Vom Wege abgekommen (Group7)Vom Wege abgekommen (Group7)

Einige Sonnestrahlen des herrlichen Fühlingstages fielen von Zeit zu Zeit durch die Baumkronen der alten Bäume, die den Weg säumten und trafen auf den trockenen Waldboden. Vereinzelt hallte das Gezwitscher von ein paar Waldvögel duch den Wald. Das Auge des Reisenden, wenn man nicht gerade ein Zwerg oder Felsengnom war, erholte sich bei dem Anblick des Grün, des Hullack Waldes, nach Stunden in der doch recht kargen Region des Donnergipfels.

 

Die letzte Begegnung mit einer Patroulie der Purpur Drachen war noch gar nicht solange her, da trafen zwei kleine Grüppchen an einem Wegekreuz aufeinander. Das ausgesetzte Kopfgeld auf Orks, war über die cormyrschen Land, bereits in anderen Regionen Faerûns vorgedrungen, nachdem sich diese Wesen sich nach dem goblinischen Krieg im Jahr des Kruges und im Jahr der Saitenlosen Harfe sich in die Wälder von Comyr zurückgezogen hatten. Elf Jahre waren vergangen und noch immer waren diese Wälder nicht sicher, auch wenn die Wege einen anderen Eindruck hinterliessen. So blieb bis auf die kurzzeitige Anspannung, bis man seinen Gegenüber in Augenschein nehmen konnte, auch schon alles. Man stellte sich vor und man stellte schnell fest das man einen gemeinsamen Weg nach Arabel hatte und diese Kopfgeldgeschichte ein gewisses Zubrot zu sein schien. Sicherlich würde man es nicht steigern, wenn man mehr in der Gruppe war, aber die 25 Gold pro Kopf konnten sich sehen lassen. Während der Unterhaltung setzte die Gruppe ihre Weg fort und man grüßte andere Reisende, die einen entgegenkamen. Man verabschiedete sich gedanklich von dem Zubrot schon, auch wenn man noch nicht solange im Hullack Wald war. Immerhin versprach die nächste Ortschaft in 2 Meilen Entfernung ein wenig für Abwechslung zu sorgen.

 

Es war Garrith, dem auffiel das eine Wagenspur, aus ihrer Richtung kommend, auf einmal rechts in den Wald abbog und in einer gewissen Entfernung stand. Er wies die anderen auf diesen Umstand hin und schon kehrte eine leichte Spannung in die Gesichter der Reisenden zurück. Garrith wies die anderen an ersteinmal auf der Straße zu bleiben, während er die Umgebung näher erkundete. Was er dann bemerkte war einfach ein wenig bizar. An einem Wagenrad angelehnt saß ein Lallender Ork der anscheinend so viel getrunken hatte das er einfach nicht wieder hoch zu kommen schien. Der 2 achsige Wagen schien vokommen intakt zu sein, dzwei Fässer waren zerbrochen und bot dem Betrachter blick auf Wein, ein weiteres kleineres Fass war vollständig in Ordnung und lag neben den 2 halb Zerstörten. Weiterhin sah er ein Pferd, oder zumindest das was von ihm noch übrig war. Es war ausgeweidet und Fliegen flogen um den Kadaver herum. Er sah Spuren die tiefer in den Wald führten, unter ihnen ware auch ein Paar, welche einen glatten Abdruck mit Rillen hinterlassen hatte, während die anderen die negativ Konturen von Füßen aufwiesen. Er verfolgte die Spuren ein wenig und kehrte, aber nachdem er merkte das die Abstände der Schritte größer wurden, zurück zu der Gruppe. Er berichtete alles den Wartenden und zusammen überlegte man sich wie man den Ork, der an dem Wagenrad saß überwältigen könnte. So fasste man den Vorschlag ins Auge, den Na´estiel eingebracht hatte. Man wollte den Ork an das Wagenrad anbinden und so ihn vlt. die eine oder Antwort entlocken. Gesagt getan, Yurkas schlich sich an den Wagen an, kletterte geschickt auf die Ladefläche zu den Fässern und als die anderen, Talos hatte sein Schild und seinen Hammer gezückt, während Na´estiel seine beiden Waffen gezogen, vor dem Ork standen zog er den Strick zu und fixierte den Ork am Wagen. Der Ork bekam von all dem nicht viel mit, auch als er angesprochen wurde, lallte er nur unverständliches Zeug und sackte weg. Kurz entschlossen drosch Talos mit seinem Hammer auf seinen Brustkorb und zerschmetterte diesen gänzlich. Danach schnitt Garrith ihm den Kopf ab und nahm diesen mit. Die Fässer wurden begutachtet und dabei stellte sich heraus, das diese das königliche Emblem Cormyrs trugen.

orc_campViel Zeit blieb ihnen nicht. Schnell wurden die Pferde in gewisser Entfernung von der Straße festgemacht und der Kopf des Orks an ein Ast gehangen. Garrith nahm die Spur schnell wieder auf und die Anderen folgten ihm in gewissem Abstand tief in den Wald. Da erblickte Garrith mit seinen Adleraugen, ein Camp zwischen den Bäumen und Orks die Holz in der näheren Umgebung suchten. Schnell waren die anderen heran und so verständigten sie sich die 12 Orks erstmal zu beobachten. Nun konnte er sich selber dichter an das Camp wagen und spähte in gewisser Entfernung wie 3 Orks sich weiter ausserhalb aufhielten. Unterdessen beobachteten die anderen wie eine Person begleitet von 2 Bewachern zwischen den Bäumen auftauchte, nur um nach dem nächsten wieder zu verschwinden. Sie hatten das Camp entdeckt.

 

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8 thoughts on “Vom Wege abgekommen (Group7)

  • 1. Dezember 2014 um 11:08
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    Der Anfang ist gemacht, wir finden uns also vor der zweit größten Stadt Arabel im Hullack Wald im Königreich Cormyr wieder. Ich bin gespannt wie gut die Gruppe ist und ob die Aufgabe ihnen gewachsen ist.

    • 3. Dezember 2014 um 8:58
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      Oha na da bin ich mal gespannt, wie ein Flitzebogen, ich bekomme echt Angst.. stopft ihr die Plattenrüstung des Paladins aus und lasst sie zwischen den Bäumen hin und her zappeln? Ich bin ich neugierig, naja am 13.12 werde ich es ja erfahren.

  • 10. Dezember 2014 um 9:34
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    Es wird echt ne spannende Geiselbefreiungsaktion, bin wirklich gespannt, wie die Gruppe sich anstellt. Talos hat schon vorab geschrieben was er machen möchte, da er an diesem Abend nicht dabei sein wird. Dafür sind aber 2 andere anwesend, die über die Anwesenheit der Gruppe mit Sicherheit sehr erfreut sein dürften.

  • 10. Dezember 2014 um 22:08
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    Joar aber immerhin finde ich es toll das Sebastian sich Gedanken gemacht wie sein Charakter reagieren soll und in dieser Hinsicht ist es gut für den SL und für die Gruppe.

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