{"id":6875,"date":"2015-03-02T20:39:57","date_gmt":"2015-03-02T19:39:57","guid":{"rendered":"http:\/\/rpg-berlin.de\/rpg\/?page_id=6875"},"modified":"2019-01-16T09:17:14","modified_gmt":"2019-01-16T08:17:14","slug":"erlebnisse-eines-dwar-ii-4-kythorn-bis-9-eleasias-1382","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/rpg-berlin.de\/rpg\/erlebnisse-eines-dwar-ii-4-kythorn-bis-9-eleasias-1382\/","title":{"rendered":"Erinnerungen eines Dwar II (4. Kythorn bis 01. Eleint 1382)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/rpg-berlin.de\/rpg\/?page_id=6254\">Zur\u00fcck zu Erinnerungen eines Dwar I<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Die Hergos in den Norden<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Map-Sword-Coast-x_Page_1_Image_0001.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-7070 alignleft\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Map-Sword-Coast-x_Page_1_Image_0001.jpg?resize=234%2C280&#038;ssl=1\" alt=\"Sword Coast\" width=\"234\" height=\"280\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Map-Sword-Coast-x_Page_1_Image_0001.jpg?resize=251%2C300&amp;ssl=1 251w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Map-Sword-Coast-x_Page_1_Image_0001.jpg?w=523&amp;ssl=1 523w\" sizes=\"(max-width: 234px) 100vw, 234px\" \/><\/a><\/strong>Uns standen mehrere Wochen Hergos bevor&#8230; Neben den \u00dcberlieferungen \u00fcber die Telorxoth meines Lehrmeisters Jhaster Feuerbart studierte ich das gefundene Nachschlagewerk \u00fcber Glauben, Gebete und Riten Faeruns, welches wir im Labor des Schinder gefunden hatten.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend dergesamten Hergos suchten Fenner, Rift und der Olv immer wieder Pfade abseits der Strasse. Der Orkhensohn blieb dabei nicht selten mehrere Tage fort und kreuzte unseren Weg meist abseits der bebauten und befestigten Drukars.<\/p>\n<p>Schon nach kurzer Zeit stie\u00dfen wir auf die &#8222;Gro\u00dfe Handelsstra\u00dfe&#8220;, die ich bereits vor Jahren gemeinsam mit Fyrfar Steinwanderer Richtung Steinbogenbr\u00fccke bereist hatte.<\/p>\n<p>Wir \u00fcberquerten die legend\u00e4re Boarskyr Br\u00fccke \u00fcber den Wurlur &#8222;Winding Water&#8220;. Diese war f\u00fcr den\u00a0 sagenumwobenen erbitterten Kampf zwischen zwei Hurmg\u00f6ttern (Cyrik und Bhaal) bekannt, der w\u00e4hrend der Zeit als die Hurmg\u00f6tter auf Faerun wandelten, ausgetragen wurde. Zwei Steinstatuen auf beiden Seiten erinnern an dieses Ereignis. Im Schutz einer kleinen Befestigung hatten einige Hurm ihre Zelte aufgeschlagen und boten allerlei Reiseg\u00fcter feil. Die wenigen Hergosar warnten uns davor, das Wasser flussabw\u00e4rts der Br\u00fccke zu trinken, welches seit dem Kampf der G\u00f6tter bis heute ungenie\u00dfbar sein solle.<\/p>\n<p>Auf der Stra\u00dfe kamen wir gut voran. Im Norden kam die Drachenspeerburg in Sichtweite und schlagartig kehrten die Erinnerungen an einen meiner ersten ernsthaften Arglary zur\u00fcck. Doch diesmal waren weit und breit keine Gr\u00fcnh\u00e4ute zu sehen.<\/p>\n<p>Wir kehrten im ber\u00fchmten Gasthaus &#8222;Way Inn&#8220; ein.\u00a0 Die Aurdrukar wurde nach einem Angriff durch einen schwarzen Durgarn vor einigen Jahren fast vollst\u00e4ndig zerst\u00f6rt und neu aufgebaut. Die heutige Anlage gleicht eher einer kleinen Festung, als einer Aurdrukar. Als s\u00fcdlichstes Gasthaus bildete sie\u00a0 f\u00fcr Hergosar Richtung S\u00fcden die letzte Runedar vor den wilden Landen, den Gefahren der Drachenspeerburg und des Moors. Ich war froh, dass wir die Runedar sicher erreichen. Von hier aus mussten es noch etwa 100 Meilen bis Dolchfurth sein.<\/p>\n<p>Nachdem wir &#8222;Bowshot&#8220;, die kleine aus mehreren Geh\u00f6ften und einer Aurdrukar bestehende Drukar, benannt nach der Tatsache, dass der &#8222;Misty Forest&#8220; nur einen Bogenschuss entfernt sei,\u00a0 passiert hatten n\u00e4herten wir uns Liam\u00b4s Hold. Das kleine Bollwerk war von einigen Wagen umgeben und erinnerte mich an die vielen Karavanenrastpl\u00e4tze entlang der Handelsstrasse.<\/p>\n<p>Als Gillian\u00b4s H\u00fcgel mit seinen vielen Geh\u00f6ften und Feldern in Sichtweite kam, wuchs in mir die Vorfreude auf eine hei\u00dfe Telormar und ein ordentliches Auraun mit Schaum in Dolchfurth. Es war bereits mehrere Jahre her und doch waren mir die Bilder der Vergangenheit noch gut in Erinnerung.<\/p>\n<p>Wir machten einen Zweitagehalt in Dolchfurth. Dort besuchte ich den Telor Daerval Eisenfresser, der f\u00fcr seine meisterhaften Axt- und Schwertklingen an der gesamten Schwertk\u00fcste bekannt war. Er gestattete mir wie schon bei meinem ersten Besuch mit Fyrfar die Arbeit in seiner Telormar. <em>Der feste Stand und die vertraute Hitze und waren wie Erholung nach Tagen auf einem wackelnden, ruckelnden Wagengespann. Der<\/em>\u00a0Aufenthalt in Dolchfurt gab uns zudem die Gelegenheit unsere Reisevorr\u00e4te aufzustocken und\u00a0 einige Besorgungen zu machen. In den Gespr\u00e4chen mit Daerval konnte ich mein Wissen \u00fcber die Geschichte der Region und das alte Reiche Illefarn vertiefen. Das einst stolze\u00a0Reich war bekannt war f\u00fcr seinen Bund zwischen Olven- und Dwar- \u00a0und lag in den Mar \u00f6stlich von Dolchfurt. W\u00e4hrend die Olven die Gurnvossen in einem hochgelegenen Tal bewohnten, hatten die Dwar die Tiefen Delven und Naeborn besiedelt. Das Reich erinnert noch heute an die friedliche und gewinnbringende Allianz der zwei V\u00f6lker&#8230;<\/p>\n<p>Nach\u00a0ereignisloser Reise erreichten wir Secomber. Gelegen auf drei Steinh\u00fcgeln \u00fcber der M\u00fcndung des Einhornlaufs in den Delimbyr bot uns diese \u00fcberwiegend von Hurm und einigen Heng bewohnte Drukar eine freundliche und sichere Runedar.<\/p>\n<p>Etwa auf halber Strecke zwischen Secomber und Lautwasser kamen wir nach Zelbross. Diese von nicht mehr als zehn Dutzend Bauern und Handwerkern bewohnte Hurmsiedlung liegt inmitten von nat\u00fcrlichen Wassergruben und ist f\u00fcr seine T\u00f6pferarbeiten bekannt. Insbesondere ihre aus Ton gebrannten Pfeifen werden nach ganz Faerun verkauft.<\/p>\n<p><span style=\"line-height: 1.5;\">Die beiden Vudds Hochwald und S\u00fcdwald schienen in den folgenden Tagen immer n\u00e4her an die Strasse zu r\u00fccken und l\u00f6sten in mir zunehmend Unbehagen aus&#8230; Doch schon bald erhoben sich im Osten die\u00a0<\/span>Graugipfelberge am Horizont. Die Legenden von Ammarindar, dem s\u00fcdlichen Schwesterdornarak Delzouns lie\u00dfen mich an die Tage zur\u00fcckdenken, an denen ich als J\u00fcngling davon tr\u00e4umte eines Tages diese Vallahir zu bestiegen&#8230; Und dann fiel es mir wieder ein&#8230; Bald m\u00fcssten wir sie erreichen und ich konnte es kaum noch erwarten&#8230;<\/p>\n<p>Wir reisten weiter am n\u00f6rdlichen Ufer des Delimbyr flussaufw\u00e4rts. Noch vor der M\u00fcndung des &#8222;Greyflow&#8220;kam sie in Sichtweite. Der ber\u00fchmte Dwarhandwerker Iirikos Steinschulter von Ammarindar leitete den Bau dieser f\u00fcr Dwar weithin bekannten\u00a0Br\u00fccke. Au\u00dfergew\u00f6hnlich kunstvoll und reich verziert bildet diese Br\u00fccke ein weiteres Denkmal und Beispiel f\u00fcr die erfolgreiche Allianz von Olven und Dwar. Iirikos erichtete das Bauwerk \u00fcber den Delimbyr etwa um 149 Taliser Zeitrechnung f\u00fcr einige Mondolven, die am n\u00f6rdlichen Ufer eine Akademie der Legenden und Tempelanlage zu Llabelas Enoreth er\u00f6ffnete. Heute beschert sie dank der sicheren Passage \u00fcber den Delimbyr der Drukar Lautwasser viele G\u00e4ste.<\/p>\n<p><span style=\"line-height: 1.5;\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/TownofLoudwater.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-7074\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/TownofLoudwater.jpg?resize=270%2C183&#038;ssl=1\" alt=\"Loudwater\" width=\"270\" height=\"183\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/TownofLoudwater.jpg?resize=300%2C203&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/TownofLoudwater.jpg?w=582&amp;ssl=1 582w\" sizes=\"(max-width: 270px) 100vw, 270px\" \/><\/a>Kurz nach Lautwasser brachte Rift beunruhigende Berichte von der n\u00e4chsten Hurmdrukar im Osten in Erfahrung. Die Drukar soll von einem Geheimbund namens Zentharim unterwandert worden zu sein. F\u00fcr mich klangen seine Beschreibungen nach einer Tyrannenherrschaft. Lyari und Rift f\u00fchrten lange Diskussionen, ob es unsere Pflicht sei, diesen offensichtlichen Ungerechtigkeiten entgegenzutreten. Schlie\u00dflich entschieden wir uns, unsere Reise noch vor Llorkh gen Norden fortzusetzen. In einer kleinen Aurdrukar auf dem Weg\u00a0kam es erneut zu Remarglary der Beiden.<\/span><\/p>\n<p>Am sp\u00e4ten Nachmittag qu\u00e4lten sich zwei schwer beladene und mit Planen abgedeckte Wagen\u00a0durch die mittlerweile schroffe und rauh gewordene Landschaft. Es war absehbar, dass sich unsere Wege in einiger Zeit kreuzen w\u00fcrden&#8230; Wir setzten den Unseren unbeirrt fort und erwarteten die\u00a0Begenung in der Hoffnung auf Neuigkeiten aus der Region und ein wenig Abwechslung \u00a0zur bald anstehenden Rast&#8230;<\/p>\n<p>Der Hurmilithar aus Tiefwasser hrunnar Meibfilio war gemeinsam mit seinen zwei Gehilfen urspr\u00fcnglich auf dem Weg in eine nord\u00f6stlich gelegene Feste, die er Orkfels nannte. Ein \u00dcberfall durch Goblins zwangen ihn zur Umkehr. Nachdem ihm klar wurde, dass s<span style=\"line-height: 1.5;\">eine angeheuerten drei Wachen einen aussichtslosen Kampf fochten und die Niederlage unabwendbar erschien, trat er die Flucht an&#8230;<\/span><\/p>\n<p><span style=\"line-height: 1.5;\"> Anf\u00e4nglich sehr vorsichtig und zur\u00fcckhaltend war es wohl seine verzweifelte Lage, die ihn dazu brachte uns zu vertrauen&#8230; Seine Bedenken beiseite schiebend bat er uns um Thalorn. Die Festung hatte vor kurzem eine Belagerung durch Orken \u00fcberstanden. Der Ilithar witterte seine Chance, hatte in Lebensmittelvor\u00e4te und n\u00fctzliche Alltagswaren investiert und hoffte nun auf einen guten Ilith. Nach dem \u00dcberfall bef\u00fcrchtete er nun jedoch\u00a0seine Waren an die Herrscher von Llork zu verlieren, denen er offensichtlich nur geringe Sympathie entgegenbrachte.\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&#8230; Trotz der ausf\u00fchrlichen und glaubw\u00fcrdigen Schilderungen kamen mir seine Murmelings irgendwie olvisch vor. Wiedereinmal mahnten mich nicht die gesprochenen, sondern die unausgesprochenen Rem zur Vorsicht. Schon nach wenigen Nachfragen wurde klar, dass dies auf eine sonderbare weise mit mir als Dwar zu tun haben musste, denn er erh\u00f6hte schon auf meine erste Frage hin unaufgefordert sein ohnehin sehr gro\u00dfz\u00fcgiges Angebot&#8230;<\/p>\n<p>Wie sich sp\u00e4ter herausstellte, hatte er wohl bef\u00fcrchtet, dass ich nicht bereit w\u00e4re, in eine Region zu reisen, in der Dwar nur \u00e4u\u00dferst ungern gesehene G\u00e4ste waren. PAH! Als Diener des Seelenschmieds empfand ich diese Lage\u00a0vielmehr\u00a0als Pr\u00fcfung und Herausforderung, die ich ohne jedes Z\u00f6gern auch ohne Bezahlung angenommen h\u00e4tte! F\u00fcr die Ehre und das Ansehen meines Volkes einzustehen, zu streiten und wenn n\u00f6tig einigen Hurm ihre verdrehten B\u00e4rte zu entwirren war keine Frage des Aur &#8230;<\/p>\n<p>Meibfilio selbst schien keine derartigen Vorbehalte gegen das st\u00e4mmige Volk zu hegen, konnte die Ursachen daf\u00fcr jedoch auch nicht weiter erkl\u00e4ren. Er vermutete, dass Geschehnisse in der Vergangenheit dazu gef\u00fchrt hatten.<\/p>\n<p>Die gemeinsame Nachtrast verlief ereignislos und nachdem wir unsere Wagen umgepackt und kleinere Vorbereitungen getroffen hatten, trat ich abermals die Aufgabe als Karavanenwache an&#8230;<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Hergos kam ich mit einem der Gehilfen ins Gespr\u00e4ch und rang ihm das Versprechen ab, f\u00fcr mich mehr \u00fcber diese seltsame Abneigung gegen Dwar herauszufinden, wenn wir Orkfels sicher erreichen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Als wir uns dem W\u00e4ldchen des vergangenen Hinterhalts n\u00e4herten, offenbarte sich in wirren Murmelings, dass noch viel Wurn den Dessarin herunterfliessen w\u00fcrde, bis meine Reisegemeinschaft eine eingespielte Formation bilden w\u00fcrde&#8230; In mir stiegen sehns\u00fcchtige Erinnerungen an die gut ausgebildeten und schlagkr\u00e4ftigen Vettern des Ordens\u00a0des heiligen Schildes auf, die sich Schulter an Schulter, ohne viele Rem und unter einem klaren Kommando jeder Gefahr entgegenstellten&#8230;<\/p>\n<p>Unser Verteidigungswall glich hingegen eher einem Haufen loser Steine und unser Auftraggeber h\u00e4tte dies\u00a0beinahe mit seinem Leben bezahlt&#8230; Der erwartete Angriff erfolgte strategisch gut geplant und nutzte sowohl Gel\u00e4nde, als auch die langgezogene Reiseformation geschickt aus. <span style=\"line-height: 1.5;\">Wie sich herausstellte wurde er von einem Orkenf\u00fchrer geleitet, der eine Gruppe von Goblinwurgym befehligte. Diese machten sich die Schnelligkeit ihrer Warge zu nutze, um unsere kleine Wagengruppe auf einer weit ausladenden Lichtung in die Zange zu nehmen. W\u00e4hrend der Ork aus sicherer Entfernung mit seinen Bogen den Kampf er\u00f6ffnete und grunzende Kommandos br\u00fcllte, brachen die Wargreiter\u00a0 aus ihren Verstecken und \u00fcberwanden die Strecke zu uns innerhalb weniger Augenblicke.<\/span><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/warg_by_irkis-d5oehlo.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\" size-medium wp-image-7449 alignright\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/warg_by_irkis-d5oehlo.jpg?resize=300%2C204&#038;ssl=1\" alt=\"warg\" width=\"300\" height=\"204\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/warg_by_irkis-d5oehlo.jpg?resize=300%2C204&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/warg_by_irkis-d5oehlo.jpg?w=799&amp;ssl=1 799w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Obwohl ich wie besprochen auf dem Kutschbock des zweiten Wagens meinen Platz eingenommen hatte, stellte sich schnell heraus, dass der Schutz des ersten Wagens str\u00e4flich vernachl\u00e4ssigt worden war. Meibfilio wurde\u00a0bald das Ziel zweier Wurfspeere. Die Zugtiere scheuten im Angesicht der Warge, waren nur schwer zu kontrollieren und verlie\u00dfen den Pfad.Die Gr\u00fcnh\u00e4ute mussten trotz des kurzen Durcheinanders ihren \u00dcbermut mit Blut und letztlich mit ihrem Leben bezahlen&#8230;<\/p>\n<p>Meibfilio konnte rechtzeitig geheilt werden, \u00fcberlebte\u00a0das Gefecht allerdings nur mit Gl\u00fcck. Auch Lyari machte schmerzhafte Bekanntschaft mit den scharfen kr\u00e4ftigen Reissz\u00e4hnen der Warge&#8230; Asconion sprang zu alledem, wie ich sp\u00e4ter erfuhr, vom Wagen und sah sich kurz darauf alleine mehreren Angreifern gegen\u00fcber, konnte diesen jedoch mithilfe seiner Marnarnspinnereien entkommen. Rift, der bisher keine Gelegenheit ausgelassen hatte, seine Abscheu gegen Blutvergie\u00dfen mit ausschweifenden Rem zu betonen, erwies sich keineswegs als wehrlos. Doch anstatt dem Feind selbst Auge in Auge entgegenzutreten beschwor und befehligte er zwei B\u00e4ren, die mit ihren kr\u00e4ftigen Pranken die Warge in blutige Klumpen aus Fleisch und Knochen verwandelten&#8230; \u00a0Den Befehl zum Arglary zu geben und sich hinter seinen Verb\u00fcndeten zu verkriechen erscheint f\u00fcr mich besonders im Zusammenhang mit seine verworrenen Vorstellungen von Gewaltlosigkeit nur wenig ehrenvoll! &#8230; Er bestand zudem darauf, einen der Goblinw\u00fcrmer am Leben zu lassen, um ihn sp\u00e4ter zu befragen.<\/p>\n<p>Nachdem die Wunden versorgt und der von den Gr\u00fcnh\u00e4uten erbeutete Glander geborgen waren, setzten wir unseren Weg zur Feste fort&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Die Feste Orkfels<\/strong><\/p>\n<p>Die Spuren der Belagerung waren weithin sichtbar. Zertrammpelte B\u00fcsche, gerodete B\u00e4ume sowie unz\u00e4hlige\u00a0geschw\u00e4rtze verwaiste \ufffcFeuerstellen \u00fcberzogen das sonst eher karge Landschaftsbild. Die Festung schien jedoch kaum besch\u00e4digt. Solides Mauerwerk, geschickt angeordnete Verteitigungsanlagen umgeben von einem mit Pf\u00e4hlen gespickten Graben hatten dem Ansturm der Orken getrotzt. Eine einzelne Mauerfront musste schon vor langer Zeit eingest\u00fcrzt sein. An ihre Stelle war eine mindestens 15 Schritt durchmessende schwere und reich verzierte Bronzescheibe getreten, in welcher sich die Sonnenstrahlen wiederspiegelten und so der Feste eine ungwohnte Einzigartigkeit verlieh.<\/p>\n<p>Empfangen w\u00fcrden wir von ger\u00fcsteten Wachsoldaten mit dem Wappenrock von Orkfels, die jedem meiner Blicke auswichen oder diese offensichtlich ignorierten. Der Hauptmann der Garde hrunnar Nolan f\u00fchrte uns ins Innere der Feste, die mit ihren engen Gassen und mehrst\u00f6ckigen Steinh\u00e4usern gesch\u00e4tzten 500 Einwohnern und bei Bedarf etwa ebensovielen Kriegern Platz bieten mochte.<\/p>\n<p>Wir halfen beim Abladen der Vorr\u00e4te, verabredeten uns mit Meibfilio f\u00fcr den n\u00e4chsten Morgen und nahmen im Anschluss an einer langen Tafel in der Garnison Platz.<\/p>\n<p>Nolan erkundigte sich nach den Vorkommissen, bot ums eine kostenlose Unterkunft in der Garnison an und gab uns einen ersten \u00dcberblick \u00fcber die aktuelle Lage der Feste. Obwohl er mir keine offebsichtliche Feindseeligkeit entgegenbrachte, blieb auch er reserviert und schien alle Gebote der Gastfreundschaft zu ignorieren. So blieb mein Krug bis zum Ende unserer Unterhaltung ungef\u00fcllt&#8230; Vielleicht war aber auch Auraun in der Wachstube der Hurm, die dieses bekannterma\u00dfen nicht so gut vertrugen, grunds\u00e4tzlich ausgeschlossen. Ich nahm Nolans Angebot ohne zu Z\u00f6gern an. Er k\u00fcndete eine Belohnung sowie eine weitere Unterhaltung mit dem Kommandanten der Feste an und verabschiedete sich.<\/p>\n<p><span style=\"line-height: 1.5;\">Auf Damils Wunsch hin gingen wir auf ein Auraun ins &#8222;L\u00f6wenmaul&#8220; &#8211; neben dem &#8222;Kohlmann&#8220; eine der beiden Aurdrukars der Feste&#8230; <\/span><\/p>\n<p><span style=\"line-height: 1.5;\">Die vom Hauptmann ge\u00fcbte Zur\u00fcckhaltung mirgegen\u00fcber wurde von von den einfachen K\u00e4mpfern kaum geteilt. Obwohl das Auraun f\u00fcr Hurm von guter Qualit\u00e4t war, hinterlie\u00df es bei mir einen schalen Nachgeschmack!\u00a0<\/span>Zur Sperrstunde, die nur f\u00fcr Krieger zu gelten schien, ging ich mit Rift zur Garnison. Auf dem Weg mahnte mich Rift zur Vorsicht. Ich solle mich in der Feste m\u00f6glichst nicht den Blicken der Bewohner entziehen, da dies nur zu Murmelings f\u00fchren w\u00fcrde&#8230; Zudem berichtete er kurz von seinem Besuch im einzigen Tempel. Der Horm des Helm war f\u00fcr sein Geschichtswissen bekannt, allerdings derzeit in einer Drukar ausserhalb der Feste unterwegs&#8230; Schlie\u00dflich\u00a0bezogen wir unser Nachtlager&#8230;<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen suchte ich die \u00f6rtliche Telormar auf&#8230; Sie war gepflegt, f\u00fcr Hurm pragmatisch eingerichtet und verf\u00fcgte \u00fcber mehrere Arbeitspl\u00e4tze. Ich bot dem Telor im Austausch zur Nutzung meine Dienste an. Er murmelte irgendetwas von &#8222;Wegwerfen&#8220; und verwehrte mir den Zugang zu seinen Werkst\u00e4tten. Es war sein gutes Recht als Meister der Esse, dessen Entscheidung ich akzeptieren musste. Auch wenn ich innerlich gl\u00fchte, belie\u00df ich es dabei. <em>Um dieses Eisen gerade zu biegen, musste es erst an einer anderen Stelle erhitzt werden!<\/em> Ich\u00a0suchte mir einen Felsen in der Mitte\u00a0des Innenhofs und versenkte mich in die Lehren des Seelenschmieds.<em> Sollte sich im Gem\u00e4uer auch nur ein Stein l\u00f6sen, w\u00fcrde man dies mit Sicherheit mir anlasten&#8230; Aber ich werde mich weder verstecken noch verbiegen! Sie sollen sehen, dass ein Dwar mit eisernem Willen\u00a0ihre Feste betreten hat!<\/em><\/p>\n<p>Meibfilio gew\u00e4hrte uns ein Vorkaufsrecht zu fairen Preisen. Ich erwarb einen kleinen Kristall auf einer kleinen blankpolierten Silverplatte, welcher &#8211; angebracht auf einem Schild -den Tr\u00e4ger vor\u00a0Blickangriffen bewahren konnte. Zudem tauschten wir einige Schmuck- und Wertgegenst\u00e4nde gegen Edelsteine.<\/p>\n<p>Der Kommandant der Feste hrunnar Galen Horak zeigte sich als\u00a0entschlossener, geradliniger und angenehm pragmatischer Anf\u00fchrer. Er berichtete uns von den\u00a0seit Generationen wiederkehrenden Angriffen der Orks auf diese Feste und gew\u00e4hrte uns einen Blick auf die taktischen Karten. <a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Bild3_20150410165323901.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-7541 alignleft\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Bild3_20150410165323901.jpg?resize=405%2C181&#038;ssl=1\" alt=\"taktische Karte\" width=\"405\" height=\"181\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Bild3_20150410165323901.jpg?resize=300%2C134&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Bild3_20150410165323901.jpg?w=424&amp;ssl=1 424w\" sizes=\"(max-width: 405px) 100vw, 405px\" \/><\/a>Auch dieses mal war es gelungen, die Gr\u00fcnh\u00e4ute abzuwehren, allerdings berichteten seine Norothxoth, dass noch immer einige Orken in Umgegend ihr Unwesen Trieben. Bei dieser Gelegenheit verschaffte ich mir auch zugleich einen \u00dcberblick \u00fcber die nahegelegene Region, in der wir die Spur des verlorenen Hammers aufnehmen wollten. Mir fiel auf, dass die Karte kaum Aufzeichnungen \u00fcber den Untergrund enthielt. Harok \u00fcbergab uns eine stattliche Summe Aur und bot uns gro\u00dfz\u00fcgige Bezahlung f\u00fcr weitere Thalorn an.<\/p>\n<p>Nachdem er mir den Grund f\u00fcr die Vorbehalte gegen das st\u00e4mmige Volk der Dwar erl\u00e4utert hatte, stimmte auch ich zu. Wir erhielten jeder ein Schriftst\u00fcck, welches best\u00e4tigte, \u00a0dass wir in seinem Auftrag unterwegs waren. Einen mir angebotenen Wappenrock lehnte ich hingegen entschlossen ab.<\/p>\n<p>Unser erster Auftrag bestand darin, zwei verlorene Sp\u00e4her aufzufinden und den Geschehnissen in einer Drukar namens &#8222;Dreifels&#8220; auf den Grund zu gehen. Dreifels war nur wenige Tage entfernt und\u00a0durch seine abseitige Lage nahe der Mar eigendlich sicher. Dennoch war dort vor einiger Zeit ein weiterer Sp\u00e4her spurlos verschwunden. In Zeiten des Gelm bescherte die Drukar durch seine Edelsteinmine der Feste ein gutes Einkommen und dies sollte wohl auch so bleiben.<\/p>\n<p>Die W\u00e4lle der Feste \u00a0wurden vor mehreren Generationen der Hurm nur ein einziges Mal durchbrochen. Es hei\u00dft, dass Dwar die Mauer durch einen gezielten Delveneinsturz hatten in sich zusammenbrechen lassen und gemeinsame Sache mit den\u00a0Orken gemacht h\u00e4tten, um die Feste zu st\u00fcrzen. Um welche Dwar es sich dabei gehandelt haben sollte sei unbekannt&#8230; Die Delven seien mittlerweile gesichert. Die Bruchstelle wurde nachtr\u00e4glich mit der bronzenen Scheibe versiegelt und erinnerte an den angeblichen Bedorn der Dwar. <em>Kein wahrhaftiges Kind Moradins w\u00fcrde sich mit Orken verb\u00fcnden&#8230; Wa<\/em><i>ren es abtr\u00fcnnige meines Volkes, Graudwar, Duergar? Oder wollten die Dwar den Hurm in Wahrheit bei ihrem Arglary gegen die Gr\u00fcnhaute beistehen, hatten die Belagerung untergraben und es kam zu einem Unfall? Was war der wahre Grund f\u00fcr die wiederkehrenden Angriffe?War es der blanke Hass der Orken gegen die Bewohner der Feste? <\/i><em>Ein weiteres Mal warf die Geschichte ihre Schatten! Es war an der<\/em><i> Zeit, die auf den ersten Blick unergr\u00fcndlich scheinenden Delven mit Wahrheit zu erhellen!<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Der Weg zur Thandrukar Dreistein<\/strong><\/p>\n<p>Noch am gleichen Tag brachen wir nach Nordosten auf, hinein ins Vorgebirge der Graugipfelberge &#8230; Die Behelfsbr\u00fccken seien, wenn auch provisorisch, wieder hergestellt&#8230; Wir teilten doppelte Wachen f\u00fcr die Nacht ein, doch diese verlief unerwartet ohne erw\u00e4hnenswerte Vorkommnisse.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag erreichten wir den ersten Flusslauf. Dieser bahnte sich seinen Weg in einer kleinen Schlucht. Die Taue der Br\u00fcckenkonstruktion waren durch eine scharfe Klinge gekappt worden und kurzzeitig breitete sich Ratlosigkeit aus&#8230;<\/p>\n<p>Lyari \u00a0wirkte auf eine so<a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/sp__broken_bridge_by_jenova87-d6cer0n_20150404172440805.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\" size-medium wp-image-7482 alignright\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/sp__broken_bridge_by_jenova87-d6cer0n_20150404172440805.jpg?resize=300%2C197&#038;ssl=1\" alt=\"Br\u00fccke \" width=\"300\" height=\"197\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/sp__broken_bridge_by_jenova87-d6cer0n_20150404172440805.jpg?resize=300%2C197&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/sp__broken_bridge_by_jenova87-d6cer0n_20150404172440805.jpg?w=519&amp;ssl=1 519w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>nderbare Weise abwesend und entfernte sich zielstrebig \u00a0in Richtung eines nahegelegenes W\u00e4ldchens. Wir folgten ihm in einigem Abstand und waren mehr als \u00fcberrascht, als der Olv in einer Grube aus Bl\u00e4ttern, Astwerk und Largh zu graben begann. Es dauerte keine Pfeifenl\u00e4nge bis er die Leichen der zwei vermissten Norothxoth freilegte&#8230;Die beiden wurden scheinbar w\u00e4hrend eines Arglarys vor etwa 2 bis 3 Wochen von Stich- und Klingenwaffen schwer verwundet und schlie\u00dflich t\u00f6dlich verletzt. Sie waren vollst\u00e4ndig gepl\u00fcndert und trugen bis auf Ihre Wappenr\u00f6cke und ihre Stiefel kein pers\u00f6nliches Hab und Gut bei sich. Damil f\u00f6rderte dennoch einen versteckten Brief einer geliebten Hurm aus Orkfels aus einem der Stiefel zu Tage, der allerdings keinerlei neue Erkenntnisse preisgab. Um den Hinterbliebenen ein Andenken zur Trauer zu \u00fcberreichen, schnitt ich den Beiden jeweils eine Haarstr\u00e4hne ab und verstaute sie sicher in meinem Beutel.<\/p>\n<p>Bei der n\u00e4heren Untersuchung der Umgebung war es abermals Damil, dem Schleifspuren auffielen, welche von der Br\u00fccke bis zum Versteck der Toten f\u00fchrten. Seltsam daran war jedoch, dass die Schleifspur der zweiten Leiche erst mitten auf dem Weg ihren Anfang nahm, ohne dass wir Hinweise \u00a0fanden, wie es dazu gekommen sein mochte.\u00a0<em>Vielleicht hatte einer den Anderen hinter sich hergezogen und ist dann selbst zusammengebrochen. Doch wer h\u00e4tte die Beiden dann im Vudd verscharrt, ohne selbst Spuren zu hinterlassen?<\/em><\/p>\n<p>W\u00e4hrend Lyari sich inmitten der B\u00e4ume in eine Art Trance versetzte und Rift in Gestalt eines Frus tiefer in die Vudds kroch, machte ich mich mit Damil daran die Br\u00fccke zu reparieren. Mehrere gezielte W\u00fcrfe des Hurm waren n\u00f6tig um den Wurfanker an der richtigen Stelle zu verkeilen. Gemeinsam zogen wir dir besch\u00e4digte Holzbr\u00fccke nach oben und und verknoteten die Enden mit einem weiteren Seil&#8230; Die \u00dcberquerung der Br\u00fccke sollte nun trotz fehlender oder zerborstener Blanken ohne Reittiere gefahrlos m\u00f6glich sein.<\/p>\n<p>Rift tauchte mit dem mittlerweile vertrauten stolzen Ausdruck\u00a0von \u00fcberlegenem Wissen\u00a0aus dem Gestr\u00fcpp auf und berichtete davon, dass er mit dem Vudd gesprochen habe&#8230; Dieser habe Lyari bewusst zu den Leichen gef\u00fchrt. Die Sp\u00e4her seien von &#8222;fehlgeleiteten&#8220; Wesen get\u00f6tet bzw. hierher gebracht worden. Was sich auf der n\u00f6rdlichen Seite des Flusses abgespielt habe, k\u00f6nne er nicht sagen, da dort der sprechende Vudd nicht beheimatet sei&#8230; Zuerst dachte ich, dass Rift zu viele falsche Pilze verspeist hatte, aber er schien seine Rem ernst zu meinen und belie\u00df es auch dabei&#8230; Ich verzichtete auf weitere Fragen!<\/p>\n<p>Lyari wollte die besch\u00e4digten Br\u00fcckenteile ausbessern, um uns sp\u00e4ter mit den\u00a0Reittieren zu folgen.<\/p>\n<p>Der Vudd war dicht und bildete einen schier undurchdringliches Chaos aus Pflanzen, umgest\u00fcrtzten und abermals bewachsenen B\u00e4umen und Astwerk. Von Mauern aus Gr\u00fcnzeug ges\u00e4umt f\u00fchrte ein schmaler Pfad in die vom Blattwerk verdunkelten Gurnvossen. Trotz meiner Bem\u00fchungen konnte ich weder Steine, Felsen noch einen rechten Winkel ausmachen&#8230; um mein Gleichgewicht zu bewahren heftete ich meinen Blick stur auf den Pfad und versuchte meine Umgebung aus meinem Kopf zu verbannen und einen Stiefel vor den anderen zusetzen, was genau solange funktionierte bis dieses elende Wurzelwerk den Pfad mit unz\u00e4hligen Fallstricken durchzog&#8230;<\/p>\n<p>Nach mehreren Stunden Marsch verk\u00fcndete Rift, dass dies ein geeigneter Ort f\u00fcr unsere Nachtruhe w\u00e4re. F\u00fcr mich war keinerlei Unterschied ersichtlich und ich h\u00e4tte viel daf\u00fcr gegeben, diese unwirkliche Gegend durch einen Gewaltmarsch schnell hinter mir zu lassen, doch meine Begleiter lie\u00dfen sich trotz entschiedener Verhandlungen nicht umstimmen. Also befreite ich meinen Schlafplatz so gut es eben ging von Gr\u00fcnzeug und grub mir wie ein Gnur eine Erdkuhle&#8230; An Ruhe oder Schlaf war jedoch kaum zu denken, denn schon kurz nachdem die letzten Sonnenstrahlen ihren Weg durchs Bl\u00e4tterdach fanden, schien unsere Umgebung aufs neue zum Leben zu erwachen&#8230; <em>Es war der erste wirkliche Vudd, den ich betrat&#8230; ein wahrgewordener Albtraum! Und doch war\u00a0ich fest entschlossen keine Schw\u00e4che zu zeigen!<\/em><\/p>\n<p>Der Pfad suchte und fand schlie\u00dflich die N\u00e4he zum Fluss, sodass wir unsere Reise am n\u00e4chsten Tag mit einer klaren Orientierung flussaufw\u00e4rts fortsetzen konnten. Als sich meine\u00a0Stiefel ein weiteres Mal in einer der Wurzeln verfingen, ersp\u00e4hte ich im Augenwinkel eine h\u00f6lzerne Plattform im Ge\u00e4st, von welcher man den Pfad sehr gut \u00fcberwachen konnte. Diese war jedoch verlassen und schien seit l\u00e4ngerer Zeit nicht mehr genutzt worden zu sein&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Dreistein<\/strong><\/p>\n<p>Am sp\u00e4ten\u00a0Nachmittag hatten wir es endlich geschafft! Das erste, was wir von der Drukar &#8222;Dreistein&#8220; erblickten war eine mit unz\u00e4hligen Schn<a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Dreistein.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-8038\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Dreistein.jpg?resize=263%2C263&#038;ssl=1\" alt=\"Dreistein\" width=\"263\" height=\"263\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Dreistein.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Dreistein.jpg?resize=270%2C270&amp;ssl=1 270w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Dreistein.jpg?resize=230%2C230&amp;ssl=1 230w\" sizes=\"(max-width: 263px) 100vw, 263px\" \/><\/a>\u00f6rkeln verzierte, aber solide gearbeitete h\u00f6lzerne Br\u00fccke. Eine gut tausend Schritt entfernte und etwa 20 Dwar hohe Felskante zerteilte Vudd und Fluss gleicherma\u00dfen. Die Wurlur trieben das Rad einer M\u00fchle an, st\u00fcrzten danach in die Tiefe und sammelten sich am Fuss der Kante in einem See, der von einigen zeltartigen\u00a0H\u00fctten und einer Hand voll Holzbauten umringt wurde.<\/p>\n<p>Der Anblick pfeiferauchender Hurm, spielender J\u00fcnglinge, sowie\u00a0des ruhig daliegende Sees im Sonnenuntergang lie\u00df weder auf eine erh\u00f6hte Wachsamkeit, noch auf eine\u00a0sofortige Bereitschaft zum Arglary schlie\u00dfen &#8230;<\/p>\n<p>Unser Misstrauen wurde zudem durch einen Oger geweckt, der sich von der M\u00fchle aus unserem Sichtfeld bewegte&#8230; Der Dorfschulze begr\u00fc\u00dfte uns alle \u00fcberraschend gastfreundlich und erkl\u00e4rte sich &#8211; nachdem wir ihm das Schreiben des Kommandanten gezeigt hatten &#8211; sogar bereit den Dorfrat zusammenzurufen, um all unsere Fragen zu beantworten&#8230;<\/p>\n<p>Er oder vielmehr seine Frau bat uns zudem um Hilfe. Ihr Sohn sei seit einigerzeit krank und rede im Schlaf, als sei er von fremden Seelen besessen. Weder unsere Heilk\u00fcnste, Gebete oder Zauber best\u00e4tigten diese Vermutungen. Rift verbrachte einige Zeit mit dem J\u00fcngling und vermutete, dass der Junge irgendetwas gesehen oder geh\u00f6rt hatte, dass ihn nachhaltig verst\u00f6rt hatte und er uns und seiner Familie deshalb L\u00fcgen aufgetischt hatte&#8230; \u00a0Wir nahmen uns vor, ihn am n\u00e4chsten Morgen nochmals zur Rede zu stellen&#8230;<\/p>\n<p>Wir erfuhren von einem einzigen Schrein, der sich auf der anderen Seite des Sees befinden solle. Dieser schien einem eher selten verehrten Hurmgott hrunnar &#8222;Hoar&#8220; geweiht zu sein. <a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Hoar_symbol.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-7775 alignright\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Hoar_symbol.jpg?resize=200%2C201&#038;ssl=1\" alt=\"Hoar_symbol\" width=\"200\" height=\"201\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Hoar_symbol.jpg?w=200&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Hoar_symbol.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w\" sizes=\"(max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a>Gl\u00fccklicherweise fand ich einen\u00a0kurzen Eintrag in dem Nachschlagewerk \u00fcber Riten und Religionen Faeruns. Die dortigen Aufzeichungen warfen jedoch mehr Fragen auf, als sie beantworteten.. Hoar war demnach ein\u00a0Patron, der auf Unrecht unmittelbare und harte Vergeltung forderte. Er steht angeblich auch jenen bei, die ihre gerechte Rache verfolgen&#8230; <em>all dies schien irgendwie weder zur Drukar, noch zu seinen Bewohnern zu passen&#8230;<\/em><\/p>\n<p>Es dauerte Stunden bis sich alle Mitglieder des Dorfrates eingefunden hatten. J\u00e4ger, Telor, Fischer, alle waren sie nach und nach gekommen&#8230;<\/p>\n<p>Rift hatte scheinbar vom Kommandanten von Orkfels weitere Instruktionen erhalten, denn er forderte Dreistein auf, die aufgrund der Belagerung ausgefallene Edelsteinlieferung m\u00f6glichst schnell nachzuholen&#8230; Ich war mir nicht sicher, ob dies angesichts der streunenden Gr\u00fcnh\u00e4ute wirklich eine gute Idee war, f\u00fcgte mich jedoch der\u00a0Entscheidung des Kommandanten und bot unsere Hilfe beim Schutz des Transports an. Der Dorfrat stellte jedoch fest, dass dies zun\u00e4chst mehrere Tage Arbeit in den Mienen bedeuten w\u00fcrde. W\u00e4hrend der Belagerung wurde der Abbau scheinbar eingestellt&#8230; Angeblich, da man sich in dieser Zeit auf die Sicherung des Dorfes h\u00e4tte konzentrieren m\u00fcssen. <em>Ich hatte allerdings eher den Eindruck, dass dies als Vorwandt f\u00fcr eine l\u00e4ngere Auszeit verwendet wurde. Die Tatsache, dass eine Monatslieferung nur wenige Tage der Arbeit bedurfte, best\u00e4tigte meine Vermutung, dass man hier Arbeit und Pflichterf\u00fcllung nicht gerade mit Feuereifer nachging.<\/em><\/p>\n<p>Ich bat den Dorfrat darum, den Minen mit eigenen Augen einen Besuch abzustatten zu d\u00fcrfen. Die Besichtigung wurde f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag vereinbart. Bei dieser Gelegenheit nutzte ich meinen Kristall des wahren Blickes. <em>Alles schien so zu sein, wie es wir es sahen&#8230;<\/em><\/p>\n<p>Angesprochen auf den Oger, der von den Hurm &#8222;Amar&#8220; genannt wurde war die Runde erstaunt \u00fcber unser Misstrauen. Man habe sich mit Amar bereits vor langer Zeit auf eine friedliche Handelsbeziehung geeinigt. <em>Meine Barthaare kr\u00e4uselten sich allein bei der Vorstellun! \u00a0Noch nie hatte ich von einem solchen Ilith geh\u00f6rt&#8230; Aber stand es mir als Dwar zu, die B\u00fcndnisse der Hurm, die ohnehin an einem derart feindseeligen Ort inmitten der Vudds leben mussten, in Zweifel zu ziehen?<\/em><\/p>\n<p>Dem Glauben an ihren Gott Hoar schienen\u00a0die Bewohner mit der gleichen, fast nachl\u00e4ssigen Tr\u00e4gheit zu verfolgen, wie ihre sonstigen Aufgaben. Der J\u00fcnger Hoars hatte zwar unter Anderem die Aufgabe Unrecht anzuklagen&#8230; Entscheidungen wurden allederdings gemeinsam im Dorfrat gef\u00e4llt.<\/p>\n<p>Wir erkundigten uns noch nach dem vermissten Sp\u00e4her der Feste und erfuhren, dass dieser hier vor einigen Wochen nach einem n\u00e4chtlichen Rundgang einfach nicht mehr aufgetaucht war. Jegliche Anstrengungen der Suche durch die Dorfbewohner w\u00e4ren fehlgeschlagen. Wir erhielten jedoch keinerlei Anhaltspunkte f\u00fcr seinen Verbleib&#8230; Wie viele Norothxoth habe er kein Spuren hinterlassen&#8230;<\/p>\n<p>Kurz bevor sich die Runde aufl\u00f6ste, bat ich den Telor um die morgendliche Nutzung seiner Werkst\u00e4tten. Ohne Z\u00f6gern erhielt ich die Zustimmung.<\/p>\n<p><em>Irgenderwas war hier trotz Alledem faul und ich hatte das eindringliche Gef\u00fchl am Bart herumgef\u00fchrt zu werden!<\/em><\/p>\n<p>Die Nacht verging ereignislos und in den fr\u00fchen Morgenstunden nahm ich meine Arbeit in der Telormar auf. Wie zu erwarten war, musste die Esse zun\u00e4chst erhitzt werden und war offensichtlich seit einiger Zeit nicht mehr genutzt worden&#8230; Hammerschlag f\u00fcr Hammerschlag rezitierte ich die Lehren des Allvaters und bat ihn um Torgelm in dieser dwarfeindlichen Umgebung von Vudd und Wurlur!\u00a0<em>Was tat ich hier? Im Vorgebirge einer der ehemals ruhmreichsten Dwarreiche schmiedete ich inmitten von Hurm, die mit einem Oger paktierten eine Ros f\u00fcr ein orkisches Halbblut&#8230;\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Der Telor war kein Handwerker aus Leidenschaft, sondern hatte sich der Aufgabe aus Mangel angenommen. Um sein Vertrauen zu erlangen tauschte ich Tabak mit ihm und nahm mir die Zeit f\u00fcr ein gemeinsames Pfeifchen&#8230; Er erz\u00e4hlte mir, dass der eigendliche Horm des Hoar aufgrund seines Alters vor einem halben Dutzend Wintern Dreistein verlassen und seine Aufgaben an seinen Sch\u00fcler \u00fcbertragen habe. Zudem erkundigte ich mich \u00fcber die Verteidigunspl\u00e4ne im Falle eines Angriffs&#8230; Doch der Telor schien dies unerkl\u00e4rlicherweise f\u00fcr wenig wahrscheinlich zu halten&#8230;<\/p>\n<p>Am Nachmittag versammelten wir uns und teilten unsere alles in allem ern\u00fcchternd ausfallenden Erkenntnisse:<\/p>\n<p>Rift hatte von einer kleinen aber scheinbar unbedeutenden Familienfehde &#8211; ausgel\u00f6st durch eine junge Liebschaft -erfahren und unsere Besichtigung der Mienenstollen in die Wege geleitet&#8230;<\/p>\n<p><span style=\"line-height: 1.5;\">Unser neuer Begleiter hatte ein olvisches Findelkind augemacht, dass nun von Hurm gro\u00dfgezogen wurde&#8230;<\/span><\/p>\n<p>Damil hatte den in die Felswand geschlagenen Schrein des Hoar aufgesucht, der sich als solide gearbeitete Tempelanlage entpuppte. Darsam Wurn war dort nicht zu bekommen, was meine Vermutung best\u00e4tigte, dass der Junge entweder die Gunst seines Gottes verloren, nie genossen, oder schlicht nicht in der Lage war Darsamrem zu sprechen. Ich beschloss dies Tempelanlage sp\u00e4ter n\u00e4her in Augenschein zu nehmen&#8230; Vielleicht k\u00f6nnte ich mehr \u00fcber seine vorherige Nutzung in Erfahrung bringen&#8230;<\/p>\n<p>Meine nachdr\u00fcckliche Befragung des l\u00fcgenden Bengels f\u00f6rderte trotz Einsatz von unterst\u00fctzenden Gebeten keine Ergebnisse zu Tage.<\/p>\n<p>Lyari war der einzige, der auf wirklich Ungew\u00f6hnliches gesto\u00dfen war!&#8230; Er endeckte mithilfe seiner olvischen Begabungen inmitten des Vudds eine nach Oger stinkende Kellerluke, \u00a0vor deren Zugang jemand vesucht hatte Spuren zu verwischen&#8230; Der Oger sollte nach Aussage des Rates eigendlich in einer v\u00f6llig anderen Richtung hausen&#8230; Wir entschlossen uns dennoch, diese erst nach der bereits vereinbarten Mienenbesichtigung n\u00e4her zu untersuchen.<\/p>\n<p>Begleitet vom Fischer setzten wir mit einem der kleinen Boote zum Wasserfall \u00fcber und erkundeten die Edelsteinmine. Bewacht, oder besser bewohnt wurden die Delven von einem \u00e4lteren Hurm, dessen Geist eher dem eines J\u00fcnglings zu gleichen schien. <em>Hier k\u00f6nnte eine Handvoll t\u00fcchtiger Delvendwar innerhalb k\u00fcrzester Zeit ein Verm\u00f6gen abbauen&#8230; <\/em>Der Alte hatte hinter einem Stein einen Beutel mit einer Fackel, einem Trank und Armbrustbolzen verborgen, reagierte darauf angesprochen allerdings eher emp\u00f6rt, als ernsthaft verd\u00e4chtig&#8230;<\/p>\n<p><span style=\"line-height: 1.5;\">Die Sichtung der Luke f\u00fchrte zu mehr als fragw\u00fcrdigen Murmelings unter meinen Begleitern! Eine offensichtlich mit einem soliden Schloss gesicherte schwere Eisenkette verwehrte uns den Zugang&#8230; <em>Trotz des Wissens \u00fcber den in der Drukar verbreiteten Glauben an Hoar wurde ernsthaft erwogen, die Luke aufzubrechen&#8230;<\/em> Ich stellte klar, dass ich keine triftigen Gr\u00fcnde sah, mich \u00fcber allgemeing\u00fcltige Gesetze hinwegzusetzen! Der Murmelings m\u00fcde stapfte ich kurzentschlossen zum Dorfschulze, der sich ohne zu Z\u00f6gern bereiterkl\u00e4rte das Schloss zu \u00f6ffnen und uns den Zugang zu gew\u00e4hren&#8230; <em>Auch wenn mir dieses eigenwillige Vorgehen einige finstere Blicke einbrachte, erwies es sich als h\u00f6chst wirkungsvoll&#8230;<\/em>\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Bereits nach wenigen Blicken in den Voratskeller ergoss sich jedoch statt Antworten abermals eine Flut aus neuen Fragen&#8230;<\/p>\n<p>Ich fand die Lagerst\u00e4tten von ZWEI Ogern, w\u00e4hrend meine Begleiter dutzende R\u00fcstungen und Ros orkischer Herstellung aus den Holzverschl\u00e4gen bargen&#8230; \u00a0<em>Ews vel Dormark! Hammer und Amboss!<\/em> Eine Woge erz\u00fcrnter Fragen prasselten auf den Schulzen ein&#8230; Doch dem nicht genug hatte Lyaris Frus etwa eine Stunde Fussmarsch entfernt einen Hurmfar ausgemacht. \u00a0Der Norothxoth st\u00fcrmte in das Dickicht&#8230;<\/p>\n<p>Von den Ereignissen \u00fcberrascht verhedderte sich der Schulze in seinem eigenen Netz an ausweichenden Rem und erw\u00e4hnte dabei den Namen des Steinriesen&#8230; Dieser wohne mit einem kleineren Exemplar der Hurmfar nicht weit von hier und sei ebenfalls ein Ilithpartner! Nun mit einem Sperrfeuer aus Fragen und dem Verdacht eines m\u00f6glichen Mordes an dem vermissten Sp\u00e4her konfrontiert ging der Hurm in die Defensive&#8230; Damil schlug sich scheinbar auf seine Seite und bewies die Zungenfertigkeit eines Dornarrem&#8230; Sichtlich \u00fcberfordert versprach uns der Schulze ein kl\u00e4rendes Gespr\u00e4ch in der Drukar, zu welchem er weitere Hurm hinzubitten wollte&#8230;.<\/p>\n<p>Rift folgte Lyari in den Vudd und kehrte nach einiger Zeit gemeinsam mit dem Olven zur\u00fcck&#8230;<\/p>\n<p>Die deutlich kleinere Versammlung, nun auch mit einer alten Hurm und der einzigen Olve der Drukar, kam angesichts unserer bisherigen Eindr\u00fccke \u00fcberraschend schnell zusammen&#8230; Die Bewohner redeten in verschlungenen Zungen, doch schon bald wurde klar, dass sie vielmehr versuchten, sich von uns und unseren Absichten und \u00dcberzeugungen ein klareres Bild zu verschaffen&#8230; Die Drukar hatte zweifellos ein zweifelhaftes B\u00fcndnis geschmiedet, welches jedoch auch in ihren eigenen Reihen in Frage gestellt wurde. Mehrfach wechselte die Olve in eine mir g\u00e4nzlich unbekannte Sprache und tauschte d\u00fcstere Blicke mit der alten Hurm&#8230; \u00a0Die Oger und Hurmfar beseitigen die Orken und lebten in scheinbarer Harmonie mit Dreistein. Der &#8222;kleine Rat&#8220; war in Sorge, dass ihr Bund -sollte er in Orkfels bekannt werden- die Drukar in den Arglary st\u00fcrzen k\u00f6nnte und die Tage des Ilithgelm damit gez\u00e4hlt seien&#8230; Sie deuteten an, dass das Verschwinden des Sp\u00e4hers die Folge eines Unfalls gewesen sein solle, in welchen einer der Oger verstrickt war. Man habe auch zu Gericht gesessen und den Oger letztlich f\u00fcr unschuldig befunden&#8230; Die Murmelings blieben verworren und kaum greifbar&#8230; Obwohl mirgegen\u00fcber offen Vertrauen bekundet wurde, w\u00e4re der kleine Rat erst dann bereit, uns \u00a0in\u00a0das wahre Xoth \u00fcber den Bund einzuweihen, wenn wir gemeinsam das Vertrauen des Steinhurmfar gewinnen k\u00f6nnten&#8230; <em>Eine Pr\u00fcfung unserer friedlichen Gesinnung!\u00a0Eine bodenlose Frechheit angesichts der Geschehnisse &#8230; Andererseits schienen sie von der Angst getrieben, ihr \u00fcberlebenswichtiges B\u00fcndnis zu schw\u00e4chen oder gar zu verlieren!\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Ich erinnerte mich an die Antwort des alten Jhaster Feuerbart, als ich ihn als J\u00fcngling mit einer ganz \u00e4hnlichen Frage \u00a0bedr\u00e4ngte&#8230; &#8222;Wie soll ich die Traditionen wahren und zugleich neue B\u00fcndnisse schlie\u00dfen?&#8220; fragte ich den Alten&#8230;Wie immer sa\u00dfen wir\u00a0an den Dormark gelehnt inmitten des Kreises aus silberblauen Flammen&#8230; Den Blick auf die gl\u00fchende Esse gerichtet. &#8222;Solange ein Sonnlinor \u00fcber die heilige Esse wacht, darf die Glut niemals vergehen!&#8220;donnerte seine tiefe Stimme und hallte vielfach vom Echo der Halle wieder&#8230; &#8222;Als Moradin die Dwar aus Nae schmiedete, hauchte er seinem Volk durch Anblasen der Glut seine Seele ein&#8230;&#8220; er nahm einen Glimmspan und entz\u00fcndete ihn \u00a0<\/em><em>&#8222;ohne frische Luft wird jede Flamme und jede Glut fr\u00fcher oder sp\u00e4ter ersticken!&#8220; formte mit seinen H\u00e4nden einen Hohlraum\u00a0nahm den Span sch\u00fctzend in dessen Mitte und verschloss seine Finger&#8230;als er sie schlie\u00dflich \u00f6ffnete, war die Glut erloschen&#8230; <a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/960_20150423230629702.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\" size-thumbnail wp-image-7777 alignright\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/960_20150423230629702.jpg?resize=150%2C150&#038;ssl=1\" alt=\"Gl\u00fchspan\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/960_20150423230629702.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/960_20150423230629702.jpg?resize=270%2C270&amp;ssl=1 270w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/960_20150423230629702.jpg?resize=230%2C230&amp;ssl=1 230w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/960_20150423230629702.jpg?zoom=3&amp;resize=150%2C150&amp;ssl=1 450w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Er entz\u00fcndete den Span aufs neue. &#8222;zuviel davon wird\u00a0die Flammen ebenso vergehen lassen&#8220; holte tief Luft und \u00a0pustete bis der Span kurz aufflackerte und dann erlosch&#8230;<\/em><em>&#8222;Mit der Seele der Dwar ist es nicht anders junger Xhorgul! Sch\u00fctze sie in Zeiten des Sturms durch Besinnung auf Traditionen und sorge f\u00fcr frische Luft in Zeiten der drohenden Tr\u00e4gheit! Nur so vermagst Du die Aufgabe eines Sonnlinors zu vollbringen und die heilige Glut f\u00fcr immer bewahren!&#8220;\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Es war mein Durst nach Antworten und die Hoffnung endlich Licht in die Murmelings zu bringen, der mich dazu brachte, einem sofortigen Aufbruch durch die Gurnvossen zum Hurmfar Falgrim zuzustimmen! Gef\u00fchrt vom Jagdmeister der Drukar durchquerten wir das nicht enden wollene Ge\u00e4st und Gestr\u00fcpp abseits aller Pfade&#8230; Nachdem wir etwa die H\u00e4lfte der Strecke hinter uns gebracht hatten, wurde der Vudd h\u00fcgeliger und lichtete sich zu meiner Erleichterung mit jedem Schritt&#8230; \u00a0vor zuf\u00e4lligen Blicken gut verborgen schmiegte sich die Steinh\u00f6hle\u00a0in ihre lebensfeindliche Umgebung.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Die Behausung des Naehurmfar<\/strong><\/p>\n<p>Trotz aller Vorwarnungen war unser Zusammentreffen mit einer H\u00fcgelhurmfar mehr als absto\u00dfend! Moradin offenbarte mir das Dunkel ihrer Seele und ich musste mich zur Zur\u00fcckhaltung zwingen, verbarg jedoch zu keiner Zeit meine Abneigung! Ihr schien es \u00e4hnlich zu ergehen, doch liess sie keine Gelegenheit zur Provokation aus!<\/p>\n<p>Die Behausung des Naehurmfar war erstaunlich zivilisiert eingerichtet&#8230; Neben diverser Kr\u00e4uter, einem Alchemistenkessel und zwei eher \u00e4rmlichen Schlafst\u00e4tten sprang mir eine sorgf\u00e4ltige Sammlung seltener Steine, sowie ein gutsortiertes B\u00fccherregal ins Auge&#8230; Und dann war da noch Falgrim selbst! <a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Dwarf_by_88grzes_20150510161936118_20150510162411266.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\" size-thumbnail wp-image-8007 alignleft\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Dwarf_by_88grzes_20150510161936118_20150510162411266.jpg?resize=150%2C150&#038;ssl=1\" alt=\"Riese Falgrim\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Dwarf_by_88grzes_20150510161936118_20150510162411266.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Dwarf_by_88grzes_20150510161936118_20150510162411266.jpg?resize=270%2C270&amp;ssl=1 270w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Dwarf_by_88grzes_20150510161936118_20150510162411266.jpg?resize=230%2C230&amp;ssl=1 230w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Dwarf_by_88grzes_20150510161936118_20150510162411266.jpg?zoom=3&amp;resize=150%2C150&amp;ssl=1 450w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>In einfachste Lumpen gekleidet und aufgerichtet mindestens vier Dwar hoch sa\u00df der b\u00e4rtige Naehurmfar an einem \u00fcbergro\u00dfen grob gezimmertem Schreibpult! Seine Seele warf im Gegensatz zu seiner\u00a0entfernt verwandten Gef\u00e4hrtin keinerlei dunkle Schatten! Scheinbar in seine Aufzeichungen verzieft, z\u00f6gerte er seine Antwort auf meine auf hurmfarrem gesprochenen Worte des Gru\u00dfes bis an den Rande jeglichen Anstandes hinaus&#8230;<\/p>\n<p>Mit tiefer donnerder Stimme bat er uns einzutreten und im gleichen Atemzug um einen Moment der Geduld&#8230; Rift und ich nutzten die Gelegenheit f\u00fcr einen n\u00e4heren Blick auf die Besonderheiten der Steinh\u00f6hle. Die B\u00fccher waren in normaler Gr\u00f6\u00dfe und drei von ihnen erzwangen meine sofortige Aufmerksamkeit. Geschrieben in Dwarmarnarks betitelten ihre\u00a0R\u00fccken Werke \u00fcber Gemeinschaft, Glauben und Geschichte der Dwar in der Region der Graugipfelberge&#8230; Zu gerne h\u00e4tte ich einen kurzen Blick gewagt&#8230;\u00a0\u00c4hnliche Schriften fanden sich zu anderen V\u00f6lkern oder Besonderheiten der Gegend&#8230;<\/p>\n<p>Doch das Knarren des \u00fcbergro\u00dfen Schemels und die mahnenden Rem des Hurmfar, der Rift beil\u00e4ufig klarmachte, das er die arkanen Formeln zum Offenbaren von Marnarn vel Ol als solche erkannt hatte, erinnnerte mich\u00a0an die verschlungenen Umst\u00e4nde unserer Anwesenheit!<\/p>\n<p>Falgrim l\u00f6ste sich von seinen Studien und bot uns einen Platz an seiner groben Holztafel an. Die Murmelings kamen nur stockend in Gang&#8230; \u00a0Der verschroben wirkende Riese schien unsere Gesellschaft ebenso wie seine Gef\u00e4hrtin nicht sonderlich zu begr\u00fcssen, auch wenn er sich anders als sie offensichtlich um die Gebote der Gastfreundachaft bem\u00fchte.<\/p>\n<p>Von Fyrfar wusste ich, dass Naehurmfar \u00fcblicherweise in St\u00e4mmen lebten und ihre Lebensspanne bis zu Tausend Winter z\u00e4hlen konnte. Um das Eis zu brechen und zugleich die Gelegenheit zu nutzen, befragte ich ihn zu seinem Wissen \u00fcber die\u00a0Dwar in der Region. Dabei erinnerte ich mich an das einzige uns bekannte Fundament des Bundes&#8230; Ilithgelm! Also holte ich das Buch\u00a0aus dem Schinderlabor hervor und achtete darauf, dass Falgrim einen Blick auf den Titel erhaschen konnte &#8230; Zudem stopfte ich mir eine Pfeife mit meinem geliebten, an der Oberfl\u00e4che jedoch weithin unbekanntem Cauraktabak und lie\u00df Falgrim sp\u00fcren, dass er in mir einem Ilithpartner mit Xoth finden k\u00f6nnte&#8230; Sein\u00a0stark ausgepr\u00e4gter Drang nach Wissen half dabei, den Naehurmfar aufzuschlie\u00dfen. Auch wenn er die Ursache unseres Besuches gut zu kennen schien, lie\u00df er sich auf meine Fragen ein:<\/p>\n<p>Die Dwar h\u00e4tten\u00a0in vergangenen Zeiten \u00a0 viele Drukars und Runedars in den Graugipfelbergen bewohnt. Falgrim zufolge wurden diese\u00a0besonders in der Umgegend von Orkfels jedoch schon vor langer Zeit verlassen&#8230; Die genauen Gr\u00fcnde daf\u00fcr seien ihm nicht bekannt&#8230;<\/p>\n<p>Zu unser aller \u00dcberraschung half er uns nach einer kurzen Beschreibung bei unseren Bem\u00fchungen um Dorwins Erbe! Er faltete eine Karte auf und teilte sein Wissen \u00fcber den genauen Ort einer Runedar\u00a0im Norden, an dem wir unsere Suche nach dem verschollenen Hammer aufnehmen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p><span style=\"line-height: 1.5;\">Die Ger\u00fcchte um die angebliche Unterst\u00fctzung der Orken durch Dwars\u00f6ldner schienen auch ihm\u00a0zugetragen worden sein&#8230; Genaueres \u00fcber die Umst\u00e4nde und die Rolle der Dwar wusste er jedoch ebenfalls nicht zu berichten. F\u00fcr mich klangen diese Murmelings weiterhin h\u00f6chst unwahrscheinlich&#8230;<\/span><\/p>\n<p>Wir einigten uns auf einen vorr\u00fcbergehenden B\u00fcchertausch. Ich \u00fcberlie\u00df ihm die Sammlung \u00fcber Glauben in Faerun und erhielt im Gegenzug ein Buch \u00fcber die Dwar und deren Geschichte in der Region. Jeder versprach, das Buch des anderen zu bewahren und bei einer erneuten Begegnung zur\u00fcckzugeben. Wir waren uns jedoch einig, dass eine erneute Begegnung nicht zwingend erfolgen musste&#8230;<\/p>\n<p>Lyari und die H\u00fcgelhurmfar gesellten sich erst bei direkter Aufforderungen Falgrims an einen gemeinsamen Tisch. Ihr gegenseitiger Hass war f\u00f6rmlich greifbar und h\u00fcllte diese Zusammenkunft in eine bedrohliche Spannung! Was die Hurmfar anging wurde schnell deutlich, dass sie sich Falgrims Worten und W\u00fcnschen ohne Z\u00f6gern oder Widerspruch mit einer\u00a0seltsam anmutenden, und doch\u00a0absoluten Ergebenheit unterwarf&#8230; Lyari hingegen k\u00e4mpfte einen inneren Arglary mit den Schatten der eigenen Vergangenheit&#8230; Was die H\u00fcgelhurmfar betraf, teilte ich seinen Hass und ohne Falgrims Anwesenheit w\u00e4re es unvermeidbar zu einem Arglary gekommen!<\/p>\n<p>Nach einer atemberaubend gr\u00e4sslichen Mahlzeit mit Kr\u00e4utersud forderte Falgrim seine &#8222;Dienerin&#8220; auf, sich zur\u00fcckzuziehen und befragte uns nach unseren Meinungen und Einstellungen zu dem B\u00fcndnis&#8230; Unsere Fragen nach dem wahren Preis, sowie weiteren Beteiligten blieben unbeantwortet! Er machte uns jedoch klar, dass Antworten\u00a0vom Verlauf unseres Besuches abh\u00e4ngig seien und wenn dann von anderer Seite\u00a0folgen w\u00fcrden&#8230; Ich machte deutlich, da\u00df ich wenig f\u00fcr einen Bund mit Ogern und H\u00fcgelhurmfar \u00fcbrig hatte und nicht eher gehen w\u00fcrde, bis wir die wahren Hintergr\u00fcnde \u00fcber das Verschwinden des Sp\u00e4hers erfahren h\u00e4tten! Als Dwar stand es mir jedoch nur eingeschr\u00e4nkt zu, die B\u00fcndnisse der Hurm in Frage zu stellen &#8211; insbesondere in einer so lebensfeindlichen Umgebung und Zeiten des Arglary&#8230; Offensichtlich schien\u00a0das Abkommen zu Gelm in der Thandrukar Dreistein und vielen toten schweinsnasigen Orkhen zu f\u00fchren! Nachdem auch meine Begleiter ihre Positionen verdeutlicht hatten, kehrte Ruhe\u00a0in die H\u00f6hle ein&#8230;<\/p>\n<p>Falgrim, der sich als eine Art Einsiedler seiner Art dem Erwerb von Wissen und Weisheit verschrieben hatte, gestattete uns den freien Zugang zu seiner B\u00fcchersammlung&#8230; Nachdem ich mich versichert hatte, dass es sich bei dem Buch \u00fcber den Glauben der Dwar um ein Standartwerk handelte, verschaffte ich mir einen \u00dcberblick \u00fcber die Orkst\u00e4mme, deren Symbole und machte mir einige Notizen, die f\u00fcr Orkfels und den wiederkehrenden Arglary von Bedeutung sein k\u00f6nnten. Den Rest der Nacht vertiefte ich mich in einen &#8222;Reisebericht ins Caurak, der mich bis in die fr\u00fchen Morgenstunden in seinen Bann zog&#8230;<\/p>\n<p>Kurz nachdem ich meine morgendlichen Gebete zum Seelenschmied beendet hatte, tauchte Lyari auf, der sich zur Nachtruhe in die Gurnvossen zur\u00fcckgezogen hatte. Schlie\u00dflich verabschiedeten wir uns von Falgrim und kehrten nach Dreistein zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Ich musste meinen Weg zur Telormar abbrechen, denn ein altes Weib signalisierte meinen Gef\u00e4hrten, dass nun die lange herbeigesehnte Zeit f\u00fcr Antworten gekommen sei! Wir folgten der Alten in die Tempelanlage Hoars. Der Tempel war geweiht und die Symbole gepflegt. Schlie\u00dflich\u00a0nahmen wir in gespannter Erwartung in einer Versammlungshalle\u00a0platz. Schon kurze Zeit sp\u00e4ter f\u00fcllte sich diese\u00a0mit weiteren bereits bekannten Bewohnern, aber auch\u00a0zwei weiteren alten Hurmfrauen, die wir zum ersten Mal zu Gesicht bekamen&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Zeit f\u00fcr Antworten<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die drei gebrechlich wirkenden Frauen offenbarten sich als sogenannte &#8222;Fetteln&#8220;. Sie schilderten ihren Ilith mit Dreistein als M\u00f6glichkeit f\u00fcr sie, ihre letzten Tage im Austausch gegen Schutz in Gelm unter Hurm leben zu k\u00f6nnen. Zu ihrem angeblich auf freiem Willen fussenden Bund geh\u00f6ren alle Bewohner Dreisteins, drei Hurmfar und f\u00fcnf Oger! Es sei jedem Bewohner freigestellt diesen zu verlassen.\u00a0 Der Sp\u00e4hers sei bei Nacht heimlich in den Tempel eingebrochen, wobei er offenkundig gro\u00dfe F\u00e4higkeiten im Schlossknacken unter Beweis gestellt hatte. Er erblickte einen der nachts freilaufenden Oger, suchte den Arglary und unterlag&#8230;Der Oger sei entsprechend bestraft und der Sp\u00e4her angemessen, aber heimlich begraben worden.\u00a0 Ich hatte noch nie von &#8222;Vetteln&#8220; geh\u00f6rt, Rift \u00fcbermittelte mir jedoch durch die Kraft seines Geistes sein Wissen \u00fcber derartige Wesen. Sie w\u00fcrden in Zirkeln zu dritt ihre wahre Macht entfalten und seien \u00fcblicherweise Diener des B\u00f6sen! Ich wollte mir selbst einen Eindruck verschaffen und nutzte die Kr\u00e4fte des Kristalls.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/e87fc01ae8e1e065b5a819b36c6d2e10.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-8008 alignright\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/e87fc01ae8e1e065b5a819b36c6d2e10.jpg?resize=228%2C228&#038;ssl=1\" alt=\"Vettel1\" width=\"228\" height=\"228\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ihre wahre Gestalt war deutlich gr\u00f6\u00dfer und bei ihrem Anblick drehte sich mir den Magen um&#8230; Verfilztes Haar, spitze verfaulte Z\u00e4hne, eiternde Warzen, krallenartige Klauen und kr\u00e4nkliche Haut\u00a0 jagten mir einen Schauer \u00fcber den R\u00fccken&#8230;Ich sprach ein Gebet und bat Moradin darum, meine Urteilsf\u00e4higkeit zu st\u00e4rken. Die Seelen von zwei der f\u00fcnf hinzugekommen Oger warfen ein leicht d\u00fcsteren Schatten, doch keine der Drei &#8222;Vetteln&#8220; war von eine dunkle Aura umgeben! Vielmehr offenbarte sich ihre Wortf\u00fchrerin als Vorstehende und geistige F\u00fchrerin der Hoargl\u00e4ubigen. Die Vetteln seien weder auf der Flucht, noch drohe den Bewohnern von Dreistein durch ihre Anwesenheit andere Gefahr&#8230;\u00a0 Wie w\u00fcrde Orkfels zu einem solchen B\u00fcndniss stehen? Wie w\u00fcrde man \u00fcber den Unfall urteilen, egal ob der Sp\u00e4her nun eingebrochen und damit seinen Tod selbst mitvetschuldet hatte?\u00a0 Ich spekulierte laut, dass der Kommandant von durchaus gewillt sein k\u00f6nnte, diesem Pakt zuzustimmen, da er an meinem Beispiel bereits bewiesen hatte, dass er als prakmatisch denkender Hurm \u00fcber althergebrachte Vorurteile zum Wohle von Orkfels hinwegsehen konnte. Insbesondere da dieser Bund der strategisch bedeutsamen Miene best\u00e4ndigen Schutz bieten k\u00f6nnte. Um dies herauszufinden und sich seinem Urteil zu stellen, bedurfte es jedoch an Mut, neue Wege zu beschreiten. Wir erkl\u00e4rten uns bereit, ein Treffen zu arrangieren&#8230;\u00a0 Ein letzter Stein der Erkenntnis fehlt noch!. Die zwei toten Sp\u00e4her auf dem Hinweg. W\u00fcrde dies nicht gekl\u00e4rt, w\u00fcrden die Fetteln und ihr zweifelhafter Bund weiterhin im Verdacht stehen. Um der Sache auf den Grund zu gehen, erkl\u00e4rte sich eine von ihnen bereit, uns zu dem Ort zu begleiten, an dem die Sp\u00e4her verscharrt wurden&#8230;<\/p>\n<p>Ich nutzte den gemeinsamen Weg, um von der ollen Vettel mehr \u00fcber die Auslegungen ihres Glaubens an Hoar zu erfahren. Ihr Possenspiel um den &#8222;besessenen Jungen&#8220; mit dem Ziel mehr \u00fcber unsere Begabungen zu erfahren, entsprach nicht gerade meinen Vorstellungen von Rechtschaffenheit! Sie entschuldigte dieses Vorgehen als notwendigen Kompromiss zur Gehaltung des Bundes. Unerwartet ausf\u00fchrlich gew\u00e4hrte sie mir ein Einblicke in ihre Weltanschauung&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Der blutige Pfad<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Auf dem Vuddweg, etwa auf halber Strecke geschah es&#8230; Nur aus den Augenwinkeln und im letzten Augenblick war &#8222;Es&#8220; zu ersp\u00e4hen gewesen. Oben in den Baumwipfeln war es gewandelt, flink wie ein Olv und doch ger\u00fcstet und schwer bewaffnet. Es sah einem Olven \u00e4hnlich, doch war es war mehr als zwei Dwar hoch und viel breiter gebaut&#8230;Der Feind, der im Begriff war, sich auf uns zu st\u00fcrzen war irgendeine Art Feenwesen und offensichtlich nicht zum Reden da&#8230;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/drow_adviser_by_zaryuta-d2yiilr.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-8193 alignleft\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/drow_adviser_by_zaryuta-d2yiilr.jpg?resize=265%2C283&#038;ssl=1\" alt=\"Feenoger\" width=\"265\" height=\"283\" \/><\/a>Bereits der erste Speerwurf f\u00fchrte uns die Kampfkraft unseres Gegen\u00fcbers eindrucksvoll vor Augen! Der Speer durchbohrte gezielt das Bein der Vettel und lie\u00df diese auf der Stelle zusammenbrechen&#8230; Ich erbat von Moradin\u00a0Darsamalagh und suchte gemeinsam mit Damil den direkten Arglary, w\u00e4hrend Lyari dem Wesen bereits einen Thantanos in die Schulter trieb&#8230; Den Hammer mit beiden H\u00e4nden fest umschlossen verfehlten meine ersten Schl\u00e4ge ihr Ziel&#8230; Dieser riesige und dennoch teuflisch flinke Feenoger setzte zun\u00e4chst zu einem Sprung an und schwebte mehrere Arml\u00e4ngen \u00fcber uns. Ich beschwor einen Seelenhammer, schleuderte ihn dem Feind hinterher, doch unser Widersacher l\u00f6ste sich nach einem waghalsigen Sprungangriff des Olven von einem auf den anderen Moment\u00a0scheinbar in Luft auf&#8230; Wenige Herzschl\u00e4ge sp\u00e4ter ert\u00f6nte ein Signalhorn \u00fcber den Baumwipfeln und mahnte uns eine schnelle Entscheidung herbeizuf\u00fchren.. Damil ver\u00e4nderte sein Aussehen und glich nun der Vettel&#8230; Offenbar wollte er unseren Feind in die Irre f\u00fchren&#8230; Der Feenoger tauchte inmitten der Gurnvossen \u00fcberraschend wieder auf und fiel Lyari in den R\u00fccken. Da ich ihn abgehalten vom Dickicht nicht erreichen konnte, eilte ich zu unserer verletzten Begleiterin und sprach ein Gebet der Heilung, doch obwohl sich die klaffende Wunde rasch schloss, schien ihr Leiden eine andere Ursache zu haben, die sich mir aufgrund meiner mangelnden Erfahrungen mit derart hinterh\u00e4ltigen Kampftaktiken erst viel sp\u00e4ter erschloss&#8230; Abermals stellte ich mich dem Arglary und owohl wir mehrere schwere Treffer erzielten, richtete der Feind mit seiner \u00fcbergro\u00dfen Streitaxt in unseren Reihen ein Blutbad an! Mit Wachen Augen und einem t\u00fcckischen Grinsen schien er diesen Arglary sogar zu genie\u00dfen und suhlte sich im Hagel unserer Fehlschl\u00e4ge&#8230; Seine ausgestrahlte Siegesgewissheit war nicht ganz unbegr\u00fcndet, denn wenn es mir einmal gelang, mit meiner Ros seine Verteidigung zu durchbrechen, wurde ihre Wirkung auf sonderbare Weise abgeschw\u00e4cht&#8230; Und wieder verblasste das Bild unser Feindes vor unseren Augen, um den Kampf an unserer verwundbarsten Flanke fortzusetzen &#8230; Lyaris gewohnter Ausdruck von \u00dcberlegenheit wich einer stoischen entschlossenen Miene&#8230; Schlie\u00dflich warf er, von mehreren schweren Hieben verletzt zur\u00fcckgedr\u00e4ngt, irgendeine Marnarnkugel, doch auch diese verfehlte offensichtlich ihre erhoffte Wirkung&#8230; Es war ein erbitterter und kr\u00e4fteraubender Arglary, bei dessen Ausgang Alagh und Delardaraugh auf einem schmalen Grad wandelten&#8230; Damil gelang es schlie\u00dflich, diesen mit einem gezielten Rapiersto\u00df zu unseren Gunsten zu entscheiden&#8230;<\/p>\n<p>Die Gulmol des Seelenschmieds durchstr\u00f6mten meine H\u00e4nde und halfen uns wieder auf die Beine&#8230; <em>Der Olv erkannte sofort, was ich w\u00e4hrend des Gefechts \u00fcbersehen hatte. GIFT durchdrang\u00a0den K\u00f6rper der Vettel&#8230; Ich h\u00e4tte mich Ohrfeigen k\u00f6nnen!<\/em> Lyari zog einen Trank hervor, der die Auswirkungen aufhalten oder mindestens verlangsamen sollten.<\/p>\n<p>Wir waren uns schnell einig, dass wir diesen Ort unverz\u00fcglich verlassen sollten. Wen oder was auch immer das Signalhorn erreichen sollte, k\u00f6nnte schon bald auftauchen&#8230; Wir warfen sowohl die Vettel als auch den blutenden Feenoger \u00fcber den R\u00fccken unserer Reittiere doch&#8230; <em>Wohin sollten aufbrechen? Im Kreise ihrer Schwestern sollte die Vettel sicherlich schneller genesen&#8230; Doch dann w\u00fcrden wir diesen verfluchten Vudd nochmals durchqueren m\u00fcssen &#8230; Orkfels und sein Kommandant erwarteten sicher bereits unsere R\u00fcckkehr&#8230;W\u00fcrde sie sich mithilfe des Trankes auch so erholen? Vielleicht k\u00f6nnte das Buschwesen an der Br\u00fccke helfen? Wo, wenn \u00fcberhaupt w\u00fcrden uns\u00a0weitere Feinde erwarten? <\/em>Wir entschieden uns kurzerhand unseren Weg in Richtung S\u00fcden fortzusetzen&#8230; Eine folgenschwere Entscheidung, wie sich sp\u00e4ter herausstellen sollte!<\/p>\n<p>Ich erh\u00f6hte das Marschtempo bis an den Rand der Ersch\u00f6pfung w\u00e4hrend Lyari sich mehrfach zur\u00fcckfallen lie\u00df, um unsere Spuren zu verwischen. Wir n\u00e4herten uns noch vor der D\u00e4mmerung ungehindert der Behelfsbr\u00fccke. Das Spitzohr schlug sich in die Gurnvossen und bildete die Vorhut, um einen m\u00f6glichen Hinterhalt zu vermeiden, w\u00e4hrend sich Damil und ich einen \u00dcberblick \u00fcber Hab und Gut unseres Angreifers zu verschaffen. Wir fanden auf die Schnelle keine verwerbaren Hinweise auf dessen Herkunft oder den Grund seiner Anwesenheit&#8230; Welch Norogh mag diese Gesch\u00f6pfe in die Schlacht gesandt haben?<\/p>\n<p>Am Vuddrand angekommen sahen wir auf der anderen Seite des Wurlur einen weiteren Feenoger, der offenbar in den Wipfeln der nahegelegenen B\u00e4ume in einen Arglary verstrickt war. Lyari kroch nach vorn, um sich unbemerkt ein Bild vom Zustand der Br\u00fccke zu verschaffen. Sie wurde abermals gekappt&#8230; Als Lyaris Tarnung un\u00fcbersehbar aufgeflogen war tauschte ich nur einen einzigen Blick mit Damil, um Gewissheit \u00fcber die Einigkeit der anstehenden Aufgabe zu erlangen&#8230; <em>Wir waren ohne Zweifel ersch\u00f6pft und von unserer k\u00fcrzlichen Auseinandersetzung merklich geachw\u00e4cht! Dennoch befand sich nur einen Steinwurf entfernt ein Wesen, dass uns auf unserem Weg geholfen hatte, vermutlich alleine einem m\u00e4chtigen Angreifer gegen\u00fcber&#8230;<\/em> Wir zogen unsere Fernwaffen und lenkten die Aufmerksamkeit gezielt auf uns!<\/p>\n<p>Als der zweite Feenoger aus unserem Blickfeld verachwand zog ich einen Kreis aus Silverstaub und bat Moradin sch\u00fctzend \u00fcber unsere Seelen zu Wachen&#8230; Gespannt erwarteten wir einen Angriff, \u00a0doch nichts geschah&#8230; In der wagen Hoffnung auf eine kurze Rast, oder einen zumindest teilweise gesch\u00fctzten Kampfplatz erkl\u00e4rte sich Lyari bereit, die n\u00e4here Umgebung auszukundschaften und verschwand im Ge\u00e4st&#8230;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/paintings-forest-fantasy-art-horses-sunflowers-1317x800-wallpaper_www.wallpaperswa.com_88_20150520222158977.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-8196 alignright\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/paintings-forest-fantasy-art-horses-sunflowers-1317x800-wallpaper_www.wallpaperswa.com_88_20150520222158977.jpg?resize=324%2C363&#038;ssl=1\" alt=\"vudd\" width=\"324\" height=\"363\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/paintings-forest-fantasy-art-horses-sunflowers-1317x800-wallpaper_www.wallpaperswa.com_88_20150520222158977.jpg?w=324&amp;ssl=1 324w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/paintings-forest-fantasy-art-horses-sunflowers-1317x800-wallpaper_www.wallpaperswa.com_88_20150520222158977.jpg?resize=268%2C300&amp;ssl=1 268w\" sizes=\"(max-width: 324px) 100vw, 324px\" \/><\/a>Geduldig lauernd musste er uns im Halbschatten der einsetzenden D\u00e4mmerung beobachtet haben&#8230;<\/p>\n<p>Kaum hatte sich Lyari weit genug entfernt, entbrannte der Kampf! Er sah seinem Verwandten zum Verwechseln \u00e4hnlich und schien die gleiche taktische Ausbildung genossen zu haben. Damil geriet bereits nach dem ersten Schlag in die Defensive&#8230; Ich rief nach dem Olven, erhob wohlwissend, dass dieser verringerten Schaden verursachem w\u00fcrde, meinen selbstgeschmiedeten Hammer und st\u00fcrzte mich in die Schlacht! <em>Daran w\u00fcrde ich in Zukunft etwas \u00e4ndern m\u00fcssen!<\/em> In wilder Entschlossenheit und angetrieben von dem Willen meinen nun einzigen Samrynmer nicht im Stich zu lassen, fand ein Hieb nach dem anderen sein Ziel! Und dennoch&#8230; Damil ging blutend zu Boden! Aram, der Oger des Bundes musste herbeigeeilt sein, schwang eine riesige Keule und setzte unserem gemeinsamen Feind damit heftig zu. Im Augenwinkel sah ich den Olven, der sich zu dem jungen Hurm gebeugt hatte und ihm eine Phiole einfl\u00f6sste&#8230; \u00dcberraschend wendete sich der Feenoger\u00a0ab und besiegelte mit einem m\u00e4chtigen Hieb Damils Raugh!\u00a0Seite an Seite mit dem Olven n\u00e4herte sich die Schlacht dem Ende&#8230; Als unser Widersacher offensichtlich durch mehrere Angriffe deutlich geschw\u00e4cht erneut unsichbar wurde, zog ich den Kristall hervor, erblickte ihn in kauerder Haltung nur wenige Schritte entfernt. Ich sprang auf ihn, versenkte meinen Hammer zwischen seinen spitzen Ohren und setzte diesem wenig ruhmreichen Schlachten ein Ende&#8230;<\/p>\n<p>Schwer verwundet sank ich vor Damil auf die Knie und schrie meine Wut in den Vudd hinaus! Lyari stimmte hingegen ein olvisches Klagelied an &#8211; auch um m\u00f6gliche Verb\u00fcndete in der N\u00e4he um Thalorn anzurufen &#8211; wie ich sp\u00e4ter erfuhr&#8230; Aram eilte zu seiner geliebten Herrin&#8230;<\/p>\n<p>Aram dr\u00e4ngte zur Eile und nachdem wir ihm verdeutlicht hatten, dass wir ihm nicht ohne zu Z\u00f6gern folgen w\u00fcrden schulterte er die Vettel und verschwand. Wir hingegegen untersuchten den zweiten Feenoger und schmiedeten einen Plan, um einmal mehr die Behelfsbr\u00fccke zu reparieren. Der Olv k\u00e4mpfte sich gerade durch die wilden Wurlur, als Aram erneut auftauchte und eine m\u00f6gliche Hilfe f\u00fcr Damil durch Falgrim in Aussicht stellte. W\u00fcrde Damil dies wollen? F\u00fcr einen Dwar w\u00e4re dies ein ehrenvolles Ende! Er hatte einmal Liira, die Patonin \u00fcppiger Feste\u00a0 erw\u00e4hnt&#8230;.Ich musste mir eingestehen, dass ich \u00fcber seinen Glauben, wie auch \u00fcber die Ansichten der Hurm zur Erweckung von Gefallenen einfach zu wenig wusste&#8230; Lyari schien diese Entscheidung hingegen leichter zu fallen, denn er bedr\u00e4ngte mich f\u00f6rmlich Damil mit nach Orksfels zu nehmen! Seine Vorbehalte gegen\u00fcber Falgrim sowie die Erw\u00e4hnung, dass Damils Aurerbe dadurch vielleicht in falsche H\u00e4nde geraten k\u00f6nnte, beeindruckten mich jedoch nur wenig&#8230; <em>Doch sollte nicht besser ein Horm der Hurm \u00fcber das Schicksal dieses jungen tapferen Streiters entscheiden?<\/em> <em>Ich rang einen Weile mit mir&#8230;<\/em>Schlie\u00dflich sagt ich Aram zu, dass wir unser Versprechen &#8211; ein Treffen mit dem Kommandanten zu arrangieren -nicht vergessen hatten, verabschiedete mich und f\u00fchrte Damils Reittier mitsammt seiner in T\u00fcchern geh\u00fcllte Leiche Richtung S\u00fcden, wo mich Lyari auf der anderen Seite bereits erwartete.<\/p>\n<div class=\"moz-text-html\" lang=\"x-unicode\">\n<p dir=\"ltr\">Wir hatten die Br\u00fccke kaum \u00fcberquert als Rift im Laufschritt zu uns aufschloss&#8230; In der Hoffnung uns rechtzeitig zu Hilfe zu eilen, war er gro\u00dfe Teile des Pfades gerannt&#8230; Er brannte darauf zu erfahren, was sich in den letzten Stunden abgespielt hatte, doch eine spr\u00f6de Stimmung aus k\u00f6rperlicher Ersch\u00f6pfung, tiefer Betroffenheit und stoisch pragmatischer\u00a0 Abwegungen liess keine Zeit f\u00fcr langwierigen Erkl\u00e4rungen.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Die Beiden Vuddkriecher machten sich unverz\u00fcglich auf die Suche nach dem Bewohner dieses Ortes, doch die wage Hoffnung, dieses nach seinem Arglary mit dem Feenoger lebendig aufzufinden, wurde durch den Anblick zerteilter Gliedma\u00dfen j\u00e4h zu nichte gemacht&#8230;<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Schweigend und in Gedanken versunken folgten wir dem Weg noch fast eine Stunde, bevor wir uns zur Rast in die B\u00fcsche schlugen. Nachdem die Hergosfrus versorgt und die Barakdienste eingeteilt waren war es an der zeit f\u00fcr eine Rast&#8230;<\/p>\n<p dir=\"ltr\"><em>Doch Schlafen wollte mir einfach nicht gelingen. Es waren nicht die st\u00e4ndig wiederkehrende Schmerzen der zahlreichen schweren Verwundungen ansich, sondern vielmehr die mit ihnen einhergehenden fahlen Erinnerungen an den Verlauf des Gefechts, die mich ern\u00fcchtert in Schlaflosigkeit zur\u00fcckliessen&#8230; Immer und immer wieder durchlebte ich die Hilflosigkeit des Moments, in dem der riesige Kuld in den bereits reglosen K\u00f6rper Damils einschlug und seinen Brustkorb zerschmertterte!<\/em> <em>Was h\u00e4tte ich unternehmen k\u00f6nnen, um Damils Raugh zu verhindern? War dies sein Tindul? Was w\u00e4re passiert, wenn wir Richtung Dreistein gegangen w\u00e4ren?<\/em><\/p>\n<p dir=\"ltr\">In den fr\u00fchen Morgenstunden wischte ich die zahllosen Fragen unbeantwortet zur Seite, reinigte meine Ausr\u00fcstung und versenkte mich in die Lehren des Seelenschmieds&#8230;\u00a0 Die Stimme des alten Jhaster drang in mein Bewusstsein und erinnerte mich mahnend an ein altes Sprichwort der Telor: <em>&#8222;Wer die Schmiede verl\u00e4sst muss den Preis f\u00fcr die alten Eisen zahlen!&#8220;<\/em> und verhalf mir zu neuer Klarheit.<br \/>\nDer Gedanke, diese um Gelm ringende Drukar unter den aller Wahrscheinlichkeit nach anhaltenden Angriffen dieses unbekannten Feindes in ihrer gr\u00f6ssten Not im Stich zu lassen war kaum zu ertragen&#8230; Desa war ihr erstes Ziel&#8230;\u00a0 Nicht wir! Und unsere Angreifer schienen nicht allein&#8230; Ich w\u00fcrde Damils Raugh entehren, wenn ich mich jetzt nach Orksfels verkroch! <em><strong>Grimdeladarraugh! Ich war nicht bereit diesen Preis ohne Alrglary zu zahlen!<\/strong><\/em><\/p>\n<p dir=\"ltr\">Es war leichter als zuerst angenommen, auch meine Begleiter zu \u00fcberzeugen, den mittlerweile verhassten Pfad nach Dreistein erneut einzuschlagen&#8230;<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Wir waren auf alles gefasst und erwarteten jederzeit \u00dcberraschungsangriffe aus dem Unterholz&#8230; Doch wir erreichten die Thandrukar ohne Zwischenf\u00e4lle am fr\u00fchen Nachmittag.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Und wieder wurden wir, insbesondere nach den gestrigen Ereignissen, von einer kaum zu ertragenen Sorglosigkeit begr\u00fcsst&#8230; Spielende Hurmj\u00fcnglinge, Pfeiferauchende Greise und keinerlei Vorbereitungen auf einen m\u00f6glichen Angriff&#8230;<br \/>\nEinzig die Aurdrukar wurde von zwei Ogern bewacht, in der Desa von ihren beiden Schwestern gepflegt wurde. Auf unsere Fragen, erhielten wir nur wenige Antworten: Das Gift war von Manarn durchwoben und\u00a0 wurde speziell dazu angefertigt Vetteln ausser Gefecht zu setzen, ohne sie zu t\u00f6ten. Aus zun\u00e4chst unerkl\u00e4rlichen Grunden w\u00e4hnten die Schwestern die Drukar weiterhin in Sicherheit und rechneten nicht mit einem Angriff&#8230; Wir waren nicht bereit uns abspeisen zu lassen und durchl\u00f6cherten mit unseren Fragen den bereits bekannten Schleier aus ausweichenden Halbwahrheiten &#8230;<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Nach z\u00e4hen Murmelings erfuhren wir, dass die Vetteln einen Pakt mit einem m\u00e4chtigen Vuddprinzen geschlossen hatten. Dieser hatte ihnen bei der Kontaktaufnahme mit den Hurm geholfen und f\u00fcr einige Orkenangriffe gesorgt. Die Schwestern konnten sich so letztlich als Retter beweisen und das Vertrauen der Hurm erschleichen. Dieser Wurzelprinz namens Korrell war es auch, der den Zirkel bisher vor allen nahenden Gefahren gewarnt hatte. Im Gegenzug erhielt er aus jeder Edelsteinlieferung eine Auswahl besonderer Steine. Er sei auch mit Sicherheit in der Lage, ein derartiges Gift herzustellen, doch warum er sich gegen Dreistein gewendet haben sollte, konnten sich die Vetteln nicht erkl\u00e4ren&#8230;<br \/>\nIn Anbetracht der erneuten Enth\u00fcllungen kochte ich vor Wut! Wieviele L\u00fcgen und Tricksereien mussten wir noch aufdecken? Meine Geduld war diesbez\u00fcglich zu Ende und und ich gab mir keine M\u00fche dies zu verbergen!<br \/>\nDie Vetteln boten an, mit Korrell Kontakt aufzunehmen, um mehr zu erfahren. Dies k\u00f6nnte allerdings etwas dauern&#8230; Eine der Schwestern w\u00fcrde morgen mit Aram in den Vudd aufbrechen&#8230;<br \/>\nMein Blick wanderte zu Aram. Durch seinen Beistand im Arglary hatte sich das Blatt &#8211; wenn auch zu sp\u00e4t f\u00fcr Damil &#8211; schlie\u00dflich zu unseren Gunsten gewendet. Ich wollte dieser Zirkelbande nichts schuldig bleiben, bat ihn nach unten und \u00fcberreichte ihm eine der kostbaren Streit\u00e4xte unserer Angreifer. Lyari bot ihm den Rest der \u00fcbergro\u00dfen Ausr\u00fcsrung zu einem fairen Preis zum Kauf an, was der Oger dankend annahm.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Den Rest des Tages verbrachte ich in der Telormar. Es tat gut die angestaute Wut und Trauer in geordnete Bahnen zu lenken!<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Am Abend sa\u00dfen wir wie so oft zusammen und beratschlagten uns \u00fcber das weitere Vorgehen. W\u00fcrde sich der weg zu Falgrim lohnen, um mehr \u00fcber diesen Prinzen zu erfahren? Lyari vermutete die Gier der Hurm hinter all den Vorkommnissen und f\u00fchrte mir deutlich vor Augen, dass ich nach wie vor \u00fcber sehr wenig Erfahrungen im Umgang mit Hurm verf\u00fcgte. Rift hingegen beharrte darauf, dass Hurm aus sehr unterschiedlichen Motiven handelten und Vorurteile fehl am Platz seien und uns diese Mutma\u00dfungen nicht weiterbr\u00e4chten, womit er Recht behalten sollte&#8230; Und dennoch&#8230; Trotz oder gerade wegen dieser Unterhaltung wurde ich auf einen weiteren Widerspruch aufmerksam. Hatte der B\u00fcttel meine nachdr\u00fcckliche Frage nach besonderen Edelsteinen -wenn auch zur Herstellung oder Verzierung von Schmiedewerk &#8211; nicht vor wenigen Tagen noch vehement verneint?<br \/>\n<em>Was wenn der B\u00fcttel besondere Steine ohne Wissen von Orkfels handelte? K\u00f6nnten seine Abnehmer ein Auge auf die Miene geworfen haben?<\/em> Wir nahmen uns vor, ihn am n\u00e4chsten Tag zur Rede zu stellen.<br \/>\nGesagt, getan! Die Vermutung des &#8222;Schwarzhandels&#8220; des B\u00fcttels von Dreistein, dass eigentlich &#8222;Vierstein&#8220; hei\u00dfen m\u00fcsste, traf buchst\u00e4blich ins Schwarze! Er war entweder sehr blau\u00e4ugig oder kannte seine Ilithpartner besser als er zugeben wollte, denn f\u00fcr ihn erschien unsere Vermutung trotz aller Argumente abw\u00e4gig. Schlie\u00dflich offenbarte er uns einen geheimen Treffpunkt mit seinem Calass in Orkfels&#8230;<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Wir hatten genug von Beldarak und Tricksereien und beschlossen noch am gleichen Tag nach Orkfels aufzubrechen. Nachdem die Hergosfrus bepackt waren erkundigten wir uns nach Neuigkeiten von dem Wurzelprinzen. Dieser hatte tats\u00e4chlich Kontakt zur Vettel aufgenommen,\u00a0 warnte sie jedoch lediglich vor einem Verlassen Dreisteins ohne weitere Informationen preiszugeben. Wenn wir Fragen an Korrell h\u00e4tten, sollten wir ihn selbst aufsuchen&#8230; Unsere Entscheidung stand fest. Unser Weg w\u00fcrde uns zur Feste f\u00fchren, auch wenn dies bedeuten k\u00f6nnte, abermals die Ros mit einem Feenoger kreuzen zu m\u00fcssen&#8230;<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Der Pfad durch den Vudd verlief unerwarteterweise ereignislos. Lyari untersuchte die Gegend um die Br\u00fccke nach Spuren, doch auch hier&#8230;Nichts. Urien, der Meister der Jagd wollte uns an der Br\u00fccke treffen und uns als Unterh\u00e4ndler Dreisteins zur Feste begleiten. Wie verabredet stie\u00df er schon kurze Zeit sp\u00e4ter zu uns&#8230;<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Der weitere weg nach Orkfels verlief abermals ohne eine Spur der Schweinsnasen&#8230;<\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"text-align: center;\"><strong>Zur\u00fcck in der Festung<\/strong><\/p>\n<p dir=\"ltr\">Man hatte uns tats\u00e4chlich bereits erwartet und Nolan signalisierte uns, dass er ein baldiges Treffen mit dem Kommandanten arrangieren w\u00fcrde. Unser erster Gang f\u00fchrte uns jedoch zum Horm des Helm. Wir \u00fcbergabem ihm Damils Leiche und wiesen darauf hin, dass Damil in den diensten von Orkfels gefallen war&#8230;<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Der Kommandant reagierte, auch wenn er w\u00e4hrend unserer Schilderung mehrfach zum Brandwein griff, besonnen auf die Neuigkeiten. Er wollte sich zun\u00e4chst mit Urien, dann mit Nolan und dem Horm des Helm beraten und rief uns am Abend erneut zu sich&#8230; M\u00f6glichst ohne viel Murmelings\u00a0 stellten wir uns geduldig Frage um Frage&#8230; Und diese wollten kaum enden!<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Der Horm sagte uns zu, dass er mit Hilfe Helms herausfinden werde, ob Damils Seele sich eine R\u00fcckkehr in das Reich der Lebenenden ersehnte &#8230;<br \/>\nZudem glaubte er sich an Beschreibungen von Wesen, die dem von uns beschriebenen Wurzelprinzen glichen zu erinnern und wollte der Sache nachgehen.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Nach einer Nacht in der Aurdrukar,\u00a0 endlich wieder umgeben von Steinw\u00e4nden, erfuhren wir, dass derartige Prinzen zwar immer bereit f\u00fcr einen Ilith seien, dieser allerdings so gut wie immer ein b\u00f6ses Ende und Leid mit sich brachte&#8230;<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Damil w\u00fcrde uns auf unseren Hergos nicht mehr begleiten! Es war an der Zeit Abschied zu nehmen, sich seiner Taten zu erinnern und sein Verm\u00e4chtnis zu ehren !<a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/damil_20150605071539740.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-8396 aligncenter\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/damil_20150605071539740.jpg?resize=389%2C285&#038;ssl=1\" alt=\"damil\" width=\"389\" height=\"285\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/damil_20150605071539740.jpg?w=389&amp;ssl=1 389w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/damil_20150605071539740.jpg?resize=300%2C220&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"(max-width: 389px) 100vw, 389px\" \/><\/a><\/p>\n<\/div>\n<p>In einem der etwas abseits gelegenen R\u00e4ume des &#8222;L\u00f6wenmauls&#8220; beratschlagten wir uns ungest\u00f6rt bei einem ausgiebigen Fr\u00fchst\u00fcck \u00fcber unsere weiteren Pl\u00e4ne&#8230; Rift musste die ganze Nacht bereits daran geschmiedet haben, denn er legte uns &#8211; \u00a0in f\u00fcr meinen Geachmack etwas ausf\u00fchrlichen &#8211; Murmelings verschiedene m\u00f6gliche Strategien dar, wie wir gegen diesen r\u00e4tselhaften Wurzelprinzen vorgehen k\u00f6nnten. Ihm schien viel daran zu liegen Korrells verachlungenen Machenschaften ein Ende zu setzen und er hatte f\u00fcr sich selbst eine \u00fcberraschend aktive Aufgabe vorgesehen&#8230; W\u00e4hrend Lyari z\u00f6gerte, war ich fest entschlossen Damils Raugh zu ehren , indem wir dem halbgeschmiedete Eisen unserer Bem\u00fchungen um Dreistein eine ansehnliche Form verliehen&#8230; Dem Vorschlag, den selbsternannten Prinz des Vudds unter dem Vorwandt eines beabsichtigten Ilith herauszulocken und ihn dann hinterlistig zu \u00fcberw\u00e4ltigen, konnte ich nichts Ehrenvolles abgewinnen. Rift selbst verwarf diesen Plan, da er es f\u00fcr unwahrscheinlich hielt einen Meister der List mit seinen eigenen Ros zu schlagen&#8230;<\/p>\n<p>Ich sprach mich f\u00fcr die &#8222;offene Herausforderung&#8220; aus! Dazu wollte Rift unter den Bewohnern des Vudds die Nachricht verbreiten, dass Korrels Macht auf dem Fundament dunkler Intrigen fusste und wir bereit seien, dem ein Ende zu bereiten&#8230; Es war riskant den Stolz eines Herrschers so offen in Frage zu stellen und die Gem\u00fcter derart zu erhitzen! Die Ungewissheit, auf wessen Seite sich seine Untertanen stellen w\u00fcrde machte die Entscheidung nicht einfacher&#8230; Und doch einigten wir uns zu meiner Erleichterung darauf, auf diesem schmalen Grad zu wandeln!<\/p>\n<p>Rift sprach sich jedoch auch daf\u00fcr aus, dass wir keine erdenkliche Vorbereitung ausser Acht lassen sollten, um diese Herausforderung zu unseren Gunsten zu entscheiden. Dies untermauerte er, indem er verk\u00fcndete sich noch heute in der Feste um m\u00f6glichen Mitstreitern zu benm\u00fchen&#8230;<\/p>\n<p>Nachdem ich beim Festungskundigen die n\u00e4here Untersuchung von M\u00fcnze und K\u00e4stchen aus den Hormgem\u00e4chern hinter Dorwins Thronsaal beauftragt hatte, machte ich mich mit gemischten Erwartungen in Richtung der Werkst\u00e4tten&#8230;<\/p>\n<p>Mir ohne weitere Murmelings und Klarstellung den Zutritt zur Telormar zu gew\u00e4hren, h\u00e4tte den Ruf des Telors der Feste ins Wanken gebracht. Allerdings musste die F\u00fcrsprache des Kommandanten das starre Eisen der Vorbehalte gegen\u00fcber meinem Volk zumindest biegsamer gemacht haben&#8230; Ich erhielt einen kleinen Dormark f\u00fcr meine morgendlichen Darsamrem. Ein erster Anfang war gemacht. Meine Gebete\u00a0 inmitten des Innenhofs widtmete\u00a0dem Gedenken an den gefallenen Gef\u00e4hrten&#8230; <em>Einem Hurm, der mich gelehrt hatte, beim Urteilen \u00fcber Hurm mehr auf ihre Taten und weniger auf ihre teils verworrenen Murmelimgs zu vertrauen&#8230;<\/em><\/p>\n<p>Ich hatte Hammer und Zange kaum niedergelegt, als Lyari auftauchte. Er musste aufmerksam gewartet haben und \u00fcberreichte mir ein Geschenk, dass mich f\u00fcr einen Moment in Sprachlosigkeit verharren lie\u00df&#8230; Er hatte einen Warg geh\u00e4utet und musste einen Handwerker der Feste mit der Weiterbearbeitung des tiefgrauen Fells brauftragt haben&#8230; Mehr als ein einfaches &#8222;Akhbal&#8220; brachte ich nicht heraus, doch der Olv erwartete offensichtlich keine Gegenleistung und schien meine Verlegenheit sichtlich zu genie\u00dfen&#8230; <em>Mit Stolz und Freude befestigte ich den Umhang an den Schulterplatten meines Harnischs!<\/em><\/p>\n<p>Ich fand Nolan wie erwartet in der N\u00e4he der Barakdrukar und \u00fcberreichte ihm meine Aufzeichnungen \u00fcber <em>&#8222;Orkhenst\u00e4mme, deren Symbole und Beziehungen untereinander&#8220;<\/em>, die ich mithilfe eines von Falgrims B\u00fcchern bis sp\u00e4t in die Nacht zusammengesucht und niedergeschrieben hatte. In der Hoffnung, dass diese in zuk\u00fcnftigen Arglarys den Kriegern der Feste zu einem Vorteil verhelfen k\u00f6nnten, bat ich ihn, sie an den Kommandanten zu \u00fcbergeben. Der grimmige, versehrte W\u00e4chter musste meinen Rem mit Nolan gelauscht haben und brachte seine Anerkennung mit einem wissenden Nicken zum Ausdruck&#8230;<\/p>\n<p>Eine Novize des Horm bedeutete mir, dass der Diener des Helm mich bereits erwartete&#8230; Am gestrigen Abend hatte ich ihn um vertrauliche Murmelings gebeten..Er hatte sein Versprechen gehalten, die historischen Schriften im Tempelarchiv zu sichten und war dabei auf interessante Aufzeichungen eines Hurmilithar gesto\u00dfen:<\/p>\n<p>Dem &#8222;Bedorn der Dwar&#8220; beim Fall der Feste waren zwei damals nicht ungew\u00f6hnliche Besuche einer sonderbaren Gesellschaft von Dwar vorausgegangenen&#8230; Ihr Sprecher musste dem Hurmh\u00e4ndler durch dreiste und \u00fcberh\u00f6hte Ilithforderungen kr\u00e4ftig auf den Bart getreten sein, denn dieser notierte sich Namen und Aussehen des Dwar. Er hatte sich als <strong>&#8222;Ethanor Oldor&#8220;<\/strong> vorgestellt und \u00a0die Beschreibungen des Hurm lieferten mehr als ausreichend Hinweise, dass es sich um einen Graudwar, einem Nachfahre der von Moradin verstossenen Dwarkar Duergar handeln musste. <em>Es heisst, dass die Herzen der Duergar nach ihrer Gefangenschaft durch Schinder so verdorben waren, dass sie sich gegen ihr eigenes Volk stellten. Doch die genauen Gr\u00fcnde werden bis heute von den verschlungenen Delven der Geschichte verborgen&#8230;<\/em><\/p>\n<p>Man fand allderings keine Hinweise oder Zeichen die Hinweise, die auf eine Verbindung zu Durngarn schlie\u00dfen lie\u00dfen. Allerdings wollten die Dwar nach ihrem Anschlag auf die W\u00e4lle offensichtlich gesehen werden, denn an anderer Stelle der Schriften wurde von einem Wallw\u00e4chter berichtet, der die Duergar aus einer Delve direkt im nahegelegenen Feindeslager hatte kommen sehen&#8230;<\/p>\n<p>Die Hurm vermochten es damals nicht zu unterscheiden, aber ein erster leichter Schimmer erhellte die Schatten der Vergangenheit&#8230; <em>Irgendwas st\u00f6rte mich dennoch&#8230; <strong>Es war wie der beissende \u00a0Geschmack eines unfertigen Dwarbrandweins&#8230; Es lag mir auf der Zunge und sollte mich die n\u00e4chsten Tage noch besch\u00e4ftigen&#8230;<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Ich nutzte die Gelegenheit und erhielt gegen eine angemessene Spende eine Hand voll n\u00fctzlicher Tr\u00e4nke und Schriftrollen.<\/p>\n<p>In einer der belebten Hintergassen der eng gestauchten Festungsdrukar trafen wir ihn&#8230; Mit einem scherzhaften L\u00e4cheln und dem Deckmantel eines unerfahrenen J\u00fcnglings umspielte er seine auf den ersten Blick \u00e4ussert unangenehm aufstossende \u00dcberheblichkeit. Anstatt vern\u00fcnftiger Worte des Gru\u00dfes unterstellte er mir durch Anspielungen auf meine stolze K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe doch tats\u00e4chlich noch gr\u00fcn hinter dem Bart zu sein&#8230;. Dem nicht genug wechslte er ins olvische und richtete bald seine Aufmerksamkeit ausschlie\u00dflich auf Rift und Lyari&#8230; W\u00e4hrend ich den jungen Olven mit dem \u00a0schwarzen glatten Haar und den goldenen Augen ausgiebig musterte, versuchte ich immer wieder Lyaris Blicke zu deuten&#8230; <em>Er war ebenso skeptisch und keinesfalls \u00fcberzeugt&#8230;<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Es war nicht die Zeit, um angebotene Thalorn leichtfertig zur\u00fcckzuweisen!<\/strong> \u00a0<\/em>Nachdem er mehrfach versicherte, dass er im Umgang mit seiner von Ol erleuchteten Klinge ge\u00fcbt sei, war die Entscheidung schnell gefallen! <em><strong>Azazil Amakiir w\u00fcrde uns fortan begleiten&#8230; Sollen seine Taten \u00fcber seinen Verbleib in der Gemeinschaft entscheiden..<\/strong>. <\/em>Er versicherte uns absolute Verschwiegenheit und konnte unser Wissen \u00fcber unseren Widersacher durch ein wenig Xoth erg\u00e4nzen&#8230;<\/p>\n<p>Rift verabschiedete sich und machte sich wie verabredet allein auf den Weg nach Dreistein, um mit den Vetteln zu verhandeln und die Murmelings unter den Bewohner des Vudds zu streuen. Uns w\u00fcrden voraussichtlich vier bis f\u00fcnf Tage der Vorbereitung bleiben, bis uns ein Bote in Tiergestalt aufsuchen sollte&#8230;<\/p>\n<p>Nachdem wir dem Horm des Helm mitgeteilt hatten, dass wir dem Prinz entgegentreten wollten, bedurfte es keiner vielen Rem, um die Unterst\u00fctzung des Kommandanten und seiner ihm treu ergebenen Hurm zu erhalten. Auf meinen Wunsch hin, \u00a0richtete man mir eine provisorische Telormar ein und stellte mir sogar einen &#8211; f\u00fcr einen Hurm durchaus begabten &#8211; Helfer zur Seite.<\/p>\n<p>Zuerst widmete ich mich dem in den Dwartelormar unter Hammerfall geborgenen Kuld aus kaltgeschmiedetem Stahl. Ich verzichtete darauf, die begonnen Verzierungen weiterzuf\u00fchren und konzentrierte mich auf die schlichte Fertigstellung! Nach zwei Tagen harter Lin \u00fcbergab ich den Kuld zum Schleifen an meinen Helfer&#8230; Nach zwei weiteren Tagen f\u00fcr die abschliessenden Lin am Dolch des Halbbluts war das meiste vollbracht. Ich kam besser vorran, als erhofft und konnte den Endschliff selbst zuende f\u00fchren&#8230; Die Abende verbrachte ich mit einer Pfeife am Kamin des L\u00f6wenmauls und las das mit Falgrim ertauschte Buch \u00fcber die Dwar der Region&#8230;<\/p>\n<p>Mitte des vierten Tages nach Rifts Abreise erhielten wir seine Nachricht mit der Aufforderung zum baldigen Aufbruch. Den Rem war jedoch keinerlei Dringlichkeit zu entnehmen und so beendenten wir unsere geplanten Vorbereitungen an einem weiteren Tag&#8230;<\/p>\n<p>Aus den Resten des kaltgeschmiedeten Stahls formte ich eine Pfeilspitze und \u00fcbergab sie noch vor unserer Abreise an Lyari. Dieser war die Tage keinesfalls unt\u00e4tig geblieben und hatte sich im Turm des Marnarnspinners mit der Herstellung von l\u00e4hmenden Tinkturen \u00a0besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Unterwegs<\/strong><\/p>\n<p>Der Weg bis zur Behelfsbr\u00fccke verging \u00a0ohne erw\u00e4hnenswerte Ereignisse und deutlich schneller als erwartet. Die mittlerweile vertraute Umgebung sorgte daf\u00fcr, dass ich in Gedanken damit begann, die in den letzten Tagen in Erfahrung gebrachten Neuigkeiten zu \u00fcberdenken. <strong><em>Er war immernoch da, der beissende Geschmack!<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Kurz nachdem uns Rift an der Behelfsbr\u00fccke wie verabredet in Empfang nahm, um uns auf dem verhassten Pfad durch die Vudds zu begleiten, fiel mir die Erkenntnis mir wie Fledermausdung von den Augen! Die Tatsache, dass es sich um Duergar gehandelt hatte, musste meinen Blick abgelenkt haben und lieferte eine allzuleichte Erkl\u00e4rung!<\/p>\n<p><em><strong>&#8222;Ethanor Oldor&#8220;<\/strong><\/em>&#8230; \u00a0Es musste <em><strong>Ae<\/strong><strong>tharnor &#8222;Oldor&#8220;<\/strong><\/em> hei\u00dfen! Aetharnor war ein Titel im Kreise der Anh\u00e4nger &#8222;Abbathors&#8220; Die J\u00fcnger der Gier&#8220; hatten durch ihren Bedorn an den Hurm den Ruf rechtschaffener Dwar in Orkfels nachhaltig ruiniert ohne sich direkt gegen das Volk zu wenden! Zudem wurde so ein Bund von Orkfels mit den ehrbaren Dwar des Nordens auf unbestimmte Zeit verhindert und scheint bis heute schier aussichtslos! Wahrscheinlich hatten sie sich zudem daf\u00fcr auch noch f\u00fcrstlich bezahlen lassen&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Das Welken beginnt<\/strong><\/p>\n<p>Zur\u00fcck in Dreistein ging alles sehr schnell&#8230; Rifts letzte Absprachen sorgten &#8211; trotz meiner ausdr\u00fccklichen Warnungen &#8211; daf\u00fcr, dass uns die Oger mit einigem Abstand in den Vudd folgten.<\/p>\n<p>Weitere eineinhalb Tage k\u00e4mpften wir uns gef\u00fchrt von Rift durch Gestr\u00fcpp, Dickicht und verschlungene Gurnvossen, bis wir einige hundert Stiefell\u00e4ngen voraus eine an einem weiteren Lur gelegene Lichtung ersp\u00e4hten&#8230; Ich erbat vom Seelenschmied Barakbeltor und sprach ein Gebet, um Norogh zu offenbaren&#8230; Langsam und entschlossen schritten wir voran &#8230;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/ljqag5P_20150617211822384.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\" size-medium wp-image-8737 alignright\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/ljqag5P_20150617211822384.jpg?resize=300%2C223&#038;ssl=1\" alt=\"Lichtung\" width=\"300\" height=\"223\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/ljqag5P_20150617211822384.jpg?resize=300%2C223&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/ljqag5P_20150617211822384.jpg?w=361&amp;ssl=1 361w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Da stand er, direkt neben einer dicken Eiche auf einem kleinen, aber dennoch steilen H\u00fcgel inmitten der Lichtung.<\/p>\n<p>Seine Kleidung von Ranken und Wurzelwerk durchzogen, sein Haar mit Blattwerk geziert mochte er auf den ersten Blick wie ein wahrhaftiger Diener des Vudds wirken. Lediglich die langen spitzen Dornen auf seinen ledernen Schulterplatten lie\u00dfen ein Wesen erahnen, der seine Bosheit nichteinmal zu verbergen suchte&#8230; Im Gegenteil, er stellte sie offen zur Schau und die Schatten seiner Seele lagen wie eine schwere Last auf seiner Umgebung!<\/p>\n<p>Korrell pr\u00e4sentierte sich in erh\u00f6hter Position wie ein Herrscher, der keine Zweifel an seiner Stellung aufkommenlassen wollte&#8230; Auch wenn kaum mehr als ein paar kurz aufleuchtende Augenpaare im umliegenden Dickicht zu sehen waren, wurde jedem von uns beim betreten der Lichtung klar, dass wir nicht alleine waren&#8230; <em>Die Bewohner des Vudds waren dem Ruf gefolgt&#8230; Aber wessen sollte sich erst noch herausstellen?<\/em><\/p>\n<p>Ich signalisierte Rift meine Gewissheit \u00fcber das Dunkel von Korrels Seele und Schritt, um kein Anzeichen mangelnder Entschlossenheit aufkommen zu lassen, ohne weiteres Z\u00f6gern auf den &#8222;Prinzen&#8220; zu&#8230;<\/p>\n<p>Mit offensichtlicher Verh\u00f6hnung hie\u00df er uns in seinem Reich Willkommen! Wie erhofft, ergriff Rift das Rem, doch \u00a0obwohl es ihm sonst kaum an Worten fehlte, Andere bez\u00fcglich ihrer moralischen Ansichten zu ermahnen, schien ihm die Szenerie auf sonderbare Weise die die Zunge verknotet zu haben&#8230;<\/p>\n<p>Durch seine Rem gelang es ihm zwar klarzustellen, dass wir scheinbar um Korrells wahres Wesen und seine Machenschaften wussten und f\u00fcr einen Herzschlag schien das Dunkel seiner Seele begleitet von Rifts Worten vor meinen Augen sogar gestalt anzunehmen, doch anstatt den Prinzen dazu zu bewegen, wie geplant seine Bosheit auch gegen\u00fcber den Anwesenden Vuddbewohnern zu offenbaren, rang er diesem kaum mehr als ein \u00fcberhebliches L\u00e4cheln und verworrene ausweichende Murmelings ab, mit denen wir aus Dreistein mehr als ausreichend vertraut wahren&#8230;<\/p>\n<p>Als Korrell einen Handel offerierte, ergriff ich das Rem, nutzte die sich bietende Gelegenheit den H\u00fcgel halb zu umkreisen, um schlie\u00dflich direkt vor ihm Position zu beziehen. Ob es an meiner &#8222;Dreistigkeit&#8220; mich mit ihm auf eine &#8222;Stufe&#8220; zu stellen, der unersch\u00fctterlichen Ablehnung jeglichen Iliths, oder der Forderung unseren Fragen weder mit Gegenfragen noch mit Ausfl\u00fcchten zu begegnen, vermag ich nicht zu sagen&#8230; Eines sp\u00fcrte ich jedoch&#8230; Er wurde unruhig und mit vereinten Kr\u00e4ften schien uns zu gelingen, an dem Fundament seiner zur Schau gestellten Selbstsicherheit zu kratzen. Korrell verhedderte sich f\u00fcr wenige Herzschl\u00e4ge in seinem eigenen Netz aus L\u00fcgen, doch bevor dies f\u00fcr alle Beobachter deutlich werden konnte, \u00fcberschlugen sich die Ereignisse!<\/p>\n<p>Ich ben\u00f6tigte einige Atemz\u00fcge, um nachzuvollziehen, was um mich herum losbrach&#8230; Korrell musste irgendeine Olara entfesselt haben, denn im Erdwall, der den Lur von der Lichtung trennte, bildete sich schlagartig eine Vielzahl an lhar und Sabrak&#8230; Aus dem Augenwinkel sah ich aus Lyaris Richtung einen Tanthanus heranfliegen, der jedoch wirkungslos an Korrell vorbei einige Bl\u00e4tter in den entfernteren Gurnvossen durchbohrte. Kurz darauf wurde der H\u00fcgel von stetig ansteigenden Wurlur umsp\u00fclt&#8230; Lyaris scharfe Sinne hatten ihm das Vorhaben des Prinzen scheinbar vorab verraten. Mit einem gro\u00dfen Satz \u00fcbersprang der Olv den sich f\u00fcllenden Graben und gesellte sich mit gez\u00fccktem Kuld an meine Seite.<\/p>\n<p>Da bisher niemand zu Schaden gekommen war und ich davon ausgehen musste, dass sich unsere Beobachter kaum ein klares Bild verschafft haben konnten, ging ich auf Korrels Bitte ein, die Ros zugunsten weiterer Rem zun\u00e4chst schweigen zu lassen&#8230; Wie ich sp\u00e4ter erfuhr, war Azazil aufgrund der Einmischung einer sogenannten Nymphe zu diesem Zeitpunkt bereits erblindet&#8230;<\/p>\n<p>Rift und ich schlugen nun eine neue Taktik ein. Wir versuchten zunehmend unsere Beobachter, deren Freiheit und Unabh\u00e4ngigkeit zum Inhalt des Remarglary zu machen. Der Prinz schien sich daran jedoch kaum zu st\u00f6ren, bezeichnete die Wesen des Vudds als seine pers\u00f6nlichen Diener und Werkzeuge, die sich letztlich ihm und seinen pers\u00f6nlichen Zielen unterwarfen. Er gab unverhohlen zu, dass er die Feenoger ausgesandt hatte, da wir durch unsere Pl\u00e4ne die seinen behindert oder vielleicht durchkreuzt h\u00e4tten&#8230; <strong><em>Die toten Sp\u00e4her, das Wurzelwesen oder Damils Raugh seien ihm letztlich gleichg\u00fcltig und unvermeidbare Opfer bei der Verfolgung seiner &#8222;h\u00f6heren&#8220; Bestrebungen!<\/em><\/strong> Er habe schlie\u00dflich auch einen Ilith mit der herrschenden Adelsfamilie von Orkfels&#8230; Nur so w\u00fcrde die Feste regelm\u00e4\u00dfig vor nahenden Orkangriffen rechtzeitig gewarnt. Den Preis, den dieser Hurmadel daf\u00fcr zahlen m\u00fcsse blieb jedoch unausgesprochen. Es fiel mir schwer diesem wirren Gefasel \u00fcber die grenzenlose, ungelenkte und wilde Ausbreitung der Natur irgendeinen nachvollziehbaren Zusammenhang oder tiefere Weisheit abzuringen&#8230; Doch dieser selbsternannte Prinz schien jeglichem Eingriff und jeder Gestaltung der Natur seine Daseinsberechtigung abzusprechen&#8230; <em>Hatte der Allvater Moradin die Dwar nicht gerade deshalb geformt?&#8230; \u00a0Nur die tr\u00e4ge Seele erkl\u00e4rt das Gegebene zur Sch\u00f6nheit! Wahre Vollkommenheit entsteht nur durch ausdauernde M\u00fchen, Handwerkskunst, eine reine Seele und harte Arbeit!<\/em><\/p>\n<p>Meine Hoffnung, dass sich Rift mit den passenden Rem gegen diesen Wahnsinn ankommen w\u00fcrde &#8211; schlie\u00dflich war er selbst irgendwie ein Diener der Natur &#8211; erwies sich jedoch zunehmend als unbedeutend. Rift sp\u00fcrte, dass die Vuddbewohner ihrem Herrn bedingungslos folgen w\u00fcrden&#8230;<\/p>\n<p>Die sichtbarste L\u00fccke in der Deckung des Wurzelherrschers war sein Stolz und seine \u00dcberheblichkeit! \u00dcber Rifts Band der Gedanken bat ich Lyari, der mit dem kaltgeschmiedeten Kuld und einem m\u00e4chtigen G\u00fcrtel der Araudekol bestens ger\u00fcstet sein sollte , unseren Widersacher zum Duell zu fordern. Der Olv bedeutete mir jedoch mit einer Geste, \u00a0dass die Ol des G\u00fcrtels gest\u00f6rt waren&#8230; Korrell lachte, als er Lyaris Gesicht erblickte&#8230;<\/p>\n<div class=\"moz-text-html\" lang=\"x-unicode\">\n<p dir=\"ltr\">Ich sah nur noch einen Ausweg einen Zweikampf herbeizuf\u00fchren, der eine Einmischung von Korrels Dienern ausschloss&#8230; Ich forderte ihn selbst zum Duell, um seine angebliche St\u00e4rke vor seinen Anh\u00e4ngern unter Beweis zu stellen!<br \/>\nWie seiner wahren Natur entsprechend fast zu erwarten war, entzog Korrell sich dieser Herausforderung! Mit der Bemerkung seine Ziele nicht gef\u00e4hrden zu wollen, machte er einen Schritt in Richtung der gro\u00dfen Eiche und war verschwunden&#8230;<br \/>\nSeine versammelte Dienerschaft nahm jedoch auf sein gehei\u00df den Araglary mit uns auf. Auch wenn sp\u00e4testestens mit dem Eintritt der Oger die Schlacht l\u00e4ngst entschieden war, dr\u00e4ngten sie ohne R\u00fccksicht auf ihr eigenes Leben auf uns ein! Die Folge war ein wenig ruhmreiches Schlachten unter den Vuddbewohnern!<br \/>\nMit vielen Fragen und einigem Xoth \u00fcber die B\u00fcndnisse der Region machten wir uns auf den R\u00fcckweg&#8230;<\/p>\n<p dir=\"ltr\"><em><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/FEYMOON.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\" size-medium wp-image-8841 alignleft\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/FEYMOON.jpg?resize=300%2C300&#038;ssl=1\" alt=\"FEYMOON\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/FEYMOON.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/FEYMOON.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/FEYMOON.jpg?resize=270%2C270&amp;ssl=1 270w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/FEYMOON.jpg?resize=230%2C230&amp;ssl=1 230w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/FEYMOON.jpg?w=500&amp;ssl=1 500w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>W\u00fcrde es gelingen, den Hurmadel zu stellen? Was w\u00fcrde der Horm des Helm oder der Kommandant dazu sagen, dass ihre Sp\u00e4her von einem B\u00fcndnispartner ihres eigenen Herren get\u00f6tet wurden? Reicht Korrells Arm bis nach Lautwasser? W\u00fcrde es Lyari gelingen den faulen Ilith um seinen G\u00fcrtel geradezur\u00fccken? Was w\u00fcrde aus den Vetteln und ihrer Suche nach einem Altern in Gelm werden? W\u00fcrde der Wurzelprinz Korrell seine Niederlage unger\u00e4cht hinnehmen? Hatten wir der Region um Orkfels und Dreistein nun Gelm oder neuen Kurnzar beschert?<\/em><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><em>In mir wuchs langsam aber stetig die Gewissheit, dass mein Hammer an anderer Stelle ben\u00f6tigt wurde..<\/em>.<\/p>\n<p dir=\"ltr\"><strong><em>Es war an der Zeit, dass die Bewohner der Region ihr Thuldul selbst in die Hand nahmen!<\/em><\/strong><\/p>\n<\/div>\n<p>Fortsetzung:\u00a0 <a href=\"https:\/\/rpg-berlin.de\/rpg\/?page_id=8902\">Erinnerungen eines Dwar III<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur\u00fcck zu Erinnerungen eines Dwar I Die Hergos in den Norden Uns standen mehrere Wochen Hergos bevor&#8230; Neben den \u00dcberlieferungen \u00fcber die Telorxoth meines Lehrmeisters Jhaster Feuerbart studierte ich das gefundene Nachschlagewerk \u00fcber Glauben, Gebete und Riten Faeruns, welches wir im Labor des Schinder gefunden hatten. 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