{"id":6254,"date":"2015-02-05T13:03:09","date_gmt":"2015-02-05T12:03:09","guid":{"rendered":"http:\/\/rpg-berlin.de\/rpg\/?page_id=6254"},"modified":"2023-11-20T12:27:37","modified_gmt":"2023-11-20T11:27:37","slug":"erinnerungen-eines-dwarn-29-tarsakh-1382-18-mirtul-1382","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/rpg-berlin.de\/rpg\/erinnerungen-eines-dwarn-29-tarsakh-1382-18-mirtul-1382\/","title":{"rendered":"Erinnerungen eines Dwar (29. Tarsakh 1382 &#8211; 03.Kythorn 1382)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/rpg-berlin.de\/rpg\/character\/aktive_sc\/legion-of-the-trusted\/xhorgul\/xhorgul-schwarzhammmer\/\">Zur\u00fcck zu Xhorgul Schwarzhammer<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Aufbruch nach Baldurs Tor<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>So brach ich auf, gemeinsam mit der Karawane der Ilithhergosar von Triboar, unterwegs in Richtung S\u00fcden\u2026&nbsp; Auf der Handelsstra\u00dfe traf ich an einem der vielen Teltyn auf einen hergos Dwar, der von interessanten Murmelings zu berichten hatte. Ein Angeh\u00f6riger der than Dwarkar \u201eDorwins H\u00e4mmer\u201c sei in der Region gesehen worden. \u00dcber die Dwarkar war nur wenig bekannt, au\u00dfer das sie aus sieben Gr\u00fcndungsvettern hervorgegangen sein soll und lange Zeit als untergegangen galt. K\u00f6nnte es sich um die Nachkommen der Dwar handeln, die im sp\u00e4ten dritten Zeitalter Shanatars gen Norden aufgebrochen und neue Dwarkars gegr\u00fcndet hatten? Am liebsten w\u00e4re ich diesen Murmelings sofort auf den Grund gegangen. Doch Vertr\u00e4ge gilt es zu halten und so setzte ich meine Reise als W\u00e4chter der Karawane zun\u00e4chst fort.<\/p>\n<p>Einige Tage vor unserer Ankunft machte die Karavane in einem provisorisch eingerichteten Lager halt. Das Auraun flo\u00df in Str\u00f6men und viele Hergosar berichteten von Ereignissen, die sich nur wenige Tage zuvor in Baldurs Tor ereignet haben sollen. Eine Gruppe von Zandern hatte im Auftrag eines Marnarnspinners hrunnar Ragefast bei den Festivit\u00e4ten des Bardenwettstreits bemerkenswerte Alagh vollbracht, die schlie\u00dflich den Ruhm der Dwar auf Faerun mehren sollten. Die Murmelings waren nicht eindeutig und widersprachen sich in einigen Details. Unumstritten war allerdings, dass der Wettstreit Dank ihrer Bem\u00fchungen fair ausgetragen werden konnte und so ein Schlachtens\u00e4nger hrunnar Torgrimm Trommelschlag den gerechten Gul brachte.<\/p>\n<p>Langsam r\u00fcckte das Ziel der Reise immer n\u00e4her. Die Barakmorn der Hurmdrukafaren hrunnar Baldurs Tor kamen in Sichtweite. Gelegen nahe der der M\u00fcndung des Wurlur Chiontar in das gro\u00dfe Aglandarauglor bildet diese Drukarfaern wohl eines der Handelszentren der Region.<\/p>\n<p>Noch vor dem Tor nah<a href=\"http:\/\/i1.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/BaldursGateMap-1_20150118194928397_20150118195306332.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\" size-medium wp-image-5792 alignright\" src=\"http:\/\/i1.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/BaldursGateMap-1_20150118194928397_20150118195306332.jpg?resize=300%2C199\" alt=\"BaldursGateMap (1)_20150118194928397_20150118195306332\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/BaldursGateMap-1_20150118194928397_20150118195306332.jpg?w=585&amp;ssl=1 585w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/BaldursGateMap-1_20150118194928397_20150118195306332.jpg?resize=300%2C199&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>m ich meinen gerechten Lohn f\u00fcr den Barak der Karawane entgegen.&nbsp; Einige Hurm waren mit den letzten Aufr\u00e4umarbeiten in Folge des Bardenwettstreits besch\u00e4ftigt\u2026 Ich erkundigte mich bei einer der schwarzbehelmten Stadtwachen nach \u201eRimurs Schmiede\u201c und wurde schnell f\u00fcndig. Nachdem ich Rimur die Nachricht \u00fcber den Tod seines Vetters sowie die kleine Schatulle \u00fcberbracht hatte, verbrachten wir einen gemeinsamen Abend mit Auraun und Erinnerungen am Kamin. Die Murmelings \u00fcber \u201eDorwins H\u00e4mmer\u201c waren ihm unbekannt. Aber Rimur gab den Hinweis, dass sich einige Tagesreisen nord\u00f6stlich, in einer Senke die verwitterten \u00dcberreste zwergischer Bauten befinden sollen\u2026<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen \u00fcbergab mir Rimur zu meiner \u00dcberraschung die Schl\u00fcssel zu seiner Werkstatt und verschwand f\u00fcr einige Tage. Die Telormar w\u00e4hrend der Zeit der Trauer weiterzuf\u00fchren war eine ehrenvolle Aufgabe und so versenkte ich mich in die Arbeit. Unerkl\u00e4rlicherweise wurde mir bei den Preisverhandlungen mit den Auftraggebern ungewohntes Misstrauen entgegengebracht. Ehrliche harte Arbeit f\u00fcr gutes Gold. Was war daran falsch?<\/p>\n<p>\u201eBringe jenen Respekt entgegen, die ihn sich verdient haben\u201c. Unz\u00e4hlige Male hatte ich diese Darsamrem des Allvaters wiederholt. Doch in diesem Fall stellte mich der Seelenschmied auf eine harte Probe! Ausgerechnet der Orkhensohn jener Abenteuergruppe, die sich um Baldurs Tor und letztlich auch um die Ehre der Dwar verdient gemacht hatte, n\u00e4herte sich der Telormar\u2026.,<\/p>\n<p>Doch den Lehren den Seelenschmieds zu folgen erwies sich abermals als weise. Es stellte sich heraus, dass die Gruppe in K\u00fcrze in eben jene Region aufbrechen wollte, in welcher Rimur die alten Dwar-Ruinen vermutete\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Dorvins H\u00e4mmer<\/strong><\/p>\n<p>Gemeinsam mit einem Hurmh\u00e4ndler Duncan zogen wir nach Nordosten. Er hatte das gleiche Ziel und bat uns um Schutz. Im Gegenzug k\u00fcmmerte er sich um die Versorgung w\u00e4hrend der Reise.<\/p>\n<p>Wie sich im bald herausstellte, waren meine neuen Weggef\u00e4hrten gemeinsam aufgebrochen, um in Folge des Bardenwettstreits einer verzweifelten Olve in Not beizustehen. \u2026. <em>Trotz dieses unzweifelhaft ehrenvollen Anlasses, erscheint mir meine Reisegesellschaft bisher wie ein Stahlrohling vor der ersten Glut. Die wirkliche Qualit\u00e4t liegt im Verborgen und offenbart ihre wahre Natur erst nach langer Arbeit! <\/em><\/p>\n<p><em>Fenner, der Orkensohn flankierte die Gruppe meist wortlos und abseits der Stra\u00dfe. Er wirkt abwesend und verschlossen. In den Morgenstunden konnte ich ihn bei Gebeten zu Silvanus beobachten, den die Hurm auch Eichenvater nennen. Die Verzweiflung \u00fcber sein Bluterbe muss gro\u00df sein, wenn er bereit ist B\u00e4ume anzubeten! Andererseits mag ihm dieser g\u00fctige Patron vielleicht Trost spenden\u2026 Der Olv Lyari scheint dem Orkensohn auf sonderbare Weise zus\u00e4tzlichen Halt zu geben. <\/em><\/p>\n<p><em>Das Spitzohr ist Norothxoth&nbsp; und hat sehr ausgepr\u00e4gte Sinne. Er bewegt sich in der Wildnis ebenso sicher, wie andere auf einer gut ausgebauten Stra\u00dfe. Stundenlang kriecht er im Gestr\u00fcpp herum, erfreut an Gr\u00e4sern und Kr\u00e4utern am Wegesrand und berichtet von Besonderheiten der Umgebung. Er teilt sein Wissen und scheint an einem koordinierten Vorgehen interessiert zu sein. Seine Talente erscheinen gleicherma\u00dfen n\u00fctzlich, wie auch geeignet, seine Olveng\u00f6tter gl\u00fccklich zu stimmen. Seine wahren Beweggr\u00fcnde verbirgt er jedoch bisher. <\/em><\/p>\n<p><em>Asconion machte keinen Xunder daraus, dass er ein Marnarnspinner ist. Er scheint sogar ein wenig Stolz darauf zu sein\u2026 Analytisch wie ein Gnur stellt er immer wieder Undivver<\/em><em>, <\/em><em>Spekulationen und Schlussfolgerungen an. Hoffentlich bilden nicht Ungeduld und Neugier das Fundament f\u00fcr seine K\u00fcnste. Auf Sandstein l\u00e4sst sich keine Br\u00fccke bauen! Es wird sich zeigen, ob er sich als Jharg oder Marnarnxoth entpuppt. <\/em><\/p>\n<p><em> Ein junger Hurm hrunnar Damil hat sich der Gruppe ebenfalls erst seit kurzem angeschlossen. Seine Worte scheinen ebenso unschuldig wie wohl gew\u00e4hlt\u2026. Seine Bewaffnung sowie die Art seiner Bewegungen l\u00e4sst auf einen schnellen beh\u00e4nden Kampfstil schlie\u00dfen, den man nicht einfach an jeder Stra\u00dfenecke lernt\u2026 Welches Spiel spielt der Junge Hurm und wieviel Bart wird er beweisen? <\/em><\/p>\n<p>Nachdem wir die Felder der Margmornder, und den Wurlur \u201eWinding Water\u201c bereits mehrere Tage hinter uns gelassen hatten, bogen wir irgendwann von der gro\u00dfen Ilithstra\u00dfe scharf nach Osten ab, aller Wahrscheinlichkeit nach mitten hinein in die Region, die unter den Hurm als s\u00fcdliches Hochmoor bekannt ist.<\/p>\n<p><em>Hergosar hatten mehrfach Legenden \u00fcber das Hochlurgh erz\u00e4hlt\u2026. Wie sang einer der fahrenden S\u00e4nger: \u201eDie Knochen und Throne l\u00e4ngst verlorener Reiche, inmitten <\/em><em>von gr\u00fcnen <\/em><em>Wiesen, Morast und Schlamm\u2026\u201c Mein alter Weggef\u00e4hrte Fyrfar Steinwanderer erw\u00e4hnte lediglich Tr<\/em><em>olle, als wir das Lurgh auf der Handelsstra\u00dfe s\u00fcdlich passierten\u2026, was aufgrund der Namensgebung der umliegenden Valahir und Gurnvosen (Trollklauen,<\/em><em> Trolhh\u00fcgel, Trollbarkforest) allerdings nicht zwingend auf eine besonders ausgepr\u00e4gte Ortskenntnis schlie\u00dfen l\u00e4sst.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Neues-Bild.bmp\"><img decoding=\"async\" class=\"  wp-image-5907 alignleft\" src=\"https:\/\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Neues-Bild.bmp\" alt=\"Neues Bild\" width=\"231\" height=\"130\" srcset=\"https:\/\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Neues-Bild.bmp 231w, https:\/\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Neues-Bild-230x130.bmp 230w\" sizes=\"(max-width: 231px) 100vw, 231px\" \/><\/a><\/em>Die Olve berichtete w\u00e4hrend der Reise von den Bewohnern der Thandrukar. Neben Rupert dem Wirt, seinem Knecht und zwei Schwestern soll sich interessanterweise ein Horm des Azuth hrunnar Faustos mit seinem 12-j\u00e4hrigen Novizen Justus dort niedergelassen haben. Die Olve wurde von den Anderen gebeten, noch vor Ankunft am Ziel ihr \u00c4u\u00dferes zun\u00e4chst zu verbergen.<\/p>\n<p>Nach drei weiteren Tagen, seltsamerweise ohne entgegenkommende Ilithar oder Hergosar, konnten wir unser Ziel von der Stra\u00dfe aus bereits sehen. Aus der Ferne hatten wir einen guten \u00dcberblick \u00fcber die weitl\u00e4ufige Senke. Unz\u00e4hlige \u00dcberreste einstiger Dwarbauten, in deren Zentrum sich einige aus Holz gezimmerte H\u00fctten und Geb\u00e4ude an die Steinreste schmiegten.<\/p>\n<p>Meine Versuche von Duncan mehr \u00fcber die Ruinen, oder deren Geschichte zu erfahren schlugen trotz entschlossener Verhandlungen fehl. Der Hurmh\u00e4ndler wurde zunehmend nerv\u00f6s. Zu seiner Entschuldigung konnte er nur hervorbringen, dass er Bekanntschaft mit einer \u201eHexe\u201c gemacht habe, welcher er um keinen Preis erneut begegnen wolle. <strong>Valdar!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Hammerfall<\/strong><\/p>\n<p>Au\u00dfer einer Aurdrukar waren nur wenige Geb\u00e4ude in Gebrauch. Ein kleiner Turm, St\u00e4lle, ein Brunnen und ein paar weitere Windschiefe H\u00fctten. Die naheliegenden Ruinenreste waren allesamt von Dwar errichtet, soviel Stand fest. Allerdings hatten die Jahrhunderte oder gar Jahrtausende ihre Spuren hinterlassen und machten es mir fast unm\u00f6glich, R\u00fcckschl\u00fcsse auf den einstigen Zweck der Bauten zu ziehen. Bei n\u00e4herer Untersuchung des Turms stie\u00df ich jedoch auf einen Hinweis. Seltsamerweise schien es nur die Spitze eines einst hohen Turms zu sein, als w\u00e4re das urspr\u00fcngliche Geb\u00e4ude im Boden versunken.\u2026<em>Wer baut einen Turm in einer Senke? Welcher Dwar errichtet Fundamente auf Lurgh? Diese Gegend muss zu Zeiten der Erbauer g\u00e4nzlich anders ausgesehen haben!<\/em><\/p>\n<p>Die Tatsache, dass die Dwar ihre Drukar an der Oberfl\u00e4che errichtet hatten, best\u00e4tigte meine Vermutung, dass diese Drukar wahrscheinlich durch die sieben Gr\u00fcndungsv\u00e4ter der \u201eDorwins H\u00e4mmer\u201c vor h\u00f6chstens 6000 Jahren gegr\u00fcndet wurde.\u2026. Der alte Feuerbart hatte keinen Zweifel aufkommen lassen, dass es vor dem dritten Zeitalter Shanatars keine oberirdischen Dwardrukars im Norden gegeben habe.<\/p>\n<p>Nachdem die Reittiere im Stall untergebracht waren, betraten wir die Aurdrukar. Der Wirt schien zwar bem\u00fcht, alle unsere W\u00fcnsche zu erf\u00fcllen. Sein Auraun war jedoch eine Beleidigung! Neben den zwei Schwestern, trafen wir einen S\u00e4nger mit einer Laute an, der sich auf den ersten Blick \u2013 obwohl nicht von der Olve erw\u00e4hnt \u2013 wie Inventar in die Szenerie der Aurdrukar einzupassen schien.<\/p>\n<p>Sie Alle trugen au\u00dfergew\u00f6hnliche Aelin und Glander von betr\u00e4chtlichem Wert und waren deutlich \u00e4lter, als von der Olve noch kurz zuvor beschrieben. Statt handfester Antworten bekamen wir nur wirre Murmelings serviert. Den Schmuck h\u00e4tten die Hurm gro\u00dfz\u00fcgigerweise von vier Dwar als Gegenleistung f\u00fcr Auraun, Klos und eine sichere Runedar erhalten.<\/p>\n<p>Die Dwar w\u00fcrden in einer nahegelegenen Naeborn aufregende Torst erleben und jeden Abend in die Aurdrukar zur\u00fcckkehren\u2026 Beim Barte Vergadains! Kein Dwar w\u00fcrde einen derartigen Ilith schlie\u00dfen und Dwararlin f\u00fcr eine derart banale Gegenleistung preisgeben. Der Telortor gew\u00e4hrte mir sp\u00e4ter einen Blick hinter diesen Norogh. Aelin und Glander waren tr\u00fcgerische Bilder mit einer Aura von Marnarnthork!<\/p>\n<p>Mein Besuch in der \u00f6rtlichen Telormar war ern\u00fcchternd. Diese war verkommen und kaum als solche zu bezeichnen. Es lie\u00dfen sich keine Anzeichen finden, dass hier in den letzten Monaten oder Jahren jemand ernsthaft gearbeitet hatte. Die Zangen waren bereits verbogen, der Blasebalg voller Staub\u2026 und zu alledem entweihten zwei junge Hurm den Dormark! Wenn die Hurm die Seele ihrer Drukar so verkommen lie\u00dfen, musste Norogh am Werk sein!<\/p>\n<p>Faustos, der Horm des Azuth konnte meine ersten Eindr\u00fccke von der Thandrukar nicht entkr\u00e4ften\u2026 Er trug vielmehr selbst dazu bei. Obwohl er angeblich hier war, um die Ruinen der Dwar zu erforschen, war sein Dwarrem eingerostet. Ebenso wie sein Glaube, denn Altar und Wappen Azuths waren weder gereinigt noch in regelm\u00e4\u00dfigem Gebrauch. Angesprochen auf die Lehren seines Gottes reagierte er eher abwehrend und desinteressiert. Zudem lie\u00df er trotz f\u00f6rmlicher Begr\u00fc\u00dfung jeglichen Respekt f\u00fcr einen Sonnlinor des Moradin vermissen!<\/p>\n<p>Lyari war mit Hilfe seines Sammanfrus auf zwei Beobachter aufmerksam geworden. Seinem Vorschlag, diese beiden Hurm hinterr\u00fccks niederzuschlagen und zu fesseln, um sie dann auszufragen, begegnete ich entschlossen. Wer w\u00fcrde diese armselige und gleichsam seltsame Ansammlung einer Thandrukar nicht im Auge behalten wollen. Schlie\u00dflich taten wir nichts Anderes. Gl\u00fccklicherweise zeigte Lyari Einsicht und suchte Remgelm statt Arglary!<\/p>\n<p>Die zwei jungen Hurm stellten sich ebenfalls als Norothxoth hrunnar Fearen und Aaraond heraus. Sie waren hier geboren, besuchten diese Gegend jedoch nur hin und wieder. Als Ortskundige hatten sie seltsame Ver\u00e4nderungen bemerkt und in der Umgebung bereits einige Nachforschungen angestellt.<\/p>\n<p>Die Beiden f\u00fchrten uns zun\u00e4chst zu einer nicht weit entfernten Ansammlung von Karren und Handw\u00e4gen. Alle Hergosar, die in der Aurdrukar gen\u00e4chtigt hatten, verschwanden spurlos und hatten diese bisher nicht mehr verlassen. Die Karren dienten als handfester Beweis und erkl\u00e4rten auch, warum wir auf der Stra\u00dfe niemandem begegnet waren\u2026 <em>Wer hatte diesen Plunder unbemerkt hierher gebracht? Was geschah mit all den Hergosar? <\/em><\/p>\n<p>Fearen und Aaraond berichteten au\u00dferdem glaubhaft, dass die vier Dwar den ganzen Tag vor dem Eingang einer Naeborn sa\u00dfen, Geschichten erz\u00e4hlten und Auraun tranken. Sie alle trugen R\u00fcstungen und Geschmeide sowie das Symbol der Dwarkar Dorwins H\u00e4mmer [Hammer mit Blitz]. Am liebsten w\u00e4re ich sofort aufgebrochen und h\u00e4tte sie im Namen Moradins zur Rede gestellt! <strong>Mos Alagh vel Torst \u2026 Beldarak vel Bedorn!<\/strong><\/p>\n<p>Eine alte Hebamme hrunnar Camilla bildete schweren Herzens unser n\u00e4chstes Ziel\u2026 Die Alte hatte ein Einsiedlerleben im Lurgh gew\u00e4hlt und solle eine Meisterin im Beantworten von Fragen sein \u2026 Und davon hatten wir schlie\u00dflich mehr als Schlamm in den Stiefeln!<\/p>\n<p>Sicher gef\u00fchrt von unseren beiden neuen Bekannten stapften wir durch kn\u00f6cheltiefen Morast. Die Beiden warnten uns vor seltsamen Pilzen, die sich jedoch abgesehen von ihren klebrigen Sporen als ungef\u00e4hrlich herausstellten.<\/p>\n<p>Camilla wirkte einerseits wie eine harmlose, etwas verr\u00fcckte Frau. Anfangs sehr angenehm pragmatisch, sponn sie sp\u00e4ter um jedes ihrer Worte gro\u00dfen Xunder. Andererseits brannte sie darauf, ihre Geschichten zu erz\u00e4hlen\u2026 allerdings nicht ohne Gegenleistung! Sie stehe unter dem Fluch eines \u201everstorbenen Hurmgottes\u201c, der nur gebrochen werden k\u00f6nne, wenn Ihr Herz vernichtet w\u00fcrde. Asconion erkl\u00e4rte sich trotz meiner Warnung schlie\u00dflich bereit, diesen Ilith mit ungewisssem Ausgang zu schlie\u00dfen und \u00fcbernahm neben einem schlagenden Herz auch einen Ring von der Alten. Waren es Tatendrang und Entschlossenheit oder der \u00dcbermut eines Narren? Mir kamen unweigerlich Grimbols Worte in den Sinn: <em>\u201eMut ohne Verstand: Zum Schmieden fehlt die Hand! Verstand ohne Mut: zum Schmieden fehlt die Glut!\u201c<\/em><\/p>\n<p>Die Alte berichtete so einiges von Marnarn in der Thandrukar\u2026 Neben dem Fluch des Schmuckes, der an der Lebenskraft seiner Tr\u00e4ger sog, gab es weiteren Norogh, dessen Quelle irgendwo Nahe der Aurdrukar liegen musste\u2026 Die Verschollenen Hergosar seien noch am Leben. Irgendwer, oder Irgendetwas vernebelte Ihren Geist.<\/p>\n<p>Die Murmelings der Alten zu den Dwar in der Region waren gleichma\u00dfen erstaunlich wie r\u00e4tselhaft. Vor mehreren Jahrtausenden habe sich eine Dwarkar am Fu\u00dfe eines Mar niedergelassen. Die Dwar h\u00e4tten von Thost angetrieben zu tief gegraben\u2026 und den Zorn ihrer \u201eG\u00f6tter\u201c geweckt. Angeblich w\u00e4re der Valahir letztlich vom \u201eZwergenvater\u201c dem Erdboden gleichgemacht worden\u2026<\/p>\n<p><em>Die Murmelings der Alten erinnerten mich an eine der vielen Erz\u00e4hlungen \u00fcber den immerw\u00e4hrenden Zwist von Abbathor dem Gierigen mit Dumathoin dem H\u00fcter der Sch\u00e4tze. Die Ruinen wirkten wirklich, als w\u00e4ren sie im Boden versunken\u2026 oder aber begraben\u2026oder aber Beides? Der seltsame Schmuck scheint Aetharn [Goldgier] zu bestrafen \u2026 andererseits\u2026 keiner der Mordinsamman [Zwergeng\u00f6tter] w\u00fcrde anderen die Lebenskraft zu rauben! Aus welcher Quelle wird dieser Fluch gespeist? War die Senke das Ergebnis eines Streites der sieben Gr\u00fcnder? Oder war es der Zorn Dumathoins\u2026.Hatte Moradin wirklich seinen Hammer geschwungen, um einem Streit ein Ende zu bereiten? \u2026Er h\u00e4tte nicht zugelassen, dass Unschuldige zu Schaden kamen\u2026 Und doch scheint es, dass meine Anwesenheit als Sonnlinor hier kein Zufall ist \u2026 Die Vergangenheit wirft ihre Schatten\u2026 Sollten sich die Murmelings als wahr herausstellen, w\u00fcrde dieser auch auf die Dwar Faeruns fallen\u2026<\/em><\/p>\n<p>Die Gruppe entschloss sich zun\u00e4chst die Aurdrukar n\u00e4her zu untersuchen und so machten wir uns noch vor Einbruch der D\u00e4mmerung auf den R\u00fcckweg.<\/p>\n<p>Die verschollenen Hergosar mussten sich irgendwo unter der Thandrukar befinden. Mittlerweile hatten sich die von mir heimlich ersehnten G\u00e4ste eingefunden. Die Dwar Grobschar, Dugarn, Kargos und Hurrfar. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, sie zu ihrer Herkunft und ihrer Dwarkar zu befragen. Ihre Alaghrem hatten mich jedoch nach kurzer Zeit so gefesselt, dass ich nicht anders konnte, als ihren Worten zu lauschen. Ihre Anwesenheit weckte in mir tief verborgene Erinnerungen\u2026 w\u00e4re da nicht der schale Beigeschmack eines falschen Xunder gewesen\u2026<\/p>\n<p>Lyari und Fenner hatten hinter der Theke eine Luke gefunden, die eine Leiter in die Tiefe freigab. Schnell wurde klar, dass die Beiden nicht z\u00f6gern w\u00fcrden, diese sofort weiter zu erforschen. Ich war innerlich zerrissen. Einerseits \u00f6ffnete sich vielleicht gerade der Eingang in eine uralte Dwardrukar\u2026 Andererseits k\u00f6nnten die Worte der Vetter den Schl\u00fcssel zu vielen Fragen beinhalten. Ich entschloss mich, die Gelegenheit zu nutzen und den Dwar weiter zu lauschen, entz\u00fcndete mir eine Pfeife und erkl\u00e4rte mich zur Wache \u00fcber der Kellerluke bereit.<\/p>\n<p><em>\u2026Wenn die Dwar den ganzen Tag vor der Naeborn verbrachten\u2026 mit wessen Erlebnissen prahlten sie dann? Waren sie wirklich Vetter der Dwarkar Dorwins H\u00e4mmer ? Waren es die Erlebnisse ihrer Vorv\u00e4ter? Wenn ja, wie hatten sie davon erfahren? <\/em><\/p>\n<p>So lauschte ich pfeiferauchend eine Weile den Worten der Dwar \u2026 Ihre angeblichen Torst entstammten offensichtlich Murmelings und Remarn, wie sie in Aurdrukars bei zu sp\u00e4ter Stunde und mehreren F\u00e4ssern Auraun angestimmt werden. Einen Bezug zur Dwarkar \u201eDorwins H\u00e4mmer\u201c, sowie zu den \u00f6rtlichen Geschehnissen konnte ich jedenfalls ausschlie\u00dfen.<\/p>\n<p><em> Vielleicht mei\u00dfelten Sie mit ihren Worten auch ein Selbstbildnis, dass mehr ihren Tr\u00e4umen und W\u00fcnschen , als ihren wahrhaftigen Taten entsprach?<\/em><\/p>\n<p>Es dauerte nicht lang und der Horm Faustos erschien gemeinsam mit seinem Lehrling in der T\u00fcr. Beide schleppten bis zum Anschlag gef\u00fcllte urnenartige Gef\u00e4\u00dfe in die Aurdrukar, verk\u00fcndeten mit strahlenden Gesicherten, dass es Zeit f\u00fcr die \u201eMedizin\u201c sei und ernteten daf\u00fcr die offensichtliche Begeisterung der Anwesenden. Der z\u00e4he gelbgoldene Sud erf\u00fcllte den Raum mit einem bei\u00dfenden Geruch und erinnerte mich an einen Wurzeltee, den mir ein hergos Gnur mit \u00e4hnlicher Begr\u00fcndung w\u00e4hrend der Reise f\u00fcr einen abenteuerlichen Preis aufschwatzen wollte.<\/p>\n<p>Nachdem er die Gesellschaft versorgt hatte, versuchte er auch mir seine \u201eMedizin\u201c schmackhaft zu machen. Allerdings stellte er bei seinen erfolglosen \u00dcberzeugungsversuchen in all seiner Begeisterung die Kr\u00e4fte des Trankes \u00fcber die Macht Azuths .<em> Welch ein Darsam Beldarak!<\/em><\/p>\n<p>Ich klopfte die Pfeife aus, bekr\u00e4ftigte mehrfach meine Ablehnung, bis er endlich aufgab. Allerdings verk\u00fcndete er daraufhin, dass er nun seine \u201eMedizin\u201c an seine \u201eSch\u00e4fchen\u201c im Keller verteilen m\u00fcsse und steuerte gemeinsam mit Justus in Richtung Bodenluke.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst stellte ich mich einfach nur in den Weg und erkl\u00e4rte dem Horm, dass ich nicht zulassen k\u00f6nne, dass er den Keller betrat. Mit belehrenden Worten erinnerte er Justus, dass man die Ehre der Dwar respektieren m\u00fcsse und in mir wuchs die Hoffnung, dieses Wortgefecht ohne Hammer zu Ende zu f\u00fchren\u2026. Allerdings wies er im gleichen Atemzug den Jungen an, \u00fcber die Theke zu klettern und mich damit einfach zu umgehen\u2026<\/p>\n<p><em>Ich wollte keinen Arglary! War Azuth als \u201eErster Magister der Hurm\u201c nicht eine Gottheit, die Rechtschaffenheit und Vernunft \u00fcber alle Ma\u00dfen sch\u00e4tzte, oder hatte ich da was verwechselt? \u2026 Meine Gedanken flimmerten in meinem Kopf umher wie Funken kurz nach dem Hammerschlag! <\/em><\/p>\n<p><em>Um zur Ruhe zu kommen rezitierte ich im Stillen die heiligen Verse zum Allvater und meine Erinnerungen entf\u00fchrten mich f\u00fcr einen kurzen Moment in die Tage meiner Kindheit \u2026 an den Dornmark gelehnt lauschte ich den Worten der tiefen, raunenden Stimme des alten Feuerbart\u2026 Er sprach von den Darsamrxoth des Moradin und einem Gebet, dass neben seiner klar erkennbaren sch\u00fctzenden Wirkung die Macht besa\u00df, selbst die dunkelsten Norogh zu vertreiben\u2026 und sei es auch nur f\u00fcr kurze Dauer\u2026 <\/em><\/p>\n<p>Fest entschlossen ergriff ich meinen Schild, trat in den T\u00fcrrahmen und nahm die unnachgiebige Haltung einer Baraktorfaern ein. Dwar Mangul! Ich verwehrte ihm den Eintritt in die Hallen der Dwar, bot ihm allerdings an, dass er diese betreten d\u00fcrfe, wenn ich ein f\u00fcr ihn offensichtlich harmloses Gebet sprechen d\u00fcrfe. Als er zustimmte, zog ich langsam den Kreis aus Silverstaub, rezitierte die Darsamrem und schon wenige Augenblicke nachdem das Silver in den blauen Flammen vergl\u00fchte, zeigte das Gebet seine Wirkung!<\/p>\n<p>\u2026 Faustos erstarrte und das Ringen um die wahre Seele des Horm hatte begonnen\u2026<\/p>\n<p><em>&nbsp;<\/em>Als erstes wies ich Justus in strengem Ton an, seinen Meister von dem verfluchten Aelin und Glander zu befreien\u2026. Mir war klar, dass Faustos den Weg zu Azuth selbst finden musste, aber vielleicht konnte ich ihm mit Hilfe des Seelenschmieds den richtigen Weg weisen\u2026.<\/p>\n<p>Wie sich herausstellte trugen weder er noch sein Lehrling ein heiliges Symbol bei s<a href=\"https:\/\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Azuth.bmp\"><img decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-5515 alignleft\" src=\"https:\/\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Azuth.bmp\" alt=\"Azuth\" width=\"122\" height=\"175\"><\/a>ich, also verteilte ich etwas Mehl auf der Theke, zeichnete so gut ich konnte den leuchtenden Finger Azuths und versuchte die Aufmerksamkeit des Horm auf das Zeichen zu lenken. Mittlerweile rann ihm der goldgelbe Sud aus seinen Mundwinkeln\u2026 Ich bat den Seelenschmied um \u201eBeistand\u201c f\u00fcr den Horm und rezitierte abermals lautstark seine Lehren. Zu meiner Freude reagierten darauf auch die Dwar im Gastraum. <em>Dwar araudek!<\/em><\/p>\n<p>Im Augenwinkel bemerkte ich Lyari, der auf der Theke mit gezogenen Aglands dar\u00fcber wachte, dass ich ungest\u00f6rt fortfahren konnte. Geistesgegenw\u00e4rtig musste er sein Sammanfrus ausgesandt haben, denn schon kurze Zeit darauf erschien die Eule mit dem ersehnten Symbol in den Krallen. Ich legte Faustos die Kette um den Hals. Das Zeichen dr\u00fcckte ich in seine Hand, auf das er sich erinnern m\u00f6ge, wer er einst gewesen!<\/p>\n<p><em>Das Feuer seiner Seele war entz\u00fcndet\u2026 doch die Flammen w\u00fcrden noch eine ganze Weile lodern m\u00fcssen, um das Dunkel in Ihm zu verzehren. <\/em><\/p>\n<p><em>&nbsp;<\/em>Wir f\u00fchrten Faustos in die K\u00fcche und verbarrikadierten den Raum. Kaum zur Ruhe gekommen, war es nun Asconion der seine Finger seltsam verkrampfte\u2026 In einem hohen Tonf\u00e4ll begann er pl\u00f6tzlich Formeln zu murmeln, die nach und nach zu ausgewachsener Marnarnspinnerei anschwellten\u2026<\/p>\n<p>Mit Moradins Hilfe versicherte ich mich, dass all die bisherigen Bem\u00fchungen nicht durch den Fluch einer alten Hebamme zu Nichte gemacht wurden\u2026.doch ganz im Gegenteil. Der Singsang der ollen Camilla, die sich irgendwie Asconions K\u00f6rper bem\u00e4chtigt haben musste, schien Faustos bei seinem Kampf zu helfen!<\/p>\n<p>Dankenswerterweise erkl\u00e4rte sich Damil zur Wache bereit. Erleichtert lie\u00df ich mich auf ein Fass nieder und lauschte dem Bericht des Olven. Der Norothxoth hatte ganze Arbeit geleistet! Er musste still und heimlich die gesamte Halle ausgesp\u00e4ht haben\u2026Nur wenige Worte gen\u00fcgten, um das ersehnte Auraun auf sp\u00e4ter zu verschieben!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Dorvins Erbe<\/strong><\/p>\n<p>Nachdem der Delardar dank einer Seilwinde sicher hinter uns lag, stie\u00dfen wir zu dem stumm ausharrenden Orkensohn, der uns im Halbdunkel am Fu\u00df der Leiter bereits erwartete.<\/p>\n<p><em>Die Ankunft in der Halle war f\u00fcr einen kurzen Augenblick wie die Heimkehr nach langer Reise! Endlich Stein, statt Holz und Schlamm unter den Stiefeln\u2026<\/em><\/p>\n<p>Die einstige Pracht, die diese Halle einmal ausgestrahlt haben musste, war sofort zu sp\u00fcren, f\u00fcr den heutigen Betrachter allerdings nur zu erahnen. Die teilweise eingest\u00fcrzten prunkvoll verzierten W\u00e4nde und Deckenbruchst\u00fccke waren ineinander verkeilt und lie\u00dfen nur eine m\u00f6gliche Bewegungsrichtung zu. Rund um die Leiter waren dutzende Wagenladungen voller Kisten, F\u00e4sser und anderer Beh\u00e4ltnisse deren vielf\u00e4ltigen Inhalte \u00fcber dem Boden verstreut. Insgesamt war es nur schwer zu \u00fcberschauen, welches Wurgym hier seine Augen auf uns gerichtet haben mochte\u2026<\/p>\n<p>Ich entschied mich, auf die scharfen Augen des Olven zu vertrauen, der die Gegebenheiten bereits vorab sehr detailliert ausgekundschaftet uns geschildert hatte, und verzichtete auf n\u00e4here Untersuchungen. Wir passierten herabgefallene oder besch\u00e4digte Dwarstatuen, leere aufw\u00e4ndig gemei\u00dfelte Simse, riesige eingest\u00fcrzte S\u00e4ulen, w\u00e4hrend das noch einen kr\u00e4ftigen Steinwurf entfernte Oltel die Schatten an den W\u00e4nden tanzen lie\u00df.<\/p>\n<p>Lyari hielt inne und machte unmissverst\u00e4ndlich klar, dass es zu einem Arglary kommen w\u00fcrde, wenn wir den hinteren Teil der Halle erreichen w\u00fcrden. Ich erbat den Segen Moradins und machte mich kampfbereit.<\/p>\n<p>Der Olv eilte voran und sprang mit gezogenem Tang auf einen S\u00e4ulenvorsprung. Noch bevor sein Ziel in mein Blickfeld r\u00fcckte, surrte der erste Tanthanos begleitet von den warnenden Worten \u201eEin Dolch des Azuth\u201c von der Sehne.<\/p>\n<p>Dicht gefolgt von Fenner erreichte ich nach endlos erscheinenden Schritten selbst den Scheitelpunkt der reichverzierten Steinw\u00e4nde. Die Halle \u00f6ffnete sich wie vorab beschrieben und gab den Blick auf mehrere S\u00e4ulen und dutzende reglose humanoide Kin frei, die auf Teppichen lagernd, eingesponnen in Kokons aus Aur, sorgf\u00e4ltig aufgereiht um das Oltel abgelegt worden waren.<\/p>\n<p>Und dann erblickte ich Sie\u2026Mir verblieben nur wenige Augenblicke und fast h\u00e4tte mich die von der Gestalt ausgehende bizarre Faszination das Leben gekostet. Mit lebloser und doch g\u00fctiger Miene starrte die alte Hurm in unsere Richtung. Ihr K\u00f6rper, eingetaucht in geschmolzenes Aur, erinnerte mich eher an eine blankpolierte R\u00fcstung, als an ein lebendiges Wesen \u2026<\/p>\n<p>Ein sich schnell n\u00e4herndes metallenes Tickern auf dem Steinboden lie\u00df mich im letzten Moment aufhorchen und zog meine Aufmerksamkeit auf vier k\u00e4fer\u00e4hnliche, ebenfalls g\u00fclden schimmernde Angreifer. Goldene spitze Beine bohrten sich, begleitet von dem kreischenden Ger\u00e4usch von Metall auf Metall, direkt vor meinem Augen in den zur Deckung erhobenen Schild\u2026. <em>Vier Kinder wollte die olle Hebamme im letzten Jahr auf die Welt geholt haben\u2026 Ews vel Dormark! Das konnte doch nicht wahr sein!<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>Es war der Schmerz, der mich zwang diese Gedanken vorerst abzusch\u00fctteln, als die messerscharfen und teuflisch spitzen Beine einen Weg durch die schmalen Spalten am Rande meiner Schulterplatten suchten und schlie\u00dflich auch fanden \u2026<\/p>\n<p>Ich nutzte die Hebelwirkung, senkte meinen Schild ab, stie\u00df den Hammerkopf nach oben und verschaffte mir so die notwendige Distanz f\u00fcr einen ordentlichen Schlagabtausch, wenn man den Arglary gegen eine solche Kreatur \u00fcberhaupft als solchen bezeichnen konnte. Als das l\u00e4stige Biest abermals zum Sprung ansetzte machte ich einen seitlichen Schritt und ver\u00e4nderte zugleich die Neigung meines Schildes. Wie erhofft&nbsp; glitt das Wesen harmlos am Schild ab und landete irgendwo hinter mir.<\/p>\n<p>Lyari hatte sich durch einen beherzten Sprung von der S\u00e4ule bereits ebenfalls seines Angreifers entledigt und eilte mit gezogenen Agland in Richtung der Goldmutter.<\/p>\n<p>Diese hatte mittlerweile ihre Gestalt ver\u00e4ndert und stakste auf vier spitzen Beinen in unnat\u00fcrlich verzerrten Bewegungen, doch keineswegs langsam auf ein Kind zu, dass die Gelegenheit des Kampfes scheinbar genutzt hatte, um sich aus dem Konkons zu befreien\u2026<\/p>\n<p>Erst auf den zweiten Blick erkannte ich, dass es kein Kind, sondern ein Heng war, der sich an diesem Arglary beteiligte \u2013 und ein marnarnspinnender Heng noch dazu! Er zeichnete wilde Zeichen in die Luft und f\u00fcr einen Moment hatte ich den Eindruck, als w\u00e4ren es sogar mehrere seiner Art. Er musste ungewollt die Aufmerksamkeit der Goldmutter auf sich gezogen haben und bezahlte nun seine Tapferkeit mit Blut! Die messerscharfen Beine der Goldmutter schlitzten ihm den Bauch auf und schleuderten ihn in hohem Bogen an eine Wand, wo er in sich zusammensackte\u2026<\/p>\n<p>Lyari hatte seinen t\u00f6dlichen Tanz mit der Goldmutter bereits aufgenommen\u2026<em>Mir war klar, dass ich sofort einschreiten musste! Er war flink, aber sollte auch nur eine der spitzen Klingenbeine den schmalen Olven treffen, w\u00fcrde sich dieser wohl auf seiner letzten Reise in die ewigen Vudds wiederfinden\u2026&nbsp;<\/em>Ich \u00fcberlie\u00df Fenner den Kampf mit den kleinen Biestern, lie\u00df meinen Schild fallen und st\u00fcrmte mit hoch erhobenem Hammer und einem Sto\u00dfgebet in die Schlacht\u2026<\/p>\n<p>Die Goldmutter wendete sich mir wie beabsichtigt zu und ein harter blutiger Kampf entbrannte. Ich war fest entschlossen und bereit meinen Preis zu zahlen. Diesem Norogh musste ein Ende gesetzt werden! <strong><em>Wer die Schmiede betritt, darf die Funken nicht f\u00fcrchten!<\/em> <\/strong><\/p>\n<p>Wir erhielten abermals unerhoffte Unterst\u00fctzung. Die Ahnen der Halle hatten sich erhoben und schlossen sich unserem Kampf an! Geisterhafte Schemen der Altvorderen marschierten und k\u00e4mpften mit uns Seite an Seite!<\/p>\n<p>Lyari wurde die Ehre zuteil, den vorerst entscheidenden Schlag zu f\u00fchren und mit beiden Klingen zugleich trennte er den Kopf vom Rumpf! Doch obwohl ich meinen Hammer kurz darauf in der offenen Wunde zwischen den Schultern der Goldmutter versenkte, stie\u00df und hackte dieses unheilige Gesch\u00f6pf weiter um sich!<\/p>\n<p>Wir erkannten schnell, dass die Angriffe nun ungelenkt und ungezielt wahren und nutzten die Gelegenheit f\u00fcr einen kurzzeitigen R\u00fcckzug. Ich eilte zu unserem tapferen unerwarteten Mitstreiter. Der Bauch des Heng offenbarte seine Innereien, die durch und durch von dem gelblichen Sud getr\u00e4nkt waren. Diese verfluchte Br\u00fche schien ihn jedoch gleicherma\u00dfen am Leben zu erhalten. Ich kniete nieder und rief Moradin um Hilfe an! Der Ausgang schien ungewiss, denn die heiligen Kr\u00e4fte konnten unter den gegebenen Umst\u00e4nden gleichma\u00dfen den endg\u00fcltigen Raugh oder die rettende Gulm bringen. Ich presste meine H\u00e4nde auf die offen Wunde und die heilige Glut des Seelenschmieds entfaltete seine Wirkung! <strong><em>Moradin kaglem jor Gulm!<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ermutigt von den gleichm\u00e4\u00dfigen Atemz\u00fcgen des Heng war es nun an der Zeit diesem Arglary ein f\u00fcr alle mal ein Ende zu bereiten. Weiter kniend, beschwor ich einen bl\u00e4ulich schimmernden Seelenhammer und schleuderte ihn in Richtung der Goldmutter. <em><strong>Moradin arglar ews kagel barakbeltor!<\/strong><\/em> Mit eiserner Entschlossenheit lenkte ich die heilige Ros und lie\u00df den Hammerkopf mit der rhythmischen Regelm\u00e4\u00dfigkeit eines gelernten Telors auf das unheilige Wesen niederfahren. Wieder und wieder erschallte das Donnern durch die Halle! Bis sich der Dolch durch die harten Schl\u00e4ge aus dem Herzen l\u00f6ste\u2026 und Ruhe einkehrte in die Halle der Dwar!<\/p>\n<p>Blut rann aus den Wunden, die Fenner und ich davongetragen hatten. Mit jedem Treffer hatten die Angreifer Reste von verfluchtem Aur in unseren K\u00f6rpern zur\u00fcckgelassen, welche einen best\u00e4ndigen Schmerz aussandten. Geduldig und mit der Pr\u00e4zision eines Dorkin schnitt Lyari diese nun St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck aus unserem Fleisch.Nachdem wir auch die Hurm von dem Aur befreit und uns versichert hatten, dass auch sie unverwundet waren, war es an Zeit ordentlich Durchzuatmen! Ich pr\u00fcfte noch, ob von dem Oltel eine Gefahr ausgeht und obwohl es kein nat\u00fcrliches Feuer war, erwie\u00df es sich als harmlos.<\/p>\n<p>Ich dankte Moradin f\u00fcr den Alagh und seinen Thalorn im Arglary! Seine Gulmol durchstr\u00f6mten mich und gaben mir neue Kraft. Von den Ahnen war allerdings keine Spur mehr zu sehen\u2026<\/p>\n<p>Die Ger\u00fcchte um das seltsame Volk der Heng bewahrheiteten sich! Eben noch dem Tode Nahe, st\u00f6berte der Kleine in den Wagenladungen herum\u2026 Sollte er noch weitere Zeit bei der Gruppe verweilen, gilt es Vorkehrungen zu treffen. Andererseits freute ich mich, dass er offenbar bei bester Gesundheit war.<\/p>\n<p>Ich nutzte die Zeit und warf einen Blick auf die Dwarmarnarks an den W\u00e4nden der Halle, die dann&nbsp; meine Aufmerksamkeit fesselten.<em> In Gedanken richtete ich die zerfallenen W\u00e4nde auf und versuchte mir die Halle in ihrer einstigen Pracht vorzustellen. Kein Zweifel \u2013 Die Halle war einst der stolze Thronsaal eines Dornars\u2026. und der Thron? Er musste irgendwo unter dem zusammengefallenen Teil nahe der Leiter gestanden haben\u2026. Seltsamerweise wurden viele der Marnarks nachtr\u00e4glich mit Hammer und Mei\u00dfel umgearbeitet. Der Thronsaal diente nach seiner \u201cWandlung\u201d eindeutig einer g\u00f6ttlichen Verehrung, die in Richtung Thron ausgerichtet war\u2026. Aber welcher? Ich fand trotz ausgiebiger Suche keine Hinweise, welche Gottheit hier verehrt wurde, was mich mehr als mi\u00dftrauisch machte! \u00dcblicherweise werden die Mordinsamman durch ihre Darstellung in Statuen und Symbolen gew\u00fcrdigt! Weitere Inschriften und Zeichen best\u00e4tigten meine zun\u00e4chst abw\u00e4gige Annahme! Entgegen der Sitten der Altvorderen musste hier eine Art Hormdornar verehrt worden sein.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><em>Ich fand mehrere Inschriften, die diese Halle als \u201eDorwins Halle\u201c bezeichneten. Sie musste etwa 2.000 Jahre vor Errichtung des stehenden Steins erbaut worden sein\u2026. Interessanterweise fand ich auch keine Symbole der Dwarkar \u201eDorwins H\u00e4mmer\u201c. <\/em><\/p>\n<p><em>Meine Untersuchungen brachten noch weitere Erkenntnisse. Der Thronsaal war eindeutig durch eine von oben wirkende Kraft zum Einsturz gebracht worden. Ein Delven- oder Naeborneinsturz in den Tiefen, sowie explosionsartige Kr\u00e4fte konnten somit als Ursache ausgeschlossen werden. Aber welche Macht&nbsp;<\/em><em>vermag es solchen Schaden anzurichten? Hatte Moradin hier wirklich seinen Hammer geschwungen und den einstigen Mar dem Erdboden gleichgemacht? War es damals an der Zeit diesem unheiligen Treiben eines vom Wege abgekommenen Hormdornars und seine Anh\u00e4ngern ein Ende zu bereiten?<\/em><\/p>\n<p>Die von Asconion ges\u00e4uselten Formeln der Hebamme, die bisher leicht ged\u00e4mpft zu uns nach unten drangen, verstummten. Die pl\u00f6tzliche Stille war es, die uns daran erinnerte, dass es an der Zeit war nach dem alten Horm Faustos zu sehen.<\/p>\n<p>Und da sa\u00df er, kreidebleich, um seinen Verstand ringend stellte er sich der grausamen Wirklichkeit. Es fiel ihm sichtlich schwer in deutlichen und klaren Rem zu berichten\u2026<\/p>\n<p><em>Nach Jahren der Suche habe er in den Ruinen einen von Dwar erschaffenen \u201eG\u00f6tterspiegel\u201c geborgen. Damit, so hoffte er, k\u00f6nne er sich seinen lange gehegten Traum erf\u00fcllen und Azuth von Angesicht zu Angesicht gegen\u00fcbertreten\u2026.Ihm gelang es jedoch trotz aller Bem\u00fchungen nicht, den Spiegel zu aktivieren\u2026.Eine Gruppe von vier Dwar erreichte die alten Ruinen und erbat schon nach kurzer Zeit seine Unterst\u00fctzung. Sie h\u00e4tten ein altes steinernes Buch gefunden und ben\u00f6tigten seine Hilfe, dessen Bedeutung zu entschl\u00fcsseln. Die Dwar bezeichneten sich als \u201eDorwins H\u00e4mmer\u201c und waren gekommen, ihr Erbe einzufordern oder irgendetwas gerade zu r\u00fccken. Ohne weiter nachzufragen kam ihm die Idee einen Handel mit den Dwar abzuschlie\u00dfen. Er bot seine Unterst\u00fctzung mit dem steinernen Buch an und im Gegenzug sollten die Dwar f\u00fcr ihn den \u201eG\u00f6tterspiegel\u201c aktivieren. Die Dwar entfernten das Buch gewaltsam von seinem urspr\u00fcnglichen Sockel und schafften es zu seinem Turm\u2026<\/em><\/p>\n<p><em>Bei der Untersuchung des Buches m\u00fcsse er von irgendeiner Dunklen Macht \u00fcberw\u00e4ltig worden sein\u2026 Mit seinem heiligen Dolch des Azuth, der f\u00fcr ihn in vergangenen Tagen von gro\u00dfer Bedeutung gewesen war, f\u00fchrte er ein grausames Ritual an der Frau des Wirtes durch. Wie als h\u00e4tte jemand einen Mantel des Vergessens \u00fcber ihn gelegt, verblassten die Erinnerungen an diese Taten jedoch schon nach kurzer Zeit\u2026<\/em><\/p>\n<p><em>Mithilfe ihres Blutes gelang es den Dwar, den Spiegel scheinbar m\u00fchelos zu aktivieren\u2026und schlie\u00dflich \u2013 so dachte er jedenfalls \u2013 sprach er durch den Spiegel wirklich mit Azuth\u2026In gutem Glauben folgte er der \u201eg\u00f6ttlichen F\u00fchrung\u201c zu einer nahegelegenen H\u00f6hle und barg eine seltsame Konstruktion aus Steinen, die er sp\u00e4ter an einem Balken in seinem Turm anbrachte. Diese sonderte einen gelblichen Saft ab, den er auffing und zur St\u00e4rkung und Heilung an alle Bewohner verteilte. Krankheiten vergingen, Schmerzen verflogen und insgesamt breitete sich eine hoffnungsvolle gl\u00fcckselige Stimmung aus\u2026 <\/em><\/p>\n<p><em>Die vier Dwar schienen bei ihrem Vorhaben offensichtlich erfolgreich gewesen zu sein, denn sie kehrten mit S\u00e4cken voller Gold und deutlich ver\u00e4nderter Erscheinung zur\u00fcck. Erf\u00fcllt von Stolz trugen sie prachtvolle goldverzierte R\u00fcstungen. Faustos bot auch Ihnen seine \u201eg\u00f6ttliche Medizin\u201c an\u2026. Ihre anf\u00e4ngliche Gier schwand und sie wurden zunehmend freundlicher und gro\u00dfz\u00fcgiger. <\/em><\/p>\n<p>Nachdem wir Faustos von der Marnarnthork des Goldes berichtet hatten, wollte er dringend zu seinem Turm. Um unangenehme Begegnungen mit den Taverneng\u00e4sten zu vermeiden, stiegen wir durchs Fenster der K\u00fcche und begleiteten ihn. Damil blieb abermals wachend zur\u00fcck. Faustos schien mit jedem Herzschlag zu erstarken und sein Verstand kam langsam aber sicher ins Rollen \u2026.<\/p>\n<p>Gemeinsam halfen wir dem Alten, das Banner Azuths zu richten und den Altarraum grob aufzur\u00e4umen. \u2026.Mein Vorschlag, den Schrein neu zu Segnen wurde von Faustos zwar begr\u00fc\u00dft, allerdings auf sp\u00e4ter verschoben. Faustos wollte zun\u00e4chst unbedingt in das obere Stockwerk\u2026<\/p>\n<p>Das Obergeschoss des Turms wirkte chaotisch und war neben zwei provisorisch eingerichteten Schlafst\u00e4tten \u00fcber und \u00fcber von B\u00fcchern, Steintafeln und sonderbaren Ger\u00e4tschaften angef\u00fcllt\u2026 Wie zuvor beschrieben baumelte dort ein seltsames Gebilde aus h\u00e4ngenden Steinen von der Decke, dass mich an ein Spielzeug erinnerte, mit dem die j\u00fcngsten Dwar das Ertasten von Stein erlernen sollten. So harmlos es auch wirkte\u2026 es sonderte noch immer den teuflischen irref\u00fchrenden Sud ab, der nun auf den Boden des Turms tropfte\u2026bis der Heng das gesamte Konstrukt mit einem Dolchwurf vom Balken trennte.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Faustos begann,&nbsp; in einer mit Gold gef\u00fcllten Wanne irgendetwas zu suchen, wurde meine Aufmerksamkeit allerdings von etwas Anderem angezogen\u2026.<\/p>\n<p>Umgeben von einer ehrfurchtgebietenden Aura forderte dieses von Arauxoth gefertigte Meisterst\u00fcck jedem ehrbaren Handwerker Respekt ab. Seine sp\u00fcrbar \u00fcbernat\u00fcrliche Macht verursachte ein \u201eGribbeln im Bart\u201c, dass ich lange nicht mehr versp\u00fcrt hatte\u2026 Der wie ein Brunnen gearbeitete Steinkranz wirkte tats\u00e4chlich auf den ersten Blick wie einen Spiegel. Umschlossen von runenverzierten Steinen, reflektierte seine Oberfl\u00e4che das Licht wie ein dunkler See in den Tiefen des Caurak\u2026 Die dem Machwerk innewohnende g\u00f6ttliche Kraft lie\u00df mich erschaudern und ich begann nach Hinweisen zu suchen, welchem der Mordinsamman dieses epische Werk gewidmet war\u2026 doch abermals war es die Abwesenheit eindeutiger Marnarks, die mich ern\u00fcchtert vor dem Spiegel verharren lie\u00df\u2026<\/p>\n<p><em>Meine Gedanken waren sofort wieder im Thronsaal\u2026 Die Dwar waren offensichtlich entgegen der Traditionen der Altvorderen einem Hormdornar gefolgt\u2026 Die Zeichen \u201eDorwins Halle\u201c waren gut leserlich an mehreren Stellen des Saals angebracht worden, was fast nur einen m\u00f6glichen Schluss zulie\u00df\u2026 War es Dorwin, der sich zum Hormdornar hatte ausrufen lassen? Ein Dornar, der aus Gier nach Macht die Verehrung der Morndinsamman aus seine Dornarak verbannt hatte? Was konnte einen Dwar dazu bringen, den Allvater zu verleugnen? \u2026 <\/em>Eben noch hatte ich das Strahlen in Faustos\u00b4Augen erblickt, wie er von seinem Traum sprach, eines Tages Azuth von Angesicht zu Angesicht zu begegnen\u2026 <em>Mich \u00fcberkam ein qu\u00e4lender Verdacht, dem ich auf der Stelle auf den Grund gehen musste. Waren es wirklich die G\u00f6tter, die ihre Weisheit durch den Spiegel offenbarten, oder wurde dieser Spiegel manipuliert? <\/em><strong>Darsam Beldarak!<\/strong><\/p>\n<p>Ich bat den Seelenschied um Thalorn, die Bedeutung der unz\u00e4hligen Marnarks zu entschl\u00fcsseln und begann Fingerbreite f\u00fcr Fingerbreite nach Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten abzusuchen\u2026 Nichtmal eine Pfeifenl\u00e4nge sp\u00e4ter sah ich es: Ein Gewebe aus Marnarn, dass fast unmerklich zwischen die Dwarmarnarks gewoben worden war. Ich rief Faustos herbei. Als Horm des Azuth sollte er diesen falschen Xunder schneller entwirren k\u00f6nnen. Er best\u00e4tigte meine Vermutung und stellte klar, dass jede Anrufung des Spiegels nicht einen Gott, sondern jemanden von dieser Existenzebene kontaktierte\u2026<\/p>\n<p>Faustos schien abermals in seinem Stolz verletzt, als er erkannte, dass er \u2013 ausgerechnet er als Horm des Azuth in diese Falle aus faulem Zauber getappt war\u2026 <em>Aber vielleicht war es genau dieser Stolz, diese Anma\u00dfung eines Sterblichen, dieser Wunsch den G\u00f6ttern auf gleicher Augenh\u00f6he zu begegnen, der von einer dunklen Macht gezielt ausgenutzt wurde, um Faustos und vielleicht auch Dorwin den Bart zu verdrehen! <\/em><\/p>\n<p><em>In diesem Moment fragte ich mich, zu welchem Zweck dieser Spiegel \u00fcberhaupt erschaffen worden war? Ein wahrhaft gl\u00e4ubiger Dwar kann die N\u00e4he der Morndinsammen auch ohne einen \u201eG\u00f6tterspiegel\u201c sp\u00fcren. Der Seelenschmied und seine Kinder sollten besser selbst entscheiden, wann und wem sie ihre Aufmerksamkeit schenken! Dieses Ding, so prachtvoll und episch auch seine Handwerkskunst erscheinen mag, weckt nur \u00dcberheblichkeit, Gier, Neid und Streitigkeiten!<\/em><\/p>\n<p>Faustos dr\u00e4ngte uns mit nach unten zu kommen. Er verschob eine Steinplatte im Boden und offenbarte ein steinernes Buch. Die Inschrift war in Dwar und sprach von \u201eDorwins Verrat\u201c. Die Worte waren gut lesbar, doch ihre Bedeutung konnte ich nur erahnen. Irgendetwas musste in der Naeborn eingeschlossen sein.Wenn das Blut zum Blut zur\u00fcckkehrt, wird weiteres Blut flie\u00dfen bis \u201eEs\u201c vollbracht ist?&nbsp; Ich versuchte mir die Worte so gut es ging einzupr\u00e4gen\u2026. Doch auch hier waren in die Schrift andere Zeichen eingewoben. Dies musste der dunkle Zauber gewesen sein, der Faustos zur Durchf\u00fchrung des Rituals gezwungen hatte. Warum hatte dieser nicht auch die die Dwar erfasst?\u2026 Die unheilige Aura der Zeichen war deutlich sp\u00fcrbar, da diese nicht von anderen Kr\u00e4ften verschleiert wurde. Lesen konnte Sie jedoch keiner der Anwesenden\u2026 Allein die ge\u00e4u\u00dferte Vermutung, dass es sich um die Sprache der Durgarn handeln k\u00f6nnte, lie\u00df mich erschaudern und riss mich f\u00fcr einen Moment aus der Gegenwart\u2026<\/p>\n<p>Wir halfen Faustos den Altarraum zu reinigen, was einige Zeit in Anspruch nahm. Gemeinsam mit Fenner wuchtete ich das Buch mit der angemessenen Vorsicht nach Drau\u00dfen, wo wir es zumindest vorr\u00fcbergehend sicher verstauten. Faustos schien mit der \u00e4u\u00dferen Reinigung auch innerlich klarer zu werden. Schlie\u00dflich sprach er seine Gebete und weihte den Ort!<\/p>\n<p>Wo waren eigentlich die Anderen? Den Heng hatte ich das letzte Mal oben im Turm mit irgendeinem W\u00fcrfel gesehen. \u2026.Der Olv war irgendwann gegangen und bisher nicht zur\u00fcckgekehrt\u2026. Erst nach und nach versammelte sich die Gruppe wieder im Turm\u2026<\/p>\n<p>Faustos hatte einen Entschluss gefasst. Er wollte die Kr\u00e4fte des Spiegels umkehren und uns so einen Blick auf den unbekannten Feind erm\u00f6glichen. Als er begann sein Vorhaben n\u00e4her zu erl\u00e4utern und von verschiedenen F\u00e4den der Marnarnspinnerei brabbelte, die er zeitweise voneinander trennen wolle, zweifelte ich f\u00fcr einen Moment an seiner geistigen Genesung.<\/p>\n<p><em>Ich sp\u00fcrte wie sich mein Bart erneut kr\u00e4uselte\u2026aber bei allen Murmelings lie\u00df sich eines nicht abstreiten\u2026Den Feind zu kennen konnte im entscheidenden Moment den Ausschlag geben!<\/em><\/p>\n<p>Dem Heng und mir sollte bei seinem Vorhaben die Aufgabe zukommen, ihn in seinem Wirken zu unterst\u00fctzen, den Spiegel zu ergr\u00fcnden und schlie\u00dflich umzukehren. Faustos z\u00f6gerte nicht lange und machte trotz meiner Nachfrage kaum weitere Ausf\u00fchrungen zu meiner eigentlichen Aufgabe. Schlie\u00dflich erhob er seine Stimme\u2026 Die Gebete an Azuth schallten durch den Turm und schon kurze Zeit sp\u00e4ter knisterte der ganze Raum f\u00f6rmlich vor Marnarnol!<\/p>\n<p><em>Im Vertrauen auf Moradin entschloss ich mich meiner Intuition freien Lauf zu lassen \u2026<\/em> <em>Es war wie w\u00e4hrend des Schmiedens mit jedem Hammerschlag das Wesen und die wahre Natur des Stahls zu ergr\u00fcnden, verunreinigte Einschl\u00fcsse oder dessen Biegsamkeit zu ersp\u00fcren\u2026 So drang ich immer weiter in das Konstrukt ein\u2026.Dem Labyrinth aus verschlungenen Delven folgend, welches entweder von einem wirren oder aber \u00fcberragenden Geist erdacht worden sein musste, konnte ich dem Spiegel einen Teil seiner Geheimnisse entlocken und damit die Umkehrung ansto\u00dfen. &nbsp;<\/em><\/p>\n<p>Ich sch\u00fcttelte mich und ein kurzer Blick zum Heng lie\u00df mich hoffen, dass wir erfolgreich gewesen waren. Schlie\u00dflich starrten alle erwartungsvoll in die dunkle wabernde Masse, die sich langsam zu einer schwarzen glatten Fl\u00e4che formte \u2026 Die absolute Dunkelheit wich schnell der vertrauten Gabe der Dwar\u2026<\/p>\n<p>Alter Schutt war mit roher magischer Kraft zu M\u00f6beln gepresst worden, auf denen sich Haufen von B\u00fcchern, Ingredenzien und Laborbedarf t\u00fcrmten. Doch nur einige Schritt weiter konnten wir den Blick auf den R\u00fccken eines hurmgro\u00dfen Robentr\u00e4gers richten, der mit einer obskur-abartig anmutenden Gestalt redete. Dabei handelte sich es um einen menschlichen Oberk\u00f6rper, der einer B\u00fcste gleich auf einem Tisch abgestellt war, w\u00e4hrend ihm auch die Arme fehlten, welche nur einige Schritt weiter und offensichtlich angenagt in einer Lache ihres eigenen Blutes lagen. Der Hinterkopf des Hurm war er\u00f6ffnet und offensichtlich hohl, w\u00e4hrend er dennoch sprach; seine Muskeln bewegt von dem Geflecht aus blau-gr\u00fcnen Adern, welche den ganzen Kopf \u00fcberwucherten. Sie mussten ihren Ursprung irgendwo an der Wand der H\u00f6hle haben, wo ich auch einen kurzen Blick auf die nat\u00fcrliche Zusammensetzung des Gesteins, sowie eine markante Erzader erhaschen konnte. Doch als h\u00e4tte der Robentr\u00e4ger einen siebten Sinn, wandte er sich nach einigen Sekunden um und noch w\u00e4hren wir einen Blick auf sein fremdartig, tentakelbew\u00e4hrtes Gesicht werfen konnten, das durch eine Narbe \u00fcber dem rechten \u2013 durch einen violetten Kristall ersetzten \u2013 Auge verunstaltet wurde deaktivierte er den Spiegel durch einen Hieb unsichtbarer Kraft.<\/p>\n<p><em><strong>Grimdeladara<\/strong><\/em><a href=\"https:\/\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Mindflayer.bmp\"><img decoding=\"async\" class=\" size-medium wp-image-5903 alignleft\" src=\"https:\/\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Mindflayer-190x300.bmp\" alt=\"Mindflayer\" width=\"190\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Mindflayer-190x300.bmp 190w, https:\/\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Mindflayer.bmp 581w\" sizes=\"(max-width: 190px) 100vw, 190px\" \/><\/a><em><strong>ugh!<\/strong> Unsere Entdeckung ersch\u00fctterte mich zutiefst. Anderseits erkl\u00e4rte dies auch die unbegreiflich ausgefeilte B\u00f6sartigkeit, mit der wir es hier zu tun hatten. Ich berichtete von den ber\u00fchmten Schinder-A<\/em><em>rglary, die sich etwa 8.000 Jahre vor der Errichtung des stehenden Steins im Dornarak Barakuir zu<\/em><em>getragen hatten. Barakuir war ein Unterdornarak des leg\u00e4nd\u00e4ren Dwarreiches Tiefshanatars und f<\/em><em>\u00fch<\/em><em>rte \u00fcber mehrere Jahrhunderte einen erbitterten Arglary gegen die Schinder. Es hei\u00dft, dass einige Dwar der Dwarkar Duergar aus der Gefangenschaft der Schinder e<\/em><em>ntkam. Keiner kann genau sagen, wie es dazu kam, aber ihre Seelen waren dunkel<\/em><em> und voller Hass. Es hei\u00dft, dass der Seelenschmied sie und ihre neuen dunklen Patrone Laduguer und Duera schlie\u00dflich aus den Hallen der Mordinsamman vertrieb\u2026 <\/em><\/p>\n<p>Zusammengenommen war uns \u00fcber diesen Feind jedoch erstaunlich wenig bekannt. Faustos berichtete, dass die Schinder in der Lage seien, Gedanken zu h\u00f6ren und diese zu beherrschen. Von dampfenden Gehirnen und l\u00e4hmenden Angriffen war die Rede\u2026<em> Ich wusste nur, dass auch das Dornarak Torglor f\u00fcr seine legend\u00e4ren Kampftechnicken gegen die Schinder bekannt war\u2026 Leider kannte ich keine einzige von Ihnen. Ich nahm mir vor, bei meinen weiteren Geschichtsstudien mehr auf die St\u00e4rken und Schw\u00e4chen der erw\u00e4hnten Feinde zu achten.<\/em><\/p>\n<p>Als Faustos von der Erzader im Labor des Schinders h\u00f6rte, glaubte er sich an \u00e4hnliche Adern in Mienensch\u00e4chten zu erinnern, aus denen er das sudproduzierende Steinkonstrukt geborgen hatte. Er w\u00e4re in der Lage uns zum Eingang der Delven zu f\u00fchren\u2026. Wir berieten \u00fcber das weitere Vorgehen\u2026 Die Naeborn der Dwar k\u00f6nnten wir Nachts ungest\u00f6rt von \u201eDorwins H\u00e4mmern\u201c erkunden, da diese aller Voraussicht nach erst am n\u00e4chsten Morgen wieder aufbrechen w\u00fcrden, um vor dem Eingang ihre \u00fcbliche Stellung zu beziehen. Die Erforschung der Mienensch\u00e4chte, wo wir den Schinder vermuteten, erschien uns hingegen zu fr\u00fch, da zu viele Fragen offengeblieben waren. Wenn es uns gel\u00e4nge, das R\u00e4tsel um \u201eDorwins H\u00e4mmer\u201c zu l\u00f6sen, k\u00f6nnten wir vielleicht sogar auf deren Unterst\u00fctzung gegen den Schinder hoffen.<\/p>\n<p>Wir entschieden uns zun\u00e4chst f\u00fcr die lange \u00fcberf\u00e4llige Rast und machten es uns in Dorwins Halle bequem. So lag ich auf mehreren Teppichen und starrte an die Decke von Dorwins Halle. Im Augenwinkel bemerkte ich Damil, der gemeinsam mit Lyari die noch immer aufgereiht rumliegenden Hurm versorgte\u2026<em>Vielleicht hatte ich ihm Unrecht getan, als ich ihm eben noch mangelnden Mut unterstellt hatte? Die Aussicht gegen einen oder mehrere hirnfressende Schinder anzutreten, hatte ihn f\u00fcr kurze Zeit ins Wanken gebracht\u2026 Andererseits hatte er durch seine bisherigen Taten f\u00fcr einen Hurm erstaunlich viel Herz und Ehre bewiesen\u2026 Ich nahm mir vor, ein Auge auf ihn zu haben und meine Worte bei n\u00e4chster Gelegenheit gerade zu biegen. Nach wenigen weiteren Atemz\u00fcgen rief mich Moradin in das Reich der Tr\u00e4ume\u2026<\/em><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen untersuchte ich gezielt den eingest\u00fcrzten Bereich der Halle, wo ich den Thron vermutete. Die Decke war abgekippt und von Ger\u00f6ll versperrt. Wenn man die Llargh vorsichtig entfernen w\u00fcrde, k\u00f6nnte es m\u00f6glich sein in den Bereich \u00fcber dem einstigen Thron vorzudringen. Doch diese Arbeiten musste warten\u2026<\/p>\n<p>Ich zog mich f\u00fcr die Gebete zum Seelenschmied in die nahegelegene Hurmtelormar zur\u00fcck. Auch wenn sich diese in einem erb\u00e4rmlichen Zustand befand, erschien es mir der einzige geeignete Ort, um f\u00fcr eine Weile ungest\u00f6rt zu sein, ohne mich zu weiter vom Turm und der Aurdrukar zu entfernen\u2026 Ich reinigte meine Ausr\u00fcstung und besserte die Spuren, die der gestrige Arglary an meiner R\u00fcstung hinterlassen hatte, zumindest provisorisch aus.<\/p>\n<p>Auf ausgetretenen Wegen brachen wir auf\u2026 und schon bald konnten wir sie in einiger Entfernung wir sie auf einer Anh\u00f6he erblicken. Vier Dwar in goldenen R\u00fcstungen vor einem weit ge\u00f6ffneten Tor, dass den Eingang in die Naeborn markierte\u2026 Das Portal unterschied sich deutlich von den anderen Geb\u00e4uden, auch wenn es ebenso von Baumeistern der Dwar gemei\u00dfelt worden war. Offensichtlich zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt errichtet, folgte es eher pragmatischeren Zwecken, als die prunkvoll verzierten Ruinen der Umgegend. Sollte es ein Eindringen oder einen Ausbruch verhindern? Am Portal waren Marnarks zu erkennen, die mich an die Rem auf dem steinernen Buch erinnerten\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>&nbsp; Dorvins heiliger Kerker<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Eingang1.bmp\"><img decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-5910 alignright\" src=\"https:\/\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Eingang1.bmp\" alt=\"Eingang\" width=\"233\" height=\"170\"><\/a>Begleitet von vielen Fragen erklomm ich die wenigen in Stein gehauenden Stufen hinauf bis zum Eingang\u2026 <em>Welche Rolle spielte die Dwarkar Dorwins H\u00e4mmer? Die Murmelings sprachen von sieben Gr\u00fcndungsvettern\u2026 Nirgends war in den Ruinen das Symbol ihrer Dwarkar zu finden\u2026 Waren sie&nbsp;Dorwins verbannte S\u00f6hne, seine treuesten Anh\u00e4nger, oder die W\u00e4chter \u00fcber den Kerker eines Verr\u00e4ters? <\/em><em>Es war an der Zeit f\u00fcr Antworten! M\u00f6ge der Seelenschmied meine Schritte leiten!<\/em><\/p>\n<p>Beim Tor angekommen erhob sich Grobschmar und f\u00fchrte als \u00c4ltester der Dorwins H\u00e4mmer das Rem\u2026 Er beantwortete mir, wenn auch vom goldenen Sud der Welt entr\u00fcckt, zwei wesentliche Fragen gleich zu Beginn unserer Unterhaltung. Die Dwarkar hatte sich nicht zu ehren Dorwins gegr\u00fcndet, sondern sich dessen Zerst\u00f6rung, oder zumindest seiner Bewachung verschrieben\u2026 N\u00e4heres war Grobschmar in seinem jetzigen Zustand nicht zu entlocken, gen\u00fcgte mir f\u00fcr den Augenblick allerdings! Dorwins H\u00e4mmer waren tats\u00e4chlich aus sieben Gr\u00fcndungsvettern hervorgegangen, was die Murmelings best\u00e4tigte, die ich auf meinen Hergos vernommen hatte. Die vier Dwar trugen nun mit Stolz die H\u00e4mmer ihrer Vorv\u00e4ter, welche aufgrund ihrer meisterlichen Arbeit jeden Telor zu einem zweiten oder auch dritten Blick zwangen\u2026<\/p>\n<p>Das ge\u00f6ffnete Tor lie\u00df einen knappen Blick in den vorderen Teil der Naeborn zu, in deren Mitte die Steinstatue eines Dwar in kniender Haltung. Wie unter einer schweren Last schien diese etwas Bedeutendes abzust\u00fctzen\u2026. Das musste er sein\u2026 Der Sockel des steinernen Buches!<\/p>\n<p>Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, Grobschmar auf zwei wesentliche Widerspr\u00fcche aufmerksam zu machen, die das tragen goldener R\u00fcstungen mit sich brachte: Jeder Dwarj\u00fcngling wusste, dass Gold&nbsp; als Metall viel zu weich ist, um es im Vergleich mit der sch\u00fctzenden Wirkung einer Platte aus ordentlichem Stahl auch nur ann\u00e4hernd aufnehmen zu k\u00f6nnen\u2026 Anderseits k\u00f6nnte ich ihm die fehlende sch\u00fctzende Wirkung des Marnarnthork vielleicht auch beweisen\u2026 Aber die Ereignisse \u00fcberschlugen sich!<\/p>\n<p>Noch w\u00e4hrend ich im Augenwinkel Damil erblickte, der sich hinter die Dwar in den H\u00f6hleneingang schlich\u2026brach ein Riesenw\u00fchler durch die H\u00f6hlendecke und ging in einem blinden Rausch ohne zu Z\u00f6gern in den Angriff \u00fcber\u2026 Das Tier war in einem erb\u00e4rmlichen Zustand\u2026 Abgemagert und ausgemergelt waren an Stelle der Grabekrallen nur noch blutige St\u00fcmpfe zur\u00fcckgeblieben\u2026 Damil rettete sich mit einem Sprung zur Seite und hinter mir h\u00f6rte ich die hohe Stimme des Heng Marnarnrem anstimmen\u2026.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich zog sich ein klebriges Netz durch den gesamten H\u00f6hleneingang, indem sich auch der W\u00fchler in seinem Rausch zunehmend verstrickte. Lyari aktivierte den zwergischen Stollenw\u00e4chter, den er gestern von Faustos zum Schutz gegen W\u00fchler erhalten hatte und sandte so ein lautes Dr\u00f6hnen in das gesamte Tal aus\u2026 Kurz \u00fcberlegte ich dem Frus den Gnadenschlag zu verpassen\u2026 Aus Respekt vor einem Diener des Silvanus und einem Olven \u00fcberlie\u00df ich diese Entscheidung \u00fcber Leben und Tod des W\u00fchlers meinen Gef\u00e4hrten und nahm Verteidigungshaltung ein. <em>Der Streit um das Wohl von B\u00e4umen und Tieren hatte in der Vergangenheit schon so manchen Streit zwischen den V\u00f6lkern der Dwar und Olven geschaffen, den ich nciht leichfertig provozieren wollte!<\/em><\/p>\n<p>Ein Armbrustbolzen von Hinten beendete die Qualen! Der W\u00fchler war von ebenjenen gr\u00fcnblauen F\u00e4den durchzogen, die uns am gestrigen Tag bereits mehrfach aufgefallen waren\u2026 Asconion und der Heng machten sich sogleich daran, diese n\u00e4her zu Untersuchen\u2026 Die Dwar lie\u00dfen die Beiden jedoch nicht lange gew\u00e4hren und pr\u00fcgelten wie im Rausch auf das tote Frus ein \u2026 Da ich mir bez\u00fcglich der Aufgabe ihrer Dwarkar noch immer nicht sicher sein konnte, bat ich in aller Form um Erlaubnis, die Naeborn betreten zu d\u00fcrfen! Sie erhoben keine Einw\u00e4nde\u2026<\/p>\n<p>Die Naeborn war bis auf die Statue sowie die herabgefallenen Gesteinsbrocken zu unserer \u00dcberraschung leer und auf den ersten Blick lie\u00dfen sich keine Anzeichen erkennen, dass diese sich weiter in die Tiefen des Mar fortsetzen k\u00f6nnte\u2026 Die n\u00e4here Untersuchung der Statue offenbarte allerdings, dass auch sie von den gr\u00fcnbl\u00e4ulichen Adern durchzogen war\u2026 <em>Was auch immer in den Tiefen des Mar gefangen war, versuchte scheinbar mithilfe dieser Adern erfolgreich nach der Au\u00dfenwelt zu greifen!<\/em><\/p>\n<p>Der Heng berichtete von \u00fcberw\u00e4ltigend starker Barakol, die scheinbar ein nicht weiter bestimmtes Norogh in dieser Naeborn festhalten sollte\u2026 Gemeinsam mit Asconion gelang es, eine versteckte T\u00fcr aufzusp\u00fcren und diese zu \u00f6ffnen\u2026Doch anstatt eines Burakrins stie\u00dfen wir auf eine weitere Wand\u2026 In deren Mitte fiel uns sofort die Aussparung&nbsp; eines Hammers auf, der mich in Form und Gr\u00f6\u00dfe sofort an Grobschmars Waffe erinnerte, die ich wenige Momente zuvor noch bewundernd in Augenschein genommen hatte\u2026<\/p>\n<p><em><a href=\"http:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Dwarven_Warhammer_20150204103126958.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-6202 alignright\" src=\"http:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Dwarven_Warhammer_20150204103126958.jpg?resize=171%2C256\" alt=\"Hammer\" width=\"171\" height=\"256\"><\/a>Dem Vorschlag, Grobschmar das Erbst\u00fcck seiner Vorv\u00e4ter durch List oder Gewalt zu nehmen begegnete ich mit entschlossenem Widerstand! Allein der Vorschlag lie\u00df mich f\u00fcr einen Moment den Griff meiner Waffe fester umschlie\u00dfen und erinnerte mich schmerzlich daran, dass ich nur wenig und offensichtlich zu wenig \u00fcber das wahre Wesen meiner Begleiter wusste. Es blieb jedoch jetzt nicht die Zeit f\u00fcr derartige Streitigkeiten und so stapfte ich zu Grobschmar! <\/em>Ich appelierte an die Dwar, dass nun die Zeit gekommen sei, ihr Thundul zu erf\u00fcllen und bat sie einfach mitzukommen\u2026 Sie folgten und es bedurfte keiner gro\u00dfen Murmelings, um Grobschmar dazu zu bewegen, mithilfe seins Hammers die zweite T\u00fcr zu \u00f6ffnen\u2026<\/p>\n<p>Die Dwar waren offensichtlich nicht bei vollen Sinnen und ich wollte sie nicht in die Gefahr bringen, ihren V\u00e4tern vorzeitig in den Delardarraugh zu folgen! Also versuchte ich sie zur&nbsp; Barak am Eingang zu \u00fcberreden\u2026 Eine Herausforderung, die ich mir selbst durch meinen inbr\u00fcnstigen Apell an ihr Thundul erschwert hatte, wie mir jetzt auffiel\u2026 Doch sie brabbelten pl\u00f6tzlich mit gl\u00e4nzenden Augen irgendetwas von einer Prophezeiung und folgten dem Vorschlag mit unerwarteter Begeisterung! Das ganze kam mir irgendwie olvisch vor, aber da das gew\u00fcnschte Ergebnis eingetreten war, belie\u00df ich es dabei\u2026.<\/p>\n<p>Wir blickten auf die R\u00fccken drei weiterer Dwarstatuen, die wie Baraktorfaern ihre Schilde verteidigend gegen das Innere gerichtet hatten. Eine vierte Statue, welche die Reihen geschlossen h\u00e4tte, war jedoch weitgehend zerst\u00f6rt\u2026 <strong>Sabrak Lin!<\/strong> \u00dcber ihr ein Stalagtit, an dessen Spitze sich Tropfen aus einem seltsamen Gemisch aus Wurn und Blut bildeten\u2026 <em>Eines hatte ich als ehemaliger Bewohner der Sch\u00e4chte \u00fcber den Quellen gelernt\u2026 Wenn man es nicht regelm\u00e4\u00dfig in die gew\u00fcnschten Bahnen lenkt, konnte Wurn mit gen\u00fcgend Zeit auch dem solidesten Felsen seine Form aufzwingen! Und da es sich weit und breit um den einzigen Stalagtiten handelte, musste dieses Wurn seinen Weg nicht zuf\u00e4llig gew\u00e4hlt haben!<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>Lyari und ich dr\u00e4ngten uns als erste durch die entstandene L\u00fccke an den Statuen vorbei ins Innere. Die Marnarks auf den Schilden der W\u00e4chter zeigten klar, dass es von hier an keine R\u00fcckkehr g\u00e4be\u2026&nbsp; So verharrten wir einen Moment und starrten Seite an Seite in die Dunkelheit! Kurz brachen Murmelings&nbsp; aus, ob es weise w\u00e4re, wenn alle die Statuen passieren w\u00fcrden\u2026 <em>Sollten wir jemals gemeinsam die Tiefen des Caurak betreten, w\u00fcrden uns derartige Murmelings irgendwann noch den Bart kosten!<\/em> Es war an der Zeit mehr \u00fcber diesen Ort zu erfahren und somit an der Zeit, dass der Norothxoth seiner Aufgabe nachkam\u2026 und er nahm sich dieser Aufgabe ohne zu Z\u00f6gern an!<\/p>\n<p>Ich konnte die R\u00fcckkehr des Olven kaum erwarten, verharrte mit dem Blick in die Dunkelheit gerichtet&nbsp; und lauschte\u2026 Die Delve musste sich schon bald deutlich \u00f6ffnen, denn das Echo lie\u00df gr\u00f6\u00dfere R\u00e4ume oder Hallen vermuten\u2026 Eine gute Pfeifenl\u00e4nge sp\u00e4ter tauchte Lyari auf und berichtete\u2026Da er keine direkten Gefahren ausmachen konnte, stapfte ich kurz darauf los, um mir selbst einen Eindruck zu verschaffen!<\/p>\n<p>In die Linke Wand der sich&nbsp; leicht nach rechts neigenden Halle war die Geschichte vom Untergang des einstiges Dwarvolkes gemei\u00dfelt! Ein Blick zur Decke lie\u00df mich in Ehrfurcht neiderknien! <strong>Gordul!<\/strong> Die Statuen der versammelten ehrw\u00fcrdigen Mordinsamman, die das abtr\u00fcnnige Volk seiner gerechten Strafe zuf\u00fchrte\u2026 Sie waren so meisterhaft in die Decke eingearbeitet, dass sich der daraus entstandene Hohlraum zu einer kleinen H\u00f6hle \u00fcber der Halle formte! \u2026 Ich h\u00e4tte Stunden damit verbringen k\u00f6nnen, diese n\u00e4her zu untersuchen, widerstand diesem Drang jedoch im Angesicht unserer Aufgabe! Die rechte Wand war wie eine Scheibe aus Eis und lie\u00df durch seine verschwommene Struktur kaum einen Blick ins Innere zu\u2026<\/p>\n<p>Ich erbat vom Seelenschmied die Gabe, Marnarn vel Ol zu entdecken und sah mich weiter um\u2026 Auf der gegen\u00fcberliegenden Seite war in der Wand eine weitere Aussparung f\u00fcr einen Hammer, der jedoch zu keinem der vier bekannten Waffen zu passen schien\u2026 Um hier voranzukommen, waren vermutlich die H\u00e4mmer aller Gr\u00fcndungsv\u00e4ter erforderlich\u2026 Sieben und keiner weniger!<\/p>\n<p>Lyari war mittlerweile mit einem Seil in die Decke hinaufgeklettert und forderte mich mit Gesten auf, ihm zu folgen! Der schlacksige Olv erwies sich als \u00fcberraschend kr\u00e4ftig, als er mir mir in den Hohlraum nach oben half\u2026 Von hier aus ergab die gesamte Szenerie ein ver\u00e4ndertes Bild. Die verschwommene Scheibe entpuppte sich als eine Kuppel aus purer g\u00f6ttlicher Kraft\u2026 Die Halle offenbarte von hier oben aus betrachtet ihren Grundri\u00df und bildete damit den Teil eines kreisf\u00f6rmigen Rundgangs. Ich richtete meinen Blick in das Zentrum der Kuppel und sp\u00fcrte eine boshafte Wesenheit, die alle meine bisherigen Vorstellungen \u00fcberstieg!&nbsp; Sowohl die dunkle Macht, als auch die Barakol lagen weit au\u00dferhalb Dessen, was sich ein Sterblicher je ertr\u00e4umen mochte\u2026<\/p>\n<p>Dieser Macht im Kampf entgegenzutreten, konnte nicht der Weg sein, den Moradin f\u00fcr mich geschmiedet hatte! Wie konnte Irgendetwas diese m\u00e4chtige Barakol der Mordninsammen durchdringen? \u2026 Ich gr\u00fcbelte und noch tief in Gedanken versunken bemerkte ich, dass die Anderen die Dwarstatuen mit einem Seil fest verschn\u00fcrt hatten\u2026 Sogar Lyari wartete bereits hinter den Wachen\u2026 Alle schauten erwartungsvoll in meine Richtung\u2026 Ich ergriff meinen Schild und nahm den aus meiner Sicht unvermeidlichen Schlag der Statue hin wie ein Dwar!<\/p>\n<p>Damil der junge Hurm, dessen Mut ich gestern noch in Zweifel gezogen hatte, belehrte mich abermals, die Seelen der Hurm nach ihren Taten und nicht ihren Worten zu bemessen! Er hatte den Stalagtit umgedreht und war gerade dabei den am Boden liegenden Schild aufzurichten, als ich die ersten Ersch\u00fctterungen im Machtgeflecht der Kuppel sp\u00fcrte\u2026 Das Werk war noch nicht vollbracht, aber die Ader war nun freigelegt! Ich rezitierte die Lehren des Seelenschmieds und formte aus einem Klumpen Lehm eine kleine Dwarstatue in meinen H\u00e4nden\u2026 Kurz darauf sp\u00fcrte ich, wie die soeben erbetene heilige Macht des Seelenschmieds meine Finger durchstr\u00f6mte und formte aus den herabgefallenen Steintr\u00fcmmern eine g\u00e4nzlich neue Statue in voller Dwargr\u00f6\u00dfe\u2026 Ich hatte die Handwerkskunst der Steinmetzkunst nie auch nur ann\u00e4hernd zur Meisterschaft gebracht und mir war klar, dass dies nur ein einfaches Abbild werden konnte, doch ich sp\u00fcrte den Hauch des Seelenschmieds! Wir wuchteten die Statue an ihren Platz und schon bl\u00e4tterten meine handwerklichen Unzul\u00e4nglichkeiten ab, wie \u00fcberf\u00e4lliger Ton nach dem Brennen! Ein heiliges Beben erfasste den Mar und die dunkle Macht im Innteren w\u00fcrde wohl f\u00fcr sehr lange Zeit in ihrem wohlverdienten Gef\u00e4ngnis ausharren m\u00fcssen! <em>War es Dorwin selbst, oder jene Macht, die Dorwin zum Verrat f\u00fchrte? Diese Fragen w\u00fcrden warten m\u00fcssen\u2026&nbsp; doch eines sp\u00fcrte ich in diesem Moment mit Gewissheit:&nbsp; Wir hatten etwas geradeger\u00fcckt, dass durch dunkle M\u00e4chte ins wanken geraten war! <strong>Ein Teil meiner Aufgabe an diesem Ort war vollbracht!<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Ich richtete an alle meine Begleiter ein ehrliches \u201cAkhbal\u201d f\u00fcr ihren Einsatz beim Gerader\u00fccken einer Aufgabe, die ich als Pflichterf\u00fcllung gegen\u00fcber dem Volk der Dwar empfand! Ich sch\u00e4mte mich umsomehr als ich im Hintergrund Dorwins H\u00e4mmer erblickte und nun in Damils Augen sah\u2026 Ich forderte ihn auf, seine Ehre mit einem ordentlichen Fausthieb einzufordern! <em>Er verwehrte mir diese direkte Begleichung meiner Schuld! Wenn ich ihn nicht falsch verstanden hatte, wollte er mit der Erw\u00e4hnung des Wortes \u201cFreundschaft\u201d auf noch zu erbringende Gef\u00e4lligkeiten anspielen, die er in der Zukunft erwarten oder einfordern w\u00fcrde! Oder lag ich abermals falsch?<\/em><\/p>\n<p>Die vier Vetter der Dorwins H\u00e4mmer sprachen davon, dass sie das Thundul ihrer Dwarkar mit ihren Heldentaten nun als erf\u00fcllt ansahen und nun nach getaner Arbeit an den heimischen Herd zur\u00fcckkehren wollten\u2026 Mitleidig versprach ich Ihnen mein Fass echtes Aurun, in der Hoffnung, dass sie solange in der Thandrukar bleiben w\u00fcrden, bis sie den Sud ausgeschwitzt h\u00e4tten und ich ihnen von den wahren Begebenheiten berichten konnte!&nbsp; <em>Sehns\u00fcchtig nutzte ich die erh\u00f6hte Position, um nach Spuren ehemaliger Schornsteine ausschauh zu halten\u2026Irgendwo unter diesen Tr\u00fcmmern musste sich die Telormar der Dwarkar befunden haben\u2026<\/em> Zu meiner Erleichterung vergingen die goldenen R\u00fcstungen der Dwar w\u00e4hrend des Abstieges wie Asche im Wind!<\/p>\n<p>Zur\u00fcck in der Thandrukar schleppte ich wie versprochen mein letztes Auraun aus dem Stall auf den kleinen freien Platz vor dem Turm des Horm. Der Freudentaumel meiner Vetter lie\u00df mich innerlich Beben und errinnerte mich, dass sich da noch ein Schinder in irgendeiner Naeborn verkrochen hatte und auf seine gerechte Strafe hoffen durfte!<\/p>\n<p>Faustos bat uns in seinen Turm und erk\u00e4rte, dass er die Zeit genutzt h\u00e4tte, den Spiegel weiter zu erforschen. Er bot uns an, die Marnarnkr\u00e4fte des Schinders durch den Spiegel mit einem m\u00e4chtigen Fluch Azuths zu blockieren, um uns den Arglary zu erleichtern.&nbsp;Camilla w\u00fcrde ihm daf\u00fcr mithilfe ihrer Verbindung zu Asconion mitteilen, wann die Zeit daf\u00fcr gekommen sei\u2026 Zudem bot er uns Gulm und den Segen Azuths an\u2026 Obwohl ich ausdr\u00fccklich verneinte, lie\u00df er sich nicht davon abhalten, seine Gebete auch auf mich zu sprechen! <em><strong>Eine Beleidigung von Horm zu Horm, die ich z\u00e4hneknirschend ignorierte!<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Das Reich des Schinders<\/strong><\/p>\n<p>Gef\u00fchrt von den zwei ortskundigen Norothxoth erreichten wir den Eingang der Minensch\u00e4chte und betraten das Reich des Schinders\u2026 angekommen in der Naeborn, in welcher Faustos das sudproduzierende Steinkonstrukt geborgen hatte, trat zun\u00e4chst Ern\u00fcchterung an Stelle der entschlossenen Kampfeslust \u2026<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Mienengang.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\" size-medium wp-image-6107 alignleft\" src=\"http:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Mienengang.jpg?resize=300%2C228\" alt=\"Mienengang\" width=\"300\" height=\"228\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Mienengang.jpg?w=863&amp;ssl=1 863w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Mienengang.jpg?resize=300%2C228&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Dank Asconions Gesp\u00fcr f\u00fcr verborgene Durchg\u00e4nge konnten wir unseren Weg jedoch bald fortsetzen\u2026 Immer wieder galt es irref\u00fchrende oder mit Fallen versehene Trugbilder des Schinders als solche zu entlarven\u2026Ohne Vorwarnung trat Lyari so auch statt auf den erwarteten Delvenboden ins Leere und geriet ins Stolpern\u2026 mit einem warnenden Wort auf den Lippen erstarrte sein K\u00f6rper direkt vor mir zu einer statuegleichen H\u00fclle\u2026Eines wurde uns schlagartig klar:<\/p>\n<p><strong>Wir hatten unseren Widersacher gefunden! Oder er uns?<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend Damil seinen Rapier zog und mutig durch den Schleier voraneilte, entschied ich mich nach kurzem Z\u00f6gern zun\u00e4chst das Spitzohr aus seiner mi\u00dflichen Lage zu befreien\u2026&nbsp; Mit einem Gebet an Moradin zwang ich die Seele des Olven zur\u00fcck in seinen sterblichen Leib\u2026<\/p>\n<p>Die Stufen fielen steil nach links ab und f\u00fchrten in mehreren Windungen in eine tiefergelegende s\u00e4ulegest\u00fctzte Halle, die zu fr\u00fcheren Zeiten vielleicht als Methalle oder Ruheraum der Mienenarbeiter gedient haben mochte. An der hintern Wand offenbarte sich mir der bereits bekannte, wenn auch nicht minder grausame Anblick des provisorisch eingerichteten Schinderlabors. Neben dem Schreibtisch, einigen Regalen und einem Spiegel zierten angenagte Leichenteile den Hallenboden.<\/p>\n<p>Wie es Damil gelungen war, die unz\u00e4hligen Stufen in so kurzer Zeit zu \u00fcberwinden, lie\u00df sich nur anhand seiner flinken, wenn auch f\u00fcr meinen Geschmack etwas ausladenden,&nbsp; Kampfbewegungen erahnen. Er hatte den Arglary bereits aufgenommen und umt\u00e4nzelte den Schinder im Nahkampf. Ich rannte die nicht enden wollende Treppe nach unten\u2026 Bevor ich zum Sturmangriff \u00fcberging, tauchte ich meinen Hammer durch ein Sto\u00dfgebet in blaue Flammen\u2026 Doch es folgte ein viel zu kurzer direkter Schlagabtausch.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Mindflyer_final_3.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\"  wp-image-6356 alignright\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Mindflyer_final_3.jpg?resize=202%2C202&#038;ssl=1\" alt=\"Mindflayer\" width=\"202\" height=\"202\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Mindflyer_final_3.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Mindflyer_final_3.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Mindflyer_final_3.jpg?resize=1024%2C1019&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Mindflyer_final_3.jpg?resize=270%2C270&amp;ssl=1 270w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Mindflyer_final_3.jpg?resize=230%2C230&amp;ssl=1 230w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Mindflyer_final_3.jpg?w=1035&amp;ssl=1 1035w\" sizes=\"(max-width: 202px) 100vw, 202px\" \/><\/a>Der Schinder entzog sich dem f\u00fcr einen Robentr\u00e4ger mi\u00dflichen Nahkampf durch einen \u00fcberraschenden Sprung nach oben, hing f\u00fcr einen kurzen Augenblick in der Luft und schwebte langsam weiter Richtung Hallendecke. <strong>Valdar!&nbsp;<\/strong> Jetzt wusste ich, warum sich der heilige Orden der \u201cH\u00e4mmer Moradins\u201d aus Adbar regelm\u00e4\u00dfig im Hammerwurf \u00fcbte! W\u00e4hrend Lyari und Damil durch beherzte Spr\u00fcnge versuchten dem Schinder weiter mit ihren Tang zuzusetzen, waren es dann Asconion und der Heng, die mit \u00e4tzenden D\u00e4mpfen und Feuer daf\u00fcr sorgten, dass sich die h\u00e4ssliche Tentakelnase den Gesetzen der Schwerkraft nicht weiter entziehen konnte\u2026 Kurzerhand griff ich zur Schleuder, die ich jedoch nach einem erfolgreichen Wurf an dem Olven weiterreichte\u2026&nbsp; Mit Rapier und Hammer begr\u00fc\u00dften wir den Schinder schlie\u00dflich zur\u00fcck am Boden! <strong>Arglarygul!<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Die Kr\u00e4fte Azuths lie\u00dfen den Spiegel bereits kurz nach Ausbruch des Arglary pulsierende Wellen aussto\u00dfen, die den Schinder offenbar w\u00e4hrend des gesamten Kampfes geschw\u00e4cht hatten \u2026&nbsp; Doch w\u00e4hrend Faustos\u00b4 bisherige Gebete seinen gesamten Turm vor Marnarnol hatten knistern lassen, bewirkten seine jetzigen Anrufungen Azuths offenbar das Gegenteil\u2026 Wie ein pulsierender Sog, der alle Marnarnspinnerei in sich aufnahm\u2026 Doch obwohl unser Widersacher nun besiegt in seinem eigenen Blut vor uns auf dem Steinboden lag,&nbsp; setzten sich die Wellen nicht nur fort, sondern nahmen be\u00e4ngstigend an St\u00e4rke zu\u2026 <em>Hatte der Alte Horm Kr\u00e4fte entfesselt, die die er nicht kontrollieren und formen konnte? Welches Opfer hatte er Azuth angeboten? \u2026 Mit einer sorgenvollen Gewissheit erinnerte ich mich an den \u201czu Allem entschlossenen Gesichtsausdruck\u201d des Alten Horm, dessen Lebenswerk durch das Wirken des Schinders in Schande getaucht worden war\u2026<\/em><\/p>\n<p>Wir schafften es gerade noch die Treppe herauf, als hinter uns das Inferno bereits losbrach und die Halle&nbsp; pulverisierte. Der Ketteneffekt dieses Bebens auf das marode Netz der kleinen Nischen, Delven und bereits br\u00fcchtigen Ruinen war katastrophal\u2026.<\/p>\n<p>Als sich der Staub legte, fanden wir uns vor der Herausforderung eines Delvenlabyrinths wieder, das dem unseres Hinweges mitnichten glich. Endlose, zuf\u00e4llig entstandene Abzweigungen in Sackgassen, Naeborns, \u00dcberreste von Zimmern oder Hallen taten sich auf. Das Knacken der morschen Knochen, welche neben einigen sinnvollen, oder wertvollen Gegenst\u00e4nden das einzige Anzeichen von ehemaligem Leben hier unten waren, begleitete uns auf Schritt und Tritt.<\/p>\n<p>Als wir die von knochen\u00fcbers\u00e4ten H\u00f6hlen, die der Schinder als sein Reich beansprucht hatte, hinter uns lie\u00dfen, umgab uns die beruhigende Stille und Dunkelheit der Tiefe\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Der Weg durchs Dunkel<\/strong><\/p>\n<p><em>Als Kind des Steins versp\u00fcrte ich eine Geborgenheit, die mich an meine fr\u00fchen Tage in den Sch\u00e4chten von Thundryn erinnerte. Auf meine Begleiter hatte unsere Umgebung allerdings die entgegengesetzte Wirkung\u2026Der Mangel an Licht, die verdichtete Luft und die Enge der Delven dr\u00fcckte ihre Stimmung etwa so, wie damals der gl\u00fchend leuchtende Ball und die Weite der Oberfl\u00e4che die meine\u2026 <\/em><\/p>\n<p><em>Ohne Kanazan waren die folgenden Tage f\u00fcr meine Gef\u00e4hrten eine Zeit der Entbehrungen! <\/em>Um eine sicherere Burakrin an die Oberfl\u00e4che zu schaffen, mussten eingest\u00fcrzte Delven ger\u00e4umt oder umgangen werden. Ich bem\u00fchte mich eiserne pragmatische Entschlossenheit und Zuversicht auszustrahlen und mithilfe der mir von Moradin verliehenen Kr\u00e4fte lie\u00df ich Stein erweichen, formte Durchg\u00e4nge und erschuf&nbsp;Wurn vel Klos, um die hungrigen B\u00e4uche zur stopfen\u2026 Am Beispiel einzelner Gesteinsformationen versuchte ich ihnen auch die Sch\u00f6nheit der Tiefe n\u00e4her zu bringen\u2026 mit m\u00e4\u00dfigem Erfolg, wie ich mir bald eingestehen musste\u2026&nbsp; <em><strong>Dwarkursnaeborn vel Hurmkursdrukarfaern vel Olvkursgurnvosen!<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Unverhofft und ohne Vorank\u00fcndigung traf mich der Anblick wie ein Hammerschlag, als ich einen weiteren versch\u00fctteten Durchgang von Ger\u00f6ll befreite! Moradin musste meine Schritte geleitet haben\u2026 Da waren Sie\u2026Die Reste der wahrhaftigen Seele einer Dwardrukar\u2026 <strong>Die Telormar!<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/i1.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Orzammar_WOT.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"  wp-image-6246 alignleft\" src=\"http:\/\/i1.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Orzammar_WOT.jpg?resize=280%2C208\" alt=\"Telormar\" width=\"280\" height=\"208\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Orzammar_WOT.jpg?w=1125&amp;ssl=1 1125w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Orzammar_WOT.jpg?resize=300%2C223&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Orzammar_WOT.jpg?resize=1024%2C761&amp;ssl=1 1024w\" sizes=\"(max-width: 280px) 100vw, 280px\" \/><\/a>Zwar waren weite Teile der Werkst\u00e4tten, sowie die gewaltigen Schornsteine offensichtlich nicht vom Zorn der Mordinsamman ausgenommen worden\u2026. doch der Anblick der alterw\u00fcrdigen Dormarks und Werkzeuge lie\u00df mein Herz h\u00f6her Schlagen! <em>Mit viel Zeit und einem besseren Zugang w\u00e4re es sicher m\u00f6glich, die Esse aufs Neue zu befeuern\u2026 und in meinen Gedanken erhoben sich die Ruinen bereits zu neuem Glanz\u2026Eines Tages w\u00fcrde hier eine ehrfurchtgebietende Schmiede und Tempelanlage zu Moradin warnend an den Verrat der Vergangenheit erinnern\u2026 <\/em><\/p>\n<p>Ich fand einen Schmiedehammer, der wie ich sp\u00e4ter herausfand zwar in seiner Form fertiggestellt war. Allerdings musste jemand wohl dabei gest\u00f6rt worden sein, ihm besondere Kr\u00e4fte einzuhauchen. Vielleicht kann ich auf meinen Hergos jemanden finden, der mir bei dessen Fertigstellung hilft. Au\u00dferdem fand ich eine angefangene kaltgeschmiedete Kuld, zwei kleine Barren Silver und einige Mithrilreste (reicht f\u00fcr kleinen Gegenstand oder eine Legierung), sowie Acht Barren guten Zwergenstahl.<\/p>\n<p>Die immer wiederkehrenden Nachbeben zwangen mich in die Wirklichkeit zur\u00fcck\u2026 und meine Reisegef\u00e4hrten dr\u00e4ngten mit Recht zur Eile.&nbsp; Trotz aller M\u00fchen dauerte es bestimmt eine Woche, bis wir die Oberfl\u00e4che erreichten\u2026<\/p>\n<p>Zur\u00fcck in der Thandrukar mussten wir feststellen, dass diese schwere Verw\u00fcstungen hatte \u00fcberstehen m\u00fcssen&#8230; Die olle Camilla war mittlerweile aufgetaucht, beanspruchte die F\u00fchrung und koordinierte den Wiederaufbau. Von dem Weg durch die Tiefen ersch\u00f6pft, machten wir uns auf auf den Weg in die von Turmtr\u00fcmmern am Dachstuhl getroffene Aurdrukar. Diese war bis auf ein einziges Zimmer, welches von Pater Faustos in Anspruch genommen wurde, leer. Torben war bei dem Horm und pflegte den halb toten Diener Azuths so gut es ihm sein Wissen erm\u00f6glichte.<\/p>\n<p>Wie machten es uns in einem Gemeinschaftsraum gem\u00fctlich und richteten uns ein Nachlager ein. Es gab ein paar Murmelings, ob und wann die gefundenen Sch\u00e4tze n\u00e4her in Augenschein genommen werden sollten. Schlie\u00dflich gaben sich alle damit ab, dass ich mich bereiterkl\u00e4rte bis zur Aufteilung ein Auge auf den Beutel zu haben, damit niemand um seinen gerechten Anteil betrogen w\u00fcrde. Unter den wachsamen Augen von Fenner und Lyari lie\u00df ich meine Erinnerungen um die Geschehnisse der letzten Tage kreisen und betrat schon bald das Reich der Tr\u00e4ume\u2026<\/p>\n<p>Nach einem ausgiebigen Fr\u00fchst\u00fcck machte ich mich auf den Weg zur Telormar und versenkte mich wie jeden Morgen in die heiligen Verse zu Moradin\u2026 bis in nicht all zu weiter Entfernung eine Fanfare zu h\u00f6ren war.&nbsp; Als ich die Melodie der H\u00f6rner erkannte, formte sich ein L\u00e4cheln in meinen Bart! Grimdeladarraugh! Ich legte meinen Hammer beiseite und trat auf den kleinen Platz vor der Telromar. Sie waren es wahrhaftig und auf stolzen Reittieren! Der sagenumwobene Orden der H\u00e4mmer Moradins aus Adbar hatte soeben die kleine Thandrukar erreicht! Ich hatte von Ihnen bisher nur aus den Murmelings der vielen Pilgerhergosar erfahren, die die Tempelanlage im Fundament der Steinbogenbr\u00fccke regelm\u00e4\u00dfig mit Neuigkeiten versorgt hatten.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Ankunft der H\u00e4mmer Moradins<\/strong><\/p>\n<p>Auch die verbliebenen Hurm waren aus ihren H\u00e4usern herausgetreten und versammelten sich etwas ver\u00e4ngstig in der Mitte der Drukar. Im Augenwinkel sah Damil und Asconion, die in eine hastige Unterhaltung mit den Erben von\u201eDorvins H\u00e4mmern\u201c verstrickt waren, welche nun sichtlich eingesch\u00fcchtert in Richtung der Greifen starrten. Sp\u00e4ter erfuhr ich, dass diese anders als behauptet gerade einmal 60 Sommer z\u00e4hlten und von zu Hause ausgeb\u00fcchst waren, um Torst zu erleben.<\/p>\n<p>Als die Greifen, acht an der Zahl, in Keilform zur Landung ansetzten sprang der Vorderste von Ihnen von seinem Reittier ab und der Boden erzitterte unter der Wucht seines Aufpralls. Der Hammerstiel steckte vor Ihm im Boden und er verk\u00fcndete lautstark und voller Inbrunst:<\/p>\n<p><em>&#8222;Bei Moradin, wir sind die Diener und priesterliche Leibwache von Rorann Steinhammer. Besch\u00fctzer der heiligen Citadelle zu Adbar!&#8220;<\/em> er erhob sich und das Zittern der Erde welches einsch\u00fcchternd und definitiv nicht nat\u00fcrlichen Ursprungs ward h\u00f6rte auf. Der Dwar ging schnur stracks auf die vier ver\u00e4ngstigten J\u00fcnglinge zu, anders konnte man das H\u00e4ufchen Elend dort hinten in der Ecke nicht bezeichnen. Unbeirrt schritt er weiter und griff sich Grobschmar am Schlawitchen, zog ihn hoch und Ohrfeigte Ihn kr\u00e4ftig. &#8222;Wo in Moradins Namen habt Ihr T\u00f6richten die H\u00e4mmer eurer Gro\u00dfv\u00e4ter gleassen? Ihr habt Schande \u00fcber euch und eure Blutlinien gebracht! Wo frage ich &#8230;?!&#8220; Grobschmar wurde zu Boden geschleudert und traute sich kaum wieder aufzustehen. Unter einer weiteren Schimpftirade des Anf\u00fchrers der priesterlichen Leibgarde zu Adbar, gescholten als &#8222;Wicht&#8220;, &#8222;kleines Kind&#8220; und &#8222;uns\u00e4gliche Brut&#8220; kroch der Dwar dahin und wurde sogleich am Handgelenk in die Richtung gezogen in die Camilla mit den Worten &#8222;Sie sind oben in ihren Gem\u00e4chern.&#8220; zeigte. Unbarmherzig wurde Grobschmar in das angedeutete Haus drangsaliert w\u00e4hrend ich mich zusammen mit Lyari den restlichen Wachen n\u00e4herte. Zwei der Greifenreiter l\u00f6sten sich von der Truppe, um die anderen drei J\u00fcnnglinge in Gewahrsam zunehmen.&nbsp; Es wurden einige hastige Worte ausgetauscht w\u00e4hrend Grobschmar und sein Begleiter in Camillas derzeitger Behausuung verschwanden. Man h\u00f6rte ein lautes Klatschen und einige Fl\u00fcche bis nach wenigen Minuten die Beiden erneut aus dem Haus traten. Der Dwaranf\u00fchrer trat mitsamt der vier H\u00e4mmer aus der T\u00fcr, \u00fcbergab diese sch\u00e4umend vor Wut an seine Garde und k\u00fchlte nach ein paar kurzen Worten merklich ab.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/120.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\"  wp-image-6385 alignright\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/120.jpg?resize=229%2C229&#038;ssl=1\" alt=\"ZYTARGO\" width=\"229\" height=\"229\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/120.jpg?w=300&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/120.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/120.jpg?resize=270%2C270&amp;ssl=1 270w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/120.jpg?resize=230%2C230&amp;ssl=1 230w\" sizes=\"(max-width: 229px) 100vw, 229px\" \/><\/a>Sich langsam seines Auftrittes bewusst werdend ging der Anf\u00fchrer auf uns zu und begr\u00fc\u00dfte uns in aller Form &#8222;Zytargo Sohn des Hadram, Diener des Seelenschmiedes. Ihr habt wie ich von eurem Gef\u00e4hrten bereits vernommen habe viel zu erz\u00e4hlen. Wo ist die Aurdrukar?&#8220; Der Dwar gab noch ein paar schnelle Befehle, dass die &#8222;Bedorn&#8220; sich um die Greifen k\u00fcmmern sollten. So gleich trotteten die J\u00fcnglinge los und taten wie Ihnen gehei\u00dfen wurde.<\/p>\n<p>So versammelten wir uns in der Aurdrukar und tranken die Reste. Zytargo selbst schickte einen seiner Vertrauten los um die sp\u00e4rlichen Vorr\u00e4te mit einem kleinen Tropfen zu veredeln, den die Greifenreiter mit sich f\u00fchrten. Ich lauschte den beidseitigen Erz\u00e4hlungen gut 3 Stunden. Unsere Berichte vom Schinder, der gro\u00dfen Halle mit den steinernen Wachen und dem W\u00fchler wurde vom Zytargo hier und dort mit etwas sachkundigem Geschichtswissen gef\u00fcllt so dass zu guter letzt alle einen guten \u00dcberblick \u00fcber die Geschehnisse der letzten zwei Wochen hatten und die Geschichte rund um Dorwin an Deutlicheit gewann.<\/p>\n<p><em>Dorwin war ein Mordinhorm, der m\u00e4chtigste seit langem und sprach angeblich direkt mit denMordinsamman. Der alte Dornar hatte schon immer auf Dorwin geh\u00f6rt, deshalb war es auch kein Wunder, dass Dorwin von einigen Dwar als indirekter Herrscher mit unangefochtener Autorit\u00e4t angesehen wurde. Als dann der alte Dornar relativ jung und kinderlos verstarb \u00fcbernahm Dorwin f\u00fcr kurze Zeit die Verwaltung der k\u00f6niglichen Angelegenheiten. Doch jeder von den anderen Horm oder einflussreichen Dwar vorgeschlagene Dornar wurde von den &#8222;Mordinsamman&#8220; abgelehnt. Das ging einige Zeit so, bis Dorwin schlie\u00dfich verk\u00fcndete, Moradin selbst habe ihm gesagt, er solle die Z\u00fcgel vollends in die Hand nehmen, bis sich ihm der wahre Dornar offenbare.&nbsp;<\/em><\/p>\n<p><em>Es gab einigen Widerstand, der jedoch schnell verebbte. Nur der Wachsamkeit der anderen Horm \u2013 der Vorfahren der Dorwins H\u00e4mmer \u2013 war es zu verdanken, dass die letzten Ausw\u00fcchse Dorwins Gr\u00f6\u00dfenwahns aufgehalten werden konnten. Denn er griff wahrlich nach der Macht der Mordinsamman, um sich mit ihnen auf eine Stufe zu stellen. Dann kam der Tag der Abrechnung, als diese nicht mehr mit ansehen wollten, wie ihr Volk zulie\u00df, von jemandem gef\u00fchrt zu werden,&nbsp; der ihre Worte so verdrehte, wie Dorwin das tat.<\/em><\/p>\n<p><em>Es regnete Asche&nbsp; und Schwefel und der Hammer Moradins sauste wieder und wieder auf die&nbsp; Binge herab. Dorwin griff in Wut auf die G\u00f6tter, dass sie sich gegen ihn wendeten, statt ihn in ihren Reihen willkommen zu hei\u00dfen auf unheilige Quellen zur\u00fcck, um sie zu strafen. In seiner Verblendung \u00fcbersch\u00e4tzte er seine Macht v\u00f6llig und die Hrm konnten ihn, geleitet durch die Kraft der Mordinsamman bezwingen. Doch t\u00f6ten konnten sie ihn nicht, denn das Norogh mit dem er im Bunde war, weigerte sich, dieses neue Spielzeug so einfach dem Tod zu \u00fcbergeben. Drum schlossen sie Dorwin ein und erbauten ein Mahnmal \u00fcber der zerst\u00f6rten Binge in den Berg.&nbsp;<\/em><\/p>\n<p><em>Die sieben \u00dcberlebenden gingen dann fort, um einen Neuanfang zu wagen und irgendwann heimzukehren, wenn ein Weg gefunden wurde, Dorwin endg\u00fcltig das Handwerk zu legen. In der Zitadelle Adbar, wo sie nun wohnen, leben&nbsp; allerdings nur sechs Blutlinien der sieben. \u00dcber den Verbleib der siebten wissen sie nichts. Die H\u00e4mmer jedoch werden weitervererbt, wenn der \u00e4lteste der Blutlinie verstirbt.<\/em><\/p>\n<p><em>Die J\u00fcnglige hatten zuviele alte B\u00fccher von Zwergenhelden und den Geschichten ihrer eigenen Ahnen gelesen und nachgespielt um dann aufzubrechen um selber Abenteuer zu suchen. Die Kriegsh\u00e4mmer haben sie sich dabei von ihren Gro\u00dfv\u00e4tern &#8222;geborgt&#8220;.<\/em><\/p>\n<p>Asconion ergriff das Wort und war in der Tat beeindruckt und neugierig ob der Fortsetzung der bisherigen Erlebnisse und ihren historischen Bedeutungen. &#8222;Ein Hammer fehlt also, habt ihr eine Idee wo dieser sein k\u00f6nnte?&#8220; Der Zwerg nickte, holte eine Karte hervor und berichtete von dem Ort an dem der siebte Clan gelebt hat und wo die Blutlinie in einer Schlacht vor 2800 Jahren ein j\u00e4hes Ende fand. Seit dem galt der Hammer als verschwunden und eine m\u00f6gliche Zerst\u00f6rung der geb\u00e4ndigten Seele Dorwins ward in weite Ferne ger\u00fcckt.<\/p>\n<p>Asconion h\u00f6rte ausfmerksam zu und berichtete, so gern er dieser Queste nachgehen wollen w\u00fcrde, so besch\u00e4ftige Ihn noch ein anderes Versprechen &#8211; jenes welches ihn an Camilla und ihr Leben band. So einigten sich er und der Dwar auf ein Abkommen, welches Ihnen jeweils die Hilfe der Gegenseite zusicherte. Fenner betrachtete die Situation misstrauisch und nach dem auch Damil sich der Aufgabe angeschlo\u00dfen hatte wand der Dwar sich an Ihn. &#8222;Was kann ich f\u00fcr euch tun, dass ihr weiterhin versucht den Hammer ausfindig zu machen?&#8220; Der Orkensohn z\u00f6gerte und sch\u00fcttelte mit dem Kopf &#8222;Nichts.&#8220; Der Blick des Dwar verfinsterte sich und er fragte erneut. In den Augen des Gr\u00fcnpelzes blitze es auf und es bedurfte einer letzten eindringlichen Frage des Dwars bis er herauspresste &#8222;Nur wenn ihr \u00e4u\u00dferst guten Kontakt zu den Elfen habt.&#8220; Die Augenbrauen des Diener Moradins hoben sich &#8222;Olven&#8220;?. Oh glaubt mir \u00fcber die Jahrhunderte haben sich die Wege der Diener der Seldarine und die unseren oft gekreuzt. Eine F\u00fcrsprache und einen Kontakt werde ich euch alle Mal liefern k\u00f6nnen.&#8220; Fenner versprach z\u00f6gerlich zu helfen, garantierte jedoch nicht f\u00fcr einen Erfolg. Auch zwischen Lyari und unserem neuen Auftraggeber fand ein kurzes und schnelles Gespr\u00e4ch auf dwarrem statt und kurz darauf gaben sich beide, scheinbar zufrieden, die Hand.<\/p>\n<p>Ich h\u00fcllte mich fast die gesamte Unterhaltung \u00fcber peiferauchend in Schweigen und ging die Erlebnisse der letzten Tage im Geiste durch. Die Erz\u00e4hlungen des Dwar \u00fcberraschten mich in keiner Weise, sondern f\u00fcgten sich eher wie der Schlussstein in einen Rundbogen. Bis auf eine entscheidende Frage, die ich nicht in dieser Runde stellen wollte\u2026 Wortlos bedeutete ich Zytargo meine Zustimmung mit einem einfachen Nicken und signalisierte ihm mit einem knappen Fingerkreisen um das Klansymbol meines Auraunkruges, dass ich die Unterhaltung zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt in kleinerer Runde fortsetzen wolle.<\/p>\n<p>Zytargo klopfte auf den Tisch &#8222;Wir m\u00fcssen bald los.&#8220;&nbsp; sagte der Dwar schwer atmend und griff in seine G\u00fcrteltasche. Daraus hervor bef\u00f6rderte er eine aus Stein geformte Brosche, bestehend aus zwei in sich liegenden Scheiben welche gehalten von einer Silberspangen waren. &#8222;Wenn Ihr die Spange \u00f6ffnet und die Steine auseinander dr\u00fcckt wird sich wenige Augenblicke sp\u00e4ter ein Steinportal in die Heimat der Hammer \u00f6ffnen. Diese h\u00e4lt in etwa eine halbe Stunde an und f\u00fchrt euch direkt in die Zitadelle von Adbar. Behandelt es mit F\u00fcrsorge, es funktioniert nur einmal\u201c.<\/p>\n<p>Auf dem Weg raus aus der Aurdrukar hin zu den Greifen, welche abflugbereit in der Mitte des Dorfes standen, kamen wir auf Pater Faustos und seinen Gesundheitszustand zu sprechen. Nach einer kurzen Beratung gab es Anweisungen an einen der Reiter namens Eraail welcher ein kleines Elixir aus einer der Satteltaschen holte. Das Elixier schimmert leuchtend rosa und so begaben sich er, Asconion, Damil und Fenner zur\u00fcck in die Taverne zum Pater.<\/p>\n<p>Lyari und ich nutzen die Chance und unterhielten uns noch eine ganze Weile unter sechs Augen mit Zytargo. Ich wollte den erfahrenen und weisen Dwar befragen, ob und welche Rolle der G\u00f6tterspiegel bei Dorwins Verrat gespielt haben mochte, doch es war ein schmaler Grad gleichzeitig einen Teil der Schuld f\u00fcr Dorwins Taten bei anderen M\u00e4chten zu vermuten, ohne gleichzeitig Moradins gerechtes Urteil in Frage zu stellen. \u00dcber den G\u00f6tterspiegel hatte er in Zusammenhang mit Dorvon noch nie etwas geh\u00f6rt und so konnte er mir dazu nicht weiterhelfen.<\/p>\n<p>Ich brannte zudem darauf, die Gelegenheit zu nutzen und den Dwar nach den letzten Tagen meines Vaters zu befragen\u2026Die H\u00f6llentorfeste war soweit ich wusste schlie\u00dflich nicht weit von Adbar entfernt und Zytargo schien in der Geschichte des Nordens gut unterrichtet worden zu sein\u2026 Er war offensichtlich \u00fcberrascht, einen echten Schwarzhammer zu treffen, denn er glaube wie Viele, dass die Dwarkar mit dem Tod meines Vaters ausgel\u00f6scht worden sei.Zytargo selbst konnte mir nicht weiterhelfen, soch sein Vater sei vernarrt in Heldengeschichten und hatte wohl vor einigen Jahren Nachforschungen zu den Geschehnissen in der H\u00f6llentorfeste angestellt. Er wollte \u00fcber die allseitsbekannte GeEshichte hinaus Augenzeugen auftreiben, hatte jedoch dabei keinen Erfolg gehabt. Zytargo bot mir an, dass er im Gegenzug zur Hilfe mit dem Hammer gerne ein Treffen mit seinem Vater arrangieren k\u00f6nne. Ich berichtete ihm ihn groben Z\u00fcgen von den mir bekannten Bruchst\u00fccken meines Erbes bzw. meiner Vergangenheit und bat ihn, dieses Xoth bis aufWweiteres wenn m\u00f6glich nur mit seinem Orden zu teilen\u2026<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich kam der Dwarheiler aus der Aurdrukar und beendete abrupt unser Gespr\u00e4ch. Faustos schien es besser zu gehen und es wurde klar, dass er sich, wenn auch langsam, wieder erholen w\u00fcrde\u2026 Nach einer knappen Verabschiedung ritten die H\u00e4mmer Moradins auf ihren Greifen aus dem Dorf. Nach einigen Metern hielten sie an und kurze Zeit sp\u00e4ter \u00f6ffnete sich unter bemerkbaren Donner und Get\u00f6se ein Steinportal aus dem Erdreich. Steine levitierten in die H\u00f6he und formten ein Oval durch dessen silbrige Fl\u00e4che die Leibgarde des Hohepriester zu Adbar verschwandt.<\/p>\n<p>Fenner, Asconion und Damil sahen, nach dem sie aufgebracht durch den Donner aus dem Haus eilten gerade noch die durch das Portal verschwindenden Zwerge. Sie Alle waren nach dem es dem Pater schnell und deutlich besser ging, auch wenn er bisher nicht erwachte, in eine schwierige Diskussion rund um Camillas Herz vertieft gewesen.<\/p>\n<p>Camilla selbst stand am Wegesrand und wirkte merklich verwirrt. Scheinbar war auch dieser Auftritt f\u00fcr sie nichts all zu Gew\u00f6hnliches und sie banden die alte Hexe in Ihre \u00dcberlegungen rund um ihre eigene Vernichtung ein. Sie sa\u00dfen noch bis sp\u00e4t in die Nacht und diskutierten \u00fcber den vamipirischen Dolch welchen sie beim Illitiden vorfanden und \u00fcber das Zepter mit der Kraft Zauber und deresgleichen zu manipulieren. Am Ende einer sehr langen Nacht stand ein Entwurf und ein Plan zur Ausf\u00fchrung. Sie mussten die beiden Gegenst\u00e4nde miteiannder verbinden. Camilla war unwillens preiszugeben was es n\u00e4heres mit Ihrem Herzen auf sich hatte doch eines gab sie bei allen Pl\u00e4nen zu bedenken. Sie sei alt und das Herz hat viel macht in sich. Macht die es galt umzuleiten oder zu kanalysieren. Mit diesem Hinweis verabschiedete sich die alte Hexe und lies den Trupp mit seinen Gedanken allein.<\/p>\n<p>Ehrenhaft waren die zu sp\u00e4ter Stunde geborenen Ideen die Dorfbewohner wieder verj\u00fcngen oder zumindest heilen zu k\u00f6nnen. Der direkte Effekt w\u00fcrde wohl erst zu Tage treten wenn man es ausprobieren w\u00fcrde. Ausprobieren den Dolch und das Zepter zu verbinden in das Herz zu rammen und die entweichende Energie zur\u00fcck zu leiten in die so lang gelittenen K\u00f6rper der Dorfeinwohner. Und Camilla w\u00e4re tot und h\u00e4tte mit ihrem letzten Atemzug das erledigt was sie geschworen hatte &#8211; Das Dorf zu sch\u00fctzen und den hier lebenden Menschen zu helfen.<\/p>\n<p>Es vergingen einige Tage in denen die Magier die Artefakte analysierten und einen Plan entwarfen sie miteinander zu verbinden. Artefaktweberei ist kein leichtes Feld der magischen K\u00fcnste und so ergab sich f\u00fcr die Anderen etwas Zeit.<\/p>\n<p>Fenner nutze diese und half wo er konnte doch ward auch einige Zeit einfach nicht gesehen. Der Druide suchte die N\u00e4he zur Natur und genoss es sich nicht dauerhaft unter Menschen aufhalten zu m\u00fcssen, wie dies die vergangenen Tage der Fall war.<\/p>\n<p>Gemeinsam mit Lyari und seinem Sammanfrus machten wir uns zun\u00e4chst daran, die vom W\u00fchler gegrabenen L\u00f6cher aufzusp\u00fcren und durch absichtlich ausgel\u00f6ste Erdrutsche sorgf\u00e4ltig zu verschlie\u00dfen. Als dies vollbracht war und klar wurde, dass die beiden Marnarnspinner noch immer im Pl\u00e4neschmieden vertieft waren, stie\u00dfen wir erneut in die bereits bekannten Delven vor und bargen nahe der alten Dwartelormar einige wichtige Werkzeuge und Metall- und Donnarreste, welche uns gewiss bei den bevorstehenden Aufgaben gute Dienste erweisen werden. Zur\u00fcck an der Oberfl\u00e4che kamen wir einem Auftrag aus dem Gespr\u00e4ch mit Zytargo nach und legten wie bereits vorher geplant den alten Thronsaal frei. Hierbei fanden wir neben dem Thron selbst nichts von gro\u00dfem Wert, bis wir am Abend des ersten Tages auf eine Geheimt\u00fcr stie\u00dfen. Diese offenbarte einen Zugang in die Gem\u00e4cher der Mordinhorm.<\/p>\n<p>Das einzige, was in diesem Raum abgesehen von ein paar M\u00f6beln noch nicht zu Staub zerfallen war, war eine kleine silberne Schatulle. Sie wurde leicht warm wenn man sie ber\u00fchrte doch lies sie sich nicht ohne weiteres \u00f6ffnen<a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/DSC_0002_20150315190713347_20150315195418391.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-7097\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/DSC_0002_20150315190713347_20150315195418391.jpg?resize=202%2C359&#038;ssl=1\" alt=\"brief\" width=\"202\" height=\"359\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/DSC_0002_20150315190713347_20150315195418391.jpg?resize=169%2C300&amp;ssl=1 169w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/DSC_0002_20150315190713347_20150315195418391.jpg?resize=576%2C1024&amp;ssl=1 576w, https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/DSC_0002_20150315190713347_20150315195418391.jpg?w=2160&amp;ssl=1 2160w\" sizes=\"(max-width: 202px) 100vw, 202px\" \/><\/a>. W\u00e4hrend meiner morgendlichen&nbsp; Gebete zu Moradin ver\u00e4nderte die Schatulle \u00fcberraschenderweise sein Aura. Die Hitze, die bisher bei einer Ber\u00fchrung auftrat war nun nicht mehr zu sp\u00fcren. Ich nahm mir eine Weile der Untersuchung und stie\u00df auf einen raffinierten Schlie\u00dfmechanismus. Im Inneren des K\u00e4stchens fand ich neben einer seltsamen M\u00fcnze eine Schriftst\u00fcck, dass einmal ein Brief oder vielleicht auch ein Tagebucheintrag gewesen sein mag. \u2026<\/p>\n<p>Die sp\u00e4tere Untersuchung ergab, dass M\u00fcnze und K\u00e4stchen jeweils von einer Aura von Marnarn umh\u00fcllt sind. Auch wenn ich keine direkte Verbindung zwischen diesen beiden Gegenst\u00e4nden schlie\u00dfen kann, scheinen sie gut miteinander zu harmonieren. Nach meinen Untersuchungen vermute ich, dass es um die Abschirmung von Gedanke oder \u00c4hnliches handeln muss.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am vierten Tage nach der Ankunft der H\u00e4mmer Moradins erkl\u00e4rten die Marnarnspinner, dass sie bereit seien.. Die wirren Murmelings und Spekulationen Asconions und des Hengs um das Marnarngeflecht waren f\u00fcr mich weitgehend unergr\u00fcndlich, aber ich glaubte zu verstehen, was sie von mir erwarteten\u2026<\/p>\n<p>\u00c4hnliche Techniken waren mir aus der R\u00fcstungsschmiedekunst bekan<a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/abde661c657d189df396ceee66d03b52.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\"  wp-image-6388 alignright\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rpg-berlin.de\/rpg\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/abde661c657d189df396ceee66d03b52.jpg?resize=212%2C244&#038;ssl=1\" alt=\"schmieden\" width=\"212\" height=\"244\"><\/a>nt und schlie\u00dflich lie\u00df ich mich mehr von meinen Gef\u00fchlen leiten und vertraute darauf, dass Moradin meine Hand f\u00fchren w\u00fcrde. So schmiedete ich unter zur Hilfenahme einiger gefundener Donnar einen langen d\u00fcnnen Stab, teilte diesen wieder und wieder und formte so daraus ein feinmaschiges Netz, welches nach vier weiteren Tagen harter aber wohltuender Arbeit schlussendlich&nbsp; fertiggestellt war.<\/p>\n<p>Dieses Geflecht sollte es den Marnarnspinnern schlie\u00dflich erm\u00f6glichen, die Beiden Gegenst\u00e4nde zusammenzuf\u00fcgen, doch wir ben\u00f6tigten mehrere Tage gemeinsamer Arbeit, um das Werk zu vollenden.<\/p>\n<p>Als wir ersch\u00f6pft und hungrig von der Esse zur\u00fcck in die Taverne kamen,&nbsp; wartete eine \u00dcberraschung auf uns. Der Pater sa\u00df an einem Tisch und a\u00df ausgiebig. Erwacht und v\u00f6llig entkr\u00e4ftet, durch Torbens H\u00e4nde am Leben erhalten, hatte er es zu guter letzt doch geschafft. Wir versammelten uns zum Abendessen bei Ihm und erz\u00e4hlten ausf\u00fchrlich von den Erlebnissen der letzten Tage. So wurde letztlich auch der Entschluss gefasst, die neu entstandene Waffe von ihm segnen zu lassen.<\/p>\n<p>Die restlichen Dorfbewohner hatten in der vergangenen Woche Gro\u00dfes geleistet und neben der Taverne war auch der Turm mehr oder weniger wieder herrgestellt. Das Dorf hatte auch mit Milos und meiner Hilfe&nbsp; wieder selbst einige Wagen in Stand setzten k\u00f6nnen, welche aus den \u00dcberresten vom Fu\u00dfe der Klippe neu zusammengebaut wurden.<\/p>\n<p>Faustos segnete am n\u00e4chsten Morgen seinen neuen alten Schrein und vollzog daraufhin \u00c4hnliches mit dem Stabdolch der Zauberumformung. &#8222;Heute Abend wird es soweit sein.&#8220; verk\u00fcndete er beim Mittagessen in der Taverne. &#8222;Wir m\u00fcssen alle zusammenrufen die unter dieser gottesl\u00e4sterlichen Magie gelitten haben. Ich selbst werde den Stab f\u00fchren und euch Camilla endlich die Erl\u00f6sung geben die ihr f\u00fcr eure F\u00fcrsorge verdient habt.&#8220;<\/p>\n<p>Am Abend versammelten sich alle Dorfbewohner rund um einen flachen Stein, den der Diener Azuths in die Mitte des Dorfes gelegt hatte. Auf einem Karren gebart lag Camilla bereit, endlich die Erl\u00f6sung zu empfangen um die sie Jahre, Jahrzehnte oder gar mehr, gek\u00e4mpft hatte. Lyari reihte sich mit dem Drachenei in die Reihen der Anwohner ein, auch er hatte wie alle im Kreis stehende Jahre gelassen die dem Ei durch das magische Gold entzogen wurden.<\/p>\n<p>&#8222;Oh gro\u00dfer Azuth erster Magister und Bezwinger Savras. In einen Stab wie diesen verbanntest du die Essenz deines Erzfeindes und so versuche auch ich dein gl\u00e4ubiger Diener mit einem Stab, der Macht unseres zuletzt besiegten Feindes beinhaltet, seine Gr\u00e4ultaten zu s\u00fchnen und ungeschehen zu machen.&#8220; Faustos stach zu. Das Zepter fing an zu gl\u00fchen und ein glei\u00dfender Strahl aus bl\u00e4ulichem Licht scho\u00df aus der Spitze nach oben . Der Strahl teilte sich auf und erzeugte einen Dom aus kleineren Strahlen, welche in die Stirn der im Kreis stehenden einschlugen. Nach wenigen Atemz\u00fcgen war das Spektakel vorbei und die wie eben noch an F\u00e4den Hochgehaltenen sackten ohnm\u00e4chtig zu Boden. Das Dolch-Zepter zerbarst in einem lauten Knall und kleine Metallsplitter flogen gl\u00fchend durch die Gegend.<\/p>\n<p>Einen Blick auf Camilla gerichtet bemerkte ich den langsamen Zerfall der Hexe. Die Augen sanken in die H\u00f6hlen zur\u00fcck und das alte Gesicht alterte einmal mehr, Die Pupillen drehten sich weg und ihre Haut wurde aschfahl und faltig. Nach einem Moment der Stille h\u00f6rten wir es alle. Es klang verst\u00f6rend, doch es war nicht vorbei\u2026&nbsp;Das Herz schlug, langsam aber best\u00e4ndig&#8230;<\/p>\n<p>Noch w\u00e4hrend ich mit der Versorgung der Ohnm\u00e4chtigen besch\u00e4ftigt war, tauchte ein seltsamer in eine einfache Kutte geh\u00fcllter Hurm auf, der sich kurz darauf als Rift vorstellte. Er schien mit meinen Begleitern abgesehen von Damil bereits vertraut und es stellte sich bald heraus, dass er die Gruppe bereits vom den Geschehnissen um den Bardenwettstreit kannte und an ihrer Seite f\u00fcr eine Aufkl\u00e4rung der Wirren in Baldurs Tor gesorgt hatte. Seiner \u00e4u\u00dferen Erscheinung nach musste er ebenso wie Lyari oder der Orkensohn Fenner seine Pfade \u00fcberwiegend abseits normaler Stra\u00dfen und Wege gesucht haben. Anders als Damil, der mit seinen blumigen Rem bestimmt schon so mancher adligen Hurmdame den Kopf verdreht hatte, so hatte auch dieser Rift eine besondere Gabe mit Worten zu spielen. Allerdings gelang es ihm den Eindruck zu erwecken, als h\u00e4tte er \u00fcber jedes seiner Rem bereits Jahrzehnte nachgedacht\u2026 und seine scheinbar tiefverwurzelte innere \u00dcberzeugung schien seine Rem auszuf\u00fcllen und lie\u00df sie auf eine sonderbare Weise glaubw\u00fcrdig und weise erscheinen. Auch wenn er keine offensichtlichen Symbole trug, erw\u00e4hnte bei seinen Murmelings mehrfach Azuth. <em>Ich erinnerte mich sofort an meinen Vorsatz insbesondere Hurm mehr nach ihren Taten, als ihren Worten zu beurteilen! Es bleibt abzuwarten, ob er gewillt ist, seinen Worten auch Tagen folgen zu lassen!<\/em><\/p>\n<p>Wir verbrachten vier weitere Tage in der Thandrukar, wobei jeder seinem eigenen Tagewerk nachging und wir uns meist Abends in der Aurdrukar versammelten.<\/p>\n<p>Ich hielt nach H\u00e4ndlern aus Richtung Dolchfurt ausschau, um sie nach Murmelings zu befragen, doch es gab kaum erw\u00e4hnenswerte Neuigkeiten von der Handelsstra\u00dfe zu berichten.<\/p>\n<p>Nach den vielschichtigen Erlebnissen der letzten Tage suchte ich meine innere Flamme in der Telormar. Ich versenkte mich in die Arbeit an dem Dolch f\u00fcr den Orkensohn und machte gute Fortschritte. An den Abenden tauschten wir uns \u00fcber die letzten Tage und die gefundenen Wertgegenst\u00e4nde aus. Wir beschlossen, dass derjenige die sonderbaren Dinge behalten solle, der damit am meisten anfangen konnte. Ich erhielt einen aus Dwarh\u00e4nden meisterhaft gearbeiteten gro\u00dfen Rundschild, ein Nachschlagewerk \u00fcber religi\u00f6se Riten, Sitten und Gebr\u00e4uche, sowie ein Edelstein, der mir einmal am Tag die M\u00f6glichkeit gibt, die Dinge so zu sehen, wie sie wirklich sind.<\/p>\n<p>Gemeinsam mit Lyari suchte ich Faustos auf und bot ihm an die geliehenen Gegenst\u00e4nde (W\u00fcrfel des St\u00fctzbalkens, Kugel der Sicheren Runedar) zur\u00fcckzugeben. Auch wenn ich die \u00dcberraschung des Olven sp\u00fcrte, musste Eigentum Eigentum bleiben. Der alte Horm l\u00e4chelte und machte uns beide Gegenst\u00e4nde zum Geschenk. Leider waren die B\u00fccher \u00fcber die Schmiedkunst der Dwar bei der Zerst\u00f6rung des Turms zerst\u00f6rt oder in alle Winde verstreut worden. Ich bat Faustos nach dem steinernen Buch zu suchen, um sicherzugehen, dass dessen Zauber zuk\u00fcnftig niemandem zu dunklen Ritualen verf\u00fchren k\u00f6nne. Faustos sagte zu, sich darum zu k\u00fcmmern.<\/p>\n<p>Am sp\u00e4ten Nachmittag des vierten Tages erhielt ich die ersehnte Nachricht von Zytargo aus Adbar. Seine Worte hallten pl\u00f6tzlich in meinen Kopf wider. Er bat uns den Thron sicher zu verschlie\u00dfen. Die Dwar von Adbar w\u00fcrden ihn baldm\u00f6glichst abholen, um ihn sicher in Adbar zu verwahren. Zytargo stellte uns eine Belohnung f\u00fcr die Bergung in Aussicht. Da er diese jedoch nicht weiter ausf\u00fchrte, verzichtete ich zun\u00e4chst darauf, diese Ank\u00fcndigung mit meinen Gef\u00e4hrten zu teilen. Ich legte eine Kopie des gefundenen Schriftst\u00fcckes zum Thron, verschloss den Zugang zu Dorwins Saal und bat den Wirt auf die Nutzung des Kellers bis zur Ankunft der Dwar aus Adbar zu verzichten.<\/p>\n<p>Meine Begleiter hatten in den letzten Tagen aus den Resten zwei anst\u00e4ndige Fuhrwerke gebaut und Rift hatte zwei anderen Reisenden zugesagt, dass sie uns auf dem Weg nach Nordwesten begleiten k\u00f6nnten. Am n\u00e4chsten Morgen wurden wir von der verbliebenen Gemeinschaft der Thandrukar verabschiedet. Zum Dank \u00fcberreichte man uns jedem einen kleinen Beutel Goldst\u00fccke und w\u00fcnschte uns viel Gl\u00fcck f\u00fcr die Reise&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Fortsetzung: <a title=\"Erinnerungen eines Dwar II\" href=\"https:\/\/rpg-berlin.de\/rpg\/?page_id=6875\">Erinnerungen eines Dwar II<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur\u00fcck zu Xhorgul Schwarzhammer Aufbruch nach Baldurs Tor So brach ich auf, gemeinsam mit der Karawane der Ilithhergosar von Triboar, unterwegs in Richtung S\u00fcden\u2026&nbsp; Auf der Handelsstra\u00dfe traf ich an einem der vielen Teltyn auf einen hergos Dwar, der von interessanten Murmelings zu berichten hatte. 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