnarnthork wurden durch vereinte Ol hinweggefegt! Zur\u00fcck blieb ein unscheinbarer Hammerkopf und ein weiteres Teilst\u00fcck des r\u00e4tselhaften Dwarkonstrukts&#8230;<\/p>\n<p>Die wild um sich schlagenden Braut hatten in den Reihen der Dwar viele Verwundete und auch Raugh gefordert. Ich wendete mich den Gulmkreisen zu, die einige Horm bereits beschworen hatten und half wo ich nur konnte&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/MaleDwarfWizard_alone_DotR_1900x1400wp_20151105191923309_20151107053147667.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-10586 alignleft\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/MaleDwarfWizard_alone_DotR_1900x1400wp_20151105191923309_20151107053147667.jpg?resize=319%2C424&#038;ssl=1\" alt=\"Rorann\" width=\"319\" height=\"424\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/MaleDwarfWizard_alone_DotR_1900x1400wp_20151105191923309_20151107053147667.jpg?w=319&amp;ssl=1 319w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/MaleDwarfWizard_alone_DotR_1900x1400wp_20151105191923309_20151107053147667.jpg?resize=226%2C300&amp;ssl=1 226w\" sizes=\"(max-width: 319px) 100vw, 319px\" \/><\/a>In einiger Entfernung fiel mir dabei ein Dwar ins Auge, welcher das Geschehenvon einer kleinen Naeplattform aus genauestens beobachtete. Seine Erscheinung war gleichma\u00dfen erhaben und erfurchtgebietend! Sein Ausdruck schien sowohl von den Zeitaltern, als auch von Sorge gezeichnet&#8230; aber da war noch etwas! Mit kratziger tiefer Stimme, die mich an eine tief verborgene Weisheit und Entschlossenheit erinnerte, befehligte er die um ihn stehnden Sonnlinor. Es bestand kein Zweifel &#8211; es konnte sich nur um den hohen Horm und Ordensmeister der H\u00e4mmer Moradins &#8211; <em><strong>Rorann Steinhammer <\/strong>handeln! <\/em><\/p>\n<p>Langsam schritt ich auf den altehrw\u00fcrdigen Dwar zu und einige Baraktorfaern gaben unaufgefordert den Weg frei, indem sie eine schmale Gasse bildeten. Unsere Rem waren angesichts der Lage knapp, doch wir beide schienen die Ahnung um die eben noch durch die Hallen Adbars schallenden Worte zu teilen. <em>Neue Fragen waren gestellt worden und es w\u00fcrde eine Zeit folgen m\u00fcssen, Antworten zu finden!&nbsp;<\/em><\/p>\n<p>Nachdem ich bis sp\u00e4t in die Nacht bei der Versorgung der Verwundeten und Bestattungsvorbereitung der Toten geholfen hatte, folgte auch ich meinen Gef\u00e4hrten in unsere Unterk\u00fcnfte. Die Ges\u00e4nge zu Ehren der Gefallenen erf\u00fcllten die Zitadelle und lie\u00dfen mich kaum Schlaf finden, also stopfte ich mir eine Pfeifchen, setzte mich vor die Runedar und versank in Gedanken&#8230;<\/p>\n<p><em>Ich traf eine Entscheidung, die ich &#8211; wie mir sp\u00e4ter klar wurde &#8211; innerlich bereits zum Zeitpunkt des Alaghs \u00fcber die Braut getroffen hatte. Es galt eine Last zu tragen, die uns allen den Raugh bringen , oder aber die Dwar von Adbar vor weiteren Gefahren zu sch\u00fctzen vermochte.<\/em> Wenn meine Hergosgef\u00e4hrten einverstanden w\u00e4ren, w\u00fcrden wir die gefundenen Artefakte mit uns nehmen! &#8230;<\/p>\n<p>Sie hatten keine Einw\u00e4nde und abermals galt es Hergosvorbereitungen zu treffen. Arina teilte uns mit, dass es den entfernten Vettern aus Mithrilhall gelungen sei, einen &#8222;Marnarnanker&#8220; zu errichten, der unsere anstehende Hergos erleichtern w\u00fcrde. Zudem \u00fcberreichte sie mir von Bromm eine zwergische Karte des Nordens. Wir verbrachten noch drei weitere&nbsp; Tage in Adbar, bevor wir unsere erneute Reise antraten. W\u00e4hrend Lyari sich den K\u00fcnsten der Alchemie wittmete, Arrat einige Besorgungen und Forschungen nachging und Fenner seine ganz Wege ging, trat ich erneut den Weg in die Unterstadt an. Der Tempelkomplex war abgeriegelt und nur die engsten Vertrauten wurden zu Rorann vorgelassen. Ganz \u00e4hnlich ering es mir, als ich versuchte weitere Nachforschungen in der Bibliothek anzustellen. Schlie\u00dflich suchte ich Jorrix Felsenschulter auf, offenbarte ihm meine Pl\u00e4ne, aus den Platten des Erdkoloss eine Og zu schmieden. Ohne viel Rem \u00fcberlie\u00df er mir seine Telormar.<\/p>\n<p>In den Aurdrukars Adbars wurden Murmelings \u00fcber die heldenhaft Gefallenen ausgetauscht und jene Vettern, deren Angeh\u00f6rige ohne die Ehre eine Arglary den Weg in die ewigen Tiefen angetreten hatten sah man nicht selten in ihrer Trauer \u00fcber einem zu gro\u00dfen Krug.<\/p>\n<p>Am Vorabend der Abreise sendete ich Rorann Steinhammer mithilfe eines Gebetes eine kurze Nachricht und informierte ihn \u00fcber meine Absicht, die Artefakte mit uns zu nehmen. Seine Antwort folgte promt: Er erkl\u00e4rte sich einverstanden, bat mich jedoch ihn regelm\u00e4\u00dfig \u00fcber unseren Standort zu unterrichten, um die alten Dwarrelikte nicht erneut aus den Augen zu verlieren!<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><a href=\"https:\/\/rpg-berlin.de\/rpg\/?page_id=10445\">Weiter zu Erinnerungen eines Dwar V<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur\u00fcck zu Erinnerungen eines Dwar III Ankunft in Adbar Das Tor \u00f6ffnete sich auf einem Felsplateau au\u00dferhalb der Verteidigungsanlagen am Fu\u00dfe der Zitadelle. Der harsche Wind der Eismar lie\u00df uns einen Moment erstarren. Um uns herum ragten mit Eis und Schnee \u00fcberzogene scharfkantige Felsenformationen auf und bildeten eine mehr als ungem\u00fctliche und fast feindseelige Umgebung. 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