Troll dich ... (Legion of the Trusted)Troll dich … (Legion of the Trusted)

Die Gefahr auf dem Berge macht die Gruppe zögerlich. So macht Fenner sich auf die Gegend zu erkunden und trennte sich erst einmal von der Gruppe.

Die Frage des Amboss und dessen Besitzer umtrieb die Gruppe weiter. Dank der magischen Fähigkeiten Rifts konnte er berichtet, dass die Tote Frau den Amboss wohl von einem vermeintlichen Menschen geschenkt bekommen hatte. Sein Alter entsprach aber nicht dem für Menschen angemessenen.

Beim durchsuchen des Hauses betrachtete Xorhul erneut die Fensterläde. Ein Motiv von zwei Menschen an einer Wassermühle fiel ihm dabei in die Augen, etwas von größerer Bedeutung war aber nicht auszumachen.

Länger wollte die Abenteurer nicht in der Hütte verweilen. Da Rift wusste, dass Würmer Einzelgänger sind und dieser Wurm vermutlich gerade Beute gerissen hatte, war genau jetzt der beste Zeitpunkt aufzubrechen. Die Bestie würde mit fressen beschäftigt sein.

Um zu verhindern einer weiteren Gefahr in die Arme zu laufen, verwandelte Rift sich in einen Schneefuchs und kundschaftete die nähere Umgebung aus. Felerian, welcher den Pass dieses Berges bereits einmal durchquert hatte, wusste von einer Höhle. Allerdings sei sie noch einige Stunden entfernt.

Der Weg durch die Berge war für sich schon gefährlich genug, die Reise wurde den Abenteurer umso schwerer, je stärker ein annäherder Sturm ihnen Sicht und Geschwindigkeit raubte. In Sorge fürchtete Rift, dass die Höhle bereits von anderen als Zufluchtsort aufgesucht worden wäre. In Fuchsgestalt kämpfe er sich so schnell wie möglich durch den Sturm. Derweil stapften der Halb-Elf und der Zwerg durch den tiefen Schnee und Sturm.

Nachdem einige Zeit vergangen war und Rift einem Wald zur Linken passierte, traf er auf die Wegmarkierung in Form einer erneuten Waldgruppe zur rechten, welche Felerian erwähnt hatte.

Zwei Frostriesen bewachten, wie bereits befürchtet, furchterregend die ersehnte Höhle. Schnellstmöglich begab sich Rift zurück zur Gruppe um von seinen Entdeckungen zu berichten.

Die kräftezeehrende Reise machte es der Gruppe unmöglich weiter in der beißenden Kälter zu verweilen. An einem Berghang nahe des Waldes und der eigentlichen Höhle suchten sie einen geeigneten Fleck zur Rast.

Nachdem Xhorgul eine Stelle für günstig empfand, legt er seine Hände auf eine große Felswand, murmelte etwas in seinen Bart und erschuf in nur wenigen Augenblicken eine Höhle.

Tief und groß genug, um Schutz vor der Kälte und anderen Gefahren zu bieten.

Bis auf einige Lawine im nahen Umfeld verlief die Nacht ruhig.

Am nächsten Morgen, machten sich die drei Reisenden, nach Xhorgul’s allmorgentlichen Gebeten auf den Weg. In Richtung Nord/Nord-Westen bergauf bis sie wieder auf ihren ursprünglichen Pfad zurückfanden. Vor der Höhle waren die ersten Baumreihen gebrochen und durch Schneemaßen beschädigt.

Wie am Tage zuvor, spähte Rift die nähe Umgebung und den kommenden Weg aus. Noch einige Kilometer vor der Gruppe konnte er einen toten Bären und seine Schlächter, vier Trolle, erspähen.

Natürlich berichtete er sofort den anderen beiden davon.

Ein direkter Kampf stand außer Frage. Weder Felerian noch Rift waren große Kämpfer.

Recht schnell entwickelte sich ein Plan und so näherten sich die drei den Trollen.

Während Felerian eine Fackel entzündete und Rift sich bereit hielt, stand Xhorgul vor einer Steingruppe. Wie am Abend zuvor berührte er den Stein murmelte einige Wort.

Kaum war das letzte Wort gesprochen, rollten die Steine los und entwickelten sich zu einer riesigen Steinlawine, welche direkt auf die Trolle zuhielt.

Einer von ihnen drehte sich um und bemerkte die anrollende Gefahr und versuchte sofort zu flüchten, die anderen drei brauchten einen Moment länger womit ihre Chancen gleich null waren zu entkommen.

Letzendlich wurden alle von der einhundertzwanzig Meter breiten und mehr als einer halben Meile langen Steinlawine erwischt. Jedoch waren die Trolle damit nicht besiegt und das wussten die Helden.

Gleich nachdem die Trolle von der Lawine erfasst wurden, rannten sie los, um den Trolle nachzustellen und ihnen den Gar auszumachen.

Voller Kampfeslust schwang Xhorgul seinen Hammer durch die Luft und rannte los so schnell er konnte. Allerdings trugen ihn seine Beine nicht so schnell zum Schlachtfeld, wie die von Felerian und Rift.

Rift, welcher zuerst auf der rechten Seite ankam und ausmachen konnte, wo die Trolle begraben waren, teilte sich in sieben gleich aussehende Illusionen. Da grub sich bereits der erste Troll aus der Lawine hervor und wurde von den riesigen Tatzen eines Bärens empfangen. Rift hatte sich des Bärengeistes asngenommen und mit Hilfe seiner Magie selbigen auf das Schlachtfeld zurück gerufen. Der Troll war schnell außer Gefecht gesetzt. Mittlerweile kam Felerian an und zündete sofort den Troll an, damit dieser nicht noch einmal wiederkehrte.

Auf der anderen Seite, war das laute Lachen des Zwerges zu hören, welcher seinen Feind nun auch erreicht hatte. Mit seinem von blauleuchtenden flammenden Hammer wehrte er den Angriff des Trolls gekonnt ab. Mit beiden Händen führend holte nun Xhorgul zum Schlag aus und rammte dem Troll seinen Hammer der Seite entlang und deformierte den Troll förmlich mit seinem Angriff. Sofort fing der Troll Feuer und fiel zu Boden.

Wenige Meter vor dem Zwerg lugte der Kopf eines weiteren Trolls heraus. Ohne zu zögern, stürmte Xhorgul voller Freude auch auf diesen zu und schwang seinen brennenden Hammer.

Noch ehe der Troll überhaupt mitbekam, was sich über der Lawine abspielte, fiel ihm ein Hammer mit solcher Wucht auf den Kopf, dass dieser zerplatzte und den Troll in den Tod riss.

Hinter dem Halb-Elfen befreite sich der vierte Troll und hielt auf Felerian und Rift zu. Mit seinen riesigen Pranken holte er aus und riss tiefe Wunde in die Brust seines Gegenübers. Dieser holte noch zu einem Schwertstreich aus, verfehlte jedoch sein Ziel. Rift versuchte, den Geist des Troll auszuschalten. Im Kampfgetümmel verfehlte die Wirkung jedoch ihren Zweck. Nun richtete sich der Troll gegen sieben gleichausehende, umherwuselnde Menschen.

Felerian, welcher erneut einen Angrifft wagte, konnte nicht genügend Kraft aufbringen und so prallte seine Klinge an der robusten Haut des Trolls einfach nur ab. Dieser war gerade dabei zwei weitere Illusionen auszuschalten.

Sprintend machte Xhorgul sich in die Richtung seiner Kameraden, welche dabei waren von einem Troll zerfetzt zu werden.

Während der Troll immer weiter die Zahl der Illusionen verringerte und scheinbar ein oder zwei Mal auch Rift selbst traf, gelang es Felerian einfach nicht den Troll zu erwischen.

Zu ungunsten der beiden regenierte der Troll währenddessen seine Wunden. Und während Rift einen Schritt zurückmachte, wurde auch er von den Fängen des Trolls erfasst.

Von zwei schwer Verwundeten umgeben, holte der Troll mit seinen Klauen aus um Rift vollends zu erlegen. Seine zweite Attacke richtet sich jedoch überraschend gegen den heran nahenden Zwerg und verfehlte diesen. Zu seinem Pech so ungeschickt, dass der Kopf des Trolls direkt in der Schwungbahn des Hammers vom Diener Morradins lag. Xhorgul, mit einem Grinsen unter seinem Bart, hielt seinen Hammer fest in beiden Händen und holte aus. Dies war sein sofortiges Todesurteil.

Stille erfüllte das Schlachtfeld. Eine halbe Minute vergang, bis sich plötzlich doch ein letzter Troll aus den Trümmern emporhob. Der in blaufarben getränke feurige Hammer erwischte auch den Letzten mit voller Wucht und erlosch noch im Schwung während die Reste des letzten Monsters brennend zu Boden fielen.

Blut und Speichel spritzten Xhorgul entgegen und zeichneten ihn mit der Farbe des Todes.

Zufrieden legte der Zwerg seinen Hammer auf die Schulter und schnaufte bestätigend über den Sieg über die Trolle.

Zur gleichen Zeit ließ sich Rift erschöpft und seinem Ende nahe auf den Boden fallen und japste nach Luft.

Augenblicklich eilte Xhorgul zu ihm und sprach mehrere Gebete um ihn im Leben zu halten und seine Wunden zu heilen. Danach wand sich der Zwerg Felerian zu und kümmerte sich auch um dessen größte Wunden.

Kaum den ersten Atemzug genommen und sich aufgerichtet, wird Rift von Xhorgul konfrontiert, warum er keine Waffe habe und sich solch einem Wesen ohne Verteidigung entgegenstelle.

Für eine Weile verblieb die Gruppe dort und regenerierte sich. Schon bald machten sie sich wieder auf den Weg. Während Xhorgul und Felerian weiterhin dem Weg folgten, ging Rift in Tiergestalt einer Fährt abseits des Weges nach.

Dort fand er eine Höhle, welche vermutlich dem Bären gehörte. Er setzte sich einen Moment, sprach dem Bären seinen Dank aus und machte sich wieder auf den Weg zu den anderen beiden Reisenden.

Wie lodernde Flammen brannte die Füße des Halb-Elf und Blut machte sich in seinen Schuhen breit. Stur sank er zu Boden und beharrend weigerte er sich weiterzureisen. In dieser Situation entdeckte Xhorgul eine Zwegenrune in der anliegenden steinernden Wand. Sofort zückte er die Reisekarte des Riesen Falgrim und zeichnete diesen Ort darauf ein. Anschließend witmete er seine Aufmerksamkeit der Rune.

Es schien eine sehr alte, magische Runen zu sein, welche den Erhalt einer Mine sichern sollte. Vom Eingang der Mine ist jedoch keine Spur zu sehen.

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