{"id":8902,"date":"2015-07-01T07:49:48","date_gmt":"2015-07-01T05:49:48","guid":{"rendered":"http:\/\/rpg-berlin.de\/rpg\/?page_id=8902"},"modified":"2019-01-16T09:35:23","modified_gmt":"2019-01-16T08:35:23","slug":"erinnerungen-eines-dwar-2-elient-1382-bis","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/rpg-berlin.de\/rpg\/erinnerungen-eines-dwar-2-elient-1382-bis\/","title":{"rendered":"Erinnerungen eines Dwar III 02. Elient 1382 bis 13. Elient 1382"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/rpg-berlin.de\/rpg\/?page_id=6875\">Zur\u00fcck zu Erinnerungen eines Dwar II<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>R\u00fcckweg vom Wurzelprinzen<\/strong><\/p>\n<p>Auf dem Weg zur\u00fcck zur Feste wurde kaum ein Rem zu den Ereignissen der letzten Tage gewechselt und doch bestand zumindest eine sp\u00fcrbare, &nbsp;wenn auch unausgesprochene Einigkeit unter uns. Es war an der Zeit, die Region zu verlassen und unsere Suche auf den Spuren um Dorwins Erbe fortzusetzen!<\/p>\n<p><em>Am liebsten h\u00e4tte ich mit meinem Hammer an die T\u00fcr des Hurmadels geklopft und die ach so edle Gesellschaft zur Rede gestellt! Schlie\u00dflich hatte ihr Pakt zu unn\u00f6tigem Blutvergie\u00dfen und ungez\u00e4hlten Raugh gef\u00fchrt. Wussten sie denn, mit wem sie sich da eingelassen hatten? Rift und Lyaris Einw\u00e4nde, dass die Familie sowohl den Pakt mit Korrell, als auch den zu zahlenden Preis w\u00fcrde vertuschen wollen, waren nicht unbegr\u00fcndet&#8230; Es w\u00e4re nicht das erste mal in der Geschichte, dass Aussenstehende mit unterschiedlichsten Mitteln zum Schweigen gebracht worden w\u00e4ren&#8230; Die Wahrheit musste vielleicht an Durchschlagskraft gewinnen, bevor sie obsiegen konnte&#8230; <\/em>Wenn auch mit einem schalen Beigeschmack, beugte ich mich der Entscheidung, Galen Horak und den Horm des Helm, die wir beide als rechtschaffene und pragmatische Zeitgenossen kennengelernt hatten, erst nach unserer Abreise durch geschriebene Marnarks ins Vertrauen zu ziehen&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Ankunft in Orkfels<\/strong><\/p>\n<p>Schon bald w\u00fcrden wir wieder in die rauhe Wildnis des Nordens aufbrechen und ich nutzte die Gelegenheit noch einige Dinge zu erledigen, die ich abgeschlossen wissen wollte.<\/p>\n<p>Noch am Abend suchte ich den Horm des Helm auf, um ihn von meinen Erkenntnissen \u00fcber die J\u00fcnger Abbathors zu unterrichten. Dieser war jedoch durch seine Pflichten gebunden, sodass diese Aufgabe zun\u00e4chst warten musste&#8230;<\/p>\n<p>Ich erwarb einen Satz meisterhaft gearbeitetes Werkzeug und hinterlegte dieses als Akhbal f\u00fcr den mir zur Seite gestellten Telorgehilfen in den Werkst\u00e4tten. Er hatte gute Lin geleistet und schien bereit, das Telorxoth eines Dwar zu respektieren! Vielleicht wird diese Telormar eines Tages auch f\u00fcr Hergosdwar offenstehen!<\/p>\n<p>Im Turm des Marnarnxoth erwarb ich mehrere leere B\u00fccher im Wert von \u00fcber 100 Aurm\u00fcnzen, um an den langen Abenden meine Aufzeichungen weiterzuf\u00fchren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Rift hatte es sich bereits im L\u00f6wenmaul gem\u00fctlich gemacht. Er berichtete, das der hochn\u00e4sige Aurolv ohne ein Rem des Abschieds seit unserer Ankunft in Orkfels verschwunden war. Er mutmasste, dass wir ihn sobald nicht wiedersehen w\u00fcrden. Ob sein Erblinden, seine eher ruhmlose Rolle bei unserer Begegnung mit Korrell oder das Ausbleiben wertvoller Beute dazu gef\u00fchrt hatten, blieb ungewiss&#8230; Rift sollte jedoch in dieser Angelegenheit Recht behalten&#8230;<\/p>\n<p>Asconion, der zun\u00e4chst f\u00fcr einige Studien im Turm des Marnarnspinners zur\u00fcckgeblieben war, hatte einen kurzen Brief hinterlassen und war bereits vor einem Zehntag ohne weitere Erkl\u00e4rungen Richtung&nbsp;Baldurs Tor&nbsp;aufgebrochen.<\/p>\n<p>Rift schien entschlossen, nach weiteren Mitstreitern Ausschau zu halten&#8230; Meine Berichte \u00fcber die fesselnde Geschichte der Hergosar in den Caurak, die ich in der Nacht bei Falgrim gelesen hatte, schien die Notwendigkeit seiner Absicht zu untermauern! <em>Was h\u00e4tte ich blo\u00df f\u00fcr die Begleitung eines erfahrenen und ortskundigen Norothxoth oder Dwarh\u00f6hlenl\u00e4ufers gegeben! <\/em>Rift hatte Erkundigungen \u00fcber einen k\u00fcrzlich in der Feste eingetroffenen Hurmdarsamkuldar eingeholt, der nun&nbsp;an der Theke des L\u00f6wenmauls Platz genommen hatte&#8230; Dieser schien jedoch eigene Ziele zu verfolgen und w\u00fcrde den heiligen&nbsp;Pfad seiner Pflichten sicher nicht ohne triftige Gr\u00fcnde verlassen, um Angelegenheiten der Dwar geradezur\u00fccken&#8230;<\/p>\n<p>Mithilfe der Darsamrem, die mich Grimbol in den ersten Tagen meiner Unterweisungen in Steinbogenbr\u00fccke gelehrt hatte, begann ich Falgrims Buch \u00fcber die &#8222;Dwar und ihre Geschichte in der Region&#8220; zu \u00fcbertragen, um nicht auf das vielleicht noch bedeutende Xoth verzichten zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Ich war noch dabei die Aufzeichungen zu ordnen, als Rift einen Fremden einladend an unseren Tisch heranwinkte. Die eher schlaksige Gestalt trug unauff\u00e4llige Reisekleidung aus dunklem Leder und unterschied sich f\u00fcr meine Begriffe kaum von der \u00f6rtlichen Bev\u00f6lkerung&#8230; Als er die Kapuze&nbsp;seines Mantels zur\u00fcckschlug, blickte ich in ein von langen&nbsp;blonden Haaren ges\u00e4umtes Gesicht eines Habolven, \u00fcber dessen linkes Auge sich eine markante Narbe zog. Rift musste einen besonderen Sinn f\u00fcr Spitzohren entwickelt haben und ich warf mehr als einen fragenden Blick in seine Richtung. Der Fremde stellte sich als &#8222;Felerian&#8220;, ortskundiger Wanderer vor&#8230; Wir befragten ihn zu m\u00f6glichen Reiserouten Richtung Norden und boten ihm schlie\u00dflich an, ihn als F\u00fchrer&nbsp;anzustellen. &nbsp;<span style=\"line-height: 1.5;\">Die wenigen P\u00e4sse w\u00fcrden nicht selten von Frosthurmfar, W\u00fcrmern oder anderem Wurgym ges\u00e4umt und er empfohl die Graugipfelberge s\u00fcdwestlich zu umrunden. Ohne n\u00e4here Informationen preiszugeben, stellten wir unmissverst\u00e4ndlich klar, dass uns unser Pfad zweifellos in die Mar f\u00fchren w\u00fcrde. Nach dem Angebot einer angemessenen Bezahlung<\/span><span style=\"line-height: 1.5;\">&nbsp;willigte er trotz seiner offensichtlichen Bedenken ohne langwierige Murmelings ein. <em>Auf eine sonderbare Weise zeigte er besonderes Interesse an mir als Dwar&#8230; Oder waren es die offen ausliegenden Aufzeichungen? Er beherrschte Dethek und Dwarrem, soviel Stand sehr bald fest&#8230;&nbsp;<\/em><\/span><\/p>\n<p>Nachdem ich meine Gebete zum Seelenschmied beendet hatte, suchte ich in den fr\u00fchen Morgenstunden erneut dem Tempel des Helm auf. Ich bat den Horm um Verst\u00e4ndnis, dass er Neuigkeiten \u00fcber Korrell erst in K\u00fcrze erfahren w\u00fcrde. Er nahm sich nun die n\u00f6tige Zeit und lauschte aufmerksam meinen Ausf\u00fchrungen \u00fcber die Duergar, sowie meinen Erl\u00e4uterungen zum Titel des Wortf\u00fchrers. Ein Diener des Abbathor lieferte nun&nbsp;endlich eine nachvollziehbare Erkl\u00e4rung f\u00fcr die Vorkommnisse um den Einsturz der Festungsmauern! <em>Ob Korrell seine verdorbenen Triebe auch in dieser Angelegenheit ausgestreckt hatte? Die von Gier Zerfressenen h\u00e4tten jedem Ilith zugestimmt, wenn sie dadurch einen satten Gewinn erzielen k\u00f6nnten&#8230;<\/em> Als ich Abbathor erw\u00e4hnte, verschwand der Horm in seinen Gem\u00e4chern und f\u00f6rderte abermals einige Aufzeichungen zutage. Sie berichteten von einem Arglary zwischen Moradin und Abbathorgl\u00e4ubigen in den westlichen Graugipfelbergen vor etwa 2800 Wintern. Ausgel\u00f6st worden seien die Kampfhandlungen durch einen Streit um einen&nbsp;<span style=\"line-height: 1.5;\">au\u00dfergew\u00f6hnlichen, wenn auch&nbsp;<\/span><span style=\"line-height: 1.5;\">nicht n\u00e4her beschriebenen Kriegshammer&#8230;&nbsp;Genau in der Bergregion, in der wir in K\u00fcrze unsere Suche&nbsp;aufnehmen wollten, fand zudem ein verborgenes Kavernenkloster abtr\u00fcnniger Dwar Erw\u00e4hnung. Der Arglarybericht war unvollst\u00e4ndig und enthielt leider keinerlei Hinweise auf den Ausgang der Schlacht&#8230; Bemerkenswert war jedoch eine nachtr\u00e4glich hinzugef\u00fcgte Notiz, welche einen Zusammenhang der Vorkommnisse mit der Blutlinie der Dwarkar &#8222;Steinhammer&#8220; vermuten lie\u00dfen. Ich kam ins Gr\u00fcbeln&#8230; <\/span><\/p>\n<p><span style=\"line-height: 1.5;\">Obwohl ich&nbsp;mit der Klangeschichte des Nordens kaum vertraut war, war mit der Name &#8222;<strong><em>Steinhammer<\/em><\/strong>&#8220; bekannt. Die Dwarkar blickt unzweifelhaft auf eine lange Tradition zur\u00fcck&#8230; Der wohl bekannteste lebende Vertreter der Dwarkar ist unbestritten &#8222;Rorann Steinhammer&#8220; &#8211; Adbars hoher Hammer und leitende Hand des heiligen Ordens der &#8222;H\u00e4mmer Moradins&#8220; &#8211; in dessen Auftrag wir mittels Zytargo letztlich getreten waren. Dass Rorann daran gelegen war, die H\u00e4mmer um Dorwins Kerker in Sicherheit zu bringen war offensichtlich und kaum verwunderlich. Doch die Notizen bezogen sich erstaunlicherweise auf dessen Blutlinie und weniger auf seine Absichten&#8230;<\/span><\/p>\n<p>Ich dankte dem Horm f\u00fcr seinen Thalorn, bat ihn um Verschwiegenheit in dieser Angelegenheit und machte mich auf den Weg mein Auraunfass aufzuf\u00fcllen und mein Reitfrus zu satteln. In den St\u00e4llen traf ich auf Lyari, der offensichtlich durch irgendetwas beunruhigt worden war&#8230; &nbsp;Die sonst eher stoisch ruhigen Gesten des Olven waren unverkennbarer Eile gewichen&#8230; Er berichtete, dass das Halbblut Fenner uns bereits vor den Toren der Feste erwartete&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Aufbruch in den Norden<\/strong><\/p>\n<p>Felerian hatte sich wie vereinbart&nbsp;eingefunden und unsere Hergos begann aufs Neue. Fenner trat in gewohnter Weise unerwartet auf den Pfad. Seine Erscheinung hatte sich auf den zweiten Blick deutlich ver\u00e4ndert. Neben einer R\u00fcstung aus einem sonderbaren Geh\u00f6lz, dass ich bisher nie zuvor gesehen hatte, trug er neue Ros aus tiefschwarzem Holz. Ich \u00fcbergab ihm den Dolch aus kaltgeschmiedetem Stahl und bat ihn f\u00fcr mich ebenfalls nach diesem dunklen &#8222;Schwarzholz&#8220; &#8211; wie er es nannte- Ausschau zu halten. Wie immer machte er nicht viele Murmelings, bedankte sich auf seine Weise und \u00fcberreichte mir sp\u00e4ter mehrere Phiolen, die bei Bedarf meine Schritte verl\u00e4ngern w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Lyari verk\u00fcndete zu unserer aller \u00dcberraschung, dass ihn dringliche Nachrichten aus dem Hochwald erreicht h\u00e4tten. Olvenangelegenheiten zwangen ihn zum sofortigen Aufbruch&#8230; Das war es also, was ihn so ver\u00e4ndert hatte wirken lassen! Er stellte klar, dass die ihm bevorstehenden Aufgaben letztlich erforderlich seien, um uns den R\u00fccken freizuhalten. Er habe seine Versprechen nicht vergessen und unsere Wege w\u00fcrden sich zu gegebener Zeit wieder kreuzen&#8230;<\/p>\n<p>Felerian schien ob der vielen Rem und doch unausgesprochenen Andeutungen etwas verwirrt. Zudem trug Fenners Anwesenheit und Erscheinung offensichtlich nicht zu seinem Wohlbefinden bei&#8230; Ich warf ihm einen Edelstein als Anzahlung zu und bedeutete ihm, dass es an der Zeit war, endlich aufzubrechen.<\/p>\n<p>Am abendlichen Teltyn offenbarte Felerian, dass er vor nichteinmal einem Winter bei seinen Streifz\u00fcgen im Norden&nbsp;auf einen schwerverletzten Diener des Seelenschmieds gesto\u00dfen war. \u00dcber die gesamte Brust des Dwar zog sich eine tiefe Schnittwunde. Ohne auf Felerians Nachfragen einzugehen, musste der Dwar seine letzten Kr\u00e4fte genutzt haben, um aus einem mit&nbsp;Durngarn verzierten Lederbeutel ein seltsames Gebilde hervorzukramen und dieses an den Halbolven zu \u00fcbergeben. Der Dwar habe wenige Atemz\u00fcge darauf seinen Delardaraugh angetreten. Schlie\u00dflich habe Felerian die Leiche an Ort und Stelle begraben&#8230; Mit dem Hinweis, dass dieses &#8222;Ding&#8220; w\u00e4hrend meiner Gebete zu Moradin in seiner Tasche vibriert habe, offenbarte Felerian der unscheinbare Wanderer in gespannter Erwartung&nbsp;ein von Darsamol des Seelenschmieds erf\u00fclltes Artefakt der Dwar!<\/p>\n<p>Die Marmarks lieferten keine eindeutigen Hinweise auf dessen Zweck, lie\u00dfen&nbsp;jedoch vermuten, dass es nicht das einzige seiner Art war:&nbsp;&#8220; Ein Gleiches unter Vielseitigen&#8220; Vielleicht handelte es sich um einen Teil eines Schl\u00fcssels oder Schlossmechanismus? Das beschriebene Durngarnzeichen jagte mir einen kurzen Schauer durch den Bart, doch trotz Rifts Nachfrage war ich nicht bereit, dieses Xoth meiner Vergangenheit in Anwesenheit eines Fremden zu offenbaren! <em>F\u00fcr einen kurzen Moment verdr\u00e4ngten die Abschiedsrem des Dumathoinh\u00fcters aus Thundryn meine Gedanken und hallten in meinem Kopf wieder: &#8222;nur jenen, die sich als w\u00fcrdig erwiesen haben&#8230;&#8220;<\/em> Zu meiner gro\u00dfen Freude \u00fcbergab mir Felerian sp\u00e4ter ohne lange Murmelings das Artefakt&nbsp;im Austausch gegen eine Zweitschrift der Aufzeichnungen \u00fcber die Dwar der Region!<\/p>\n<p>Ohne es zu wissen, hatten wir unser&nbsp;Nachtlager nahe der letzten Ruhest\u00e4tten dreier&nbsp;<span style=\"line-height: 1.5;\">ehemaliger W\u00e4chter&nbsp;<\/span><span style=\"line-height: 1.5;\">aufgeschlagen. Die ehemaligen Sp\u00e4hposten von Orkfels mussten hier bereits vor langer Zeit einen Wachturm bemannt haben. Zu einem Leben als Magmornder verflucht, wachten sie noch immer \u00fcber diesen Ort&#8230; <\/span><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/ghostything_20150703171929294.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\" size-medium wp-image-8980 alignright\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/ghostything_20150703171929294.jpg?resize=300%2C201&#038;ssl=1\" alt=\"Ghost\" width=\"300\" height=\"201\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/ghostything_20150703171929294.jpg?resize=300%2C201&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/ghostything_20150703171929294.jpg?w=450&amp;ssl=1 450w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><span style=\"line-height: 1.5;\">Dank Rifts Verhandlungen konnte ihr n\u00e4chtlicher Angriff aufgehalten und ihre Seelen mithilfe des heiligen Segens Moradins der ewigen Ruhe \u00fcbergeben werden. Vor ihrem Verblassen warnten sie uns vor der Heimt\u00fccke eines Vuddprinzen! Doch obwohl wir in den folgenden Tagen dessen selbstzuerkanntes Reich mit gr\u00f6\u00dftm\u00f6glicher Vorsicht abermals durchquerten, verlief die weitere Hergos ohne erneute Zwischenf\u00e4lle.&nbsp;<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Rast bei Falgrim<\/strong><\/p>\n<p>Falgrim hie\u00df uns willkommen und lud uns wie zuvor ein, unser Wissen mit&nbsp;ihm zu teilen. Rift berichtete ihm ausf\u00fchrlich von unserer Begegnung mit Korrell&#8230; Der Naehurmfar schien die Neuigkeiten zum Anlass zu nehmen, seine Rolle in all den Ereignissen um Dreistein und Orkfels neu \u00fcberdenken zu wollen&#8230;<\/p>\n<p>Auf Rifts Frage nach n\u00fctzlichen Dingen, die uns bei der Erkundung&nbsp;von Delven oder Naeborn behilflich sein k\u00f6nnten, f\u00f6rderte Falgrim einen Delvenbohrer der Dwar hervor, den wir allein schon wegen seiner schieren Gr\u00f6sse dankend ablehnten.<\/p>\n<p>Nachdem wir unsere B\u00fccher wie verabredet zur\u00fcckgetauscht hatten, bat ich Felerian und Rift mir bei der Durchsicht&nbsp;der verbliebenen und bisher ungesichteten Werke \u00fcber Dwar behilflich zu sein. Wir suchten gezielt nach Hinweisen auf ein Kavernenkloster, Abbathor, Dorwin sowie&nbsp;die Dwarkar Steinhammer&#8230; Bereits nach wenigen Pfeifenl\u00e4ngen wurden wir f\u00fcndig! Alleine genommen m\u00f6chten die bruchst\u00fcckhaften Aufzeichnungen wie ein loser Haufen Steine wirken &#8230; Doch zusammen mit meinem \u00fcber die Jahre erworbenen Xoth \u00fcber die Geschichte meines Volkes ergaben Sie ein &#8211; wenn auch noch unvollst\u00e4ndiges &#8211; Bild. Mit ruhigen und langsamen Rem, wie ich es von Jhaster kannte, erz\u00e4hlte ich die alten Legenden \u00fcber weitere Vertreter der Dwarkar Steinhammer. Auch wenn meine Rem sonst kaum dazu geeignet waren, meine Zuh\u00f6rer zu fesseln&#8230; Dieses Mal gelang es mir! Auch Falgrim lehnte pfeiferauchend in seinem grobgezimmerten Stuhl und lauschte&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><b><i>Arundil Steinhammer&nbsp;<\/i><\/b><br \/>\n<em>Arundil Steinhammer war ein Durdwar und Horm des Moradin, der zu Zeiten der &#8222;waning days&#8220; des Dornaraks Delzoun gelebt hatte. Als Mitglied der Dwarkar Steinhammer diente er als Darsamrem und Ollam unter der F\u00fchrung von &#8222;Durgeddin dem Schwarzen&#8220; in der Festungsanlage Khundrukar bis zu deren Fall. &#8222;Khun-Drukar&#8220; k\u00f6nnte<\/em><span style=\"line-height: 1.5;\">&nbsp;auf Hurmrem als glitzerndes Heim oder Siedlung \u00fcbersetzt werden, allerdings sprachen Falgrims Aufzeichnungen eher von einem Kerker, als von einer Festung. Als die Orkhenhorden vom &#8222;Grat der Welt&#8220; herabstiegen und auch die letzten \u00fcberlebenden Dwar \u00fcberrannten, zog sich Arundil in die Tiefen des Caurak zur\u00fcck. Alleine in den Tiefen soll er begonnen haben, alle ihm bekannten Darsamrem zu sprechen, um um jeden Preis bei Bewusstsein zu bleiben. Es heisst, er habe in seiner einsamen Verzweiflung seinen Verstand verloren und mit Braut (D\u00e4monen), Magmornder (Untoten) und belebten Einrichtungsgegenst\u00e4nden paktiert, bevor er sich letztlich selbst das Leben genommen habe. Dieser Akt soll dazu gef\u00fchrt haben, dass er selbst als Magmornder &#8211; als sogenannter Allip &#8211; zur\u00fcck un das Reich der Lebenenden trat. \u00dcber die Jahrhunderte sei sowohl seine Macht, als auch sein Wahnsinn angewachsen. Vor acht Wintern im Jahre 1374 TZ r\u00fchmte sich eine Gruppe namens &#8222;Silberne Gemeinschaft&#8220;(the Silver Company), ihn endg\u00fcltig besiegt zu haben, doch N\u00e4heres \u00fcber sein angebliches Ende ist nicht bekannt&#8230;<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em> <strong>Durgeddin der Schwarze<\/strong><\/em><br \/>\n<em> Durgeddin Steinhammer, auch bekannt als&nbsp;<\/em><em style=\"line-height: 1.5;\">Durgeddin der Schwarze war ebenfalls ein Durdwar. Als Kuldar und Telor \u00fcbernahm er nach der Zerst\u00f6rung seiner angestammten Heimat im Jahr 566 TZ die F\u00fchrung der Dwarkar Steinhammer. W\u00e4hrend viele \u00fcberlebenden Dwar zur Zitadelle Adbar flohen, f\u00fchrte er einen eher kleinen Trupp treuer Anh\u00e4nger in die n\u00f6rdlichen Gipfel der Rauvinmar. Der Naebornkomplex wurde zun\u00e4chst als &#8222;Glitzerheim&#8220; bekannt und wuchs im Laufe der Zeit zum stolzen Reich Khundrukar an. Trotz Durgeddins Feuereifer und der Treue seiner Gefolsdwar fiel das Reich unter seiner F\u00fchrung an die Orkhenhorden. Man sagt Durgeddin nach, dass er Olros angesammelt und gehortet habe&#8230; dies ist auch der Grund, warum viele Xander sich auf die Suche der Naeborn von Khundrukar machten. Leider kam nicht einer von ihnen zur\u00fcck, um diese Murmelings zu best\u00e4tigen.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Rift bemerkte fast beil\u00e4ufig, dass er trotz des \u00fcberzeugenden Vortrags zum jetzigen Zeitpunkt&nbsp;kaum oder nur entfernte Verbindungen zu unserer Suche erkennen k\u00f6nne. Ich f\u00fchlte mich zun\u00e4chst&nbsp;auf den Bart getreten, verwarf diese auflodernde Glut aufgrund des durchaus berechtigten Einwands schnell wieder&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Die H\u00fctte auf dem Pfad zum Pass<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Mithilfe von Falgrims sehr genau gezeichneter Landschaftskarte hatten wir gemeinsam mit unserem Ortskundigen Felerian den aus unserer Sicht&nbsp;am besten zu erreichenden Pfad zu einem der Nordp\u00e4sse ausgemacht&#8230;<\/p>\n<p>Der&nbsp;h\u00fcgelige Vuddboden wurde zunehmend steiler, felsiger und schon bald w\u00fcrden meine Stiefel den reinen Nae der wahrhaftigen Graugipfelberge betreten&#8230; Wir n\u00e4herten uns der Vuddgrenze schneller als vermutet und&nbsp;bald wichen die Gurnvussen gro\u00dfen vereinzelt herumliegenden Naebrocken. Vudds wurden seltener und obwohl &#8222;das Welken&#8220; erst seit wenigen Tagen begonnen hatte, konnten wir nach einigen Stunden Marsch in der Entfernung die ersten Schnee- und Eisfelder Ausmachen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/14895_20150703162929700_20150703163308597_20150703163545054.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-8979 aligncenter\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/14895_20150703162929700_20150703163308597_20150703163545054.jpg?resize=504%2C235&#038;ssl=1\" alt=\"H\u00fctte\" width=\"504\" height=\"235\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/14895_20150703162929700_20150703163308597_20150703163545054.jpg?resize=300%2C140&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/14895_20150703162929700_20150703163308597_20150703163545054.jpg?w=326&amp;ssl=1 326w\" sizes=\"(max-width: 504px) 100vw, 504px\" \/><\/a>Doch zun\u00e4chst stie\u00dfen wir auf eine abgelegene H\u00fctte, die &#8211; wie sich bald herausstellen sollte &#8211; gleicherma\u00dfen als Drukar, Lagerst\u00e4tte und Telormar gedient hatte. W\u00e4hrend meine Weggef\u00e4hrten das Innere der H\u00fctte betraten, verlangte die Telormar oder besser gesagt der Dormark&nbsp;meine sofortige Aufmersamkeit&#8230; Gefertigt aus einem au\u00dfergew\u00f6hnlichen, r\u00f6tlichen Vulkanglasstahl unterschied sich dieser Dormark von allen, die ich je unter den Hammer bekommen hatte. Ich konnte keinerlei Ol oder Marnarn ausmachen und doch war es offensichtlich, dass er zu einem besonderen Zweck oder unter besonderen Umst\u00e4nden geschaffen worden sein musste. Eine genauere Untersuchung zeigte Dwarmarnarks, die als &#8222;Geschaffen zur Zusammenf\u00fchrung&#8220; \u00fcbersetzt werden mochten&#8230; Um den Dornmark herum konnte ich trotz intensiver Suche weder H\u00e4mmer, Werkzeuge noch Werkst\u00fccke entdecken. Einzig&nbsp;ein Rest ausgeh\u00e4rtetes Kupfer am Rand der Esse, sowie eine Phiole mit \u00e4tzender Fl\u00fcssigkeit lieferten karge Hinweise auf die hier angefertigten Lin.<\/p>\n<p>Vor Eingang und Fenstern wurde Kalkstaub verstreut. Dieser sollten dem Volksmund der Hurm folgend vor Magmornder sch\u00fctzen, wie Rift zu berichten wusste. Im Inneren der H\u00fctte lag eine vor etwa zwei Monaten t\u00f6dlich vewundete Frauenhurmleiche mittleren Alters, die den Raum in einen fauligen schier unertr\u00e4glichen Geruch h\u00fcllte. Die Stiefel falschherum angezogen musste die Hurm entweder sehr in Eile gewesen oder nach ihrem Raugh bekleidet worden sein. Rift nahm sich Zeit f\u00fcr eine gr\u00fcndliche Untersuchung und vermutete einen Genickbruch als Ursache. Sp\u00e4ter fand Felerian Blutreste am Fu\u00df des Dormarks. Die glatte Kannte passte exakt zur Verletzung, was nur einen Schluss zulie\u00df: Sie wurde erst nach ihrem Raugh am Dormark in die H\u00fctte geschleppt und dort abgelegt&#8230;<\/p>\n<p>Felerian hatte unter einem Teppich bereits eine Fallt\u00fcr aufgesp\u00fcrt sowie eine gut verborgene Falle bemerkt und entsch\u00e4rft. Wie ich sp\u00e4ter von ihm selbst erfuhr, hatte er auch das Schloss mit seinen &#8222;besonderen Begabungen&#8220; bereits ge\u00f6ffnet. Der im Stiefel verborgene Schl\u00fcssel passte. Der muffige Kellerraum lag nur wenige Meter tiefer und war angef\u00fcllt mit Kleidungsst\u00fccken, selbst hergestellten Haushaltswaren &#8211; darunter auch eine Kupferkelle -, seltsamen Tiegeln mit Farbpigmenten sowie einer eigens daf\u00fcr angefertigten Pinselkonstruktion. Eine schlichte Robe mit bunten Flicken war von einer&nbsp;Marnarnaura umgeben. Der Halbolv bewies abermals ein gutes Auge und \u00f6ffnete nahe des Kamins durch das Ziehen an einem Kerzenhalter ein Geheimfach. Darin befand sich eine Beschreibung der Robe &#8211; ganz so, als w\u00fcrde sie von einem Ilithar zum Verkauf angeboten- sowie eine Anleitung zur Benutzung der Farben. Nach kurzer Suche wurde auch klar, wozu die Farben eingesetzt worden waren. Die vrudden Fensterl\u00e4den waren von der Innenseite mit Landschaftsbildern bemalt worden, die scheinbar ausschlie\u00dflich als Verzierung angebracht worden waren&#8230; Doch warum hatte die Hurm die Anleitung so sorgf\u00e4ltig verborgen?<\/p>\n<p>Fenner, d<a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/62dc26f257bebf91713e2aecb8bd85f0_20150704082509554.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-8988 alignleft\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/62dc26f257bebf91713e2aecb8bd85f0_20150704082509554.jpg?resize=215%2C215&#038;ssl=1\" alt=\"Wurm\" width=\"215\" height=\"215\"><\/a>er die Zeit nutzte, um die n\u00e4here Umgebung in Augenschein zu nehmen, erstarrte durch die trillernden Laute eines riesigen Wurms, der sich \u00fcberlicherweise durch Schnee und Eis bahnte. Das Echo musste dessen l\u00e4hmenden Rufe bis zu dem Halbblut heruntergetragen haben&#8230; Ausser einem Rest von Kalkstaub in einem nahegelegenen Wurnbecken, hatte auch er keine weiteren Spuren entdeckt.<\/p>\n<p>Da ich keine M\u00f6glichkeit sah, den schweren Dormark auf unserer Hergos durch die Mar mitzunehmen, verbrachten wir in ihn den Keller&#8230; Den Schl\u00fcssel nahm ich an mich&#8230;<\/p>\n<p>Rift warf auf meine Bitte hin noch einen n\u00e4heren Blick auf den Dormark, w\u00e4hrend Felerian und ich versuchten, uns einen Reim auf die seltsam bemalten Fensterl\u00e4den zu machen. An irgendetwas erinnerten mich diese zwei in rot und blau gemalten Gestalten vor einer Wasserm\u00fchle&#8230; Rift berichtete, dass der Dormark der Frau von einem vermeindlichen Hurm \u00fcbergeben worden w\u00e4re, dessen Alter jedoch mehr als zweihundert Winter betragen haben soll&#8230;&nbsp;Aber f\u00fcr langes Gr\u00fcbeln verblieb keine Zeit&#8230;<\/p>\n<p>Rift forderte uns auf, ohne weiteres Z\u00f6gern aufzubrechen. Er war sich sicher, dass dieser riesige Wurm gerade Beute gemacht hatte und in den n\u00e4chsten Minuten f\u00fcr uns keine Bedrohung mehr darstellen w\u00fcrde. Fenner war wie so oft bereits auf einem seiner Sp\u00e4hz\u00fcge durch die freie Wildbahn und w\u00fcrde uns sicher sp\u00e4ter aufsp\u00fcren. Obwohl ich mir eigendlich vorgenommen hatte die Hurm anst\u00e4ndig zu verbrennen, brachen wir sofort auf&#8230;<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Rift in Frusgestalt voraneilte, qu\u00e4lten wir unsere Stiefel durch den mittlerweile kniehohen Schnee. Das Wetter schlug innerhalb weniger Stunden Marsch um und&nbsp;bald k\u00e4mpften wir mit einem harschen stetig ansteigenden Gegenwind, der uns die Eiskristalle um den Bart fegte.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>In die Vallahir<\/strong><\/p>\n<p>Felerian erinnerte sich an eine sichere Runedar, die wir hoffentlich schnell erreichen w\u00fcrden &#8211; eine Endar, die uns Barak vor dem aufkommenden Unwetter bieten k\u00f6nnte. Der bei Einbruch der D\u00e4mmerung einsetzende Schneesturm w\u00fcrde uns schon bald jegliche Sicht unm\u00f6glich machen und spornte uns zu einem kr\u00e4ftezehrenden Gewaltmarsch an&#8230;<\/p>\n<p><em>Welch eine Entt\u00e4uschung, als Rifts ausgesandte Gedankenrufe mein Bewusstsein fanden! Und das aus zweierlei guten Gr\u00fcnden. Zwei Frosthurmfar hatten es sich in der Endar gem\u00fctlich gemacht&#8230; Einerseits \u00e4rgerte ich mich, dass wir nach den Strapazen der letzten Stunden in einem direkten Arglary keinen Alagh erwarten konnten. &#8211; Frosthurmfar sind ernstzunehmende Gegner und das selbst mit einem Trupp Kuldjargh im R\u00fccken! &#8211; Andererseits hatte ich mir mit jedem weiteren Schritt&nbsp;eine gem\u00fctliche Runedar mit Auraun und Pfeifchen ersehnt&#8230;<\/em><\/p>\n<p>Entlang einer steilen Felsklippe umgingen wir die Endar und durchquerten einen leichten Nadelvudd. <em>Bei der Aussicht, endlich in den legend\u00e4ren Graugipfelbergen zu wandeln, und sich dann in einem Vudd zu verkriechen, kr\u00e4uselten sich meine eisverkrusteten Barthaare!<\/em> Mit Moradins Thalorn formte ich eine gesch\u00fctzte Runedar in die Felswand&#8230; Die Nacht war unruhig und zu dem draussen tobenden Sturm donnerten Schneelawinen die H\u00e4nge herab und liessen den Nae in tiefem Grollen erzittern.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/ice_mountains_20150717195531971.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-9130\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/ice_mountains_20150717195531971.jpg?resize=419%2C176&#038;ssl=1\" alt=\"Berge\" width=\"419\" height=\"176\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/ice_mountains_20150717195531971.jpg?resize=300%2C126&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/ice_mountains_20150717195531971.jpg?w=798&amp;ssl=1 798w\" sizes=\"(max-width: 419px) 100vw, 419px\" \/><\/a>Mit den ersten Sonnenstrahlen schien die Wut des Mar gestillt und der Tag begann mit klarem Himmel und guter Wetterlage. Die B\u00e4ume des Vudds&nbsp;waren an der Stelle, an der wir beinahe ein Lager eingerichtet h\u00e4tten, zu grossen Teilen geborsten und unter Schneemassen begraben&#8230; Ich dankte Moradin und versenkte mich in seine Lehren.<\/p>\n<p>Eine Begegnung mit den Frosthurmfar konnten wir durch einen kleinen Umweg vermeiden&#8230; <em>Was w\u00fcrde Lyari wohl dazu sagen? Wer wei\u00df? Eines Tages werde ich vielleicht gemeinsam mit ihm wiederkehren&#8230;<\/em><\/p>\n<p>Um die Mittagsstunden erreichten wir den Sattelpunkt des mal mehr, mal weniger starken Anstiegs. Der wolkenfreie Blick auf die bedr\u00fcckende Weite des in der Ferne liegenden Hochvudds, der die Landschaft wie ein gro\u00dfer gr\u00fcner Teppich unter sich begrub, wurde von den umliegenden steil aufragenden Felsformationen gerahmt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Der Steinschlag am Pass<\/strong><\/p>\n<p>Rift, der wie auch am gestrigen Tag die vor uns liegende Gegend auskundschaftete erwartete uns abermals mit sorgenvoller Miene&#8230; Ein streunender Trupp Trolle hatte einen B\u00e4ren erlegt und war gerade dabei, sich an dessen Fleisch zu laben. Felerian, der uns mit seinen Ortskenntnissen auf dem Marsch durch die Mar bereits mehrfach wertvolle Hinweise geben konnte, war sich sicher: Es gab keine anderen begehbaren Pfade an diesem Nadel\u00f6hr des Passes! Der Weg war versperrt und wenn wir einen sp\u00e4teren Hinterhalt ausschliessen wollten, schien ein Arglary unvermeidlich&#8230;<\/p>\n<p>Nachdem Rift die Besonderheiten der Umgebung geschildert hatte, dr\u00e4ngten die Bilder der ruhmreichen Vergangenheit meines Volkes in meine Gedanken! <em>Etwa 5000 Winter vor der Errichtung des stehenden Steins gelang es einer Hand voll Dwar an der heutigen \u201eSchlucht der gefallenen G\u00f6tzen\u201c zwei dutzend Hurmfar in eine Senke zu locken und durch einen gezielt ausgel\u00f6sten Steinschlag zu besiegen&#8230;<\/em> Ich schmiedete einen Plan, der mit zunehmender Kenntnis der Hanglage an Form gewann. Bald war eine geeignete Gesteinsformation gefunden und Moradin gew\u00e4hrte mir darsam Einblicke in die Beschaffenheit der Vallahir. Um ein koordiniertes Vorgehen zu erm\u00f6glichen, teilte ich meinen Schlachtplan mit meinen Weggef\u00e4hrten. Beide schienen mein Vorhaben zu bef\u00fcrworten, stellten jedoch &nbsp;klar, dass sie in einem m\u00f6glichen Arglary eher eine unterst\u00fctzende Rolle einnehmen w\u00fcrden&#8230;<\/p>\n<p>Ich z\u00f6gerte nur wenige Augenblicke, da ich Felerians F\u00e4higkeiten, sich im Falle eines Fehlschlags seiner Haut zu erwehren, kaum einzusch\u00e4tzen vermochte. Doch diese Gelegenheit durfte nicht ungenutzt verstreichen und mit gespannter Erwartung machte ich mich ans Werk. Von jetzt an w\u00fcrde es keine Umkehr geben! In einem ersten Schritt widtmete ich mich dem Abhang unterhalb der gew\u00e4hlten Formation und verwandelte die Largh in eine rutschige Schlammpiste&#8230; &nbsp;Danach formte ich den vor mir liegenden Felsen zu mehreren rundlichen Brocken, die kurz darauf von der Schwerkraft getrieben den Hang hinab st\u00fcrzten&#8230;<\/p>\n<p>Begleitet von einem tosenden Grollen rissen die Felsen auf ihrem Weg nach unten mehr und mehr Largh mit sich&#8230; Die Trolle wurden zu sp\u00e4t auf die t\u00f6dliche Lawine aufmerksam und obwohl sie in Panik auseinanderbstoben, konnte nicht ein einziger rechtzeitig entkommen&#8230; Staub erf\u00fcllte die Luft als die Ger\u00f6lllawine wenige hundert Schritte tiefer zum Stillstand kam.<\/p>\n<p>Fenners Tr\u00e4nke beschleunigten wie beabsichtigt meine Schritte und ich eilte den Hang hinab. Wir alle wussten, dass sich die Trolle wom\u00f6glich wenige Augenblicke sp\u00e4ter abermals erheben w\u00fcrden. W\u00e4hrend ich mich noch auf halber Strecke nach unten befand, erwarteten die beiden Langbeine an der rechten Flanke mit einer Fackel bewaffnet bereits gespannt unsere Widersacher. Die Luft um Rift schien zu verschwimmen und seine Gestalt war auf sonderbare Weise mehrfach zu sehen. Ich vermutete irgendeine Marnarnspinnerei, mit der er seine Gegner in die Irre f\u00fchren wollte&#8230; Doch mir verblieb keine Zeit das weitere Geschehen zu beobachten. Auf der linken Flanke sch\u00e4lte sich ein Troll aus den Gesteinstr\u00fcmmern und obwohl er sich kaum auf den Beinen halten konnte, machte er sich auf meine Ankunft gefasst. Ich verlangsamte meinen Lauf, beschwor die Darsamtel, die meinen Hammer in blaue Flammen h\u00fcllten. Die Ros mit beiden H\u00e4nden fest umschlossen erinnerte ich mich an Fyrfars Lektionen im Arglary gegen Hurmfarartige&#8230; Die Klauen des Trolls zerschnitten die Luft vor mir als ich kurz vor dem Zusammentreffen in die Kniee ging und den Hammer mit einem m\u00e4chtigen Hieb nach oben schnellen lie\u00df- der Troll wurde in Fetzen zersprengt, als der Flammende Hammer sein Ziel fand. Selbst von der Wirkung des Schlags ein wenig \u00fcberrascht wendete ich mich dem zweiten Troll zu, der sich soeben einen Ausweg aus dem Largh gegraben hatte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Trollhunter-2.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-9111\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Trollhunter-2.jpg?resize=266%2C344&#038;ssl=1\" alt=\"Troll \" width=\"266\" height=\"344\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Trollhunter-2.jpg?resize=232%2C300&amp;ssl=1 232w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Trollhunter-2.jpg?resize=790%2C1024&amp;ssl=1 790w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Trollhunter-2.jpg?w=889&amp;ssl=1 889w\" sizes=\"(max-width: 266px) 100vw, 266px\" \/><\/a>Abermals entfaltete die von Darsamtel erf\u00fcllte Ros verheerenden Schaden&nbsp;und entschied den Arglary mit einem einzigen Hieb&#8230; Ich rang nach Atem und blickte mit ein wenig Stolz zu den \u00dcberresten meiner Feinde hinab. <em>Fyrfar Steinwanderer, mein alter Freund und Hurmfart\u00f6ter w\u00fcrde Jauchzen, wenn er seinen Sch\u00fcler h\u00e4tte sehen k\u00f6nnen&#8230;<\/em><\/p>\n<p>Auf der anderen Flanke gerieten meine beiden Gef\u00e4hrten jedoch in arge Bedr\u00e4ngnis. Unbewaffnet und unger\u00fcstet versuchte Rift den brutalen Hieben des schwer verwundeten Trolls auszuweichen&#8230; Ohne Erfolg! Es war, als h\u00e4tte man ihn zur Schlachtbank gef\u00fchrt. Felerian bewegte sich geschickt im R\u00fccken des Gegners , konnte mit seiner winzigen Klinge die dicke stinkende Haut allerdings nicht durchdringen&#8230; Mit einem kurzentschlossen Griff zum G\u00fcrtel f\u00f6rderte ich einen weiteren von Fenners Tr\u00e4nken hervor, leerte die Phiole in einem Zug und rannte&#8230; Schlag um Schlag riss der Troll mit seinen messerscharfen Klauen ganze Fleischst\u00fccke aus Rifts Brust&#8230; Wenn auch nur f\u00fcr einen Kratzer fand die Klinge des Halbolven nach etlichen Stichen doch noch ihr Ziel. Der Troll wendete sich mir trotz meiner herausfordernden Schlachtrufe erst im letzten Moment zu. Wohl in der Absicht mich \u00fcberraschen zu wollen sauste seine Klaue an meinem Bart vorbei in das Ger\u00f6ll zu meinen Stiefeln. Die schnelle Drehung hatte ihn aus dem Gleichgewicht gebracht und ungewollt reckte er mir seinen h\u00e4sslichen Sch\u00e4del direkt entgegen. Ich nutzte den Schwung des Ansturms und f\u00fchrte den Hammerkopf ungebremst von unten gegen sein Kinn&#8230; Der Sch\u00e4del wurde vom Rumpf gerissen und flog in hohem Bogen den Abhang hinab.<\/p>\n<p>Rifts Leben hing an einem letzten Faden und ich musste die mir verliehenen Darsamgulm mehrfach erbitten, bis die &nbsp;Beiden zu Kr\u00e4ften kamen. <em>Obwohl &#8211; wie ich sp\u00e4ter erfuhr- Rift die Seele des get\u00f6teten B\u00e4ren zu Hilfe gerufen hatte, lie\u00df mich dieser Alagh abermals ernsthaft mit dessen&nbsp;verworrenen Vorstellungen von Gewaltlosigkeit hadern&#8230;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Der Abstieg<\/strong><\/p>\n<p>In unregelm\u00e4\u00dfigen Serpentinen suchte sich der Pfad einen Weg den Mar hinab. Auch wenn sich die Wetterlage hielt, entschloss ich mich zu einem erh\u00f6hten Marschtempo. Wenn wir unser Ziel nicht erst in den sp\u00e4ten Abendstunden des folgenden Tages erreichen wollten, w\u00fcrden wir am Heutigen eiserne Disziplin aufbringen m\u00fcssen. W\u00e4hrend Rift in Frusgestalt voraneilte zehrte der Abstieg sichtlich an den Kr\u00e4ften des Halbolven&#8230;<\/p>\n<p><span style=\"line-height: 1.5;\">Mit den letzten Sonnenstrahlen der D\u00e4mmerung stie\u00dfen wir auf einen Felsen, in den eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Dwarmarnark gemei\u00dfelt worden war. Es war eine Rune, die Dwar auf Silvervorkommen in der Gegend aufmerksam machte. Aufgrund der Keilf\u00fchrung musste diese allerdings bereits vor einigen Jahrhunderten angebracht worden sein. N\u00e4here Untersuchungen offenbarten, dass Barakol&nbsp;die Marnark vor den Spuren der Zeitalter bewahrt hatten. Ich nahm mir Zeit, um die Stelle genau auf unserer Karte zu vermerken und die Marnark so detailgenau wie m\u00f6glich zu kopieren. Mein Herz schlug schneller&#8230; Hatten wir sie gefunden?&#8230; <em>Die ersten Spuren des einst m\u00e4chtigen Dornaraks Ammarindar?<\/em><\/span><\/p>\n<p>Noch w\u00e4hrend ich pfeiferauchend meine Aufzeichnungen \u00fcber die Silvermarnark vervollst\u00e4ndigte, schloss Rift zu uns auf und berichtete von einer Endar, auf welche er bei seiner F\u00e4hrtensuche aufmerksam geworden war. Offenkundig handelte es sich dabei um die Runedar des B\u00e4ren, welcher den Trollen zum Opfer gefallen war.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Nacht der vergangenen Zeiten<\/strong><\/p>\n<p>Die D\u00e4mmerung brach herein und die einsetzende Dunkelheit w\u00fcrde uns schon bald einen sicheren Abstieg deutlich erschweren. Zudem lie\u00df der Halbolv keine Zweifel aufkommen, dass er nicht gewillt sein w\u00fcrde, die Hergos noch an diesem Tag fortzusetzen.<\/p>\n<p>Auch wenn wir diese Nacht im Freien verbringen w\u00fcrden, suchte ich nach einer gesch\u00fctzten Runedar, die uns&nbsp;Barak vor herabfallenden Naebrocken bieten w\u00fcrde. Wenige Pfeifenl\u00e4ngen sp\u00e4ter schlugen wir mehrere Pfadwindungen bergab unser Nachtlager unter einem Fels\u00fcberhang auf, teilten wie immer die Barak ein und streckten auf dem moosbewachsenen Boden unsere Stiefel aus&#8230;&nbsp;Nach dem kr\u00e4ftezehrenden Marsch der letzten Tage vergingen nur wenige Atemz\u00fcge bis mich Moradin in das Reich der Tr\u00e4ume berief. Die Bilder der uralten Marnark im Fels verdr\u00e4ngten all die st\u00e4ndigen Fragen, die mich seit einigen Zehntagen begleiteten und eine Klarheit, die ich sonst nur beim Schmieden versp\u00fcrte, trat an ihre Stelle&#8230;<\/p>\n<p><em>Ich erwachte allein und mit einem seltsamen Gribbeln im Bart. Von meinen Hergosgef\u00e4hrten fehlte jede Spur! Auf sonderbare Weise sp\u00fcrte ich die Ol des Schriftzeichens durch Fels und Mar und in mir wuchs der Drang diese abermals direkt in Augenschein zu nehmen&#8230; Entfernt erklingende regelm\u00e4\u00dfige Hammerschl\u00e4ge forderten mich geradezu dazu auf! &nbsp;Mit jedem Stiefelschritt die Serpentinen hinauf formte sich die Erkenntnis, dass meine Umgebung trotz des vertrauten Anblicks unwirklich und k\u00f6rperlos in meine Gedanken dr\u00e4ngte&#8230; Schattenhafte Bilder der Vergangenheit, auf die mir von Moradin, wie durch einen Schleier der Zeitalter,&nbsp; ein Blick gew\u00e4hrt wurde&#8230; Durdwar! Ein gutes dutzend Delvenhandwerker, die bewacht von einer Hand voll Kuldars auf einem kleinen Felsplateau unweit der Marnark ihrem gesch\u00e4ftigen Tagewerk an einem Delveneingang nachgingen. Das Plateau wurde von einem niedrigen Gel\u00e4nder ges\u00e4umt und einer m\u00e4chtigen verzierten S\u00e4ule gest\u00fctzt. Zwei Dwar stachen aus der Gruppe hervor, da sie neben gelegentlichen Murmelings scheinbar die Arbeiten \u00fcberwachten und hin und wieder durch einfache Handzeichen Anweisungen gaben. W\u00e4hrend ich bei einem von ihnen das darsam Symbol des Seelenschmieds ausmachen konnte, trugen sie Beide das Wappen der Dwarkar Steinhammer. Ich n\u00e4herte mich, um einen Blick auf ihre Ros zu werfen, als die klaren Bilder der Szenerie verschwommenen Erinnerungen wichen&#8230; Trotz aller M\u00fchen gelang es mir nicht sie festzuhalten! Trug einer der Beiden einen au\u00dfergew\u00f6hnlichen Kriegshammer an seinem G\u00fcrtel? Ich vermochte es nicht mit Sicherheit sagen&#8230;<\/em><\/p>\n<p>In Gedanken versunken bemerkte ich erst jetzt die harschen, vorwurfsvollen Rem meiner Begleiter. Sie hatten Allerlei unternommen, um mich aus meinem Schlaf zu wecken, irgendwann jedoch aufgegeben. Die Morgend\u00e4mmerung war l\u00e4ngst den w\u00e4rmenden Sonnenstrahlen gewichen. Ich hatte meine Barak verschlafen! <em>Moradin h\u00e4tte meine Seele nicht von meinem K\u00f6rper getrennt, um mich oder meine Gef\u00e4hrten schutzlos t\u00f6dlichen Gefahren auszusetzen.<\/em> Der Seelenschmied selbst musste \u00fcber uns gewacht haben! Da meine Begleiter sich beharrlich skeptisch gegen\u00fcber dieser Tatsache zeigten, entschuldigte ich mich schlie\u00dflich f\u00fcr die Pflichtverletzung und die damit verbundenen Unannehmlichkeiten. W\u00e4hrend Rift diese aufrichtig annahm, h\u00fcllte sich Felerian in Schweigen&#8230;<\/p>\n<p>Auch wenn meine Gef\u00e4hrten sich keine M\u00fche gaben, ihre Ungeduld zu verbergen, nahm ich mir die erforderliche Zeit, dem Seelenschmied angemessen f\u00fcr seine Thalorn zu danken und das Gesehene zu \u00fcberdenken&#8230; Da waren sie wieder die vielen Fragen! <em>Zytargo hatte von dem Ort berichtet an dem der siebte Clan gelebt hatte. Der Ort an dem die Blutlinie in einem Arglary vor 2.800 Jahren ein j\u00e4hes Ende fand&#8230; Diese Beschreibung deckte sich mit dem Arglarybericht des Helmhorm aus Orkfels \u00fcber die Auseinandersetzungen zwischen Moradin und Abbathoranh\u00e4ngern&#8230; Dieses Schlachfeld w\u00fcrden wir schon bald erreichen und ich konnte es&nbsp;kaum erwarten! Aber worin bestand die Verbindung zur Blutlinie der Steinhammer? Handelte es sich um Durgeddin und Arundil? Durgeddin f\u00fchrte meines Wissens die Dwarkar erst ein Jahrtausend nach dieser Schlacht an&#8230; War der Hammer von Dorwins H\u00fctern an die Dwarkar Steinhammer weitergereicht worden? Man sagte ihm nach, dass er besondere Olros sammeln w\u00fcrde&#8230; Hatte ich Durgeddin, einen Klanvetter, einen seiner Vor- oder Nachfahren erblickt? Weshalb zeigte mir der Allvater diese Vergangenheit? Hatte ich etwas \u00fcbersehen?<\/em><\/p>\n<p>Auch wenn das eine weitere Verz\u00f6gerung unserer Hergos bedeutete, bestand ich darauf, die Marnark erneut aufzusuchen! Doch ausser den Schatten einst m\u00e4chtiger Ol im ehemaligen Delvenzugang konnte weder ich, noch einer meine Gef\u00e4hrten etwas von Bedeutung aufsp\u00fcren&#8230; Zu gerne h\u00e4tte ich mir die Zeit genommen, den Eingang freizulegen. Da meine Gef\u00e4hrten mich bereits mit zweifelnden, unruhigen Blicken durchbohrten, wollte ich den sp\u00fcrbar d\u00fcnner werdenden Geduldsfaden der Beiden jedoch nicht \u00fcberspannen&#8230;<\/p>\n<p>Der weitere Abstieg erwies sich als weniger beschwerlich und verlief ohne nennenswerte Zwischenf\u00e4lle. Kaum hatten wir den Pass mit seinen nichtendenwollenden Windungen verlassen, wurde der Mar von einer h\u00fcgeldurchzogenen Vorgebirgslandschaft abgel\u00f6st. Nicht unerwartet trafen wir auf Fenner. Das Halbblut musste den Mar umgangen haben und erwartete uns bereits. Nach der Begegnung mit den Trollen war es gut, Fenner an unserer Seite zu wissen!&nbsp;W\u00e4hrend Rift in Frusgestalt weiter die vor uns liegenden Pfade auskundschaftete, setzten wir unsere Hergos fort.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Der namenlose Dwar<\/strong><\/p>\n<p>Am sp\u00e4ten Nachmittag erreichten wir die von Felerian angelegte provisorische namenlose Grabst\u00e4tte des Moradinanh\u00e4ngers. Langsam aber entschlossen legte ich Stein f\u00fcr Stein den Leichnam meines Vetters frei. Er war ausser der uns bekannten Verletzungen weitestgehend unversehrt. Neben einem Wappenrock und der G\u00fcrteltasche mit dem von Felerian bereits beschriebenen Symbol lie\u00dfen sich keinerlei Anzeichen f\u00fcr seine Herkunft finden: <em><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG-20150730-WA0000_20150730195006027.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-9211 alignleft\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG-20150730-WA0000_20150730195006027.jpg?resize=245%2C342&#038;ssl=1\" alt=\"Symbol des namenlosen Dwar\" width=\"245\" height=\"342\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG-20150730-WA0000_20150730195006027.jpg?resize=215%2C300&amp;ssl=1 215w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG-20150730-WA0000_20150730195006027.jpg?w=535&amp;ssl=1 535w\" sizes=\"(max-width: 245px) 100vw, 245px\" \/><\/a><\/em><em>Ein schwarzer Durgarn mit aurgelben Brustschuppen und violetten Innenfl\u00fcgeln auf einem hellen Barak. Im Hintergrund wurde dieser von einem nach oben gerichteten roten Dreieckskeil geteilt. <\/em>\u00dcber die Bedeutung des Symbols konnte ich nur mutma\u00dfen und doch wirkte es auf mich nicht, als w\u00fcrde dieses Wappen der Durngarnverehrung dienen. Vielmehr schien es eine Gemeinschaft, vielleicht einen wenig bekannten oder geheimen Orden zu kennzeichnen, der sich dem Barak vor Durgarn verschrieben hatte. Der Durdwar trug weder Ros noch Aur bei sich&#8230; Fenner vermutete aufgrund der Wundr\u00e4nder entlang des aufgerissenen Brustkorbs, dass der Dwar Trollen zum Opfer gefallen war&#8230; Um eine genaue Darstellung des Wappens zu bewahren, nahm ich den Lederbeutel an mich, der sich nachtr\u00e4glich als aussergew\u00f6hnliches Marnarnwerk herausstellte&#8230; Auf meine Bitte hin sammelte der Orkhensohn ausreichend Brennholz, w\u00e4hrend ich den K\u00f6rper des Namenlosen f\u00fcr seine letzte Hergos vorbereitete&#8230; Ich rezitierte die rituellen Darsamrem des Delardaraugh und setzte den sorgf\u00e4ltig aufgebahrten Leichnam in Brand. M\u00f6ge der Seelenschmied die Tor des Dwar auf seinem Delardar bis ins Herzen der Olor an die Seite seiner Ahnen geleiten! Die Flammen loderten blau und silberne Funken stiegen empor&#8230; Moradin hatte sich dem Dwar angenommen!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Senke des Arglary<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Zu meiner Erleichterung umgingen wir den vor uns liegenden Vudd am s\u00fcdlichen Rand. Ich nutzte eine der vielen Gelegenheiten, um Fenner und Rift&nbsp;die mir gew\u00e4hrten Einblicke in die Vergangenheit grob zu schildern. Nach mehreren Stunden Marsch erreichten wir die Gegend \u00f6stlich des Wurlur Delimbiyr, die uns Zytargo auf den Karte markiert hatte. Trotz einiger steiniger H\u00fcgel und vereinzelter Felsbrocken schien ein &#8222;Felsenkloster&#8220; zun\u00e4chst abw\u00e4gig. Mit einem and\u00e4chtigen Schauer der blutigen Vergangenheit dieses Ortes im Nacken machte ich vor einer von H\u00fcgeln umgeben Senke halt&#8230; <em>Hatten wir unser Ziel erreicht? Wenn ja, mussten die Spuren des einstigen Vetternarglary den Gewalten der Jahrhunderte zum Opfer gefallen sein! <\/em>Rift mahnte wie so oft zur Vorsicht. Mit der Absicht einen besseren Blickwinkel auf umliegende Felsformationen zu erhaschen trat ich nur wenige Stiefell\u00e4ngen nach vorn&#8230;<\/p>\n<p><em>Eine Flut pl\u00f6tzlicher Bilder und &nbsp;Erinnerungen durchzuckte erbarmunglos meine Gedanken wie ein Gewittersturm! Die Naeborn waren von r\u00f6tlich glimmenden Feuerschalen erhellt und zahllose nach unten gerichtete juwelenbesetzte Dolche tanzten be\u00e4ngstigend an den umliegenden W\u00e4nden! Hilflos schreiend lag ich auf dem R\u00fccken und starrte in das riesige herabschauende Maul eines bewegungslosen Durgarns dessen Z\u00e4hne gr\u00f6sser waren als ich selbst&#8230;<\/em><\/p>\n<p>Mit jedem Wimpernschlag wechselten sich die&nbsp;aufblitzenden Bilder fr\u00fcher Erinnerungen mit den dramatischen Ver\u00e4nderungen meiner Umgebung ab und lie\u00dfen mich \u00fcberw\u00e4ltigt verharren&#8230; Der Boden unter meinen Stiefeln erzitterte und ein tiefes Grollen lie\u00df mich angespannt innehalten. Ein Strom blutrotes Licht brach aus den Tiefen hervor und f\u00fcllte die Senke. Diese schien sich zu wehren und innerhalb weniger Atemz\u00fcge bildeten sich unz\u00e4hlige Risse und Grater bis vor uns eine mit Symbolen des Abbathor gezeichnete Delardar aus Stein freigelegt wurde, die eine Einladung hinab in eine undurchdringliche Finsternis darbot. Meine Gef\u00e4hrten starrten mich fassungslos und mit fragenden Blicken an&#8230;<\/p>\n<p>Ohne wirklich zu begreifen, was hier geschehen sein mochte, erinnerte ich mich an die warnenden Rem meines alten Lehrmeisters und rezitierte diese, um meine Gef\u00e4hrten auf den vor uns liegenden Weg vorzubereiten: <em>Abbathor ist ein Meister der Gier und wird nicht z\u00f6gern, sich deiner eigenen heimlichen W\u00fcnsche und Tr\u00e4ume zu bedienen! H\u00fcte dich vor Versprechungen unverdienter und unredlich erworbener Macht und Reicht\u00fcmer!<\/em><\/p>\n<p>Felerian z\u00f6gerte nur kurz und machte sich daran, die vor uns liegenden Stufen auf m\u00f6gliche Trittfallen und Fallstricke abzusuchen. Die offenkundige Routine seiner Bewegungen best\u00e4tigten meine Vermutungen, dass dieses Spitzohr mehr zu sein schien, als ein &#8222;einfacher Wanderer&#8220; und doch bildete diese Erkenntnis zu diesem Zeitpunkt die geringste meiner Sorgen&#8230;<\/p>\n<p>Langsam und doch entschlossen traten wir gemeinsam die kantigen Stufen hinab bis uns mit Eintritt in die Dunkelheit ein \u00fcberraschend starker Sog erfasste und&nbsp;durch Nae und Erdreich in die Tiefen zog.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Das Kavernenkloster&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p>Wir fanden uns in einem quadratischen Raum wieder, in dessen Mitte eine mit dunklen Marnarks \u00fcberzogene Steinscheibe in den Boden eingelassen wurde. In den Ecken der akurat aus dem Fels herausgearbeiteten W\u00e4nde glommen auf verzierten S\u00e4ulen vier Feuerschalen, welche den Raum in ein r\u00f6tlich d\u00fcsteres Licht tauchten. Die Erbauer hatten kaum eine Gelegenheit ausgelassen, den Stein mit den mir verhassten Symbolen Abbathors zu verschandeln. Ich lie\u00df meinen Schild vom R\u00fccken gleiten und nahm eine Verteidigungshaltung am einzigen sichbaren Burakrin ein.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/beauty2_20150730212446112.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-9223\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/beauty2_20150730212446112.jpg?resize=305%2C337&#038;ssl=1\" alt=\"\u00c4therischer Langfinger\" width=\"305\" height=\"337\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/beauty2_20150730212446112.jpg?resize=272%2C300&amp;ssl=1 272w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/beauty2_20150730212446112.jpg?resize=928%2C1024&amp;ssl=1 928w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/beauty2_20150730212446112.jpg?w=1184&amp;ssl=1 1184w\" sizes=\"(max-width: 305px) 100vw, 305px\" \/><\/a>Rift sprang \u00fcberrascht zur Seite, als er im Augenwinkel eine mit unnat\u00fcrlich langen Fingern bew\u00e4hrte Hand erblickte, die sich gerade aus seinem Hergosbeutel&nbsp; zur\u00fcckzog. Trotz seiner Warnungen konnten wir nichts und niemanden erkennen. Doch nur wenige Momente sp\u00e4ter sollte es mir kaum anders ergehen&#8230; Blitzschnell wendete ich meinen Blick und sah f\u00fcr einen Herzschlag in ein riesiges breites Maul mit Armen, dass sich in Nebel aufzul\u00f6sen schien&#8230; Wir sammelten uns in der Mitte des Raumes R\u00fccken an R\u00fccken und ich&nbsp; sprach die Darsamrem, welche den steinigen Boden um uns herum mit unsichbaren schartigen Steinen zu \u00fcberzog&#8230; Fenner, der sich zun\u00e4chst zur\u00fcckgehalten hatte, schien mittlerweile w\u00fctend ob der dreisten Diebst\u00e4hle&#8230; Nach wiederholten Fehlschl\u00e4gen gelang es uns mit vereinten Kr\u00e4ften zwei dieser merkw\u00fcrdigen Wesen zu erschlagen. Zu Boden gezwungen gaben sie gl\u00fccklicherweise ihr Diebesgut wieder preis.<\/p>\n<p>Abermals nahm ich Verteidigungsstellung ein und wir lauschten angespannt, um zu erfahren welches Norogh uns in diesen Tiefen noch erwarten mochte . Aus der Ferne drang das Echo von kreischenden Lauten einer Echse zu mir und hallte an den W\u00e4nden wieder&#8230;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/0c676d8189c810fd233210e47cb9dc5c_20150730222255582.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\" size-medium wp-image-9229 alignleft\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/0c676d8189c810fd233210e47cb9dc5c_20150730222255582.jpg?resize=227%2C300&#038;ssl=1\" alt=\"Mantelwesen\" width=\"227\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/0c676d8189c810fd233210e47cb9dc5c_20150730222255582.jpg?resize=227%2C300&amp;ssl=1 227w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/0c676d8189c810fd233210e47cb9dc5c_20150730222255582.jpg?w=411&amp;ssl=1 411w\" sizes=\"(max-width: 227px) 100vw, 227px\" \/><\/a>Ein Blick in den Gang offenbarte eine merklich h\u00f6here und weitl\u00e4ufigere kleine Halle, deren Decke durch S\u00e4ulen aus Gitterst\u00e4ben gest\u00fctzt w\u00fcrde. Ich sprach die Darsamrem der &#8222;eisernen Stille&#8220;, um die Laute meiner R\u00fcstungs zu d\u00e4mpfen und wollte gerade einen Fuss in die Halle setzen, als ich eine Bewegung an der Decke wahrnahm. Fyrfar hatte mir von solchen Wesen bereits berichtet und es gelang mir, meine Gef\u00e4hrten rechtzeitig zu warnen. Dieses Wurgym h\u00fcllte alles in unwirkliche Dunkelheit uns lie\u00df sich dann auf seine Opfer hinabfallen. Ich bedeutete Felerian den Boden im Auge zu behalten, w\u00e4hrend Fenner mit gezogenem Bogen die Hallendecke musterte. Erwartet und doch fast unbemerkt huschte ein Mantel aus Schatten \u00fcber Felerian hinweg bevor uns die Sicht genommen wurde. Wir zogen uns in den Eingang zur\u00fcck und mehrfach sp\u00fcrten wir einen Luftzug, der sich an uns vorbei auf den Boden zubewegte&#8230; Fast zeitgleich wurden der Halbork und ich von einem der Schattenm\u00e4ntel umschlungen. Irgendetwas nahm mir den Atem und schn\u00fcrte sich um meinen Hals! Ich bekam den wabernden zuckenden Lappen zu fassen und zerschmetterte ihn auf dem Boden. Fenner, der sich zu meiner \u00dcberraschung in ein Raubfrus verwandelt hatte, beendete seinen Arglary wenig sp\u00e4ter ebenfalls siegreich und zerfetzte das Wesen in St\u00fccke!<\/p>\n<p>Die S\u00e4ulen aus Gitterst\u00e4ben entpuppten sich bei n\u00e4herer Untersuchung als ehemalige Gef\u00e4ngniszellen, in denen vor Ewigkeiten verschiedenste Wesen einen qualvollen Tod erleiden mussten. Wir stie\u00dfen auf Skelettreste von Hurm, Dwar und nicht zu deutdenden Knochen&#8230;&nbsp; Ein Skelett lie\u00df mich jedoch f\u00fcr einen Moment erschaudern: Ein Derro! Diese abgrundtief b\u00f6sen unnat\u00fcrlichen Gesch\u00f6pfe des Caurak waren das Ergebnis von abartigen Marnarnexperimenten und sollten diese Olor nicht bev\u00f6lkern! Umso abscheulicher, dass in ihr Blut auch das der Altvorderen gezwungen wurde&#8230; Der s\u00fcdliche Teil der Halle schien eingest\u00fcrtzt zu sein und doch sp\u00fcrte ich die Anwesenheit von mehreren dunklen Seelen aus dieser Richtung&#8230;<\/p>\n<p>Wir dr\u00e4ngten an der linken Wand weiter und schon bald konnten wir zwei Brurakrin auf der gegen\u00fcberliegenden Seite ausmachen. Felerian musste ein wundersames Gesp\u00fcr entwickelt haben, denn abermals erkannte und entsch\u00e4rfte er eine Trittfalle, die in den Boden des ersten Burakrin eingelassen war. Die dahinterliegende Barakstube hatte einst Platz f\u00fcr vielleicht ein halbes Dutzend Aufseher geboten. Verfallene Reste deuteten auf eine einstige Roskammer hin. Felerian schlich sich vorsichtig weiter&#8230; Wir konnten weder ihn, noch andere Ger\u00e4usche ausmachen und erwarteten mit Spannung seine Wiederkehr&#8230; Diese folgte allerdings pl\u00f6tzlicher als erwartet. Nachdem er am Ende eines hastigen R\u00fcckzugs hinter Rift zum stehen kam, brachte er mit gro\u00dfen aufgerissen Augen ein atemloses &#8222;K\u00e4fer&#8220; heraus. Wieder verharrten wir in wartender Anspannung und richteten unsere Blicke aud den schmalen Durchgang&#8230;<\/p>\n<p>Die kr\u00e4ftigen Grabekrallen des mit Chitinplatten gepanzerten K\u00e4fers gruben sich durch die soliden Bodenplatten wie durch loses Erdreich. Als das Wesen in meinem R\u00fccken auftauchte, gelang es mir gerade noch meinen Schild in einen sch\u00fctzenden Winkel zu kippen, doch nun war ich es, der&nbsp;mit weit aufgerissenen Augen einem Schrecken entgegen sah, den ich f\u00fcr eine J\u00fcnglingssage gehalten hatte&#8230; Der meisterhaft gearbeitete Schild aus den Naeborn Hammerfalls verwandelte sich augenblicklich in Rost und fiel zu meinem Entsetzen in hunderten kleinen Bruchst\u00fccken zu Boden! Der Fluch eines jeden Telors! Die langen F\u00fchler griffen um sich und doch starrte ich noch immer fassungslos zu Boden&#8230; Meine Gef\u00e4hrten setzten diesem Biest ein schnelles Ende, doch mit dem knackenden Ger\u00e4usch des durch Fenners Keule zerberstenden Panzers spritzte eine z\u00e4hfl\u00fcssige Masse in alle Richtungen! Der sch\u00fctzende Stahl meines mit Schienen verst\u00e4rkten linken Stiefels fiel diesem Norogh selbst nach dessen Tod zum Opfer!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/rustmonster.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\" size-medium wp-image-9218 aligncenter\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/rustmonster.jpg?resize=300%2C159&#038;ssl=1\" alt=\"rostmonster\" width=\"300\" height=\"159\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/rustmonster.jpg?resize=300%2C159&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/rustmonster.jpg?w=530&amp;ssl=1 530w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Es dauerte eine Weile, ehe wir uns gesammelt hatten&#8230; Felerian berichtete, dass der K\u00e4fer eine mit Folterwerkzeugen best\u00fcckte Kammer bezogen hatte. W\u00e4hrend ich den Versuch unternahm meinen Stiefel&nbsp;notd\u00fcrftig vor der v\u00f6lligen Zerst\u00f6rung zu bewahren, durchsuchte das Spitzohr den hinter dem zweiten Burakrin liegenden Raum und fand die schimmligen \u00dcberreste einstiger Schlafst\u00e4tten.<\/p>\n<p>In der s\u00fcdostlichen Ecke der kleinen Kerkerhalle hing ein merkw\u00fcrdiger einzelner Stalagtit von der Decke, unter dem die Bodenplatten wir von S\u00e4ure zerfressen waren. Es gab keinen Grund, sich diesem unn\u00f6tig zu n\u00e4hern und so belie\u00dfen wir es dabei. Ich nahm mir&nbsp;vor, bei unserer weiteren Erkundung vergleichbaren Stalagtiten mit der angemessenen Vorsicht zu begegnen.<\/p>\n<p>Wir starrten eine Weile auf die scheinbar eingest\u00fcrzte s\u00fcdliche Wand bis sich diese als Trugbild entpuppte&#8230; Vor uns lag der Eingang in einen nat\u00fcrlichen Naebornkomplex dessen W\u00e4nde kaum, oder garkeinen Mei\u00dfel gesehen hatten. Diesmal war es Rift, der sich in Frusgestalt voranwagte&#8230; Vereinzelte und von den mit Moos \u00fcberzogenen W\u00e4nden ged\u00e4mpfte klappernde Ger\u00e4usche gaben uns erste Hinweise&#8230; Rift war es gelungen, scheinbar unbemerkt zu uns zur\u00fcckzukehren. &nbsp;Er sprach von weishaarigen verschrobenen kleinen Wesen mit pupillenlosen Augen&#8230; Derro!<\/p>\n<p>Wir stimmten unsere Vorgehen ab und trafen Vorbereitungen f\u00fcr den unausweichlich vor ums liegenden Arglary. Ich bat Moradin um Darsamalagh, ergriff meinen Kriegshammer mit beiden H\u00e4nden und eilte an der beschriebenen Kreuzung wie verabredet in die westliche Kaverne. Ob sie ihre Gesch\u00e4ftigkeit nur vorget\u00e4uschten, oder teuflisch schnelle Reflexe besa\u00dfen, blieb unklar&#8230; Beiden Derro gelang es, Ihre Ros rechtzeitig zu ergreifen und noch bevor wir aufeinander trafen, wurde ich von einem Armbrustbolzen begr\u00fcsst, der jedoch wirkungslos in die hinter mir liegende H\u00f6hlenwand einschlug. Die kurzen Klingen der Widersacher waren kaum geeignet, gro\u00dfe Wunden zu verursachen und der Arglary war schnell entschieden. Doch obwohl&nbsp;nur zwei kleine Kratzer meine Haut geritzt hatten, sp\u00fcrte ich, wie sich eine anhaltende Schw\u00e4che in meine Adern fra\u00df&#8230; Die Kampfger\u00e4usche, die von Osten zu mir drangen, zwangen mich jedoch die Verletzungen vorerst zu ignorieren, um schnellstm\u00f6glich an die Seite meiner Gef\u00e4hrten zu eilen!<a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/derro_by_benwootten.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-9219 aligncenter\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/derro_by_benwootten.jpg?resize=379%2C277&#038;ssl=1\" alt=\"derro\" width=\"379\" height=\"277\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/derro_by_benwootten.jpg?resize=300%2C219&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/derro_by_benwootten.jpg?w=799&amp;ssl=1 799w\" sizes=\"(max-width: 379px) 100vw, 379px\" \/><\/a>Die \u00f6stliche Kaverne war von Marnarn geschw\u00e4ngert und der bei\u00dfende Geruch von Ozon und Phosphor vertrieben auch die letzten Zweifel. Hier musste ein Marnarnweber sein Netz gesponnen haben! Der Arglary tobte in vollem Gange und eine Hand voll gefallene Feinde lagen \u00fcber den Boden verstreut. Fenners Fell &#8211; er hatte abermals die Gestalt eines Raubfrus angenommen &#8211; qualmte von dem kurz zuvor aufflackerden Flammenschlag. Ich rannte so schnell mich meine Stiefel trugen, konnte aber nicht mehr in das Arglarygeschegen eingreifen. Geifernd und zitternd kauerte Fenner \u00fcber der&nbsp;in Roben gekleideten Leiche eines Derro und riss dessen \u00dcberreste in einer be\u00e4ngstigenden Rage mit seinen Klauen in kleine St\u00fccke!&nbsp;Erst nachdem die gulm Glut des Moradin ihn durchstr\u00f6mte, schien sich das Halbblut z\u00f6gernd zu beruhigen. Nachdem er seine nat\u00fcrliche Gestalt angenommen hatte, wurden die tats\u00e4chlichen Spuren des Arglary offenbar. Fenner war dem Raugh nur knapp entronnen und es bedurfte weiterer Gulmol, um die schwesten Verbrennungen zu versorgen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Rift sich seiner eigenen Wunden widtmete, stand Felerian mit gez\u00fccktem Dolch und kampfbereit inmitten der H\u00f6hle und hielt nach weiteren Feinden Ausschau\u2026 doch das Ende dieses Arglary h\u00fcllte die Kavernen vorerst in die Stille eines blutigen Alagh&#8230;<\/p>\n<p>Die \u00f6stlichen H\u00f6hlen bargen Schlafst\u00e4tten, sowie eine ehemalige Herrscherhalle, die von den Derro auch zur Verehrung und Anbetung ihrer dunklen G\u00f6tzen genutzt wurde. Das Symbol aus grauen und schwarzwei\u00dfen Spiralen hatte ich noch nie zuvor gesehen&#8230; An der n\u00f6rdlichen Wand der kreisrunden Halle fanden wir eine kleine Kammer, die zu fr\u00fcheren Zeiten vielleicht der Aufbewahrung von Sch\u00e4tzen gedient haben mochte, von den Derro jedoch in eine Art Kr\u00e4uterlagerst\u00e4tte umfunktioniert worden war. Neben allerlei seltsamen von der Decke h\u00e4ngenden getrockneten Gew\u00e4chsen fand ich zu meiner gro\u00dfen \u00dcberraschung ein mir wohl vertrautes Pfeifenkraut aus Pilzen der Tiefen!<\/p>\n<p>Es dauerte eine Weile ehe wir neben einem sonderbaren Haarkamm aus Aur in Form eines Durgarn und einem Stab mit r\u00e4tselhaften Marnarks ein zweites Teilst\u00fcck&nbsp; des Dwarkonstrukts fanden\u2026 Auf den ersten Bllick ebenso glatt und unscheinbar wie das Exemplar aus den H\u00e4nden des namenlosen Dwars.<\/p>\n<p>Herzzerreissenden Schreie der Derroj\u00fcnglinge durchbrachen die Stille und hallten durch die Kavernen! Sie mussten die Leichen in den westlichen Hallen entdeckt haben. Wortkarg wie immer signalisierte Fenner, dass er sich \u201edarum\u201c k\u00fcmmern w\u00fcrde und verschwand mit entschlossener Miene. Nur wenige Herzschl\u00e4ge sp\u00e4ter verstummten die Schreie\u2026 <em>Auch wenn ich wusste, dass diese mithilfe von Marnarn geschaffenen unnat\u00fcrlichen Kreaturen einzig zu dem Zweck geboren worden waren, das Dunkel in die Olor zu tragen und dieser Bestimmung ohne Zweifel auch folgen w\u00fcrden, haderte ich mit der T\u00f6tung dieser hilfelosen Gesch\u00f6pfe! Wie ein ged\u00e4pftes Echo hallten die Schreie weiter und weiter durch meinen Sch\u00e4del\u2026 Ihnen war die Wahl ihres Thundul vorenthalten worden und ungez\u00e4hlte Male verfluchte ich Jene, die es gewagt hatten, sich mit diesen Experimenten \u00fcber die Regeln der Mordinsamman hinwegzusetzen.<\/em><\/p>\n<p>Felerian kundschaftete die ersten Ausl\u00e4ufer des s\u00fcdlichen Kavernenkomplexes aus, trat in die Schatten und verschwand lautlos. In angespannter Erwartung ausharrend, versp\u00fcrte ich ein Zittern im Fels unter uns, welches sich jedoch langsam von uns zu entfernen schien\u2026 Felerien signalisierte uns nach kurzer Zeit, dass sich die H\u00f6hlen schon bald weiter verzweigten\u2026 Wir w\u00fcrden Ruhen m\u00fcssen, wenn wir uns den weiteren Norogh dieses mosdarsam Klosters stellen wollten. Schlie\u00dflich entschieden wir uns zum R\u00fcckzug in die ehemaligen Schlafst\u00e4ttennahe der Kerkerhalle.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Die Rast in der Tiefe<\/strong><\/p>\n<p>Wir teilten doppelte Barak ein und begannen den Raum f\u00fcr eine Rast vorzubereiten, als ich abermals eine Ersch\u00fctterung im Stein sp\u00fcrte. Schlie\u00dflich mussten wir mit ansehen, wie sich inmitten unserer Lagerst\u00e4tte ein wundersamer Steinklumpen durch den Felsboden schob, bis dieser mich leicht \u00fcberragte. Als sich direkt vor mir aus dem erdigen Gestein ein Auge formte und mich regungslos anstarrte, sprach ich Rem des Gru\u00dfes und hie\u00df das \u201eWesen des Steins\u201c in unserer Mitte willkommen. Anders als dieser elende Rostk\u00e4fer machte dieses n\u00e4mlich zun\u00e4chst keinerlei Anstalten uns anzufallen. Mit knirschenden Ger\u00e4uschen schoben sich am oberen Ende zwei Platten auseinander und offenbarten eine Art Maul , dass schon bald darauf mit tiefer Stimme unsagbar dreiste Forderungen grummelte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/XornRender1.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-9359 alignright\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/XornRender1.jpg?resize=339%2C219&#038;ssl=1\" alt=\"Xorn\" width=\"339\" height=\"219\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/XornRender1.jpg?resize=300%2C194&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/XornRender1.jpg?w=800&amp;ssl=1 800w\" sizes=\"(max-width: 339px) 100vw, 339px\" \/><\/a>Im Gegenzug f\u00fcr eine ungest\u00f6rte Rast m\u00fcssten wir ihm unsere Vorr\u00e4te an besonderen Metallen und Edelsteinen \u00fcberlassen. Rifts&nbsp; sandte uns Gedanken der Warnung und bedeutete und, dass nicht nur einer dieser Steinbewohner unser \u201eAngebot\u201cerwartete, sondern wir vielmehr von diesen umzingelt waren. Ich war nicht bereit, um mein Eigentum zu feilschen, ergriff das heilige Symbol des Seelenschmieds, erhob meine Stimme und erinnerte die Wesen nachdr\u00fccklich daran, dass sie gerade dabei waren, einen Sonnlinor des Moradin erpressen zu wollen! Ich forderte sie auf, uns in Ruhe zu lassen und versprach ihnen eine angemessene Entlohnung, wenn wir diese Hallen unbeschadet verlassen w\u00fcrden. Zu meiner \u00dcberraschung sp\u00fcrte ich, dass meine Rem von Darsamol verst\u00e4rkt wurden! Die Wesen willigten ohne unn\u00f6tiges Z\u00f6gern ein und verschwanden zustimmend\u2026<\/p>\n<p>Die Erlebnisse des Tages liessen mich pfeiferauchend mit unz\u00e4hligen Fragen zur\u00fcck. <em>Wie passte all dies zusammen? Beim Betreten der St\u00e4tten Abbathors hatte ich mit Pr\u00fcfungen des Glaubens und einem inneren Arglary der Versuchungen gerechnet\u2026. Tats\u00e4chlich mussten wir uns lebendigen Widersachern stellen, die alle auf ihre ganz eigene Weise zu Fleisch gewordene Aspekte des Abbathorglaubens wiederspiegelten: unsichtbare Langfinger, umschlingende Schatten, die neidvolle Zerst\u00f6rung ehrlicher Handwerkskunst, sowie der unheilvolle Versuch durch Experimente die Regeln des Allvaters zu durchbrechen\u2026<\/em><\/p>\n<p>Die Rast verlief ohne weitere Zwischenf\u00e4lle und nachdem ich meine morgendlichen Gebete abgeschlossen und Moradin f\u00fcr die Thalorn meinen Akhbal ausgesprochen hatte, meldete sich Felerian zu Rem. Er wolle unser Angebot annehmen und statt einem Tagessold mit einem gerechten Anteil der geborgenen Sch\u00e4tze entlohnt werden. Da der Halbolv sein Leben bereits mehrfach f\u00fcr uns aufs Spiel gesetzt hatte, fiel diese Entsscheidung ohne lange Murmelings!<\/p>\n<p>Der Orkhensohn musste instinktiv bemerkt haben, dass der Halbolv &#8211; seit Fenners Verwandlung in ein Raubfrus &#8211; dessen N\u00e4he gemieden hatte. Er verk\u00fcndete, dass uns durch die Verwandlung keine Gefahr drohe und er diese ihm gegebenen Kr\u00e4fte h\u00e4ufiger einsetzen werde.<\/p>\n<p>Nachdem wir uns versichert hatten, dass sich in den am vorrangegangenen Tag erkundeten Kavernen nicht erneut Norogh eingeschlichten hatte und nun darauf lauerte, uns in den R\u00fccken zu fallen, machten wir uns daran tiefer in den Komplex vorzudringen. Gemei\u00dfelte W\u00e4nde wechselten sich mit scheinbar nat\u00fcrlichen Felsformationen ab und immer wieder stie\u00dfen wir auf Largh und Ger\u00f6ll einget\u00fcrzter Teilbereiche, die unzweifelhaft von den vielen Naebewegungen der hier lebenden Steinbewohndern herr\u00fchrte. Wir durchquerten eine H\u00f6hle, deren Decke von einer kleinen quadratisch gemauerten Kerkerzelle gest\u00fctzt wurde. Eigent\u00fcmliche Stoff und Vruddkonstruktonen waren hier vor unserer Ankunft offensichtlich f\u00fcr Ros\u00fcbungen genutzt worden.<\/p>\n<p>Die westlich davon gelegene H\u00f6hle liefert ein fast symetrisches Abbild, war jedoch mit Unrat, Abf\u00e4llen und der Notdurft der Derro angef\u00fcllt. Der einzige Burakrin war von den Derro offenbar absichtlich versperrt und verbarrikadiert worden. Der aufgrund der fehlenden Abluft enstandene bei\u00dfende Gestank spornte Fenner und mich zus\u00e4tzlilch dabei an, den Burakrin m\u00f6glichst schnell freizulegen. Der Halbolv nutzte die Zeit und wurde auf einen au\u00dfergew\u00f6hnlichen &#8211; wenn auch f\u00fcr diese Kaverne unnat\u00fcrlichen Stein -aufmerksam. Er angelte diesen aus in einiger H\u00f6he geschickt herab und \u00fcberreichte ihn mir. Bereits das Gewicht verriet, dass dieser Brocken in seinem Inneren einen Hohlraum verbergen musste. Die R\u00fcckseite war mit einer einfachen Vuddplatte verschlossen. Ich schob die Platte beiseite, versp\u00fcrte im allerletzten Moment ein sonderbare Kribbeln in den Fingern und warf mich nach hinten. Fenner, der sich \u00fcber mich geb\u00e4ugt hatte, um das Fundst\u00fcck selbst in Augenschein zu nehmen scho\u00df ein Blitz mitten ins Gesicht. Ich nutzte zwei der in Orkfels erworbenen Marnarkrollen zu dessen Gulm! Wir alle wurden von dieser Falle \u00fcberrascht und in den Augen des Orkhensohns vermochte ich keine Vorw\u00fcrfe zu erkennen. Im Hohlraum des Brockens fanden wir eine kleine Glocke, die eindeutig von einer Marnarnaura umgeben war.<\/p>\n<p>Nachdem wir den letzten Schutt beiseite ger\u00e4umt und die dahinterliegende schwere T\u00fcr \u00f6ffneten blickten wir in einen runden akurat gemei\u00dfelten Raum, in dessen Boden wie im Eingangsportal eine marnark\u00fcbersehte Platte eingelassen war. W\u00e4hrend Felerian und ich den T\u00fcrbogen nach Fallen oder&nbsp; besonderen Schriftzeichen absuchten, war es Fenner, der fast beil\u00e4ufig einen kleinen Kiesel in den Raum warf. Kaum hatte dieser die Grenzen des Raumes erreicht, wurde er mit Schwung von einer starken, wenn auch unsichtbaren Macht an die 4 bis 5 Dwarl\u00e4ngen hohe Decke gezogen und gesellte sich zu allerlei anderem Kram, der dort zu kleben schien. Es bedurfte weniger Steinw\u00fcrfe und Versuche, bis sich Felerian unterst\u00fctzt durch ein Seil in den Raum wagte. Wie erwartet wurde auch er nach oben gesogen und landete geschickt auf seinen F\u00fc\u00dfen. Neben allerlei Unrat und einem verzauberten Langschwert stie\u00dfen wir auf die vertrocknette Haut eines riesigen schlangenartigen Wesens der Tiefe &#8211; einer sogenannten Grick -,&nbsp; vor der ich in J\u00fcnglingstagen mehr als einmal gewarnt worden war.&nbsp; Mit vereinten Kr\u00e4ften durchquerten wir unbeschadet die Runde Kammer und stie\u00dfen in die ehemaligen Wohnr\u00e4ume von Dienerschaft, Akolythen und Hormschaft vor.<\/p>\n<p>Zu unserer Rechten starrten uns aus einem eingefallenen Durchgang die im Dunkeln funkelnden Schlitzaugen mehrerer Schlangen an, die sich im Largh der herabgefallen Steine eingenistet hatten. Kaum hatten wir uns weiter vorgewagt,&nbsp; als der Halbolv unruhig wurde. Er habe einen augenbesetzten Tentakel hinter einer der gemei\u00dfelten W\u00e4nde verschwinden sehen. Als wir die n\u00e4chste Ecke umquerten, sah ich es ebenfalls.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/e7ae764b6c2ee2980a81bfe928b419e5_20150812003740335.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-9373 alignleft\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/e7ae764b6c2ee2980a81bfe928b419e5_20150812003740335.jpg?resize=202%2C260&#038;ssl=1\" alt=\"Oyugh\" width=\"202\" height=\"260\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/e7ae764b6c2ee2980a81bfe928b419e5_20150812003740335.jpg?resize=233%2C300&amp;ssl=1 233w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/e7ae764b6c2ee2980a81bfe928b419e5_20150812003740335.jpg?w=444&amp;ssl=1 444w\" sizes=\"(max-width: 202px) 100vw, 202px\" \/><\/a>Ich hatte von diesen Wesen von Delvennarbeitern bereits geh\u00f6rt. Sie galten als Aasfresser der Tiefe und sollen &#8211; wenn sie denn sattgefressen sind &#8211; keine besondere Gefahr darstellen. Wer jedoch einem Otyugh einen Arglary aufzwang muss mit schweren Verletzungen und Krankheiten rechnen. Zun\u00e4chst versuchten wir das Gesch\u00f6pf einfach zu umgehen. Als wir bei der Erkundung der Kammern jedoch mehrfach seinen Weg kreuzten, wurden wir uns schnell einig. Einen Otyugh wollte keiner von uns im R\u00fccken haben. Als das Wesen abermals ausweichend in einen der R\u00e4ume glitt und schmatzende Ger\u00e4usche von sich gab, formte ich mithilfe der Gebete zu Moradin eine T\u00fcr aus Stein in den Burakrin, die sich zum Leidwesen des Aasfressers nur von Au\u00dfen \u00f6ffnen lie\u00df&#8230;.<\/p>\n<p>Felerian erwie\u00df sich als gewandter Norothxoth und wir arbeiteten uns Kammer f\u00fcr Kammer weiter. Im S\u00fcdosten schloss sich eine weitere nat\u00fcrliche H\u00f6hle an. Ob er sich an meine k\u00fcrzlich ausgesprochene Warnung vor Pilzen und Flechten an nat\u00fcrlichen W\u00e4nden erinnerte, oder ob ihn seine au\u00dfergew\u00f6hnlichen Sinne innehalten lie\u00dfen, war kaum zu sagen. Die Kaverne war \u00fcber und \u00fcber mit Pilzen bewachsen, die der Orkhensohn als &#8222;Myzelien&#8220; bezeichnete. Diese w\u00fcrden schon bei der geringsten Ber\u00fchrung jedem Eindringling jegliche Luft zum Atmen nehmen. Fenner erkannte die t\u00f6dliche Gefahr sofort und zog den Halbolven aus dem Eingang zur\u00fcck in den Wohnkomplex.<\/p>\n<p>Im hinteren Teil der Kaverne konnte ich die Aura von Marnarn ausmachen&#8230; Wir entschieden uns zu unserer eigenen Sicherheit, diesen Teil der Kavernen vorerst zu meiden und durchst\u00f6berten zun\u00e4chst eine ganze Reihe einfach gehaltener Schlafgem\u00e4cher der Dienerschaft und Akolythen bis wir im n\u00f6rdlichen Teil abermals auf eine Kammer stie\u00dfen, die der Aufbewahrung von Kr\u00e4utern und Tiegeln diente. Auf dem Boden lag eine vor nicht all zu langer Zeit zerbrochene Glasflasche. Ich lie\u00df mir von Fenner m\u00f6glichst seltene Kr\u00e4uter zeigen und verstaute &#8211; in der Hoffnung, dass Lyari damit etwas anfangen konnte &#8211; einige davon in einem Beutel. Gleich nebenan fanden wir eine Alchemistenwerkstatt mit unz\u00e4hligen Gef\u00e4\u00dfen und seltsamen Apparaturen. In einer Ecke des Raumes fand sich der Sch\u00e4del eines zwar weithin bekannten, aber nicht weniger gef\u00fcrchteten Gesch\u00f6pfs des Caurak &#8211; die \u00dcberreste eines Erdkoloss! In einem der verfallenen Regale fand ich drei uralte B\u00fccher. Alle drei Werke trugen die Symbole des Abbathor und widtmeten sich der Herstellung von Giften und Beherrschungsmarnarn. Gerade wollte ich die Schriften in dem k\u00fcrzlich gefundenen Beutel sicher verstauen, um diese zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt zu studieren, als mir ein Stofffetzen in die H\u00e4nde fiel, der wohl lose im Umschlag gelegen hatte.&nbsp; Er war aus Erdseide, mochte einem Hormgewandt entstammen und trug in dessen Mitte ein Symbol des Seelenschmieds, dass aufgrund seiner Darstellungsform mindestest ein bis zwei Jahrtausende alt sein mochte&#8230;<\/p>\n<p>In einem der besser eingerichteten Gem\u00e4cher lag eine verfallene Leiche in einem unversehrten Hormgewand Abbathors. Bei dem Versuch dessen unheiliges Symbol auf den Boden zu werfen, brannte sich ein Teil des Symbols in meine Hand! Es kostete mich selbst mit der Hilfe der Gulmol des Allvaters gro\u00dfe Kraft, um diese restlos zu beseitigen und die Brandwunden zu versorgen. <em>Mein Zorn auf Abbathor durfte nicht meine Sinne tr\u00fcben und Herr \u00fcber meine Taten werden! Ich nahm mir vor, gr\u00f6\u00dfere Vorsicht walten zu lassen!<\/em> Dennoch konnte ich es mir nicht nehmen lassen, das Amulett mit S\u00e4ure entg\u00fcltig zu vernichten!<\/p>\n<p>In einer Art Aufenthaltsraum standen weitere B\u00fccher, die ich ebenfalls f\u00fcr ruhige Abende am Teltyn an mich nahm. Obwohl sich mir allein bei dem Gedanken an die verworrenen Ansichten des Abbathor die Barthaare kr\u00e4uselten, k\u00f6nnte ich vielleicht in dieser sechsb\u00e4ndigen Abhandlung \u00fcber die Glaubenslehre und Geschichte Abbathors wertvolle Hinweise auf die Geschehnisse der Vergangenheit finden.<\/p>\n<p>Hinter einer T\u00fcr, die sich in keiner Weise von den anderen unscheinbaren Zug\u00e4ngen zu den Dienergem\u00e4chern unterschied, erwartete uns eine Naturgewalt! Ich hatte viel \u00fcber sie geh\u00f6rt&#8230;. Es war jedoch etwas anderes Erz\u00e4hlungen und Legenden in einer Aurdrukar zu lauschen, oder einem solchen direkt gegen\u00fcberzustehen!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/026___earth_elemental_by_roadkillblues-d3869c5.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-9388\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/026___earth_elemental_by_roadkillblues-d3869c5.jpg?resize=324%2C376&#038;ssl=1\" alt=\"Erdelementar\" width=\"324\" height=\"376\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/026___earth_elemental_by_roadkillblues-d3869c5.jpg?w=429&amp;ssl=1 429w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/026___earth_elemental_by_roadkillblues-d3869c5.jpg?resize=258%2C300&amp;ssl=1 258w\" sizes=\"(max-width: 324px) 100vw, 324px\" \/><\/a>Mit donnernder Stimme, welche die W\u00e4nde erzittern lie\u00df, sprach der riesige Elementar des Steins in mir unbekannten Rem. Fenner trat vor, und wechselte einige Murmelings! Der strenge, fast zornig wirkende und scharfkanntige Gesichtsausdruck &#8211; wenn man bei einem Elementar \u00fcberhaupt davon reden konnte- wich Rem f\u00fcr Rem einer eher lehmartigen weichen Oberfl\u00e4che. Wie zur Verabschiedung blickte er einen nach dem anderen stumm an, bevor er mit&nbsp;dem Gestein verschmolz, aus dem er kurz zuvor herausgetreten war&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Schlie\u00dflich drehte sich der Orkhensohn zu mir um, richtete mir &#8222;Gr\u00fc\u00dfe an den Diener Moradins&#8220; aus und wollte unsere Erkundung ohne weitere Erkl\u00e4rung fortsetzen&#8230; Die neugierigen Blicke der umstehenden Gef\u00e4hrten schienen Fenner zu durchbohren&#8230; Gezwungenerma\u00dfen schilderte er in knappen Murmelings, dass der Elementar gerufen worden sei, um die Kavernen restlos zu zerst\u00f6ren. Da derjenige, der diesen Ruf verursacht habe, jedoch nicht mehr unter den Lebenden weile, f\u00fchle sich der Elementar nicht mehr an diese Verpflichtung gebunden. Anerkennend nickte ich Fenner zu, auch wenn ich zugeben musste, dass mir der Gedanke an die Zerst\u00f6rung dieser Kavernenanlage nicht wirklich mi\u00dffiel!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Weg des Glaubens<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Nach mehreren Stunden der Suche verblieb nur noch eine unge\u00f6ffnete Steint\u00fcr im Nordosten&#8230; Sie f\u00fchrte in einen gemauerten Gang, an dessen rechter Wand in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden Metallketten angebracht waren. Wir konnten keinerlei Hinweise auf deren einstigen Zweck finden und nachdem auch Felerian nach intensiver Suche keine Fallen ausmachen konnte, setzten wir unseren Weg fort. Der Halvolv war kaum in dem nach Osten abknickenden Gang verschwunden, als die W\u00e4nde anfingen zu beben. Mit einem waghalsigen Satz landete der &#8222;Wanderer&#8220; auf beiden F\u00fc\u00dfen au\u00dferhalb der neu entstandenen Gefahrenzone und bedeutete uns, zu ihm zu treten, um den Gang selbst in Augenschein zu nehmen. Der gesamte Durchgang war in sich zur Seite gekippt! Die auch hier angebrachten Ketten folgten der Schwerkraft und \u00f6ffneten so kleine \u00d6ffnungen durch die sich gr\u00fcnliche S\u00e4ure in den gesamten Gang ergo\u00df, deren D\u00e4mpfe selbst aus der Entfernung ein sofortiges Brennen in Augen und Lunge hervorrief. W\u00e4hrend Felerian mit ein wenig Stolz den Eindruck erweckte, dass er uns diese ausgekl\u00fcgelte Konstruktion hatte vorf\u00fchren wollen und den Mechanismus absichtlich ausgel\u00f6st habe, erschauderten wir anderen allein bei dem Gedanken daran, in dieser Falle gefangen zu sein. Es dauerte eine Weile, ehe auch der letzte Tropfen der \u00e4tzenden Fl\u00fcssigkeit in kleinen Bodenschlitzen versickert war&#8230; Bei n\u00e4herer Untersuchung zeigte sich, dass der gesamte Gang mit Trittfallen gespickt war, die diese Falle ausl\u00f6sen vermochte.<\/p>\n<p>An der vor uns liegenden Kreuzung stie\u00dfen wir auf eine mindestens vier Meter breite Doppelt\u00fcr, \u00fcber der in Dethek die Inschrift &#8222;Gro\u00dfe Gebetshalle des Abbathor &#8211; Preiset den Gierigen&#8220; angebracht war&#8230; Doch zun\u00e4chst weckte der in Nords\u00fcdrichtung verlaufende Quergang unsere Aufmerksamkeit. Der n\u00f6rdliche Gang wurde von einem Dutzend Alkoven ges\u00e4umt, in welchen Statuen von &#8222;M\u00e4rtyrern&#8220; und &#8222;Helden&#8220; der J\u00fcnger Abbathors standen und f\u00fchrte uns zu einer stabilen Steint\u00fcr. Dahinter fanden wir ein gro\u00dfes eisernes Konstrukt, dass regunslos in der Kammer verharrte. Bewaffnet mit einer Hellebarde konnte es sich nur um einen Golem oder etwas \u00c4hnliches handeln. Wir vermuteten, dass dieser durch irgendeinen Ausl\u00f6ser gerufen werden k\u00f6nnte und nahmen uns die erforderliche Zeit, um die Steint\u00fcr fachgerecht von Au\u00dfen zu verkeilen &#8211; auch wenn sich keiner von uns wirklich sicher war, ob diese T\u00fcr f\u00fcr dieses &#8222;Ding&#8220; wirklich ein Hindernis darstellte, sollte es tats\u00e4chlich zum leben erwachen.<\/p>\n<p>Man ben\u00f6tigte keine besondere Gabe, um die unheiligen Auren zu sp\u00fcren, welche die Statuen umgaben. <em>Allein ihre blo\u00dfe Anwesenheit weckte in mir den Drang, den Arglary gegen diese Unheiligen M\u00e4chte aufzunehmen!<\/em><\/p>\n<p>Dem s\u00fcdlichen Quergang folgend bot sich uns zun\u00e4chst ein sehr \u00e4hnliches Bild. Im hinteren Bereich konnte ich jedoch vier deutlich gr\u00f6ssere Statuen ausmachen. Alle vier zeigten einen fetten in Leder und Felle gekleideten Dwar mit hervorquellenden Augen und einem juwelenbesetzten Dolch -zweifellos <strong>Abbathor<\/strong>, der sich in unterschiedlichen Gef\u00fchlslagen &#8211; mal hasserf\u00fcllt, hilfesuchend, fordernd oder flehend &#8211; &nbsp;einer f\u00fcnften abermals gr\u00f6sseren Statue zugewandt hatten&#8230;.<\/p>\n<p>Eine Dwar, deren Bart in vier Z\u00f6pfen geflochten wurde &#8230; Es musste <strong>Berronar Wahrsilber<\/strong> sein- Die verehrte Mutter, W\u00e4chterin \u00fcber Heim,&nbsp; Herd und Wahrhaftigkeitt! Als ich jedoch einen zweiten Blick auf die Statue warf, stockte mir der Atem&#8230; Dargestellt wurde sie als &#8222;Allmutter&#8220;, die stolz die Wappen ihrer Kinder pr\u00e4sentiert: Der juwelenbesetzte Dolch (Abbathor), Ein Schild mit zerbrochenem Pfeil (Laduguer &#8211; der Graue W\u00e4chter, Exilant und Patron der Duergar), Ein zerschmetterter Sch\u00e4del vor Tentakeln (Duerra die Tiefe &#8211; K\u00f6nigin der unsichtbaren K\u00fcnste), wie auf ihrem Schild ein Maulwurf (Urdlen -eine dunkle Gottheit der Gnur) Ich starrte ungl\u00e4ubig gr\u00fcbelnd und innerlich aufgew\u00fchlt vor Berronars Darstellung und versuchte mich an die vielen Stunden zu erinnern, in denen ich als J\u00fcngling und Jhasters Erz\u00e4hlungen gelauscht hatte:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Weit vor den Tagen der Durgarns entstieg der Allvater Moradin aus Tor, Nae und Donnar. Die Flammen des ewigw\u00e4hrenden Tel im \u201eHerzen der Olor hatten seine Seele hervorgebracht. Und jene Glut in der heiligen Telormar war es, aus der er sein Volk formen sollte. Aus den Steinen liefen Fl\u00fcsse aus Erz und der Seelenhammer fand keine Ruhe, bis Moradin mit Hammer, Zange und eisernem Willen Berronar Wahrsilber erschuf, seine treue Frau und Gef\u00e4hrtin. Alle nachfolgenden Dwarg\u00f6tter entstammen diesem unzweifelhaft ersten eisernen Bund. In Berronars Armen bewahrte er sich die Kraft und den klaren wahrhaftigen Blick, sein Vorhaben zu vollenden. Schon Bald waren die ersten der Altvorderen Dwar in der Seelenschmiede geboren! Der feurige Atem Moradins blie\u00df ihnen die Seele in die Herzen! <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Als \u00e4lteste Nachkommen gelten Dumathoin, Abbathor, Laduguer, Clangeddin Silberbart und Sharindlar, sowie die sp\u00e4ter versto\u00dfenen Zwillinge Diinkarazan und Diirinka. Es folgten Thard Harr, Gorm Gulthyn, Marthammor Duin und Dugmaren Leuchtmantel und letztlich die als Enkel des Allvaters bezeichneten Haela Leuchtaxt und Duera die Tiefe. Und so schuf er die Morndinsamman! \u00dcber die genaue Erbfolge gibt es hingegen unterschiedliche Legenden.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>In den Erz\u00e4hlungen der Ollam hei\u00dft es,&nbsp; <strong>Laduguer<\/strong> selbst habe sich nicht als Teil, sondern vielmehr als wahrer Herrscher und Richter \u00fcber die Dwar gesehen, w\u00e4hrend er bei seinen Geschwistern eher f\u00fcr Faulheit, Tr\u00e4gheit und Gleichg\u00fcltigkeit bekannt war. Als Einzelg\u00e4nger w\u00e4hnte er sich \u00fcber alle Regeln des Allvaters erhaben und setzte sich ohne Einhalten dar\u00fcber hinweg&#8230; Bis er f\u00fcr seine Verbrechen vom Seelenschmied aus dem Kreise der Mordinsamman versto\u00dfen wurde! Man sagt, allein Berronars Gnade h\u00e4tte ihn vor der Vernichtung durch den Allvater gerettet. Es hei\u00dft weiterhin, er habe sich nach deren Versklavung durch die Schinder als &#8222;Grauer W\u00e4chter&#8220; der Dwarkar Duergar angenommen, w\u00e4hrend andere Stimmen behaupten, er habe die Dwarkar selbst zuvor an die Illithiden verkauft, um sich ihrer dann gro\u00dfm\u00fctig anzunehmen &#8211; seine Anh\u00e4nger sind zumindest f\u00fcr Sklavenhandel in den ganzen Reichen bekannt. Laduguers verschlagener und listiger Bruder <strong>Abbathor<\/strong> hingegen habe sich nie bei direktem Handeln gegen andere Dwar erwischen lassen und weile deshalb&nbsp; &#8211; wenn auch als ungeliebter Sohn &#8211; noch unter den Mordinsamman. Berronar verabscheut Abbathor f\u00fcr seine Gier und l\u00e4sst niemals nach, andere Dwar vor ihm zu warnen. \u00dcber <strong>Duerra die Tiefe<\/strong> wusste ich nur wenig, au\u00dfer dass sie Laduguers Tochter und nunmehr einzige Verb\u00fcndete sein solle. <\/em><\/p>\n<p><em>Die verschiedenen Darstellungen best\u00e4tigten Abbathors zerr\u00fcttetes Verh\u00e4ltnis zu Berronar. Aber wo sind all die anderen Kinder Berronars? Die Sch\u00f6pfer der Statue wollten offenbar den Eindruck erwecken, Berronar stehe weiterhin treu zu ihren versto\u00dfenen Kindern und Enkeln. <strong>Berronar w\u00fcrde Moradin nie verraten und dessen gerechtes Urteil missachten!<\/strong> Irgendjemand musste diesen Dwar m\u00e4chtig den Bart verdreht haben! Der Aethanor in Orkfels war den Beschreibungen des Iltithar folgend ohne Zweifel ein Duergar! <strong>Hatte Abbathor sich mit Laduger und Duerra<\/strong> <strong>und vielleicht sogar mit dem Gnur<\/strong> <strong>Urdlen verb\u00fcndet um Moradin zu st\u00fcrzen?&nbsp;<\/strong> Langsam begann ich zu begreifen, welch Frevel zu einem Vetternarglary unter den Dwar gef\u00fchrt haben mochte&#8230;<\/em><\/p>\n<p>Ich brauchte einige Zeit, um mich von dem Anblick zu l\u00f6sen und es bedurfte mehr als einer Erinnerung meiner Gef\u00e4hrten, um meine Aufmerksamkeit auf den gegen\u00fcberliegenden kleinen Gang zu lenken. Dieser f\u00fchrte in einen K\u00fcchentrakt. Dort befand sich ein Herd, eine lange verwaiste Feuerstelle, eine muffige ehemalige Speisekammer sowie ein Abzugsschacht, der mindestens 80 bis 100 Dwarl\u00e4ngen nach oben f\u00fchren musste. Eine unscheinbare T\u00fcr gabe den Burakrin zu einer Wendeltreppe frei, deren unz\u00e4hlige Stufen parallel zum Abzugsschacht verlief. Da man warme Klos nicht durch ein Labyrinth aus G\u00e4ngen tragen wollen w\u00fcrde, vermutete ich einen versteckten Burakrin zur Hauptgebetshalle. Zudem stellte diese Treppe den ersten und bisher einzigen nichtmagischen Ausgang dar, den wir bisher finden konnten. Tats\u00e4chlich stie\u00dfen wir nach ausgiebiger Suche auf eine verschiebbare Wand, doch diese lie\u00df sich auch mit vereinten Kr\u00e4ften nicht mehr als einen winzigen Spalt \u00f6ffnen und war von der anderen Seite durch Largh und Ger\u00f6ll blockiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Die unheilige Halle<\/strong><\/p>\n<p>Wir kehrten zum gro\u00dfen Doppelportal, dem Eingang zur Gebetshalle Abbathors zur\u00fcck und ich bat meine Gef\u00e4hrten zur\u00fcckzutreten, was diese sich nicht zweimal sagen lie\u00dfen. <em>Sollte sie nun folgen -die Herausforderung des Glaubens?<\/em> Sorgf\u00e4ltig zog ich einen Kreis aus Silverstab um mich und rezitierte die Darsamrem an Moradin, damit dieser mir Barak vor dem noch unbekannten Dunkel gew\u00e4hren und \u00fcber meine Seele wachen m\u00f6ge: <em><strong>Telortor kaglem barak Norogh!<\/strong> Fest entschlossen, dem Norgoh entgegenzutreten, atmete ich tief durch und stie\u00df die Tore auf&#8230;<\/em><\/p>\n<p><strong>Stille und Dunkelheit!<\/strong> Jede noch so kleine Bewegung verursachte ein mehrfach wiederkehrendes Echo in der mindestens zehn Dwarl\u00e4ngen hohen und s\u00e4ulenlosen Halle. An der Decke huschten mehrere D\u00fcsterm\u00e4ntel aus meinem Sichtfeld in die hinteren Schatten&#8230; Zuerst vernahm ich ein Schaben und Kratzen sowie sich tr\u00e4ge n\u00e4hernde klackernde Laute von Chitin an Chitin. Dann sp\u00fcrte ich sie &#8211; die Anwesenheit einer tiefschwarzen Seele, die sich nun langsam aber stetig auf mich zubewegte. Da ich mich nicht ungesch\u00fctzt den Angriffen der D\u00fcsterm\u00e4ntel von oben ausssetzen wollte, verharrte ich am Portal und bat den Seelenschmied um Darsamalagh! Als der W\u00e4chter \u00fcber die Halle in die Reichweite meiner Dunkelsicht trat, wurde mir schlagartig klar, dass mir sowohl eine Pr\u00fcfung des eisernen Willens, als auch ein Arglary auf Leben und Raugh bevorstand!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/umberhulk3.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9544 aligncenter\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/umberhulk3.jpg?resize=499%2C353&#038;ssl=1\" alt=\"Erdkoloss\" width=\"499\" height=\"353\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/umberhulk3.jpg?w=657&amp;ssl=1 657w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/umberhulk3.jpg?resize=300%2C212&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"(max-width: 499px) 100vw, 499px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Noch bevor dieser mehr als vier Dwar hohe Koloss aus Chitinplatten mit glutural klickenden Lauten eine verspottende Warnung aussprach, sandte er mir eine Welle Gedankst\u00f6\u00dfe entgegen, die mich ohne Moradins Barak zweifellos zum willenlosen Sklaven meines Widersachers gemacht h\u00e4tte. Er musste gesp\u00fcrrt haben, dass sein Angriff an der kurz silvern aufflackernden Barriere wirkunslos abgeperlt war, denn er wuchtet seinen schweren K\u00f6rper langsam langsam in meine Richtung. Ich erhob meine Stimme und stellte klar, dass ich nicht zulassen werde, dass dieses Gesch\u00f6pf des Dunkels weiter \u00fcber Abbathors Hallen wache! Der Koloss spuckte mir als Antwort in hohem Bogen eine wabernde Masse vor die F\u00fcsse&#8230; Ich rezitierte eines der m\u00e4chtigsten Gebete, die mich der Seelenschmied gelehrt hatte&#8230; Silvernes Knistern g\u00f6ttlicher Macht sammelte sich um meinen Feind und zerbarst in einem blausilvernen heiligen Hammerschlag! Auf der Stelle fielen vier D\u00fcsterm\u00e4ntel aus den Schatten und blieben regungslos am Boden liegen. Ich lie\u00df keine Zeit ungenutzt und rezitierte noch w\u00e4hrend der Koloss&nbsp; &#8211; nun f\u00fcr seine Gestalt \u00fcberraschend schnell &#8211; auf mich zust\u00fcrmte ein weiteres Gebet&#8230;.<\/p>\n<p>Erbarmungslos gruben sich die riesigen Grabekrallen durch den Zwergenstahl meines Brustpanzers. Mangels Schild f\u00fchrte ich meinen Kriegshammer zweih\u00e4ndig und ganze Teile des riesigen Chitinkolosses zerbarsten unter meinen Hieben! Mit jedem Schlag suchte und fand ich eine Schwachstelle und doch musste ich mit Ansehen, dass der Koloss auch mich in meinem eigenen Blut baden lie\u00df! Fenner hatte aus der Entfernung einen Tanthanus nahe des Kopfes landen k\u00f6nnen und eilte nun in Raubfrusgestalt an meine Seite. Felerian hatte sich -wie ich sp\u00e4ter erfuhr &#8211; einem zweiten kleineren Verwandten im R\u00fccken des Gro\u00dfen zugewandt, um dessen Eintritt in den Schlagabtausch hinauszuz\u00f6gern. Der Erdkoloss lenkte seine Angriffe nun auf den Orkhensohn, da dessen Pranken ebenfalls mehrfach ihren Weg durch den Panzer fanden. Dankbar sp\u00fcrte ich Rifts heilende Ol, der trotz des Arglary von hinten an mich herangetreten war. Schlag um Schlag f\u00fchrte ich meine Ros mit Kraft und Pr\u00e4zision eines Darsamkuldars&#8230; Mit letzter Kraft erhob ich meinen Hammer, lie\u00df ihn kreisf\u00f6rmig vor mir nach unten schwingen, um Schwung f\u00fcr den entscheidenen Schlag zu gewinnen. Der Koloss hatte sich gerade nach vorn gebeut, um Fenner zu ergreifen, als mein Hammer sein Ziel fand und mit einem lauten Knacken die Sch\u00e4delplatte des Gegners zerschmetterte!<\/p>\n<p>Ich sackte auf die Knie und sah durch einen Schleier meines eigenen Blutes wie Fenner und Felerian den verbliebnen zweiten Feind niederrangen.<\/p>\n<p>Von dem Arglary gezeichnet st\u00fctzte ich mich ersch\u00f6pft auf meinen Kriegshammer und beobachtete immer noch leicht benommen, wie sich ein Rinnsal meines eigenen Blutes einen Weg entlang des Hammergriffs bis zu den Marnaks am Kopf der Ros bahnte. Die Gravuren zwangen das Rinnsal langsam in ihre Form, ebenso wie ich mein Leben in den Dienst des Seelenschmieds gestellt hatte. Eine Klarheit, die ich sonst nur beim rituellen Schmieden kannte erfasste mich und vertrieb alle Schmerzen und Zweifel&#8230; K\u00f6rper und Geist schienen mit dem Kriegshammer zu verschmelzen und mein Thuldul wurde \u201eEins mit der darsam Ros des Moradin\u201c.<\/p>\n<p>Ich sprach mehrere Gebete der Gulm und wandte meinen Blick zu meinen Gef\u00e4hrten. Sie hatten sich verteilt und verschafften sich bereits einen Eindruck von der teilweise eingest\u00fcrzten Gebetshalle. Felerian untersuchte gerade die in Nae gearbeiteten T\u00fcren, w\u00e4hrend Fenner jeden verborgenen Winkel, Schatten und herumliegendes Llargh aufmerksam be\u00e4ugte.<\/p>\n<p>Im Nordosten f\u00fchrten mehrere Stufen zu einer mit Marnaks verzierten Truhe, \u00fcber der sitzend eine h\u00f6hnisch grinsende, \u00fcbergro\u00dfe Skulptur des Abbathor throhnte. Neben den auffw\u00e4ndigen Verzierungen verwiesen Schriftzeichen auf einen besonderen Inhalt: \u201edas st\u00e4hlerne Gegenst\u00fcck zum vrudden Heft eines Lebensbaumes\u201c. Ich warnte meine Begleiter, die Truhe vorerst in Ruhe zu lassen, da ich selbst von Weitem Barakmarnaks ausmachen konnte.<\/p>\n<p>Ich musterte zun\u00e4chst die \u00dcberreste des riesigen Erdkolosses bis mein Blick auf den panzerartigen Chitinplatten verharrte. Wenn sich daraus nicht eine hervorragende R\u00fcstung w\u00fcrde fertigen lassen! Ich bat Fenner mir beim Ausl\u00f6sen der unversehrten Platten zu helfen und schnell waren alle n\u00fctzlich erscheinen \u00dcberreste des Kolosses im Beutel des namenlosen Dwar verstaut.<\/p>\n<p>Die s\u00fcdliche Steint\u00fcr gab einen kleinen B\u00fcchersaal sowie eine dahinterliegende Schreibkammer preis. Diese fesselten meine Aufmerksamkeit sofort. <a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/library.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-9763 alignleft\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/library.jpg?resize=407%2C197&#038;ssl=1\" alt=\"Bibliothek\" width=\"407\" height=\"197\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/library.jpg?w=620&amp;ssl=1 620w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/library.jpg?resize=300%2C145&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"(max-width: 407px) 100vw, 407px\" \/><\/a>Lange vergesseene Werke der Dwar \u00fcber Steinmetzkunst, Schachtarbeiten, Geschichte, Architektur und Vieles mehr reihten sich aneinander&#8230; Auch wenn einige B\u00e4nde mit Lesezeichen versehen waren, w\u00fcrde es einige Zeit ben\u00f6tigen, um sich einen ernsthaften \u00dcberlick zu verschaffen. Nachdem ich mir einen kurzen Eindruck von der Schreibkammer verschafft hatte, began ich die B\u00fccher vorsichtig nacheinander ebenfalls in den Beutel des Namenlosen zu stapeln.<\/p>\n<p>Ein ohrenbet\u00e4ubend lautes Kreischen durchbrach die Stille. Der Halbolv war hinter der \u00f6stlichen T\u00fcr auf eine Echse gesto\u00dfen, deren Laute ich kurz nachdem Betreten des Klosters vernommen hatte. Ich eilte zum Burakrin und sah eine mehr als drei Dwarl\u00e4ngen gro\u00dfe Echse, die durch einen sonderbar geformtes Maul Luft einsog. Da der erste Schrei noch immer in meinen Ohren wiederhallte, bat ich Moradin die Halle um das Wesen in Stille zu tauchen. Rift und Felerian suchten Deckung hinter dem Halborken. Dieser verwandelete sich bereits und erwartete die heranst\u00fcrmende Echse in Raubfrusgestalt. Diese verlie\u00df den Bereich der Stille und stie\u00df abermals ein kaum zu ertragendes Br\u00fcllen aus, dass vielfach von den glatten W\u00e4nden der Halle zur\u00fcckgeworfen wurde. Fenner hatte sich nicht beirren lassen. Blitzartig scho\u00df er nach vorn und versenkte seine scharfen Rei\u00dfz\u00e4hne in der Kehle des Wesens&#8230; Scheinbar m\u00fchelos schleuderte er die nun leblosen Reste gegen eine Wand\u2026<\/p>\n<p>Bevor wir tiefer in den \u00f6stlichen Kavernenkomplex vordrangen, erkundeten wir die verbliebene Naet\u00fcr im Norden. Boden, W\u00e4nde und Decke des dahinterliegenden Raumes waren \u00fcber und \u00fcber mit unheiligen, r\u00f6tlich glimmenden Marnaks geziert. Ich kann nicht sagen, ob es meine Erinnerungen oder die vergangenen Schrecken dieses Ortes waren, die mich f\u00fcr einen Wimpernschlag \u00fcberw\u00e4ltigt innehalten lie\u00dfen. Dieser Ort hatte ohne Zweifel f\u00fcr dunkle Blutrituale und Opfergaben an Abbathor gedient. <em>M\u00f6ge Moradin die dunklen Seelen jener Horm strafen, die hier ihr Unwesen trieben !<\/em> Westlich stie\u00dfen wir auf eine kleine Vorbereitungskammer. Ich z\u00f6gerte eine Weile ehe ich meinen Begleitern berichtete, dass ich als S\u00e4ugling entf\u00fchrt wurde und in einem ganz \u00e4hnlichen Raum wiedergefunden worden sein musste\u2026 Zu meiner \u00dcberraschung schienen sie kaum Notiz von meiner Bemerkung zu nehmen, zeigten kaum Interesse, oder lie\u00dfen sich dieses zumindest nicht anmerken&#8230; Neben einem weiteren runden,vermeindlichen &#8222;Transportraum&#8220; stie\u00dfen wir auf eine Barriere aus Marnarn, die uns das Vordringen in die \u00f6stlichen versperrte.<\/p>\n<p>Also kehrten wir zun\u00e4chst in die Gebetshalle zur\u00fcck und folgten den nat\u00fcrlichen Kavernen in \u00f6stlicher Richtung. Dort stie\u00dfen wir neben weiteren Verzweigungen auf unz\u00e4hlige geradlinig nach oben f\u00fchrende Stufen\u2026 wahrscheinlich ein weiterer Levasst zur Oberfl\u00e4che. Der weitere H\u00f6henkomplex f\u00fchrte uns abgesehen von einer stinkenden Echsenlagerst\u00e4tte leztlich zu einer Telormar. Allerdings war offensichtlich, dass diese aufgrund der wenigen Gebrauchsspuren nicht f\u00fcr regelm\u00e4\u00dfige Lin genutzt worden war. Trotz intensiver Suche offenbarte sich nur der Dormark als tats\u00e4chlich bemerkenswert. Er war aus Stahl gefertigt und \u00e4hnelte in seinem Aussehen jenem in der Bergh\u00fctte, wirkte nach n\u00e4hrer Begutachtung jedoch eher wie die schlechte Kopie eines Meisterlin.<\/p>\n<p>Die vorangegangenen Stunden hatten uns stark gefordert und kurzerhand beschlossen wir in der Telormar eine Rast einzulegen. Nachdem wir die Barak eingeteilt hatten steckte ich mir ein Pfeifchen an\u2026 <em>Ein Symbol auf der Statue der Berronar brachte mich ins Gr\u00fcbeln und ich schmiedete einen Gedanken, der mich nicht mehr loslassen wollte&#8230; Ein Totensch\u00e4del mit den Tentakeln eines Schinders&#8230; Ich erschauderte und nahm mir meine Aufzeichnungen der letzten Monate vor. Wer hatte es vermocht, Dorvin zu verf\u00fchren und ihm den Pfad gewiesen, die Mordinsamman zu verleugnen? Der seltsame &#8222;G\u00f6tterspiegel&#8220; schien von Dwar geschaffen und konnte nur durch Dwarblut aktiviert werden&#8230; Wie sollte ein anderer als ein Dwar diesesn manipulieren, wenn selbst ein Horm des Azuth den Spiegel nicht durschaute? Welche dunkle Macht h\u00e4lt Dorwin im Reich der Lebenden? Sie musste ein Interesse daran gehabt haben, im Verborgenen zu weilen, da sie sonst nie zugelassen h\u00e4tte, das Dorvin sich selbst hatte anbeten und verehren lassen&#8230; Der Schinder herrschte \u00fcber Knochen und Magnornder&#8230; Zusammengenomen ergab dies \u00dcbereinstimmungen, welche auf die auch als &#8222;Dornarim der unsichtbaren K\u00fcnste&#8220; bezeichnete verstossene Duerra hindeuteten&#8230; War es nicht ein riesiger W\u00fchler, der versuchte Dorwin zu befreien? -Urdlens Symbol. Das mit Marnarthork verfluchte Aur sprach wiederrum f\u00fcr Abbathors Spiel mit der Gier&#8230; Die seltsame Goldmutter mit vier &#8222;J\u00fcnglingen&#8220; schien dessen verworrene Hassliebe zu seiner Mutter Berronar zu unterstreichen. Waren wir nicht gerade in diesem unheiligen Kloster auf ein ganz \u00e4hnlihes Konstrukt gesto\u00dfen? Das Buch der Beherrschungsgifte! Sollte sich darin die Anleitung zu dem seltsamen Steinkonstrukt wiederfinden, welches den goldgelben Sud abgesondert hatte? Ungeduldig durchst\u00f6berte ich den dicken W\u00e4lzer&#8230; und wurde f\u00fcndig! <\/em>Meine Gedanken rasten und meine Finger suchten, fanden und umschlossen mehrfach meinen Hammer, der mir eine verl\u00e4ssliche Ruhe schenkte.<\/p>\n<p>Die Rast verlief widererwartend ereignislos. Ich versenkte mich in die Lehren des Seelenschmieds und sammelte mich f\u00fcr die bevorstehnden Stunden. Wie vorab besprochen, kehrten wir als erstes in den Dienerkomplex zur\u00fcck und ich bat Moradin um Barak vor Giften f\u00fcr Fenner. Dieser richtete einige Worte an Silvanus bis er selbst scheinbar in Flammen aufging, ohne dabei verwundet zu werden. Er drang in den Raum mit den Fungus vor und barg einen Tang, dessen Marnarnkr\u00e4fte sich sp\u00e4ter als \u00fcberw\u00e4ltigend herausstellen sollten.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Felerian gemeinsam mit Rift die Truhe untersuchte, besch\u00e4ftigte ich mich im Ritualraum mit der Barriere. Ein Gebet reichte aus, um diese zu bannen&#8230;&nbsp; Abermals stie\u00dfen wir auf nat\u00fcrliche Kavernen, die sich sehr bald weiter verzeigten. \u00dcberall fanden sich \u00dcberreste von Fu\u00dfketten, Fesselringen in den W\u00e4nden, Gitterst\u00e4be und verzweifelt in die W\u00e4nde geritzte Nachrichten an Hinterbliebene&#8230; Ein Kerker! Felerian stie\u00df bei der Erkundung abermals auf einen au\u00dfergew\u00f6hnlichen Stalaktiten. Bei n\u00e4herer Untersuchung sch\u00e4lte sich jedoch ein weit gr\u00f6\u00dferes Wesen aus dem nahegelegenen Stein. M\u00e4chtige Grabekrallen und ein breites Maul schoben sich in unsere Richtung.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/mm_delver_20150903081406551.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-9758 alignright\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/mm_delver_20150903081406551.jpg?resize=377%2C282&#038;ssl=1\" alt=\"Tiefenhauser\" width=\"377\" height=\"282\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/mm_delver_20150903081406551.jpg?w=377&amp;ssl=1 377w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/mm_delver_20150903081406551.jpg?resize=300%2C224&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"(max-width: 377px) 100vw, 377px\" \/><\/a>Wir begr\u00fc\u00dften ihn als Wesen des Steins und er zeigte sich alles andere als feindseelig. Mit unendlich langsamer und tief grollender Stimme stellte er sich uns als <strong>&#8222;Hauser&#8220;<\/strong> vor. Er machte sehr bald deutlich, dass er dabei war, Edelstein- und Metallreste aufzust\u00f6bern, von denen er sich scheinbar ern\u00e4hrte. Anders als die Xorn, die er f\u00fcr ihre Gier und Ungelduld verabscheute, wolle er sich seine Beute durch ehrliche harte Arbeit erwerben. Ich versuchte ihm zu verdeutlichen, dass zwischen Abbathor und Moradinanh\u00e4ngern ein ganz \u00e4hnliches Verh\u00e4ltnis bestand. Hausers recht eingeschr\u00e4nktem Verstandnis f\u00fcr die Welt der Fleisch- und Blutwesen geschuldet, gestaltete sich unsere Unterhaltung etwas z\u00e4h, doch Hauser hatte Unglaubliches zu berichten. Als die Dwar in der Schlacht in der Senke \u00fcber diesen Kavernen aufeinandertrafen, soll sich der <em><strong>Kopf eines m\u00e4chtigen Kriegshammers<\/strong><\/em> gel\u00f6st haben und w\u00e4hrend eines Hiebes in hohem Bogen davongeflogen sein! Der fast entwaffnete Diener Moradins musste nun seinen Feind allein mit dem Heft bezwingen&#8230; was ihm auch gelungen sein soll! Die Truhe in der Gebetshalle Abbathors bewahre allein den Hammerkopf! Ich entlohnte Hauser f\u00fcr diese f\u00fcr uns wertvollen Erkenntnisse mit einer Mischung aus M\u00fcnzen, die er als ehrlichen Lohn sichtlich erfreut entgegennahm. Zudem bot ich ihm an, die dunklen Hallen des Abbathor zu zerst\u00f6ren, wenn wir unsere Erkundung abgeschlossen h\u00e4tten&#8230; Er stimmte mit einem wohlwollenden Grummeln zu!<\/p>\n<p>Die Bergung der verschlossenen Truhe hielt jedoch noch eine verh\u00e4ngnisvolle \u00dcberraschung bereit. Felerian hatte die Truhe gr\u00fcndlich untersucht und keine mechanischen Fallen ausmachen k\u00f6nnen. \u00dcber der Truhe drehten sich drei kaum sichtbare durchscheinende Ringe, welche die Truhe \u00e4hnlich einem Schlossmechanismus aus Marnarn versiegelte. Keiner von uns konnte auf den ersten Blick erkennen, wie man diese \u00f6ffnen k\u00f6nnte, also beschlossen wir kurzerhand die Truhe einfach als Ganzes mitzunehmen und uns sp\u00e4ter in Ruhe mit den Ringen zu besch\u00e4ftigen. Ich hatte die Truhe kaum angehoben, als sich die Steinplatte darunter, wohl wegen des fehlenden Gegengewichts, mit einem scharrenden Ger\u00e4usch in Bewegung setzte&#8230; Durch die Z\u00e4hne der grinsenden Abbathorstatue schoss ein Flammensto\u00df hervor! Mein Wargumhang fing sofort Feuer und brandte innerhalb von Sekunden lichterloh&#8230; Dank der beherzten Thalorn meiner Mitstreiter konnten die Flammen schlie\u00dflich erstickt werden&#8230;<\/p>\n<p>Wir beschlossen bald aufzubrechen&#8230; <em>Aller Wahrscheinlichkeit nach hatten wir den Zugang zur Schatzkammer &#8211; die bei keiner Tempelanlage Abbathors fehlen w\u00fcrde &#8211; \u00fcbersehen, doch ich ersparte mir dies gegen\u00fcber meinen Begleitern zu erw\u00e4hnen. Das Kavernenkloster hatte schlie\u00dflich einige seiner Geheimnisse offenbart und mit Hausers Schlachtenbericht und der Bergung der Truhe hatten wir mehr erreicht, als ich je zu hoffen gewagt hatte. <strong>Unser Werk in diesem unheiligen Kloster war vollbracht!<\/strong> <\/em>Doch vor unserem Aufbruch an die Oberfl\u00e4che galt es noch ein Versprechen einzul\u00f6sen. Ich kehrte zum Raum der Xorn zur\u00fcck und bezahlte ihnen einen gerechten Lohn f\u00fcr die unbeschadete Rast. Langsam stiegen wir die Stufen des Levasst nach oben&#8230;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DND1V202-06.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9772 aligncenter\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DND1V202-06.jpg?resize=351%2C351&#038;ssl=1\" alt=\"Treppe an die oberfl\u00e4che\" width=\"351\" height=\"351\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DND1V202-06.jpg?w=800&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DND1V202-06.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DND1V202-06.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DND1V202-06.jpg?resize=270%2C270&amp;ssl=1 270w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DND1V202-06.jpg?resize=230%2C230&amp;ssl=1 230w\" sizes=\"(max-width: 351px) 100vw, 351px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Zur\u00fcck an der Oberfl\u00e4che<\/strong><\/p>\n<p>Im grellen Tageslicht angekommen h\u00e4mmerte ich wie verabredet dreimal gegen die Steinwand des Aufgangs&#8230; Hauser musste mein Signal vernommen haben, denn kurz darauf began der Boden zu virbrieren und immer wieder lie\u00dfen die Ersch\u00fctterungen einst\u00fcrztender Hallen, Kavernen und Delven den Boden erzittern&#8230;&nbsp; Die unheilige St\u00e4tte w\u00fcrde zerst\u00f6rt und hoffentlich f\u00fcr immer versch\u00fcttet und begraben werden!<\/p>\n<p>Im k\u00fchlen Luftstrom \u00fcber uns kreiste ein riesiger Raubvogel und h\u00fcllte uns bei seinem \u00dcberflug in die Schatten seiner m\u00e4chtigen Schwingen&#8230; Neben dem \u00fcbergro\u00dfen wei\u00dfen Federvieh konnten wir jedoch bald auch eine kleine wei\u00dfe Eule ausmachen &#8211; die vertraute des Olven Lyaris! Wir holten unsere Reitfrus und f\u00fchrten sie in die gras\u00fcberwachsene Senke in der Lyari in Begleitung eines ger\u00fcsteten Hurm auf dem R\u00fccken einer \u00fcbergro\u00dfen Eule zur gerade zur Landung ansetzte&#8230;&nbsp; Die Unruhen im Hochwald mussten sich zumindest teilweise gelegt haben. denn die Beiden hatten sich kurz nach Erhalt meiner Nachricht \u00fcber unseren Aufenthaltsort, die ich dem Olven mit Moradins Hilfe \u00fcbersandt hatte, auf den Weg gemacht.<\/p>\n<p>Die Freude war gro\u00df und auch wenn es die H\u00f6flichhkeit vielleicht anders geboten h\u00e4tte, lie\u00df ich es mir nicht nehmen mit dem Olven einen Krug des Gru\u00dfes zu leeren, bevor er uns dem Fremden vorstellte.<\/p>\n<p>Arrat Bredan war ein Hurm aus Luskan, den Lyari in einer Olvendrukar am Rande des Hochwalds kennengelernt hatte. <strong><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Unbenannt.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-9846\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Unbenannt.jpg?resize=248%2C382&#038;ssl=1\" alt=\"Unbenannt\" width=\"248\" height=\"382\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Unbenannt.jpg?w=390&amp;ssl=1 390w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Unbenannt.jpg?resize=195%2C300&amp;ssl=1 195w\" sizes=\"(max-width: 248px) 100vw, 248px\" \/><\/a><\/strong>Obwohl er Agland, Og und Dur wie ein Krieger trug, gab er sich keine M\u00fche zu verbergen, dass er zugleich&nbsp; auch \u00fcber Marnarnkr\u00e4fte gebot. Er selbst gab sich als Streiter f\u00fcr Gerechtigkeit und Wissen aus, was er durch die offen getragenen Symbole von Tyr und Oghma an seiner Halskette mit Stolz zur Schau stellte. Auf Nachfrage erfuhr ich, dass er sich auf irgendeine Weise mit der &#8222;Arkanen Bruderschaft&#8220;, einer organisierten Gemeinschaft von Calass in Luskan, angelegt haben musste.<\/p>\n<p>Arrat war ausgezogen, um einen verschollenen Dwar der &#8222;Silvernen Gemeinschaft&#8220; namens Angro Schneegipfel ausfindig zu machen und dabei auf die von uns anglegte etzte Grabst\u00e4tte des &#8222;namenlosen Dwar&#8220; gesto\u00dfen. Das Durgarnsymbol auf Waffenrock und Beutel war zweifellos das Zeichen der Abenteuergruppe, die sich durch ihre Taten im Norden einen guten Ruf erworben hatte. Wo sich die anderen Mitglieder der Gemeinschaft aufhielten blieb jedoch unerw\u00e4hnt&#8230;<\/p>\n<p>Lyari machte eine bedeutende Geste und bef\u00f6rderte einen sorgf\u00e4ltig verstauten Umschlag hervor. Ihm war es \u00fcber verschlungene Pfade vieler H\u00e4nde gelungen in den Besitz eines f\u00fcr unsere Aufgabe vielleicht bedeutsamen Briefes zu gelangen. Wohl um sein Vertrauen gegen\u00fcber Arrat zu betonen, \u00fcbergab Lyari den versiegelten Umschlag zun\u00e4chst an den Hurm, der ohne langes Z\u00f6gern das Siegel brach und begann laut vorzulesen: <a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC_0007_20150904103719759.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9776 aligncenter\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC_0007_20150904103719759.jpg?resize=466%2C581&#038;ssl=1\" alt=\"Brief\" width=\"466\" height=\"581\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC_0007_20150904103719759.jpg?w=1135&amp;ssl=1 1135w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC_0007_20150904103719759.jpg?resize=241%2C300&amp;ssl=1 241w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC_0007_20150904103719759.jpg?resize=822%2C1024&amp;ssl=1 822w\" sizes=\"(max-width: 466px) 100vw, 466px\" \/><\/a><em>Der &#8222;achte Dornar&#8220;des Angdor&#8230; Es musste sich um keinen Geringeren als um Dornar Bruenor Heldenhammer handeln! Die Berichte \u00fcber die Entdeckung und R\u00fcckeroberung von Mithril Hall aus den H\u00e4nden von Duergarn hatten sich vor wenigen Jahrzehnten ebenso wie ein Lauffeuer verbreitet, wie der Sturz des Dornars auf dem R\u00fccken des schwarzen Durgarn &#8222;Tr\u00fcbschimmers&#8220; in die Tiefen, dessen richtiger Name Haerinvureem lautete &#8211; wie Arrat zu berichten wusste. Die Murmelings \u00fcber Bruenors Heldentaten f\u00fcllten noch heute so manchen Aurdrukarabend. Welches Werkzeug mochte ihn in Schwierigkeiten gebracht haben? Bruenor war ein bekannter Telor&#8230; sein wohl ber\u00fchtestes Meisterlin war unzweifelhaft der sagenumwobene Dwarhammer&#8220;Aegisfang&#8220;, den er f\u00fcr seinen Barbarenfreund mithilfe eines ebenso legend\u00e4ren Schmiedehammers geschaffen hatte. <\/em><em>Offenbar hatte Bruenor seinen Schmiedehammer bei der Auseinandersetzung mit dem Durgarn im tiefen Graben verloren? Befand &#8222;er&#8220; sich noch immer in den Tiefen von Garumns Schlucht ? <\/em><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC_0004.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9777 aligncenter\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC_0004.jpg?resize=105%2C135&#038;ssl=1\" alt=\"Siegel\" width=\"105\" height=\"135\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC_0004.jpg?w=315&amp;ssl=1 315w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC_0004.jpg?resize=234%2C300&amp;ssl=1 234w\" sizes=\"(max-width: 105px) 100vw, 105px\" \/><\/a><em>Wer<\/em><em> war der Absender dieses Briefes? An wen war er gerichtet worden? Nachdem ich eine Weile auf das gebrochene Siegel gestarrt hatte, gab es eigentlich nur eine sinnvolle Erkl\u00e4rung &#8230;.Bruenors Adoptivtochter Catti-Brie! Ich behielt diesen Gedanken vorerst f\u00fcr mich.<\/em><\/p>\n<p><em>Wir waren auf der Suche nach dem fehlenden Kriegshammer u<\/em><em>m Dorwins Kerker&#8230; Dieser war Hausers Beschreibungen folgend in der Schlacht in zwei Teile zerfallen. Wenn dessen Rem der Wahrheit entsprachen, waren wir mit der Truhe nun im Besitz des Hammerkopfes&#8230;&nbsp; <\/em><\/p>\n<p><em>&#8222;Erschaffen zur Zusammenf\u00fchrung&#8220;&#8230; ich erinnerte mich an den au\u00dfergew\u00f6hlichen Dormark, den wir in der Bergh\u00fctte gefunden hatten. War Bruenors verlorener Schmiedehammer das Gegenst\u00fcck zum Dormark? Wo mochte sich das Heft aus dem Vrudd eines Lebensbaumes befinden? Wahrscheinlich war dieses in den Besitz der Dwarkar Steinhammer&#8230; Mochte es in Durgeddin Steinhammers versunkenem Dornarak Khundrukar verborgen sein, oder wurde es nach der siegreichen Schlacht in den nahegelegenen Stollen am Berghang gebracht ?&#8230; Der Seelenschmied hatte mir den Einblick in die Vergangnheit um den Delveneingang sicher nicht ohne Grund gew\u00e4hrt.<\/em><\/p>\n<p>In Anbetracht des von mir vermuteten B\u00fcndnisses von Widersachern mussten die gefundenen Dwarrelikte schnellstm\u00f6glich in eine sichere Runedar verbracht werden und welche Runedar mochte daf\u00fcr geeigneter sein, als die heiligen Hammerhallen Adbars. Doch vor einer Hergos in das ehemalige Herzen Delzouns, w\u00fcrden wir zun\u00e4chst den Dormark bergen m\u00fcssen. Wir schmiedeten ohne lange Murmelings einen Plan. Lyari w\u00fcrde mit seiner riesigen Eule den Gebirgspass \u00fcberqueren und den im Kellerraum der H\u00fctte eingeschlossenen Dormark holen. Wir anderen w\u00fcrden uns zu unserer eigenen Sicherheit in die nahegelene Olvendrukar G\u00b4Milla begeben&#8230;<\/p>\n<p>F\u00fcr Arrat schien es keinen Zweifel daran zu geben, dass er uns bei den bevorstehenden Aufgaben begleiten w\u00fcrde&#8230; Auch wenn ich durch mein Z\u00f6gern sein Misstrauen auf mich zog, bestand ich darauf, dass alle meine Gef\u00e4hrten in dieser Angelegenheit zustimmten. In Anbetracht der Erlebnisse der letzten Wochen, begr\u00fcsste ich es jedoch sehr, einen Streiter von Tyr und Oghma an unserer Seite zu wissen. Eine m\u00f6gliche Auseinandersetzung mit den Schurken der arkanen Bruderschaft w\u00fcrde ich sicher nicht scheuen!<\/p>\n<p>Arrat f\u00fchrte&nbsp;unsere Hergos an und nachdem wir den Fluss \u00fcberquert hatten erreichtn wir schon nach einem halben Tagesritt die Vuddgrenze. Auf verschlungenen Olvenpfaden durchquerten wir sicher die Gurnvossen und noch vor Sonnenuntergang kamen die ersten Baumbehausungen in Sicht&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>G\u00b4Milla<\/strong><\/p>\n<p>G&#8217;Milla war eine kleine Drukar, die auf dem ersten Blick mit dem Vudd zu verschmelzen schien. Sie bestand \u00fcberwiegend aus Baumh\u00e4usern in den Wipfeln, die durch schmale H\u00e4ngebr\u00fccken miteinander verbunden waren. Wir wurden &nbsp;freundlich vom dortigen Schankwirt willkommen gehei\u00dfen, dessen Auschank sich gl\u00fccklicherweise am Fu\u00dfe einer riesigen Eiche befand. Abgesehen von ihrem \u00fcblichen gro\u00dfspurigen Gehabe schienen die Olven von G\u00b4Milla mit der Anwesenheit anderer V\u00f6lker vertraut. Tats\u00e4chlich beherbergte die Drukar nahe der Baumwurzeln auch einige Gnur, die in Erdl\u00f6chern oder riesigen Fungus ein Zuhause gefunden hatten. Ich erfuhr, dass sich unter ihnen auch ein Horm des Garl Glitzergold aufhielt&#8230; Diese Gelegenheit konnte ich mir nicht entgehen lassen! Nach einem f\u00fcr meinen Geschmack mit zuviel Kr\u00e4utern verschandelten Auraun machte ich mich auf die Suche&#8230;<\/p>\n<p>Zwei junge Gnur a<a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/gnome_by_yngvemartinussen-d6e2e0k.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9884 alignleft\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/gnome_by_yngvemartinussen-d6e2e0k.jpg?resize=132%2C193&#038;ssl=1\" alt=\"Gnom\" width=\"132\" height=\"193\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/gnome_by_yngvemartinussen-d6e2e0k.jpg?w=435&amp;ssl=1 435w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/gnome_by_yngvemartinussen-d6e2e0k.jpg?resize=206%2C300&amp;ssl=1 206w\" sizes=\"(max-width: 132px) 100vw, 132px\" \/><\/a>lberten vor der mir beschriebene Erdh\u00f6hle herum. Sie boten uns Fungi an, die alle au\u00dfer Felerian dankend ablehnten&#8230;<\/p>\n<p>Es dauerte ganze eine Weile, bis der offensichtlich lebensalte Horm im Eingang seiner kleinen Behausung erschien. Meine Nachfragen zu Urdlen, schienen den Alten sichtlich zu verst\u00f6ren. F\u00fcr ihn schien allein der Gedanke an die Weltsicht des &#8222;bleichen Kriechers&#8220; eine moralische Verfehlung darzustellen&#8230;<\/p>\n<p>Ich wollte den hilfsbereiten Gnur nicht allzusehr in Bedr\u00e4gnis bringen und erkundigte mich nach einem Buch \u00fcber die G\u00f6tter der Gnur. Der Horm grinste verschroben erleichtert und \u00fcberlie\u00df mir ein solches gerne f\u00fcr die Nacht.<\/p>\n<p>Felerian schien nach dem Besuch bei den Gnur irgendwie ver\u00e4ndert. Er starrte mit gro\u00dfen Augen in die B\u00e4ume und schien den Rest der Nacht mit seinen Blicken die tanzenden Funken der Feuerstellen zu verfolgen&#8230;<\/p>\n<p>Der Versuch bei einem der Olvengelehrten mehr \u00fcber jene Magmornder herauszufinden, die man &#8222;Allip&#8220; nannte &#8211; schlie\u00dflich solle Arundil ein solcher gewesen sein- schlugen fehl. Also verbrachte ich die verbleibenden Abendstunden mit der Abschrift der Aufzeichnungen \u00fcber die Glaubengrunds\u00e4tze der Gnurg\u00f6tter.<\/p>\n<p>Im Morgengrauen verlie\u00df ich die mir freundlicherweise \u00fcberlassene Erdh\u00f6hle und widtmete mich den Lehren des Seelenschmieds. Lyari musste sp\u00e4t in der Nacht oder in den fr\u00fchen Morgenstunden angekommen sein&#8230; Er hatte zus\u00e4tzlich zum Dormark auch die Fensterl\u00e4den kurzerhand in meinem Beutel verstaut, auf die ich ihn kurz vor seiner Hergos aufmerksam gemacht hatte&#8230; Ihn schienen die Bilder ebenfalls an irgendetwas zu erinnern&#8230;doch diesem R\u00e4tsel k\u00f6nnten wir uns auch sp\u00e4ter noch stellen.<\/p>\n<p>Mit einem Akhbal verabschiedeten wir uns von unsern Gastgebern und begaben uns auf eine nahegelegene Lichtung. Mit gro\u00dfer innerere Spannung und Vorfreude schob ich die Klemmen des Torsteins auseinander und warf ihn einige Schritte vor uns auf den Boden. Der entstehende Steinkranz begann zun\u00e4chst leicht zu schimmern bis schlie\u00dflich ein Kistern und grelles Leuchten die Luft zwischen den Steinen erf\u00fcllte&#8230;<\/p>\n<p><strong><em>Auf nach Adbar!<\/em> <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/rpg-berlin.de\/rpg\/?page_id=9765\">Erinnerungen eines Dwar IV<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur\u00fcck zu Erinnerungen eines Dwar II R\u00fcckweg vom Wurzelprinzen Auf dem Weg zur\u00fcck zur Feste wurde kaum ein Rem zu den Ereignissen der letzten Tage gewechselt und doch bestand zumindest eine sp\u00fcrbare, &nbsp;wenn auch unausgesprochene Einigkeit unter uns. 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