Uladula

Im Alter von 85 Jahren traf Uladula (Damals Noch Rurik Balderk) auf einer Verletzte Halb-Orkin. Diese Halb-Orkin trug den Namen Ulana. Er brachte sie zu sich heim und kümmerte sich um sie. Was von seinem Klan, aber insbesondere bei seinem Vater, großes missfallen erregte. Aber Ulana wurde akzeptiert solange sie sich nützlich machte und nicht ungehöriges tat. 

Ruriks Vater war der Oberpriester des Moradin in Der Stadt und somit war ihm natürlich die Freundschaft seines Sohnes und Erben mit einer Halb-Orkin ein Dorn im Auge. Da sich Rurik aber verpflichtet hatte Priester im Tempel zu werden, sollte er Ulana aufnehmen arrangierte er sich mit der Situation.

Es lief auch alles mehr oder minder gut bis Ruriks Vater 7 Jahre später heraus fand das sich zwischen seinem Sohn und Ulana mehr als nur Freundschaft entwickelt hatte. Dies versetzte ihn ungemein in Rage so dass er sich einen Plan überlegte die Halb-Orkin loszuwerden. Er schreitet unvermittelt zur Tat und lädt Ulana zu sich in seine Amtsstube ein. Dort wartet er bis sie herein kommt und fängt unvermittelt an zu Brüllen. Da er bereits Vorbereitungen getroffen hat und bluten mit Verletzungen am Boden liegt. Ulana versucht natürlich sofort zu helfen und so ist sie Blut verschmiert als die wachen eintreffen. Zu allem Überfluss hält sie zu diesem Zeitpunkt auch noch das Messer, welches im Bein des Hohepriesters steckte in Händen. 

Es kommt natürlich zu einer Verhandlung. Wären dieser sagt Ruriks Vater aus das diese Verrückte und undankbare Halb-Orkin auf einmal auf ihn los ging. Ulana streitet natürlich alles ab und wendet sich flehentlich an Rurik doch dieser ist hin und her gerissen da er natürlich die angeblichen beweise kennt und auch seinem Vater vertrauen möchte, doch ebenso seiner Liebe zur Seite stehen will. Als Ulana erkennt das ihr Niemand, noch nicht einmal Rurik helfen wird resigniert sie und stellt jedwede Gegenwehr ein als über sie das Todesurteil verhängt wird.

Nicht lange nach dem Urteilspruch erzählt Ruriks jüngerer Bruder ihm das dies alles von seinem Vater inszeniert wurde um Ulana loszuwerden. Rurik begibt sich unvermittelt zu seinem Vater und verlangt Klarstellung, welcher zuerst alles abstreitet aber dann versucht Rurik zu überzeugen. Rurik zerreißt es innerlich fast und er stürmt aus dem Haus. Im ist bewusst das er wohl niemanden finden wird der ihm glaubt und so versucht er Ulana am Tag vor der Hinrichtung zu befreien.

Es sollte ihm auch fast gelingen doch ironischer weise werden die beiden vor denn Stufen des Moradin Tempels gestellt und Ulana wird von einem Bolzen in die Brust getroffen und verblutet in Ruriks Armen während dieser auf die Statue seines Gottes Start und sich fragt wie dieser solch eine Ungerechtigkeit zulassen kann.

Rurik wird daraufhin Verband und seines Namens beraubt. Was ihm allerdings ganz recht ist da er ohnehin nicht mehr das Gefühl hat an diesen Ort oder in diese Familie zu gehören. Er nimmt den Namen Uladula an und begibt sich auf seine ganz eigene Pilgereise um für sich den richtigen Weg des Glaubens zu finden. Denn er spürt ganz deutlich das es einen größere macht gibt, welche über ihn wacht, und er glaubt auch fest an diese (er muss es einfach), doch Uladula ist sich sicher, dass es nicht Moradin ist. Er möchte diese Macht finden und von ihr wissen warum sie solch eine Tragödie zuließ. Diese Frage stellte er von diesem Tag an in jedem seiner Gebete.

Uladula reist nun schon seit ca. 20 Jahren umher und ist nun in Kara-Tur wo er sich noch recht unbeholfen anstellt da er der Landesprache nicht wirklich mächtig ist und in eine Schwierigkeit nach der nächsten gerät. (besonders da er inzwischen seine ganz eigene Vorstellung von „Gerechtigkeit“ hat)

Uladula